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80 Jahre ist es am 30. Juni her, dass in Hessen nach Nazi-Diktatur und Zweitem Weltkrieg zum ersten Mal wieder eine freie Wahl stattfand: Die Wahl zur „Verfassung beratenden Landesversammlung Groß-Hessens“. Ihre Aufgabe: Für das neue Bundesland Hessen eine neue Verfassung entwerfen! So wie es einige Jahre später der „Parlamentarische Rat“ für die gesamte Bundesrepublik getan hat. Was uns also heute „selbstverständlich“ vorkommt - dass Hessen einen Landtag, eine Landesregierung und einen Staatsgerichtshof hat - ist damals ausgestaltet und festgeschrieben worden. Von 86 Männern und 4 Frauen. Eine davon: Elisabeth Selbert, die später quasi im Alleingang dafür sorgte, dass der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ins Grundgesetz kam. Gerade die Geburt der hessischen Demokratie vor 80 Jahren zeigt also, wie schwierig es war (und ist?), das durchzusetzen, was uns heute so „selbstverständlich“ vorkommt: Dass Frauen gleichberechtigt sind, dass sie in Parlamenten genauso vertreten sein sollten wie in der Bevölkerung und dass wichtige politische Ämter ihnen genauso offenstehen wie Männern. Was damals - gerade auch von Frauen - geleistet worden ist in der Landesversammlung Groß-Hessens, das lebt bis heute weiter in der Hessischen Verfassung. Aber viele fürchten, dass sich unsere 80-jährige Demokratie gerade in schlechter Verfassung befindet, weil wir sie viel zu lange als „selbstverständlich“ angesehen haben. Dabei gilt es heute genau wie damals herauszufinden: Wie geht eigentlich Demokratie? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit der Präsidentin des Hessischen Landtags Astrid Wallmann (CDU), mit dem Verfassungshistoriker Ewald Grothe, mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Ley und der Demokratieforscherin Ursula Birsl (Uni Marburg). Podcast-Tipp: WDR5 Das politische Radio Demokratie gilt vielen als beste Staatsform. Doch was macht sie eigentlich aus? Von den Wurzeln in Athen bis zu Dauerwahlkampf, Volkssouveränität und der Frage, welche Tugenden sie braucht: Darüber spricht Philosoph Roland Henke mit Moderator Jürgen Wiebicke. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e7b85345d45b7d3c/
Demokratie gilt vielen als beste Staatsform. Doch was macht sie eigentlich aus? Von den Wurzeln in Athen bis zu Dauerwahlkampf, Volkssouveränität und der Frage, welche Tugenden sie braucht: Darüber spricht Philosoph Roland Henke mit Moderator Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.
Nachdem wir rechtlich bereits im Erdorbit unterwegs waren, reisen wir in dieser Episode noch weiter hinaus und erschließen die Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten aus dem Star-Trek-Universum. Als kundigen Guide haben wir Dr. Jens Ambrock eingeladen, dessen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten. Gesetze und Direktiven im Star-Trek-Universum“ im April 2026 beim dfv erschienen ist. Dafür hat Dr. Ambrock, im Hauptberuf Datenschutzjurist beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, alle zwölf Fernsehserien, dreizehn Kinofilme und zahlreiche Romane ausgewertet. Wir finden das faszinierend und fragen zum Einstieg nach, wie er auf die Idee kam, ein juristisch fundiertes Fachbuch über fiktives Recht zu schreiben. Anschließend diskutieren wir die rechtlichen Grundpfeiler von Star Trek, etwa die Staatsform der Föderation, die Oberste Direktive sowie die Frage, wie sich ein Rechtssystem verändert, wenn Geld als Streitgegenstand und Sanktionsmittel wegfällt. Dr. Jens Ambrock (LinkedIn, Mastodon, Instagram) ist Leitender Regierungsdirektor beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Lehrbeauftragter an der Universität Kiel und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu DSGVO, Data Act und KI-Verordnung. In seinem im April 2026 beim Verlag dfv erschienenen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten – Gesetze und Direktiven im Star Trek Universum“ legt er die erste systematische Darstellung der Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten vor. Es zeigt sich schnell, dass viele Fragen, die in der Sternenflotte verhandelt werden, näher an unserer Gegenwart liegen, als es das 24. Jahrhundert vermuten lässt. Im Zeitalter von KI, Genetik und Neurotechnologien erscheinen die Rechtsfähigkeit von Androiden, genetische Verbesserungen und Telepathie als Eingriff in die Privatsphäre gar nicht mehr so fern. Wir bedanken uns herzlich bei Jens Ambrock für die unterhaltsamen Einblicke in eines der sicherlich ungewöhnlichsten Rechtsgebiete und empfehlen sein Buch allen, die Recht und Star Trek gleichermaßen schätzen. Für diese Zielgruppe ist es aber ohnehin ein Pflichtkauf. Viel Vergnügen beim Hören und wir freuen uns wie immer auf eure Kommentare! Zeitmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes. 0:04:00 – Wie kommt man dazu, ein Buch zum Thema Star Trek zu schreiben? 00:09:30 – Was ist für ein rechtliches Staatsgebilde ist die Föderation der Vereinigten Planeten? 00:18:30 – Was besagt die Oberste Direktive, was ist ihr Gehalt und wie verbindlich ist sie tatsächlich? 00:30:30 – Hat das Fehlen von Geld einen Einfluss auf das Rechtssystem in Star Trek? 00:36:30 – Wie geht man in einer weiterentwickelten Gesellschaft mit Kriminellen um? 00:44:00 – Gibt es in der Star-Trek-Welt überhaupt Juristinnen und Juristen? 00:46:00 – KI-Recht und Robotik der Zukunft und wann eine Lebensform eigene Rechten erhält. 01:00:30 – Existieren Datenschutz und Privatsphäre in einer Welt, in der Gedanken und Empathie von Menschen telepathisch ausgelesen und Personen überall geortet werden können? 01:12:00 – Gibt es Urheberrechte in Star Trek, und welcher Charakter wäre der beste Richter? 01:17:30 – Welche Folgen sollte man aus juristischer Sicht unbedingt gesehen haben? Der Beitrag Star-Trek-Recht – Rechtsbelehrung 147 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Die Deutschen stehen mehrheitlich zur Demokratie, laut Umfragen befürworten nach wie vor fast alle Bürgerinnen und Bürger die demokratische Staatsform. Doch in Zeiten geopolitischer Krisen und Kriege, wachsender gesellschaftlicher Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sehnen sich viele Menschen nach einfachen Antworten auf komplexe Probleme und zweifeln daran, ob die Demokratie in Deutschland noch funktioniert. Caren Miosga diskutiert mit ihren Gästen, was die aktuellen Entwicklungen für die Zukunft Deutschlands bedeuten, was sich politisch und gesellschaftlich ändern muss, damit die Demokratie wieder mehr Zustimmung und Zuversicht erfährt und welche Verantwortung Deutschland in einer sich verändernden Weltordnung hat?
Dieser Begriff wurde im Zusammenhang mit der Amtseinführung des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, am 20. Januar 2025 öffentlich zur Kenntnis gebracht. Die Oligarchie ist eine Staatsform, in der eine kleine Gruppe die politische Herrschaft ausübt. Im Vorfeld waren damals immer wieder umstrittene und z. T. unerwartete Personen ins Blickfeld geraten, die der neue Präsident in wichtige Staatsämter einsetzen wollte. Es entstand dabei der Eindruck, dass sich hier eine Truppe als »Hausmacht« des neuen Präsidenten formierte. Die Skepsis war groß, ob dies den weltweiten Problemen und Herausforderungen tatsächlich gerecht werden konnte.Auch Jesus formierte in seiner unmittelbaren Nähe eine »Mannschaft«, die seine Aufträge erfüllen und die Weichen zu einer weltweiten Verkündigung des Evangeliums und dessen Siegeszug stellen sollte. Aber im Gegensatz zur oben beschriebenen übte diese Gruppe keine Macht aus. Es waren zwölf Männer aus ganz unterschiedlichen Familien und Hintergründen und doch durch den Anschluss an Jesus miteinander vereint. Was zeichnete sie aus? Nicht ihre höhere Ausbildung, nicht ihr finanzielles Vermögen, nicht ihr gesellschaftlicher Einfluss, sondern einfach die Tatsache, dass sie bereit waren, ihrem Herrn und Meister Jesus Christus zu dienen und seine Kraft in Anspruch zu nehmen, damit sie ihre Aufgabe erfüllen konnten.Dazu gehörte zuallererst die Begleichung ihrer Schuld vor Gott, deren Bezahlung ihr Herr in seiner Barmherzigkeit und Liebe vollständig übernahm. Dann aber auch die Gabe neuen Lebens und einer völligen Neuausrichtung auf Gott, um zukünftig seinen Zwecken zu dienen. Und dieser wollte nichts weniger, als – in Jesus Christus – die ganze Welt mit sich zu versöhnen.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Der lange Weg zur Demokratie und wieder zurück?!Parallel zur Entwicklung der Menschenrechte hat sich in der Moderne die Demokratie als Staatsform etabliert. Von der griechischen Antike über die Unabhängigkeitserklärung der USA und der Französischen Revolution begann ein langer, oft mühsamer Weg hin zu unterschiedlichen demokratischen Modellen. Kirche und Theologie hatten zu dieser Entwicklung von Anfang an unterschiedliche und oft ambivalente Haltungen. In Deutschland haben die Kirchen demokratische Entwicklungen lange Zeit ablehnend bzw. skeptisch beurteilt und erst im Nachhinein anerkannt. So stabil die Demokratie in Deutschland in den letzten Jahrzehnten erschien, so stark wächst weltweit der Druck auf demokratische Systeme. Inzwischen lebt die Mehrheit der Weltbevölkerung unter autokratischen Regimen, mit steigender Tendenz. Wie sollen Kirche und Theologie im Westen darauf reagieren?Weiterführende Links:https://www.v-dem.net/documents/60/V-dem-dr__2025_lowres.pdfhttps://www.chbeck.de/richter-demokratie/product/30917915https://www.soziopolis.de/gefuehlte-geschichte.htmlhttps://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/evangelische_kirche_und_freiheitliche_demokratie_1985.pdfhttps://open.spotify.com/episode/5V1MwxitSe3VjJoh4StzCs
Es ist früh am Morgen, am 7. Dezember 2022, als die Polizei in elf Bundesländern zuschlägt: Rund 3000 Beamtinnen und Beamte sind im Einsatz, sie nehmen 25 Menschen fest und beginnen mit großangelegten Durchsuchungen. Schnell wird klar: Der Fall, der sich da abspielt, ist für die Justiz alles andere als Alltagsgeschäft. Es geht, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft, um ein Netzwerk von sogenannten Reichsbürgern. Dieses Netzwerk will demnach die staatliche Ordnung in Deutschland zerstören und durch eine neue Staatsform ersetzen. Neun der Männer stehen seit längerem in Stuttgart vor Gericht. Moritz Clauß und Tanja Wolter arbeiten den Fall in dieser Folge von "Akte Südwest" auf. Weitere Crime-Geschichten und die Anmeldung für unseren Newsletter findet ihr unter https://www.swp.de/crime. Alle Podcast-Folgen von Akte Südwest gibt es unter: https://www.swp.de/akte Moderation und Produktion: Moritz Clauß | Sprecherinnen: Laura Liboschik, Yasmin Nalbantoglu | Gestaltung: Beniamino Raiola
Der Titel der heutigen Episode ist: Im Windschatten der Narrative und ich freue mich besonders, Ihnen meinen heutigen Gesprächspartner Ralf M. Ruthardt vorstellen zu dürfen. Um den politischen Diskurs zu verstehen, erscheint es von großer Bedeutung, sich mit den Begriffen Narrativ und Framing auseinanderzusetzen. Es freut mich sehr, dass sich Ralf M. Ruthardt zu einem Gespräch bereiterklärt hat, in dem wir die Frage stellen, was es bedeutet, sich im Windschatten von Narrativen zu bewegen. Ralf M. Ruthardt hat sich über zwei Jahrzehnte mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz beschäftigt. Er ist Unternehmer und gründete mehrere Startups mit innovativen Lösungen zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Seit 2023 publiziert Ruthardt zu gesellschaftspolitischen Fragen, was als Folge politischen und medialen Agierens in Deutschland während der Pandemie gedeutet werden darf. Den konstruktiven, versachlichten und freundlich geführten Diskurs zu unterstützen, ist eine der wesentlichen Motivationen von Ralf M. Ruthardt als Autor gesellschaftspolitischer Romane und als Herausgeber des Magazins »mitmenschenreden«. Er hält den Wechsel der Perspektive für wesentlich, um in Analyse und Lösung voranzukommen — und auch die konstruktive Irritation, auf die wir noch zu sprechen kommen werden. Aber es gibt noch einen anderen, vielleicht ungewöhnlichen Gedanken, der mir nach diesem Gespräch mit Ralf M. Ruthardt durch den Kopf gegangen ist. Wieder eine meiner Abschweifungen, aber folgen Sie mir bitte, ich glaube, das ist ein interessanter Gedanke, der sich auch zwischen den Zeilen im Gespräch immer wieder findet. In der Biologie gibt es wohl ein Phänomen, das allerdings wenig beschrieben ist — die sleeping functions, also die schlafenden Funktionen. Ich verlinke in den Shownotes beispielhaft einen Artikel. Wenn ich als Laie das Prinzip richtig verstehe, passiert bei diesem Beispiel im Kern Folgendes: Ein Ökosystem gerät unter Druck, weil bestimmte Spezies ausgerottet oder dysfunktional werden. Als diese Spezies verschwinden, übernimmt eine andere Art die ökologisch wichtige Funktion, die sie zuvor nicht ausgeübt hat. Daher sleeping — schlafend. Wie sehr dieses biologische Phänomen wirklich verbreitet ist, traue ich mich nicht zu sagen, aber mir gefällt das Bild als Motiv für notwendige gesellschaftliche Resilienz. Wenn einzelne Systeme ausfallen oder ihren Dienst nicht mehr richtig erfüllen, braucht es sozusagen »schlafende Funktionen«, also Menschen wie Herrn Ruthardt und viele andere, die nun einspringen und versuchen, ihren Beitrag zu leisten, um diese gesellschaftliche Funktion zu erfüllen. Personen, die unter anderen Umständen nie in diese Rolle geraten wären, wie er selbst im Gespräch beschreibt. Allein diesen Gedanke schlafender Funktionen von Bürgern, die in Zeiten der Krise erwachen und versuchen, das System zu stabilisieren, finde ich faszinierend. Was halten Sie von diesem Gedanken? Wir beginnen das Gespräch mit der Frage, wie man zum Titel »Im Windschatten der Narrative« gelangt? Narrativ, Frame, Geschichte — wie unterscheiden sich die Begriffe und was hat das mit einem Beduinenzelt zu tun? Sind die Begegnungspunkte, wo wir gemeinsame Narrative aufbauen, weniger geworden? »Die sinnstiftende Erzählung, wie die Welt funktioniert.« Die Kernfrage ist nun: Wer liefert uns diese sinnstiftende Erzählung? Woher stammt sie und mit welchem Motiv wird diese verbreitet? Brauchen wir Narrative als Komplexitätsreduktion für den Alltag und was sind die Risiken, die damit verbunden sind? Haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten zu sehr damit beschäftigt, wie wir unseren Wohlstand genießen und ausleben können, als woher er kommt? Und damit mehr und mehr die Fundamente unserer bislang erfolgreichen Gesellschaft untergraben und ausgehöhlt? »Technology is anything that wasn't around when you were born.«, Alan Kay Torkeln wir geradezu von der Banalität zur konstruierten (beziehungsweise selbstverursachten) Krise? Wie sollen wir mit der Tatsache umgehen, dass große Teile der ehemaligen Leitmedien nicht mehr in erster Linie informieren, sondern versuchen, uns zu belehren und in bestimmte politische Richtungen zu bewegen? Aber auch alternative Medien und soziale Medien sind natürlich nicht neutral und bergen eigene Gefahren. »Wollen wir als Gesellschaft Journalismus so verstehen, dass die dort agierenden Personen — ohne ein gewähltes Mandat zu haben — uns als Gesellschaft über die Selektion von Informationen und indem sie uns die Informationen so präsentieren und die Interpretation gleich mitliefern, so führen, dass wir zu einem bestimmten Ergebnis kommen? Wenn wir das wollen, müssen wir eine andere Staatsform wählen.« Was ist die Folge, wenn es immer weniger persönliche und direkte Kontakte mit politisch handelnden Personen gibt? Ist Politik ein Beruf — oder anders gesagt: Was ist die Folge von Politikern, die ohne Politik keinen Beruf haben? Wie spielen nun Narrative und Macht zusammen? Irgendwann beginnt die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen so stark vom medialen Narrativ und Framing abzuweichen, dass diese kognitive Dissonanz schlicht nicht mehr haltbar ist. Was passiert dann? Was geschieht, wenn über Sachverhalte nicht mehr faktisch diskutiert wird, sondern quasi-religiöse Bekenntnisse ausgetauscht werden? Vor jedem Argument müssen dann zunächst Glaubensbekenntnisse ausgedrückt werden, um zu signalisieren, dass man eh zur richtigen Seite gehört. Welche Rolle sollten Demut und das Zulassen von Nicht-Wissen spielen? Was kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk in dieser Gemengelage (noch) leisten? Welche Rolle spielen hier Skaleneffekte? Sind wir als europäische Gesellschaft überhaupt noch in der Lage, große Dinge auf die Beine zu stellen und alte Zöpfe abzuschneiden? Es gibt mehr als die Baustelle des ÖRR; andere aktuelle Beispiele sind die deutsche Bundeswehr oder die deutsche Bahn, beides Sanierungsfälle, die eher hoffnungslos erscheinen. Die schwerwiegende Frage ist: Was machen wir, wenn wir in einer Situation angelangt sind, wo eine evolutionäre Verbesserung eigentlich nicht mehr möglich ist? Aber die klassische Erkenntnis des Konservatismus sagt, dass es viel einfacher ist, etwas Funktionierendes zu zerstören, als es aufzubauen. »Keine Lüge, die etwas auf sich hält, enthält Unwahres. Was letztlich präpariert wird, ist vielmehr das Weltbild als Ganzes, das aus den einzelnen Sendungen zusammengesetzt wird; […] Dieses Ganze ist dann weniger wahr, als die Summe der Wahrheiten seiner Teile; […] Die Aufgabe derer, die uns das Weltbild liefern, besteht also darin, aus vielen Wahrheiten ein Ganzes für uns zusammenzulügen.«, Günther Anders Ist die Meinungslandschaft in den Eliten wirklich so homogen, oder sind wir eher einer lautstarken und aggressiven Minderheit auf den Leim gegangen, weil die Vernünftigen Angst hatten, sich zu exponieren? »Wir haben hier eine Konstellation, wo wenige über viele Macht ausüben und im Grunde genommen die Aufgabe von Religion ersetzt haben.« Wichtiger als schnell zu sein bei Antworten wäre es, mehr Zeit damit zu verbringen, die richtigen Fragen zu stellen! Aber brauchen wir als Gesellschaft wirklich gemeinsame Narrative oder können wir darauf verzichten? »Wir brauchen gemeinsame Erzählungen, die aber nicht abdriften ins Detail.« Referenzen Andere Episoden Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Ralf M. Ruthardt Ralf M. Ruthardt auf LinkedIn und X mitmenschenreden Magazin Ralf M. Ruthardt, Das laute Schweigen des Max Grund, Edition PJB (2023) Fachliche Referenzen Bellwood et al, Sleeping Functional Group Drives Coral-Reef Recovery, Current Biology (2006) Günther Anders, Die Antiquiertheit des Menschen Bd. I: Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution, Teil 1 und 2, C.H. Beck (2018) Andy Clark, Surfing Uncertainty: Prediction, Action, and the Embodied Mind, Oxford University Press (2019)
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Demokratie gilt als die Staatsform, die am ehesten vernünftige Politik hervorbringt. Aber kann sie das angesichts von Populismus überhaupt noch und wie hängen Vernunft und Demokratie zusammen? Eine Diskussion vom Philosophicum Lech in Österreich. Miller. Simone; Marchart, Oliver; Prix, Lea www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
#70 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Dr. Rainer Esser Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge ist Dr. Rainer Esser zu Gast. Dr. Rainer Esser ist Journalist, Jurist und Geschäftsführer von Die Zeit. Wir sprechen mit ihm über den Spagat zwischen Journalismus und Politik und welche Rolle der Journalismus im Staat übernimmt. Auch über die Pressefreiheit in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern diskutieren wir ausführlich. Haben die Medien in der Demokratie einen Bildungsauftrag? Was hat die Demokratie eigentlich in den letzten Jahren und Jahrzehnten erreicht? Und was haben wir aus der Vergangenheit gelernt? Verblassen die Erinnerungen zu schnell?
#69 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Thomas Kufen Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge ist Thomas Kufen zu Gast. Er ist Oberbürgermeister der Stadt Essen und spricht mit uns über seinen Werdegang zum Politiker, die Kritik aus der Gesellschaft und auf welche Dinge er in seinem Amt besonders Wert legt. Außerdem hat er noch einen Tipp für alle, die sich in der Politik engagieren möchten! Viel Spaß beim Hören!
Liegt ein Fotograf vorm Ameisennest und wartet auf das perfekte Bild. Ingo Arndt. Es ist dunkel, er muss extrem leise sein, keine Erschütterung darf die acht Millimeter kleinen Tiere erschrecken, vielmehr sollen sie ihr natürliches Brutverhalten zeigen: beispielsweise neugeborenen Ameisen aus ihrem seidenfeinen Kokon helfen und damit einem der weltbesten und vielfach ausgezeichneten Naturfotografen ein einzigartiges Motiv liefern. (Wdh. vom 28.04.2025)
Liegt ein Fotograf vorm Ameisennest und wartet auf das perfekte Bild. Ingo Arndt. Es ist dunkel, er muss extrem leise sein, keine Erschütterung darf die acht Millimeter kleinen Tiere erschrecken, vielmehr sollen sie ihr natürliches Brutverhalten zeigen: beispielsweise neugeborenen Ameisen aus ihrem seidenfeinen Kokon helfen und damit einem der weltbesten und vielfach ausgezeichneten Naturfotografen ein einzigartiges Motiv liefern. (Wdh. vom 28.04.2025)
#68 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Sigmar Gabriel Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge ist Sigmar Gabriel zu Gast. Er ist ehemaliger deutscher Politiker (SPD) und war von November 2009 bis März 2017 Bundesvorsitzender der SPD und von Dezember 2013 bis März 2018 Vizekanzler. Wir sprechen über die Veränderungen der politischen Kultur, wie man die Demokratie mehr leben kann und muss und wofür eine Pause in der Regierung für die SPD hätte gut sein können. Viel Spaß beim Hören!
Ein Großteil der jungen Menschen in Europa findet: Die Demokratie ist die beste Staatsform. Das kam bei der Studie "Junges Europa" heraus. Dafür wurden etwa 7.000 Menschen in mehreren europäischen Ländern befragt. Einige sehen aber auch Reformbedarf.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
(Aus aktuellem Anlass wiederholen wir diese Woche unsere Doppelfolge zur Iranischen Revolution.)Es beginnt mit der größten Party der Geschichte und endet mit einer Staatsform, die es so vorher noch nie gegeben hat. Von 1941 bis 1979 regiert Schah Mohammad Reza Pahlavi über den Iran und katapultiert sein Land in die Zukunft. Doch dadurch macht er sich große Feinde. Die Islamische Revolution im Iran verwandelt das Land von einem der engsten Verbündeten des Westens in einen seiner ärgsten Widersacher. Welche Schuld trägt der Schah daran? Welche die Geheimdienste der Briten und USA? Und warum tickt der Iran heute so wie er tickt?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank BöschUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Nationalfeierdag läit hannert eis. An de Grand-Duc Henri ass zanter 25 Joer um Troun. An nach ëmmer stinn d‘Lëtzebuerger eigentlech hannert der groussherzoglecher Famill. Ganzer 69 Prozent vun de Befrote soten am neiste Politmonitor, dass d‘parlamentaresch Monarchie déi beschte Staatsform fir Lëtzebuerg wär. Iwwer d‘Hallschent fënnt awer och, dass mol eng Kéier an engem Referendum iwwer d‘Monarchie ofgestëmmt kéint ginn. Dem Pierre Jans no kann dat just eppes heeschen.
Nationalfeierdag läit hannert eis. An de Grand-Duc Henri ass zanter 25 Joer um Troun. An nach ëmmer stinn d‘Lëtzebuerger eigentlech hannert der groussherzoglecher Famill. Ganzer 69 Prozent vun de Befrote soten am neiste Politmonitor, dass d‘parlamentaresch Monarchie déi beschte Staatsform fir Lëtzebuerg wär. Iwwer d‘Hallschent fënnt awer och, dass mol eng Kéier an engem Referendum iwwer d‘Monarchie ofgestëmmt kéint ginn. Dem Pierre Jans no kann dat just eppes heeschen.
Lange war die Demokratie als Staatsform im Westen unangefochten. Doch mittlerweile erleben wir sogar in den westlichen Demokratien Angriffe auf sie, auf den Rechtsstaat und seine Institutionen. Wie können Demokraten und Demokratinnen dem entgegentreten? Von Maike Weißpflug www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Liegt ein Fotograf vorm Ameisennest und wartet auf das perfekte Bild. Ingo Arndt. Es ist dunkel, er muss extrem leise sein, keine Erschütterung darf die acht Millimeter kleinen Tiere erschrecken, vielmehr sollen sie ihr natürliches Brutverhalten zeigen: beispielsweise neugeborenen Ameisen aus ihrem seidenfeinen Kokon helfen und damit einem der weltbesten und vielfach ausgezeichneten Naturfotografen ein einzigartiges Motiv liefern.
Liegt ein Fotograf vorm Ameisennest und wartet auf das perfekte Bild. Ingo Arndt. Es ist dunkel, er muss extrem leise sein, keine Erschütterung darf die acht Millimeter kleinen Tiere erschrecken, vielmehr sollen sie ihr natürliches Brutverhalten zeigen: beispielsweise neugeborenen Ameisen aus ihrem seidenfeinen Kokon helfen und damit einem der weltbesten und vielfach ausgezeichneten Naturfotografen ein einzigartiges Motiv liefern.
#67 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Georg Meck Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge ist Georg Meck zu Gast. Er ist Wirtschaftsjournalist und Autor und seit April 2023 in einer Doppelspitze mit Franziska Reich Chefredakteur des Focus. Wir sprechen über Demokratie, Journalismus und deren Zusammenhang. Welche Aufgabe hat der Journalismus in der Politik? Auf welche Art wird Druck auf die Redaktion ausgeübt, was die Berichterstattung über die Politik angeht? Wie lässt sich die Demokratie gegen Desinformationen und Populismus verteidigen? Eins steht fest: „Wenn die Demokratie angegriffen wird, wird auch die Freiheit der Presse angegriffen.“ Viel Spaß beim Hören!
#65 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Carina König Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? Heute sprechen wir mit Philipp Sälhoff, Geschäftsführer von polisphere, über die aktuellen politischen Entwicklungen und Trends. Die Ergebnisse der Bundestagswahl waren absehbar – aber was heißt das jetzt für unsere Demokratie? Vor allem die jüngere Generation teilt sich mehr auf den linken bzw. rechten Rand auf. Welche Ursachen haben diese Entscheidungen? Positiv zu erwähnen ist die Wahlbeteiligung im Februar. Woher kommt plötzlich die Bereitschaft und der Wille seine Stimme abzugeben? Viel Spaß beim Hören!
Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge sprechen wir mit Maria Rauch-Kallat. Sie ist österreichische Unternehmerin, Unternehmensberaterin, sowie Politikerin der österreichischen Volkspartei. In ihrer politischen Laufbahn war sie in mehreren Bundesregierungen Ministerin und zuständig für die Fachbereiche Umwelt, Gesundheit, Jugend, Familie und Frauen. Wie kann der aktuelle Zustand der Demokratie beurteilt werden? Wird dieser Zustand vorüber gehen und worin liegen die Motive der Wähler:innen von z.B. der FPÖ? Diese und viele weitere Fragen klären wir im Gespräch. Viel Spaß beim Hören!
Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge sprechen wir mit Carina König. Sie ist Gesundheitsmanagerin und Co-Vorsitzende des Landesverbandes Volt Hessen. Wir besprechen, ob die Demokratie noch zu retten ist. Wünschen sich die Bürger:innen vielleicht lieber eine gute Person, die alle Probleme lösen könnte oder sind sie noch bereit in der Demokratie mitzuarbeiten? Wie könnte man die Demokratie und den Bundestag gegebenenfalls anders und zukunftsfähiger aufbauen? Diese und viele weitere Fragen klären wir im Gespräch. Viel Spaß beim Hören!
GEOlino Spezial – Der Wissenspodcast für junge Entdeckerinnen und Entdecker
+++ Diese Folge ist so ähnlich auch vor der deutschen Bundestagswahl im Jahr 2021 erschienen. Damit ihr auch für die anstehende Wahl mit allen wichtigen Infos versorgt seid, haben wir sie für euch überarbeitet und aktualisiert. +++Es wird spannend diesen Monat, denn in zweieinhalb Wochen findet die Bundestagswahl statt. Durch Wahlen wie diese entscheiden die Bürgerinnen und Bürger eines Landes, wie es in Zukunft weitergehen soll. Dass die erwachsenen Menschen hierzulande überhaupt mitentscheiden dürfen, wie ein Land regiert wird, ist nicht selbstverständlich. Das haben wir unserer Staatsform zu verdanken: Der Demokratie. GEOlino Spezial Moderatorin Ivy reist zurück zu den Anfängen der Demokratie – in die Zeit der alten Griechen. Die haben sich diese Staatsform nämlich ausgedacht und sie vehement gegen ihre Gegner verteidigt. Was macht eine Demokraite außerdem aus? Und wie könnt auch ihr mitbestimmen, auch wenn ihr noch nicht volljährig seid? Hört selbst in dieser Folge »GEOlino Spezial«!+++Ihr habt einen guten Witz auf Lager? Schickt ihn uns per Sprachnachricht an 0160-3519068 und werdet Teil des Podcasts!+++GEOlino Spezial - Der Wissenspodcast für junge Entdeckerinnen und EntdeckerModeration: Ivy HaaseAudio-Produktion: Aleksandra ZebischSkript: Bernadette Schmidt+++Noch mehr GEOlino für zu Hause? Schaut einfach unter www.geolino.de/spezial+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/geolinospezial +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge sprechen wir mit der deutschen Politikerin, Gewerkschafterin und Mitglied des Bundestages für die SPD Leni Breymaier. Sie engagiert sich insbesondere in der Rentenpolitik, Gleichstellungspolitik und Sozialpolitik. Warum ist die Form der Demokratie aktuell gefährdet? Ist die Gesellschaft wirklich respektloser geworden und wie können wir das wieder verändern? Was hat die AfD besser gemacht und wieso erreicht sie so viele Menschen? Diese und viele weitere Fragen klären wir im Gespräch. Viel Spaß beim Hören!
Die neue Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Demokratie ist die einzig zukunftsfähige Staatsform. Wieso sehen manche sie als überholt an? Welche Schwächen hat die Demokratie? In dieser Folge sprechen wir mit der österreichischen Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl. Sie ist Expertin für Rechtsextremismus und die neue Rechte und ist Mitautorin eines Fachbuchs über Strategien und Ziele der identitären Bewegung in Europa. Wir befinden uns in einer sehr ernsten Phase der Weltgeschichte. Die Zukunft ist offen und es gibt viele Möglichkeiten, wie es weiter gehen könnte. Daher müssen wir jetzt an der Zukunft arbeiten und sie mitgestalten!
Die starken Männer dieser Welt zwingen anderen ihren Willen auf und stiften oft viel Unheil. Trotzdem rufen auch hierzulande viele nach dem „starken Mann“, nach autoritären Strukturen - und machen die Demokratie nieder. Dabei ist die Demokratie die Staatsform, die der biblischen Vorstellung vom Menschen am ehesten entspricht, meint Autor Thomas Hieke.
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Das wird in den aktuellen und globalen Entwicklungen mehr als deutlich. Das schwierige daran: Alle Partien behaupten, dass sie die Demokratie wollen, ja stärken. Aber ist das so? Tobias Faix und Thorsten Dietz diskutieren, was Demokratie ist und welche Aufgaben sich für Kirche und Ethik daraus ergeben. Was macht eine demokratische Staatsform eigentlich aus? Kann man Demokratie aus biblisch-theologischen Motiven ableiten und begründen? Oder kann es Christ:innen schlicht und einfach egal sein, in was für einer Staatsform sie leben, da es ihnen ja sowie so nur um das Reich Gottes geht? Spoiler: Nein! Jetzt haben sich aber auch deshalb, die großen Kirchen lange Zeit schwer mit der Demokratie getan und die Frage ist: Was können wir genau daraus für heute lernen?
In der letzten Folge der "Ganz offen gesagt"-Spezialreihe "Demokratie in Gefahr" beleuchtet Host Fabio Polly mit seinen Interviewpartnerinnen und -partnern die Frage, ob die Demokratie wirklich in Gefahr ist, welche Rolle der Populismus spielt, ob die "Sozialen Medien" die Probleme verstärken und welche Möglichkeiten es gibt, die demokratischen Strukturen (wieder) zu stärken.Die Journalistin Livia Klingl sieht die Demokratie unter Druck: "Die Leute sind wahnsinnig unzufrieden und das Wahlergebnis Ende September hat ja gezeigt, dass 55 Prozent etwas anderes wollen als das, was gerade stattfindet."Der Politologe Peter Filzmaier sieht die Wurzeln einer Demokratiegefährdung in einer extrem polarisierten Gesellschaft und in zunehmend radikal kommunizierenden Parteien, inbesondere der FPÖ: "Die Frage ist einzig und allein, hat die FPÖ diesen Bogen überspannt oder muss sie ihn nicht überspannen, um ihre Kernschichten laufend zu befriedigen. Die erwarten immer mehr sprachliche Radikalität. Das kann aber dann natürlich Wechselwählerinnen und -wähler schon abschrecken."Meinungsforscher Peter Hajek weist darauf hin, dass der Wunsch nach einem perfekten System zwar erklärbar, aber kaum erfüllbar sei. Dennoch sei die Demokratie das beste verfügbare System: "Wenn wir uns alle westlichen demokratischen Staaten ansehen, dann sind das auch jene Staaten, die die wenigste Armut haben, die die höchsten Bildungsabschlüsse haben, die wirtschaftlich prosperierend sind, die mal mehr, mal weniger, aber gut ausgebildete Sozialsysteme haben, die die freie Meinungsäußerung haben", so Hajek.Verfassungsexperte Bernhard Clemenz sieht keinen Kampf "Demokratie gegen Diktatur" sondern den Wettstreit zwischen liberaler und illiberaler Demokratie: "Die meisten Länder, die autoritäre Regierungsformen haben, legen sich ja selbst auch das Deckmäntelchen der Demokratie über."Autor und Speaker Omar Kir Alanam ist vor dem syrischen diktatorischen Regime nach Österreich geflohen und hat einen sehr pragmatischen Zugang zur Demokratie: "Ja, Demokratie strengt an, weil man muss immer denken, man muss reden und reflektieren." Der Journalist Lucian Mayringer erklärt, welches Rezept Demokratiegefährder gerne einsetzen: "Das ist die Macht der Simplifizierung. Wenn ich etwas ganz einfach mache und dann auch noch eine ganz einfache Lösung dazu anbiete, dann ist das natürlich eine verlockende Einladung, dem zu folgen. Schwierig wird's, wenn ich differenziere und wenn ich versuche, möglichst alle Facetten auszuleuchten, dann wird das mühsam. Und ich glaub, der Mensch neigt eher zu den bequemen Lösungen."Der Politologe Heinz Gärtner spricht über das Churchill-Zitat, wonach die Demokratie eine schlechte Staatsform sei aber die beste, die wir kennen würden und er ergänzt: "Demokratie lebt vom Diskurs und der Diskurs muss permanent und jeden Tag stattfinden. Ein Stillstand des Diskurses ist ein Stillstand der Demokratie."Michael Schottenberg, ehemaliger Theaterdirektor und Buchautor, betont, dass Kunst und Kultur einen wesentlichen Beitrag zu leisten haben: "Kunst trägt dazu bei, politisches Bewusstsein offenzulegen", so Schottenberg.Kabarettist Florian Scheuba streicht die Bedeutung der Unterscheidung von Fakten und Fake News hervor: "Es gibt eine Untersuchung dazu, wo man bekennenden Trump Unterstützern die beiden Fotos von der Angelobung gezeigt hat. Und nur mit der Frage, sagen Sie uns nur auf welchen Fotos sind mehr Menschen drauf? Und es hat tatsächlich jeder Siebente gesagt, auf dem, wo zwei Drittel des Platzes leer waren, sind mehr Menschen drauf. Das heißt, diese Menschen bevor sind nicht mehr bereit, die Realität anzuerkennen, wenn sie einen Sachverhalt darstellt, der ihnen nicht passt. Und diese Leute kann man nicht mehr erreichen."Kabarettistin Marina Lackovic, besser bekannt als "Malarina", bricht eine Lanze für die Jugend: "Die sind nicht blöder als wir, im Gegenteil. Ich glaube, dass Wissen demokratisierter ist, per se, durch eben die Plattformen, wo man es runternehmen kann - wenn man es schafft, jungen Menschen auch die Plattformen zu erklären und dass die auch nicht wertfrei sind, sondern auch eine Agenda verfolgen."Bildungsexperte Daniel Landau sieht zwar in der Bildung auch einen Schlüssel zur Festigung der Demokratie, führt aber ins Treffen, dass die Schule auch kein Allheilmittel sein kann: "Ich wünsche mir eine große Diskussion, ob wir in der Bildungszeit, die wir in der Schule gemeinsam verbringen, nicht mehr Zeit genau damit zu verbringen, Dinge einordnen zu lernen, Dinge eben auf ihre Plausibilität, auf ihre Wahrscheinlichkeit hin überprüfen zu können und weniger Zeit damit diese klassischen, faktischen Inhalte aufzusaugen, die womöglich gar nicht anwenden zu können, die womöglich noch auswendig zu lernen." Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
Zwar gëtt et aktuell keng Debatt iwwer d'Staatsform vum Grand-Duché, mam Trounwiessel stellt sech d'Fro awer, grad ewéi déi vun enger Moderniséierung.
Zwar gëtt et aktuell keng Debatt iwwer d'Staatsform vum Grand-Duché, mam Trounwiessel stellt sech d'Fro awer, grad ewéi déi vun enger Moderniséierung.
Zwar gëtt et aktuell keng Debatt iwwer d'Staatsform vum Grand-Duché, mam Trounwiessel stellt sech d'Fro awer, grad ewéi déi vun enger Moderniséierung.
Bei VW steht erstmals in der Geschichte eine Werkschließung in Deutschland im Raum. In Dresden stürzt ohne Vorwarnung eine Brücke ein. Stehen diese Ereignisse sinnbildlich für den Zustand von Deutschland? "VW ist ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn Akteure oder Branchen die Zukunftsentwicklung verschlafen", sagt David Wortmann. Der Unternehmensberater und Investor blickt dennoch optimistisch in die Zukunft: Er ruft dazu auf, den deutschen "Angstblick" abzulegen und die deutsche Wirtschaft breiter aufzustellen: "Wir haben nach wie vor große Expertise und eine starke Forschungslandschaft", sagt er.Mit? David Wortmann. Er war von 2001 bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter von SPD-Politiker Hermann Scheer, dem Kopf der Energiewende. Danach gründete er ein Solarunternehmen, heute berät er mit seiner Firma DWR Eco andere Unternehmen im Bereich "Grünes Wachstum" und investiert als Wagniskapitalgeber auch in diese.Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Deutschland wankt. Bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland wählen die Menschen stellvertretend die Ampel ab. Bei VW steht erstmals in der Geschichte eine Werkschließung in Deutschland im Raum. In Dresden stürzt ohne Vorwarnung eine Brücke ein. Steht sie sinnbildlich für den fragilen Zustand der Bundesrepublik? "VW ist ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn Akteure oder Branchen die Zukunftsentwicklung verschlafen", sagt David Wortmann. Dennoch blickt der Unternehmensberater und Investor im "Klima-Labor" optimistisch in die Zukunft. "Es gibt eine gewisse Asymmetrie zwischen der Wahrnehmung und den Fakten", sagt Wortmann. Er ruft dazu auf, den deutschen "Angstblick" abzulegen und die deutsche Wirtschaft breiter aufzustellen: "Wir haben nach wie vor große Expertise und eine starke Forschungslandschaft."Das Interview mit David Wortmann könnt ihr auch auf ntv.de lesen. Einfach hier klicken.Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an podcasts@ntv.deAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Demokratie – Volksherrschaft – wurde als Instrument zur Machtbegrenzung der Macht- und Besitzeliten in Athen vor ca. 2500 Jahren entwickelt. In dieser Staatsform regieren sich die Bürger auf der Basis politischer Gleichheit selbst. Echte Gleichheit gab es allerdings auch in Athen nicht, da beispielsweise Frauen und Sklaven keine Möglichkeit hatten, die Politik mitzugestalten. Gesetze, nach denen das Volk leben wollte, gab sich das Volk selbst. Natürlich waren diese Reformen von Perikles – der Symbolfigur der Athenischen bzw. Attischen Demokratie – den Aristokraten (heute Eliten) ein Dorn im Auge, weshalb der demokratische Gedanke mehr und mehr verblasste.Die reichen Gründerväter der USA – die ebenfalls Angst vor Macht- und Besitzverlust hatten – kamen vor gut zwei Jahrhunderten auf die glorreiche Idee, die Bürger Repräsentanten wählen zu lassen, die sie in politischen Fragen vertreten sollten. Die repräsentative Demokratie war geboren.... hier weiterlesen: https://apolut.net/welche-demokratie-meinen-demokraten-eigentlich-von-uwe-froschauer+++Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer „digitalen finanziellen Selbstverteidigung“ unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit Bitcoin: https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoinzahlungInformationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Bitte empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie gerne unsere Inhalte. Sie haben hiermit unser Einverständnis, unsere Beiträge in Ihren eigenen Kanälen auf Social-Media- und Video-Plattformen zu teilen bzw. hochzuladen und zu veröffentlichen.+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media:Website: https://apolut.netOdysee: https://odysee.com/@apolut:aRumble: https://rumble.com/ApolutX/Twitter: https://x.com/apolut_netInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net/Gettr: https://gettr.com/user/apolut_netTelegram: https://t.me/s/apolutYouTube: https://www.youtube.com/@apolut.creativesTikTok: https://www.tiktok.com/@apolut.creatives Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In drei ostdeutschen Bundesländern wird im September ein neuer Landtag gewählt. Warum sind diese Wahlen so wichtig für das gesamte politische Stimmungsbild in Deutschland? Gregor Gysi und KT Guttenberg sprechen über diese Fragen und über den Eindruck, den sie vor Ort in Sachsen, Thüringen und Brandburg bekommen. Was erwarten die beiden Hosts von diesen Wahlen? Was erhoffen sie sich? Ist die Demokratie noch die beste Staatsform - und wie viele Menschen sind noch dieser Meinung? Mehr dazu in dieser Folge Gysi gegen Guttenberg. Sie haben Anregungen, Kritik oder Fragen an Gregor Gysi und KT Guttenberg? Schicken Sie eine Mail an ggg@openminds.media Contra Create & Open Minds Media präsentieren: GYSI GEGEN GUTTENBERG LIVE 2024 Zu den Tickets Infos zu ausgewählten Werbepartnern finden Sie hier Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wenige Monate vor den Wahlen sind die USA zerrissen wie nie seit dem Bürgerkrieg. Das dokumentieren die «Club»-Moderatoren Barbara Lüthi und Peter Düggeli bei ihrer Reise von der Ost- an die Westküste. Doch auch in diesem Wahljahr bestehen die USA nicht nur aus Bruch- und Baustellen. In Gesprächen mit Menschen aus allen Schichten, Reich und Arm, Jung und Alt, Republikanerinnen und Demokraten suchen die beiden Reporter auch nach den Zwischentönen. Und sie finden nicht nur Trennlinien, sondern auch einen Gemeinschaftssinn. Wie geht es den Amerikanerinnen und Amerikanern wirklich, fernab polarisierender Schlagzeilen und spaltender Rhetorik? Und sind sie bereit, ihre Staatsform zu verteidigen, oder ist die Demokratie im mächtigsten Land der Welt in Gefahr? Michigan, Ohio, West Virginia. Drei US-Staaten, die lange florierten und dann in tiefe Depressionen fielen. Staaten, die sich von der billigen Konkurrenz der sich globalisierenden Weltwirtschaft bis heute nicht erholt haben. Die Menschen, die in Autofabriken, Stahlwerken und Kohleminen einst das Rückgrat der amerikanischen Wirtschaft bildeten, fühlen sich im Stich gelassen. Und in der wirtschaftlichen Misere sehen viele Donald Trump als ihren Heilsbringer. Das Narrativ der Region ist gemacht: Armut, Verlust von Arbeitsplätzen, Entvölkerung. Doch es gibt auch andere Geschichten. «Club» besucht Städte, die sich neu erfinden, und sprechen mit Arbeitern und Gewerkschaftsvertretenden, die sich nach der Decke strecken, um wieder aufzustehen. So auch in West Virginia, wo die Menschen trotz einer massiven Opioid-Epidemie über die Parteigrenzen hinaus für ihre Gemeinschaft kämpfen.
Es beginnt mit der größten Party der Geschichte und endet mit einer Staatsform, die es so vorher noch nie gegeben hat. Von 1941 bis 1979 regiert Schah Mohammad Reza Pahlavi über den Iran und katapultiert sein Land in die Zukunft. Doch dadurch macht er sich große Feinde. Die Islamische Revolution im Iran verwandelt das Land von einem der engsten Verbündeten des Westens in einen seiner ärgsten Widersacher. Welche Schuld trägt der Schah daran? Welche die Geheimdienste der Briten und USA? Und warum tickt der Iran heute so wie er tickt?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank Bösch+++ Alle Rabattcodes und Infos zu meinen Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/was_bisher_geschah +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Kalifat - eine denkbare Staatsform? Gespräch mit Laszlo Trankovits ++ Der Präsident des Verfassungsschutzes, Haldenwang, sieht im Kalifat «eine denkbare Staatsform, über die zu diskutieren erlaubt sein müsse. Damit sorgte Haldenwang für erhebliches Aufsehen. Beginnt in Deutschland eine ernsthafte Debatte über einen islamischen Gottesstaat und die Einführung der Scharia? Kalifat - eine denkbare Staatsform? Ein Gespräch mit TE-Autor Laszlo Trankovits ++
Im zweiten Teil einer fünfteiligen Spezial-Serie von "Ganz offen gesagt" zum Thema "Demokratie in Gefahr" beschäftigen sich Host Fabio Polly und seine Gäste mit den Fragen, ob auch demokratisch gewählte Parteien für die Demokratie eine Gefahr darstellen können und ob die Demokratie von innen unterwandert wird, weil sie eine arbeitsintensive und daher auch mühsame Regierungsform ist, was die Demokratie schützt und ob in Österreich die Demokratie wirklich in Gefahr ist. Der Meinungsforscher Peter Hajek führt aus, wie so er den Begriff der "illiberalen Demokratie" für einen Schwachsinn hält und wieso er es für problematisch hält, wenn die FPÖ das Ungarn von Viktor Orban als Vorbild nennt. Politikwissenschaftler Heinz Gärtner erklärt unter anderem die verschiedenen Abstufungen von Demokratien und wo Österreich hier steht. Demokratieforscherin Stefanie Fridrik betont, dass eine für alle geltende Garantie, über verschiedene Freiheiten und Rechte zu verfügen, eine demokratische Staatsform ausmacht. Schauspieler und Autor Michael Schottenberg erklärt, warum sich viele Menschen nach einfachen Antworten sehnen. Keynotespeaker Omar Khir Alanam bring es auf den Punkt: "Demokratisch gewählte Partei heisst noch immer nicht, dass die Partei an sich demokratisch ist." Zuletzt nennt Journalist Lucian Mayringer einen wichtigen Schutzwall gegen autoritäre Tendenzen: Eine lebhafte und unabhängige Medienlandschaft.Links zur Folge:Stefanie FridrikMichael Schottenberg (Wikipedia)Lucian MayringerPeter HajekHeinz GärtnerOmar Khir Alanam Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Unser Grundgesetz hat Geburtstag und wir feiern es. Eigentlich war dieses Grundgesetz nur als Provisorium gedacht, bis ein wiedervereinigtes Deutschland sich eine gemeinsame Verfassung geben würde. Aber die DDR ist nach dem Mauerfall einfach der Bundesrepublik beigetreten und ist mit unter das Dach des Grundgesetzes geschlüpft. Das war praktisch und das Grundgesetz hatte sich ja auch als stabiler Anker bewiesen. Artikel 1 des Grundgesetzes fällt unter die sogenannte Ewigkeitsklausel und kann nicht geändert werden: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es da. Das gleiche gilt für Artikel 20, der unsere Staatsform als demokratischer und sozialer Bundesstaat festschreibt. Aber darüber hinaus ist das Grundgesetz nicht in Stein gemeißelt, sondern ein Konstrukt, das immer wieder angepasst wird an veränderte Lebensbedingungen. 75 Jahre Grundgesetz. Ein Grund zu feiern? Darüber wollen wir reden mit dem Historiker und Publizisten Dr. Peter Zolling, mit dem Anwalt Dr. Jasper Prigge, der Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Dr. Julia Duchrow und Dr. Lars Dittrich, der eine Professur für Staat und Verfassung in Wiesbaden innehat. Podcast-Tipp: Guter Rat - Ringen um das Grundgesetz Herbst 1948. In der großen Lichthalle des Zoologischen Museums in Bonn versammeln sich 61 Männer und vier Frauen: Die Mitglieder des Parlamentarischen Rates. Ihre Aufgabe: Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland auszuarbeiten. Um die Original-Debatten und -Diskussionen spannen sich literarisch-künstlerische Texte heutiger Schriftsteller:innen. Sie ergänzen individuelle Perspektiven auf einen historischen Moment, der unsere Gesellschaft bis heute definiert. https://www.ardaudiothek.de/sendung/guter-rat-ringen-um-das-grundgesetz/62044164/
Heute: Kalifat oder Grundgesetz? - Was geschieht an unseren Schulen? ++ Demonstrationen für eine sogenanntes „Kalifat“ in Hamburg, für muslimische Schülern in Niedersachsen ist der Koran wichtiger als deutsche Gesetze, mehr als 45 Prozent sehen bei einer Umfrage einen islamischen Gottesstaat als beste Staatsform an. In sozialen Medien werben islamistische Influenzer massiv um Jugendliche. Der Verfassungsschutz in Brandenburg hat eine Tiktokisierung des Islamismus festgestellt. Der bekannte deutsch-türkische Islamkritiker Ali Utlu warnt schon seit langem davor, dass Schüler auch aus Angst zum Islam konvertieren. Was passiert an Schulen, in Klassenzimmern? Ein Gespräch mit Ali Utlu ++ TE wird 10 Jahre – feiern Sie mit uns am 15. Juni 2024 in Halle: alle weiteren Informationen zum Programm und Ticketkauf finden Sie hier: https://te.tckts.de/tickets/
In dieser Folge GYSI GEGEN GUTTENBERG sprechen KT Guttenberg und Gregor Gysi darüber, wie, wann und ob man die Demokratie erneuern sollte und ob es auch so etwas wie eine „gute“ Diktatur gibt. Wie „cool“ ist El Salvadors Präsident Nayib Bukele, der sich selbst so bezeichnet? Wie beständig ist die Staatsform der Demokratie? Gibt es Länder, in denen Monarchie und Diktatur die besseren Staatsformen sind? KT Guttenberg stellt die Frage in den Raum, ob der Mensch von Grund auf eher Diktaturen zugeneigt ist und Gregor Gysi erklärt, warum wir die Demokratie eventuell erneuern müssen. Contra Create & Open Minds Media präsentieren: GYSI GEGEN GUTTENBERG LIVE 2024 Zu den Tickets Sie haben Anregungen, Kritik oder Fragen an Gregor Gysi und KT Guttenberg? Schicken Sie eine Mail an ggg@openminds.media. Infos zu ausgewählten Werbepartnern finden Sie hier Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Und sind Kinderorakel die bessere Staatsform?
Die Demokratie wurde 2022 in die Defensive gedrängt – doch zeigte sich auch wehrhaft. Und: Warum Wohlstand nicht automatisch Befürworter dieser Staatsform hervorbringt. Das ist die Lage am Freitagmorgen. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
Basiert die Zustimmung zur Demokratie bei vielen auf dem Wohlstandsversprechen, das sie mit dieser Staatsform verbinden? Das befürchtet Autor Florian Goldberg. Er sieht unsere Demokratie angesichts der drohenden Energiekrise vor einer Bewährungsprobe.Ein Kommentar von Florian Goldbergwww.deutschlandfunkkultur.de, Politisches FeuilletonDirekter Link zur Audiodatei
Nach der Ermordung Rathenaus sollte sich die Republik, nach Ansicht vieler Reichstagsabgeordneter, stärker gegen die extremistischen Angriffe wehren. Dazu wurde das „Gesetz zum Schutze der Republik“ auf den Weg gebracht, das ein höheres Strafmaß für politisch motivierte Anschläge vorsah, Organisationen, die sich gegen die Republik als Staatsform richteten, verbieten sollte, und einen eigenen Staatsgerichtshof zum Schutze der Republik schaffen wollte. Um das zu realisieren war eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Am 1. Juli 1922 war die Verabschiedung, die dann 18. Juli erfolgte, noch alles andere als gesichert, weshalb die SPD mit dem Aufruf zu einer Groß-Kundgebung öffentlichen Druck aufbauen wollte, der im Vorwärts abgedruckt wurde. Paula liest.
Folge 32 des Science Busters Podcasts, in dem der Kabarettist Martin Puntigam mit Alexandra Filla und Emanuel Rudas besprechen, wann Pezi die Großmutti heiratet, wieso Kasperl und Pezi nie streiten, seit wann Pezi nicht mehr nackt durch die Märchenstadt tanzt, welche Staatsform dort herrscht und wofür Pezi wissenschaftliche Hilfe von den Science Busters braucht.