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Eine Teilnehmerin der Weinkenner Masterclass stellte mir vor einigen Wochen eine Frage, die mich nicht mehr losließ: Warum wollen manche Menschen Wein verstehen – und andere nicht? In dieser sehr persönlichen Solo-Episode erzähle ich, warum diese Frage für mich viel größer ist als eine Weinfrage. Es geht um Neugier, Leidenschaft und den Moment, in dem aus bloßem Genuss der Wunsch entsteht, tiefer zu schauen. Ich erzähle von einer Reise an die französische Atlantikküste, von einer Fahrradtour durchs Médoc, von den Schlössern des Bordeaux – und davon, wie sich damals für mich eine neue Welt öffnete. Eine Episode über Wein. Aber eigentlich über die Freude, die Welt genauer lesen zu lernen.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Moritz-Christian Brand, Jahrgang 1990, ist einer jener Sommeliers, bei dem man spürt, dass er die Weinwelt ein klein wenig langsamer und interessanter drehen lässt. Nach dieser Episode wirst Du den Wunsch entwickeln, mit ihm einen langen Abend zu verbringen – weil er Wein versteht, wie ein alter Territoriumsheld sein Land definiert: aus dem Bauch, mit echter Zuneigung, ohne daraus eine Predigt zu basteln. Das ist keine Lebensweise, die er abends in den Spind hängt. Das ist ein Handwerk, das man sich erkämpft, Station für Station, mit den Händen, mit dem Gaumen, mit jenem Sturschädel, den die Besten dieser Zunft alle besitzen. Seine Lehrjahre begann er im Relais & Châteaux Hotel Bayerisches Haus in Potsdam. Was folgte, war eine Dekade Sternegastronomie: Gourmetrestaurant Lerbach unter Dieter Müller, Restaurant Nils Henkel (zwei/drei Sterne) in Bergisch Gladbach, die MS Europa, dann München – stellvertretender Chefsommelier im Tantris, schließlich Chefsommelier im Restaurant Atelier des Hotel Bayerischer Hof, ebenfalls drei Sterne. 2017 übernahm er mit seiner Frau Julia das Hotel Stadt Kassel in Rinteln – ein Traditionshaus, das durch diese Übernahme in eine andere Liga trat. Das Restaurant Fachwerk wurde zum Beweis, dass Spitzenqualität keine Metropole braucht. Die Weinkarte wuchs auf über 1.500 Etiketten aus 14 Ländern. Die Branche reagierte: Der German Wine List Award 2022 (VINUM) kürte das Fachwerk zum Sieger in der Kategorie Gutbürgerliche Küche; VINUM vergab zusätzlich die „Weinkarte des Jahres 2022”. Ebenfalls 2022 folgte die Ehrung „Ausgezeichnetes Weinkonzept” durch VDP und Meininger Verlag – ein Preis, der an die Person gebunden ist, nicht ans Haus. Das Deutsche Weininstitut kürte das Fachwerk 2024 zum Sieger in der Kategorie „Gehobene Gastronomie”. Hinzu kommen der Wine Spectator Best of Award of Excellence und die Aufnahme in die Star Wine List – beide als einziges Haus Niedersachsens. Das Rolling Pin Magazin listete Brand regelmäßig unter den 50 besten Sommeliers Deutschlands; die Jeunes Restaurateurs Deutschland nahmen Julia und Moritz Brand 2024 als Mitglieder auf. Man könnte das einen Aufstieg nennen. Moritz würde sagen, das sei das Ergebnis davon, dass man die Arbeit richtig macht. Damit hätte er recht. Heute bringt er uns die Central Coast Kaliforniens – nicht Napa, nicht Sonoma. Eine topografisch zerrissene, klimatisch polarisierte Weinlandschaft, die Burgunder und Rhône-Sorten ebenso beherbergt wie Bordeaux-Varietäten, Küstennebel und Mittelmeerwärme auf 450 Kilometern vereint – und Geduld wie Präzision verlangt.
Sebastian Russold ist einer der Menschen, die ein System erst vollständig durchdringen, um es dann von innen zu erschüttern. Nicht aus Zerstörungslust. Nicht aus Eitelkeit. Sondern weil sie als Einzige wirklich verstehen, was auf dem Spiel steht — und deshalb als Einzige nicht schweigen können. Was ihn von den meisten seiner Kollegen unterscheidet, ist nicht der Titel — obwohl der Titel außergewöhnlich ist. Bester Jungsommelier Deutschlands 2018, Bester Sommelier Deutschlands 2021 und 2022. Zwei Generationen desselben Sieges, als hätte er beweisen wollen, dass das erste Mal kein Zufall war. Aber der Titel ist nicht der Mensch. Der Mensch ist das, was nach dem Titel kommt. Genuss, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit — das ist Sebastians eigene Formel. Es ist eine politische Aussage. Eine, die der Branche ins Gesicht sagt: Schönheit ohne Struktur ist Dekoration. Erfahrung ohne Verantwortung ist Selbstbedienung. Und wer Genuss predigt, während er seine Mitarbeiter ausbrennt, hat den Begriff nicht verdient. Diese Trias ist kein Leitbild für eine Website. Sie ist die Weltanschauung eines Mannes, der früh begriffen hat, dass der eleganteste Wein der Welt nichts legitimiert — keinen Sexismus hinter den Kulissen, keine Hierarchie, die Demütigung als Ausbildungsmethode versteht, keine Nostalgie, die sich als Qualitätsstandard verkleidet. Genuss verpflichtet. Sebastian Russold hat das verinnerlicht, während andere es noch buchstabieren. In dieser Episode tut Sebastian Russold etwas, das in seiner Branche ungefähr so üblich ist wie offene Fenster in einem Weinkeller: Er spricht. Er hätte erzählen können von den Möglichkeiten, den Reisen, allem, was dieser Titel ermöglicht hatte. Das hätte man erwarten können — Demut zeigen, Bescheidenheit, nicht kontrovers auffallen in einem konservativen System. Er verweigerte diese Erwartung. Komplett. Ohne Entschuldigungsformel. Was er stattdessen sagte — Sexismus, Rassismus und Mobbing sind in vielen Betrieben noch an der Tagesordnung — ist deshalb so bemerkenswert, weil er es nicht als Außenseiter sagte, nicht als Quereinsteiger, nicht als jemand, der das System nie wirklich bewohnt hat. Er sagte es als Bester Sommelier Deutschlands. Als jemand, dem das System gerade seinen höchsten Titel verliehen hatte. Als jemand, der — hätte er geschwiegen — ungestört von Preisverleihung zu Preisverleihung hätte gleiten können, lächelnd, geschätzt, ungefährlich. Dieser Verzicht auf Ungefährlichkeit ist das Mutigste, was ein Mensch in einem konservativen Beruf tun kann. Sebastian Russold ist kein Rebell um des Aufruhrs willen. Er ist kein Ideologe, der Wein als Vehikel für Weltanschauung missbraucht. Er ist etwas Präziseres und Schwierigeres: ein Mann, der seinen Beruf so tief liebt, dass er ihm die Wahrheit zumuten will.
Auf demselben Breitengrad wie Rom – aber mit Temperaturen, die im Winter auf minus 20 Grad fallen. Die Ribera del Duero ist eine der extremsten Weinregionen der Welt, und genau das macht sie so faszinierend. Lou war selbst vor Ort und bringt heute drei Weine mit, die drei grundverschiedene Seiten dieser Region zeigen: Höhenlage, Einzellage und alte Reben. Ihr erfahrt, warum 96 Prozent der Rebfläche einer einzigen Sorte gehören, was die kastilische Hochebene mit Eleganz und Frische zu tun hat – und wo man in Aranda de Duero 30 Meter tief in mittelalterliche Kellerstollen abtauchen kann. Alles über die Region, die Weine und die Weingüter findet ihr auf riberadelduero.es – der offiziellen Website der D.O. Ribera del Duero. Wer einen Besuch plant, findet auf rutadelvinoriberadelduero.es die komplette Übersicht über zertifizierte Weingüter, Restaurants, Hotels und Erlebnisangebote entlang der offiziellen Weinroute. Weine der Woche Heute drei – je einer für ein Terroir-Konzept der Region: TRUS Punto Geodésico 2021 – Bodegas Trus, Burgos-Ribera. Benannt nach dem höchsten Punkt des Weinguts auf rund 900 Metern. Kalk-Lehm-Boden, kühle Nächte, intensive Sonne: tiefe rote Beerenfrucht, feinkörnige Tannine, lebendige Säure. Höhenlage, die man schmeckt. Perfekt zu Lammkotelett oder gereiftem Manchego. Comenge 2021 – Familia Comenge, Valladolid-Seite. Ein Einzellagen-Wein von einer einzigen Parzelle – Ton, Lehm, Sand, Flusskiesel. Dunkle Frucht, elegante Tanninstruktur, eine Komplexität, die aus der Herkunft kommt. Ideal zu Lechazo aus dem Holzofen oder Chuletón vom Grill. TR3SMANO 2021 – Bodega TR3SMANO. Trauben von mindestens 50 Jahre alten Rebstöcken, teilweise deutlich älter. Dunkle Frucht, Erde, Leder, Gewürze – geschmeidige Tannine, ein Wein mit Geschichte. Hält jedem Wildbraten oder iberischen Fleischspezialitäten stand. Weinlexikon: C wie Crianza Crianza, Reserva, Gran Reserva, Cosecha – die Begriffe auf dem Rückenetikett geben Aufschluss über die Reifezeit im Holzfass und in der Flasche. Crianza bedeutet mindestens 24 Monate Reifezeit, davon 12 im Fass. Reserva sind 36 Monate, davon 12 im Fass und Gran Reserva sind 60 Monate, davon 24 im Fass. Cosecha bezeichnet dagegen meist einen jüngeren Wein ohne vorgeschriebene lange Fassreife und steht vor allem für den Jahrgang und den fruchtbetonten Stil des Weins. Länger bedeutet dabei nicht automatisch besser – sondern anders. Ein Crianza ist oft fruchtbetonter und frischer, ein Gran Reserva komplexer und würziger. Entscheidend ist, was du im Glas haben möchtest. Mehr Infos: @riberadelduero_de https://www.riberadelduero.es Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Lavendel, Zikaden, Mittelmeerluft – und ein Glas Rosé in der Hand. Die Provence ist nicht nur Frankreichs älteste Weinregion, sondern die unangefochtene Welthauptstadt des Roséweins. 90 % der Produktion sind Rosé, und wer einmal einen Sommer dort verbracht hat, versteht warum. Lou und Jonas nehmen euch heute mit in den Süden: Drei Appellationen, drei Stile, drei Weine – von der Küste bis ins kühle Hinterland. Ihr erfahrt, was Côtes de Provence, Coteaux d'Aix-en-Provence und Coteaux Varois en Provence unterscheidet, welche Rebsorten den unverwechselbaren provenzalischen Stil prägen und zu welchen Gerichten Provence-Rosé wirklich passt. Plus: die besten Reisetipps für alle, die jetzt sofort Koffer packen wollen. Alles über die Region, die Appellationen und wie du deinen Besuch planst, findest du auf destinationvinsdeprovence.com – der offiziellen Website unseres Partners Vins de Provence. Weine der Woche Heute ausnahmsweise drei – je einer aus den drei großen Appellationen der Provence: Côtes de Provence AOP – die größte Appellation, über 20.000 Hektar von der Côte d'Azur bis ins Landesinnere. Frisch, hell, aromatisch – Sommer im Glas. Perfekt zu Salade Niçoise, Bouillabaisse und frischen Meeresfrüchten. Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – strukturierter und kraftvoller, geprägt von Kalkböden und kontinentalen Einflüssen rund um Cézannes Stadt. Mehr Textur, mehr Rückgrat – ideal zu gegrilltem Lamm mit Herbes de Provence oder Daube Provençale. Coteaux Varois en Provence AOP – der Geheimtipp. Auf einem Hochplateau bis zu 500 Meter Höhe gelegen, kühler und mineralischer als die anderen beiden. Feine Kräuter- und Blumennoten, lebendige Frische – wunderbar zu Ziegenkäse, Tian Provençal oder Socca. Die Frage der Woche – von Hannah aus Erfurt: „Warum sind Roséweine aus der Provence immer so hell? Bedeutet heller automatisch besser?" „Nein – heller bedeutet nicht automatisch besser, aber es ist ein klares Stilmerkmal. Die helle Farbe entsteht durch Direktpressung oder sehr kurzen Schalenkontakt: weniger Farbextraktion, weniger Tannine, mehr Frische und Eleganz. Hinzu kommt, dass viele Trauben früh und oft nachts gelesen werden, um die Aromatik zu bewahren. Heller Rosé kann trotzdem komplex sein – durch den sorgfältigen Verschnitt der fünf Hauptsorten. Die Farbe sagt etwas über den Stil, nicht über die Qualität." Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
In Folge #98 haben wir den Jamek Vierblattl Gelber Muskateller Federspiel 2024 im Glas. Der duftige Weißwein aus der Wachau bringt genau das mit, was man sich von einem Gelben Muskateller wünscht: Frische, Leichtigkeit und intensive Aromatik. Das traditionsreiche Weingut Jamek steht seit vielen Jahren für elegante und charaktervolle Weine mit klarer Herkunft. Auch dieser Muskateller zeigt die typische Stilistik der Rebsorte mit floralen Noten, Muskat, Zitrusfrüchten und einem Hauch exotischer Frucht. Am Gaumen wirkt der Wein saftig, lebendig und angenehm trocken, mit feiner Würze und animierender Säure. Warum Gelber Muskateller aus der Wachau so beliebt ist, was den Jahrgang 2024 besonders macht und zu welchen Gerichten der Wein hervorragend passt, schauen wir uns natürlich wie immer ganz genau an.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Frisch, elegant und typisch Elsass: In Folge #97 haben wir den Pinot Gris Classic AOC 2023 von Hugel & Fils im Glas. Das traditionsreiche Weingut steht seit Generationen für charakterstarke Weißweine mit klarer Herkunft und feiner Balance. Der Pinot Gris – in Deutschland als Grauburgunder bekannt – zeigt hier seine französische Seite: etwas würziger, strukturierter und mit einer spannenden Tiefe. Wie sich der Jahrgang 2023 präsentiert, welche Aromen euch erwarten und warum Elsässer Pinot Gris eine ganz eigene Stilistik hat, schauen wir uns natürlich wie immer ganz genau im Glas an.
Axel Bode ist kein wandelnder Hyper-Sommelier, sondern eher eine Art lebender Algorithmus, der in Echtzeit entscheidet, welche Flasche Wein nicht nur zu welchem Gast, sondern auch an genau diesem Tag leise, aber präzise funktioniert. In seinem Weinrestaurant Witwenball wird Genuss nicht inszeniert, sondern selbstverständlich gelebt – irgendwo zwischen Essen und Trinken, zwischen Erwartung und dem, was tatsächlich im Glas passiert. Doch seine eigentliche Stärke ist nicht sein schier vinophiles Allwissen, sondern eine bemerkenswert ausgeprägte Form von Menschenkenntnis. Er setzt sie nicht laut ein, nicht demonstrativ, sondern mit einer Ruhe, die keine Gegenrede provoziert und auch nicht notwendig macht. Er scheint mehr Verständnis für Menschen zu haben als viele andere und betrachtet sie konsequent als Gäste, nicht als Prüfsteine, sondern als Teil einer Beziehung, die sich aus Momenten, Gefühl und einer sehr klaren Form von Aufmerksamkeit zusammensetzt. Und so behandelt er beides – Wein und Mensch – mit einer Mischung aus Respekt und Klarheit, die man, ohne Pathos, als elegant bezeichnen kann. Sein Weinverständnis wirkt dabei fast wie eine Naturkonstante. Man könnte widersprechen, aber es hätte ungefähr den gleichen Effekt, wie mit dem Wetter zu verhandeln. Es ist kein persönliches Urteil, sondern eine Entscheidung, getragen von Erfahrung, von Begegnungen mit Winzern, von Reisen durch Regionen, in denen Traditionell und Modern nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig bedingen. Und genau hier wird es interessant: Er scheint kein besonderes Interesse daran zu haben, für diese Fähigkeit bewundert zu werden. Vielleicht funktioniert sie gerade deshalb so gut, weil sie sich nicht aufdrängt und nie nach Business aussieht, obwohl sie wirtschaftlich präzise gedacht ist. Geld spielt eine Rolle, aber nie die Hauptrolle. Er steht nicht im Raum, um Bedeutung zu behaupten, und doch ist seine Präsenz spürbar, ohne sich aufzudrängen. Er betrachtet Wein auffallend unaufgeregt und zugleich mit einer stillen, fast privaten Emotionalität, die sich nicht erklären muss – eine Haltung, die viel mit Herz und vielleicht sogar mit Liebe zu tun hat, ohne dass diese Begriffe je ausgesprochen werden müssten. Axel Bode wirkt wie die personifizierte, schwarz gekleidete Diplomatie – ein geborener Gastronom, der zum Weinenthusiasten geworden ist und selbst komplexe Situationen mit erstaunlich niedriger Herzfrequenz auflöst. Er muss nichts beweisen, weil nichts bewiesen werden muss. Er ist. Und möglicherweise liegt genau darin seine größte Qualität: Man bemerkt ihn kaum, weil alles funktioniert. Er ist der unsichtbare Architekt eines gelungenen Abends, an dem Lifestyle nicht behauptet, sondern beiläufig entsteht – durch die richtige Flasche, den richtigen Moment, die richtige Entscheidung. Während im Gastraum jemand überzeugt ist, gerade das beste Weinerlebnis seines Lebens zu haben, steht er vermutlich bereits im Hintergrund und organisiert den nächsten Tag im Witwenball.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Vor dem Weinregal stehen und sich fragen: Welcher Wein für Karfreitag, welcher für den Brunch, welcher zum Lamm – und reichen eigentlich drei Flaschen? Lou sagt: Ja. In dieser Folge macht sie es maximal entspannt. Keine zehn Empfehlungen, keine Überforderung – sondern drei Weine, die euch stressfrei durch das ganze Osterwochenende bringen. Ihr erfahrt, welche Stile jetzt im Frühling wirklich Sinn ergeben, warum Säure das Geheimnis guter Frühlingsweine ist und zu welchen klassischen Ostergerichten – von Spargel über Bärlauch bis Lammbraten – sie perfekt passen. Wein der Woche Rheinberg Kellerei Bio Riesling – Pfalz, Deutschland Ein trockener, frischer Bio-Weißwein aus der Pfalz, der zeigt, warum Riesling im Frühling kaum zu schlagen ist. Lebendig und rassig, mit der typischen Säurestruktur, die Spargel, Bärlauch-Pasta und Fisch am Karfreitag gleichermaßen aufwertet. Ökologisch angebaut, in der Nase frisch-fruchtig mit zitrusbetonten Noten – ein Wein, der das Fenster-auf-Gefühl direkt ins Glas bringt. Weinlexikon: U wie Umami Umami ist neben süß, sauer, salzig und bitter die fünfte Geschmacksrichtung – oft als herzhaft oder würzig beschrieben. Typische Umami-Lebensmittel sind Eier, Spargel, Pilze, Parmesan und Tomaten – also genau das, was an Ostern auf dem Tisch steht. Wichtig für den Wein: Umami kann Tannine rauer und Weine flacher wirken lassen. Deshalb harmonieren an Ostern Weine mit guter Säure, Frische und wenig aggressivem Tannin besonders gut. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Morgen erscheint eine besondere Episode unseres Podcasts. Während der ProWein 2026 in Düsseldorf haben wir mit außergewöhnlichen Winzern, Produzenten und Repräsentanten der Schlumberger-Gruppe gesprochen – und ihnen vier einfache, aber entscheidende Fragen gestellt. Wie wichtig ist der Sommelier heute wirklich? Mit Stimmen von Bellavista, Ornellaia, Domaines Ott, Markowitsch, Mukhrani, Prinz Salm, Graf Neipperg, Maximin Grünhaus, Rudolf May, Wageck Pfaffmann, Bibo Runge, Franz Haas, Red Moon & ALPL, Delheim, Schlumberger Sparkling, Etter und Nonino. Morgen überall, wo es Podcasts gibt.
Während der ProWein 2026 in Düsseldorf haben wir die Gelegenheit genutzt, mit einigen der spannendsten Persönlichkeiten aus dem Kreis der Winzer und Produzenten der SCHLUMBERGER-GRUPPE – sowie deren Repräsentanten – ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stand dabei eine einfache, aber grundlegende Frage: Welche Rolle spielt der Sommelier heute noch in der Welt des Weins? Daraus entwickelten sich vier Fragen, die wir allen Gesprächspartnern gestellt haben: Wie wichtig ist der Sommelier? Brauchst du als Sommelier heute andere Fähigkeiten als noch vor 20 Jahren? Wann hast du zuletzt mit einem Sommelier ein gutes Gespräch bei einem Glas Wein geführt – und mit wem? Mit welchem Sommelier würdest du das gerne einmal tun? Diese Episode ist keine Lobhudelei, sondern eine offene und konstruktive Betrachtung einer Branche im Wandel – mit ehrlichen Einschätzungen, persönlichen Erfahrungen und überraschenden Perspektiven. Zu Wort kommen einige der prägendsten Persönlichkeiten der internationalen Weinwelt: Valerio Petrone von Bellavista & Petra / Terra Moretti Sarah Schmidt von Ornellaia & Luce Christophe Renard von Domaines Ott Johanna Markowitsch vom Weingut Markowitsch Patrick Honnef von Château Mukhrani Felix Prinz Salm vom Weingut Prinz Salm Philipp Graf Neipperg vom Weingut Graf Neipperg Maximin von Schubert vom Weingut Maximin Grünhaus Benedikt May vom Weingut May Thomas Pfaffmann vom Weingut Wageck Markus Bonsels vom Weingut Bibo Runge Andi Punter vom Weingut Weingut Franz Haas Philipp Marandell von Red Moon & ALPL Nora Thiel von Delheim Victoria Deutsch von Schlumberger Sparkling Gabriel Galliker-Etter von Distillerie Etter Luciano Abagnale von Distillerie Nonino Eine Episode über Gespräche, Perspektiven und die Frage, welche Rolle der Sommelier in der Weinwelt von heute und morgen wirklich spielt.
Süßwein – für viele ein Thema, das direkt Bilder von Kopfschmerzen und überladenen Dessertplatten weckt. Dabei steckt dahinter eine der anspruchsvollsten Kategorien der Weinwelt überhaupt. Lou und Jonas nehmen Dich mit in die süße Seite des Weinbaus und räumen auf mit Vorurteilen, die Du vielleicht selbst noch hast. Du erfährst, wie Süße im Wein überhaupt entsteht, was den Unterschied zwischen lieblich und edelsüß ausmacht und warum Eiswein, Portwein und Sauternes zu den aufwendigsten Weinen der Welt zählen. Bleibt bis zum Schluss – denn ihr erfahrt auch, warum viele Süßweine echte Prestigeprodukte sind und warum das völlig zurecht so ist. Wein der Woche Rheinberg Kellerei Beerenauslese – Rheinhessen Ein edelsüßer Prädikatswein aus handverlesenen, überreifen Trauben der EDEKA-eigenen Weinmanufaktur in Bingen am Rhein. In der Nase intensive Aromen von Aprikose, reifer Birne und Honig, ergänzt durch tropische Noten von Mango und Maracuja sowie eine zarte Vanillenote. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert mit weicher, feiner Säure und warmen Anklängen von Mandelgebäck, Rosinen und Karamell. Ein langer, anschmiegsamer Abgang rundet diesen außergewöhnlichen Dessertwein ab – der beweist, dass große Qualität kein großes Budget braucht. Die Frage der Woche: Gibt es roten Champagner? „Nein! Auch wenn Champagner häufig aus roten Trauben wie Pinot Noir oder Pinot Meunier gekeltert wird, bleibt der Saft klar – Farbe entsteht nur, wenn die Traubenschalen mitvergären. Deshalb gibt es Rosé-Champagner, aber keinen roten. Die rote Traube, der klare Wein – das ist das Prinzip." Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Man hat das Gefühl, dass Katrin Berboth dem manchmal verstaubten Thema Wein ein neues Herz, ihr Herz, einpflanzt. Sie ist lebendig, frisch, quirlig – und dabei erstaunlich klar. Wenn sie einen Wein beschreibt, schenkt sie ihm Bewegung. Nicht leise, aber auch nicht überdreht, sondern mit dieser wachen Energie, die sofort spürbar ist. Ihre Gedanken springen nicht planlos, sie tanzen. Von einer Idee zur nächsten, von einem Gefühl zu einer neuen Perspektive. Katrin Berboth lebt Wein wohlwissend, aber mit dem ganzen Herzen, und das spürt man sofort. Sie nimmt Themen nicht ehrfürchtig auf Abstand. Sie packt sie an. Dreht sie, wendet sie, stellt sie auf den Kopf – und lacht dabei fast ein wenig über sich selbst. Was bei anderen statisch wirkt, wird bei ihr dynamisch. Sie definiert die Weinwelt mit spielerischer Neugier und setzt sie neu zusammen – leichter, freier, mutiger und doch mit einem enormen Respekt vor den Produzenten, vor den Gästen und nicht zuletzt vor ihren Sommelier-Kollegen. Mit ihrer herzlich erfrischenden Art ist Katrin kein Sturm, der alles niederreißt. Eher ein frischer Wind, der die Fenster ihrer Gäste öffnet. Ihre Lebendigkeit ist ansteckend, ihre Klarheit überraschend präzise. Sie fühlt intensiv, denkt schnell und verbindet beides zu einer Interpretation, die man nicht überhören kann. Katrin Berboth liebt es, Dinge neu zu betrachten – nicht aus Rebellion, sondern aus charakteristischer Lust am Entdecken. Und genau das macht sie aus: Diese Mischung aus Energie und Tiefgang, aus Leichtigkeit und Substanz. Bei ihr, nein, durch sie beginnt der Wein zu pulsieren.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Ondrej Kovar ist einer dieser Menschen bei denen man sofort weiß, wenn man ihnen begegnet: Dieser Mensch hat etwas erlebt, das sich nicht lernen lässt. Es muss gelebt werden. Ondrej Kovar ist so ein Mensch – und diese Episode ist der Beweis dafür. Er ist einer der erfahrensten Sommeliers, man könnte sogar sagen, er ist ein Veteran und Routinier in einer Branche, die keine Abkürzungen kennt. Und das, ohne je müde geworden zu sein. Als Sommelier hat er Jahrzehnte damit verbracht, Wein nicht nur zu verstehen, sondern bis ins Kleinste zu deklinieren. Als echter Praktiker weiß er, dass Wissen ohne Erfahrung leer bleibt – und Erfahrung ohne Reflexion blind macht. Was ihn vom bloßen Spezialisten unterscheidet, ist die Art, wie er sein Wissen trägt. Nicht als Schild, nicht als Bühne. Als Branchenprofi und Kenner seines Fachs hätte er jeden Grund, auf Distanz zu gehen. Stattdessen kommt er näher. Er erzählt. Er teilt. Er öffnet Türen, die andere verschlossen halten. Als Meister seines Handwerks versteht er, dass die größte Stärke nicht das eigene Wissen ist – sondern die Fähigkeit, es weiterzugeben. Man spürt in dieser Episode sofort, dass man es mit einem echten Urgestein zu tun hat. Mit einer Kapazität, die keine großen Worte braucht, um Eindruck zu machen. Als Autorität und Koryphäe der Weinwelt könnte er dozieren, urteilen, einordnen. Aber Ondrej Kovar macht etwas anderes: Er lädt ein. Er erzählt von dem, was war – und zeigt dabei, was immer noch gilt. Als Altmeister und Grandseigneur seines Fachs trägt er die Geschichte der Weinkultur in sich, ohne in ihr zu verharren. Als erfahrener Sommelier kennt er die Fehler, die Umwege, die stillen Siege, die nie in Büchern stehen. Und er spricht darüber – offen, direkt, mit einer Wärme, die überrascht. Denn das ist vielleicht das Erstaunlichste an Ondrej Kovar: Bei all dem, was er weiß, bei all dem, was er erlebt hat – er ist geblieben, wer er ist. Ein Mentor, der nicht belehrt. Ein Mensch, der zuhört. Einer, der mit seiner Geschichte nicht prahlt, sondern sie verschenkt. Diese Episode ist kein Rückblick. Sie ist eine Einladung. Hinzuhören, was es bedeutet, wirklich in einer Welt zu Hause zu sein – und sie trotzdem täglich neu zu entdecken.
Ina Finn möchte ihr Weinwissen nicht besitzen, sie möchte es verschenken. Und das im ganz großen Stil. Als Weindozentin könnte sie sich hinter Fachbegriffen verstecken, Jahrgangschroniken zitieren oder mit Vokabular glänzen, das andere klein werden lässt. Aber Ina Finn macht das Gegenteil. Sie nimmt Dich an die Hand. Sie erklärt Wein so, dass Du nicht nur verstehst, was im Glas ist – sondern auch fühlst, warum es Dich berührt. Ob beim Winzer, im Restaurant oder einfach mit einer Flasche Wein auf dem Küchentisch: Wein ist für sie kein Statussymbol, das Geld oder Business-Denken voraussetzt. Wein ist Genuss. Wein ist Liebe. Wein ist Verbindung. Was diese Frau ausstrahlt, lässt sich schwer in Worte fassen – aber Du wirst es in dieser Episode sofort spüren. Ihr Lifestyle vereint Modernes mit Traditionellem, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren: das Gefühl, das ein guter Wein auslösen kann. Beim Essen, beim Trinken, beim Reisen, in stillen Momenten und in lauten. Sie schafft einen Raum, in dem Denken erlaubt ist. In dem Du zweifeln darfst. Widersprechen darfst. Unsicher sein darfst. Und genau dieser Raum macht etwas mit Dir. Nach einer Masterclass mit Ina Finn über Wein verlässt man sie nicht belehrt – man verlässt sie klarer. Nicht lauter, nicht arroganter. Größer im Denken. Das ist eine Qualität, die nur ganz wenige Menschen besitzen, und sie trägt sie nicht wie eine Auszeichnung vor sich her. Wein, Essen und Trinken sind für sie kein Lifestyle-Beiwerk, sondern ein echtes Herzensthema. Die Beziehung, die sie zu Wein hat – und zu den Menschen, die Wein lieben – spürt man in jedem Satz. Wissen ist für sie Werkzeug, kein Schmuck. Und noch wichtiger: Sie zeigt Dir, wie man dieses Werkzeug benutzt. Präzise, respektvoll, ohne Dünkel – egal ob beim Winzer, im Restaurant oder beim Öffnen einer schlichten Flasche Wein am Ende eines langen Tages. Am Ende dieser Episode bleibt nicht nur das, was Ina Finn erklärt oder wie sie Wein inszeniert hat. Es bleibt die Frage, die sie in Dir pflanzt: Was macht Wein wirklich aus? Und die Antwort liegt nicht in der Flasche – sie liegt in der Art, wie Ina Finn denkt und fühlt. Denn sie macht Wein zu mehr als nur einem Getränk. Sie macht ihn zu einem Erlebnis, das Du mit Dir trägst. Genau das ist vielleicht das Wertvollste, was sie weitergeben kann – und sie gibt es weiter. In dieser Episode. Für Dich.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Christian Pufahl ist ein Weinrealist, der den Wein liebt – und genau das macht ihn unvergesslich. Er zeigt, dass Nüchternheit und Liebe kein Widerspruch sind, sondern eine harmonische Einheit. Er verkörpert eine seltene Balance in der Welt des Weins: die Fähigkeit, Leidenschaft mit pragmatischem Blick zu betrachten und dennoch eine tiefe, verliebte Hingabe zu empfinden. In einer Branche, die oft von Übertreibungen, modernem Lifestyle und modischen Hypes geprägt ist, steht er für Authentizität, Tiefe und ein echtes Gefühl für Genuss. Und natürlich lebt er, wie viele seiner Kollegen, eine tiefphilosophische Haltung, die Wein nicht nur als Getränk, sondern als Spiegel von Natur, Handwerk und Emotionen versteht – als Ausdruck von Beziehung zwischen Winzer, Flasche und Mensch. Diese Dualität – Nüchternheit gepaart mit Leidenschaft – macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Christian vermag es, weit über den eigenen Teller-, nein Glasrand zu denken, denn in seinen selbstkreierten, eigenproduzierten und prämierten alkoholfreien Begleitungen beschreitet er Geschmacksebenen, die vielleicht sogar der Wein nicht zu bespielen vermag. Hier meistert er Alternativen zum klassischen Trinken mit derselben Hingabe, um Inklusivität im Restaurant zu fördern und Genuss für alle möglich zu machen. Was Christian Pufahl besonders auszeichnet, ist seine bedächtige Herangehensweise. Er betrachtet Wein nicht mit rein wissenschaftlicher Präzision über Terroirs, Rebsorten, Vinifikationsmethoden oder klimatische Einflüsse, sondern aus einer gelebten Praxis heraus. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Geld und Business werden von ihm nüchtern betrachtet – ohne Illusionen, aber auch ohne Zynismus. Wie er zu seinen Ansichten und Erkenntnissen kommt? Ganz einfach: aus der Arbeit mit Winzern, aus Tätigkeiten auf verschiedenen Weingütern, aus dem Reisen, aus dem täglichen Umgang mit Essen und Trinken. Er kennt die Realitäten des Weinbaus – wirtschaftliche Herausforderungen, handwerkliche Feinheiten und ökologische Grenzen. Doch inmitten dieser Rationalität blüht seine echte Verliebtheit. Wein ist für ihn mehr als ein Produkt; er ist eine Kunstform, die Erinnerungen weckt, Emotionen berührt und Geschichten erzählt – manchmal traditionell, manchmal modern, aber immer getragen von Herz. Und so erschafft er im Restaurant eine Atmosphäre, in der Gäste nicht nur essen und trinken, sondern erleben. Denn sein Kredo ist, dass er keine Speisen, keine Getränke und keine Flaschen verkauft, sondern bleibende Erlebnisse und echte Beziehungen. Und jeder, der ihm begegnet, spürt: Hier geht es nicht um Status, nicht um Lifestyle, nicht um Geld – sondern um Liebe, um Nähe und um einen ehrlichen Umgang mit Genuss. Genau das. Und oft noch weit darüber hinaus. Wie in dieser Episode.
David Schwarzwälder ist keine laute Autorität, kein Besserwisser mit erhobenem Zeigefinger. Er ist vielmehr eine jener seltenen Figuren, die in einer Zeit der Oberflächen und Halbwahrheiten mit einer fast altmodischen Gründlichkeit arbeiten. Seine Fachgebiete, Portugal und durchaus vor allem Spanien, sind komplex genug, um die meisten zu entmutigen, doch er navigiert darin mit einer Gelassenheit, die nur aus jahrzehntelanger Vertrautheit entsteht. Was ihn fachlich einzigartig macht, ist nicht allein die schiere Menge an Wissen – obwohl er Tausende Publikationen, Datensätze und Modelle im Kopf hat wie andere Menschen Telefonnummern. Es ist die Fähigkeit, Zusammenhänge zu sehen, wo andere maximal Aromen erkennen. Er verbindet Önologie, Statistik und Weinwissenschaft, Geschichte mit Zukunftsszenarien. Jede seiner Schilderungen, sei es in Fachgremien oder Einsteigerseminaren, ist präzise, fast asketisch und doch detailverliebt. Er vermeidet Dramatisierung, weil er weiß, dass die Fakten für sich sprechen. Doch was ihn wirklich menschlich macht, ist die Demut vor der Komplexität der iberischen Weinwelt. David Schwarzwälder hat gelernt, dass Expertise nicht bedeutet, alles zu wissen, sondern zu wissen, wo das Wissen endet. In Diskussionen hört er länger zu, als er spricht. Wenn er korrigiert, tut er es sanft, als wolle er die andere Person nicht bloßstellen, sondern einladen, mitzudenken. Er kann stundenlang über einen einzigen Reserva diskutieren, ohne je die Geduld zu verlieren, und er freut sich ehrlich, wenn ein Nachwuchssommelier eine Schwäche in seiner Argumentation findet. Fehler sind für ihn keine Schande, sondern der natürliche Preis für das ehrliche Interesse. David Schwarzwälder ist kein Weingenie im romantischen Sinne. Er ist hart arbeitend, diszipliniert, manchmal stur. Hier spricht jemand, der die Grenzen der iberischen Weinwelt nicht nur kennt, sondern lebt. Am Ende ist er das Gegenteil von jenem Expertenbild, das Medien gern zeichnen – allwissend, unfehlbar, immer bereit mit einer klaren Antwort. David verkörpert eine ältere, fast vergessene Vorstellung von Expertise: dass sie nicht Herrschaft über Wissen bedeutet, sondern Verantwortung dafür. In einer Zeit der schnellen Urteile und lauten Gewissheiten ist er eine leise, aber umso wirkmächtigere Erinnerung daran, dass wahre Kompetenz mit Bescheidenheit und Geduld beginnt. Und genau das spürt man so wunderbar in „seiner“ Episode von SOMMELIER & Friends.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Was für eine unfassbare Ehre, die 100. Folge mit einem der ursprünglichsten Sommeliers der neuzeitlichen deutschen Weinkultur und zugleich einem der Ideengeber dieses Weinpodcastformates zu gestalten. Ja, er hat vom ersten Tag an daran geglaubt, dass ein Podcastformat junge Menschen erreicht und zukunftsfähig ist — was in dieser phlegmatischen Branche nahezu revolutionär ist. Rudolf Knickenberg ist keine bloße Geldquelle, kein distanzierter Wohltäter, der aus Steuergründen beiträgt und dann wieder verschwindet. Er ist eine jener raren Figuren, die in seinem Verständnis als CEO eines der führenden Importunternehmen unser Projekt und somit unsere Branche, die SOMMELIERs, nicht nur mitfinanziert, sondern es mit einer fast leidenschaftlichen Hingabe trägt, als wäre es sein eigenes. Er erkennt die Vision bis in die feinsten Nuancen, die Risiken bis in die entlegensten Szenarien, die erwählten SOMMELIERs bis in ihre Stärken und Schwächen. Und natürlich unterstützt er dieses Projekt aus intrinsischer Leidenschaft für unsere deutsche Weinkultur. Was diesen Weinweltmenschen weit darüber hinaus so unfassbar sympathisch, glaubwürdig, authentisch und nicht zuletzt menschlich macht, ist die Kunst der Zurückhaltung. Rudolf Knickenberg weiß, dass wahre Förderung nicht darin besteht, das Projekt nach eigenen Vorstellungen zu formen, sondern ihm Raum zu geben, damit es atmen kann. Er mischt sich nicht ein. Stattdessen öffnet er Türen: zu Netzwerken, zu Experten, zu Räumen, zu Ideen, die das Team allein nie erreicht hätte. Er feiert Erfolge lautlos, mit einem kurzen, warmen Satz, und bei Rückschlägen ist er der Erste, der sagt: „Das gehört dazu. Weiter." Seine Unterstützung hat etwas Altmodisches, fast Aristokratisches — im besten Sinne. Er sieht sich nicht als Investor, der Rendite erwartet, sondern als Mäzen, der an etwas Größeres glaubt. Und umso mehr freue ich mich, umso mehr diese Jubiläumsfolge mit ihm gestalten zu dürfen. Danke für diese Folge und dafür, dass es dieses Podcastformat „SOMMELIER" gibt, lieber Rudolf Knickenberg.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Fisch und Wein – für viele eine der größten Unsicherheiten am Tisch. Weißwein ja, Rotwein nein? Oder doch? In dieser Folge nehmen Lou und Jonas Dich mit in eine ausführliche Genussreise durch die Welt von Fisch, Texturen und passenden Weinstilen. Du erfährst, warum die Zubereitung oft wichtiger ist als die Fischart selbst, weshalb Säure der Schlüssel zu gelungenen Pairings ist und wann Rotwein tatsächlich funktionieren kann. Unterstützt werden die beiden von Räuchermeister Michael Wickert, Gründer der Freiburger Manufaktur Glut & Späne. Er gibt Einblicke in Fischtypen, Räucherarten und erklärt, warum geräucherter Fisch als Königsdisziplin beim Wine Pairing gilt. Wein der Woche Wein-Genuss Bordolino rot Ein klassischer, trockener Rotwein aus der Bardolino-Region am Gardasee in Venetien. Leichtfüßig, mild und von sanfter Üppigkeit, ideal für den Alltag. Serviert zu würzigen Fleischgerichten oder reifen Käsesorten passt er perfekt, und auch als Grundlage für eine Rotweinschorle macht er eine gute Figur. Die Frage der Woche: Champagner & Kaviar – himmlisches Duo oder Mythos? „Champagner & Kaviar funktioniert tatsächlich, aber es kommt auf den Stil an: Zu sehr salzigem oder markantem Rogen passen oft Extra Brut oder sehr trockene Schaumweine, während zu feinerem, buttrigem Kaviar eine leichte Dosage harmonischer wirkt. Historisch wurde Kaviar traditionell mit Wodka serviert, doch Champagner bringt heute Eleganz und Frische ins Spiel – beides kann funktionieren, aber es ist kein universelles Gesetz.“ Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Das ist die erste Episode von Genuss im Bus im neuen Jahr – und zugleich die Premiere eines neuen Formats: Fahrgast-Fragen. In diesen Solo-Folgen greife ich Fragen auf, die mir immer wieder begegnen, und beantworte sie so, dass du sie direkt im Glas nachvollziehen kannst – ohne Buzzwords, mit Sensorik. In dieser Folge geht's um fünf Themen, die gerade extrem prägend sind: Warum Frische nicht nur Säure ist (Energie aus Säure, feiner Phenolik und „salziger“ Kontur). Warum Textur wichtiger wird als Aroma – und wie Säure die Textur „strafft“, damit sie nicht pampig wirkt. Warum Holz wieder da ist, aber anders: weniger Aromaholz, mehr Strukturholz – das Fass als feine „Lunge“ des Weins. Reduktion: Stilmittel oder Problem? Mit Luft-Test, Gaumen-Test – und einem optionalen Sommelier-Hack mit Kupfer. Luxus im Wein 2026: Trinkfluss. Und warum moderatere Alkoholgrade oft (nicht immer) der schnellste Regal-Kompass sind. Und zum Schluss die wichtigste Frage für deinen Alltag: Nicht „Wie viele Punkte hat der?“, sondern „Wie fühlt sich meine Zunge nach dem zweiten Schluck an?“ Wenn du Lust hast: Schick mir Feedback und deine Fragen für die nächste Runde Fahrgast-Fragen.
Zum Start ins neue Jahr beantwortet Lou die spannendsten Fragen aus der Community! Von pelzigen Bordeaux, Rotling vs. Rosé, KI im Weinbau bis hin zu Weintransport im Sommer – in dieser Folge gibt's Tipps, Insights und praktische Tricks für alle Weinliebhaber:innen. Dich erwartet eine bunte Mischung an Themen rund um Geschmack, Lagerung, Food-Pairing und internationale Besonderheiten! Wein der Woche Philippe de Lonsac Champagner Brut Premium https://bit.ly/48753WK Ein klassischer Brut aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay – frisch, elegant und mit einer feinen, anhaltenden Perlage. In der Nase verbinden sich Zitrus, Apfel und ein Hauch Brioche; am Gaumen bleibt er lebendig, trocken und wunderbar vielseitig. Perfekt als Aperitif, zu Fisch & Krustentieren oder leichten Vorspeisen. Ein unkomplizierter Champagner, der problemlos das ganze Festmenü begleiten kann. Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Diese Folge haben wir live im Edeka Center No. 1 in Berlin Steglitz aufgenommen und gemeinsam mit der Cheers! Community verschiedene Weinstile verkostet. Im Fokus steht dabei die Frage: Wie verkostet man Wein eigentlich richtig? Anhand ganz unterschiedlicher Weine sprechen Lou und Jonas mit dem Publikum über Aromen, Struktur, Herkunft und Stilistik und zeigen, wie man Weine vergleichen und besser einordnen kann – ganz ohne komplizierte Begriffe oder Vorwissen. Eine Folge für alle, die Wein bewusster trinken möchten und Lust haben, dem eigenen Geschmack mehr zu vertrauen! Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
In der letzten Folge im Jahr 2025 nehmen Tobias und Michael die Hörerinnen und Hörer mit auf eine persönliche Reise in die Toskana und an die Rhône, nach Spanien und Portugal. Sie berichten von jenen Begegnungen und Geschichten, die Weinreisen so wertvoll machen. Es geht um gelebte Feldforschung, um Landschaften, lokale Küche und vor allem um die Menschen hinter den Weinen. Erfahrungen, bei denen Weinwissen aus Büchern samt Verkostungstabelle nicht mithält. Ein leidenschaftlicher Aufruf, sich selbst auf Reisen in Sachen Wein zu begeben.+++ WEINFREUNDE.DE +++>> WEINFREUNDE.DE>> ÜBER WEINFREUNDE++++ UMFRAGE +++Bitte nehmt hier an unserer kurzen Umfrage zum Bei Anruf Wein Podcast teil: https://de.surveymonkey.com/r/M7PK2ZL+++ Bitte abonniert den Podcast und gebt eine Bewertung ab. Danke! +++Produktion und Schnitt: Andreas Hagelüken
Manche Menschen sprechen über Wein, als wollten sie ihn erklären. Evangelos Pattas spricht, als würde er ihn erinnern. Er ruft ihn herauf – aus dem Glas, aus dem Jahr, aus einem stillen Ort im Inneren, an dem Geschmack zu Bedeutung wird. Wenn er ein Glas in die Hand nimmt, scheint er die Zeit darin zu sehen. Was für andere eine Flüssigkeit ist, ist für ihn ein Gedächtnis. Und das mit einer unfassbaren Akribie. Ja, selbst nach fast vierzig Dienstjahren schreibt er diszipliniert seine Weinnotizen mit. Und in seinen Beschreibungen formt er keine Definitionen, er legt Atmosphären frei. Klingt erfunden? Nein, denn genauso hört man das in seiner Episode. Ein Schluck kann bei ihm nach dem ersten Frost schmecken, nach dem Schatten eines Waldes, nach der Farbe eines Holzstuhls im Spätsommer. Man hört ihm zu und versteht, dass Wein nicht über Worte vermittelt wird, sondern über Bilder, die sich im Kopf festsetzen wie ein Geruch in einem Kleidungsstück. Er erzählt nicht, er erinnert. Und genau darin liegt sein Zauber. Im Stuttgarter Délice war Evangelos Pattas jahrzehntelang der ruhende Punkt im Raum – Gastgeber, Sommelier, Übersetzer zwischen Küche und Glas. Ein Mann, der Weine nicht auswählte, sondern sie in einen Dialog brachte. Zwischen Koch und Gast, zwischen Duft und Textur, zwischen Erwartung und Erfahrung. Er wusste, dass eine Weinbegleitung nicht aus Paarungen besteht, sondern aus Übergängen. Er dachte in Atemzügen, nicht in Gängen. Jedes Glas war Teil einer Komposition, deren Melodie sich nur erschloss, wenn man ihr vertraute. Evangelos ist kein Mann der Worte und doch einer, der Sätze hinterlässt. In den Köpfen der Menschen, die er begleitet hat – Köche, Sommeliers, Gäste, Schüler. Er hat Generationen geprägt, ohne ein Manifest zu schreiben, einfach durch Tun. Durch die leise Konsequenz, mit der er Wein immer als Beziehung verstanden hat. Zwischen Mensch und Pflanze, zwischen Handwerk und Idee. Er hat gezeigt, dass Sommelierkunst nichts mit Inszenierung zu tun hat, sondern mit Empathie. Evangelos Pattas hat sein Leben dieser Aufmerksamkeit gewidmet. Er hat aus dem Verkosten ein Denken gemacht, aus dem Denken eine Kunst und aus dieser Kunst eine Einstellung. Eine Überzeugung, die sich weigert, Wein zu trivialisieren. Er bleibt ein Sommelier, der nichts verkaufen muss, weil er alles vermittelt: Zeit, Ruhe, Herkunft, Seele. Und wenn man ihm zuhört, begreift man, dass Wein nie das Ziel war – sondern immer das Medium, durch das ein Mensch erzählen kann, wie er die Welt sieht.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
In dieser Folge geht's hoch hinaus, denn es dreht sich alles um eine spektakuläre Art des Weinbaus: die Steillagen an der Mosel. Mit dabei ist Matthias Knebel, einer der prägenden Winzer der Region und bekannt für seine ausdrucksstarken Rieslinge aus den steilsten Terassenlagen überhaupt. Gemeinsam mit Lou und Jonas erklärt er, was die Böden der Mosel so einzigartig macht, welche Rebsorten in Steillagen besonders glänzen und wie man solche Weinberge überhaupt bewirtschaftet, wenn Traktoren längst keine Chance mehr haben. Außerdem klären wir, ab wann ein Weinberg eigentlich als „steil“ gilt und warum Matthias überzeugt ist, dass sich dieser enorme Aufwand lohnt. Wein der Woche: Winningen Von den Terrassen Riesling Knebel Der „Von den Terrassen R“ ist ein puristischer Terrassen-Mosel-Riesling aus 100 % Steillagen. Er präsentiert sich mit feiner Schieferwürze und einer tiefen Mineralität, kombiniert mit hervorragendem Trinkfluss – also Terrassenmosel pur! 11 Monate auf der Vollhefe gereift, wirkt er am Gaumen enorm dicht und schmelzig, ohne dabei die Eleganz des Rieslings zu verlieren. Frage der Woche: Bringen steile Lagen grundsätzlich besseren Wein hervor? „Der klassische Vorteil, dass durch die Hanglage mehr Sonne auf die Reben fällt, war früher tatsächlich wichtig. Heute, im Zeichen des Klimawandels, spielt das allerdings eine kleinere Rolle. Entscheidend sind vielmehr die Kombination aus tief verwurzelten, oft sehr alten Rieslingstöcken, niedrigen Erträgen und den charaktervollen Böden. Diese bringen zusammen mit der guten Drainage der Hänge und den größeren Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht Weine hervor, die besonders ausdrucksstark und präzise wirken.” – Lou und Matthias Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Gude und herzlich willkommen in Deutschlands größtem Weinanbaugebiet – dem wunderschönen Rheinhessen. In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt der Burgunderfamilie, sprechen über die Rolle von Kellereien und Handwerk sowie die besondere Weinfestkultur der Region. Mit dabei ist eine echte Majestät: Levin McKenzie ist Winzer, BWL-Student, Podcast-Host, Riesling-Fan und amtierender Rheinhessischer Weinkönig! Er erzählt, warum Riesling zwar die wichtigste Rebsorte bleibt, die Burgunder aber immer mehr an Bedeutung gewinnen, was ihn an den Weinfesten so begeistert und welche Herkünfte er selbst am liebsten im Glas hat. On top gibt's natürlich ganz viele Einblicke in die royale Arbeit eines Weinkönigs. Weine der Woche: Grey Grauburgunder trocken Qualitätswein Rheinhessen Der „grey“ Grauburgunder aus der Rheinberg Kellerei in Rheinhessen steht für modernen, unkomplizierten Weingenuss. Das Bouquet zeigt Aromen von Apfel, Birne und würzigen Kräuternoten– typisch für einen stoffigen, aber gleichzeitig schlanken Grauburgunder. Die lebhafte Säure und der elegante Trinkfluss machen ihn zu einem echten Allrounder – gleichermaßen unkompliziert wie charaktervoll. Ideal als Begleiter zu leichten Speisen wie Fisch oder Geflügel! Mit Herz & Liebe Riesling Dieser Riesling aus Rheinhessen zeigt sich als lebendiger und vielseitiger Qualitätswein. In der Nase verbinden sich elegante Fruchtaromen von Aprikose und Zitrus mit einer feinen Mineralität. Am Gaumen wirkt er frisch, ausgewogen und animierend, mit der typischen Balance von saftiger Frucht, klarer Säure und dezenter Restsüße. Ein unkomplizierter Riesling, der hervorragend zu hellem Fleisch, Fischgerichten und Pasta passt – und dabei die klassische Handschrift seiner Herkunft trägt. Frage der Woche: Wie bereitet man sich am besten auf die erste Reise durch eine Weinregion vor? „Vorbereitung ist beim Weinreisen die halbe Miete – besonders, wenn man eine Region noch nicht kennt. Ich informiere mich zuerst über die Stilistik vor Ort: Welche Rebsorten sind typisch, welche Weinstile sollte man probieren? Dafür schaue ich in die Portfolios großer Händler und achte auf Betriebe mit guter Präsenz oder Bewertungen. Wenn mir ein Weingut öfter begegnet, vereinbare ich vorher einen Termin – kleine Betriebe brauchen meist mehr Vorlauf. Eine freundliche Mail oder ein kurzer Anruf mit klaren Infos zur Personenzahl und den Wunschterminen reicht oft schon. Vor Ort lohnt es sich, genau zuzuhören, Fragen zu stellen und mitzuschreiben – nirgendwo lernt man so viel wie im direkten Gespräch mit den Menschen, die den Wein machen.“ – Lou Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Europa trifft Übersee! In dieser Vier-Flaschen-Episode tauchen wir tief in die Unterschiede zwischen Alter Welt (Europa) und Neuer Welt (u. a. Neuseeland) ein – mit zwei Vergleichspaaren: Sauvignon Blanc (Loire vs. Marlborough) und Pinot Noir/Spätburgunder (Baden vs. Neuseeland). Wir sprechen über Herkunft & Stilistik, warum Sauvignon Blanc oft schon „aus 10 Metern“ zu erkennen ist, wieso Scheurebe so nah dran ist, Glasfragen, Foodpairing (von Spargel bis Lamm), Lagerfähigkeit und was eine Aroma-Rebsorte eigentlich ausmacht.
In dieser zweiten Folge der Durststrecke melden sich Thomas und Dietmar erneut vom Hamburger Hafen. Mit Möwengekreisch und salziger Brise in der Nase nehmen die beiden euch mit in eine sommerlich-leichte Episode. Dietmar ist mit seinem neuen Job voll eingespannt, auch Thomas hat viel zu tun, und so bleibt uns gerade weniger Zeit fürs Podcast-Studio. Doch die beiden versprechen schon jetzt ein spannendes Comeback im Herbst – mit neuen Gästen und vielen Themen. Im Mittelpunkt steht diesmal ein besonderer deutscher VDP-Ortswein, ein Riesling aus dem Kloster Eberbach. Thomas verbindet eine persönliche Geschichte mit diesem Wein: Seine Frau schenkte ihm vor zwei Jahren eine Patenschaft für die Rebe, die zu genau diesem Tropfen führt. Jedes Jahr erreicht ihn eine Flasche von „seiner“ Patenrebe. Gemeinsam versuchen Dietmar und er, verschiedene Hamburger Stadtteile mit passenden Weinen zu assoziieren, Blankenese = Champagner! Und Altona? Zwischendurch erinnern sich die beiden an gemeinsame Abende im Fischereihafenrestaurant bei ihrem Freund und ehemaligem IN VINO-Moderator Tom und sprechen über die Freundschaft, die sie verbindet. Zwischen Lachen, kleinen Sticheleien und der einen oder anderen improvisierten Beobachtung bleibt klar: Die Durststrecke ist nur vorübergehend, der Genuss im Glas dafür umso bleibender. Mehr von uns: Instagram: www.instagram.com/invinowerwiewas/ YouTube: https://www.youtube.com/@invino-weinpodcast TikTok: https://www.tiktok.com/@invinowerwiewas?lang=de-DE Facebook: https://www.facebook.com/p/IN-VINO-WER-WIE-WAS-100086161488231/ Dieser Podcast wird produziert von ASK. Die Kommunikationsagentur in Berlin. www.ask-berlin.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ask-berlin-agentur-f%C3%BCr-sales-und-kommunikation-gmbh/posts/?feedView=all Video und Podcast-Produktionsteam: Sebastian Klein & Alexander Wenzke.
Im Rahmen der Rolling Pin Convention 2025 in Düsseldorf durfte ich die Branchengröße Gerhard Retter ans Mikrofon bitten, um mit ihm das Jetzt und die Zukunft der deutschen Sommelierie zu besprechen. Keine reine Lobhudelei, sondern eine konstruktive Betrachtung der Branche. Besprochene Eckpunkte: Welche Rolle spielt der Sommelier für Erlebnis und Gästebindung im Restaurant? Stärkt ein Sommelier die Positionierung im Wettbewerb? Welche Zukunft hat ein Restaurant ohne Sommelier im gehobenen Bereich? Wie beeinflusst der Sommelier Umsatz und Gewinn? Wie steigert er Effizienz und Professionalität im Service? Warum ist sein Weinwissen nicht durch Apps ersetzbar? Welche neuen Kompetenzen braucht der moderne Sommelier? Wie prägt er Trends und das öffentliche Bild eines Restaurants? Welche Bedeutung hat er für regionale Weinkultur und Sichtbarkeit?
Der Herbst ist da: Die Blätter leuchten bunt, die Tage werden kürzer und in der Küche wird's wieder richtig gemütlich. Zeit für Ofengemüse, deftige Gerichte – und natürlich den passenden Wein dazu. Deswegen präsentiert Dir Lou in dieser Folge fünf herbstliche Favoriten samt kulinarischen Begleitern: von Nebbiolo aus dem Piemont und Spätburgunder aus Deutschland über charakterstarke Weißweine von der Rhône bis hin zu edelsüßen Highlights. Perfekt für Fans von Wild, Kürbis, Zwiebelkuchen und Birnen-Tarte. Wein der Woche: Piccini Chianti Classico DOCG https://bit.ly/3VNSNoW Das toskanische Familienunternehmen Piccini wird bereits in fünfter Generation geführt und zählt heute zu den dynamischsten und innovativsten Weingütern Italiens. Unter der Leitung von Mario Piccini verbindet das Haus seit 2002 Tradition und Fortschritt: biologisch bewirtschaftete Weinberge im Herzen des Chianti Classico, verbunden mit dem Mut, klassische Stile neu zu interpretieren. Der Chianti Classico DOCG 2010 spiegelt diese Haltung eindrucksvoll wider. In der Nase zeigt er ein facettenreiches Bouquet aus balsamischen Noten, mediterranen Kräutern, grünen Tomatenstängeln, gerösteten Tomaten und reifer Kirsche. Am Gaumen überzeugt er mit einer lebendigen Säure und einer markanten Tanninstruktur, die Tiefe und Charakter verleihen. Ein Wein, der sowohl die historische Verwurzelung der Familie als auch ihren zukunftsgerichteten Innovationsgeist perfekt verkörpert. Weinlexikon: S wie Sur Lie „Sur lie“ (frz. „auf der Hefe“) bezeichnet die Lagerung eines Weins nach Beendigung der Gärung auf Voll- oder Feinhefe (Hefesatzlagerung). Durch den Hefekontakt werden u. a. Mannoproteine freigesetzt, die zusätzliche Geschmacksstoffe und Textur einbringen, einen angenehmen hefigen Ton erzeugen und den biologischen Säureabbau (BSA) unterstützen. Das Ergebnis wirkt frisch und spritzig. Wie lange der Wein auf der Hefe bleibt, entscheidet das Weingut je nach gewünschtem Stil. Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Axel Biesler ist einer dieser seltenen Köpfe, die nicht auf die Bühne drängen – und trotzdem den Raum neu ordnen, sobald sie das Wort ergreifen. Biesler ist keiner, der sich wichtig macht. Er macht die Sache wichtig. Axel ist gelernter Winzer und Sommelier, ein Schreiblustiger mit robustem Sensorium und misstrauisch gegenüber bequemen Gewissheiten. Wer ihn liest oder hört, merkt rasch: Hier spricht keiner, der Punkte verteilt, obgleich er es einstmals tat, hier spricht einer, der Zusammenhänge tastet. Sein Weg führt nicht vom Lehrbuch zum Urteil, sondern von der Praxis zur Sprache. Axel hat Weine beschrieben, verkostet, bewertet – ja. Doch die Mechanik von „Nase–Gaumen–Abgang“ ist ihm zu klein. Sein Blick bleibt dabei stets auf die Zusammenhänge gerichtet: Was geschieht im Glas, im Kopf, im Gespräch? Man kann sein Weinbewusstsein mit guter Fotografie vergleichen: kein Zirkustrick mit Filtern, sondern der Versuch, Licht zu verstehen. Darum reizt ihn das Dunkel. In der „Blindprobe“ wird Wein in völliger Finsternis verkostet – ohne Etikett, ohne Pose, nur mit den Sinnen, die sich freilegen lassen, wenn man den Rest ausschaltet. Das ist mehr als eine Spielerei; es ist ein methodischer Zweifel am Dekor der Weinwelt und ein Plädoyer für Sprache, die nach dem Geschmack geformt wird, nicht nach dem Etikett. Seine Texte vermeiden das aufgeblasene Dekor der Branche. Stattdessen findet man kleine, präzise Beobachtungen, Seitenblicke auf Literatur, Geologie, Küche. Axel schreibt mit der Geduld eines Handwerkers, der die Klinge erst schleift, bevor er schneidet. Das macht seine Sätze belastbar. Und es erklärt, warum er in sehr unterschiedlichen Kontexten präsent ist – von Kolumnen über Porträts bis zu pointierten Miniaturen, die ein Weingut oder eine Flasche ins rechte Licht rücken. Es interessiert ihn nicht, ob ein Wein angesagt ist; ihn interessiert, was er kann, woher er kommt, welchen Zweck er erfüllt. Dieses Interesse gilt ebenso den Menschen dahinter – den unruhigen, den akribischen, den eigensinnigen – und es gilt dem Publikum, das mehr verdient als aromatische Schlagworte. Darum passt er in kein Lager: weder Apologet der Tradition noch Lautsprecher des Neuen. Man fühlt sich nach einem Text von ihm ein Stück klarer im Kopf. Und mit ein wenig Glück auch neugieriger und zugleich mit ein wenig NEUgier auch ein wenig glücklicher.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Marie Christin Baunach ist in Sachen Wein eine Zeitreisende. Warum? Weil sie es versteht, durch sich die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich sprechen zu lassen. Sie hätte eine glamouröse Sommelière in den 90er-Jahren sein können, sie ist allgegenwärtig und passend – und wir sind sicher, sie wird auch noch in zehn und zwanzig Jahren zeitgeistig und gestalterisch sein. Wie so etwas geht? Nun, neben einem Grundtalent ist es schlichtweg eine Kombination aus Begabung und purer Leidenschaft fürs Genießen, fürs Essen und Trinken, für Menschen, für Situationen und fürs Momente-Schenken. Und diese Grundpfeiler für eine Ausnahmesommelière finden sich als Marie Christins berufliche Backbones. Die Vergangenheit trägt sie wie einen unsichtbaren Mantel. Früh lernte sie, dass ein Keller ein Gedächtnis ist – und dass Verantwortung für Wein mehr bedeutet, als Flaschen zu verwalten. Sie trägt diese Erfahrung nicht vor sich her, sie nutzt sie als Werkzeug. In der Gegenwart entfaltet sich ihr eigentliches Talent: Treffsicherheit durch Zuhören, nicht aus Instinkt allein, sondern aus einer Kombination aus Wissen, Empathie und Gelassenheit. Ihr gelingt, was so viele vergeblich versuchen: die Balance zwischen Präzision und Leichtigkeit. Und sie spricht die Sprache der Zukunft – und damit einer Generation, die bewusster trinkt, die erleben will, wie Genuss jenseits klassischer Kategorien funktioniert. Zeitgeistig im besten Sinne: Sie erkennt, was das Futurum verlangt. Alkoholfreie Begleitungen sind für sie keine Ersatzbank, sondern gleichwertige Dramaturgie. Texturen, Temperaturen, Bitterkeiten – alles Elemente, die eine eigene Erzählung formen. Sie hat verstanden, dass ein Menü nicht zwingend in Prozenten gedacht werden muss, sondern in Resonanzen. Ein Restaurant ist für sie nicht nur ein Business, sondern auch ein Ort der Begegnung, der Beziehung, des Gefühls. Hier verschränken sich Reisen und Lifestyle, Modernes und Traditionelles, Genuss und Verantwortung. Was bleibt also? Vertrauen. Marie Christin ist zwar eine Sommelière für die Ewigkeit, aber keine, die sich unsterblich machen möchte. Sie ist eine, die in jeder Epoche das Wesentliche erkennt. In der Vergangenheit: Geduld, Genauigkeit, Erfahrung. In der Gegenwart: Zuhören, Treffsicherheit, Feingefühl. In der Zukunft: Klarheit, Reduktion, Vertrauen. Und vor allem ist sie eines: bodenständig, liebevoll, menschlich und hochsympathisch. Ihre Liebe zum Wein, zu den Winzern, zum Essen und Trinken ist mehr als Beruf – sie ist Herz, Gefühl und Haltung.vDenn Geld kann vieles regeln, aber nur Leidenschaft schafft wahre Erlebnisse.
Lou und Jonas sind zurück aus ihrer knackigen Sommerpause – und bleiben thematisch direkt in Österreich, denn in dieser Folge geht's in die wunderschöne Wachau. Mit von der Partie ist dabei eine ganz besondere Gästin: Katharina Alzinger ist Unternehmerin, Mama und schmeißt gemeinsam mit ihrem Mann Leo nebenbei auch noch das Familienweingut. Sie verrät, was in der Donau-Region außer Grünem Veltliner noch so wächst, was den Riesling so besonders macht und was sich hinter dem Label „Smaragd“ auf dem Etikett verbirgt. Außerdem gibt's einen Deep Dive in die verschiedenen Stilistiken, Lagen und jede Menge Insider-Tipps. Wein der Woche: Grüner Veltliner Hochstrasser Federspiel 2024 Alzinger Dieser Grüner Veltliner aus dem Hause Alzinger begeistert mit seiner schieren Eleganz und einer ansprechenden Würze. Im Glas zeigt er sich in zartem Gelbgrün. In der Nase präsentieren sich intensive Noten von grünem Apfel, reifer Birne, saftiger Zitrone und weißen Blüten. Am Gaumen überzeugt er durch ein animierendes Säuregerüst und eine subtile Mineralität, die auf den kargen Urgesteinsboden der Riede Hochstrasser verweist. Weinlexikon: V wie Vinea Wachau Die Vinea Wachau ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Winzer:innen in der Wachau. Sie verpflichten sich zur Herkunft, Qualität und zum Handwerk – und das immer auf höchstem Niveau. Ein Wein mit Vinea-Logo ist immer: 100 % Wachau, 100 % Herkunft und 100 % eigenständig. Die Klassifizierung der Weine erfolgt dabei in drei Stufen: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Zudem setzt sich die Vinea aktiv für den Erhalt der Terrassenlandschaften und der handwerklichen Weinbereitung ein. Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Bei Lucas ist nicht nur die Art besonders, wie er seine Weinbegleitungen offeriert, serviert, zelebriert und inszeniert. Nein, vielmehr ist Lucas Wenzl selbst ein absolutes Unikum – oder besser formuliert: ein Unikat unter den Sommeliers. Er vermag es, Wein neu zu definieren. Nicht als Erlebnis, sondern – auch wenn es paradox klingt – als epochale, genussvolle Selbstverständlichkeit. Wie? Ganz einfach in seiner Wahrnehmungswelt. Denn: Es gibt Menschen, die trinken Wein. Es gibt Menschen, die sammeln Wein. Und dann gibt es jene seltenen Wesen, die Wein nicht einfach konsumieren, sondern ihn denken, fühlen, träumen. Sie sind keine Sommeliers im engeren Sinn, und sie sind schwer in Worte zu fassen, weil sie im Kern selbst Sprache in Wein verwandeln und Wein in Sprache zurück. Er serviert nicht bloß ein Glas, damit es geleert wird, sondern um es mit Fragen zu füllen: Warum berührt mich der Nachhall eines Chardonnays wie eine ferne Erinnerung? Seine Verrücktheit für den Wein ist keine schrille Pose, sondern ein stilles Feuer. Lebensnah ist er, weil er den Wein nicht auf einen Sockel stellt. Er weiß: Ein Glas gehört auf den Tisch, nicht in den Tresor. Wein ist für ihn keine Luxusware, sondern ein Stück Alltag – nur eben ein Alltag, der im besten Fall glänzt wie eine Sommernacht. Seine Weinverliebtheit ist grenzenlos. Neugierig ist er wie ein Kind. Er probiert Naturweine, Orange Wines, Amphorenweine – nicht aus Mode, sondern aus echtem Drang, die Vielfalt der Welt zu begreifen. Er fragt nie zuerst: „Schmeckt das?“, sondern: „Was erzählt es?“ Er lebt von der Energie, die in einem Glas vibriert, wie andere von Musik oder Literatur. Und er ist kreativ. Er lebt für den Moment, in dem er spürt, dass Wein uns etwas zutraut: Dass wir aufmerksam sind. Dass wir uns berühren lassen. Wein ist der Anfang – dank Sommeliers wie Lucas.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.
Lou und Jonas sind in der wohlverdienten Sommerpause. Deswegen präsentieren wir Dir hier einen echten Cheers!-Klassiker: Auch wenn Österreich nicht gerade als „Weinnabel der Welt“ gilt, so hat es doch einiges mehr zu bieten als Grünen Veltliner. In dieser Folge machen sich Lou und Jonas auf, um die schönsten Weinanbaugebiete Österreichs zu erkunden. Mit dabei: Willi Schlögl. Er ist Sommelier, schreibt und podcastet leidenschaftlich gern über Wein, bewirtet eine eigene Bar in Berlin und ist ein waschechter Österreicher. Also der perfekte Gast, um das ein oder andere Glaserl kennenzulernen und einen unfassbar guten Schluck zu probieren. Na, Lust auf Wein aus Österreich bekommen? Dann schau unbedingt bei „Österreich Wein“ vorbei. Die Plattform bietet dir nicht nur unfassbar viele weitere Infos über Geschmack und Herkunft, sondern macht Lust darauf, das Weinland Österreich selbst zu erkunden. Neben zahlreichen Events findest du eine Weingutsdatenbank mit über 5000 Einträgen, die Geschichte zu Wein in Österreich sowie Tipps für Genuss und Wohlbefinden. https://www.oesterreichwein.at Wein der Woche: Wein-Genuss Blauer Zweigelt Blauer Zweigelt zählt zu den meistangebauten Rotweinsorten Österreichs – und das nicht ohne Grund: Der Rotwein duftet herrlich nach Beeren und überzeugt im Geschmack durch eine leichte Kirschnote sowie einen Hauch von Lakritz. Genau richtig leicht gekühlt zur Brotzeit! Weinlexikon: H wie Heuriger Heuriger bezeichnet in Österreich ein Lokal, in dem Wein ausgeschenkt wird – im Unterschied zu anderen Weinlokalen aber nur der Wein aus eigenem Anbau. Dazu gibt's lokale Spezialitäten (traditionell meist kalte Platten und keine warme Küche). In Deutschland sind Heurigen vergleichbar mit der Straußwirtschaft. Aber obacht: Heurigen haben meist nur saisonal geöffnet, informier Dich vorher also am besten über die Öffnungszeiten. https://www.aufzumwein.at/ Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Wenn man eines bei Lennart Wenk spürt, dann, dass er Sommelier aus Berufung ist – nicht, weil es sich ergab, sondern weil es Sinn ergibt. Sein Tag beginnt, bevor die Türen des Restaurants aufgehen: Gläser prüfen, die richtige Flasche bereitstellen, den Ablauf für Essen und Trinken so ordnen, dass am Ende vor allem eines bleibt – Genuss. Er tritt offen, präsent und unaufgeregt auf; spricht mit Gästen und über seine Weine klar und rücksichtsvoll. Genügsam ist er nicht aus Mangel, sondern aus Einsicht: Er verfügt über das, was er braucht, und wird nicht besessen von dem, was er nicht hat. Zufriedenheit ist für ihn kein Endpunkt, sondern ein Ausgangspunkt. Zwischen Modern und Traditionell sucht er die klare Linie: präzise Empfehlungen, stimmige Temperatur, ruhiger Service. Seine Liebe zum Wein ist hörbar, aber nie aufdringlich; sein Herz schlägt für Herkunft, Handwerk und die Beziehung zwischen Gast, Sommelier und Winzer. Er reist, probiert, lernt – Reisen als Quelle von Wissen, Lifestyle als Haltung jenseits von Pose. Wenn er eine Flasche empfiehlt, dann nicht die teuerste, sondern die passende: Bewusstsein für Geld und Budget gehört für ihn ebenso zum Business wie Respekt vor Küche und Keller. Fleiß heißt bei ihm nicht mehr, sondern das Richtige tun – verlässlich, aufmerksam, verbindlich. Wo andere das Rampenlicht suchen, sucht er den sauberen Übergang und die leise Korrektur. So entsteht dieses seltene Gefühl, angekommen zu sein: Man verlässt den Raum ohne Spektakel, aber mit einer klaren Erinnerung daran, wie gutes Essen, kluges Trinken und aufmerksamer Service zusammenfinden. Solche Sommeliers sind selten geworden. Lennart Wenk ist einfach eines: ein wunderbarer Sommelier und Gastgeber.
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.