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Als Leiter einer Parlamentariergruppe lobbyierte Ständerat Damian Müller in den USA für die Schweiz. Als Sozialpolitiker und FDP-Wahlkampfchef kämpft er gegen höhere Steuern und will ein höheres Rentenalter. Ist das das richtige Rezept vor den Wahlen 2027? Die vier Parlamentsmitglieder trafen US-Abgeordnete, Mitarbeiter des Handelsbeauftragten von US-Präsident Trump und besuchten Firmen: Doch wieviel kann eine parteiübergreifende Parlamentsgruppe im Zollstreit überhaupt bewirken, da ja einzig US-Präsident Trump entscheidet – ist eine solche Reise das Geld wert, das sie kostet? Delegationsleiter Damian Müller, Luzerner FDP-Ständerat, nimmt Stellung. In der Sozialpolitik will die FDP möglichst keine höheren Steuern oder Lohnabzüge – die 13. AHV-Rente will sie erst mit einer grossen AHV-Reform finanzieren. Rentenalter 66 findet Damian Müller zumutbar – und propagiert ein höheres Rentenalter persönlich auch als Mittel, um den hohen Armeekosten zu begegnen. Sind mehr Sparen und ein höheres Rentenalter wirklich erfolgsversprechend für eine Partei, die nächstes Jahr bei den nationalen Wahlen indirekt auch um ihren zweiten Bundesratssitz kämpft? Was entgegnet Müller den älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die mit zunehmendem Alter mehr Mühe haben, überhaupt eine Stelle zu finden? Der Luzerner Ständerat stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Künstliche Intelligenz ist zunehmend eine Kernkompetenz. Sie ist oder wird Teil in immer mehr Berufen, oft in immer größerem Umfang. Doch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennen sich nach wie vor nicht gut (genug) damit aus. Und wollen dies ändern. Was ist dafür der beste Weg? An Weiterbildungsangeboten mangelt es nicht, auch nicht an solchen, die am Ende ein Zertifikat oder einen formalen Qualifizierungsnachweis versprechen. Doch gerade auf dem Markt der öffentlich geförderten KI-Weiterbildungen gibt es inzwischen offenbar Schwindeleien bis hin zum Betrug, wie eine Recherche der F.A.Z. gerade offenlegte. Also ist eine gesunde Vorsicht durchaus angebracht. Was tun? Erstens den Anbieter genau ansehen. Hat der Dozent oder die Dozentin einen Lebenslauf veröffentlicht, aus dem nachweisbar hervorgeht, über welche Erfahrungen sie oder er im KI-Bereich verfügen? Ist der Anbieter vielleicht sogar offiziell geprüft? Oder ganz einfach: Wie bewerten ihn andere Kunden im Internet? Zugleich loht es gerade für mittelgroße und große Unternehmen, die über entsprechende Ressourcen verfügen, selbst KI-Profis einzustellen, die sich darum kümmern. Die intern vermitteln können, wie weit die KI ist, Kurse selbst anbieten oder externe Weiterbildungs-Angebote prüfen. Und wie viel muss ich eigentlich über KI wissen? Auch das hängt natürlich vom jeweiligen Beruf ab. Ein Schreiner gegenwärtig vermutlich weniger als ein Angestellter im Rechnungswesen. Auch darüber sprechen wir in dieser Episode.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hielt Bundeskanzler Friedrich Merz eine Rede, in der er präzise die Zerwürfnisse in den transatlantischen Beziehungen und das Kippen der regelbasierten Weltwordnung analysierte. Wie es um die Stimmungslage in der Bundesrepublik und in der eigenen Partei aussieht, scheint er aber weniger genau im Blick zu haben. Vor dem Bundesparteitag der CDU, der am Freitag in Stuttgart beginnt, zeigt die Partei ein kakofones Bild. Der Wirtschaftsflügel überschlägt sich mit einem Wirrwarr an neoliberalen Vorschlägen zum Sozialabbau im Sound der 90er Jahre. Die Junge Union will alles konzertierter und schneller und der Arbeitnehmerflügel sorgt sich um das Dasein als Volkspartei, angesichts der Dominanz der Wirtschaftsliberalen in der Partei. Vor fast einem Jahr war die Bundestagswahl, jetzt steht mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg der Auftakt des Superwahljahres 2026 an. Die CDU unter Merz will den Sozialsstaat reformieren, aber radikale Forderungen machen noch kein Konzept. Sie wünscht sich Volksparteiergebnisse, aber verprellt die Arbeitnehmerinnen. Und sie sieht sich als Wirtschaftspartei, aber was ist eigentlich ihr Plan, um die Konjunktur zu beleben? Darüber sprechen Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz, Anna Lehmann, Leiterin des Parlamentsbüros und Jonas Waack aus dem Wirtschaftsressort der taz, moderiert von Martina Mescher aus dem wochentaz-Politikteam.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Leben und arbeiten in Europa: Kein Nachteil bei der Rente Für viele Menschen gehört es mittlerweile zum Alltag, in verschiedenen europäischen Ländern zu leben und zu arbeiten. Damit hierdurch keine Nachteile in der sozialen Absicherung entstehen, zeigte die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatages, welche Bedeutung Europa für das Thema soziale Sicherheit über die Grenzen hinweg hat. Das Europarecht stellt sicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung entstehen, wenn sie im europäischen Ausland leben und arbeiten. Und auch viele Rentnerinnen und Rentner verbringen ihren Lebensabend im europäischen Ausland und beziehen dort ihre Rente aus Deutschland. Fast fünf Prozent der Rentenzahlungen gehen in EU-Länder Die Deutsche Rentenversicherung zahlt insgesamt rund 1,71 Millionen Renten ins Ausland. Knapp 72 Prozent der Auslandsrenten gehen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), insgesamt rund 1,23 Millionen Zahlungen. Das entspricht rund 4,7 Prozent aller Rentenzahlungen der Deutschen Rentenversicherung. Knapp 231.000 Renten werden an deutsche Rentnerinnen und Rentner mit Wohnsitz im Ausland gezahlt, davon fast 126.000 in Länder der EU. Ausländische Beschäftigte zahlen Rentenversicherungsbeiträge Allein in Deutschland haben zuletzt rund 2,46 Millionen Menschen aus anderen Staaten der EU gearbeitet und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt. Vor zehn Jahren waren es noch knapp eine Million. Das entspricht einer Steigerung auf das 2,5-fache an Beschäftigten aus EU-Mitgliedstaaten. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Beschäftigungszeiten im europäischen Ausland zählen für die Rente Die sozialen Sicherungssysteme in den 27 Ländern der EU sind zum Teil sehr unterschiedlich. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Eine Rente wird nur gezahlt, wenn bestimmte Mindestversicherungszeiten erfüllt sind. Hierfür können Versicherungszeiten, die in den verschiedenen Mitgliedstaaten zurückgelegt wurden, zusammengerechnet werden. So erfüllt zum Beispiel ein Versicherter, der 20 Jahre in Deutschland und 25 Jahre in Frankreich gearbeitet hat, die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren, um vorzeitig eine abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus der deutschen Rentenversicherung beziehen zu können. Rentenzahlungen aus mehreren Ländern möglich Sind die Voraussetzungen für eine Rente erfüllt, zahlt jeder Staat aus den in seinem sozialen Sicherungssystem zurückgelegten Zeiten eine eigene Rente. Es ist daher möglich, dass Rentenzahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Eine "Gesamtrente", die von einem Land auch für andere Länder gezahlt wird, gibt es grundsätzlich nicht. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Fühlst du dich ständig erschöpft – obwohl du „eigentlich" genug schläfst?Du liegst abends im Bett, endlich Ruhe. Aber dein Kopf? Der läuft auf Hochtouren: Zahnarzttermin, Präsentation, Mutter anrufen, Geburtstagsgeschenk Schwägerin, Wäsche aufhängen...Wenn du das kennst, bist du nicht allein. 61% der Arbeitnehmerinnen in Deutschland sind akut Burnout-gefährdet. Frauen haben 78% mehr Fehltage wegen Erschöpfung als Männer.Das liegt NICHT an dir.In dieser Folge spreche ich über: Warum du so erschöpft bist (und warum das strukturell bedingt ist) Die 3 Ebenen der Erschöpfung: Äußeres Leben, Körper, innere Dynamik Mental Load, Wechseljahre, Perfektionismus & emotionale VerantwortungWarum typische Lösungen (mehr Self-Care, besser organisieren) NICHT funktionierenWas der Yin-Weg ist und wie Bewusstseinsarbeit statt Selbstoptimierung dir hilftDas ist der Auftakt zu einer mehrteiligen Serie. In den nächsten Wochen gehen wir tiefer in die Themen.Du bist nicht schwach oder falsch. Du bist erschöpft. Und das ist nicht dasselbe. Meine Links für dich: Free Webinar Yin-Prinzip, Seminare, Retreats + Coachings Instagram Facebook Buch Das Yin-Prinzip Möchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
Als Gewerkschaft vertreten wir die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Damit sind wir aber keineswegs alleine. Dabei denkt man vielleicht gleich an Pseudogewerkschaften am rechten Rand oder Konkurrenzorganisationen wie den Beamtenbund. Aber es gibt auch Partnerinnen und Partner, mit denen wir gemeinsam arbeiten. Mit der Betriebsseelsorge stellen wir in der heutigen Folge einen solchen Partner vor. Viel Spaß beim anhören.
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf ein spannendes Urteil des Bundesarbeitsgerichts rund um den Sonderkündigungsschutz für schwangere Arbeitnehmerinnen. Es geht um die Frage, was passiert, wenn eine Schwangerschaft erst nach Ablauf der Klagefrist bekannt wird und welche rechtlichen Wege dann noch offenstehen können. Die beiden Rechtsanwälte aus München, Maja Lukac und Arne Schrein sprechen mit Stefan Klaus, Rechtsanwalt aus Augsburg, welche Argumente im Mittelpunkt standen, wie die Gerichte an solche Fälle herangehen und warum dieses Urteil für die Praxis besonders interessant ist. Themen der Episode: Aktueller Fall zum Sonderkündigungsschutz Späte Kenntnis der Schwangerschaft Umgang mit Klagefristen Rolle von Mutterschutz und KSchG Bedeutung für die betriebliche Praxis Seminarempfehlung Seminar/ Webinar Arbeitsrecht Teil 4 https://www.waf-seminar.de/491
Immer wieder berichten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Luxemburg von merkwürdigen Bewerbungsgesprächen, ausbleibenden Lohnzahlungen oder falschen Aussagen zu Mindestlohn und Index. Was wie Einzelfälle wirkt, zeigt sich in der Realität als häufiger auftretendes Problem – besonders für Grenzgänger, die sich im luxemburgischen Arbeitsrecht weniger sicher fühlen. Im Gespräch mit Wort-Redakteurin Melanie Ptok beleuchten Marc und Jil konkrete Fälle aus der Praxis, erklären die Unterschiede zwischen qualifiziertem und unqualifiziertem Mindestlohn und sprechen darüber, warum jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer Anspruch auf den Index hat. Außerdem geht es um die Rolle der ITM, typische Red Flags im Bewerbungsprozess und die Frage, wie man sich schützt, wenn ein Arbeitgeber Regeln missachtet. Hier alle Artikel zum Nachlesen: „Indextranchen? Die gibt es bei uns nicht!“ Wenn der Arbeitgeber Index und Mindestlohn ignoriert Fördern oder feuern? Die stille Strategie hinter Amazons Pivot Frieden: Gespräche mit Amazon über Luxemburger Arbeitsrecht geplant In der letzten Folge mit Melanie als Gästin wir über Krankmeldungen geredet: Hier reinhören. Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Moderation und Produktion: Marc Blasius und Jil Reale Gast: Melanie Ptok Redaktion: Luxemburger Wort Grafik: Marc BlasiusSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Dieser Ratgeber zeigt Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, wie sie das Maximum aus ihrer Abfindung herausholen und die Steuerlast auf ein Minimum reduzieren. Er liefert Ihnen Antworten auf die drängenden Fragen rund um Kündigung, Aufhebungsvertrag sowie Versteuerung und unterstützt Sie mit konkreten Tipps bei der Absicherung Ihrer finanziellen Zukunft.Hier geht es zur Folge 9 mit Christian Steiger: https://podcast.enno-beckers-erben.de/2098610/episodes/14020192-009-software-oder-steuerberater-mit-christian-steigerHier geht es zu unserer Webseite: https://kanzlei-pfalz.de/leistungen/abfindung-aufhebungsvertrag-steuerberatung.htmlHier können Sie das Buch Jobausstieg mit Abfindung - So geht's! käuflich erwerben:Direkt über den Verlag Haufe: https://shop.haufe.de/prod/jobausstieg-mit-abfindung-so-gehtsÜber Amazon: https://www.amazon.de/Jobausstieg-mit-Abfindung-Aufl%C3%B6sungsvertrag-Renteneintritt/dp/3648192493/Steuerberater gesucht? Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig. Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.html
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Leben und arbeiten in Europa: Kein Nachteil bei der Rente Für viele Menschen gehört es mittlerweile zum Alltag, in verschiedenen europäischen Ländern zu leben und zu arbeiten. Damit hierdurch keine Nachteile in der sozialen Absicherung entstehen, zeigte die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatages, welche Bedeutung Europa für das Thema soziale Sicherheit über die Grenzen hinweg hat. Das Europarecht stellt sicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung entstehen, wenn sie im europäischen Ausland leben und arbeiten. Und auch viele Rentnerinnen und Rentner verbringen ihren Lebensabend im europäischen Ausland und beziehen dort ihre Rente aus Deutschland. Fast fünf Prozent der Rentenzahlungen gehen in EU-Länder Die Deutsche Rentenversicherung zahlt insgesamt rund 1,71 Millionen Renten ins Ausland. Knapp 72 Prozent der Auslandsrenten gehen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), insgesamt rund 1,23 Millionen Zahlungen. Das entspricht rund 4,7 Prozent aller Rentenzahlungen der Deutschen Rentenversicherung. Knapp 231.000 Renten werden an deutsche Rentnerinnen und Rentner mit Wohnsitz im Ausland gezahlt, davon fast 126.000 in Länder der EU. Ausländische Beschäftigte zahlen Rentenversicherungsbeiträge Allein in Deutschland haben zuletzt rund 2,46 Millionen Menschen aus anderen Staaten der EU gearbeitet und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt. Vor zehn Jahren waren es noch knapp eine Million. Das entspricht einer Steigerung auf das 2,5-fache an Beschäftigten aus EU-Mitgliedstaaten. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Beschäftigungszeiten im europäischen Ausland zählen für die Rente Die sozialen Sicherungssysteme in den 27 Ländern der EU sind zum Teil sehr unterschiedlich. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Eine Rente wird nur gezahlt, wenn bestimmte Mindestversicherungszeiten erfüllt sind. Hierfür können Versicherungszeiten, die in den verschiedenen Mitgliedstaaten zurückgelegt wurden, zusammengerechnet werden. So erfüllt zum Beispiel ein Versicherter, der 20 Jahre in Deutschland und 25 Jahre in Frankreich gearbeitet hat, die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren, um vorzeitig eine abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus der deutschen Rentenversicherung beziehen zu können. Rentenzahlungen aus mehreren Ländern möglich Sind die Voraussetzungen für eine Rente erfüllt, zahlt jeder Staat aus den in seinem sozialen Sicherungssystem zurückgelegten Zeiten eine eigene Rente. Es ist daher möglich, dass Rentenzahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Eine "Gesamtrente", die von einem Land auch für andere Länder gezahlt wird, gibt es grundsätzlich nicht. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die Aktivrente ermöglicht es, nach dem regulären Renteneintrittsalter weiterzuarbeiten – und zwar steuerfrei für bis zu 2.000 Euro monatlich. Philipp Arens, Personalleiter eines Holzbau-Unternehmens in Brilon, begrüßt die Neuregelung. Von WDR 5.
Ein Kommentar von Bodo Schickentanz. „Made for Germany“ ist der klangvolle, wenn auch nicht sonderlich einfallsreiche Name der Initiative aus der deutschen und internationalen Wirtschaft, die sich nun mit Friedrich Merz getroffen hat, zum „Investitionsgipfel“, um die „große Wende“ in der wirtschaftlichen Entwicklung am Standort Deutschland einzuläuten. Die Initiative, die vom Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Christian Sewing, und dem Siemens CEO Roland Busch geleitet wird kündigt ein Investitionsvolumen von 631 Mrd. Euro bis 2028 an, das man von wirtschaftlicher Seite beisteuern wolle, um der andauernden Rezession in Deutschland entgegenzuwirken und damit zum „Wachstumsmotor“ der EU werden wolle, so Sewing bei seiner Einführungsrede auf besagtem Gipfel im Kanzleramt.Ist das nun der „große Aufbruch in bessere Zeiten“ oder doch nur eine PR-Veranstaltung, um den angeschlagenen Kanzler Friedrich „Black Rock“ Merz wieder etwas Beton in das Fundament seiner Regierung zu giessen? In Anbetracht der Abschlusserklärungen zu diesem Gipfeltreffen der Initiative „Made for Germany“ stellen sich einfach die obigen Fragen. Aber lassen wir das mal Revue passieren, was am 21. Juli im Jahre des Herrn 2025 im Bundeskanzleramt der Bundesrepublik Deutschland stattgefunden hat, indem wir die Protagonisten dieses denkwürdigen Tages zu Wort kommen lassen. Unser Kanzler Friedrich Merz äusserte sich so zu den Ergebnissen des Tages:„Wir freuen uns über das Vertrauen, das die Unternehmen nicht uns, der Bundesregierung, sondern unserem Wirtschaftsstandort entgegen bringen und auch seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Ich kann ihnen das berichten, es hat immer auch wieder in den Beiträgen eine Rolle gespielt, wie wichtig das ist, dass wir leistungsfähige Unternehmen haben und leistungsfähig sind in erster Linie leistungsfähige und arbeitsbereite Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Betrieben.Wir wollen mit dieser Initiative ein Signal setzen für Wirtschaftswachstum und Zukunftsfähigkeit des Standortes. Die Wachstumsschwäche der letzten Jahre hat uns ja gezeigt, dass wir bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft brauchen. Die Investitionen dieser Initiative sind dafür eben ein sehr starkes Signal, dass wir gerade einen Stimmungswechsel erleben aber diesen auch „verstätigen“."Gut, das letzte war offenbar ein Versprecher, aber ansonsten muss die Frage erlaubt sein. Was hat Merz uns mit diesen Worten gesagt? Im Grunde nichts, was wir uns nicht ohnehin hätten denken können, bei Merz' besonderer Gabe mit vielen Worten absolut nichts inhaltlich Relevantes von sich zu geben, darum beschränkte man sich bei der Tagesschau auch auf den, diesen Ausführungen folgenden O-Ton aus der Pressekonferenz, welchen Merz noch mit einer Floskel einleitete, die selbst der Tagesschau zu „abgedroschen“ war und so setzte der Cutter den Schnitt hart nach besagter „Einleitungsfloskel“, der dann die Worte folgten:„Deutschland ist zurück! Es lohnt sich wieder in Deutschland zu investieren. Wir sind kein Standort der Vergangenheit, sondern ein Standort der Gegenwart und vor allem der Zukunft.“Cut, Ende des O-Tons von Merz. Denn mehr war auch nicht zu holen, kein genaueres Wie?, Wodurch? und ab Wann? Einfach mal PR-wirksam ein paar Sprechblasen abgesondert und weiter gehts mit dem Sprecher der Tagesschau zum „Thema des Tages“: „Made for Germany“, was auch nur die armselige Version von „Make Germany great again!“ ist. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fast die Hälfte der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fühlt sich in ihrem Alltag häufig ausgebrannt. Laut einer Studie des Dienstleisters „BuchhaltungsButler“ in Zusammenarbeit mit „Data Pulse Research“ sind etwa 23 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sehr oft geistig erschöpft. Weitere 21 Prozent fühlen sich die Hälfte der Zeit psychisch ausgebrannt. Genau in dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Psychologin und Resilienzbotschafterin Dr. Donya Gilan über Themen wie z.B. wie Resilienz sowohl im beruflichen Alltag als auch in Krisensituationen gestärkt werden kann, wie die 4-Tage-Woche zu bewerten ist und vieles mehr. https://www.unimedizin-mainz.de/psychiatrie/patienten/ambulanzen/transkulturelle-psychiatrie.html
Ein Kommentar von Tilo Gräser.Was Fritzchen nicht lernt, lernt Fritz nimmer mehr – dieses alte Sprichwort scheint auch für den neuen Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU zu gelten. Der nur mit Hilfe von sogenannten Grünen und einigen vermeintlichen Linken ins Amt gekommene Kanzler will entgegen aller ökonomischen Erkenntnisse und harten Fakten, dass die Menschen in Deutschland mehr arbeiten.Das hat Merz schon im Wahlkampf angekündigt, indem er vorschlug, die Wochenarbeitszeit von bisher 40 Stunden zu verlängern. Und er glaubt, er geht dabei mit „gutem Beispiel“ voran. Der Helfer US-amerikanischer Investoren bei der Übernahme deutscher Unternehmen erklärte unter anderem im September 2024 via Massenblatt Bild am Sonntag:„Ich habe auch vielleicht mehr gearbeitet als acht Stunden am Tag. Ich habe es gerne gemacht, und ich habe auch Glück gehabt.“Und fügte hinzu, er „möchte ein bisschen unsere Mentalität ändern“.Nun ließen sich noch mehr solcher Zitate von Merz aus dem Wahlkampf anführen, aber das erspare ich uns allen. Fakt ist, was der Ex-BlackRock-Funktionär vor dem Einzug ins Kanzleramt ankündigte, soll nun auch kommen. Und so kündigte er in seiner ersten Regierungserklärung als Bundeskanzler am 14. Mai an: „Mehr Freiheit, mehr Anreize für Engagement und eigene Anstrengung schaffen wir auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“ Und: „Leistung muss sich wieder lohnen.“ Letzteres wurde schon auf den CDU-Wahlplakaten behauptet. Höhere Löhne hat er aber nicht angekündigt. Stattdessen erklärte er:„Wir geben den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und Betrieben mehr Flexibilität durch eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit.“Das baut auf dem Vorwurf auf, weil in Deutschland zu wenig gearbeitet werde, gebe es die wirtschaftlichen Probleme. Doch für diese sind nicht die arbeitenden und die nichtarbeitenden Menschen verantwortlich. Das Land wird seit Jahren von jenen in die Krise getrieben, die regieren und im Parlament sitzen, egal mit welchem Parteibuch – auch durch die mit antirussischer Kriegshetze garnierten Deindustrialisierung des eigenen Landes. Und weil sie mit ihren steuerfinanzierten Diäten und Beamtenbezügen oder Anwaltshonoraren sowie Nebeneinkünften nicht wissen, wie es ist, von real sinkenden Arbeitseinkommen zu leben, erlauben sie sich, jenen, von denen sie leben, zu sagen, sie seien zu faul. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stellt viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Herausforderungen. In dieser Episode teilen zwei Allianz-Mitarbeitende ihre ganz persönlichen Geschichten und zeigen, wie sie den täglichen Balanceakt zwischen Karriere und Pflegeverantwortung meistern. Pflegesituationen können sehr unterschiedlich sein: es kann auch Kinder betreffen oder die Pflege auf Distanz sein. Lass dich inspirieren, wie man sich am besten organisiert, um diese Mehrfachbelastung zu bewältigen, aber auch deine persönliche Selbstfürsorge zu stärken. Erfahre außerdem, wie die Allianz dich als Arbeitgeber in dieser herausfordernden Lebensphase unterstützt Bist du in einer ähnlichen Situation und wuppst Beruf und Pflege? Dann nichts wie los und reinhören!
Wie unterscheidet sich eine Auskunftsperson von einem Zeugen oder einem Beschuldigten? Warum ist dieser Unterschied wichtig? Und in welchen Situationen könntest du selbst als Auskunftsperson befragt werden? In der neuesten Folge tauchen Gregi und Duri in Art. 178 StPO ein und diskutieren folgende Fragen: Wer ist Auskunftsperson im Sinne der StPO - und wer nicht? Warum werden Kinder unter 15 Jahren immer als Auskunftspersonen befragt? Was bedeutet es, wenn ein Privatkläger plötzlich die Konstituierung zurückzieht? Welche Rechte haben Arbeitnehmerinnen eines Unternehmens, gegen das ein Strafverfahren läuft? Feedback, Fragen oder andere Meinungen? Schreibe an [bonin@blra.ch](https://www.duribonin.ch). Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Links zu diesem Podcast: - [Art. 178 StPO - Begriff Auskunftsperson](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_178) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Die Zahl der Arbeitslosen steigt in Österreich seit Jahren an, immer mehr Unternehmen kippen in Insolvenzen oder kündigen Mitarbeitende, um eine Pleite zu verhindern. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird das Klima angespannter. Auch moderne Arbeitsweisen wie Homeoffice oder Remote Arbeit werden zunehmend wieder eingeschränkt. Natascha Ickert aus der STANDARD-Karriereredaktion und Andreas Danzer aus der STANDARD-Wirtschaftsredaktion sprechen heute darüber, wie sich die Arbeitswelt in Österreich und international gerade verändert - und was die schlechte Wirtschaftslage für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Vier Tage arbeiten, drei Tage Wochenende – 200 Unternehmen in Großbritannien haben sich für dieses Modell entschieden. Es betrifft insgesamt 5.000 Arbeitnehmerinnen und -nehmer. Das geht aus den neuesten Zahlen einer landesweiten Kampagne hervor. Die 4 Day Week Foundation setzt sich in Großbritannien eine die Vier-Tage-Woche ein. Sie sagt: Damit können Menschen ein glücklicheres Leben führen Von Daily Good News.
Im Januar sind viele Arbeitnehmende knapp bei Kasse. Die Weihnachtseinkäufe mussten finanziert werden und nun geht's noch lange bis zum nächsten Lohn. Aber auch Arbeitgeberinnen können gerade im ersten Monat des Jahres in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Dies beispielsweise, wenn das Weihnachtsgeschäft schlecht gelaufen ist. Wir besprechen, wie man als Arbeitnehmerin reagieren sollte, wenn Lohnzahlungen der Arbeitgeberin ausbleiben. Darf man da ohne Risiko zuwarten oder muss man sofort intervenieren und die Arbeitgeberin mahnen? In welchen Fällen darf man in solch einer Situation gar die Arbeit niederlegen und nach Hause gehen? Im Januar können nebst den finanziellen Schwierigkeiten aber auch ganz andere Probleme auftreten. So beispielsweise, wenn ein Unternehmen, das im Gartenbau oder in der Baubranche tätig ist, im Januar schlicht über zu wenig Arbeit für die Arbeitnehmerin verfügt. Darf sie diesfalls die Arbeitnehmerin telquel nach Hause schicken? Und wie soll darauf bestenfalls reagiert werden? Müssen Arbeitnehmerinnen tolerieren, dass sich bei ihnen im Januar auch Minusstunden anhäufen? Welche Möglichkeiten hat die Arbeitgeberin, um Knatsch zu vermeiden? Zudem werden im Januar oft auch die Jahresgespräche durchgeführt. Wir diskutieren über die Rechte und Pflichten von Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmern bei diesen Gesprächen. Spricht man da auch über Lohnerhöhungen und haben Arbeitnehmerinnen grundsätzlich einen Anspruch darauf? Im Podcast «Arbeitsrecht Inside» besprechen wir alles rund ums Januarloch - aus rechtlicher Sicht - und wagen auch einen Ausblick auf die Ferien- und Feiertage im 2025. Dabei erläutern wir, auf welche Tage man einen rechtlichen Anspruch hat und wie man mit den sog. Brückentagen aus rechtlicher Sicht umzugehen hat. Mehr Infos über Professor Roger Rudolph gibt es hier: https://www.ius.uzh.ch/de/staff/professorships/alphabetical/rudolph.html
Taggeldversicherungen zwingen krankgeschriebene Arbeitnehmerinnen zu medizinischen Behandlungen. Weigern sie sich, werden die Lohnersatz-Zahlungen eingestellt und die Betroffenen gesundgeschrieben. +++ Weiteres Thema: Nicht nur ältere Menschen haben Mühe mit der Digitalisierung.
Arbeitnehmer in Deutschland sind oft krank - öfter als früher und öfter als in anderen Ländern. Das ist nicht schön für sie, ihre Arbeitgeber und die Kunden. Woran das liegt und was Mitarbeiter und Chefs tun können - für die Genesung und zur Vorsorge, das klären wir in dieser Folge von “10 Minuten Wirtschaft”. 2023 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 15,1 Arbeitstage krankgemeldet. Der Anstieg gegenüber 2021 (+4,0 Krankheitstage) dürfte unter anderem auf das Aufkommen der Grippe- und Erkältungswellen zurückzuführen sein, sagt das Statistische Bundesamt: https:// www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/Dimension-2/krankenstand.html Was norddeutsche Betriebe neben Prämien noch für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun, erfahrt ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Hoher-Krankenstand-Was-sich-Betriebe-dagegen-einfallen-lassen,krankenstand162.html
In Folge 33 erfahrt ihr, wie ihr euch mit der betrieblichen Altersversorgung eine attraktive Rente sichern und eure Rentenlücke mit Unterstützung von Staat und Arbeitgeber verkleinern könnt. Wir sprechen darüber, wie ihr steuerliche Vorteile nutzen könnt und was passiert, wenn ihr den Job wechselt. Außerdem klären wir, warum es sich lohnen kann, aktiv auf euren Arbeitgeber zuzugehen.Mehr Infos gibt es hier: Betriebliche Altersversorgung | Allianz Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
HSI-Direktor Ernesto Klengel und Antonia Seeland vom HSI bringen rechtliche Entwicklungen auf den Punkt: vom EuGH-Urteil zu den Rechten schwangerer Arbeitnehmerinnen über den EGMR zur Impfpflicht im Gesundheitswesen bis zu Datenschutz-Entscheidungen.
Die Fragen stellen: Annette Gantner ("Oberösterreichische Nachrichten") und Kaspar Fink (ORF) „Arbeitslosigkeit macht arm, krank und einsam“, sagt Renate Anderl, die Präsidentin der Bundesarbeiterkammer. Und dass der Druck auf Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ständig erhöht werde. Die wieder gestiegene Arbeitslosigkeit ist auch das Thema, bei der 182. Vollversammlung der Arbeiterkammer, die diese Woche stattfindet. Am Programm auch Modelle, über gelungene Arbeitszeitverkürzung in Europa. Wie passt das zusammen? Wie hängen gestiegene Insolvenzen und Arbeitslosigkeit zusammen? Welche politischen Schritte braucht es, um den Wirtschaftsstandort Österreich wieder attraktiver zu machen? Und was erwartet sich die Arbeiterkammerpräsidentin von einer Regierung, in der die SPÖ wohl eine Rolle spielen wird?
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Leben und arbeiten in Europa: Kein Nachteil bei der Rente Für viele Menschen gehört es mittlerweile zum Alltag, in verschiedenen europäischen Ländern zu leben und zu arbeiten. Damit hierdurch keine Nachteile in der sozialen Absicherung entstehen, zeigte die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatages, welche Bedeutung Europa für das Thema soziale Sicherheit über die Grenzen hinweg hat. Das Europarecht stellt sicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung entstehen, wenn sie im europäischen Ausland leben und arbeiten. Und auch viele Rentnerinnen und Rentner verbringen ihren Lebensabend im europäischen Ausland und beziehen dort ihre Rente aus Deutschland. Fast fünf Prozent der Rentenzahlungen gehen in EU-Länder Die Deutsche Rentenversicherung zahlt insgesamt rund 1,71 Millionen Renten ins Ausland. Knapp 72 Prozent der Auslandsrenten gehen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), insgesamt rund 1,23 Millionen Zahlungen. Das entspricht rund 4,7 Prozent aller Rentenzahlungen der Deutschen Rentenversicherung. Knapp 231.000 Renten werden an deutsche Rentnerinnen und Rentner mit Wohnsitz im Ausland gezahlt, davon fast 126.000 in Länder der EU. Ausländische Beschäftigte zahlen Rentenversicherungsbeiträge Allein in Deutschland haben zuletzt rund 2,46 Millionen Menschen aus anderen Staaten der EU gearbeitet und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt. Vor zehn Jahren waren es noch knapp eine Million. Das entspricht einer Steigerung auf das 2,5-fache an Beschäftigten aus EU-Mitgliedstaaten. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Beschäftigungszeiten im europäischen Ausland zählen für die Rente Die sozialen Sicherungssysteme in den 27 Ländern der EU sind zum Teil sehr unterschiedlich. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Eine Rente wird nur gezahlt, wenn bestimmte Mindestversicherungszeiten erfüllt sind. Hierfür können Versicherungszeiten, die in den verschiedenen Mitgliedstaaten zurückgelegt wurden, zusammengerechnet werden. So erfüllt zum Beispiel ein Versicherter, der 20 Jahre in Deutschland und 25 Jahre in Frankreich gearbeitet hat, die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren, um vorzeitig eine abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus der deutschen Rentenversicherung beziehen zu können. Rentenzahlungen aus mehreren Ländern möglich Sind die Voraussetzungen für eine Rente erfüllt, zahlt jeder Staat aus den in seinem sozialen Sicherungssystem zurückgelegten Zeiten eine eigene Rente. Es ist daher möglich, dass Rentenzahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Eine "Gesamtrente", die von einem Land auch für andere Länder gezahlt wird, gibt es grundsätzlich nicht. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Schweiz sparen bis zu ihrer Pension mehrere hunderttausend Franken mit ihren Pensionskassenbeiträgen – zumindest im Durchschnitt. Am 22. September steht diese System nun zur Debatte bei der Abstimmung über die BVG-Reform. | Im Geldcast Update erklärt Melanie Häner, Sozialversicherungsexpertin am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Luzern, die wichtigsten Elemente der Reform. Zudem beantworten sie die Fragen: Weshalb kommt es auch in der beruflichen Vorsorge zu einer Umverteilung zwischen den Generationen? Und warum bekommen Personen mit mehreren Teilzeit-Jobs meist eine tiefere BVG-Rente als Vollzeitangestellte? | Stichworte: BVG-Reform, Pensionskassen, Altersvorsorge, Umwandlungssatz, Koordinationsabzug, Altersguthaben, berufliche Vorsorge, Geldcast, Fabio Canetg, Melanie Häner.
Australien hat seit heute ein neues Gesetz für Nicht-Erreichbarkeit. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen per sofort in der Freizeit berufliche Anrufe, Mails oder SMS ignorieren. Brauchen wir das auch in der Schweiz, um uns besser vom Job erholen zu können? Der australischen Regierung gehe es bei der neuen Regelung vor allem darum, die mentale Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schützen, sagt unser Australien-Mitarbeiter Urs Wälterlin. Auch in der Schweiz arbeitet mehr als jede:r Zweite regelmässig in der Freizeit und empfindet das als Problem, das zeigt eine Befragung des Gewerkschaftsverbands Travail.Suisse. Damit sich Arbeitnehmende besser vom Job erholen können, brauche es aber nicht unbedingt ein neues Gesetz, meint die Arbeits- und Organisationspsychologin Nicola Jacobshagen. Effizienter wäre es, bei der Unternehmenskultur anzusetzen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Urs Wälterlin, Australien-Mitarbeiter SRF - Nicola Jacobshagen, Arbeits- und Organisationspsychologin Universität Bern ____________________ Team - Moderation: Romana Kayser - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Can Külahcigil ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Ob in der Softwareindustrie, der Automobilbranche oder bei Hausgeräteherstellern – in den vergangenen Monaten hören wir immer häufiger von großen Unternehmen, die Stellen abbauen und zahlreiche MitarbeiterInnen entlassen müssen. Die daraus resultierenden Kündigungen sind für ArbeitnehmerInnen oft ein Schockmoment, der Unsicherheit und Angst auslösen kann. Doch auch wenn der plötzliche Jobverlust keine einfache Situation ist, solltet ihr die Zuversicht nicht verlieren, denn eine gut verhandelte Abfindung kann auch der erste Schritt zu einer neuen Chance sein! In dieser Folge haben wir die Vermögensanlageexpertin und Finanzplanerin Constanze Hintze in unseren Podcast eingeladen. Sie spricht mit Anne darüber, wie ihr das Beste aus eurer Abfindung herausholen könnt. Ihr erfahrt dabei, wie hoch eine Abfindung idealerweise ausfallen sollte und bekommt praktische Tipps, um euch steuerliche Vorteile zu sichern. Außerdem besprechen wir, ob es sinnvoll ist, die Abfindung in die Altersvorsorge zu investieren und welche Optionen dabei besonders attraktiv sind. Viel Spaß beim Zuhören und viele neue Erkenntnisse! Inhalt: 00:00:00 Intro 00:01:20 Erste Schritte nach der Entlassung 00:04:57 So hoch sollte eure Abfindung sein 00:08:00 Abfindungen klug versteuern 00:14:55 Mit der Abfindung fürs Alter vorsorgen 00:26:02 Eine Entlassung als neue Chance sehen 00:28:03 Outro
Nur noch 45 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich zufrieden und schauen zuversichtlich in die Zukunft, ein Minus von acht Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und im internationalen Vergleich nur noch Platz 20. Woher kommt diese Unzufriedenheit? Warum bleiben die Betroffenen trotz Unzufriedenheit oftmals gefangen in ihrer Situation und ändern nichts? Was können und was sollten Unternehmen und Führungskräfte gegen diese Unzufriedenheit tun?
Nur noch 45 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich zufrieden und schauen zuversichtlich in die Zukunft, ein Minus von acht Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und im internationalen Vergleich nur noch Platz 20. Woher kommt diese Unzufriedenheit? Warum bleiben die Betroffenen trotz Unzufriedenheit oftmals gefangen in ihrer Situation und ändern nichts? Was können und was sollten Unternehmen und Führungskräfte gegen diese Unzufriedenheit tun?
Arbeit ist das halbe Leben und spielt damit für uns eine wichtige Rolle im Leben. Doch wie wird sich Arbeit verändern? Wie werden sich Arbeitsplätze verändern und wie können wir als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon heute auf die Zukunft vorbereiten? Über all diese Aspekte und Fragen spricht Moderator Dirk Huesmann mit dem Futurologen Max Thinius in der neuesten Folge Mikro trifft Max.
Bleibe ich – oder bleibe ich nicht? Das ist die Frage für immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Nach einer Umfrage des Beratungsunternehmens Gallup sagen nur noch 53 Prozent der Befragten: Ja, ich werde in einem Jahr noch bei meinem Arbeitgeber sein. Im Jahr 2018 waren das noch 78 Prozent. Wenn der Job nicht mehr erfüllt - Das ist das SWR3 Top Thema mit Anno Wilhelm
Die Gewerkschaften beklagen zu viele Überstunden von deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern - sei es im Büro, im Krankenhäusern, Zug oder im Homeoffice. Deutschlands Lokführer zum Beispiel haben 2022 fast 1,4 Millionen Überstunden gemacht. Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin warnt vor den Folgen.
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Stärkung der Wirtschaft vorgeschlagen und will dafür unter anderem das Lieferkettengesetz entschlacken. „Ich empfehle ein Dynamisierungspaket. SPD und Grüne müssen spüren, dass ihre sozial- und umweltpolitischen Forderungen nicht realisierbar sind mit Schulden und Steuererhöhungen, sondern nur, wenn wir eine prosperierende Wirtschaft haben“, sagte Lindner in dem neuen Podcast „Table.Today“ des digitalen Medienhauses Table.Media. Zu dem Paket sollten laut Lindner ein neues Bürokratieentlastungspaket gehören. „Das in der Praxis extrem belastende Lieferkettengesetz muss reduziert und entschlackt werden. Das Gesetz tut wenig für Menschen in Schwellenländern, ist aber ein sehr teures Misstrauensvotum gegen die Wirtschaft.“ Die Überprüfung der Lieferketten könnten Wirtschaftsprüfer statt Behörden übernehmen, schlug Lindner vor.Außerdem forderte Lindner ein neues, marktwirtschaftliches Klimaschutzgesetz und nach dem französischen Vorbild eine Investitions-Offensive in digitale Geschäftsmodelle. Dafür sollen Banken und Versicherungen mit staatlicher Unterstützung mehr in spannende Geschäftsmodelle in Deutschland investieren können. Lindner appellierte zudem an die Länder und die Union, das Wachstumschancengesetz nicht weiter zu blockieren. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden „so gut wie nichts“ kosten, aber viel bringen, sagte Lindner. Weitere steuerliche Entlastungen in dieser Legislaturperiode sieht der Finanzminister nicht.Scharf kritisierte Lindner die Wirtschafts- und Sozialpolitik der SPD. „Mein Eindruck ist, dass die SPD an Traktion bei der arbeitenden Bevölkerung verloren hat, weil viele Menschen sich die Sinnfrage stellen, wenn es im gleichen Haus gegenüber in der Wohnung oder eine Etage drunter eine Familie gibt, die Bürgergeld bezieht und trotzdem denselben Lebensstandard hat wie er oder sie, die beide arbeiten gehen. Das ist eine Gerechtigkeitsfrage.“ Es müsse immer einen sichtbaren Unterschied machen, ob man sich anstrengt und arbeitet oder nicht. „Viele fragen sich: Ist das noch die alte Tante SPD, die Anwältin der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder ist das die Agentin der Bezieher von Leistungen aus dem Sozialstaat.“Sie haben Fragen, Anregungen oder Feedback? Dann schreiben Sie uns an: chefredaktion@table.media. Table.Media - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Media. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Media bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn wir weniger arbeiten, ist der Wohlstand bald weg – so lautet ein beliebtes Argument gegen eine Viertagewoche. Finanzminister Christian Lindner (FDP) etwa fürchtet um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Zurecht? Die Idee klingt für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Vollzeit jedenfalls verlockend: einen Tag weniger arbeiten, mehr Freizeit bei vollem Lohnausgleich. Die Gewerkschaft IG Metall hatte zuletzt mit einer solchen Forderung für die Stahlbranche für Schlagzeilen gesorgt. Einige Unternehmen haben längst flexible Arbeitszeitmodelle und ermöglichen eine Viertagewoche, doch es fehlen systematische Erkenntnisse für Deutschland. Für das kommende Jahr ist ein sechsmonatiges Pilotprojekt mit wissenschaftlicher Begleitung geplant. Welches Potenzial steckt in der Viertagewoche – und wo stößt die Idee an ihre Grenzen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Arbeitsmarktforscher Enzo Weber – er würde das Konzept der Wettbewerbsfähigkeit am liebsten zu den Akten legen. Außerdem klärt SPIEGEL-Kolumnistin Sara Weber auf, warum eine Verkürzung der Arbeitszeit allein keine Lösung ist. Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. Weiterführende Infos: Kolumne von Sara Weber: Drei Mythen über die Viertagewoche, die ich nicht mehr hören kann Destatis: Lange Arbeitszeiten können für Erwerbstätige zur Belastung werden Studie der Hans-Böckler-Stiftung zur Viertagewoche Britisches Pilotprojekt zu Viertagewoche Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der gemeinnützige Verein "Vamos" aus Münster bemüht sich seit über 30 Jahren, Missstände in anderen Ländern abzustellen und das Leben der Menschen dort zu verbessern. Unter anderem geht es darum, die Arbeitsbedingungen der ArbeitnehmerInnen in der Sportartikelindustrie zu verändern. Die Wanderausstellung "TrikotTausch" setzt sich genau mit diesem Problem auseinander. Näherinnen arbeiten für einen viel zu geringen Lohn, während die Hersteller in Europa und Deutschland große Gewinne einfahren. Vamos möchte auf diese Missstände hinweisen und diese abschaffen. Im Gespräch mit Geschäftsführerin Maike Grabowski geht es explizit um die Fußballindustrie.
Der gemeinnützige Verein "Vamos" aus Münster bemüht sich seit über 30 Jahren, Missstände in anderen Ländern abzustellen und das Leben der Menschen dort zu verbessern. Unter anderem geht es darum, die Arbeitsbedingungen der ArbeitnehmerInnen in der Sportartikelindustrie zu verändern. Die Wanderausstellung "TrikotTausch" setzt sich genau mit diesem Problem auseinander. Näherinnen arbeiten für einen viel zu geringen Lohn, während die Hersteller in Europa und Deutschland große Gewinne einfahren. Vamos möchte auf diese Missstände hinweisen und diese abschaffen. Im Gespräch mit Geschäftsführerin Maike Grabowski geht es explizit um die Fußballindustrie.
Eine neue Folge der Rubrik „Junge Startups” ist da!
Bis Ende Juni sollen die Eckpunkte für ein neues Verhandlungsmandat mit der EU stehen. Doch Daniel Lampart, Chefökonom des SGB, ist ernüchtert. Denn in den Verhandlungen mit der Wirtschaft und dem Arbeitgeberverband erhalten die Gewerkschaften keine Garantien für den Lohnschutz. So abrupt, wie der Bundesrat die Verhandlungen zu einem Rahmenabkommen mit der EU vor zwei Jahren beendet hat, so überraschend will er bis Ende Juni Eckpunkte für neue Verhandlungen mit der EU. Die Gewerkschaften haben massgeblich zum Absturz der letzten Verhandlungen beigetragen, da sie keine Lockerung des Lohnschutzes tolerieren wollen. Seit Wochen laufen nun im Stillen Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften, dem Arbeitgeberverband und den Wirtschaftsverbänden. Mit der Hoffnung, eine gemeinsame Position gegenüber der EU zu definieren. An der heutigen Delegiertenversammlung nun legt der Schweizerische Gewerkschaftsbund die Karten auf den Tisch – aus seiner Sicht: Statt Garantien für den Lohnschutz sieht er weitere Verschlechterungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Schweiz zukommen. Ist eine Einigung der Wirtschaft auf gemeinsame Eckpunkte damit gescheitert? Stemmt sich der SGB gegen weitere Verhandlungen mit der EU? Und wie wichtig ist ein Abkommen mit der EU überhaupt für den Gewerkschaftsbund? Antworten liefert Daniel Lampart, Chefökonom des SGB.
Was hat sich seit der Rekordarbeitslosigkeit der Pandemie verändert? Gibt es wenige Fachkräfte oder zu schlechte Arbeitsbedingungen? Wie niedrig ist die Höhe unseres Arbeitslosengeldes? Warum wird immer mehr Druck auf Arbeitslose ausgeübt und was ist gemeint, wenn von „Anreizen“ gesprochen wird? Vom Arbeitsmarkt hängt vieles ab: Arbeitnehmerinnen und Konsmentinnen finanzieren drei Viertel des Staatshaushalts. Warum ist es gerade für die Pensionen wichtig, dass gute Arbeitsmarktpolitik gemacht wird? Was früher als Vollbeschäftigung bezeichnet wurde, wird heute Arbeitskräftemangel genannt. Warum soll in diesem Zusammenhang ein degressives Arbeitslosengeld eingeführt werden? Weshalb spricht sich Arbeitsminister Kocher für mehr Sanktionen des Arbeitsmarktservice bei Arbeitslosen aus? Und wieso sollte eine Arbeitskräfteknappheit zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt gegen eine perspektivische Arbeitszeitverkürzung sprechen? Darüber und vieles mehr spricht Michael Mazohl mit dem Ökonomen und Arbeitsmarktexperten Adi Buxbaum von der Arbeiterkammer Wien. Natascha Strobl analysiert, mit welchen rhetorischen Strategien Druck auf Arbeitslose gemacht wird. Mehr zum Thema „Arbeitslosigkeit“ im Klassenkampf schreiben die Autor*innen in ihrem Buch. Klassenkampf von oben Angriffspunkte, Hintergründe und rhetorische Tricks von Natascha Strobl und Michael Mazohl https://shop.oegbverlag.at/catalog/product/view/id/137385/s/klassenkampf-von-oben-9783990464649/ Der Podcast zum Buch entsteht in Kooperation mit dem Magazin Arbeit&Wirtschaft. Folge direkt herunterladen
Nach vierzig Jahren Maloche endlich in den Ruhestand. Von wegen. Immer mehr ältere Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnen drängen zurück auf den Arbeitsmarkt. Manche, weil ihnen so ganz ohne Lohnarbeit langweilig ist. Andere müssen einfach ein paar Euro dazuverdienen, weil die Rente sonst nicht reicht. Welche Bedeutung hat die Erfahrung der Senioren für die Wirtschaft? Und: Können die arbeitswilligen Rentner und Rentnerinnen helfen, das Problem des Fachkräftemangels zu lösen? Doris Maull diskutiert mit: Ulrike Mascher - Ehrenpräsidentin Sozialverband VdK Deutschland, Werner Eichhorst - Forschungsinstitut Zukunft der Arbeit, Torsten Tolle - Gründer von Silverworker-Online.de
Richtig nervig werden Wechseljahressymptome, wenn man eigentlich Leistung abliefern will oder muss: im Job nämlich. Viele Frauen werfen in dieser Zeit verzweifelt das Handtuch und ihren bisherigen Job hin. So viele, dass man in großen Unternehmen, wie zum Beispiel bei SAP mit über 100.000 Mitarbeitenden, eine regelrechte "Delle" bei Arbeitnehmerinnen um die 50 ausmachen kann: sie verschwinden. Deshalb hat man sich dort entschlossen, Führungskräfte und Mitarbeitende so über das Thema aufzuklären, dass alle Beteiligten einen bestmöglichen Umgang damit finden. Einen, der Weiterarbeiten möglich macht, schließlich verlöre man sonst dringend benötigte, gut qualifizierte Arbeitnehmerinnen. Diese Aufklärungsarbeit hat nun Nina Strassner übernommen. Sie ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und vor einigen Jahren zu ganz neuen Ufern aufgebrochen, und zwar als Head of Diversity für Deutschland, eben beim Softwarehersteller SAP. Heute ist sie gar Global Head of People Initiatives - und deshalb ist sie genau die Richtige, um mit ihr darüber zu sprechen, was Unternehmen dafür tun müssen, damit Wechseljahre und Karriere zusammengehen können.ZITAT: "Frauen wollen auch mit über 50 noch leistungsfähig im Job bleiben - Aufgabe der Unternehmen ist es, das zu ermöglichen, wo immer es geht."Tipps & Links zur FolgeLinkedin: Nina StrassnerForschungsprojekt der HWR Berlin: Das Projekt MenoSupport möchte Frauen in der Zeit hormoneller Umstellung unterstützen und für Unternehmen innovative Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung für Frauen in den Wechseljahren entwickeln. Befragungslink zum Forschungsprojekt: https://survey.hwr-berlin.de/uc/menosupport/ www.schmidt-jortzig-coaching.de+++++++++Ihr habt Anregungen, wollt uns Eure Geschichte erzählen oder selbst bei uns zu Gast im Podcast sein? Dann schreibt uns beiden persönlich, worüber Ihr gern mehr wissen würdet, was Euch bewegt, rührt, entsetzt und Freude macht an podcast@brigitte.de. Wir freuen uns auf Euch! Und bewertet und abonniert unseren Podcast gerne auch auf Spotify, iTunes, Amazon Music oder Audio Now. Noch mehr spannende Beiträge findet Ihr zudem auf Brigitte.de sowie dem Instagram- oder Facebook-Account von BRIGITTE –schaut vorbei! +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/menoanmich +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien findet Ihr unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Banken bewegten sich ausserhalb der Marktwirtschaft. Sie seien staatsnahe Betriebe, weil sie im Notfall durch den Staat gerettet würden. Deswegen sollten die Löhne begrenzt sein. Dies sagt Wirtschaftsexperte Adriel Jost. Nach der Übernahme durch die UBS bangen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der CS um ihre Stelle. Vielleicht gehen weniger verloren als befürchtet, sagt Adriel Jost. Er sieht Möglichkeiten, dass die UBS das Schweizer Geschäft abspaltet. Seiner Meinung nach müsste dies schnellstmöglich geschehen. Für den Finanzplatz stehen viele Arbeiten an: Die UBS muss die Übernahme der CS in kürzester Zeit stemmen. Wie ist die Grossbank aufgestellt und wo liegen die Schwierigkeiten dieser Übernahme? Was könnte helfen, damit die UBS nicht zu gross wird, um im Krisenfall überhaupt gerettet zu werden? Der Wirtschaftsexperte Adriel Jost arbeitet für das Forschungsinstitut für Schweizer Wirtschaftspolitik IWP an der Universität Luzern. Er ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
„GenZ“ – dieser Ausdruck meint überwiegend diejenigen, die in den Jahren zwischen 1997 bis 2012 zur Welt gekommen sind. Eine Generation, die nun machtvoll auf den Arbeitsmarkt vorrückt, dabei aber gänzlich andere Bedingungen vorfindet als die Generation vor ihr. Arbeitslosigkeit ist der Arbeiterlosigkeit gewichen. Marktmacht liegt bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Unternehmen müssen sich bei ihnen bewerben – nicht mehr umgekehrt. Welche Risiken und Chancen wohnen diesen neuen Machtverhältnissen inne? Ein der Effekte ist: Junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer achten mehr auf geistige Gesundheit und geografische Flexibilität. Sie fordern Home- und Remote Work ein oder fragen schon beim Vorstellungsgespräch nach einem Sabbatical. Wie tickt diese Generation? Wie sieht und beschreibt sie sich selbst? Was macht sie aus und wofür steht sie ein? Was genau bedeutet Work-Life-Balance und wie setzt diese Generation Z dieses Konzept um? Diese Fragen beantwortet uns Jo Dietrich. Neben seinem tiefen Verständnis für digitale Geschäftsmodelle besitzt er ein ausgeprägtes Gespür für Trends. Forbes nahm ihn 2020 mit in die illustre Reihe der „30 under 30” auf. Während seines Masters in International Management gründete er das Unternehmen ZEAM gemeinsam mit seiner Partnerin Yael Meier. ZEAM ist nach eigener Darstellung ein „Hybrid aus Marketing Agentur und Unternehmensberatung für neues Denken.“ mit Fokus auf die Jugend (Gen Z). Jo Dietrich hilft uns zu verstehen: Welches Potenzial steckt in der Generation Z? Wie hilft ZEAM Arbeitgebern, dieses Potenzial zu erkennen und zu nutzen? Wie erreicht man diese Generation als Konsumenten? Worauf achtet die Generation Z wirklich bei der Wahl des Arbeitgebers und wie wichtig ist dabei das Angebot von Remote Work? Eine Folge für alle, die sich für die Umbrüche des Arbeitsmarktes und die Bedeutung von Sozialen Medien interessieren. Und die wissen möchten, wie es einem Arbeitgeber gelingt, die nachrückenden Generationen für sich zu gewinnen. Ihnen hat die Folge gefallen? Sie haben Feedback oder Verbesserungsvorschläge? Dann schreiben Sie uns gerne an podcast@hy.co. Wir freuen uns über Post von Ihnen.
Aufgrund des Streiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Gewerkschaft ver.di steht der Nah- und Fernverkehr landesweit fast vollständig still, auch an Flughäfen, Häfen und den Autobahnen wird teilweise der Betrieb eingestellt. Gleichzeitig gehen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen in die dritte Runde. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt, wieso der Großstreik gerade jetzt stattfindet, und schätzt ein, ob es im Tarifstreit zeitnah zu einer Einigung kommen wird. Mit der Verantwortungsgemeinschaft will die Ampel-Koalition das Familienrecht revolutionieren. Alternative Lebensmodelle abseits der Ehe, etwa für Alte, Alleinerziehende, Freunde oder WGs, sollen rechtlich abgesichert werden. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, erklärt, welche Ideen es für die genaue Ausgestaltung des Reformprojekts gibt und warum es in der Kritik steht. Und sonst so? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen trotz Streik im Nah- und Fernverkehr zur Arbeit kommen. Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: - Streik im Nah- und Fernverkehr: Ver.di-Chef verteidigt anstehenden Streiktag (https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-03/verdi-evg-streik-frank-werneke-fahrrad-arbeit) - Frank Werneke: "Es entsteht ein neues Selbstbewusstsein" (https://www.zeit.de/2023/13/frank-werneke-verdi-gewerkschaft-streiks) - Verantwortungsgemeinschaft: Floppt die Wahlverwandtschaft? (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-03/verantwortungsgemeinschaft-ampel-koalition-wgs-alleinerziehende)
Großbritannien erlebt dieser Tage eine riesige Streikwelle, die sich durch viele Berufsbranchen zieht. Im Gesundheitswesen, bei der Bahn und auch bei der Post oder den Grenzbeamten legen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zuhauf die Arbeit nieder. Bettina Schulz lebt selbst in Großbritannien und berichtet von dort für ZEIT ONLINE. Im Gespräch erzählt sie, wie die Streikwelle sie im Alltag beeinträchtigt – und welche politischen Konflikte sich darin abbilden. Falls die Weihnachtsgeschenke in Deutschland, anders als in Großbritannien, rechtzeitig ihr Ziel erreichen, dann liegt das wahrscheinlich an den Tausenden Fernfahrern, die die Waren für den Onlinekonzern Amazon quer durch das Land transportieren. Doch die Fahrer arbeiten oft zu miserablen Bedingungen. Im Podcast erzählt ZEIT-Autorin Caterina Lobenstein, wie die gegenwärtige Situation entstanden ist – und welche Ideen es gibt, sie zu verbessern. Und sonst so? Babyspinat kämpft in Australien derzeit um seinen guten Ruf. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Simone Gaul, Elise Landschek Mitarbeit: Leon Holly, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: - Streiks vor Weihnachten: Im schlimmsten Fall soll die Armee Notarztwagen bereitstellen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-12/streiks-weihnachten-grossbritannien-post-reisechaos) - Arbeitskampf: Streikwelle lähmt das Alltagsleben in Großbritannien (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-12/grossbritannien-streik-arbeitsniederlegungen-dezember-einreise) - Fernfahrer: Die Geisterfahrer (https://www.zeit.de/2022/52/fernfahrer-lkw-arbeitsbedingungen-amazon/komplettansicht) - Fernfahrer: Wie es wirklich ist (https://www.zeit.de/2019/09/fernfahrer-lkw-truck-raststaette-tour-osteuropa) - USS: Babyspinat löst Halluzinationen aus (https://www.theage.com.au/national/contaminated-spinach-causing-serious-hallucinations-sickness-in-sydney-20221215-p5c6t7.html)
Seit 36 Jahren sitzt Paul Rechsteiner im nationalen Parlament und setzt sich für faire Löhne und sichere Renten ein. Nun tritt der 70-jährige Ständerat und langjährige Präsident des Gewerkschaftsbundes ab. Im «Tagesgespräch» blickt der St. Galler SP-Politiker auf seine lange Karriere zurück. Es ist eine aussergewöhnliche Laufbahn, jene von Paul Rechsteiner: Er wurde in den 50er-Jahren als Arbeiterkind in St. Gallen geboren, wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, wurde geprägt von der 68er-Bewegung und schaffte dann erst den Sprung in den Nationalrat, später sogar in den Ständerat – eine besondere Leistung für einen Linken in einem konservativen, katholisch geprägten Kanton. Im Parlament engagierte sich der Anwalt von Anfang an für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für jene von Minderheiten und generell für die Menschenrechte. Daneben machte er Karriere als Gewerkschafter: So leitete er 20 Jahre lang als Präsident den Schweizerischen Gewerkschaftsbund. Doch nun ist Schluss: Ende Woche tritt der amtsälteste Parlamentarier aus dem Ständerat zurück. Welche Bilanz zieht der Mann mit dem unverkennbaren Schnauz nach 36 Jahren nationaler Politik? Was hat er politisch erreicht, was nicht? Und worauf freut sich der 70-Jährige am meisten, wenn er wieder mehr Zeit für sich hat? Er ist jetzt Gast von Rafael von Matt im «Tagesgespräch».
Haben Sie schon einmal von "Quiet Quitting" gehört? Auf deutsch heißt das so viel wie "still kündigen" und ist offenbar der neuste "Trend" in der Arbeitswelt. Was soll Quiet Quitting genau sein – warum boomt es genau jetzt, und was sagt es über die Situation in der Arbeitswelt? Anika Dang aus der STANDARD-Karriereredaktion spricht darüber, wie die Corona-Pandemie die Vorstellungen von Arbeit und Freizeit verändert hat und wir stellen die Frage, welche Folgen der Trend zur Teilzeitarbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Deutschland erwartet Temperaturen weit über 30 Grad Celsius. Die Gewerkschaft ver.di hat zuletzt auch für Arbeitnehmerinnen und -nehmer Hitzefrei gefordert. Wie realistisch ist das? Darüber sprechen wir mit Rebekka Wiese, Redakteurin im Arbeitsressort von ZEIT ONLINE, die ein Essay zu dem Thema geschrieben hat. Für den Krieg in der Ukraine ist nach wie vor keine Lösung in Sicht. Eine der Möglichkeiten wäre ein Waffenstillstand, um weiteres Leid zu verhindern. Wie der gestaltet werden müsste und was das für die Ukraine bedeuten würde, berichtet Liana Fix, Historikerin und Politikwissenschaftlerin, die dazu einen Gastbeitrag für ZEIT ONLINE geschrieben hat. Und sonst so? Heute ist Streck-die-Zunge-raus-Tag, Tag des Himbeerkuchens und Simson-Tag. Welche kuriosen Jahres- und Feiertage es sonst noch gibt. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Max Skowronek, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Arbeitsunfähigkeit bei Hitze: Mit den Hitzeperioden steigen auch die Fehltage im Job (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-07/hitze-arbeitsunfaehigkeit-fehltag-linke-kleine-anfrage) Hitzewelle in Deutschland: Wie heiß wird's denn nun? (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-07/hitzewelle-deutschland-extremwetter-wettervorhersage-rechenfehler) Erderwärmung: Das neue Normal (https://www.zeit.de/wissen/2022-07/klimawandel-folgen-erderwaermung-deutschland) Krieg in der Ukraine: Waffenstillstand jetzt! (https://www.zeit.de/2022/27/ukraine-krieg-frieden-waffenstillstand) Waffenlieferung an die Ukraine: Wenn wir fallen, seid ihr dran (https://www.zeit.de/kultur/2022-07/waffenlieferung-ukraine-krieg-appell-brief) Offener Brief zum Ukraine-Krieg: Wir werden vernichtet (https://www.zeit.de/kultur/2022-07/offener-brief-ukraine-krieg-waffenstillstand-antwort) Und sonst so: Welche kuriosen Jahres- und Feiertage es gibt (https://www.kuriose-feiertage.de/kalender/juli/)
Das Wochenende steht vor der Tür! Und es ist ein besonderes. Am Sonntag ist 1. Mai. Der Tag der Arbeit. Und das heißt aus guter alter Tradition: Beschäftigte aus allen möglichen Branchen gehen auf die Straße, um für mehr Gerechtigkeit und Wertschätzung zu demonstrieren. In den vergangenen Jahren gab es da auch wegen Corona etwas weniger Zulauf. Aber WANN, wenn nicht JETZT gilt es aus Arbeitnehmer-Sicht ein Zeichen zu setzen: Da ist die enorme Inflation. Da sind die geradezu explodierenden Preise für Energie und Lebensmittel. Und dann ist da auch noch ein Krieg. Viel zu tun also für jene, die die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertreten: Die Gewerkschaften nämlich. GANZ OBEN steht der Deutscher Gewerkschaftsbund DGB – und dessen Chef Reiner Hoffmann ist heute zu Gast bei Florian Schröder zum Thema: “Der DGB und der 1. Mai in Zeiten von Krisen und Krieg”