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Die Berliner Zeitung, die Weltwoche und die NachDenkSeiten veröffentlichten im Zeitraum von Ende Mai bis Anfang Juni einen Offenen Brief des für kritische Analysen der internationalen Politik bekannten US-Ökonom Jeffrey D. Sachs an Bundeskanzler Merz. Mit dem zweiten Brief unterstreicht Sachs die absolut dringende Handlungsnotwendigkeit, einen immer wahrscheinlicher werdenden Krieg zwischen EU-Europa/europäischenWeiterlesen
Die Berliner Zeitung, die Weltwoche und die NachDenkSeiten veröffentlichten im Zeitraum von Ende Mai bis Anfang Juni einen Offenen Brief des für kritische Analysen der internationalen Politik bekannten US-Ökonomen Jeffrey D. Sachs an Bundeskanzler Merz. Es war der zweite Offene Brief binnen eines halben Jahres an den Kanzler. Mit dem zweiten BriefWeiterlesen
Nachdem eine Gruppe von Autoren in einem Offenen Brief den Westend Verlag wegen einer angeblichen „Neuausrichtung“ in Richtung rechts kritisiert, geht Verleger Markus J. Karsten in die Offensive. Im Interview mit den NachDenkSeiten spricht er von einer „dürftigen Argumentation“ der Kritiker und sagt, im Kern gehe es um eine Frage, die nicht gestellt werde, nämlich:Weiterlesen
In dieser Woche erklärten 32 Autorinnen und Autoren öffentlich ihre Distanz zum Westend Verlag aus dem hessischen Neu-Isenburg. Sie werfen dem Verlag eine politische Verschiebung nach rechts vor. In einem Offenen Brief betonen sie, man habe „im Sinne der Meinungsfreiheit selbstverständlich auch akzeptiert“, dass der Verlag in den vergangenen Jahren sein Portfolio um Autoren wieWeiterlesen
Der Westend Verlag galt lange als linker Verlag: Der Linken-Politiker Gregor Gysi, die taz-Journalistin Ulrike Herrmann oder der Armutsforscher Christoph Butterweggeder haben hier publiziert. Jetzt wenden sich 30 Autorinnen und Autoren vom Westend Verlag ab und werfen ihm in einem Offenen Brief eine Erweiterung seines Spektrums „bis zur extremen Rechten“ vor. Christoph Scheffer berichtet.
Wellinski, Patrick; Berndt, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Der Generalinspekteur der Bundeswehr und der britische Generalstabchef fordern in einem Offenen Brief die Aufrüstung Europas. Darin appellieren sie an jeden einzelnen Bürger, sich auf „Verteidigung“ vorzubereiten. Ein solcher Brief des ranghöchsten deutschen Offiziers ist im Hinblick auf eine Entschärfung des Konflikts mit Russland eine Katastrophe. Der Spiegel berichtet zwar vordergründig sachlich überWeiterlesen
Feuerwerk zu Silvester verbieten, den freien Verkauf von Pyrotechnik gleich mit. Das fordern Jahr für Jahr verschiedene Petitionen. Mit großer öffentlicher Wahrnehmung trommelte zuletzt auch die bundesweite Initiative „Böller Ciao“ für ein rigoroses Nein zu privat gezündetem Feuerwerk. Dieser haben sich zahlreiche Umwelt- und Tierschutzorganisationen, aber auch Vereine, Verbände und Institutionen des öffentlichen Lebens angeschlossen. Insgesamt sind es 55 unterzeichnende Organisationen, darunter die Bundesärztekammer und die Deutsche Polizeigewerkschaft. Das Ziel: Die erste Verordnung des Sprengstoffgesetzes zu überarbeiten. Dort „müssen lediglich zwei Sätze [...] gestrichen werden“, heißt es in einem Offenen Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), dann könne nicht mehr geböllert werden. Feinstaub, Gewaltexzesse, verschreckte Menschen und Tiere, überlastete Notaufnahmen - die Probleme würden sich de facto in Luft auflösen. Das klingt ziemlich einfach, aber ganz so leicht, wie es scheint, ist es dann eben doch nicht. In der letzten Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ im Jahr 2025 gehen Sächsische Zeitung und Leipziger Volkszeitung der Sache auf den Grund - und hören sich die Argumente von Gegnern und Befürwortern eines Böllerverbots an. Es wird gefragt: Was sind eigentlich die Probleme? Ist wirklich jede Form von Feuerwerk gefährlich - oder wäre schon viel geholfen, wenn Verstöße gegen bestehende Regeln konsequent geahndet werden? Könnten Schwerverletzte oder sogar Tote, wie es sie vergangenes Silvester auch wieder in Sachsen gab, vermieden werden, wenn besser gegen den illegalen Vertrieb von Blitzknallern, Kugelbomben und Co. vorgegangen wird? Und ist ein Verbot wirklich der beste Weg zum Bekämpfen eines Problems? Dass man es sich bei der Suche nach einer Lösung in dieser Debatte nicht leichtmachen kann, wird in dem Podcast deutlich: Schließlich betrifft das Problem alle. Also alle, die Böllern ablehnen und alle, die es mögen. In dieser Folge kommen alle Positionen zu Wort. Angefangen bei einer nicht repräsentativen, aber eindrücklichen Straßenumfrage in Leipzig, wo sich die meisten zufällig befragten Passantinnen und Passanten für ein Böllerverbot aussprechen. Zu hören sind aber auch Ausschnitte einer Debatte im sächsischen Landtag zum Thema - mit Pro- und Kontra-Argumenten. Zudem erklären in drei ausführlichen Interviews die Vertreter von drei in der Debatte entscheidenden Bereichen ihre Positionen: - Cathleen Martin, Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft in Sachsen, sie sagt: „Wir sind klar für ein Verkaufsverbot“. - Erik Bodendieck, Präsident der Landesärztekammer, der einen Vorschlag mit Sprengkraft in die Diskussion einbringt. Er sagt: „Wenn es eine Verletzung gibt, dann muss derjenige in der Notaufnahme [dafür] bezahlen.“ - Felix Martens vom Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk, der in der Debatte die Sachlichkeit vermisst und deutlich auf die Probleme mit illegalem Feuerwerk hinweist. Schließlich erklärt ein Spezialist der USBV-Gruppe (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen) aus dem sächsischen Landeskriminalamt die Risiken beim unerlaubten Verwenden von Kugelbomben und Blitzknallern. Und Investigativreporter Valentin Dreher von LVZ und SZ findet auf einem grenznahen Markt in Tschechien heraus, wie leicht es dort trotz Verkaufsverbots nach wie vor ist, gefährliche und nicht zulässige Böller zu bekommen.
18 Millionen Euro weniger wird es künftig für Münchens Kulturinstitutionen geben. Die Münchner Symphoniker wollen Einsparungen verhindern - und haben deshalb einen Offenen Brief an die Stadt und den Freistaat Bayern formuliert.
Parteiübergreifend haben EU-Abgeordnete einen Offenen Brief an Außenminister Johann Wadephul verfasst. In diesem Brief fordern sie ihn auf, Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit die seit Monaten anhaltende Blockierung von EU-Hilfsgütern in Form von Medikamenten und chirurgischen Instrumenten für abertausende Kriegsverletzte in Gaza aufgehoben wird. Die israelische Seite verhindert den Transport dieser EU-Hilfslieferung mitWeiterlesen
Abgeordnete schreiben offenen Brief an Bundesverkehrsminister
Luerweg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
In einem Offenen Brief rechnet der Bürgermeister von Hiddensee mit dem „Rüstungswahn“ einerseits und dem gefährlichen Geiz gegenüber den Kommunen andererseits ab. An Kanzler Friedrich Merz gerichtet schreibt er: „Denn während Sie und viele Abgeordnete auf Panzer und Raketen zählen, zählen wir in Städten und Gemeinden jeden Euro zweimal.“ Viele Appelle aus kaputtgesparten Kommunen sindWeiterlesen
Es geht direkt weiter mit Yakary
Anlässlich der andauernden Diskussion um die geplante Wahl von Prof.in Dr.in Frau Brosius-Gersdorf wandte sich eine Gruppe von ca. 300 ProfessorInnen der Rechtswissenschaften mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit, um gegen die Art und Weise, wie im Rahmen der Richterwahl zum Bundesverfassungsgericht in der Politik und in der Öffentlichkeit mit Frauke Brosius-Gersdorf umgegangen wurde. zu protestieren.Wir sprechen mit allen drei InitiatorInnen des Offenen Briefs, namentlich Prof.in Dr.in Susanne Beck, Prof. Dr. Stefan Huster, Prof. Dr. Alexander Thiele.Links:https://www.oer.ruhr-uni-bochum.de/oer/mam/content/stellungnahme-richterwahl.pdfhttps://www.lto.de/recht/hintergruende/h/offener-brief-rechtswissenschaftlicher-professoren-verfassungsrichter-umgang-brosius-gersdorf-verfassungsrichterwahlhttps://verfassungsblog.de/stellungnahme-zur-causa-frauke-brosius-gersdorf/
In einem Offenen Brief wehren sich über 2.000 Wissenschaftler*innen von Berliner Universitäten und Forschungsinstitutionen gegen die vom Senat geplanten Kürzungen im Wissenschaftsbereich. Ohne erkennbaren Plan würden die Hochschulen finanziell ausgehungert, heißt es unter anderem. Die Wissenschaftler*innen befürchten, dass ganze Forschungsfelder und tausende Studienplätze wegfallen und sehen die Freiheit von Forschung und Lehre gefährdet. Wir sprechen darüber mit einer der Initiatorinnen des Protestes, Dorothea Gädeke, Professorin für Politische Theorie und Rechtstheorie an der Freien Universität Berlin.
Der 72-jährige Peach Weber ist wieder auf den Bühnen zu sehen. Diese Woche kommt er in die Region. In seinem neuen Programm «King of Gäx» gibt es genau einen politischen Gäg, verrät er im Interview. Seine politische Ader lebt der Wohler seit Jahren in seinen Zeitungskolumnen aus. Weiter in der Sendung: · In einem Offenen Brief an den Regierungsrat fordern die Aargauer Jungfreisinnigen, dass sich der Kanton für ein Forschungs-Projekt zur Cannabis-Legalisierung bewirbt. · An Ostersonn- und -montag gab es auf Aargauer Strassen zahlreiche Unfälle. Zweimal waren 16-jährige Töfffahrer nicht so unterwegs, wie es Vorschrift ist. · Im ersten Halbfinalspiel des HSC Suhr Aarau gegen die Kadetten Schaffhausen führen die Aargauer zur Pause. Besiegen sie den Favoriten?
Aber es dient, wie leicht zu erkennen ist, der Diffamierung und Ausgrenzung. Deshalb haben wir dem Verteidigungsminister einen Offenen Brief geschrieben. Siehe unten. Minister Pistorius hatte auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2025 gesagt: „In unseren Pressekonferenzen werden übrigens auch Medien zugelassen, die russische Propaganda verbreiten, und Vertreter der Bundesregierung müssen ihnen Rede undWeiterlesen
"Die Union ist bereit, [...] mit dem historischen Konsens des 'Nie wieder' zu brechen." So steht es in einem Offenen Brief zu den beispiellosen Vorgängen dieser Parlamentswoche. Schriftstellerin Anne Rabe hat ihn mitunterzeichnet - und sagt, warum.
Angela Furmaniak, Vorstandsmitglied des RAV, gibt ein Update zum Stand des offenen Briefes zum Thema AfD-Verbotsverfahren und erklärt, wie Ihr noch mitmachen könnt. Morgen geht der Brief raus an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages! Das ist als der ultimative Last Call! Eine formlose Mail mit den folgenden Informationen an kontakt@rav.de schicken: voller Name, juristische Tätigkeit, Ort, E-Mail-Signatur und ein Satz wie "Ich will den Offenen Brief für ein Verbotsverfahren gegen die AfD unterschreiben". That`s it. Kostet keine 5 Minuten. Jetzt wieder einsteigen, jetzt wieder dabei sein!
Die Stadt Zürich ist vorgeprescht und hat die umstrittene Spende für das Palästinenser-Hilfswerk UNRWA bereits überwiesen. Die FDP bezeichnet dies als Skandal: Die Stadt habe die Zahlung getätigt, bevor sie den entsprechenden Stadtrats-Entscheid offiziell veröffentlicht habe. Weiter in der Sendung: · Der Personalverband der Polizei des Kantons Obwalden setzt sich mit einem Offenen Brief für deutlich mehr Personal ein. · Vier Ostschweizer Kantone wollen enger zusammenarbeiten und starten mit acht Projekten. Weitere Themen: - ZH: Unrwa-Spende könnte Nachspiel haben
Unser ukrainischer Gastautor hat im Namen der ukrainischen Linken einen Offenen Brief an die Sozialistische Internationale (Socintern) verfasst und die NachDenkSeiten um Veröffentlichung gebeten. Er appelliert darin an die Rückbesinnung auf die sozialistischen und sozialdemokratischen Ideale von Politgrößen wie Olof Palme und Willy Brandt. Den Verfasser befremdet die ausbleibende Unterstützung für die von Terror undWeiterlesen
In einem Gastbeitrag für die FAZ hat Cem Özdemir für eine Wende in der Migrationspolitik plädiert. Er begründet seine Forderung damit, dass seine Tochter „sexueller Belästigung durch junge Männer mit Migrationshintergrund“ ausgesetzt wäre. Michael Kyrath, dessen 17-jährige Tochter Ann-Marie zusammen mit ihrem Freund Danny von einem mehrfach vorbestraften Messerstecher ermordet wurde, hat daraufhin einen Offenen Brief an Cem Özdemir geschrieben. Gerd Buurmann spricht mit Michael Kyrath über diesen Brief, über seine Schmerzen, seine Motivation und seine Tochter.
600 Parlamentarier aus 73 Ländern haben am 20. September einen Offenen Brief veröffentlicht, in welchem die USA aufgefordert werden, Kuba von der „Liste der staatlichen Förderer des Terrorismus“ zu streichen. Die Listung wird allgemein als Willkürakt im Zuge des US-Wirtschaftskrieges gegen Kuba gewertet und hat massive Auswirkungen auf die Versorgung der Zivilbevölkerung, da dortWeiterlesen
Ehemalige DDR-Bürgerrechtler haben in einem infamen Offenen Brief an die „demokratischen Parteien“ appelliert, keine Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) einzugehen. Der Brief ist inhaltlich und stilistisch unmöglich – er sagt dadurch mehr über die aktuelle Debattenkultur aus als über das BSW. Derweil kündigt das BSW eine konsequente Aufarbeitung der Corona-Politik an – notfallsWeiterlesen
Das ARD-Magazin Panorama hat am 11. Juni geleakte interne Unterlagen des Bundesbildungsministeriums (BMBF) veröffentlicht. Aus denen geht hervor, dass Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger prüfen ließ, ob und wie man 393 Hochschullehrer und Dozenten an Berliner Universitäten, die einen Offenen Brief unterzeichnet hatten, der der Ministerin nicht gefiel, straf- und förderrechtlich sanktionieren kann. Die Wegnahme vonWeiterlesen
Verfahren – ist für die Corona-Politik gar kein Ausdruck. Die deutschen Politiker scheinen nach zwei Jahren so hilflos wie zu Beginn des Corona-Geschehens. Sie müssen loslassen, können und wollen aber noch nicht. Was alles hinge für jeden einzelnen davon ab, wenn sich nun plötzlich die Causa Corona nahezu auflösen würde, wie es in nahezu allen anderen Ländern der Fall ist? Kaum auszudenken. Unter der Überschrift „Wir fordern einen Ausstieg aus der „Corona-Pandemie“ legten 20 Mediziner und Wissenschaftler der Gesellschaft der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie einen „Offenen Brief“ zur Information der Bevölkerung vor. Hierin werden in zehn konkreten Forderungspunkten die erarbeiteten Lösungen vorgestellt, die allesamt auf wissenschaftlicher Evidenz beruhen und zu einem sehr kurzfristigen und kostengünstigen Ausstieg aus der „Corona-Krise“ beitragen können. Sabrina Khalil und Ulrich Allroggen haben den Brief für uns eingelesen.
Grundsätzlich hat die Zuger Polizei im Jahr 2023 deutlich mehr Strafdelikte verzeichnet. Eine klare Zunahme gibt es im Bereich der Cyberkriminalität. Dabei geht es weniger um die grossen Hackerangriffe als um Kleinkriminelle, die zum Beispiel im Bereich des Onlinehandels Delikte begehen. Weiter in der Sendung: * Rektoren der Sekstufe I schreiben wegen des Lehrermangels einen Offenen Brief an die Schwyzer Regierung. * Im Kanton Uri sollen alle fremdsprachigen Kinder vor dem Kindergarten einen Sprachkurs besuchen können.
In einem aktuellen Offenen Brief legen sich Nobelpreisträger indirekt für eine Verlängerung des Ukrainekrieges ins Zeug. Das erinnert an den jüngsten „Brandbrief“ von Historikern an die SPD. Dass sich momentan so viele Wissenschaftler an die Militaristen anbiedern, ist bitter. Und weite Teile der Kulturszene schweigen. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
In der neuen Podcast-Folge gibt es wenig Licht, dafür einiges an Dunklem. Zunächst berichten Niko Härting und Stefan Brink (ab Minute 1:16) über die Neuigkeiten aus dem Bundesrat: Cannabis kommt, DDG auch, OZG eher nicht. Die BDSG-Novelle läuft, trotz Kritik an der neuen Regelung zu Kreditscoring, welche der SCHUFA am wenigsten Probleme bereitet. Und der x-te Angriff der CDU auf den betrieblichen Datenschutzbeauftragten wurde abgewehrt. Darüber hinaus haben in einem Offenen Brief an Bundesregierung und Ampel-Fraktionen u.a. CCC, noyb und wida/Berlin dringend dafür appelliert, den BfDI rasch nachzubesetzen, die Hängepartie zu beenden und ein transparentes Auswahlverfahren aufzulegen. Dann geht es um eine bedenkliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 6 C 8.22, Urteil v. 20.3.2024, ab Minute 12:40) in Sachen Informationsfreiheit, wonach die Erhebung der Postanschrift des Antragstellers nach BIFG und § 3 BDSG zulässig sei. Das überrascht nicht nur wegen der kernigen Aussage, wonach das BIFG anonyme Anträge nicht zulasse (woraus ergibt sich das?), sondern auch wegen einer „innovativen“ Auslegung des Erforderlichkeitsprinzips der DS-GVO. Noch liegt nur eine Pressemitteilung dazu vor, die Urteilsgründe werden interessant werden… Schließlich werfen Stefan und Niko noch einen Blick auf ein IFG-Verfahren mit dem BVerfG (ab 25:39): Ein Bürger begehrt die Unterlagen eines Fachgesprächs des BVerfG mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), das BVerfG windet sich heraus mit dem Vorbringen, dass „die antragsgegenständlichen Informationen der Vertraulichkeit unterliegen“ und beruft sich u.a. auf den „Kernbereich exekutiver Eigenverantwortung“ – überraschend. Dem BVerfG sei in diesen Fällen ein zudem ein Beurteilungsspielraum einzuräumen, wie er auch der Bundesregierung im Rahmen der Gefährdung außenpolitischer Interessen zustehe, schließlich stehe man im „Entscheidungsverbund“ mit anderen europäischen Gerichten. Auch das überrascht, galt das BVerfG bislang doch eher als dem EuGH und dem EGMR nachgeordnetes nationales Gericht. Wenn dann noch das „Erstveröffentlichungsrechts des Urhebers gemäß § 12 Urheberrechtsgesetz“ gegenüber dem Bürger in Stellung gebracht wird, muss befürchtet werden, dass Karlsruhe sich von der Idee eines „Bürgergerichts“ verabschiedet hat. Aber das Ideal eines transparenten Staates ist sicherlich stärker als solche Peinlichkeiten.
Das Verhalten der Berlinale-Leitung sei sehr naiv, kommentiert Filmkritiker Rüdiger Suchsland. In einem Offenen Brief protestierten in der vergangenen Woche Film- und Kulturschaffende gegen die Einladung von AfD-Politiker*innen zur diesjährigen Eröffnungsgala.
Über 1000 Künstler und Künstlerinnen des Gastgeberlands Schweden haben in einem Offenen Brief gefordert, Israel vom Eurovision Song Contest auszuschließen – wegen Israels Krieg im Gazastreifen.
Mehr als 3.000 Kulturschaffende warnen in einem Offenen Brief vor generativer KI wie ChatGPT, die menschliche Kunst ersetzen könnte. "Wollen wir in einer Welt leben, wo die Maschinen Poesie, Prosa und Symphonie machen?", so Initiatorin Nina George. Ellmenreich, Majawww.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Um eine Veranstaltung mit dem Journalisten Patrik Baab in Kamenz ist eine Diskussion entbrannt. In diesem Zusammenhang hat Baab einen Offenen Brief an den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) verfasst, in dem er vom Sender gestellte Fragen beantwortet. Wir veröffentlichen diesen Brief hier im Wortlaut. Von Redaktion. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Weiterlesen
Das Gesetz war eigentlich lange einvernehmlich im Rahmen des Green Deal von einer großen Mehrheit befürwortet worden, seit einigen Wochen kämpft aber die EVP mit Manfred Weber in Kooperation mit rechten und rechtsextremen Parteien dagegen an. Gegen das Vorzeigeprojekt ihrer eigenen Parteigenossin Ursula von der Leyen. Um das Renaturierungsgesetz zu retten, haben 3300 Wissenschaftler einen Offenen Brief an die EVP-Politiker geschrieben: Das Gesetz sei unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten dringend notwendig für den Klima- und Biodiversitätsschutz, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. Ganz anders sehen das viele Landwirte: Weniger Pflanzenschutzmittel einzusetzen und 20 Prozent ihrer Ackerflächen zur Renaturierung einzusetzen, könnten sie sich schlicht nicht leisten. Dann würden die Preise so hoch gehen, dass Verbraucher Lebensmittel aus Südamerika kauften statt heimische - und damit wäre dem Klimaschutz noch weniger gedient.
Die Anpassung weiter Teile der Kulturszene bei zentralen Themen ist beschämend, etwa bei Krieg/Wirtschaftskrieg, Corona, soziale Fragen. Zum Verhalten während der Corona-Politik hat Jens Fischer Rodrian aktuell Herbert Grönemeyer einen Offenen Brief geschrieben. Dass auch zahlreiche Künstler bei der Hetze gegen Andersdenkende mitgemacht haben, bleibt erschütternd – die sonst oft eingenommene Pose der künstlerischen „Superdemokraten“Weiterlesen
Es regt sich Widerstand gegen die selbstzerstörerische Sanktionspolitik der Bundesregierung: In einem Offenen Brief fordert die Kreishandwerkerschaft Halle-Saalekreis in Sachsen-Anhalt von Kanzler Olaf Scholz (SPD), alle Sanktionen gegen Russland zu stoppen und Verhandlungen zur Beendigung des Krieges aufzunehmen. Die Handwerker fragen den Kanzler etwa: „Wollen Sie wirklich für die Ukraine Ihr Land opfern?“ Schließlich würdenWeiterlesen
In einem Offenen Brief fordern Intellektuelle erneut eine Strategie für ein Ende des Ukraine-Kriegs. Mitunterzeichner Jakob Augstein meint, mit dem jetzigen Vorgehen verlängern wir den Konflikt – und warnt vor Folgen für die Länder des globalen Südens. Jakob Augstein im Gespräch mit Sigrid Brinkmannwww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
Eine Gruppe von 50 Expertinnen aus Österreich verlangt in einem Offenen Brief, eine breite, für alle zugängliche Debatte über die Neutralität Österreichs, einen Beitritt zur Nato und wie wir uns besser verteidigen können. Eine von ihnen ist Irmgard Griss, die ehemalige Höchstrichterin, die einst für die Neos als Bundespräsidentin kandidiert hat. Sie erklärt den Offenen Brief.
Fittkau, Ludgerwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
In einem Offenen Brief zeigen die Unterzeichner ihre Geschlossenheit. Was nicht heißen muss, dass in einem geschlossenen Brief die Unterzeichner ihre Offenheit zeigen. Bei Offenen Briefen ist das Problem, dass man nie weiß ob sie auch wirklich bei dem Adressaten ankommen oder nicht. Einschreiben mit Rückschein ist nicht möglich und wenn der Empfänger sich über die an ihn gerichteten Zeilen nicht äußert ist es eigentlich auch egal, denn das tun genug andere.
Der Literaturwissenschaftler Rolf-Bernhard Essig über ein anachronistisches Kommunikationsmittel, den offenen Brief/ Oper als kultureller Brückenschlag: Die Kiewer Oper ist mit Beethovens "Fidelio" zu Gast am Staatstheater Meiningen./ Musik als Heilung: Spell 31, das dritte Album von "Ibeyi"./ Und: Die Kunst und das Klima - über eine enger werdende Verbindung.
Nach dem Offenen Brief gegen Waffenlieferung an die Ukraine folgt die Replik: Ralf Fücks und 56 weitere Unterzeichner ermutigen den Kanzler, schnell Waffen zu liefern. Grünen-Vordenker Ralf Fücks sagt, gerade die deutsche Geschichte verpflichte dazu.Fücks, Ralfwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Man dürfe der Ukraine keine Vorschriften machen, sagte der Ethiker Peter Dabrock mit Blick auf den Offenen Brief von rund 30 Intellektuellen. Ein Recht zur Selbstverteidigung gebe es vom Völkerrecht bis zur Ethik und auch in der politischen Solidarität. Olaf Scholz habe aber den "fatalen Fehler" gemacht, seine Entscheidungen in den letzten Wochen erkennbar nicht erklärt zu haben.Florin, Christianewww.deutschlandfunk.de, Tag für TagDirekter Link zur Audiodatei
Das Interview zur Debatte der Woche mit: - Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist und Mitunterzeichner des Offenen Briefes von 28 Prominenten an Bundeskanzler Olaf Scholz mit der Forderung: „Keine weiteren Lieferungen von schweren Waffen an die Ukraine!“. Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören u.a. Alice Schwarzer, Martin Walser, Dieter Nuhr, Svenja Flaßpöhler, Edgar Selge und Juli Zeh. Fragen und Anregungen unter: - kontakt@diewochentester.de - https://facebook.com/diewochentester - http://www.diewochentester.de - https://www.ksta.de - https://www.rnd.de Werbepartner: - meinAuto.de. Testen Sie den größten deutschen Onlineshop für Neuwagen unter: www.meinauto.de/bosbachundrach - NOVAFON. Testen Sie die bewährte Methode zur Schmerzlinderung und zum Lösen von Verspannungen unter: www.Novafon.de - Mit dem Gutscheincode „BOSBACHRACH15“ erhalten Sie 15 % Rabatt bei einem Mindestbestellwert von 49 Euro. Das Angebot gilt bis zum 30.06.2022
Olaf Scholz wird für seine zögerliche Haltung im Ukraine-Krieg kritisiert. Unterstützer sehen darin Besonnenheit - eine, die einen 3. Weltkrieg vermeiden könnte. Doch Scholz wirkt zusehends getrieben. In einem Offenen Brief wird Kanzler Olaf Scholz (SPD) für seine Besonnenheit im Ukraine-Krieg gelobt. Der von Emma-Chefin Alice Schwarzer organisierte Aufruf wird von Martin Walser, Alexander Kluge, Lars Eidinger, Juli Zeh und 22 weiteren Promis gestützt. Mehr als 160 000 Menschen haben ihn bereits bei Change.org unterschrieben. Deutschland dürfe sich durch “die Lieferung großer Mengen schwerer Waffen" nicht "selbst zur Kriegspartei machen”, heißt es da etwa. Der Kanzler solle bei seiner Position bleiben. Die war zuletzt aber mehr als umstritten. Auch dass Scholz seit Kriegsbeginn noch nicht in die Ukraine gereist ist, verstehen einige Beobachter nicht. Das will nun CDU-Chef Friedrich Merz noch diese Woche tun. "Die Innenpolitik schläft ja nicht", sagt SZ-Berlin-Korrespondent Daniel Brössler. Merz müsse sich als Oppositionsführer profilieren. Am Anfang habe Scholz eine Reise in die Ukraine vielleicht noch "ein bisschen als Symbolpolitik gesehen, als Kriegstourismus". Das habe er nicht gewollt. Es gebe aber die Vermutung, dass er das noch "zusammen mit dem französischen Präsidenten irgendwann tun wird". Grundsätzlich aber sei Scholz davon überzeugt, das er richtig handele, meint Brössler. Aber auch, dass der Kanzler "getrieben" sei. "Ich bin mir nicht sicher, ob er maßgeblich von der Debatte in Deutschland getrieben ist. Aber ganz eindeutig von den USA, aber auch von den östlichen Nato-Staaten und natürlich auch von der Ukraine". Weitere Nachrichten: Öl-Embargo, Apple droht hohe EU-Kartellstrafe. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tami Holderried Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über BR 24
Balzer, Vladimirwww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
Alice Schwarzer und andere Prominente haben in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz vor der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine gewarnt – was viel Kritik ausgelöst hat. Zur Debatte um die Rolle und Verantwortung von Intellektuellen im Krieg sagte der Politikwissenschaftler Claus Leggewie im Dlf, Intellektuelle seien Geistesarbeiter mit keiner besonderen Expertise, sondern machskeptische Streiter für Moral und das Allgemeinwohl.Luerweg, Susannewww.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei
Die Gefahr, in einen Dritten Weltkrieg zu geraten sei real, sagte die Journalistin Alice Schwarzer im Dlf. Wenn Deutschland Angriffswaffen an die Ukraine liefere, „müssen wir uns die Frage stellen, ob wir damit nicht das Drama eskalieren.“ Sie und die Unterzeichner des offenen Briefes an Kanzler Olaf Scholz setzten auf intensivere Verhandlungen, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Schmidt-Mattern, Barbarawww.deutschlandfunk.de, InterviewDirekter Link zur Audiodatei