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Wie viel können und wollen, dürfen und müssen wir in Zukunft noch arbeiten? Unsere Arbeitswelt verändert sich gerade an vielen Stellen, auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Weise: Künstliche Intelligenz nimmt uns viel Arbeit ab - und weg. Sie bedarf aber zugleich der menschlichen Kontrolle. Auf der einen Seite werden reihenweise Stellen gestrichen, aber auf der anderen Seite fehlt es an Fachkräften. Aus der Politik kommt die Botschaft, dass wir alle länger arbeiten sollen. Aber viele von uns sind schon jetzt überlastet. Arbeiten wir also zu viel, zu wenig oder einfach nur falsch? Arbeit gibt es genug. Aber sie wird oft nicht gerecht verteilt, nicht angemessen bezahlt und nicht ihrem Wert entsprechend anerkannt. Wo ist unsere menschliche Arbeitskraft weiterhin gefordert? Woher holen wir die Arbeitskräfte, die uns fehlen? Reichen unsere Kräfte, um länger als bisher zu arbeiten? Und woher nehmen wir die Kraft, um neben unserer bezahlten Arbeit auch noch Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen gerecht zu werden? Es gibt viel zu tun. Aber wie packen wir es an? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit Gästen, die an all diesen Fragen arbeiten: Mit Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, mit Nicole Beste-Fopma, Journalistin und Vorsitzende des Bundesverbands Vereinbarkeit, mit Andreas Werner, Projektleiter im Bereich Digitalisierung am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und mit Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Podcast-Tipp: WDR5 Neugier genügt Wie Arbeit glücklich macht Im Büro, auf dem Bau oder in der Bäckerei: Die meisten Menschen wünschen sich eine Arbeit, die glücklich macht. Wie kann das gelingen und was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Der Arzt Claas Lahmann gibt Tipps https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:55286329e89a0581/
Woop! Woop! Zuerst spreche ich heute mit dem Soziologen Florian Butollo über sein Buch „Das knappe Gut Arbeit. Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt" (Suhrkamp, 2026). Das Paradox der Stunde: Überall wird vor KI-bedingtem Jobverlust gewarnt — und gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, Pflegestationen kollabieren, Stellen blei-ben unbesetzt. Butollo, Professor für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und ehemaliger Sachverständiger der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz" des Bundes-tags, löst diesen Widerspruch auf: Automatisierung schafft nicht weniger, sondern mehr Arbeit — und damit eine neue Konfliktlinie. Die Frage ist nicht mehr, ob wir genug Arbeit haben. Die Frage ist: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen unsere Arbeitskraft noch einsetzen — und wer entscheidet das? Dann spricht der Jurist und Völkerrechtler Michael Riepl über sein Debüt „Ferne Heimat Altmontal. Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus" (C.H. Beck, 2026). Altmontal — ein deutsches Dorf in der Schwarzmeerebene, heute mitten an der Front des Ukraine-Krieges. Hier wurde Hedwig Krämer 1919 geboren, erlebte Hungersnöte, Verfolgung und Krieg — und entkam 1942 nach Bayern. Mit 75 Jahren begann sie, ihre Geschichte aufzuschreiben. Niemand hatte je danach gefragt. Riepl hat ihre Aufzeichnungen mit eigenen Recherchen vor Ort verwoben — Reisen in die Ukraine zwischen 2018 und 2025 — und daraus ein Buch gemacht, das sich liest wie ein Roman, aber eine wahre Geschichte ist: über Familie, Heimat, Verlust und einen unfassbaren Lebensmut. Zwei Bücher, ein roter Faden: Was bleibt von einer Welt, die wir kannten — und wer trägt die Last des Wandels? Enjoy!^^
Gregor Lietz spricht mit Norman Müller darüber, warum die Akte durch KI plötzlich wieder zu einem strategischen Thema wird. Im Zentrum steht die Frage, ob KI-Agenten Organisationen wirklich souveräner machen oder nur die Unordnung automatisieren, die vorher nie gelöst wurde. Es geht um Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, digitale Souveränität, demografischen Wandel und die Frage, wie Unternehmen ihr vorhandenes Wissen endlich nutzbar machen. Gregor zeigt, warum KI nicht nur beim Ablegen hilft, sondern zur Grundlage besserer Entscheidungen und wissensbasierter Prozesse werden kann.* 00:00 Warum die Akte durch KI wieder relevant wird* 01:01 Vom Ablageproblem zum neuen Dokumentenmanagement* 05:40 Autonomes Ablegen statt besserer Chatbot* 07:52 Wissen als Machtzentrum in Organisationen* 11:03 Digitale Souveränität und geschützte Unternehmensdaten* 14:14 Warum klassische Systeme das Wissensproblem nicht lösen* 17:57 Von Dokumenten zu wissensbasierter Prozesssteuerung* 20:29 Warum KI Ordnung nicht ersetzt, sondern ermöglicht* 24:03 Demografischer Wandel und der drohende Wissensverlust* 29:45 Warum KI für Menschen arbeiten muss* 36:23 Der konkrete Nutzen für CEOs* 43:19 Haftung, Human in the Loop und Verantwortung* 52:48 Gregors Antwort auf die SchlussfrageEs gibt Begriffe, die klingen nach Kellerregal, Behörde und Faxgerät. Die Akte gehört dazu. Sie riecht nach Verwaltung, nicht nach Zukunft. Nach Vorgang, nicht nach Transformation. Und doch führt ein ernsthaftes Gespräch über künstliche Intelligenz in Organisationen genau dorthin zurück.Nicht zur Akte als Papierstapel. Sondern zur Akte als Struktur. Als Gedächtnis. Als Ort, an dem Entscheidungen, Verträge, Vorgänge, Mails, Fachwissen und Verantwortung zusammenlaufen. Wer über KI-Agenten spricht, ohne über Akten, Dokumente und Wissensbestände zu sprechen, spricht oft über Automatisierung ohne Fundament.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Sein Ausgangspunkt für Agile Office war erstaunlich unspektakulär: zu viele Dokumente, zu viel tägliche Ablage, zu wenig brauchbare Werkzeuge. Die Aufgabe klang klein. Ein System sollte helfen, Dokumente richtig abzulegen und später wiederzufinden. Doch aus dieser Alltagsfrage wurde eine strategische Frage: Was muss eine Organisation wissen, damit KI sinnvoll in ihr arbeiten kann?Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Ablage ist noch kein WissenDer Unterschied ist entscheidend. Viele Unternehmen setzen KI noch wie einen besseren Assistenten ein. Der Mensch sagt, wohin ein Dokument gehört. Das System nimmt ein paar Klicks ab. Das ist bequem, aber keine Transformation. Der eigentliche Sprung beginnt dort, wo ein System selbst versteht, was ein Dokument ist, in welchen Zusammenhang es gehört und welches Wissen daraus für die Organisation entsteht.Lietz spricht deshalb von autonomer Ablage, autonomem Finden und selbstständigem Arbeiten. Nicht als Showeffekt, sondern als Antwort auf ein sehr reales Problem: Organisationen wissen oft nicht, was sie wissen. Der alte Siemens-Satz fällt im Gespräch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß. Er trifft bis heute nicht nur Konzerne, sondern Mittelständler, Verwaltungen, Verbände und gewachsene Institutionen.Das Wissen liegt nicht an einem Ort. Es liegt in Postfächern, DMS-Systemen, ERP-Systemen, Fachverfahren, Laufwerken, Archiven, Tickets, Angeboten, Verträgen und Protokollen. Jeder Bereich hat seine eigenen Töpfe. Jeder Bereich hat seine eigene Suchlogik. Und oft gibt es Personen, deren Macht genau darin liegt, dass nur sie wissen, wo etwas liegt.KI verändert diese Machtstruktur. Nicht automatisch zum Guten, aber grundsätzlich. Wenn ein intelligentes System verteilte Dokumente erschließen, verbinden und befragbar machen kann, wird Wissen weniger abhängig von einzelnen Personen. Das ist kein kleines Effizienzthema. Es berührt Führung, Verantwortung und Souveränität.Demografie macht Wissensmanagement dringendBesonders stark wird das Gespräch dort, wo es um den demografischen Wandel geht. Viele Organisationen verlieren in den nächsten Jahren erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen verschwindet nicht nur Arbeitszeit. Es verschwindet implizites Wissen, das nie sauber dokumentiert wurde. In Verwaltungen und Unternehmen ist das kein Zukunftsproblem, sondern ein laufender Prozess.KI kann hier helfen, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss mit dem richtigen Wissen versorgt werden. Agenten, die Prozesse unterstützen, Angebote vorbereiten, Qualitätssicherung beschleunigen oder Vorgänge einschätzen sollen, brauchen Kontext. Lietz beschreibt Agile Office deshalb auch als eine Art Onboarding-Maschine für KI-Agenten. Neue digitale Mitarbeiter müssen befähigt werden, bevor sie sinnvoll arbeiten können.Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung. KI-Agenten werden nicht einfach angeschaltet. Sie werden eingebunden. Sie brauchen Rollen, Regeln, Zugriff, Grenzen und Wissen. Genau hier trennt sich echte KI-Transformation von Spielerei.Wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen, verschwindet nicht nur Arbeitskraft. Es verschwindet Kontext. Es verschwinden Entscheidungslogiken. Es verschwinden informelle Abkürzungen, die nie dokumentiert wurden.Der Mensch bleibt der MaßstabGleichzeitig warnt Lietz vor einer KI-Euphorie, die sich von menschlichen Zielen löst. Nicht alles, was glänzt, ist nützlich. Nicht jeder Agent braucht den nächsten Agenten, der ihm Arbeit liefert. Der Empfänger der KI-Arbeit muss der Mensch bleiben. Sonst entsteht eine absurde Ökonomie aus Systemen, die Angebote schreiben, lesen, ausführen und bewerten, ohne dass klar bleibt, welchem menschlichen Zweck das dient.Die Haftungsfrage zeigt, wie wichtig diese Grenze ist. Wenn ein KI-Agent Dokumente falsch einordnet oder eine Entscheidung auf unvollständiger Aktenlage vorbereitet, wer trägt Verantwortung? Lietz verweist auf Kennzeichnungspflichten und den EU AI Act, bleibt aber pragmatisch: Der Mensch muss in der Verantwortung bleiben. KI soll vorbereiten, beschleunigen und verbessern. Sie soll nicht heimlich die Entscheidung übernehmen.Für CEOs ist die Botschaft unbequem und klar. Wer KI ernsthaft nutzen will, muss nicht zuerst fragen, welches Tool gerade modern ist. Er muss fragen: Wo liegt unser Wissen? Wer kann darauf zugreifen? Welche Systeme sprechen nicht miteinander? Welche Entscheidungen treffen wir heute auf unvollständiger Informationsbasis? Und wie schaffen wir eine Struktur, in der KI-Agenten produktiv arbeiten können, ohne Kontrolle und Verantwortung zu verlieren?Die alte Akte war ein Verwaltungsinstrument. Die neue Akte könnte ein strategischer Wissensraum werden. Nicht, weil Dokumente plötzlich sexy sind. Sondern weil jede Organisation nur so intelligent handeln kann, wie ihr Wissen zugänglich, verlässlich und nutzbar ist.KI macht aus Unordnung keine Strategie. Aber sie kann Organisationen helfen, ihre verborgene Ordnung zu finden. Genau darin liegt die Chance.ShownotesIn dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Gregor Lietz über Dokumentenmanagement, Wissensmanagement und die Frage, warum KI-Agenten ohne saubere Informationsgrundlage kaum sinnvoll in Organisationen arbeiten können.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Aus einem persönlichen Ablageproblem entstand bei ihm die Plattform Agile Office. Im Gespräch geht es darum, wie KI Dokumente nicht nur schneller verarbeitet, sondern verteiltes Organisationswissen erschließen, nutzbar machen und für bessere Entscheidungen verfügbar machen kann.Zentrale Themen der Folge:* Warum Dokumentenmanagement durch KI strategisch neu relevant wird* Der Unterschied zwischen Ablage, Suche und echtem Wissensmanagement* Warum viele Unternehmen zwar Dokumente besitzen, aber ihr Wissen nicht aktiv nutzen* Wie KI-Agenten in Organisationen fachlich onboarded werden müssen* Was demografischer Wandel und Wissensverlust für Unternehmen und Verwaltungen bedeuten* Warum SharePoint, Mailboxen und DMS-Systeme allein noch kein Gesamtbild liefern* Welche Rolle Konnektoren, Prozessplattformen und wissensbasierte Steuerung spielen* Warum der Mensch trotz KI in der Verantwortung bleiben muss* Was CEOs aus alten Dokumentenbeständen für bessere Entscheidungen gewinnen könnenKontakt:* Gregor Lietz bei LinkedIn* A & O Software GmbH: https://a-and-o.comNicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Berufsunfähigkeit: fünf wichtige Fakten zur Absicherung Mit dem Start der Ausbildung oder des Studiums beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Doch unabhängig davon, ob der Berufseinstieg gerade bevorsteht oder bereits Berufserfahrung vorhanden ist: Die eigene Arbeitskraft zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für finanzielle Sicherheit. Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft nicht mehr ausüben kann, muss häufig auch mit Einkommenseinbußen rechnen, sagt man bei der LVM-Versicherung. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) federt eben dieses Risiko ab. Sie greift in Form einer monatlichen Rente, wenn die berufliche Tätigkeit dauerhaft eingeschränkt oder nicht mehr möglich ist. Worauf es bei dieser Absicherung ankommt, erklären diese fünf wichtigen Fakten. Fakt 1: Wer früh abschließt, zahlt oft weniger Je jünger eine Person beim Vertragsabschluss ist, desto günstiger fallen die Beiträge häufig aus. Diese Konditionen gelten in der Regel für die gesamte Laufzeit des Vertrags. Wer sich früh um seine Absicherung kümmert, kann daher oft langfristig von niedrigeren Beiträgen profitieren. Fakt 2: Wer früh abschließt, hat bessere Chancen auf umfassenden Schutz Neben dem Alter spielt auch der Gesundheitszustand beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Rolle. Versicherer prüfen vor Vertragsabschluss verschiedene Gesundheitsangaben, um das individuelle Risiko einzuschätzen. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bereits gesundheitliche Beschwerden oder Vorerkrankungen vorliegen, die sich auf die Versicherbarkeit oder die Vertragsbedingungen auswirken können. Fakt 3: Ehrliche Gesundheitsangaben zahlen sich aus Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte Gesundheitsfragen sorgfältig und vollständig beantworten. Denn unvollständige oder fehlerhafte Angaben können später zu Problemen bei der Leistungsprüfung führen. Fakt 4: Psychische Erkrankungen an erster Stelle Viele Menschen verbinden Berufsunfähigkeit vor allem mit schweren Unfällen. Tatsächlich sind jedoch psychische Erkrankungen die häufigste Ursache. Im Jahr 2026 gingen rund 32 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit auf psychische Leiden und Erkrankungen des Nervensystems zurück. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Burn-out oder Angststörungen. Fakt 5: Ein guter Vertrag schützt den ausgeübten Beruf Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es nicht nur auf die Höhe der versicherten Rente an. Ebenso wichtig sind die Vertragsbedingungen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten insbesondere auf den sogenannten "abstrakten Verweisungsverzicht" achten: Dieser stellt sicher, dass die Versicherung die versicherte Person nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann, den sie theoretisch noch ausüben könnte. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Arbeitskraft in Deutschland Mangelware. In der Bundesrepublik entschied man sich von den 1960er Jahren, Arbeiterinnen und Arbeiter per Anwerbeabkommen ins Land zu holen. Die Arbeitsmigranten kamen fast ausnahmslos aus dem Süden - aus Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Jugoslawien und der Türkei. Sie arbeiteten in der Landwirtschaft und vor allem in der Industrie. Doch einige zog es bald in die Selbstständigkeit, aus der dann nach und nach Pizzerien, Tavernen und Döner-Restaurants entstanden. Und damit eine neue Esskultur in Deutschland.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael WeylandThema heute: Einschulung: Welche Versicherungen jetzt wichtig sindBund der Versicherten e. V. (BdV) erklärt, welche Versicherungen Kinder zum Schulstart (nicht) brauchen In vielen Bundesländern enden bald die Sommerferien und für angehende Erstklässler und ihre Familien beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Eltern und Großeltern fragen sich daher, welche Versicherungen jetzt wichtig werden. „Zunächst ist eine gute Absicherung der Eltern entscheidend“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). „Sie sollten insbesondere gegen die finanziellen Folgen eines Todesfalls oder eines dauerhaften Verlusts ihrer Arbeitskraft versichert sein.“ Hierfür sind eine Risikolebensversicherung sowie eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung geeignet. Für alle Familien unverzichtbar – auch unabhängig vom Schulstart – ist die private Haftpflichtversicherung. Wenn Familienmitglieder Dritte schuldhaft schädigen, kommt sie für die Folgekosten auf. „In einem Familientarif sollten auch Schäden durch deliktunfähige Kinder eingeschlossen sein“, sagt der BdV. So sind auch Schäden abgesichert, die Kinder unter sieben Jahren bzw. unter zehn Jahren im Straßenverkehr verursacht haben. Wenn all diese Absicherungen bestehen, sollte zudem die Absicherung des Kindes gegen Invalidität geprüft werden. „Wenn Eltern beruflich kürzertreten müssen, um sich um ihr dauerhaft beeinträchtigtes Kind zu kümmern, gehen damit auch finanzielle Einbußen einher. Hier kann eine Pflegetagegeldversicherung helfen“, so der BdV. Diese wichtige Absicherung zahlt bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit des Kindes ein lebenslanges Tagegeld. Die Höhe der Versicherungsleistung sollte so gewählt werden, dass zumindest ein Elternteil die Erwerbstätigkeit zugunsten der Betreuung des Kindes reduzieren kann. Eine weitere Absicherung, die schon für Kinder sinnvoll sein kann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Schülerinnen und Schüler. Früh abgeschlossen kann die BU für Kinder viele Vorteile bieten, denn der Abschluss ist in jungen Jahren meist unkomplizierter. Bei der Wahl des passenden Tarifs zählen viele Details. Wichtig sind insbesondere eindeutige Bedingungen zur Berufsunfähigkeit bei Schülerinnen und Schülern und flexible Möglichkeiten zur Anpassung des Vertrags - beispielsweise durch Nachversicherungsgarantien und Dynamisierungen. Eltern sollten sich vor dem Abschluss unbedingt anbieterunabhängig von Fachleuten wie spezialisierten Versicherungsberatern oder Versicherungsmaklern beraten lassen. Kombiprodukte sind für die Absicherung von Kindern keine gute Wahl. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
In dieser Folge widmen sich Host Andreas Bechler und sein Gast Achim Baudys, Versicherungsexperte des Bundesverbands Personal Training, dem oft unterschätzten, aber existenzkritischen Thema Versicherungen für Trainer. Sie klären, warum eine Berufshaftpflicht das unverzichtbare Fundament für jeden Selbstständigen ist und räumen mit dem Irrglauben auf, dass Angestellte über das Studio pauschal abgesichert sind. Neben der Absicherung spezifischer Risiken wie EMS-Training, Outdoor-Einheiten oder Online-Coaching beleuchten sie auch, wie Trainer ihre eigene Arbeitskraft durch Krankentagegeld und eine Berufsunfähigkeitsabsicherung schützen können. Ein essenzieller Guide für alle Fitness- und Personal Trainer, die ihre berufliche Existenz professionell absichern wollen. Viel Spaß beim Reinhören! Vielen Dank an den Bundesverband Personal Training e.V. für die Unterstützung bei der Umsetzung des Themenmonats “Personal Training”. Mehr Infos zum BPT findest Du unter https://www.bundesverband-pt.de. Weiterführende Infos und Links Abonniere den Podcast auf Apple Podcasts, Deezer, Google Podcasts, SoundCloud und Spotify: https://linktr.ee/hashtagfitnessindustrie Folge uns auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Threads. Kontakt zu Andreas: https://www.linkedin.com/in/andreasmbechler/ Tritt der Hashtag Fitnessindustrie-Community auf Facebook bei und diskutiere über die Fitnessbranche mit: https://www.facebook.com/groups/309945713288355 Kontakt zu Achim: baudys@muetzel.de MÜTZEL Versicherungsmakler: https://muetzel.de
In der m.next Podcast-Folge mit Wolf Lotter geht es um Fragen wie: Was unterscheidet die Industriegesellschaft von der Wissensgesellschaft und welche Rolle spielt dabei die Informationsgesellschaft? Worin liegt der eigentliche Kern menschlicher Wissensarbeit? Welche Aufgaben werden künftig Menschen übernehmen, welche die Künstliche Intelligenz? Liegt unsere Chance der KI-Nutzung vielleicht gar nicht darin, weniger zu arbeiten, sondern menschlicher: also mehr Zeit für das zu haben, was nur Menschen können? Außerdem spricht Detlef Altenbeck mit Wolf Lotter darüber, warum gute Führung Spielräume schafft, Kontrollverlust und Unsicherheit aushält und die Fähigkeit fördert, gemeinsam zu improvisieren. Gute Führung macht Unterschiedlichkeit produktiv, ohne dass sie durch Prozessoptimierung und Standardisierung verloren geht. Doch wie führt man Menschen so, dass sie nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern ihre ganze Persönlichkeit einbringen können, Verantwortung übernehmen und nicht zu austauschbaren Rädchen im System werden? Während früher die Frage lautete: „Wie produzieren wir mehr?“, müsste sie heute eher heißen: „Wie schaffen wir mehr Wertschöpfung?“ Wenn es künftig weniger um Effizienz als um Exzellenz geht, wie misst und entlohnt man Arbeit dann gerecht? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Wolf Lotter im m.next Podcast „Arbeit neu denken“. Wolf Lotter ist Wirtschaftsjournalist, Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins brand eins und einer der profiliertesten deutschsprachigen Autoren zur Zukunft der Arbeit. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den kulturellen Voraussetzungen von Innovation und Produktivität sowie mit dem Wandel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft und dessen Folgen für Unternehmen, Organisationen und Führung.
Warum Pferde keine Maschinen sind, weshalb Reiten militärische Wurzeln hat und was ein berühmtes rechnendes Pferd über Wissenschaft verrät.Sebastian Bartoschek hat wenig Pferdeerfahrung: Pferdesauerbraten, ein unangenehmer Pony-Ausritt und viele Klischees. Eva-Maria Flick von EQUIconfide hat dafür umso mehr zu erzählen. In dieser Folge geht es um Pferde, Pferdemythen und die Frage, warum ein Tier, das jahrtausendelang Transportmittel, Arbeitskraft und Kriegsgerät gewesen ist, heute im Alltag oft als Thema von Mädchen und Frauen gilt. Eva erklärt, wie stark Reitsportarten wie Dressur, Springreiten, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren historisch mit dem Militär verbunden sind. Außerdem geht es um Domestikation und Zähmung, um Pferde in Amerika, Przewalski-Pferde, Mustangs, Hufe, Bodenarbeit, Gelassenheitstraining und die Frage, ob Pferde eigentlich klug sind. Besonders spannend wird es beim klugen Hans: einem Pferd, das scheinbar rechnen konnte, tatsächlich aber feinste menschliche Signale las. Ein klassisches Beispiel für den Versuchsleitereffekt – und ein guter Hinweis darauf, dass Pferde vielleicht nicht so denken wie Menschen, aber keineswegs dumm sind. The post Vom Kriegspferd zum Pferdemädchen: Die Geschichte der Pferde first appeared on Bartocast.
In dieser Folge habe ich Torben Schwarz zu Gast, Practice Lead Insurance Sales bei Piela & Co. Digital Consultants. Torben bringt über 30 Jahre Branchenerfahrung mit und wir sprechen über eine der größten Effizienzkiller im modernen Versicherungsvertrieb: die sogenannte 60/40-Falle. Viel zu oft werden hochbezahlte Top-Betreuer im Alltag zu reinen Sachbearbeitern degradiert. Wir beleuchten, wie moderne Technik die menschlichen Stärken im Außendienst vervielfacht und wie das Digital Sales Operating System (DSOS) wertvolle Zeit für die echte Beziehungspflege zum Makler zurückgewinnt. Das sind die 5 Highlights aus unserem Gespräch: Die 60/40-Falle entlarven: Viele Vertriebsexperten verbringen heute rund 60% ihrer Arbeitszeit mit Verwaltung – wie der Suche nach Unterlagen oder dem Nachverfolgen von Anträgen –, sodass nur noch 40% für die eigentliche Maklerbetreuung bleiben. Der Wandel des Berufsbildes: Der moderne hybride Maklerbetreuer entwickelt sich weg vom reinen Produkterklärer und E-Mail-Beantworter hin zu einem strategisch denkenden Partner und echten Key-Manager auf Augenhöhe. Das Digital Sales Operating System (DSOS): Ein klares System, das auf drei Säulen basiert: Abläufe einfacher machen, digitale Helfer für mehr Zeit im Alltag nutzen und das wertvolle Wissen der Profis sichern. Datenbasierte statt reaktive Betreuung: Durch smarte Kundenverwaltungstools erkennen Betreuer Muster frühzeitig. Sie können Kündigungen verhindern oder gezielt Zusatzprodukte anbieten, bevor der Makler überhaupt nachfragt. Der Hebel für mehr Kapazität: Wenn wir die Verwaltungslast um nur 20% senken, gewinnen wir bei einer Mannschaft von 50 Personen die Arbeitskraft von 10 zusätzlichen Vollzeit-Beratern – ganz ohne Neueinstellungen. Hör unbedingt in die Folge rein, um zu erfahren, wie du deine Vertriebsmannschaft von unnötigem Ballast befreist, damit sie sich wieder voll und ganz auf das konzentrieren kann, was wirklich zählt: Beziehungen von Mensch zu Mensch aufzubauen! Hier geht es direkt zum Whitepaper: Der Maklervertrieb 2026! Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Torben Schwarz Link zum Whitepaper: Der Maklervertrieb 2026 Stich aus der Masse hervor. Werde die Marke, die jeder Entscheider kennt. Echte Relevanz entsteht nicht durch Reichweite, sondern durch Vertrauen. Wir bringen deine Botschaft dorthin, wo die Zukunft gebaut wird. Vom Sponsored Podcast für maximale Awarenes über das Fachmagazin für echtes Print-Prestige bis hin zum direkten Lead bei unseren Boutique-Events. Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/werbung.
Fällt es dir schwer, einen bestimmten Preis zu verlangen? Dann ist diese Folge genau richtig für dich. Jörg spricht offen darüber, wie es war, einen eigenen Stundensatz von 1.500€ festzulegen – und diesen auch konsequent durchzusetzen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Selbstbild, Verantwortung und die Frage, welchen Wert man der eigenen Arbeit wirklich gibt. Er nimmt dich mit in den Prozess, wie eine Zusammenarbeit mit ihm aussieht, wie Beratungen aufgebaut sind und warum hohe Preise nicht durch Zufall entstehen, sondern durch Klarheit, Erfahrung und Ergebnisse. Außerdem spricht Jörg über Mitarbeitergehälter und darüber, warum viele Unternehmer zwar hohe Leistung erwarten, aber gleichzeitig ein Problem mit fairer Bezahlung haben. Besonders kritisch sieht er dabei den Gedanken der „Einarbeitungszeit“ – denn auch in dieser Zeit investiert ein Mensch bereits seine Energie, Zeit und Arbeitskraft. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge: persönliche Entwicklung. Jörg erklärt, warum Wachstum oft genau dann entsteht, wenn du beginnst, deine eigenen Grenzen zu verschieben und Gespräche außerhalb deiner Komfortzone zu führen. Bewerte diesen Podcast bei iTunes und/oder Spotify und abonniere „KINTZEL MINDSET", wenn du keine weitere Folge mehr verpassen möchtest. __________ Mehr von Jörg: UnternehmenX - Dein Weg zum erfolgreichen Unternehmensberater: https://linktw.in/qUCMZF ► Instagram: https://www.instagram.com/joergkintzel/ ► YouTube: https://www.youtube.com/@joergkintzel ► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jörg-kintzel-vertrieb-unternehmertum/ ► Homepage: https://joergkintzel.com/ Jörg Kintzel ist Vorstand, selbstständiger Handelsvertreter und Aktionär der Valuniq AG, einer der größten unabhängigen Finanzdienstleister Deutschlands (gem. jährlicher Cash-Rangliste). Gemeinsam mit seiner Frau Birgit Elisabeth Kintzel führt er als Unternehmer und Investor die SVART GmbH, ein Family Office, das verschiedene Beteiligungen an Unternehmen und Start-ups bündelt. Mit der SVART GmbH fördern Jörg und Birgit Elisabeth Kintzel zusammen ganz gezielt Ideen und setzen sie gemeinsam in die Tat um. Über Erfolge wird leider in Deutschland viel zu wenig geredet, dabei hat dieses Land Unglaubliches und auch viele Innovationen zu verbuchen. Darum ist es ihnen ein persönliches Anliegen, ihr Wissen und ihre Finanzkraft in Menschen zu investieren und diese Erfolge sichtbarer und größer zu machen. Denn sie werden zukünftig dazu beitragen, dieses Land nach vorne zu bringen. Impressum: https://joergkintzel.com/impressum/ __________ KINTZEL MINDSET, Jörg Kintzel, Business, Unternehmertum, Wirtschaft, Interviewpodcast, Wirtschaftspodcast, Investor, Geld, Autos, Uhren, Mindset, Family Office, Unternehmer, Performance, Unternehmen gründen, Verkauf, Sales, Start-Up, Vertrieb, Mindset, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Leadership, Produktivität, Motivation, Karriere, Unternehmertum, Nein sagen, Entscheidungsfindung, Selbstmanagement, Zielsetzung, Selbstreflexion, Kommunikation, Kundenakquise, Zeitmanagement, Selbstvertrauen, Erfolgsstrategien, Verkaufstechniken, Resilienz, Stressmanagement, Mentaltraining, Selbstwirksamkeit, Netzwerken, Innovationsgeist, Business-Strategien, Work-Life-Balance, Weiterbildung
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Ein eigentlich banales Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) zur Besetzung eines halben Urologen-Sitzes könnte vor dem Bundesverfassungsgericht noch zu einiger Berühmtheit gelangen. Es geht um Grundsätzliches – aber fast noch mehr um die praktischen Konsequenzen für Nebentätigkeiten neben der vertragsärztlichen Tätigkeit. Im „ÄrzteTag“-Podcast mit Rechtsanwältin Katharina Vogtmeier aus Berlin geht es um das Spannungsfeld, wie viel Vertragsärztinnen und Vertragsärzte neben einem vollen Versorgungsauftrag in der vertragsärztlichen Versorgung leisten können – und leisten dürfen. Mit dem Urteil des BSG scheiterte eine Urologin mit ihrem Widerspruch. Sie wollte ihren Vater, einen Urologen, in ihrer Praxis mit einem halben Vertragsarztsitz anstellen. Die Richter des Vertragsarztsenats winkten ab. Ihre Begründung: Da der Vater an zwei weiteren Standorten bereits jeweils einen halben Vertragsarztsitz innehabe, könne er nicht darüber hinaus noch einen (halben) Versorgungsauftrag beanspruchen. Das Urteil selbst sei durchaus nachvollziehbar, erläutert die Fachanwältin für Medizinrecht von der Kanzlei D+B Rechtsanwälte Partnerschaft mbB. Im Podcasts beschreibt Katharina Vogtmeier aber die Konsequenzen der Urteilsbegründung und warum sie glaubt, dass die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für die zukünftige Berufsausübung von Vertragsärzten sehr wichtig werden könnte. Sie sieht eine Diskrepanz zwischen dem im Urteil erhobenen Anspruch einer „umfassenden Inpflichtnahme“ an Vertragsärztinnen und -ärzte und den gesetzlich vorgeschriebenen 25 Sprechstunden pro Woche. Die Zeiten, dass „ein voller Versorgungsauftrag die gesamte Arbeitskraft eines Vertragsarztes oder einer Vertragsärztin beansprucht, sind lange vorbei“, so die Rechtsanwältin. Im Gespräch beschreibt Vogtmeier konkret, was Vertragsärzte neben ihrer Haupttätigkeit in welchem Umfang leisten dürfen, sei es im Selektivvertrag, für Privatpatienten oder auch im Krankenhaus. Und sie fasst zusammen, durch welche Maßnahmen die Berufsfreiheit für Ärzte gefährdet sein könnte und welche Konsequenzen durch eine wie auch immer geartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu diesem Fall eintreten könnten.
Meine Mutter war ihr ganzes Leben lang fleißig. Schon zu Zeiten der „Produktionsbrigaden“– eine sozialistische Organisationseinheit zur Zeit der Volkskommunen in China ca. 1958-1980 – war sie eine Arbeitskraft, auf die man sich verlassen konnte. Man kann sagen, dass sie eine Person ist, die nie stillsitzen kann. Sie war bekannt dafür, weder Mühe noch Erschöpfung zu scheuen. Um den Lebensunterhalt der Familie aufzubessern, webte sie früher oft die ganze Nacht hindurch. Wenn ich aus dem Schlaf aufwachte, sah ich sie im schwachen Licht noch immer am Webstuhl sitzen.... https://de.minghui.org/html/articles/2026/3/22/190322.html
Alle Informationen zur Carnivoren Ernährung unter www.carnitarier.de. ______________________________________________ Herzlichen Dank an unsere WERBEPARTNER: www.carnivoro.eu: Supplemente rund um die Carnivore Ernährung Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf! Affiliate Link: www.carnivoro.eu/carnitarierin www.kaufnekuh.de: Fleisch aus artgerechter Haltung mit fairen Preisen für Landwirte Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf ab 50 €. www.mindful-meat.com: Hochwertiges Hirschfleisch aus den Wäldern Deutschlands. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf. www.pemmican-shop.de: Europas einzige originale Survival Beef Bar – Made in Germany. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung auf deinen ersten Einkauf. ________________________________________________ Folge 220: Fiat-Food: Wie Inflation unsere Ernährung steuert Fiat-Food, Inflation und die schleichende Entwertung unserer Ernährung In dieser zweiten Folge erläutert Marian die Hintergründe der Theorie um das Fiat-Food. Unsere Ernährung soll immer günstiger und immer wertloser werden, damit die Inflation nicht so augenscheinlich wird. Warum wurde das Ei zu Beginn der 60er-Jahre erstmals so verteufelt? Marian erläutert, dass das Hühner-Ei zu der Zeit, als der Gold-Standard langsam aufgeweicht wurde, immer teurer wurde. Um diese Inflation zu vertuschen, wurde den Menschen davon abgeraten, Eier zu essen, mit fadenscheinigen Begründungen, oder genauer gesagt mit erfundenen Unwahrheiten, um die Nachfrage und damit den Preis zu senken. Bei allen industriell verarbeiteten Lebensmitteln können Preise immer weiter gesenkt werden durch effizientere Produktion und günstigere Zutaten. Das ist bei natürlichen Lebensmitteln nicht der Fall. Der Einkaufskorb, der als Standard zur Berechnung der Inflation als Grundlage dient, wird von Jahr zu Jahr immer mehr in seinem Gehalt an Nährstoffen entwertet. So bleibt die Inflation scheinbar niedrig. Als Ausweg aus unserem inflationären Geldsystem empfiehlt Marian deshalb den Bitcoin, der im Gegensatz zu anderen Krypto-Währungen, Blockchains oder auch unserem Geld nicht erweitert werden kann, sondern ein begrenztes Kontingent hat. Ähnlich wie mit dem Ei verhält es sich heute auch bei der Verteufelung von Fleisch, dem nährstoffdichtesten Lebensmittel. Die Leute sollen lieber Soja- oder Getreideprodukte konsumieren. Leider wissen wir Carnivoren, dass das aber schließlich zu weiteren gesundheitlichen Problemen führt, die unsere Arbeitskraft vermindern, was unser höchstes Gut ist. Wenn immer mehr Leute auf Bitcoin vertrauen, so wird diese Währung die einzige sein, die mit der Zeit mehr Wert haben wird. Seid gespannt auf diese Folge mit einem etwas anderen Blickwinkel auf unsere Ernährungsratschläge, die uns letztlich von den Regierungen gegeben wurden. Ihr könnt Marian erreichen unter supercompatible@marian.berlin. Seine Webseite lautet www.marian.berlin. _______________________________________________________ Fleischzeit ist der erste deutschsprachige Podcast rund um die carnivore Ernährung. Hier erfahrt ihr Tipps zur Umsetzung des carnivoren Lifestyles, wissenschaftliche Hintergründe zur Heilsamkeit sowie ökologische und ethische Informationen zum Fleischkonsum. Eine Übersicht über alle Folgen findet ihr hier: www.carnitarier.de/fleischzeitpodcast Andrea Siemoneit berichtet nach über sechs Jahren carnivorer Ernährung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Außerdem interviewt sie andere Carnivoren und Wissenschaftler. Ihr findet sie auf Instagram unter @carnitarier.de Handbuch der Carnivoren Ernährung: www.carnitarier.eu Haftungsausschluss:Alle Inhalte im Podcast werden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und publiziert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen. Sie stellen unsere persönliche subjektive Meinung dar und ersetzen auch keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung. Dasselbe gilt für unsere Gäste. Konsultieren Sie bei Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt.
Worin bin ich wirklich gut? Was möchte ich beruflich erreichen? Welcher Job macht mir auf Dauer wirklich Spaß? Und wie stelle ich es an, dass ich gut bezahlt werde? Heute geht es darum, im Berufsleben „das Richtige“ zu finden und zufrieden zu sein. Unser Gast Kristine Capek ist bei TikTok sehr erfolgreich „dieHeadhunterin“ und kann abseits der Standard-Ratschläge extrem wertvolle Tipps geben!! Wir alle wollen Wertschätzung, ein schönes Gehalt und mit tollen Kollegen arbeiten. Aber wie kann man sich so verändern, dass man wirklich gerne zur Arbeit geht? Es fängt oft bei der Bewerbung an. Was gehört rein in den Lebenslauf und wie sieht der heutzutage aus? Wie kleidet man sich im Bewerbungsgespräch so, dass man sich gut fühlt und in seiner ganzen Kraft ist? Ich war z. B. mal bei einem Casting, bei dem ich total unpassend angezogen war und die Erinnerung gruselt mich noch heute. Warum, das erfahrt Ihr in dieser Folge. Wie geht man es an, sich neu aufzustellen, vielleicht weil man muss, oder einfach will? Wie kommuniziere ich geschickt Zeiten der Arbeitslosigkeit oder längere Krankheiten? Und welches sind ungeahnte No-Gos in diesem Prozess? Kristine erzählt aus über 15 Jahren Berufserfahrung in der Personalberatung und eigener Agentur. Sie findet für Unternehmen unterschiedlicher Branchen die passenden Mitarbeiter und kennt die Kriterien. Hier erfahrt Ihr Insider-Wissen! Alles beginnt damit, sich wirklich mal mit seinen eigenen Stärken und Kompetenzen zu beschäftigen. Und am Ende dieser Folge werdet Ihr auf so viel mehr Argumente für Euch selbst als Arbeitskraft kommen, als Ihr denkt. Hört rein in diese tolle Folge rund um ein glückliches Berufsleben. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/m_wie_marlene Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der Titel der heutigen Episode ist: »Künstliche Vernunft?«, und ich freue mich besonders, dass sich Jan Juhani Steinmann wieder zu einem Gespräch bereit erklärt hat. Wir spannen in dieser Episode einen weiten Bogen von der Frage, was Intelligenz, Bewusstsein und Selbstbewusstsein sind, welche Rolle Biologie, Leib und Körper sowie Theologie spielen können, um dann auf die Frage der künstlichen Intelligenz und Vernunft zu kommen. Was hat es mit der sogenannten Singularität und dem Transhumanismus auf sich, und warum könnte die Bevölkerungsentwicklung des Menschen eine wesentliche Rolle spielen? Am Ende legt Jan seine Vorstellung eines positiven Bildes des Zusammenspiels von Mensch und Technik dar. Dr. Juhani Steinmann ist in Bern geboren, mütterlicherseits Finne, ist Philosoph, Dichter und Theologe. Er hat Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften sowie Theologie in Zürich, Berlin, St. Andrews, Heidelberg, Rom und Cambridge studiert. Forschungsaufenthalte wurden in Kopenhagen, Helsinki und Oxford durchgeführt. Unter der Betreuung von Prof. Konrad Paul Liessmann hat er 2021 an der Universität Wien in Philosophie promoviert. Zurzeit forscht er am Institut Catholique de Paris, an der Università di Roma LUMSA sowie an der Faculty of Divinity der University of Cambridge zur poetischen Phänomenologie im Kontext des Denkens von Kierkegaard, Nietzsche und Heidegger. Er ist ferner Begründer des Kollektivs Omnibus Omnia. Nebst wissenschaftlichen Publikationen in Philosophie und Theologie publiziert er auch Dichtung. Besonders möchte ich auch seine Bücher erwähnen, vorzugsweise: »Kritik der künstlichen Vernunft. Vorspiel eines Anathemas« und »Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley«. Diese beiden Werke gehören zusammen, sind wie Geschwister zu betrachten. Das erste ist eine Techniktheologie/-philosophie, das zweite eine Technik- und Naturpoesie, da die Gedichte dazu im Silicon Valley und in den Alpen geschrieben wurden. Vorzugsweise deshalb, weil sie zum Thema des heutigen Gesprächs passen. Wir beginnen das Gespräch mit der Frage nach dem Begriff der Intelligenz. Wie kann man sich diesem Begriff nähern, der ja schon beim Menschen mit vielfältiger Bedeutung überladen ist — und dann wird er auch noch für künstliche Intelligenz verwendet? »Intelligenz ist eine Form der Vermittlung innerhalb von Relationen — also, es werden Dinge in ein Verhältnis zueinander gestellt.« Wie leitet sich daraus (beim Menschen) Selbstbewusstsein und Bewusstsein allgemein ab? »Der Mensch ist ja sicherlich das erste Wesen, das überhaupt eine Definition dieser Eigenschaften, die es an sich selbst bemerkt, geleistet hat. […] Intelligenz erkennt sich selbst durch den Menschen als jenem Wesen, das intelligent ist, oder zu sein scheint.« Was folgt daraus in theologisch/philosophischer Reflexion? Was bedeutet der Begriff Logos und wie steht er in Zusammenhang mit Intelligenz und Bewusstsein? Gibt es einen metaphysisch ur-ontologischen Garanten von Bedeutung? Ist Gott der Garant für die Vernünftigkeit der Vernunft? Oder sind diese Eigenschaften des Menschen schlicht emergente Phänomene, die aus der biologischen Komplexität seiner selbst entspringen? Ist die »künstliche Intelligenz« äquivalent zur menschlichen/biologischen Vernunft? Oder ist dies grundsätzlich zu anthropomorph gedacht? Wie ist der Zusammenhang zwischen diesen philosophisch/theologischen und operationalen Ansätzen der Intelligenz — etwa ausgedrückt durch Intelligenztests und dergleichen? Was bedeutet der Begriff des Geistes? Was sind die verschiedenen Modi der Rationalität, in denen Menschen operieren? Was ist dianoetisches und noetisches Denken? Gibt es eine göttliche — hypernoetische Dimension? Welche Rolle spielen Instinkt und Intuition? Wie nehmen wir Stimmungen wahr? Was hat es mit der Leiblichkeit auf sich? Zu welcher Leistung sind nun Algorithmen und Maschinen fähig? »Maschinen imitieren im Grunde Dianoia — zugleich aber simulieren sie noetische Vernunft« Was ist Behaviorismus, und wie hilft er, die aktuellen Entwicklungen zu verstehen? Ist der Mensch frei? Was bedeutet der Begriff der Freiheit überhaupt, besonders wenn man sich auf die sogenannte Willensfreiheit bezieht? Ziehen wir die Grenze zwischen Maschine und Mensch vielleicht nur darum, weil wir gekränkt sind, weil Maschinen nun etwas können, was wir für rein menschlich gehalten haben? Ist das vielleicht nur eine weitere Ergänzung zu den drei Kränkungen des Menschen nach Sigmund Freud? »Warum sollten wir uns selbst abschaffen, hinfällig machen?« Aber haben wir ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt noch die Wahl? Was ist die Rolle des Leibes für Vernunft und Intelligenz und vor allem für die noetische Dimension? Was ist Informationismus? Sind Maschinen gar die nächste evolutionäre Stufe auf unserem Planeten? Kehren wir zur Frage der Freiheit und Willensfreiheit zurück. Ist das vielleicht eine Frage, die viel weniger philosophische Tiefe hat, als häufig dargestellt wird? Um Wittgenstein zu bemühen: »Die meisten Sätze und Fragen, welche über philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig.« Wie zeigt sich das, was wir Autonomie nennen, wie kann es sein, dass wir uns selbst als frei empfinden? »Das ist ja ein schönes Paradox der Freiheit, dass man sich freiwilliger Notwendigkeit hingibt. […] Freiheit ist eine Stimmung — man fühlt sich frei. […] Du willst ja nur, was du willst.« Was folgt daraus? »Wir sind schon immer gefangen in den Bedingungen unseres Hier-Seins. Und von innen — aus diesem System heraus — kann die Freiheit nicht bewiesen werden. So zumindest erscheint es uns.« Schopenhauer sagt: »Ich kann zwar tun, was ich will, aber nicht wollen, was ich will.« Ist dies eine Widerlegung der Freiheit — wie Schopenhauer es annimmt — oder kann man andere Schlüsse ziehen? Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es Intelligenz nur beim Menschen, respektive in biologischen Systemen, gibt? Beziehungsweise, dass es überhaupt andere intelligente Wesen außerhalb von mir selbst gibt (die solipsistische Idee)? Was passiert aber mit verkörperter künstlicher Intelligenz, etwa in der Robotik? Sind Roboter nur Körper und kein Leib? Ist es ein Kategorienfehler, die biologische mit der kulturellen und technischen Evolution zu vergleichen? »Die Kultur hat den Menschen schon von der Evolution entfremdet.« Kommt die biologische Evolution zu einem Ende, und wird sie von neuen Gesetzmäßigkeiten abgelöst? Was ist das Zusammenspiel von Technik, Maschinen und Macht? Ist Technik co-evolutionär mit dem Menschen? Gibt es einen Sprung von der Humanität zur Transhumanität? Was versteht man unter (technologischem) Transhumanismus, und was sind die Ursprünge? Allgemeiner gefragt: Ist der Mensch eine Aporie, die man überwinden muss? Wie sieht es mit biologisch/technischen Mischformen, kybernetischen Organismen aus? Steuern wir auf eine Singularität zu, die in etwa so gelesen werden könnte: »Es gibt keinen Gott — programmieren wir doch die Superintelligenz als neuen Gott« So beantwortet Ray Kurzweil die Frage: Is there a god: »Not yet«. »Wir haben keinen Begriff, was auf uns zukommt. Das könnte die Abschaffung des Menschen bedeuten — oder vielleicht eine relativ gemäßigte Koexistenz. Aber wir dürfen es nicht unterschätzen.« Wie groß ist diese Gefahr? Ist es überhaupt eine Gefahr? Können wir diese Technologien kontrollieren und regulieren? »Ich sehe keinen Grund anzunehmen, warum wir obsolet sein möchten.« Wie wahrscheinlich ist das Entstehen einer Superintelligenz, die möglicherweise sogar global wirksam wird? Was wäre die Voraussetzung dafür? Aber selbst, wenn es zu keiner Singularität oder Superintelligenz kommt, ist die Menschlichkeit nicht schon durch die Integration in permanent verfügbare dianoetische Systeme gefährdet? Werden wir unsere Urteilskraft an die Maschine delegieren? Mit welchen Folgen? Außerdem dürfen fundamentale Prinzipien komplexer Systeme nicht vergessen werden: Führen mehr Daten etwa zu mehr Sicherheit oder zu mehr Unsicherheit? Und wie können wir das entscheiden? Woher kommt das Neue in die Welt? »Die Welt ist nicht nur ihre Messbarkeit. Sie ist nicht die Summe ihrer Daten. […] Die Welt ist immer mehr und anders, als sich in einem Ordnungssystem sagen lässt.« Zum Ende des Gesprächs folgt eine vielleicht unerwartete Abzweigung: Bevölkerungen kollabieren weltweit. Im Gegensatz zu den langjährigen Warnungen tritt also das Gegenteil einer Bevölkerungsexplosion mittel- und langfristig ein. Dies gilt praktisch weltweit und besonders in den Industrienationen. Eine dramatisch alternde und gleichzeitig schrumpfende Bevölkerung wird aber erhebliche Probleme haben, ihre ökonomische und militärische und damit geopolitische Position aufrechtzuerhalten. Wird daraus ein enormer Druck entstehen, Robotik und künstliche Intelligenz als Ersatz für fehlende Arbeitskraft zu entwickeln und einzusetzen? Übernehmen — mit Marx gesprochen — die Maschinen also irgendwann die proletarische Arbeit? Gibt es doch noch ein alternatives und hoffnungsfroheres Paradigma? Also zu den Paradigmen der: Humanität Transhumanität Theo-Humanität Was ist darunter zu verstehen? »Lasst uns doch gemeinsam uns vergöttlichen — ob es Gott gibt, oder nicht. Das macht uns zu würdevollen und schönen Wesen.« Wollen wir Technologien, die den Menschen als Idioten betrachten, oder die uns als Menschen erhöhen? Referenzen Andere Episoden Episode 147: Digitale Kolonie oder Souveränität? Ein Gespräch mit Wilfried Jäger und Kevin Mallinger Episode 143: Auf Sand gebaut? Episode 139: Komfortable Disruption Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 134: Das Werdende, das ewig wirkt und lebt? Transzendent oder Transient Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 119: Spy vs Spy: Über künstlicher Intelligenz und anderen Agenten Episode 104: Aus Quantität wird Qualität Episode 98: Ist Gott tot? Ein philosophisches Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 85: Naturalismus — was weiß Wissenschaft? Episode 68: Modelle und Realität, ein Gespräch mit Dr. Andreas Windisch Fachliche Referenzen Webseite und Lebenslauf von Jan Juhani Steinmann YouTube Kanal von Jan Juhani Steinmann Jan Juhani Steinmann, Kritik der künstlichen Vernunft, Lepanto (2025) Jan Juhani Steinmann, Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley, Wieser Verlag (2025) Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft (1781) Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Suhrkamp (1983) Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (1922) Kränkungen der Menschheit, Sigmund Freud und folgende Andy Clark, Being There, MIT Press (1998) Steve Taylor, How a Flawed Experiment “Proved” That Free Will Doesn't Exist, Scientific American (2019)
Ihr ökonomisches Hauptwerk „Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus“ verfasste Rosa Luxemburg im Jahr 1913 innerhalb von nur vier Monaten. Darin knüpft sie an Karl Marx‘ Theorie der ursprünglichen Akkumulation an, deutet diese jedoch grundlegend anders: Nicht als abgeschlossenes Frühstadium des Kapitalismus, sondern als sein dauerhaftes Strukturmerkmal. Weil sich das Kapitalverhältnis nicht aus sich selbst heraus reproduzieren könne, unterliege es einem ständigen Expansionszwang. Das Kapital sei daher auf ein „nicht-kapitalistisches Außen“ angewiesen, das es sich aneignen und ausbeuten kann, um Mehrwert zu produzieren. Kolonialismus und Imperialismus erscheinen bei Luxemburg somit nicht nur als politische Machtkonstellationen, sondern als ökonomische Notwendigkeit, die sie aus dem Expansionszwang des Kapitalismus ableitet. Das europäische Kapital müsse sich auf außereuropäische, nicht-kapitalistische Gebiete ausdehnen, um neue Märkte zu erschließen und diese in den kapitalistischen Wirtschaftskreislauf zu integrieren. Dabei komme dem Militarismus eine zentrale ökonomische Funktion zu: einerseits als Rüstungsindustrie und Absatzmarkt, andererseits als Mittel zur gewaltvollen Erschließung nicht-kapitalistischer Gebiete und Produktivkräfte. Doch was passiert, wenn sich das Modell der Expansion irgendwann erschöpft; wenn alle gesellschaftlichen Sphären durchdrungen sind und keine Arbeitskraft, keine Natur, keine Ressourcen mehr außerhalb des kapitalistischen Weltmarkts existieren, die dem Kreislauf des Kapitals noch unterworfen werden können? Mit dem Soziologen Klaus Dörre diskutiert Alex Demirović die historische wie aktuelle Relevanz von Luxemburgs Beitrag zur Theorie der Ausdehnung der kapitalistischen Ökonomie durch den Imperialismus. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
Herzlich Willkommen und schön, dass Sie mit dabei sind bei dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach. Wir sind zurück im normalen Modus und deswegen heute auch mit verschiedenen Themen aus der internationalen Tech- und Unternehmenswelt.Wie immer freue ich mich über Ihr Feedback – schreiben Sie gerne an kontakt@wirtschaftmitweisbach.de oder vernetzen Sie sich mit mir über LinkedIn.Use Case aus Deutschland: Circus RoboticsEin konkretes Beispiel für die Verbindung von KI und Robotik ist die Circus Group aus München. Das Unternehmen entwickelt kommerzielle Kochroboter – vereinfacht gesagt: ein hochskalierbarer, vollautomatisierter „Thermomix“, der ohne menschliche Arbeitskraft auskommt.Ich habe mit dem Gründer Nikolas Bullwinkel gesprochen.Besonders bemerkenswert: Circus ist offiziell zertifiziert durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA). Das Münchner Unternehmen ist damit berechtigt, an Verteidigungsbeschaffungen und Direktvergaben aller Mitgliedsstaaten teilzunehmen. Circus ist aktuell der einzige gelistete Anbieter vollautomatisierter KI-Robotiklösungen für die taktische Truppenversorgung.Hier zeigt sich sehr konkret, wie KI nicht nur Software bleibt, sondern physische Infrastruktur, Logistik und sogar militärische Versorgung verändern kann.Bayer und Monsanto – Befreiungsschlag oder neues Risiko?Es sollte ein Befreiungsschlag für die Aktie werden: Bayer gab vergangene Woche einen milliardenschweren Vergleich im Glyphosat-Rechtsstreit in den USA bekannt.Der DAX-Konzern ist bereit, bis zu 7,25 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 21 Jahren an bestehende und neue Kläger zu zahlen. CEO Bill Anderson sprach von einem wichtigen Meilenstein und einem „Weg zur finalen Klärung“.Zunächst reagierte die Börse euphorisch. Doch schon am nächsten Tag kamen Zweifel auf.Der Plan hat eine lange Liste möglicher Hürden:Ein Richter in Missouri muss zustimmen.Teilnehmer der Sammelklage können sich gegen den Vergleich entscheiden.Bayer kann den Deal platzen lassen, falls nicht genügend Kläger zustimmen.Für den Erfolg braucht es nahezu 100 Prozent Zustimmung.Hinzu kommt: Ein ähnlicher Vergleich aus dem Jahr 2020 war letztlich gescheitert.Politische Unterstützung erhält Bayer nun jedoch aus Washington.US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Executive Order, um die Versorgung der US-Verteidigungsindustrie und der heimischen Landwirtschaft mit Phosphor und Glyphosat sicherzustellen. Rechtsgrundlage ist der Defense Production Act.In dem Dokument wird Bayer ausdrücklich als einziger verbliebener US-Produzent sowohl für Phosphor als auch für Glyphosat genannt – von Marktbeobachtern bereits als „Lex Bayer“ bezeichnet.Die Aktie liegt auf Jahressicht rund 60 Prozent im Plus – notiert jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Monsanto-Klagen. Vor zehn Jahren begann mit der Monsanto-Übernahme ein Kapitel, das den Konzern bis heute prägt.Nächste Woche spreche ich mit dem Gründer der Deutschen Familienversicherung. Es geht um private Krankenversicherungen – und um neue Gesetzesvorhaben der Bundesregierung.Ich freue mich, wenn Sie auch dann wieder mit dabei sind.Vielen Dank fürs Zuhören! Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und...
Salzburg im Zeichen von Mozart 270. Geburtstag und einem Mozarteum-Jubiläum, das schon wieder Vergangenheit ist. Die 70. Mozartwoche lieferte Highlights, die sich durchs ganze Jahr ziehen werden. Salzburg und eine Reise in die Mozartwelt Büste in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der erste ernstzunehmende Pop-Star der musikalischen Welt hat gerade seinen 270. Geburtstag gefeiert. Genau genommen: Wir feiern ihn. Mozart, Wolfgang Amadeus. Was wissen wir über ihn, seine Familie, seine mindestens genauso talentierte große Schwester Maria Anna und das Leben als Wunderkind. Papa Leopold unterrichtete seine Kinder. Er erkannte die Talente, musste lernen, dass Auftritte seiner Tochter („nur ein Mädel“) kaum Interesse fanden. Ganz im Gegensatz zum „Wolferl“. Die Reise des Wunderkinds aus Salzburg, kreuz und quer durch Europa begann als Wolfgang gerade mal sechs Jahre alt. Als alle höfischen Kreise in Europa abgehakt waren, war er gerade mal 15. Mutter Anna Maria Mozart starb auf einer dieser Reisen in Paris im Jahre 1778. Historisches Klavier in Mozarts Wohnhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die „Rest-Familie“ ließ sich 1779 in Salzburg nieder und ging dann ihrer Wege. 1781 ging Wolfgang als freierschaffender Künstler nach Wien. Seine Schwester „Nannerl“ wurde verheiratet und nur Vater Leopold blieb im eigentlich viel zu prachtvollen Wohnhaus am Marktplatz 8 in der Salzburger Neustadt zurück. Wolfgang in Wien, das heißt in Schlagzeilen: Mehrere Wohnungen, Konstanze, seine Frau, die er abgöttisch geliebt haben soll, 6 Kinder, von denen nur zwei überlebten. Dank seiner außergewöhnlich großen Schöpfungs- und Arbeitskraft, schrieb er Konzert nach Konzert, Oper nach Oper und Sinfonie nach Sinfonie. Biografen sagten später auch, dass dieser ständige Arbeitsstress für seinen Tod verantwortlich gewesen sein könnte. Wolfgang Amadé Mozart starb am 3. Dezember 1791 mit nur 35 Jahren. Wolfgang und Rolando Rolando Villazon, künstl. Leiter der Stiftung Mozarteum – Foto: Wolfgang Lienbacher / Stiftung Mozarteum Wie sagt Rolando Villazon, der künstlerische Leiter des Mozarteum Salzburg: Halleluja, Mozart lebt! Das klingt wie bei Elvis, um mal auf die Legende vom Pop-Star zurückzukommen. Nur dass da bisher niemand „Halleluja“ gesagt hat. Rolando und Wolfgang konnten sich nie kennenlernen. Ich behaupte aber mal, sie hätten sich sehr gut verstanden, bis weit hinein in den Humor, der beiden zu eigen ist. Vielleicht wurde Rolando Villazon gerade deshalb zum glühenden Mozart-Verehrer und sein musikalisches Talent führte ihn eventuell auch deshalb nach Salzburg. Seit 2019 ist er Teil der Stiftung Mozarteum, erst als Kommunikator, seit 2021 als künstlerischer Leiter. Sein Vertrag wurde gerade verlängert und so dürfte er dem Mozarteum bis 2031 als künstlerischer Leiter erhalten bleiben. Mozart in Salzburg Blick auf die Altstadt von Salzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für sehr viele Salzburg-Touristen ist Mozart einer der Hauptgründe für einen Besuch der Stadt. Es gibt noch ein paar andere: Sound of Music zum Beispiel. Mozart überall. Seine Statue, folgerichtig auf dem Mozartplatz gegenüber vom Salzburg Museum und auf dem Weg zum großen Residenzplatz vor dem Dom. Wer aus der Neustadt kommt hat eventuell die Salzach auf dem Mozartsteg überquert um dort hin zu kommen. Mozartstatue in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In der Neustadt, direkt am Mirabellgarten, ist die Stiftung Mozarteum zuhause. Sie fühlt sich für das Mozarterbe verantwortlich. Hier wird das Programm der jährlichen Mozartwoche im Januar geplant und umgesetzt. Die Stiftung ist aber auch verantwortlich für das Geburtshaus in der Getreidegasse und das Mozart-Wohnhaus am Makartplatz in der Neustadt. Ehemals zusammengehörig, gibt es heute organisatorisch getrennt, auch noch die Universität Mozarteum Salzburg und das Mozarteum Orchester. Ohne Mozarteum heute auch kein Mozart in Salzburg. Mozartwoche und Stiftung Mozarteum Mozarts 270. Geburtstag und gerade ist die siebzigste Mozartwoche in Salzburg zu Ende gegangen. Auch der Geburtstag war in der letzten Woche. Geboren am 27. Januar 1756. Ein sogenannter runder Geburtstag. Immer Grund genug für ein Mozartjahr und das hat ja nun gerade erst begonnen. Aus diesen Eckpunkten ergeben sich die beiden Zahlen der Überschrift: 270 Jahre Mozart und die 70. Mozartwoche. Der große Konzertsaal der Stiftung Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Mozarteum – Rundreise Rolando Villazon hatte, sehr nachvollziehbar, keine Zeit mir sein Mozart-Salzburg vorzustellen. Aber Linus Klumpner, der Direktor der Mozart Museen innerhalb des weltberühmten Mozarteum, nahm sich die Zeit umfassend Auskunft zu geben. Linus Klumpner, Direktor der Mozart Museen im Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er informiert, ordnet ein, liefert Hintergründiges, genauso wie wundervolle „Fun-Facts“. Er zeigte uns nicht nur den Großen Konzertsaal des Mozarteums, er berichtet von der Geschichte der Stiftung, ihr Engagement, Organisation und Anspruch. Im Podcast klären wir auch die Sache mit dem Namen. Wer genau hinhört, merkt dass immer von Wolfgang Amadé die Rede ist. Linus klärt auch die Sache mit dem Namen. Die Mozart-Häuser und Museen Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stärke der beiden Häuser, sagt Linus Klumpner, sei die Reichhaltigkeit. Nicht nur die Räumlichkeiten sind zu sehen. Beide Museen verfügen über unendlich viel Material aus der Kunst- und Materialsammlung des Mozarteums. Der Erfolg gibt dieser Tatsache recht. Immerhin besucht mehr als eine halbe Million Menschen die Museen jedes Jahr. Mozart Wohnhaus in der Salzburger Neustadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast sehr viel Neues über die beiden Häuser und einige Überraschungen, die sie bereit halten. Wohnen bei Mozarts – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILS Das Vermächtnis Unvorstellbar: Wäre der kleine Wolferl nicht zum Kinder- und Jugendstar in Europa geworden, gäbe es heute keine Nachtmusik, keine Zauberflöte, keine großen Konzerte, kein Mozarteum. Umgekehrt wäre Mozart heute vermutlich in Salzburg nicht so präsent, wenn es zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht Menschen gegeben hätte, die eine Stiftung gründeten um das Kulturgut Mozart vor dem Vergessen zu bewahren und neu zu beleben: Hat geklappt. Zauberflöte: Instrument und Klavierauszug der Oper in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da die Villazonsche Zauberflöte vermutlich erst einmal nicht mehr auf die Bühne kommt, sollte man beim Salzburg Besuch vielleicht auf das Marionettentheater ausweichen. Denn dort hat zum Beispiel die Zauberflöte einen Stammplatz im Repertoire. Ich habe mir von Geschäftsführerin Susanne Tiefenbacher viel über Tradition und Mozartopern auf der Marionettentheaterbühne erzählen lassen. Susanne Tiefenbacher und “ihre” Marionetten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Noch in Tipp in Sachen Zauberflöte: Am 25. April hat die „Kleine Zauberflöte“ Premiere im Salzburger Landestheater. Ein wenig Jugendtheater (für alle, die mit Kindern unterwegs sind) und ein wenig für Alle, die Mozarts berühmteste Oper entspannter und kürzer genießen möchten. An Faden und Drehkreuz: Marionetten aus der Zauberflöte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mozart, Kugeln, Kapaun und Nockerl Die Besuchenden sollten die Stadt auf jeden Fall inhalieren, gleich ob ausschließliche Mozartluft oder das weitere großartige Angebot der Stadt Salzburg. Original Mozartkugeln aus dem Hause Fürst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der „kulinarische“ Mozart drängt sich natürlich ebenfalls auf. Nur in Salzburg gibt es das ORIGINAL. Mozartkugeln kauft man ausschließlich in den Geschäften der Konditorei und Confiserie Fürst. Der Preis ist stattlich, der Genuss auch. Mozart-Dinner-Konzert: Oper und Kulinarik – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für Mozartfans, die Musik und Kulinarik verbinden möchten, hab ich noch einen, durchaus wohlbekannten, aber reizvollen Tipp. Wie wäre es mit einem Mozart Dinner Konzert? Hier lässt sich ein Abend mit Menü und „Mozart live“ verbinden. Die Räumlichkeiten im Barocksaal des Stiftskulinarium St. Peter haben Anziehungskraft. Ein 3 Gang-Menü in Kombination mit Highlights aus Mozartopern verspricht einen wundervollen Abend. Getestet und genossen. Hört selber im Podcast. Dessert Highlight: Salzburger Nockerl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Salzburg Tourismusinfos Stiftung Mozarteum Mozart Museen Mozartwoche Salzburger Marionettentheater Salzburger Landestheater Mozart Dinner-Konzert Urlaub in Österreich Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Salzburg Tourismus und der Österreich Werbung. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Salzburg: Eine Stadt zum Wiederkommen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR306 – 270/70: “Popstar” Mozart und Salzburger Spuren first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
drei F+ - Der Franke und Bornberg Podcast zu Versicherungen, Finanzen und Nachhaltigkeit
Seit über 20 Jahren analysieren wir systematisch die Leistungspraxis der Berufsunfähigkeitsversicherer. Allein im vergangenen Jahr haben wir mehr als 48.000 Leistungsfälle ausgewertet und über 1.650 Stichproben durchgeführt. In dieser Folge sprechen wir darüber, was die Zahlen wirklich bedeuten – für Kunden, für Vermittler und für alle, die sich mit der Absicherung der Arbeitskraft beschäftigen.
Die Wirtschaft benötigt dringend mehr Fachkräfte. Zugleich sind knapp sieben Millionen geringfügig beschäftigt. Auch deshalb steht der Minijob wieder im Fokus. Abschaffen? Doch was wäre dadurch gewonnen?
Wann Verzug und wann Fälligkeit des Arbeitslohnes? Welche Konsequenzen hat dies für den Arbeitgeber?Was ist mit Schadenersatz? Was bei vorzeitigen Ende - zur Mitte des Monats - des Arbeitsverhältnisses? Was ist mit der Schadenpauschale? Was ist bei Freistellung? Welchen Einfluss haben Ausschlussfristen auf die Durchsetzbarkeit? Was ist mit dem Zurückbehaltungsrecht des Arbeitnehmers in Bezug auf seine Arbeitskraft?Artikel:1. Arbeitslohn2. LohnklagePodcastfolgen:1. Rückzahlung bei überzahlten Lohn2. gleiche Lohn für gleiche Arbeit3. Wann wir der Lohn nach einer Kündigung fällig?Homepage:Rechtsanwalt Andreas Martin - Arbeitsrecht in MarzahnAnwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin
Am 15. Dezember 1995 entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) über den Fall eines belgischen Fußballprofis – und schrieb damit Wirtschaftsgeschichte. Das sogenannte Bosman-Urteil war kein sportpolitisches Signal, sondern ein nüchternes arbeitsrechtliches Urteil. Dennoch veränderte es die Spielregeln eines gesamten Marktes: Ablösesummen nach Vertragsende verschwanden, Ausländerquoten für EU-Bürger fielen, die Mobilität der Arbeitskraft wurde zum zentralen Hebel im Profifußball - finanziell wie sportlich.
KI bringt einen noch schnelleren Wandel als das Internet. Über Börsenkurse und zukünftige Einkommen unterhalten sich Andreas Beck und Prof. Rieck. Mein neuer Kurs über spieltheoretisches Verhandeln (Vorbestellungen): https://www.rieck-verlag.de/verhandlu... ► WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK: Die digitale Transformation hat durch die Plattformökonomie eine grundlegende Neuordnung wirtschaftlicher Prinzipien ausgelöst. Ihr Kern ist der doppelte Netzwerkeffekt: Der Wert einer Plattform steigt mit der Nutzerzahl auf beiden Marktseiten – Anbieter und Nachfrager. So entsteht ein natürlicher Zug zum Monopol, sichtbar bei Meta, Amazon oder YouTube. Die Wertschöpfung verlagert sich vom Produkt hin zum Verteilungsmechanismus. Digitale Güter kosten in der Reproduktion fast nichts, während die Plattformen durch Skaleneffekte und Datenmacht dominieren. Künstliche Intelligenz bildet die nächste Entwicklungsstufe dieser Logik – und zugleich deren Störfaktor. Sie kann bisherige digitale Geschäftsmodelle entwerten, weil sie Texte, Code oder Designs nahezu ohne Grenzkosten erzeugt. Damit werden standardisierte Softwarelösungen unter Druck gesetzt, deren Geschäftsmodell auf künstlicher Verknappung beruhte. In dieser neuen Konkurrenz ist Datenhoheit der entscheidende Vorteil: Je exklusiver und hochwertiger die Trainingsdaten – ob Unternehmensdaten von SAP oder Konsumentenwissen von Amazon – desto stärker die KI. Folglich verändert KI die Arbeitswelt grundlegend. Routinisierbare Wissensarbeit wie Content-Erstellung, juristische Standardaufgaben oder Compliance wird automatisiert. Dagegen gewinnen nicht-digitalisierbare Tätigkeiten an Bedeutung – etwa spezialisierte Handwerksleistungen oder physische Produktion. Gewinner sind die „Enabler“ der KI-Ökonomie: Anbieter von Rechenleistung (z. B. Nvidia) und Energie. Die menschliche Arbeitskraft verlagert sich auf kreative Problemdefinition, strategische Kuratierung und Entscheidungen auf Basis von KI-generierten Optionen. Philosophisch lässt sich diese Entwicklung mit Burbach und Höffes „Alles und Nichts“ fassen: Die binäre Logik von 0 und 1 entkörperlicht das Denken und entwertet das Singuläre zugunsten des Netzwerks. Daraus entsteht die Gefahr des „Model Collapse“ – wenn KI-Systeme zunehmend auf eigene, synthetische Daten trainiert werden, droht ein qualitativer Realitätsverlust. Für Anleger bedeutet das: Diversifikation bleibt die wichtigste Strategie. Eine breite Streuung über globale Indexfonds ist nachhaltiger als der Versuch, einzelne Gewinner vorherzusagen. Eine ausreichende Liquiditätsreserve („Kriegskasse“) sichert Handlungsfähigkeit in Krisen. Gesellschaftlich erfordert der Wandel eine neue Bildungspolitik: weniger reines Faktenlernen, mehr Förderung von kritischem Denken, Kreativität und der Fähigkeit, sinnvoll mit KI-Systemen zu interagieren. ► WEITERES VON CHRISTIAN RIECK: ○ Instagram: / profrieck ○ X/Twitter: / profrieck ○ LinkedIn: / profrieck #profrieck #andreasbeck Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz-, Rechts- oder Medizinkanal. Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind weder finanzieller, juristischer noch medizinischer Rat oder persönliche Empfehlung. Bitte informieren Sie sich aus mehreren unabhängigen Quellen und holen Sie professionellen Rat ein, insbesondere bei Investitionen oder medizinischen Fragen. Keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten oder zu Selbstdiagnose oder Selbsttherapie.
Christina Pallmann ist Head of Employer Branding & Recruiting bei den Globus Markthallen, ausgezeichnet als Employer Brand Managerin des Jahres 2024, mit über 16.000 Followern auf LinkedIn und eine feste Größe als Speakerin und Dozentin.In dieser Folge sprechen wir über eines ihrer Herzensthemen: Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nicht als Buzzword – sondern als echte gelebte Praxis.Wir gehen der Frage nach: Wie schaffen es Unternehmen, Rahmenbedingungen zu gestalten, die nicht nur gut klingen, sondern Mitarbeitenden wirklich helfen?Darüber haben wir gesprochen:Individuelle Lösungen statt Standardprogramme: Warum es oft die kleinen Dinge sind, die Großes bewirken – vom Kita-Abholen bis zum Gassi-Gehen.Sondertage mit Sinn: Wie Social Days oder Ehrenamtstage Mitarbeitenden Freiraum geben – und gleichzeitig die Arbeitgebermarke stärken.Kulturwandel von innen: Warum Vereinbarkeit nicht in Excel-Programmen entsteht, sondern in einer Haltung, die den Menschen sieht – und nicht nur die Arbeitskraft.Performance durch Wertschätzung: Wie Aufmerksamkeit, Anerkennung und Vertrauen am Ende zu mehr Engagement und Leistung führen.Best Practices aus der Praxis: Was Globus Markthallen erfolgreich macht – und was andere Unternehmen davon lernen können.Diese Episode zeigt: Vereinbarkeit muss nicht teuer sein. Sie muss ehrlich sein.Und sie entscheidet darüber, ob Arbeitgeber in Zukunft wirklich attraktiv bleiben.Jetzt reinhören – und Inspiration holen, wie Vereinbarkeit im Alltag funktioniert.Und hier ist der Kontakt zu Christina: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christinapallmann/
Willkommen zu einer neuen Folge im Gelbewusst Podcast. Heute geht es um eine Möglichkeit, kostenfrei bzw. kostenreduziert Urlaub zu machen. “Urlaub gegen Hand” bedeutet, dass du eine kostenlose Urlaubsunterkunft sowie Verpflegung erhältst und im Gegenzug eine bestimmte Unterstützungsleistung erbringst. Das kann bspw. Hilfe bei der Gartenarbeit oder bei handwerklichen Arbeiten sein, in der Pflege oder beim Einkaufen und der Haushaltsführung. Doch warum entscheiden sich Menschen dafür, ihre Ferien nicht nur mit Sightseeing, sondern auch mit echter Arbeit zu verbringen? Bei „Urlaub gegen Hand“ arbeitest du ein paar Stunden am Tag. Geld fließt dabei in der Regel nicht. Das Konzept ist einfach: Du tauschst deine Arbeitskraft gegen das, was du zum Leben brauchst – oft sind das ein Bett, drei Mahlzeiten am Tag und der Zugang zu einer Gemeinschaft. Die Tätigkeiten können ganz unterschiedlich sein: Auf dem Land: Tiere versorgen, Gemüse ernten, beim Hausbau helfen In der Hotellerie: Rezeption, Reinigung, Gäste betreuen In sozialen Projekten: Mithelfen in Schulen, beim Umweltschutz oder bei Kulturveranstaltungen Die Vermittlung von Urlaub gegen Hand erfolgt heutzutage meist über Online-Plattformen. Du erstellst ein Profil und suchst Angebote nach Region, Projektart oder Zeitraum und kontaktierst den Anbieter. Manche Online-Plattformen bieten auch die Möglichkeit Suchanzeigen zu erstellen, so dass sich potentielle Anbieter bei Dir melden können. Diese Art des Urlaubmachens passt gut zu Menschen, die länger unterwegs sein wollen, aber mit kleinem Budget, Land und Leute wirklich kennenlernen möchten, sich für ökologische oder soziale Themen interessieren und gerne Teil einer Gemeinschaft sein möchten. “Urlaub gegen Hand” wird von Menschen jeden Alters genutzt, von jungen Leuten meist zwischen Schule und Studium, im mittleren Alter bspw. im Rahmen eines Sabbaticals, und von älteren Menschen, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder die passive Phase der Altersteilzeit eintritt. Die Vorteile sind: Du vermeidest Ausgaben für Unterkunft und Essen – oft der größte Kostenfaktor beim Reisen. Du lernst neue Fähigkeiten – von Gärtnern bis Kochen oder Handwerken. Du bekommst einen ganz anderen Zugang zum Land und zur Kultur. Du knüpfst internationale Kontakte – manche Freundschaften halten ein Leben lang. Und: Es entschleunigt. Viele sagen, dass sie sich durch das einfache Leben vor Ort wieder mehr auf das Wesentliche besinnen konnten. Wichtig ist vor allem, im Vorfeld ganz genau abzuklären, wie viele Stunden du arbeiten sollst, welche Aufgaben anstehen und welche Ausstattung deine Unterkunft hat. Hier ein paar Tipps für deine erste “Urlaub gegen Hand” Reise: Höre auf dein Bauchgefühl – wenn du merkst, dass es nicht passt, darfst du gehen. Fang klein an: Vielleicht erst mal für eine Woche – so kannst du testen, ob das was für dich ist. Sei offen – aber auch klar: Nenne deine Erwartungen und Grenzen. Pack sinnvoll: Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk mitnehmen. Urlaub gegen Hand ist keine All-inclusive-Reise. Es ist ein Abenteuer, manchmal anstrengend, oft bereichernd. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Die erste Folge der zweiten Staffel kommt – Überraschung – mit dezenter Überlänge. Kein Wunder, denn mit unserem Gast Marcus „Jackson“ Bolz gab es einfach zu viele Themen:Ist er schwervermittelbare Arbeitskraft oder doch Wetterfee in Saudi-Arabien?Wie plant man erfolgreich Kackarschveranstaltungen?Und wie wird man durch einen kleinen Diebstahl zum gefragten Produktionsleiter – ganz ohne Ahnung von Veranstaltungstechnik?Freut euch auf eine unterhaltsame, chaotische und ehrliche Folge zum Auftakt der neuen Staffel!
Die Migrationspolitik bekämpft nicht Migration, sondern die Rechte migrierter Menschen – zur Freude des Kapitals, das mit prekärer Arbeitskraft versorgt wird. Dass vor allem diese Ausnutzung von Einwanderern verhindert werden muss, wusste schon der Sozialistenkongress von 1907. Artikel vom 01. Mai 2025: https://jacobin.de/artikel/migration-sozialistenkongress-bafta-sarbo Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Wohlstand für Alle Die Reichen haben Kapital und beziehen daraus ihre Einkünfte, während alle anderen ihre Arbeitskraft verkaufen müssen – so denkt man zumindest. Inzwischen aber arbeiten auch Reiche - und zwar in hervorragend bezahlten Jobs. Branko Milanović verwendet den Begriff "Homoploutia", um eine Gesellschaftsform zu beschreiben, in der die Reichen gleichzeitig durch hohe Arbeitseinkommen und durch hohe Kapitaleinkommen wohlhabend sind. Diese neue Elite überwindet gewissermaßen den Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit. Das klingt eigentlich gut, führt jedoch dazu, dass sich die ökonomische Ungleichheit verstärkt: Wer ohnehin schon privilegiert ist, profitiert doppelt, während andere gesellschaftliche Gruppen weder über vergleichbares Arbeitseinkommen noch über Vermögenswerte verfügen. Homoploutia bezeichnet also die zunehmende Überlappung von Spitzenverdienern und Kapitalbesitzern - greift hier noch die Theorie von Karl Marx? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von “Wohlstand für Alle”. Oles Maro-Heft "Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit" könnt ihr nun vorbestellen: https://autorenwelt.de/gestohlene-zeit Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Literatur/Quellen: Die Publikationen von Branko Milanović und seinen Kollegen: https://branko2f7.substack.com/p/new-capitalism-in-america https://stonecenter.gc.cuny.edu/research/homoploutia-top-labor-and-capital-incomes-in-the-united-states-1950-2020/ https://stonecenter.gc.cuny.edu/files/2021/11/Ranaldi-and-Milanovic-2021.pdf Rhymer Rigby in der “FT” über Reiche, die arbeiten: https://www.ft.com/content/20c42d38-f007-11e9-a55a-30afa498db1b Wolfgang Lauterbach in der “Zeit” über Reiche in Deutschland: https://www.zeit.de/arbeit/2023-04/reichtum-persoenlichkeit-soziologie-wolfgang-lauterbach-interview Termine: Am 30.8. ist Wolfgang in Dinslaken: https://www.instagram.com/p/DMF4alWNqkg/ Am 31.8. ist Wolfgang in Trier: https://www.broadway-trier.de/filme/open-air-im-brunnenhof-coriolanus-44834/ Am 3.9. ist Wolfgang in Mainz: https://www.landesmuseum-mainz.de/veranstaltungen/detail/filmnaechte-im-museum-boulevard-der-daemmerung Am 6.9. ist Wolfgang in Zürich auf einem Podcast-Festival: https://reflab-festival.ch/theolounge-mit-wolfgang-m-schmitt-und-manuel-schmid-apokalypse-auf-repeat-warum-wir-den-weltuntergang-immer-wieder-schauen-und-doch-aufs-happy-end-hoffen/ Am 7.9. diskutiert Wolfgang in Zürich über den Film “Unser Geld”: https://www.riffraff-houdini.ch/de-ch/film/unser-geld.html
„Ein gerechter Lohn für ein gerechtes Tagwerk“, forderten die Gewerkschaften zu Zeiten von Friedrich Engels und Karl Marx. Noch heute ist dieser Ruf nach einem gerechten Lohn immer wieder zu hören – vorgetragen von Arbeitern, Gewerkschaftern oder Politikern. Was aber soll überhaupt ein gerechter Lohn sein? Ist es gerecht, dass die einen mehr, die anderen weniger verdienen? Wird hier nicht eine Rationalisierung von Ungleichheit versucht, die letztlich argumentativ nicht haltbar ist? Oftmals wird der ungleiche Lohn mit der jeweiligen Qualifizierung der Arbeitskraft begründet. Dies aber ist eine eigenartige Kategorie: Zwar kann man noch über die Länge der Ausbildung Differenzen erkennen, aber unterschiedliche Jobs miteinander zu vergleichen, ist schwerlich möglich. Zumal es gerade nicht so erscheint, dass die Einkommensmillionäre alle wahnsinnig qualifiziert sind. Schon Marx und Engels stellten bei aller Sympathie für die Gewerkschaften die Vorstellung, die in der Forderung nach gerechter Entlohnung liegt, radikal infrage. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt knüpfen daran in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ an. Literatur: Friedrich Engels: "Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk", online verfügbar unter: https://dhspriory.org/kenny/PhilTexts/Marx/German/me19_247.htm. GegenStandpunkt: "Wer verdient warum wie viel? Gegen den Moralismus in der Einkommensfrage", online verfügbar unter: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/wer-verdient-warum-viel. Gilles Campagnolo/Thomas Marxhausen: "Gerechter Lohn", in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, online verfügbar unter: https://www.inkrit.de/e_inkritpedia/e_maincode/doku.php?id=g:gerechter_lohn. Karl Marx: "Lohn, Preis und Profit", online verfügbar unter: https://marx-wirklich-studieren.net/wp-content/uploads/2013/07/marx-lohn-preis1.pdf. Termine: Wolfgang ist am 23. August in Frankfurt zu erleben: https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-23-8-2025/e2373505 diekaes.reservix.de Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Jeder fünfte Schüler will nach dem Abschluss erstmal Geld verdienen. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann-Stiftung, für die knapp 2.000 Teenager und junge Erwachsene befragt worden sind. Doch ist das sinnvoll oder riskieren die Jugendlichen damit eine Zukunft als ungelernte Arbeitskraft? Und: Warum entscheiden junge Menschen so? Darauf schauen wir heute in unserem BR24 Thema des Tages. Redaktion: Veit Schmelter, Moderation: Joachim Dangel
Rund 320.000 Menschen arbeiten in Deutschland in sog. Behindertenwerkstätten. Diese Einrichtungen stehen zunehmend in der Kritik. Denn wer einmal dort arbeitet, hat wenig Chancen, es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Außerdem ist die Arbeit schlecht bezahlt: Im Schnitt nur 1,35 Euro pro Stunde. Gleichzeitig machen die Werkstätten jährlich einen Umsatz von acht Milliarden Euro, auch weil immer mehr große Konzerne die Arbeitskraft der Werkstätten in Anspruch nehmen. Viele Beschäftigte fordern mehr Geld, mehr Anerkennung und Selbstbestimmung. Und auch die UN haben Deutschland wegen der Werkstätten schon eine Rüge erteilt. Im kleinen Ort Schengen in Luxemburg, an den Grenzen zu Deutschland und Frankreich, haben die Bundesrepublik, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande 1985 das Übereinkommen von Schengen unterzeichnet. Schrittweise wollte man die Personenkontrollen an den Binnengrenzen abbauen. Ein Meilenstein in der Entwicklung der Region. 10 Jahre später waren dann die rechtlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen, die es brauchte, damit die Idee der Freizügigkeit in noch größerem Stil umgesetzt werden konnte. Mit einem einheitlichen Schengen-Visum, mit der Klärung der Asylbestimmungen und mit gemeinsamer Polizeiarbeit. Gestartet ist man 1995 mit sieben Mitgliedsstaaten, inzwischen sind alle EU-Staaten dabei, außerdem Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein. Aber die offenen Grenzen sind teilweise keine offenen Grenzen mehr. Was geht uns dadurch verloren? Wie kann der Schengen Raum bewahrt werden? Und welche Grenzen brauchen wir? Darüber sprechen wir mit unserem Korrespondenten in Brüssel Andreas Meyer-Feist, mit dem Migrationsforscher Gerald Knaus, mit der Autorin Özlem Özgül Dündar, mit dem Politikwissenschaftler Volker M. Heins und dem Völkerrechtler Stefan Salomon, der mit Erfolg gegen Grenzkontrollen geklagt hat. Podcast-Tipp: Einladung und Grenze - Eine Geschichte von Tür und Tor Türen symbolisieren Einladung und Abgrenzung: von Stadttoren bis zu Online-Portalen. Sie schreiben Geschichte und öffnen Welten, wie das Brandenburger Tor 1989, aber schützen auch die Privatsphäre. Ein Schritt über die Schwelle kann vieles verändern. https://www.ardaudiothek.de/episode/zeitfragen-feature/einladung-und-grenze-eine-geschichte-von-tuer-und-tor/deutschlandfunk-kultur/14053893/
Rund 320.000 Menschen arbeiten in Deutschland in sog. Behindertenwerkstätten. Diese Einrichtungen stehen zunehmend in der Kritik. Denn wer einmal dort arbeitet, hat wenig Chancen, es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Außerdem ist die Arbeit schlecht bezahlt: Im Schnitt nur 1,35 Euro pro Stunde. Gleichzeitig machen die Werkstätten jährlich einen Umsatz von acht Milliarden Euro, auch weil immer mehr große Konzerne die Arbeitskraft der Werkstätten in Anspruch nehmen. Viele Beschäftigte fordern mehr Geld, mehr Anerkennung und Selbstbestimmung. Und auch die UN haben Deutschland wegen der Werkstätten schon eine Rüge erteilt. Im kleinen Ort Schengen in Luxemburg, an den Grenzen zu Deutschland und Frankreich, haben die Bundesrepublik, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande 1985 das Übereinkommen von Schengen unterzeichnet. Schrittweise wollte man die Personenkontrollen an den Binnengrenzen abbauen. Ein Meilenstein in der Entwicklung der Region. 10 Jahre später waren dann die rechtlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen, die es brauchte, damit die Idee der Freizügigkeit in noch größerem Stil umgesetzt werden konnte. Mit einem einheitlichen Schengen-Visum, mit der Klärung der Asylbestimmungen und mit gemeinsamer Polizeiarbeit. Gestartet ist man 1995 mit sieben Mitgliedsstaaten, inzwischen sind alle EU-Staaten dabei, außerdem Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein. Aber die offenen Grenzen sind teilweise keine offenen Grenzen mehr. Was geht uns dadurch verloren? Wie kann der Schengen Raum bewahrt werden? Und welche Grenzen brauchen wir? Darüber sprechen wir mit unserem Korrespondenten in Brüssel Andreas Meyer-Feist, mit dem Migrationsforscher Gerald Knaus, mit der Autorin Özlem Özgül Dündar, mit dem Politikwissenschaftler Volker M. Heins und dem Völkerrechtler Stefan Salomon, der mit Erfolg gegen Grenzkontrollen geklagt hat. Podcast-Tipp: Einladung und Grenze - Eine Geschichte von Tür und Tor Türen symbolisieren Einladung und Abgrenzung: von Stadttoren bis zu Online-Portalen. Sie schreiben Geschichte und öffnen Welten, wie das Brandenburger Tor 1989, aber schützen auch die Privatsphäre. Ein Schritt über die Schwelle kann vieles verändern. https://www.ardaudiothek.de/episode/zeitfragen-feature/einladung-und-grenze-eine-geschichte-von-tuer-und-tor/deutschlandfunk-kultur/14053893/
Rund 320.000 Menschen arbeiten in Deutschland in sogenannten Behindertenwerkstätten. Diese Einrichtungen stehen zunehmend in der Kritik. Denn wer einmal dort arbeitet, hat wenig Chancen, es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Außerdem ist die Arbeit schlecht bezahlt: Im Schnitt nur 1,35 Euro pro Stunde. Gleichzeitig machen die Werkstätten jährlich einen Umsatz von acht Milliarden Euro, auch weil immer mehr große Konzerne die Arbeitskraft der Werkstätten in Anspruch nehmen. Viele Beschäftigte fordern mehr Geld, mehr Anerkennung und Selbstbestimmung. Und auch die UN haben Deutschland wegen der Werkstätten schon eine Rüge erteilt. Warum gibt es trotzdem noch Behindertenwerkstätten? Was ist dran an den Vorwürfen von Ausgrenzung und Ausbeutung? Ist das Konzept der Werkstätten überholt oder gibt es nach wie vor Menschen, die hier ihren idealen Lebens- und Arbeitsplatz finden? Und was braucht es für echte Inklusion in der Arbeitswelt? Darüber sprechen wir mit Ulrich Scheibner, dem ehemaligen Geschäftsführer der „Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten“, dem Teilhabeforscher Prof. Markus Schäfers, der behinderten EU-Abgeordneten Kathrin Langensiepen, sowie mit Anne Gersdorff, die als Sozialarbeiterin Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt begleitet. Podcast-Tipp: Die neue Norm Muss man drei "Behinderten" zuhören? Muss man nicht, man sollte. Karina Sturm, Jonas Karpa und Raúl Krauthausen brechen die Norm des Normalen auf und sprechen über Vielfalt, Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderung. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-neue-norm/70153468/
Rund 320.000 Menschen arbeiten in Deutschland in sogenannten Behindertenwerkstätten. Diese Einrichtungen stehen zunehmend in der Kritik. Denn wer einmal dort arbeitet, hat wenig Chancen, es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Außerdem ist die Arbeit schlecht bezahlt: Im Schnitt nur 1,35 Euro pro Stunde. Gleichzeitig machen die Werkstätten jährlich einen Umsatz von acht Milliarden Euro, auch weil immer mehr große Konzerne die Arbeitskraft der Werkstätten in Anspruch nehmen. Viele Beschäftigte fordern mehr Geld, mehr Anerkennung und Selbstbestimmung. Und auch die UN haben Deutschland wegen der Werkstätten schon eine Rüge erteilt. Warum gibt es trotzdem noch Behindertenwerkstätten? Was ist dran an den Vorwürfen von Ausgrenzung und Ausbeutung? Ist das Konzept der Werkstätten überholt oder gibt es nach wie vor Menschen, die hier ihren idealen Lebens- und Arbeitsplatz finden? Und was braucht es für echte Inklusion in der Arbeitswelt? Darüber sprechen wir mit Ulrich Scheibner, dem ehemaligen Geschäftsführer der „Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten“, dem Teilhabeforscher Prof. Markus Schäfers, der behinderten EU-Abgeordneten Kathrin Langensiepen, sowie mit Anne Gersdorff, die als Sozialarbeiterin Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt begleitet. Podcast-Tipp: Die neue Norm Muss man drei "Behinderten" zuhören? Muss man nicht, man sollte. Karina Sturm, Jonas Karpa und Raúl Krauthausen brechen die Norm des Normalen auf und sprechen über Vielfalt, Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderung. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-neue-norm/70153468/
Hightech auf dem Acker: Warum Friday for Future Kinder demonstrieren können Bald beginnt auf den Feldern wieder die Aussaat. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Kultur und den lokalen Witterungsbedingungen ab. Der Landwirt prüft, wann der beste Zeitpunkt für die Aussaat ist, wie warm und abgetrocknet der Boden zum Beispiel ist. Dann kommen Sämaschinen zum Einsatz, teilweise wahre Hightech-Maschinen. Erst dieser gewaltige Fortschritt erlaubt übrigens den Fridays for Future - und ich habe es satt - Protestanten, mit viel Zeit ausgiebig auf den Straßen zu demonstrieren. Früher hätte man ihre Arbeitskraft für Arbeiten auf dem Acker dringend gebraucht zum Beispiel für Kartoffelkäfer lesen oder Kartoffelklauben. Sonst hätte es nichts zu essen gegeben.
Wir machen den Wahl-O-Mat! Kurz vor der Bundestagswahl diskutieren wir die wichtigsten gesellschaftlichen und politischen Themen, die Deutschland aktuell beschäftigen. Sollte es ein generelles Tempolimit geben? Brauchen wir ein soziales Pflichtjahr? Sollte Gott im Grundgesetz stehen? Nach vielen Kontroversen Fragen erfahren wir, welche Partei laut Wahl-O-Mat am besten zu Manuel passt — und ob er sie wirklich wählen wird. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Intro Gute Podcast-Apps Easy Italian (YouTube) Darüber redet Deutschland: Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2025 Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2025 Wahl-O-Mat und Alternativen (Wikipedia) Real-O-Mat BVG „Is mir egal" (feat. Kazim Akboga) (YouTube) MrWissen2go: Videos zur Bundestagswahl 2025 (YouTube) Wichtige Vokabeln in dieser Episode die These: Aussage, die als Grundlage für eine Argumentation dient die Wahlentscheidung: persönliche Entscheidung, welche Partei man wählt etwas deckeln: eine Obergrenze für etwas festlegen das Grundgesetz: die Verfassung Deutschlands befremdlich: ungewohnt, merkwürdig oder irritierend die Fachkraft: qualifizierte Arbeitskraft mit spezieller Ausbildung der Spitzensteuersatz: der höchste Steuersatz, der für hohe Einkommen gilt die Rüstungsgüter: Waffen und militärische Ausrüstung die Frauenquote: festgelegter Mindestanteil von Frauen in bestimmten Positionen etwas verwerfen: eine Idee oder einen Plan ablehnen oder aufgeben straffrei: ohne rechtliche Konsequenzen oder Strafe das Ehrenamt: freiwillige, gemeinnützige Tätigkeit ohne Bezahlung Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Die Babyboomer erreichen die Rente. Bis 2036 werden fast 20 Millionen ihren Job verlassen. Damit geht ihre Arbeitskraft und ihr Wissen verloren. Für sie könnte der Fachkräftemangel eine Chance bieten, so Wirtschaftsjournalistin Heckel. Ege, Christian;Heckel, Margaret www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Sie erhalten kaum Ausbildung und werden als billige Arbeitskraft ausgenutzt. Sich wehren ist schwierig, erzählen Praktikantinnen in «Kassensturz». Weitere Themen: Elektrorasierer im Test und 50 Jahre Konsumentensendung «Espresso» am Radio. Arbeiten im Praktikum – Ausbeutung statt Ausbildung? Voll arbeiten, aber nur einen Drittel des Lohnes verdienen: Die Realität für immer mehr Praktikantinnen und Praktikanten. Sie erhalten kaum Ausbildung und werden als billige Arbeitskraft ausgenutzt. Sich wehren ist schwierig, wie drei Betroffene erzählen. Braucht es besseren rechtlichen Schutz? Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse nimmt in «Kassensturz» Stellung. Elektrorasierer im Test – Einer beisst sich am Bart die Klingen aus «Kassensturz» lässt zehn der meistverkauften Elektrorasierer im Labor testen: Wie gründlich rasieren sie? Wie lange dauert die Rasur? Kommen sie an entlegene Stellen? Und wie lange hält der Akku? Fazit: Die schlechtesten Rasierer im Test schneiden nicht nur schlecht, sie sind auch nicht schonend zur Haut. 50 Jahre «Espresso» – Beherzter Konsumjournalismus am Radio Seit 50 Jahren setzt sich die Radiosendung «Espresso» für Konsumentenanliegen ein. Am 8. Januar 1975 erklingt erstmals das markante Signet von «Index 5 vor 12», die Vorläufersendung des heutigen Konsumentenmagazins. «Kassensturz» blickt zurück auf 50 bewegte Radio-Jahre.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
EXPERTENGESPRÄCH | In dieser Folge begrüßen wir Hamid Hosseini, den CEO von Ecodynamics, zurück bei digital kompakt. Diesmal geht es um das Thema KI-Agents - Programme die Arbeitsabläufe automatisieren, die vorher von Menschen gemacht wurden. Hamid geht sogar noch einen Schritt weiter: Er sagt seine KI-Agents können Menschen regelrecht “klonen”. Was es mit dieser Aussage auf sich hat, wie KI-Agents funktionieren, was sie können und warum es sich lohnt, gerade jetzt in diesen Bereich zu investieren, erfährst du in dieser Folge. Du erfährst... …was KI-Agents sind …für welche Aufgaben KI-Agents geeignet sind …wie Hamid Menschen mit KI “klont” …ob man Profis braucht, um KI-Agents zu entwickeln …welche Tools es zur Programmierung von KI-Agents gibt …warum du nicht zwangsläufig KI brauchst, um deine Probleme zu lösen …welche Fehler du beim Einsatz von KI-Agents beachten solltest …wie Hamid den Einfluss von KI-Agents auf die Arbeit der Zukunft betrachtet Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Künstliche Intelligenz: Nachdem wir anfangs Erik Pfannmöller von Solvemate regelmäßig vor dem Mikro hatten, um dich zum Profi für Künstliche Intelligenz zu machen, diskutierten wir mit Rasmus Rothe (Merantix) und Jasper Masemann (HV Ventures) über dieses innovative Thema. Mittlerweile haben wir wechselnde Gesprächspartner um dem spannenden Thema KI auf den Grund zu gehen.
Klöster sind Orte der Spiritualität - aber gleichzeitig auch unabhängige Wirtschaftsbetriebe. Kirchensteuer kriegen sie keine. Nonnen und Mönche bringen ihre Arbeitskraft ein. Und jedes Jahr ist natürlich eine Steuererklärung fällig.// Von Katrin Boers/ WDR 2024/ www.radiofeature.wdr.de Von Katrin Boers.
Seit 2001 als Akademieleiterin der vame Business Academy aktiv, hat Julia Sohn bereits einige hundert Studierende auf ihrem Weg zu einem fundierten Abschluss begleitet. Ihre Leidenschaft für Bildung und das Engagement für gesellschaftliche Belange prägen ihre Arbeit seit über zwei Jahrzehnten. Seit 2023 ist sie zudem Partnerin bei Edukonzept, einem Anbieter für Fortbildungen für Kita-Fachkräfte und Lehrer. Doch Julia Sohn ist nicht nur in der Bildung aktiv – ihre Kreativität und ihr soziales Engagement sind Inspiration für viele. 2018 startete sie ihre erste Charity-Aktion mit einer grünen Büroklammer, die sie "hochtauschte" – eine grüne Büroklammer, die letztendlich 15.000 EUR einbrachte. Diese außergewöhnliche Idee fand große Aufmerksamkeit und zeigte, wie man durch gemeinsames Engagement viel bewegen kann. In ihrer zweiten Aktion bot sie ihre Arbeitskraft für einen Tag gegen Spenden an und sammelte auf diese Weise (beispielsweise bei einer Weinlese auf dem Weingut Metzger) 11.111 EUR. Ihre dritte Aktion, bei der sie gemeinsam mit einem Partner durch verschiedene Initiativen führte, brachte 30.000 EUR für den guten Zweck ein. Derzeit läuft die vierte Aktion von Julia Sohn, bei der die Spenden erneut an das SleepIn gehen – eine Notschlafstelle für Düsseldorfer Straßenkinder. Weitere Aktionen befinden sich schon in Arbeit. In der aktuellen Folge von Wirtschaft Düsseldorf Unplugged spricht Julia Sohn mit Moderatorin Andrea Greuner über ihre langjährige Tätigkeit in der Bildungsarbeit und ihre Charity-Aktionen. Mit unkonventionellen Ideen und tatkräftigem Engagement inspiriert sie nicht nur junge Menschen, sondern auch Unternehmen und die Gesellschaft, gemeinsam für den guten Zweck aktiv zu werden. Eine wunderbare neue Folge von „Wirtschaft Düsseldorf unplugged“, die man auf keinen Fall verpassen sollte.
Statistisch gesehen wird jede:r Vierte im Laufe seines Erwerbslebens mindestens einmal berufsunfähig. Das bedeutet, dass es nicht nur für körperlich arbeitende Menschen relevant ist, sondern auch für Büroangestellte und andere Berufsgruppen. In dieser Podcastfolge spricht finanz-heldin Alicia mit Hava Misimi, Gründerin der Femance Finanzen GmbH, über die Berufsunfähigkeitsversicherung – wie Du eine abschließt, welche Alternativen es gibt und worauf Versicherer besonders achten. Die BU-Versicherung zählt zu den drei wichtigsten Versicherungen, die man haben sollte, wenn man von seiner Arbeitskraft abhängig ist. Also jetzt reinhören und frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen, um im Ernstfall gut abgesichert zu sein. Bleib mit uns in Kontakt! Website: https://finanz-heldinnen.de/ Instagram: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Finanzplaner: https://finanz-heldinnen.de/planer
Menschenhandel in der Schweiz nimmt zu. Im vergangenen Jahr kam es zu 197 neuen Fällen. Alexander Ott ist als Leiter der Berner Fremdenpolizei in seinem Alltag mit diesem Problem konfrontiert. Er erzählt im Tagesgespräch, wie wir alle unseren Teil zur Lösung beitragen können. Menschenhandel sei ein Migrationsthema, ein toter Winkel der Globalisierung. Menschen werden unter falschen Versprechungen in die Schweiz geholt, geraten in eine Abhängigkeit und werden als Arbeitskraft oder sexuell ausgebeutet. Es passiere in unterschiedlichen Branchen, etwa in der Baubranche, im Gastgewerbe, in Care-Diensten, in der Landwirtschaft oder in der Prostitution. Wir als Konsumentinnen und Konsumenten müssten hinschauen und merken, dass es nicht sein kann, wenn Leistungen zu Dumpingpreisen angeboten werden. Menschenhandel sei ein «Holdelikt» für die Behörden, sie müssten das Vergehen aktiv suchen, da es sehr selten zu Anzeigen komme. Alexander Ott ist seit über 34 Jahre Co-Leiter des Berner Polizeiinspektorats und Leiter der Berner Fremdenpolizei.
Jetzt kostenloses Erstgespräch auf www.svenwalla.de ausmachen. In Team Calls oder bei Gesprächen mit Zahnärzten merke ich immer wieder eine gewisse Anspruchshaltung seitens der Mitarbeiter. Mitarbeiter kommen in morgens in die Praxis & sagen hier bin ich & stelle meine Arbeitskraft zur Verfügung. Gib mir meine Arbeit und alles was Du mir gibst mache ich, aber mehr auch nicht. Andererseits wird sich beschwert, dass alles so schlecht organisiert ist, die Kommunikation stimmt nicht und und und... Hier sind einmal 3 Punkte, über die Sie sich bitte Gedanken machen sollten: 1. Überlegt mal, warum Ihr da arbeitet, wo Ihr gerade seid. 2. Zeigt Eigeninitiative: 'Chef, was können wir hier im Team noch besser machen?' 3. Ohne Werte oder jemanden zu verurteilen Probleme besprechen und selber auch mal Lösungen suchen. Arbeitet eine Praxisphilosphie / Eure Werte aus! Zum Wohl der Praxis, zum Wohl der Patienten, zum Wohl Eurer Motivation bei der Arbeit. Bitte denkt einmal darüber nach! Jetzt kostenloses Erstgespräch auf www.svenwalla.de ausmachen.
Diese Woche mit Katharina Schipkowski und Sandra Kirchner Ein Brandanschlag auf einen Strommast hat das Werk des Elektroautobauers Tesla im brandenburgischen Grünheide lahmgelegt. Auch viele Haushalte in Brandenburg und Berlin waren zeitweilig ohne Strom. In einem Bekennerschreiben der sogenannten "Vulkangruppe" heißt es, Tesla fresse Erde, Ressourcen, Menschen und Arbeitskraft und spucke dafür "SUVs, Killermaschinen und Monstertrucks" aus. In keinem anderen Land in Europa fällt so viel Verpackungsmüll an wie in Deutschland. Hierzulande verursachen Verpackungen pro Jahr 19 Millionen Tonnen CO2. Dem will die EU mit der Verpackungsrichtlinie jetzt einen Riegel vorschieben. Bestimmte Plastikverpackungen werden verboten, alle Verpackungen sollen künftig recycelt werden. Frauen in Entwicklungsländern sind von Wetterextremen infolge des Klimawandels unverhältnismäßig stark betroffen. Ein Bericht der UN-Ernährungsorganisation FAO zeigt, dass Haushalte mit weiblichem Haushaltsvorstand bei Hitzewellen und Überschwemmungen größere finanzielle Einbußen erleiden als männlich geführte Haushalte. Grund sind diskriminierende Normen und Gesetze, die Frauen den Zugang zu Land, Geld, Informationen und Technologien erschweren. Aber auch ihre Verantwortlichkeiten im Haushalt und bei der Sorgearbeit spielen eine Rolle. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Fünf Menschen kommen in Daylsford ums Leben, nachdem ein Auto gestern Abend in einen Biergaren gerast war / Israelische Armee spaltet nach eigenen Angaben den Gazastreifen in zwei Teile / Westaustralien stimmt historischer Ausgleichszahlung von ingesamt 180 Millionen Dollar an australische Ureinwohner zu / Jede vierte Arbeitskraft in der medizinischen Grundversorgung plant, ihren Beruf in den nächsten zwei bis fünf Jahren wegen Stress und Erschöpfung bei der Arbeit aufzugeben / 35-Jähriger Mann nach stundenlanger Geiselnahme am Hamburger Flughafen festgenommen