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MercadoLibre ist nicht nur die wertvollste Firma Argentiniens, sondern auch das Amazon und PayPal Lateinamerikas. Wie funktioniert das Business? Womit verdienen sie ihr Geld? Haben sie zu hohe Kreditrisiken? Und kann die Aktie wirklich 15% Rendite für 15 Jahre machen? Das alles haben wir mal wieder mit Laurenz Malte Nienaber diskutiert. Der berät mit seiner Firma LMN Capital den Fonds Compound Interest. Mehr zu LMN Capital findet ihr hier. Mehr Infos zu unserem neuen Partner DJE und seinem Asien Fonds: https://www.dje.de/de/investmentfonds/productdetail/LU0374456654/#portfoliostruktur Aktien hören ist gut. Aktien kaufen ist besser. Bei unserem Partner Scalable Capital geht's unbegrenzt per Trading-Flatrate und auf der hauseigenen European Investor Exchange, die genau auf Privatanleger zugeschnitten ist. Alle weiteren Infos gibt's hier: scalable.capital/oaws. Diesen Podcast vom 05.07.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Noch vor zehn Jahren zählte Guyana zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Dann entdeckte ExxonMobil 2015 gewaltige Ölvorkommen vor der Küste. Seither hat sich das kleine Land in Südamerika rasant verändert: Die Wirtschaft wächst in Rekordtempo, die Staatskassen sind prall gefüllt. Und Guyana erlebt eine Generation an Fortschritt in nur wenigen Jahren. Doch wo plötzlich Reichtum ist, wächst auch die Kluft: 40 Prozent der Bevölkerung leben weiterhin in Armut. Viele Guyaner*innen sagen heute: Vor dem Öl war das Leben besser. Was bedeutet es, der vielleicht letzte entstehende Petrostaat der Welt zu sein? Von Fabian Federl DLF 2025
Die Lage in Kuba spitzt sich zu, die USA erhöhen den Druck. Die UNO warnt vor einer humanitären Krise. Steht die Insel vor einem Wendepunkt? Und welche Lehren lassen sich aus Venezuela ziehen? Zu Gast ist der Politikwissenschaftler und Lateinamerika-Experte Wolf Grabendorff. Kuba leidet unter den US-Sanktionen: Nun fordert der UN-Hochkommissar für Menschenrechte deren sofortige Aufhebung und warnt vor dramatischen Folgen für die Bevölkerung. In Venezuela stellt sich die Frage: Wie steht das Land ein halbes Jahr nach dem Sturz von Nicolás Maduro da? Und in Peru kämpfen die Kandidatinnen und Kandidaten um die Präsidentschaft mit Folgen weit über die Landesgrenzen hinaus. Über die politischen Umbrüche in Südamerika spricht David Karasek mit dem Lateinamerika-Experten Wolf Grabendorff. Der deutsche Politikwissenschaftler war Gastprofessor für internationale Beziehungen an der Universität von Quito in Ecuador. Er hat in den letzten 40 Jahren in mehreren Ländern Lateinamerikas gelebt und für die SPD-nahe Friedrich Ebert Stiftung zahlreiche Programme geleitet.
Illicit drug trafficking, diplomatic coalitions, and free trade ideology are drawing Pacific and Latin American countries closer together. - Illegaler Drogenhandel, diplomatische Koalitionen und die Ideologie des freien Handels bringen die Länder des Pazifiks und Lateinamerikas näher zusammen.
Kellner, Hans-Günter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Kellner, Hans-Günter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Guyana ist die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Riesige Ölfunde haben es sehr schnell sehr reich gemacht – pro Kopf gerechnet, reicher als Deutschland. Der Blick ins Land zeigt allerdings noch ein anderes Bild. Noch vor zehn Jahren zählte Guyana zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Dann entdeckte ExxonMobil 2015 gewaltige Ölvorkommen vor der Küste. Seither hat sich das kleine Land in Südamerika rasant verändert: Die Wirtschaft wächst in Rekordtempo, die Staatskassen sind prall gefüllt. Und Guyana erlebt eine Generation an Fortschritt in nur wenigen Jahren. Doch wo plötzlich Reichtum ist, wächst auch die Kluft: 40 Prozent der Bevölkerung leben weiterhin in Armut. Viele Guyaner sagen heute: Vor dem Öl war das Leben besser. Was bedeutet es, der vielleicht letzte entstehende Petrostaat der Welt zu sein?
Welche Ziele verfolgen die USA in Venezuela und welche außenpolitische Strategie steckt dahinter? Wie reagieren Mexiko, Kolumbien und andere Länder Lateinamerikas? Welche Rolle könnten Deutschland und Europa spielen? Darüber diskutieren Claudia Zilla und Marco Overhaus mit Dominik Schottner.
Der österreichische Historiker Christian Cwik lehrte und forschte ua. an der Universidad Central de Venezuela, der Universidad Bolivariana de Venezuela in Caracas, der Universidad La Habana und hat die meisten Länder Lateinamerikas öfter als nur einmal bereist.Ein Gespräch über Kuba und wie es seine Leidenschaft für Lateinamerika entzündete, welche Rolle China dort spielt, über das Wesen des Kapitalismus, Geopolitik und neue Ideen gesellschaftlichen Zusammenlebens, über Erdöl in Venezuela, Embargo Politik, den Panama Kongress und die Vision von Simon Bolivar und warum das gegenwärtige Vorgehen der USA eine eindeutige historische Entsprechung hat.Zur FolgeChristian Cwik an der Universität KlagenfurtBuch »Kapitalismus« von Sven BeckertEmail zur Studienreise office@konak-wien.orgPodcast HomepageUnterstützung
In der Nacht zum 3. Januar war es soweit: Nach wochenlanger Eskalation bombardierte das US-Militär Ziele in Venezuelas Hauptstadt Caracas, schließlich drangen Spezialkräfte in die Stadt ein und entführten Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro, der inzwischen in New York vor Gericht steht. In den USA und in vielen Ländern Lateinamerikas feierten Exil-Venezolaner*innen den Schritt - um dann allerdings wenig später zu merken, dass es den USA offenbar gar nicht darum geht, in Venezuela der Demokratie oder der Opposition zum Durchbruch zu verhelfen. Mit Ausnahme des gekidnappten Staatschefs ist das System intakt, die neu als Staatsoberhaupt vereidigte bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodriguez scheint in Sachen Ölvermarktung mit den USA kooperieren zu wollen, und US-Präsident Trump selbst hat die Idee baldiger Neuwahlen zunächst ausgeschlossen. Der gewaltsame Akt an sich allerdings - nach übereinstimmender Ansicht nahezu aller Expert*innen ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht - hat Schockwellen um die Welt geschickt, nicht nur nach Lateinamerika. Die Europäische Union, auch die Bundesrepublik, eiern in ihren Reaktionen herum, während Trump längst die nächsten Drohungen loslässt, jetzt wieder in Richtung Grönland. Was also hat all das zu bedeuten? Sind wir schon mittendrin in einer neuen Weltordnung, in der sich Russland, China und die USA die Welt in Einflusssphären aufteilen und alle anderen nichts zu sagen haben? Sind Völkerrecht und multilaterale Bündnisse tot? Und letztlich auch: Wie geht es in Venezuela selbst weiter, und was bedeutet all das für Trump auch innenpolitisch? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit der aus Kolumbien zugeschalteten Lateinamerika-Korrespondentin Katharina Wojczenko, Wochentaz-Politikchefin und Sicherheitspolitikexpertin Tanja Tricarico und Leon Holly, derzeit in der Auslandsredaktion zuständig für die USA und Lateinamerika.
Technikwoche.de ▹ KI-Entlassungen, Apollo Go, KI-Vorsprung, Amazon Bazaar, Stromkosten, Nvidia, EU vs DSGVO ▹ eicker.TVDie https://Technikwoche.de von https://eicker.TV mit allen Kurzvideos an einem Stück und als YouTube Podcast:Ursache der Entlassungen
Auf den wachsenden Müll-Deponien Guatemalas und vieler Länder Lateinamerikas arbeiten auch Kinder. Ihre Familien leben davon, dass möglichst viel verwertbarer Abfall auf den Müllbergen landet. Gleichzeitig rutschen täglich Tonnen von Abfall in Flüsse und ins Meer. Recyclingprogramme bedrohen damit die Existenzgrundlage der Familien. Die Kirche ist in einer Zwickmühle: Soll sie sich mit den protestierenden Müllsammlern solidarisieren - oder ein nachhaltiges Recyclingsystem unterstützen?
Auf den wachsenden Müll-Deponien Guatemalas und vieler Länder Lateinamerikas arbeiten auch Kinder. Ihre Familien leben davon, dass möglichst viel verwertbarer Abfall auf den Müllbergen landet. Gleichzeitig rutschen täglich Tonnen von Abfall in Flüsse und ins Meer. Recyclingprogramme bedrohen damit die Existenzgrundlage der Familien. Die Kirche ist in einer Zwickmühle: Soll sie sich mit den protestierenden Müllsammlern solidarisieren - oder ein nachhaltiges Recyclingsystem unterstützen?
Wenn wir an die Natur Lateinamerikas denken, haben die meisten von uns das Bild des Amazonas-Regenwaldes im Kopf. Lateinamerika hat aber noch so viel mehr zu bieten. Deswegen richten wir unseren Blick auf eine ebenso wichtige, aber oft übersehene Wildnis: die weiten Savannen und Graslandschaften. Eileen Wegner spricht mit ihrer Kollegin Ilka Petersen, Senior Referentin für Nachhaltige Landnutzung und Agrarlieferketten, über die einzigartigen Ökosysteme in Kolumbien, Argentinien und Paraguay. Wir erfahren, welche Tiere sich dort zu Hause fühlen, wie traditionelle Viehzüchter:innen zu Naturschützer:innen werden und wie der WWF gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften daran arbeitet, Savannen vor den wachsenden Bedrohungen durch die Landwirtschaft und der Klimakrise zu schützen. Redaktion & Moderation: Eileen Wegner
Frauen in benachteiligten Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas bekommen durch dieSelbsthilfegruppen die Möglichkeit, sich ein Einkommen zu erwirtschaften und damit ihre Situation nachhaltig zu verbessern. Die Frauen bleiben nicht bei ihrem Gartenzaun stehen, sondern setzen sich für ihre Gemeinden und darüber hinaus ein, sagt Julia Drazdil-Eder von der Kindernothilfe Österreich.
Vergiss Südostasien. Vergiss Europa. Wenn du WIRKLICH als digitaler Nomade und Perpetual Traveler leben willst, ruft Lateinamerika. Aber der Kontinent ist ein Biest, das dich bei lebendigem Leib frisst, wenn du den Code nicht kennst.Ich habe in fast jeder großen Stadt meinen Laptop aufgeklappt und den Code geknackt.Dies ist keine Touristenliste. Dies ist dein Überlebens- und Erfolgs-Guide zu den perfekten Blasen und Oasen, in denen du dein Imperium aufbauen kannst, ohne deinen Verstand zu verlieren.Der Lateinamerika-Code – entschlüsselt:
Präsident Trump steht innen- wie außenpolitisch unter heftiger Kritik für seinen Befehl, am 2. September ein ziviles Schnellboot in internationalen Gewässern vor der Küste Lateinamerikas zu versenken, wobei alle elf Passagiere getötet wurden, weil Trump sie des "Drogenterrorismus" verdächtigte. Von Rainer Rupp
Frida Kahlo – Kämpferin, Künstlerin, InspirationsquelleIn dieser ersten Folge der neuen Rubrik „HörerInnen erzählen über ihre inspirierenden Menschen mit Behinderung“ spricht Sascha Lang, der Inklusator, mit Stephanie Lang über die legendäre mexikanische Malerin Frida Kahlo.Frida Kahlo (1907–1954) war nicht nur eine der bedeutendsten Künstlerinnen Lateinamerikas, sondern auch eine außergewöhnliche Kämpferin. Gezeichnet von Kinderlähmung, einem schweren Busunfall mit lebensverändernden Verletzungen und weiteren gesundheitlichen Rückschlägen, verwandelte sie Schmerz und Einschränkungen in kraftvolle Kunst. Ihre Selbstporträts und Werke spiegeln Themen wie Identität, Körperlichkeit, Verlust und Resilienz wider.Stephanie Lang schildert, wie sie Frida Kahlo für sich entdeckt hat – vom zufälligen Blick auf Merchandising-Artikel in einer Klinik über eine Netflix-Dokumentation bis hin zum Film Frida mit Salma Hayek. Sie beschreibt, warum Fridas unbeirrbarer Wille, ihre direkte Art und ihr Mut, sich nicht in Schubladen stecken zu lassen, so inspirierend sind.Das Gespräch beleuchtet:Frida Kahlos Lebensweg mit Polio, schwerem Unfall und körperlichen EinschränkungenIhre Beziehung zum Wandmaler Diego RiveraDie Verarbeitung von Schmerz, Verlust und gesellschaftlichen Themen in ihrer KunstDen Stellenwert von Selbstannahme und Authentizität für Heilung und künstlerische KraftWarum Frida Kahlo erst nach ihrem Tod zur weltweiten Ikone wurdeStephanie erzählt zudem von ihrer eigenen künstlerischen Arbeit mit Botschaftsenergiebildern und der Rolle von Kunsttherapie als Weg zu Selbstannahme und Ausdruck.
In der türkischen Metropole Istanbul wurden mehrere Mitglieder der Satirezeitung LeMan wegen einer Mohammed-Karikatur verhaftet ++ Die führenden Kardinäle Afrikas, Lateinamerikas und Asiens haben heute einen grundlegenden ökonomischen Wandel zur Rettung des Klimas gefordert ++ Die Caritas kritisiert die Einsparungen bei NGOs in der SteiermarkModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 01.07.2025
Aus dem friedlichen und aufstrebenden Ecuador ist eines der gefährlichsten Länder Lateinamerikas geworden. Drogenbanden unterwandern staatliche Institutionen und terrorisieren die Bevölkerung. Eine, die diese Entwicklung aus nächster Nähe kennt, ist Romy Wacker.Im Jahre 2000 absolvierte die Lehrerin einen mehrmonatigen Bildungsurlaub in Ecuador und lernte Land, Probleme und die Lebenssituation der Menschen kennen. Viele von ihnen leben in grosser Armut, vor allem im Süden bildet die Migration ein Hauptproblem. Aus einem Herzensanliegen wurde konkrete Entwicklungsarbeit, der Verein «EcuaSur» gegründet. Die Projekte sollen die Menschen in ihrem alltäglichen Leben auf direkte und faire Weise unterstützen, Arbeit und fairen Handel der produzierten Ware ermöglichen und nachhaltig wirken. In den Bereichen Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe sieht Wacker die Schwerpunkte der Arbeit. «Entwicklungshilfe bedeutet für sie, den Menschen dort, wo sie leben und arbeiten, eine Zukunft zu geben, ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.» Romy Wacker spricht im Talk mit Ruedi Josuran über Wachsen in eine Führungs-Aufgabe, Mut, Zweifel, Glaubensschritte, über die ganz andere Seite der Corona-Pandemie und wie eine Vision umgesetzt werden kann.
Wenzel, Tobias www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Hey Abenteurer!
Das Handelsabkommen zwischen der EU und den Anden-Ländern Kolumbien, Peru und Ecuador schadet dem Klima und der Umwelt - das zeigt eine neue Studie von PowerShift. Unter anderem importiert die EU mehr und mehr Kohle aus Kolumbien. Kompass Weltwirtschaft To Go erklärt, was die größte Kohlemine Lateinamerikas für Auswirkungen hat - auf Luft, Wasser, Biodiverstität und die indigenen Gemeinschaften.
Mit Rafael d'Aqui, langjähriger Teamleiter Lateinamerika von KIRCHE IN NOT International Die Länder Lateinamerikas sind traditionell katholisch geprägt. Aber die Zeiten ändern sich. Die katholische Kirche steht in diesen Ländern vor großen Herausforderungen. Unter anderem schränken autoritäre Regierungen die Glaubensfreiheit ein, oder bekämpfen die Kirche wegen ihrer Haltung zur Abtreibung. Über die Lage der katholischen Kirche in Lateinamerika und wie ihr Weg in die Zukunft aussehen kann, darüber sprechen wir mit Rafael d'Aqui, dem langjährigen Teamleiter für Lateinamerika bei KIRCHE IN NOT International.
Zu Gast: Cristina Valega Chipoco. Die meisten Länder Lateinamerikas haben den Femizid – also die vorsätzliche Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts – bereits spezifisch strafrechtlich geregelt, sei es als eigenständiger Straftatbestand oder als erschwerender Umstand. In diesen Ländern verhandeln spezialisierte Gerichte diese Fälle von Gewalt an Frauen. In Deutschland hingegen ist man noch weit entfernt davon. Selbst die Definition des Begriffs „Femizid“ ist umstritten. In der neuen Podcast-Folge spricht die Wissenschaftlerin Cristina Valega Chipoco mit Host Anna Schaich über die Möglichkeiten, mit denen Justiz und Politik Femizide bekämpfen könnten.
Das Kap Hoorn an der Südspitze Lateinamerikas gilt unter Seefahrern als einer der gefährlichsten Orte der Welt – stürmische Winde und unberechenbare Wellen machen die Umrundung zu einer extremen Herausforderung. 1984 wagten Arved Fuchs und Rainer Neuber diese Expedition im Faltboot – und das mitten im Winter, unter den widrigsten Bedingungen. Diese Podcast-Folge ist die erste einer kleinen Serie, in der wir tiefer in dieses Abenteuer eintauchen werden. Arved Fuchs erzählt von seiner Motivation, der Ausrüstung, ersten Trainingseinheiten auf der Nordsee und den finalen Vorbereitungen am Lago Roca in Argentinien. Grundlage ist das Buch: "Arved Fuchs - Im Faltboot um Kap Hoorn", das mit Glück noch im Antiquariat zu erhalten ist.www.arved-fuchs.dewww.baerbel-fening.deDie HASYTEC Electronics AG ist ein Kieler Unternehmen, das eine umweltfreundliche Lösung gegen marinen Bewuchs und Fouling hat, also gegen den Biofilm aus organischen und anorganischen Ablagerungen, den es auf allen flüssigkeitsführenden Oberflächen gibt. HASYTEC expandiert und stellt zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Weitere Infos unter www.hasytec.com Die Reederei BRIESE Schiffahrt GmbH aus Leer/Ostfriesland bereedert acht deutsche Forschungsschiffe, stellt die Crew an Bord - gut 250 Seeleute - und kümmert sich weltweit um die Logistik, damit alle an Bord gut versorgt sind.Briese Research sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord, Bordsprache ist deutsch. Weitere Infos unter www.briese-research.de www.briese.de Facebook Instagram YouTube TikTok
Guyana ist reich an Erdöl. Vor der Küste der Essequibo-Region liegen riesige Ölfelder, die erst in den letzten neun Jahren entdeckt wurden. Und das schwarze Gold lässt die Wirtschaft des Landes boomen: Im Jahr 2022 war Guyana mit einem Plus von rund 62 Prozent die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft weltweit. Aktuell legt Guyanas Wirtschaft um knapp ein Drittel jährlich zu. Bis zum Jahr 2029 erwarten Experten weiteres Wachstum von 20 Prozent pro Jahr. Für Edwin Schuh, Wirtschaftsexperte von Germany Trade & Invest, könnte Guyana im optimalen Fall vielleicht sogar "eine Art lateinamerikanischer Golfstaat" werden, sagt Schuh im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Größter Player beim guyanischen Ölboom ist das US-Unternehmen Exxon Mobile, das über die Förderlizenzen verfügt. Guyana selbst profitiert von Förderabgaben in Milliardenhöhe. Fließen diese Gelder künftig in den Ausbau des Gesundheitssektors, in Straßenbau und Infrastrukturprojekte, können laut Schuh auch deutsche Unternehmen profitieren.Doch anders als etwa der Bau von Krankenhäusern spalten Straßenbauprojekte die Bevölkerung. Denn Guyana besteht zu mehr als 80 Prozent aus schützenswertem Regenwald. Klimaschützer lehnen derartige Eingriffe vehement ab. Auch dem Lateinamerika-Kenner Christian Cwik liegt Guyanas Natur sehr am Herzen. Darüber hinaus hält Cwik eine Autobahn durch den Regenwald generell für wenig praktikabel: Diese Pläne kenne er schon seit Jahrzehnten, erzählt er im Podcast, und nicht mal eine Brücke sei bisher fertiggestellt worden: "Da ist das Geld in Korruptionssümpfen versunken", so seine Beobachtungen.Zudem warnt Cwik vor radikalen Veränderungen in Guyana: Die Einnahmen aus dem Ölboom sollten seiner Ansicht nach so verteilt werden, dass Guyana eine "sanfte Entwicklung" nehmen kann: "Wir werden sehen, ob sowas im 21. Jahrhundert vielleicht möglich ist", sagt der Historiker. "Im 20. Jahrhundert war das nicht möglich."Ist das Öl Fluch und Segen gleichermaßen? Welche Rolle spielt Deutschland vor dem Hintergrund der Energiewende als Abnehmer fossiler Energieträger? Und wie brisant ist eigentlich der Grenzstreit zwischen Guyana und seinem westlichen Nachbarland Venezuela, das die rohstoffreiche Essequibo-Region für sich beansprucht? Diese und viele weitere Fragen bespricht Host Andrea Sellmann mit ihren Gästen Edwin Schuh und Christian Cwik in der neuen Podcast-Folge.Edwin Schuh ist Wirtschaftsexperte für Mexiko und die Karibik bei Germany Trade & Invest, der Außenwirtschaftsagentur des Bundes. Er beobachtet die Entwicklung in Guyana von Mexiko aus. Christian Cwik ist Historiker am Zentrum für Inter-Amerikanische Studien an der Universität Graz. Auf seinen Forschungsreisen war er selbst in Guyana unterwegs. Er berichtet also aus eigener Erfahrung über das Land.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gerne an www@n-tv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Man muss keine Immobilie kaufen, sofort auswandern oder Millionär sein, um in steuerlich interessanten Ländern eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Heute stellen wir dir 5 Länder Lateinamerikas vor, in denen praktisch jeder einen Aufenthaltstitel bekommen kann. OHNE Investment, OHNE dort viel Zeit verbringen zu müssen.
Am 6. August 1824 besiegte der Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar mit seinen Truppen die spanischen Kolonialherrscher. Die Schlacht von Junín dauerte nur 45 Minuten - und war ein Meilenstein auf dem Weg zur Unabhängigkeit Perus und Lateinamerikas. Eglau, Victoria www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Heute vor 70 Jahren starb die bekannteste Künstlerin Lateinamerikas, die mexikanische Malerin Frida Kahlo.
Hey, bist du auf der Suche nach einem Plan B (oder C, oder D)? Willst du einer möglichen Einberufung zum Militär, einem Krieg oder Finanzkollaps oder erneuten COVID-Lockdowns entgehen? Dann könnte eine zweite Staatsbürgerschaft in Lateinamerika genau das Richtige für dich sein! In diesem Video erfährst du, wie du in Rekordzeit einen lateinamerikanischen Pass erhalten kannst. Lateinamerika ist weltweit führend, wenn es um schnelle Einbürgerungen geht. In manchen Ländern kannst du sogar in weniger als zwei Jahren die Staatsbürgerschaft erlangen! Als Kontinent der Einwanderer sind die Staaten hier traditionell offen für Neubürger und die Voraussetzungen zur Erlangung der Staatsbürgerschaft durch Einbürgerung sind oft unkompliziert. Mit Grundkenntnissen in Spanisch, einer relativ leicht zu erlernenden Sprache, kannst du den Prozess zusätzlich beschleunigen. Aber das Beste ist: Einige lateinamerikanische Pässe, wie der chilenische oder argentinische, bieten dir eine beeindruckende globale Reisefreiheit. Du erhältst visumfreien Zugang zu Ländern wie den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und sogar Russland! Also, wenn du einen Ausweg aus potenziellen Krisen suchst und dabei noch von einer weltweiten Reisefreiheit profitieren möchtest, dann ist eine lateinamerikanische Staatsbürgerschaft dein Ticket in eine sorgenfreiere Zukunft! Schau dir jetzt das Video an und erfahre, wie du deinen lateinamerikanischen Plan B in die Tat umsetzen kannst!
In dieser Folge geht es um die überraschende Kehrtwende Argentiniens unter dem neuen Präsidenten Javier Milei. Stell dir vor, Milei hat sich von den BRICS-Staaten abgewandt und positioniert Argentinien nun als treuen Verbündeten des Westens und der USA. Das ist ein echter Schock für China! Milei schwärmt regelrecht von den USA und sieht in der argentinischen Verfassung von 1853 die gleiche "kulturelle DNA" wie in der US-Verfassung. Er glaubt, dass die Ideen von Adam Smith und dem freien Markt Argentinien wieder zu Wohlstand führen können, so wie es schon Ende des 19. Jahrhunderts der Fall war. Aber das Ganze hat natürlich auch seinen Preis: China spielt nicht mehr mit und hat Milliardenprojekte in Argentinien auf Eis gelegt. Jetzt muss Milei beweisen, dass er auch ohne China klarkommt. Das könnte ein Vorbild für andere Länder Lateinamerikas werden. Milei ist schon ein spezieller Typ - er nennt sich selbst einen "Anarcho-Kapitalisten" und verehrt nicht nur Ökonomen wie Milton Friedman, sondern auch Moses als größten Freiheitshelden aller Zeiten. Und er liebt seine Hunde, die er nach seinen Lieblings-Ökonomen benannt hat! Höre dir die Folge an, um mehr über diesen ungewöhnlichen Politiker und die geopolitischen Auswirkungen seines Kurswechsels zu erfahren. Könnte das der Beginn einer marktwirtschaftlichen Gegenbewegung gegen den Woke-Trend und den aufgeblähten Staat sein?
Das wirtschaftlich und politisch stabile Land Uruguay gilt als Investitionsparadies für Superreiche. Beim Immobilienerwerb oder der Gründung von Unternehmen erhalten Ausländer Steuererlässe und Privilegien wie vereinfachte Aufenthaltsgenehmigungen. Julia Jaroschewski, Jost Henrich Heckemeyer, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Grüner Wasserstoff soll der Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel sein. Die Europäische Union und Deutschland investieren derzeit weltweit Millionen von Euro in die Entwicklung von diesem Energieträger, auch innerhalb Lateinamerikas. Kolumbien und Chile arbeiten bereits an konkreten Projekten, um bald massiv produzieren zu können. Damit sollen einerseits die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika gestärkt und andererseits mit grüner Energie ein Beitrag zu Klimaneutralität geleistet werden.Doch bedeutet “grün” auch gleichzeitig “gerecht”? Und wie “grün” sind die Projekte wirklich?Darüber sprechen wir mit zwei Expertinnen:Sophia Boddenberg: freie Journalistin, lebt seit 2014 in Chile, arbeitet zu Umweltthemen, Rohstoffabbau und Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Globalen Norden und Globalen SüdenKristina Dietz: Professorin der Uni Kassel für Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Lateinamerika,Teil einer Forschungsgruppe zu Landkonflikten in Lateinamerika und Subsahara-AfrikaWeitere Informationen zu grünem Wasserstoff in der FDCL-Publikation „Neuer Rohstoffboom in Lateinamerika in Zeiten von Krieg und Klimakrise“ (2023), mit einem Kapitel von Sophia Boddenberg: https://www.fdcl.org/publication/2023-12-11-neuer-rohstoffboom-in-lateinamerika-in-zeiten-von-krieg-und-klimakrise/
Mexiko ist zum wichtigsten Durchreiseland auf dem Kontinent geworden. Migranten aus allen Krisenländern Lateinamerikas und auch aus afrikanischen Ländern ziehen Richtung Norden. Mexiko setzt Militär gegen die Menschen ein, auch auf Druck aus den USA.Christina Fee Moebus, Ana Lorena Delgadillo, Ellen Häringwww.deutschlandfunkkultur.de, WeltzeitDirekter Link zur Audiodatei
Mit Verwunderung blickt Burkhard Birke, Berichterstatter aus vielen Ländern Lateinamerikas, auf Bolsonaros späten Wahleinspruch in Brasilien. Außerdem: das DFB-Team und die One-Love-Armbinde und der Schlagabtausch im Bundestag.Burkhard Birke im Gespräch mit Jana Münkelwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...Direkter Link zur Audiodatei
In Brasilien wird am Sonntag gewählt und die Stimmung in Lateinamerikas bevölkerungsreichstem Land ist aufgeladen. Wobei das noch eine Untertreibung ist. Nach vier Jahren unter Präsident Jair Bolsonaro liegt die internationale Reputation Brasiliens am Boden - und im Land selbst haben Umweltzerstörung, Kriminalität, Korruption und Auseinandersetzungen zwischen Links und Rechts die Bevölkerung polarisiert wie selten zuvor. Wie polarisiert Brasilien zwei Tage vor dem ersten Wahlgang ist, darüber spricht Florian Schroeder mit Anne Herrberg, ARD-Korrespondentin für Südamerika. – Außerdem bei Wach und Wichtig: Immer noch leckende Pipelines und die Gasumlage, die entweder kommt oder halt doch nicht.
Chiles Bevölkerung lehnte mit überwältigender Mehrheit eine neue Verfassung ab. Eine deutliche Niederlage für ein Dokument, welches Chile seit drei Jahren beschäftigt, um die Verfassung aus der Zeit der Militärdiktatur zu ersetzen. Lateinamerika-Experte Wolf Grabendorff ordnet diese Abstimmung ein. Mehr soziale Rechte, Mehr Rechte für Ureinwohner, mehr Umweltschutz: 15 Millionen Chileninnen und Chilenen waren aufgerufen, über eine Verfassungsreform abzustimmen. Eine deutliche Mehrheit lehnte den Entwurf ab. Vielen in der konservativen chilenischen Gesellschaft ging der Entwurf für eine progressive, soziale und ökologische Verfassung zu weit. Die aktuelle Verfassung stammt noch aus der Zeit der Militärdiktatur unter General Augusto Pinochet (1973-1990). Sie bleibt nun in Kraft. Die Ablehnung der neuen Verfassung ist eine Niederlage für die Regierung von Präsident Gabriel Boric. Der 36-jährige stammt selbst aus der Protestbewegung für eine neue Verfassung. So entwickelte sich die Abstimmung über den Entwurf auch zu einer Abstimmung über die Regierung. Boric hat bereits alle politischen Parteien eingeladen, um ab heute die Weiterführung des verfassungsgebenden Prozesses zu analysieren. Mit dem Lateinamerika-Experten Wolf Grabendorff wollen wir die Ablehnung der neuen Verfassung in Chile genauer unter die Lupe nehmen. Der deutsche Politikwissenschaftler hat in den letzten 40 Jahren in mehreren Ländern Lateinamerikas gelebt. Grabendorff war zudem Programmdirektor der SPD-nahen Friedrich Ebert Stiftung in Chile. Im «Tagesgespräch» ist er zu Gast bei David Karasek.
Heute in genau einem Monat finden in Brasilien die Präsidentschaftswahlen statt. Vor diesem Hintergrund ein Blick auf Lateinamerikas größte Volkswirtschaft im Speziellen und Schwellenländer im Allgemeinen. Im Gespräch dazu ist Christian Keller, Head of Economics Research bei Barclays.Zuvor ein Abstecher nach China. Wegen weiterer Corona-Fälle wird die nächste Megacity in den Lockdown geschickt. Diesmal trifft es die 21-Millionen-Metropole Chengdu, wo unter anderem jedes zweite iPad von Apple hergestellt wird. Aber auch Toyota und Intel produzieren dort.Das Update von der Wall Street führt ebenso nach China. Denn die US-Regierung hat eine Verkaufsbeschränkung angeordnet, die mit Nvidia einen der größten Chiphersteller der Vereinigten Staaten hart trifft.Im “Investment des Tages” wird Volkswagen in die Schnellanalyse gerollt. Oliver Blume hat als neuer CEO direkt an seinem Antrittstag eine neue Strategie verkündet. Our GDPR privacy policy was updated on August 8, 2022. Visit acast.com/privacy for more information.
Ein Streit über die Gästeliste überschattet den Amerika-Gipfel, der diese Woche in Los Angeles läuft. Eine ganze Reihe lateinamerikanischer Länder verzichtete aus Protest auf eine Teilnahme. Gespräch über Ursachen und Folgen mit dem Latein-Amerika-Experten Wolf Grabendorff. Flüchtlingsströme, das Drogenproblem, der Klimawandel, die soziale Ungleichheit und Demokratie: Zwischen den USA und Lateinamerika gibt es viele Probleme, die dringend angegangen werden müssten. Eine Plattform, um Lösungen zu suchen, wäre der Amerika-Gipfel, der diese Woche in Los Angeles läuft. Aber statt Kooperation und Konsens gab es bereits im Vorfeld Streit wegen der Gästeliste. Die USA als Gastgeberland hatten Kuba, Venezuela und Nicaragua gar nicht erst eingeladen. Deshalb blieb eine Reihe mittel- und südamerikanischer Staats- und Regierungschefs dem Gipfel ebenfalls fern. Wie es um das Verhältnis der amerikanischen Gemeinschaft steht, wenn viele lateinamerikanische Länder den USA die kalte Schulter zeigen und was die Folgen sind, ist Thema im «Tagesgespräch» mit Wolf Grabendorff. Der deutsche Politikwissenschafter lebte jahrzehntelang in Lateinamerika und war unter anderem in Ecuadors Hauptstadt Quito als Gastprofessor für internationale Beziehungen tätig. Derzeit ist er Senior Fellow beim Sicherheitsnetzwerk Lateinamerika der Friedrich Ebert-Stiftung.
Ende 2020 legalisierte Argentinien als erstes großes Land in Lateinamerika den Abbruch von Schwangerschaften. Die Entscheidung hatte Signalwirkung. Auf dem Kontinent ist in Sachen Frauenrechte einiges in Bewegung geraten. Anne Demmer und Anne Herberg über den Feminismus in Lateinamerika.
Vor knapp einem Jahr schrieben Argentiniens Frauen Geschichte. Mit der Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen wurde eine langjährige Forderung der Frauenbewegung zum Gesetz, gegen den massiven Widerstand erzkonservativer Sektoren und der Kirchen. Und das ausgerechnet in der Heimat des Papstes. Die Entscheidung hatte Signalwirkung. Auf dem Kontinent ist in Sachen Frauenrechte einiges in Bewegung geraten.
Ende 2020 schrieben Argentiniens Frauen Geschichte: Mit der Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen wurde eine langjährige Forderung der Frauenbewegung zum Gesetz - gegen den massiven Widerstand erzkonservativer Sektoren und der Kirchen und ausgerechnet in der Heimat des Papstes. Die Entscheidung hatte Signalwirkung. In Lateinamerika ist in Sachen Frauenrechte einiges in Bewegung geraten.
Wo sich vor wenigen Jahren noch Abfallberge türmten und Drogenabhängige lebten, gedeihen heute Obst und Gemüse: Inmitten einer Favela in Rio de Janeiro bewirtschaften deren Anwohner den größten gemeinschaftlichen Gemüsegarten Lateinamerikas und schaffen sich so selbst und dem ganzen Stadtviertel eine neue Perspektive.
Vor knapp einem Jahr schrieben Argentiniens Frauen Geschichte. Mit der Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen wurde eine Forderung der Frauenbewegung Realität. Und das ausgerechnet in der Heimat des Papstes! Der Kampf um das Gesetz löste eine massive gesellschaftliche Debatte aus. Hunderttausende gingen auf die Straße, vor allem junge Leute. Ihr Markenzeichen, das grüne Halstuch, wurde zum Symbol einer neuen feministischen Bewegung und das nicht nur in Argentinien. Dabei geht es inzwischen um weit mehr als nur um Abtreibung. In Mexiko verschwinden täglich Frauen. Elf am Tag werden umgebracht. Über 90 Prozent dieser Femizide werden nicht aufgeklärt, die Täter laufen weiter frei herum. #NiUnaMenos, keine einzige (tote) Frau mehr - lautet die Forderung. Frauen aus allen Schichten wehren sich gegen sexualisierte Gewalt, Machismo und patriarchale Strukturen.
Ende 2020 legalisierte Argentinien als erstes großes Land in Lateinamerika den Abbruch von Schwangerschaften. Die Entscheidung hatte Signalwirkung. Auf dem Kontinent ist in Sachen Frauenrechte einiges in Bewegung geraten.Von Anne Demmer und Anne Herrbergwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei