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Was ist "Die Welt von …?" Wenn wir über Video- und Computerspiele sprechen, die entweder elaborat ausgestaltete eigene Welten mit Hintergrundgeschichten haben oder über solche, die ihre Welt aus Literatur, Rollenspiel oder Film borgen, nehmen wir uns zuweilen die Zeit und sprechen ausführlicher über Lore jener Welten als das in den regulären Folgen möglich wäre. Im Format Die Welt von… erforschen Rahel Schmitz und Mháire Stritter die Legenden, die Geografie, die Geschichte, die Politik von diesen fiktiven Welten und holen sich dabei von Fall zu Fall ergänzende Expertise von ausgewiesenen Kennern und Kennerinnen der jeweiligen Welt. Die Welt von Shannara wirkt auf den ersten Blick wie klassische High Fantasy – mit Elfen, Zwergen, Druiden und dunklen Mächten. Doch hinter dieser vertrauten Oberfläche verbirgt sich eine deutlich eigenwilligere Konstruktion: eine ferne Zukunft unserer eigenen Erde, in der nach Katastrophen neue Völker und Kulturen entstanden sind und alte Technologien zu Mythen geworden sind. Zwischen postapokalyptischem Hintergrund, magischen Artefakten und dynastischen Familiengeschichten entfaltet sich ein Setting, das bewusst an Tolkien erinnert und sich zugleich davon löst. In dieser Folge erkunden Rahel und Mháire die Eigenheiten dieser Welt: ihre geografischen Regionen und Völker, die Rolle von Druiden, Artefakten und Prophezeiungen sowie die Entwicklung der Reihe von den frühen Romanen über spätere Fortsetzungen bis hin zu Adaptionen in anderen Medien. Es geht um Terry Brooks' Ansatz zur Fantasy, um wiederkehrende Motive und Generationengeschichten – und um die Frage, warum Shannara für viele Leser ein prägendes, zugleich vertrautes und doch eigenständiges Fantasy-Universum geworden ist. Die Folge enthält ein Interview mit dem Autor, Spieledesigner und Shannara-Experten Patrick J. Grieser (Webseite). Podcast-Credits: Sprecher, Redaktion: Rahel Schmitz, Mháire Stritter Gast: Patrick J. Grieser Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Die Podcastfolge, in der es um ein Spiel zur Shannara-Welt geht, ist bereits im Jahr 2018 erschienen.
Mit seiner Polemik "Der Osten. Eine westdeutsche Erfindung" löste der Leipziger Literaturwissenschafter Dirk Oschmann vor drei Jahren eine heftige Debatte aus: Hat "der Westen" sich "den Osten" als für immer minderbemittelte andere Hälfte Deutschlands zurechtgelegt? Inwiefern "der Westen" nicht auch eine Konstruktion "des Ostens" war und ist, wurde dabei selten thematisiert. Nun hat die Literaturkritikerin Cornelia Geißler ein Buch herausgegeben, in dem viele namhafte, in Ostdeutschland sozialisierte Autorinnen und Autoren über ihre Erfahrungen mit Westdeutschland schreiben: "Der Westen. Eine ostdeutsche Empfindung" lautet der Titel, den Natascha Freundel und Arno Orzessek für unsere Rubrik "Ein Buch, zwei Stimmen" ausgewählt haben.
In dieser Episode des Podcasts besprechen wir die letzte Folge der dritten Staffel von „The Orville“. Gemeinsam mit meinen Co-Moderatoren Alexa und Alexander reflektieren wir die verschiedenen Wendungen und Themen der Episode. Zu Beginn erinnern wir uns an Ed, der sich aus einer humorvollen, aber auch ernsthaften Perspektive in der dynamischen Interaktion mit den anderen Charakteren bewegt. Besonders spannend ist seine Empfehlung, die Perspektiven der Kinder zu bedenken, was uns zu tiefergehenden Diskussionen über Themen wie soziale Bewertung und die Konstruktion eines Zusammenlebens führt. Im Fokus steht die Wiederbegegnung mit Lysella, einer Figur, die in der ersten Staffel eine zentrale Rolle spielte und nun um Asyl bittet. Diese Wendung ist der Ausgangspunkt für tiefgreifende Überlegungen zur Fluchtbewegung, zur sozialen Bewertung und zur Frage, wie unsere Gesellschaften funktional und fair miteinander umgehen. Hier zeichnen wir mehrere Parallelen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, wie zum Beispiel die Überwachung und Kontrolle durch Regierungen und den Einfluss persönlicher Beziehungen auf die Entscheidungsfindung. Ein wesentlicher Aspekt unserer Diskussion ist die Faszination und Skepsis gegenüber der Vorstellung einer utopischen Zukunft, in der das Geld abgeschafft ist und stattdessen der soziale Ruf das wertvollste Gut darstellt. Wir beleuchten die Herausforderungen dieser Vision und bringen Gedanken ein, wie dies in der Praxis aussehen könnte, ohne dazu greifbare Antworten zu geben. Interestingly, das Gespräch schafft es, philosophische Fragestellungen aufzuwerfen, die sich mit der menschlichen Motivation, dem Streben nach Glück und dem Bedürfnis nach sozialer Interaktion befassen. Die Episode enthält zudem humorvolle Szenen, die durch die Interaktionen zwischen Isaac und den anderen Crewmitgliedern geschaffen werden. Hierbei bereitet Isaacs geplanktes Date mit Kelly einige unvergessliche Momente, die sowohl komisch als auch ernst wirken, da sie die kulturellen Unterschiede und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz thematisieren. Abschließend stellt sich die Frage nach der Tragfähigkeit von Beziehungen in einer Welt ohne monetäre Anreize und wie trotz alle dem tiefere zwischenmenschliche Verbindungen entstehen können. Wir streifen auch den Punkt, dass soziale Schichtung und Vorurteile in dieser neuen Realität möglicherweise nicht völlig eliminiert werden können. Letztendlich beschließen wir die Episode mit dem Wunsch, die Geschehnisse und philosophischen Fragestellungen der Erzählungen weiter zu ergründen, während wir uns auf die nächste Episode vorbereiten.
Bier, Stimme & Gesundheit Die Episode beginnt charakteristisch mit einer Bierverkostung: Flensburger Winterbock in der 2-Liter-Flasche versus alkoholfreies Hazy IPA von Amundsen. Gordian leidet schon länger unter Heiserkeit. Diese gesundheitliche Unsicherheit wird zum persönlichen Anker für eine größere Diskussion über medizinische Datenerhebung. Die Nationale Kohorte: Wissenschaft trifft Statistik Ein faszinierender Zufall: Beide Moderatoren sind Teilnehmer der Nationalen Kohorte (NAKO) – einer Langzeitstudie mit 30.000 Bürger:innen in Deutschland, die körperliche Werte, kognitive Tests und sozialen Status erfasst. Gordian schildert die Tests anekdotisch: das Merken von zwölf Wörtern (fast wie bei Donald Trump's berüchtigtem Cognitive Exam), das rückwärtige Aufsagen von Zahlenkombinationen. Doch hier liegt das Kernproblem: Die Statistik erfasst zwar Schulabschluss der Eltern, nicht aber Berufsabschluss. Jans Vater war Ingenieur, starb aber früh. Sein Stiefvater hatte keinen akademischen Abschluss – doch die Statistik zählt ihn als Kind aus einem „Akademiker-Haushalt", obwohl er vielmehr in einer Arbeiterfamilie aufwuchs. Eine der Grenze der Statistiken. Handwerk vs. Akademiker: Ein Paradigmenwechsel Dies führt zu einer zentralen These: Handwerksmeister verdienen heute oft mehr als Akademiker. Nicht wegen elitärer Positionen, sondern wegen Knappheit – es gibt Millionen Studienabsolventen, aber zu wenige Meister. Ein Meister kann seinen eigenen Betrieb führen, ausbilden, verhandelt von einer Position der Stärke. Generische Akademiker prügeln sich um wenige Jobs. Die Diskussion deckt auf, wie deutsche Statistik und gesellschaftliche Wahrnehmung nach Herkunft, nicht nach Leistung unterscheiden. Anders als in Frankreich, England oder USA mit ihren Ivy League Schools, wo Dynastien transparent dominieren, fungiert deutsche Bildungsstatistik als unsichtbarer Klassifizierer. Meisterbrief wird gleichgesetzt mit handwerklicher Beschränkung, obwohl ein Meister heute oft mehr verdient und entscheidet als ein studierter Projektmanager. Philosophie & Diskursanalyse: Die Kritik an der Schwachstelle Am Ende der Episode wendet sich die Diskussion zur Diskursanalyse – einer Denkschule, die Jan bedauert. Sie ist „demokratisch" geworden (alle können mitmachen) und dadurch schwach. Jan berichtet von einem Interview des Journalisten Tilo Jung (Jung & Naiv) mit Maximilian Krah (AfD), in dem Krah die „Übernahme durch Diskursanalyse" bedauert. Hier zeigt sich eine Gefahr: Man kann mit Menschen, deren Haltung man ansonsten ablehnt, eine gemeinsame Abneigung oder Vorliebe haben. In dieser Episode erfährst du: - Der statistische Fehler: Warum die Nationale Kohorte Jans Arbeiterkind-Hintergrund als „Akademiker-Haushalt" klassifiziert – und was das über deutsche Statistik aussagt. - Handwerk schlägt Akademiker: Warum ein Meister heute oft bessere Chancen und höhere Einkommen hat als viele Universitätsabsolventen – und warum das deutsche Klassenbewusstsein das nicht sieht. - Bierverkostung mit Tiefgang: Wie der Geschmack eines Winterbocks sich mit Temperatur entwickelt und warum alkoholfreie IPAs unterschätzt sind. - Philosophische Warnung: Wie die Diskursanalyse als denkerische Mode zum Problem werden kann – wenn alles nur noch Konstruktion ist und nichts mehr evident. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder in deiner Podcatcher-App, hinterlass uns gerne einen Like, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Geschichten vom Handwerk. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social
Der Wind beißt ins Gesicht, der Atem wird zur weißen Wolke. Unter den Kufen knistert das Eis, als würde es gleich aufbrechen – und doch trägt es den tonnenschweren Eissegler. Timm Kruse begrüßt in der 59. Episode YACHT-Redakteur Fabian Boerger. Im Mittelpunkt steht die „Papagena“, eine 15,60 Meter lange Holzyacht und detailgetreuer Nachbau eines US-amerikanischen Eisseglers. Zehn Jahre lang wartete das Team auf den perfekten Winter, um das außergewöhnliche Gefährt endlich wieder über das Eis des Müggelsees jagen zu können. Fabian Boerger nimmt euch mit aufs Eis und beschreibt seine erste Fahrt auf dem rasenden Koloss, der Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreicht. Das Gefühl zwischen lautloser Gleitfahrt und brachialer Beschleunigung auf spiegelglatter Fläche, war einmalig für ihn. Dabei wird deutlich, wie sehr sich das Handling eines Eisseglers vom klassischen Segelboot unterscheidet. Die Folge beleuchtet zudem die technischen Raffinessen der Konstruktion und erzählt die bewegte Geschichte der „Papagena“: von Originalplänen aus Boston bis zum Wiederaufbau nach einem schweren Scheunenbrand. Auch über die Herausforderungen, denen sich der Eissegelsport heute in Deutschland stellen muss, sprechen die beiden. Wie der kurzfristige Termin, die Recherche und die Testfahrt zustande kamen, erzählt euch YACHT-Redakteur Fabian Boerger aus erster Hand. [Hier](https://www.yacht.de/yachten/klassiker/mueggelsee-historische-eisyacht-segelt-erstmals-nach-komplett-restaurierung/) findet ihr den ersten YACHT-Artikel über den Eissegler von Fabian Boerger. Wenn ihr noch nicht genug von Segelthemen habt, dann schaut unbedingt auf [www.yacht.de](https://www.yacht.de/)! Außerdem halten wir euch bei [Instagram](https://www.instagram.com/yacht_magazin?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw%3D%3D), [Facebook](https://www.facebook.com/YACHT.Magazin.Online), [TikTok](https://www.tiktok.com/@yacht_magazin) und [YACHT tv](https://www.youtube.com/user/DKYACHTtv) immer auf dem Laufenden!
Wieso gibt es Streiks? Rationale Spieler könnten doch das Ergebnis des Streiks vorwegnehmen und gleich dorthin springen. Was passiert während eines Streiks aus Sicht der Rationaltheorie? Diese und weitere spieltheoretische Fragen zu Streik und Verhandlung behandelt diese Episode. Zum Webinar über spieltheoretisches Verhandeln: https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo WEITERE INFORMATIONEN Das Hicks-Paradoxon: Warum Streiks ökonomisch irrational scheinen Aus Sicht der klassischen Spieltheorie ist ein Streik ein Symptom kollektiver Ineffizienz. Das nach Sir John Hicks benannte Hicks-Paradoxon postuliert: Da ein Streik den zu verteilenden „Kuchen" (die ökonomische Rente) durch Produktionsausfälle verkleinert, müssten rationale Akteure, die das Endergebnis antizipieren, dieses sofort akzeptieren. Man würde die Streikkosten sparen und das identische Resultat ohne Wohlstandsverluste erzielen. Dass Streiks dennoch stattfinden, ist primär auf asymmetrische Informationen zurückzuführen. In einem Szenario unvollständiger Information fungiert der Streik als kostspieliges Signaling-Device. Da Lippenbekenntnisse in Verhandlungen billig sind („Cheap Talk"), nutzen Parteien den Streik, um die „Wahrheit" über die Schmerzgrenze der Gegenseite zu erzwingen. Nur ein wirtschaftlich schwaches Unternehmen gibt schnell nach; nur eine wirklich entschlossene Gewerkschaft hält lange durch. Der ökonomische Verlust ist somit der Preis für die Offenbarung privater Informationen über die tatsächliche Machtverteilung. Externe Effekte und „Parasitäre Kooperation" Ein gravierendes Problem bei Streiks in der kritischen Infrastruktur ist die Divergenz zwischen privaten und sozialen Kosten. Während in der Industrie die Streikkosten weitgehend internalisiert werden (Gewinneinbußen vs. Lohnverzicht), beobachten wir im Transportsektor massive negative externe Effekte. Wenn Akteure eine Einigung erzielen, deren Kosten durch Effizienzverluste der Gesamtwirtschaft getragen werden, sprechen wir spieltheoretisch von einer Kooperation zu Lasten Dritter. Die Beteiligten nutzen ihre strategische Position, um Renten zu extrahieren, die nicht aus eigener Produktivität stammen, sondern aus der „Geiselnahme" gesamtwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten. Der Streik wird zum Hebel, um Ressourcen von Unbeteiligten anzuzapfen. Strategische Selektivität: Die Macht des Flaschenhalses Das „Bottleneck-Problem" folgt der Logik der Verhandlungsmacht in komplexen Netzwerken. Besetzt eine kleine Gruppe einen unverzichtbaren Knotenpunkt (z. B. Stellwerker), steigt ihr strategischer Wert massiv an – nicht durch ihre Arbeitsleistung, sondern durch ihre Fähigkeit, den maximalen Stillstand zu erzwingen. Dies führt zu einer Verzerrung der Lohnstrukturen: Nicht Produktivität bestimmt das Gehalt, sondern die „Veto-Macht". Der Beamtenstatus als strategisches Bindemittel Die Forderung nach Verbeamtung ist der Versuch, das Spiel durch ein Commitment-Device zu beenden. Der Staat garantiert lebenslange Sicherheit; im Gegenzug verzichtet der Akteur auf sein strategisches Instrument, das Streikrecht. Auch falls diese Konstruktion juristisch Bestand haben sollte, bleibt die Herausforderung: Wie schafft man Leistungsanreize in einem System ohne Wettbewerb und ohne die Drohkulisse des Arbeitskampfes? Die Verbeamtung tauscht spieltheoretische Instabilität gegen administrative Starrheit. Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck
August Horch heuert zunächst bei Carl Benz an. Doch der lässt ihn keine Autos bauen. Trotzdem hat er Erfolg: Bis zu seinem Tod am 3.2.1951 gründet er zwei Automarken. Von Burkhard Hupe.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
In dieser abschließenden Sitzung thematisiere ich zusammenfassend noch einmal die wichtigsten Aspekte der Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester. Besonderes Augenmerk lege ich auf der Relevanz der Geltungsmodifikationskonstruktionen und die Konstruktionen, die auf verschiedenen Ebenen Abgeschlossenheit, Perfektivität, bedeuten. Das schließt auch semantische Kategorisierungsversuche des Verbs, als Konstruktion, ein. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf das kommende Sommersemester, in dem wir die hier erarbeiteten Ergebnisse in den Kontext der Grammatikvermittlung in der Schule übertragen werden.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Im Gespräch mit der Medienpädagogin Prof. Dr. Sabine Schiffer geht es um die Macht der Medien und die damit verbundene Verantwortung, um Qualitätsjournalismus sowie um das Thema Medien und Bildung. Medien sind allgegenwärtig und beeinflussen das Weltbild ihrer Konsumenten. Durch die Entscheidung, über bestimmte Geschehnisse zu berichten oder sie auszulassen, haben Journalisten bzw. Redaktionsleitungen die Macht zu bestimmen, welche Themen besprochen werden. Ursprünglich hatte die Presse die Aufgabe, als vierte Gewalt Macht zu analysieren und Machtzentren zu kritisieren. Wenn sie dieser Aufgabe nicht nachkommen, wird es beispielsweise für Regierungen leichter, ihre Macht zu missbrauchen, weil die Bevölkerung nicht umfassend und sorgfältig über die Geschehnisse informiert ist. Mein Interviewgast Sabine Schiffer beschäftigt sich seit mehr als dreißig Jahren mit Medien, Journalismus und Medienkompetenz. Sie ist Gründerin und Leiterin des «Instituts für Medienverantwortung (IMV)». Schiffer geht davon aus, «dass jede Art der Darstellung nur eine mögliche Konstruktion von vielen ist, dann wird deutlich, dass Medien keine Realität abbilden können.» Je nach Finanzierung oder geopolitischer Einbindung wählen Medienschaffende bewusst oder unbewusst eine Realität, die ihrer eigenen Agenda entspricht. Dabei geht der Journalismus, der sich vorwiegend am Handwerk statt an Haltungen orientiert, zunehmend verloren. Diese Professionalität wäre eigentlich die Verantwortung der Journalisten. Gleichzeitig trägt der Konsument von Medienerzeugnissen die Verantwortung, sich der täglich präsentierten Einseitigkeit bewusst zu werden und selbst für Perspektivenvielfalt zu sorgen, indem er die Echokammern verlässt und verschiedene Medien konsumiert. Die Ausführungen von Frau Schiffer ermöglichen eine gründliche und tiefgehende Analyse der einflussreichen Welt der Medien. Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/medienverantwortung Produktionskosten: ca. 1700 € Produktionsfirma: https://www.screen-talk.de Meine Arbeit ermöglichen: https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen Institut für Medienverantwortung: https://medienverantwortung.de
In dieser Folge des Podcasts „Nah am Wasser“ stellt Axel Metz verschiedene Fortbewegungsmittel auf der Insel Rügen vor, die weit über das herkömmliche Autofahren hinausgehen. Im Gespräch mit Kapitän Alexander Brauns erfahren die Hörer Details über die Schifffahrt zur Kreideküste, wobei besonders die Abhängigkeit vom Wind und die Konstruktion spezialisierter Fahrgastschiffe thematisiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“, die laut Thomas Schneider nicht nur als nostalgisches Erlebnis, sondern auch als verlässliches Verkehrsmittel im touristischen Südosten dient. Zudem erläutert Sven Nikolaus die besonderen Vorzüge von Helikopterrundflügen, die Urlaubern eine einzigartige Perspektive auf die Boddenlandschaft und Nationalparks ermöglichen.
Zum Kalten Krieg der 1950er- und 1960er-Jahre gehörte der Wettlauf ins All. Der US-Raketenpionier Wernher von Braun wurde dabei zu einem Popstar. Sein sowjetischer Gegenspieler, Sergej Koroljow, blieb ein Phantom. Das änderte sich erst mit seinem Tod. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Stilblüten, Schiffskarten und ein Hund namens Semmel – Daniela Strigl, Beate Tröger und Hubert Winkels diskutierten im Karlsruher Prinz-Max-Palais vier auf der SWR Bestenliste im Januar verzeichnete Werke. Auf dem Programm standen Nava Ebrahimis Roman „Und Federn überall“ (Luchterhand Literaturverlag), der Gedichtband „Portolan“ von Daniela Danz (Wallstein Verlag), Eva Schmidts Roman „Neben Fremden“ (Jung & Jung Verlag) und László Krasznahorkais Roman „Zsömle ist weg“ in der deutschen Fassung von Heike Flemming (S. Fischer Verlage). Die Jurydiskussion beginnt mit einer Kontroverse: Während Hubert Winkels die Konstruktion des Romans „Und Federn überall“ (Platz 4) lobte, war Beate Tröger über die Fülle der Stilblüten im Text verärgert. Daniela Strigl lobte zwar manche Figurenentwicklung und die Dialoge, sprach aber auch von einer inhaltlichen Überfrachtung in Ebrahimis Buch, das von Massentierhaltung, stupiden Arbeitsabläufen, prekären Lohnverhältnissen, zerbrochenen Familien, deutsch-polnischer Vergangenheit, gegenwärtiger Migration und der Erinnerungskultur handelt. Die Jury begab sich mit dem Gedichtband „Portolan“ auf vergangene und neue Seewege (Platz 3). Die anspielungsreiche Lyrik von Daniela Danz beschäftigt sich der globalisierten Frachtschifffahrt genauso wie mit den Möglichkeiten der Zerstreuung und Kontemplation, die das Meer und ihr sprachlicher Echoraum bietet. Auch der neue Roman von Eva Schmidt überzeugte das Podium. Die Geschichte der ehemaligen und inzwischen sehr einsamen Krankpflegerin wird einhellig gelobt – wegen der sprachlichen Präzision und der überraschenden Wendungen, die einen Ausweg aus der geschilderten Trostlosigkeit bieten (Platz 2). Den Spitzenplatz der SWR Bestenliste im Januar nimmt der neue Roman des frisch gekürten Literaturnobelpreisträgers ein. In László Krasznahorkais Roman „Zsömle ist weg“ möchte eine Truppe skurriler Monarchisten einen alten Mann, offenbar der Spross einer jahrhundertealten Adelslinie, zum König von Ungarn ausrufen. Die Jury ist von der sprachmächtigen Parodie auf gegenwärtigen (nicht nur ungarischen) Politpopulismus begeistert. Mit Zsömle ist nicht nur eine Semmel gemeint, sondern auch eine Reihe von dahinsiechenden Hunden. So unterhaltsam und komisch sei Krasznahorkai bislang noch nie gewesen, sagte Daniela Strigl, die ein wenig mit der Übersetzung hadert, weil sie an manchen Stellen etwas „bundesdeutsch“ klinge. Beate Tröger lobt hingegen die einfallsreiche und genaue Übertragung aus dem Ungarischen, für die Heike Flemming verantwortlich ist. Aus den vier Büchern lasen Isabelle Demey und Sebastian Mirow. Durch den Abend führte Carsten Otte.
In dieser Folge des Elektrotechnik Podcast wird's brutal ehrlich:Giancarlo the Teacher seziert die Technik hinter dem elektrischen Stuhl.Von der Konstruktion über die Strompfade bis zu den tödlichen Auswirkungen auf Herz und Hirn. Warum ein nasser Schwamm den Unterschied zwischen kurzer Hinrichtung und lebendigem Grillen ausmacht, wie Edison den Stromkrieg mit AC zu gewinnen versuchte und was medizinische Elektroschocks im 19. Jahrhundert damit zu tun haben.Wenn Du Strom verstehen willst, statt nur mit 230 Volt zu spielen, hör rein. Praxisnah, fundiert, mit bissigem Humor und technischer Klarheit.Lernziele:• Wirkung von Strom auf den menschlichen Körper• Aufbau und Funktionsweise des elektrischen Stuhls• Bedeutung von Stromstärke, Spannung, Frequenz und Hautwiderstand• Historische Hintergründe der Stromanwendung in Medizin und JustizLinktree: https://linktr.ee/Elektrotechnik.PodcastQuellen:Q1: Hinrichtung von Kemmler, dem ersten Mann, der auf dem elektrischen Stuhl starb, USA, 6. August 1890https://www.meisterdrucke.com/kunstdrucke/Unbekannt/753185/Hinrichtung-von-Kemmler,-dem-ersten-Mann,-der-auf-dem-elektrischen-Stuhl-starb,-USA,-6.-August-1890.htmlQ2: Eduard Delacroix - The Green Milehttps://stephenking.fandom.com/wiki/Eduard_DelacroixQ3: Attraction | 2016 – Electric Chairhttps://www.coneyisland.com/shof-attractions/electric-chairQ4: Was ist elektrischer Strom?https://www.sofatutor.com/physik/videos/was-ist-elektrischer-stromin Q5: Florida Supreme Court – Protocol Record (Fall: Allen Lee Davis, 1999)https://library.law.fsu.edu/Digital-Collections/flsupct/dockets/95973/95973c.pdfQ6: Voltage Thresholds for Injury: Understanding Safe Limits and Risk Factorshttps://magnifyelectric.com/voltage-thresholds-for-injuryQ7: The First Execution by Electric Chairhttps://www.historytoday.com/archive/first-execution-electric-chairQ8: Inside The ‘Revolting' Execution Of William Kemmler, The First Man To Die By Electric Chairhttps://allthatsinteresting.com/william-kemmlerQ9: Tennessee revives “Old Smokey,” the electric chair, for an executionhttps://www.wsws.org/en/articles/2018/11/03/exec-n03.htmlQ10: Electricity in 19th Century Medicine and Mary Shelley's Frankensteinhttps://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/med.evo/med.gte.publikationen/KrischelJanuary2011AUANews.pdfQ11: Fun Fact: What Were Electric Baths Used to Treat in the 19th Century?https://www.pharmacytimes.com/view/fun-fact-what-were-electric-baths-used-to-treat-in-the-19th-centuryQ12: Electricity: A History of its use in the Treatment of Mental Illness in Britain During the Second Half of the 19th Centuryhttps://www.psychrights.org/Research/Digest/Electroshock/PBregginCites/ElctyHistoryUseTrtmntBritain.pdfQ13: It's electrifying! Medical uses of electricityhttps://www.nyhistory.org/blogs/electric-medicineQ14: Der Stromkrieg zwischen Edison und Tesla, Teslas Wirken und die Zukunft der Energie...https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/stromkrg.htmhttps://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=9UW85PQWLBWZSSupport this podcast at — https://redcircle.com/elektrotechnik-podcast/donationsAdvertising Inquiries: https://redcircle.com/brandsPrivacy & Opt-Out: https://redcircle.com/privacy
Wohnungen müssen verschiedenen Lebensentwürfen in verschiedenen Lebensphasen gerecht werden. Das betrifft Junge und Alte ebenso, wie Menschen mit Einschränkungen oder speziellen Bedürfnissen. Wohnen sollte also ein flexibles System für das Zusammenleben bereitstellen - wie begegnen Architekturbüros diesen diversen Ansprüchen, und welche Erfahrungen haben sie in diesem Feld gesammelt? In letzter Zeit gibt es immer wieder Versuche, Mittel und Wege zu finden, dem Problem Wohnungsmangel pragmatisch entgegenzuwirken. Da geht es um Modulbauten, Umnutzungen, Nachverdichtungen, aber auch um Neu- und Weiterbauen. Was funktioniert besser, was schlechter? Und wie läuft es eigentlich bei unseren Nachbarn in der Schweiz? Für Antworten sind wir zu EMI Architekt*innen nach Zürich gereist. Die drei Buchstaben gehen auf die Büropartner*innen Ron Edelaar, Elli Mosayebi und Christian Inderbitzin zurück, die seit 2004 als Büro gemeinsam arbeiten und sich neben großen und kleinen Architekturen mit städtebaulichen Entwürfen und immer wieder mit Wohnungsbau befassen. Dabei ging es u.a. um die „kleinen“ Dinge, die das Wohnen prägen, wie Oberflächen und Details. Aber auch um den Prozess, der zu einem Wohngrundriss führt und inwiefern EMI dabei die Lehre als Labor einbindet. Wer sich mit dem Werk von EMI befasst, stellt fest, dass das Büro eine konstante Auseinandersetzung mit der architektonischen Idee außerhalb der Konvention anstrebt, wobei das Wohnen als eine essenzielle Aufgabe begriffen wird. Wie sich das in der Konstruktion niederschlägt und was es mit der „Wohnbiografie“ auf sich hat, besprechen wir in diese Podcast-Folge. Am Mikro sitzen für die DBZ die Redakteure Michael Schuster und Hartmut Raendchen.
Das Entwickeln von physischen Produkten ist eine Sache für Experten: Der Umgang mit CAD-Systemen, die Konstruktion von Bauteilen, die Kenntnis der Normen, die Umsetzung von Anforderungen und Spezialwissen für unterschiedlichste Tools mit vielen Schnittstellen - das erfordert ein Ingenieurstudium. Wie aber wäre es, wenn die Produktentwicklung auf einer gemeinsamen, visuellen Sprache aufbauen würde - ein einfaches System von Elementen und Funktionen, die miteinander wie Plug&Play kombinierbar sind. Und auf deren Basis KI-Agenten immer mehr der Routine-Aufgaben übernehmen, so dass die menschlichen Experten sich auf das konzentrieren könnten, was den Menschen ausmacht. Unser Studiogast Moritz Maier hat sich als Co-Founder von Synera dieser Aufgabe gestellt. Sein Startup baut eine Plattform, in der die Produktentwicklung wie beim "Low Code" Programmieren vereinfacht wird. Ganz nebenbei entsteht eine konsistente Datenumgebung, die den Einsatz von AI Agenten erst sinnvoll ermöglicht. Der Weg dorthin war für Moritz und seine Mitstreiter alles andere als eine gerade Linie. Die erste Gründungsidee war es, die Effizienz der Bauweisen der Natur auch für Konstruktionsaufgaben nutzbar zu machen. Eine tolle, aber mühsam umsetzbare Idee, die letztlich aber die perfekte Grundlage für den heutigen Ansatz geliefert hat. Nun steht der Sprung in die USA an, um auch im Hotspot für AI anzugreifen. Wir wünschen dem Team viel Erfolg! #AI #Startup #GermanEngineering #digdeep ist stolzer Teil der Brand Eins Podcast-Familie. Auf brandeins.de findet ihr die beste deutschsprachige Wirtschaftszeitschrift - und ganzes Ökosystem guter Ideen. Unser Werbepartner in dieser Folge ist clockodo.com - eine tolle App und Plattform, um eure Arbeitszeiten zu erfassen.
Neue Saniersysteme, weiterentwickelte Verschattungslösungen, energieeffiziente PV-Integration: Pfosten-Riegel-Konstruktionen bewähren sich seit vielen Jahren als langlebige Fassade – auch weil sich die Anwendungsbreite kontinuierlich erweitert. Einen Blick auf aktuelle Trends werfen wir in diesem Podcast.
In der neuesten Episode des Filmfrühstücks sind Kenan und Luca wieder am Start. Und die beiden widmen sich einem spannenden Mini-Double-Feature rund um den aktuellen Kinostart „Bugonia“ sowie den Klassiker „Save the Green Planet“.Während Kenan und Luca durch diese beiden Filme navigieren, werfen sie einen Blick auf die beeindruckende Karriere des Regisseurs Yorgos Lanthimos und die Entwicklungen seines Schaffens in den letzten Jahren. Kenan führt die Zuhörer durch die Welt von „Bugonia“, einem Film, der erstmals auf dem Filmfestival in Venedig gezeigt wurde und seit dem 30. Oktober auch in deutschen Kinos zu sehen ist. In diesem surrealen Thriller spielt Emma Stone eine CEO, die von Jesse Plemons' Charakter Teddy entführt wird – einem Verschwörungstheoretiker, der sie für ein Alien hält. Kenan und Luca untersuchen die komplexe Beziehung zwischen den Charakteren, während sie über Themen wie Macht, Manipulation und die Konstruktion von Wahrheit diskutieren.Im Anschluss widmet sich das Duo „Save the Green Planet“, einem Kultfilm, der eine präscientistische Vision von Verschwörungstheorien und ihren Auswirkungen auf das Individuum bietet. Hier ziehen Kenan und Luca Parallelen zwischen beiden Filmen und diskutieren die Frage, wie gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse die Wahrnehmung von Realität beeinflussen. Was haltet ihr von den neuen Filmen? Welcher war euer Favorit? Schreibt es uns in die Kommentare!---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
www.iotusecase.com#Qualitätssicherung #Spritzguss #SmartFactoryIn Episode 192 des IoT Use Case Podcasts spricht Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit mit Guido Zoll, Entwicklung und Konstruktion bei der RAFI GmbH & Co. KG, und Christoph Schneider, Vice President Produktmanagement Applikation bei der ifm solutions GmbH. Im Fokus steht die Qualitätssicherung in der Spritzgießerei. RAFI nutzt gemeinsam mit ifm und der IIoT-Plattform moneo Prozessdaten aus Sensorik und Maschinen, um Fertigungsprozesse stabiler, energieeffizienter und transparenter zu gestalten. Die Folge zeigt, wie aus Temperatur, Druck und Durchfluss belastbare Qualitätskennzahlen werden und welche Rolle Datenintegration, Visualisierung und Anomalieerkennung dabei spielen.Folge 192 auf einen Blick (und Klick):(15:59) Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus(21:03) Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien(25:59) Übertragbarkeit, Skalierung und nächste Schritte – So könnt ihr diesen Use Case nutzenPodcast ZusammenfassungWie lassen sich Qualität, Energieeffizienz und Prozessstabilität in der Spritzgießerei messbar verbessern, ohne die Produktion zu stören. RAFI und ifm geben einen praxisnahen Einblick. Ausgangspunkt sind typische Herausforderungen wie schwankende Werkzeugtemperaturen, unklare Kühlwassermengen und steigender Druckluftverbrauch. Ziel ist ein stabiler Prozess mit klaren Qualitätskennwerten, kürzeren Zyklen und geringerem Energiebedarf.Die Lösung setzt auf Sensorik von ifm und die Plattform moneo. Daten aus Druck, Temperatur und Durchfluss werden über IO Link erfasst, in moneo gebündelt, visualisiert und ausgewertet. Dashboards und Alarme machen Abweichungen sichtbar, erste Insights zeigen konkrete Stellschrauben. Perspektivisch kommen Asset Health für Handlungsempfehlungen und Remote Connect hinzu.Spannend für Produktionsleiter, Prozessingenieure und Qualitätsverantwortliche, die Qualitätssicherung und Energiemonitoring im Kunststoffbereich datenbasiert voranbringen wollen. Wer wissen möchte, welche Messgrößen in der Praxis den Unterschied machen und wie man von Signalen zu Entscheidungen kommt, ist hier genau richtig.-----Relevant links from this episode:Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)Christoph (https://www.linkedin.com/in/christoph-schneider-18872627/)Guido (https://www.linkedin.com/in/guido-zoll-25a5a512b/)moneo IIoT devices (https://www.ifm.com/de/en/shared/industry-4-0-moneo/products/moneo-iiot-devices)moneo IIoT Insights (https://www.ifm.com/de/en/shared/industry-4-0-moneo/products/moneo-iiot-insights)Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
¿Qué tienen en común una carretilla elevadora, una Harley-Davidson, la cabina de un Airbus, un SEAT Ibiza y el metro de París? La respuesta, por increíble que parezca, es Porsche. Todos conocemos a la marca de Stuttgart por sus icónicos deportivos, su inconfundible sonido y su dominio en Le Mans. Pero esa es solo la mitad de la historia. Hoy desvelamos el universo secreto de Porsche Engineering, la faceta de "mercenarios de la tecnología" que ha resuelto problemas para clientes de todo el mundo, a menudo en la sombra y sin llevarse el crédito público. Para entender esta historia, hay que viajar a los orígenes. Antes de que existiera el primer coche con su apellido, Ferdinand Porsche fundó en 1931 una oficina de diseño e ingeniería. Su nombre oficial, "Doktor der Ingenieurwissenschaften Honoris Causa Ferdinand Porsche GmbH, Konstruktion und Beratung für Motoren und Fahrzeugbau", deja claro que no era un fabricante, sino un cerebro de alquiler. De su genio nacieron tanto las revolucionarios monoplazas de motor central de Auto Union como el encargo que cambiaría la historia del automóvil: el Volkswagen Escarabajo. La verdadera esencia de Porsche siempre ha sido la ingeniería como servicio. Tras la Segunda Guerra Mundial, su hijo Ferry Porsche mantuvo vivo el sueño creando el legendario 356. Sin embargo, para financiar su costosa producción artesanal, recurrió al ADN de la empresa: vender conocimiento. Así, la división de consultoría, hoy conocida como Porsche Engineering, se convirtió en el pilar financiero que sostuvo a la marca y, a la vez, en un extraordinario campo de entrenamiento tecnológico. Algunos de estos proyectos son secretos a voces, pero los detalles son fascinantes. A finales de los 80, Mercedes-Benz tenía a todos sus ingenieros ocupados con la nueva Clase S y no tenía recursos para meter su motor V8 de 5.0 litros en la berlina W124, principalmente porque no cabía. Porsche, en plena crisis financiera, aceptó el reto. No solo rediseñaron el chasis, sino que ensamblaron a mano cada Mercedes-Benz 500 E en la misma planta del mítico superdeportivo 959. Poco después, Audi quiso consolidar su imagen frente a BMW M y AMG. Con la línea de montaje del 500 E libre, Porsche se alió con ellos para crear el Audi RS2 Avant. La implicación fue tan profunda que se estima que el 20% de sus piezas eran del catálogo de Porsche. No era un Audi modificado; era un Porsche con la insignia de los cuatro aros que creó de la nada el segmento de los "super-familiares". Pero la verdadera magia está en los proyectos que casi nadie conoce: -Más allá del Telón de Acero: En plena Guerra Fría, Porsche ayudó a la soviética Lada a refinar la mecánica del robusto Niva y, años más tarde, a desarrollar el motor y la caja de cambios del Samara. -De Stuttgart a Milwaukee: Cuando Harley-Davidson necesitó un motor moderno y refrigerado por agua para atraer a un nuevo público, acudió a Weissach. El resultado fue el motor "Revolution" de la V-Rod, un V-Twin que subía de vueltas como ninguna otra Harley lo había hecho jamás. -La Salvación de SEAT: Tras su ruptura con FIAT, la supervivencia de SEAT dependía del Ibiza. Porsche fue contratada para rediseñar su motor. El acuerdo para lucir la inscripción "System Porsche" en la culata fue una jugada maestra de marketing que salvó a la marca española y supuso un ingreso vital para la alemana. -Del Nürburgring a Corea: Para que la primera generación del Hyundai Coupé tuviera un comportamiento dinámico a la altura de los deportivos europeos, la marca coreana contrató en secreto a Porsche para la puesta a punto completa de su chasis y suspensiones. -De los Circuitos a los Almacenes: Desde hace más de 40 años, Porsche diseña las carretillas elevadoras de Linde. Aplicando la ergonomía de un 911 a la cabina del operario, han revolucionado el sector, demostrando que el buen diseño mejora la productividad y la rentabilidad. -Del Asfalto al Aire y al Subsuelo: La experiencia de Porsche en el diseño de puestos de conducción fue clave para que Airbus les contratara para optimizar la ergonomía de la cabina digital del avión A310. Y si alguna vez viajas en la línea 14 del metro de París, debes saber que el diseño exterior e interior de esos trenes (modelo MP14) fue encargado por Alstom al Porsche Design Studio. Como hemos visto, la excelencia de Porsche va mucho más allá de sus coches. Es la historia de un estudio de ingeniería universal, cuya necesidad de sobrevivir se convirtió en su mayor escuela. La conclusión es que esta “rama” de negocio de Porsche, tan poco conocida, ha sido y es de una importancia vital.
Eine Folge voller Boards. Diese Woche steht endlich der langersehnte Flachsboardtest an. Nicht nur wir haben viel drüber gesprochen, sondern natürlich auch einige vor uns. Flachs war in aller (Surf)Welt Munde und es wurde viel gefachsimpelt, warum man denn nicht nur Flachs und EPS benutzt, wenn es doch nachweislich länger hält und sogar besser für Umwelt ist? Außerdem hat Axel uns nochmal gesagt, welches Board er hier für Frankreich am ehesten empfehlen würde. Wir haben die Konstruktion etwas angepasst. Polyola Blank - Flachs -Basalt Glassing anstelle von klassischer Glasfaser und dann hat @AxelLorentzShapes sein übriges getan. Außerdem hat Paul sich ein neues Board geschnappt, was euch sicherlich überraschen wird! Yeeew! Tut euch was gutes: Pauls & Max Favorite Board Bock auf Surfen mit Lapoint? Surf Camp in Canggu oder woanders - checkt gerne unseren Code SURFTALK10 für 10% Rabatt auf ALLE Lapoint Camps. Mehr Infos zu dem Camp findet ihr hier und auf InstagramDanke an Oxbow für den Support!Mehr geilen Stuff von Oxbow gibts hier !
Philipp Medicus setzt bei der Entwicklung von Gleitschirmen für Nova stark auf die Hilfe von Simulationsprogrammen. Was bringt das? +++ Es gab eine Zeit, da war die Konstruktion von Gleitschirmen vor allem ein Handwerk. Da wurden Profile noch aus Pappe geschnitten, um dann darauf die Tuchbahnen abzuwickeln und so letztendlich zu den Schnittmustern zu kommen. Und wenn es gut lief, sank so ein Schirm am Ende nicht nur mit Gleitzahl eins zu Stein vom Himmel. Im modernen Gleitschirmbau ist der Computer zum vielleicht wichtigsten Werkzeug der Konstrukteure geworden. Immer mehr spielen dabei nicht nur CAD-Software, sondern auch komplexere Simulationen der Strömungsdynamik eine Rolle. Philipp Medicus von Nova geht sogar noch einen Schritt weiter. Er nutzt Programme, die die dynamische Verformung eines Gleitschirms berechnen können, wenn aerodynamischen Kräfte ins Wechselspiel treten mit Dutzenden anderer technischer Parameter, die einen Gleitschirm ausmachen: Profilform, Zellenzahl, Leinenlayout, Querzugbänder, Diagonalrippen, 3D-Shaping, Mini-Ribs, etc. In dieser Episode 170 von Podz-Glidz erzählt Philipp Medicus, wie diese Herangehensweise ihm dabei hilft, Gleitschirme zu bauen, die auch in bewegter, turbulenter Luft noch möglichst stabil und leistungsstark bleiben. Im Gespräch geht es auch um Fragen wie: Wann ist das Konzept Gleitschirm auskonstruiert? Wie entsteht eigentlich ein Pflichtenheft für ein neues Modell? Und welche Rolle spielt heute schon KI in der Entwicklung von Gleitschirmen? +++ Werde zum Förderer von Podz-Glidz und dem Blog Lu-Glidz. Alle Infos: https://lu-glidz.blogspot.com/p/fordern.html +++ Musik dieser Folge: Track: Spatial Entaglement | Künstler: The Grey Room Youtube Audio Library https://www.youtube.com/watch?v=s5VdA6spQeY +++ Lu-Glidz Links: + Blog: https://lu-glidz.blogspot.com + Facebook: https://www.facebook.com/luglidz + Instagram: https://www.instagram.com/luglidz/ + Whatsapp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VaBVs05CHDynzdlJlU34 + Youtube: https://youtube.com/@Lu-Glidz + Soundcloud: https://soundcloud.com/lu-glidz + Spotify: https://open.spotify.com/show/6ZNvk83xxGHHtfgFjiAHyJ + Apple-Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/podz-glidz-der-lu-glidz-podcast/id1447518310?mt=2 + Linktree: https://linktr.ee/luglidz +++ LINKS zu Philipp Medicus + Nova: https://www.nova.eu + Vortrag Thermikmesse zu neuen Möglichkeiten in der Gleitschirmentwicklung: https://www.youtube.com/watch?v=mUZD5Tij1SA
In unserem neuen Podcastformat "Geschichtsnerdismus Interview" verlegen wir den Fokus von unseren eigenen Kernthemen hin zu den Expertisen diverser Fachleute in und um die Fachbereiche Geschichte und Archäologie. Dabei sollen Menschen zu Wort kommen, die ihre Faszination für Geschichte auf die ein oder andere Weise professionalisiert haben und uns so 1. einen Einblick in ihren Werdegang geben und 2. uns ihre ganz persönlichen Recherchefelder etwas näherbringen können. In Erstgesprächen geht es um eine Vorstellung von Personen und Themen, um in inhaltlich anschließenden Podcastfolgen auf ganz bestimmte Themen näher einzugehen In Folge 1 unterhalten wir uns mit Katrin Kania (pallia.net), der Autorin DER Reenactment-Grundlagenbibel für alle Mittelalterbegeisterten: "Kleidung im Mittelalter - Materialien, Konstruktion, Nähtechnik - Ein Handbuch" ________________________________________ Ihr wollt mehr von uns und uns gleichzeitig unterstützen? Schaut auf Patreon vorbei und helft uns, damit wir euch weiter mit unseren Videos unterhalten können Patreon: https://www.patreon.com/kaptorga Solltet Ihr mehr von uns sehen wollen, klickt einfach auf einen der unten stehenden Links. Ihr findet uns z.B. auch auf Facebook und Instagram! Social Media: https://www.youtube.com/@KaptorgaVisualHistory https://www.facebook.com/Kaptorga/ https://www.instagram.com/kaptorga/
SUZHOU RIVER ist ein Film, bei dem man dem Regisseur beim Denken zuschauen kann. Das ist einerseits reizvoll, nimmt dem Film andererseits seine emotionale Kraft. Im Mittelpunkt stehen zwei ineinander verschachtelte Liebesgeschichten in Shanghai Ende der 1990er Jahre. Ein Videograf verliebt sich in Meimei, eine junge Frau, die als Meerjungfrau Attraktion in einer Bar ist. In Rückblicken entfaltet sich eine zweite Liebesgeschichte: Mardar, ein Motorradkurier, verliebt sich in Moudan, die ihn verlässt mit dem Versprechen als Meerjungfrau zurückzukehren. Moudan und Meimei sind nicht voneinander zu unterscheiden – handelt es sich um dieselbe Frau? Die Anklänge an Hitchcocks Vertigo und Wong Kar-wais Romanzen sind nicht zu übersehen.Regisseur Lou Ye erzählt die Geschichte des Videografen konsequent aus dessen Perspektive, inklusive anstrengender Schulterschüttelkamera und häufigem Voice Over durch den Videografen. Die Off-Stimme schafft Distanz und geht immer wieder in die „Tell don't show“-Falle. Dadurch verfehlen die eigentlich starken Liebesgeschichten ihre Wirkung auf das Publikum. Als intellektuelle Konstruktion, als filmisches Experiment mit den nichtasiatischen Motiven Undine und Vertigo dennoch sehr reizvoll. Und der Beginn im Industrie-Hafen von Shanghai ist eine Masterclass in Kamera und Schnitt. Im Podcast direkt nach dem Film vergleichen wir SUZHOU RIVER mit ALL WE IMAGINE AS LIGHT. Am Mikrofon mit dem ersten Eindruck: Johanna und Thomas.
Als am 11. September 2024 die Carolabrücke in Dresden zusammenbrach, war schnell klar: Dieses Ereignis geht weit über die Stadt hinaus. Rückblickend war der Kollaps der Konstruktion ein Weckruf und insbesondere auch in Sachsen Ausgangspunkt dafür, dass jetzt noch intensiver als zuvor vor allem Spannbetonbrücken aus DDR-Zeiten unter Beobachtung stehen. Im Podcast „Thema in Sachsen“ widmen Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung dem Jahrestag des Einsturzes der Carolabrücke eine dreiteilige Sonderserie. Das ist die zweite Folge, sie trägt den Titel: „Warum sie zusammenbrach – und was daraus folgt“. In dieser Folge sind nacheinander zwei Interviews zu hören. Das erste mit Professor Steffen Marx, Leiter des Instituts für Massivbau an der TU Dresden, das zweite ist mit Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU). In beiden Gesprächen geht es um die Ursachen der Katastrophe und die zentrale Frage: Was muss getan werden, damit sich so etwas nicht wiederholen kann? Steffen Marx hatte sich kurz nach dem Einsturz der Brücke im Auftrag der Stadt Dresden auf Ursachensuche begeben. Schon Ende 2024 war klar: Hauptursache waren Schäden an Stahlteilen, der Fachmann spricht von sogenannter Spannungsrisskorrosion. Die Besonderheit: Bereits beim Bau der Brücke in den späten 1960er-Jahren bis zu ihrer Eröffnung 1971 wurde der Korrosionsprozess in Gang gesetzt. Das liege an der Beschaffenheit des damals verwendeten Stahls. In der DDR war es der Hennigsdorfer Stahl, doch: „In Ost wie West wurde auf die gleiche Weise diese Art von Stahl hergestellt“, sagt der Experte. Die Folge: Zahllose Bauwerke, längst nicht nur Brücken, sondern auch Hallen, sind betroffen. Das sei zwar kein Grund für Alarmismus. Aber: „Der Einsturz der Carolabrücke war eine Mahnung.“ Marx schildert in dem Interview sehr genau, wie der Spannstahl so brüchig wurde, dass er schließlich mitten in der Nacht auf einmal nachgab. Außerdem erklärt der Fachmann, wie er beim Brückentest der monatelang gesperrten und vergleichbaren Spannbetonbrücke in Bad Schandau vorgegangen ist und welche Möglichkeiten der Überwachung es für kritisch bewertete Bauwerke gibt. Nach dem Gespräch mit Marx wird in dem Podcast gefragt: Welche Konsequenzen zieht die Politik? Sachsens Infrastrukturministerium hatte ziemlich schnell reagiert, etwa mit einer Akutliste, auf der 19 Spannbetonbrücken stehen, die jetzt besonders im Fokus stehen. Eine dieser Brücken, das hebt Infrastrukturministerin Regina Kraushaar hervor, ist bereits abgerissen und wird schnell wieder aufgebaut: die Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn bei Großenhain. Aber auch die eingehende Überprüfung der Elbbrücke in Bad Schandau gehe darauf zurück, dass aus dem Einsturz der Carolabrücke die richtigen Schlüsse gezogen worden seien. Schließlich geht es im Gespräch mit der Ministerin auch ums Geld. Was steckt Sachsen in die Instandhaltung und Sanierung von Brücken und anderer kritischer Infrastruktur? Was ist in Zeiten knapper Haushaltskassen überhaupt drin? Und wann ist eigentlich klar, wie sich die Milliarden aus dem Infrastruktursondervermögen des Bundes verteilen?
194: In dieser dritten Folge des Spirituellen Kaffeekränzchens laden wir dich ein, dir dein Lieblingsheißgetränk zu schnappen und dich mit uns gemütlich auf der Couch niederzulassen. Diese Woche geht es um zwei zentrale Fragen, die uns seit Jahren begleiten: Was bedeutet eigentlich Zuhause? Und was ist Heimat? Wir sprechen darüber, warum dieses Thema für uns beide so persönlich ist, wie wir als Nomadinnen immer wieder nach Wurzeln gesucht haben und was Heimat und Zuhause für uns aus spiritueller und emotionaler Sicht bedeuten.
Mon, 18 Aug 2025 17:35:44 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17121689/f946f872-ba0d-40d9-bdf0-18e8386f1c5b e9a08f49dde35f271527ef3a01583848 KÄS-Termine 2025 Fr. 19.09. / Fr. 19.12. Kontakt per Mail: neuezwanziger@diekaes.de SOMMERSALON am 23. August! Tickets gibt es hier Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. 00:00:00 Vor dem Salon Wolfgang und Stefan kündigen ihren bevorstehenden Live-Podcast in Frankfurt an und steigen dann mit einem aktuellen Trendthema ein: Labubus. Sie analysieren das Phänomen der kleinen Sammelfiguren des chinesischen Unternehmens Popmart, die weltweit einen Hype ausgelöst haben. Diskutiert werden die strategische künstliche Verknappung, der hohe Sammlerwert und die geopolitische Dimension: China entwickelt sich von der "Werkbank der Welt" zu einer Nation, die mit eigenen Marken und IPs kulturelle Softpower global etabliert. Der Hype wird auch als Ausdruck einer gesellschaftlichen "Verplüschung" interpretiert – ein Wunsch nach Trost und Kuscheltieren in harten Zeiten. 00:13:14 Alaska-Gipfel Das Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska wird analysiert. Während die Körpersprache zunächst einen Vorteil für Putin nahelegt, ist das Ausbleiben eines schnellen Deals keine Überraschung. Die Diskussion kritisiert die spekulative Medienberichterstattung im Vorfeld und beleuchtet die sich wandelnde Haltung zum Ukraine-Krieg. Im Kontrast zu harten Forderungen nach einem militärischen Sieg Russlands steht die neue Rhetorik von Bundeskanzler Friedrich Merz, der nun auf einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen drängt. Empfohlen wird die Arte-Doku "Die Nuklearfalle", die die Abhängigkeit der USA von russischem Uran für ihre KI- und Energie-Ambitionen aufzeigt. Abschließend wird ein Film von Wim Wenders kritisiert, der eine problematische Analogie zwischen der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg und dem heutigen Ukraine-Konflikt zieht. 00:43:12 Trumps demographische Siegeserklärung Stefan beleuchtet die weitreichenden Folgen von Donald Trumps Politik, die erstmals seit 50 Jahren zu einer negativen Migrationsbilanz in den USA geführt hat. Er skizziert, wie Einwanderung seit den 1960er Jahren das enorme Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum der USA befeuert und die amerikanische Softpower gestärkt hat. Die Abkehr von dieser Politik gefährdet ein prognostiziertes BIP-Wachstum von fast neun Billionen Dollar und schwächt den Wissenschafts- und Technologiesektor, der stark von "importierter Kompetenz" abhängig ist – über die Hälfte der promovierten Informatiker und Ingenieure sind nicht in den USA geboren. Die zentrale These lautet, dass die gigantischen Investitionen in KI auf der spekulativen Hoffnung beruhen, dieser von Menschen verursachte demografische und ökonomische Aderlass könne durch Maschinen kompensiert werden. 00:58:57 Salon für Juli 2025 Ein kurzer Übergang zum Hauptteil des Salons. 00:59:54 Empire of AI & Sam Altman Im Zentrum steht die Diskussion zweier Bücher über OpenAI und seinen Gründer Sam Altman. Die Debatte dreht sich um die quasi-religiöse Überzeugung der Tech-Elite, eine künstliche Superintelligenz (AGI) erschaffen zu können, die alle Probleme der Menschheit löst. Dieser Glaube rechtfertigt einen neuen, digitalen Kolonialismus: die rücksichtslose Ausbeutung von globalen Daten, menschlicher Arbeitskraft in Billiglohnländern (Clickworker) und natürlichen Ressourcen wie Wasser. Sam Altmans manipulative und lügenhafte Führungskultur sowie die internen Machtkämpfe, die zu seiner kurzzeitigen Entlassung führten, werden detailliert nachgezeichnet. Kritisiert wird auch das enge Bündnis zwischen den Tech-Konzernen und dem US-Staat, das weit über normale Lobbyarbeit hinausgeht. Die ökonomische Vision, menschliche Arbeit durch KI zu ersetzen und die Bevölkerung mit einem Grundeinkommen zu versorgen, wird als fundamental fehlerhaft und nicht-kapitalistisch entlarvt, da sie die Quelle der Wertschöpfung – die menschliche Arbeit – eliminiert. 03:00:30 Dorothee Elmiger: Die Niederländerinnen Wolfgang empfiehlt den Roman "Die Holländerinnen" von Dorothee Elmiger. Das Buch besticht durch seine komplexe Erzählstruktur: Es handelt sich um die Mitschrift einer Poetikvorlesung, in der eine Schriftstellerin über ihre Teilnahme an einem Theaterprojekt berichtet, das wiederum das Verschwinden zweier Frauen im Dschungel untersucht. Das gesamte Werk ist in indirekter Rede verfasst, wodurch mehrere Reflexionsebenen entstehen. Trotz dieser intellektuellen Konstruktion gelingt es dem Roman, eine unmittelbare und ergreifende Wirkung zu entfalten und zentrale Fragen über Literatur, Verantwortung und die Möglichkeit ekstatischer Erfahrung zu stellen. 03:14:12 Carlott Bru: Wohnungstausch: Ich will deine, nimm du meine Basierend auf einem Artikel aus "Die Zeit" analysiert Stefan, warum das Konzept des Wohnungstauschs in Deutschland scheitert. Das Hauptproblem ist ökonomischer Natur: Ältere Menschen in großen, günstigen Altbauwohnungen haben keinen Anreiz, in deutlich teurere, kleinere Wohnungen mit neuen Mietverträgen zu ziehen. Statistiken belegen das Missverhältnis: Auf eine Person, die sich verkleinern will, kommen fünf Parteien, die eine größere Wohnung suchen. Staatliche Tauschprogramme haben nur marginalen Erfolg. Das Fazit: Wohnungstausch ist eine gut gemeinte Idee, die an der Realität des Mietmarktes und den finanziellen Anreizen zerschellt. 03:20:31 Ted Kaczynskis Manifest Wolfgang wirft einen Blick auf das 30 Jahre alte Manifest des "Unabombers" Ted Kaczynski und zeigt dessen verblüffende Aktualität auf. Kaczynskis Hauptfeind war nicht nur die Technologie, sondern der von ihm definierte "Leftismus", der Feminismus, Homosexuellen-Rechte und Political Correctness umfasst. Viele seiner Argumente – die Kritik an einer übersozialisierten Gesellschaft, der Hass auf westliche Zivilisation und Rationalität – finden sich heute eins zu eins in den Diskursen der Neuen Rechten und im Kulturkampf wieder. Wolfgang dekonstruiert Kaczynskis Denken als inkohärent, da es den Kapitalismus ignoriert und paradoxerweise ein hochmodernes Konzept wie "Selbstverwirklichung" einfordert, um die Moderne zu bekämpfen. 03:43:17 Isolde Ruhdorfer: Es ist kein Zufall, dass Russland ukrainische Kinder entführt Stefan präsentiert alarmierende demografische Zahlen aus einem Krautreporter-Artikel. Die Bevölkerung der Ukraine ist seit den 90er-Jahren von über 50 Millionen auf heute geschätzte 38 Millionen oder weniger geschrumpft. Allein zwischen 2022 und 2023 gab es einen Rückgang von 8,1 Prozent. Gleichzeitig kämpft auch Russland mit einer demografischen Krise und hat die Veröffentlichung von Geburten- und Sterblichkeitsstatistiken eingestellt. Der Text legt nahe, dass Russlands demografischer Kollaps ein zentraler, uneingestandener Kriegsgrund sein könnte, um durch die Annexion der Ukraine die eigene Bevölkerung zu vergrößern. 03:47:30 Marie-Kristin Boese: Als kolumbianischer Söldner im Ukraine-Krieg Wolfgang fasst einen Tagesschau-Bericht über kolumbianische Söldner zusammen, die für die Ukraine kämpfen. Hauptmotivation ist das Geld: Statt 400 Dollar in der heimischen Armee verdienen sie 3.000 Dollar im Monat. Der Artikel schildert die brutale Realität des Krieges, insbesondere die erdrückende russische Überlegenheit bei Drohnen. Diese Söldner werden als "Kanonenfutter" eingesetzt und riskieren zudem, bei einer Gefangennahme von Russlands Verbündeten wie Venezuela direkt an Moskau ausgeliefert zu werden. 03:51:01 Carl Zimmer: For Some Patients, the ‘Inner Voice' May Soon Be Audible Stefan erörtert einen Artikel der New York Times über Fortschritte bei Gehirn-Computer-Schnittstellen. Forscher können inzwischen Sprache mit hoher Genauigkeit direkt aus der Gehirnaktivität von gelähmten Patienten dekodieren. Die Technologie wirft jedoch grundlegende ethische Fragen zur "mentalen Privatsphäre" auf: Wie stellt man sicher, dass nur bewusst zur Kommunikation gedachte Gedanken ausgelesen werden und nicht die unkontrollierte "innere Stimme"? Die Forschung stößt dabei an die Grenzen des Verständnisses, wie das Gehirn überhaupt denkt, bevor Gedanken in Sprache formuliert werden. 04:00:47 Tichys Einblick: Friedrich Merz, hör die Signale, es ist das letzte Gefecht Im Rahmen einer "Feindbeobachtung" seziert Wolfgang einen Artikel des rechtskonservativen Magazins "Tichys Einblick". Der Text attackiert Bundeskanzler Friedrich Merz scharf von rechts, macht ihn für die steigende Zahl von Insolvenzen verantwortlich und wirft ihm Wortbruch bei Steuersenkungen vor. Wolfgang identifiziert als treibende Kraft dahinter den reaktionären Lobbyverband "Die Familienunternehmer" und interpretiert den Artikel als Versuch, eine Brücke für enttäuschte konservative Unternehmer zur AfD zu bauen. Die im Artikel geäußerte Kritik an der Staatsverschuldung wird als ökonomisch ignorant entlarvt, da sie verschweigt, dass diese Ausgaben größtenteils wieder in die Privatwirtschaft zurückfließen. 04:08:54 Novus Quartet spielt Brahms Streichquartette Zum Abschluss gibt es eine musikalische Empfehlung von Wolfgang: eine neue Einspielung der drei Streichquartette von Johannes Brahms durch das Novus Quartet. Er erläutert, wie sehr Brahms unter dem Erbe Beethovens litt und sich lange schwertat, seine eigenen Quartette zu veröffentlichen. Die Interpretation des Novus Quartetts wird für ihren vollen, symphonischen "Schönklang" gelobt, der die dichte motivische Arbeit und die komplexe Struktur der Werke zugänglich macht und auch Brahms-Skeptiker begeistern kann. Literaturliste Erleben wir einen neuen Kolonialismus? Ja, sagt Karen Hao und erklärt in ihrem Buch “Empire of AI. Dreams and Nightmares in Sam Altman's OpenAI”, wie die KI-Konzerne sich die digitale sowie analoge Welt einverleiben und wie Altman immer mächtiger werden konnte. penguin.co.uk Wer ist der Erfinder von ChatGPT? Keach Hageys Biografie “Sam Altman. OpenAI, Künstliche Intelligenz und der Wettlauf um unsere Zukunft” erzählt die erstaunliche Geschichte des neuen Silicon-Valley-Gurus. bastei-luebbe.de Zwei Holländerinnen verschwinden bei einer Wanderung durch den lateinamerikanischen Regenwald. Eine Schriftstellerin und eine Truppe um einen Theatermacher spüren ihnen nach. Abgründe und existenzielle Erfahrungen tun sich in dem grandiosen Roman “Die Holländerinnen” von Dorothee Elmiger auf. hanser-literaturverlage.de Der Wohnungstausch ist eine Verlegenheitslösung in der Wohnkrise, die es nur in Form von Hoffnung und Glauben gibt. Carlotta Brühwiler hat darüber geschrieben. zeit.de Vor 30 Jahren erschien das Unabomber-Manifest von Ted Kaczynski. Liest man es heute erneut, begegnet man nahezu sämtlichen aktuellen rechten Diskursen. edition-nautilus.de Demografie bestimmt den Ukraine-Krieg, schreibt Isolde Ruhdorfer. Um beide Länder steht es dramatisch schlecht. krautreporter.de Wer kämpft eigentlich in der Ukraine außer Ukrainern? Zum Beispiel kolumbianische Söldner, berichtet Marie-Kristin Boese. tagesschau.de Künstliche Intelligenz liest neuerdings menschliche Gehirne aus. Zum medizinischen Fortschritt und unserer “mentalen Privatsphäre” schreibt Carl Zimmer. nytimes.com Was denkt der konservative und rechte Mittelstand über Friedrich Merz? Offenbar will man schon bald eine AfD-Regierung. tichyseinblick.de Johannes Brahms hat drei große Streichquartette komponiert, das faszinierende Novus Quartet hat sie neu eingespielt. aparte.lnk.to full no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 3730
Zu Beginn der aktuellen Episode besprechen wir ausnahmsweise auch drei Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts: 2 BvR 172/24 betrifft zunächst die formellen Aspekte des Fremdvergleichs. 1 BvR 1718/24 beschäftigt sich mit dem Zeitpunkt der verpflichtenden Nutzung des besonderen Steuerberater-Postfachs. In 2 BvL 15/14 geht es schließlich noch um die Frage, ob ein zulässiger Treaty Override in § 50d Abs. 10 EStG vorliegt. Sodann aber zum BFH und einigen spannenden Beschlüssen und Urteilen aus den Monaten Juni und Juli: In BFH I R 5/24 geht es primär zunächst um die Zulässigkeit der rückwirkenden Anwendung von § 4 Abs. 1 Satz 4 EstG. Allerdings stellt der I. Senat auch Grundsätze dazu auf, wie dieser dogmatisch zu verstehen ist – leider mit recht großer Absolutheit, die ggf. nicht in allen Fällen sachgerecht ist. In BFH II B 13/25 (AdV) beschäftigt sich der BFH damit, wie sich § 1 Abs. 3 GrEStG beim zeitlichem Auseinanderfall von Signing und Closing – auch unter Berücksichtigung der Konstruktion von § 16 Abs. 4a GrEStG – verhält. BFH II B 43/24 (AdV) behandelt anschließend die Frage, ob disquotale Einlagen, die aber aufgrund eines disquotal strukturierten Gesellschaftsvertrags nur den Einleger wirtschaftlich begünstigen, zu Schenkungen an die anderen Gesellschafter gem. § 7 Abs. 8 ErbStG führen. In BFH II R 34/22 geht es schließlich um die Übertragung begünstigter Einheiten, des Widerrufs dieser Übertragung und dem Behalt von Nutzungen beim temporären Erwerber. Zuletzt besprechen wir mit BFH IV R 40/22 und BFH IV R 9/23 noch die gewerbesteuerliche Behandlung von Aufgabegewinnen bei doppelstöckigen Personengesellschaften. Wie gewohnt gibt es zum Schluss von Christian Süß noch einen kurzen Überblick über besonders interessante mündliche Verhandlungen des BFH aus den vergangenen zwei Monaten. Viel Spaß beim Hören! Folge direkt herunterladen
Let's Talk Landscape - Der grüne Podcast von hochC Landschaftsarchitekten
Hoher Spielturm? Nur mit hohem Spielwert! Das ist dem Designer wichtig, damit das Budget nicht nur in die Hülle, sondern vor allem in Spaß und Entdeckungsangebote für Kinder investiert wird. Wir tauschen uns mit ihm darüber aus, wie die Zusammenarbeit zwischen Landschaftenarchitekt*innen und Spielplatzhersteller*innen am besten funktioniert. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Welchen Prozess lösen wir mit unseren Anfragen aus? Welche Abteilungen sind beteiligt, damit Design, Konstruktion und Kalkulation verlässlich zusammenkommen?Zudem sprechen wir mit ihm über die Designentwicklung der letzten Jahre, den tollen Baustoff Robinienholz und die Sicherheit auf Spielplätzen.Gregor Gleibs hat Innenarchitektur in Coburg studiert und ist seit 2019 als Spielraum-Designer bei der SIK-Holzgestaltungs GmbH angestellt. Sein Weg dorthin führte ihn zunächst in Agenturen, in denen er im Bereich Architekturvisualisierung und Design sowie Produkt- und Werbefotografie tätig war. Gregor kommt ursprünglich aus Thüringen und testet mit seinen zwei Söhnengerne die eigenen Spiellandschaften. Let's Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild.Gemeinsam.Nachhaltig.Gestaltenführt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden ersten Donnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Dina Reit will zeigen, dass Industrie auch anders kann - digital, nahbar und mit Persönlichkeit. Mit 27 Jahren wurde sie zur Chefin des Familienunternehmens SK Laser. "Ich habe in dem Augenblick sehr viel Verantwortung gefühlt", erinnert sich Reit. Eigentlich waren Ihre Pläne andere - sie hatte Kunstgeschichte und Philosophie studiert und wollte Kuratorin werden. Der Einstieg ins Familienunternehmen war eine späte Entscheidung. Um sich in der männerdominierten Maschinenbauwelt Respekt zu erarbeiten, packte sie elf Monate lang selbst in der Produktion an. Ein Jahr in der Konstruktion wurde für sie zum "Gamechanger", erzählt Reit im Podcast "So techt Deutschland".Heute leitet Dina Reit das Unternehmen allein - mit Mut zur Veränderung. Sie hat nicht nur Software und Strukturen modernisiert, sondern auch das Messekonzept radikal eingedampft: "2019 waren wir auf 13 Messen - dieses Jahr auf 5". Kunden gewinnt sie stattdessen über LinkedIn - mit 56.000 Followern und Ideen wie dem "Laser Lab", in dem sie Produkte von Followern mit dem Laser bearbeitet. "Laser ist ja jetzt nicht wie ein Kaugummi an der Kasse - man kauft nicht einfach mal einen Laser", erklärt Reit.Dabei ist sie überzeugt: Maschinenbau kann sexy sein - auch digital. "Ich habe immer gedacht: Im Beautybereich, im Gamingbereich, bei Essen funktioniert das ja auch. Warum soll das nicht auch im Maschinenbau funktionieren?" Humorvolle Experimente wie das Grillen eines Würstchens mit dem Laser machen die Technologie greifbar. Und sichtbar.Dass die Branche unter Druck steht, weiß Reit genau. Der Wettbewerb im Lasermarkt hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. "Der Lasermarkt wird immer mehr von den Chinesen aufgeräumt", warnt sie - und meint damit nicht nur das Preisniveau, sondern auch die Qualität. Der Anteil chinesischer Anbieter auf dem deutschen Markt liegt bereits bei rund 40 Prozent - Tendenz steigend.Privat hat sie gelernt, besser auf sich zu achten. "Ich habe alles gegeben. Alles, was ich hatte, habe ich in dieses Unternehmen gegeben", sagt sie offen - und erzählt auch von Momenten der Erschöpfung. Heute priorisiert sie Schlaf, Sport, Lesen - und Zeit mit ihrem Mann, der selbst Unternehmer ist. Ihre Leidenschaft für Kunst, die sie einst studierte, ist etwas ins Hintertreffen geraten, "aber das würde ich eigentlich gerne wieder mehr machen". Wie sie mit dem geplanten Rückzug Ihres Vaters aus dem Unternehmen umgeht, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschlandUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die neue Konstruktion funktioniert!
Treibhausgasemissionen senken, Artenvielfalt schützen, menschliche Arbeitskraft durch autonome Systeme und KI entlasten – und gleichzeitig das Tierwohl durch leistungsfähige Diagnostik verbessern: Die Potenziale moderner Technologien für eine nachhaltigere landwirtschaftliche Produktion sind enorm. Doch wo stehen wir heute konkret? Wie weit sind alternative Kraftstoffe und Antriebe für Landmaschinen entwickelt? Welche Fortschritte gibt es beim Düngungs- und Nährstoffmanagement? Und wie realistisch ist der Einsatz autonomer Systeme im Pflanzenbau und Herdenmanagement – zwischen theoretischem Potenzial und praktischer Umsetzung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Prof. Dr. Till Meinel in der 20. Episode der DLG-Podcast-Reihe „ESG to Go – nachhaltig nachgefragt“. Er ist Professor für Landmaschinentechnik und Konstruktion an der Technischen Hochschule Köln sowie Vizepräsident der DLG. Moderiert wird die Folge von Erik Guttulsröd, Bereichsleiter Nachhaltigkeit und Betriebsführung bei der DLG, und Stefanie Pionke, Bereichsleiterin Content (Presse und DLG-Newsroom). Mehr zum Thema Nachhaltigkeit und Technologie finden Sie im Vortrag von Prof. Dr. Till Meinel auf dem DLG-Kolloquium 2024 Bericht im dlg.org/Magazin zum Business Case Nachhaltigkeit Know-How & Informationen zum Thema Landtechnik bei der DLG Informationen zu Projekten rund um KI, digitales Düngemanagement und mehr am Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum: Mehr Informationen zum Institut für Bau- und Landmaschinentechnik an der TH Köln und zu Prof. Dr. Till Meinel: Institut für Bau- und Landmaschinentechnik - IBL Köln - TH Köln Kontakt und Informationen zu Prof. Dr. Till Meinel Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Keine Angst vor der Wissenschaft! Glauben und Denken sind kein Widerspruch, im Gegenteil. Wer sich mit der Wissenschaft beschäftigt, wird überrascht von der erstaunlichen Konstruktion unseres Universums, der Faszination, dass es „Leben“ gibt, und der Erkenntnis, dass die meisten Geheimnisse dieser Welt für unseren Verstand nicht zu lösen sind. Auch für Wissenschaftler gibt es jenseits dieser Grenze nur Glauben, egal ob an einen Gott oder eben daran, dass es keinen Gott gibt..Bau mit uns Reich Gottes & unterstütze Forum Wiedenest hier:Spenden: https://www.wiedenest.de/spendenHomepage: https://www.wiedenest.de/Instagram: https://www.instagram.com/forumwiedenest/Facebook: https://www.facebook.com/ForumWiedenestTwitter: https://twitter.com/forum_wiedenest
Im aktuellen konstruktionspraxis-Podcast klären wir, warum es an der Zeit ist, Simulation neu zu denken und wie Simulations-Apps dabei helfen, Simulation raus aus der Expertennische zu holen und rein in den Alltag von Entwicklung, Fertigung und Betrieb zu bringen.Die Folge ist Teil der Reihe „Enabler der Konstruktion“, mit der wir Tools und Methoden für die effiziente Produktentstehung vorstellen. Der Beitrag Wie Simulations-Apps den Konstruktionsalltag verändern steigt tiefer ins Thema ein. Und noch ein Tipp: Comsol ist wieder Partner des Konstruktionsleiter-Forums am 15. Oktober 2025 in Würzburg. Gesponsert von COMSOL
Kürzlich sind Videos von einem Rettungshubschraubereinsatz viral gegangen. Weltweit konnte man in den sozialen Medien Videos von der Landung des Christoph 3 am Fühlinger See sehen und die dazugehörigen Kommentare in den sozialen Medien lesen. Wir wollen uns an Spekulationen und Besserwisserei nicht beteiligen. Niemand außer der Crew war an Board und keiner hat den Druck des Einsatzes gespürt. Aber wir beleuchten, welche Faktoren zu Entscheidungen im Einsatz führen und worauf es ankommt und geben vllt noch die ein oder andere Hintergrundinformation. Außerdem sprechen wir über Rotorblätter, ihre Konstruktion, wie empfindlich und teuer unsere Flügel sind. Und beluchten kurz inwiefern sich die Fliegerei und der Faktor Pilot in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Viel Spaß bei Abgehoben - der Hubschrauber Podcast
Nach fest kommt ab, nach müde kommt blöd, nach Genie kommt Wahnsinn – und wenn man „witzig“ durchgespielt hat, kommt logischerweise im ewigen Kreislauf des Lebens wieder langweilig, und wir beginnen am absoluten Nullpunkt. Gab es doch schon Checkerfragen, die in der bloßen Beschreibung der Ausgangssituation unseren drei Podcastern den Schrecken, die Angst oder zumindest die Not des Fragenden in den Körper haben fahren lassen. Man denke nur an den Familien-Flashmob von Tante Peinlich, den es zu verhindern galt – oder daran, wie man einem Brautpaar schonend klar macht, dass eine Hochzeit in einem nach Schweiß und Tierscheiße stinkenden Zirkuszelt (bereits gebucht und bezahlt) eine schlechte Idee ist. Nachdem also all diese Fragen mit angemessenem Adrenalinspiegel beantwortet wurden, wenden wir uns in dieser Folge einem neuen Extrem zu: der wohl langweiligsten Checkerfrage der Welt. Die Sensation besteht hierbei im kaum zu fassenden, faszinierenden Ausmaß der geballten Langeweile, der sie entspringt. Sie ist nicht nur in der Konstruktion des „Problems“ extrem langweilig, sondern lässt auch Rückschlüsse auf den Moloch der Langeweile zu, aus dem sie gekrochen kam. In vielen tausend Jahren können Forscher anhand dieser Frage das komplette Prinzip der Langeweile bis in die Kreidezeit zurückmodellieren. So langweilig ist diese Checkerfrage. Sie ist Gähn-Weltmeister und Premium-Schnarch-Material. Der Muhammad Ali der Langeweile. Dance like a butterfly, bore like a bee! Wer danach noch am aktiven Leben teilnimmt und es geschafft hat, diesen totesten Punkt der Podcastkultur zu überwinden, darf sich noch auf folgende Themen freuen: – Lundt und Schmitt zischen sich gereizt über dies und das an – Der ESC wird in gut und schlecht eingeteilt – Und wie sonst der Zustand der Welt ist, müsstet ihr bitte auf Thomas Schmitts Fitnessarmband nachgucken – das zeigt einem nämlich alles an, was wichtig ist. Hude und viel Spaß! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin
Was bedeutet es eigentlich, als „gesichert rechtsextrem“ zu gelten? Und wie verändert sich die Arbeit des Bundesamtes für Verfassungsschutz? In diesem Interview spricht Roland Tichy mit Hans-Georg Maaßen, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes, über die weitreichenden Konsequenzen dieser Einstufungen – für Parteien, Medien, Vereine und einzelne Bürger. Maaßen beleuchtet die rechtliche Entwicklung vom „Prüffall“ über den „Verdachtsfall“ bis hin zur öffentlichen Diskreditierung. Er kritisiert die zunehmende Ausdehnung staatlicher Definitionsmacht über Meinungsäußerungen, die Konstruktion ideologischer Zusammenhänge ohne konkrete Beweise und warnt vor einem Klima der Verunsicherung in der Gesellschaft. Ob es um den Begriff „Globalisten“, das Schlagwort „Bevölkerungsaustausch“ oder die Medienkritik als angebliche Delegitimierung des Staates geht – dieses Gespräch wirft einen kritischen Blick auf die Mechanismen staatlicher Beobachtung und den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland.
Kapern, Peter www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Am 02. Januar 1957 trat er seinen ersten Arbeitstag in Schaffhausen an. Was mit der Montage einfacher Räderwerke begann, sollte sich zu einer der bedeutendsten Uhrmacher-Karrieren der letzten Jahrzehnte entwickeln. Angetrieben durch das Streben nach Perfektion, übte besonders die Konstruktion und Weiterentwicklung der Uhrwerke früh eine besondere Anziehung aus. Und so arbeitete er auch aus Abneigung gegenüber elektronischen Uhren in seiner Freizeit an ersten Prototypen eines Kalendariums, das Geschichte schreiben sollte. In der 250. UhrTalk-Ausgabe skizziert Kurt Klaus die Entwicklung der Uhrmacherei, beschreibt seinen Werdegang bei der IWC und blickt auf die Höhen und Tiefen der Branche zurück. Wir wünschen gute Unterhaltung!AudioWristCheck:- Kurt Klaus trug seine IWC Mark 18- Lucas trug seine Nomos Club Campus
Noch nie waren die Regierungsverhandlungen so zäh wie dieses Mal. Immer wieder wurde die Option einer Expert*innen-Regierung genannt. Aber wie funtioniert so eine Expert*innenregierung eigentlich? Host Stefan Lassnig spricht mit Wolfgang Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur und Innenminister der Ende 2019 gebildeten Expert*innenregierung, über die Konstruktion dieser Regierungsform: Wie wird man eigentlich Experten-Minister? Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen einer politisch bestellten Regierung und einer Expert*innen-Regierung? Ist eine Expert*innen-Regierung wirklich undemokratischer oder nicht vielmehr Ausdruck einer sehr lebendigen parlamentarischen Demokratie? Warum hatte die seinerzeitige Expert*innenregierung unter Kanzlerin Brigitte Bierlein sehr hohe Beliebtheitswerte? Und was kann die kommende Regierung von der Herangehensweise einer Expert*innenregierung lernen?Podcastipp der WocheDas OrakelLinks zur FolgeHohe Beliebtheitswerte der Regierung Brigitte BierleinKritik an der Expertenregierung 1 (Der Standard)Kritik an der Expertenregierung 2 (Die Presse)Kritik an der Expertenregierung 3 (Momentum) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atWerbepartner Wiener Städtische Versicherung:Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Es ist 19:14 Uhr am 18. Dezember 1879. Ein Zug verlässt Edinburgh und fährt in Richtung Dundee. Sein Weg führt über die längste Brücke der Welt: die Tay-Brücke. Draußen tobt ein gewaltiger Sturm – der schwerste in 30 Jahren. Orkanböen peitschen mit 200 Stundenkilometern gegen die Konstruktion, die Pfeiler ächzen unter der Belastung. Plötzlich gibt das Bauwerk nach. Ein lauter Knall zerreißt die Nacht, als die Brücke unter den Schienen zusammenbricht. Der Zug mit seinen 59 Passagieren stürzt in die Tiefe und ins eiskalte Wasser. Niemand überlebt. -- In dieser Episode ergründen unsere England-Abenteurer Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling die Hintergründe dieser Tragödie, die als erschütterndes Kapitel in die Ingenieurgeschichte eingeht: War es allein der Sturm oder eine Kombination aus fatalen Konstruktionsfehlern und mangelnder Wartung? Warum wurde der gefeierte Ingenieur Thomas Bouch später als Verantwortlicher gebrandmarkt? Wie veränderte dieses Unglück den Brückenbau für immer und wie reagierte die britische Öffentlichkeit auf eines der schlimmsten Unglücke der Nation? Mit welchen modernen Analyse-Techniken noch heute versucht wird, die genauen Ursachen des Einsturzes zu entschlüsseln: BRITPOD. England at its Best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. -- WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. -- Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Ein Gespräch mit Daniel Loritz über (zu) anspruchsvolle C-Zweileiner und die Dominanz von Notschirmen +++ Als ich Daniel Loritz zu Podz-Glidz eingeladen habe, stand ich vor einer schwierigen Frage: Worüber sollte ich mit ihm denn sprechen? Nicht, weil es da an Themen mangeln würde. Im Gegenteil: Dani ist eine dieser Fliegerpersönlichkeiten, die so ungeheuer facettenreich daherkommen, dass man ihnen in einer einzelnen Podcastfolge kaum gerecht werden kann. Dani ist ein Pilot der fast ersten Stunde und hat seitdem die gesamte Entwicklung des Gleitschirmfliegens miterlebt und in vielen Bereichen auch mitgeprägt: unter anderem als Fluglehrer, als Sicherheitstrainer, als Testpilot, als Konstrukteur von Gleitschirmen und moderner Rettungsschirme. Der heute 54-jährige hat zum Beispiel das Konzept der Kreuzkappe für das Gleitschirmfliegen adaptiert und die Dreieckskappen erfunden. In der Szene ist Dani auch dafür bekannt, dass er zuweilen so sachkundig, meinungsstark wie authentisch zu allen möglichen Fliegerthemen „die Hosen runterlässt“, wie er es selber nennt. Kürzlich hat er im Gleitschirmdrachenforum eine Art Pauschalkritik an den EN-C Zweileinern veröffentlicht. Wie er diese begründet, das ist eines der Themen in unserem Gespräch. Im zweiten Teil geht es dann vor allem um Danis Expertise in der Konstruktion von Notschirmen, die Bedeutung der Rettergröße für dessen Dominanz gegenüber dem Hauptschirm und das ungelöste Problem des Retterfraßes. +++ Wenn Du Podz-Glidz und den Blog Lu-Glidz fördern möchtest, so findest Du alle zugehörigen Infos unter: https://lu-glidz.blogspot.com/p/fordern.html +++ Musik dieser Folge: Track: Two Gong Fire | Künstler: Ryan McCaffrey Youtube Audio Library https://www.youtube.com/watch?v=xKl_nybsGSo +++ Lu-Glidz LINKS: + Blog: https://lu-glidz.blogspot.com + Facebook: https://www.facebook.com/luglidz + Instagram: https://www.instagram.com/luglidz/ + Whatsapp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VaBVs05CHDynzdlJlU34 + Youtube: https://youtube.com/@Lu-Glidz + Soundcloud: https://soundcloud.com/lu-glidz + Spotify: https://open.spotify.com/show/6ZNvk83xxGHHtfgFjiAHyJ + Apple-Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/podz-glidz-der-lu-glidz-podcast/id1447518310?mt=2 + Linktree: https://linktr.ee/luglidz +++ LINKS zu Dani Loritz: + Homepage: https://www.x-dreamfly.ch/
Die Autofahrer-Routine im Winter: Erst Schnee wegfegen, dann Eis kratzen – und das am besten, ohne den Autolack zu beschädigen. Ein praktischer 2-in-1 Eiskratzer bei Amazon vereint beide Funktionen in einem Gerät und schont dabei dank spezieller Konstruktion den Lack. Aktuell ist das winterliche Allzweckwerkzeug zum Sparpreis erhältlich.
Der Dom von Florenz ist von weit her zu sehen. Das liegt vor allem an seiner einzigartigen Kuppel. Das Meisterwerk der Renaissance-Architektur haben wir Filippo Brunelleschi zu verdanken, der die Kuppel im 15. Jahrhundert konstruiert hat. (00:02:25) Florenz in der Renaissance (00:06:50) Brunelleschi zwischen Kunst und Konkurrenz (00:10:43) Die fehlende Kuppel des Doms von Florenz (00:13:42) Das Rätsel um die Konstruktion (00:17:12) Vom Architektur-Newbie zum Baukunst-Pionier (00:18:53) Euklidische Geometrie (00:21:20) Die Entdeckung der Zentralperspektive (00:24:25) Projektive Geometrie (00:26:48) Das Überraschende im Bekannten (00:29:58) Verabschiedung Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-filippo-brunelleschi
Der Dom von Florenz ist von weit her zu sehen. Das liegt vor allem an seiner einzigartigen Kuppel. Das Meisterwerk der Renaissance-Architektur haben wir Filippo Brunelleschi zu verdanken, der die Kuppel im 15. Jahrhundert konstruiert hat. (00:02:25) Florenz in der Renaissance (00:06:50) Brunelleschi zwischen Kunst und Konkurrenz (00:10:43) Die fehlende Kuppel des Doms von Florenz (00:13:42) Das Rätsel um die Konstruktion (00:17:12) Vom Architektur-Newbie zum Baukunst-Pionier (00:18:53) Euklidische Geometrie (00:21:20) Die Entdeckung der Zentralperspektive (00:24:25) Projektive Geometrie (00:26:48) Das Überraschende im Bekannten (00:29:58) Verabschiedung Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-filippo-brunelleschi
Spielerei für Down Wind Freaks aus Maui oder eine echte Alternative für Normalen Winger? Mit Malte Krummradt (Downwinder und Wing Foil Lehrer / @malte_fehmarn) analysieren wir den Einsatzbereich, First Steps auf dem Wasser, Vor- und Nachteile gegenüber klassischen Wings und Konstruktion dieses doch irgendwie funny aussehenden aber gerade gut gehypten Wings. Nach der Episode wisst ihr auf jeden Fall, ob des was für euch ist oder nicht. Wir haben es für uns jedenfalls beantwortet. Danke Malte!
Fast ein Drittel der Menschen in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. So auch Mazlum, dessen Eltern Kurden aus der Türkei sind. Er hat mehrere Identitäten und sieht das als Gabe. Judith Purkarthofer forscht zu solchen "hybriden Identitäten".**********Ihr hört: Gesprächspartner: Mazlum Coşkunsu, Sachse mit kurdischem Migrationshintergrund Gesprächspartnerin: Khuê Pham, Buchautorin und Journalistin, beschäftigt sich in ihrer Arbeit viel mit ihrer Identität Gesprächspartnerin: Judith Purkarthofer, Sprachwissenschaftlerin, beschäftigt sich unter anderem mit Aufwachsen in mehrsprachigen Kontexten Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Lara Lorenz, Marcel Bohn, Friederike Seeger Produktion: Cornelia Preißel**********Quellen:Foroutan, Naika, Schäfer, Isabel (2009). Hybride Identitäten – muslimische Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa. Aus Politik und Zeitgeschichte, 59(5). 11-18. 10.18452/21851Pham, Khuê (2023). Wo auch immer ihr seid. btb. Multikulturelles Forum. Glossar: Identität, hybride.Purkarthofer, Judith, Busch, Brigitta (2024). Mehrsprachige Subjekte – Sprachbiografien als intersubjektive Konstruktion. In J. Meier, V. Blaschitz und I. Dirim (Hrsg): Handbuch Mehrsprachigkeit und soziale Teilhabe : Interdisziplinäre Zugänge. utb.Crepaz, Katharina, Roller, Katrin (2023). „Ich bin Viele“ – (trans-)migrantische Identität als Kritik am Nationalstaat. ZDfm – Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management, 1+2-2023, S. 108-112.**********Empfehlungen aus dieser Folge:https://www.deutschlandfunk.de/german-dreams-104.html **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Gossip: Sollten wir mehr lästern?Arztbesuch: Warum fühlen wir uns nicht ernst genommen?Scam: Warum lassen wir uns gerne manipulieren?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über WhatsApp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei WhatsApp die Datenschutzrichtlinien von WhatsApp.
Wir Menschen riechen mit der Nase - wobei wir nicht mit dem sichtbaren Teil der Nase riechen, sondern der Riechprozess findet in der Nasenhöhle statt. Mich fasziniert die Konstruktion der Nase: sie ist nicht am Hinterkopf, sondern der vorderste, exponierteste Teil des Gesichts. Sie ist nach unten offen, nicht nach oben oder vorne. Und somit ist sichergestellt, dass Dinge, die von oben kommen wie Regen oder schwerer Staub etc nicht in die Nase gelangen und sie gegebenenfalls kontaminieren. So könnte man Weiteres aufzählen und darüber stauen, wie grossartig und durchdacht wir geschaffen wurden. Dieses Staunen und die resultierende Dankbarkeit und Ehrfurcht gehen uns im Alltag oft verloren. Stattdessen plagen wir uns mit Sorgen oder Dingen, die heute wichtig scheinen und morgen schon vergessen sind. Lass dies ein Tag des Unterbruchs davon sein. Nimm Dir Zeit, über das an dir zu staunen, was dir unverdient geschenkt wurde und gut funktioniert und leg die anderen Sorgen zurück. Sie werden dein Leben kaum verlängern. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Serious Sellers Podcast auf Deutsch: Lerne erfolgreich Verkaufen auf Amazon
Warum wir unsere Produkte in Deutschland und nicht in China herstellen – das erfahren Sie in dieser spannenden Episode mit unserem Gast Robert Lehmann, einem Experten in Kunststofftechnik und Onlinehandel. Robert nimmt Sie mit auf seine Reise von den Anfängen im Onlinehandel 2014 bis zu seiner heutigen Entscheidung für die lokale Produktion. Er erklärt die Vorteile, die die deutsche Produktion mit sich bringt, wie Fortschritte im 3D-Druck und der Lasertechnologie. Sie werden erstaunt sein, wie viel Potenzial in der heimischen Fertigung steckt. Gemeinsam mit Robert tauchen wir tief in die Welt der Kunststoffproduktion ein, speziell für den Thermomix. Er gibt Einblicke in die Herausforderungen und Vorteile, die die Produktion in Deutschland im Vergleich zu China mit sich bringt. Als Kunststoffmeister zeigt Robert auf, wie innovative Anpassungen zu verbesserten Produktdesigns führen können, wie z.B. ein speziell entwickelter Löffel für den Thermomix. Dabei beleuchtet er auch die wichtige Rolle von Patenten und Schutzrechten in der Produktentwicklung. Aber das ist noch nicht alles – wir sprechen auch über den Werkzeugbau in Deutschland und China und die Qualität der hergestellten Produkte aus beiden Ländern. Robert erklärt, wie Unternehmen die Vorteile beider Welten kombinieren, indem sie Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Werkzeugbauten nutzen. Abschließend gehen wir noch auf den Prozess des 3D-Drucks und der Produktentwicklung ein, von der Konstruktion bis zur Fertigung. Erfahren Sie, wie man selbst mit Programmen wie Shaper 3D arbeiten kann und welche praktischen Herausforderungen und Möglichkeiten diese Technologien bieten. Ein Muss für alle, die mehr über moderne Produktionsmethoden und deren Umsetzung wissen wollen! In Folge 132 des Serious Sellers Podcast auf Deutsch, Marcus und Robert diskutiére: 00:01 - Produktion in Deutschland 06:05 - Kunststoffproduktion Und Schutzrechte 16:42 - Werkzeugbau in Deutschland Und China 26:30 - 3d-Druck Und Spritzgussmaschinen 35:56 - 3d-Druck Und Produktentwicklung
In dieser fesselnden Episode erforschen wir mit Prof. Gert Scobel (3Sat, ZDF) die mächtige Kraft der Erzählung und wie sie unsere Wahrnehmung der Realität formt. Von der Betrachtung der Nationalität als fiktives Konstrukt bis zur bedeutenden Rolle der Religion bei der Gestaltung von Erzählungen werden vielschichtige Themen berührt. Wir erkunden die Auswirkungen sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheiten auf unser Bewusstsein und unsere Chancen und betonen die kritische Notwendigkeit eines offenen Dialogs und kritischen Denkens in einer gerechteren Gesellschaft. Die Diskussion deckt auch die Dynamik des Kapitalismus und die Konzentration von Reichtum und Macht in den Händen weniger auf. Der Aufstieg des Plattformkapitalismus wie etwa bei "Uber" wirft Fragen zur Arbeitsgerechtigkeit auf. Wir suchen nach einem neuen, positiven Narrativ für die Menschheit, dem Streben nach Glück. Gesellschaftliche Normen und kulturelle Konditionierungen prägen unser Verständnis der Welt, während das individuelle Streben nach Glück und Zufriedenheit subjektiv bleibt. Verpassen Sie nicht diese tiefgründige Untersuchung der Komplexität unserer sozialen und wirtschaftlichen Systeme und der dringenden Notwendigkeit eines kritischen Denkens und offenen Dialogs für eine bessere Zukunft. * Über diesen Podcast: Auch wenn das Leben kompliziert ist, wie immer gilt: - es kommt darauf an, was man daraus macht. Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert ihn gerne! Wir freuen uns auf eure Meinung -> Instagram: https://www.instagram.com/alexbroicher/ Facebook: https://www.facebook.com/alex.b.berlin https://www.facebook.com/BroicherAlexander/ TikTok: TikTok: https://www.tiktok.com/@alexbroicher *
Det här ett återpublicerat och reklamfritt samtal som spelades in 2020.Anna-Karin Wyndhamn är forskare, författare, programledare och debattör. År 2013 blev hon fil. dr. i pedagogiskt arbete vid Göteborgs universitet, där hon senare bl.a. arbetat med likabehandlings- och genusperspektiv. Bland hennes böcker finns den omtalade ”Genusdoktrinen”, skriven tillsammans med journalisten Ivar Arpi.Här hittar du alla samtal från Hur kan vi?Utforska Hurkanvipedia för att lära dig mer Stötta Hur kan vi? 3.0 genom att bli månadsgivare härBoka oss till ditt team, ledningsgrupp eller företag Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.