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„Aus Fehlern kann man lernen“, heißt es. Aber das ist oft einfacher gesagt als getan. Denn Fehler tun weh, stören unseren Perfektionismus, erzeugen Angst vor Scham und Blamage. Gerade in unserer Leistungsgesellschaft gilt Scheitern noch immer als Makel, über den man lieber schweigt. Warum ist das so? Können wir lernen, offener mit Fehlern umzugehen und was würde das verändern? Über persönliche Krisen, politische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen und die Frage, warum eine echte Fehlerkultur so schwer ist, spricht Barbara Pieroth mit der Autorin und Speakerin Melanie Amelie Opalka, dem Politikberater und Publizisten Martin Fuchs, der Bloggerin und Unternehmerin Béa Beste und mit Jutta Stahl, Professorin für Psychologie an der Uni Köln. Podcast-Tipp: Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast So nicht! - Wie Feedback konstruktiv gelingt Wie gelingt Feedback und wie nimmt man Kritik an? Eine wertschätzende Feedbackkultur braucht psychologische Sicherheit in Teams. Gutes Feedback kann Menschen weiterbringen. Ein Podcast von Sofie Czilwik. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5c915df5d1a1c332/
Was passiert, wenn Russland die NATO angreifen würde und damit auch Deutschland? Und wie wahrscheinlich ist das überhaupt? Darüber spricht Host Kai Küstner mit dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady. Der Österreicher hat ein Szenario entwickelt, das in den Jahren 2028 und 2029 spielt. Am Anfang steht eine lange Phase der hybriden Kriegsführung, also Sabotageaktionen, Desinformationskampagnen, Anschläge. Darauf folgt ein konventioneller Angriff Russlands auf Litauen. Schon bald könnte dann Deutschland, die Logistikdrehscheibe der NATO, im Visier der russischen Armee sein. Vorbereitet, so Gady, sei unser Land darauf nicht. Was die aktuelle Lage in der Ukraine angeht, so glaubt der Politikberater eher nicht an einen Waffenstillstand im Jahr 2026.Stefan Niemann berichtet vom Stand der Verhandlungen im Iran-Krieg. Im Gespräch ist eine Einigung darauf, die Waffenruhe um 60 Tage zu verlängern. Der Iran solle die Straße von Hormus wieder öffnen, aber vorher alle gelegten Seeminen beseitigen. Im Gegenzug gäben die USA ihre Blockade der iranischen Häfen auf. Außerdem erkläre der Iran, nicht nach einer Atombombe zu streben. Während der verlängerten Feuerpause würden beide Kriegsparteien in Nuklearverhandlungen einsteigen, heißt es. US-Präsident Trump habe sich nun einige Tage Zeit erbeten, um über eine Annahme der Absichtserklärung nachzudenken. Aus Teheran gibt es noch keine Reaktion.Der ukrainische Präsident fordert in den USA und Europa mehr Unterstützung für die Luftverteidigung seines Landes. Schweden wird neue Gripen-Kampfflugzeuge verkaufen und ältere Modelle spenden. Bei russischen Drohnenangriffe auf die Ukraine ist auch ein rumänisches Wohnhaus im Grenzgebiet getroffen worden, es gab Verletzte. Bukarest wirft Russland eine Eskalation des Krieges vor und hat die NATO informiert.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Militäranalyst Franz-Stefan Gadyhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3270222.htmlBuchtipp: “Überfall - Wenn der Krieg zu uns kommt” von Franz-Stefan Gadyhttps://www.styriabooks.at/shop/gesellschaft-geschichte/ueberfall/Der “vergessene” Krieg in Gaza?https://www.tagesschau.de/ausland/asien/lebensmittel-preise-gaza-100.htmlPodcast-Tipp: “Nah dran” über die Grundausbildung bei der Bundeswehrhttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:dd79145ab6f346da/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Abgesagte US-Raketenstationierung: Die Friedensbewegung freut sich und warnt. Die deutsche Politik und ihre Medienlakaien planen schon Ersatz.Ein Kommentar von Tilo Gräser.Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat Berichten zufolge beschlossen, nun doch keine neuen Mittelstrecken- und Hyperschallwaffen in diesem Jahr in Deutschland zu stationieren. Die sollten in diesem Jahr kommen, wie der ehemalige US-Präsident Joseph Biden gemeinsam mit dem damaligen deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Rande des NATO-Gipfels am 10. Juli 2024 in Washington bekanntgegeben hatte. Es geht dabei um landgestützte SM-6 Raketen, „Tomahawk“-Marschflugkörper und Hyperschallraketen LRHW (Long-Range Hypersonic Weapons) „Dark Eagle“ mit Reichweiten weit nach Russland hinein. Den Meldungen nach hatte das US-Kriegsministerium Pentagon am Freitag erklärt, das für die Stationierung der neuen Waffen notwendige Bataillon nicht nach Deutschland zu entsenden. Das steht demnach in Verbindung mit der Entscheidung von Trump, etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.Angeblich soll das eine Reaktion auf Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz sein, der vor einigen Tagen erklärt hatte, die USA würden vom Iran „gedemütigt“. Ein hochrangiger Pentagon-Beamter sagte dazu laut der britischen Zeitung The Guardian, die jüngste deutsche Rhetorik sei „unangemessen und nicht hilfreich“ gewesen. Die Entscheidung über den Truppenabzug und die Nichtstationierung der Einheit für die geplanten US-Mittelstrecken- und Hyperschallwaffen mit Reichweiten bis nach Russland, dürften wenig mit dem verbalen Theater zu tun haben. Solche Schritte werden meist langfristig vorbereitet und haben auch gewichtigere Gründe. Einer dürfte sein, dass die USA seit Längerem ihre militärischen Kräfte auf eine mögliche Auseinandersetzung mit China konzentrieren und sie deshalb nach Asien verlegen. Die Rücknahme der Stationierung der neue US-Waffen kann auch ein Zeichen an Russland sein. Trump hatte mehrfach angekündigt, ein besseres Verhältnis zu Moskau anzustreben. Möglicherweise nutzt er dafür etwas, was er aus anderen Gründen sowieso vorhatte.Westliche Politiker sowie mit ihnen verbundene Politikberater und Medien wie die Zeitung Financial Times behaupten nun, Europa sei durch die nicht-stationierten US-Waffen gegen mögliche russische Angriffe „ungeschützt“. Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter hat die Nicht-Stationierung der US-Langstreckenwaffen gegen Russland in Deutschland als „Riesenfehler“ bezeichnet. Der Verzicht der USA, (angeblich) konventionelle Mittelstreckenraketen zu stationieren, um einer behaupteten nuklearen Bedrohung aus Russland entgegenzuwirken, sei „viel gravierender“ als der angekündigte Abzug Tausender US-Soldaten. „Wir schwächen uns damit“, sagte der CDU-Hardliner und Kriegstreiber (der nicht anders bezeichnet werden kann) am Montag im ARD-Morgenmagazin. Er will nun gemeinsam mit der Ukraine bis 2030 eine „Alternative“ entwickeln, um Russland weiter „abschrecken“ zu können....https://apolut.net/deutschland-ohne-dark-eagle-weniger-gefahrdet-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Thema: Die Koalition hat sich grundsätzlich auf das Doppelbudget geeinigt – sie will gut 5 Milliarden einsparen.
Thema: Die Koalition hat sich grundsätzlich auf das Doppelbudget geeinigt – sie will gut 5 Milliarden einsparen.
Angesichts multipler Krisen fällt es vielen Menschen schwer, beim Thema Klimaschutz hoffnungsvoll zu bleiben. Dabei können zahlreiche Entwicklungen Mut machen – von rasant fallenden Preisen bei den erneuerbaren Energien über technologische Fortschritte bei Speichern und Wärmepumpen bis hin zu einem weltweit wachsenden Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. In dieser Folge spricht Dr. Michael Jakob, Forscher und Politikberater mit Schwerpunkt auf Klimaschutz in Entwicklungsländern und politischer Ökonomie der Klimapolitik, gemeinsam mit Jacqueline Klingen, Researcherin im Forschungsbereich Energiewende International am Wuppertal Institut, über die Bedeutung von Hoffnung in der Klimakrise. Klingen stellt drei wissenschaftliche Perspektiven auf Hoffnung vor, während Jakob für einen pragmatischen Optimismus plädiert, der die eigene Handlungsfähigkeit herausstellt. Gemeinsam diskutieren die beiden, wie sich ein realistischer Blick auf Kipppunkte und verfehlte Klimaziele mit einer zuversichtlichen Haltung verbinden lässt, warum jede eingesparte Tonne CO2 zählt und welche Rolle persönliche Entscheidungen, berufliches Engagement und gesellschaftliche Skalierungseffekte dabei spielen können. Mehr Informationen zum Buch "Gute Gründe für Klimaoptimismus" (de) von Michael Jakob: https://link.springer.com/book/9783658506889 Mehr Informationen zum Buch "Earth for All Deutschland" vom Wuppertal Institut: https://www.oekom.de/buch/earth-for-all-deutschland-9783987261114 *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: zukunftswissen_fm@wupperinst.org und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum Musikrechte: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Friebe, Matthias www.deutschlandfunk.de, Sport am Feiertag
Friebe, Matthias www.deutschlandfunk.de, Sport am Feiertag
The Future of Power - Der Geopolitik-Podcast von Agora Strategy
In dem Agora Strategy Group Geopolitik-Podcast „The Future of Power“ lädt Dr. Timo Blenk (CEO) monatlich Entscheidungsträger aus Diplomatie; Wirtschaft; Politik und Militär ein, um aktuelle geopolitische Entwicklungen zu diskutieren. Über die Einflüsse dieser zu informieren und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, ist der Kern dieses Projekts. Diesen Monat zu Gast ist Dr. Cornelius Adebahr, unabhängiger Politikberater und Editor-in-Chief unseres hauseigenen Thinktanks, des Agora Strategy Institutes! In der 39. Folge unseres Podcasts analysieren Dr. Blenk und Dr. Adebahr den Krieg im Iran und sprechen über die involvierten Akteure, die Rolle Europas sowie die Folgen für die Weltwirtschaft. Die wichtigsten Themen des Monats Theokratischer Vielvölkerstaat: Geschichte und Fähigkeiten des Iran Ölregion im Fokus: Reaktion der Golfstaaten und langfristige wirtschaftliche Effekte Zukunft? Festigung des Regimes oder Zerfall in einen Bürgerkrieg Hausmitteilungen Alle weiteren Folgen des Podcasts „Agora Strategy Group“ Webauftritt „Agora Strategy Group“ bei LinkedIn Aktuelle Projekte, Veröffentlichungen & Veranstaltungen des Agora-Strategy-Teams Agora Institute Executive Mitgliedschaft Agora Strategy Report: Another Financial Crisis “Made in the USA”? How Debt, Tariffs, Crypto and AI Converge with War Agora Strategy Report: War with Iran 2.0: Scenarios and Implication Agora Strategy Report: EU-India Relations: Rising from the Shadow of Great Power Competition?
Thema: Donald Trumps Rede an die Nation
Thema: Donald Trumps Rede an die Nation
Was suchen ICE-Beamte bei den Olympischen Winterspielen in Italien? Das fragen sich nicht nur der Bürgermeister Mailands und andere aus der italienischen Politik, das fragt man sich auch in der Schweiz. Auch, weil die brutalen Bilder aus Minneapolis allgegenwärtig sind. Wir ordnen ein. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Thomas Greven, Privatdozent für Politikwissenschaft am John-F.-Kennedy-Institut Berlin, Autor und Politikberater. ____________________ Links: - ICE-Proteste in Los Angeles: Was steckt hinter dieser US-Behörde? https://www.srf.ch/audio/news-plus/ice-proteste-in-los-angeles-was-steckt-hinter-dieser-us-behoerde?id=AUDI20250610_NR_0032 ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
In dieser Episode von Auch das noch? ist Robert Peters unser Gast. Der Historiker und Politikberater hat im politischen Berlin ein Buch zur Krise der Selbstwirksamkeit recherchiert. Er sagt: Wir haben die Überzeugung verloren, in der Lage zu sein, das, was notwendig ist, auch zu tun. So hat er es in vertraulichen Gesprächen von vielen politischen Entscheidern – etwa Spitzenbeamten und früheren Kabinettsmitgliedern – gehört. Stattdessen sei da oft ein Gefühl der Ohnmacht. Aber nur, wer mit den Herausforderungen seiner Zeit umzugehen versteht, kann eine gute Zukunft gestalten. Was sagt als sein Befund von der "Selbstwirksamkeitskrise" über Deutschlands Entscheider aus und über das ganze Land? Warum ist das Gefühl von Selbstwirksamkeit angesichts der multiplen Krisen so wichtig? Und wie erlangt man es zurück? Das sind die Fragen, die wir Peters stellen. Weitere Links zur Folge und zum Thema Selbstwirksamkeitskrise finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Thema: Rücktrittsaufforderungen an Harald Mahrer werden lauter
Thema: Rücktrittsaufforderungen an Harald Mahrer werden lauter
Luhmanns Hypothese lautet, dass Politik und Recht zwei autonome, operativ geschlossene Funktionssysteme sind. In Abschnitt IV untersucht er hierfür weitere Anhaltspunkte. So geht er der Frage nach, wie Lobbyismus zu bewerten ist: Wie hoch ist der Einfluss von JuristInnen auf das politische System? Anmerkung: Das ist heute besser erforscht als zur Entstehungszeit des Buches vor rund 30 Jahren. In vielen Ländern gibt es Lobbyregister. Mit Studien belegen Nicht-Regierungsorganisationen regelmäßig, mit welchen Lobby-Etats Interessenverbände Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen. In Deutschland z.B. LobbyControl, auf EU-Ebene das Corporate Europe Observatory. Nicht selten werden ganze Textpassagen von externen »ExpertInnen« in Gesetzestexte übernommen, teils im Wortlaut. Ohne Zweifel ist der »legislative Fußabdruck« heute besser dokumentiert als in den 1990er-Jahren. Hauptauftraggeber für juristische (Lobby-)Aktivitäten sind Wirtschaftskonzerne, allen voran die Finanzlobby. Die Erforschung von Kontaktnetzwerken hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Netzwerk- und Diskursanalysen nehmen zu. Luhmanns Frage ist jedoch: In welchem Funktionssystem wird der juristische Einfluss tatsächlich wirksam? Die Entscheidung, einen von JuristInnen verfassten Text in ein Gesetz zu übernehmen, ist eine politische. Das Risiko, damit womöglich gegen geltendes Recht zu verstoßen, trägt der Gesetzgeber allein. JuristInnen mögen die Texte entworfen haben. Die Frage ist jedoch, ob sie überhaupt politische Kontakte pflegen. Häufig vermitteln »Politikberater« die juristische Expertise an die Politik weiter. Ausschlaggebend sind persönliche Beziehungen, um überhaupt Kontakt in Entscheidungskreise des politischen Systems zu erlangen. Juristische Expertise wird natürlich vorausgesetzt. Entscheidend ist jedoch, wie gut ein Akteur mit der Politik vernetzt ist. Eben da setzen LobbyistInnen an. Für die Politik ist zudem die Frage wichtig: Welche Bedeutung hat ein Interessenträger, der JuristInnen beauftragt mit dem Ziel, politischen Einfluss zu nehmen? Eine derartige »Verwendung« von Anwälten ist jedenfalls eher dem politischen System zuzuordnen als dem Rechtssystem. Kurz, der bloße Status »Jurist« ist als alleiniges Kriterium nicht aussagekräftig genug. Man kann damit eine Kommunikation nicht zweifelsfrei Politik oder Recht zuordnen. Wären Politik und Recht eine Einheit, müsste es umgekehrt denkbar sein, dass rechtsdogmatische Erfindungen innerhalb der Parteipolitik zum Thema werden können. Anhand der juristischen Beispielthemen »Anscheinsvollmacht« und »culpa in contrahendo« erscheint es jedoch unwahrscheinlich, dass der Gesetzgeber sich mit solchen juristisch zu entscheidenden Problemlagen befassen würde. Doch selbst wenn er es täte, ist anzunehmen, dass Gerichte derartige Problemstellungen systemintern weiterentwickeln würden. Nachdem der IV. Abschnitt die These von der operativen Geschlossenheit beider Systeme untermauert, will Luhmann im Folgenden überprüfen, ob diese These widerlegbar ist, sowohl von der politischen als auch von der rechtlichen Seite aus. Denn selbstverständlich sind die Kommunikationssysteme Politik und Recht füreinander offen – jedoch nur auf der kognitiven Ebene. Das bedeutet, beide Systeme sind füreinander Umwelt und nehmen jeweils Informationen aus der Umwelt auf. Verarbeitet werden solche »externen Fakten« jedoch systemintern, in operativer Geschlossenheit. Dies erfolgt anhand der inneren Codierung: Im Recht dreht sich alles um die Unterscheidungen von Recht/Unrecht sowie gleicher/ungleicher Fall. In der Politik läuft jede Entscheidung durch den Filter, ob sie mehr/weniger Macht bedeuten könnte. Dieses Verhältnis von operativer Geschlossenheit und kognitiver Offenheit bringt der Terminus »strukturelle Kopplung« zum Ausdruck. Strukturelle Kopplung wird in Kapitel 10 Thema sein. Darauf bereitet der IV. Abschnitt allmählich vor.
Ein politischer Berater und Schatzmeister einer kalifornischen Stadträtin führte eine pro-Peking-Website auf Chinesisch. Und er warb in Peking um Gelder, um Dissidentengruppen zu stören. Nun flog er auf.
Der gebürtige Niedersachse promovierte im Fach Politikwissenschaft, arbeitete als Journalist, schreibt Bücher und kommentiert aktuelle Vorgänge in Funk und Fernsehen. Vor allem aber berät er Ministerien, Behörden und Parteien.
Der gebürtige Niedersachse promovierte im Fach Politikwissenschaft, arbeitete als Journalist, schreibt Bücher und kommentiert aktuelle Vorgänge in Funk und Fernsehen. Vor allem aber berät er Ministerien, Behörden und Parteien.
Klaus-Peter Schmidt-Deguelle gilt als einer der einflussreichsten Politikberater in Deutschland. Mit Stefan Braun spricht er über die Reformen, die anstehen, und warum sich ihre Umsetzung oft über Jahre hinzieht.Im Gespräch geht es um die Frage, welche Strategien wirklich greifen, um Reformen durch- und umzusetzen. Schmidt-Deguelle zieht dabei Parallelen zur Agenda 2010 und erklärt, welche Lehren sich aus dieser Zeit ziehen lassen.Zentral ist auch die Rolle von Friedrich Merz: Welche Fehler aus der Vergangenheit sollte er unbedingt vermeiden – und welche Chancen hätte er, es diesmal besser zu machen?Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung Bei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath (laurence.donath@table.media) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der heutigen Sonderfolge sprechen wir mit Pervez Aly aus Pakistan, wir wollten verstehen wie sich das Leben in Pakistan in den letzten Jahren aufgrund der Klimakrise verändert hat. Pervez Aly ist Politikberater für Katastrophenvorsorge und Risikomanagement und er gründete Fridays for Future Pakistan. Zu Pervez Aly: https://linktr.ee/pervezalyhttps://www.instagram.com/_aka.aly/Wir freuen uns über euer Feedback und Kommentare zu den Themen der Folge direkt auf Spotify, auf Instagram, Twitter oder in unserem Podcast-Telegram-Kanal. Allgemeine Anregungen oder Fragen? Schreib uns! redaktion@klimanews-podcast.de. Die täglich wichtigsten Klima-Nachrichten-Artikel findest du außerdem in unserem Hauptkanal auf Telegram. Empfehle diesen Podcast weiter! Mehr Infos findest du hier.Redaktion & Moderation: Reka BleidtProduktion & Schnitt: Simon Blieske
Vom Soundbite bis zum Tiktok-Schnipsel - politische Kommunikation verändert sich rasant. Immer mehr polarisiert sie auch und richtet sich nur noch an die eigenen Follower. Mit gefährlichen Folgen für die inhaltliche Auseinandersetzung.
Alles außer Politik: Peter Filzmaier und Ali Mahlodji reden über Integration. „Wir sollten jedem Menschen in dieser Welt endlich mal das Gefühl geben, so wie du bist, bist du gut genug“, sagt der Unternehmens- und Politikberater. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das Thema:Beide sind in einem Gemeindebau aufgewachsen, jetzt stehen sie gemeinsam im Tonstudio: Ali Mahlodji und Peter Filzmaier. Er fragt ihn: „Was ist Integration?“ Mahlodji antwortet: „Der Raum, in dem jeder das Gefühl hat, ich werde gesehen und ich werde gehört und es ist okay so.“Diese 8. Episode von Alles außer Politik, der Podcastreihe mit Peter Filzmaier, ist die bisher persönlichste Folge. Während der Unternehmens- und Politikberater und der Politikwissenschaftler die Kriminalität von Ausländern besprechen, an den Fragen des Staatsbürgerschaftstests scheitern, die Anzahl der Ausländer in Österreich erraten und schließlich die österreichische Nationalhymne singen, ist die Frage, wofür es sich zu leben lohnt, das eigentliche Thema. Unser Gast in dieser Folge: Ali Mahlodji stammt aus dem Iran. Er war zwei Jahre alt, als er mit seinen Eltern über die Türkei nach Österreich flüchtete. Im Flüchtlingslager Traiskirchen aufgewachsen, habe er seine Karriere als „stotternder Schulabbrecher“ begonnen, schreibt er auf seiner Website über sich selbst. Er hatte über 40 verschiedene Jobs und verdankte seine erste Anstellung bei Sun Microsystems seiner Hartnäckigkeit. Doch die, sagt er, ist (anders als der Ort der Geburt) kein Zufall: „Ich hatte Glück, weil ich in meiner Jugend viel Liebe erfahren habe.“Er wurde berühmt durch seine Erfindung von whatchado.com, einer Video-Platform, wo berufstätige Menschen aller Sparten und jeder Hierarchie-Stufe erzählen, wie sie zu ihren Berufen gekommen sind. Heute hilft Mahlodji einzelnen Menschen, Organisationen, Institutionen und Unternehmen, sich weiterzuentwickeln. Vom Radiosender Ö1 als „Philosoph der Arbeitswelt“ bezeichnet, ist seine Hilfe sehr konkret: „Ich habe noch niemals eine Lebensgeschichte oder einen Menschen erlebt, der nicht das Potenzial hat, das eigene Leben zu leben.“ Der Podcast Alles außer Politik mit Peter FilzmaierIn „Alles außer Politik“ vollzieht der Politikwissenschaftler und Polit-Analyst Peter Filzmaier den Drahtseilakt im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten alles zu bereden und doch nicht bei der Politik anzustreifen. Gar nicht so leicht. Und doch ein weites Feld: Jeden 3. Donnerstag im Monat also Gespräche über Alltag, Leben, Philosophie, Kultur und neue Ideen abseits des Politzirkus.Was bisher besprochen wurde: Das Geld mit Gabriel FelbermayrDie Gesundheit mit Katharina Reich Der Marathon mit Julia Mayer Das Land mit Lisz Hirn Die Demokratie mit Oliver RathkolbDie Sicherheit mit Bruno HofbauerDie Durchsetzungsstärke mit Helga Rabl-StadlerDer Host, Peter FilzmaierPeter Filzmaier stammt aus Wien und ist der Politanalyst des Landes. Die Frequenz seiner Auftritte in den Nachrichtensendungen des ORF kann als Indikator für die Intensität einer politischen Krise dienen. Filzmaier formuliert dann im berühmten Schnellsprech präzise Einschätzungen zur Lage der Parteien und zum Urteil der Wähler. Der Politikwissenschaftler forscht und lehrt ansonsten an den Universitäten Graz und Krems, wo er Professuren für Politische Kommunikation sowie Politikforschung innehat. Und er ist Leiter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien. Alles außer Politik ist der einzige Podcast, in dem er nicht über Politik spricht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
17.08.2025 – Der Theologe und Publizist Dr. David Berger (www.philosophia-perennis.com), der Psychologe und Politologe Dr. Alexander Meschnig sowie der in Wien ansässige Politikberater und Analyst Robert Willacker diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die gigantische Zufriedenheit des Friedrich März mit seinen ersten hundert Tagen; über die gigantischen Anstrengungen der Anti-AfD-Journaille; über das gigantische Versagen der deutschen Verkehrsminister seit Jahrzehnten, mit dem sich Bahnchef Lutz dank üppiger Bezüge abfinden konnte; über den Besitz eines verfassungsfeindlichen Deko-Adlers sowie über den weltgeschichtlichen Handschlag zweier Staatsmänner in Alaska.
Grunwald, Maria www.deutschlandfunk.de, Interviews
Im Iran leben 90 Millionen Menschen. Doch gegen das kleine Israel ist das Militär des Mullah-Regimes "eklatant unterlegen": Die iranische Flugabwehr ist so gut wie handlungsunfähig. Die verbündeten Terrorgruppen Hamas und Hisbollah ebenfalls. Was macht der Führung in Teheran im Krieg mit Israel noch Hoffnung? Der Bau der Atombombe.Gast? Cornelius Adebahr, Politikberater und Analyst, Nahost-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)Moderation? Kevin SchulteSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Israel hat am 13. Juni iranisches Territorium massiv angegriffen. Die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu spricht von einem “Präventivschlag”, der vor allem der Atominfrastruktur im Iran schaden soll. Der Iran sei kurz davor gewesen, genug Uran anzureichern, um eine Atomwaffe zu erlangen. Viele Völkerrechtler bezweifeln allerdings, dass die akute Gefahr groß genug war, um einen Angriff Israels zu rechtfertigen. Der Iran schlug mit Raketen- und Drohnenangriffen zurück. Seitdem beschießen sich die beiden Seiten. Menschen sterben, Öl- und Gasanlagen brennen, Tausende Menschen versuchen Teheran zu verlassen, einige Atomanlagen im Iran sind schwer beschädigt worden. Eigentlich waren für das Wochenende weitere Verhandlungen zum Atomabkommen zwischen dem Iran und den USA geplant gewesen. Die liegen nun auf Eis. Ausgangspunkt der Kritik am iranischen Atomprogramm ist, dass es dem Iran als Unterzeichnerstaat des Atomwaffensperrvertrags nicht erlaubt ist, Atomwaffen zu besitzen. Im Land wird aber trotzdem Uran soweit angereichert, dass sich dies durch eine andere Nutzung als für den Waffeneinsatz nicht mehr rechtfertigen lässt. Da die Feindschaft mit Israel zu den Grundlagen der Islamischen Republik, dem im Iran herrschenden Regime, gehört, sieht sich Israel durch diese Entwicklung unter Bedrohung. US-Präsident Donald Trump reiste währenddessen überraschend früh vom G7-Gipfel in Kanada ab. Seine Sprecherin begründete die Abreise mit der Lage in Nahost. Wohin führt all das? Lassen sich die USA doch in den Konflikt hineinziehen? Welches Ziel verfolgt Israels Ministerpräsident Netanjahu? Wird sich im Iran nun etwas verändern? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Cornelius Adebahr, selbständiger Politikberater und Analyst in Berlin, Iran-Experte und seit 2006 für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik tätig. Cornelius Adebahr sagt, man könne hier bereits von einem Krieg sprechen. Dass die USA aber ein Interesse daran hätten, weiter in diesen Krieg involviert zu werden, das bezweifelt er. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 17.6.2025 um 17 Uhr.
Alexander Kähler spricht mit - Julia Reuschenbach, Politikwissenschaftlerin - Volker Resing, Cicero, Merz-Biograf - Kerstin Münstermann, Rheinische Post - Johannes Hillje, Politikberater
Bei der Bundestagswahl haben junge Wählerinnen und Wähler unterm Strich völlig anders abgestimmt als Menschen ab 25. Wir klären, warum vor allem AfD, Linke und BSW die Generation Z erreichen und warum diese Parteien im Wahlkampf so präsent im Netz unterwegs waren. Wir haben dazu mit dem Politikberater und Social-Media-Strategen Martin Fuchs gesprochen.
#206 | Wahl-Spezial zur Bundestagswahl mit Julius van de LaarJulius van de Laar ist Politikberater und Experte für US-Politik. Mit ihm schaut Alex auf die Bundestagswahl 2025. Welche Narrative setzen die Parteien? Welche Partei erlebt den "Wahlkampf aus der Hölle" und wieviel Trump steckt im Wahlkampf?Finde eine Geschäftsidee, die perfekt zu dir passt. Mach das 1-minütige Quiz auf www.digitaleoptimisten.de/quiz.Julius' Buchtipp: Die Politik von morgen / Join Politics: https://shorturl.at/k3pHfKapitel:(00:00) Intro(03:02) Was passiert gerade in den USA?(05:35) Wie strahlt die US-Politik in den deutschen Wahlkampf?(06:49) Elon Musk und DOGE(20:05 Welche Storys setzen die deutschen Parteien im Bundestagswahlkampf?(48:58) Was stimmt dich optimistisch?Mehr Infos:In dieser Episode diskutieren Alex und Julius Van De Laar die politischen Entwicklungen unter Donald Trump, insbesondere seine Executive Orders und den Kontrast zu Joe Bidens Administration. Sie beleuchten die Faszination für Aktionismus in der Politik, die Rolle von Elon Musk in der Regierung und die Herausforderungen des US-Haushalts. Zudem wird die globale Verantwortung der USA und der Einfluss auf die deutsche Politik thematisiert. In dieser Diskussion werden die aktuellen Wahlkämpfe in Deutschland analysiert, insbesondere die Strategien der CDU unter Friedrich Merz, die Rolle der AfD, die Herausforderungen der SPD und die Storytelling-Probleme der Grünen. Die Gesprächspartner vergleichen die Parteitage in Deutschland mit denen in den USA und beleuchten die unterschiedlichen Ansätze der Parteien, um Wähler zu mobilisieren und ihre Themen zu positionieren. In dieser Episode diskutieren Julius Van De Laar und Alex Mrozek die aktuellen Herausforderungen und Strategien im Wahlkampf, insbesondere die Rolle der FDP und die Unforced Errors, die sie vermeiden sollten. Sie ziehen Parallelen zur US-Start-up-Szene und erörtern die Notwendigkeit von Innovation und Regulierung in Europa. Abschließend wird der Optimismus durch neue politische Talente und deren Ideen hervorgehoben.Keywords:Trump, Executive Orders, Politik, Aktionismus, Elon Musk, Regierung, Effizienz, US-Haushalt, Verteidigung, deutsche Politik, Parteitage, Wahlkampf, CDU, Merz, AfD, SPD, Sicherheit, Wirtschaft, Grüne, Habeck, Wahlkampf, FDP, Unforced Errors, Start-up-Szene, politische Talente, Christian Lindner, Friedrich Merz, AI, Regulierung, Innovation
Thema: Verhandlungsstand zwischen FPÖ und ÖVP
Die Entwicklung zu einer multipolaren Welt ist ein objektiver, unumkehrbarer Prozess. Die Frage ist nicht, ob eine multipolare Welt entstehen wird, sondern ob sie ohne größere Konflikte und durch gemeinsame Erarbeitung der Regeln gestaltet werden kann. Alexej Jurjewitsch Drobinin, Direktor der Abteilung für außenpolitische Planung im russischen Außenministerium, spricht im Interview mit Gábor Stier überWeiterlesen
Zeitenwende in Europa: Mit der FPÖ unter Herbert Kickl steht Österreich vor einem rechtspopulistischen Kanzler. Ist das ein Vorzeichen für die Wahlen in Deutschland? Dort wischt man die Scherben der Ampel-Koalition auf und sieht die AfD im Umfragenhoch. Was befeuert den europaweiten Aufstieg rechtspopulistischer Parteien? Läutet er eine Demokratiekrise ein? Ist Ausgrenzung die richtige Lösung? Und wie positioniert sich Europa im Zeitalter von Trump und Musk? Mit Barbara Lüthi diskutieren: – Jörg Meuthen, Ehemaliger Parteivorsitzender der AfD, Mitglied WerteUnion; – Daniel Binswanger, Co-Chefredaktor «Republik»; – Stefan Petzner, FPÖ-naher Politikberater; – Silja Häusermann, Professorin für Politikwissenschaft, Universität Zürich; und – Dirk Baier, Soziologe und Experte für Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Zugeschaltet: – Stefan Reinhart, Korrespondent SRF, Berlin; und – Peter Balzli, Korrespondent SRF, Wien.
Gut ein Monat ist seit dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien vergangen: Der neue starke Mann im Land ist Ahmed al-Scharaa von der HTS-Miliz. Er formiert eine Übergangsregierung und empfängt internationale Politiker. Seinen früheren islamistischen Kampfnamen hat er abgelegt. Die Herausforderungen, die auf ihn warten, sind riesig.Ein staatliches Gewaltmonopol herzustellen, ist "eine gigantische Aufgabe in einem Land, das 13 Jahre brutalsten Krieg erlebt hat", fasst es Nahost-Experte Carsten Wieland im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" zusammen. Die Zerstörung ist groß, ebenso die Polarisierung. Wieland bezeichnet Syrien als "Mosaik verschiedener Religionen, Ethnien und Weltanschauungen". Das müsse sich im Regierungshandeln widerspiegeln, sagt Wieland. Und dieser Test ist "noch nicht bestanden".Raus aus dem Kampf, rauf aufs politische Parkett: Wie glaubwürdig kann das sein? Das ist die erste Frage, der sich Ahmed al-Scharaa stellen muss und die erst mit der Zeit zu beantworten sein wird. Wieland sieht durchaus "richtige Signale" gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten, die Zukunft Syriens mitzugestalten. Rachefeldzüge nach dem Sturz Assads seien ausgeblieben, auch der Staatsapparat sei nicht verfolgt worden.Doch die Störfaktoren sind groß: Zum einen versuchen verbliebene Assad-Anhänger die Lage zu destabilisieren, zum anderen möchten radikale Islamisten ihre Positionen durchsetzen. Ahmed al-Scharaa wird sich daran messen lassen müssen, wie er damit umgeht: "Jetzt muss er das Gewaltmonopol gegenüber denjenigen durchsetzen, die in seiner Koalition und Bewegung sind", sagt Wieland. Die Ernennung eines Hardcore-Islamisten als Justizminister sei auch in Syrien auf Kritik gestoßen. Bleibt zu beobachten, ob Ahmed al-Scharaa an ihm festhält oder seine Personalentscheidung angesichts der Proteste korrigiert.Die deutsche Position zur Beteiligung von Minderheiten und auch zu Frauenrechten ist in Damaskus jedenfalls bekannt: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und ihr französischer Amtskollege Jean-Noël Barrot haben sie persönlich kundgetan. Bei der Betrachtung ihres Syrien-Besuchs zählt für Wieland übrigens der Inhalt mehr als die Frage nach einem Handschlag für die deutsche Außenministerin: Seiner Ansicht nach hat Deutschland einiges an Expertise zu bieten - bei der Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und in wirtschaftlicher Hinsicht.International wirken die syrischen Machthaber aktuell offener, als es manch einer erwartet hat. "Es ist klar herauszulesen, dass sie momentan keinen Konflikt haben möchten", sagt Wieland. "Auch nicht zu Israel", fügt er hinzu. Gibt es vielleicht sogar eine Chance, dass sich das Verhältnis zwischen Syrien und Israel verbessert? Für Wieland kommt es auch darauf an, wie sich die israelische Regierung zu Syrien positioniert. Im besten Fall könnte "ein neues Kapitel der Nachbarschaft zu Syrien" aufgeschlagen werden.Der Nahost-Experte Carsten Wieland ist ehemaliger Berater dreier UN-Sonderbeauftragter für Syrien und hat über Jahre aktiv dabei geholfen, im syrischen Bürgerkrieg zu vermitteln. Er arbeitet als Autor und Politikberater. Weiterhin ist er Fellow am Genfer Institut für Sicherheitspolitik (GCSP) sowie am Osloer Friedensforschungsinstitut (PRIO). Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Inhalt: Regierungsbildungsauftrag an FPÖ-Chef Kickl
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunk.de, Interviews
Thema: Regierungsverhandlungen
Moderator Alexander Kähler diskutiert mit seinen Gästen: Anna Lehmann, die tageszeitung – taz, Hannah Bethke, WELT, Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik, Frank Stauss, Politikberater
Laut einer aktuellen Umfrage der Körber-Stiftung lehnen zwei Drittel der Deutschen eine militärische Führungsrolle in Europa ab. Ist das noch vereinbar mit einer Welt, in der sich eine neue autoritäre Achse herausbildet und in der die USA unter Trump Europa deutlich mehr zumuten werden, fragt Kai Küstner im aktuellen Podcast. 57% der Deutschen (Vorjahr 66%) wollen der Ukraine weiter militärisch helfen. Außer Frage steht die Unterstützung für Kaja Kallas. Die ehemalige Ministerpräsidentin Estlands soll neue EU-Außenbeauftragte werden. Bei einer Anhörung im Europaparlament hat sie betont, dass ein Sieg der Ukraine Priorität für die EU haben müsse, Europa müsse seine Verteidigung ausbauen. Carsten Schmiester hat Kallas zugehört und berichtet in der aktuellen Ausgabe von Streitkräfte und Strategien auch über die schlechte Lage, in der sich die Ukraine befindet. Russland wiederum erhält auch Unterstützung - von Nordkorea. Das Land liefert nicht nur Artilleriemunition, sondern schickt auch Bodentruppen. Nordkorea-Experte Professor Rüdiger Frank von der Universität Wien sieht im Gespräch mit Kai Küstner in dieser Allianz Anzeichen für einen neuen Kalten Krieg und eine neue "Systemkonfrontation". Wie bedrohlich die Entsendung der Truppen für Europa wird, hänge auch davon ab, wie genau sie eingesetzt werden, erklärt Frank. Sollte Nordkorea reguläre Soldaten in eigenen Uniformen auf ukrainisches Gebiet schicken, könnte dies im schlimmsten Fall sogar zum dritten Weltkrieg führen. Weil Nordkoreas Machthaber Kim die NATO damit zu einer Reaktion zwingen könnte. In jedem Fall hält der Ostasien-Experte und Politikberater die Kooperation von Kim und Putin für einen "Win-win-Deal" mit Vorteilen für beide Länder. Stärker jedoch für Nordkorea, das in seiner Rolle als internationaler Akteur aufgewertet wird, wirtschaftlich profitieren kann und künftig - wegen Russland - keine Sanktionen mehr des UN-Sicherheitsrats fürchten müsste. Den Europäern rät Professor Rüdiger Frank angesichts der neuen Konfrontation zwischen autoritären und liberalen Staaten, sich zu einem eigenständigen, unabhängigen Akteur zu entwickeln, um handlungsfähig zu werden. Fragen, Kritik und Feedback gerne an: streitkraefte@ndr.de Deutsche wollen mehrheitlich keine stärkere militärische Rolle. Repräsentative Umfrage der Körber-Stiftung: https://koerber-stiftung.de/projekte/the-berlin-pulse/ Das Interview mit dem Nordkorea-Experten Prof. Rüdiger Frank: http://www.ndr.de/nachrichten/info/audio1753078.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Wo Bist Du? Verschollen auf der Flucht https://1.ard.de/wo_bist_du
Was können wir vom Wahlkampf in den USA lernen? Julius van de Laar ist Politikberater, hat selbst lange in den USA gelebt und in den Jahren 2008 und 2012 den Wahlkampf von Barack Obama unterstützt. Er versteht die Besonderheiten und Mechanismen eines solch großen Wahlkampfes wie wenige andere und erklärt im Gespräch mit Wolfgang, wie man es schafft, die wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale der Kandidat*innen herauszuarbeiten und wie die Narrative im Kampf um die Präsidentschaft genau funktionieren. Dabei diskutieren Julius van de Laar und Wolfgang den jüngsten Auftritt von Kamala Harris bei Fox News, besprechen die Taktiken ihres Teams möglichst viele Wähler - insbesondere in den so wichtigen Swing States - zu erreichen. Außerdem beleuchten sie in diesem Zusammenhang die verschiedenen Strategien und Perspektiven der Republikaner sowie den Einfluss von Donald Trump auf die Wählerdynamik im Kontext des Ukrainekriegs und des Nahostkonflikts. Schließlich wird ein Ausblick auf die wichtigsten Politiker und ihre Chancen im nächsten Wahlkampf in Deutschland gewagt, sowie eine Prognose, wie es am 5. November in den USA schließlich ausgehen könnte. Mehr Infos zu Join Politics findet ihr hier: https://www.joinpolitics.org Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Thema: Die SPÖ nach der Wahl
phoenix-Moderatorin Lena Mosel diskutiert mit Uwe Conradt (CDU, Oberbürgermeister Saarbrücken), Fatina Keilani (NZZ Neue Zürcher Zeitung), Prof. Karl Jurka (Europaexperte und Politikberater) und Rolf-Dieter Krause (ehem. Brüssel-Korrespondent)
Thema: ORF-Wahlkonfrontationen
Thema: Wahlen in Ostdeutschland
Donald Trump provoziert gerne und oft. In den vergangenen Wochen sorgte er mit persönlichen Attacken gegen Konkurrentin Kamala Harris für Schlagzeilen. Gewinnt Trump die Wahl, wenn er Harris «dumm» und «irr» nennt? Unter prominenten Republikanern macht sich Nervosität breit. Sie glauben nicht, dass der ehemalige Präsident Donald Trump die Wahl im November gewinnt, wenn er so weitermacht wie bisher. Nikki Haley etwa forderte Trump öffentlich auf, die Attacken gegen Harris einzustellen und stattdessen mehr auf politische Inhalte zu fokussieren. Ist bei Trump überhaupt noch eine Strategie erkennbar oder sagt er einfach, was ihm gerade einfällt? Das klären wir mit einem Politikwissenschaftler und Wahlkampfberater. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: Louis Perron, Politikberater und Wahlkampfstratege ____________________ Links - https://louisperron.com/de/buchen-sie/ ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Martina Koch ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Der US-Wahlkampf beherrscht die Schlagzeilen. Was etwas davon ablenkt, dass die russischen Truppen im Osten der Ukraine stetig Geländegewinne erzielen. "Die nächsten Wochen werden sehr kritisch für die Ukraine", warnt der Militäranalyst Franz-Stefan Gady. Russland versuche, den derzeitigen Personalmangel der Ukrainer auszunutzen, und werde seine Offensive in den kommenden Tagen noch verschärfen, so der Politikberater im Gespräch mit Host Kai Küstner. Trotz der China-Reise des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba - die Chancen auf einen baldigen Verhandlungsfrieden schätzt Gady als eher gering ein: "Russland hat kein Verlangen nach Verhandlungen", so der Experte. Moskau glaube weiter daran, seine Ziele auf dem Schlachtfeld erreichen zu können. Und auch bei China dürfe man nicht naiv sein: Peking habe kein Interesse daran, den Konflikt zu beenden. Auch über die geplante Stationierung von US-Raketen in Deutschland spricht Kai Küstner ausführlich mit Franz-Stefan Gady: Der beklagt eine "fehlende Kommunikation" der Politik zu dem Thema und erläutert, warum die Stationierung für die Pläne der NATO und der USA eine so wichtige Rolle spielen. Schließlich berichtet Korrespondent Andreas Schmidt von der gemeinsamen Übung deutscher Eurofighter mit japanischen Kampfjets in Fernost. Und beantwortet die Frage, warum China von diesem Manöver ganz und gar nicht begeistert ist. Fragen, Kritik und Feedback gerne an: streitkraefte[at]ndr.de Rede von Kamala Harris bei MSC 2024: https://www.youtube.com/watch?v=cRtSGii-Dcg Was bedeuten Harris, Trump, Vance für Europa- und Ukraine-Politik? https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/abhaengigkeit-usa-100.html Nachschubprobleme für Russland? https://www.economist.com/europe/2024/07/16/russias-vast-stocks-of-soviet-era-weaponry-are-running-out das Interview mit dem Militäranalyst Franz-Stefan Gady: https://www.ndr.de/audio1682982.html Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden! https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden
Thema: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine
Es gibt wohl kaum einen Deutschen, der sich besser auskennt mit dem US-amerikanischen Wahlkampf als er: Julius van de Laar ist Politikberater, Polit-Stratege und dem race to the white house spätestens seit 2008 verfallen – dem Jahr, in dem er zum ersten Mal Wahlkampf für Barack Obama machte. Julius hat uns bereits zum zweiten Mal bei Wunderbar Together beehrt. Es ist uns immer wieder eine Freude, weil niemand sonst so voller Elan vom Wahlkampf zwischen Trump und Biden erzählen kann. „Ich stecke mit Haut und Haaren drin“, sagt Julius über sich selbst. „Und ich muss sagen: Ich liebe diese Phase.“
Thema: Vorwürfe gegen grüne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling
Mon, 23 Oct 2023 03:03:41 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/politikberater-parag-khanna-ueber-die-ursachen-des-nahostkonflikts 417f52ae7208ff1437b147ce13821165 Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: 1.(00:00:16) Deutschlandtag der Jungen Union: Merz versus Söder. 2.(00:06:07) Im Interview: Parag Khanna -Politikwissenschaftler, Strategieberater, Autor- spricht mit Gabor Steingart über den Nahostkonflikt, die Ursachen und mögliche Lösungen. 3.(00:18:14) Börsenreporterin Anne Schwedt berichtet aus New York von der Wall Street über das Comeback des Bitcoins. 4.(00:20:37) Ein amerikanisches Streaming Portal kauft 250 Folgen vom “ARD Tatort”. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2396 full Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing no Gabor Steingart