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Thomas Kruse, Chef-Anlagestratege von Amundi Deutschland, ordnet die aktuelle Großwetterlage an den Märkten ein – und warnt vor gefährlicher Sorglosigkeit. Das Iran-Memorandum hat den Ölpreis unter 80 Dollar gedrückt, doch von Normalität ist die Welt weit entfernt: 1,2 Milliarden Barrel strategische Reserven müssen aufgefüllt werden, die Tankerrouten sind durcheinander, und der Rentenmarkt glaubt dem Friedenssignal noch nicht. Gleichzeitig steht die EZB vor einem Dilemma – zu früh straffen wie 2014 oder zu spät reagieren wie 2022? Bei den Unternehmensgewinnen hat das erste Quartal mit 60 Prozent Gewinnzuwachs bei KI-Werten alle überrascht. Doch genau das macht den Markt jetzt anfällig: Die Erwartungen sind gedreht, das Enttäuschungspotenzial wächst – und die Wertpapierkredite in den USA liegen bereits über dem Niveau von 2007. Michael Burys Vergleich mit der Dotcom-Blase ist nicht ganz von der Hand zu weisen, sagt Kruse. Außerdem: Warum Europa jetzt Nachholpotenzial hat, was Japan zum unterschätzten Dauerläufer macht und weshalb „Buy the Dip" als Reflex irgendwann aufhören wird zu funktionieren. ------ Ihr habt Fragen, schreibt uns an: missionmoney@focus-money.de Alle wichtigen Links: https://wonderl.ink/@mission_money
Diese Folge widmet sich den Begriffen Resilienz und Souveränität und versucht, sie aus dem abstrakten Raum in den Alltag zu holen; von der Logistik im Hamburger Hafen bis zur KI auf dem Gefechtsfeld. Der Talk ordnet ein, warum Verteidigung, Dual Use und kritische Infrastruktur derzeit zusammen gedacht werden müssen, und bleibt dabei mechanikorientiert statt wertend. Eine inhaltliche Beobachtung: Stellenweise bleibt es bei der Bestandsaufnahme; konkrete Beispiele, Zahlen oder ein Praxisfall hätten manche Thesen (etwa zu Edge-KI oder Token Economics) greifbarer gemacht.Die Haupt-LearningsResilienz und Souveränität sind Sammelbegriffe für viele konkrete Felder: Verteidigung, Dual Use, Wertschöpfungsketten, kritische Infrastruktur (Kritis), Logistik, Space und zunehmend auch Nachhaltigkeit („enkelfähig denken").Es geht nicht um Unabhängigkeit, sondern um Handlungsfähigkeit. Entscheidend ist, einseitige Abhängigkeiten zu erkennen und zu managen – etwa durch mehrere Zulieferer, eigene Tech-Stacks und neue Sourcing-Strategien.Krisen härten Technologie und beschleunigen Innovation. Unter realem Druck entstehen Drohnen, Sensorik und Edge/Federated AI, die robust erprobt und über Dual Use später auch zivil nutzbar sind.Militär denkt „Bottom-up", Big Tech „Top-down". Statt immer größerer Modelle und tokenbasierter Dauernutzung zählen ressourceneffiziente On-Prem-Lösungen, „Smart Force"- statt „Brute Force"-KI und spezialisierte Hardware.Ein starkes Ökosystem braucht drei Dinge: Mindset, Finanzierung und Talent. Eine klare Mission liefert das Mindset fast von selbst; europäische Fonds-Allianzen öffnen sich; Talente brauchen attraktive Perspektiven.Die Haltung gegenüber Verteidigung hat sich gedreht – von Tabuthema zu legitimem, teils patriotisch motiviertem Investitionsfeld.Innovation entsteht durch Technologiekonvergenz, an den Schnittstellen verschiedener Hardware-, Software- und Forschungsdisziplinen.Hamburg hat als Standort starke Karten: Exzellenzforschung, hohe Interaktionsdichte und die Rolle als zentraler Kritis-Standort (Hafen, Logistik).FazitEuropäische Souveränität ist kein kurzfristiges Krisenthema, sondern eine Daueraufgabe – und zugleich eine Chance, im Innovationswettbewerb wieder aufzuschließen. The Forge am Deep Tech Campus setzt hier an: Die Initiative vernetzt Forschung, Investoren und Startups in Hamburg und überregional, um aus vorhandenem Potenzial Handlungsfähigkeit zu machen. Die zentrale Botschaft der Folge: Abwarten ist keine Option – es gilt, ins Machen zu kommen. Wer mitwirken möchte, findet The Forge auf deeptech.hamburg.
Es geht für die USA um alles: Der Petrodollar steht auf dem Spiel. Was gerade im Nahen Osten passiert, ist kein regionaler Konflikt. Es ist ein Kampf um die Weltleitwährung – und Amerika weiß, dass es ihn nicht verlieren darf. Denn ohne den Petrodollar fehlen den USA bis zu einer Billion Dollar im Jahr. Das ist kein Puffer. Das ist der Unterschied zwischen Weltmacht und Abstieg. Dr. Markus Krall ordnet das Ganze ein. Ohne Schönfärberei: - Warum Amerika diesen Krieg gewinnen muss – egal, was es kostet? - Warum Europa der größte Verlierer sein wird – und die Bevölkerung es noch nicht begriffen hat? - Was die Straße von Hormuz mit deinem Einkauf im Supermarkt zu tun hat? - Droht uns wirklich eine globale Nahrungskrise – und wie realistisch ist das? - Was das USA-China-Treffen wirklich bedeutet – und was hinter verschlossenen Türen besprochen wurde? Mehr dazu in der heutigen Tippausgabe von Faszination Freiheit.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zwingt Europa zu einer sicherheitspolitischen Kehrtwende, die lange als undenkbar galt: Mehrere europäische Staaten erwägen die Rückkehr zu Antipersonenminen. Länder wie Finnland, Polen und die baltischen Staaten, die direkt an Russland grenzen, steigen zunehmend aus internationalen Verbotsverträgen aus. Angesichts der Bedrohung durch einen konventionellen Bodenkrieg gilt die kontroverse Waffe im Militär als kosteneffizientes Mittel, um feindliche Truppen im Ernstfall am schnellen Vorrücken zu hindern. Dieser Kurswechsel stürzt Europa in ein tiefes moralisches und strategisches Dilemma. Während das Militär auf moderne Technik und präzise Kartografierung verweist, warnen Kritiker vor den unkontrollierbaren Langzeitfolgen für die Zivilbevölkerung. Historische Erfahrungen zeigen, dass sich Landminen durch Umwelteinflüsse wie Überschwemmungen unvorhersehbar verschieben und noch Jahrzehnte nach einem Konflikt eine tödliche Gefahr im Boden bleiben. Gast: Lukas Wagner, Journalist und Dokumentarfilmer Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner Den [Film von NZZ Format kannst du [hier ](https://www.nzz.ch/video/format/minenfeld-europa-die-rueckkehr-einer-verbotenen-waffe-ld.10005783)anschauen.
Wie denkt jemand über die Welt von morgen, dessen Job genau das ist? Prof. Nikolaus Lang entwickelt beim BCG Henderson Institute Szenarien für Europas Zukunft — von Verteidigungstechnologien über Klimarisiken bis zur geopolitischen Macht von KI. In dieser Folge geht es um die Frage, wie Europa wieder strategischer denken kann und warum Resilienz plötzlich wichtiger wird als Effizienz.Marco Alberti spricht mit Prof. Dr. Nikolaus Lang über die neuen globalen Machtverschiebungen, die Rolle europäischer Unternehmen und darüber, warum viele alte Gewissheiten nicht mehr tragen. Es geht um technologische Souveränität, wirtschaftliche Kipppunkte und die Frage, wie Führung aussieht, wenn die Welt gleichzeitig unsicherer und schneller wird.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Leiter des Lehrstuhls PEM an der RWTH Aachen und Projektleiter von FastBat. Kampker ist seit über anderthalb Jahrzehnten in der Elektromobilitätsforschung aktiv – bekannt durch den StreetScooter, arbeitet er heute an einem Vorhaben, das strukturell anders ansetzt als viele Batterieprojekte zuvor. FastBat steht für "Cluster Fast Battery Customization" und wird mit 50 Millionen Euro aus dem Transformationsfonds Rheinisches Revier gefördert. Die Kernidee: Kein weiteres Massenproduktionsprojekt, das mit Asien konkurrieren will, sondern ein vollständiges Ökosystem für maßgeschneiderte Batteriezellen und -module – für Drohnen, stationäre Speicher, Dual-Use-Anwendungen und kritische Infrastruktur. Also genau dort, wo Standardzellen nicht passen und wo europäische Stärken tatsächlich zum Tragen kommen können. Im Gespräch erklärt Kampker, warum dieser Nischenansatz strategisch sinnvoll ist und kein Umweg: Wer individuelle Leistungsprofile, unabhängige Lieferketten oder extreme Haltbarkeitsanforderungen braucht, zahlt für eine maßgeschneiderte Batterie nicht mehr, weil sie aus Deutschland kommt – sondern weil sie einen Mehrwert liefert, der sich rechnet. Das ist ein anderes Argument als das, das in der Öffentlichkeit meistens geführt wird. Wir sprechen auch über Geschwindigkeit. Europa liegt beim Entwicklungstempo aktuell deutlich hinter Asien. Kampker beschreibt, wie KI-gestützte Methoden gezielt eingesetzt werden sollen, um Elektrodenentwicklung zu beschleunigen und Testprozeduren abzukürzen – ohne zu behaupten, dass KI die Arbeit alleine macht. Dazu kommt ein konsequent kreislauforientierter Produktionsprozess: direktes Recycling von Ausschuss, Lasertrocknung statt Heißluft, Energieeffizienz als Konstruktionsprinzip. Ein eigenes Thema ist der geografische Kontext. FastBat entsteht bewusst im Rheinischen Revier – in einer Region, die lange von Braunkohle geprägt war. Kampker zieht eine Analogie, die mehr ist als Rhetorik: Energie wurde früher in Kohle gespeichert und verbrannt, künftig wird sie in Batterien gespeichert. Die Region soll zum Batteriefeld Europas werden, durch räumliche Clusterbildung und die Vernetzung von Forschung, Industrie und Investoren. Am Ende richtet Kampker klare Erwartungen an beide Seiten: die Politik beim Bürokratieabbau und die Industrie beim Mut zu Risiken. FastBat hat sich messbare Ziele gesetzt – Startups, Produkte, Arbeitsplätze. In fünf Jahren wird man sehen, ob sie eingelöst wurden.
Europa erhitzt sich stärker als alle anderen Kontinente. Wir erklären, warum – und ob es durch die Abschwächung der Atlantik-Strömung wieder kälter werden könnte. Außerdem geht's nach Amsterdam, da gibt's ein Werbeverbot für Fleisch und Flüge.**********In dieser Folge:0:00 - Warum Europa sich schneller erwärmt6:05 - Wird es durch die AMOC-Umwälzströmung vielleicht wieder kälter?10:36 - Wie Europa reagieren kann13:43 - Was geht: Werbeverbot für Fleisch und fossile Energie in Amsterdam16:43 - Deine Minute Natur: Vogelgezwitscher im Grünen Band**********Ihr hört: Moderation: Ann-Kathrin Horn und Klaus Jansen**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Update-Erde-Folge zum Grünen BandZusammenfassung des EU-Klimaberichts 2025Copernicus-Erklärungen zum EU-Klimabericht 2025Aktuelle Studie zur Abschwächung der AMOC-UmwälzströmungARD-Beitrag zu Werbeverbot in AmsterdamAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de.
Die Geopolitik, Energieversorgung und neue Machtverhältnisse prägen aktuell die Finanzmärkte. Mit der Brille des Langfristanlegers sieht Aktienexperte Wolfgang Matejka, Geschäftsführer von Matejka & Partner Asset Management die Entwicklung folgendermaßen: „Die Amerikaner werden ein wenig schwächer werden. Nicht nur, was den US-Dollar, sondern auch was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft. China und Indien dahinter werden langsam konstant stärker. Das wird in Zukunft zu einer Balance am Globus führen.“Konflikte und Unsicherheiten sorgten für kurzfristige Volatilität.Langfristig entscheidend sei die Energie- und Rohstoffsicherheit. Strategische Unabhängigkeit werde zum globalen Megatrend. Daher sei die Energiewende unumkehrbar, wobei fossile Energien gleichzeitig relevant bleiben. Die Rohstoffabhängigkeit, insbesondere von China werde aktiv reduziert. Soll heißen: „Klassische ,einfach global investieren´-Ansätzestoßen an Grenzen. Es wird mehr regionale Differenzierung notwendig mit Fokus auf Asien, insbesondere auf Indien, aber auch auf Europa und rohstoffreiche Emerging Markets.°Warum der Höhenflug der Wiener Börse anhält, habe wesentlich mit der Ukraine-Phantasie zu tun: Internationale Anleger wollten sich für den Friedens-Fall schon einmal auf einer sicheren Ostbörse in Pole-Position begeben und alssolche wird Wien gesehen. Wolfgang Matejka, der mit Mozart One selbst einen Österreichfonds managt, sieht in den rotweiß-roten Unternehmen Politec, AMAG, Marinomed, Kapsch TraffiCom und Frequentis viel Zukunftsmusik, wobei letztere Aktie zuletzt schon sehr gut gelaufen ist. Mehr zu Wolfgang Matejka´s Aktienfavoriten in dieser Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt. Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Geopolitik #USA #Asien #Europa #Rohstoffe #Indien #Unabhängigkeit #Aktien #investieren #diversifizieren Foto: Wolfgang Majeka/ Bearbeitung GELDMEISTERIN
Folgen für die weltweite Wirtschaft: Die Straße von Hormus ist der wichtigste Engpass für Erdöl- und Flüssiggas-Exporte. Warum bringt Indien seine Tanker unbehelligt durch die Meerenge – aber nicht Europa und die USA? Brisante Analyse von AUF1-Außenpolitik-Redakteurin Kornelia Kirchweger.
Die Zementindustrie verursacht 8 % der globalen CO₂-Emissionen, und Zement ist nach Wasser das meistgenutzte Material der Welt. Im Podcast spricht Michél mit Dr. Katharina Beumelburg, Chief Sustainability & New Technologies Officer von Heidelberg Materials, über Carbon Capture, Near-Zero-Zement und die Zukunft einer ganzen Industrie. Warum Europa den Business Case treibt und weshalb Banken plötzlich mitentscheiden, hört ihr in dieser Folge! __________________________________________________ Unsere Gesellschaft wird immer älter. Im Jahr 2037 werden in Deutschland rund 20 Millionen Menschen 65 Jahre oder älter sein. Wie bewegen wir uns in Zukunft durch unsere Städte und die Gebäude, in denen wir leben und arbeiten? In Folge #211 hat Michél mit Udo Hoffmann von OTIS diese Themen besprochen. Zur Folge gehts hier: https://www.digitalwerk.io/podcast/podcast-blogposts/weltmarktfuhrer-otis-wie-bleibt-ein-alterndes-land-mobil __________________________________________________ Mit dem Rabattcode DBA_PODCAST erhaltet ihr 50 % Rabatt auf ein Online-Tagesticket an einem Tag eurer Wahl für die Messe digitalBAU 2026 vom 24. bis 26. März 2026. Das Ticket bekommt ihr unter digital-bau.com/ticket. __________________________________________________ Die Themen des DIGITALWERK-Podcast mit Dr. Katharina Beumelburg im Überblick: 00:00 – Darum gehts in der Folge 05:13 – Heidelberg Materials? Zahlen & Fakten 07:02 – Dekarbonisierung: Der Weg zum Net Zero Produkt 10:01 – Persönlicher Purpose & Klimawandel als Treiber 14:49 – Pragmatismus vs. Hype: Nachhaltigkeit im operativen Doing 19:53 – Die Technologie: Carbon Capture & Storage in Norwegen 29:28 – Der EU-Emissionshandel als Business Case Treiber 33:59 – Neues Marketing: Wer kauft eigentlich grünen Zement? 45:50 – Urban Mining: Warum Zement zu 100% recycelbar ist 53:17 – Agilität als Schlüssel für die Transformation
Diese Woche ist Daniel Jelitzka, CEO von JP Immobilien zu Gast im BTM-Podcast. Er spricht offen über seine Gründergeschichte, die Anfänge im Immobiliengeschäft und die entscheidenden Momente, die seinen unternehmerischen Weg geprägt haben. Florian Gschwandtner & Martin Kaswurm sprechen mit ihm über die Rolle von Industrie und Wertschöpfung in Österreich und Europa, warum wirtschaftliche Substanz die Basis für eine starke Mittelschicht ist und welche strukturellen Herausforderungen unser Standort aktuell bewältigen muss. Eine ehrliche, klare und unternehmerische Perspektive auf Erfolg, Verantwortung, die Zukunft der Wirtschaft und vieles mehr. Disclaimer Werbepartner: hello again Familux Resorts ristl.IT Instagram: btm_podcastcom TikTok: btm_podcastcom Links zum Nachlesen: Daniel Jelitzka, CEO von JP Immobilien Jetzt Tickets für's BTM-Event 2026 sichern Unser Partner Hotel The Hoxton, Vienna direkt über die Website buchen: Mit dem Rabattcode "BTM15" bekommt ihr 15 Prozent auf die Tagesrate für die Nächte vom 12. auf den 13. und vom 13. auf den 14. Feedback & Hörerfragen immer gerne an info@btm-podcast.com
- ‚Buy European‘ – was steckt dahinter? - Warum jetzt? - Wer ist dafür, wer bremst? - Drei starke Argumente, die für ‚Buy European‘ sprechen? - Wo kann ‚Buy European‘ gefährlich werden? - Was sind die Implikationen für europäische Aktienmärkte? - Drohen teure Innovationskosten für Unternehmen? - Setzt KI die Softwarebranche weiter unter Druck? - Welche europäischen Aktien könnten davon profitieren?
Podcast-Gast: Benedikt Bonnmann, Vorstand von adesso SEDie Illusion der souveränen KIKaum ein Begriff ist derzeit so politisch aufgeladen wie souveräne KI. Europa gegen die USA, eigene Modelle gegen Hyperscaler, Regulierung gegen Innovationsgeschwindigkeit. Doch diese Debatte greift zu kurz. Denn während Politik und Öffentlichkeit über LLMs, Rechenzentren und Cloud Acts diskutieren, kämpfen Unternehmen mit ganz anderen Problemen. Fehlende Betriebsmodelle, fehlende Architekturentscheidungen und fehlende Verantwortung für die Umsetzung.Souveränität entsteht nicht durch nationale Wunschbilder, sondern durch reale Handlungsfähigkeit. Wer heute nicht entscheiden kann, welche Technologie er einsetzt, wie austauschbar sie ist und wie kritisch sie für den eigenen Kernprozess ist, ist nicht souverän, unabhängig vom Serverstandort.Warum Europa nicht an KI scheitert, sondern an KonsequenzEuropa verfügt über exzellente Ingenieure, leistungsfähige Unternehmen und jahrzehntelange Erfahrung in der Industrialisierung komplexer Systeme. Was fehlt, ist nicht Kompetenz, sondern Entschlossenheit. Während andere Regionen Milliarden in KI investieren, verteilt Europa Fördermittel kleinteilig und zögerlich. Das Ergebnis ist vorhersehbar. Viele gute Ansätze, aber keine Champions League.Souveräne KI bedeutet nicht Autarkie um jeden Preis. Die globale Lieferkette lässt sich nicht vollständig entkoppeln. Chips kommen aus Taiwan, Hardware aus den USA, Open Source aus aller Welt. Die entscheidende Frage lautet daher nicht Europa oder USA, sondern wie bewusst Architekturentscheidungen getroffen werden. Souverän ist, wer Alternativen hat und diese auch operationalisieren kann.Architektur schlägt IdeologieIn der Praxis zeigt sich schnell, dass es keine absolute Souveränität gibt. Selbst das eigene Rechenzentrum enthält internationale Komponenten. Der entscheidende Punkt ist daher die Differenzierung nach Schutzbedarf. Ein Chatbot auf der Website erfordert maximale Flexibilität und geringe Kosten. Eine KI-gestützte Qualitätsprüfung in der Produktion hingegen verlangt maximale Kontrolle und Stabilität.Diese Unterscheidung wird in vielen Unternehmen nicht getroffen. Stattdessen wird Souveränität pauschal diskutiert und dadurch handlungsunfähig gemacht. Wer alles gleichzeitig souverän machen will, wird am Ende nichts produktiv einsetzen.Die verlorenen Jahre der KI-TransformationDie KI-Transformation hat in vielen Unternehmen bereits vor über zehn Jahren begonnen. Big Data, Machine Learning, Data Lakes. Danach folgte die große Phase der Proofs of Concept. Viele kleine Experimente, wenig nachhaltiger Wert. Gerade als die Professionalisierung einsetzte, katapultierte der ChatGPT-Moment die Organisationen wieder zurück an den Anfang.Erneut entstanden Sichtbarkeitsprojekte ohne klaren ROI. Wissensdatenbanken, Chatbots, interne Spielwiesen. Die eigentliche Herausforderung blieb ungelöst. Wie wird KI stabil, skalierbar und verantwortbar in Kernprozesse integriert.Warum Perfektion Innovation verhindertEin zentrales Hemmnis liegt im europäischen Perfektionsanspruch. Technologie darf keinen Fehler machen. Dieses Denken blockiert Fortschritt. Autonome Systeme sind heute nachweislich sicherer als menschliche Entscheidungen, werden aber härter bewertet. Der Mensch darf scheitern, die Maschine nicht.Diese Logik verhindert den produktiven Einsatz von KI. Wer auf hundert Prozent Sicherheit wartet, wird niemals transformieren. Innovation bedeutet, mit kontrollierter Unsicherheit umzugehen.Der eigentliche Engpass ist der MenschNicht die Technologie limitiert die Transformation, sondern die Organisation. Veränderungsgeschwindigkeit überfordert bestehende Budgetierungs, Entscheidungs und Freigabeprozesse. Kaum ist ein Tool ausgerollt, ist es bereits überholt. Stabstellen für KI verlieren Zeit mit Governance, während der Markt weiterzieht.KI erfordert neue Führungslogik. Weg von Jahresplänen, hin zu kontinuierlicher Anpassung. Weg von isolierten Abteilungen, hin zu Verantwortung in den Fachbereichen. Transformation lässt sich nicht delegieren.Mikroproduktivität ist kein WettbewerbsvorteilTools wie Copilot erhöhen Effizienz im Alltag. E Mails werden schneller geschrieben, Protokolle automatisch erstellt. Das ist hilfreich, aber nicht strategisch. Wettbewerbsvorteile entstehen dort, wo KI Geschäftsmodelle verändert, Produkte neu denkt oder Prozesse radikal verkürzt.Wer KI nicht in den Kernprozessen einsetzt, wird keinen Schmetterling erzeugen, sondern nur eine effizientere Raupe.Kollaboration als unterschätzter BeschleunigerEin zentraler Hebel bleibt weitgehend ungenutzt. Branchenübergreifende Zusammenarbeit. Viele Probleme werden parallel gelöst, mit hohem Aufwand und geringen Skaleneffekten. Ob Gesundheitswesen, Bildung oder Industrie. Daten, Modelle und Lösungen bleiben in Silos.Dabei wäre der Nutzen enorm. Gemeinsame Modelle, geteilte Infrastruktur, koordinierte Investitionen. Technisch ist das längst möglich. Was fehlt, ist Vertrauen und politischer Wille. Ohne Kollaboration wird Europa seine Stärken nicht ausspielen.KI ist kein NebenprojektDie vielleicht wichtigste Erkenntnis lautet. KI lässt sich nicht nebenbei einführen. Wer fünf Prozent des IT Budgets investiert, bekommt auch nur fünf Prozent Wirkung. KI ist ein Transformationsvorhaben, das Führung, Prozesse und Kultur gleichermaßen betrifft.Unternehmen, die heute zögern, werden morgen nicht langsam abgehängt, sondern abrupt irrelevant. Geschwindigkeit ist die neue Währung.4. Shownotes* Souveräne KI ist eine Architekturfrage, keine Standortfrage* Absolute Autarkie ist illusorisch, Entscheidungsfähigkeit ist entscheidend* Der größte Engpass der KI-Transformation ist Organisation, nicht Technologie* Perfektionsanspruch blockiert Innovation und Umsetzung* Mikroproduktivität schafft keinen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil* KI wirkt erst dann transformativ, wenn sie Kernprozesse verändert* Kollaboration ist Europas größter ungenutzter Beschleuniger* KI ist ein Führungs und Transformationsprojekt, kein IT ExperimentWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zum Mitgliedsantrag To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com
Das Börsenjahr 2026 startet mit hoher Volatilität, politischen Risiken und überraschenden Chancen. In dieser Folge sprechen wir mit Kemal Baksi (BNP Paribas) über die aktuellen Markttreiber: Warum europäische Aktien trotz schwacher Stimmung vor einer möglichen Outperformance stehen, welche Rolle Bewertungen, Fiskalprogramme und Konjunktur spielen – und weshalb ein Börsencrash aktuell eher unwahrscheinlich ist. Außerdem im Fokus: Gold- und Silber-Rallye, Ölpreis-Perspektiven, KI als Wachstumstreiber, Dollar-Schwäche und konkrete Brancheneinschätzungen für Anleger.
Nach Davos ist vor der Entscheidung. In Episode 470 von Deffner & Zschäpitz ziehen die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz Bilanz aus zwei Gipfeln der Macht – Davos und dem WELT-Wirtschaftsgipfel – und formulieren sechs Thesen, wie Europa und Deutschland wieder handlungsfähig werden können. Es geht um einen fehlenden Sense of Urgency, um Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Stärke, um Kündigungsschutz, Bürokratie, Kapitalmärkte – und um die Frage, ob Reformen ohne Zumutungen überhaupt möglich sind. Warum Europa sich nicht länger auf Amerika verlassen darf, warum Gemütlichkeit zum Standortnachteil wird und weshalb im KI-Zeitalter der größte Wettbewerbsvorteil darin liegt, Mensch zu sein – darüber streiten die beiden wie gewohnt pointiert, ehrlich und mit klarer Haltung. Eine Folge über Macht, Märkte und Mut zur Veränderung. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Lukasz Gadowski ist einer der bekanntesten deutschen Internetunternehmer und Investoren. In dieser besonderen Longform-Folge spricht er über seinen Weg von den Anfängen mit Spreadshirt und Delivery Hero bis hin zu Investments in Flugtaxis, Batterietechnologie und Lasern. Es geht um die Unterschiede zwischen dem europäischen und dem US-Start-up-Ökosystem, um politische und wirtschaftliche Hürden, um die Lehren aus seinen größten Fehlern – und um die Frage, wie Europa echte Technologieriesen hervorbringen könnte. Was du aus der Folge mitnimmst: Warum Europa strukturell (noch) hinter den USA liegt und wie ein gemeinsamer Kapitalmarkt und konsistente Industriepolitik echte Tech-Giganten ermöglichen könnten Lukasz' Wandel von Internet- zu DeepTech-Investments: Flugtaxis, Laser, Batterien, Energie – und was ihn heute antreibt Warum Innovation in Konzernen schwierig ist und wie „Innovator's Dilemma“ verhindert, dass Old Economy neue Technologien wirklich voranbringt Teure Fehler und harte Learnings: Premature Scaling, Hardware-Risiken und der Unterschied, ob man Investor oder Gründer ist Wie Lukasz an neue Themen herangeht: Systematische Analyse von Technologie-Generationen, Moonshots und der Mut, sich auf Jahre einzulassen Karriere- und Lerntipps für junge Menschen: Fünf Bereiche (Finanzen, Technologie, Volkswirtschaft, Kunst, Jura), Theorie & Praxis, emotionale Stabilität und Meditation als „Trumpfkarte“ ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://stan.store/fabiantausch Mehr zu Lukasz: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lukaszgadowski/ Website: https://www.teamglobal.net/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/ Kapitel: (00:00:00) Warum hinkt Europa hinterher? (00:02:37) Champions League: USA vs. Europa (00:06:38) Was müsste sich in Europa und Deutschland ändern? (00:09:22) Kapitalmarkt, Industriepolitik und das Innovators Dilemma (00:17:24) Wie müsste Politik für mehr Innovation aussehen? (00:26:18) Von Consumer Internet zu DeepTech – Lukasz' Themenwandel (00:30:21) Unterschiede: Internetökonomie vs. DeepTech (00:35:10) Warum (noch) nicht in KI investiert? (00:37:58) Wandel beim Angel Investing (00:38:56) Investor, Mitgründer oder beides? (00:41:17) Fehler & Learnings aus 20 Jahren Unternehmertum (00:44:36) Die teuersten Fehler: Cirque & Premature Scaling (00:47:14) Was unterscheidet erfolgreiche von weniger erfolgreichen Märkten? (00:49:44) Nächste Meilensteine: Spreadgroup, Miles, Laser, Batterien, Flugtaxis (00:54:26) Portfolio-Management & wie tief dabei sein? (00:56:17) Energie, Politik und die nächste Stromnetz-Generation (00:57:00) Rückblick: Gründerszene, Medien & Startup-Kultur (00:59:13) Was Lukasz heute jungen Leuten rät
ADS-B könnte die Kollisionsvermeidung in der Allgemeinen Luftfahrt grundlegend verändern: präzise Positionsdaten, zuverlässige Sichtbarkeit, weniger Mid-Air-Risiken, bessere Integration von Drohnen und ein klares Luftlagebild direkt im Cockpit. Während die USA ADS-B längst konsequent nutzen und mit TIS-B und FIS-B ein vollwertiges Traffic- und Wetterbild bereitstellen, steckt Europa im Flickenteppich aus Mode S, FLARM und Insellösungen fest. Diese Folge zeigt klar, wo ADS-B wirklich punktet, warum bestehende Systeme an Grenzen stoßen und was passieren müsste, damit GA und Luftsport in Europa endlich von moderner elektronischer Sichtbarkeit profitieren.
Rechtlicher Hinweis: Nichts in diesem Video stellt eine Anlageberatung, Steuerberatung oder finanzielle Empfehlung dar. Die besprochenen Szenarien basieren auf einer Interpretation biblischer Texte und stellen keine Prognose für Finanzmärkte dar. _______________________________________________________ Der digitale Euro kommt: Die EU-Kommission plant die Einführung bis 2029. Während Ökonomen über Effizienz streiten und Bürgerrechtler vor dem „gläsernen Kunden" (oder Bürger) warnen, stellt sich für Bibelleser eine viel tiefere Frage: Bereitet diese Technologie den Weg für die Szenarien aus Offenbarung 13 vor? In diesem Video erklären wir, was ein digitaler Euro ist und was die EZB plant. Während viele Beobachter vor allem besorgt sind, der digitale Euro könnte „programmierbar" sein, argumentieren wir, dass das eigentliche Problem ein viel subtileres ist ... Die Kernthemen dieses Videos: Zeitplan: Was passiert 2026, 2027 und 2029? Programmierbarkeit vs. Struktur: Warum nicht nur das „programmierbare Geld" die Gefahr ist, sondern die Kombination mit zwei anderen Mitteln, nämlich der digitalen ID und der Abschaffung des Bargelds. Offenbarung 13: Warum Europa auf eine Diktatur zusteuert und wie das „Kaufen und Verkaufen" in einer bargeldlosen Gesellschaft kontrolliert werden kann. Der Fluchtweg: Warum das Ende des Bargelds die letzte „Fluchttür" schließen könnte. Unsere Hoffnung: Warum wir als Christen keine Angst haben müssen und was das „Endspiel" für uns bedeutet. Es geht nicht um Anlageberatung oder politische Mobilisierung, sondern um die Einordnung der Zeitzeichen und die Ermutigung, fest auf dem prophetischen Wort zu stehen. Weiterführende Links & Playlists: Mehr zur Offenbarung (Playlist) Das nächste Ereignis: Die Entrückung (Playlist): Warum wir als Christen nicht durch die große Trübsal gehen und was die Bibel über die Entrückung lehrt
In dieser Episode spricht Manuel Grossmann, Gründer von Amino Collective, über die Evolution des Healthcare- und Bio-Investments in Europa. Er teilt, warum Europa trotz exzellenter Wissenschaft nur sehr wenige 500M+ Firmen in dem Sektor in der EU gibt, wie AI den größten Impact der nächsten 50 Jahre haben wird und warum themenspezifische Fonds die Zukunft sind. Was du lernst: Investment-Strategie: Thesen-getriebenes Investieren Die Balance zwischen Science & Business Warum Spezialisierung wichtig ist Wissenschaft & Unternehmertum: Die Rolle von Universitäts-Spinouts Wie man wissenschaftliche Teams aufbaut Der richtige Mix aus Skills Venture Capital Evolution: Warum kleine Fonds oft besser sind Die Zukunft des VC-Modells Management Fee vs. Carry Europas Chancen: München vs. Berlin als Hubs Die Transformation des Ökosystems Warum Europa jetzt durchstarten kann ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://stan.store/fabiantausch Mehr zu Manuel: LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/manuel-grossmann Website: https://www.aminocollective.com/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/ Kapitel: (00:00:00) Die Vision von Amino Collective (00:15:20) Healthcare & Bio Innovation (00:33:40) Universitäts-Spinouts & Wissenschaftler (00:47:15) Portfolio-Management & Strategien (01:02:00) Venture Capital Evolution (01:10:30) Europas Potenzial (01:24:00) Ausblick & Chancen
Im neuen Podcast spricht Michél mit dem Director des weltweit bekanntesten Architekturbüros: Patrik Schumacher von Zaha Hadid Architects. Es geht um Patriks Weg nach London, seine Zusammenarbeit mit Zaha Hadid und den Aufstieg des Büros in die Liga der Top-Büros weltweit. Außerdem klären wir die Frage, wie KI die Architektur beeinflusst. __________________________________________________ Die Themen des DIGITALWERK-Podcast mit Patrik Schumacher im Überblick: 00:00 – Darum gehts in der Folge 05:37 – Arbeiten für 400 Pfund im Monat 09:05 – Starstatus ohne ein gebautes Projekt 15:03 – Der Durchbruch mit Rom & Wolfsburg 19:57 – Explosives Wachstum in Dubai & China 23:14 – Risiko, Selbstbewusstsein und Marke 31:46 – Flughäfen, Megaprojekte und Weltmacht 36:30 – KI, Forschung und Parametrismus 48:12 – Wie wir in Zukunft leben werden 54:35 – Warum Europa architektonisch stagniert
Vielleicht haben die heutigen Probleme Europas ihren Ursprung weniger in der aktuellen Politik, als im fehlenden historischen Gedächtnis der europäischen Gesellschaften, meint der Althistoriker Prof. Dr. Michael Sommer (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). In seiner Keynote vor jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Italien, Polen, Deutschland und Frankreich plädiert er für eine neu intensivierte Auseinandersetzung mit der griechischen und römischen Antike, die er als unverzichtbares Reservoir der nationenübergreifenden Sinnstiftung ansieht. Dabei veranschaulicht Professor Sommer, an drei historischen Lektionen zur Bündnisfähigkeit, zum Aufstiegsversprechen und der Elitenkontrolle, wie sich aus dem antiken Erbe Einsichten für die Zukunft des Kontinents gewinnen lassen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sommer_mehr_antike_wagen
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Daily Snippet vom 15.12.2025 4.000 Dollar für ein WM Finalticket klingt für viele nach Wahnsinn. Für den US Markt ist es etwas ganz anderes. Im neuen Dailysnippet erkläre ich, warum Europa diese Preise emotional bewertet, Amerika sie rational bezahlt und warum genau diese Denkweise auch beim Investieren über Erfolg oder Frust entscheidet —— Hier geht es zum Blog: https://www.julianhosp.com/de/blog/daily-snippet-15-12-2025 —— Folge mir für ehrliche Finanz-Einblicke! Montag bis Freitag: Dein persönliches Finanz-Audio. Kompakt, klar und mit den wichtigsten Marktinfos für deinen Vorsprung:
Ihr Herz schlägt für Europa und sie stehen für Frieden, Wohlstand und Demokratie ein: Europa-Experte Gerald Kraus und seine Tochter Francesca wollen die Menschen wachrütteln und sensibilisieren für den Wert des Zusammenhalts in der EU. Warum Europa eines der größten politischen Wunder ist, warum Pessimismus uns allen schadet und wie wir mutig die Zukunft gestalten können, das besprechen die beiden mit Thorsten Otto.
David Schreiber, ehemals Stripe & Trade Republic, heute Gründer von Duna, spricht über die Kunst der Produktentwicklung. Er teilt, warum europäische und amerikanische Produktphilosophien unterschiedlich sind, wie man zwischen Vision und Pragmatismus balanciert und warum Europa der ideale Standort für komplexe B2B-Infrastruktur ist. Was du lernst: Produktphilosophie Unterschiede zwischen B2C und B2B US vs. EU Denkweisen Vision vs. Pragmatismus Go-to-Market Co-Development als Strategie Die richtigen ersten Kunden Warum Vertrauen entscheidend ist Pricing & Value Business Case basiertes Pricing Success-Based Modelle Wie man NRR richtig denkt Product Market Fit Segmentierung & Geografie Von "Gut genug" zu "Magic" Warum PMF mehrdimensional ist Alles zu Unicorn Bakery: https://stan.store/fabiantausch Mehr zum Gast: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ds-berlin/ Website: https://duna.com/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/ Kapitel: (00:00:00) Intro: Produktentwicklung in der KI-Ära (00:02:12) Was macht ein richtig gutes B2B-Produkt aus? (00:04:44) US vs. Europa: Unterschiedliche Produktphilosophien (00:08:23) Von der Vision zur Realität: Der richtige Ansatz (00:12:59) Wie KI die Produktentwicklung fundamental verändert (00:17:12) Der Burggraben-Mythos: Wie baut man heute Wettbewerbsvorteile? (00:38:09) Dune: Von der Idee zur Identitäts-Infrastruktur (00:49:14) Die ersten Kunden: Zwischen Weihnachten und Launch (00:59:24) Co-Development als Go-to-Market Strategie (01:04:43) Pricing-Philosophie: ROI statt versteckte Gebühren (01:18:32) Product-Market Fit ist nicht binär (01:21:23) Die nächsten 3 Jahre: Vom Produkt zum Netzwerk (01:24:45) Warum Europa der richtige Ort für bestimmte Businesses ist
In einem tiefgreifenden Gespräch zwischen Markus Eggert und Stefan Werhahn diskutieren beide über die gegenwärtigen Herausforderungen und Chancen Europas. Werhahn, als Enkel von Konrad Adenauer, reflektiert über die Entwicklung der Europäischen Union und betont die Notwendigkeit, dass Europa eine einheitliche Stimme finden muss, um globalen Herausforderungen zu begegnen. Er macht deutlich, dass Europa sich an einem entscheidenden Wendepunkt befindet, an dem die Fähigkeit, als Einheit aufzutreten, von größter Bedeutung ist, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und den Schutz der europäischen Grenzen. Eggert wirft die Frage auf, warum diese Erkenntnis erst jetzt entsteht. Werhahn verweist auf langfristige Überlegungen, zitiert Gründungsväter wie Robert Schumann und betont die Möglichkeit, durch sektorale Zusammenarbeit in Bereichen wie Sicherheit und Digitalisierung eine schnellere und effizientere europäische Integration zu erreichen. Dabei plädiert er für ein neues, sektorales Zusammenarbeiten innerhalb der EU, um gezielt voranzukommen und gleichzeitig den Einstieg für andere Mitgliedsstaaten zu ermöglichen. Ein zentrales Thema ihrer Diskussion ist die geopolitische Situation, in der populistische Bewegungen und der Einfluss von Großmächten wie China, Russland und den USA eine zunehmend besorgniserregende Rolle spielen. Werhahn erörtert die Gefahren der Abhängigkeit von äußeren Kräften und argumentiert für die Schaffung eines eigenständigen europäischen Sicherheitsbundes, um diese Abhängigkeit zu verringern. Er sieht dabei auch die Notwendigkeit, die europäische Resilienz zu erhöhen, um unabhängig und stabil zu bleiben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Migration und Integration. Eggert bringt seine Erfahrungen in Gießen ein, wo er die Herausforderungen und Chancen der Integration von Migranten beleuchtet. Werhahn stimmt zu, dass eine sinnvolle Regelung für die Flüchtlingsströme dringend erforderlich ist und betont die Notwendigkeit, Fachkräfte schnell zu integrieren, um einen produktiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Diese Thematik verknüpft er mit der globalen Division der Arbeit und dem unvermeidlichen Trend, dass in Zukunft viele Menschen aus verschiedenen Gründen nach Europa kommen werden. Während des Gesprächs reflektieren sie auch über die gesellschaftliche Verantwortung der Politik. Eggert äußert seine Besorgnis darüber, dass die bürgerlichen Parteien an Visionen und konkreten Zukunftsperspektiven mangeln. Werhahn unterstützt diese Sichtweise und hebt hervor, dass die Politik den Bürgern Strategien und Lösungen für die Zukunft anbieten muss, um Vertrauen zurückzugewinnen und die Gesellschaft zu einen. Darüber hinaus diskutieren sie das enorme Potenzial Europas als kulturelles und innovatives Zentrum, das durch gegenseitigen Austausch und Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten gestärkt werden könnte. Werhahn spricht auch über die Bedeutung einer gemeinsamen europäischen Identität, die durch erfolgreiche Projekte und Initiativen gefördert werden kann. Abschließend betonen beide die Notwendigkeit einer Stärkung der Medienlandschaft in Europa, die eine gemeinsame europäische Stimme fördern sollte. Werhahn sieht die digitale Vernetzung als Chance, Sprachbarrieren zu überwinden und den Austausch zwischen den Kulturen zu vertiefen. Das Gespräch schließt mit der Erkenntnis, dass ein starkes und vereintes Europa entscheidend ist, um in einer globalisierten Welt erfolgreich zu bestehen, und dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, diese Vision zu verwirklichen.
Europa steht am sicherheitspolitischen Abgrund und befindet sich bereits mitten in einem hybriden Krieg. Das betont auch Militärexperte Markus Reisner. Während sich die globalen Machtverhältnisse verschieben, geraten europäische Staaten zunehmend ins Fadenkreuz von Drohnenangriffen, Cyberattacken und gezielter Desinformation. Die neue Realität des Krieges ist da – aber handeln wir schnell genug?
Carsten Puschmann spricht mit Robin Lauber und Christian Angermayer über ein fundamentales Problem für europäische Startups: Kapital fließt dorthin, wo es sich am leichtesten in Cash zurückverwandeln lässt. In einem offenen, praxisnahen Gespräch erklären sie, warum Retail-Liquidität, smarte Domicile-Entscheidungen und nordische Börsen (insbesondere Schweden) heute oft der realistischere Weg für Small/Mid-Caps sind — und wie Gründer ihre Gesellschaft, Story und CEO-Kommunikation frühzeitig darauf ausrichten sollten. Mit konkreten Cases (Equity-Release, E-Commerce, Roll-up, Entertainment) und einer klaren Roadmap für erste Listings.Wir reden über:
Zuerst waren es die Niederländer, die mit ihren Schiffen die Welt besiegelten und den Welthandel kontrollierten. Dann folgten Franzosen und Engländer, die Kolonialreiche errichteten und Handelswege militärisch absicherten. Europa war über Jahrhunderte das Zentrum ökonomischer und politischer Macht,...
Verteidigungsminister Boris Pistorius will bis 2030 35 Milliarden Euro für eine neue Sicherheitsarchitektur im All bereitstellen. Juliana Süß erklärt, warum der Weltraum entscheidend für Sicherheit und Verteidigung auf der Erde ist und wie Europa künftig unabhängiger von den USA werden kann.
Seit nunmehr fast vier Jahren führt Putins Russland einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Europa unterstützt die Verteidigung der Ukraine zwar, bremst aber auch immer wieder. Warum Europa sich schwächer gibt, als es eigentlich ist, warum ein aggressiver Staat wie Russland nicht mit Zugeständnissen gebremst werden kann und welche Potenziale die Staatengemeinschaft hat, um Putin zu stoppen, das erklärt der deutsche Sicherheitsexperte Nico Lange
In dieser Folge geht es um zwei zentrale Themen, die Wirtschaft und Politik aktuell prägen: Die Lage der US-Wirtschaft unter Donald Trump – und der Kampf Europas um digitale Souveränität im Zahlungsverkehr.Sandra Ebner, Senior Economist bei Union Investment, analysiert:Warum der US-Konsum stark bleibt, aber der Arbeitsmarkt erste Schwächesignale zeigtWie sich Trumps Einwanderungspolitik negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirktWelche Rolle die Fed in diesem Spannungsfeld spielt – und warum Zinssenkungen nicht die Lösung aller Probleme sindOb das Vertrauen in US-Institutionen schwindet – und was das für Kapitalmärkte und den Dollar bedeutetChris Scheuermann, Deutschlandchef der European Payment Initiative (EPI), erklärt:Warum Europa eigene Lösungen wie „Vero“ im Zahlungsverkehr brauchtWie Banken sich aus der Abhängigkeit von Visa, Mastercard & PayPal lösen wollenWas Vero anders macht – und warum es für Banken und Nutzer attraktiv istWie die Expansion in neue Märkte und der Einstieg in den Onlinehandel geplant istAußerdem in der Folge:SAP ist das Investment der Woche – Die Aktie steht unter Druck, doch Analysten sehen Potenzial. Warum der Fokus auf KI ein echter Wachstumstreiber sein könnte und wieso SAP ein zentraler Baustein europäischer Tech-Souveränität ist.Vielen Dank fürs Zuhören! Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?Kontaktinformationen unter:LinkedInWebpageBleiben Sie dran für weitere spannende Inhalte!
In dieser Folge geht es um zwei zentrale Entwicklungen, die Wirtschaft und Politik in Europa nachhaltig prägen: Technologische Transformation und globale Machtverschiebungen.
Es war kein Deal, es war ein Akt der Verzweiflung. Donald Trump hat sich mit der EU auf neue Zölle geeinigt. Warum Europa einknickte, was die deutsche Wirtschaft und vor allem die Autobauer jetzt fürchten – und warum selbst US-Verbraucher diesen „Deal“ teuer bezahlen. Über das Handelsgeschick der europäischen Delegation und die Konsequenzen des Abkommens sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit Brüssel-Korrespondent Stefan Beutelsbacher. Außerdem ordnet Außenpolitik-Redakteurin Lara Jäkel Trumps Probleme mit dem Paramount-Konzern ein, die sich sukzessive zu einem handfesten Konflikt mit Hollywood entwickeln. Redaktion: Antonia Beckermann, Wim Orth Produktion: Serdar Deniz US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Donald Trump wurde von 77,3 Millionen Amerikaner:innen gewählt – das sind gerade einmal 0,9 Prozent der Weltbevölkerung. Und doch entfaltet er mit seiner „America First“-Politik eine Wirkkraft, die globale Allianzen, Handelswege und politische Prinzipien ins Wanken bringt. Was bedeutet das für Europa, die NATO und andere internationale Partner? Und wie reagiert die Welt auf einen politischen Stil, der mehr auf Erpressung als auf Kooperation setzt? Darüber diskutieren in dieser Folge Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen und Ulf Röller. Sie analysieren, wie unterschiedlich Länder wie Kanada, Russland oder Israel auf Trump reagieren, warum Europa trotz aller Erkenntnis so schwer ins Handeln kommt – und ob es überhaupt noch eine strategische Antwort auf das Phänomen Trump gibt. Wie viel Kritik kann und muss man äußern, ohne sich selbst moralisch zu überheben? Und was wäre nötig, um die internationale Ordnung auf eine neue Grundlage zu stellen? Außerdem: Warum Europa mehr Mut braucht, eigene Interessen zu vertreten – und weshalb man selbst bei Trump'schem Dilettantismus nicht auf ein Happy End setzen sollte. Hörempfehlung: „Militär und Macht – die Analyse von ZDFheute“ https://open.spotify.com/show/4V6mTyydOV39yWOfiOUr4I?si=bfc55b8583d244c2 ___ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Luca Kaduk & Fabio Lautenschläger Executive Producer:innen: Su Holder & Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach ZDF Produktion: Linda Kleemann und Ulrike Schork
US-Präsident Trump hat sich unlängst darüber aufgeregt, dass in den USA überall deutsche Autos rumfahren, in Europa aber kaum amerikanische gekauft werden. Zu Recht?
US-Präsident Trump lobt die „ausgezeichnete“ Atmosphäre seines Telefonats mit Putin. Das sollte misstrauisch machen: Der Kreml-Chef umschmeichelt offenbar den Narzissten im Weißen Haus.
Donald Trumps Drohung, Kanada zum 51. Bundesstaat zu machen, hat eine Welle aus Patriotismus und Boykott ausgelöst. Kurz vor der wichtigen Neuwahl sortiert sich das Land neu. Kann es aber auch ein Hoffnungsträger für Europa sein?
Donald Trumps Drohung, Kanada zum 51. Bundesstaat zu machen, hat eine Welle aus Patriotismus und Boykott ausgelöst. Kurz vor der wichtigen Neuwahl sortiert sich das Land neu. Kann es aber auch ein Hoffnungsträger für Europa sein?
Sende uns Deine NachrichtIn dieser inspirierenden Solo-Folge spricht Norman Müller über eine visionäre Idee: Ein persönlicher KI-Agent für jeden Menschen – von Geburt an bis über den Tod hinaus.
Aus Sicht des EU-Parlamentariers Axel Voss dürfen Entscheidungen über Menschen nicht von Künstlicher Intelligenz getroffen werden. Europa müsse Werte mit Technologie verbinden – möglichst schneller als andere. Linß, Vera www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Der Ukrainekrieg zeigt es deutlich: Ein dichtes Netz aus Satelliten kann für Streitkräfte entscheidend sein - aber auch zu gefährlichen Abhängigkeiten führen. Deshalb will Europa seine eigene Versorgung mit Informationen aus dem All massiv ausbauen. Urban, Karl www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
von Anna Wallner. Donald Trump hat die Ukrainehilfe gestoppt und die EU muss sich etwas überlegen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht eine "Ära der Aufrüstung" für die EU kommen. EU-Ressortleiter Michael Laczynski analysiert die Vorschläge der Kommissionspräsidentin und sagt: "Die Aufrüstung wird viel Geld kosten." Wir reden über die Rolle Englands bei der Ukrainehilfe und was beim EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag passieren könnte. Und er warnt: "Es ist nicht so, dass wir in der EU nichts drauf haben."
Der beispiellose Eklat im Weißen Haus erschüttert die transatlantischen Beziehungen: Der Druck auf Selenskyj ist unermesslich und Europa steht vor der Frage – Trump folgen oder sich widersetzen? Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter www.t-online.de/tagesanbruch Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag, am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Warum Europa eigene Trägersysteme, Satelliten und Raumfahrttechnologien braucht
Vor einigen Tagen haben Pfarrer Rainer Maria Schießler und EU-Politiker Manfred Weber in einem ergreifenden Gespräch über die Zukunft Europas und die bevorstehenden EU-Wahlen gesprochen. Warum Europa nicht nur für den Politiker heute mehr als je zuvor von Bedeutung ist, hören Sie in der neuesten Folge von Schießlers Woche
Die Taliban machen Ernst und gehen rigoros gegen den Mohnanbau vor. Das habe vor allem für die Kleinbauern Konsequenzen, wirke sich aber auch auf den Drogenmarkt in Europa aus, erzählt Ulrich Schwerin im Podcast. Heutiger Gast: Ulrich Schwerin, Auslandsredaktor Host: Sebastian Panholzer Produzent: David Vogel Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/international/afghanistan-die-taliban-machen-ernst-mit-verbot-des-mohnanbaus-ld.1742957 Hörerinnen und Hörer von «NZZ Akzent» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: nzz.ch/akzentabo»
Der Bundestag hat nach langem Streit das Heizungsgesetz verabschiedet. Außerdem: Warum Europa bei der Taurus-Lierfung an die Ukraine keine Zeit verlieren sollte.