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Ein Christ schläft mit seiner Stiefmutter?! (1. Korintherbrief 5:1-5– E11)
Die Teenagerin Sarah ist genervt. Genervt von der Uhrzeit, zu der sie zu Hause sein muss, genervt von ihrer strengen Stiefmutter, und vor allem genervt von ihrem Stiefbruder Toby, dem lauten, quengeligen Windelträger, für den sie Babysitter spielen muss, weil ihre Eltern ausgehen. Also macht sie das, was man als 16 Jährige halt so macht, wenn ein Baby einem den Abend vermiest: Sie beschwört vor ihrem Spiegel den Goblin König, er möge doch bitte kommen und Klein Toby mit sich nehmen. Dumm nur, dass ihr Wunsch erfüllt wird: Der Goblin König Jareth taucht mit seiner Gefolgschaft tatsächlich auf und entführt kurzerhand den nervigen Babybruder. Die reumütige Sarah will Toby um jeden Preis zurückhaben und Jareth gibt er auch ihre Möglichkeit: Wenn sie es schafft innerhalb von 13 Stunden sein Labyrinth zu durchqueren, darf sie ihren Bruder wieder in die Arme schließen. Sarah gewinnt in dem Zwerg Hoggle, dem Trollriesen Ludo und dem Fox Terrier Sir Didymus Mitstreiter und macht sich auf den beschwerlichen Weg durch verwirrende Gänge, mit Händen gefüllte Höhlen, Stinkesümpfe und die Kobolstadt, während Jareth in seinem Schloss mit Toby und den Kobolden eine wilde Party feiert. Die Reise ins Labyrinth aus dem Jahr 1986, der zweite große Jim Henson Fantasyfilm nach The Dark Crystal. Da dieser reine Puppenfilm ein großer Flop war, beschloss Henson für den Audience Appeal auch ein paar Menschen in dem Szenario zu platzieren, namentlich die Nachwuchsdarstellerin Jennifer Connelly und den Rockstar David Bowie… ihr wisst schon, Bowie in seiner 80s Form, die für alle Fans des Chamäleons zu seiner besten Schaffensphase zählt (Denn wer braucht schon eine Glamrock-Oper wie Ziggy Stardust oder eine Protopunk-Orgie wie Diamond Dogs, wenn er den süßen Synthpop von Tonight und Never let me down haben kann… aber ich schweife ab). Johannes, ich weiß, du hast einen Bruder, der deutlich jünger ist als du. Hast du ihm auch als Teenager den Goblin King auf den Hals gehetzt und bist dann dreizehn Stunden durch ein Labyrinth geirrt, um am Ende auf Escher-Treppen gegen David Bowie zu kämpfen?
Drei Tropfen Blut im Schnee und ein Fensterrahmen aus Ebenholz. – Die Geschichte vom Schneewittchen aus Lohr am Main und den Spessarträubern So beginnt eines der bekanntesten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm: Schneewittchen. Nur wo mag das gewesen sein? Bei uns, sagen selbstredend gleich zwei Schneewittchen-Orte in deutschen Landen. Beide sind schön und einen Besuch wert. Einer liegt in Bad Wildungen-Bergfreiheit im nordhessischen Kreis Waldeck-Frankenberg. Den Anderen, der hier Thema ist, findet man im fränkischen Lohr am Main am Rande des Spessarts. Schneewittchen in Lohr unterwegs – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohrer Geschichte(n) Wir reden über die spannenden Geschichten eines Orts, der aufgrund von schlagkräftigen, wie phantasievollen Argumenten sagt, hier habe Schneewittchen gelebt. Was dran ist? Wer im Podcast gut zuhört weiß ganz schnell mehr. Die Lohrer Schneewittchen-Variante Hier klingen einige Teile etwas anders als bei Jakob und Wilhelm Grimm und wer genauer nachschaut, wird auch feststellen, dass die Entdeckung dieser ganz anderen Geschichte noch gar nicht so lange zurückliegt. Verantwortlich für Ansprüche und Entwicklung der Theorien ist gewissermaßen ein Stammtisch aus Apotheker, Museumsleiter und Schuster. Weinhaus Mehling – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Fabulologie Der Ausgangspunkt war wohl ein fröhlicher Abend im Lohrer Weinhaus Mehling. Der Apotheker Dr. Karl-Heinz Bartels hatte sich Gedanken gemacht, die Geschichte studiert und den Schluss entwickelt, dass nach diesen Recherche, Schneewittchen in Lohr am Main zuhause gewesen sein muss. Begründet wurde das aus dem Ansatz der „Fabulologie“ heraus. Nie gehört? Auf der Website der Stadt Lohr steht dazu: Das Wort „Fabulologie“ hat nichts mit „fabulieren“ zu tun, wie manche meinen. „Fabulologie“ ist ein Mixtur aus „Fabula“ (lateinisch; das Märchen) und „logos“ (griechisch: Wissenschaft, Lehre). Vielleicht sogar noch mit einem „lo“ aus dem Namen Lohr in der Wortmitte! Heraus kam jedenfalls ein Wort, das es bis heute in keiner Sprache der Welt gibt. Fabulologenwein – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sie beweist die These der Stammtischrunde, die augenzwinkernd und spaßbeseelt eine der wirkungsvollsten Ideen für das Stadtmarketing entwickelten: Schneewittchen ist von hier! Das hat sich im Lauf der Jahre als großer Erfolg erwiesen. Das “Horrorwittchen” Als dann die Stadt noch eine „zeitgemäße“ Schneewittchen-Statue in Auftrag gab. Das Ergebnis des Wettbewerbs, die Statue von Peter Wittstadt, gefiel nicht Allen, aber Lohr am Main kam endgültig in die Schlagzeilen. Wittstadt-Schneewittchen… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleichzeitig freundeten sich immer mehr Lohrer mit der Geschichte der Fabulologen an und gewannen das „Lohrer Schneewittchen“ lieb. Der Heimatstolz hat das Schneewittchen längst in die Gemeinschaft eingemeindet. …auch bekannt geworden als “Horrorwittchen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer in die Lohrer Geschichte eintaucht, findet – wenn er sucht – jede Menge Argumente für die Wahrheit der Lohrer Herkunft. Damit könnte man das Kapitel beenden und den Lohrern zum märchenhaften Anziehungspunkt gratulieren. Schneewittchen – Tourismus Schneewittchen auf dem Schlossplatz von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Touristen kommen vornehmlich im Sommer. Und das sind gar nicht mal wenige. Besonders beliebt ist das Städtchen gerade bei Besuchern aus den USA. Die machen gerne mal eine Flusskreuzfahrt auf dem Main, stoppen natürlich bei „Snow White and The Seven Dwarfs“ und werden vom Original Schneewittchen durch die Stadt geführt. Schneewittchen – Faktencheck Das wollten wir genau wissen und haben den fabulologischen Faktencheck gemacht. Das machen wir natürlich mit den überall auftauchenden Zeitzeugen gemacht. Es gibt sie reichlich. Die Mutter Wo beginnt man? Am besten bei der leiblichen Mutter, denn Mama muss es ja schließlich wissen. Die Mama: Maria Baroness von Erthal (alias Nicole Schmidt) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Maria Baroness von Ehrtal kam einst, im Auftrag des Kurfürsten Franz von Schönborn, mit ihrem Gatten Philipp Christoph von Ehrtal nach Lohr. Und dort ist sie immer noch. Das Gespräch war nicht ganz einfach, hat die Adlige aus dem Taunus, doch noch immer einige „höfische Marotten“ – Immerhin war sie auskunftsfreudig und hatte auch keine Angst vor modernen Mikrofonen. So konnten wir die Existenz ihrer Tochter Maria Sophia von Ehrtal nachweisen war sie doch so rot wie Blut, so weiß wie Schnee und ihr Haar so schwarz wie Ebenholz. Auch erzählte sie von einem sprechenden Spiegel, der aus der einst angesiedelten Glasmanufaktur stammt. Wir haben geprüft und festgestellt, dass der Spiegel noch immer im Schloss hängt. Die Tochter Das Schneewittchen (alias Luisa Damm) und der Spiegel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich machte sie uns auch noch persönlich mit ihrer Tochter bekannt. Schneewittchen begrüßte uns und schenkte jedem Anwesenden einen wundervollen Apfel aus dem Korb, den sie mit sich führte. Sie erzählte zusätzlich von ihrem harten Schicksal mit der Stiefmutter, die nach dem Tod der Mutter an der Seite des Herrn Papas stand. Von den Vorkommnissen rund um den sprechenden Spiegel und von der Flucht zu den sieben Zwergen. Sie wird uns doch nicht angelogen haben? Die echten! Wissenschaftler Echte Wissenschaftler: Gerit Himmelreich & Anika Magath vom Fränkischen Institut für Kulturlandschaftsforschung UNI Würzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Glücklicherweise trafen wir noch zwei Wissenschaftler der Universität Würzburg, die uns von den sieben Bergen berichteten und von den Bergwerken in der Nähe, hinter den sieben Bergen. Warum also sollte man der nochmaligen Bestätigung von Historikern, Archäologen und einer Ethnologin in Sachen Berge, Bergwerken und Zwergen widersprechen. Schneewittchen-Weg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sicher gibt es auch ein paar Ungereimtheiten, aber gibt es die nicht auch an anderen Orten? Es ist ja alles auch schon so lange her. Märchen kommt ja auch von Mär, einem alten deutschen Wort für Erzählung, Sage oder Nachricht. Die Schlussfolgerung heißt frei nach einem alten Philosophen: Ich weiß, dass ich nicht alles weiß, aber es hätte so gewesen sein können. Lohr, die Stadt Die Altstadt von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ist das Schneewittchen seit Jahren sicher ein wichtiges Argument nach Lohr am Main zufahren, so gibt es viele weitere Argumente. „Das Tor zum Spessart“ ist ein weiteres Attribut. Das Städtchen liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Aschaffenburg und Würzburg. Der Turm Der Lohrer Bayersturm – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohr ist sehenswert: Die Altstadt zum Bummeln, das besonders alte Fischerviertel zum Ansehen und wer den Überblick haben möchte, der Bayersturm zum Besteigen. Da kann Jeder rauf immer samstags und sonntags zwischen 10 und 12 Uhr. Der Türmerblick in Fischerviertel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wir waren natürlich auch oben und haben die ehemalige Türmer-Wohnung in Augenschein genommen. Der Turm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert, hat sechs Etagen, 40 Meter Höhe und ist der letzte vorhandene der Stadtbefestigung. Das Schloss & Spessartmuseum Lohr: Schloss und Spessatmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss lohnt ebenfalls, zumal ein großer Teil davon Museum ist. Das „Spessart Museum“, da wo auch der sprechende Spiegel hängt beschäftigt sich mit der regionalen Geschichte und damit natürlich auch mit den Spessarträubern. Zu diesen wilden Gesellen gibt es auch im Podcast ein extra Kapitel und klärt auch, die Überschrift dieser Erlebnisse in Lohr. Der Erfolgsfilm „Das Wirtshaus im Spessart“ hat im Museum einen Ehrenplatz, genauso wie eine Flasche des Fabulologen-Silvaner. Frische und gefüllte Flaschen gibt es im Weinhaus Mehling, dort wo einst der Grundstein gelegt wurde für die Fabulologie, das Schneewittchen und den touristischen Erfolg von Lohr am Main. Information Lohr am Main Fabulologie Die Region Am Schneewittchen-Weg: Spessart im Herbst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 320 – Lohr: Schneewittchen & die sechs Räuber first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
In dieser Folge geht es um die Frage: Was bedeutet es wirklich, einen Partner mit Kindern zu lieben – wenn du selbst kinderlos geblieben bist? Ist es Bonus oder Belastung? Oder ist es viel leiser – und viel komplexer als das? Jennifer erzählt offen und authentisch, wie es für sie ist, mit den Kindern ihres Partners zu leben – und gleichzeitig die Partnerschaft zu halten. Du bekommst Einblicke darin, wie es sich anfühlt, in so eine Rolle hineinzuwachsen – oder sich immer wieder neu darin zu finden. Wo für Jennifer die Grenze verläuft zwischen Erziehung und gemeinsamem Leben mit Teenagern. Wie das erste Kennenlernen war – und was seitdem in Bewegung gekommen ist. Wir sprechen über den Spagat zwischen Nähe und Distanz, zwischen Mitgestalten und Zurücktreten. Über Erwartungen – die eigenen, die des Partners und die von außen. Und darüber, wie viel Raum diese Lebensrealität einnimmt. Und auch darüber, was darunter liegt: Welche alten Wunden von Jennifer berührt wurden – und was die Erkenntnis mit ihr gemacht hat. Ich habe dieses Gespräch sehr geliebt, weil es so roh und ehrlich war. Und weil es mich wieder daran erinnert hat, dass Schwarz-Weiß-Denken niemanden weiterbringt.
Ihr hört über Ostern drei Folgen des True Crime-Podcast «Unter Verdacht» als Bonus im «Apropos»-Feed. Wir wünschen euch frohe Ostern - und sind am Dienstag wieder mit regulären «Apropos»-Folgen zurück. Bis dahin: Viel Spass beim Hören! *** Rainer Rittmeyer starb am 28. Februar 1970 in seiner Wohnung in Rapperswil. Er wurde von einem Bekannten erschossen. In seiner Familie schwieg man lange über den Vorfall und über die Geschichte von Rainer Rittmeyer. Auch, weil er angeblich wegen seiner Homosexualität von seiner Stiefmutter verstossen worden war. Rund 50 Jahre später will Rainer Rittmeyers Nichte mehr wissen über das, was damals in ihrer Familie wirklich passiert ist: Kulturjournalistin Lena Rittmeyer findet heraus: Rainer Rittmeyer wurde zwar verstossen und umgebracht. Aber er war nicht nur Opfer. Wer war Rainer wirklich? Was bedeutete es, in den 1950er- und 1960er-Jahre als schwuler Mann in der Schweiz zu leben? Wer ist der Mann, der Rainer erschossen hat? Und was ist genau passiert am Tag, als Rainer starb? Das erzählt Lena Rittmeyer in der zweiten von drei Folgen zu ihrer Recherche über ihren Onkel Rainer Rittmeyer. Und der 95-jährige Schwulen-Aktivist Ernst Ostertag erzählt, wie die Schweizer Gesellschaft und die Medien zu dieser Zeit mit homosexuellen Personen umgingen. Gast: Lena Rittmeyer Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Hier findet ihr Lena Rittmeyers Text zu ihrer Recherche: Wer ist mein böser Onkel Rainer? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Franca und Christian leben selbst im Patchwork. Und das funktioniert erstaunlich gut. Vielleicht haben sich auch deswegen so viele Hörer*innen eine Folge dazu gewünscht. Die Varianten, wie Patchworkfamilien gelebt werden, sind schier endlos, und doch haben alle Konstellationen ähnliche Probleme und Chancen. Wie man das eine minimiert und das andere steigert, darum gehts in der heutigen Episode: Was das allerwichtigste Fundament ist, und was man ganz konkret tun und lassen sollte, das erfahrt ihr in dieser Folge! Du möchtest eine Frage stellen?: www.speakpipe.com/psychologietogo Die angesprochene Forschung (AID:A Panel) findest du zum Beispiel hier: https://www.dji.de/aida Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Wenn du jemanden liebst – aber euer Alltag einfach nicht zusammenpasst: Was dann? In dieser Folge sprechen wir über eine Beziehung, die voller Zärtlichkeit ist, aber keine gemeinsame Zukunft findet. Zwei Haushalte, drei Kinder, völlig unterschiedliche Erziehungssysteme und ein Partner, der sich nicht weiterentwickeln will. Wir sprechen und analysieren: - Warum manche Beziehungen wunderschön sind – aber nicht alltagstauglich - Die Bedeutung von Bindungsangst und symbiotischen Dyaden - Warum „Besuchsbeziehungen“ oft scheitern - Wie du erkennst, ob du für Liebe oder für ein Lebensmodell kämpfst Wie immer schauen wir behutsam auf alle Perspektiven, ohne zu bewerten, sondern um Verständnis zu schaffen.
Fühlst du dich manchmal wie „die zweite Wahl“, weil dein Partner schon einmal verheiratet war? Und spürst du den Druck der alten Beziehung – sogar dann, wenn eigentlich alles gut läuft? In dieser Folge tauchen wir in ein Patchwork-System ein, in dem der Selbstwert von Denise an abwertenden Kommentaren des Freundeskreises ihres neuen Partners Jan leidet: "Golddigger" ist ein Beispiel dieser verletzenden Abwertungen, die auf den Altersunterschied anspielen und suggerieren sollen, dass Denise auf sein Geld aus ist. Verletzungen in Scherze verpackt bleiben Verletzungen! Mal abgesehen davon, dass Denise finanziell ganz wunderbar alleine zurechtkommt. Wir schauen darauf, was womöglich hinter diesen Abwertungen steckt, warum Vergleiche mit der ersten Ehe so verletzend wirken, welche systemischen Loyalitäten im Hintergrund laufen und wie du dich emotional stabilisieren kannst, wenn das alte System noch „mit am Tisch sitzt“. Außerdem erfährst du, welche Rollen Expartner, Kinder und Freunde im Patchwork haben – und was du tun kannst, wenn du eigentlich heiraten möchtest, aber Angst vor Reaktionen anderer hast.
Für viele Menschen gilt: Nur mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Václav Vorlíček ist wirklich #Weihnachten. Dabei handelt es sich bei der Märchenadaption von 1973, produziert von der DDR und der Tschechoslowakei, gar nicht um einen Weihnachtsfilm – lediglich spielen viele Szenen in einer romantischen Schneelandschaft. Sonst wird das berühmte Märchen – in der Version von Božena Němcová – erzählt, das jedoch bei genauem Hinsehen auch die Weihnachtsbotschaft enthält. Und mehr noch: Das Märchen vom #Aschenputtel und der bösen Stiefmutter, die nicht alle Untergebenen schikaniert, ist auch ein glänzendes Beispiel für einen positiven Populismus. Gern wird darauf hingewiesen, dass sowohl die Politik als auch die Wirtschaft viel zu komplex seien, um mit einfachen Lösungen zu kommen. Wer von Umverteilung spricht, der handelt sich gerade vom linksliberalen und konservativen Establishment den Vorwurf ein, er sei populistisch. Doch stimmt das wirklich? Was, wenn die Welt – gerade während dieser Krise zeigt sich dies – doch gar nicht so komplex ist, sondern der Kampf der Reichen gegen die Armen so simpel wie in diesem #Märchenfilm ist? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Chantal Mouffe: Für einen linken Populismus. Suhrkamp.Zusätzlich gibt es jetzt zwei neue Formate: DeepDive & ein monatliches Q&A. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Im Laufe meines Lebens habe ich immer wieder erlebt, dass neben mir ein Platz frei blieb, weil sich niemand auf den Stuhl neben mir setzte. Das war manchmal in Ordnung, manchmal unangenehm, manchmal peinlich, und manchmal tat es auch weh. Je nach Situation und meiner momentanen seelischen Verfassung. Ich habe keine Ahnung, warum dies immer wieder passierte. Mein Deo hat jedenfalls nicht versagt, kann ich heute mit Humor sagen!Leider blieb es nicht bei diesen einzelnen Situationen, jahrelang fühlte ich mich abgelehnt. Zuerst von meiner Mutter, dann von meiner Stiefmutter, später von Klassenkameraden und Kollegen. Auch Mobbing habe ich erlebt. Meine seelischen Verletzungen und meine Einsamkeit wurden immer größer.Vor 15 Jahren ist dann Jesus Christus in mein Leben und Herz gekommen, nachdem ich bei einem Bibelkurs für Einsteiger mitgemacht habe. Dort habe ich zum ersten Mal verstanden, dass Jesus mich liebt und mich annimmt, so wie ich bin. Dass ich bei ihm keine Leistung bringen muss, sondern dass ich mit all meiner Schuld, meiner Einsamkeit und meinen Verletzungen zu ihm kommen kann. Dieses Wissen hat mein Leben total verändert!Aber auch nach dieser Wende kommt es immer einmal wieder vor, dass der Platz neben mir frei bleibt und mich das kränkt. Eines Abends habe ich Jesus gefragt, ob er mir nicht sagen könnte, warum das so ist. Ich hatte den Eindruck, dass er mich trösten will mit seiner Antwort: »Ganz einfach, weil ich gern neben dir sitzen möchte!« Ja, Jesus ist an meiner Seite, egal, ob ich gehe, stehe oder sitze! Er ist da, und er ist für mich da. Immer und überall. Das ist heilsamer Trost. Bei Jesus bin ich angenommen, egal, was Menschen von mir denken.Karen WieckDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Viele Patchworkpaare spüren es gerade in der Weihnachtszeit: Alte Muster, unausgesprochene Erwartungen und der Wunsch, es allen recht zu machen, prallen mit voller Wucht aufeinander. In dieser Folge schauen wir tief hinter die Dynamiken, die rund um Feiertage, Besuchsmodelle, Stiefrollen und Loyalitäten besonders sichtbar werden: Kerstin fühlt sich von Simon sehr getragen – emotional, praktisch, im Alltag. Gleichzeitig spürt sie Einsamkeit und Verlassenheitsgefühle, sobald er an „seinen Tagen“ wieder aus ihrem Leben verschwindet. Jetzt, kurz vor Weihnachten, taucht ein akutes Thema auf: Simon möchte Heiligabend ausschließlich mit seinen Kindern, seinen Eltern und seiner Schwester feiern. Kerstin und ihre vier Kinder sollen nicht dabei sein. Das trifft Kerstin tief. Sie fühlt sich ausgeschlossen, zu viel, nicht erwünscht. Und dahinter steckt der größere Schmerz: Die Angst, dass Simon sich langfristig nie ganz für sie entscheidet – und dass sein Leben aus zwei getrennten Welten besteht, zwischen denen sie nur „Gast“ ist. Sie fragt sich: Wie finden wir einen gemeinsamen Weg – an Weihnachten und darüber hinaus? Wie kann eine Zukunft aussehen, die nicht von Angst, Anpassung und Rückzug geprägt ist?
Deutsch lernen mit dem klassischen Märchen Schneewittchen (Snow White) von den Brüdern Grimm. Wir verfolgen eine kriminelle Prinzessin, die vor ihrer wahnsinnigen Stiefmutter flieht und einen nekrophilen Prinzen heiratet. PDF mit Übungen und Wörterliste verfügbar. Das PDF gibt es hier: PDF 3 Ways to Support Us: 1. Join us, reach levels A1 + A2 and get hooked on learning German 2. Get ad-free episodes on Apple Podcasts 3. Buy us a cup of coffee via PayPal
Ein Kinderwunsch kann Paare zusammenschweißen – aber auch heftig auseinandertreiben. Was passiert, wenn der eine auf einmal doch nicht mehr will? Eine Hörerin berichtet von zwei Jahren voller Ausreden, Rückziehern, Hoffnung und dem Moment, in dem ein Ultimatum endlich Klarheit gebracht hat. Wir reden darüber, warum manche Männer so sorglos wirken, während Frauen gefühlt die Zeit davon läuft und wie man erkennt, ob in einer Beziehung noch etwas zu retten ist. Zwischendurch driftet Jakob in eine kurze Hamster-Euphorie, bevor wir uns einer zweiten Mail widmen: Diesmal von einer Stiefmutter, deren Bonuskind angefangen hat, sie „Mama“ zu nennen. Wir sprechen darüber, ob das okay ist, was hinter diesem Bedürfnis stecken kann und wie sie damit am besten umgehen kann. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_vaterfreuden Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In Teil 1 dieses komplexen Falls geht es um Claudias vier Kinder – und darum, wie sich Rollen verschieben, wenn Eltern in Krisen geraten. Claudia trennt sich von Martin nach 20 Jahren wegen einer neuen Liebe. Sie hofft auf eine friedliche, respektvolle Elternschaft...vielleicht sogar Freundschaft. Doch die Wunden sind tief und so entwickelt sich eine hochstrittige Situation zwischen Claudia und Martin. Und die Kinder stehen dazwischen. Die älteren Geschwister übernehmen Verantwortung, vermitteln zwischen den Eltern, während die Mutter zwischen Schuld und Hilflosigkeit steht. Wie können Kinder entlastet werden, wenn sie zu sehr in die Erwachsenenwelt hineingezogen werden? Und was braucht es, damit Eltern wieder die Verantwortung übernehmen, die Kinder nie hätten tragen dürfen?
In dieser Episode erzählt Helene von Ihrer Patchworkkonstellation mit Martin, die zeigt, wie sehr auch erwachsene Söhne und Töchter noch in Loyalitätskonflikte geraten können. Beide bringen jeweils zwei erwachsene Kinder mit in die Beziehung. Anfangs herrschte Harmonie, doch plötzlich kippt die Stimmung: Heimlichkeiten, Geldfragen und der vermeintliche Einfluss von Martin's Ex-Frau belasten das neue Familiensystem und es kommt zum Kontaktabbruch. Helene hat Angst, dass das entstehende Chaos sich auf ihre Liebe mit Martin auswirkt. Noch stehen sie als Paar zusammen, aber Ihnen geht langsam die Luft aus. Wir analysieren wie immer, welche Dynamiken hier am Werk sind und suchen Lösungsansätze durch die unterschiedlichen Perspektiven.
Vor vier Jahren hat Anna mit David ein neues Leben begonnen, nachdem beide verlassen wurden – beide brachten zwei Kinder mit, und anfangs wuchs schnell ein Gefühl von „wir gehören zusammen“. Doch inzwischen kommen Davids Kinder Jonas und Clara kaum noch: beeinflusst von der Mutter, verunsichert durch Konflikte und ablehnend gegenüber Anna. Für Anna bedeutet das einen Spagat: Sie liebt David und möchte für ihn da sein, doch die vielen Verletzungen und Spannungen haben ihre Spuren hinterlassen. Während ihre eigenen Kinder und David eine stabile Basis bilden, fühlt sich die Patchworkfamilie längst nicht mehr komplett. Wir sprechen über Annas und Davids Dilemma: Wie bleibt man offen für die Kinder des Partners, auch wenn Zurückweisung wehtut? Was können sie und David selbst tun, um mehr Stabilität in ihr Leben zu bekommen? Viele Fragen in einem komplexen Fall, der zeigt wie verstrickt Familienleben sein kann.
Seid einfach wie ihr seid | Beziehungsprobleme in Omas Haus In "Seid einfach wie ihr seid" entwirft die Regisseurin und Drehbuchautorin ein interessantes Konzept: Die Filmstudentin Willie möchte für ihren Abschlussfilm festhalten, wie sich ihr Vater und ihre Stiefmutter nach Jahren der Distanz mit ihrer leiblichen Mutter treffen, die die Familie verlassen hat, als Willie vier Jahre alt war, um sich selbst zu verwirklichen. Im alten Haus von Willies Lebensgefährten und Kameramann Männi – das sich schnell als der wahre Star erweist – entsteht so eine Art Beziehungs-Found-Footage, die Stu ausgesprochen gut gefallen hat. Warum genau und weshalb der Film, der ab dem 25. September in den Kinos startet, vermutlich nur ein sehr spezielles Publikum anspricht, erfahrt ihr im Podcast mit Johannes. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
In dieser Folge erzählt uns Mira (32) ihre persönliche Geschichte: Sie ist Mutter des vierjährigen Leo, lebt seit zwei Jahren getrennt von dessen Vater Timo – einem Koch mit harten Arbeitszeiten – und steht nun mit ihrem neuen Partner Ben vor großen Zukunftsfragen. Während Timo seine Rolle als Vater zwar liebt, sich aber oft unzuverlässig zeigt, trägt Mira den gesamten Mental Load allein. Gleichzeitig wächst in ihr der Wunsch nach einem gemeinsamen Zuhause mit Ben und dessen Sohn Mika. Doch was bedeutet das für Timo? Darf sie erwarten, dass er sein Berufsleben ändert? Und wie kann sie selbst zwischen alten Versprechen, neuen Träumen und den Bedürfnissen von Leo einen klaren Weg finden? Wir sprechen über Verantwortung, Schuldgefühle – und die Kunst, Entscheidungen nicht aus der Vergangenheit oder für andere durch potentielle Zukunftsszenarien zu treffen, sondern sich in der Gegenwart den Herausforderungen zu stellen. Auch und gerade wenn es dafür einen Mutausbruch braucht.
Habt viel Spaß beim hören.Danke, Ende
Du steckst im Patchwork-Tunnel und suchst verzweifelt das Goldstück? Du fragst dich, ob sich das alles lohnt? In diesem Interview verrät Bonus-Mama Kordi vom Stiefmutter Magazin ihre Goldgräber Formel: Wie Stiefmütter (und -Väter) das Drama zähmen, ihre Rollen klären und mit Selbstcoaching den Familien-Schatz heben. Wir tauchen in Themen ein wie: Patchwork, Beziehungsfähigkeit auf Champions League Niveau, Kommunikation, Bonuskinder, Trennung und Eigenverantwortung und liefern umsetzbare Tools für deine Partnerschaft und ganze Familie.
Seit knapp einem Jahr ist Paula mit Verena zusammen, die mit ihrer 12-jährigen Tochter Luisa in Nürnberg lebt. Paula selbst wohnt in München, 150 Kilometer entfernt, ohne eigene Kinder, aber mit einem großen Herzen für diese neue Patchwork-Familie. Die Liebe ist da – aber auch die Hürden: Verena und Robert, Luisas Vater, sind seit vier Jahren getrennt. Er lebt ebenfalls in Nürnberg und hat eine enge Bindung zu seiner Tochter. Ein Umzug nach München würde bedeuten, dass Luisa weiter von ihm entfernt wäre oder Verena ihre Tochter loslassen müsste. Paula und Verena stehen vor einem Dilemma: Sie wollen endlich Alltag miteinander teilen, ohne ständige Wochenend-Pendelei. Gleichzeitig wissen sie, dass jede Veränderung auch für Luisa und Robert große Einschnitte bedeutet. Zwischen Sehnsucht, Rücksichtnahme und Zukunftsplänen suchen die beiden nach einem Weg, der allen gerecht wird – und der ihrer Liebe ein gemeinsames Zuhause schenkt.
In dieser Folge erzählt uns Nina von einer Konstellation, die auf den ersten Blick harmonisch wirkt – und sie dennoch innerlich auslaugt. Seit über zwei Jahren ist sie mit Martin zusammen, doch die Nähe der Ex-Partner, das ständige Wechseln zwischen Wohnungen und die fehlenden Rückzugsräume lassen sie sich beide heimatlos fühlen. Sie wünscht sich gern eine Veränderung, doch Martin sieht dazu erstmal keinen Anlass, obwohl er sie versteht. Wir sprechen darüber, wie schwer es sein kann, wenn man die Bedürfnisse aller sehen will und dabei Gefahr läuft, die eigenen aus dem Blick zu verlieren. Nina teilt offen, was sie belastet, und wir beleuchten gemeinsam, wie Grenzen, Klarheit und kleine, feste Inseln der Zweisamkeit helfen können. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie man in Patchworkbeziehungen den eigenen Raum findet – ohne das Miteinander zu verlieren.
Willkommen zurück aus der Sommerpause! Liz und ich besprechen den Film Eins und eins macht vier (It takes two). Er ist nicht nur Liz' liebster Film aus Kindheitstagen, sondern auch ein gutes Beispiel für ein seltsames Frauenbild der 90er Jahre. Warum alleinstehende Frauen nicht adoptieren dürfen, warum Frauen mit Mitte 30 nichts anderes wollen als einen Mann heiraten, warum die böse Stiefmutter unnötig bestraft wird und man eine absolut normschöne Frau als fett gelabelt hat - erfahrt ihr in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören!Wenn ihr könnt, würde ich mich über euer Abo bei Steady freuen: https://steadyhq.com/de/die-rosarote-brille-der-feministische-filmpodcast/about (schon ab 3€ im Monat möglich) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rainer Rittmeyer starb am 28. Februar 1970 in seiner Wohnung in Rapperswil. Er wurde von einem Bekannten erschossen. In seiner Familie schwieg man lange über den Vorfall und über die Geschichte von Rainer Rittmeyer. Auch, weil er angeblich wegen seiner Homosexualität von seiner Stiefmutter verstossen worden war.Rund 50 Jahre später will Rainer Rittmeyers Nichte mehr wissen über das, was damals in ihrer Familie wirklich passiert ist: Kulturjournalistin Lena Rittmeyer begibt sich auf die Suche nach Artikeln, Akten und Erinnerungen. Und sie findet heraus: Rainer Rittmeyer wurde zwar verstossen und umgebracht. Aber er war nicht nur Opfer.Wer war Rainer wirklich? Was bedeutete es, in den 1950er- und 1960er-Jahre als schwuler Mann in der Schweiz zu leben? Wer ist der Mann, der Rainer erschossen hat? Und was ist genau passiert am Tag, als Rainer starb?Das erzählt Lena Rittmeyer in der zweiten von drei Folgen zu ihrer Recherche über ihren Onkel Rainer Rittmeyer. Und der 95-jährige Schwulen-Aktivist Ernst Ostertag erzählt, wie die Schweizer Gesellschaft und die Medien zu dieser Zeit mit homosexuellen Personen umgingen.Gast: Lena RittmeyerHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterHier findet ihr Lena Rittmeyers Text zu ihrer Recherche:Wer ist mein böser Onkel Rainer? Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers» hören Sie alle Folgen vorab. Ein Spezialangebot (29.90 für die ersten 6 Monate) findet ihr unter podcast.tagesanzeiger.ch Ihr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crimeSo könnt ihr den Podcast «Unter Verdacht» mit einem Abo am Stück in der Podcast-App eurer Wahl durchhören: zur Anleitung. Bei Fragen, mit Lob oder Kritik erreicht ihr uns per Mail: podcasts@tamedia.ch
Mit der Exfrau vom Partner zusammen auf einem Grundstück leben?! Was für viele unmöglich klingt, kann durchaus funktionieren - meine Freund:innen Anka und Patrizio sind da das lebende Beispiel.
Sally Matthes erzählt in meiner Podcastfolge von ihren Erfahrungen als Bonus-Mama. Wir geben zahlreiche praktische Tipps, wie Bonuseltern im Patchworkalltag zurecht kommen. Nicht nur für Bonus-Eltern, sondern auch für die leiblichen Eltern sowie Großeltern in der Patchworkfamilie ist diese Folge sehr hilfreich.
"Ich mag Dich nicht", hat sich Emma als Stiefmutter schon des Öfteren anhören müssen. Wenn die Aussage von einem Kleinkind kommt, macht das etwas mit Emma. Denn es ist nicht kalkuliert - es trifft sie nicht hart, aber nach 3 Jahren Beziehung merkt sie, dass ihr die Luft ausgeht und sie gerne eine Lösung hätte. Sie fragt sich: "Wie gehe ich damit um, wenn mich Aussagen seines 3,5-jährigen Sohnes treffen? Was kann ich tun oder lassen? Und vor allem, was bedeutet das für uns als Paar und unserem Wunsch nach einer eigenen neuen Familie?" Dieser Fall zeigt die Ambivalenzen und die Komplexität von Patchworkfamilien einmal mehr deutlich auf. Je mehr wir uns mit den Fragen und Perspektiven beschäftigen, desto deutlicher wird, dass es der Sortierung bedarf, um sich nicht zu verstricken. Auch nicht in den eigenen Rollen und Anteilen, die auf so eine Aussage reagieren. Wir gehen in eine kleine Sommerpause und wünschen euch einen schönen Sommer!
Was, wenn Familie ganz anders aussieht als Mutter-Vater-Kind? In dieser Folge spreche ich mit Alicia Schlender – Wissenschaftlerin, systemische Therapeutin und selbst Mutter in einer Patchwork-Konstellation – über alternative Familienformen, die gesellschaftliche Funktion der Kleinfamilie und warum es dringend neue Perspektiven auf Sorgearbeit braucht. Du bekommst Impulse zu den Themen: - Was passiert, wenn Elternschaft nicht mehr automatisch an romantische Partnerschaft geknüpft ist? - Welche Funktion die Kleinfamilie im kapitalistischen System erfüllt und warum das zum Problem wird. - Wie Co-Elternschaft und Patchwork neue Chancen für gleichberechtigte Elternschaft eröffnen. - Wieso Sorgearbeit politisch gedacht werden muss und welche gesellschaftlichen Veränderungen nötig sind. - - - - - Mehr über Alicia Schlender: Alicia ist systemische Therapeutin und forscht zu alternativen Familienmodellen wie Patchwork- und Co-Elternkonstellationen mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Stiefmüttern. Ihre Arbeit verbindet wissenschaftliche Tiefe mit gesellschaftlicher Relevanz – immer mit dem Ziel, Sorgearbeit sichtbar zu machen und feministische Perspektiven auf Familie zu stärken. Mehr über sie findest du unter www.alicia-schlender.de oder auf Instagram unter @feminismusundfamilie. Hast du Lust auf Austausch über meine Podcastfolgen und mit Müttern, die Mutterschaft “neu” und feministisch denken wollen? Dann komm in meine Feminist Motherhood Community: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/ Hier kannst du dich in meinen Newsletter eintragen: https://www.hannadrechsler.de/newsletter/ Hat dir die Folge gefallen oder hast du Themenwünsche oder Fragen? Melde dich gerne per E-Mail an hallo@hannadrechsler.de oder schreibe mir auf Instagram unter @hanna.drechsler.coaching Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
Hatte Lizzie Borden ihren Vater und ihre Stiefmutter ermordet? Eine Frau, die einen zweifachen Mord begeht? Mit einer Axt? Undenkbar! Die Umstände von Verhandlung und Urteilsspruch - Freispruch! - weckten große mediale Aufmerksamkeit. Der tatsächliche Tathergang ist bis heute nicht geklärt.
Jacob & Wilhelm Grimm (1785 - 1863)Anlässlich des 200. Jubiläums der Kinder- und Hausmärchen präsentiert LibriVox eine Auswahl aus der ersten Auflage der Kinder- und Hausmärchen von 1812/15. Die erste Auflage der berühmten Märchensammlung unterscheidet sich in einigen Punkten von den bekannteren späteren Auflagen. Sie enthält Geschichten, die in den späteren Auflagen entschärft und verniedlicht wurden, um dem Geschmack des vorwiegend bürgerlichen Publikums entgegenzukommen. So wird Rapunzel hier noch schwanger und Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter im Wald verlassen, nicht von der Stiefmutter. Auch sind viele Märchen mit hugenottischem Hintergrund enthalten, z.B. Der gestiefelte Kater, der auf Charles Perrault zurückgeht und in späteren Auflagen nicht mehr enthalten ist. Die durch die Brüder Grimm kommentierten Erstausgabe ist Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO.
Jacob & Wilhelm Grimm (1785 - 1863)Anlässlich des 200. Jubiläums der Kinder- und Hausmärchen präsentiert LibriVox eine Auswahl aus der ersten Auflage der Kinder- und Hausmärchen von 1812/15.Die erste Auflage der berühmten Märchensammlung unterscheidet sich in einigen Punkten von den bekannteren späteren Auflagen. Sie enthält Geschichten, die in den späteren Auflagen entschärft und verniedlicht wurden, um dem Geschmack des vorwiegend bürgerlichen Publikums entgegenzukommen. So wird Rapunzel hier noch schwanger und Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter im Wald verlassen, nicht von der Stiefmutter. Auch sind viele Märchen mit hugenottischem Hintergrund enthalten, z.B. Der gestiefelte Kater, der auf Charles Perrault zurückgeht und in späteren Auflagen nicht mehr enthalten ist.Die durch die Brüder Grimm kommentierten Erstausgabe ist Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO.
Jacob & Wilhelm Grimm (1785 - 1863)Anlässlich des 200. Jubiläums der Kinder- und Hausmärchen präsentiert LibriVox eine Auswahl aus der ersten Auflage der Kinder- und Hausmärchen von 1812/15. Die erste Auflage der berühmten Märchensammlung unterscheidet sich in einigen Punkten von den bekannteren späteren Auflagen. Sie enthält Geschichten, die in den späteren Auflagen entschärft und verniedlicht wurden, um dem Geschmack des vorwiegend bürgerlichen Publikums entgegenzukommen. So wird Rapunzel hier noch schwanger und Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter im Wald verlassen, nicht von der Stiefmutter. Auch sind viele Märchen mit hugenottischem Hintergrund enthalten, z.B. Der gestiefelte Kater, der auf Charles Perrault zurückgeht und in späteren Auflagen nicht mehr enthalten ist.Die durch die Brüder Grimm kommentierten Erstausgabe ist Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO.
Patchworkfamilien – ein buntes Miteinander mit vielen Chancen, aber auch echten Herausforderungen. In dieser Folge spricht Nora Pinck mit Lisa Jans und Thorsten Geiling offen über das, was viele betrifft, aber selten ehrlich besprochen wird: das Leben in Patchwork-Konstellationen. Was bedeutet es, plötzlich „Stiefmutter“ oder „Bonusvater“ zu sein? Wie gelingt Kommunikation, wenn Ex-Partner, Kinder und neue Partner:innen alle mit am Tisch sitzen – emotional wie praktisch? Und wie findet man in diesem Gefüge seinen Platz, ohne sich selbst zu verlieren? Mit viel persönlichem Einblick, ehrlichen Momenten und einem guten Schuss Humor geht es um Rollen, Grenzen und das große Thema: Empathie. Ein Gespräch, das Mut macht, inspiriert und zeigt – Patchwork ist kein Puzzle, das einfach zusammenpasst. Aber eins, das sich lohnt, gemeinsam zu legen.
Katharina Grünewald ist Patchwork-Profi: Die Psychologin ist Teil einer Patchwork-Familie, sie hat zu dem Thema geforscht und berät Familien nach Trennungen und Scheidungen. Und sogar sie hat sich in ihrer Rolle als Mutter und Stiefmutter schon gefragt: "Wer ist hier eigentlich mit wem verwandt und was hab ich mit diesen Kindern zu tun?" Mit Lisa spricht sie darüber, wie neues Familienleben gelingen kann. Von Katrin Schüßler.
Als Jessica und Pascal ihre gemeinsame Patchworkfamilie gründen, sind sie voller Enthusiasmus. Doch es kommt erstmal alles anders: Statt harmonischem Patchworkleben gibt es Konflikte mit den Ex-partner:innen, Stress mit den Kindern und anstrengende neue Rollen als Stiefmutter und Stiefvater. Mit Lisa spricht das Paar über Erwartungen, bittere Realität und Auswege. Von Elena Samjeske.
Wenn Stiefeltern und -kinder zusammenziehen, kann das zu Spannungen führen. Es prallen unterschiedliche Regeln, Werte und Erziehungsstile aufeinander. Häufig stecken dahinter aber auch schmerzhafte Erfahrungen der Stiefeltern. Autorin: Monika Kophal Von Monika Kophal.
Folge 176: Das ZauberhornMeditative Abendentspannung mit beruhigenden Klängen und ein Märchen - frei nach Josef HaltrichIn dieser Episode leite ich Dich wieder durch eine entspannende & meditative Abendroutine, bevor ich Dir ein entspannendes Märchen zum Einschlafen erzähle.Was im Märchen passiert:Gretchen wird von ihrer Stiefmutter zu schwerer Arbeit gezwungen, doch ein sprechender Rehbock hilft ihr, die Arbeit zu erledigen. Als die Stiefmutter Verdacht schöpft, und dem Rehbock schaden möchte, nimmt Gretchen allen Mut zusammen um ihrem Freund zu helfen.
#231: “Lizzie Borden took an ax” – Der Reim und die Frage, ob Lizzie Borden ihren Vater und ihre Stiefmutter umgebracht hat, kursieren seit über 130 Jahren. Am 4. August 1892 werden der reiche Geschäftsmann Andrew Borden und seine Ehefrau Abby brutal ermordet aufgefunden. Beide wurden mit einem Beil attackiert. Vor Ort waren nur das Dienstmädchen Bridget und die Tochter Lizzie Borden. Selbst die gerufene Polizei kann nicht glauben, dass die fromme, gläubige Lizzie etwas mit den Morden zu tun haben könnte. Doch Lizzie verstrickt sich in immer mehr Wiedersprüche. Griff Lizzie zum Beil, weil ihr reicher Vater ihr nicht den Lebensstandard bot, den sie haben wollte? Diese Frage soll in einem Gerichtsprozess geklärt werden. Während die Anklage ein Bild von Lizzie als berechnende Mörderin zeichnet, präsentiert die Verteidigung sie als fromme, schützenswerte Frau. Führt Lizzies soziale Stellung und das Frauenbild der damaligen Zeit dazu, dass eine potenzielle Mörderin freigesprochen wird? Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch, Linn Schütze Recherche: Linn Schütze, Rebecca Breitinger Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Quellen (Auswahl) “Der Fall Lizzie Borden: Amerikas berühmtester Mordfall des 19. Jahrhunderts” von Daniela Mattes [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de/stil/mordverdaechtige-lizzie-borden-das-unheimliche-maedchen-1.3989093) [Stern](https://www.stern.de/panorama/verbrechen/lizzie-borden-mordete-mit-der-axt---und-wurde-doch-freigesprochen-9011062.html) [CBS](https://www.cbsnews.com/pictures/lizzie-borden-case-images-crime-scene/) [Medium](https://ochm.medium.com/lizzie-borden-and-the-taunton-jail-d8224024666f) [Crime Archives](https://www.crimearchives.net/1893_borden/) Tickets zur Mord auf Ex Live Tour findet ihr auf [mordaufex.de/shop](https://shop.aufex.de/tickets) Mehr Informationen, Bilder und Videos zum Fall findet ihr auch auf Social Media, unter @mordaufexpodcast Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/MordaufEx) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Als Noela Rukundo 2004 aus Burundi nach Australien flieht, lernt sie kurze Zeit später ihren zukünftigen Mann Balenga kennen und beginnt mit ihm ein neues Leben in einem Vorort von Melbourne. Zusammen mit ihm und ihren acht Kindern könnte sie nicht glücklicher sein. Bis Noela im Januar 2015 die traurige Nachricht bekommt, dass ihre Stiefmutter in Burundi gestorben ist. Da es viel zu aufwändig, vor allem aber auch gefährlich wäre, die ganze Familie mitzunehmen, fliegt sie allein in ihre Heimatstadt Bujumbura, wo die Beerdigung stattfinden wird. Als sie trauernd in ihrem Hotelzimmer sitzt, ruft ihr Mann plötzlich an. Dieser Anruf wird alles verändern und das glückliche Leben der Familie für immer zerstören.
Yousef Hammoudah wurde 1976 in Jeddah, Saudi-Arabien, als Sohn palästinensischer Eltern geboren, wuchs in Wuppertal auf und erlebte eine Kindheit voller Widersprüche. Von seiner deutschen Stiefmutter mit Tugenden wie Ordnung, Pünktlichkeit und Disziplin konfrontiert, fühlte er sich oft zwischen zwei Welten gefangen. Diese kulturellen Spannungen und die Erfahrung von Ablehnung prägten Yousef. Die ständige Konfrontation mit Rassismus und das Gefühl, nicht richtig zu sein, machten den jungen Yousef einsam und depressiv. Wie er seinen Weg fand und trotz vieler Rückschläge zu einer der führenden Figuren der deutschen Marketingszene wurde, erzählt er in From Done To Dare.
2014 beauftragt eine 61-Jährige ihren Geschäftspartner, ihr Haus auszuräumen. Die Frau will nach Afrika auswandern. Doch es gibt Streit mit dem Geschäftspartner wegen nicht bezahlter Rechnungen. Als er in ihren Umzugskisten unter anderem Einzelteile einer Aufzuchtanlage für eine Marihuana-Plantage findet, zeigt er die Frau an. Daraufhin wird durchsucht - bei ihr und bei ihrem Stiefsohn. Die Polizei wird fündig und 2015 stehen Stiefmutter und Stiefsohn in Darmstadt vorm Landgericht - wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
2014 beauftragt eine 61-Jährige ihren Geschäftspartner, ihr Haus auszuräumen. Die Frau will nach Afrika auswandern. Doch es gibt Streit mit dem Geschäftspartner wegen nicht bezahlter Rechnungen. Als er in ihren Umzugskisten unter anderem Einzelteile einer Aufzuchtanlage für eine Marihuana-Plantage findet, zeigt er die Frau an. Daraufhin wird durchsucht - bei ihr und bei ihrem Stiefsohn. Die Polizei wird fündig und 2015 stehen Stiefmutter und Stiefsohn in Darmstadt vorm Landgericht - wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
Uns erreichen auch immer wieder spannende Geschichten aus der Echte Mamas Community. Heute habe ich Community-Mama Sally Matthes zu Gast. Sie ist Bonus-Mama von zwei Kindern anderer Nationalität und die Besonderheit an ihrer Geschichte ist, dass sie sich selbst aktiv gegen Kindern entschieden hatte, bevor sie ihren jetzigen Partner kennengelernt hat. Ob sie bei ihrer Entscheidung geblieben ist, wie sie die sprachlichen Hürden überwunden hat und welche Tipps sie anderen Frauen in dieser Situation mitgeben möchte, hört ihr in dieser Episode. Eine echte Mutmachgeschichte, die einmal mehr zeigt, dass Liebe keine Grenzen kennt. Mehr über Sally erfahrt ihr übrigens hier: https://stiefundgluecklich.de/ Euch liegt ein Thema aus dem Mama-Kosmos auf der Seele, das wir im Podcast besprechen sollen? Dann nix wie her mit eurer Frage! Schickt Christina einfach eine WhatsApp-Sprachnachricht an die 0176 465 422 63 oder schreibt uns eine E-Mail an podcast@echtemamas.de Wir freuen uns, von euch zu hören!
Triggerwarnung: In beiden Fällen geht es um Gewalt an Kindern. Es war einmal… eine junge Frau, die von ihrer Stiefmutter geächtet und von ihren Stiefschwestern gehänselt wurde. Das Märchen von Aschenputtel zeichnet das fiktive Leben einer Prinzessin nach, die in einer dysfunktionalen Patchwork-Familie lebt und am Ende ihrem Retter und Traummann begegnet. Nur gibt es in der realen Welt nicht immer jemanden, der einen aus so einem Albtraum rettet. Neues Land, neues Glück. David zieht mit seiner Ehefrau Angela von Amerika nach Deutschland. Dort wollen sich die beiden den Traum einer “big, happy family” erfüllen. Mit insgesamt vier Kindern in einem großen Haus, kommen sie diesem Wunsch ein Stück näher. Dann muss David arbeitsbedingt für mehrere Wochen zurück in die USA und Angela bleibt mit den Kleinen alleine daheim. Doch als David zurückkommt ist nichts mehr so wie es war und der Traum seiner Familie wie eine Seifenblase zerplatzt. Alexandra und ihre Tochter Mia sind unzertrennlich. Umso tiefer sitzt der Schock, als die 2-Jährige kurz vor Weihnachten spurlos verschwindet. Kurz darauf beginnt eine Suchaktion, bei der sich die ganze Stadt beteiligt. Das, was sich nur wenige Stunden später offenbart, lässt viele an der Existenz von Menschlichkeit zweifeln. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” geht es um Gewalt, die sich explizit gegen Stiefkinder richtet. Was veranlasst Menschen, Stiefkinder zu misshandeln oder gar zu töten? **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marisa Morell Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Shownotes** *Fall “Mia”* Urteil: Landgericht Köln, 91 Js 73/12 - 104 Ks 19/13 Kölner Stadtanzeiger: “Das Kölner Mädchen, das die Eltern zugrunde gehen ließen”: https://t1p.de/7vin6 Focus Online: “Zweijährige Lea Sofie ist ‘Stück für Stück gestorben'”: https://t1p.de/76h0i Stern: “Er wollte, dass das Kind ruhig ist”: https://t1p.de/3cq5o Report-K, Internetzeitung Köln: “Urteil im Fall Lea-Sofie: 12 Jahre Haft für Patrick L. – 7 Jahre Jugendstrafe für Franziska M.“: https://t1p.de/1aii4 *Fall “Joshua”* Urteil: Landgericht Weiden, 1 Ks 21 Js 10226/19 Spiegel: “Frau wegen Totschlags von Stiefsohn zu neun Jahren Haft verurteilt”: https://t1p.de/xvpwr Merkur: “Bub (4) tot: Furchtbarer Verdacht gegen Stiefmutter (25) - Details zu Ermittlungen”: https://t1p.de/v15bf O-Netz: “Vierjähriger plötzlich tot: Stiefmutter vor Gericht”: https://t1p.de/z6fwb *Diskussion* PhillyVoice: “Child abuse is 40 times more likely when single parents find new partners”: https://t1p.de/q8gps Psychvarsity: “The Cinderella Effect”: https://t1p.de/rqxld McMaster University, Dr. Martin Daly und Dr. Margo Wilson: “The “Cinderella effect”: Elevated mistreatment of stepchildren in comparison to those living with genetic parents.”: https://t1p.de/jxiz0 Journal of Criminial Justice: “Testing the Cinderella effect: Measuring victim injury in child abuse cases”: https://t1p.de/8habh Max-Planck Institut für demografische Forschung: Pressemitteilung “Stiefeltern sind nicht immer böse”: https://t1p.de/9jam0 Statista: “Wenn Kinder Opfer von Gewalt werden”: https://t1p.de/j07nd Süddeutsche Zeitung: “Kleines Sorgerecht - Auch Stiefeltern dürfen mitentscheiden”: https://t1p.de/kau7a Der Kinderschutzbund: Kampagne gegen psychische Gewalt an Kindern: https://t1p.de/pf3f0 **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust
Den augenscheinlich unbezwingbaren Berg aus aufgestapelten Problemen sieht Dominik deutlich vor sich. Dass er von seiner Freundin jedoch regelrecht zu Paula gezerrt werden musste, ist bezeichnend für seine Krise. Denn Dominiks Frage lautet nicht „Wo fange ich an?“, sondern „Was wäre wenn?“ Ein Paradebeispiel für Angst und Zweifel, für das Paula vor allem einen Rat hat: Einfach losgehen, es gibt nichts zu verlieren! Viel Freude dabei! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Paulaliebenlernen
Schon in ihrer Jugend zieht es Tabea in die Ferne. Nach dem Abitur geht sie ins Ausland und hat seither ihre Koffer nie so wirklich ausgepackt. Doch jetzt, wo sie sich nach ihrer Heimat und Familie sehnt, muss sich Tabea fragen, was und wer das überhaupt ist … Die ganze Geschichte hört ihr in der neuen Folge „Paula Lieben Lernen.“ Viel Freude dabei! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Paulaliebenlernen
Es waren einmal zwei Kinder, die stießen eine Hexe bei lebendigem Leib in den Backofen. Es war einmal eine Prinzessin, die warf mit voller Wucht einen kleinen Frosch an die Wand. Es war einmal eine böse Stiefmutter, die musste in glühenden Schuhen tanzen, bis sie tot umfiel. „Erzähl mir keine Märchen“, sagen Sie? Die Wahrheit ist: Fast jedes zweite Märchen handelt von Verbrechen und Strafe, die Bösen handeln kriminell, die Guten kriminalistisch, und so ist jede Märchensammlung eine Fundgrube für Rechtsgelehrte, nach dem Motto: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann prozessieren sie noch heute.“ Ist das Märchen neben vielem anderen auch der Vorläufer des Krimis? Was erzählen uns Märchen über Verbrechen und Strafe? Und was verraten sie über die Menschen, die Verbrechen begehen oder Strafen vollstrecken? Woraus entsteht ihre märchenhafte Faszination zwischen schockierender Grausamkeit und wohligem Grusel? Das wollen wir wissen von Viviane Koppelmann, Autorin der Podcast-Serie „Märchen und Verbrechen“, von Claudia Ott, Übersetzerin der Märchen aus „1001 Nacht“, von dem Literaturwissenschaftler Holger Ehrhardt und dem Neurobiologen Gerald Hüther. Podcast-Tipp: Märchen und Verbrechen Hausmärchen meets True Crime! Kassel, 1807: Die Brüder Grimm leben in einer unruhigen Zeit und arbeiten an ihrer Sammlung grausiger Märchen als sie unversehens zu Kriminal-Ermittlern werden. Beruhen die Märchen in Wirklichkeit auf wahren Verbrechen? Neue Staffel ab 15.12.! https://www.ardaudiothek.de/sendung/grimms-maerchen-und-verbrechen/10309641/
Eigentlich war es ein schöner Tag heute. Renate ist gut gestellt. Hüpfend und springend kommt die 10jährige aus der Schule. Auf dem Gehweg schießt sie einen kleinen Kieselstein vor sich her. Sie ist ausgelassen. Aber mit jedem Schritt, den das kleine Mädchen näher in Richtung zuhause kommt, wird ihre Stimmung schlechter und schlechter. Am Vormittag konnte sie noch alles verdrängen, ja. Aber jetzt? Jetzt muss Renate wieder an sie denken. Sie, das ist ihre Stiefmutter. Das kleine Mädchen bekommt Angst. Renate biegt in ihre Straße ein. Ihre Schritte werden langsamer, ihr Atem schneller. Den Kieselstein kickt sie nun weit weg ins Gebüsch. Renate sieht das Haus, in dem sie lebt. Und schluckt. Sie zieht die Schultern hoch und den Kopf ein. Was wird heute wieder passieren? Renate versucht sich unsichtbar zu machen und ganz still durch die Eingangstür zu schlüpfen. Doch hinter der Türe wartet schon die Frau, vor der Renate so viel Angst hat. Die Frau, der nichts entgeht. Es ist Spätsommer 1965 und wie jeden Tag erwartet Renate nichts Gutes von ihrer Stiefmutter. Aber mit dem, was nun kommt, konnte sie nicht rechnen. Es sind nur wenige Worte. Aber sie brennen sich ein in Renates Seele. Es sind die Worte: „Du bist zu spät. Du hast ihn gerade verpasst!“ Der kleinen Renate zieht es den Boden unter den Füßen weg. Nein! Nicht das! Sie weiß genau, was gemeint ist. Und sie weiß auch genau, was das für sie bedeutet. „Du hast ihn gerade verpasst!“ Renate hat den letzten Menschen verpasst, der ihr noch blieb. Ihren letzten Halt, ihren Bruder. Sie wird ihn nie wiedersehen. Renate wird sich schwören: „Ich werde nie aufhören zu suchen!“ Eine Suche, bei der Julia sie noch begleiten wird. Kontakt Info@SpurlosPodcast.de Instagram https://instagram.com/julia_leischik https://instagram.com/this_is_michael_strasser Redaktion Sylvia Lutz Susanne Sandyk Annick Goergen Franziska Böhmer Ton Migo Fecke (Soundhouse) Eine Produktion der StellaLuisa GmbH In Zusammenarbeit mit Endemol Shine Germany und Rainer Laux Production Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/spurlos_podcast