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Ideencouch – Der Podcast, der selbstständig macht mit Jan Evers
Eine richtig gute Idee setzt sich schon irgendwie durch? Schön wär's! Denn Innovationen stellen bestehende Strukturen infrage – und bringen damit fast automatisch Interessen, Regeln und Machtverhältnisse ins Wanken. Jan spricht mit der Organisationssoziologin Judith darüber, warum gute Ideen deshalb überraschend oft scheitern und was es braucht, damit aus ihnen echte Innovationen werden. Dabei schauen die beiden auf Organisationen wie auf die biologische Evolution: Eine neue Idee ist zunächst nur eine Variation. Dann muss sie ausgewählt, durch die Organisation gebracht und am Ende zur neuen Routine werden. Und genau dafür braucht Innovation Macht – und Menschen, die bereit sind, für eine Idee in den Ring zu steigen. Warum dabei die „lokale Rationalität“ deiner Kund*innen und Partner entscheidend ist, wieso Innovation manchmal mit einem Regelbruch beginnt und weshalb wachsende Start-ups irgendwann doch Hierarchie und Formalstrukturen brauchen, besprechen Jan und Judith anhand vieler Beispiele. Denn die perfekte Organisation ohne Probleme gibt es nicht – entscheidend ist, welche Probleme du haben möchtest und welche Strukturen dir den Rücken freihalten, damit du dich um die Zukunft deines Unternehmens kümmern kannst. Hör dir diese Folge unbedingt an und nimm einen neuen Blick auf Innovation, Macht und die Organisation deines eigenen Unternehmens mit!Smart Business Control: Schaut jetzt bei Smart Business Control vorbei und meldet euch für die kostenlose Testphase an.Event-Tipp: LaborX Hamburg am 2. SeptemberAm 2. September 2026 findet wieder das LaborX Hamburg statt. Wenn ihr Lust auf Austausch, neue Impulse und spannende Kontakte habt, schaut vorbei. Alle Infos zur Veranstaltung und Anmeldung findet ihr hier: https://laborx-hamburg.de/laborx-hamburg-september-2026Über die Personen: [Gast] Dr. Judith Jules Muster ist Organisationssoziologin, Beraterin, Forscherin und Autorin. Als Partnerin bei Metaplan begleitet sie Unternehmen und öffentliche Verwaltungen bei Reorganisationen, Strategieentwicklung und Kulturveränderungen. Gleichzeitig forscht, lehrt und publiziert sie unter anderem an der Universität Potsdam zu den Folgen der Digitalisierung für Organisationen, postbürokratischen Organisationsformen sowie den Möglichkeiten und Grenzen von Führung. [Gastgeber] Dr. Jan Evers ist erfahrener Gründungsberater und selbst Unternehmer. Jan berät seit fast 20 Jahren Banken und Ministerien sowie wachstumsstarke Gründer*innen und Mittelständler – als Aufsichtsrat, Business Angel und Miteigentümer. Mehr Infos zu Jan: https://everest-x.de/profil/ [Redaktion] Gesa Holz, Sarah Bechtloff [Technische Bearbeitung] Anne de ChénerillesWeitere Themen: LaborX Hamburg – Ideencouch #66 Geschäftsmodellarbeit -- Ideencouch #86 – Organisationsschmerzen – Ideencouch #42 – So gelingt gute Führung -- Ideencouch #58 – Team aufbauen – Ideencouch #90 – Unternehmerpersönlichkeit – Ideencouch #78 – EffectuationÜber die Ideencouch -- Die Ideencouch ist ein Podcast von EVEREST. Wenn du Gründer*in bist, dich Startups faszinieren oder du als Unternehmer*in an deinem eigenen Unternehmen arbeitest, ist dieser Podcast genau der richtige für dich. Aus den Gesprächen zwischen Jan und seinen Gästen wirst du praktisches Wissen, anwendbare Erkenntnisse und kreative Anregungen für deinen Unternehmer*innen-Alltag mitnehmen. -- Du möchtest uns Feedback geben oder selbst Gast im Podcast sein? Schreib uns eine E-Mail an info@laborx-hamburg.de Wir freuen uns auf deine Nachricht! -- Partner -- LaborX -- Gründerplattform -- Firmenhilfe -- SmartBusinessPlan – Smart Business Control
Langer, Kai www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Auf den ersten Blick tun KI und Intuition dasselbe: Sie durchforsten Vergangenheitsdaten und erkennen Muster. Ist KI also die bessere, zuverlässigere Intuition? In dieser dritten Folge der Mini-Serie über KI und Entscheidungen führe ich dich zunächst bewusst in diese Richtung, bevor ich dir zeige, wo die Parallele aufhört. Der entscheidende Unterschied liegt in den somatischen Markern: Erinnerungen sind bei uns Menschen mit Bedeutung abgespeichert. KI kennt Daten, aber keine Bedeutung. Und gerade dort, wo Unsicherheit am größten ist und Vergangenheitsdaten schweigen, brauchen wir genau das. Eine Folge über das leise Signal, warum es keine Schwäche ist, und warum es einen Raum braucht, den KI strukturell nicht bietet. Als Nächstes in der Mini-Serie: Vertrauen. Wem vertrauen wir noch, wenn KI immer mehr Einschätzungen liefert? Mehr zum Entscheidungsnavigator:
Was in den letzten Minuten eines jungen Mannes geschah, erschüttert Millionen Menschen. Die Bilder aus Southampton haben eine Debatte entfacht, die längst nicht mehr zu stoppen ist.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Atem reicht noch für ein paar Silben, gepresst, erstickend, ausgestoßen auf dem kalten Asphalt von Southampton. Ich kann nicht atmen. Mehrfach wiederholt der achtzehnjährige Student Henry Nowak seinen Hilferuf (1):„I can't breathe.“Die Antwort des britischen Staatsorgans in Uniform ist von einer eisigen, bürokratischen Arroganz, die das gesamte westliche Wertesystem in den Abgrund reißt. Man glaubt dem Sterbenden nicht, man fixiert ihn, man dreht seine Arme auf den Rücken und legt ihm Handschellen an, während der Täter danebensteht und die Früchte einer jahrelangen, gesellschaftlichen Gehirnwäsche erntet. Es ist das finale Stadium einer Justiz und einer Medienlandschaft, die sich in ihrer moralischen Selbstgerechtigkeit so tief in antirassistischen Denkmustern verfangen hat, dass die Realität eines sterbenden weißen Jugendlichen einfach nicht mehr in das ideologische Raster passt. (1)Der Fall Henry Nowak lässt sich nicht allein durch die Bluttat im Dezember 2025 erklären. Wer die Hintergründe verstehen will, muss auch das System in den Blick nehmen, das diese Tragödie überhaupt möglich machte. Ein junger Erstsemester-Student befindet sich auf dem Nachhauseweg von einer Feier mit Freunden, er hat kaum Alkohol konsumiert, als er auf Vickrum Digwa (2) trifft. Der dreiundzwanzigjährige Sikh zückt ohne Vorwarnung ein einundzwanzig Zentimeter langes Zeremonialmesser (3), ein sogenanntes Kirpan, und sticht fünfmal auf den wehrlosen Teenager ein. Während das Opfer über einen Zaun zu fliehen versucht und die Nachbarschaft mit seinen Todesschreien alarmiert, läuft der familiäre Vertuschungsapparat der Angreifer bereits auf Hochtouren. Die Mutter des Täters, die dreiundfünfzigjährige Kiran Kaur, eilt eigens zum Tatort, um die Tatwaffe diskret an sich zu nehmen und im gemeinsamen Haus zu verstecken [4], während der Bruder Gurpreet den folgenschweren Notruf absetzt. (5)„Wir wurden gerade von einer weißen Person rassistisch angegriffen. Ich habe gerade mein Auto abgestellt, um nach Hause zu gehen, und er hat meinen Bruder angegriffen. Wir sind Sikhs, wir tragen Turbane – und er hat meinen Bruder angegriffen.“Dieser strategische Einsatz der Opferrolle war kein spontaner Impuls, sondern die gezielte Aktivierung eines gesellschaftlichen Schutzschildes, das in Großbritannien jede kritische Rationalität sofort lahmlegt. Der Bruder wusste exakt, welche Knöpfe er in den Zentralen der Political Correctness drücken musste, um die anrückenden Beamten im Sinne der Täterfamilie zu konditionieren. Das magische Wort Rassismus reichte völlig aus, um die Wahrnehmung der herbeigerufenen Polizisten komplett zu verzerren, den realen Messerangriff zur Nebensache zu degradieren und den schwerverletzten, um sein Leben ringenden Studenten zum gefährlichen Aggressor zu erklären.Das tödliche Diktat der politischen Korrektheit im PolizeidienstAls die Streifenwagen am Tatort eintreffen, zeigt sich ein erschütterndes Bild: Beamte, die offenbar stärker darauf bedacht sind, gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, als einen akut bedrohten Menschen zu schützen. Henry Nowak bittet die Beamten mehrfach im Zustand fortgeschrittener Ohnmacht um Hilfe, er artikuliert deutlich, dass auf ihn eingestochen wurde. (1)„I've been stabbed.“... https://apolut.net/henry-nowak-wenn-eine-ideologie-uber-leben-und-tod-entscheidet-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Organisationen wollen klar steuern, aber genau daran scheitern sie oft. Mit Dr. Judith Muster geht es darum, warum Arbeitsteilung Komplexität erzeugt, warum Führung nicht einfach Hierarchie ist und weshalb die perfekte Organisation eine Illusion bleibt. Judith Muster zeigt, wie brauchbare Illegalität, informale Kultur und lokale Rationalitäten den Alltag in Unternehmen prägen. Und sie diskutiert, was passiert, wenn KI Kommunikation, Entscheidungen und Führung verändert – bis hin zur Frage, ob Maschinen irgendwann die besseren Führungskräfte sein könnten.
In seinem Buch „Meinungsfreiheit: Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen“ warnt Ronen Steinke davor, dass der deutsche Staat das Recht auf freie Rede immer stärker reguliert und einschränkt. Was ursprünglich als Schutz vulnerabler Gruppen begann, führt heute zunehmend zur Kriminalisierung von harmlosem Spott. Ob Hausdurchsuchungen wegen beleidigender Memes oder Strafbefehle für kritische Äußerungen über Politiker*innen – die Grenzen der Strafbarkeit haben sich massiv verschoben. Steinke zeigt auf, wie vage Paragrafen zur Beleidigung oder „Gefährdung des öffentlichen Friedens“ genutzt werden, um unliebsame Meinungen zu sanktionieren. Dabei schützt das Grundgesetz eigentlich jede Meinung, unabhängig von ihrem Wert oder ihrer Rationalität. Steinke fordert daher eine Rückkehr zur „robusten Zivilität“: Eine lebendige Demokratie muss anstrengenden Streit aushalten können, ohne dass sofort die Justiz einschreitet. Das Buch ist ein Plädoyer für eine Gesellschaft, in der Wahrheiten diskutiert und nicht staatlich verordnet werden.
Spielmacher - Der EM-Talk mit Sebastian Hellmann und 360Media
Fernando Carro gehört zu den prägendsten Entscheidern im deutschen Fußball. Als CEO von Bayer 04 Leverkusen hat er den Klub strategisch neu ausgerichtet – und damit den Grundstein für den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gelegt. Im Gespräch mit Sebastian Hellmann geht es um die besondere Dynamik im Fußball: zwischen wirtschaftlicher Logik, sportlicher Unberechenbarkeit und permanentem Druck. Denn anders als in der Wirtschaft lassen sich Ergebnisse hier nicht erzwingen – es geht laut Carro vielmehr darum, „die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs zu erhöhen“ und mit der Ungewissheit umzugehen. Es geht um Führungsstile, schnelle Entscheidungen und die Balance zwischen Emotion und Rationalität. Carro spricht offen über Fehler, Lernprozesse und darüber, wie wichtig die richtige Kultur im Verein ist – vom ersten bis zum letzten Mitarbeiter. Dazu gibt er Einblicke in seinen Weg vom Top-Manager in der Wirtschaft in den Profifußball, erklärt, warum ihn gerade diese Unvorhersehbarkeit reizt – und was es braucht, um auf höchstem Niveau konstant erfolgreich zu sein. Am Ende bleibt ein klarer Antrieb, der sich durch alles zieht: „Bei mir geht es immer um Erfolg.“ Eine Folge über Führung, Klarheit und die Mechanismen hinter nachhaltigem Erfolg im Fußball. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.
Das bekannteste Lügner-Paradox ist der Satz: „Dieser Satz ist falsch“. Paradox daran ist, dass weder behauptet werden kann, dieser Satz wäre richtig, noch, er wäre falsch. Solche philosophischen Spagate können einen herausfordern bis zum Wahnsinn. In der Aufarbeitungs-Realität der Corona-Zeit haben wir in unserem Land mit ähnlich gearteten Paradoxien zu tun. Es scheint möglich, Fakten und Studien zu präsentieren und zu konträren Ergebnissen zu kommen. Sind wir nun gut durch die Pandemie gekommen? Oder ist diese Zeit der größte Betrug der Geschichte? Da offenbaren sich in den Corona-Untersuchungsausschüssen und Enquete-Kommissionen schon die Prämissen, die Vorannahmen, womit wir es in den Jahren 2020 fort folgenden zu tun hatten so unterschiedlich. Also müssen die darauf aufbauenden, vorgelegten Informationen zu divergierenden Einordnungen führen. Einer der Sachverständigen sieht die Ursache dafür in den verwendeten Primär- bzw. Sekundärquellen, in Beton- bzw. Gummizahlen. Unsere Autorin Camilla Hildebrandt hat sich mit Marcel Barz, dem Informatiker und Datenanalysten unterhalten. Zunächst fragte sie ihn nach der Ausgangssituation: „Deutschland definiert sich neben „Land der Dichter und Denker“ auch als „Ingenieursnation“, was deutsche Gründlichkeit, Präzision und faktenbasierte Rationalität bedeutet. Und wollte von ihm wissen, wie er das heute sähe: Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
In dieser Episode freue ich mich, »Dem Pudels Kern« gemeinsam mit Thomas Pisar auf den Grund zu gehen. Worum es gehen wird, wird klar, wenn wir Thomas kurz vorstellen: Thomas ist Physiker, Keynote-Speaker, Executive Advisor und Autor zweier Bücher: Die Pisar Studien und Komplexität als Stärke. Fokus in diesem Gespräch ist hauptsächlich Letzteres. Er ist auch Gastkolumnist in „Die Presse“. Er hat viele Jahre Erfahrung als Manager und zum Schluss als Director in der A1 Telekom Austria gemacht. Ein Umfeld, das reichhaltig zum Sammeln von Erfahrungen rund um das Thema Komplexität ist, besonders eben im unternehmerischen Umfeld. Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise Das Buch zum Podcast! Heute steht Komplexität und wie wir damit umgehen können, wenn die Dinge unsicher und nicht mehr berechenbar sind, im Zentrum seiner Keynotes, Beratungen, Bücher und Trainings. Und genau darüber werden wir auch in der Episode sprechen. Sein Anliegen ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie man zusätzlich zum Effizienzgedanken in der komplizierten auch in der komplexen Domäne erfolgreich handlungsfähig bleiben kann. In dieser Episode wird ein leitender Gedanke sein: vom Teil zum Ganzen und zurück. Wie kann man komplizierte Teile eines Systems verbessern, ohne das komplexe Ganze zu kompromittieren? Sind Naturwissenschaften (als Studium) eine gute Grundlage für verschiedenste Aufgaben, Jobs? Zumindest um strukturiertes, rationales Denken zu lernen? Verwechseln wir Wissen und Expertise – Techne/Ars vs. Episteme/Scientia? Heute spricht man auch häufig von tacit (implizitem) und explicit knowledge – was sind die Folgen davon? Besonders auch im Unternehmen? »Der Inhalt definiert die Form und nicht umgekehrt. Die Methodik ist wichtig, aber sollte dem Inhalt folgen.« Aus welchen Teilen besteht ein Unternehmen eigentlich? Wie ist das Wechselspiel zwischen Business Model und Operating Model? Was hat implizites und explizites Wissen damit zu tun? Warum könnten hier Grenzen der KI liegen? Was lernt KI eigentlich? Wie sehen Machtstrukturen im Unternehmen aus? Welche Rolle spielt das Organigramm in der Praxis? Wie geht man mit dem Unterschied zwischen expliziten und impliziten Hierarchien um? Suchen wir den Schlüssel unter der Laterne, wo das Licht brennt und nicht dort, wo wir ihn verloren haben? Warum scheitert das Naheliegende so häufig: Nach einem Problem wird die politische Spitze oder der Vorstand ausgetauscht – aber es ändert sich nichts. »Die Struktur prägt das Verhalten in der Organisation.« Hat nicht die Kybernetik der 1960er- und 1970er-Jahre viele der Fragen aufgegriffen und richtig beschrieben, oder wenigstens die richtigen Fragen aufgeworfen? Was ist aus der Kybernetik geworden? »Kompliziert kann ich berechnen, komplex kann ich nicht berechnen, kann ich nur ausprobieren.« Was passiert dann, wenn die Prognose selbst das System beeinflusst? »Das Modell verändert die Realität und umgekehrt.« Damit werden Modelle komplexer adaptiver Systeme noch problematischer als Modelle von »nur« komplexen Systemen. Lässt sich dies aber positiv, konstruktiv nutzen? »Wer spricht über Mut? Die Leute, die Angst haben.« Warum fallen wir in Europa mit jedem Jahr international weiter zurück? »Innovation entsteht nicht dadurch, dass ich eine Innovationsabteilung gründe.« … sondern eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Wodurch aber entsteht Innovation? Aspirin als Beispiel der Überschneidung von Innovation und explizitem sowie implizitem Wissen. Was ist Exaptation? Stuart Kauffman spricht dabei von Darwinian Preadaptations. Was ist Assembly Theory und warum kann diese auch für das Verständnis von Innovation relevant sein? »Ein komplexes System steuerst du nicht, indem du noch mehr Regeln daraufpackst. Es gibt immer viel mehr Möglichkeiten als du jemals Regeln definieren kannst.« Das kann zu durchaus kurios wirkenden Erkenntnissen führen, wie Rory Sutherland es ausdrückt: »The opposite of a good idea can also be a good idea.«, »If there would be a logical answer we would have already found it« Wie gehen wir im Unternehmen damit um? »Best Practice ist völlig unangebracht in einer komplexen Fragestellung« Warum die Suche nach dem Beleg der eigenen Idee keine Wissenschaft ist, leider aber in der Fachliteratur immer häufiger wird. Wenn 10.000 Menschen einen Russisch-Roulette-Wettbewerb starten und einmal pro Woche »spielen« – bleibt nach rund neun Monaten also ca. 40 Wochen ein »Gewinner« über. Darf dieser »Meister des russischen Roulettes« genannt werden, weil er das Spiel am besten beherrscht? Warum machen wir aber genau das regelmäßig in Politik und Wirtschaft? »Viele Probleme werden rational verstanden, ändern aber das Verhalten in keiner Weise.« Soziale und andere nicht-rationale Gründe treiben oftmals das Verhalten von Organisationen – auch wenn Rationalität »gespielt« wird. Hat sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts etwas Grundsätzliches verändert, eine Managerial Class entwickelt, die Unternehmen grundsätzlich anders denken? Wird die pseudo-rationale Begründung (des Scheiterns) erfolgreicher als richtig zu entscheiden? »Die Struktur fördert dieses Verhalten und bringt auch entsprechende Charaktere nach oben.« Und dieses Verhalten ist bemerkenswert vorhersehbar: »Show me the incentives and I show you the outcome«, Charlie Munger Warum also ins persönliche Risiko gehen und das tun, was man für richtig hält, wenn man den einfacheren und für die eigene Person (jedenfalls kurzfristig) sichereren Weg gehen kann? Sind die Erwartungen an CEOs unterschiedlich in Europa und in anderen Nationen? Was sind die Rahmenbedingungen, dass eine Organisation weder in der Erstarrung noch im Chaos landet? Wäre Management das Talent, eine Organisation »on the edge of chaos« zu halten – um mit Stuart Kauffman zu sprechen? »Alles optimiert, kein Gramm Fett mehr, aber dann ändert sich die Umwelt.« Was nun? »Wenn ich Komplexität ständig reduziere, dann kann ich nicht mehr auf die Komplexität mit der ich konfrontiert bin, reagieren. […] Nur Komplexität kann Komplexität aus dem Außen absorbieren.« Was bedeutet dies ganz konkret im Unternehmen? By Cruccone - Own work, CC BY 3.0 Einschub: Justo Gallego Martínez, der Mann, der ein Leben lang alleine eine Kathedrale baut, ist eindrucksvoll, aber kaum ein Modell für unsere moderne Welt. »Unternehmen überleben, wenn sie in einem gesunden, dynamischen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt stehen. […] Man muss sich nicht anpassen, man muss aber auch nicht überleben« Aussterben ist Teil der Evolution und staatliche und andere zentralisierte Eingriffe ändern das nicht, machen es nur schwerer, teurer und schmerzhafter. Was ist die Rolle und die Gefahr, die in Key Performance Indicators (KPIs) liegen? Anders gesagt: Wie kann Leistung in der Praxis gemessen und bewertet werden? »Wenn es leichter ist, die Kennzahl zu gamen, als tatsächlich das, was dahintersteht, zu erfüllen, dann wird das System immer den Weg der geringeren Energie suchen.« Welche Beispiele gibt es dafür? Accountability Sink als (implizit) gewünschtes Ergebnis mancher oder vieler Organisationen? Darf man mit KPIs Leistung messen? Besonders individuelle? »Jede Messung ist eine Intervention.« Wie kann Verantwortung zugeordnet werden? Ohne persönliche Verantwortung entgleist jedes System. Was bedeutet Resilienz, Fragilität, Antifragilität und Robustheit unter diesen Rahmenbedingungen? Also, wie reagieren Systeme auf Störungen? Wie kann man verhindern, nur Beifahrer der Geschichte zu werden? Muss Fragilität immer vermieden werden? Ein Produkt zu entwickeln bedarf völlig anderer Fähigkeiten als es zu skalieren. Wie geht man mit dieser zeitlichen Dimension erfolgreich um? Was waren die »Wild Ducks« der IBM? »Manchmal kann man auch mit Verschlafen gewinnen.« Wie steht es mit Europa? »Es ist keine Frage des Könnens – es geht meines Erachtens darum, aus der Vollkaskomentalität herauszukommen.« Kein Risiko einzugehen ist das größte Risiko. Referenzen Andere Episoden Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 139: Komfortable Disruption Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 99: Entkopplung, Kopplung, Rückkopplung Episode 90: Unintended Consequences (Unerwartete Folgen) Thomas Pisar Homepage von Thomas Pisar Führungsstil in komplizierten und komplexen Prozessen, confare Thomas Pisar, Die Pisar Studien (2025) Thomas Pisar, Komplexität als Stärke, Wiley (2026) Fachliche Referenzen Dejan Stojanovic, Fuckup Nights Royston M. M. Roberts, Serendipity: Accidental Discoveries in Science, Wiley (1989) Nobelprice for their discoveries concerning “prostaglandins and related biologically active substances”. (Aspirin) (1982) Stuart Kauffman, Reinventing the Sacred: A New View of Science, Reason, and Religion, Basic Books (2010) Abhishek Sharma et al, Assembly theory explains and quantifies selection and evolution, Nature (2023) William Ross Ashby, An Introduction to Cybernetics, Wiley (1956) Six Sigma Dave Snowden, Making Sense of Complexity Rory Sutherland, 10 Rules of Alchemy (2020) Eric Ries, The Lean Startup: How Today's Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses Taschenbuch, Crown (2017) Frederic Laloux, Reinventing Organisations, Nelson Parker (2016) Malcolm Gladwell (keine Empfehlung) Russian Roulette: Nassim Taleb, The Precautionary Principle (2014) James Burnham, The Managerial Revolution; What is Happening in the World, John Day Company (1941) Charlie Munger, The Power of Incentives Stuart Kauffman, At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity, Oxford University Press (1996) The man who built a cathedral with his own hands, BBC (2022) Dan Davies, The Unaccountability Machine, Why Big Systems Make Terrible Decisions - and How The World Lost its Mind, Profile Books (2024) Clayton M. Christensen, The Innovator's Dilemma, with a New Foreword: When New Technologies Cause Great Firms to Fail, Harvard Business Press (2024)
Der Titel der heutigen Episode ist: »Künstliche Vernunft?«, und ich freue mich besonders, dass sich Jan Juhani Steinmann wieder zu einem Gespräch bereit erklärt hat. Wir spannen in dieser Episode einen weiten Bogen von der Frage, was Intelligenz, Bewusstsein und Selbstbewusstsein sind, welche Rolle Biologie, Leib und Körper sowie Theologie spielen können, um dann auf die Frage der künstlichen Intelligenz und Vernunft zu kommen. Was hat es mit der sogenannten Singularität und dem Transhumanismus auf sich, und warum könnte die Bevölkerungsentwicklung des Menschen eine wesentliche Rolle spielen? Am Ende legt Jan seine Vorstellung eines positiven Bildes des Zusammenspiels von Mensch und Technik dar. Dr. Juhani Steinmann ist in Bern geboren, mütterlicherseits Finne, ist Philosoph, Dichter und Theologe. Er hat Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften sowie Theologie in Zürich, Berlin, St. Andrews, Heidelberg, Rom und Cambridge studiert. Forschungsaufenthalte wurden in Kopenhagen, Helsinki und Oxford durchgeführt. Unter der Betreuung von Prof. Konrad Paul Liessmann hat er 2021 an der Universität Wien in Philosophie promoviert. Zurzeit forscht er am Institut Catholique de Paris, an der Università di Roma LUMSA sowie an der Faculty of Divinity der University of Cambridge zur poetischen Phänomenologie im Kontext des Denkens von Kierkegaard, Nietzsche und Heidegger. Er ist ferner Begründer des Kollektivs Omnibus Omnia. Nebst wissenschaftlichen Publikationen in Philosophie und Theologie publiziert er auch Dichtung. Besonders möchte ich auch seine Bücher erwähnen, vorzugsweise: »Kritik der künstlichen Vernunft. Vorspiel eines Anathemas« und »Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley«. Diese beiden Werke gehören zusammen, sind wie Geschwister zu betrachten. Das erste ist eine Techniktheologie/-philosophie, das zweite eine Technik- und Naturpoesie, da die Gedichte dazu im Silicon Valley und in den Alpen geschrieben wurden. Vorzugsweise deshalb, weil sie zum Thema des heutigen Gesprächs passen. Wir beginnen das Gespräch mit der Frage nach dem Begriff der Intelligenz. Wie kann man sich diesem Begriff nähern, der ja schon beim Menschen mit vielfältiger Bedeutung überladen ist — und dann wird er auch noch für künstliche Intelligenz verwendet? »Intelligenz ist eine Form der Vermittlung innerhalb von Relationen — also, es werden Dinge in ein Verhältnis zueinander gestellt.« Wie leitet sich daraus (beim Menschen) Selbstbewusstsein und Bewusstsein allgemein ab? »Der Mensch ist ja sicherlich das erste Wesen, das überhaupt eine Definition dieser Eigenschaften, die es an sich selbst bemerkt, geleistet hat. […] Intelligenz erkennt sich selbst durch den Menschen als jenem Wesen, das intelligent ist, oder zu sein scheint.« Was folgt daraus in theologisch/philosophischer Reflexion? Was bedeutet der Begriff Logos und wie steht er in Zusammenhang mit Intelligenz und Bewusstsein? Gibt es einen metaphysisch ur-ontologischen Garanten von Bedeutung? Ist Gott der Garant für die Vernünftigkeit der Vernunft? Oder sind diese Eigenschaften des Menschen schlicht emergente Phänomene, die aus der biologischen Komplexität seiner selbst entspringen? Ist die »künstliche Intelligenz« äquivalent zur menschlichen/biologischen Vernunft? Oder ist dies grundsätzlich zu anthropomorph gedacht? Wie ist der Zusammenhang zwischen diesen philosophisch/theologischen und operationalen Ansätzen der Intelligenz — etwa ausgedrückt durch Intelligenztests und dergleichen? Was bedeutet der Begriff des Geistes? Was sind die verschiedenen Modi der Rationalität, in denen Menschen operieren? Was ist dianoetisches und noetisches Denken? Gibt es eine göttliche — hypernoetische Dimension? Welche Rolle spielen Instinkt und Intuition? Wie nehmen wir Stimmungen wahr? Was hat es mit der Leiblichkeit auf sich? Zu welcher Leistung sind nun Algorithmen und Maschinen fähig? »Maschinen imitieren im Grunde Dianoia — zugleich aber simulieren sie noetische Vernunft« Was ist Behaviorismus, und wie hilft er, die aktuellen Entwicklungen zu verstehen? Ist der Mensch frei? Was bedeutet der Begriff der Freiheit überhaupt, besonders wenn man sich auf die sogenannte Willensfreiheit bezieht? Ziehen wir die Grenze zwischen Maschine und Mensch vielleicht nur darum, weil wir gekränkt sind, weil Maschinen nun etwas können, was wir für rein menschlich gehalten haben? Ist das vielleicht nur eine weitere Ergänzung zu den drei Kränkungen des Menschen nach Sigmund Freud? »Warum sollten wir uns selbst abschaffen, hinfällig machen?« Aber haben wir ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt noch die Wahl? Was ist die Rolle des Leibes für Vernunft und Intelligenz und vor allem für die noetische Dimension? Was ist Informationismus? Sind Maschinen gar die nächste evolutionäre Stufe auf unserem Planeten? Kehren wir zur Frage der Freiheit und Willensfreiheit zurück. Ist das vielleicht eine Frage, die viel weniger philosophische Tiefe hat, als häufig dargestellt wird? Um Wittgenstein zu bemühen: »Die meisten Sätze und Fragen, welche über philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig.« Wie zeigt sich das, was wir Autonomie nennen, wie kann es sein, dass wir uns selbst als frei empfinden? »Das ist ja ein schönes Paradox der Freiheit, dass man sich freiwilliger Notwendigkeit hingibt. […] Freiheit ist eine Stimmung — man fühlt sich frei. […] Du willst ja nur, was du willst.« Was folgt daraus? »Wir sind schon immer gefangen in den Bedingungen unseres Hier-Seins. Und von innen — aus diesem System heraus — kann die Freiheit nicht bewiesen werden. So zumindest erscheint es uns.« Schopenhauer sagt: »Ich kann zwar tun, was ich will, aber nicht wollen, was ich will.« Ist dies eine Widerlegung der Freiheit — wie Schopenhauer es annimmt — oder kann man andere Schlüsse ziehen? Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es Intelligenz nur beim Menschen, respektive in biologischen Systemen, gibt? Beziehungsweise, dass es überhaupt andere intelligente Wesen außerhalb von mir selbst gibt (die solipsistische Idee)? Was passiert aber mit verkörperter künstlicher Intelligenz, etwa in der Robotik? Sind Roboter nur Körper und kein Leib? Ist es ein Kategorienfehler, die biologische mit der kulturellen und technischen Evolution zu vergleichen? »Die Kultur hat den Menschen schon von der Evolution entfremdet.« Kommt die biologische Evolution zu einem Ende, und wird sie von neuen Gesetzmäßigkeiten abgelöst? Was ist das Zusammenspiel von Technik, Maschinen und Macht? Ist Technik co-evolutionär mit dem Menschen? Gibt es einen Sprung von der Humanität zur Transhumanität? Was versteht man unter (technologischem) Transhumanismus, und was sind die Ursprünge? Allgemeiner gefragt: Ist der Mensch eine Aporie, die man überwinden muss? Wie sieht es mit biologisch/technischen Mischformen, kybernetischen Organismen aus? Steuern wir auf eine Singularität zu, die in etwa so gelesen werden könnte: »Es gibt keinen Gott — programmieren wir doch die Superintelligenz als neuen Gott« So beantwortet Ray Kurzweil die Frage: Is there a god: »Not yet«. »Wir haben keinen Begriff, was auf uns zukommt. Das könnte die Abschaffung des Menschen bedeuten — oder vielleicht eine relativ gemäßigte Koexistenz. Aber wir dürfen es nicht unterschätzen.« Wie groß ist diese Gefahr? Ist es überhaupt eine Gefahr? Können wir diese Technologien kontrollieren und regulieren? »Ich sehe keinen Grund anzunehmen, warum wir obsolet sein möchten.« Wie wahrscheinlich ist das Entstehen einer Superintelligenz, die möglicherweise sogar global wirksam wird? Was wäre die Voraussetzung dafür? Aber selbst, wenn es zu keiner Singularität oder Superintelligenz kommt, ist die Menschlichkeit nicht schon durch die Integration in permanent verfügbare dianoetische Systeme gefährdet? Werden wir unsere Urteilskraft an die Maschine delegieren? Mit welchen Folgen? Außerdem dürfen fundamentale Prinzipien komplexer Systeme nicht vergessen werden: Führen mehr Daten etwa zu mehr Sicherheit oder zu mehr Unsicherheit? Und wie können wir das entscheiden? Woher kommt das Neue in die Welt? »Die Welt ist nicht nur ihre Messbarkeit. Sie ist nicht die Summe ihrer Daten. […] Die Welt ist immer mehr und anders, als sich in einem Ordnungssystem sagen lässt.« Zum Ende des Gesprächs folgt eine vielleicht unerwartete Abzweigung: Bevölkerungen kollabieren weltweit. Im Gegensatz zu den langjährigen Warnungen tritt also das Gegenteil einer Bevölkerungsexplosion mittel- und langfristig ein. Dies gilt praktisch weltweit und besonders in den Industrienationen. Eine dramatisch alternde und gleichzeitig schrumpfende Bevölkerung wird aber erhebliche Probleme haben, ihre ökonomische und militärische und damit geopolitische Position aufrechtzuerhalten. Wird daraus ein enormer Druck entstehen, Robotik und künstliche Intelligenz als Ersatz für fehlende Arbeitskraft zu entwickeln und einzusetzen? Übernehmen — mit Marx gesprochen — die Maschinen also irgendwann die proletarische Arbeit? Gibt es doch noch ein alternatives und hoffnungsfroheres Paradigma? Also zu den Paradigmen der: Humanität Transhumanität Theo-Humanität Was ist darunter zu verstehen? »Lasst uns doch gemeinsam uns vergöttlichen — ob es Gott gibt, oder nicht. Das macht uns zu würdevollen und schönen Wesen.« Wollen wir Technologien, die den Menschen als Idioten betrachten, oder die uns als Menschen erhöhen? Referenzen Andere Episoden Episode 147: Digitale Kolonie oder Souveränität? Ein Gespräch mit Wilfried Jäger und Kevin Mallinger Episode 143: Auf Sand gebaut? Episode 139: Komfortable Disruption Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 134: Das Werdende, das ewig wirkt und lebt? Transzendent oder Transient Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 119: Spy vs Spy: Über künstlicher Intelligenz und anderen Agenten Episode 104: Aus Quantität wird Qualität Episode 98: Ist Gott tot? Ein philosophisches Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 85: Naturalismus — was weiß Wissenschaft? Episode 68: Modelle und Realität, ein Gespräch mit Dr. Andreas Windisch Fachliche Referenzen Webseite und Lebenslauf von Jan Juhani Steinmann YouTube Kanal von Jan Juhani Steinmann Jan Juhani Steinmann, Kritik der künstlichen Vernunft, Lepanto (2025) Jan Juhani Steinmann, Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley, Wieser Verlag (2025) Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft (1781) Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Suhrkamp (1983) Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (1922) Kränkungen der Menschheit, Sigmund Freud und folgende Andy Clark, Being There, MIT Press (1998) Steve Taylor, How a Flawed Experiment “Proved” That Free Will Doesn't Exist, Scientific American (2019)
Ottmar Edenhofer gehört zu den renommiertesten Klimaforschern in Deutschland. Mit Hanno Christ spricht der Klimaökonom über Veränderungen in der globalen Klimapolitik, Rationalität und Hoffnung.
»Warum soll es überhaupt Menschen geben?« – diese Frage rührt an die Grundfesten unserer Existenz. Antike Denker sahen den Zweck unseres Daseins in der Betrachtung der Natur und christliche Philosophen glaubten, wir wären auf der Welt, um den Schöpfergott zu preisen. Im Lichte der Rationalität betrachtet, erweist sich der Mensch jedoch als flüchtige, entbehrliche Episode der Naturgeschichte. Und wäre es angesichts von unausweichlichem Leid und Sterben nicht besser, wenn überhaupt keine Menschen geboren würden? Und doch gibt es eine Perspektive der Lebensbejahung, die ganz ohne metaphysische Illusionen auskommt. In dieser Folge seines Podcasts zeigt der Philosoph Franz Josef Wetz, warum das Leben trotz seiner kosmischen Bedeutungslosigkeit dennoch für uns kostbar und wichtig ist. Der Beitrag Aufgeklärt Staunen mit Frajo (14) • Warum soll es überhaupt Menschen geben? • Franz Josef Wetz erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
durée : 00:04:32 - 100% PSG - Le billet - L'activité en coulisses est intense entre le PSG et plusieurs de ses joueurs. Après Pacho et Neves qui ont prolongé, Ruiz Barcola et Dembélé sont en négociations pour prolonger leur bail. De son côté Senny Mayulu aurait des demandes trop élevées pour le PSG. Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les autres épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France.
Christian Pufahl ist ein Weinrealist, der den Wein liebt – und genau das macht ihn unvergesslich. Er zeigt, dass Nüchternheit und Liebe kein Widerspruch sind, sondern eine harmonische Einheit. Er verkörpert eine seltene Balance in der Welt des Weins: die Fähigkeit, Leidenschaft mit pragmatischem Blick zu betrachten und dennoch eine tiefe, verliebte Hingabe zu empfinden. In einer Branche, die oft von Übertreibungen, modernem Lifestyle und modischen Hypes geprägt ist, steht er für Authentizität, Tiefe und ein echtes Gefühl für Genuss. Und natürlich lebt er, wie viele seiner Kollegen, eine tiefphilosophische Haltung, die Wein nicht nur als Getränk, sondern als Spiegel von Natur, Handwerk und Emotionen versteht – als Ausdruck von Beziehung zwischen Winzer, Flasche und Mensch. Diese Dualität – Nüchternheit gepaart mit Leidenschaft – macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Christian vermag es, weit über den eigenen Teller-, nein Glasrand zu denken, denn in seinen selbstkreierten, eigenproduzierten und prämierten alkoholfreien Begleitungen beschreitet er Geschmacksebenen, die vielleicht sogar der Wein nicht zu bespielen vermag. Hier meistert er Alternativen zum klassischen Trinken mit derselben Hingabe, um Inklusivität im Restaurant zu fördern und Genuss für alle möglich zu machen. Was Christian Pufahl besonders auszeichnet, ist seine bedächtige Herangehensweise. Er betrachtet Wein nicht mit rein wissenschaftlicher Präzision über Terroirs, Rebsorten, Vinifikationsmethoden oder klimatische Einflüsse, sondern aus einer gelebten Praxis heraus. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Geld und Business werden von ihm nüchtern betrachtet – ohne Illusionen, aber auch ohne Zynismus. Wie er zu seinen Ansichten und Erkenntnissen kommt? Ganz einfach: aus der Arbeit mit Winzern, aus Tätigkeiten auf verschiedenen Weingütern, aus dem Reisen, aus dem täglichen Umgang mit Essen und Trinken. Er kennt die Realitäten des Weinbaus – wirtschaftliche Herausforderungen, handwerkliche Feinheiten und ökologische Grenzen. Doch inmitten dieser Rationalität blüht seine echte Verliebtheit. Wein ist für ihn mehr als ein Produkt; er ist eine Kunstform, die Erinnerungen weckt, Emotionen berührt und Geschichten erzählt – manchmal traditionell, manchmal modern, aber immer getragen von Herz. Und so erschafft er im Restaurant eine Atmosphäre, in der Gäste nicht nur essen und trinken, sondern erleben. Denn sein Kredo ist, dass er keine Speisen, keine Getränke und keine Flaschen verkauft, sondern bleibende Erlebnisse und echte Beziehungen. Und jeder, der ihm begegnet, spürt: Hier geht es nicht um Status, nicht um Lifestyle, nicht um Geld – sondern um Liebe, um Nähe und um einen ehrlichen Umgang mit Genuss. Genau das. Und oft noch weit darüber hinaus. Wie in dieser Episode.
Daniel Martin Feige ist Professor für Philosophie und Ästhetik in den Fachgruppen Design und Kunstwissenschaften-Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zunächst studierte er Jazzpiano, dann Philosophie, Germanistik und Psychologie. Die Promotion erfolgte an der Goethe-Universität in Frankfurt (mit einem Buch zu Hegels Ästhetik), die Habilitation an der Freien Universität Berlin. Er forscht und veröffentlicht an der Schnittstelle von Fragen der philosophischer Ästhetik und der philosophischen Anthropologie in ihrer Verbindung zu klassischen Fragen der theoretischen und praktischen Philosophie. Zuletzt hat er das Buch „Kritik der Digitalisierung. Technik, Rationalität und Kunst“ im Meiner-Verlag (Hamburg) veröffentlicht sowie in Co-Hrsg. mit Michael Lüthy den Sammelband „Kunstautonomie. Positionen zu einer Kontroverse“ im Transcript-Verlag (Bielefeld).
Wie saniert man einen Traditionsverein mit Millionenpublikum – ausgerechnet in der zweiten Liga? In dieser Folge von Future CFO sprechen FINANCE-Redakteur Jakob Eich und Headhunter Paul Taaffe von FINANCE People Solutions mit Arnd Wellbrock, Finanzdirektor der HSV Fußball AG & Co. KGaA, über den wirtschaftlichen Turnaround des Hamburger SV. Vier Jahre schwarze Zahlen, netto schuldenfrei und zurück in der Bundesliga – und das nach sieben Jahren Zweitklassigkeit.Wellbrock erklärt in seinem ersten Interview überhaupt, wie der HSV seine Kostenstrukturen und Spielerverträge neu ausgerichtet hat, warum Merchandising zu einem zentralen Wachstumstreiber wurde und wie Spieler im Profifußball bilanziert werden – und weshalb steigende Marktwerte in der Bilanz keine Rolle spielen. Außerdem geht es um die besondere Herausforderung, als Finanzchef eines Fußballvereins zwischen Emotion und Rationalität zu navigieren.Dazu gibt Arnd Wellbrock persönliche Einblicke in seinen Weg über den FC Bayern zum HSV und spricht über die Bedeutung lokaler Partner und 50+1.
Matthias Schranner, Gründer des Schranner Negotiation Institute, spricht über den richtigen Umgang mit Emotionen in Verhandlungen. Er teilt, warum man nie emotional vom Tisch aufstehen sollte, wie man seine eigenen Trigger erkennt und warum die nettesten Verhandlungspartner oft die gefährlichsten sind. Was du lernst: Wie du deine emotionalen Trigger erkennst Die Balance zwischen Rationalität und Emotion Warum Selbstreflexion entscheidend ist Den richtigen Umgang mit Angriffssituationen ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://stan.store/fabiantausch Mehr zu Matthias: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/schranner/ Website: https://schranner.com/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/
Die EU könnte das lang verhandelte Freihandelsabkommen Mercosur verabschieden, wenn die Mehrheit der Staaten zustimmt. "Es hängt an Italien", sagt Bernd Lange (SPD): "Ich denke, angesichts der geopolitischen Situation wird die Rationalität einziehen". Von WDR 5.
Wird die Freiheit der Wissenschaft in Frage gestellt, oder gar bedroht? Die aktuellen Konflikte in den USA geben ein Beispiel dafür, dass Befürchtungen in dieser Hinsicht durchaus ihre Berechtigung haben. Wissenschaftlicher Fortschritt hat über Jahrhunderte Öffentlichkeit und gesellschaftliche Strukturen beeinflusst, auch in Bezug darauf, wie Diskurse geführt und Entscheidungen prozessiert werden. Wissenschaftskommunikation hat Demokratie allererst ermöglicht und trägt sie mit. Was ist das „Prinzip Universität“? Und inwiefern gerät es unter Druck? Etwa durch den Impact populistischer Kommunikationsstrategien in den wissenschaftlichen Diskurs hinein. Die Idee der Universität, die Georg Mein Autor des Essays Das Prinzip Universität in der Carl-Auer Reihe update gesellschaft favorisiert, ruht auf drei Prinzipien: Reflexion, Rationalität und Selbstkorrektur. Dies ist für eine demokratische Organisation von Gesellschaft entscheidend. Und es ist etwas komplett anderes, als wenn marktwirtschafte Prinzipien die Forschung selbst dominieren. Die Universität der Zukunft ist – als Verbindung von Wissenschaft und Erziehung/Bildung/Lehre – als eine der unverzichtbaren Institutionen für ein funktionierendes Gemeinwesen zu verstehen; ein „Transmissionsriemen von Öffentlichkeit“. Georg Mein ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theorie und Direktor des University of Luxembourg Institute for Digital Ethics (ULIDE). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digtalen und Kulturanthropologie. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Ein verregneter Himmel über Edinburgh, enge Gassen aus schwarzem Stein, der Duft von Geschichte in der Luft. Und mittendrin ein Name, der Abenteuer, Dunkelheit und Fernweh wie kaum ein anderer vereint: Robert Louis Stevenson. Autor der „Schatzinsel“, Schöpfer von Dr. Jekyll und Mr. Hyde, ewiger Reisender zwischen Schottland und der Südsee. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best begeben sich Alexander Klaus-Stecher und Claus Beling auf Spurensuche in Stevensons Heimatstadt. Von der legendären Oyster Bar, in der einst Stevenson und Sir Arthur Conan Doyle saßen, bis zu den Orten, die sein Schreiben geprägt haben. Es geht um Edinburgh als Stadt der Gegensätze, um Licht und Schatten, Rationalität und Abgrund. Und um einen Mann, dessen Fantasie früh von Krankheit, Geschichten seiner Nanny und den dunklen Mythen Schottlands geformt wurde. Warum wollte der Sohn einer berühmten Leuchtturmbauer-Dynastie lieber Geschichten erzählen als Türme errichten? Welche Rolle spielte der legendäre Bell Rock Leuchtturm für Stevensons Denken? Und weshalb spiegelt sich Edinburgh selbst so deutlich in der Figur von Jekyll und Hyde wider? Ein Gespräch mit dem Literaturkenner Alistair Sim eröffnet neue Perspektiven auf Stevensons Leben, seine Werke und seine ungebrochene Modernität. Von den Kneipen der Altstadt über Europa bis in die Südsee spannt sich der Bogen eines außergewöhnlichen Lebens. Samoa, Hawaii, Kalifornien - Orte, an denen Stevenson Zuflucht suchte, arbeitete, kämpfte und schrieb. Bis zu seinem frühen Tod mit nur 44 Jahren, mitten in der Schaffenskraft, fern der Heimat und ihr doch innerlich immer verbunden. Was macht Robert Louis Stevenson bis heute so lesenswert? Warum funktionieren seine Geschichten noch immer, während viele seiner Zeitgenossen verblassen? Und weshalb blieb sein Herz trotz aller Reisen immer in Schottland? BRITPOD – England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Ambitionierte Ingenieure unterschätzen drei Fähigkeiten: Identität, Überzeugung und Intuition. Diese Folge zeigt, wie du durch ein klareres Selbstbild, stärkere Überzeugung und bessere intuitive Entscheidungen effektiver wirst.Drei unkonventionelle Skills, die alles verändern können, wenn du sie ernst nimmst.Show Notes:>> No Zero Days | Buch für Ingenieure: nozerodays.de/buch>> Mentoring für Ingenieure: engineer-alliance.de>> Crashkurs: engineer-alliance.de/crashkurs>> Tim Schmaddebeck auf LinkedIn: Hier klicken>> Buchempfehlungen: mentorwerk.de/buecherStichworte zur Folge:Identität Ingenieur, Identity Shift, Selbstbild stärken, Persönlichkeitsentwicklung Ingenieure, Leadership Skills, Führungskompetenz, Ich-bin-Aussagen, Negative Self-Talk überwinden, Selbstvertrauen Ingenieur, Gewohnheiten entwickeln, Lesegewohnheiten Führung, Überzeugungskraft, Conviction, Mut und Risiko, Risikoentscheidungen treffen, Momentum aufbauen, Proof & Feedback, Glaubenssätze ändern, Kommunikation Führungskraft, Executive Presence, Auftreten als Leader, Energie & Ausstrahlung, Stimmdynamik, Wirkung im Meeting, Intuition im Berufsalltag, Mustererkennung, Unconscious Pattern Recognition, Entscheidungsfindung Ingenieur, Rationalität vs Intuition, Growth Mindset, persönliche Wirksamkeit, berufliche Weiterentwicklung Ingenieur
Les stoïciens la rationalité et l'irrationalité des émotions - Partie II par Marion DURAND by
Les stoïciens la rationalité et l'irrationalité des émotions - Partie I par Marion DURAND by
Sind Emotionen eine gute Grundlage für Entscheidungen? Umfragen sagen uns, dass sich immer mehr Bürger:innen bei Wahlentscheidungen von Emotionen leiten lassen. Ganz aktuell weist das eine repräsentative Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend zur Zustimmung für die AfD aus: 84 Prozent erklären eine Entscheidung für die Partei mit „Enttäuschung“ – Enttäuschung über die Politik der anderen Parteien. Muss Politik auf Gefühle achten? Darf sie sie aber auch einfach ignorieren? Wie geht die Politik um mit Gefühlen und Emotionen vs. evidenzbasierten Fakten? Darüber streiten der Kommunikationstheoretiker Prof. Norbert Bolz und der Sozialpsychologe Prof. Harald Welzer bei Michaela Kolster.
Eigentlich sollte Meinungsfreiheit in einer freiheitlichen Gesellschaft selbstverständlich sein. Doch was, wenn eine Gruppe die Regeln bricht? Soll man Gleiches mit Gleichem vergelten? Radikalenerlass: https://de.wikipedia.org/wiki/Radikal... Die 36 Strategeme: Print: https://www.amazon.de/exec/obidos/ASI... Als Hörbuch: https://payhip.com/b/4nBZl ►WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK Spieltheorie: Vom Gefangenendilemma (GD) zur Kooperation Das GD zeigt den Konflikt zwischen individueller und kollektiver Rationalität: Defektion ist für den Einzelnen vorteilhaft, führt aber gemeinsam zum schlechteren Ergebnis (Nash-Gleichgewicht 1/1 statt 3/3). In wiederholten Spielen ermöglicht Tit-for-Tat (TfT) Kooperation: startend kooperativ, anschließend Spiegelung des letzten Zugs. Vorteile: nicht ausbeutbar (sofortige Sanktion), versöhnlich (sofortige Rückkehr), einfach. Risiko: Eskalation durch Fehlwahrnehmungen. Übertragen auf gesellschaftliche Konflikte: Polarisierung und „Cancel Culture“ funktionieren wie ein iteriertes GD. „Defektion“ ist der Versuch, die Gegenseite mundtot zu machen – kurzfristig bringt das Deutungshoheit, langfristig schadet es dem Diskurs. Gleiches gilt in der Außenpolitik: Reziprozität fördert Vertrauen. Cancel Culture: spieltheoretisch-historisch „Cancel Culture“ entstand um 2010 im afroamerikanischen Aktivismus als Entzug von Unterstützung bei problematischem Verhalten. Heute ist der Begriff politisiert und bezeichnet die strategische Anwendung sozialer oder beruflicher Sanktionen gegen unliebsame Meinungen. Historische Vorläufer zeigen: Der Mechanismus ist nicht neu. In der McCarthy-Ära (USA, 1950er) führten Verdächtigungen („Blacklisting“) zu sozialer und beruflicher Ächtung. Der deutsche Radikalenerlass (1972) zielte auf „Verfassungsfeinde“ im öffentlichen Dienst („Berufsverbote“). Gemeinsam ist die Verschiebung vom Argument zur Existenzebene. Abgrenzung zu legitimer Kritik: Kritik greift Argumente an und bleibt im Diskurs. Systematisches „Canceln“ zielt auf Status, Beruf und soziale Integration – also auf Ausschluss aus dem Diskursraum. Es ist die strategische Defektion im gesellschaftlichen GD. Lösungsansätze: Von Defektion zu Kooperation Ziel ist ein stabiles, Pareto-superiores Gleichgewicht: Meinungsfreiheit + Respekt. • Dialog & Mediation: Formate des konstruktiven Journalismus verbinden Probleme mit Lösungen und wirken wie Moderation. • Digitale Diskurskultur: Plattform-Design und Moderation sollten Anreize verschieben. Nicht bloß Engagement belohnen (Empörung), sondern sachlichen Austausch. • Internationale Beispiele: Skandinavische Länder setzen auf starke, unabhängige ÖRR als vertrauenswürdige Instanzen – eine „übergeordnete Autorität“, die GD-Dynamiken zähmt. Kanada betont Medienkompetenz und Normen des respektvollen Diskurses – eine Verpflichtung zu wechselseitiger Kooperation. Fazit Freie Rede braucht Regeln der Reziprozität. Wer Defektion mit Defektion beantwortet, stabilisiert Polarisierung. Besser sind transparente Regeln, schnelle, proportionale Sanktionen bei Regelbruch und die Bereitschaft zur Rückkehr in die Kooperation. ►WEITERES VON CHRISTIAN RIECK ○ Instagram: /profrieck ○ Twitter: /profrieck ○ LinkedIn: /profrieck #profrieck #cancelculture #politik
Die wissenschaftliche Karriere von Julian Nida-Rümelin ist beeindruckend lang. Seine Spezialgebiete: die Rationalitätstheorie und politische Philosophie. Der inzwischen 71 Jahre alte Philosoph und Autor ist seit 2022 Rektor der Humanistischen Hochschule Berlin. Und: Der Wahl-Berliner ist ein überzeugender Redner, der seine Zuhörer in vielen Diskussionen in seinen Bann zu ziehen vermag. Sein aktuelles Thema: "Was Demokratie ausmacht - und wie sie aus der Krise kommt". Nida-Rümelin legt eine umfassende Analyse der Demokratie vor.
Um zu entscheiden, ob man auf der "richtigen" Seite steht, gibt es zwei Kriterien: ein formales und ein inhaltliches. Formal: Ist die eigene Position konsistent oder willkürlich? Inhaltlich: Werden rote Linien der Menschlichkeit überschritten? Wer Kriegsterror oder Mord gutheißt, steht nicht auf der guten Seite. Napalm Girl: https://de.wikipedia.org/wiki/The_Ter... Bombennacht Darmstadt: https://de.wikipedia.org/wiki/Luftang... ►WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK: Die spieltheoretische Analyse moralischer Positionen reduziert sich auf die Bewertung strategischer Konsistenz. Rationalität verlangt universell formulierte Verhaltensregeln. Übertragen auf Ethik heißt das: Eine moralische Position ist nur kohärent, wenn ihre Prinzipien verallgemeinerbar sind, ohne in Widersprüche zu führen. Kants kategorischer Imperativ findet hier seine Entsprechung. Eine nicht-verallgemeinerbare Maxime erzeugt instabile Situationen. Das Beispiel der „drei Fliegen“ in Indien zeigt: Würde dieselbe Hygienenorm strikt angewandt, kollabierte das Restaurantgewerbe. Willkürliche Regelanwendung zerstört Vorhersehbarkeit, die Voraussetzung jedes Gleichgewichts ist. Neben formaler Konsistenz gibt es nicht verhandelbare Prinzipien. Verbrechen gegen die Menschlichkeit – systematische Gewalt und Entmenschlichung – verletzen die Basis jeder strategischen Interaktion: die Anerkennung des Gegenübers als rationalen Akteur. Banduras Theorie des moralischen Disengagements erklärt, wie Täter kognitive Barrieren umgehen, um solche Taten zu rechtfertigen. Die Genfer Konventionen sind der Versuch, diese Minimalregeln völkerrechtlich zu kodifizieren. Kognitive Dissonanz nach Festinger stabilisiert inkonsistente Strategien: Widersprüche werden durch Präferenzanpassung rationalisiert. Propaganda und Framing verzerren zusätzlich die Wahrnehmung der Konsequenzen und beeinflussen damit die strategische Bewertung. Die Herausforderung: Spieltheorie kann Konsistenz prüfen, doch die anfänglichen Payoffs sind extern gesetzt. Ob Menschlichkeit oder Unmenschlichkeit bewertet wird, ist kein spieltheoretisches, sondern ein meta-theoretisches Problem. Spieltheorie zeigt nur, welche Strategien stabil sind – nicht, ob sie moralisch vertretbar sind. Damit bleibt die Bewertung von „richtig“ und „falsch“ philosophische Grundsatzfrage. Spieltheorie liefert Werkzeuge zur Konsistenzprüfung, nicht zur Moralbegründung. ►WEITERES VON CHRISTIAN RIECK: ○YouTube: https://www.youtube.com/c/ProfRieck?s... ○Instagram: / profrieck ○Twitter: / profrieck ○LinkedIn: / profrieck #profrieck #charliekirk #politik Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz-, Rechts- oder Medizinkanal. Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind keine Empfehlungen. Ziehen Sie stets unabhängige Quellen sowie professionelle Beratung hinzu, besonders bei Investments oder medizinischen Fragen. Keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten oder zu Selbstdiagnose bzw. Selbsttherapie.
Kaum noch Optimismus für die Zukunft des LandesDer Optimismus im Land ist verflogen. Laut Bertelsmann Stiftung waren kurz vor der Bundestagswahl 75 Prozent der Deutschen pessimistisch, was den Zustand der Demokratie angeht und sahen das Land auf dem falschen Weg.Auch Kabarettist Vince Ebert geht es so. Er kritisiert in seinem neuen Buch „Wot se Fack, Deutschland?“, dass sich viele Debatten von Rationalität und Vernunft entfernen würden. Seine Analyse: Unsere Gefühle haben den Verstand verloren.Das Buch stieg schnell zum Bestseller auf. Ebert selbst sieht sein Buch als ein Plädoyer für die Werte der Aufklärung. Kritiker hingegen erkennen es als Teil einer Medienindustrie, die sich immer mehr auf Empörung fokussiert.Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!basedpodcast.deZum Buch von Vince: https://amzn.eu/d/8ZiZzq9 Tickets für based. LIVE mit Jan Fleischhauer (50% Rabatt mit dem Code Meinungsfreiheit 50): https://eventbrite.de/e/open-summit-2025-tickets-1245890705639Werbung: Lest hier "mitmenschenreden" - inklusive unserer Kolumne "Zwischen Fronten".
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
bto#316 – 62 Prozent der Deutschen erwarten eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, nur 14 Prozent haben Hoffnung auf Besserung und 22 Prozent rechnen mit Stagnation, so lautet das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage. Dabei steckt das Land nach den kürzlich aktualisierten Zahlen des Statistischen Bundesamtes schon seit Jahren in der Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent gesunken, 2024 schrumpfte Deutschland um 0,5 Prozent. Die Politik der letzten Jahrzehnte und die Parteien, die sie getragen haben, sind die Hauptverantwortlichen für diese Entwicklung. Die über Jahre falsche Politik hat die Grundlagen der deutschen Wettbewerbsfähigkeit zerstört. Beispiele dafür sind unter anderem die marode Infrastruktur, ein schwaches Bildungssystem und die gescheiterte Energiepolitik. Statt die Probleme mit Reformen anzugehen, wollen sich die Verantwortlichen aber schon wieder mit immer mehr Schulden durchmogeln. Warum? Ist es fehlende politische Finesse oder Angst vor den Wählern, denen man die Reformbotschaften nicht vermitteln zu können glaubt? Daniel Stelter diskutiert mit Vince Ebert, Physiker, Kabarettist und Autor des Buches „Wot Se Fack, Deutschland?“, wie man in einer Zeit wachsender Unsicherheit das Wahlvolk überhaupt noch erreichen kann – jenseits von Schlagworten, ideologischen Gräben und einer zunehmend emotionalisierten Debattenkultur. Dabei geht es auch um die Frage, wie Deutschland wieder mehr Rationalität und Mut zur Veränderung findet.HörerserviceGutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen: https://is.gd/tgQdXX beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Bürger sollen mehr arbeiten, fordern Bundeskanzler Friedrich Merz und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Top-Ökonomen springen den Politikern zur Seite und rechnen vor, dass die Deutschen durchschnittlich viel weniger arbeiten als die Griechen – ausgerechnet, wo doch die Griechen nach der Finanzkrise von Konservativen immer wieder als faul beschimpft wurden. Nicht nur würden viele Politiker gern die Wochenarbeitszeit verlängern, auch liebäugeln sie mit einem späteren Renteneintritt. Sieht man sich jedoch die Zahlen genauer an, stellt sich bald heraus: Deutsche Vollzeitbeschäftigte arbeiten keineswegs signifikant weniger – in Wahrheit liegt man ziemlich genau im EU-Durchschnitt. Also alles in bester Ordnung? Das Bild wird ein anderes, wenn man auf die Teilzeitarbeit blickt, der vor allem Frauen nachgehen und die das – wie Umfragen belegen – oftmals gar nicht wollen. Weil die Betreuung von Kindern und Alten so häufig an den Frauen hängen bleibt und der Staat keine entsprechenden Betreuungsmöglichkeiten anbietet, wird das Erwerbspotenzial deutlich geschmälert. Ökonomisch folgt das keiner Rationalität, die Debatte zeugt in erster Linie von mangelndem politischen Gestaltungswillen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Literatur: Mattis Beckmannshagen/Annika Sperling: “Durchschnittliche Arbeitszeiten in Deutschland sinken, Gesamtarbeitsvolumen auf Rekordhoch”, online verfügbar unter: https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.899369.de/24-16-1.pdf. Sabine Böttcher/Ronald Gebauer: “Kitas und Kindererziehung in Ost und West”, online verfügbar unter: https://www.bpb.de/themen/deutsche-einheit/lange-wege-der-deutschen-einheit/47313/kitas-und-kindererziehung-in-ost-und-west/#footnote-target-12. Eurostat: “Durchschnittliche normalerweise geleistete Wochenarbeitsstunden in Haupttätigkeit”, online verfügbar unter: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/lfsa_ewhun2__custom_17195847/bookmark/table?lang=de&bookmarkId=ab3a0ad5-c905-4ea0-91d4-8324e855fcc1. Max Hauser: “Studie: Steuerfreie Zuschläge auf Überstunden wirken nicht”, online verfügbar unter: https://www.surplusmagazin.de/steuerfreie-uberstunden-frankreich-studie-merz-arbeit/. Helmut Raine et al.: “Öffentlich geförderte Kinderbetreuung in Deutschland: Evaluierung der Auswirkungen auf die Arbeitsmarktbeteiligung von Müttern”, online verfügbar unter: https://www.ifo.de/DocDL/ifosd_2013_07_4.pdf. Holger Schäfer: “Arbeitszeiten: Griechen arbeiten 135 Stunden im Jahr mehr als Deutsche”, online verfügbar unter: https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/holger-schaefer-griechen-arbeiten-135-stunden-im-jahr-mehr-als-deutsche.html. Johanna Schoener/Lisa Seelig: “Ja, Kinder wären schön, aber …”, online verfügbar unter: https://www.zeit.de/2025/29/geburtenrueckgang-gruende-kinder-familien-demografie. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
durée : 00:10:28 - L'invité de 7h50 - par : Simon Le Baron - Agnès Pannier-Runacher, ministre de la Transition écologique, était l'invitée de Simon Le Baron à 7h50, ce mercredi. En plein débat sur la loi agricole Duplomb, elle souhaite apporter de la "nuance". - invités : Agnès Pannier-Runacher - Agnès Pannier-Runacher : Femme politique française Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les autres épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France.
durée : 00:10:28 - L'invité de 7h50 - par : Simon Le Baron - Agnès Pannier-Runacher, ministre de la Transition écologique, était l'invitée de Simon Le Baron à 7h50, ce mercredi. En plein débat sur la loi agricole Duplomb, elle souhaite apporter de la "nuance". - invités : Agnès Pannier-Runacher - Agnès Pannier-Runacher : Femme politique française Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les autres épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France.
Unser Handeln wird durch unsere Emotionen geprägt, sagt Marie Luise Schreiter und plädiert für ein aufgeklärtes emotionales Bewusstsein. (00:00:00) Intro (00:01:09) Begrüßung Dr. Marie Luise Schreiter (00:01:45) Emotionalität und Rationalität (00:06:40) Eine gute emotionale Performance (00:08:00) Rationale Entscheidungen (00:09:46) Emotionale Strategien (00:17:44) Emotion als Sinnstifter (00:22:30) Erwartungshaltung und Erzeugung der Umwelt (00:26:49) Plädoyer für eine emotional aufgeklärte Bewusstseinskultur (00:33:15) Outro Hier geht's zur aktuellen brand eins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/demokratie Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-live-marie-luise-schreiter
Unser Handeln wird durch unsere Emotionen geprägt, sagt Marie Luise Schreiter und plädiert für ein aufgeklärtes emotionales Bewusstsein. (00:00:00) Intro (00:01:09) Begrüßung Dr. Marie Luise Schreiter (00:01:45) Emotionalität und Rationalität (00:06:40) Eine gute emotionale Performance (00:08:00) Rationale Entscheidungen (00:09:46) Emotionale Strategien (00:17:44) Emotion als Sinnstifter (00:22:30) Erwartungshaltung und Erzeugung der Umwelt (00:26:49) Plädoyer für eine emotional aufgeklärte Bewusstseinskultur (00:33:15) Outro Hier geht's zur aktuellen brand eins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/demokratie Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-live-marie-luise-schreiter
Unser Handeln wird durch unsere Emotionen geprägt, sagt Marie Luise Schreiter und plädiert für ein aufgeklärtes emotionales Bewusstsein. (00:00:00) Intro (00:01:09) Begrüßung Dr. Marie Luise Schreiter (00:01:45) Emotionalität und Rationalität (00:06:40) Eine gute emotionale Performance (00:08:00) Rationale Entscheidungen (00:09:46) Emotionale Strategien (00:17:44) Emotion als Sinnstifter (00:22:30) Erwartungshaltung und Erzeugung der Umwelt (00:26:49) Plädoyer für eine emotional aufgeklärte Bewusstseinskultur (00:33:15) Outro Hier geht's zur aktuellen brand eins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/demokratie Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-live-marie-luise-schreiter
durée : 00:53:44 - Questions d'islam - par : Ghaleb Bencheikh - Comment lutter contre la radicalisation, le fondamentalisme, les interprétations biaisées, voire fallacieuses, du Coran alors que de plus en plus de jeunes musulmans sont menacés par ces dérives religieuses ? Et surtout comment répondre par l'éducation, l'esprit critique et la réflexion ? - réalisation : François Caunac - invités : Hicham Abdel Gawad Docteur en science des religions
Thomas und Wolfgang sprechen über ihre Erlebnisse und die besten Produkte der FIBO, Whazel, einen katastrophalen Kellner, Rationalität vs. Bauchgefühl, Emotionen und Entscheidungsfindung, und mehr…
Spielmacher - Der EM-Talk mit Sebastian Hellmann und 360Media
Der VfB Stuttgart spielte vor zwei Jahren noch gegen den Abstieg, dann Vizemeister vor den Bayern. Und nun? Die Stuttgarter kämpfen mit der Belastung von Liga, DFB-Pokal, Champions League und vielen Nationalmannschafts-Einsätzen in ihrem Kader. Für den Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle bedeutet das vor allem: Gutes Erwartungsmanagement leisten. Er will hart arbeiten und gleichzeitig das Leben genießen – „Mein Mann behauptet manchmal, ich genieße es zu sehr", sagt Wehrle im Gespräch mit Sebastian Hellmann. Beim VfB hat er für neue Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft gesorgt, für ihn ist dabei vor allem die Balance zwischen Rationalität und Emotionalität ein Schlüssel. Wehrle erzählt, wieso er in Vertragsverhandlungen auch an seine Zeit als Bestatter denkt. Er spricht über die Vertragsverlängerung mit Sebastian Hoeneß, über seine eigene Zukunft und über die von Nick Woltemade – von dem er selbst sagt: „Er kann nicht der nächste Guirassy sein.“ Warum? Ihr hört es in dieser Episode. “SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News.
Ecoutez Lenglet-Co du 11 février 2025.
Ecoutez Lenglet-Co du 11 février 2025.
„Sparen ist wichtig und die Rente wird nicht reichen.“ Schon früh wurde finanz-heldin Julia von ihren Eltern an das Thema Altersvorsorge herangeführt, sodass sie keine Berührungsängste mit der eigenständigen Kontrolle ihrer Finanzen hat. Im Gespräch mit finanz-heldin Alicia spricht sie über den Einfluss ihres Money Mindsets auf den ersten Wertpapierkauf, wie sie ihre Rationalität im Bezug auf Geld begründet und teilt ihren Tipp für mehr Gelassenheit an der Börse. Jetzt reinhören! Kennst Du schon unseren Finanzplaner? Hier geht es zu unserem Buch, das Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zur finanz-heldin begleitet: https://finanz-heldinnen.de/planer Tägliche Inspiration und geballtes Finanzwissen findest Du auf unserem Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Und wenn Du Dich tiefer in Themen einlesen willst, dann schau Dir doch mal unsere Beiträge, Interviews und Checklisten auf unserer Website an: https://finanz-heldinnen.de/
GAST: Oliver Heer ist professioneller Off-Shore Segler. Er hat sich als erster Deutschschweizer für die Vendée Globe, das härteste Segelrennen der Welt qualifiziert, wo er in rund 90 Tagen alleine um die Welt segelt. KAPITEL: Hier sind die Timestamps für die Episode. In den meisten Podcast-Playern kannst du auf die Timestamps klicken um so zum gewünschten Thema zu springen. 00:00 Intro 01:43 Wie Oli zum segeln kam 06:00 Familiendynamik 07:47 Schicksalsschlag als Katalysator 11:16 Mit dem Van am Hafen 14:34 Einfluss seines Vaters 18:49 Mentor Alex Thompson 24:40 Risiken und Notfälle auf dem Meer 29:59 Emotionales Training 41:05 Distanzierung von Emotionen 43:41 Alltag auf dem Schiff 49:26 Zurück an Land 53:54 Crash beim Qualifikationsrennen 59:49 Positivität behalten 01:02:25 Umgang mit Problemen 01:05:28 Leadership Mindset 01:10:29 Emotionen vs. Rationalität 01:13:07 Oli's Schwächen 01:16:46 Oli's Privatleben und Inspirationen 01:20:43 Umgang mit der Crew 01:23:49 Business 01:27:10 Aufbau der “Oliver Heer Ocean Racing” Kampagne 01:31:51 Audience Challenge: 30 Minuten Schlaf für 24 Stunden RESSOURCEN: - Oliver Heer Ocean Racing - oliverheer.ch - Vendée Globe - vendeeglobe.org - Oli's Mindset Coach - jenewein.ch
Die Präsidentin Georgiens stellt sich erneut gegen die eigene Regierung. Salome Surabischwili behauptet, bei der Parlamentswahl am vergangenen Wochenende habe es massive Wahlfälschung gegeben. Sie unterstützt daher nicht nur die Proteste der Opposition, sondern ruft zu Protest auf. Die Tagesschau berichtet, die georgische Staatsanwaltschaft habe inzwischen Ermittlungen wegen Wahlmanipulation eingeleitet. „Verdacht auf Wahlfälschung. GeorgischeWeiterlesen
Diverse Studien belegen: deutsche Unternehmen tun sich schwer, ihre digitale Transformation zu managen und Kostenvorteile zu erzielen. Aber woran liegt das? Niels Strohkirch von Fujitsu rät Topmanagern zu mehr Rationalität statt Emotionen.
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EXPERTENGESPRÄCH | Wie fällst du mit deiner Marketing-Agentur positiv auf? In der heutigen schnelllebigen digitalen Wirtschaft ist die effektive Positionierung und Spezialisierung von Marketing-Agenturen entscheidend, um im hart umkämpften Markt bestehen zu können. Agenturen stehen vor der Herausforderung, sich in einem gesättigten Markt zu differenzieren, Kunden erfolgreich zu akquirieren und langfristig an sich zu binden. Joel Kaczmarek und Henning Heesen erklären dir genau, wie das geht. Du erfährst... ...wie sich der Makers & Shakers Business Club positioniert hat ...von der Bedeutung der Operational Excellence für Marketing-Agenturen ...warum es wichtig ist, sich in von Kunden geschätzten Kompetenzbereichen zu engagieren ...von den Herausforderungen bei der Positionierung in spezifischen Branchen und Technologien ...welche Rolle die Spezialisierung/Expertise für die Wettbewerbsfähigkeit von Agenturen spielen ...weshalb Outbound-Marketing an Bedeutung gewinnt ...warum persönliche Beziehungen im internationalen Marketing unabdingbar sind ...welche Bedeutung der Zielgruppe bei der Vertriebsstrategie beigemessen wird Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Sales: Ka-Ching! Hier kommt dein Pflichtprogramm, wenn du verstehen möchtest, wie (B2B-)Sales funktioniert. Gemeinsam heben Joel und Signavio-Gründer und Sales-Experte Gero Decker deine Fähigkeiten im Vertrieb anhand vieler Beispiele und konkreter Tipps auf ein neues Level. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Der Kant-Spezialist Georg Carvalla erklärt die Bedeutung des Philosophen Immanuel Kant für die Gegenwart. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das ThemaDas Wesen der Aufklärung ist Rationalität, oder? Gregor Carvalla geht in dieser spannenden Einführung zu Kant über diese Sicht hinaus. Es gelingt ihm, neue Aspekte in der Philosophie Immanuel Kants sichtbar und die Kritik an Kant nachvollziehbar zu machen. Ein Podcast mit Relevanz für die Gegenwart. Unser Gast in dieser Folge: Georg Cavallar ist Lehrer am Bundesgymnasium Wien IX und Lehrbeauftragter an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien. Er habilitierte 2003 im Fach Neuere Geschichte. Sein Buch, Kant-Führerschein für bildungshungrige Anfänger, ist derzeit noch in Vorbereitung. Mehr über Cavallar erfahren Sie hier.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).Weitere Podcasts von Der Pragmaticus finden Sie hier.
In 12 Wochen zu tiefer In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Buche dir jetzt ein kostenloses Klarheitsgespräch und erschaffe dir ein Leben, das über deine kühnsten Träume hinaus geht: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring/ ____ Limitless Horizon – Das Retreat, welches die Grenzen deines Bewusstseins sprengt und dich in die zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat/ ____ Unser heutiger Gast ist Prof. Dr. Katharina Ceming, sie ist promivierte Philosophin und Theologin. Katharina ist nicht nur in akademischen Kreisen bekannt, sondern auch als Gasrednerin gefragt. Aber auch Gesellschaftspolitik findet sie interessant und vermittelt unter anderem in ihren Büchern komplexe Inhalte auf eine unkonventionelle, humorvolle Art und Weise. Ihr Ziel ist es Hintergründe von Gedanken und Meinungen aufzuzeigen, um Verständnis für unterschiedliche Positionen zu fördern. Die Webseite von Prof. Dr. Katharina Ceming: https://www.quelle-des-guten-lebens.de/ ____ Alles über Patrick Reiser und die Möglichkeiten mit ihm arbeiten zu können: http://patrickreiser.com ____ Hier gehts zu Patricks Buch: "Lebensmeisterschaft - Sprenge deine Grenzen, finde Erfüllung, schaffe inneren Frieden" Keine Lust zu lesen? Kein Problem, sein Buch gibt es auch als Hörbuch hier. ____ Patrick Reiser auf YouTube Patrick Reiser auf Instagram Das Human Elevation Institut auf Instagram ____ Much Love, dein Patrick & das Human Elevation Institut ____ Kooperationsanfragen gerne an folgende Email-Adresse: kontakt@patrickreiser.com ____
Die mangelnde Bereitschaft, Ursachen, Verlauf und Folgen der Corona-Krise aufzuarbeiten, offenbart das beunruhigende, ja erschreckende Maß des Rückschritts bezüglich Rationalität und Wissen in unserer Zeit. Von diesem sind auch und gerade Wissenschaften und Pädagogik stark betroffen. Nötig wäre ein Wiedererinnern und Wiederanknüpfen an das Denken der Aufklärung, das zum Besten gehört, was die Moderne hervorgebrachtWeiterlesen
Herz und Kopf. Sind sie Liebende oder Feinde? Und sollten wir uns zwischen beiden überhaupt entscheiden? In der neuen Folge von Freundschaft plus pendeln Corinna und Christin, eure zwei Marienkäfer auf dem Glücksklee namens Lebe, mit euch zwischen Kopf und Bauch hin und her. Könnt ihr als emotionaler Mensch mit einem eher vom Verstand geleiteten Typen glücklich werden? Oder macht vielleicht gerade diese Mischung das Liebesglück aus? Dazu hat uns eine Frage aus der Plussi-Community erreicht. Vielen Dank dafür! Wie ihr Herz und Kopf, Gefühle und Intuition, Rationalität und Bauchgefühl oder wie ihr es gern nennen wollt, vereint oder zumindest in eine liebevolle Unterhaltung bekommt, erfahrt ihr in der neuen Folge.
'Sei doch vernünftig!' Auf diesen Appell können wir uns meist verständigen. Aber dann geht's los. Was dem einen vernünftig erscheint, ist für den anderen vielleicht verrückt. Wie halten Sie es mit Vernunft und Rationalität? Sind das ihre wichtigsten Ratgeber bei Entscheidungen? Kann 'vernünftig' auch unmoralisch sein? Moderation: Elif Şenel Von WDR 5.