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Ausstellung in Grechnen: Die Arbeitsbedingungen in der Schweizer Uhrenindustrie waren im 19. und 20. Jahrhundert sehr hart. Um leistungsfähiger zu bleiben, griffen die Arbeiterinnen und Arbeiter zu viel Schmerzmittel. Zum Beispiel mit zerquetschten Tabletten auf dem Ankebock. Weitere Themen: (00:04:24) SG Der Mann hinter den Heli-Videos Ein Video, das in den sozialen Medien viral gegangen ist, zeigt eine aussergewöhnlich präzise Landung eines Rega-Helikopters in St. Gallen. Innerhalb von wenigen Tagen verbreitete sich das Video rasant und wurde millionenfach angesehen und geteilt. Aufgenommen wurde die Szene vom bekannten Heli-Spotter und Content Creator Pipo, der im Kantonsspital St. Gallen als Koch arbeitet. In seiner Freizeit und während der Arbeitspausen filmt er mit grosser Leidenschaft Rettungshelikopter und dokumentiert deren Einsätze auf seinen Social-Media-Kanälen. Wir lernen Pipo genauer kennen! (00:07:09) LU Hausverkauf: In Luzern kann jetzt die Stadt reingrätschen Die Stadt Luzern kann künftig reingrätschen, wenn jemand grössere Liegenschaften oder Grundstücke an eine andere Partei verkaufen will – und selber zuschlagen. Die Stimmbevölkerung hat am vergangenen Sonntag zu Ja gesagt zu diesem städtischen Vorkaufsrecht. Das Ziel: So sollen mehr preisgünstige Wohnungen entstehen – in Luzern ist die Wohnungssituation wie in den meisten anderen Städten sehr angespannt.Luzern ist damit die erste Stadt der Deutschschweiz, die ein Vorkaufsrecht einführt. Wie soll das funktionieren, und was verspricht sich die Stadt davon? (00:09:54) ZH Kreislaufwirtschaft konkret: ein Augenschein im Bauteillager WC, Türen, Fenster oder Geschirrspüler: Vieles wird beim Bauen herausgerissen und entsorgt. Dabei sollen genau solche Teile häufiger wieder eingebaut und neu verwendet werden. Die sogenannte Kreislaufwirtschaft ist ein erklärtes Ziel der Zürcher Kantonsregierung. Zu diesem Zweck gibt es ein einen Bauteileladen. Ein Lager mit 6000 Bauteilen. Wir sind durchs Lager gewandelt und gemerkt: So einfach ist es gar nicht, mit dem Wiederverwenden. (00:12:40) BS Social Club: Nebenschauplatz – oder geheimer Hotspot der Art Basel? Der Basel Social Club wurde vor einigen Jahren von Kulturschaffenden gegründet. Er findet während der Art Basel immer an einem neen Ort statt. In diesem Jahr ist er in einem leerstehenden Bürogebäude beim Bahnhof. Dieses wird während einer Woche zum Raum für Ausstellungen, Performances, Kulinarik und natürlich Kunst. Vielleicht ist der Basel Social Club DER Place to be an der Art!?
Zum 200. Geburtstag des Basler Stadtcasinos wurde die Theater-Passage neu gestaltet. Die Passage wirkt nun weniger dunkel als zuvor. Gestaltet wurde sie von Alma Roth. Ausserdem: · Dominik Schmid verlässt den FC Basel
Drei Tropfen Blut im Schnee und ein Fensterrahmen aus Ebenholz. – Die Geschichte vom Schneewittchen aus Lohr am Main und den Spessarträubern So beginnt eines der bekanntesten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm: Schneewittchen. Nur wo mag das gewesen sein? Bei uns, sagen selbstredend gleich zwei Schneewittchen-Orte in deutschen Landen. Beide sind schön und einen Besuch wert. Einer liegt in Bad Wildungen-Bergfreiheit im nordhessischen Kreis Waldeck-Frankenberg. Den Anderen, der hier Thema ist, findet man im fränkischen Lohr am Main am Rande des Spessarts. Schneewittchen in Lohr unterwegs – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohrer Geschichte(n) Wir reden über die spannenden Geschichten eines Orts, der aufgrund von schlagkräftigen, wie phantasievollen Argumenten sagt, hier habe Schneewittchen gelebt. Was dran ist? Wer im Podcast gut zuhört weiß ganz schnell mehr. Die Lohrer Schneewittchen-Variante Hier klingen einige Teile etwas anders als bei Jakob und Wilhelm Grimm und wer genauer nachschaut, wird auch feststellen, dass die Entdeckung dieser ganz anderen Geschichte noch gar nicht so lange zurückliegt. Verantwortlich für Ansprüche und Entwicklung der Theorien ist gewissermaßen ein Stammtisch aus Apotheker, Museumsleiter und Schuster. Weinhaus Mehling – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Fabulologie Der Ausgangspunkt war wohl ein fröhlicher Abend im Lohrer Weinhaus Mehling. Der Apotheker Dr. Karl-Heinz Bartels hatte sich Gedanken gemacht, die Geschichte studiert und den Schluss entwickelt, dass nach diesen Recherche, Schneewittchen in Lohr am Main zuhause gewesen sein muss. Begründet wurde das aus dem Ansatz der „Fabulologie“ heraus. Nie gehört? Auf der Website der Stadt Lohr steht dazu: Das Wort „Fabulologie“ hat nichts mit „fabulieren“ zu tun, wie manche meinen. „Fabulologie“ ist ein Mixtur aus „Fabula“ (lateinisch; das Märchen) und „logos“ (griechisch: Wissenschaft, Lehre). Vielleicht sogar noch mit einem „lo“ aus dem Namen Lohr in der Wortmitte! Heraus kam jedenfalls ein Wort, das es bis heute in keiner Sprache der Welt gibt. Fabulologenwein – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sie beweist die These der Stammtischrunde, die augenzwinkernd und spaßbeseelt eine der wirkungsvollsten Ideen für das Stadtmarketing entwickelten: Schneewittchen ist von hier! Das hat sich im Lauf der Jahre als großer Erfolg erwiesen. Das “Horrorwittchen” Als dann die Stadt noch eine „zeitgemäße“ Schneewittchen-Statue in Auftrag gab. Das Ergebnis des Wettbewerbs, die Statue von Peter Wittstadt, gefiel nicht Allen, aber Lohr am Main kam endgültig in die Schlagzeilen. Wittstadt-Schneewittchen… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleichzeitig freundeten sich immer mehr Lohrer mit der Geschichte der Fabulologen an und gewannen das „Lohrer Schneewittchen“ lieb. Der Heimatstolz hat das Schneewittchen längst in die Gemeinschaft eingemeindet. …auch bekannt geworden als “Horrorwittchen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer in die Lohrer Geschichte eintaucht, findet – wenn er sucht – jede Menge Argumente für die Wahrheit der Lohrer Herkunft. Damit könnte man das Kapitel beenden und den Lohrern zum märchenhaften Anziehungspunkt gratulieren. Schneewittchen – Tourismus Schneewittchen auf dem Schlossplatz von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Touristen kommen vornehmlich im Sommer. Und das sind gar nicht mal wenige. Besonders beliebt ist das Städtchen gerade bei Besuchern aus den USA. Die machen gerne mal eine Flusskreuzfahrt auf dem Main, stoppen natürlich bei „Snow White and The Seven Dwarfs“ und werden vom Original Schneewittchen durch die Stadt geführt. Schneewittchen – Faktencheck Das wollten wir genau wissen und haben den fabulologischen Faktencheck gemacht. Das machen wir natürlich mit den überall auftauchenden Zeitzeugen gemacht. Es gibt sie reichlich. Die Mutter Wo beginnt man? Am besten bei der leiblichen Mutter, denn Mama muss es ja schließlich wissen. Die Mama: Maria Baroness von Erthal (alias Nicole Schmidt) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Maria Baroness von Ehrtal kam einst, im Auftrag des Kurfürsten Franz von Schönborn, mit ihrem Gatten Philipp Christoph von Ehrtal nach Lohr. Und dort ist sie immer noch. Das Gespräch war nicht ganz einfach, hat die Adlige aus dem Taunus, doch noch immer einige „höfische Marotten“ – Immerhin war sie auskunftsfreudig und hatte auch keine Angst vor modernen Mikrofonen. So konnten wir die Existenz ihrer Tochter Maria Sophia von Ehrtal nachweisen war sie doch so rot wie Blut, so weiß wie Schnee und ihr Haar so schwarz wie Ebenholz. Auch erzählte sie von einem sprechenden Spiegel, der aus der einst angesiedelten Glasmanufaktur stammt. Wir haben geprüft und festgestellt, dass der Spiegel noch immer im Schloss hängt. Die Tochter Das Schneewittchen (alias Luisa Damm) und der Spiegel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich machte sie uns auch noch persönlich mit ihrer Tochter bekannt. Schneewittchen begrüßte uns und schenkte jedem Anwesenden einen wundervollen Apfel aus dem Korb, den sie mit sich führte. Sie erzählte zusätzlich von ihrem harten Schicksal mit der Stiefmutter, die nach dem Tod der Mutter an der Seite des Herrn Papas stand. Von den Vorkommnissen rund um den sprechenden Spiegel und von der Flucht zu den sieben Zwergen. Sie wird uns doch nicht angelogen haben? Die echten! Wissenschaftler Echte Wissenschaftler: Gerit Himmelreich & Anika Magath vom Fränkischen Institut für Kulturlandschaftsforschung UNI Würzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Glücklicherweise trafen wir noch zwei Wissenschaftler der Universität Würzburg, die uns von den sieben Bergen berichteten und von den Bergwerken in der Nähe, hinter den sieben Bergen. Warum also sollte man der nochmaligen Bestätigung von Historikern, Archäologen und einer Ethnologin in Sachen Berge, Bergwerken und Zwergen widersprechen. Schneewittchen-Weg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sicher gibt es auch ein paar Ungereimtheiten, aber gibt es die nicht auch an anderen Orten? Es ist ja alles auch schon so lange her. Märchen kommt ja auch von Mär, einem alten deutschen Wort für Erzählung, Sage oder Nachricht. Die Schlussfolgerung heißt frei nach einem alten Philosophen: Ich weiß, dass ich nicht alles weiß, aber es hätte so gewesen sein können. Lohr, die Stadt Die Altstadt von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ist das Schneewittchen seit Jahren sicher ein wichtiges Argument nach Lohr am Main zufahren, so gibt es viele weitere Argumente. „Das Tor zum Spessart“ ist ein weiteres Attribut. Das Städtchen liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Aschaffenburg und Würzburg. Der Turm Der Lohrer Bayersturm – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohr ist sehenswert: Die Altstadt zum Bummeln, das besonders alte Fischerviertel zum Ansehen und wer den Überblick haben möchte, der Bayersturm zum Besteigen. Da kann Jeder rauf immer samstags und sonntags zwischen 10 und 12 Uhr. Der Türmerblick in Fischerviertel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wir waren natürlich auch oben und haben die ehemalige Türmer-Wohnung in Augenschein genommen. Der Turm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert, hat sechs Etagen, 40 Meter Höhe und ist der letzte vorhandene der Stadtbefestigung. Das Schloss & Spessartmuseum Lohr: Schloss und Spessatmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss lohnt ebenfalls, zumal ein großer Teil davon Museum ist. Das „Spessart Museum“, da wo auch der sprechende Spiegel hängt beschäftigt sich mit der regionalen Geschichte und damit natürlich auch mit den Spessarträubern. Zu diesen wilden Gesellen gibt es auch im Podcast ein extra Kapitel und klärt auch, die Überschrift dieser Erlebnisse in Lohr. Der Erfolgsfilm „Das Wirtshaus im Spessart“ hat im Museum einen Ehrenplatz, genauso wie eine Flasche des Fabulologen-Silvaner. Frische und gefüllte Flaschen gibt es im Weinhaus Mehling, dort wo einst der Grundstein gelegt wurde für die Fabulologie, das Schneewittchen und den touristischen Erfolg von Lohr am Main. Information Lohr am Main Fabulologie Die Region Am Schneewittchen-Weg: Spessart im Herbst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 320 – Lohr: Schneewittchen & die sechs Räuber first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Analysespezialisten Gregor und Thilo nehmen den jüngsten Trailer zum Kino-Event "The Mandalorian and Grogu" oder kurz "Mangu" in dieser munteren Diskussion genauer in Augenschein. Hört rein und macht es euch bequem mit ein paar Space Macarons.
Ostern ist eine verrückte Sache. Nicht nur jetzt in Zeiten von Kriegen, abgedrehten Machthabern und blockierten Meeresengen. Ostern ist eine verrückte Sache. Ostern verrückt nämlich alles. Der Stein, die Grabplatte, als Endpunkt ist einfach weggerollt, weggerückt, weggeschoben. Ein junger Mann sitzt im Grab und bringt die Botschaft des Lebens. Sonst galt wenigstens eins als wirklich sicher: Tot ist tot. Noch nicht mal das gilt seit Ostern mehr. Der Tod ist weggerückt. Und die Botschaft heißt: Geh dahin, wo das Leben pulsiert. Da findest Du den Lebenden. Ostern verrückt unsere Erfahrungen – vom Tod zum Leben – von der Resignation zum Mut – von der Verzagtheit zum Neubeginn.Ostern will gegen jeden Augenschein auf Leben hoffen. Vielleicht tun sich deshalb selbst fast 40 Prozent aller Christen hier in Deutschland so schwer damit, an die Auferstehung zu glauben; vielleicht weil sie so wenig Hoffnung haben. Ostern ist das Fest des Unmöglichen. Es beginnt am Grab, dem Ort der Trauer, wo uns die geliebten Menschen zunächst genommen sind. Das Grab sagt: Das wars und bleibt als Ort der Erinnerung und wirkt wie der Augenschein des absoluten Endes. Aber selbst das leere Grab sagt absolut noch nichts. Die Ratlosigkeit und das Erschrecken bleiben noch lange. Die Jünger und Jüngerinnen sind ziemlich entsetzt und ratlos und wissen mit der Situation nicht umzugehen.Wir heutigen Christen singen oft so schnell und unbedarft das Halleluja und verstehen alle die nicht; die nicht glauben können. Ostern ist die Einladung nicht zum festhalten sondern zum glauben. Geh ins Leben zurück, nach Galiläa, ist die Botschaft an die Jünger. Geh dahin, wo die Zeichen des Lebens vorsichtig aufknospen. Entdecke die Zeichen des neuen Lebens: ein Neugeborenes, eine überstandene Krankheit, eine gelungene Versöhnung, eine Prüfung, die im dritten Versuch bestanden wird. Versuche dann ein zaghaftes, vorsichtiges Halleluja. Vielleicht wird es im Laufe der Zeit größer und kräftiger. Und selbst dann und trotzdem: Ostern ist und bleibt eine verrückte Sache.
Star Wars: Maul - Shadow Lord (Disney+) | Endlich gutes Star Wars oder Maul of the same? Trotz verfrühtem Leinwandtod in "Star Wars: Die dunkle Bedrohung" erfreute sich Darth Maul in Fankreisen schon immer großer Beliebtheit, sodass man ihn einige Jahre später in der Animationsserie "Star Wars: The Clone Wars" überraschend sein Comeback feiern ließ. Nach diversen Auftritten dort sowie in der Nachfolgeserie "Star Wars Rebels" reichte es sogar für einen kurzen Live-Action Cameo am Ende von "Solo: A Star Wars Story", der bei den meisten jedoch eher mehr Frage-als Ausrufezeichen hinterlassen haben dürfte. Mit "Maul - Shadow Lord" darf der unheimliche Sith-Lord mit dem ikonischen Doppellichtschwert aber nun nach rund 25 Jahren erstmals in den Vordergrund rücken für seine eigene Spin-Off Serie. Diese soll nun einmal mehr die Lücke schließen zwischen "Star Wars: Die Rache der Sith" und "Star Wars: Eine neue Hoffnung" und Maul beim Wiederaufbau seines Verbrechersyndikats "Crimson Dawn" zeigen, wobei er natürlich auf Rache sinnt. Was das alles mit sich bringt an Folgen für die weit, weit entfernte Galaxis, erfahrt ihr ab dem 6. April, wenn die ersten beiden von insgesamt 10 Episoden exklusiv bei Disney+ an den Start gehen. Unser galaktischer Unterweltexperte Valentin durfte diese aber bereits für euch in Augenschein nehmen und schildert Sternenkriegsveteran Dom seine ersten Eindrücke von "Maul - Shadow Lord". Ob damit aber tatsächlich etwas Neues geboten wird oder eher "Maul of the same", erfahrt ihr, sobald ihr auf Play drückt. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Ostern ist mehr als Trost, Tradition oder Frühlingssymbol. In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, warum die Auferstehung nicht nur das Innere des Menschen betrifft, sondern die Welt selbst herausfordert – als Widerspruch gegen Gewalt, Angst und die vermeintliche Alternativlosigkeit des Bestehenden. Ausgehend von persönlichen Beobachtungen und Erlebnissen fragen sie, was verloren geht, wenn Ostern auf individuelle Gefühle, innere Erbauung oder ein vages Bild von Neubeginn reduziert wird. Denn die österliche Botschaft, so ihre These, zielt nicht zuerst auf das Schicksal des einzelnen Menschen, sondern auf die Wirklichkeit als Ganze: auf die Welt, wie sie ist, und auf die Welt, wie sie sein könnte. Dabei geht es um die Spannung zwischen zwei Logiken. Auf der einen Seite steht die Welt des Karfreitags: eine Ordnung, die von Gewalt, Angst, Macht und Opfermechanismen geprägt ist, in der sich oft die Stärkeren durchsetzen und die Schwächeren verlieren. Auf der anderen Seite steht Ostern als Widerspruch gegen genau diese Alternativlosigkeit. Manu und Stephan diskutieren das Reich Gottes als einen durch Ostern eröffneten Möglichkeitsraum, der nicht mit christlichem Machtanspruch oder Rückzug in Parallelwelten verwechselt werden darf, sondern als reale Unterbrechung der herrschenden Verhältnisse zu denken ist. Selbst das Unser Vater erscheint so als Einübung in Widerstand: Dein Reich komme ist keine fromme Floskel, sondern eine Hoffnung gegen den Augenschein. Besonders eindringlich wird die Folge dort, wo sich der Blick von der biblischen Ostererzählung auf die Gegenwart richtet. Die Reaktionen der Jünger nach der Kreuzigung – Angst, Opportunismus, Resignation – wirken erstaunlich vertraut. Gerade deshalb interessiert Manu und Stephan, was durch Ostern neu in die Welt kommt: die Kraft, sich nicht von den bestehenden Logiken einsperren zu lassen, sondern anders zu handeln. An aktuellen Beispielen zeigen sie, wie Vergebung, Liebe und kreative Unterbrechung dort aufscheinen, wo eigentlich Hass, Vergeltung oder Zynismus zu erwarten wären. Ostern erscheint so nicht als sentimentale Privatangelegenheit, sondern als politischer und spiritueller Stachel, der die Fantasie wachhält und Menschen dazu befähigt, dem Bestehenden nicht einfach das letzte Wort zu überlassen. Eine Folge über die Macht der Auferstehung, über Widerstand gegen Gewaltlogiken, über das Reich Gottes als Möglichkeitsraum und über die Frage, warum Ostern die Welt angeht.
Am Nachmittag fand in Kerzers ein Gedenkanlass statt. Auch Bundespräsident Guy Parmelin war vor Ort und sagte: «Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen, und bei allen, die betroffen sind.» Das Dorf ist auch am Tag danach im Ausnahmezustand – ein Augenschein. Weiter in der Sendung: · Das Walliser Kantonsparlament diskutierte am Mittwoch, ob der Kanton die Weinbranche stärker unterstützen soll. Die Diskussionen waren hitzig. · Wahlen Kanton Bern: Welche Rolle spielen dabei die Agglomerationsgemeinden? Ein Besuch in Bremgarten bei Bern. · Mit diesem Song geht die Thunerin Veronica Fusaro an den Eurovision Song Contest.
In dieser Folge setzen Duri Bonin und Gregor Münch ihre StPO-Reihe fort und besprechen Art. 193 StPO (Augenschein). Ausgangspunkt ist die eigentlich einfache Idee: Staatsanwaltschaft und Gericht können und sollen Örtlichkeiten, Gegenstände oder Vorgänge in Augenschein nehmen, wenn sie für den Sachverhalt bedeutsam sind, aber nicht als klassischer Beweisgegenstand vorliegen. Gregor betont, dass „Augenschein“ nicht nur Sehen bedeutet: Auch Gehör, Geruch oder Haptik können beweisbildend sein. Dann wird es konkret: Wie oft wird ein Augenschein in der Praxis tatsächlich durchgeführt – und warum so selten? Welche Rolle spielen dabei Parteirechte und die Frage, ob Gerichte „informell“ besichtigen dürfen, obwohl das Verfahren parteiöffentlich sein müsste? Der spannendste Teil ist die Verbindung von Augenschein und Tatrekonstruktion: Wann lohnt sich ein Antrag und wann schiesst man der eigenen Verteidigung ins Bein? Gregor schildert eindrücklich einen Fall, in dem die Lichtverhältnisse am Tatort entscheidend waren und das Gericht mitten in der Nacht ausrückte, um die Situation nachzustellen. Der Augenschein wird so zur Beweispsychologie: „Erlebtes“ prägt. Das soll mit Worten und Adjektiven in der Protokollierung über die Instanzen "bewahrt" werden. Zum Schluss wird es leichter und gerade dadurch sehr anschaulich: Augenscheine im Übertretungsbereich, Windspiel-Lärm, Halteverbote, Baumrückschnitte – und sogar eine Karikatur aus dem Tages-Anzeiger („Richter testet mit Ventilator japanisches Tempelglöcklein“). Und Gregor streut noch einen Praxis-Tipp ein: Die digitalen Archive von Tages-Anzeiger und NZZ können als Recherchetool in konkreten Fällen überraschend nützlich sein. Darum geht es in dieser Episode - Art. 193 StPO: Was ist ein Augenschein und wozu dient er? - Augenschein ist mehr als Sehen: Gehör, Geruch, Haptik als Beweisquelle - Wie häufig Augenscheine in der Praxis vorkommen und warum selten - Informelle Besichtigungen vs. Parteirechte und Art. 147 StPO - Zutrittsrechte und Abgrenzung zur Hausdurchsuchung (Ausblick Zwangsmassnahmen) - Dokumentation des Augenscheins: Fotos, Pläne, Protokoll, Beschreibung - Tatrekonstruktion und Aussagenverweigerungsrecht - Risiko von Beweisanträgen: wann Augenschein hilft und wann er schadet - Lichtverhältnisse am Tatort als Schlüssel zur rechtlichen Würdigung - Augenschein als „erlebbares“ Beweismittel und psychologischer Effekt - Augenschein im Übertretungsstrafrecht: Windspiel, Lärm, Signalisation Für wen ist diese Folge? Für Strafverteidiger:innen, Staatsanwält:innen und Richter:innen, die Beweisfragen nicht nur aus Aktenperspektive sehen wollen. Und für alle, die sich für die Schnittstelle zwischen Tatwirklichkeit und Aktenwirklichkeit interessieren – dort, wo ein Augenschein eine ganze Beweiswürdigung verschieben kann. Links zu diesem Podcast: - [Art. 193 StPO - Augenschein](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_193) - [Richter testet mit Ventilator japanisches Tempelglöcklein](https://www.linkedin.com/posts/duri-bonin-95476b193_stpo-stpo193-augenschein-ugcPost-7432329157784743936-IUA1?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAC1_OZABeVwFwwPoLdiv7rHhORblvxEbN98) (Tages-Anzeiger vom 31. Januar 2006, S. 17) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
A Knight of the Seven Kingdoms Pre-Cast (HBO Max) | The Mandalorian in Westeros? Rund vier Jahre nach dem Serienstart von „House of the Dragon“ schafft es nun das zweite Spin-Off zu „Game of Thrones“ auf unsere Bildschirme. „A Knight of the Seven Kingdoms“ basiert erneut auf einer Vorlage von George R.R. Martin, genauer gesagt der Kurzgeschichtensammlung „Der Heckenritter von Westeros“, die zeitlich rund 90 Jahre vor der Handlung der Mutterserie angesiedelt ist. Während die Macht der Targaryen-Dynastie bereits im Schwinden ist, begleiten wir den glücklosen Knappen Dunk, der sich unbedingt in einem Turnier beweisen möchte, dafür als Ritter ausgibt und die Bekanntschaft eines kleinen Jungen namens Egg macht. Die Abenteuer des ungleichen Duos wurden in insgesamt drei Kurzgeschichten erzählt, von denen die erste nunmehr in sechs Episoden verfilmt wurde. Das kann sich unser Recap-Veteran Dom natürlich nicht entgehen lassen und hat bereits vorab die neue Serie in Augenschein nehmen können, die zeitnah zum Deutschlandstart von HBO Max ab 18. Januar exklusiv dort zu sehen ist. Was „A Knight of the Seven Kingdoms“ für Fans zu bieten hat und wieso das Spin-Off auch für Neueinsteiger einen Blick wert sein könnte, das und mehr besprechen er und Paul in unserem spoilerfreien Pre-Cast. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) Intro-Musik: Fantasy Medieval Music Instrumental No Copyright - EPIC MUSIC NO COPYRIGHT - Folk, Traditional (https://youtu.be/8DCvn484bXw?list=RD8DCvn484bXw)
Endlich! Das hörte man aus der Aargauer Lehrerschaft im Sommer. Spinnen die? Das fanden Jugendliche zum kantonalen Handyverbot an Schulen. Das Verbot gilt auch in den Pausen. Nach einem halben Jahr haben sich die Wogen geglättet. Das zeigt ein Augenschein in Oftringen. Weiter in der Sendung: · Wer besonders flexibel arbeiten kann, wird finanziell belohnt. Dieses System gilt bei den Psychiatrischen Diensten Aargau seit einem Jahr. Man brauche so weniger teure Teilzeitmitarbeitende, bilanzieren die PDAG. Auch andere Spitäler suchen Wege, um weniger Teilzeitpersonal bezahlen zu müssen. · Alle Parteien hatte das Aargauer Flüchtlingsparlament zu Gesprächsrunden eingeladen – ausser die SVP. Dies wurde nachgeholt und auch die FDP konnte nun teilnehmen. Nach einem schlechten Start endet diese Angelegenheit damit nun im Guten.
Von Michael Nikbakhsh. Am 15. Jänner 2026 startet der Pilnacek-Untersuchungsausschuss mit der Befragung der ersten Auskunftsperson: Es ist jener Baggerfahrer der viadonau, der Christian Pilnacek am Morgen des 20. Oktober 2023 tot in einem Seitenarm der Donau nahe Rossatz entdeckt hatte. Schon tags davor wollen die Abgeordneten den Auffindungsort in Augenschein nehmen. Was sie dort erwartet und was von den ersten Auskunftspersonen zu erwarten ist, das gibt es hier. Und: Was hat es mit einer angeblichen (und erfolglosen) ÖVP-Intervention bei der „Kronen Zeitung“ rund um das so genannte Pilnacek-Tape auf sich? Der Journalist Erich Vogl hatte davon in der Dunkelkammer-Ausgabe Nummer 250 berichtet, darauf gab es damals keinerlei Reaktion. Kurz vor Weihnachten hat Vogl im Medienverfahren gegen Peter Pilz' Pilnacek-Buch im Zeugenstand unter Wahrheitspflicht erneut über diese Geschichte gesprochen. Darauf gab es dann eine Reaktion: Der ÖVP-Fraktionsführer im U-Ausschuss Andreas Hanger wies diese Behauptungen in einer Stellungnahme gegenüber dem „Standard“ entschieden zurück und droht nun jedem mit Klage, der ÖVP-Interventionen in der Causa Pilnacek in den Raum stellt. Erich Vogl? Der steht mittlerweile vor dem Abschied von der „Kronen Zeitung“. Auch er ist als Auskunftsperson im U-Ausschuss geladen, seine Befragung soll am 12. Februar stattfinden. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Holy Meat | Ist das Kirche oder kann das weg? - Review Kritik Frohes neues Kinojahr 2026! Gleich zum Jahresauftakt macht mit „Holy Meat“ ein Film aus deutschen Landen den Anfang, der die Gemüter womöglich nicht erhitzt, aber spürbar spalten dürfte. So erging es zumindest Sero und Dom, die den zweiten Langspielfilm von Regisseurin Alison Kuhn in Augenschein nahmen und sich im Anschluss alles andere als einig über den eigenwilligen Mix aus Kirchensatire, Komödie und Dorfdrama waren. Wer von beiden dem Ganzen mehr und wer weniger abgewinnen konnte und wo sich beide vielleicht doch eher einig sind - das und mehr erfahrt ihr im Podcast. Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs! Trailer Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Viel Spaß mit unseren Besprechungen! Website | Twitch | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Für den «Spiegel» war sie «Deutschlands letzte Diva»: Heute genießt Hildegard Knef nicht nur unter ihren Fans Ikonenstatus. Ob als Heroine des deutschen Nachkriegskinos oder als Primadonna assoluta des anspruchsvollen Chansons – die Knef hat Maßstäbe gesetzt. Eine Hommage zum 100. Geburtstag. «Die ist nett» hielt Joseph Goebbels fest, nachdem er 1943 Probeaufnahmen der jungen Hildegard Knef in Augenschein genommen hatte: «Jedoch muss die Nase operiert werden». Die Schauspielerin startete ihre Karriere in der NS-Zeit. Später hat sie sich von den Nazis und ihren Verbrechen distanziert – glaubhaft, wie ihre jüdischen Freunde fanden. Während sie sich auf der Bühne als selbstbewusste Powerlady präsentierte, war sie privat ein eher schwieriger Charakter: Nervenzusammenbrüche und dramatische Beziehungen prägten wichtige Phasen ihres Lebens. Hildegard Knef – ein Leben zwischen den Extremen.
Die Adventszeit ist geprägt von Weihnachtsmärkten in vielen Dörfern und Gemeinden. Sie laden ein zum Schmökern, Schlendern und Geschenke kaufen. Die Stadt Altstätten feiert 600 Jahr Marktrecht und eine besondere Tradition hat dort der Klausmarkt. Weitere Themen: · Turbulenzen um den Ersatzbau der Kehrichtverbrennungsanlage KVA Weinfelden · Fernwärmeprojekt Wil verzögert sich wegen Einsprachen und mangelnden Bewilligungen · Ostschweizer Skigebiete starten früher in die Saison dank künstlicher Beschneiung - ein Augenschein am Pizol · Grosse Freude bei Ostschweizer Musikfreunden über die Aufnahme des Jodelns in das UNESCO-Weltkulturerbe
Falsche Wohnungsinserate, geprellte Opfer, betrügerische Scammer aus Benin – «Kassensturz» blickt hinter die Maschen von Wohnungsanzeigen-Betrüger. Ausserdem in der Sendung: Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner über freilaufende Hunde. Und im Test: Olivenöl «extra vergine». Gefälschte Wohnungsinserate – Scammer zocken Wohnungssuchende ab Wohnungsknappheit in Schweizer Städten ist ein riesiges Problem. Und die Verzweiflung der Wohnungssuchenden machen sich Internet-Betrüger zu Nutze: Sie erstellen Inserate für Wohnungen, die so gar nicht existieren – sogenannte Scams. Die Scammer nützen die Angst der Opfer aus, ein Angebot zu verpassen, und knöpfen immer mehr Menschen Geld ab. SRF Investigativ entlarvt im «Kassensturz» falsche Wohnungsinserate, fragt bei Wohnungsplattformen nach, wieso noch immer solche Scams auf ihren Plattformen landen und zeigt auf, wie man gefälschte Inserate erkennt. Ausserdem zeigt ein Augenschein vor Ort, warum Benin in Afrika ein Hotspot für Online-Fälscher zu sein scheint. «Darf man das?» – Hunde freilaufen lassen Vielen Spaziergängerinnen und Spaziergänger schnellt der Puls hoch, wenn ein leinenloser Vierbeiner ihren Weg kreuzt. In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz»-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner Rechtsfragen aus dem Alltag. Wie zum Beispiel: Wann muss man Hunde an die Leine nehmen und wann darf man ihm Freilauf gönnen? Olivenöl im Test – Nicht alle sind wirklich «extra vergine» Ein paar Tropfen über Tomaten mit Basilikum, zum Verfeinern von Saucen – selbst zu Vanilleeis servieren Olivenöl-Liebhaber das «flüssige Gold»: Olivenöl ist auch aus Schweizer Küchen nicht mehr wegzudenken. «Kassensturz» lässt 13 der meistverkauften Olivenöle «extra vergine» vom Schweizer Olivenölpanel testen. Fazit: Ein Öl fällt komplett durch, dafür sind zwei Öle «sehr gut».
Falsche Wohnungsinserate, geprellte Opfer, betrügerische Scammer aus Benin – «Kassensturz» blickt hinter die Maschen von Wohnungsanzeigen-Betrüger. Ausserdem in der Sendung: Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner über freilaufende Hunde. Und im Test: Olivenöl «extra vergine». Gefälschte Wohnungsinserate – Scammer zocken Wohnungssuchende ab Wohnungsknappheit in Schweizer Städten ist ein riesiges Problem. Und die Verzweiflung der Wohnungssuchenden machen sich Internet-Betrüger zu Nutze: Sie erstellen Inserate für Wohnungen, die so gar nicht existieren – sogenannte Scams. Die Scammer nützen die Angst der Opfer aus, ein Angebot zu verpassen, und knöpfen immer mehr Menschen Geld ab. SRF Investigativ entlarvt im «Kassensturz» falsche Wohnungsinserate, fragt bei Wohnungsplattformen nach, wieso noch immer solche Scams auf ihren Plattformen landen und zeigt auf, wie man gefälschte Inserate erkennt. Ausserdem zeigt ein Augenschein vor Ort, warum Benin in Afrika ein Hotspot für Online-Fälscher zu sein scheint. «Darf man das?» – Hunde freilaufen lassen Vielen Spaziergängerinnen und Spaziergänger schnellt der Puls hoch, wenn ein leinenloser Vierbeiner ihren Weg kreuzt. In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz»-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner Rechtsfragen aus dem Alltag. Wie zum Beispiel: Wann muss man Hunde an die Leine nehmen und wann darf man ihm Freilauf gönnen? Olivenöl im Test – Nicht alle sind wirklich «extra vergine» Ein paar Tropfen über Tomaten mit Basilikum, zum Verfeinern von Saucen – selbst zu Vanilleeis servieren Olivenöl-Liebhaber das «flüssige Gold»: Olivenöl ist auch aus Schweizer Küchen nicht mehr wegzudenken. «Kassensturz» lässt 13 der meistverkauften Olivenöle «extra vergine» vom Schweizer Olivenölpanel testen. Fazit: Ein Öl fällt komplett durch, dafür sind zwei Öle «sehr gut».
Ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Weil das Corpus Delicti eine Hecke ist, will der Richter nicht im Gerichtssaal mit der Verhandlung starten, sondern direkt im Garten des Beschuldigten.
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist. Erstaustrahlung: 29. März 2025
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist. Erstaustrahlung: 29. März 2025
Filmaufnahmen, die einen prohibitionistischen US-Präsidenten beim Nippen an einem Likörglas zeigen, würde in Zeiten der fortgeschrittenen digitalen Moderne wohl kein aufgeklärter Mensch mehr uneingeschränkt Glauben schenken. Wie unsere heutige Podcast-Folge lehrt, war dem Augenschein gegenüber zumal auf der Leinwand indes auch schon in früheren Jahren Vorsicht angebracht. Der Hamburgische Correspondent berichtete am 5. Juli 1925 von einem Streifen, der den ehemaligen POTUS Woodrow Wilson einem entsprechend verfänglichen Verdacht aussetzte, die Bilder freilich, eher banal, einem ihm offenbar bis zum Verwechseln ähnlichen Doppelgänger verdankte, den der Regisseur ausgerechnet in der Hauptstadt des einstigen Kriegsgegners Deutschland hinter dem Tresen einer Destille aufgetrieben hatte. Dass besagtes Double auch noch eine Vergangenheit in königlich-preußischen Diensten vorweisen konnte und sich bei den Dreharbeiten in Berlin vor aufgebrachten Passanten für seinen 14-Punkte-Plan zu rechtfertigen hatte, rundet die schöne Geschichte ab. Und wenn sie nicht stimmt, ist sie doch so gut erfunden, dass es unbedingt lohnt, Frank Riede bei ihrem Vortrag zu lauschen.
In der Schweiz entscheiden die Gemeinden, ob jemand eingebürgert wird. Regelmässig sorgen diese Entscheide für Kritik. Was braucht es für den Schweizer Pass? Und: Die Tricks der Automafia. Zudem die Reportage aus Russland. Der steinige Weg zum Schweizer Pass: Augenschein in Unteriberg SZ Ein niederländisches Paar lebt seit 20 Jahren in der Schweiz und will sich einbürgern lassen. Doch in Unteriberg im Kanton Schwyz wird den beiden der Schweizer Pass verwehrt. Der Fall sorgt landesweit für Schlagzeilen. Was ist hier los? Die «Rundschau» fragt nach. Dazu stellt sich Elias Studer, Schwyzer Kantonsrat und Mitinitiant der Demokratie-Initiative den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Putins Patrioten: Die Reportage aus Russland In Putins Russland wird Nationalismus und Stärke demonstriert. Ein Land, das dem Westen zunehmend den Rücken kehrt. Die Reportage aus Russland zeigt glühende Patrioten und solche, die lieber schweigen, wenn es politisch wird – ein seltener Einblick.
In der Schweiz entscheiden die Gemeinden, ob jemand eingebürgert wird. Regelmässig sorgen diese Entscheide für Kritik. Was braucht es für den Schweizer Pass? Und: Die Tricks der Automafia. Zudem die Reportage aus Russland. Der steinige Weg zum Schweizer Pass: Augenschein in Unteriberg SZ Ein niederländisches Paar lebt seit 20 Jahren in der Schweiz und will sich einbürgern lassen. Doch in Unteriberg im Kanton Schwyz wird den beiden der Schweizer Pass verwehrt. Der Fall sorgt landesweit für Schlagzeilen. Was ist hier los? Die «Rundschau» fragt nach. Dazu stellt sich Elias Studer, Schwyzer Kantonsrat und Mitinitiant der Demokratie-Initiative den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Putins Patrioten: Die Reportage aus Russland In Putins Russland wird Nationalismus und Stärke demonstriert. Ein Land, das dem Westen zunehmend den Rücken kehrt. Die Reportage aus Russland zeigt glühende Patrioten und solche, die lieber schweigen, wenn es politisch wird – ein seltener Einblick.
In Worblaufen bei Bern entsteht die erste «Plusenergie»-Siedlung der Schweiz. Die Siedlung erzeugt mehr Energie, als sie verbraucht. Dank smarter Konstruktion und intelligenten Energielösungen. Ein Vorzeigeprojekt um Gebäude klimafreundlicher zu machen. 30 Prozent unserer Treibhausgas-Emissionen stammen von den Gebäuden. Das Erstellen und Nutzen der Bauten erzeugt vergleichsweise viel CO2. Dass es anders geht, zeigen zwei Projekte in der Region Bern. In Worblaufen ensteht eine Neubau-Siedlung mit 189 Mietwohnungen. In Wittikofen wird eine Hochhaus-Überbauung aus den 70er-Jahren nachhaltig modernisiert. Wir nehmen einen Augenschein vor Ort und sprechen mit Architekten, Planerinnen und Investoren. Das Potenzial, beim Bauen und Wohnen den Klima-Fussabdruck zu verringern, ist gross.
2025 ist es 175 Jahre her, seit der Schweizer Franken in Umlauf kam. Geprägt werden die Münzen in der Schweizerischen Münzstätte Swissmint in Bern. Die Sendung 'Treffpunkt' macht einen Augenschein vor Ort und zeigt, wie aus einer ersten grafischen Skizze handfeste Münzen entstehen.
In Anbetracht der aktuellen grenzüberschreitenden Bedrohungen ist mehr Zusammenarbeit nötig, ist die EU-Kommission überzeugt. Sie fordert deshalb wie bei der militärischen Verteidigung auch im Geheimdienstbereich mehr europäisches Miteinander. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:35)EU fordert Zusammenarbeit unter Geheimdiensten (09:30)Die wichtige Rolle der Kurdinnen und Kurden in Syrien (17:14)Klima-Allianz befürchtet Verwässerung der Klimaziele (22:03)Chinesischer Autohersteller BYD startet offiziell in der Schweiz (27:04)Westsahara: der unermüdliche Kampf der Sahraouis (32:36)Chip-Industrie und ihre Abhängigkeit in globalen Lieferketten (37:31)Augenschein im Olympischen Dorf in Mailand
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist.
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist.
Die große Luftfahrtmesse am Bodensee steht wieder an. Am 09.04.2025 öffnet die Aero wieder ihre Tore und nach einem Rekordjahr 2024 hat sie sich weiter vergrößert und wartet mit vielen tollen Überraschungen aus. Was können wir dieses Jahr erwarten, was gibt es für Highlights und wo finden wir die Hubschrauberhalle? Tobias Bretzel ist Showdirector und gibt uns die ersten tieferen Einblicke in die bevorstehende Aero 2025. Was erwartet das Publikum in den 12 Messehallen in direkter Nähe zum Flugplatz. Neben vielen Fluggeräten vom Segelflieger, über Drohnen, Hubschraubern bis hin zum Businessjet kann man alles in Augenschein nehmen. Aber auch für den weg ins Cockpit gibt es viele Flugschulen, die sich vorstellen. Abgerundet durch Workshops und Vorträge bietet die Aero für jeden etwas und zaubert spätestens am Samstag bei einer großen Flugshow ein Lächeln auf das Gesicht jeden Besuchers. Lasst euch die Möglichkeit Informationen aus erster Hand zu erhalten nicht entgehen und hört rein bei Abgehoben - der Hubschrauber Podcast.
Eine Rentnerin erbt eine Million Franken, kann aber kaum ihre Rechnungen bezahlen. «Kassensturz» zeigt, wie Fallen beim Geldanlegen umgangen werden können. Weitere Themen: Kritik an Waldschutzprojekt und grosse Brot-Degustation. Vermögensverwalter stürzt Millionärin in Existenznöte Eine Rentnerin erbt eine Million Franken, kann aber kaum ihre Rechnungen bezahlen. Seit über einem Jahr hat sie keinen Zugriff auf Ihr Geld. Dies wegen einer riskanten Anlagestrategie ihres Vermögensverwalters. «Kassensturz» macht sich auf die Geldsuche und zeigt, wie Fallen beim Geldanlegen umgangen werden können. Kritik an einem der grössten Waldschutzprojekte der Welt Im Urwald von Indonesien steht eines der grössten Waldschutzprojekte der Welt. Hier kaufen sich Unternehmen aus Europa und den USA von ihren CO2-Emissionen frei. Doch ein Augenschein vor Ort zeigt, dass die Öko-Rechnung nicht aufgeht: Brandrodungen gefährden das Schutzgebiet und seine Bevölkerung. «Kassensturz» zeigt, warum sich auch Grosskonzerne wie VW dort inzwischen wieder zurückziehen. Die grosse Brot-Degustation – Wer backt das beste Brot? Wer backt die besseren Brote – Detailhändler oder Bäckereien? Und welche Produkte schmecken auch noch nach drei Tagen? «Kassensturz» macht die grosse Brot-Degustation: Nur zwei Halbweissbrote mögen zu überzeugen, drei Produkte fallen bei der Jury durch.
Eine Rentnerin erbt eine Million Franken, kann aber kaum ihre Rechnungen bezahlen. «Kassensturz» zeigt, wie Fallen beim Geldanlegen umgangen werden können. Weitere Themen: Kritik an Waldschutzprojekt und grosse Brot-Degustation. Vermögensverwalter stürzt Millionärin in Existenznöte Eine Rentnerin erbt eine Million Franken, kann aber kaum ihre Rechnungen bezahlen. Seit über einem Jahr hat sie keinen Zugriff auf Ihr Geld. Dies wegen einer riskanten Anlagestrategie ihres Vermögensverwalters. «Kassensturz» macht sich auf die Geldsuche und zeigt, wie Fallen beim Geldanlegen umgangen werden können. Kritik an einem der grössten Waldschutzprojekte der Welt Im Urwald von Indonesien steht eines der grössten Waldschutzprojekte der Welt. Hier kaufen sich Unternehmen aus Europa und den USA von ihren CO2-Emissionen frei. Doch ein Augenschein vor Ort zeigt, dass die Öko-Rechnung nicht aufgeht: Brandrodungen gefährden das Schutzgebiet und seine Bevölkerung. «Kassensturz» zeigt, warum sich auch Grosskonzerne wie VW dort inzwischen wieder zurückziehen. Die grosse Brot-Degustation – Wer backt das beste Brot? Wer backt die besseren Brote – Detailhändler oder Bäckereien? Und welche Produkte schmecken auch noch nach drei Tagen? «Kassensturz» macht die grosse Brot-Degustation: Nur zwei Halbweissbrote mögen zu überzeugen, drei Produkte fallen bei der Jury durch.
Dänemark bleibt Weltspitze beim Klimaschutz. Die Schweiz dagegen ist im jährlichen Index ins Mittelfeld abgerutscht. Weshalb kommt der skandinavische Kleinstaat bei der Energiewende schneller voran? Augenschein in Kopenhagen und in der «grünen» Provinzstadt Sonderburg. «Amager Bakke» ist nicht nur die modernste Müllverbrennungsanlage der Welt. Sie ist auch eine Touristenattraktion, mit Skipiste auf dem Dach und einem «Gipfelkaffee». Jacob Hartvig Simonsen ist Direktor der Anlage, sie versorgt inzwischen mehr als 160.000 Haushalte mit Fernwärme und über 63.000 Häuser mit Strom. Nebenan steht eine Testanlage. Nächstes Jahr soll sie in Vollbetrieb gehen – und 500.000 Tonnen CO2 einfangen, per CCS-Technologie, also durch Abscheidung und Speicherung des klimaschädlichen Kohlendioxids, das auch bei der Müllverbrennung anfällt. Dänemark ist innovationsfreudig. Die Anlage ist bereit, die Finanzierung für den Betrieb in grossem Stil muss aber noch geklärt werden, sagt Simonsen. Projekte mit vergleichbarer Technologie gibt es auch in der Schweiz, allerdings kommen sie nicht richtig vom Fleck, sagt Patrick Hofstetter, Klimaschutzexperte beim WWF. „Eigentlich war die Schweiz sehr früh damit, der Branchenverband der Kehrrichtverbrennungsanlagen hat sich verpflichtet, ebenfalls eine solche C02-Abscheidung zu machen bei der Kehrrichtverbrennung.“ Als Pionieranlage wurde Linth ausgewählt. Doch die Umsetzung lässt noch auf sich warten. Auch bei der Fernwärme ist die Schweiz gegenüber dem Musterschüler Dänemark ein gutes Stück zurück, sagt der Klimaschutzexperte in Zürich, dem auffällig, wie das nordische Land sogar die Landwirtschaft für die Energiewende in die Pflicht nimmt.
Das zuständige Amt stellt den Jägerinnen und Jägern ein gutes Zeugnis aus. Es wurden mehr Hirsche und Rehe erlegt als im Vorjahr. Während der Sonderjagd sollen zusätzlich rund 2000 Hirschkühe geschossen werden. Der Abschuss entspricht den Vorgaben der kantonalen Wildschutzstrategie. Weitere Themen: * Nächster Schritt zum neuen Fachhochschulzentrum in Chur: Die Regierung genehmigt den Kauf von Grundstücken. * Beim EHC Chur spürt man die Euphorie nach dem Aufstieg – ein Augenschein im Thomas-Domenig-Stadion.
Fast in Rufweite zum Weingut von Günther Jauch, der in der 181. Episode von Genuss im Bus mein Gast am Mikrofon war, ist ein weiteres Spitzenweingut der Saar beheimatet. Cantzheim ist sein Name. Ganz anders als von Othegraven blickt es nicht auf eine Jahrhunderte lange Tradition zurück. Im Gegenteil. Es handelt sich um ein echtes Startup, eine Weingutsgründung, die Anna und Stephan Reimann im Jahr 2016 auf den Weg gebracht haben. Seither ist nicht viel Zeit vergangen und doch sind die Weine der beiden bereits in der Spitze der Region Saar angekommen. Es sind zeitlose Dokumente einer der aufregendsten Weinlandschaften Deutschlands, ohne jeden vordergründigen Charme, puristische, reine Weine ohne Lametta und schmückendes Beiwerk. Dafür brillieren sie mit Tiefe und Eleganz, mit zugleich tänzelnder Leichtigkeit und Komplexität, mit salziger Länge und einer so seidigen Textur, dass man sie streicheln möchte. Nur Zeit sollte man ihnen geben, denn ihren ganzen Reichtum zeigen sie nicht schon kurz nach der Flaschenfüllung. Immer mal wieder bin ich Ihnen begegnet, im Restaurant, beim Darmstädter Vinocentral oder bei einem Besuch des Saar-Riesling-Sommers. Dieser steht übrigens gerade wieder vor der Tür: am 24. und 25. August öffnen die Saar-Weingüter ihre Keller und Vinotheken und laden alle Interessierten ein, ihre Weine zu verkosten und mit den Machern ins Gespräch zu kommen. Eine wirklich tolle Gelegenheit - auch um diese wundervoll wilde Region mit all ihren Facetten einmal persönlich in Augenschein zu nehmen. Anna und Stephan Reimann vom Weingut Cantzheim sind natürlich auch mit von der Partie. In ihrer architektonisch ungemein ästhetisch gestalteten Orangerie schenken sie und die Gastwinzer Alexander Loersch von der Mosel und Simone Adams aus Ingelheim ihre Weine aus und geben Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. All jenen, die am 25./26. August keine Zeit haben, lege ich das Wochenende 7./8. September ans Herz, denn dann präsentiert das Cantzheimer Winzerpaar Anna und Stephan den neuen Jahrgang. Weitere Infos finden sich auf der Website des Weinguts, die ich in den Shownotes zu dieser Episode gerne noch einmal verlinke.
In Mulegns wird zurzeit der Weisse Turm der Kulturinstitution Origen aufgebaut. Wenn alles nach Plan läuft, soll der diesen September fertiggestellt sein und als spektakulärer, neuer Theaterbau über die Region hinausstrahlen. Weitere Themen: * Positive Bilanz vom Openair Frauenfeld * Sexualstraftäter in Landquart festgenommen * Preis für Verein NextGen Surselva * Neuer CEO für die Privatklinik Gut in St. Moritz * Augenschein bei der aktuellen Pfahlbau-Ausgrabung in Arbon * Werner Schlegel gewinnt Südwestschweizer Schwingfest
In den nächsten fünf Wochen fahren viele Züge anders oder gar nicht durch den Hauenstein-Basistunnel, weil die Gleise ersetzt werden - ein Augenschein vor Ort. * Trotz solider Grundwasser-Qualität im Baselbiet sehen die Behörden Handlungsbedarf: Wo sie ansetzen wollen * Kulturorte im Baselbiet: Heute sind wir in Liestal in der einzigartigen Harmonium-Sammlung von Dieter Stalder Weitere Themen: - Herr über 200 rare Instrumente
Für eine weitere Episode meines Podcasts Genuss im Bus war ich erneut in Franken unterwegs und habe in Retzstadt den Benny May getroffen, den Juniorchef des Weinguts Rudolf May. Retzstadt liegt etwa auf halber Höhe zwischen Würzburg und Karlstadt, etwas abseits vom Main in dem kleinen Seitental Eberstal, umgeben von Weinbergen, Obstbäumen und viel ursprünglicher Natur. Erst 1998 startete die Familie May ihre Karriere als selbstständige Winzer. Die Generationen vorher betrieben Weinbau jedoch schon seit über 300 Jahren. Vor knapp 10 Jahren erfolgte die Umstellung auf ökologischen Weinbau und das aus der tiefen Überzeugung heraus, dass nur gesunde Böden gesunde Trauben hervorbringen. Junior Benny, der immer mehr die Regie im Betrieb übernimmt, formuliert das so: Nur auf der Basis gesunder, vitaler Böden können Weine entstehen, die authentisch ihre Herkunft transportieren und unser Weingut und unsere Region optimal vertreten. Wir haben uns bei meinem Besuch viel Zeit für einander genommen. Benny hat mir ausführlich seine Weinberge rund um Retzstadt und Thüngersheim gezeigt und die Lagenunterschiede erläutert. Die Böden sind hier vom Muschelkalk geprägt und fast unisono extrem karg, aber genau das schätzt Benny, denn sie bringen, wie er sagt, trockene und finessenreiche Weine hervor, die niemals fett wirken. Dann haben wir Keller und Maschinenhalle in Augenschein genommen und schließlich alle wichtigen Weine verkostet und ausgiebig besprochen. Wunderbare Stunden mit einem jungen Winzer, der eine große Zukunft vor sich hat. Die Podcast-Episode haben wir dann ein paar Tage später ganz entspannt remote aufgenommen.
Im vergangen Sommer sorgte die Zürcher Bäckeranlage im Kreis 4 für Schlagzeilen: Drogensüchtige konsumierten mitten im Park ihren Stoff.Die Stadt hat deshalb im November eine neue Anlaufstelle auf dem Kasernenareal eröffnet. Diese ist wieder voll ausgelastet, wie ein Augenschein vor Ort zeigt. Weitere Themen: * Seit im Kanton Zürich das neue Taxigesetz gilt, haben 1'500 Taxifahrerinnen und Taxifahrer ihren Job verloren. * SBB dementieren ein Gerücht: Der Eurocity wird auch in Zukunft direkt von Zürich nach München fahren.
Die Furrtaler Gemeinde entwickelt sich zum Logistikhub - neben Migros plant auch Coop in Regensdorf ein Verteilzentrum. Und die Einwohnerzahl dürfte bis 2030 um einen Drittel zulegen. Das macht vielen sorgen, wie ein Augenschein in Regensdorf zeigt. Weitere Themen: * Kloten investiert 120 Millionen Franken in Zentrum Schluefweg. * Passagierrekord bei Felsenegg-Bahn. * Neuhausen behält reduziertes Geläut der Kirchenglocken bei.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verlängert ihre Zinspause. Sie belässt den Leitzins zum zweiten Mal in Folge bei 1,75 Prozent. Der Inflationsdruck habe zuletzt leicht abgenommen, begründet SNB-Präsident Thomas Jordan am Donnerstag. Trotzdem bleibe die Unsicherheit hoch. Weitere Themen: - Mehr Geld für die Schweizer Armee: Aber ab wann? - EU-Gipfeltreffen: Ungarn stellt sich quer - Neuwahlen in Serbien: Opposition tritt geschlossen auf - Kampf gegen Lehrabbrüche - Augenschein beim Notstromkraftwerk im aargauischen Birr - Tagesgespräch: «Es reicht nicht, aber es ist nicht schlecht.»
Am Freitag haben die G7 an der Klimakonferenz in Dubai einen sogenannten Klimaclub lanciert. Auch die Schweiz ist beigetreten. Die Idee ist es, dass eine Reihe von starken Ländern vorangeht in Sachen Klimaschutz und weitere mitziehen. Weitere Themen: (01:36) G7 lancieren in Dubai neuen Klimaclub (10:21) Wie viel Rendite dürfen Vermieter erzielen? (15:22) Grosse Solaranlagen überfordern das Stromnetz (23:21) Ambulanter Ärztetarif: Hoffen auf Entscheid des Bundesrats (27:00) Augenschein am Grenzübergang Rafah (31:40) Die deutsche FDP und die Budgetdiskussion (37:04) Femizide erschüttern Italien
Die Tierheime in der Schweiz sind weiterhin voll. Das zeigt ein Augenschein im Tierheim Untersiggenthal im Kanton Aargau. Viele Leute würden zu leichtfertig ein Tier kaufen, sagt dazu die Präsidentin des Aargauischen Tierschutzvereins, Astrid Becker: «Und dann muss das Tier halt wieder weg.» Ob es sich immer noch um die Nachwirkungen der Corona-Pandemie handelt, während welcher es einen regelrechten Haustierboom gegeben hatte, kann Becker nicht sagen. Tatsache sei aber, dass man oft auch Tiere aus Platzgründen ablehnen müsse. Weitere Themen: - Ärzte und Spitäler verlangen zu viel für ihre Dienstleistungen
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. In sechs Wochen startet die Weltklimakonferenz in Dubai voraussichtlich. Die Länder der Europäischen Union haben sich jetzt darauf geeinigt, mit welchen Positionen sie in den Verhandlungen auftreten wollen. Für eine Verschärfung des europäischen Klimaziels hat es dabei nicht gereicht. Die Weltbank hat sich den Erhalt des Planeten offiziell zum Ziel gesetzt. Das ist ein Ergebnis der Jahrestagung mit dem Internationalen Währungsfonds. Aber: Zu einer Erhöhung des Eigenkapitals, die mehr Kredite für Klimaschutz in armen Ländern ermöglichen würde, konnten sich die Mitgliedsregierungen nicht durchringen. Die Bundesregierung will den Besitz von Cannabis teilweise straffrei stellen, darüber hat der Bundestag diese Woche erstmals beraten. Das nehmen wir zum Anlass, um den CO2-Fußabdruck vom Kiffen in Augenschein zu nehmen. Eine Studie aus den USA kommt zu dem Schluss, dass der Anbau in der Regel recht klimaschädlich ist - weil er oft in Innenräumen stattfindet, unter hohem Energieaufwand für Beleuchtung, Heizung und Trocknung. Die Autor:innen zeigen auch Wege auf, wie es besser geht. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die Berichte und Bilder der Grausamkeiten, die Hamas-Kämpfer an israelischen Zivilistinnen und Zivilisten angerichtet haben, sind verstörend und kaum zu ertragen. Ob diese Brutalität überraschend kommt und auf welchen Ideologien die Hamas-Bewegung fusst, erklärt Islamwissenschaftler Reinhard Schulze im Gespräch. Weitere Themen: - UNWRA, die umstrittenste aller Uno-Behörden - Droht eine neue Ölkrise? - Die Weltbank soll reformiert werden - Augenschein an der polnisch-russischen Grenze - Cricket: Indien vs Pakistan
Der Bundesrat ist beunruhigt über den Hackerangriff auf das Informatikunternehmen XPlain im bernischen Interlaken. Deshalb hat er nun einen Krisenstab eingesetzt und will eine Untersuchung einleiten. Zudem überprüft er alle bestehenden Verträge mit externen Informatikfirmen. Weitere Themen: (05:56) Nach Hackerangriff auf XPlain: Bundesrat setzt Krisenstab ein (10:28) Alexandre Fasel folgt auf Staatssekretärin Livia Leu (14:16) Keine Schweizer Leopard-1-Panzer für die Ukraine (17:14) Henrique Schneider darf sein Amt nicht antreten (21:06) Kommt bald der digitale Euro? (25:10) Augenschein nach dem Felsrutsch in Brienz (34:00) Satanic Panic: die Verschwörungserzählung breitet sich weiter aus
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
„In Madrid ist niemand ein Fremder“- das ist das Lebensgefühl der gebürtigen Münsterländerin Anne und ihres in Madrid geborenen Ehemanns Javi von der Stadtführungs-Agentur „Madrid auf Deutsch“. Die beiden bieten ihren deutschsprachigen Gästen Orientierung in der Millionenstadt und einen unvergesslichen Aufenthalt in der Hauptstadt von Spanien. Immerhin gehört sie zu den größten Metropolen Europas. Seit Jahrhunderten ist sie der geographische, politische und kulturelle Mittelpunkt des Landes. Wir sind mit Anne in diesem Interview zu den ersten Glücksorten, die der normale Tourist so nicht mitbekommt, gegangen. Das sind u.a. die Markthallen, die du wirklich besuchen solltest, welches der beste Saal im Prado Museum ist, wenn du wenig Zeit hast und wie du Picasso´s Meisterwerk „Guernika“ im Museo Reina Sofia am besten in Augenschein nehmen kannst. Wir verraten dir einen guten Übernachtungstipp, wenn du mit dem Auto anreist, und außerdem das Geheimnis, warum du in Madrid den frischesten Fisch in ganz Spanien und eine wundervolle Paella bekommst. Und Anne den besonderen Ort, wo du wirklich glücklich wirst
Nach zwei Jahren brutalen Bürgerkriegs in der äthiopischen Region Tigray herrscht seit November eine Waffenruhe. Die Kämpfe seien seither in der Tat praktisch eingestellt worden, sagt Afrika-Korrespondent Samuel Burri. Er hat die Region Tigray kürzlich besucht. Schätzungen zufolge, sind rund 600'000 Menschen an den Folgen des Bürgerkriegs in der Region Tigray im Norden Äthiopiens gestorben. Nun herrscht ein Friedensabkommen und die Wege nach Tigray sind wieder geöffnet. Doch der Augenschein vor Ort zeigt, wie sehr die Menschen von den Kriegsjahren gezeichnet sind. Bei den Kämpfen waren laut UN seit November 2020 mehrere Hunderttausend Menschen ums Leben gekommen. Die Denkfabrik International Crisis Group bezeichnete den Konflikt als einen der tödlichsten weltweit". SRF-Korrespondent Samuel Burri hat die äthiopische Region Tigray besucht. Eine schwer traumatisierte Region. Wieso hat dieser Krieg nahezu abseits der Weltöffentlichkeit stattgefunden? Und wie kann Frieden einkehren nach so viel Tod? Antworten von Samuel Burri im «Tagesgespräch» mit David Karasek.
Seit die Beziehungen zwischen den USA und China belastet sind, versucht Washington seine Wirtschaft von jener Chinas etwas zu entkoppeln. Jetzt zieht der chinesische Volkskongress an seiner Jahrestagung nach. China will mehr aus innerer Kraft wachsen und weniger durch seine Exporte. Weitere Themen: (01:21) Chinas Volkskongress will seine Wirtschaft mehr entkoppeln (11:25) Nach 15 Jahren Verhandlungen: Ein Meeresschutzabkommen steht (16:39) Die grosse Zerrissenheit der Republikanischen Partei (21:27) Augenschein im Erdbebengebiet in der Türkei
Der längste Bahntunnel, das dichteste Netz, die meisten Fahrgäste. Die Schweiz reiht Rekord an Rekord. «Einstein» geht selbst auf Rekordfahrt, zeigt, wie mit Hightech das Schienennetz erneuert wird und wie die Bahn energieeffizient und klimaneutral in die Zukunft rollt. Ein Zug für das Guinnessbuch der Rekorde Die RHB geht mit dem längsten Zug der Welt auf der pittoresken Albulastrecke auf Rekordjagd. Was sind die Herausforderungen, einen zwei Kilometer langen und 3000 Tonnen schweren Zug über Kehrtunnel, Brücken und Viadukte zu fahren. «Einstein» schaut hinter die Kulissen der Rekordfahrt und die Vorbereitungsarbeiten, die nicht nur pannenfrei verliefen. Schienenunterhalt eine technische Meisterleistung Für das Bahnland Schweiz ist ihr 5300km langes Schienennetz die Lebensader. Doch die teils über hundertjährigen Strecken müssen instandgehalten werden. Und im Gegensatz zum Ausland werden Gleissanierungen meist während des laufenden Betriebes ausgeführt. «Einstein» zeigt am Beispiel des Lötschberg-Scheiteltunnels, welch technischer und logistischer Aufwand betrieben wird, um trotz Totalsanierung, den Bahnverkehr aufrecht zu erhalten und fragt nach, was dies für die Sicherheit der Arbeiter bedeutet. Energie sparen seit 100 Jahren Bis 1920 fuhr die Bahn noch mit Kohle und brauchte über 4000 GWh Energie. Ab 1920 wurde sie stetig elektrifiziert. Der Leichtbau, modernere Loks kamen dazu und in den letzten zehn Jahren eine Vielzahl weiterer Energie- Sparmassnahmen, wie zum Beispiel intelligente Fahr- und Heizsysteme. Fazit: Obwohl der Bahnverkehr in den letzten 100 Jahren um das 10fache zugenommen hat, die Züge schneller und komfortabler wurden, hat sich der Energieverbrauch halbiert. Wir zeigen, welche Massnahmen dies möglich machten und wie die Bahn in Zukunft noch effizienter werden soll. Wasserstoffzug «Made in Switzerland» Das Schweizer Bahnnetz ist zu 99 Prozent elektrifiziert. Und der Bahnstrom ist zu über 90 Prozent aus Wasserkraft. Das ist ein Spitzenwert. In der EU sind jedoch im Durchschnitt nur 57 Prozent des Eisenbahnnetzes elektrifiziert. In den USA sogar nur 1 Prozent. Wie kann da die Bahn klimaneutral in die Zukunft fahren? Stadler Rail hat diesbezüglich neue Massstäbe gesetzt und einen Zug mit Wasserstoffantrieb gebaut. Der erste Zug kommt in der Agglomeration von Los Angeles zum Einsatz. Wie sicher und wie effizient ist dieser Zug? «Einstein» nimmt einen exklusiven Augenschein.
Mit immer höheren Zäunen hoffte man in den USA, die Migration aus dem Süden zu stoppen. Doch die Abschreckung funktioniert nicht. Die Befestigung der Grenze hat die Reise nach Norden lediglich gefährlicher gemacht, wie ein Augenschein in der Sonora-Wüste zeigt. Ein Umdenken ist nicht in Sicht. Doug Ruopp fährt regelmässig mit einem Pickup in die schöne, aber unwirtliche Wüste an der Grenze zu Mexiko. Er hat Wasser, Lebensmittel und einen Erste-Hilfe-Kasten geladen. Regelmässig versorgt er die Fässer, die zu Dutzenden in der Wüste platziert sind, mit frischem Wasser. Dies kann den Migranten und Migrantinnen, die durch die Wüste irren, das Leben retten. Auf seiner Fahrt entdeckt er regelmässig alte Rucksäcke, Kleider, leere Wasserflaschen. Aber auch Knochen. Wie viele Menschen in dieser Wüste schon gestorben sind, weiss niemand. Auch der Grenzschützer Robert Ortiz ist überzeugt, eine wichtige Arbeit zu tun. Er sieht sich in einem Krieg gegen Schmuggler und Verbrecherkartelle, die den Migranten Lügen erzählten und ihnen versicherten, die Reise in Richtung Norden sei einfach zu schaffen. Den gewaltigen Grenzzaun, den «Trump Wall», findet Ortiz gut. Die Positionen sind festgefahren. Die einen werfen den anderen vor, offene Grenzen zu wollen, die Verbrecher ins Land bringen. Die anderen sehen die Abriegelung der Grenze als unmenschlich an. Derweil treten immer neue Menschen den illegalen Weg in die USA an in der Hoffnung, dort eine bessere Zukunft zu finden.