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Für sechs Mark saß Vincent Glander als Schüler regelmäßig im Residenztheater – heute steht er selbst auf der Bühne, die einst seine Faszination für das Theater entfacht hat. Mit Staatsintendant Andreas Beck spricht er über den Zauber erster Theatererlebnisse, seine Begeisterung für neue Texte und Literatur – und darüber, warum Humorlosigkeit für ihn das Schlimmste ist, was einer Inszenierung passieren kann. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachricht per Mail an besucherservice@residenztheater.de! Mehr zu Vincent: Vincent Glander (residenztheater.de) CABARET Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood Inszenierung Claus Guth Das Musical «Cabaret» führt in die schillernde Welt des Kit Kat Klubs der 1930er-Jahre, die Dekadenz und Diversität feiert. Dort begeistert Sally Bowles das Publikum und auch der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem Kosmos. Gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich in den Alltag der Lebenskünstler*innen einschleicht. Mehr zu CABARET: Cabaret (residenztheater.de) SANKT FALSTAFF von Ewald Palmetshofer Inszenierung Alexander Eisenach Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien. Mehr zu SANKT FALSTAFF: Sankt Falstaff (residenztheater.de) MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier Inszenierung Ersan Mondtag Albert Ostermaiers «Munich Machine» ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das «Mia san Mia» radikal seziert. Mehr zu MUNICH MACHINE: Munich Machine (residenztheater.de) Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Spielplan | residenztheater.de Residenztheater (@residenztheater) auf Instagram Im Gespräch: Andreas Beck und Vincent Glander Redaktion: Lea Unterseer Schnitt: Lea Unterseer, Jan Faßbender Musik: Michael Gumpinger
Zur 10. Folge unserer Reihe "Bottcast H(e)art" haben wir eine Bottroperin besucht, die aus einem sehr schweren Thema eine der unterhaltsamsten Folgen dieses Formates gemacht hat. Wir haben mit Selina Marie Blumenstein gesprochen: Autorin des Buches Plötzlich behindert, Rollstuhlfahrerin, Lebenskünstlerin – und jemand, der beide Seiten kennt. Selina konnte früher laufen. Heute sitzt sie im Rollstuhl. Und genau deshalb erzählt sie nicht über Behinderung, sondern einfach aus ihr heraus – ungefiltert, lebensfroh und mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus.In ihrem Alltag stolpert sie weniger über Bordsteine als über Bürokratie, Mitleidsblicke und gut gemeinte Kommentare, die niemand bestellt hat. Und genau daraus macht sie das, was kaum jemand in ihrer Lage schafft: Humor. Selina zeigt, dass „behindert“ kein Schimpfwort ist – sondern manchmal einfach nur eine verdammt treffende Beschreibung für ein System. Sie lacht über das Chaos, statt daran zu zerbrechen, und macht Mut für alle, die plötzlich vor einem Leben stehen, das sie sich so nie ausgesucht haben. Freut euch auf eine Folge voller skurriler Alltagsgeschichten, schwarzem Humor, klarer Worte – und einer Frau, die beweist, dass Lebensfreude nichts mit Beinen zu tun hat. Also: anschnallen, Vorurteile ablegen und herzlich willkommen zu einer Folge Bottcast H(e)art, die garantiert hängen bleibt.
Manchmal kann das Leben eines Reisejournalisten schon verdammt hart sein: „…Für unsere Suite im 56. Stock zahlen wir noch einmal 7000 € und sind maßlos enttäuscht. Das Essen ist schlecht (500 € für eine trockene Languste), die Technik versagt überall. Ein Zwischenstopp, den wir uns besser erspart hätten…“ Kommentar: Jürgen Drensek Na, da stellt man sich doch gerne die strenge Mine der Reisekosten-Sachbearbeiterin vor, bei der der kritische Kollege und Hoteltester (übrigens lange Jahre Ressortleiter einer renommierten deutschen Sonntags-Zeitung) hinterher seine Undercover-Recherche abrechnete. Solche unlängst tatsächlich gedruckten Kleinodien deutscher Dichtkunst sind nicht ganz unschuldig am Ruf der Reisejournaille, immer die ersten am Kaviarstand und die letzten an der Champagner-Bar zu sein. Dabei ist es doch ein Bild, das mittlerweile nur noch zum manchmal amüsanten Klischee taugt. Das Gros der Fachjournalisten, die sich dem Thema Reise und Tourismus widmen, dürfte sich weniger um angebrannte Schalentiere im arabischen Luxus-Märchenschloss sorgen, als um die Honorar-Abrechnung am Monatsende. Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) hat sich bei den Kolleginnen und Kollegen, die vorwiegend die weite Welt in die Tageszeitungen bringen, einmal umgehört. Das Ergebnis erschreckt: knappe 1700 € beträgt das durchschnittliche Monats-Einkommen bei freiberuflichen Print-Journalisten. Vor Steuer und Renten-Versicherung wohlbemerkt. Das ist weniger, als ein Berufsanfänger tariflich nach dem Volontariat verdient; dabei sind die meisten Reisejournalisten schon weit jenseits der 40. Wer tut sich das an? Vordergründig möchte man sagen Lebenskünstler, Entdecker-Naturen, unruhige Geister, die es nicht am heimischen Redaktionsschreibtisch hält. Oder vielleicht doch eher Masochisten, denen es nichts ausmacht, im journalistischen Standesdünkel nur mit Näschen-Rümpfen als zugehörig zur Zunft akzeptiert zu werden? In einer Branche, in der Politikredakteure oder eitle Fernsehmoderatoren den Platz in der ersten Reihe beanspruchen – die sogar, wenn sie selbst das „Guten Abend“ vom Teleprompter auf der Kamera ablesen müssen… Wer sich heute mit professionellem Anspruch auf das Gebiet des Reisejournalismus begibt, braucht ein dickes Fell – und möglichst einen Partner, der das Geld verdient. Eine reiche Erbtante, die den Drang in die Ferne post mortem unterstützt, ist allerdings auch ganz hilfreich… Zwischen „Rudel-Verhalten“ und Redaktions-Alltag Aber man sollte auch durchaus selbstkritisch sein: Der anonym bleiben wollende Pressesprecher erinnert sich mit Grausen. Neulich auf Ibiza habe er bei einer typischen Journalistengruppe mal etwas „ganz Revolutionäres“ versucht: Abends sollten sich die Kollegen alleine „für die Recherche“ ins Nachtleben der Partymetropole stürzen. Sogar gegen Quittung auf Kosten des Veranstalters… Er hat sie dann doch eine halbe Stunde später alle am Anfang von Eivissas „Rennbahn“ mit der vielleicht europaweit höchsten Entertainment-Dichte wieder getroffen. Etwas hilflos als Gruppe zusammenstehend. Und mit der Bitte, ob er denn nicht einen Tipp hätte, wo man hier am besten hingehen sollte… Gemeinsam. „Wenn unsere Studienreise-Gäste in der Fremde nur halb so unbeholfen wären, wie ein Rudel verwöhnter Journalisten…“, resigniert der PR-Mann, dem nach vielen Jahren Pressebetreuung nichts Menschliches mehr fremd ist, und lässt die Antwort lieber offen… Ein Einzelfall? Wer schon einmal auf Journalistenreise dabei war – also bei der klassischen Form der „Recherche“ vor Ort – wird Dutzende ähnlicher Geschichten erzählen können. Kein Wunder, dass frustrierte Fachkollegen manchmal den Eindruck haben, der Reisejournalismus entwickele sich immer mehr zum Tummelplatz des Dilettantismus. Das Problem ist erkannt, aber nicht gebannt. Im Gegenteil. Zwar rangieren Reiseberichte gleich nach dem Sport auf einem Spitzenplatz des Leser-, Hörer- oder Zuschauerinteresses, aber in der Redaktionshierarchie sind die Tourismus-Fachleute nach wie vor die Kellerkinder. Die meisten Chefredakteure betreiben die Geringschätzung mit System: Über Reisen könne jeder schreiben. Alle sind schließlich Urlaubs-Fachleute aus eigener Erfahrung… Was bei der Beschickung selbst von langweiligen Parteitagen undenkbar wäre und zu einem Aufstand der politischen Redaktion führen würde, ist bei Presse-Einladungen touristischer Veranstalter Redaktionsalltag: Die Journalistenreise als Belohnungs-Zückerchen. Mal fünf Tage in die Sonne – aber bitte als freie Tage anmelden… So kommt es denn, dass in solchen Gruppen nicht selten fleißige Lokal-Journalisten oder uninspirierte Mikrophon-Hinhalter der Privatradios und Freizeit-Blogger in der Mehrheit sind. Dem einen oder anderen Veranstalter mag das gar nicht so unrecht sein – trotz heimlicher Frustration der begleitenden PR-Kollegen: wer die Hintergründe eines Zielgebietes nicht kennt und „eigentlich auf Urlaub“ ist, wird bei der luxuriösen Rundum-Sorglos-Betreuung auf solchen Trips wohl eher geneigt sein, schwärmerisch die schräge Palme am weißen Pudersand zu beschreiben… So geben sich alle zufrieden: der Einladende, der fachfremde aber willige Strandtester, der endlich mal weg vom Schreibtisch kam, und zähneknirschend auch der Verantwortliche für den Etat der Reiseredaktion – wieder billig ein Umfeld für den Werbeblock gefüllt. Die eigentlich Leidtragenden in diesem System der kollektiven Ignoranz sind – neben dem Leser, Hörer oder Zuschauer – aber vor allem die freiberuflichen, qualifizierten Fach-Journalisten. Nicht nur, dass auch sie mit dem Vorurteil des unreflektierten SchönwetterJournalismus fertig werden müssen; die immer weiter um sich greifende Tendenz der Austauschbarkeit und Beliebigkeit der Reise-Häppchen vor allem in den Tageszeitungen wird für sie zu einem existenziellen Problem. Da scheint kein Platz mehr für die aufwendige Reportage oder den detailverliebten Bericht. Zumindest dann nicht, wenn es ein anständiges Honorar kostet. Gar nicht zu reden von der KI, die heute schon, professionell bedient und mit guten Quellen gefüttert, Reiseberichte und Bucket-Listen ausspuckt von erstaunlicher Qualität, die kaum noch vom geschwurbelten Einheitsbrei zu unterscheiden sind, aus dem viele Reiseteile, vor allem in Magazinen, zusammengeklöppelt werden. Die betriebswirtschaftliche Analyse des „Traumberufs“ Ohne die Einladungen der Tourismus-Industrie wären die freien Schreiber aus Fleisch und Blut beruflich schon längst nicht mehr überlebensfähig. Da mag man die Lippenbekenntnisse von Chefredakteuren nur noch mit Sarkasmus zur Kenntnis nehmen, dass man frei von Sponsoring und Einflussnahme der Reisebranche sei und deshalb kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Urlaub erwarte. Insider sind sich einig, dass es so gut wie keine Redaktion in Deutschland gibt, die sich nicht – wenn immer möglich – die Reisekosten für einen touristischen Bericht bezahlen lässt. Nur reden darf man nicht darüber. Die Freiberufler werden dagegen immer häufiger gezwungen, solche wegen der Realität unsinnigen Redaktionsrichtlinien zu unterzeichnen, die Kostenübernahmen von dritter Seite ausschließen. So hat man zwar als Redaktion eine weiße Weste. Aber wie ein Bericht zustande kommt – so genau möchte man es dann doch nicht wissen bei oft noch nicht mal einem Euro pro Zeile… Reisekosten natürlich inklusive. „Viele Reisejournalisten sind betriebswirtschaftlich schon längst pleite und haben es nur noch nicht gemerkt.“ Da die überwiegende Zahl der Reisejournalisten in den Listen der touristischen Anbieter als Einzelkämpfer-„Redaktionsbüros“ firmieren (was für eine euphemische Bezeichnung für eine mühsam freigeräumte Ecke auf dem Wohnzimmer-Sekretär), hier mal eine kleine betriebswirtschaftliche Analyse, warum der Drang in die Sonne finanziell in der Regel keinen Platz an der Sonne hervorbringt. Wie sieht der berufliche Alltag des vulgo Freien Journalisten aus? Auf der Habenseite mag die in vielen Jahren erworbene Perfektion im Kofferpacken stehen; ein Reisepass, dessen vollgestempelte Seiten einen ähnlichen Protzwert haben, wie das klimpernde Lametta am Bändchen eines Kriegsveteranen beim Vertriebenen-Treffen, und die unbedingte Small-Talk-Tauglichkeit bei Stehempfängen, wo selbst die Stützen der Gesellschaft mittlerweile pauschal verreisen. Die dosiert eingestreute Globetrotter-Attitüde über die leider, leider nachlassende Traumziel-Qualität von Bora-Bora, sobald man endlich da ist, beeindruckt jeden Sparkassen-Filialleiter bis ins Mark. Hoffentlich aber auch so lange, bis der nächste Antrag auf Erhöhung des Dispokredits bei ihm auf dem Tisch liegt… Denn wirtschaftlich gesehen sind Reisen eher kontraproduktiv. Permanent braungebrannte Kolleginnen und Kollegen sind keineswegs die Großverdiener der Zunft – sondern haben eher die Gold-Karte des heimischen Sonnenstudios „Tamara“. Die Bilanz ist sehr einfach. Noch nicht einmal einen Taschenrechner braucht man dafür: Eines Morgens findet unser Musterjournalist eine Einladung in seinem Postfach. Hui! oder Tommy Koch Reisen laden ein: fünf Tage Nilkreuzfahrt auf den Spuren von Agatha Christie oder so. Erste Hürde: den Redaktionen dieses Thema schmackhaft machen. Abgesehen davon, dass es mittlerweile bei manchen Themen da durchaus der rhetorischen Fertigkeiten eines Goldenen Blatt Drückers an der Haustür bedarf, muss der Autor schnell sein. Die Einladung ging schließlich auch noch an andere Freie, und der Abdruck-Kuchen in den Tageszeitungen bröselt derzeit dramatisch. Zeitaufwand für alle Vorbereitungen: einen Tag. Die Recherche-Reise im Pool (und nicht am Pool) dauert in der Regel fünf Tage. Vollgepacktes Programm von Seiten des Veranstalters. Kaum Zeit für eigenes Entdecken und damit die Chance auf einen exklusiven Einstieg. Trotzdem zu Hause mit viel Einfühlungsvermögen und vorhandenem Basiswissen eine nette Geschichte geschrieben; konzentriert auf 200 Zeilen, denn mehr wird eh nicht mehr gedruckt. Und jetzt kommt die ernüchternde Abrechnung: das Blatt mit dem Erstdruckrecht zahlt dafür 200 Euro. Vielleicht sind zwei andere Regionalzeitungen interessiert. Die Mehrfachverwertung bringt noch einmal 150 Euro. Und sogar ein Foto konnte verkauft werden für, sagen wir, 75 Euro. Ergibt zusammen? 425 Euro… Wohlbermerkt für mehr als eine Woche Arbeit. Brutto. Kein Wunder, dass da selbst Finanzbeamte misstrauisch werden und naiv nachfragen, ob so viel finanzielle Selbstaufgabe nicht eher in den Bereich des Hobbys eingestuft werden müsse, denn als seriöser Broterwerb. Abhängigkeiten und die Frage der Glaubwürdigkeit Auch wenn es sich grotesk anhört: für manche Freie ist die Pressereise nicht mehr Mittel, sondern Zweck. Dabei umschwärmen beileibe nicht nur ältere Journalistinnen mit Dauerwelle die PR-Verantwortlichen der Veranstalter wegen der Einladungsliste für den nächsten Trip. Der alimentierte Jet-Set spart die Lebenshaltungskosten zuhause… Eine immer weitere Diskrepanz zwischen dem eigenen beruflichen Dasein und dem diskreten Luxus-Charme der VIP-Betreuung tut sich auf. Auch psychologisch. Eine Spirale der Abhängigkeit – selbst wenn sie gar nicht beabsichtigt gewesen sein sollte. Die Pressereise wird zum eigentlich geldwerten Vorteil. Zum „Gewinn“, so lange eben auch alles bezahlt wird. Aber die Schlinge zieht sich für die Print-Journalisten noch enger zu. Obwohl man annehmen müsste, dass der Tageszeitungs-Reiseteil das Verlegerherz entzückt – schließlich generiert er direkt Anzeigen – wird auch hier die Sparschraube brutalstmöglich angezogen. Vor allem qualitätsbewusste Redakteure sehen die Vorgaben der Geschäftsführung mit Grausen: bei fast allen Tageszeitungen wird derzeit der Honoraretat im günstigsten Fall eingefroren; wenn nicht gar reduziert. Was das bedeutet? Immer mehr Raum muss mit Agenturmaterial wie dem dpa-Themendient oder gar kostenfreien Textangeboten der PR-Schmieden gefüllt werden. Und die wenigen freien Hausschreiber wurden mit geradezu sittenwidrigen Änderungsverträgen traktiert, die noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der überfälligen Urheberrechtsreform die Autoren im Endeffekt völlig rechtlos stellen sollten, nach dem Erstabdruck noch irgend etwas mit ihrer geistigen Arbeit tun zu können. Die entsetzten Juristen der Journalisten-Vereinigungen warnten zwar entschieden, die einseitig begünstigenden Vereinbarungen zu unterschreiben, aber viele Freie befürchteten, eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben: entweder die vertragliche Zumutung akzeptieren; mit der Folge, selbst bei Mini-Honoraren gleichzeitig fast alle weiteren Nutzungsrechte abtreten zu müssen, oder von den Verlagen auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Wer da nicht zu den Edelfedern zählt, auf die kein Verlag verzichten möchte, kann nur auf die Kollegialität und das Engagement der Redaktion hoffen, sich für die freien Kollegen „oben“ einzusetzen. So viel zum Thema Traumberuf. Es sind wahrscheinlich keine pessimistischen Annahmen, dass mittelfristig etwa die Hälfte der auf den wirtschaftlichen Ertrag angewiesenen freien Tageszeitungs-Autoren ihr Fachgebiet werden aufgeben müssen. Manche mögen sich in die – natürlich heimliche – Lohnschreiberei für PR-Agenturen begeben; mit schlechtem Gewissen, aber wenigstens anständigen Honorarerlösen. Andere akzeptieren zähneknirschend den Übergang in den „Amateurstatus“, wo der Weg zum Ziel wird. Will heißen, die Reise ist groteskerweise der Gewinn, und nicht mehr der Erlös des Abdrucks. Und es sind keineswegs nur gelangweilte Hausfrauen und rüstige Rentner, denen mittlerweile das Belegexemplar wichtiger ist als Bares. Und jetzt müssen wir die Betrachtung noch erweitern auf die – mittlerweile gar nicht mehr neuen – Player in unserem Fachgebiet: Blogger und Influencer. Letztere sollen hier keine Rolle spielen. Denn die Bastion, dass Journalismus nie etwas mit (Schleich)-Werbung zu tun haben sollte, darf einfach nicht geschliffen werden. Influencer sind im Bereich Marketing unterwegs und nicht in der professionellen, hinterfragenden Berichterstattung – auch wenn etliche touristische PR-Player das anders sehen möchten. Die vielleicht einzige Reputation, die Journalisten – und auch journalistisch tätige Blogger – noch verteidigen können und müssen, ist ihre Glaubwürdigkeit. Und die kann man nicht verteidigen, wenn es zwischen Berichterstatter und Objekt Geldflüsse und Publikations-Absprachen gibt. „Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet.“ Ein wunderbares Thema für journalistische Seminare über Qualität und Ethik. Dann dürfen die Verfechter der reinen Lehre wieder salbungsvoll das weise Haupt schütteln über die vermutete unheimliche Nähe zwischen der Reisebranche und ihren journalistischen Beobachtern. Und Chefredakteure werden wieder ins Mikrophon lügen, dass Autoren in ihrem Blatt selbstredend unabhängig und frei von wirtschaftlichen Abhängigkeiten berichten – ganz ohne rot zu werden. Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet. Und welche Erleichterung in der Verlagsetage, wenn sich herausstellt, dass das trockene Langusten-Würgen dann doch auf Einladung des arabischen Hoteliers erfolgte… Um das Studio-Gespräch zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Überleben am Büffet Reisejournalismus muss man sich leisten können erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Viele hochsensible Scannerpersönlichkeiten spüren irgendwann: So wie es ist, geht es nicht mehr weiter. Der Job raubt Energie, Sinn und Lebenskraft – und trotzdem hält die Angst vor Unsicherheit viele fest.In dieser Podcastfolge spricht Diana offen über ihren Weg:von der ersten Erkenntnis ihrer Hochsensibilitätüber innere Konflikte, Anpassungsdruck und Sinnverlustbis hin zu einer der mutigsten Entscheidungen ihres Lebens – Kündigung ohne neuen JobWir sprechen darüber,warum hochsensible Scannerpersönlichkeiten oft jahrelang „funktionieren“,was passiert, wenn Werte und Bedürfnisse dauerhaft übergangen werden,und weshalb echte Veränderung Zeit, Mut und innere Klarheit braucht.Diese Folge macht Mut, ehrlich hinzuschauen – und zeigt, dass ein Neubeginn möglich ist, auch wenn der Weg noch nicht komplett sichtbar ist.
8. Januar 1997: Die Voyager erreicht die giftig-undurchdringbare Nekrit Expanse und dringt damit in Galaxien vor, die nie ein Neelix zuvor gesehen hat. Der sonst so optimistische Lebenskünstler sieht plötzlich seine Felle wegschwimmen – dann ist er ja bald nur noch Koch sowie Stachel in Tuvoks Seite! Sein talaxianischer Arsch geht ihm daraufhin gewaltig auf Grundeis und er gerät mit einem alten Kumpel auf die schiefe Bahn. In Deutschland: Das Wagnis, ausgestrahlt am 17. Juli 1998.
Vier Bilder, eine Geschichte – so fing alles an 1950 mit den Peanuts, zunächst in ein paar Tageszeitungen. Und 17.896 weitere Comicstrips sollten folgen, eine Fernsehserie, Filme. Bis zu seinem Tod im Jahr 2000 hat der Erfinder Charles M. Schulz jeden Tag eine Geschichte über den ewigen Verlierer Charlie Brown, den Lebenskünstler Snoopy – von ihm stammt auch das Zitat – und die anderen gezeichnet, die so gar nicht von der glücklichen, unbeschwerten Kindheit handeln wollten. Und trotzdem waren und sind die Peanuts bis heute erfolgreich und haben Generationen von Kindern und Erwachsenen geprägt. Der Literaturkritiker Denis Scheck hat die Peanuts gar in seinen Kanon der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur aufgenommen. Was macht die Peanuts so besonders? Und wie haben sie nachfolgende Comics beeinflusst? Eva Röder diskutiert mit Dr. Barbara M. Eggert – Comicwissenschaftlerin; Joachim Kalka – Schriftsteller und Übersetzer; Ralf König – Comiczeichner und -autor
«Ich liebe es, wenn Dinge kompliziert werden. Das macht es spannend.» Niemand bringt das Naturell der lärmigen Tessiner Electronica-Producerin so gut auf den Punkt wie sie selbst. Im exklusiven Sounds!-Interview blicken wir zusammen mit Camilla Sparksss auf ihre Rückkehr zum brachialen Electro... ...und das obwohl das Album eigentlich einen ziemlich traurigen Hintergrund hat. Es ist geprägt vom Tod ihres Vaters – ein Lebenskünstler wie Camilla Sparksss im Interview sagt – der die letzten 18 Monate seines Lebens grösstenteils auf der Intensivstation verbringen musste – jedoch ständig an seinem nächsten «Ausbruchsversuch» werkelte. «ICU RUN» ist das neue Sounds! Album der Woche. Wir verlosen CDs, jeden Abend nur live in der Radiosendung – bis und mit Freitag.
Präsentiert von Peak Finances, Schneider & Piecha und feels.likeIn der heutigen Folge spreche ich mit Agegrouper und Lebenskünstler Hendrik Becker, der auch mit 45 Jahren noch leidenschaftlich dem Triathlon nachgeht und letztes Jahr in Torremolinos u.a. Agegroupweltmeister wurde. Zudem hat Hendrik bei 334 absolvierten Triathlons bereits 108 Siege eingefahren- eine beeindruckende Bilanz.Noch beeindruckender ist jedoch unser heutiges Gespräch. Wir reden über Hendriks Leidenschaft für den Triathlon, wie sich im Laufe der Zeit sportlich die Prioritäten verschieben, sein bald anstehende Reise nach Australien und Neuseeland, sein Van-Life und über Minimalismus.Viel Spaß beim Zuhören!Alex und HendrikUnsere Partner:Peak Finances- Enrico KalinkaPeak Finances I Ihre Finanz- und Versicherungs Experten in BerlinE-Mail: info@wirberaten.berlinhttps://www.instagram.com/enrico.kalinka/https://www.facebook.com/enrico.kalinkahttps://www.linkedin.com/in/enrico-kalinka/https://www.youtube.com/@finanzenmitenricohttps://www.tiktok.com/@finanzenmitenricoSchneider und PiechaSchneider & Piecha – Ihr Sanitätshaus in OffenbachSchneider und Piecha (@schneiderundpiecha) • Instagram-Fotos und -Videosfeels.likefeelslike.sportfeels.like | Recharging athletes. (@feelslike.sport) • Instagram-Fotos und -VideosCODE: KLARTEXT10 (10% Preisvorteil)Primal HarvestPrimal HarvestPrimal Harvest | Supplements (@primalharvest_de) • Instagram-Fotos und -VideosCODE: KLARTEXTTRIATHLON (15 % Rabatt)(Bezahlte Werbepartnerschaften)Spenden zur Unterstützung des Podcasts:Wie ihr euch vorstellen könnt, steckt hinter jeder Folge eine ganze Menge Arbeit, weswegen ich mich über Spenden über Paypal zur Unterstützung meiner Arbeit wirklich freuen würde. Vielen Dank für euren Support.Paypal an: eiaswim@web.deLoggen Sie sich bei PayPal einWenn euch unsere Arbeit gefällt, dann folgt uns auf Instagram und teilt diesen Podcast über Social Media! Danke!Klartext Triathlon (@klartexttriathlon) • Instagram-Fotos und -VideosAlex Feldhaus (@alex.fldhs) • Instagram-Fotos und -VideosSebi Neef (@sebi_neef) • Instagram-Fotos und -VideosSchaut doch gerne auch einmal auf unserer Website vorbei:Klartext Triathlon | my-siteSupport this podcast at — https://redcircle.com/klartext-triathlon/exclusive-contentAdvertising Inquiries: https://redcircle.com/brandsPrivacy & Opt-Out: https://redcircle.com/privacy
In dieser Folge treffe ich Markus Steiner — Weltenbummler, Autor und Lebenskünstler –, und wir sprechen über Freiheit, Abenteuer und den Mut, Sicherheit hinter sich zu lassen.Ich bin frisch zurück aus der Sommerpause und habe ein besonderes Interview für euch. In den letzten Jahren bin ich vielen Menschen begegnet, die mutig ihren eigenen Weg gehen — sei es durch Sabbaticals, Neuanfänge oder ungewöhnliche Reisen.Diese Episode dreht sich um genau das: Freiheit, Neugier und den Mut, Erwartungen zu sprengen. Mein Gast ist Markus Steiner. Vor über zehn Jahren hat er das „normale“ Leben an den Nagel gehängt. Seitdem reist er um die Welt, schreibt über seine Erfahrungen und lebt seinen Traum von Selbstbestimmtheit — ohne Karriereleiter, ohne festen Wohnsitz.Wir reden darüber, wie Markus seinen Platz in der Welt gefunden hat, warum Lissabon für ihn zur Wahlheimat wurde, welche Eindrücke und Prüfungen ihn in Indien und am Himalaya geprägt haben und was Freiheit für ihn heute wirklich bedeutet. Außerdem verrät Markus, wie er vom Schreiben und Reisen leben kann.Wenn ihr Lust auf Inspiration, Mutmacher-Geschichten und praktische Einsichten für den eigenen Alltag habt, dann ist diese Folge genau richtig. Markus teilt persönliche Einblicke, konkrete Tipps und zeigt: Manchmal führt der Weg zurück zu sich selbst genau durch das, was man zurücklässt.Weiterführende InformationenZur Webseite von Markus SteinerZum Newsletter von MarkusZur Instagram-Seite von MarkusZum Buch "Weltherz"*Zum Buch "Odysee nach Westafrika"* Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sie sagt, dass sie Lebenskünstlerin ist - wollte sich mit Sprachen beschäftigen und landete beim... Boxen. Michaela Kotásková ist studierte Germanistin und aktuell Profi-Boxweltmeisterin.Eine Boxerin bei "Lauf Alter"?! Laufen ist essenziell fürs Boxen, besonders kurze, schnelle Läufe, aber es gibt auch jede Woche einen Lauf, der zwischen 7 und 10 Kilometer lang ist, erklärt Kotásková, Doch wenn die in Wien lebende Tschechin läuft, dann sieht es nicht so aus wie der junge Sylvester Stallone alias Rocky. "Ich schaue schon, dass ich lauftechnisch gut ausgerüstet bin", sagt sie. "Die Burschen sehen das ein bisschen anders. Einige habe nicht einmal richtige Laufschuhe,"Aufzeichnungen, wie viele Meter oder Kilometer im Ring zurückgelegt werden, oder wie viele Schritte gemacht werden, gibt es keine. "Meter gemacht werden nicht viele, aber Beinarbeit ist essenziell", sagt die Expertin, "wer die bessere Beinarbeit hat, gewinnt." Und sie ist eine mit den besseren und schnelleren Beinen. Seit 2024 ist sie WBF-Weltmeisterin im Weltergewicht (66,678 kg).Fußballtraining, sagt die Boxerin, kommt dem Boxtraining am nächsten, und sie beschreibt ihren Sport als die ureigenste Form, sich zu messen. Mit Regeln, mit einem Sieger. Boxen ist keine Prügelei, der Aggressivere mag eventuell gewinnen, doch sich von Aggressionen leiten zu lassen, ist ein Fehler.Doch Kotásková hat eine Vergangenheit im Laufsport - insofern ist sie in die Fußstapfen ihres älteren Bruders gestiegen. In den Bergen und in einer coolen Community unterwegs zu sein inspirierte sie, Mit ihrem Bruder hatte sie eine Wette laufen, wer in einem Jahr häufiger auf die Lysá Hora kommen würde - und beschreibt diesen als keinen leichten Berg. In der Tat ist er technisch wie in den Alpen, mit vielen Wurzel- und Gerölltrails.Der Lysohorský Ultra Trail steht ebenso auf ihr Bucket-List wie ein Trail auf Teneriffa, der zweiten Heimat von Michaela Kotásková, Was sie aber bereits schon absolviert hat, waren über 1400 Kilometer. 2023 lief sie von Wien nach Rom und absolvierte 36 Marathons an 36 Tagen. Und dann sagt sie: "Ich bin keine Läuferin". Diese Aussage schreit nach Erklärungsbedarf!Gesprochen wird auch über die Börse für Männer und Frauen beim Boxen und darüber, dass der Frauen-Boxsport in Österreich durchaus akzeptiert wird. Und Kotásková erzählt darüber, dass sie in die Kaffee-Zubereitungsschiene reingekippt ist. Da gibt es auch Wettkämpfe...Unbedingt reinhören, und hier weiterlesen: https://www.mk-boxing.com/
Wie kann man inmitten von Verlust, Zweifel und Schmerz einen Neuanfang wagen, zu sich selbst und seinem wahren Zuhause finden? Autor, Mentor und Lebenskünstler Lars Amend spricht in dieser Episode über die prägenden Erlebnisse in seinem Leben – vom wilden Rock¬star Lifestyle über Sinnkrisen bis hin zum Tod seiner Mutter. Er spricht offen über Schmerzen, Verluste, trügerische Erfolge und das Heilungspotenzial von Musik. Ein sehr ehrliches und inspirierendes Gespräch für alle, die Kraft aus Krisen schöpfen und sich auf Sinnsuche in ihrem Leben begeben möchten. Buchtipp: Lars Amend: Coming Home. Finde deine Bestimmung und erkenne, was im Leben wirklich zählt. Erschienen am 2. Juli 2025 bei Knaur Balance. Podcast-Tipp: Auf einen Espresso mit Lars Amend https://www.lars-amend.de/podcast-auf-einen-espresso-mit-larsamend Event-Tipp 2026: Das Gespräch wurde im Biohotel Stanglwirt aufgezeichnet beim „Festival der Lebensfreude“ von 29.06.-03.07.2026. Tickets für 2026 demnächst unter: www.stanglwirt.com Event-Tipp 2025: Kunst der Balance – A Breath of Nature: Lars Amend kommt am 11. Oktober 2025 nach Kärnten ins Stift Ossiach am Ossiachersee. Infos und Tickets: https://shop.woman.at/blogs/kunst-der-balance-kaernten
Anja Käthner ist eine jener Lebenskünstlerinnen, denen ich im Tessin häufig begegne – und zu denen ich mich selbst wohl auch zählen würde. Sie bezeichnet sich als «Ricercatrice», also als Forscherin alten Wissens, und arbeitet vor allem mit Frauen. Genauer gesagt: mit ihren weiblichen Geschlechtsorganen. Warum Gebärmutter, Eierstöcke und Vulva in eine verkörperte Spiritualität eingebunden werden möchten – das erfahrt ihr in dieser Folge. Ein Gespräch über #Sisterhood, energetische Yoni-Reinigung, Menstruation als Spiegel des Wohlbefindens (oder ebe nöd) – und darüber, was es heisst, dem weiblichen Körper wirklich zuzuhören.
Willkommen zu einer neuen Folge vom BB RADIO Mitternachtstalk mit einem ganz besonderen Gast: Kalle Zilske! Comedian, Berliner Schnauze, Lebenskünstler – und ein Mann, der wirklich ALLES erlebt hat! Wenn man seine Geschichte hört, bleibt einem mal die Spucke weg, mal muss man laut lachen. Geboren 1987 in Ost-Berlin, fünf Kinder – fünf Väter, Gewalt, Missbrauch, mit 12 ins Heim. Kalle kennt den Abgrund – und hat ihn mehrmals von unten gesehen. Über 30 Mal umgezogen, die Schule nicht immer ernst genommen, das Leben dafür umso mehr. Ausbildung abgebrochen, dann Jobs ohne Ende: Reinigungskraft, Callcenter-Agent, Tankwart, Drückerkolonne, Au-pair in England, Restaurantchef und am Ende im Knast wegen Schwarzfahrens! Aber Kalle ist kein Opfer. Nie gewesen! Er ist ein Kämpfer, ein Lebenskünstler und vor allem ist er eins: verdammt lustig! Seine Comedy-Karriere begann in einem kleinen Berliner Comedy-Club – da stand er plötzlich auf der Bühne. Seitdem: vier erfolgreiche Programme, Fernsehauftritte, Preise, Applaus. Programme mit Titeln wie „Die Rache des Hurensohns“, „Made in Berlin“ oder „RUMMELKIND“. Bald startet sein neues Programm: „Von schlechten Eltern“. Absolut passend und gleichzeitig ironisch ehrlich. Am 06. Juli 2025 moderiert er das große Finale der Quatsch Comedy Club Talentschmiede „HOT SHOT“ in Berlin – und sagt selbst: "Ich bin kurz davor, endlich anzukommen." Was für eine Geschichte! Vom Heimkind zum Headliner. Vom Knast zum Kult. Kalle Zilske ist ein Mann, der mit Schmerz lachen gelernt hat – und heute andere zum Lachen bringt. Zwischen krasser Vergangenheit und glänzender Zukunft ist er vor allem eines: ein richtig guter Typ mit Herz, Verstand – und einer Berliner Schnauze, die kein Blatt vor den Mund nimmt. In dieser Folge geht's um Wut, ein Wunder und viel Witz – und wie man mit Humor überlebt. Macht Euch auf etwas gefasst: Nichts für schwache Nerven – der Mitternachtstalk mit Kalle Zilske.
Tanja Valérien spricht in ihrer 82. Podcastfolge mit der Lebenskünstlerin GABRIELE GRÄFIN ZU CASTELL, Jahrgang 1943, in ihrem Zuhause in Grünwald, wo sie sie auch fotografiert hat. Ihre berühmten Eltern: der Vater Wulf-Diether Graf zu Castell-Rüdenhausen, ein deutscher Flugpionier zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die Lufthansa in China und Brasilien und später Direktor des Flughafens München-Riem, und ihre Mutter, die berühmte Schauspielerin und Schriftstellerin Luise Ullrich… die Vertreibung nach dem Krieg aus ihrer Heimat im heutigen Polen und den Zufluchtsort Garmisch… Entbehrungen, Titel, Adel, Privilegien, Haltung, Anstand… den Umzug nach Grünwald... die herrlichen, wilden Urlaube mit den Eltern im Wohnwagen… die Schulzeit als Tochter eines Filmstars… die große Toleranz und das feine Gespür der Eltern... warum sie mit 17 in ein Internat kam… Partys, Liebeleien, Rock'n'Roll... das Studium für Lehramt in Sport und Werken... die überraschende Schwangerschaft mit 20 und die damit verbundene Heirat mit einem Piloten… Vertrauen, Illusionen, Untreue, Verzeihen und Trennung... die zwei gemeinsamen Töchter und warum die vier erwachsenen Enkel sie noch um Mitternacht besuchen und mit ihr einen Drink an ihrer Hausbar nehmen… die berühmten Kessler-Zwillinge, die mehrmals in der Woche zu ihr in die Gymnastikstunde kamen... Vaterkomplex… die besten zwanzig Jahre ihres Lebens als Guest Relation Managerin im Hilton Hotel in München… Stars und Sternchen… Liebhaber, Lust und das Frausein… den Tod des geliebten Vaters durch einen Sturz von der Gartenleiter… Trauer, Sehnsucht, Glück… die Reisen der Mutter nach China und Tibet im hohen Alter für ein letztes Buch, ihre Krebserkrankung und ihr Sterben… Sport, Fitness, das tägliche Trampolinspringen, Falten und Gedanken… den Tod der Schwester, die an einem Hirntumor starb...Liebe, Glück, Dankbarkeit, positives Denken und die Freude am Leben.
Claudija ist eine Kaltduscherin und balanciert gerne über die Vagusachse, sofern es die Gabelnarbe an ihrer Achillessehne zulässt. Anke verabschiedet sich von München und beide trainieren weiterhin, wie sie loslassen, was nicht mehr passt. Passend sind auf jeden Fall die vielen Aufenthalte ab Herbst im Lernmeer im Odenwald, und die Seminareule uhut schon in freudiger Erwartung auf alle hybriden und neu-thematischen Angebote, die sie begleiten darf. Selbstverständlich werden auch die Klassiker der Fortbildungen nicht fehlen, doch auch die werden, wie unsere Babys, individuell begleitet und behütet sein, weil wir die Methode sind und auf Methoden guten Gewissens verzichten können. Unser Vertrauen und unsere Wissensdomänen, verbunden mit diesem wundervollen Ort, an dem man wachsen kann, machen die Traumausbildung und alle anderen Angebote einzigartig. Wir wissen: Wer zu uns will, findet einen Weg, denn den gibt es sogar hinter dem Horizont. Wir helfen beim Putzen des gelben Johari-Feedback-Fensters und beim Protestieren für Freiheit. Perspektivenwechsel und Zuhören können sind Lebenskünste, die Respekt erleben lassen, und wir wollen, dass Toleranz und Neugier gelebt und nicht nur gepredigt werden. Das werden wir auch in unseren Kalender aufnehmen und gerne die Konsequenzen daraus tragen. Und wir träumen – von Flimmerlichtern am Coca-Cola-Truck, bedingungsloser Großelternliebe und Büchern mit Bändchen. Sicher ist: Bald kommen unsere Babys, irgendwann lassen wir uns durchs verschneite Kanada fahren, und bis dahin fliegt Claudija auf Fuchurs Rücken in Shinie-Land und sendet Grüße an Anke und euch alle. Shine On! Hier gibt es „Die Krippenlüge“ bei Thalia https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074855235 Hier findest du „Die Krippenlüge“ bei amazon https://amzn.eu/d/1zg3ZIz Hier findest du uns https://www.stolzundballmann.de Willst du ein Shinie sein? https://www.stolzundballmann.de/community Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.lernmeer.de https://www.stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
Folge 160 – Anke Zandman: Mit Farben, Worten und Urvertrauen durchs LebenDiese Folge ist eine Herzensbegegnung.Ich spreche mit Anke Zandman – einer Frau, die mit Farben heilt, mit Worten berührt und mit ihrem ganzen Sein inspiriert. Anke ist Wortliebhaberin, Farbzauberin, Geschichtensammlerin und eine echte Lebenskünstlerin.Sie hat den mutigen Schritt gewagt, das Schulsystem als Lehrerin hinter sich zu lassen, um ihrem inneren Ruf zu folgen – hinein in die Selbstständigkeit als Kunsttherapeutin und Trauerrednerin. In ihrem Atelier für Wort und Farbe in Nottuln bei Münster schafft sie einen Raum, in dem Geschichten fließen dürfen, Tränen willkommen sind und Heilung beginnen kann.Wir sprechen darüber, wie sie durch eine schwere Covid-Erkrankung fast ihr Augenlicht verloren hätte – und dennoch niemals den Glauben an das Leben und ihr Urvertrauen verloren hat.Anke nimmt uns auch mit in ihr bewegendes Buchprojekt „UNERHÖRTE GESCHICHTEN. FRAUENSTIMMEN AUS NOTTULN“.Darin sammelt sie Stimmen von Frauen, deren Lebensgeschichten zu lange im Verborgenen lagen – Geschichten, die gehört werden wollen und gehört werden müssen.Gemeinsam mit den wunderbaren Fotograf*innen @empowerportrait__you und @die_bergmann schenkt sie diesen Frauen Sichtbarkeit und Würde.
•Biografische Fiktion• Oscar raucht - viel und gerne und mit Stil. Eigentlich ist Rauchen das Einzige, was der britische Gentleman und Lebenskünstler wirklich gut kann. Doch damit muss nun Schluss sein - sonst will seine große Liebe Suki ihn nicht heiraten... Von Marcy Kahan WDR 2007 www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Marcy Kahan.
In dieser Episode von "Music Made in Germany" begrüßt Miriam Audrey Hannah niemand Geringeren als Axel Bosse – Singer-Songwriter, Lebenskünstler und einer der authentischsten Stimmen der deutschen Musikszene. Mit im Gepäck: seine neue Compilation „Bosse 2005–2025“, ein musikalischer Querschnitt durch zwei Jahrzehnte voller Höhen, Tiefen und unvergesslicher Songs. Gemeinsam sprechen sie über seine Teilnahme bei "Sing meinen Song", neue Freundschaften, emotionale Rückblicke, kreative Schaffensorte wie Ibiza oder Sizilien – und warum für Bosse die beste Zeit gerade erst beginnt. Außerdem erzählt Bosse, was ihn antreibt, was ihn erdet und warum Livekonzerte für ihn das wahre Ziel sind. Ein Gespräch voller Leichtigkeit, Tiefe und echtem Teamspirit – so wie Bosse eben ist.
In dieser Episode befasse ich mich mit dem Buch "Maschinen wie ich" von Ian McEwan, einem Roman, der tiefgreifende Fragen zur menschlichen Existenz aufwirft. Die Geschichte folgt Charlie, einem charmanten Lebenskünstler Anfang 30, und Miranda, einer intelligenten Studentin mit einem düsteren Geheimnis. Ihre Beziehung wird durch die Einführung von Adam, einem lebensechten Androiden, auf eine spannende Probe gestellt. Ich erkunde die grundlegenden Fragen des Romans: Können Maschinen denken, fühlen und lieben? Adams komplexe Emotionen und moralischen Prinzipien führen Charlie und Miranda in unerwartete und teils verhängnisvolle Situationen. In meiner persönlichen Rezension teile ich, wie ich zu diesem Buch gekommen bin. Als ich am Samstag über den Markt schlenderte und in der Büchergilde Gutenberg stöberte, fiel mir das Buch in die Hände. "Maschinen wie ich" spielt in einer alternativen Vergangenheit, im Jahr 1982, wo technologische Entwicklungen weit fortgeschrittener sind als in der Realität. Der Roman thematisiert, was wäre, wenn wir bereits im Jahr 1982 über selbstdenkende Maschinen und Konzepte wie ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert hätten. Diese alternativen Aspekte der Handlung verleihen der Geschichte ihren einzigartigen Charme und machen sie zu einem fesselnden Leseerlebnis. Die Beziehung zwischen Charlie und Miranda steht im Mittelpunkt der Erzählung. Miranda trägt schwer an ihrer Vergangenheit, geprägt von einem traumatischen Erlebnis. Gleichzeitig wird der brillante Alan Turing eingeführt, dessen historische Figur mit der Entwicklung der Computertechnologie verbunden ist. Im Roman lebt Turing weiter und hat entscheidenden Einfluss auf die wissenschaftlichen Fortschritte. Einzigartig ist auch Adams Charakter, der nicht nur ein Roboter, sondern auch ein tiefgründiger Protagonist ist, der für Miranda empfindet und Gedichte verfasst. Trotz der Vielzahl an Themen bleibt der Roman fokussiert und unterhaltsam. McEwan skizziert eindringliche Personen und Situationen, die den Leser zum Nachdenken anregen. Ich reflektiere darüber, wohin uns die Entwicklung von Robotern führen könnte, insbesondere wenn sie uns zu ähnlich werden. "Maschinen wie ich" ist weit mehr als nur ein Science-Fiction-Roman; es ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit entscheidenden Fragen über unsere Menschlichkeit und Technologie. Ich empfehle jedem, die Gelegenheit zu nutzen, dieses Buch zu lesen, es hat das Potenzial, den Leser nachhaltig zu berühren und zum Nachdenken zu bringen. Der Roman ist zugänglich und doch komplex, ideal für jene, die sich auf tiefere Gedanken einlassen möchten.
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf einen Citytrip nach Washington D.C. Freuen Sie sich auf einen Rundgang durch die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Wir laufen entlang der National Mall zwischen U.S. Capitol und White House. Auf dem Weg streifen wir ein paar der imposanten Monumente und Gebäude dieser Stadt wie das Jefferson Memorial, das Lincoln Memorial, das Washington Monument oder auch das National World War II Memorial. Vor dem Garten des Weißen Hauses treffen wir Künstler und Lebenskünstler und manch ausgefallene Typen. Im People's House sitzen wir im Sessel des Oval Office sitzen am Schreibtisch des Präsidenten der U.S.A. Über die Sehenswürdigkeiten US-Hauptstadt spricht Lillian Tsegaye vom Team "Destination D.C.". Dabei erleben wir die Capital Region mitten in der berühmten Kirschblüte. Über "Cherry Blossom" und all die Veranstaltungen spricht Claire Deagon vom Team "Destination D.C.". Den bei vielen Touristen nicht so bekannten Stadtteil rund um den Union Market stellt Christopher Andersen vom Nell Hotel Union Market vor. Im vornehmen Stadtteil Georgetown, in dem sich die meisten Botschaften in tollen Villen befinden, sind wir mit Chefkoch Danny Lledó vom Restaurant „El Taller de Xiquet“ verabredet. Außerdem besuchen wir das interaktive Museum "Planet Word" in der historischen Franklin-School. Dort erzählt uns Niki Sertsu mehr über dieses besondere Gebäude am Franklin Sqaure. Dazu haben wir den Sound von Washington, Lieder über diese Stadt und den Pathos der US-Hymne zu bieten. Freuen Sie sich außerdem auf einen US-Amerikaner, der die Radioreise aus seiner Zeit in Deutschland in guter Erinnerung hat. In diesem Sinne viel Spaß in der Hauptstadt der U.S.A!
Louis Schrave ist 1970 von Holland nach Südspanien übersiedelt, weil er dort seine spätere Frau kennengelernt hat, mit der er seit 55 Jahren zusammen ist. In dem kleinen Fischerdorf La Herradura an der Costa del Sol hat er 1979 eine Windsurf-Schule eröffnet und damit wesentliche Pionierarbeit geleistet, die Windsurfen in Spanien in den darauffolgenden Jahren so populär gemacht hat.Der heute 80-jährige schaut immer noch täglich in seinem Surfshop vorbei, den mittlerweile seine beiden Töchter führen. Er baut Kleiderständer, repariert seine Boote selbst und wirkt insgesamt, als wäre sein Alterungsprozess vor einigen Jahrzehnten stehengeblieben. Lausche einem Gespräch, das mitten aus dem Leben gegriffenen ist. Mit einem, der die hohe Kunst erlernt hat, zufrieden zu sein. Und sich dabei stets selbst treu geblieben ist.Im Gespräch mit Louis erfährst du:wie er 1979 zum Pionier des Windsurfens in Spanien wurde, nachdem er jahrelang auf einem Passagierschiff gearbeitet hatwie ein heute 80-jähriger sein Leben lang seinem inneren Feuer gefolgt und sich dabei stets selbst treu geblieben istwarum „in Pension gehen“ kein Lebensmodell ist, das Louis inspiriertwie Leidenschaft jung hält und was sonst noch wichtig ist, um gesund und fit zu alternwie und warum sich Louis gegen eine Festanstellung bei der UNO und für einen Umzug in die spanische Franco-Diktatur entschieden hatwas Louis und seiner Frau hilft, auch nach über 50 Jahren noch glücklich verheiratet zu seinwarum Louis sich dagegen entschieden hat, aus seinem Windsurf-Geschäft ein großes Business zu machenLINKS ZUR FOLGELouis' Windsurf-Schule & Shop: Windsurf La HerraduraWindsurf La Herradura auf Instagram Wenn dich diese Folge einen Schritt weiter gebracht hat, dann abonniere den Podcast und meinen Newsletter, um über meine Arbeit auf dem Laufenden zu bleiben. Es gibt Infos zu neuen Podcastfolgen, meinen wöchentlichen Meditationen, Coaching-Angeboten und mehr.Ich freue mich auch sehr, von dir zu lesen – teile deine Gedanken mit mir auf Instagram (@jakob.horvat) oder schick mir ein E-Mail an mail@jakobhorvat.com.Wenn du mithelfen magst, dass noch mehr Menschen davon profitieren, kannst du Thousand First Steps eine Rezension auf iTunes schreiben, deinen Freunden und Bekannten davon erzählen oder einen Screenshot in deiner Insta-Story posten.Schau auch gerne vorbei auf www.jakobhorvat.com für mehr Infos, dort findest du auch Links zu meinem Buch WELTNAH – Raus aus der Komfortzone, rein ins Leben, Vorträgen, Interviews und wertvolle Impulse für deine persönliche und spirituelle Weiterentwicklung.
Es ist der Film, der Anthony Quinn für immer zum Paradegriechen machen wird. Die Rolle des Alexis Sorbas scheint ihm auf den Leib geschrieben: Sorbas, der Lebenskünstler, die Träume hochfliegend, die Niederlagen tiefgehend und doch so, dass Sorbas lachend darüber hinwegtanzt.
Was, wenn dein Leben keine To-do-Liste ist – sondern ein Kunstwerk? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, was echte Selbstverwirklichung bedeutet – jenseits von Selbstoptimierung, Leistungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen.
Umbrüche sind unausweichlich – sei es im persönlichen Leben oder auf gesellschaftlicher Ebene. Doch warum fällt es uns so schwer, Wandel anzunehmen? Ob berufliche Veränderungen, Krisen oder tiefgreifende gesellschaftliche Umwälzungen: Jeder Umbruch birgt sowohl Unsicherheit als auch die Chance auf Wachstum. Philosophen und Lebenskünstler wie Sartre, Sokrates oder Thích Nhất Hạnh sehen Veränderung als einen zentralen Bestandteil der menschlichen Existenz – eine Möglichkeit, sich selbst neu zu erfinden und aktiv zu gestalten, statt passiv auf das Unvermeidliche zu reagieren. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, wie wir Umbrüche als Weg zu einem bewussteren und freieren Leben begreifen können. Warum scheint es oft so, als bräuchten wir Krisen, um wirklich ins Handeln zu kommen? Welche Denkweisen helfen uns, Wandel als Chance zu sehen? Und welche Rolle spielen Demut, Mut und Verantwortung in Zeiten des Umbruchs?
Es ist ein Stück Irland wie aus dem Bilderbuch: Ganz im Südwesten der grünen Insel reckt sich die Dingle-Halbinsel wie ein ausgestreckter Finger in den wilden Atlantik. Wer hier unterwegs ist, fühlt sich ein bisschen wie aus der Zeit gefallen: Aufgereiht an der gewundenen Küstenstraße des Slea Head Drive liegen pittoreske alte Dörfer mit bunten Häusern, auf den Hängen der zerklüfteten Berglandschaft dahinter weiden Schafherden zwischen Feldsteinmauern und den Ruinen uralter keltischer Steinhütten. Die Menschen hier pflegen eine irische Kultur, die es so andernorts auf der Insel nur noch ansatzweise gibt. Gälisch ist als Sprache weit verbreitet. Die Sportart der Wahl auf den Dörfern ist der „Caid“, die irische Variante des Football. Und in den Pubs der Umgebung gibt es regelmäßig traditionelle irische Livemusik mit Geige und Gitarre. Schon seit Jahrzehnten ist der Landstrich mit seiner besonderen Atmosphäre Anziehungspunkt für Künstler und Lebenskünstler aus ganz Europa, die hier Freiheit, Nähe zur Natur und ein entschleunigtes Leben suchen. Viele von ihnen beschreiben die Halbinsel als einen einzigartigen, magischen Ort, wie es ihn nirgendwo anders auf der Welt gibt. Und tatsächlich - wer sich auf Dingle einlässt spürt schnell, dass die schmale grüne Landzunge im blauen Atlantik mit all ihren Facetten etwas Besonderes ist - ein Ort an dem sich alt und neu vermischen und alteingesessene Schafhirten mit neu zugewanderten Künstlern gemeinsam im Pub sitzen und gemeinsam ihr Pint trinken.
Billig, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Ob Nacktmull, Axolotl oder Nachtigall – sie besitzen Eigenschaften, die staunen machen. Sie bekommen nie Krebs, ihnen wachsen Körperteile immer wieder neu oder sie können Lieder mit bis zu 200 Strophen singen. Diese und viele andere besondere Tiere vereint ein prächtig illustriertes Kompendium von Russ Hodge und Kat Menschik. Rezension von Ina Beyer.
Ob Nacktmull, Axolotl oder Nachtigall – sie besitzen Eigenschaften, die staunen machen. Sie bekommen nie Krebs, ihnen wachsen Körperteile immer wieder neu oder sie können Lieder mit bis zu 200 Strophen singen. Diese und viele andere besondere Tiere vereint ein prächtig illustriertes Kompendium von Russ Hodge und Kat Menschik. Rezension von Ina Beyer.
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Vier Tage hektischen Treibens auf der Frankfurter Buchmesse liegen hinter Karla und Günter. Ihr Fazit: Zum Glück ist beim Publikum die Begeisterung für Bücher ungebrochen. Nun sind beide hochmotiviert zurück am Mikrofon und stellen euch drei Neuerscheinungen und einen Klassiker vor. Der Roman “Das Herzflorett” von Marica Bodrožić überzeugt mit seiner einzigartigen Form zwischen Lyrik und Prosa. Pepsi lebt erst bei den Großeltern in Dalmatien und folgt dann ihren Eltern nach Deutschland. Die Fremde fühlt sich anfangs schlimm an, doch Pepsi hat die Gabe, überall das Schöne zu sehen. In ein neues Leben stürzt sich Ulrike Draesner, als sie ein dreijähriges Mädchen aus Sri Lanka adoptiert. In “zu lieben” erzählt sie radikal offen und selbstironisch von ihrem Erleben der Mutterschaft und wie es ist, eine bunte Familie in einer weißen Gesellschaft zu haben. Dieser Klassiker ist eine Hommage an Rom und an den Zeitgeist der 70er Jahre. In „Der letzte Sommer in der Stadt“ von Gianfranco Calligarich verwickelt sich der Lebenskünstler Leo in eine melancholische Liebesgeschichte mit der exzentrischen Arianna. Fröhlich und unterhaltsam kommt Toni Jordans Roman “Dinner mit den Schnabels” daher. Simon bekommt es mit der Familie seiner Frau zu tun, den “Schnabels”. Er soll für ein Fest den Garten umgestalten, doch diese Aufgabe krempelt am Ende sein ganzes Leben um. Die Titel dieser Folge: Marica Bodrožić: „Das Herzflorett“ (Luchterhand) Ulrike Draesner: „zu lieben“ (Penguin) Gianfranco Calligarich: „Der letzte Sommer in der Stadt“ (btb) Toni Jordan: „Dinner mit den Schnabels“ (Goldmann) +++Die Autor*innengespräche von Karla und Günter auf der Frankfurter Buchmesse findet ihr auf unserer Youtube-Playlist: Die 30-Minuten-WG: Frankfurter Buchmesse 2024 - YouTube+++ Viel Spaß mit dieser Folge. Wir freuen uns auf euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de! +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
In der neuen Folge unseres Buchpodcasts "Was liest du gerade?" sprechen Iris Radisch und Adam Soboczynski über Zurückgebliebene und Aussortierte der Zeitläufe in Berlin und in Paris. Im neuen Roman "Unser Ole" von Katja Lange-Müller geht es um zwei alte Frauen – eine aus dem Westen, eine aus dem Osten –, die zusammen in einem heruntergekommenen Dorfhaus im Speckgürtel Berlins in einer Zweck-WG leben. Doch plötzlich liegt eine der beiden tot auf dem Treppenabsatz, und der seelisch kranke Enkel ist auch verschwunden. Fast ein Krimi, aber auch ein Seelendrama, das ungeschminkt und heiter vom Überleben der Kriegskindergeneration in Deutschland erzählt. Auch im Roman "Memory Lane" des französischen Literaturnobelpreisträgers Patrick Modiano geht es um Übriggebliebene und Lebenskünstler. In diesem Fall um ein Pariser Freundesgrüppchen, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg im verblichenen Glanz früherer Tage sonnt, bis diese Scheinexistenz zusammenkracht und die Freunde sich in alle Winde verstreuen. Unser Klassiker verbreitet Mut: Bertolt Brechts "Unwürdige Greisin" zeigt uns, wie man im Alter noch einmal ganz neu anfangen kann. Und unser Zitat des Monats stammt dieses Mal von der frisch gekürten Literaturnobelpreisträgerin Han Kang, die sich auf beeindruckende Weise den dunklen Seiten der koreanischen Geschichte zuwendet. Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Marlen ist Mitte vierzig, verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. Daneben arbeitet sie im Museum als Aufseherin. Gelangweilt und enttäuscht von Ehe und Job, versucht sie aus dem alltäglichen Trott auszubrechen. Marlen ist verheiratet mit Mats. Zusammen haben sie zwei Söhne. Marlen und Mats haben sich nicht mehr viel zu sagen, und Marlen wird zunehmend unglücklich in ihrer Ehe. Auch in ihrem Job als Aufseherin im Museum fühlt sie sich nicht wirklich gefordert. Sie sehnt sich nach einem aufregenderen Leben, das nicht geprägt ist von erstickender Routine. Beim Feierabendbier in ihrer Lieblingsbar erzählt Marlen ihrem guten Freund Ben, einem ausgefallenen (Lebens-)Künstler, von ihrer Lebenskrise und dem Wunsch, ein neues Leben anzufangen. Ben hat seinerseits grosse Lebenspläne, er will endlich die richtige Frau treffen und mit seiner Kunst zu Ruhm und Geld gelangen. Da taucht plötzlich Gion, eine Ferienbekanntschaft von Marlen, in der Bar auf, und sowohl Marlen als auch Ben wittern ihre Chance, ein neues Leben anzufangen. Mit: Fabienne Hadorn (Marlen), Adrian Furrer (Mats), Rolf Sommer (Ben), René Schnoz (Gion) Musik: Alexius Tschallener - Tontechnik: Mirjam Emmenegger, Björn Müller - Regie: Kamil Krejci - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 45
Kräuterseitling, Pfifferling und Champignon. Denken wir an Pilze, dann fallen uns schnell diese bekannten Arten ein, die wir gerne mal auf dem Teller haben. Oder aber ihre weniger beliebten Artgenossen: Die Schimmelpilze, die sich in den Fugen im Bad breit machen. Doch selbst Fachleute kennen nur einen kleinen Ausschnitt der großen Welt der Pilze. Die Forschung geht davon aus, dass etwa 90 Prozent aller Pilzarten unerforscht und demensprechend unbekannt sind. Dabei bevölkern Pilze eine riesige verborgene Welt und spinnen unterirdisch weitverzweigte Netzwerke. Mittlerweile geht man davon aus, dass neben Flora und Fauna die Funga die dritte Säule im Ökosystem ist. Ohne Pilze könnte kein Lebewesen auf der Erde in der jetzigen Form existieren, doch ihre Bedeutung wird nach wie vor unterschätzt. Diese verborgene Welt der Pilze wollen wir erforschen mit dem Pilz-Influencer Tristan Jurisch, mit Meike Piepenbring, Mykologin an der Universität Frankfurt, mit Kathrin Meyer, Direktorin Museum Sinclair-Haus und anderen. Podcast-Tipp: Netzwerker und Lebenskünstler: Das Universum der Pilze Der Herbst ist die Zeit der Pilze. Dabei sind Pilze zu jeder Jahreszeit und überall präsent, drinnen wie draußen, in der Luft, der Erde und auf der Haut. Und Pilze sind multifunktional: Sie liefern nachhaltige Rohstoffe und Nahrung, sie können töten und heilen. Ihre Bedeutung für uns und unsere Umwelt ist nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig weiß man immer noch relativ wenig über Pilze. Die Ausstellung "Pilze. Verflochtene Welten" im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg bringt künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven auf Pilze zusammen. https://www.ardaudiothek.de/episode/hr-info-kultur/netzwerker-und-lebenskuenstler-das-universum-der-pilze/hr-info/13717173/
Ab17 - der tägliche Podcast mit Kathrin und Tommy Wosch. Montag bis Freitag. Morgens und AbendsInstagram: https://www.instagram.com/ab17podcastWhatsapp: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaBSCV98kyyQceNs4A1ISchreib uns: kontakt@diewoschs.deIn der heutigen Episode von "Guten Morgen, Casper!" blicken wir auf einen unterhaltsamen Start in den Tag mit vielen interessanten Gesprächen und spannenden Themen. Die Moderatoren reflektieren unter anderem über den Fernsehpreis, den sie mit humorvollen Kommentaren begleiten. Ein besonderes Highlight ist der Geburtstag des Musikers Casper, der im Kontext mit Zitaten von Michael Douglas humorvoll verarbeitet wird. Das Gespräch driftet in eine lebhafte Diskussion über Lebenskünstler, die Freiheit des Lebens und ungewöhnliche Karrieren ab. Dabei wird die Rolle von Casper als Musiker teils kritisch hinterfragt, bevor die Moderatoren sich auf charmante Weise über Michael Douglas und seine Karriere auslassen.Ein weiteres Thema ist die "Interboot", eine große Wassersportmesse in Friedrichshafen, die Erinnerungen an Familienausflüge weckt. Die Moderatoren diskutieren unter anderem die Rolle von Frauen im Bootssport und thematisieren die Veränderungen in der Branche, etwa durch umweltfreundlichen Diesel. Auch lustige und skurrile Nachrichten kommen nicht zu kurz, wie ein Fall von Selbstjustiz gegen Hundebesitzer in Ahrensburg.Der Podcast beleuchtet zudem den Extremwetter-Kongress, der aktuelle Herausforderungen des Klimawandels in den Fokus rückt, und die Gefahr für Städte wie Hamburg und Oldenburg, die aufgrund des steigenden Meeresspiegels langfristig unter Wasser stehen könnten.Im kulturellen Teil der Folge geht es um das Deutsche Opernhaus des Jahres und die UN-Vollversammlung, bei der die Moderatoren spekulieren, welche Länder und Staatsoberhäupter im Rampenlicht stehen. Auch das neue Buch von Hape Kerkeling wird angesprochen, das kurz vor seinem 60. Geburtstag erscheint.Zum Abschluss freuen sich die Moderatoren auf die anstehende Fernsehpreisverleihung und geben Einblicke in die Nominierungen, inklusive ihrer persönlichen Favoriten in Kategorien wie Bester Fernsehfilm und Beste Schauspielerin. Eine humorvolle, informative Episode, die den Hörer mit einem Lächeln in den Tag entlässt.Inhalt:00:00:11 Gespräch über den Fernsehpreis00:00:53 Caspers Geburtstag und Michael Douglas00:02:22 Diskussion über Lebenskünstler00:04:47 Erinnerungen an die Interboot Messe00:07:02 Skurriler Vorfall in Ahrensburg00:09:44 Diskussion über Extremwetter und Klimawandel00:10:06 Städte in Gefahr durch Meeresspiegel00:12:47 Hape Kerkelings neues Buch00:15:00 Nominierungen für den Fernsehpreis00:17:45 Die Aftershowparty und andere Podcaster Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
147: Die kraftvolle Wirkung von Stärken und wie du sie im Alltag und Beruf optimal einsetzen kannst. Mein heutiger Gast, Nicole Zätzsch, teilt ihre Erfahrungen als Führungskraft und Coach und gibt spannende Einblicke, wie sie durch das Erkennen ihrer eigenen Stärken ihre Karriere neu ausgerichtet hat. Wir diskutieren den Weg von Höchstleistung, Burnout und gesundheitlichen Herausforderungen hin zu mehr Selbstbewusstsein, Resilienz und einem erfüllteren Leben. Außerdem erfährst du, wie positive Psychologie, Yoga und der gezielte Einsatz von Stärken dabei helfen, berufliche und persönliche Ziele in Einklang zu bringen. Eine inspirierende Folge für alle, die mehr Klarheit, Balance und Erfolg in ihrem Leben anstreben! Das erwartet dich in der Folge: - Wie du deine Stärken und Potenziale entdeckst - Strategien für mehr Resilienz und Selbstbewusstsein - Positive Psychologie: Der Schlüssel zu beruflicher und persönlicher Erfüllung - Tipps zur Balance zwischen Karriere und Privatleben Stärkenfragen für dich: - Was macht mir besonders Freude? - Was kann ich besonders gut, vielleicht besser als andere? - Bei welcher Tätigkeit vergesse ich Raum und Zeit und komme in den Flow? - Für was kommen andere auf mich zu und bitten mich um Hilfe? - Was ist meine Superpower?
Er ist mehr als die Summe seiner Milliarden Bäume: Der deutsche Wald ist mystisch, geheimnisvoll und „steht still und schweiget“. Aber der Wald wird auch gut deutsch verwaltet, ist reguliert und hat sein „Bundeswaldgesetz“. Das soll nach 50 Jahren jetzt geändert werden - der Wald gerät in die Mühlen der Politik. Naturschützer wollen das natürliche Biotop schützen, Waldbesitzer wollen mit Holz Geld verdienen, Spaziergänger und Wanderer suchen Freizeitvergnügen, Erholung und Pilze. Der Wald zwischen den Fronten: Wie bekommt man all das unter einen Hut? Darüber sprechen wir unter anderen mit Waldbau-Professor Jürgen Bauhus, Mark Harthun vom NABU Hessen und Ulrich Schraml vom Deutschen Forstverein. Podcast-Tipp: hr INFO Kultur Netzwerker und Lebenskünstler: Das Universum der Pilze Der Herbst ist die Zeit der Pilze. Dabei sind Pilze zu jeder Jahreszeit und überall präsent, drinnen wie draußen, in der Luft, der Erde und auf der Haut. Und Pilze sind multifunktional: Sie liefern nachhaltige Rohstoffe und Nahrung, sie können töten und heilen. Ihre Bedeutung für uns und unsere Umwelt ist nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig weiß man immer noch relativ wenig über Pilze. Die Ausstellung "Pilze. Verflochtene Welten" im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg bringt künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven auf Pilze zusammen. https://www.ardaudiothek.de/episode/hr-info-kultur/netzwerker-und-lebenskuenstler-das-universum-der-pilze/hr-info/13717173/
Ein Vortrag der Molekularbiologin Kerstin GöpfrichModeration: Katrin Ohlendorf ********** Ist es bald möglich, künstliches Leben zu erschaffen? Die Molekularbiologin Kerstin Göpfrich glaubt fest daran. In ihrem Vortrag erklärt sie, wie sie und andere Forschende unter anderem mit DNA-Nanotechnologie und 3D-Druck künstliche Zellen bauen. Kerstin Göpfrich ist Professorin am Zentrum für Molekulare Biologie der Uni Heidelberg und leitet die Forschungsgruppe "Biophysical Engineering" am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung Heidelberg. Vor kurzem hat sie für ihre wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der synthetischen Biologie den hochdotierten Alfried-Krupp-Förderpreis erhalten.Ihren Vortrag "Puzzle des Lebens? Wie der Bau künstlicher Zellen unser Leben verändern wird" hat sie am 23. November 2023 im Rahmen der Reihe "Dialog im Museum" der Daimler und Benz Stiftung gehalten. ********** Ihr wollt den Hörsaal Live erleben? Am 11. Oktober 2024 ist es wieder so weit. Und wir verschenken Tickets! Hier gibt es alle Infos! ********** Schlagworte: +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Molekularbiologie +++ Synthetische Biologie +++ künstliche Zellen +++ künstliches Leben +++ DNA +++ DNA-Origami +++ RNA +++ RNA-Origami +++ Nanotechnologie +++ 3D-Druck +++ Mikofluudik +++ Evolution +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:46:08 - Infos zum Live-Hörsaal - Tickets zu verschenken!**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Sekundäre Pflanzenstoffe: Wie der Geschmack in die Pflanzen kommtPhysik: Das Geheimnis der KristalleNight Science: Kreativitätstools aus der Wissenschaft – Anleitung für Geistesblitze**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Schon als Kind nahm sich Helmut Höge vor, alles über alles zu erfahren: Er studierte querbeet ohne Diplom, versuchte die Gründung der "taz" zu verhindern, um dann ihr Autor und Hausmeister zu werden. Heute schreibt er über Tiere. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
In der aktuellen Folge von "Der Pudel und der Kern" begeben sich Albert und Jan in das antike Rom und sprechen über die zeitlosen Weisheiten des römischen Philosophen, Rhetorikers und Staatsmanns Cicero. Er war eines der größten Multitalente seiner Zeit, machte die griechische Philosophie per Übersetzung auch in Rom populär und gilt bis heute als Urvater des humanistischen Weltbildes. Seine zentralen Bücher, darunter "De Officiis" (Über die Pflichten) und „Tusculanae Disputationes“ (Gespräche in Tusculum), sind Grundsteine der Philosophie und bieten tiefe Einblicke in die Prinzipien des guten und tugendhaften Lebens. Die Seele durch Philosophie zu heilen, durchzieht sein Werk als Leitmotiv.
Das Feiertags-Feuilleton an Christi Himmelfahrt erzählt Geschichten vom menschlichen Unvermögen. Unter dem Motto "Dinge, die ich nicht kann" kommen beispielsweise ein Lebenskünstler und ein Puppenspieler mit Parkinson zu Wort.
So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten"
Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Sponsoren findet ihr hier: https://linktr.ee/sobinicheben +++Comedian, Musiker, Schauspieler und Lebenskünstler Teddy Teclebrhan ist zu Gast! Es geht um Authentizität und Selbstakzeptanz, die Bedeutung von Humor in schwierigen Zeiten und den langwierigen Prozess der persönlichen Entwicklung. Teddy spricht mit uns über die Leidenschaft für seine Arbeit, seine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Lebenssituationen und über die Wichtigkeit menschlicher Begegnung. Zu unserem besonderen Gast gehört ein besonderes Extra: Diese Folge könnt ihr nämlich nicht nur anhören, sondern auch exklusiv als Video Podcast auf RTL+ anschauen.link Vodcast: https://plus.rtl.de/video-tv/serien/so-bin-ich-eben-der-video-podcast-997537/staffel-1-997538/episode-1-sich-selbst-finden-mit-teddy-teclebrhan-997539/ +++ Ihr wollt noch mehr Teddy? Dann schaut hier vorbei:Instagram: https://www.instagram.com/teddyteclebrhan/?hl=deYoutube: https://www.youtube.com/teddycomedy +++Das neue Buch von Lukas Klaschinski „Fühl dich ganz“: http://amzn.to/46EeElV +++Fehlt euch etwas oder brennt euch ein anderes Thema auf der Seele? Dann schreibt uns gerne eine Mail an sobinicheben@auf-die-ohren.de+++ So bin ich eben hört ihr kostenfrei auf: RTL+ Podcast: Jetzt die besten Podcasts hören! Alle Folgen sind auch auf allen anderen Plattformen verfügbar.+++ Zum Podcast gibt es auch einen Blog, auf dem ihr alle Infos und Themen der beliebtesten Folgen jederzeit nachlesen und vertiefen könnt. Schaut gern vorbei auf https://sobinichebenblog.de/+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Lebensfreude ist eine Kunst, die jeder erlernen kann. Davon ist der heutige Gast und Interviewpartner des Pudelkern-Pods überzeugt. Schließlich hat der renommierte Philosoph Wilhelm Schmid mit seiner Habilitation die „Grundlegung zu einer Philosophie der Lebenskunst“ geschrieben. Albert und Jan diskutieren mit dem Spiegel-Bestsellerautor (u.a. „Schaukeln“ und „Gelassenheit“), was Lebenskunst in unserer modernen Gesellschaft bedeutet, wie sie sich von den Vorstellungen und Empfehlungen der antiken Philosophen unterscheidet und ob wir für diese Kunst ein bestimmtes Talent brauchen. Ein wichtiger Schwerpunkt des Gesprächs dreht sich um die Fragen, wie wir mit schwierigen Lebenssituationen, Trauer und Abschied philosophisch umgehen können und warum Lebenskünstler in guten wie in schlechten Phasen das Schöne in ihrer Umwelt suchen sollten.
In dieser Folge von Hangover Berlin sprechen Nina und Sascha über Saschas Thailand-Urlaub. Und wenn ein weltoffener Lebenskünstler wie Sascha ein fernes Land bereist, dazu noch eines voller Sünde und Chaos, dann kann es doch nur viel zu berichten geben, oder? Soviel steht fest: Nina zumindest will ganz genau wissen, was dort abging.
In dieser Folge von Hangover Berlin sprechen Nina und Sascha über Saschas Thailand-Urlaub. Und wenn ein weltoffener Lebenskünstler wie Sascha ein fernes Land bereist, dazu noch eines voller Sünde und Chaos, dann kann es doch nur viel zu berichten geben, oder? Soviel steht fest: Nina zumindest will ganz genau wissen, was dort abging.
Jakob Stöhrer als einen Lebenskünstler zu bezeichnen, ist nicht übertrieben: Obwohl er noch sehr jung ist, hat er schon viel erlebt und sein Lebensweg zeigte nicht unbedingt in die Richtung, dass er einmal als General Manager eines der renomiertesten 5 Sterne Hotels Deutschland reüssieren würde. Unterhält man sich aber mit ihm, merkt man, der Mann ist genau richtig da, wo er ist. Und das Kunzilein ist eben auch genau da - nämlich neugierig und der Dieter als ein Prinz auf der Erbse. Also alles wie immer :)Zum Gewinnspiel geht´s hier: https://www.st-antony.de/podcast/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge ziehen Nina und Sascha ein sehr klares Fazit: Die ganze Welt ist vollkommen durchgedreht. Da stellt sich doch die Frage: Wie gehen zwei Lebenskünstler wie sie nun damit um? Eins ist klar: Beide haben ihre ganz eigene Art, dem Wahnsinn entgegenzusteuern. Wie es zu diesem Urteil kam, was man dagegen tun kann und und was vor allem das Berliner Tierheim damit zu tun hat - das berichten euch beide von Ninas Sofas aus in dieser neuen Folge von Hangover Berlin!
In dieser Folge ziehen Nina und Sascha ein sehr klares Fazit: Die ganze Welt ist vollkommen durchgedreht. Da stellt sich doch die Frage: Wie gehen zwei Lebenskünstler wie sie nun damit um? Eins ist klar: Beide haben ihre ganz eigene Art, dem Wahnsinn entgegenzusteuern. Wie es zu diesem Urteil kam, was man dagegen tun kann und und was vor allem das Berliner Tierheim damit zu tun hat - das berichten euch beide von Ninas Sofas aus in dieser neuen Folge von Hangover Berlin!
Unser heutiger Titel klingt wie jeder zweite, windige Life-Coach. Toxic Positivity vom Feinsten. Uns geht es aber nicht darum, mit dämlichem Dauergrinsen durch die Welt zu laufen, sondern auf kleine Dinge hinzuweisen, aus denen man sich ein kleines Hoch ziehen kann. Welche Erwartungshaltung tut mir gut, wann bin ich zu verbissen und was stellt der Medienkonsum mit uns an. Lebenskünstler Max und Jakob teilen, auf welchen der fünf Pfade sie schon wandeln und wo sie noch auf dem Holzweg sind. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_freundinnen #sex #beziehung #festival #spaß #glücklich #podcast #bestefreundinnen #maxundjakob
Wir sind auferstanden wie der Heiland. Es ist die Folge zum Ostersonntag. Bis auf diese Einleitung, enthält die neue Laune keine Spuren von Christentum. Es ging dafür um Wrestling, beim Hoeneß vorsprechen, Chris' Talent als Lebenskünstler sowie seine Geschichte mit Lappe ohne Pappe. Genießt die Zeit Peace out an alle. Christ Marek Stenger Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/proseccolaune Werde Teil unserer Online-Sekte und unterstütze die Proseccolaune auf Patreon: https://www.patreon.com/proseccolaune