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Am Donnerstag, den 05.02.2026, wird der „New START“-Vertrag zwischen den beiden Atommächten USA und Russland enden. Dieser Vertrag limitierte für beide Seiten den Besitz und die Anzahl der Atomwaffen auf 1550 Stück (1). Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob ein neuer Vertrag geschlossen wird. Ein Kommentar von Claudia Töpper.Inhalt des New START-VertragesDer New START (Strategic Arms Reduction Treaty) Vertrag wurde am 08. April 2010 von dem damaligen US-Präsidenten, Barack Obama und dem damaligen russischen Präsidenten, Dmitri Medwedew in Prag unterzeichnet. Am 05. Februar 2011 trat er in Kraft und wurde kurz nach dem Amtsantritt von US-Präsident, Joe Biden 2021 bis zum 5. Februar 2026 um fünf Jahre verlängert. (2) Der Vertrag limitierte die Anzahl der einsatzbereiten strategischen Sprengköpfe auf 1550 pro Seite, die Anzahl der einsatzbereiten Träger wie ICBM, SLBM und schwere Bomber auf 700 und grenzte die Gesamtzahl der Träger, die pro Seite existieren durften, egal, ob eingesetzt oder nicht, auf insgesamt 800 ein. (3)Zusätzlich zu diesen Regelungen beinhaltete der Vertrag Abkommen zur Transparenz. Dies betraf den gegenseitigen Datenaustausch, Benachrichtigungen sowie bis zu 18 Inspektionen pro Jahr. (4)Der Hintergrund dieses Abkommens war, ein ungezügeltes Wettrüsten zu verhindern. Der Gedanke eines Abkommens, der die Rüstungen der USA und Russland einschränke, wird bereits seit dem Kalten Krieg durch Verträge verfolgt. Jedoch blieb es häufig bei dem Versuch, bindende Verträge abzuschließen. (5) START II von 1993 zielte beispielsweise darauf ab, die Anzahl der strategischen Sprengköpfe auf 3000 pro Seite zu reduzieren. Dieser Vertrag scheiterte jedoch aufgrund des US-Rückzugs aus dem ABM-Vertrag von 1972, den Washington 2002 verließ, um Raketenabwehrsysteme aufzubauen. Aus russischer Perspektive stellte dies einen Bruch des Gleichgewichts dar. Dieser führte als Gegenreaktion zur Entwicklung der russischen Hyperschalltechnologie. Zwar sollte der Vertrag SORT von 2002 die Beschränkungen auf 1700-2200 Sprengköpfe senken. Jedoch scheiterte auch dieses Vorhaben, da der Vertrag nie wirklich verifiziert wurde. Der INF-Vertrag von 1987 und der ABM-Vertrag von 1972 wurde ebenfalls durch die USA gekündigt. Mit dem SALT-II-Vertrag von 1979 wurde ein weiterer Versuch unternommen, die Rüstungsbegrenzung auf Waffensysteme auszuweiten, die über interkontinentale ballistische Raketen (ICBMs) und U-Boot-Raketen hinausgingen, um damit den SALT I – Vertrag von 1972 zu ergänzen. Jedoch kam es nicht zu einer Ratifizierung, da die USA unter ihrem damaligen Präsidenten, Ronald Wilson Reagan die Rüstung hochfuhren. (6)Lediglich die Verträge SALT I von 1972 und START I von 1991 kamen vor dem New START-Vertrag zustande. Der SALT I - Vertrag limitierte die Anzahl der interkontinentalen ballistischen Raketen (ICBMs) und U-Boot-Raketen und markierte damit gleichzeitig den Auftakt der Verhandlungen zwischen den USA und der Sowjetunion. Nach dem Zerfall der Sowjetunion reduzierte der START I - Vertrag die Anzahl der strategischen Sprengköpfe auf 6000 Stück pro Seite. (7)Mit dem 05. Februar 2026 endet nun das letzte Abkommen zur Begrenzung strategischer Atomwaffen für beide Länder. (8)2023 setzte Russland den Vertrag ausAm 21. Februar 2023 kündigte der russische Präsident, Wladimir Putin in seiner jährlichen offiziellen Rede zur Lage der Nation vor dem russischen Parlament in Moskau die Aussetzung der russischen Teilnahme am New‐START-Vertrag an. (9) Laut der russischen Nachrichtenagentur TASS fügte er damals hinzu:„Wir treten nicht aus dem Vertrag aus, nein, sondern setzen lediglich unsere Teilnahme aus.“ (10)Wie die russische Nachrichtenseite RT.DE berichtete, äußerte sich der ehemalige russische Präsident wie folgt zum New START-Vertrag:... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Personalberater Coach Podcast - Branchen-Insights, die dein Geschäft wirklich weiterbringen
Folge 229: Ist die Staffing-Branche im Überlebenskampf? Es ist wieder Zeit für eine Folge Staffing-Fakten und Flurfunk. André stellt seinen neuesten Marktlage-Newsletter vor und wir diskutieren über die notwendigen Shifts im Personalberatungsgeschäft. Wir sprechen darüber, wie Keynesianische Politik die Staffing-Branche beeinflusst und welche Bereiche – Temp oder Perm – widerstandsfähiger sind. Außerdem beleuchten sie die paradoxe Situation, dass die Gesamtzahl der Stellenanzeigen über Vor-Corona-Niveau liegt, während viele Spezialisten einen Verdrängungsmarkt erleben. Abgerundet wird die Folge mit den wichtigsten Ergebnissen aus dem APSCo Gehaltsreport 2025, der zeigt, dass es keinen bereinigten Gender Pay Gap gibt und wie hoch die Durchschnittsgehälter von 360°- und Client-Consultants sind.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: E-Auto-Ladenetz - Analyse von fast einer Million Ladepunkten zeigt: Europa verfehlt 2030-Ziel um 74 % Foto/Grafik: Motointegrator - Fotograf: DataPulse Research Fünf Jahre vor der 2030-Frist stehen europäischen Autofahrern und Autofahrerinnen weniger als eine Million öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. In der EU-27 sind es rund 910.000 - also nur etwa ein Viertel des von der Europäischen Kommission gesetzten Ziels von 3,5 Millionen Ladepunkten. Bei dem derzeitigen Ausbau von rund 150.000 Ladepunkten pro Jahr würde die Gesamtzahl bis 2030 nur etwa 1,7 Millionen erreichen. Um die heutige Lücke zu schließen, müssten jährlich mehr als 500.000 neue Ladepunkte installiert werden. Das Problem in der Praxis ist aber nicht nur die Menge, sondern auch die Verteilung und die Ladegeschwindigkeit. Zentrale Ergebnisse der Studie sind: Bei genauerem Hinschauen stellt man fest, dass sogar Einzelhändler bei der Zahl der Ladepunkte ganze Staaten überholen. So hat alleine Lidl mehr Ladepunkte (8.855) als Irland oder Rumänien. Dazu kommt die mangelnde Ladegeschwindigkeit. Nicht einmal 10 % der Ladepunkte ermöglichen so genanntes High Power Charging, also Schnellladen mit mehr als 150 kW. Besonders große Lücken gibt es in Nordskandinavien, Zentraldeutschland, im spanischen Binnenland und in Südpolen. Ladewüsten in Europa Die Studie zeigt deutliche Lücken im europäischen Ladenetz. Während Städte meist gut versorgt sind, gibt es dazwischen oft nur wenige Ladepunkte. In dunkelrot markierten Regionen liegt der Abstand zum nächsten Ladepunkt bei mehr als 40 km. Quantität versus Qualität Wie DataPulse Research im Auftrag von Motointegrator.de auch ermittelte, unterscheiden sich die Länder nach Anzahl der Ladepunkte (pro 100.000 Einwohnende) und Anteil der High Power Charging (HPC)-Stationen (>150 kW). Norwegen führt dabei mit einem HPC-Anteil von 30,8 %, liegt bei der Ladepunktdichte jedoch nur im Mittelfeld (462 pro 100.000 Einwohnende). Die Niederlande führen mit der höchsten Ladepunktdichte (684 pro 100.000 Einwohnende), weisen jedoch lediglich einen Schnellladeanteil von 2,3 % auf. Deutschland liegt im Mittelfeld mit 217 pro 100.000 Einwohnende und 15,9 % Schnellladeanteil. Supermärkte als Treiber Einzelhandelsketten entwickeln sich zu wichtigen Akteuren der Ladeinfrastruktur. Die Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland) hat Tausende Ladepunkte in Europa aufgebaut. Das zeigt: Private Unternehmen spielen eine zentrale Rolle beim Schließen der Ladelücke. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: Mehr Makler, weniger Vertreter: Unabhängige Beratung legt weiter zu Trotz eines Rückgangs der Gesamtzahl registrierter Versicherungsvermittler auf 179.923 (–1,7 %) wächst die Zahl unabhängiger Makler weiter leicht: +0,5 % auf 46.771. Besonders stark betroffen ist der Ausschließlichkeitsvertrieb (–3,3 %). Auch § 34f- und § 34i-Vermittler legten leicht zu. Für AfW-Vorstand Norman Wirth ein klares Signal: „Das Maklermodell ist zukunftsfähig – trotz wachsender Regulierung.“ wefox sichert sich 151 Mio. EUR zur Expansion und Rückkehr zur Profitabilität Das Insurtech wefox hat sich frisches Kapital in Höhe von 151 Mio. EUR gesichert – davon 76 Mio. über eine Kapitalerhöhung, weitere 75 Mio. durch Refinanzierung bestehender Kredite. Die Mittel sollen zur Expansion in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz sowie zum Ausbau des MGA- und Maklergeschäfts dienen. Das Unternehmen strebt im Geschäftsjahr 2025 die Rückkehr zur Profitabilität an. Im Zuge der Finanzierungsrunde wurde auch der Verwaltungsrat neu besetzt. Mütterrente III: Umsetzung frühestens 2028 – mit Rückwirkung Die Deutsche Rentenversicherung warnt vor einer Umsetzung der Mütterrente III ab 2027: Der Programmieraufwand sei so hoch, dass eine technische Umsetzung erst ab 2028 realistisch sei. Der Koalitionsausschuss erkennt die Komplexität an und hält eine rückwirkende Auszahlung für möglich. Betroffen wären über 10 Mio. Renten. Versorgungswerke: Rund 2.200 EUR Altersrente im Schnitt Rund 938.000 Mitglieder zahlten 2023 in ein berufsständisches Versorgungswerk ein, etwa 340.000 erhielten eine Altersrente. Diese betrug im Durchschnitt rund 2.200 EUR monatlich. Das gesamte Beitragsvolumen belief sich laut Bundesregierung auf 12,4 Mrd. EUR. Dorothee Andrzejewski neu in der Geschäftsführung von ATRALOsecur Die SCHUNCK GROUP verstärkt die Führung ihres Assekuradeurs ATRALOsecur GmbH: Dorothee Andrzejewski ist seit 1. Juni neue Geschäftsführerin neben Daniel Ahrend und Peter Kollatz. Andrzejewski bringt umfangreiche Erfahrung aus ihrer Zeit bei AIG und der SCHUNCK GROUP mit. Künftig verantwortet sie unter anderem Strategie, Budget und Weiterentwicklung im Transportversicherungsbereich. Photovoltaik-Boom hält an: 4,2 Mio. Anlagen in Deutschland Die Zahl der Photovoltaikanlagen in Deutschland ist im März auf über 4,2 Mio. gestiegen – ein Plus von 23,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch die installierte Leistung legte deutlich zu und erreichte rund 98.300 MW (+21,9 %), so das Statistische Bundesamt. Balkonkraftwerke sind in der Statistik nicht enthalten.
Die US-israelischen Lebensmittelverteilungsstellen in GazaEin Kommentar von Rainer Rupp.Vor einigen Wochen hatte das verbrecherische Apartheid-Regime der Zionisten in Israel der humanitären UNO-Hilfsorganisation unter Androhung von Waffengewalt die Verteilung von Hilfsgütern - Lebensmittel, Medikamente und Wasser - im Gazastreifen verboten. Anschließend haben die wegen Völkermords vom Internationalen Gerichtshof gesuchten Mitglieder der Netanjahu-Regierung ihren grausamen Zynismus gegenüber den Palästinensern auf die Spitze getrieben. Gemeinsam mit ihren amerikanischen Komplizen der Trump-Regierung haben sie eine, in Anführungszeichen, „Humanitäre Stiftung für den Gazastreifen“ gegründet, wo nur noch ein Bruchteil der zum Überleben der Gaza-Bevölkerung notwendigen Mengen verteilt wird.Aber viel schlimmer noch ist die Tatsache, dass diese israelisch-amerikanischen Lebensmittelverteilungsstellen zu „Killing Fields“ geworden sind. Denn tagtäglich schießen israelische Soldaten gezielt in die Menge der Wartenden, um einige Menschen zu töten und zu verletzen. Dabei wird kein Unterschied zwischen Männern, Frauen oder Kindern gemacht. Mit den üblichen zionistischen Argumenten wurden diese Berichte von offiziellen Stellen in Israel als hässliche, anti-semitische Propaganda von Judenhassern abgetan. Das Morden an den Verteilungsstellen ging jedoch weiter.Laut einem Bericht der Gesundheitsbehörde in Gaza vom letzten Sonntag zum Beispiel hatten israelischen Streitkräfte in den vorangegangenen 24 Stunden mindestens 86 Palästinenser getötet und 365 verwundet, denn die Israelis hatten weiterhin Ziele im gesamten Streifen bombardiert und zugleich hatten israelische Soldaten weiterhin Hilfesuchende wahllos erschossen. Unter den 86 Getöteten befanden sich 18 Menschen, die Hilfe suchten. Damit hat sich die Gesamtzahl der Palästinenser, die seit Ende Mai beim Versuch, Lebensmittel von den Verteilerstellen abzuholen, erschossen wurden, auf 583 erhöht. Weitere 4.186 Hilfesuchende wurden teils schwer verletzt, was bei vielen den sicheren Tod bedeutet, weil in den zerbombten Krankenhaus-Ruinen Gazas die notwendigen Medikamente nicht ankommen und die medizinischen Apparaturen zerstört sind.Die jüngsten Tötungen von Hilfsgüter-Suchenden ereigneten sich, obwohl wenige Tage zuvor ein Bericht der israelischen Zeitung Haaretz enthüllt hatte, dass diese Morde nicht von unkontrollierten, sadistischen Soldaten ausgeführt werden, sondern hinter den indiskriminierten Tötungen System steckt. Laut Haaretz haben die israelischen Soldaten auf Befehl ihrer vorgesetzten Offiziere wahllos unbewaffnete, friedliche Palästinenser unter Feuer genommen, die vor den US-israelischen Verteilungsstellen für Lebensmittel warteten. Menschen jeden Alters wurden getötet oder verwundet mit dem Ziel sie von den Verteilungsstellen zu vertreiben oder zu zerstreuen, obwohl sie keine Bedrohung darstellen."Es ist ein Schlachtfeld", zitiert Haaretz einen israelischen Soldaten: “Wo ich stationiert war, wurden jeden Tag zwischen einem und fünf Menschen getötet. Sie werden wie eine feindliche Streitmacht behandelt - keine Kontrollmaßnahmen, kein Tränengas – nur scharfes Feuer mit allem Erdenklichen: Mal schwere Maschinengewehre, mal Mörser oder Scharfschüsse.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom) ist eine schwere körperliche Multisystemerkrankung. Ihr Auslöser sind nicht nur, aber vor allem bakterielle oder virale Infekte, wie etwa Covid-19 oder eine Influenza. Das Hauptsymptom, mit dem sich ME/CFS sich von anderen Krankheiten mit Fatigue abgrenzt, ist die „Post Excertional Malaise“, kurz PEM. PEM ist eine Belastungsintoleranz, die eine Zustandsverschlechterung von vielen Symptomen gleichzeitig bereits nach geringer körperlicher oder kognitiver Belastung verursacht. Diese Verschlechterung tritt meist etwas zeitverzögert auf und kann beliebig lang anhalten, auch eine permanente Verschlechterung ist möglich. Die Liste der weiteren Symptome ist lang und enthält unter anderem Schlafstörungen, Kreislaufregulationsstörungen, dauerhaft grippeähnliche Symptome oder Gelenkschmerzen. Die Symptome variieren von Patient*in und Patient*in, gemein haben sie eine hohe Krankheitslast: 60 Prozent der Personen mit ME/CFS sind nicht arbeitsfähig, 25 Prozent sind ans Haus oder Bett gebunden, viele davon pflegebedürftig. mosaik hat sich mit Sandra und Dini getroffen, die beide nach einer Corona-Erkrankung an ME/CFS erkrankt sind, woraufhin sich ihr Leben schlagartig änderte. Im Gespräch, das wir aufgrund der damit verbundenen Anstrengung in mehrere Etappen aufgeteilt haben, berichten sie davon, wie das neoliberale Gesundheits- und Sozialsystem Österreichs sie in den letzten Jahren nicht nur ignoriert, sondern aktiv abweist, aber auch davon, wie Betroffene sich solidarisch zusammenschließen. Ein Nachtrag: Kurze Zeit nach unserer Aufnahme hat das Nationale Referenzzentrum für postvirale Syndrome neue Schätzungen für Betroffenenzahlen in Österreich herausgegeben. Stand jetzt geht man von einer Gesamtzahl von 73.586 ME/CFS-Erkrankten hierzulande aus, was 0,8 Prozent der Bevölkerung entspricht. - - Foto: Lea Aring / Deutsche Gesellschaft für ME/CFS
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom) ist eine schwere körperliche Multisystemerkrankung. Ihr Auslöser sind nicht nur, aber vor allem bakterielle oder virale Infekte, wie etwa Covid-19 oder eine Influenza. Das Hauptsymptom, mit dem sich ME/CFS sich von anderen Krankheiten mit Fatigue abgrenzt, ist die „Post Excertional Malaise“, kurz PEM. PEM ist eine Belastungsintoleranz, die eine Zustandsverschlechterung von vielen Symptomen gleichzeitig bereits nach geringer körperlicher oder kognitiver Belastung verursacht. Diese Verschlechterung tritt meist etwas zeitverzögert auf und kann beliebig lang anhalten, auch eine permanente Verschlechterung ist möglich. Die Liste der weiteren Symptome ist lang und enthält unter anderem Schlafstörungen, Kreislaufregulationsstörungen, dauerhaft grippeähnliche Symptome oder Gelenkschmerzen. Die Symptome variieren von Patient*in und Patient*in, gemein haben sie eine hohe Krankheitslast: 60 Prozent der Personen mit ME/CFS sind nicht arbeitsfähig, 25 Prozent sind ans Haus oder Bett gebunden, viele davon pflegebedürftig. mosaik hat sich mit Sandra und Dini getroffen, die beide nach einer Corona-Erkrankung an ME/CFS erkrankt sind, woraufhin sich ihr Leben schlagartig änderte. Im Gespräch, das wir aufgrund der damit verbundenen Anstrengung in mehrere Etappen aufgeteilt haben, berichten sie davon, wie das neoliberale Gesundheits- und Sozialsystem Österreichs sie in den letzten Jahren nicht nur ignoriert, sondern aktiv abweist, aber auch davon, wie Betroffene sich solidarisch zusammenschließen. Ein Nachtrag: Kurze Zeit nach unserer Aufnahme hat das Nationale Referenzzentrum für postvirale Syndrome neue Schätzungen für Betroffenenzahlen in Österreich herausgegeben. Stand jetzt geht man von einer Gesamtzahl von 73.586 ME/CFS-Erkrankten hierzulande aus, was 0,8 Prozent der Bevölkerung entspricht. - - Foto: Lea Aring / Deutsche Gesellschaft für ME/CFS
Zusammen mit Pfingstbewegungen sind "den Angaben zufolge in der Schweiz seit 2008 mehr als 200 Gruppen dieser Art entstanden. Aufgrund hoher Fluktuation sei ihre Gesamtzahl aber stabil geblieben" (vgl. katholisch.de u. KNA).Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Kanäle von K-TV: Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ Mediathek: https://kathtv.org/Android App: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ktv.app&hl=de iOS App: https://apps.apple.com/de/app/k-tv-katholisches-fernsehen/id1289140993
Mallorca als Luxusreisziel - das reduziert die Gesamtzahl der Gäste. Diese Idee hat nicht funktioniert. Wir sprechen heute darüber. Die Umbauarbeiten im Hafen von Molinar sind auf der Zielgerade. Lust auf Tapas? Wir haben einen Tipp für Sie. www.5minutenmallorca.com
Almuth bringt eine besorgniserregende Statistik mit, die der Bundesliga nicht gefallen kann: Im Vergleich der Top-5-Ligen hat das deutsche Fußball-Oberhaus zum dritten Mal die meisten Verletzungen aufzuweisen. Tendenz: steigend. Das gilt aber auch für die Gesamtzahl der Verletzungen in England, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Ebenfalls führend ist die Bundesliga mit Blick auf die Verletzungshäufigkeit. Demnach tritt dort alle 52 Minuten eine Verletzung auf. Damit liegt die Liga deutlich über dem ermittelten Durchschnitt von 92 Minuten. Woran liegt das? Die Erkenntnisse aus diesen Zahlen besprechen Almuth und Roman auch mit Hinweisen auf eine Trainer- und eine Sportmedizin-Legende...
Almuth bringt eine besorgniserregende Statistik mit, die der Bundesliga nicht gefallen kann: Im Vergleich der Top-5-Ligen hat das deutsche Fußball-Oberhaus zum dritten Mal die meisten Verletzungen aufzuweisen. Tendenz: steigend. Das gilt aber auch für die Gesamtzahl der Verletzungen in England, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Ebenfalls führend ist die Bundesliga mit Blick auf die Verletzungshäufigkeit. Demnach tritt dort alle 52 Minuten eine Verletzung auf. Damit liegt die Liga deutlich über dem ermittelten Durchschnitt von 92 Minuten. Woran liegt das? Die Erkenntnisse aus diesen Zahlen besprechen Almuth und Roman auch mit Hinweisen auf eine Trainer- und eine Sportmedizin-Legende...Almuths Pausen-T bei Instagram:https://www.instagram.com/almuths_pausen_t/?hl=de Roman Gerth bei ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Drübergehalten – Der Ostfußballpodcast – meinsportpodcast.de
Almuth bringt eine besorgniserregende Statistik mit, die der Bundesliga nicht gefallen kann: Im Vergleich der Top-5-Ligen hat das deutsche Fußball-Oberhaus zum dritten Mal die meisten Verletzungen aufzuweisen. Tendenz: steigend. Das gilt aber auch für die Gesamtzahl der Verletzungen in England, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Ebenfalls führend ist die Bundesliga mit Blick auf die Verletzungshäufigkeit. Demnach tritt dort alle 52 Minuten eine Verletzung auf. Damit liegt die Liga deutlich über dem ermittelten Durchschnitt von 92 Minuten. Woran liegt das? Die Erkenntnisse aus diesen Zahlen besprechen Almuth und Roman auch mit Hinweisen auf eine Trainer- und eine Sportmedizin-Legende...Almuths Pausen-T bei Instagram:https://www.instagram.com/almuths_pausen_t/?hl=de Roman Gerth bei ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: Versicherungsvermittler-Zahl sinkt wieder Die Zahl der Versicherungsvermittler ist im dritten Quartal des Jahres leicht gesunken. So waren zum 1. Oktober 2024 bundesweit 182.845 Personen im Register des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) erfasst. Während die gebundenen Vertreter an Boden verlieren, können Versicherungsmakler zulegen. Münchener Verein verstärkt Vorstand Zum 1. Mai 2025 wird Christian Mohrdieck in den Vorstand der Münchener Verein Versicherungsgruppe berufen. Der Diplom-Ökonom übernimmt als neuer Finanzvorstand das Ressort von Karsten Kronberg, der sich Ende 2025 in den Ruhestand verabschiedet. Der 44-jährige gebürtige Bremer war zuletzt als Abteilungsleiter Kapitalanlagenmanagement und Prokurist der Süddeutschen Krankenversicherung tätig und verantwortete als Geschäftsführer der Immobilientochter die Immobilien der SDK. Die größten Ängste der Deutschen Steigende Lebenshaltungskosten bereiten in diesem Jahr den Menschen die meiste Angst (57 Prozent). Sie belegt Platz eins in der R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2024“. An zweiter Stelle folgt eine gesellschaftspolitische Sorge: 56 Prozent der Befragten befürchten, dass die Zahl der Geflüchteten die Deutschen und ihre Behörden überfordert. Eine weitere finanzielle Sorge belegt Platz drei der Studie: Mehr als die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) befürchtet, dass Wohnen unbezahlbar wird. Versicherer warnen vor unversicherten Mofas und E-Scootern Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) äußert Kritik am geplanten Vorhaben der Bundesregierung, Mofas und E-Scooter künftig ohne Zulassungsverfahren mit dauerhaften Kennzeichen zu versehen. Die Versicherer fürchten, dass durch diese Änderung eine erhebliche Zahl von Mofas und E-Scootern ohne Versicherungsschutz auf den Straßen unterwegs sein könnte. Bei der neuen Regelung müsste der letzte Versicherer dafür sorgen, dass der Halter das Kennzeichen vom Fahrzeug entfernt und an den Versicherer zurückgibt. „Bonner Erklärung“ verabschiedet Beim 20. Spitzentreffen der deutschen Vermittlerschaft wurde die „Bonner Erklärung“ verabschiedet. Im Mittelpunkt stehen die Chancen und Risiken durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Versicherungsvertrieb sowie regulatorische Herausforderungen für die Branche. Neue Datenschutztrends treiben Frequenz und Kosten von Cyber-Schäden Cyber-Schadensfälle haben im vergangenen Jahr weiter zugenommen, was zum großen Teil auf eine Zunahme von Datenschutzverletzungen zurückzuführen ist, warnt Allianz Commercial in ihrem jährlichen Cyber Risk Outlook. Die Häufigkeit großer Cyber-Schadensfälle über einer Million Euro ist im ersten Halbjahr 2024 um 14 Prozent gestiegen, während die Schadenhöhe um 17 Prozent zugenommen hat. Zwei Drittel dieser Schäden stehen im Zusammenhang mit Datenschutzverletzungen. Über alle Schäden wird erwartet, dass sich die Gesamtzahl der Cyber-Schadensfälle im Jahr 2024 stabilisiert.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
"Trotz einer globalen Abnahme der Gesamtzahl von M&A-Transaktionen zeichnet sich ein bemerkenswertes Wachstum bei großvolumigen Deals ab, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte. Experten sehen einen positiven Trend: Es werden mehr Transaktionen mit einem Volumen von über fünf Milliarden Euro vorbereitet." Wie Anleger davon profitieren können? Alle Details im Video von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht es um das Thema psychologische beziehungsweise gebrochene Preise und in dem Zusammenhang sprechen wir auch über Preisschwellen. Es geht also darum, wie Kundinnen und Kunden Preise wahrnehmen und wie du das für dich nutzen kannst. ____________________________________________ Marketing-News der Woche: Werbung ohne Werbung *Wir alle wissen eigentlich: Social Media Posts, die aus bezahlten Kooperationen entstehen, müssen in Deutschland gekennzeichnet werden. Dafür gibt es Gesetze und Vorschriften. Eine Untersuchung zeigt jetzt, dass 25% der gesponserten Inhalte von deutschen Influencern falsch gekennzeichnet sind. Auch, weil viele Marken und Influencer sich unsicher über die geltenden Regelungen sind, was zu übermäßiger oder unzureichender Kennzeichnung führen kann. Warum Protein ohne Menschen beworben wird *Proteinprodukte wie Eiweißriegel und Proteinpulver boomen. Hersteller verwenden meistens ein schlichtes Verpackungsdesign ohne menschliche Abbildungen, um Professionalität und Seriosität zu vermitteln und ein breites Publikum anzusprechen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es EU-Vorschriften und Gesetze gegen unlauteren Wettbewerb verhindern irreführende Darstellungen auf Verpackungen zu zeigen, um Konsumenten nicht zu täuschen. Welche Marken wirklich von der EM-Profitiert haben Lidl war während der Fußball-Europameisterschaft 2024 sehr präsent und wurde von 58 % der Zuschauer in Verbindung mit dem Turnier wahrgenommen. Aber nicht nur Lidl war mit der Werbung erfolgreich, auch Adidas, Coca-Cola, AliExpress und der chinesische Autobauer BYD erzielten ebenfalls hohe Wahrnehmungswerte. Chinesische Marken wie Hisense und BYD konnten generell ihre Bekanntheit in der Gesamtbevölkerung deutlich steigern. Aber nicht nur die Bekanntheit ist gewachsen, auch der Absatz wurde erhöht. 17 % der EM-Zuschauer gaben an, aufgrund von Sponsoring-Aktivitäten während der EM von einer der Marken etwas gekauft zu haben. Durchschnittliche Werbung reicht *Eine Webseite wurde verklagt, weil mit durchschnittlichen Sternebewertungen geworben wurde, ohne die Gesamtzahl der Bewertungen oder den Zeitraum anzugeben. Der Bundesgerichtshof hat jetzt entschieden, dass bei Werbung mit Sternebewertungen der Durchschnitt reicht. Denn ein Durchschnittsverbraucher versteht, dass die Bewertungen unterschiedlich ausfallen können. *Bitte beachte, dass die in diesen Marketing-News beschriebenen Themen und Meinungen ausschließlich zu Informationszwecken dienen und nicht als Rechtsberatung interpretiert werden sollten. Obwohl ich mir mühe geben, genaue und aktuelle Informationen zu liefern, bin ich keine ausgebildeter Jurist und kann deshalb auch keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen übernehmen. Wenn du rechtlichen Rat benötigen, sollten du dich an einen qualifizierten Rechtsanwalt wenden. ____________________________________________ Über den Podcast: In dem Podcast Marketing im Kopf soll es um die Frage gehen, was notwendig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung gut vermarkten zu können und was für grundsätzliche Strategien verfolgt und ganz leicht umgesetzt werden können. Egal, ob du selbst im Bereich Marketing arbeitest, oder, ob du dich einfach nur für das Thema interessierst, in diesem Marketing-Podcast lernst du alle Grundlagen und Strategien, die aktuell im Marketing verwendet werden. Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Für den US-Atombombeneinsatz auf zwei japanische Großstädte vor fast 80 Jahren gab es laut Zeitzeugen wie z.B. US-General Eisenhauer zufolge, keine militärische Notwendigkeit. Vielmehr war das Verbrechen ein politisches Kalkül, um – mit Blick auf den kommenden Kalten Krieg – die Sowjetunion als Bezwinger der deutschen Nazi-Armeen einzuschüchtern und in ihre Schranken zu verweisenVor genau 79 Jahren, am 6. und am 9. August, setzten die USA zum ersten und vorerst letzten Mal in der Geschichte der Menschheit Atomwaffen gegen die Zivilbevölkerung zweier japanischer Großstädte ein, nämlich Hiroshima und Nagasaki. Als wären die Luftaufnahmen von der unsäglichen Zerstörungskraft der ersten Bombe auf Hiroshima nicht entsetzlich genug gewesen, führte 3 Tage später ein weiterer US-Bomber den Befehl von ganz oben aus Washington aus und warf die zweite nukleare Massenvernichtungswaffen auf die nichtsahnenden Menschen der Großstadt Nagasaki.Wie aus den Dokumenten jener Zeit hervorgeht, sahen schon damals führende US-Militärs – im Gegensatz zur auch hier in Deutschland weit verbreitenden Mär – keine zwingende militärische Notwendigkeit für den Einsatz dieser beiden, unterschiedslos tötenden, verstümmelnden und verstrahlenden Massenvernichtungswaffen. Denn es war in der politischen und militärischen US-Führungsriege längst bekannt, dass sich die japanische Regierung bereits seit geraumer Zeit um Kontakte für Kapitulationsverhandlungen bemüht hatte.Dokumente, die vor allem erst in den letzten drei Jahrzehnten veröffentlicht wurden, deuten vielmehr darauf hin, dass Washington mit Blick auf die zukünftigen Verhandlungen mit der aufsteigenden Supermacht Sowjetunion über die Nachkriegsordnung den Kreml in Moskau mit dieser nuklearen Machtdemonstration einschüchtern wollte. In diesem politischen Kalkül der US-Regierung spielten die unzähligen Opfer von Hiroshima und Nagasaki keine Rolle; denn sie waren wertlose Verfügungsmasse und lediglich Mittel zum Zweck. Dabei hat offenbar der damals in den USA noch weit verbreitete Rassismus mitgespielt.Erst viel später versuchten die für den atomaren Massenmord verantwortlichen US-Politiker, ihre Tat mit der angeblich militärischen Notwendigkeiten zu rechtfertigen, dass auf diese Weise sei der Krieg schnell vorbei gewesen und die Gesamtzahl der Opfer sei trotz Atomwaffeneinsatz auf japanischer und auch auf amerikanischer Seiten weitaus geringer gewesen als wenn es zu einen US-Invasion der japanischen Hauptinsel gekommen wäre. Laut dieser, auch heute noch offiziellen US-Version, wird aus einem der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte letztlich sogar ein humaner Akt. So kann man Geschichte verdrehen. Und besonders dabei ist, dass die US-Vasallen in der Regierung in Tokio auch fast 80 Jahre später immer noch mitmachen und das US-Mantra wiederholen...... hier weiterlesen: https://apolut.net/bis-heute-vertuscht-die-gruende-fuer-den-us-massenmord-in-hiroshima-und-nagasaki-von-rainer-rupp+++Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer „digitalen finanziellen Selbstverteidigung" unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit Bitcoin: https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoinzahlungInformationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/ +++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Deutschland haben es viele Menschen wegen hoher Mieten und des Mangels an Wohnungen auf dem Immobilienmarkt schwer. Mehr als jeder Zweite sucht länger als ein Jahr, um ein neues Zuhause zu finden, wie aus einer Studie einer Immobilien-Plattform hervorgeht. Demnach steigt die Gesamtzahl der aktiven Suchaufträge deutschlandweit - und damit auch die Konkurrenz. Und laut #NDRfragt, beklagen mehr als drei Viertel der Befragten in ihrer Region einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Darüber und über mögliche Lösungen sprechen Alex Drost und Nicolas Lieven in 10 Minuten Wirtschaft. Links: Umfrage: Mehrheit fordert stärkeren Eingriff in den Wohnungsmarkt https://www.ndr.de/ndrfragt/Umfrage-Mehrheit-fordert-mehr-Eingriff-in-den-Wohnungsmarkt,wohnpolitik100.html Mietenwahnsinn – Was tun? https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS8xMzkxXzIwMjItMDQtMTEtMjItMDA Mieten in Großstädten verschärfen Fachkräftemangel https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/mieten-grossstadt-fachkraeftemangel-100.html Großstadtregionen im Wandel - Statistisches Bundesamt (destatis.de) Mieten im Umland steigen stärker als in den Metropolen (immobilienscout24.de)
Ausgerechnet im Jubiläumsjahr schreibt die Fachhochschule Graubünden rote Zahlen. Gemäss Jahresbericht 2023 ist auch die Gesamtzahl der Studierenden zurückgegangen. Zudem sind auch die Verdienste in der Forschung rückläufig gewesen. Trotzdem ist der Rektor der FHGR zuversichtlich. Weitere Themen: * RhB und die Gemeinde Klosters präsentieren Pläne für das Bahnhofsareal. * Davos Landammann lädt zum "Stammtisch Rathaus". * Der Entwurf zum Fahrplan 2025 ist in der Vernehmlassung. * Prof. Georges Darms im Gespräch über einen der Schöpfer der rätoromanischen Schriftsprache, den Oberengadiner Gian Travers.
Mehr Infos zur Folge 83:In der neuesten Ausgabe unseres Spielepodcasts geht es um das für den 31. Mai 2024 geplante Rennspiel F1 24 - der neueste Teil der offiziellen Spielereihe der britischen Rennspielschmiede Codemasters, die auch mit der Dirt-Reihe, Grid und vielen weiteren Racing-Marken ausgestattet sind. Dabei setzen wir natürlich voll und ganz auf unser Moderationsduo, bestehend aus den zwei Redakteuren Maci Naeem Cheema und Michael Grünwald. Die sind beide nämlich nicht nur große F1-Fans, sondern auch echte Experten in Bezug auf Spielereihe, die seit 2021 zum großen Katalog von EA Sports zählt.Wie auch schon in den vergangenen fünf Jahren übernimmt Maci das immer weniger nischige Racing-Thema und durfte - wieder einmal - ausführlich Creative Director Lee Mathers lauschen und so erfahren, auf welche Neuerungen und Updates man im Jahr 2024 setzt. Im Vergleich zum überaus gelungenen Vorgänger, der mit einem packenden und gut erzählten Story-Modus und vielen weiteren coolen Features aufwartete, wirkt F1 24 fast ein wenig dünn. Doch, der erste Blick täuscht, denn in diesem Jahr hat man sich anscheinend besonders der Verbesserung diverser System angenommen, die in ihrer Gesamtzahl tatsächlich zum gravierenden Realismussprung führen könnten. Maci und Michi quatschen im Podcast ausgiebig über die Neuerungen, die Probleme der Vergangenheit und die Ziele und Hoffnungen für die Zukunft der virtuellen Formel 1.Bleibt uns nur zu sagen: Wir hoffen, ihr habt Spaß mit der aktuellen Ausgabe! Großer Community-Aufruf: Wir planen aktuell eine spezielle Community-Folge, in der wir auf eure Einsendungen und euer Feedback eingehen möchten + vieles mehr. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn auch ihr eure Meinungen und Gedanken da lasst. Die Folge ist für Mitte bis Ende Mai geplant, es ist also noch einiges an Zeit - direkt hier findet ihr alle weiteren Details!Ihr wollt was loswerden und habt Kritik, Lob, Anregungen oder Ähnliches?Gar kein Problem, hier gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Ihr könnt direkt mit unserem Moderator und Podcast-Verantwortlichen Maci Naeem Cheema Kontakt aufnehmen, das geht zum einen via E-Mail-Adresse (Marcel.Naeem-Cheema@computec.de), aber auch direkt auf Social-Media (@Macimodo auf Twitter, Threads & Instagram) oder in den Kommentarspalten auf pcgames.de!Spiele kaufen & den PC Games Podcast supporten - so geht's!Ihr wollt uns "kostenfrei" unterstützen? Falls ihr Lust bekommen habt auf Dragon's Dogma 2, dann nutzt doch unseren Affiliate-Link und kauft euch das Spiel - oder etwas anderes - auf Amazon. Es kostet euch keinen Cent mehr und ihr unterstützt easy-peasy die Produktion des PC Games Podcast. Wir bedanken uns und wünschen viel Spaß mit dem Podcast und eurem nächsten Lieblingsspiel.PC Games Podcast unterstützen und auf Amazon zuschlagenWas ist der PC Games Podcast? Der PC Games Podcast - der offizielle Videospielpodcast der PC GAMES - erscheint seit über einem Jahrzehnt regelmäßig und liefert dabei wöchentlich gleich mehrere Talks zum riesigen Thema Videospiele. Unser Moderationsteam, angeführt von unseren zwei Redakteuren Maci Naeem Cheema und Michael Grünwald, deckt dabei etliche Bereiche ab: Review-Gespräche und Previews zu brandaktuellen Games, nostalgische Rückblicke, Reports, Interviews und vieles mehr. Dabei gibt es natürlich auch immer mal wieder spannende Insights in die Spielebranche und in die Redaktion des ältesten, noch aktiven Videospielmagazins Deutschlands - seit 1992 am Start!
Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Mein zweites Buch „Raus aus der AUTOkratie – rein in die Mobilität von morgen!“ kann ab sofort vorbestellt werden. Ich freue mich, wenn du das machst, denn das hilft nischigen Sachbüchern wie dem meinen, wahrgenommen zu werden. Ihr wisst schon: Kapitalismus – Carpitalism – und dann erst das Paradies für alle. Seit ein paar Tagen steht auch fest, wo die Buchpremiere stattfinden wird: Am 3. Juni um 20 Uhr sehen wir uns im Frannz Club Berlin! Bei mir zu Gast: Isabell Eberlein von velokonzept und Hanna Bauer von Schindelhauer Bikes. Natürlich konnten wir nicht über Lastenräder sprechen, ohne auf die erhitzte Debatte rund um die Sicherheit von Kindern in Lastenrädern zu blicken. Erfreulicherweise sind mittlerweile wieder ein Drittel aller Kinder mit dem Rad unterwegs. Davon einige auch im Lastenrad. Und auch wenn die Gesamtzahl der verkauften Lastenräder anteilig am Fahrradmarkt gemessen eher nischig ist (2023 wurden 235.250 Lastenräder neu gekauft), entspricht die Empörung, die manche gegenüber dieser Radform zu empfinden in der Lage sind fast dem Hass auf Sharing-E-Scooter. Beiden gemein: Sie lenken mit der Wut, die ihnen entgegenschlägt, unfreiwillig vom eigentlichen Problem ab: 49, 1 Millionen Pkw in Deutschland - und damit der mit Abstand größten CO2-Quelle im Verkehrssektor. Der aktuellen Empörung vorausgegangen war ein Skandal rund um die zuvor aufgrund ihrer vergleichsweise niedrigen Preise beliebten Lastenrad-Marke Babboe aus den Niederlanden. Hier wurden durch die niederländische Behörde NVWA massive Sicherheitsmängel festgestellt, nachdem zuletzt vermehrt Rahmenbrüche aufgetreten waren. Hier ist Isabell ganz klar: Fahrräder müssen wie alles andere, was auf der Straße bewegt wird, sicher für Nutzer:innen und Umgebung sein. Dennoch ist sie im Gespräch mit mir auch anderweitig ganz klar: Der aktuelle "Skandal", der eine Untersuchung der Unfallversicherer nutzt, um Lastenräder als gefährlich für Kinder darzustellen, ist ebenso unzulässig. Zumal die UDV selbst in der Studie hervorhebt: Nach den für 2022 verfügbaren Zahlen ereigneten sich in Deutschland 222 Unfälle, zwölf Kinder wurden dabei schwer verletzt. Unfallgegner bei Radunfällen mit mitfahrenden Kindern ist laut UDV meist ein Auto. Zum Vergleich: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2022 25 800 Kinder unter 15 Jahren bei Unfällen im Straßenverkehr zu Schaden, Im Schnitt wurde alle 20 Minuten ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet. 51 Kinder überlebten die Kollisionen nicht. DESTATIS weiter: Unter 6-Jährige sind oft im Auto mit betreuenden Erwachsenen unterwegs, dem zufolge verunglücken sie hier am häufigsten. Schulkinder sind mit zunehmendem Alter selbstständig im Straßenverkehr unterwegs. 6- bis 14-Jährige verunglückten am häufigsten auf ihrem eigenen Fahrrad (42 %), 28 % in einem Auto sowie 21 % zu Fuß. Hanna Brauer hat sich einer anderen Facette des Lastenrads gewidmet. Die Nachhaltigkeits-Managerin untersuchte in ihrer 237-seitigen Bachelor-Arbeit, inwieweit aktuelle Lastenräder den Anforderungen von verschiedenen Nutzer:innengruppen entsprechen. Größtes Problem: Meist wird so ein Rad im Laden gekauft, ohne dass Gepäck, Kind, Abdeckung.. im Praxistest im und am Rad untergebracht werden. Daher wünschen sich auch viele nach ihrem ersten Lastenradkauf: "Ich hätte mir das Rad gern mal eine Woche ausgeliehen, um alles daran zu testen!" Hanna hat hier die Herangehensweise der Nutzer:innenbeobachtung angewandt. So entstand ein Anforderungskatalog für Lastenrad-Design mit zehn 10 Schwerpunkten, die von Hanna jeweils mit praktischen Beispielen hinterlegt worden sind. Besonderes Augenmerk von Hanna liegt dabei auf den nicht-körperlichen Merkmalen, die sich aus den etablierten Gesellschaftsstrukturen und den traditionell verankerten Genderrollen ergeben.
Die Zahl der Neuzulassungen an batterieelektrischen Autos (BEV) ist in Deutschland im März deutlich gesunken, berichtet das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Im März 2023 waren noch 44.125 BEV neu zugelassen worden, dagegen waren es im März dieses Jahres nur noch 31.384 und damit 28,9 Prozent weniger. Der Anteil der BEV an der Gesamtzahl der Neuzulassungen ging damit im März 2024 auf 11,9 Prozent zurück. Insgesamt schrumpfte im März dieses Jahres der Wert der Neuzulassungen an Pkw im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent auf 263.844. Davon entfielen 37,8 Prozent auf Benzinantrieb, 18,3 Prozent auf Diesel, 25,4 Prozent auf gewöhnlichen Hybridantrieb und 6,1 Prozent auf Plug-in-Hybride Die Fabrik des Volkswagen-Konzerns im sächsischen Zwickau war das erste Autowerk Europas, das nur noch Elektroautos baut. Aus der einstigen Euphorie am Standort ist längst Angst um die Zukunft geworden. Tesla hat im ersten Quartal zwar den Titel des führenden Elektroautoherstellers von BYD zurückerobert, aber die Absatzzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Tesla lieferte global 386.810 Fahrzeuge aus, was einem Rückgang von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 20,2 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2023 entspricht. Dies ist der erste jährliche Rückgang der globalen Auslieferungen von Tesla seit dem zweiten Quartal 2020 und liegt unter den Analystenschätzungen von 449.080 Einheiten. Und während das VW-Werk für Elektroautos in Zwickau mit Kurzarbeit kämpft, startet Fords Deutschlandchef Martin Sander in Köln eine neue Fabrik nur für Elektroautos. Sorgen macht er sich deswegen nicht. Wie passt das alles zusammen? Und wie geht es weiter mit der Elektromobilität? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge des D:Economy-Podcasts.
Bundesweit sind Hunderttausende Menschen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Die Organisatoren der zahlreichen Kundgebungen errechneten deutschlandweit für drei Demo-Tage eine Gesamtzahl von 1,4 Millionen Teilnehmenden. Auslöser für die Proteste sind die Enthüllungen des Recherchenetzwerks „Correctiv“ über ein Geheimtreffen von AfD-Politikern, einem bekannten Rechtsextremen und privaten Unterstützern. Ein Thema war offenbar die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland - auch solcher mit deutschem Pass. Arne-Torben Voigts und Petra Bahr wollen in "Bleib Mensch!" in polarisierenden Zeiten den Überblick behalten, statt den Kopf in den Sand zu stecken und führen Gespräche mit Tiefgang, als Gegenpol zu den aufgeheizten Debatten unserer Zeit. Sie wollen "Mensch bleiben"! Klimakrise, Inflation, Krieg – es gibt viele Themen, die die Menschen verunsichern. Der Ton in Debatten wird schärfer, Hasskommentare gehören zum Alltag, fundierte Debatten dagegen werden seltener. Bleib Mensch! – der Podcast von NDR Niedersachsen – liefert Problembeschreibung und -analyse, Hintergrund und Lichtblick zugleich. Er möchte einordnen, sortieren, Argumente austauschen – und dabei auch inspirieren, den eigenen Standpunkt einmal zu verlassen und über den Tellerrand zu schauen. https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4708.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/bleib-mensch/73822110/
Die Politik hat für das neue Jahr einige Änderungen auf den Weg gebracht, die den Geldbeutel von Familien entlasten wird. Was allerdings noch immer fehlt: Die Elterngeld-Dynamisierung und die Familienstartzeit. Um letztere kümmert Henkel sich jetzt selbst. In dieser Folge sprechen wir über die Erhöhung des Kinderzuschlages, sowie des Kinderfreibetrags und den Unterhalts(vorschuss-)Beträgen. Außerdem diskutieren wir, ob 15 Kind-krank-Tage eigentlich genug sind. Zudem wurden der Mindestlohn sowie die Minijobgrenze und das Bürgergeld angehoben. Das Elterngeld fehlt bzw. wird in diesem Jahr sogar reduziert (wenn man auf die Gesamtzahl der Bezugsberechtigten schaut). News gibt es außerdem zur Familienstartzeit - leider nicht von Regierungsseite sondern aus der Wirtschaft. Denn immer mehr Unternehmen führen die "Schutzfrist" für den zweiten Elternteil jetzt eigenständig ein, nachdem die Politik hier seit Jahren auf sich warten lässt. Andere (SAP) rudern leider auch wieder zurück. Zudem teilt Marielle eine Einladung für den 29.02.24 mit euch: Wer im Rhein-Main-Gebiet lebt, ist herzlich zum Wirtschaftsjunioren Hanau Equal Care Day-Event eingeladen. Wichtige Links: Neue Düsseldorfer Tabelle für Unterhaltszahlungen: https://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/Tabelle-2024/index.php Zentrales Equal Care Day Event: https://www.eventbrite.de/e/equal-care-day-festival-2024-willkommen-auf-der-care-landschaft-tickets-769763171367?aff=oddtdtcreator Equal Care Day der Wirtschaftsjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern mit Marielle vor Ort: https://wj-hanau.de/kategorie/events/ Anmeldung zum kostenfreien Vortrag für alle mit Kinderwunsch: https://elternzeit.gr8.com/ Anmeldung zum Workshop am 20.02.24 zur Elternzeitplanung basierend auf dem neuen Gesetz: https://elopage.com/s/beziehungs-investoren/elterngeld-workshop Infos zur Elternzeitplanungs-Masterclass in 2024: https://beziehungs-investoren.de/elternzeitplanung-mastercss/ 0-Euro Elternzeitplan mit Inspiration für individuelle Modellen: https://beziehungs-investoren.de/0-euro-elternzeitplan/ "Love & Money" bestellen: https://amzn.to/3NH8vxm Gratis Haushaltsbuch: Gratis Haushaltsbuch Du magst unsere Inhalte? Dann hilf uns hier mit deiner Bewertung: https://de.trustpilot.com/review/beziehungs-investoren.de Folge direkt herunterladen
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Über 940.000 Tote aufgrund direkter Kriegsgewalt, davon 432.000 Zivilisten, 3,6 bis 3,8 Millionen Menschen, fast ausschließlich Zivilisten, die indirekt in den mit US-Kriegen überzogenen Gebieten zu Tode kamen. Das erhöht die Gesamtzahl der Todesopfer auf mindestens 4,5 bis 4,7 Millionen Menschen. Weitere 38 Millionen wurden aus ihrer Heimat vertrieben oder endeten als Kriegsflüchtlinge, von denen ein guter Teil auch bei uns in Deutschland angekommen ist.Diese, mit der Genauigkeit eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes der Brown University (1)(USA) ermittelten Zahlen widerspiegeln die weltweiten „Kriegserfolge“ der „unverzichtbaren Nation“ USA seit dem 11. September 2001. Kein einziger dieser unprovozierten, mit groben Lügen gerechtfertigten US-Kriege - meist mit Unterstützung von NATO-Vasallen - war völkerrechtlich und schon gar nicht humanitär legitimiert. Sie dienten einzig und allein den in den USA herrschenden, skrupellosen Elite, über einen Berg von Leichen auch im 21-zigsten Jahrhundert ihre Weltherrschaft durchzusetzen.In all diesen Kriegen haben die Eliten im kollektiven Westen ungeachtet der von ihnen getöteter Millionen Zivilisten, Kinder, Mütter, Väter weiterhin in wortgewaltiger Show ihre humanitären Sorgen geheuchelt.Aber trotz Millionen getöteter Zivilisten, Kinder, Mütter, Väter, hat es im kollektiven Westen trotz der stets zur Schau getragenen humanitären Sorgen keine Regierung gegeben, keine Nicht-Regierungsorganisation, keine Kampagne der Mainstream Medien, um den Verbrechern in Washington und in ihren eigenen Regierungen die scheinheilige Fratze vom Gesicht zu reißen. Es hat keine Aufrufe zum Boykott US-amerikanischer Waren oder Spielfilme gegeben. Keine einzige US-amerikanische „Kultur“- oder Sportveranstaltung wurde untersagt oder von privaten Organisationen boykottiert, wie das seit dem 24. Februar 2022 in extremer Schärfe gegen Russland der Fall ist.Dabei hat laut NATO-Generalsekretär Stoltenberg (2) Russland den Krieg in der Ukraine nur begonnen, um die Ausdehnung der NATO an seine Grenzen zu unterbinden. Bei der schrecklichen, bisherigen „Erfolgsbilanz der NATO an der Seite der USA – siehe oben – hat der Kreml aus nachvollziehbaren Gründen in der Expansion der Nordatlantischen Terror Organisation NATO an eine Grenzen eine nicht hinnehmbare Bedrohung gesehen und entsprechen reagiert...... hier weiterlesen: https://apolut.net/die-schreckliche-erfolgsbilanz-der-us-kriege-seit-9-11-von-rainer-rupp+++Bildquelle: Drue T. Overby /shutterstock+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Mein Schuh tut gut" - Ja klar, denken Sie, wenn ich meine Schuhe anziehe und sie mir richtig gut passen und warm und sicher sind, tun sie gut. Aber "Mein Schuh tut gut" ist eine Aktion des Kolpingwerkes, das deutschlandweit zum achten Mal heute beginnt. Es werden getragene, aber noch gute Schuhe gesammelt und sortiert und dann für kleines Geld an Menschen gegeben, die sich kein neues Paar Schuhe leisten können. Nach den sensationellen Sammelergebnissen der Vorjahre liegt die Gesamtzahl der gespendeten Schuhe bei knapp 1,4 Millionen Paar Schuhen. Dadurch konnten über eine Viertelmillion Euro Erlös für die KOLPING INTERNATIONAL Foundation erbracht werden.Adolph Kolping hätte diese Aktion garantiert sehr gefallen. 1813 in Kerpen geboren, ist er zunächst Schuhmacher geworden. In seinen Wanderjahren als Geselle hat er die unglaubliche soziale Not der Gesellen kennengelernt und hat damals schon begonnen, sich um sie zu kümmern. Einer zweiten Berufung folgend hat er dann noch das Abitur nachgeholt, hat Theologie studiert und ist Priester geworden. In seinen Einsatzstellen als Priester hat er sich dann um die soziale, wirtschaftliche und geistliche Not der jungen Menschen seiner Zeit gekümmert und dann Gesellenvereine gegründet und begleitet, weil er wusste, nur in guten, familienähnlichen Strukturen können junge Menschen Halt und Geborgenheit finden, sich weiterbilden und sich in ihrem Umfeld füreinander einsetzen. Seinem Talent entsprechend hat er eine sehr rege publizistische Tätigkeit begonnen und hat viele Wege genutzt, um auf die Not seiner Zeit aufmerksam zu machen und Vorschläge zu ihrer Behebung zu machen.Aus diesem unglaublichen Engagement eines Einzelnen, der an der Not seiner Mitmenschen nicht vorbeigegangen ist, ist das große internationale Kolpingwerk entstanden. Auf allen Kontinenten gibt es Kolpingsfamilien, die sich für Menschen und gegen Armut und Unterdrückung einsetzen. "Mein Schuh tut anderen gut" könnte heute eine Idee sein, wie Sie sich Menschen zuwenden können.
Wenn du meinen Instagram Account und das sonntägliche Fuchs Quiz noch nicht kennst, dann folge mir gerne und schau am nächsten Sonntag gegen 19 Uhr vorbei um deine Abrechnungskills zu verbessern. Keine Sorge, ich schau nicht nach, ob DU richtig oder falsch geantwortet hast, sondern ich analysiere die Gesamtzahl der richtigen und falschen Antworten. Dazu führe ich seit Jahren eine Excel Tabelle (Call me Excel Nerd) und erstelle umfangreiche Auswertungen. Diese helfen mir, meine Community besser zu verstehen und ihr in Zukunft noch besseren Content liefern zu können. In der heutigen Podcast Folge gehe ich auf 3 Fragen aus dem letzten Quiz (03.09.2023) ein, auf die insgesamt 1132 Menschen falsch geantwortet haben. Ich erkläre dir, wie die Fragen gemeint waren (geschriebener Text lässt ja immer ein bisschen Spielraum zur Interpretation - gesprochener weniger) und warum die Antworten, die am häufigsten ausgewählt wurden, eben falsch waren. Leg dir Stift und Zettel bereit und lerne ganz nebenbei noch, warum die Coburger mit den englischen Royals “verwandt sind” und wo ich dieses Jahr meinen Geburtstag verbringen werde. Fuchs Campus Du willst Mitglied am Fuchs Campus werden & damit Zugriff auf meine Online-Lernplattform erhalten, an der es jeden Monat einen spannenden LIVE Termin rund um praxisrelevante Themen (zahnärztliche Abrechnung & viele darüber hinausgehende praxisrelevante Themen) gibt? → Trag dich jetzt auf die Warteliste zum Fuchs Campus ein. Du sicherst dir damit den besten Preis und einen extra 0 Euro Bonus (Thema “Umgang mit der Budgetierung”). Wir informieren dich dann per Mail, wenn du wieder Mitglied werden kannst: https://abrechnungsfuchs.de/fuchs-campus-warteliste/ Instagram Einen täglichen Blick hinter die Kulissen meines Unternehmerinnenalltags, regelmäßige Mehrwert Beiträge zur zahnärztlichen Abrechnung & Dokumentation und jeden Sonntag das beliebte Abrechnungsquiz gibt´s nur auf Instagram → Folge mir auf Instagram für Einblicke hinter die Kulissen: https://www.instagram.com/abrechnungsfuchs/
ie Dynamik im Bereich Wasserstoff nimmt weiter zu: Allein von Mai 2022 bis Januar 2023 sind es +35 % angekündigte Investitionen, womit sich die Gesamtzahl der Großprojekte auf über 1.000 erhöht. Wo stehen wir beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft? Wo liegt der Fokus der Investitionen? Und vor allem, wie weit ist Europa im Rennen um grünen Wasserstoff? Darüber sprachen wir mit Markus Wilthaner, Partner bei McKinsey und Experte für Wasserstoff. See www.mckinsey.com/privacy-policy for privacy information
Seit 2021 regelt ein neuer Glücksspielstaatsvertrag, was in Onlinecasinos erlaubt ist und was nicht. Denn Glücksspiel im Netz gab es auch vorher schon - nur eben illegal. Lars Felderhoff glaubt aber nicht, dass der rechtliche Rahmen ausreicht, um alle Spieler aus dem Schwarzmarkt heraus zu holen: "Der Gesetzgeber hat es leider versäumt, eine Regulierung verabschieden, die Wettbewerbsfähigkeit zulässt", kritisiert der Finanzvorstand des ostwestfälischen Glücksspielunternehmens Gauselmann im ntv Podcast "So techt Deutschland" vor allem Nachteile gegenüber illegalen Angeboten.Der Glücksspielunternehmer stört sich unter anderem an der monatlichen Grenze von 1.000 Euro, die Spieler maximal einsetzen dürfen. Zu wenig, sagt Felderhoff. Attraktivität bedeute für einige Spieler, die Möglichkeit zu haben, "höhere Einsätze" zu spielen und damit "größere Gewinnmöglichkeiten" zu haben. Und wenn die legalen Grenzen ausgereizt sind, wird auf illegalen Portalen gewettet. Umfragen zufolge haben im vergangenen Jahr 40 Prozent der Deutschen wenigstens einmal an Glücksspielen teilgenommen. Mehr als 400.000 Menschen gelten in Deutschland als süchtig oder weisen zumindest ein problematisches Spielverhalten auf. Gemessen an der Gesamtzahl der Spielenden sei das aber nur ein geringer Anteil, argumentieren die Betreiber von Spielstätten regelmäßig.Trägt auch der Gesetzgeber eine Mitschuld an den Suchtzahlen? Denn technologisch wäre es längst möglich, das Spielverhalten auch in stationären Spielhallen zu überwachen und frühzeitig einzugreifen, heißt es. Die Geräte in den Spielhallen seien vernetzt, allerdings "gibt es keine Art des Player-Trackings", sagt Felderhoff. Das sei nicht erlaubt. Stattdessen bleibe den Betreibern lediglich die Einlasskontrolle, bei der nur überprüft werden könne, ob jemand bereits gesperrt ist."Wir haben sehr hohe Regularien, die teilweise dem Spielerschutz dienen sollen, teilweise rechtlich bedingt sind", erklärt der Gauselmann-Manager. So dürften beispielsweise keine Geldautomaten aufgestellt werden und ein Zahlen mit Kreditkarte sei auch nicht möglich, um maßlose Zockerei zu unterbinden.Wie trotz allem die Spielentwicklung möglich ist, was im Ausland anders läuft und wo die Zukunft des Glücksspiels in einer digitalisierten Welt liegt, erzählt Lars Felderhoff in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Seit 2021 regelt ein neuer Glücksspielstaatsvertrag, was in Onlinecasinos erlaubt ist und was nicht. Denn Glücksspiel im Netz gab es auch vorher schon - nur eben illegal. Lars Felderhoff glaubt aber nicht, dass der rechtliche Rahmen ausreicht, um alle Spieler aus dem Schwarzmarkt heraus zu holen: "Der Gesetzgeber hat es leider versäumt, eine Regulierung zu verabschieden, die Wettbewerbsfähigkeit zulässt", kritisiert der Finanzvorstand des ostwestfälischen Glücksspielunternehmens Gauselmann im ntv-Podcast "So techt Deutschland" vor allem Nachteile gegenüber illegalen Angeboten.Der Glücksspielunternehmer stört sich unter anderem an der monatlichen Grenze von 1000 Euro, die Spieler maximal einsetzen dürfen. Zu wenig, sagt Felderhoff. Attraktivität bedeute für einige Spieler, die Möglichkeit zu haben, "höhere Einsätze" zu spielen und damit "größere Gewinnmöglichkeiten" zu haben. Und wenn die legalen Grenzen ausgereizt sind, wird auf illegalen Portalen gewettet.Umfragen zufolge haben im vergangenen Jahr 40 Prozent der Deutschen wenigstens einmal an Glücksspielen teilgenommen. Mehr als 400.000 Menschen gelten in Deutschland als süchtig oder weisen zumindest ein problematisches Spielverhalten auf. Gemessen an der Gesamtzahl der Spielenden sei das aber nur ein geringer Anteil, argumentieren die Betreiber von Spielstätten regelmäßig.Trägt auch der Gesetzgeber eine Mitschuld an den Suchtzahlen? Denn technologisch wäre es längst möglich, das Spielverhalten auch in stationären Spielhallen zu überwachen und frühzeitig einzugreifen, heißt es. Die Geräte in den Spielhallen seien vernetzt, allerdings "gibt es keine Art des Player-Trackings", sagt Felderhoff. Das sei nicht erlaubt. Stattdessen bleibe den Betreibern lediglich die Einlasskontrolle, bei der nur überprüft werden könne, ob jemand bereits gesperrt ist."Wir haben sehr hohe Regularien, die teilweise dem Spielerschutz dienen sollen und teilweise rechtlich bedingt sind", erklärt der Gauselmann-Manager. So dürften beispielsweise keine Geldautomaten aufgestellt werden und ein Zahlen mit Kreditkarte sei auch nicht möglich, um maßlose Zockerei zu unterbinden.Wie trotz allem die Spielentwicklung möglich ist, was im Ausland anders läuft und wo die Zukunft des Glücksspiels in einer digitalisierten Welt liegt, erzählt Lars Felderhoff in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Elektromobilität ist weiter auf dem Vormarsch in Deutschland, besonders batteriegetriebene Fahrzeuge überzeugen die VerbraucherInnen. So wäcchst beispielsweise die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge immer weiter: Gab es Anfang 2020 laut Bundesnetzagentur 30.102 Ladepunkte in ganz Deutschland, waren es zu Beginn dieses Jahres bereits 82.351 Ladesäulen. Die Stadt München gehört dabei mit 2.319 zu den Vorreitern, nur Berlin hat mit 2.341 Ladepunkten mehr. Für immer mehr VerbraucherInnen ist damit das Argument so mancher Skeptiker der Elektromobilität, man könne die Fahrzeuge nirgends laden, hinfällig. Das zeigen auch Zahlen des Kraftfahrtbundesamts: Wurden 2020 noch rund 194.000 batteriegetriebene E-Autos neu zugelassen (6,7 Prozent aller neu zugelassenen PKW), waren es 2022 schon über 470.000, bzw. 17,7 Prozent. Und damit fast genau so viele wie neu zugelassene Diesel (472.000). So stieg die Gesamtzahl der Batteriefahrzeuge von gut 135.000 (0,3 Prozent aller zugelassenen PKW) in 2020 auf rund 1 Million (2,1 Prozent) zu Beginn dieses Jahres. Daneben sind zudem noch gut 860.000 Plug-In-Hybride und 2.000 Brennstoffzellen-Autos in Deutschland registriert. Für Tesla und VW, die in Deutschland die beliebtesten Marken unter den Elektroautos sind, ist das ein großer Erfolg. Münchner Startups, die selbst E-Autos bauen, haben hingegen eine gemischte Bilanz. So stehen auf der einen Seite die Erfolge von Evum, das mit seinem aCar elektrische Nutzfahrzeuge baut, und das chinesisch-deutsche Unternehmen Nio, dessen in München designte Fahrzeuge ebenfalls bereits auf deutschen Straßen unterwegs sind. Auf der anderen Seite stehen aber die Insolvenzen der chinesisch-deutschen Marke Byton und natürlich die von Sono Motors. Im E-Mobility-Bereich gibt es aber noch andere erfolgsversprechende Geschäftsmodelle, man muss nicht gleich selbst E-Autos bauen. Wir stellen Euch in dieser Episode vier Münchner Startups und ihre Ideen vor: E-Mobilio, Black tea Motorbikes, Wirelane und Deepdrive. Und mit Wi Ventures stellen wir in dieser Episode einen Investor vor, der sich auf den Klimawandel konzentriert und dabei vor allem die Bereiche Energie, Mobility und CO2-Entfernung im Fokus hat. Entsprechend finden sich in seinem Portfolio Unternehmen wie E-Mobilio, Sono Motors und der Stromspeicher-Hersteller Voltstorage. Wir erklären, in welchen Phasen Wi Ventures bevorzugt einsteigt, wie groß die Tickets ausfallen und wer hinter dem VC steht. Alle im Podcast erwähnten Links findest Du übrigens im Artikel zur Folge: https://www.munich-startup.de/91755/podcast-e-mobility-2/ ---------- Mehr Infos zur Münchner Startup-Welt findest Du natürlich regelmäßig auf unserem News-Portal: https://www.munich-startup.de/ Übrigens: Je nachdem, welchen Podcast-Kanal Du nutzt, freuen wir uns natürlich auch über Likes, Bewertungen, Kommentare und mehr.
Warum formen sich eigentlich all die Teilchen zu stabilen Atomen? Damit du existieren kannst, mussten zuvor echt viele komische Dinge passieren. Aber was ist der Grund dafür, dass sich Atome einige Jahre nach dem Urknall auch zu Atomen formen konnten? In einem Universum, das mit einem heißen Urknall beginnt, ist das nicht unbedingt so einfach zu beantworten! Wenige Minuten nach dem heißen Urknall war unser Universum mit Protonen und einer kleinen, aber sehr wichtigen Population leichter Atomkerne gefüllt, einer der Gesamtzahl der Protonen entsprechenden Anzahl von Elektronen, einer großen Anzahl von Neutrinos, die mit keinem von ihnen wechselwirken, und etwa 1,4 Milliarden Photonen für jedes vorhandene Proton oder Neutron. Satte 380.000 Jahre hat es gedauert bis sich die Protonen und andere Kerne mit den Elektronen verbinden und stabile neutrale Atome erzeugen? Aber warum ist das passiert? Weil sich das Universum abgekühlt hat? Nun, es gibt einen Grund und ohne diesen Grund hätte es noch viel länger gedauert. In der Frühphase des Universums war alles sehr dicht, sehr gleichmäßig und sehr heiß. Der letzte Teil - sehr heiß - hat zwei wichtige Konsequenzen, die wir nicht ignorieren können. Teilchen mit einer Ruhemasse ungleich Null bewegen sich sehr schnell, sogar nahe der Lichtgeschwindigkeit, und wenn sie miteinander kollidieren, handelt es sich um hochenergetische Kollisionen, die in der Lage sind, alles zu zerstören, was nicht fest genug zusammengehalten wird. Jetzt zum neuen Hardcore-Science Podcast: https://open.spotify.com/show/6PepsOby5t6EF3PLPnXCAP Good Night Stories: Auf YouTube - https://www.youtube.com/channel/UCOGzvEVuggur7x8BxoL84-A Auf Spotify - https://open.spotify.com/show/5Mz5jx2lm7DXN3FizSigoJ Abonniere jetzt die Entropy, um keine der coolen & interessanten Episoden zu verpassen! Das unterstützt mich natürlich und hilft mir meinen Content zu verbessern und zu erweitern! Hier abonnieren: https://www.youtube.com/channel/UC5dBZm6ztKizdUnN7Puz3QQ?sub_confirmation=1 ♦ PATREON: https://www.patreon.com/entropy_wse ♦ TWITTER: https://twitter.com/Entropy_channel ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/roma_perezogin/ ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/entropy_channel/ ♦ DISCORD-SERVER: https://discord.gg/xGtUAaAw98 Abonniere jetzt die Entropy, um keine der coolen & interessanten Episoden zu verpassen! Das unterstützt mich natürlich und hilft mir meinen Content zu verbessern und zu erweitern! Hier abonnieren: https://www.youtube.com/channel/UC5dBZm6ztKizdUnN7Puz3QQ?sub_confirmation=1 ♦ PATREON: https://www.patreon.com/entropy_wse ♦ TWITTER: https://twitter.com/Entropy_channel ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/roma_perezogin/ ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/entropy_channel/ ♦ DISCORD-SERVER: https://discord.gg/xGtUAaAw98 ♦ GOODNIGHT STORIES: https://open.spotify.com/show/5Mz5jx2lm7DXN3FizSigoJ
Willkommen bei einer ganz besonderen Episode von bücherreich, einem Podcast größtenteils über Bücher! Ich blicke zurück auf mein Lesejahr 2022 mit Tops und Flops, Statistiken, meinen Lesevorsätzen für 2023 und einer Auswahl an Versprechern des Jahres ganz zum Schluss der Episode. Viel Spaß! Statistiken: Die beliebteste Episode dieses Jahr war „Mein Lesejahr 2021“ mit 465 Downloads, gefolgt von „Mein Lesemonat Dezember 2021“ (367 Downloads) und „Mein Lesemonat Februar 2022“ (359). Insgesamt wurden meine Folgen 75.590 Mal angehört (2021: 61.195; also sind 14.395 Downloads (1.200/Monat) 2022 hinzugekommen). Das umfasst auch alle „alten“ Episoden und ist echt der Hammer für mich. Danke für's fleißige (nachträgliche) Hören! 101 Bücher mit insgesamt 44.818 Seiten habe ich im Lesejahr 2022 gelesen. Im Schnitt sind das 444 (!) Seiten pro Buch, 8,4 Bücher pro Monat und 123 Seiten pro Tag. Ich konnte mich im Vergleich zum Vorjahr sowohl von der Gesamtzahl der gelesenen Bücher steigern, als auch an deren Seitenzahl - ich habe nämlich viele sehr lange Bücher in Angriff genommen. Im Vergleich zu 2021 sind es 3 Bücher und 4.368 Seiten mehr und ist damit auf dem Niveau von 2020, was ein super gutes Lesejahr für mich war. Bin also happy! Noch ein paar mehr Details: Die Bücher teilen sich auf auf 47 Hörbücher (46,5 %; Vorjahr: 40 / 40,8 %), 11 E-Books (10,9 %; Vorjahr: 3 / 3,1 %) und 43 „klassische“ Bücher (42,6 %; Vorjahr: 55/ 56,1 %). 38 Bücher/Hörbücher (37,6 %; Vorjahr: 44/ 45 %) im Jahr 2022 waren Rezensionsexemplare, und sage und schreibe 34 Bücher/Hörbücher (33,7 %) habe ich in Leserunden gelesen. Fremdsprachig waren leider nur 6 der gelesenen Bücher/Hörbücher, was 6 % ausmacht. 54 % meiner gelesenen Titel waren von Autorinnen, 41 % von Autoren und 5 % gemischt. 43 % waren frisch 2022 erschienen, 9 % aus dem Jahr 2021 und 7 % aus dem Jahr 2012. Die lesereichsten Monate nach Anzahl waren mit je 11 gelesenen Titeln der März und der Mai 2022, mit 6 beendeten Büchern war der April der am wenigsten lesereichste Monat. Von der gelesenen Seitenzahl her waren der Juli (4.472), der März (4.328) und der Mai (4.274) Vorreiter. Erreichen meiner Lese-Ziele 2022: Meine SuB-Abbau-Ziele habe ich nicht nur nicht erreicht, sondern auch draufgelegt. Meine Ziele lauteten: Von 103 auf 85 ungehörte Hörbücher runterkommen. Max. fünf ungelesene Bücher auf dem SuB haben. Meine SuB-Höhen lagen am 31.12.2021 bei 20 Büchern, 103 Hörbüchern und 105 eBooks (insg.: 228). Am 31.12.2022 liegen sie bei 102 Büchern, 100 Hörbüchern und 97 eBooks (299). Das lag daran, dass ich Licht am Ende des Bücher-SuB-Tunnels gesehen habe und hemmungslos Farbschnitt-Ausgaben gekauft habe. Außerdem habe ich mich wie geplant bei den Bücherhallen (Bibliothek in Hamburg) angemeldet und daraufhin meinen Hörbuch-SuB ebenfalls sträflich vernachlässigt. Somit habe ich 82 (!) Bücher hinzubekommen, nur 3 Hörbücher abgebaut und bei den eBooks ebenfalls abgebaut, und zwar 8. Von den „12 Büchern für 2022“ habe ich alle gelesen oder gehört. Beim Projekt „Autor(innen) lesen“ habe ich zwei von drei geplanten AutorInnen geschafft: Sowohl bei Jay Kristoff als auch bei Fredrik Backman bin ich nun völlig up to date, was ihre (deutschen) Veröffentlichungen anbelangt. Und das hat richtig Spaß gemacht! Von den Reihen, die ich 2022 beenden/weiterlesen möchte, habe ich mir den Großteil auf Wiedervorlage für 2023 gesetzt. Bis auf Cassandra Clares „City of...“-Reihe bin ich nirgendwo großartig vorangekommen. Das wiederum lag sicher großteils an der Leserunde dazu, die sich auch auf weitere Buchreihen innerhalb dieses Schattenjäger-Universums ausgeweitet hat. Die Bücher selbst fand ich leider nicht so toll, auch wenn mich der Humor positiv überrascht hat. Die Leserunden haben alle sehr gut geklappt - so gut, dass sie mir mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen sind und ich sie mir nicht als explizites Lesevorhaben für 2023 setzen werde. Meine Lesevorsätze 2023: Folgende Ziele setze ich mir für 2023: SuB-Abbau: Mit dem hohen Bücher-SuB komme ich nicht gut zurecht (und habe auch nicht genug Platz im Regal!). Leider sind auch schon wieder etliche Titel vorbestellt, und auch ein monatliches Farbschnitt-Abo ist aktuell aktiv. Da hilft nur: Ganz viel weglesen und darüber hinaus nicht viel Neues kaufen. Bei den Büchern möchte ich bis Ende des Jahres auf max. 75 ungelesene Bücher kommen. Für die Hörbücher bleibe ich bei meinem letztjährigen Ziel, auf 85 ungehörte Hörbücher zu reduzieren. SuB-Senioren: Ich habe fünf haptische Bücher auf dem SuB, die ich seit (gefühlt) zehn Jahren mit mir herumschleppe. Diese Bücher möchte ich 2023 lesen - oder aussortieren. Am liebsten schon im ersten Halbjahr 2023, aber man muss ja nicht über-ambitioniert sein... Das sind: „The lies of Locke Lamora“ von Scott Lynch „Operation Red Sparrow“ von Jason Matthews „Die Monster von Templeton“ von Lauren Groff „Die Stunde, in der ich zu glauben begann“ von Wally Lamb „Die Zwillinge“ von Tessa deLoo Fortführung Projekt „Autor(innen) lesen“: Das Projekt hat mir super viel Spaß gemacht! Dieses Jahr möchte ich die Autorin, die 2022 leider hinten über gefallen ist, nun wirklich lesen: Anne Freytag. Da dieses Projekt ein wenig dem SuB-Abbau entgegenwirkt (ich besitze nur ihr neuestes Buch), werde ich es für 2023 bei einer Autorin belassen, und dann 2024 neu schauen, ob ich mich mal an z.B. Brandon Sanderson, Riley Sager oder Anabelle Stehl heranwage. Reihen, die ich 2023 beenden/weiterlesen möchte: „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley, letzter Band „Outlander“ von Diana Gabaldon, ab Band 8 „Harry Hole“ von Jo Nesbo, ab Band 1 (Band 3 bereits gelesen) „The Diviners“ von Libba Bray, ab Band 2 „David Hunter“ von Simon Beckett, ab Band 2 „The secret book club“ von Lyssa Kay Adams, ab Band 1 „The Inheritance Games“ von Jennifer Lynn Barnes, ab Band 1 „Zeitenzauber“ von Eva Völler, ab Band 1 „The Loop“ von Ben Oliver, ab Band 1 „Wayfarers“ von Becky Chambers, ab Band 1 „Red Rising“ von Pierce Brown, ab Band 1 „The Wolves of Mercy Falls“ von Maggie Stiefvater, ab Band 1 Bei den privaten SuB-Abbau-Challenges, die ich im Lesegarten mitbetreue, werde ich 2023 bei der Jahreschallenge mitmachen (die betrifft dieses Jahr Länder/Regionen; für mich als Fantasyleserin schon schwierig genug). Bei den Monatschallenges werde ich eher aussetzen, um neben Leserunden, Jahreschallenge, Reziexemplaren und meinen Lesezielen 2023 flexibel genug zu bleiben, auch ein Stück weit nach Lust und Laune zu lesen. Es macht mir weiterhin wahnsinnig Spaß, zusammen in Teams zu lesen und sich auszutauschen - wer also Lust hat, sich dem Forum anzuschließen, ist herzlich willkommen! „12 für 2023“: Vorletztes Jahr habe ich euch zum ersten Mal auswählen lassen, welche Bücher von meinen SuBs (=Stapel ungelesener Bücher/Hörbücher/eBooks) ich lesen soll. Für 2021 hatte ich euch 21 Titel auswählen lassen, und davon leider 8 doch nicht geschafft zu lesen. 2022 wollte ich nicht mehr so viele Titel auf der Liste haben und hatte mir 12 Titel auswählen lassen. Diese habe ich alle geschafft zu lesen, und daher sind dies nun die 12 Titel, die ihr mir für 2023 ausgesucht habt: „Ein fast perfekter Liebesroman“ von Lyssa Kay Adams „Die magische Gondel“ von Eva Völler „Achtsam morden am Rande der Welt“ von Karsten Dusse „Liebes Kind“ von Romy Hausmann „Red Rising“ von Pierce Brown „Das Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling „The Loop“ von Ben Oliver „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ von Becky Chambers „The Inheritance Games“ von Jennifer Lynn Barnes „Das Hexenmädchen (Kommissar Nils Trojan, #4)“ von Max Bentow „American Gods“ von Neil Gaiman „Nach dem Sommer (The Wolves of Mercy Falls, #1)“ von Maggie Stiefvater Flops 2022: „Die hellen Tage“ von Zsuzsa Bánk „Rabbits“ von Terry Miles* Die „Maze Runner“-Reihe von James Dashner „Die vielen Leben des Harry August“ von Claire North „#LondonWhisper - Als Zofe ist man selten online“ von Aniela Ley* „Vier Frauen und ein See“ von Viola Shipman* „Glaube mir“ von Alice Feeney* Tops 2022: Alles von Jay Kristoff, z.B. „Das Reich der Vampire“, die „Aurora“-Trilogie, die „Der Lotuskrieg“- oder die „Das Babel-Projekt“-Reihe „Malibu Rising“ von Taylor Jenkins Reid „The Witch Queen - Entfesselte Magie“ von Verena Bachmann „Kein Sommer ohne dich“ von Emily Henry* „Früher wird alles besser“ von Vanessa Mansini „Home - Haus der bösen Schatten“ von Riley Sager* „Der Anschlag“ von Stephen King „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens Sehnlichst erwartete Neuerscheinungen 2023: Auf diese Bücher freue ich mich besonders im Lesejahr 2023, sodass sie jetzt schon auf meiner Rezi-Liste gelandet sind. Ich hoffe, ich erhalte diese Bücher als Rezi-Exemplare! (Reihenfolge folgt grob dem Erscheinungsdatum): „Mind Gap“ von Anne Freytag* „Night - Nacht der Angst“ von Riley Sager* „Stolen Time“ von Danielle Rollins „Let me prove“ und „Let me stay“ von Francis Eden „Ex Hex“ von Erin Sterling „The American Roommate Experiment – Die große Liebe findet Platz in der kleinsten Wohnung“ von Elena Armas „Wer die Hölle kennt“ von Leigh Bardugo* „Ein Schloss aus Silber und Scherben“ von Arianne L. Silbers „The Love we feel“ von Olivia Dade „Schere, Stein, Papier“ von Alice Feeney* „A magic steeped in poison“ von Judy I. Lin „Jetzt ist Sense“ von Hans Rath* „Das kleine Bücherdorf 2: Frühlingsfunkeln“ von Katharina Herzog* „Wir sind die Ewigkeit“ von Kira Licht „The Witches of Silent Creek 2“ von Ayla Dade „Spring Storm 2“ von Marie Graßhoff „Laurelin - Das Flüstern des Lichts“ von Caroline Brinkmann „Der Lotuskrieg: Last Stormdancer“ von Jay Kristoff „Dead Romantics“ von Ashley Poston* „Gameshow – Der Preis der Gier“ von Franzi Kopka* „Böses Licht“ von Ursula Poznanski* „Dornenthron“ von Jennifer Estep „It happened one summer“ von Tessa Bailey* „Tokyo Dreaming“ von Emiko Jean „The Atlas Paradox“ von Olivie Blake* „Atlas - Die Geschichte von Pa Salt“ von Lucinda Riley/Harry Whittaker* „Die Toten von Laboe“ von Arnd Rüskamp* „I'm Glad My Mom Died“ von Jennette McCurdy* „Zimt - Für immer von Magie berührt“ von Dagmar Bach* „The Lost Crown - Wer das Schicksal zeichnet“ von Jennifer Benkau* Wenn euch diese Episode gefallen hat, könnt ihr auf meiner Website www.buecherreich.net in die Vorjahres-Rückblicke von 2013-2021 reinhören. Wie war euer Lesejahr 2022? Besucht mich auf meiner FACEBOOK-Seite http://www.facebook.de/Podcastbuecherreich und erzählt mal oder hinterlasst mir hier einen Kommentar. Ich würde mich wahnsinnig freuen. :) Eure Ilana *Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag oder dem Autor/der Autorin zur Verfügung gestellt. Ich benutze Affiliate Links von Amazon.de, d.h. ich erhalte eine Provision, wenn ihr sie klickt und Produkte bestellt. Näheres siehe “Impressum und Rechtliches“.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: Wechselaktivität im Kfz-Jahresendgeschäft steigt Die Wechselaktivität bei den rund 41 Mio. privaten Kfz-Versicherungsnehmern ist am Jahresende von 18 Prozent in 2021 auf 29 Prozent bis Ende November 2022 gestiegen. Auch die Anzahl der tatsächlichen Wechsler ist wieder von 1,3 Millionen Ende 2021 auf 1,8 Millionen Ende 2022 gestiegen. Damit haben 4,2 Prozent der Kfz-Versicherungsnehmer mit durchschnittlich 1,1 Vertragswechseln insgesamt rund zwei Millionen Verträge gewechselt. Trotz der höheren Wechselaktivität blieben die meisten Kunden (85 Prozent) doch ihrem bisherigen Anbieter treu. Zahnzusatzversicherung bleibt starkt nachgefragt Die Zahl der Zahnzusatzversicherungen ist 2021 um 787.000 Versicherte gestiegen. Das ist ein Plus von 4,62 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt haben rund 17,8 Millionen Deutsche eine private Zahnzusatzversicherung. Allein in den zehn Jahren zwischen 2012 und 2021 ist die Gesamtzahl der versicherten Personen mit einem Zahnzusatztarif um 4,3 Millionen oder 30,9 Prozent angestiegen. Die Bayerische baut Komposit-Bereich um Der Komposit Versicherer der Bayerischen, BA die Bayerische Allgemeine AG, bekommt eine neue Geschäftsfeldstruktur. Diese wird durch den Schnittstellen-Bereich Underwriting ergänzt. Die neuen Geschäftsfelder gliedern sich in die Bereiche Menschversicherung, Mobilität, Prime Home sowie Prime Business. Ziel sei es, noch fokussierter, näher am Markt sowie am Kunden zu sein. Alle Geschäftsfelder sowie das Underwriting sind unter der Leitung von Manfred Buhler. Das Geschäftsfeld Menschversicherung wird von Stephanie Kern verantwortet, das Geschäftsfeld Mobilität leitet Andreas Buhre, Prime Home wird von Johannes Frosch geleitet und das Feld Prime Business wird von Carsten Tobien geführt. Die Schnittstelle zum Vertrieb läuft über den Bereich Underwriting unter der Leitung von Johann Wastian. Charta und Ideal mit Beitragsreduzierung Zum 1. Januar 2023 ist die Ideal gemeinsam mit dem Charta-Exklusiv-Produkt mit einer Prämienreduzierung ihrer Hausrat-Versicherungstarife ins neue Jahr gestartet. Es ändern sich die Beitragssätze für den Hauptbaustein (Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm) um ca. 5 Prozent. Die Tarifzoneneinteilung sowie die Beitragssätze für die Zusatzbausteine Fahrraddiebstahl, Glas und Elementar bleiben unverändert. Aufgrund der Prämienanpassungsklausel wird ebenfalls ab 2023 eine Beitragsreduzierung von 5 Prozent im gesamten Hausrat-Bestand der Ideal erfolgen. Mehr Unternehmensinsolvenzen Im Oktober 2022 haben die deutschen Amtsgerichte 1.245 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 17,9 Prozent mehr als im Oktober 2021. Bereits im September war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 17,6 Prozent angestiegen. Derweil ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im Oktober 2022 um 15,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gesunken. 1,06 Millionen Sterbefälle im Jahr 2022 Im Jahr 2022 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes 1,06 Millionen Menschen gestorben. Die Zahl der Sterbefälle ist im Vergleich zum Vorjahr damit um 3,4 Prozent oder mehr als 35 000 Fälle gestiegen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Pandemiejahren haben die Sterbefallzahlen bei den Frauen (+4,3 Prozent) stärker zugenommen als bei den Männern (+2,5 Prozent) – in den Jahren 2020 und 2021 war dies umgekehrt. Im Dezember 2022 lagen die Sterbefallzahlen um 19 Prozent über dem Vergleichswert der vier Vorjahre.
Vor 15 Jahren startete YouTube in Deutschland sein Programm. Vor 15 Jahren schon am Start: Andreas Briese, der erste Mitarbeiter für YouTube hierzulande. Heute leitet Briese mittlerweile die Geschäfte für YouTube in Deutschland und darüber hinaus in Zentral-Europa. Im ersten Teil dieser Sonderausgabe des YouTube Creator Podcasts bespricht Andreas Briese mit Pressesprecher Georg Nolte die Neuerungen auf YouTube ab 2023: Die Vermarktung von Shorts geht los, die Creator:innen werden früher mit YouTube Geld verdienen können, da die Einstiegsbarriere für das YouTube Partner Programm (YPP) gesenkt wird. Außerdem: Das Thema Musik erfährt eine Revolution und wird weiter aufgewertet. Musik-Chefin Gudrun Schweppe ist seit April 2021 in dieser Position und erklärt im Podcast nicht nur, wie sie die deutsche Musik-Industrie unterstützt, sondern auch, dass ab 2023 alle YouTube Creator aus einem Musik-Katalog Musik-Lizenzen erwerben können. Sie können somit ihre Videos mit Musik bestücken und vermarkten. Zusätzliche Infos: Minute 04:15 - YouTube hat monatlich über 2 Milliarden eingeloggte Nutzer:innen weltweit (Quelle: YouTube Internal Data, Juli 2022) Minute 11:53 - YouTube Shorts hat monatlich 1,5 Milliarden Nutzer:innen und 30 Milliarden Aufrufe am Tag weltweit (Quelle: Google Gewinnermittlung, Juni 2022) Minute 12:30 - Beteiligung der Creator:innen an den Erlösen: Da zwischen den Videos im Shorts-Feed Anzeigen geschaltet werden, sollen die Einnahmen aus diesen Anzeigen jeden Monat addiert und benutzt werden, um die Shorts-Creator:innen für ihre Arbeit zu belohnen und die Kosten für die Lizenzierung von Musik abzudecken. Von dem Gesamtbetrag, der den Creator:innen zugeordnet werden kann, behalten sie 45 % der Einnahmen, die auf der Grundlage ihres Anteils an der Gesamtzahl der Shorts-Aufrufe verteilt werden. Minute 28:54 - Im Zeitraum April 2020 bis März 2021 hat YouTube 4 Mrd. US-Dollar an die Musikindustrie ausgezahlt. Im Zeitraum Juli 2021 bis Juni 2022 hat YouTube 6 Mrd. US-Dollar an die Musikindustrie ausgezahlt. (Quelle: YouTube Internal Data). Mehr Infos findest du in unserem Blogpost. Minute 32:50 - Mehr Infos zur Neueinführung von Creator Music findest du in unserem [Blogpost] (https://blog.youtube/intl/de-de/news-and-events/made-on-youtube-wir-unterstutzen-die-nachste-generation-kreativer-unternehmerinnen/) Minute 30:52 >> Wenn Creator Musik verwenden, müssen nach wie vor Rechte abgeklärt werden – Welche Formulierung schlägt Legal hier konkret vor? Oder soll der Teil komplett rausgenommen werden? [YouTube Blogpost](https://blog.youtube/intl/de-de/news-and-events/made-on-youtube-wir-unterstutzen-die-nachste-generation-kreativer-unternehmerinnen/) Mehr Infos über YouTube
Dieses Mal mit Julia Nestlen und Sina Kürtz. Ihre Themen sind: - Das Emoji wird 40! Im Jahr 1982 wurde im Forschungsnetz Arpanet zum ersten Mal :-) verschickt. Julia und Sina haben sich über die soziale Funktion der Emojis informiert und klären, welche sie am liebsten mögen und welche gar nicht gehen (00:55) Julias Vorschlag für „Fakt ab“ in Form von Emojis:
Tim und Julian reden darüber, dass man im Coaching immer mehr Daten sammelt. Gesamtzahl an Sätzen, Volumen, Tonnage, RPE, RIR, Schlafscores und vieles mehr. Was sinnvoll ist und was du dir sparen kannst, erfährst du in diesem Podcast! Du willst stärker werden? Dann lass dich von Tim coachen: https://www.dedicatedsports.de/coaching Unsere Website: www.dedicatedsports.de/ Unterstütze uns auf Patreon: www.patreon.com/dedicatedsports
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Zu Gast in der August Brettchen Sendung Toni Pressekontakt fürs system change camp und Policarpa von Abja Yala Anticolonial. Beide stellen das Programm https://systemchange.noblogs.org/ vor. Das system change Camp findet vom 9-15 August in Hamburg statt. Ergänzung zum Wortbeitrag von Policarpa,: Die genannten 80 Personen die in Kolumbien im letzten Jahr ermordert wurden. Da bezieht sich die Zahl 80 auf die ermordeten Menschen durch Polizeigewalt und stellt keinenfalls die Gesamtzahl da.
Täglich kommt es zu Anschlägen, Ausschreitungen oder Übergriffen des Linksextremismus, aber weite Teile der Öffentlichkeit verharmlosen die Gewalt oder tun so, als sei sie nicht existent. Die wissenschaft-liche Beschäftigung mit dem Phänomen linke Gewalt liegt dabei weitestgehend brach und wird kaum finanziell gefördert. Diesem Mißstand begegnen die Untersuchungen des langjährigen Hamburger Bereitschaftspolizisten und promovierten Politikwissenschaftlers Karsten Dustin Hoffmann, der am 23. Oktober 2014 Ergebnisse seiner Forschung in der Bibliothek des Konservatismus vorstellte. Vor vollem Haus beleuchtete der Gast – unter anderem Verfasser einer vielgelobten Arbeit über das autonome Zentrum „Rote Flora“ in Hamburg – in seinem Vortrag Ideologien, Strukturen und Aktionsformen jenes Teils der linken Bewegung, der den gesellschaftlichen Wandel nicht allein mit legalen Methoden zu erreichen sucht. Der Referent betonte, daß die linksextreme Szene keineswegs ein geschlossener Block sei, als der er Außenstehenden erscheine, vielmehr gebe es innerhalb der Szene erhebliche Meinungsverschieden-heiten, die sich gelegentlich auch in offener Gewalt der Gruppen untereinander entlade. Das Gewaltpotential der Szene sei konstant groß. Hoffmann wies u. a. auf die Diskrepanz zwischen den offiziell festgestellten – relativ niedrigen – Zahlen linksextremistischer Straftaten in der Gesamtstatistik extremistischer Straftaten und dem beherrschenden Anteil an der Gesamtzahl der extremistischen Gewaltakte hin. Dies sei, so Hoffmann, auf die im Vergleich zum Rechtsextremismus weniger scharfe Ahndung von Propagandadelikten zurückzuführen. Die an den Vortrag anschließende lebhafte Aussprache förderte vor allem die Erkenntnis zu Tage, daß gerade die wissenschaftliche und gesellschaftliche Beschäftigung mit dem Komplex Linksextremismus erst am Anfang steht. * Die Bibliothek des Konservatismus unterstützen: PayPal: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=BEB99H36UCDSL Banküberweisung: Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung IBAN: DE15 1009 0000 2125 2750 04 BIC: BEVODEBB www.bdk-berlin.org Facebook: https://www.facebook.com/bdk.bln Instagram: https://www.instagram.com/bdk_berlin/ Twitter: https://twitter.com/BdK_Berlin Gettr: https://gettr.com/user/bdk_berlin
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Prof. Dr. Mathias Mäurer erklärt, wie die MS funktioniert, wie man sie am besten unter Kontrolle bekommt und wie Therapietreue schützt. Hier geht es zum Blogbeitrag: https://ms-perspektive.de/therapietreue-bei-ms/ Willkommen zu Folge #132 vom MS-Perspektive-Podcast. Heute begrüße ich erneut Prof. Dr. Mathias Mäurer zu Gast im Interview. Wir sprechen über die Bedeutung der verlaufsmodifizierenden Therapie und wie wichtig es ist, seine Therapie auch langfristig so durchzuführen, wie es gedacht ist. Gerade im Social Media Bereich gibt es leider so einige Influencer, die zwar Patienten, aber eben keine Experten auf dem Gebiet der Behandlung von MS sind und Empfehlungen aussprechen, die wissenschaftlich betrachtet kompletter Unfug sind. Diese Folge soll helfen, wissenschaftlich basierte Fakten einfach verständlich zu erklären und Dir auf Deinem Weg mit der Erkrankung sinnvolle Tipps mitzugeben. Inhaltsverzeichnis Begrüßung Was passiert denn genau im Körper, wenn die MS aktiv ist? Wie viel von dieser Aktivität spürt man denn als Patient bewusst im schubförmigen Verlauf? Verkürzt die Kortison-Stoßtherapie vor allem die Dauer eines Schubes oder hat sie einen Einfluss auf die Langzeitprognose? Gibt es einen Unterschied was die Langzeitprognose angeht, bei der Blutwäsche? Können Sie bitte erklären, was man genau mit der verlaufsmodifizierenden Therapie erreichen will? Und wie sie wirkt? Was bedeutet denn genau Therapietreue? Welche medizinisch sinnvollen Gründe gibt es, eine verlaufsmodifizierende Therapie zu wechseln oder gar auszusetzen? Welche Therapieoptionen haben Frauen mit Kinderwunsch, die eine aktive MS haben? Was passiert denn, wenn ich eine aktive MS mit einer verlaufsmodifizierenden Therapie zum Stillstand gebracht habe und denke, jetzt ist alles gut und jetzt setze ich die Medikamente ab? Welche Risiken sind mit einem wiederholten Wechsel von Therapie und Therapieabbruch verbunden? Welcher Prognose sehen Menschen entgegen, die die MS mit, in Anführungsstrichen, nur einer gesunden Lebensweise eindämmen wollen? Wie sieht die Prognose von MS-Patienten aus, die eine wirksame Therapie nutzen, wo wirklich die Aktivität komplett unterdrückt wird, auch im subklinischen Bereich? Wie umkehrbar sind Spätfolgen, die sich im progredienten Verlauf der MS zeigen, nach aktuellem Stand der Forschung und Behandlungsoptionen? Sind Ihnen denn schon Patienten begegnet, die ihre frühere Entscheidung gegen verlaufsmodifizierende Medikamente bereut haben? Möchten Sie den Hörerinnen und Hörern noch was mit auf den Weg geben zum Schluss? Begrüßung Nele Handwerker: Hallo Herr Professor Mäurer, ich freue mich sehr, dass Sie da sind und heute den Hörerinnen und Hörern noch mal was zum Thema Therapietreue sagen. Muss ich nur Medikamente nehmen, wenn die MS aktiv ist? Danke, dass Sie sich so spontan Zeit genommen haben. Prof. Mathias Mäurer: Ja, sehr gerne, Frau Handwerker. Schön, dass ich mal wieder dabei sein darf. Und ich freue mich natürlich auf Ihre Fragen. Nele Handwerker: Wer Professor Mäurer nicht kennt, er hat einen Master of Health Business Administration, ist Chefarzt der Neurologie und neurologischen Frührehabilitation am Klinikum Würzburg Mitte, am Standort Juliusspital. Und ich hatte ihn schon mal zu Gast, In Folge 89 hat er sich ein kleines bisschen mehr vorgestellt. Hör gerne noch mal in die Folge rein. Aber kommen wir zu dem, worum es heute geht. Was passiert denn genau im Körper, wenn die MS aktiv ist? Prof. Mathias Mäurer: Ja, also letztlich ist der Schub ja an sich das, was die MS ausmacht. Den merkt der Patient und danach richtet sich natürlich so ein bisschen das, wie die MS bewertet wird. Aber im Endeffekt muss man natürlich sagen, was die MS wissenschaftlich ausmacht, ist die Attacke des Immunsystems auf das zentrale Nervensystem. Das kann nicht nur im Sinne von Schüben manchmal passieren, sondern wir haben generell eine entzündliche Aktivität, die wir teilweise nur im Kernspintomogramm sehen. Man kann ungefähr rechnen, dass auf einen klinischen Schub circa zehn Läsionen in der Kernspintomographie kommen. Das heißt, der Schub alleine ist jetzt kein unbedingt ausreichender Maßstab, um die Aktivitäten der MS zu bewerten, sondern meistens ist es die Kombination aus dem, was klinisch passiert, der Kernspintomographie und dem, wie sich der Patient fühlt. Da werden ja auch teilweise bei uns Screening Methoden gemacht wie die Gehstrecke, das Stäbchen stecken oder auch kognitive Tests, und Fatigue-Skalen, wo man insgesamt bewerten kann, wie aktiv die Erkrankung zum Zeitpunkt ist. Nele Handwerker: Hmm, okay. Genau dieses 1:10, das kannte ich auch. Das hatte mich damals auch ein bisschen schockiert, aber auch sofort davon überzeugt, dass ich besser was gegen die MS bei mir unternehmen sollte. Wie viel von dieser Aktivität spürt man denn als Patient bewusst im schubförmigen Verlauf? Nele Handwerker: Also Sie haben es jetzt schon im Prinzip gesagt und im verborgenen…. Prof. Mathias Mäurer: Ja, wobei ich, ich kann es gerne auch noch so ein bisschen spezifizieren. Es ist ja tatsächlich so, das zentrale Nervensystem ist groß. Gerade das Gehirn hat natürlich Regionen, wo es Stellen gibt, wo Sie Entzündungen haben können, ohne das jetzt direkt zu merken. Also Sie merken die Entzündung in der Regel meistens nur dann, wenn Sie einen Entzündungsherd in einer eloquenten Region haben. Unter eloquent verstehen wir Regionen, die wirklich klar einer Funktion zugeordnet sind. Also wenn Sie irgendwo in einer motorischen Bahn was haben, dann haben Sie eine Lähmung. Wenn Sie im Sehnerv was haben, sehen Sie nichts. Aber wenn das irgendwo im Parietallappen liegt oder irgendwo periventrikulär , dann müssen Sie nicht unbedingt von einer entzündlichen Aktivität was merken. Es gibt Theorien, dass man sagt, dass vielleicht die Fatigue sozusagen auch so eine Art, ja, Summenmarker für Entzündungsaktivität ist. Also wenn Patienten auch merken, sie fühlen sich irgendwie doch sehr leistungsgemindert, dass es unter Umständen auch ein Zeichen dafür sein kann, dass sich da irgendwas tut. Aber in der Regel können gerade Läsionen im Gehirn selber häufig stumm sein. Im Rückenmark merkt man sie eher, weil da viele wichtige Bahnen eng beieinander liegen. Aber im Gehirn selber ist es manchmal als Patient gar nicht wahrscheinlich, dass man merkt, was da passiert. Nele Handwerker: Passt genau zu dem, was ich erlebt habe, auch wenn mein einer Fall nicht statistisch relevant ist. Bevor ich mit einer Therapie begonnen habe, hatte ich mit der Fatigue total Probleme. Nachdem meine Therapie nach drei Monaten gegriffen hat, hat sich zum Glück alles zurückentwickelt. Da geht es auch so ein bisschen um die neurologische Reserve. Das Gehirn hat gewisse Kapazitäten zum Umbauen und wenn die aufgebraucht sind, rutscht man in den chronischen Verlauf. Prof. Mathias Mäurer: Genau, die Sache mit der neurologischen Reserve oder Brain Reserve, wie es auch genannt wird, in der Fachliteratur, das ist schon eine ganz, ganz wichtige Sache. Und das muss man sich eben auch vor Augen halten, dass man natürlich als junges Gehirn, und bei vielen MS-Patienten fängt die Erkrankung ja doch in sehr jungen Jahren an, eine extrem große Kompensationsreserve hat. Also man kann vieles was dann passiert, gerade in den jungen Jahren, einfach wegstecken. Und dadurch letztlich zwischen den Schüben überhaupt nichts merken. Man fühlt sich vielleicht bis auf die Fatigue relativ gesund. Es gibt aber sehr schöne Studien. Ich weiß nicht, ob ich die mal schildern darf. Das ist so funktionelle Kernspintomographie, wo man letztlich sehen kann, wie viel Hirn muss eigentlich jemand aktivieren, um eine bestimmte Aufgabe durchzuführen. Da gibt es sehr schöne Untersuchungen. Bei einem Gesunden, wenn der eine Bewegung macht, dass Finger so hin und her tappen, da wird im Prinzip nur der motorische Cortex und ein paar prämotorische Areale aktiviert. Wenn das gleiche ein MS-Patient macht und der muss überhaupt nicht irgendwie im Bereich der Handfunktion betroffen sein, das reicht, wenn es jemand war, der eine Sehnervenentzündung hatte und vielleicht ein paar entzündliche Flecken, dann sieht man, dass der für die selbe Motoraufgabe letztlich viel mehr Hirnsystem aktivieren muss. Das heißt, der nutzt schon viel mehr von seiner Reserve um das gleiche auszuführen. Ich vergleiche das immer mit so einem Motor, der letztlich viel, viel höher dreht als der Motor von einem Gesunden. Und genauso wie beim Auto, wenn Sie das lange machen, dann haben Sie irgendwann einen Motorschaden. Und das ist es, was bei der MS passieren kann. Wenn sie lange immer wieder ihre Kompensationsfähigkeit belasten, ist sie irgendwann aufgebraucht. Und in dem Moment merkt man die MS dauerhaft. Und das ist häufig, aber erst im mittleren Lebensalter der Fall. Sprich, derjenige, der die MS früh bekommt und seine Reserve aufbraucht, weil er halt sonst nichts machen möchte, der wird nach einer gewissen Zeit in Schwierigkeiten laufen. Jetzt ist mir auch ganz wichtig, ich möchte nicht mit Ketten rasseln, weil das immer ein bisschen doof ist, wenn man mit irgendwelchen Konsequenzen droht. Nicht jede MS ist gleich und das heißt nicht bei jedem, wenn er jetzt, sagen wir mal, therapeutisch komplett ablehnend ist, dass das gleich im Desaster landen muss. Aber es gibt halt, sagen wir mal, vielleicht so prozentual allenfalls 20 bis 30 %, die auch da Glück haben mit der Erkrankung. Bei der überwiegenden Mehrzahl läuft es halt doch so, wie ich es sage, ja, dass man eben unter Umständen in Probleme reinläuft, wenn man das System zu sehr stresst. Nele Handwerker: Und das ist dann schon arg, quasi Roulette spielen mit der eigenen Gesundheit. Jetzt kommen wir mal zur Kortison-Stoßtherapie. Ich habe oft genug von Leuten gehört, die denken, dass es ganz wichtig ist, super hilft, und auch die Langzeitprognose positiv beeinflusst. Verkürzt die Kortison-Stoßtherapie vor allem die Dauer eines Schubes oder hat sie einen Einfluss auf die Langzeitprognose? Prof. Mathias Mäurer: Es gibt keine verlässlichen Studien, die irgendwie zeigen, dass Kortison an der Langzeitprognose der Multiplen Sklerose was macht. Das hat sich nie in Studien wirklich beweisen lassen. Es ist noch nicht mal so, dass man jetzt unbedingt sagen kann, dass Kortison auch im Schub irgendwas macht. Es gibt sogar Arbeiten, also im Tiermodell, die zeigen, dass Kortison schädlich sein kann bei einer Opticus Novartis. Wir gehen davon aus, dass Kortison schon in der Lage ist, gerade hoch dosiert, bestimmte Entzündungszellen in den programmierten Zelltod zu schicken. Also dass die Entzündungszellen Selbstmord begehen, und dass dieser Selbstmord, relativ positiv ist für die Entwicklung des Schubes. Aber eben nur als Akutmaßnahme und sicherlich nicht als Langfrist-Maßnahme. Ich weiß, dass viele Patienten auf diese wiederholten Kortisonstöße schwören, gerade auch in späteren Krankheitsphasen. Das hat aber unter Umständen damit zu tun, dass Kortison auch ein bisschen euphorisierend wirkt, dass es anti-spastisch wirkt und dass es natürlich so einen doch kurzen Effekt hat, das man sich besser fühlt. Aber diese langfristigen Effekte, die manche auch propagieren, die sind wirklich nie bewiesen worden. Also man kann das Kortison, und das machen wir ja auch im akuten Schub, natürlich einsetzen und das ist auch eine wichtige therapeutische Maßnahme, aber für die Langzeitprognose der Erkrankung und für den Langzeitverlauf zählt eigentlich nur die immunmodulatorische Therapie und da zählt das Kortison gar nicht dazu. Weder als Hochdosis und schon gar nicht als orale Dauertherapie. Auch diese Meinung ist manchmal noch anzutreffen und da schlage ich immer die Hände über dem Kopf zusammen. Weil das, was wir bei der MS machen, das funktioniert ja auch nur bei diesen wirklich sehr, sehr hohen Dosen. Kortison niedrig dosiert, da nimmt man nur die Nebenwirkungen mit und hat eigentlich diesen Vorteil, dass man Entzündungszellen in den programmierten Zelltod schickt überhaupt nicht. Da braucht man Hochdosis-Konzepte dafür und nicht diese niedrig dosierten oralen Konzepte. Also ich würde ganz klar propagieren Kortison bitte aus der Liste der Langzeitprophylaxen komplett streichen. Das ist eine Schubtherapie. Nele Handwerker: Ja. So hatte ich es auch verstanden. Aber Ihre Erläuterungen dazu sind nochmal sehr wertvoll. Gibt es einen Unterschied was die Langzeitprognose angeht, bei der Blutwäsche? Nele Handwerker: Wenn man die vornimmt, ist da schon irgendwas klar? So lange wird die Blutwäsche ja noch nicht eingesetzt. Prof. Mathias Mäurer: Ja, also das ist gar nicht so einfach zu beantworten die Frage. Es gibt natürlich bestimmte MS-Pathologien, wo auch Antikörper eine Rolle spielen. Das kann man aber im Moment jetzt noch nicht unbedingt von außen festlegen. Deswegen ist es so, die Blutwäsche spielt dann eine Rolle, wenn die Kortisontherapie in einem Schub keine deutliche Verbesserung bringt. Das Schema ist ja so, dass man erst mal einen Kortisonstoß geben soll. Wenn das nicht zu einer Verbesserung führt, dann kann man so nach ein zwei Wochen entweder den Steroidschuss wiederholen oder alternativ die Blutwäsche einsetzen. Und wenn man da sehr gute Erfolge dann hat, dann ist es unter Umständen auch bei den nächsten Schüben sinnvoll man fängt gleich mit der Blutwäsche an, weil dann scheinbar die Antikörperpathologie im akuten Schub eine größere Rolle spielt als die T-Zell-Pathologie. Wahrscheinlich ist es bei jedem irgendwo eine Mischung sein. Aber vermutlich gibt es individuell Unterschiede, wie viel Anteil pathologische Antikörper im Schub haben, um eine Funktionsstörung hervorzurufen und wie viele Anteile die zelluläre Immunität hat. Das ist dann leider ein bisschen Versuch und Irrtum. Man kann nicht von außen vorhersagen, wer auf was besser anspricht. Deswegen ist es zumindest bei den ersten schweren Schüben immer Versuch und Irrtum. Aber da die Blutwäsche ein bisschen invasiver ist als die Kortisongabe, man braucht ja in der Regel einen sehr großvolumigen Katheter in der Jugularvene, das ist nicht so angenehm, wird man das nicht bei milder Schubsymptomatik machen. Das sind Maßnahmen, die für schwere Schübe mit Erblindung, mit schwerer motorischer Störung, mit einer schweren Gleichgewichtsstörung vorbehalten sind. Wenn es nur kribbelt, verzichtet man auf Blutwäsche. Das wissen vielleicht auch viele Zuhörer, so ein sensibler Schub, der kann manchmal hartnäckig sein und länger dauern, bis er wirklich komplett weggeht. Kortison ist k eine Garantie dafür, dass das Kribbeln weggeht. Da muss man manchmal ein bisschen Geduld haben. Denn wir müssen immer Nutzen und Risiko gegeneinander abwägen, auch in der Schubtherapie. Deswegen die Blutwäsche hat eine wichtige Bedeutung, vor allen Dingen eben bei schweren Schüben, wenn das mit dem Kortison nicht so klappt, wie man es sich wünscht. Nele Handwerker: Ja, so war es bei mir auch. Ich hatte vor Therapiebeginn einen Sensibilitätsschub. Da wurde nichts gemacht, sondern einfach gesagt, okay, jetzt bitte die verlaufsmodifizierende Therapie beginnen, weil beim Abwägen von Nutzen und Risiko, entschwieden wurde auf Kortison zu verzichten. Und die Blutwäsche habe ich zum Glück bisher noch nicht benötigt. Meine Therapie wirkt. Prof. Mathias Mäurer: Ja, das ist tatsächlich eine Methode, die eher seltener angewandt wird auf die Gesamtzahl von Schüben. Wie gesagt, die meisten Schübe der MS sind ja so, dass man sie unter Kontrolle kriegt. Und häufig haben sie nicht so ein ganz extremes Ausmaß. Nele Handwerker: Ja, zum Glück. Jetzt haben Sie schon die verlaufsmodifizierende Therapie angesprochen. Können Sie bitte erklären, was man genau mit der verlaufsmodifizierenden Therapie erreichen will? Und wie sie wirkt? Prof. Mathias Mäurer: Na ja, alle verlaufsmodifizierenden Therapien, also die ganze Palette von, ich glaube, jetzt mehr als 17 Medikamenten, die wir haben, sind Medikamente, die versuchen das Immunsystem ein wenig zu unterdrücken. Also MS ist ja eine Erkrankung, wo kein Immundefekt vorliegt, im Gegenteil, MS-Patienten haben eher ein Immunsystem, was ein bisschen zu gut funktioniert. Und alle diese Medikamente versuchen dieses etwas zu gut funktionieren wegzunehmen, die Spitzen wegzunehmen, und dennoch die normale Immunfunktion zu erhalten. Das Prinzip ist letztlich bei allen das Gleiche, das Immunsystem auf irgendeine Art und Weise zu beruhigen. Und da gibt es verschiedene Strategien. Unterschiedliche Wirkstoffklassen haben unterschiedliche Ansätze. Grundsätzlich ist es so, dass man versucht, diese Überaktivität des Immunsystems langfristig runterzufahren. Und das ist genau das, was dabei hilft, dass es nicht zu Attacken auf das zentrale Nervensystem kommt und das auch die subklinische Krankheitsaktivität unterbunden wird, die man vielleicht als Patient gar nicht merkt. Letztlich geht es langfristig darum, Entzündungsaktivität, egal ob das jetzt Schübe sind oder neue MRT-Läsionen möglichst effizient zu unterdrücken. Nele Handwerker: Und damit auch die neurologische Reserve zu schonen, damit es dann bitte nie in den chronischen Verlauf übergeht. Prof. Mathias Mäurer: Genau, Sie können jetzt nämlich eigentlich fragen, ja, was bringt mir das, wenn ich jetzt selten Schübe habe und vielleicht auch gar nicht so viele MRT-Läsionen, ist das dann wirklich sinnvoll, so was auch zu machen? Das Problem ist, dass wir mittlerweile ganz gut wissen, dass diese Entzündungseinwirkungen auf das Gehirn auch am Hirngewebe selber wahrscheinlich irgendeine Art von, ich sage mal, Sollwertverstellung macht. Also irgendwie wissen wir, dass wohl die ortständigen Entzündungszellen im Gehirn anfangen überzureagieren. Und dass es dann sogar unabhängig von Schüben, die ja von außen, also im peripheren Immunsystem getriggert werden, auch im Hirn selber eben gewisse Veränderungen des ortständigen Immunsystems gibt. Wir haben vor allen Mikrogliazellen im Verdacht, dass sind so ortständige antigenpräsentierende Zellen, Unterstützungszellen für Entzündungszellen, dass die anfangen so ein bisschen durchzudrehen. Und die drehen umso mehr durch, je mehr man letztlich auch Entzündungsreaktionen hat einwirken lassen. Man hat im Moment schon die Ahnung, dass das wahrscheinlich bereits mit Beginn der Erkrankung losgeht, diese Gefahr, dass man so eine, ja, wir nennen das Entzündung im Hirnkompartement selber bekommt. Deswegen bin ich ein Freund davon, auch wenn das sich am Anfang vielleicht harmlos anlässt, so eine MS, von Anfang an wirklich sehr, sehr konsequent zu therapieren, weil die Konsequenzen wahrscheinlich noch umfangreicher sind, als wir bisher gedacht hatten. Und der Nutzen, den man gerade früh erreichen kann, der scheint noch größer zu sein, als wir bisher gedacht haben. Ich bin wirklich dafür, von Anfang an Therapien zu empfehlen. Und dieses ‚Watch and Wait‘ ist nicht mein Ding, ja, weil ich einfach die MS doch als ernsthafte Bedrohung für die langfristige Gesundheit sehe. Nele Handwerker: Ich auch. Und diese Aufklärung, wie sie es gerade machen, ist mit ein Grund, warum ich diesen Podcast mache. Prof. Mathias Mäurer: Wie gesagt, am Anfang wird das alles gut weggesteckt. Am Anfang ist das kein Problem. Da tut man die paar Schübe, die paar Entzündungsläsionen mit seiner Hirnreserve relativ gut kompensieren, also ungeschehen machen. Aber man verbraucht natürlich einen Kredit. Und das halte ich für sehr gefährlich. Deswegen ist mein Ansatz, bei allem, sagen wir mal Verständnis, dass man natürlich als junger Mensch nicht unbedingt dauerhaft Medikamente nehmen will oder dass man auch Angst hat, sich da irgendwie zu belasten oder unnötige Nebenwirkungen einzukaufen, dass man eben nicht vergessen soll, dass dagegen durchaus eine Bedrohung von einer Erkrankung steht, die einem im Laufe des Lebens einfach Ärger machen kann. Und man ist ja nicht immer 20. Also ich kann es jetzt sagen, man möchte auch mit Mitte 50 noch ein gutes Leben haben. Und nicht unbedingt an irgendwelchen Symptomen leiden, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Auch eine Blasenstörung kann einem das Leben vermiesen zu dem Zeitpunkt. Und wenn eine Chance hat, das zu unterdrücken, dann würde ich die nehmen und würde mich nicht auf irgendein Achtsamkeitsgeschwurbel einlassen, dass man auf die Therapie auch verzichten kann und dass man selber entscheiden kann. Natürlich kann man selber entscheiden, was man macht, aber bitte auf einer Wissensbasis entscheiden und nicht auf irgendeinem Blödsinn, der verbreitet wird. Oder was, was man sich vielleicht selber ausdenkt oder sich von irgendwelchen Influencern im Internet abgeguckt hat. Bitte mal die Fachliteratur lesen. Ich bin total liberal, wenn ich merke, der Patient hat sich sorgfältig informiert und trifft die Entscheidung wirklich auf einer informierten Basis. Da gehe ich mit. Weil letztlich jeder für sich selber entscheiden muss. Aber wo ich echt aggressiv werde ist, wenn man mir irgend so einen Scheiß erzählt, der überhaupt keinerlei Entsprechung hat in dem, was wir wissenschaftlich im Moment wissen. Irgendein Mist, der so mit Allgemeinplätzen und, ja, ich sag mal, Wellness-Blabla bestückt ist. Also da kann ich überhaupt nicht mit. Nele Handwerker: Ja, das habe ich ja auch schon zum Teil angesprochen. Es ist eine Sache, wenn man wissend, sehenden Auges da reinläuft und sagt, ich kann damit leben, dass ich irgendwann mal chronisch belastet sein könnte. Prof. Mathias Mäurer: Oder auch sagt, ich gehe das Risiko ein. Das ist in Ordnung. Aber nicht praktisch mit so einer kompletten Beschränktheit. Also dann erwarte ich schon, wenn man sagt, ich stehe für mich selber ein, dass ich mich dann auch anständig informiert habe. Und anständig informieren heißt eben auch nicht irgendeinem, sagen wir mal, Laien auf den Leim gehen, sondern sich wirklich bei denen informieren, die auch ein bisschen Ahnung haben von dem Thema. Nele Handwerker: Ja, übrigens, was Sie angesprochen haben, ist ja diese ‚Hit Hard and Early‘-Strategie. Für dich da draußen, falls du es noch nicht kennst. Dazu hatte ich eine Folge mit Professor Schwab aufgenommen. Er erklärt darin sehr schön, warum man zeitig mit einer hochwirksamen Therapie einsteigen sollte und das ganze Drumherum. Und ich hatte jetzt neulich erst von einem guten amerikanischen Podcast gehört, dass die eine Studie in Schweden durchgeführt wurde, wo Daten mit Dänemark verglichen wurden. Ähnliche Gesundheitssysteme und Rahmenbedingungen, und wer zeitig und stark einsteigt… Prof. Mathias Mäurer: Ja das ist eine sehr, sehr, sehr spannende Geschichte der skandinavischen Register, die sind ja sehr, sehr gut. Da wird jeder Patient auch sehr sorgfältig eingeschlossen, also die Datenqualität ist super. Und es ist tatsächlich so, dass die Schweden wesentlich aggressiver therapieren als der Rest von Europa. Die haben halt Rituximab für sich entdeckt, also so eine B-Zellen depletierende Therapie, die wird da auch staatlich unterstützt, dass man sie gibt. Und da ist ein sehr, sehr hoher Prozentsatz der schwedischen MS-Patienten, die Rituximab kriegen. Ich glaube, um die 34 %, wohingegen in Dänemark mit so einer Therapie nur in knapp 7 % der Fälle begonnen wird. Und wenn man die Dänen und die Schweden einfach so nebeneinander laufen lässt ge-machted, dann haben die Schweden ein wesentlich niedrigeres Progressionsrisiko als die Dänen. Und das ist echt eine gut gemachte Studie. Die finde ich auch von der Anzahl her gut. Es wurde eine hohe Anzahl an Patienten eingeschlossen. Bei anderen Studien gab es immer die Kritik, das sind viel zu wenig Patienten, die ihr da aus den Registern rauszieht, aber bei diesen beiden Registern, das sind schon so knapp 2000 Datensätze, die man miteinander vergleichen kann, das ist schon ein Wort. Und dementsprechend verhärtet sich die Theorie, dass eine konsequente Therapie gleich am Anfang wirklich Sinn macht. Was bedeutet denn genau Therapietreue? Prof. Mathias Mäurer: Ja, also sagen wir mal, man kann das wissenschaftlich als sogenannte Medikation Procession Rate ausdrücken. Praktisch bedeutet es, dass man einfach die eingenommene Medikation mit den Tagen abgleicht, wo sie hätte eingenommen werden sollen. Man sagt eine gute Therapietreue ist, wenn 80 % der Medikation genommen wurde. Mehr wäre wünschenswert, aber man weiß ja, wie das Leben so ist, dass man das nicht immer auf die Reihe kriegt ein Medikament regelmäßig zu nehmen. Und dementsprechend sind wir mit 80 % schon ganz zufrieden. Aber man weiß auch, wenn der Wert unter 80 % fällt, dann kriegt man nicht mehr die volle Wirkung des Medikamentes. Also Therapietreue ist schon ein ganz entscheidender Punkt, weil Medikamente, die nicht genommen werden können nicht wirken. Und natürlich ist es dann auch entscheidend, was habe ich für eine ‚Burden of Therapy‘, also eine Therapiebelastung habe. Die steht immer dagegen. Deswegen sind wir durchaus begeistert von Medikamenten, die nur relativ selten gegeben werden müssen. Wo man eventuell mit halbjährlichen Infusionen oder eben auch mit Tabletteneinnahmen zweimal im Jahr gute Ergebnisse erzielt. Denn da hat man meistens eine sehr hohe Adherenz. Ich bin mir manchmal nicht so sicher, ob Tysabri auch gerade deswegen so ein Knaller war als Medikament ist, weil es eben immer von Ärzten gegeben wurde. Schließlich hat man die Patienten somit immer voll unter Kontrolle. Und da war die Therapietreue natürlich wahnsinnig hoch. Wohingegen wir wissen, dass zum Beispiel Interferon, was ja auch unangenehm zu nehmen ist, manchmal nur so eine Medikation Possession Rate von um die 40 % hat. Und da können Sie natürlich die Wirkung vergessen. Also von daher Adhärenz, ist ganz wesentlich. Natürlich entdecke ich manchmal auch dieses Schema. Ich gehe immer davon aus, dass ein Patient sich bemüht, die Medikamenteneinnahme ganz gut zu machen. Dennoch frage ich auch immer nach, ob man es geschafft hat, das einzuhalten. Ich gehe gar nicht davon aus, dass das regelmäßig ist. Jemand, der mir sagt, ich habe es immer genommen, dem glaube ich sowieso nicht, weil das geht nicht. Geht mir auch selber so, ich versage schon bei Antibiotika, die regelmäßig einzunehmen, was ja wirklich wichtig ist und kurz. Von daher fragt man eher, wie viel haben Sie jetzt versäumt oder hat es ganz gut geklappt oder nicht? Und ja, das ist letztlich schon ein wesentlicher Punkt mit der Therapietreue, dass man verhindert, dass dann so Schemata aufkommen wie, ich nehme das nur, wenn es mir schlecht geht. Also wenn man so was entdeckt, dann muss man noch mal ernsthaft miteinander reden, dass das so nicht gedacht ist. Und man kann ja auch über alles reden. Wenn das Schema wirklich zu anstrengend ist für jemanden durchzusetzen, dann muss man schauen, was noch an Alternativen möglich ist. Es gibt ja durchaus die Möglichkeit zu einer individualisierten Therapie, eben weil wir so viele Präparate haben. Irgendwas wird man finden, was mit dem persönlichen Leben gut vereinbar ist. Aber dieses, ich mach das mal so zwischendurch, wenn es mir nicht so gut geht oder mal nach einem Schub, das geht am Ziel vorbei. Nele Handwerker: Ja, da bin ich doch froh, dass meine Eltern mir klare Linie beigebracht haben. Ich musste mein Medikament die ersten Jahre siebenmal die Woche spritzen, irgendwann wurde das Präparat angepasst und seitdem muss ich mir nur noch dreimal die Woche spritzen. Und ja, ich habe mir dann mal zum Geburtstag frei gegeben oder zu Weihnachten. Aber ansonsten, wenn es ging, nachgeholt. Prof. Mathias Mäurer: Da habe ich auch ganz hohen Respekt, wenn das jemand so durchzieht. Ich finde das schon bewundernswert und ich kann mir vorstellen, dass das schwierig ist. Deswegen, versuche ich meine Patienten immer zu ermuntern, dass sie klar sagen, was sie meinen zu schaffen und was eben nicht. Grundsätzlich ist das, wie wir eben besprochen haben, mit der Therapietreue eine ganz, ganz wesentliche Sache, um auch Therapieerfolge zu erzielen. Und ich finde, jeder Patient hat das Recht zu sagen, ja, das schaffe ich oder das schaffe ich nicht. Es macht ja keiner mir zuliebe. Davon sollte man sich lösen. Mir tut niemand einen Gefallen damit, wenn er seine Medikamente regelmäßig einnimmt. So erwachsen muss man sein, dass man sagt, das ist letztlich für mich. Ich bin nur dafür da, um zu helfen, wie man es möglichst optimal hinbekommt. Welche medizinisch sinnvollen Gründe gibt es, eine verlaufsmodifizierende Therapie zu wechseln oder gar auszusetzen? Nele Handwerker: Es gibt ja bestimmt welche, wo Sie sagen, das ist okay an der Stelle. Prof. Mathias Mäurer: Na ja, wir haben über den Convenience-Aspekt gesprochen. Da darf man natürlich wechseln. Man darf wechseln oder man soll sogar wechseln, wenn das Medikament nicht das macht, was es tun soll. Man darf natürlich auch wechseln, wenn irgendwie Nebenwirkungen nicht beherrschbar sind. Das sind alles Gründe. Und natürlich darf man auch das Absetzen mal ins Feld führen. Wir haben da auch von den Leitlinien schon eine klare Vorstellung, wo man sagen kann, hier kann ich auf ein Medikament verzichten. Also wenn tatsächlich jemand über Jahrzehnte mit einer Basistherapie komplett stabil war und auch nach den initialen Schüben nichts mehr gekommen ist, kann man selbstverständlich auch mit dem Patienten, wenn es dann schon ein höheres Lebensalter ist, über 45, besprechen, dass man es absetzt. Es gibt die Leitlinien die sagen, nach fünf Jahren mit einer moderat wirksamen Therapie kann man darüber sprechen. Ich habe viele gesehen, die dann doch wieder Schübe bekommen haben. Von daher, bin ich da etwas vorsichtiger, auch bei den moderat wirksamen und würde sagen, eigentlich sollte man vor dem 45. Lebensjahr die Diskussion nicht unbedingt beginnen. Aber wenn es in diese Altersklasse geht und die MS war lange stabil und es war jetzt auch keine allzu schwere Verlaufsform, dann kann man darüber reden. Ein bisschen anders ist es bei den hochaktiven Patienten, die von Anfang an eine sehr hohe Krankheitlast gehabt haben, die man nur mit sehr hochwirksamen Medikamenten still bekommt. Da wäre ich insgesamt sehr, sehr zurückhaltend überhaupt abzusetzen, weil das häufig in die Hose geht. Letztlich muss man sich ja auch vor Augen halten, wenn so eine MS stabil ist, die einen als chronische Erkrankung begleitet über zumindest das mittlere Lebensalter, dann hat man genau das erreicht, was man will. Und dann ist das Absetzen zwar ein verständlicher Wunsch, aber eigentlich hat man wahrscheinlich nur durch das Medikament diese Situation erreicht und dementsprechend sollte man es beibehalten. Also ich bin immer so ein bisschen zurückhaltend, aber klar, man kann auch Absetzen besprechen unter bestimmten Voraussetzungen. Nele Handwerker: Also ich kann dazu nur sagen, bei mir war die MS auch lange stabil und ich nutze quasi Medikamentenklasse 1, Basismedikation. In der Schwangerschaft habe ich anderthalb Jahre ausgesetzt und ich hatte nach der Geburt auch eine kleine sensitive Störung und habe meine Therapie dann wieder fortgesetzt. Nun habe ich noch nicht die 45 erreicht. Dreieinhalb Jahre habe ich noch bis dahin. Aber ich persönlich rechne im Moment auch damit, dass ich das bis an mein Lebensende nehme. Und hoffe dann darauf, dass ich dank funktionierender Therapie und gesunder Lebensweise mit 80 Jahren fitter bin als meine Klassenkameraden, die über die Stränge geschlagen haben. Das ist meine Hoffnung. Welche Therapieoptionen haben Frauen mit Kinderwunsch, die eine aktive MS haben? Nele Handwerker: Denn da kenne ich mich wirklich nicht aus. Gibt es da Möglichkeiten von den hochwirksamen Medikamenten oder macht es Sinn zumindest auf eine weniger wirksame Therapie zu wechseln? Wie verträgt sich das? Prof. Mathias Mäurer: Genau, man muss da ein bisschen unterscheiden. Also in der Regel ist es so, man sollte stabil in eine Schwangerschaft reingehen, weil man weiß, da ist eine ganz gute Korrelation zwischen der Schubhäufigkeit vor Beginn der Schwangerschaft und dem, was man nach Entbindung zu erwarten hat, wo ja manchmal die Schubhäufigkeit auch etwas steigt. Also wenn man stabil reingeht, ist die Chance, dass man auch stabil rauskommt aus der Schwangerschaft ziemlich gut. Und jetzt muss man unterscheiden, es gibt ja wie gesagt auch moderate MS-Formen, die jetzt gar nicht so eine hohe Entzündungsaktivität haben. Bei denen ist die Schwangerschaft meistens auch ausreichend, um die Medikation zu ersetzen, weil die Schwangerschaft per se ja auch ein bisschen immunsublimierend wirkt. Man muss ja das Kind tolerieren, was ja zur Hälfte vom Vater ist, deswegen reguliert sich das Immunsystem selber runter. Und das führt auch dazu, dass man eben mit zunehmender Schwangerschaft immer weniger Schübe bekommt. Man holt das dann zwar statistisch wieder auf in der Perinatalphase. Aber grundsätzlich, wenn man eine moderate MS hat, kann man eigentlich bis zum Eintritt der Schwangerschaft so ein Medikament nehmen und dann setzen es viele ab und das funktioniert mit der Schwangerschaft ganz gut. Ein bisschen anders ist es, wenn man eine sehr hoch aktive MS hat, die nur mit hoch aktiven Medikamenten stabil ist. Zum Beispiel die Frauen, die unter Tysabri sind, das sind ja meistens Frauen, die eine sehr hochaktive MS haben, denen empfehlen wir heutzutage, das Tysabri auch über die Schwangerschaft zu nehmen. Nur kurz vor Entbindung sollte es abgesetzt werden, um danach gleich wieder zu starten. Auch bei Therapien wie Ocrelizumab, die alle halbe Jahr gegeben werden, kann man eigentlich die Schwangerschaft ganz gut mit den Infusionen planen. Man kann letztlich die Schutzwirkung, die man durch diese zyklischen Infusionen hat, so ausnutzen, dass man auch in der Schwangerschaft noch ganz gut protegiert ist. Auch da haben wir mittlerweile ganz gute Konzepte. Nele Handwerker: Super. Schön. Prof. Mathias Mäurer: Deswegen einfach den Neurologen fragen, wie man da in der individuellen Phase mit Kinderwunsch verfahren kann. Aber unsere Maßgabe ist, wir wollen natürlich jeder Frau, auch mit MS, eine ganz normale Schwangerschaft ermöglichen und natürlich auch ihren Kinderwunsch absolut realisieren lassen. Das war ja früher furchtbar mit den ganzen Verboten, die es da gab. Und ich möchte nicht wissen, wie viele Schicksale da zerstört worden sind mit komplett falschen Empfehlungen. Wir versuchen heute alles möglich zu machen, aber man sollte halt vorher drüber sprechen, wie man das am besten realisiert. Nele Handwerker: Okay, super. Das heißt, es gibt Medikamente, die kann man nehmen. Das finde ich sehr schön. Was passiert denn, wenn ich eine aktive MS mit einer verlaufsmodifizierenden Therapie zum Stillstand gebracht habe und denke, jetzt ist alles gut und jetzt setze ich die Medikamente ab? Nele Handwerker: Das lese ich leider immer mal wieder, auch bei Social Media. So nach dem Motto, jetzt ist es super und jetzt kann ich endlich wieder auf diese, in Anführungsstrichen, bösen Medikamente verzichten. Prof. Mathias Mäurer: Na ja, die Krankheitsaktivität wird wiederkommen. Das kann, wie gesagt, bei einer moderaten MS auch klappen, dass man nicht unbedingt sofort irgendwas bekommt oder dass es lange dauert. Obwohl, wenn man so in Studien guckt, auch Absetzstudien mit Interferonen, merkt man schon, dass eben die Gruppe, die abgesetzt hat, schlechter läuft. Also zumindest im statistischen Mittel. Im Einzelfall kann es natürlich klappen, genauso wie es im Einzelfall auch ziemlich in die Hose gehen kann. mit Einzelfällen kann man sowieso nichts entscheiden. Es wird immer jemanden geben, der sagt, bei mir hat das ganz gut geklappt, aber das kann man eben nicht auf die Allgemeinheit ausrollen. Wenn man aber eine hochaktive Therapie oder eine hochwirksame Therapie stoppt, da kann man ziemlich auf die Nase fallen. An der Stelle sei gesagt, zum Beispiel Patientinnen, die auf Fingolimod sind oder auf den S1P-Modulatoren, wenn die absetzen, die machen halt gerne mal einen Rebound, also das er dann so richtig zuschlägt der Schub. Auch bei Tysabri hat man häufig eine Wiederkehr der Krankheitsaktivität und Rebound-Phänomene. Das Absetzen sollte man in der Tat mit seinem Neurologen sehr gut besprechen und zusammen durchsprechen, wie das persönliche Risiko ist, zumindest statistisch, wenn ich jetzt das Medikament weglasse? Wie gesagt, ich habe teilweise auch diese Beiträge im Internet gesehen. Da gruselt es mir natürlich ein bisschen. Das sind einfach ziemlich dämliche Empfehlungen. Welche Risiken sind mit einem wiederholten Wechsel von Therapie und Therapieabbruch verbunden? Nele Handwerker: Also ich mache jetzt Therapie, weil ich einen Schub hatte und sobald die Aktivität gestoppt ist, höre ich wieder auf damit. Anstatt dankbar zu sein und das weiter zu nutzen, höre ich auf und spiele dieses Ping Pong Spiel. Prof. Mathias Mäurer: Na ja, zum einen gibt es tatsächlich Medikamente, dazu gehören die S1P-Modulatoren, so First Dose Effekte. Das heißt, man bringt sich dann natürlich mit so einem On/Off-Schema auch immer wieder in eine blöde Situation, weil man halt diese First Dose Effekte als Nebenwirkung mitnimmt. Das ist nicht besonders klug bei solchen Medikamenten. Dann ist es natürlich auch so, Medikamente müssen sich auf ein gewisses Steady State einpendeln. Die meisten Basismedikamente zum Beispiel, die brauchen eine gewisse Zeit, bis sie die volle Wirksamkeit entfalten. Also wenn man diese Medikamente drei Monate nimmt, dann absetzt, dann irgendwann mal wieder drei Monate nimmt, dann wird man nie den Effekt haben, den man eigentlich versprochen bekommt durch das Medikament. Deswegen sollte man es so nehmen, wie es auch im Beipackzettel drinsteht. Das haben wir ja am Anfang schon durchgegangen, es geht um eine Art Prophylaxe. Das ist nichts, was die akute Entzündung bremst. Sondern diese Medikamente sind dafür da, um für die Zukunft weniger Entzündungslast auf das Hirn einwirken zu lassen. Das heißt, diese Medikamente sind wie eine Versicherung. Ist ja auch nicht so, dass sie ständig Ihre Reiseversicherung kündigen, wenn sie mal gerade nicht im Urlaub sind. Das macht man ja auch nicht. Man lässt sie weiterlaufen. Und so muss man das auch bei den MS-Medikamenten betrachten. Das ist eine Art Versicherung, die lässt man einfach laufen und freut sich, wenn das gut funktioniert. Und wenn es nicht gut funktioniert, dann kann man nach Alternativen suchen. Und nicht funktionieren können eine mangelnde Wirksamkeit oder zu viele Nebenwirkungen sein. Aber eben keine, aus meiner Sicht, eigenen Ideen verwirklichen. Nele Handwerker: Ja, das bitte für den kreativen Bereich lassen, nicht für die medizinische Behandlung. Prof. Mathias Mäurer: Genau. Nicht kreativ werden mit den Medikamenten. Also, das sage ich auch ärztlichen Kollegen. Das ist auch manchmal so der Fall, dass man sich dann irgendwelche Schemata ausdenkt. Bitte nicht. Welcher Prognose sehen Menschen entgegen, die die MS mit, in Anführungsstrichen, nur einer gesunden Lebensweise eindämmen wollen? Prof. Mathias Mäurer: Ich glaube, das wird nicht funktionieren. Also ich habe überhaupt nichts gegen natürlich diese supportiven Konzepte, gesunde Lebensweise, Achtsamkeit, viel Sport, auch wegen mir, alles mögliche Komplementäre, wenn es guttut, geschenkt. Aber bitte immer als zusätzliches Konzept. Die Basistherapie für jede MS ist, dass man das Immunsystem in seiner Wirksamkeit bremst, in seiner Auswirkung. Und dem Immunsystem ist ziemlich egal, wie sie sich ernähren. Also das ist vielleicht jetzt ein bisschen vollmundig ausgedrückt. Es gibt natürlich schon so gewisse Ideen, was jetzt dem Immunsystem besser und schlechter gefällt, aber sie brauchen da keine speziellen Diäten. Es reicht einfach, wenn man gesunden Menschenverstand walten lässt und eigentlich den Gesundheitsempfehlungen folgt, die eigentlich für alles gelten, wenn man im Leben gut zurechtkommen will. Das ist auch als MS-Patient absolut ausreichend. Aber wie gesagt, wenn jemand Spaß an bestimmten Diäten hat, Spaß an bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln, solange es nicht gefährlich ist, ist das von meiner Seite aus kein Problem. Aber wie gesagt, bitte mit einer vernünftigen Immuntherapie, angepasst an den Schweregrad der Erkrankung. Nele Handwerker: Und eine gegensätzliche Frage: Wie sieht die Prognose von MS-Patienten aus, die eine wirksame Therapie nutzen, wo wirklich die Aktivität komplett unterdrückt wird, auch im subklinischen Bereich? Nele Handwerker: Wo auch die MRTs, keine Aktivität zeigen, möglichst noch ergänzt durch einen gesunden Lebenswandel. Prof. Mathias Mäurer: Ich glaube, dass es denen langfristig wahrscheinlich besser gehen wird. Ich meine auch das kann man jetzt individuell nicht für jeden sagen, weil es gibt in der Tat auch wirklich schon sehr, sehr aggressive Verläufe, wo man auch manchmal der Erkrankung bei bestem Willen auch als Arzt so ein bisschen hinterherläuft. Aber ich sage mal, mit einer normalen MS, die vernünftig behandelt ist, erzielen wir schon heute doch ganz gute Verläufe. Wenn ich mir zum Beispiel jetzt Daten angucke, was die Transition in diese sekundär chronisch progrediente Erkrankungsphase angeht, da gibt es ja noch diese alten Daten, die auch noch in den alten Lehrbüchern drinstehen und meistens auch in irgendwelchen Ratgebern, dass so nach zehn Jahren doch 50 % eben eine sekundäre, chronisch progrediente Verlaufsform auch in Kauf nehmen müssen. Also die letzten Daten, die ich gesehen habe, die das systematisch ausgewertet haben, also nach der Ära der Immunmodulatoren, die ist mittlerweile schon weit unter 20 %. Und wenn man hochwirksame Therapien anguckt, kann man sogar das noch weiter drücken, sogar in den einstelligen Bereich. Und die Studie, die Sie eben angesprochen haben, Dänemark/Schweden, die zeigt ja auch, dass man letztlich Progression durch eine frühe, konsequente Therapie ganz gut verhindern kann. Und dann gibt es auch noch einige Registerauswertungen, die zeigen, dass es von Vorteil ist, je früher man anfängt mit der Therapie, desto weniger wahrscheinlich eben den Übergang auch in so progressive Phasen zu erleben. Es gibt schon einige, wirklich gut gemachte Daten, die zeigen, dass das vernünftig ist da auch was zu machen. Noch mal, im Endeffekt ist es natürlich immer die eigene Entscheidung. Und wenn die eigene Entscheidung auf der Basis von Wissen und Evidenz getroffen ist, ist das alles in Ordnung. Ich würde dann zwar auch versuchen, dagegen zu argumentieren. Aber da kann ich gut mit umgehen, wenn ich jemanden gegenüber habe, der mir letztlich evidenzbasiert versichert, dass er das verstanden hat, wie MS funktioniert. Wo ich aber, wie gesagt, gar nicht mit kann, das ist mit irgend so einem Geschwurbel, wo ich merke, da hat sich eigentlich niemand die Mühe gemacht, sich mal damit auseinanderzusetzen, was das eigentlich bedeutet und dass das eben doch eine chronische Erkrankung ist, die auch nicht zwischen den Schüben weg ist. Sondern die ist da und die ist auch bei den meisten aktiv da und es lohnt sich, diese Aktivität auch langfristig gesehen zu unterdrücken. Wie umkehrbar sind Spätfolgen, die sich im progredienten Verlauf der MS zeigen, nach aktuellem Stand der Forschung und Behandlungsoptionen? Nele Handwerker: Vielleicht gibt es ja irgendwelche Leute, die denken, ach und dann erfindet die Forschung was in zehn Jahren und dann kann das alles wieder rückgängig gemacht werden, mein Gehirn wird wieder größer, alles wird wieder toller. Und ich kann hüpfen wie ein Kind. Prof. Mathias Mäurer: Da wird natürlich dran gearbeitet und das ist auch eine große Hoffnung. Das wünschen sich ja viele, dass man die Sache wieder reparieren kann. Irgendwelche Remyelinisierungsstrategien oder auch Neuroprotection oder vielleicht sogar auch ein Wiederaufbau mit Stammzellen oder so. Klar, da wird dran geforscht. Nur da muss man ganz klar sagen, das ist noch so weit weg von einer klinischen Realität, dass ich da nicht drauf warten würde. Da geht nämlich viel Zeit ins Land. Also natürlich ist das mal ein Ziel, dass man eben auch denjenigen helfen kann, die durch die Erkrankung ernst zu nehmende Symptome bekommen haben. Aber im Moment können wir das nicht zurückdrehen. Was passiert ist, ist häufig dann auch fixiert. Man kann das zwar durch Reha auch kompensieren, das Gehirn ist ja wirklich sehr leistungsfähig, auch sogar in späteren Phasen der Erkrankung kann man da noch viel durch Kompensation erledigen. Aber man wird bestimmte Dinge nicht zurückdrehen können oder hat auch noch keine Möglichkeiten in der Hand, das zurückzudrehen. Das erfolgreichste Konzept ist in der Tat eben die frühe entzündungshemmende Therapie. Das ist das, wo wir eigentlich doch in den letzten Jahren gesehen haben, das hat eine ganze Menge Fortschritt gebracht bei der Erkrankung. Nele Handwerker: Jetzt sind Sie schon eine Weile MS-Spezialist. Sind Ihnen denn schon Patienten begegnet, die ihre frühere Entscheidung gegen verlaufsmodifizierende Medikamente bereut haben? Prof. Mathias Mäurer: Ich mache das jetzt seit fast 25 Jahren, dass ich in der MS-Ambulanz arbeite und ich habe wahrscheinlich schon mehrere 1000 Patienten gesehen. Ich bin niemand, der zurück guckt. Natürlich denkt man sich manchmal, Mensch, das hätten wir besser machen können oder hätten wir irgendwie ein bisschen früher begonnen. Aber das interessiert mich eigentlich in so einer Situation nicht mehr. Ich nehme jeden so, wie er kommt und versuche das Beste rauszuholen. Dieser Blick zurück, der ist sowohl von Arztseite Schwachsinn als auch von Patientenseite. Sie können es ja nicht mehr ändern. Der Blick muss immer nach vorne gehen und da muss man die Situation so nehmen, wie sie zu dem Zeitpunkt ist. Ich bin auch der Meinung, man kann, egal zu welchem Zeitpunkt und in welcher Phase immer irgendwas rausholen. Sei es durch Reha, sei es durch symptomatische Therapie und natürlich auch wenn in frühen Phasen vielleicht dieser Sinneswandel passiert dann auch noch durch eine gut gewählte Immunmodulation. Ich sage mal so, ich habe noch keinen MS-Patienten erlebt, der, wenn er sich auf das eingelassen hat und nicht so ein Grundmisstrauen gegen uns als Mediziner mitbringt, der nicht verstanden hat, was wir ihm damit sagen wollen und der dann auch selber sagt, ja, das sehe ich irgendwo ein, das überzeugt mich. Häufig ist es tatsächlich diese Situation, wenn man sich überhaupt nicht auf unsere Sichtweise der Dinge einlässt, sondern nur stur auf auf seinem Modell beharrt, das man dann wahrscheinlich falsche Berater hat, denen man eben mehr vertraut als den Profis. Nele Handwerker: Vielen Dank, war ein tolles Interview. Möchten Sie den Hörerinnen und Hörern noch was mit auf den Weg geben zum Schluss? Prof. Mathias Mäurer: Ich sage mal so: Bleiben Sie in dem, was Sie tun entspannt, aber nicht so entspannt, dass Sie den Kopf in den Sand stecken und denjenigen hinterherlaufen, die Ihnen das Blaue vom Himmel herunter versprechen. Die Erkrankung ist saublöd und letztlich erfordert das auch, dass man sich damit auseinandersetzt und teilweise in manche saure Äpfel beißt oder manche Kröten schlucken muss. Aber irgendwelchen falschen Propheten hinterherzulaufen mit Heilversprechen, das ist auf lange Sicht nicht gut. Nele Handwerker: Ein sehr gutes Schlusswort. Prof. Mathias Mäurer: Ja, das würde ich mitgeben. Nele Handwerker: Vielen, vielen Dank, Herr Professor Mäurer, das war ein tolles Interview. Ich freue mich und ich hoffe, ich darf Sie noch mal irgendwann zu einem schönen Thema einladen. Nochmals danke. Prof. Mathias Mäurer: Immer gerne. Hat mich auch gefreut. Und auch an alle Hörer und Leser noch einen schönen Tag. Nele Handwerker: Tschüss. Prof. Mathias Mäurer: Tschüss. ++++++++++++++++++++ Ich wünsche Dir bestmögliche Gesundheit, Nele Mehr Informationen rund um das Thema MS erhältst du in meinem kostenlosen MS-Letter. Hier findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Podcastfolgen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: Allianz will Marke Euler Hermes streichen Die Allianz will den Kreditversicherer Euler Hermes umbenennen. Künftig solle der Versicherer, der seit 2018 zu 100 Prozent der Münchener Versicherungsgruppe gehört, die Marke Allianz im Namen tragen. Die Umbenennung solle bereits in den kommenden Wochen erfolgen. Das berichtet die "Börsen-Zeitung". >>> mehr dazu https://www.versicherungsbote.de/id/4904882/Allianz-gibt-Euler-Hermes-neuen-Anstrich/ BaFin: Mehr Beschwerden wegen Fintechs und Kryptowährungen Die Schlichtungsstelle der BaFin verzeichnete im Berichtsjahr 2021 409 Eingaben. Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon betrafen allerdings nur 22 Versicherungsgeschäfte. Fintechs und Kryptowährungen sorgten dagegen für mehr Beschwerden als in früheren Jahren, heißt es im Tätigkeitsbericht. Allerdings sind die Eingaben nicht mit der Gesamtzahl an Beschwerden zu verwechseln. Nachholbedarf bei nachhaltiger Geldanlage Fast jedem dritten Bundesbürger ist es wichtig, dass ein Anlageprodukt Nachhaltigkeits-Kriterien berücksichtigt. Gleichzeitig legen knapp 47 Prozent der Befragten derzeit keinen Wert auf Nachhaltigkeit bei ihren Investments. Das geht aus einer Civey-Umfrage im Auftrag der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe hervor. Deutsche Bevölkerung altert um fünf Jahre Seit der Wiedervereinigung ist der Altersschnitt der Bevölkerung Deutschlands um fünf auf 44,6 Jahre gestiegen. In acht Kreisen liegt dieser bereits bei 50 Jahren oder mehr. Die Regionen mit dem höchsten Altersschnitt sind allesamt in Ostdeutschland. Spitzenreiter ist die Stadt Suhl. Deutlich jünger sind die Menschen in den Universitätsstädten und boomenden Metropolen. Die die demografische Entwicklung ist zudem eng mit der wirtschaftlichen verbunden. Das geht aus dem Langfristvergleich der Initiative „7 Jahre länger“ hervor. Volks- und Raiffeisenbanken starten Bancassurance über JDC-Plattform Die JDC Group hat einen Fünfjahresvertrag mit einer Tochtergesellschaft der R+V Versicherung zur Pilotierung einer Bancassurance-Plattform für Volks- und Raiffeisenbanken abgeschlossen. Die R+V soll unter anderem die JDC-Versicherungsplattform als Whitelabel samt Kundenverwaltungssystem und einer eigenen Endkunden-Smartphone-App nutzen. Junge Menschen betreiben Altersvorsorge 77 Prozent der 16- bis 29-Jährigen sorgen bereits fürs Alter vor. Allerdings tut dies knapp die Hälfte der jungen Menschen nur über die gesetzliche Rentenversicherung. Darauf folgen die Sparformen Aktien beziehungsweise Fonds, eine betriebliche Altersvorsorge und klassische Lebens- oder Rentenversicherungen. Lediglich 23 Prozent der Befragten würden überhaupt keine Altersvorsorge betreiben. Das geht aus einer Civey-Umfrage im Auftrag des "Spiegel" hervor.
In dieser Folge möchte ich nun endlich die Gesamtzahl aller Gegenstände die ich besitze ermitteln. Ich habe mich, wie relativ schnell schon absehbar, ganz schön verschätzt.. aber das kannst du in dieser Folge selbst hören. Kontakt: wenigeristmehr.podcast@gmail.com Gemafreie Musik von www.frametraxx.de
Ahja...#Panikpropaganda funktioniert hier wohl nicht so gut. Sie nennt die Gesamtzahl von Hospitalisierungen und Todesopfern und muss sich zweimal korrigieren und die marginal #Omikron-Zahlen doch sagen.#COVID1984Trouver l'autre mystérieuxL'amour est un mystère pour ceux qui le vivent, un mystère pour ceux qui le regardent. Nous constatons, mais nous ne comprenons pas. Pourquoi ? Parce que ce qui nous lie à l'autre est inexplicable. Aimer vraiment, c'est aller vers quelqu'un, non pas seulement pour son image (sa beauté, sa ressemblance avec tel ou tel), ni pour ce qu'il symbolise (un père, une mère, le pouvoir, l'argent), mais pour son secret. Ce secret que nous ne savons pas nommer, et qui va rencontrer le nôtre : un manque ressenti depuis l'enfance, une souffrance singulière, indéfinissable. « L'amour s'adresse à notre part d'inconnu, explique le psychanalyste Patrick Lambouley.☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆https://linktr.ee/jacksonlibon---------------------------------------------------#facebook #instagram #amour #couple #couplegoals #famille #relation #doudou #youtube #twitter #tiktok #love #reeĺs #shorts #instagood #follow #like #ouy #oyu #babyshark #lilnasx #girl #happybirthday #movie #olive #garden #menu #deviance #autotrader #trading #khan #academy #carter #carguru #ancestry #accords #abc #news #bts #cbs #huru bluebook #socialmedia #whatsapp #music #google #photography #memes #marketing #india #followforfollowback #likeforlikes #a #insta #fashion #k #trending #digitalmarketing #covid #o #snapchat #socialmediamarketing #bhfyp
Seit unserer letzten Sendung kannten die Infektionszahlen in Deutschland nur eine Tendenz: nach oben. Die Inzidenzen gehen durch die Decke und stellen jetzt schon alle bisherigen Wellen in den Schatten. Durch die extreme Ausbreitung des Virus zeichnet sich auch ab, dass sehr bald auch die Zahl der Corona-Toten deutlich ansteigen wird und sich die Gesamtzahl der Gestorbenen bald verdoppelt. Kein schöner Ausblick. Die Politik ist natürlich wieder total überrascht und meint, das hätte ja keiner vorhersehen können und was blossgestellte Politiker halt so von sich geben, wenn der Kaiser auf einmal keine Kleider anhat. Wir blättern uns also wieder durch den Zahlenwald, diskutieren ausführlich die etwas verwirrenden Statistiken rund um Impfdurchbrüche, besprechen was es sich mit dem vornehmlichen Wundermittel Ivermectin auf sich hat und was wir so denken, wie sich die Pandemie in nächster Zeit entwickeln wird.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Tote und Verletzte bei Amoklauf in Norwegen Bei einem Amoklauf in der norwegischen Stadt Kongsberg hat ein Mann fünf Menschen getötet und zwei verletzt. Nach Polizeiangaben zog der mit Pfeil und Bogen bewaffnete Täter gegen 18.30 Uhr durch die 28.000-Einwohner-Stadt und schoss auf seine Opfer. Er wurde festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Verdächtige habe aber noch nicht vernommen werden können, sodass es zu früh sei, sich darüber zu äußern, sagte ein Polizeisprecher. Ein terroristisches Motiv werde jedoch nicht ausgeschlossen. Weltweit wieder mehr Hungersnöte Weltweit sind fast eine Milliarde Menschen von Hunger betroffen. Nach dem aktuellen Welthunger-Index 2021 der Welthungerhilfe sind es mehr als 800 Millionen Menschen, 41 Millionen stehen kurz vor einer Hungersnot. Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren sei der Hunger nun wieder auf dem Vormarsch, sagte Generalsekretär Mathias Mogge. Er forderte die Politik auf, die mit Nahrungsknappheit zusammenhängenden Krisen zu bekämpfen. Dazu zählten Kriege, der Klimawandel und die Folgen der Corona-Pandemie. Besonders afrikanische Länder südlich der Sahara und in Südasien sind von Hunger betroffen. "Erklärung von Kunming" für mehr Artenschutz unterzeichnet Zum Abschluss der UN-Artenschutzkonferenz im chinesischen Kunming haben die fast 200 Teilnehmerstaaten eine Erklärung für mehr Biodiversität unterzeichnet. Sie verpflichten sich, die Artenvielfalt bei allen Regierungsentscheidungen zu fördern. Allerdings fehlen in der Vereinbarung konkrete Maßnahmen. Die sollen bei einer Folgekonferenz im nächsten Frühjahr ebenfalls in Kunming vereinbart werden. Der jetzige Entwurf sieht vor, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre 30 Prozent der Land- und Meeresfläche unter Schutz gestellt werden und die Ausgaben für Artenschutz auf 173 Milliarden Euro steigen. Japans Regierungschef löst Parlament für Neuwahlen auf Japans neuer Regierungschef Fumio Kishida hat das Unterhaus des Parlaments aufgelöst. Damit hat er den Weg für Wahlen freigemacht. Die Wähler der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sind aufgerufen, am 31. Oktober über die Besetzung des mächtigen Unterhauses abzustimmen. Damit wählen sie indirekt auch die nächste Regierung des Landes. Die seit Jahrzehnten fast ununterbrochen regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) geht mit ihrem neuen Vorsitzenden Kishida und ihrem Koalitionspartner Komeito in den Wahlkampf. Syrien meldet israelische Luftangriffe auf Palmyra Nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums hat Israel erneut Luftangriffe auf syrisches Gebiet geflogen. Am späten Mittwochabend sei ein Sendemast nahe der Stadt Palmyra in der Region Homs von israelischen Kampfjets bombardiert worden. Dabei seien ein Soldat getötet und drei weitere verletzt worden, teilte das Ministerium mit. Israel ist wegen des gestiegenen iranischen Einflusses in Syrien in Alarmbereitschaft. Der Iran ist neben Russland der wichtigste Verbündete der syrischen Führung. Israel will verhindern, dass der Iran eine permanente militärische Präsenz in Syrien aufbaut. WHO schlägt Virologen Drosten für internationalen Beirat vor Der Virologe Christian Drosten soll Mitglied eines Beraterteams für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu neuen Krankheitserregern wie dem Corona-Virus werden. Neben dem Leiter der Virologie an der Charité Berlin sollen 25 weitere internationale Expertinnen und Experten in das Gremium einziehen, teilte die WHO mit. Die Fachleute werden die WHO vor allem bei der Suche nach Ursprüngen von Erregern mit dem Potenzial für Epidemien und Pandemien unterstützen. Die Spezialistinnen und Spezialisten stammen aus Disziplinen wie der Epidemiologie, der Tiergesundheit und der Molekularbiologie. Wenig Dynamik bei den Corona-Zahlen in Deutschland Die Corona-Lage in Deutschland ist vergleichsweise stabil. Nach Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 67,0. Am Vortag hatte der Wert bei 65,4 gelegen, vor einer Woche bei 62,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.382 Corona-Neuinfektionen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie rund 4,3 Millionen nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
Das ist Folge 573. Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten. Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater. Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst. Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen. Wenn Dir die Folge gefällt teile Sie mit Deinen Freunden unter dem Link raykhahne.de/573. In der heutigen Folge geht es um, die kleinen Unternehmen sind die Großen. Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen? Welche Zahlen fast niemand kennt. Warum Du mutiger sein musst. Wieso Angst unberechtigt ist. Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie und hilf auch anderen Unternehmern ihre Herausforderungen zu überwinden. Der Link ist raykhahne.de/573. Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich. Diesmal in eigener Sache. Du bist Selbstständig, Dein Jahresumsatz liegt zwischen 100.000 und 10 Mio Euro, Deine Arbeit hängt ausschließlich von Deiner Person ab. Du willst Deine Arbeitszeit reduzieren und einen Weg finden das Prozesse auch ohne Dich laufen. Du Gewinne erwirtschaftest auch wenn Du selbst nicht im Unternehmen bist. Super! Damit gehörst Du zu 3,5 Mio Selbstständigen in Deutschland denen es genau so geht. Die Lösungen dafür sind sehr komplex und kostenintensiv. Genau weil uns das nicht passt, und wir es hassen, dass nur die großen Unternehmen Zugang zu diesem Wissen haben, haben wir den Unternehmerkader geschaffen. Ein Programm das Dich dazu befähigt vom Selbstständigen zum Unternehmer zu werden. Ein klarer Fahrplan und eine saubere Struktur bringen Dich Schritt für Schritt zu Deinem perfekten Unternehmertag. Arbeitszeit runter Gewinne hoch! Du willst wissen wie das geht, wir verraten es Dir. Buche Deinen Telefontermin unter raykhahne.de/kader . Hallo und schön, dass Du dabei bist Kleine und mittelständische Unternehmen sind eigentlich eine reine Definitionsfrage, die aus dem Steuerrechtlichen kommt. Aber was konkret heißt denn das eigentlich in der Gesamtzahl? Wie viele Unternehmen gibt es eigentlich in Deutschland? Wie viele davon sind KMU? Wer bezahlt eigentlich die ganzen Steuern? Wer hat die meisten Angestellten? Und weil Du zu den Selbstständigen gehört, möchte ich ein paar Zahlen mit Dir teilen und Dir vor allem auch ein tieferes Verständnis dafür geben, was da draußen eigentlich los ist. Das Problem ist, dass wir ganz, ganz häufig fehlgeleitet sind von dem, was in den Großstädten oder Ballungsgebieten passiert. Lass uns deswegen am Anfang mit ein paar Zahlen starten, damit Du einfach eine Idee dafür hast, welche Kriterien es gibt und wo Du Dich selbst einordnen kannst. Erster Punkt: 3,5 Millionen gehören zu den KMUs, in diesem Rahmen bewegt sich das Netz. Aber es gibt ja noch viele große Konzerne. 99,5 % der Unternehmen auf dem Markt haben zehn Angestellte oder weniger. Das heißt, die Konzerne ergeben die restlichen 0,5 %. Nur damit Du ein Gefühl dafür bekommst, über was wir reden. Schau Dich einfach mal um, wie viele Betriebe es auf dem platten Land gibt. Da spielt die eigentliche Musik. Nur 10 % der KMUs von diesen 3,5 Millionen machen mehr als eine Millionen Euro Jahresumsatz. Wenn Du diese Zahl geknackt hast, ist das schon ein absoluter Sprung. Die Mitarbeiterzahl in einem Unternehmen von Airbus ist fünfstellig. Allein in Hamburg Finkenwerder hat Airbus 15.000 Mitarbeiter. Das reicht dennoch nicht aus, um mit den 3,5 Millionen KMUs Konkurrenz aufzunehmen. Lass Dich von diesen großen Ketten nicht einschüchtern! Denn wir, die oft aus einer One-Man-Show heraus gestartet sind, bezahlen die eigentliche Party. Lass das einfach mal kurz auf Dich wirken. Die Frage ist: Was machst Du denn jetzt mit diesem Wissen? Kleine Unternehmen haben häufig eine ganz andere Wahrnehmung. Die denken immer, sie können ja nichts ausrichten. Aber wenn Du Verbindung aufbaust, dann hast Du eine viel größere Schlagkraft in der Anzahl, als es die Großen haben. Auch wenn Du 500.000 € Jahresumsatz machst, gibt es viele andere, die in derselben Liga spielen. Mit diesen kannst Du Dich austauschen, von ihnen etwas lernen, Wissen weitergeben. Bilde Interessensgemeinschaften, schaffe Netzwerke und beschäftige Dich mit Gleichgesinnten. Du musst nicht auf die großen Entscheidungen oder Budgethoheit warten. Du kannst zum Beispiel viel individueller auf Kunden eingehen, die Dinge einfach mal anders machen. Sei Dir einfach im Klaren darüber, dass Du Chancen hast, die große Unternehmen nicht haben. Statt den Großen nachzueifern, mach genau das Gegenteil davon. Mach Dein eigenes Ding. Mach das, was der Kunde haben möchte. Sprich mit ihm. Du bist doch viel dichter dran. Das für Dich nutzbar zu machen, ist der eigentlich große Schritt. Das ist einer der Gründe, warum die Zersplitterung im KMU-Bereich mit Abstand die größte ist. Warum sind die Leute oft so verschlossen und teilen nicht ihre Sorgen, Ängste und Schmerz? Macht doch gar keinen Sinn, denn wir sind doch viel brüderlicher, familiärer als die großen Konzerne. Deshalb finde ich es enorm wichtig, diese Zersplitterung aufzuheben. Denn unsere Herausforderungen als KMUs sind immens. Zum Beispiel die Altersübergabe. Als Unternehmer musst Du da anders denken. Da fällt meistens mit dem Selbstständigen, der aus dem Laden geht, auch das Unternehmen in sich zusammen. Die Überforderung insgesamt als Selbstständiger, sich mit so vielen Themen beschäftigen ... Welche Sachen kannst Du auslagern? Was kannst du abgeben? Wer sind die Sparringspartner? Und wenn Du in einer gewissen Liga angekommen bist: Mit wem kannst Du Dich noch unterhalten? Wer kennt Deine Probleme oder die Situation, vor der du gerade stehst? Da Abhilfe zu schaffen, ist unser Auftrag. Wir wollen diese Community zusammenbringen. Deswegen haben wir auch den Unternehmer-Kader geschaffen. Wir wollen dieser Zielgruppe eine Perspektive und die richtigen Werkzeuge geben. Es geht am Ende des Tages um Dich, denn Du bist ein aktiver Teil dieser Bewegung, der Unternehmer. Sei selbstbewusst. Du trägst die Verantwortung und veränderst auch etwas, möchtest Dich weiterbilden. Habe keine Angst vor den Großen. Sie können mit Dir nicht annähernd den Kampf aufnehmen. Weil Du Dein Unternehmen in 100%iger Eigenverantwortung gestaltest und dein Leben davon abhängt. -> Dieser Punkte möchte ich besonders verdeutlichen! Genau deswegen haben wir den Unternehmerkader geschaffen. Wir wollen dieser Zielgruppe eine Perspektive geben und die richtigen Werkzeuge. Denn wer hilft den KMUs wenn es eng wird? Wir müssen uns gegenseitig helfen. Bei allem was wir tun, haben wir uns genau dieser Zielgruppe und deren Bedürfnissen verschrieben. Es geht um Dich, Du bist ein aktiver Teil dieser Bewegung, Du bist ein Teil der Unternehmerwissenfamilie. Sei selbstbewusst, Du trägst Verantwortung an veränderst etwas Habe keine Angst vor den Großen Zusammenfassung der 3 wichtigsten Dinge: Kenne die Zahlen Sei stolz auf Dich Nutze Deine Stimme die Shownotes zu dieser Folge findest Du unter de/573 alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen Wenn Du als Unternehmer endlich weniger Arbeiten möchtest, dann gehe auf online , einen ausgewählten Kreis werde ich bald zeigen, wie es möglich ist, mit mehreren Unternehmen gleichzeitig weniger als 30 Stunden die Woche zu arbeiten. unternehmerfreiheit.online 3 Sachen zum Ende Abonniere den Podcast unter de/podcast Wenn Du noch mehr erfahren möchtest besuche mich auf Facebook und Instagram Bitte bewerte meinen Podcast bei iTunes Danke, dass Du die Zeit mit mir verbracht hast. Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.
TSMC Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd., das führende Wafer-Foundry-Unternehmen, hat den Rekord gebrochen! Das Intelligence Bureau des Wirtschaftsministeriums gab gestern die Übersicht über Marken- und Patentanmeldungen im ersten Halbjahr dieses Jahres bekannt. TSMC hat im ersten Halbjahr 1.263 Erfindungspatente angemeldet, ein Rekordhoch gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres Jahr, ein jährliches Wachstum von 237%, was seine führende Position unterstreicht. Einen neuen Höchststand für den gleichen Zeitraum des Vorjahres setzen Laut Statistik des Bureau of Wisdom wurden im ersten Halbjahr 35.264 Patentanmeldungen für Erfindungen, Designs und neue Modelle eingereicht, ein jährlicher Anstieg von 4%, davon 23.876 Erfindungspatente. Das Wisdom Bureau gab an, dass die Gesamtzahl der Erfindungspatente von chinesischen Unternehmen 7.650 erreichte, was hoch konzentriert war, während die Anmeldungen von TSMC im ersten Halbjahr zum ersten Mal 1.000 überstiegen und damit die einheimischen und ausländischen Anmelder bei weitem übertrafen. Li Kaiyuan, Abteilungsleiter des Geheimdienstbüros, sagte, dass etwa 80 bis 90 % des Schutzes des geistigen Eigentums von TSMC auf Geschäftsgeheimnissen beruht.Diese rekordverdächtige Zahl von Anträgen hängt mit seinen kontinuierlichen Durchbrüchen bei fortschrittlichen Herstellungsprozessen zusammen, die den Wettbewerb eröffnen. in der Branche und behauptet seine führende Position. Technologiepartner !!! Qibang (6147), ein führendes Unternehmen für das Packaging und Testen von Treiber-ICs, erzielte im Juni 2021 einen konsolidierten Umsatz von 2,351 Milliarden Yuan, eine jährliche Steigerung von mehr als 40 % und stellt damit einen Rekord für 4 aufeinanderfolgende Monate auf. Die juristische Person erwartet, dass die aktuelle Nachfrage nach Treiber-IC-Packaging und -Tests immer noch boomt und der Preisanstieg nicht aufgehört hat und das Layout des Unternehmens beim Testen von Nicht-Drive-ICs weiter gärt, und ist optimistisch, dass die Leistung des zweiten of Halbjahr soll Quartal für Quartal neue Höchststände erreichen. Der konsolidierte Umsatz von Qibang im Juni 2021 betrug 2,351 Milliarden Yuan, ein monatlicher Anstieg von 0,2 % und ein jährlicher Anstieg von 40,4 %, was den Umsatz im zweiten Quartal auf 6,971 Milliarden Yuan erhöhte, ein Anstieg von 8,6 % vierteljährlich und 39 % jährlich, was einen neuen Rekord gleichzeitig; Der kumulierte Umsatz im ersten Halbjahr erreichte 13,39 Milliarden Yuan, eine jährliche Steigerung von 29,47 %, die beste Leistung im gleichen Zeitraum. Die juristische Person erwartet, dass der Gewinn im zweiten Quartal leicht über dem des ersten Quartals liegt und mehr als 1,8 Yuan erreichen wird. Trotz des jüngsten Lärms auf dem Markt für Panel-Treiber-ICs befürchten einige Leute, dass die Marktbedingungen im dritten Quartal ihren Höhepunkt erreichen und sich danach umkehren und abschwächen werden, was sich auch auf die spätere Phase der Verpackungs- und Testlieferkette auswirken wird. Die aktuelle Visibilität der Bestellungen von Pibang hat jedoch das Ende des Jahres erreicht. Sowohl die Anforderungen an das Packaging und Testen von Treiber-ICs als auch Nicht-Drive-ICs sind gut, und die Branche hat gemeldet, dass es im dritten Quartal zu einer Welle von Preiserhöhungen kommen wird Die zweite Jahreshälfte ist nicht bärisch. Darüber hinaus sind Apples neue Produkte im Jahr 2021 startklar, und auch die entsprechende Lieferkette ist bereit. Es wird gemunkelt, dass das diesjährige iPhone von Apple seine Bestellquote auf Samsung reduzieren und dann den Einsatz der OLED-Panels von BOE und LGD ausweiten wird. Da Qibang die Zertifizierung der beiden großen Hersteller bestanden hat, wird es mehr Bestellungen für Apples Mobiltelefone erhalten in diesem Jahr als letztes Jahr, was die geringe Größe vorantreiben wird. TSMC台積電 晶圓代工龍頭台積電專利申請破紀錄!經濟部智慧局昨天公布今年上半年商標、專利申請概況,台積電上半年發明專利共申請1263件,創歷年同期新高,年增237%,展現龍頭領先地位。 創歷年同期新高 年增237% 根據智慧局統計,上半年發明、設計與新型等3種專利申請達3萬5264件、年增4%,其中以發明專利2萬3876件最多。智慧局表示,我國企業整體發明專利申請達7650件,呈高度集中,而台積電上半年申請首度突破1千件,以一枝獨秀之姿大幅超越本、外國申請人。 智慧局科長李楷元表示,台積電的智財保護約8、9成採取營業秘密,此次申請量打破紀錄,與其先進製程不斷突破,拉開同業競爭、保持領先地位有關。 科技合作夥伴-6147齊邦 驅動IC封測大廠頎邦(6147)2021年6 月合併營收23.51億元,年增逾4成,連續4個月改寫紀錄。法人預期,目前驅動IC封測需求依舊暢旺、漲價潮未歇,加上公司在非驅動IC測試的布局持續發酵,看好下半年業績有望逐季寫下新高。頎邦2021年6月合併營收 23.51 億元,月增0.2%,年增 40.4%,帶動第二季營收來到69.71億元,季增8.6%、年增39%,同步創下新高紀錄;累計上半年營收達133.9億元,年增29.47%,為同期最佳成績。法人預期,第二季獲利有望略優於首季,達1.8元以上。 儘管近期面板驅動IC市場雜音紛陳,部分人士擔憂市況將在第三季到頂,之後就會反轉下降,也將牽連後段封測供應鏈。不過,目前頎邦訂單能見度直達年底,無論是驅動IC及非驅動IC封測業務需求均良好,且業界傳出第三季將有一波漲價,下半年並不看淡。 再者,蘋果2021年新品蓄勢待發,相關供應鏈也做好準備。外傳,今年蘋果新iPhone將降低對三星的訂單配比,進而擴大採用京東方、LGD的OLED面板,由於頎邦已通過兩大廠認證,今年將較去年啃到更多蘋果手機訂單,帶動小尺寸驅動IC業務表現。 Telegram,理財STB https://t.me/stbstock11 . YT 理財教學頻道 https://www.youtube.com/watch?v=t-K-9Um96MQ 本網站所提供之文章或影音僅供參考,不能保 證獲利或減少損失,亦無鼓吹以及建議任何具體投資行動或決定。任何投資均 有其風險,投資人應為自己的決策負責,本網站不負訂閱者或內容瀏覽者投資 盈虧任何之責任。我們提供的資訊將力求正確性與即時性,但一切財務數字應 以證交所以及企業本身所提供為主 Powered by Firstory Hosting
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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Leichte Entspannung der Hochwasserlage Bundesinnenminister Horst Seehofer besucht an diesem Montag die von der Flutkatastrophe besonders betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Er wird auch an der Steinbachtalsperre in Euskirchen erwartet, wo die Gefahr eines Dammbruchs noch nicht gänzlich gebannt ist. Insgesamt ist bundesweit eine leichte Entspannung der Hochwasserlage in Sicht, auch in Passau in Bayern steigen die Pegel nicht mehr an. Der Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage eine relativ ruhige Wetterlage voraus. Die Zahl der Todesopfer wegen der Überflutungen war am Wochenende auf fast 160 gestiegen. Journalisten und Politiker weltweit ausgespäht? Hunderte Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, Anwälte und Politiker sind laut der Recherche eines internationalen Journalistenkonsortiums, an dem auch deutsche Medien beteiligt sind, offenbar seit Jahren Opfer umfassender staatlicher Abhöraktionen geworden. Wie die Medien berichteten, sollen Geheimdienste und Polizeibehörden mehrerer Länder eine Spähsoftware des israelischen Unternehmens NSO missbraucht haben, um damit Mobiltelefone anzuzapfen. Das von NSO entwickelte Programm "Pegasus" gilt unter Experten als das derzeit leistungsfähigste Spähprogramm für Handys auf dem kommerziellen Markt. Russische Anwaltsgruppe "Komanda 29" löst sich auf Die russische Juristengruppe "Komanda 29", die auch Organisationen des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny vor Gericht vertreten hatte, stellt ihre Arbeit ein. Die Anwälte fürchten nach Repressalien der Behörden eine strafrechtliche Verfolgung. Die Internetseite des Verbundes wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft gesperrt. Die Ermittler werfen den Juristen eine Verbindung zu einer in Russland für "unerwünscht" erklärten tschechischen Organisation vor. Dafür könnten sie mit bis zu sechs Jahren Haft bestraft werden. "Komanda 29" dementiert jegliche Verbindung zu der tschechischen Organisation. Fluchthelfer von Ex-Autoboss Ghosn müssen in Haft Zwei US-Amerikaner, die dem früheren Autoboss Carlos Ghosn zu seiner Flucht aus Japan in den Libanon Ende 2019 verholfen haben, müssen in Haft. Ein Gericht in Tokio verurteilte einen früheren Elite-Soldaten zu zwei Jahren Haft, sein Sohn muss für 20 Monate hinter Gitter. Sie hatten Ghosn in einer Kiste versteckt per Privatjet außer Landes gebracht. Der Ex-Vorstandschef der Autoallianz Renault-Nissan-Mitsubishi war im November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen worden. Im April 2019 kam er unter strengen Kautionsauflagen aus der Untersuchungshaft. Mehrheit der Japaner hält sichere Olympische Spiele für illusorisch Wenige Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio glauben laut einer Umfrage mehr als zwei Drittel der Japaner nicht an Corona-sichere Spiele. 68 Prozent der Befragten äußerten Zweifel an der Fähigkeit der Olympia-Organisatoren, Ausbrüche verhindern zu können, berichtet die Zeitung "Asahi". 55 Prozent sind demnach dagegen, dass die Spiele überhaupt stattfinden. Die Verantwortlichen der Spiele meldeten am Sonntag den ersten COVID-19-Fall unter den Teilnehmern im Athletendorf, womit sich die Gesamtzahl der Infektionen im Zusammenhang mit den Sommerspielen auf mindestens zehn erhöht. Fast alle Corona-Beschränkungen in England aufgehoben In England sind mit Beginn der Woche trotz steigender Corona-Infektionszahlen die meisten Beschränkungen aufgehoben worden. Damit fallen nach Regierungsangaben unter anderem die Maskenpflicht und Abstandsregeln weg. Zudem dürfen Diskotheken wieder öffnen, Theater und Sportstadien sämtliche Plätze besetzen. Die Regierung von Premierminister Boris Johnson hatte den umstrittenen Öffnungsschritt mit der hohen Impfquote im Land begründet. Die Lockerungen sind hochumstritten. Die Opposition wirft der Regierung Rücksichtslosigkeit vor, Wissenschaftler befürchten eine erneute große Corona-Welle.
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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Rund 30 Vermisste in der Eifel nach Unwetter Nach den Unwettern und starken Überschwemmungen sind in der Eifel in Rheinland-Pfalz sechs Häuser eingestürzt, die Rettungskräfte suchen nach etwa 30 Vermissten. Betroffen ist der Ort Schuld bei Adenau. Nach Angaben der Polizei sind 25 weitere Häuser ebenfalls instabil. Die Lage sei unübersichtlich, hieß es bei der Polizei. In mehreren weiteren Eifelorten sitzen Menschen in Häusern fest, die von Wasser eingeschlossen sind. Laut Polizei starben im Kreis Ahrweiler mindestens vier Menschen in Folge der Starkregenfälle und Überflutungen. USA wollen einheimische Helfer aus Afghanistan ausfliegen Vor dem Ende des US-Truppenabzugs aus Afghanistan lässt US-Präsident Joe Biden tausende Helfer aus dem Land bringen. Ab Ende Juli würden die USA mit der Operation "Allies Refuge" (Zuflucht der Verbündeten) beginnen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses. Das Programm unterstützt demnach berechtigte afghanische Staatsangehörige und ihre Familien bei den Umsiedlungsflügen. Schätzungen zufolge kommen etwa 18.000 Menschen in Frage. Mit den Familienangehörigen könnte die Gesamtzahl der Evakuierten auf bis zu 100.000 steigen. Die Menschen sollen zuerst zu US-Stützpunkten in Übersee gebracht werden. Spaniens erster Lockdown war verfassungswidrig Das spanische Verfassungsgericht hat die zu Beginn der Corona-Pandemie von März bis Mai 2020 angeordnete ganztägige Ausgangssperre für verfassungswidrig erklärt. Für eine solche Einschränkung der Freiheitsrechte hätte es der Verhängung des Ausnahmezustands bedurft, heißt es in spanischen Medien aus dem Gerichtshof. Die Regierung hatte während der ersten Welle der Pandemie nur den Alarmzustand ausgerufen, das Parlament stimmte dem später zu. Nach Ansicht des Verfassungsgerichts war das aber eine unzureichende Rechtsgrundlage für die Ausgangssperre. Kölner Sängerin Hozan Canê darf die Türkei verlassen Die Ausreisesperre gegen die unter Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte deutsche Sängerin ist aufgehoben worden. Das entschied ein Gericht im westtürkischen Edirne. Die Kölnerin mit dem Künstlernamen Hozan Canê kann das Land nun verlassen und wird bereits an diesem Donnerstagabend am Flughafen Köln/Bonn von ihrer Tochter erwartet. Bereits im November 2018 war Canê wegen angeblicher Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hob das Urteil jedoch auf und der Fall wurde neu aufgerollt. Brasilianischer Präsident liegt im Krankenhaus Nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus wegen anhaltenden Schluckaufs ist bei Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ein Darmverschluss festgestellt worden. Der 66-Jährige werde nun für weitere Untersuchungen von der Hauptstadt Brasília nach São Paulo verlegt, erklärte das Kommunikationsministerium. Dort solle überprüft werden, ob sich Bolsonaro einer Not-OP unterziehen muss. Der Präsident war in der Nacht zu Mittwoch wegen eines seit über zehn Tagen andauernden Schluckaufs ins Krankenhaus eingeliefert worden. Britney Spears darf eigenen Anwalt wählen US-Popsängerin Britney Spears setzt den Kampf um eine Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters mit einem neuen Anwalt fort. Das zuständige Gericht in Los Angeles erlaubte es der 39-Jährigen erstmals, einen eigenen Verteidiger zu bestimmen. Spears wird künftig von Mathew Rosengart vertreten, der schon als Anwalt für Hollywood-Stars wie Sean Penn oder Steven Spielberg gearbeitet hat. Vor drei Wochen hatte Spears in einer Anhörung ein Ende der Vormundschaft über ihre Person und ihre Finanzen gefordert. Sie werde von allen kontrolliert und könne nicht selbst über ihr Leben bestimmen, klagte sie. Aus für Diesel und Benziner 2035 Die EU-Kommission hat die Pläne zur Umsetzung ihrer Klimaziele vorgestellt. Das Maßnahmenpaket namens "Fit for 55" soll dazu beitragen, den europaweiten Ausstoß von klimaschädlichem CO2 bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem, dass von 2035 an nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden dürfen. Zudem will die EU-Kommission mit Neuerungen beim Emissionshandel den Umbau in der Energiewirtschaft voranbringen. Vorgesehen ist auch die Einrichtung eines Sozialfonds, mit dem ärmere Bürger, Regionen und Länder unterstützt werden sollen.
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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neue Regierung in Israel ist im Amt Erstmals seit 2009 gibt es in Israel eine Regierung ohne den langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Die Knesset bestätigte mit einer Stimme Mehrheit die neue Acht-Parteien-Koalition unter der Führung des rechten Hardliners Naftali Bennett. Dieser soll gemäß Koalitionsvereinbarung zwei Jahre lang Regierungschef bleiben und das Amt danach an den bisherigen Oppositionsführer Jair Lapid von der liberalen Partei Jesch Atid abgeben. Die USA und Deutschland sicherten der neuen israelischen Regierung eine enge Zusammenarbeit zu. NATO-Gipfel im Zeichen von Russland und China Die Staats- und Regierungschefs der 30 NATO-Staaten kommen an diesem Montag zu einem Gipfeltreffen in Brüssel zusammen. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie das Bündnis mit dem Aufstieg Chinas zu einer militärischen Weltmacht umgehen soll. Zudem werden die Reforminitiative "NATO 2030" und die Bedrohung durch Russland eine Rolle spielen. Am Treffen nimmt auch der neue US-Präsident Joe Biden teil. Er will die unter seinem Vorgänger Donald Trump angespannten Beziehungen zwischen der NATO und den USA wieder normalisieren. Friedensforscher warnen vor Trendwende bei Atomwaffen Das Friedensforschungsinstitut SIPRI hat eine beunruhigende Tendenz bei der Entwicklung der Atomwaffen ausgemacht. Zwar gehe die Gesamtzahl der atomaren Sprengköpfe zurück, aktuell seien jedoch mehr Atomwaffen einsatzbereit als vor einem Jahr, meldet das Institut in Stockholm. Die USA und Russland verfügen nach SIPRI-Einschätzung weiterhin über mehr als 90 Prozent dieser Waffen. Der Rest verteilt sich auf China, Frankreich, Großbritannien, Pakistan, Indien, Israel und Nordkorea. Nicaragua geht hart gegen Oppositionelle vor Fünf Monate vor der Präsidentenwahl sind in Nicaragua weitere Oppositionspolitiker festgenommen worden. Es traf vor allem führende Mitglieder der Partei Unamos. Die Gegner von Staatschef Daniel Ortega hätten die Unabhängigkeit und Souveränität Nicaraguas untergraben wollen, teilte die Polizei des mittelamerikanischen Landes mit. Außerdem werde ihnen die Planung terroristischer Aktionen vorgeworfen - finanziert durch ausländische Mächte, wie es hieß. Unter den gleichen Anschuldigungen wurden in den vergangenen Tagen bereits mehrere Präsidentschaftskandidaten festgenommen. EM-Siege für Niederlande, Österreich und England Die Niederlande haben sich erfolgreich auf der großen Fußball-Bühne zurückgemeldet. Bei der Europameisterschaft gewann die Nationalelf nach den verpassten Teilnahmen an der EM-Endrunde 2016 und dem WM-Turnier 2018 ihr Auftaktspiel in Amsterdam gegen die Ukraine mit 3:2 Toren. Zuvor hatte sich Österreich 3:1 gegen Nordmazedonien durchgesetzt. England bezwang Vize-Weltmeister Kroatien 1:0. Djokovic zum zweiten Mal French-Open-Sieger Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat zum zweiten Mal nach 2016 die French Open gewonnen. Der Serbe besiegte im Endspiel den Griechen Stefanos Tsitsipas in fünf Sätzen. Für Djokovic ist es der 19. Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Damit hat der 34-Jährige nur noch einen Titel weniger als der Schweizer Roger Federer und Rafael Nadal aus Spanien.
Kreuzzüge, Inquisition und Hexenverbrennung: die 2000-jährige Geschichte des Christentums hat einiges aufzuweisen, das bis heute dunkle Schatten auf die Kirche Jesu wirft. Doch was ist das größere Bild? In diesem natürlich ziemlich komprimierten Kurzabriss gibt Dr. Johannes Hartl einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen der Kirchengeschichte. Teil 1 der Vortragsreihe "Katholisch als Fremdsprache". (Wie verzerrt unser Bild von der Geschichte der katholischen Kirche häufig ist, zeigt diese BBC-Dokumentation über die Spanische Inquisition, die schlussfolgert, die Gesamtzahl der Opfer von 350 Jahren Inquisition belaufe sich auf 3000-5000 Personen. Immer noch zu viel, doch kein Vergleich zu dem modernen Schreckensbild, das von der Inqusition gezeichnet wurde.)