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Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Denn bisher fehlten die Absatzmärkte. Links: Studie zu Moor-Emissionen in der EU: https://www.uni-greifswald.de/forschung/nachrichten-aus-der-forschung/detail/n/europaweite-moor-emission-doppelt-so-hoch-wie-geschaetzt-hotspot-karte-zeigt-wo-schutz-und-wiedervernaessung-besonders-wirksam-sind-260325/ Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/schneider-waelder-moore-und-boeden-sollen-wieder-zu-verbuendeten-beim-klimaschutz-werden Podcast-Tipp „WDR5 Das philosophische Radio“: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7e286370196c5343/Anmeldung zum Newsletter ARD Klima Update: https://www.mdr.de/klima
Kaum hat das Jahr begonnen, gibt es eine weltpolitische Krise. Was bedeutet Trumps Anspruch auf Venezuelas Öl für die globale Energiepolitik und das Klima? "Hier geht es um Einfluss, hier geht es um Kontrolle", sagt die Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Auswirkungen könne das US-Engagement in Venezuela einerseits für die Konkurrenten Russland und China haben. Aber auch der Kampf gegen den Klimawandel könnte Schaden nehmen. Denn sollten die USA über Venezuela mehr Öl auf den Markt bringen, würden die Preise weiter fallen. Und niedrige Ölpreise schädigen laut Kemfert die Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien. Zunächst aber geht es in diesem Podcast darum, was das abgelaufene Jahr 2025 für das Klima gebracht hat und was 2026 zu erwarten ist. Es geht um Trump, Merz und Naturkatastrophen. Es geht aber auch um positive Entwicklungen: Erneuerbare Energien haben weltweit zugelegt. Es gibt positive Neuigkeiten beim Meeres- und Tierschutz. Und: Menschen, die sich engagieren, können etwas erreichen. Zwei mögliche Trends für 2026: Energy Sharing und Bidirektionales Laden! Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten Anmeldung zum Newsletter ARD Klima Update: https://www.mdr.de/klima
Stahlkonzerne richten mit Klimazertifikaten in Brasilien viel Schaden an. Natürlicher Wald wird durch Monokulturen ersetzt, Bewohner werden vertrieben oder sogar getötet. Dem Klima hilft das nicht. Trotzdem setzt die EU bei ihrer Klimapolitik künftig auch auf ausländische Zertifikate. Wie kann die Staatengemeinschaft dabei Fälle wie in Brasilien verhindern? Darüber sprechen wir mit Regisseur und Investigativ-Journalist Daniel Harrich und mit Klima-Ökonomin Professorin Claudia Kemfert. Harrich hat die Missstände in Brasilien mit seinem TV-Projekt "Verschollen" aufgedeckt und berichtet von den Machenschaften der Stahlkonzerne und deren Subunternehmen. Kemfert lehnt Klimazertifikate nicht grundsätzlich ab. Sie fordert die EU aber auf, bei ihrem geplanten Zertifikate-System wichtige Regeln zu beachten. Links: Spielfilm "Verschollen": https://www.ardmediathek.de/video/verschollen/verschollen/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzY5MjA Dokumentation "Verschollen": https://www.ardmediathek.de/video/verschollen/verschollen-schmutzige-geschaefte-mit-dem-klimaschutz/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzcyMjY Kostenfreie Anmeldung zum wöchentlichen Newsletter "ARD Klima Update": https://www.mdr.de/wissen/klima/ard-klima-update-anmeldung-100.html Podcast-Tipp "Ready for Liftoff!": https://1.ard.de/liftoff_weltraumschrott?cp=klimaupdate
Interessiert an spannenden Klimarecherchen mit wissenschaftlicher Expertise? Das bietet ab dem 29. Oktober das neue "ARD Klima Update". Motto: Vom Problem zur Perspektive - hier in diesem Kanal! Wie gelingt die Energiewende? Was ist die Heizung der Zukunft? Und wie lässt sich Klimaschutz international organisieren? Diese und andere Themen besprechen die Hosts mit ARD-Reportern in Deutschland und auf der Welt. Ergänzt werden die Klima-Recherchen durch eine wissenschaftliche Einordnung von Expertinnen und Experten. Das "ARD Klima Update" geht aus den beiden bisherigen Podcasts "Kemferts Klima-Podcast" (MDR) mit der Ökonomin Prof. Claudia Kemfert sowie "Mission Klima" (NDR) hervor. Dabei wird Claudia Kemfert als Expertin weiterhin im neuen Podcast zu Gast sein. Alle 14 Tage wird am Mittwoch eine neue Folge veröffentlicht. Zusätzlich zum Podcast gibt es einen Newsletter, der die wichtigsten Schlagzeilen einordnet und Klima-Wissen vermittelt. Anmeldung für den Newsletter "ARD Klima Update": www.mdr.de/klima Mail-Adresse für Feedback und Fragen: klimaupdate@ard.de
In der letzten Episode zieht Claudia Kemfert Bilanz und verrät erste Details zu einem neuen Podcast. Außerdem: Die Kehrtwende der Regierung bei den Erneuerbaren Energien. Was bleibt von der Klima-Politik der Ampel übrig?
Soll Deutschland eigenes Gas fördern, und das in der Nähe des Wattenmeeres? Der Streit dreht sich um ein Gasfeld vor der niedersächsischen Insel Borkum. Das Landesamt für Bergbau hat grünes Licht für die Bohrungen gegeben - trotz heftigen Protests von Anwohnern und Umweltschützern. Wir geben euch einen Überblick zu Pro und Contra und sagen euch, wie wichtig Gas eigentlich für uns in Deutschland ist, wie es um die Versorgung steht und aus welchen Quellen wir den Rohstoff sonst beziehen.
Holz, Dorothee www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
Die reichsten zehn Prozent der Menschen – weltweit – verursachen so viel CO2 wie etwa die Hälfte der Weltbevölkerung. Gleichzeitig sind jene, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, am stärksten von seinen Folgen betroffen – etwa finanziell und gesundheitlich. Bei der Ungerechtigkeit in Bezug auf Einkommen und Vermögen handelt es sich um ein globales Problem. Insbesondere in Deutschland sind die Vermögen sehr ungleich verteilt. Politische Instrumente wie der CO2-Preis werden diese Ungerechtigkeit befeuern, wenn nicht sozial dagegen gesteuert wird. Sie schaden vor allem den Einkommensschwachen und verhindern damit die dringend notwendige Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Statt weiter den Teil der Bevölkerung zu belasten, der kaum Möglichkeiten hat, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen, müssen viel mehr die Wohlhabenden zur Verantwortung gezogen werden, finden Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut, und Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Professorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Die Lösung könnten Maßnahmen wie eine Vermögenssteuer sein. Ein Problem dabei: Lobbyismus, der mit viel Geld Macht ausübt. Welche Gründe noch dafür verantwortlich sind, dass die Ungerechtigkeit gerade in Deutschland so groß ist und was Politik, Gesellschaft und Wissenschaft tun müssen, diskutieren Hennicke und Kemfert in dieser Podcast-Folge. Sie erklären, wie soziale Gerechtigkeit bei Klimathemen mitgedacht werden kann – und wie wir alle davon profitieren. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: zukunftswissen_fm@wupperinst.org und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Union und SPD verhandeln über eine Koalition. Der Klimaschutz kommt zu kurz, sagt Claudia Kemfert. Und: Für Hausbesitzer sind energetische Sanierungen oft zu teuer. Eine Studie zeigt, wie die Politik helfen kann.
In ihrer Biografie rechtfertigt sich Alt-Kanzlerin Merkel für ihre Politik. Die Klimapolitik habe unter den vielen Krisen gelitten. Merkel verteidigt auch ihre Russland-Politik. Kemfert wirft Merkel Selbstbetrug vor.
Wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, wird kaum Ökostrom produziert. Claudia Kemfert erklärt, warum dann trotzdem kein Blackout droht. Außerdem wirbt sie für Stromspeicher, die für stabile Preise sorgten.
Kemfert, Claudia
Umweltzonen wirken sich positiv auf die Luftqualität und die Gesundheit aus. Eine Studie liefert dazu neue Fakten. Trotzdem schaffen etliche Städte die Umweltzonen wieder ab. Ein Fehler, sagt Prof. Claudia Kemfert.
Let us know how we're doing - text us feedback or thoughts on episode contentWith millions of miles of gas distribution pipelines under our feet, the transition away from gas and toward electrification needs to account for that existing infrastructure somehow. And that comes with risks, not only to gas distribution companies but to their customers as well.Understanding, anticipating and managing these risks is a vital part of a safe, equitable transition. To discuss this topic, Paul is joined by Jan Rosenow of Regulatory Assistance Project (RAP). They really dig into what is needed to decommission an entire industry.For the full interview with Jan, visit our sister podcast, More Than Eight Minutes.For further research:Jan RosenowRegulatory Assistance Project"The elephant in the room: How do we regulate gas transportation infrastructure as gas demand declines?" - Rosenow, Lowes & Kemfert"Planning and regulating Europe's gas networks: breaking up with fossil gas" - Regulatory Assistance ProjectFollow Paul on LinkedIn.
Das Hochwasser in Teilen Europas ist vorbei, aber die Schäden bleiben – Tote, Verletzte und finanzielle Schäden in Millionenhöhe. Bedingt durch den Klimawandel werden solche Extremereignisse künftig wahrscheinlicher.
Claudia Kemfert, Energie-Ökonomin und bekannte Kritikerin der fossilen Energiewirtschaft, beleuchtet in dieser Folge von "eMobility Insights" die Rolle des Elektroautos im dezentralen Energiesystem der Zukunft. Die Schnittstelle dafür ist das bidirektionale Laden! Und davon könnten Diesel-Dieter oder Solar-Sonja in Zukunft mächtig profitieren, erläutert Kemfert in unserem Podcast. „Die Potenziale sind riesig!“ Diese Aussage rund um die Nutzung von Elektro-Fahrzeug-Batterien als mobile Speicher im smarten Stromnetz der Zukunft trifft Claudia Kemfert in dieser Ausgabe von „eMobility Insights“ gleich mehrfach. Weitere Schlagworte: Intelligenz, Digitalisierung, Effizienz. Das Energiesystem, da ist die Leiterin der Abteilung für Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung überzeugt, könne durch E-Autos „sehr stark entlastet werden kann“. Selbst im Verteilnetz bringe die Elektromobilität eine ungeahnte Flexibilität ins System, von der am Ende viele profitieren könnten. „Die Elektromobilität“, das steht für Claudia Kemfert fest, „ist eine wesentliche Komponente der intelligenten Energiewende und reduziert fossile Energien.“ Und die Elektromobilität senke mittels V2G die volkswirtschaftlichen Kosten. Die elfte Folge unseres Podcasts ist zugleich die dritte unserer Sommer-Staffel rund um das bidirektionale Laden – präsentiert von The Mobility House Energy, dem Experten an der Schnittstelle zwischen Mobilität und Energiewelt. In der ersten Episode zu dem Thema hat sich Herbert Diess aus der Perspektive der Automobilwirtschaft geäußert, in der zweiten hat Xaver Pfab beschrieben, wie Nutzer mit bidirektionalen E-Fahrzeugen sogar Geld verdienen können. Nun ist die Perspektive der Energiewirtschaft bzw. des Energiesystems an der Reihe! Und in diesem Hörstück kommt nicht nur Claudia Kemfert zu Wort, sondern auch Christoph Pellinger, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft. Er verrät uns, was das Reallabor für vernetzte E-Mobilität unIT-e² in Sachen V2G herausgefunden hat. Für Claudia Kemfert ist übrigens auch klar, dass Elektromobilität im Sinne der Verkehrswende anders gefördert werden muss: „Wir brauchen hier einerseits auf der Seite der fossilen Verbrennungsmotoren ein Runterfahren der Vorteile und ein Hochfahren der Vorteile für die Elektromobilität, die im Moment nicht mit gleichberechtigten Anfangsbedingungen startet.“ Auch sei der Strompreis noch immer zu hoch. Und insbesondere bei neuen Geschäftsmodellen rund um das bidirektionale Laden gibt es „zu hohe Abgaben, die eher ein Hindernis sind.“ Ein Problem verortet Kemfert in der deutschen Gesetzgebung, die teils noch aus den 1930er Jahren stammt: Mit der Elektromobilität, die als Querschnittsthema die Regulierung mehrerer bisher getrennter Sektoren berührt, „tut sich Deutschland wahnsinnig schwer“, sagt die Energieökonomin. Stromsteuer, Netzentgelte – vieles müsse auf die neuen Möglichkeiten und Geschäftsmodelle regulatorisch angepasst werden. Und einen weiteren Vorschlag bringt Claudia Kemfert ins Spiel: „Ich wäre sehr dafür, einen eigenen Stromtarif zu haben.“ Im Gespräch mit electrive-Chefredakteur Peter Schwierz macht Claudia Kemfert klar: „Aus meiner Sicht geht überhaupt kein Weg an der Elektromobilität vorbei.“
Serbien hat große Lithiumvorkommen, die sich Europa sichern will. Dem entgegen stehen politische Einwände und Klimabedenken. Energieökonomin Claudia Kemfert hält die Bemühungen dennoch für sinnvoll, denn sie machen unabhängiger von China. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Auch nachdem sich die Ampelkoalition grundsätzlich auf den Bundeshaushalt fürs nächste Jahr geeinigt hat, wird weiter über die Details verhandelt. Es geht um Milliarden- und es ist auch beim Staat nicht unendlich viel Geld vorhanden. Darum geht es in der SWR-Aktuell-Serie "Wofür wollen wir unser Geld ausgeben?". Thema dieser Folge ist der Bereich Wohnen und Energie - unter dem Aspekt des Klimaschutzes. Zwar ist der CO2-Ausstoß in Gebäuden seit 1990 um rund 40 Prozent gesunken. Doch das reicht nicht. Darüber hat SWR-Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit Claudia Kemfert gesprochen, sie leitet die Abteilung Energie beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
Lange wurde darüber gesprochen, dass der niederländische Betreiber Tennet sein Stromnetz an den Bund verkaufen will. Nun ist der Deal geplatzt. Energieexpertin Claudia Kemfert warnt vor China und rät zur strategischen Mindestbeteiligung des Bundes. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Lange wurde darüber gesprochen, dass der niederländische Betreiber Tennet sein Stromnetz an den Bund verkaufen will. Nun ist der Deal geplatzt. Energieexpertin Claudia Kemfert warnt vor China und rät zur strategischen Mindestbeteiligung des Bundes. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Vor einem Jahr gingen die letzten AKW vom Netz. Viele Deutsche sehen das kritisch. Klima-Ökonomin Kemfert erklärt, warum sie den Ausstieg für eine Erfolgsgeschichte hält. Und: Kritische Einordnung zum Klimaschutzgesetz.
Peter spricht mit Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung „Energie, Verkehr und Umwelt“ am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Die beiden teilen ihre persönlichen Erfahrungen mit der Kritik an wissenschaftlicher Argumentation: Warum erleben Expert:innen oft medialen Gegenwind, wenn sie offen über ökologische Erkenntnisse und nachhaltige Lösungsansätze sprechen? Claudia Kemfert erklärt, warum ihr in puncto Energiewende und Nachhaltigkeit eine aufgeklärte, kritische Öffentlichkeit besonders wichtig ist.Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.deWenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de+++Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Bei der Bahn wird gestreikt - schon wieder. Der Tarifkonflikt schade der Wirtschaft und dem Vertrauen in die Bahn, sagt Ökonomin Kemfert. Noch mehr schade der Bahn, dass die Regierung zu wenig in die Schiene investiere.
Der Ausbau der Windenergie hat sich aus Sicht von Claudia Kemfert zwar beschleunigt – „aber nicht in dem Tempo, wie wir es eigentlich bräuchten“. Die Energieexpertin fordert, dass auch Länder wie Bayern konsequenter entsprechende Flächen ausweisen. Holz, Dorotheewww.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
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In der ARD-Doku „Drama Klimaschutz“ berichten Klimaforscher*innen, dass sie mit ihren Erkenntnissen zum Klimawandel nicht durchdringen. Die Umwelt- und Energie-Expertin Claudia Kemfert erklärt das unter anderem damit, dass internationale Konzerne in Fake-Kampagnen Zweifel am Klimawandel verbreiten.
Seit einiger Zeit gibt es bei MDR AKTUELL das Format „Kemferts Klima-Podcast“. In der Selbstbeschreibung des MDR heißt es: „Im Podcast ‚Kemferts Klima-Podcast‘ von MDR AKTUELL bespricht die Energie- und Klimaökonomin Prof. Claudia Kemfert die aktuelle Lage. Konstruktiv, ehrlich, lebensnah. Im Podcast gibt die Energie- und Klimaökonomin Prof. Claudia Kemfert Orientierung. Sie bewertet politischeWeiterlesen
Kemfert, Beatewww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
Monate lang "Bravo"-Starschnitte sammeln, bis das Idol lebensgroß im Kinderzimmer hängt: Eine Schau in Rüsselsheim widmet sich dem einstigen Kult. Auch die ganz junge Generation komme dabei auf ihre Kosten, verspricht Kuratorin Beate Kemfert.Kemfert, Beatewww.deutschlandfunkkultur.de, InterviewDirekter Link zur Audiodatei
Gegen Claudia Kemfert wurde eine mediale Kampagne gefahren, ihre Arbeit als "Aktivismus" geframt. Maren Urner und ich erlebten ähnliches, bei mir war der Höhepunkt ein Februar mit unzähligen Morddrohungen. Bernd Ulrich analysiert als stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und Autor schon lange das politische Nichthandeln. Ich habe die drei gebeten, auf ihre jeweils eigene Art auf den Backlash zu schauen, vor allem aber auch auf die Wege, die aus ihm heraus führen. Claudia habe ich gefragt, wie Wissenschaftler:innen diese Anfeindungen und Diffamierungen aushalten? Ihre Antwort: Indem wir weiter forschen. Und die Methoden des „Zweifelsäens“ analysieren und transparent machen. Und darüber kommunizieren. Und sich nicht beirren lassen. Wie wir alle es nicht tun sollten. Denn der Klimaschutz muss jetzt gelingen. Trotz aller Widerstände. Ihre Analyse: Die Demokratie als Ganzes rückt zunehmend ins Visier der fossilen Kampf-Maschinerie. Wer immer sich für vielfältige, selbstbestimmte Lebensformen einsetzt, wer immer auf Transparenz, faire Marktbedingungen und die Freiheit von Presse, Medien und Religion pocht, wird in die virtuelle Mangel genommen. Und ihre Hoffnung: In der Wissenschaft finden sich glücklicherweise immer mehr Menschen, die sich für verständliche Wissenschaftskommunikation stark machen. Maren Urner hat als Neurowissenschaftlerin einen ganz speziellen Blick auf die Irrungen und Wirrungen, die aktuell entgegen der Faktenlage entstehen. Sie sagt, dass es falsch ist zu denken, dass alles zu haben und alles zu tun Freiheit bedeutet. "Wir häufen Besitztümer, Titel und Errungenschaften jeglicher Art an, um uns der überall plakatierten Freiheit anzunähern und werden dabei vor allem eins: immer unfreier. Warum? 1. Weil uns Studienergebnisse aus der Psychologie und den Neurowissenschaften zum sogenannten Paradox der Auswahl lehren, dass wir glücklicher und zufriedener sind, wenn wir zwischen weniger Optionen wählen können. 2. Weil unsere naive Vorstellung, „frei“ – im Sinne von „unabhängig von anderen Einflüssen“ – entscheiden zu können, ganz schnell in eine Sackgasse führt. So zeigen uns Studienergebnisse aus den unterschiedlichsten Disziplinen am laufenden Band, dass und vor allem wie sehr beispielsweise Hormone, Umgebungsgeräusche unsere Entscheidungen beeinflussen. 3. Weil jede zusätzliche Verantwortung zum Beispiel in Form von Besitztümern unseren „freien“ Entscheidungsraum eingrenzt. Ganz einfach, weil alles, was wir besitzen, einen Teil unser mentalen Ressourcen beansprucht." Ihr Vorschlag: Maximale Freiheit besteht darin, sich der Einflüsse der eigenen Entscheidungen möglichst neugierig bewusst zu werden. Um dann fast frei zu entscheiden, ob wir sie annehmen – oder uns von ihnen befreien wollen. Bernd Ulrich und ich saßen kurz nach dem Start der Ampelkoalition zusammen und er wollte mit mir optimistisch gestimmt eruieren, wie es denn zu einem guten Austausch zwischen dem neuen Verkehrsminister und Menschen wie mir kommen könne. Bernd sieht die Unfähigkeit, im Klimanotfall adäquat zu handeln, als Spiegel einer Kränkung. "Sie stellt alles infrage, was dem Menschen zu Stolz und Ehre gereicht, sie versieht fast alle Erzählungen mit einem Fragezeichen, die der moderne Mensch gern über sich selbst verbreitet. Einzelne Handlungen stehen im Verdacht, zu einem gewaltigen Zerstörungswerk beizutragen. Auf diese Weise wird die Klimakrise mehr und mehr zu einer Art negativen Teleologie, the worst is yet to come. "Das Schlimmste kommt noch." Aber er bleibt optimistisch: Ja, es handelt sich bei der ökologischen Wende um eine der größten Transformationen in der Geschichte der Menschheit. Auf der anderen Seite war diese Menschheit aber auch noch nie so wissend, so vernetzt wie heute. Die Voraussetzungen sind da, das Problem ist weder wissenschaftlicher noch technischer Natur, sondern rein mental. Man muss die Kränkung also nicht einfach ertragen. Man kann etwas dagegen tun, was doch recht tröstlich ist. Und sehr würdig."
In ihrem neuen Buch rechnet die Wirtschaftsökonomin Claudia Kemfert ab — mit der deutschen Energiepolitik und den milliardenschweren Konzernen, die die Abkehr von fossilen Energien immer weiter verzögert haben. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/mission-energiewende-energiepolitik
In ihrem neuen Buch rechnet die Wirtschaftsökonomin Claudia Kemfert ab — mit der deutschen Energiepolitik und den milliardenschweren Konzernen, die die Abkehr von fossilen Energien immer weiter verzögert haben. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/mission-energiewende-energiepolitik
In ihrem neuen Buch rechnet die Wirtschaftsökonomin Claudia Kemfert ab — mit der deutschen Energiepolitik und den milliardenschweren Konzernen, die die Abkehr von fossilen Energien immer weiter verzögert haben. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/mission-energiewende-energiepolitik
Alles, was gerade wichtig ist — Claudia Kemfert empfiehlt den politischen Wochenrückblick „Lage der Nation“. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/digital/podcastpodcast-claudia-kemfert-empfiehlt-lage-der-nation
Der Ukraine-Krieg und die folgende Energiekrise hat gezeigt: Ohne Energiewende geht es nicht – spätestens mit Blick auf die Klimakatastrophe. Wie konnte es so weit kommen und wie sähen Lösungen aus? Fragen an Claudia Kemfert Foto: Oliver Betke
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung – und beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Vereinbarkeit von Wirtschaft und Nachhaltigkeit. Im Podcast spricht sie über den Sinn von eFuels, den Weg hin zur Energiewende und die Untätigkeit der Politik.
Wie kann die Energiewende doch noch gelingen, ohne dass wir unser Land deindustrialisieren? Wie kommen wir zu einer gerechten Verteilung von Energie? Claudia Kemfert verspricht Antworten auf diese Fragen - und bleibt optimistisch ...
Zu Gast im Studio: Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert. Sie ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie Professorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Ein Gespräch über Wissenschaft und Aktivismus, das "fossile Imperium" und fossilen Kapitalismus, Frösche und die Austrocknung des Sumpfes, RWE und die Demokratie, die Vergesellschaftung von RWE, Verbot von fossilen Investments, eFuels, Wasserstoff, Verbrennerverbot, IPCC, Club of Rome, Wirtschaftswachstum, grünes Wachstum und planetare Grenzen uvm. + eure Fragen Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
Claudia Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Leiterin der DIW Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt ist eine gefragte Energieökonomin, die unter anderem die Bundesregierung und die EU berät. Seit langem erforscht sie die Bedingungen der Energiewende, beklagt jetzt vehement die politischen Verzögerungen, warnt vor dem weiteren Gebrauch fossiler Brennstoffe. Ihr neues Buch ist eine Abrechnung mit der deutschen Energiepolitik der letzten beiden Jahrzehnte. Rezension von Johannes Kaiser. Campus Verlag, 311 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-593-51696-7
Kemfert, Claudia; Büüsker, Ann-Kathrinwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Heute vor 20 Jahren trat am 27. April 2002 eine Änderung des Atomgesetzes in Deutschland in Kraft, dass den Anfang vom Ende der Atomenergie einleitete. Beschlossen hatte es Rot-Grün unter Kanzler Schröder. 2010 machte dann die mittlerweile schwarz-gelbe Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel einen Rückzieher und beschloss eine Verlängerung der 2002 vereinbarten Laufzeiten. – Allerding hielt das nur bis zur Katastrophe von Fukushima 2011. Denn dann entschied sich Deutschland für den Atomausstieg – bis Ende dieses jetzt laufenden Jahres. 2022. Drei Meiler sind in Deutschland noch am Netz. – Eigentlich nur noch bis zum 31. Dezember. ABER !!!! – Jetzt hat ja Putin die Ukraine überfallen und Deutschland ein Energie-Problem. Und prompt wird nicht nur überlegt, den beschlossenen Ausstieg zu verschieben, sondern sogar bereits abgeschaltete Meiler wieder hochzufahren. - Über diese Debatte spricht Florian Schröder mit Energie-Ökonomin Claudia Kemfert, die die Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) leitet
Ein unsäglicher Auftritt von Moderator und Gästen bei "Hart, aber fair" bewog mich dazu, Claudia Kemfert anzuschreiben, ob wir nicht einen gemeinsamen Twitter-Space zum Thema Verkehrswende machen wollen, in dem ausgeredet, zugehört und Fragen gestellt werden können. Also das Gegenteil der genannten TV-Sendung. In dieser halben Stunde Talk erfahrt ihr Claudias Sicht auf den Status Quo der Verkehrswende, die natürlich sehr stark an die Energiewende gekoppelt ist, sie nennt und widerlegt euch die drei Mythen, die ihr immer wieder begegnen in Diskussionen vor allem mit Menschen, die eigentlich nichts verändern oder Stillstand wollen. Sie nennt aber auch drei Maßnahmen/Ansätze, die sehr schnell umgesetzt werden könnten, um endlich Mobilität und nicht Auto zu denken und zu handeln. Da ihr mich gebeten habt, bei meinen Livetalks zukünftig auch die Fragen und Antworten des Publikums zu verwenden, findet ihr diese ebenfalls in der Folge und könnt selbst entscheiden, ob diese euch interessieren. Freue mich auf Feedback, über Weiterempfehlung und gerne auch neue Vorschläge, wen ich mal ans Mikro holen sollte.
Die Energieversorgung erlebe derzeit eine komplette Zeitenwende, sagte Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), im Dlf. Man müsse schnell wegkommen von fossilen Energien und Importen aus Russland. Gelingen könne das nur durch den Ausbau erneuerbarer Energien und durch Energieeinsparungen.Claudia Kemfert im Gespräch mit Georg Ehringwww.deutschlandfunk.de, Interview der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Angesichts der hohen Treibstoffpreise hat die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Claudia Kemfert, eine Überprüfung der Geschäftspraktiken der Raffineriebranche gefordert. Dort gebe es nur wenige Anbieter und eine Marktmacht, die ausgenutzt werde, sagte Kemfert im Dlf. Die Branche mache erhebliche Zusatzgewinne.Geers, Theowww.deutschlandfunk.de, InterviewDirekter Link zur Audiodatei
Der Klimawandel wird uns Menschen Geld kosten. Claudia Kemfert ist Ökonomin und betrachtet die Klimaänderungen von der wirtschaftlichen Seite. Mit Dirk Steffens wägt sie ab: Was kostet letztlich mehr: Nichts tun? Kostspielige Änderungen in unserer Wirtschaft anstoßen?
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
Dr. Beate Kemfert leitet seit vielen Jahren die Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen in Rüsselsheim. Diesen Sommer initiierte sie das Peer to Peer Projekt für Jugendliche: "Hautnah: Von uns für uns". Wir sprechen mit Kemfert über die Bedeutung von alternativen Lernorten, was Kreativität mit einem macht und warum man vor den Opelvillen Wölfe heulen hört. Aktuelle Austellungen: Lee Miller, Hautnah. Fotografien von 1940 bis 1946 bis 06.02.2022 und VALIE EXPORT "Der Wolf in uns" bis 22.02.2022. www.opelvillen.com
Compared to other world leaders, Merkel is seen as the one leading the charge in the global effort to combat climate change. But, says Claudia Kemfert, she's also had a number of disappointing moves, like extending the use of nuclear power, siding with the car lobby, and not exiting coal sooner.