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Anna Ritzinger ist Model, Tieraktivistin, Mutter von vier Kindern und Mitglied der Partei Die Linke. Sie lebt auf einem Lebenshof und setzt sich seit Jahren für Tierrechte, Feminismus und gesellschaftliche Gerechtigkeit ein. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht sie über ihre politische Haltung, über Antifaschismus, Geschlechterrollen und darüber, warum sie trotz unterschiedlicher Weltanschauungen den offenen Dialog für wichtig hält. Dabei erzählt sie auch von ihrer Familie, ihrer Rolle als Mutter und den Erfahrungen, die ihren Blick auf Gesellschaft und Zusammenleben geprägt haben.Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die großen Konfliktlinien unserer Zeit: Feminismus, Männlichkeit, Dating, Einsamkeit, Sexualität, Erziehung und die Frage, wie Männer und Frauen heute miteinander umgehen sollten. Anna Ritzinger erklärt, warum sie ihre Söhne und Töchter bewusst unterschiedlich erzieht, weshalb sie Consent-Kultur und „Nur Ja heißt Ja“ für notwendig hält und warum sie glaubt, dass Männer stärker an ihrer emotionalen Entwicklung arbeiten müssen. Gleichzeitig kritisiert sie vereinfachende Feindbilder, den inflationären Gebrauch von Begriffen wie „Nazi“ und einen Feminismus, der Klassenfragen ausblendet. Entstanden ist ein langes, kontroverses und zugleich respektvolles Gespräch zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, die sich nicht gegenseitig überzeugen wollen, sondern versuchen, einander zu verstehen.
Für diese Folge haben wir die Rollen getauscht: Statt selbst Fragen zu stellen, waren wir zu Gast im Interview von Martin Balluch für sein Tierrechtsradio. Dabei sprechen wir ganz offen darüber, wie aus zwei überzeugten Fleischessern mit zwei Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen plötzlich Betreiber eines Lebenshofs mit rund 150 Tieren wurden. Wir erzählen, warum ausgerechnet Schweine unser Denken über Tiere grundlegend verändert haben, wie wir den Schritt zu einer veganen Lebensweise geschafft haben und weshalb Hof Sonnenweide nie als Lebenshof geplant war. Außerdem sprechen wir über die Herausforderungen hinter den Kulissen: die Finanzierung eines Lebenshofs, Tieraufnahmen, Patenschaften, unsere Unabhängigkeit und den täglichen Balanceakt zwischen Tierwohl, Organisation und Zukunftsplanung. Ein großes Thema ist auch unsere Überzeugung, dass sogenannte Nutztiere und Haustiere viel weniger unterscheidet, als die meisten Menschen glauben. Wir erzählen, warum Begegnungen mit Schweinen, Puten, Rindern oder Eseln oft mehr bewirken als jede Diskussion und weshalb Aufklärung für uns genauso wichtig ist wie die direkte Hilfe für Tiere. Außerdem sprechen wir darüber, wie Tiere bei uns nicht neben, sondern mit uns leben, wie wir unser Wissen über die unterschiedlichen Tierarten aufgebaut haben und warum wir trotz aller Herausforderungen optimistisch in die Zukunft blicken. Eine persönliche, ehrliche und teilweise überraschende Reise durch die Geschichte von Hof Sonnenweide – vom Zufall zum Lebensprojekt.
Pikayzo bricht in einem Hühnerstall zusammen, klaut als Teenager 100-Euro-Schinken für Straßenhunde und erklärt, warum ein toter Wal mehr Menschen bewegt als Millionen Schweine. Kay ist zum dritten Mal am Start, und es ist eher ein Telefonat unter Freunden als ein Interview. Während ich eigentlich in Thailand im Urlaub bin, Kay nachts um halb 3 in Deutschland, und zwischen Kaffee und Wasser geht's quer durch alles: das neue Album "Stimme des Löwen", die ADHS-Diagnose mit 11 und die Tics, die von den Medikamenten blieben, jede Menge Mist aus der Jugend und die Frage, wie man Leute für Tierrechte gewinnt, ohne dass sie sofort wegskippen. Der ehrlichste Teil kommt spät: Kay über das Abgebrühtsein, das Recherchen im Stall verlangen, und den einen Moment, der selbst ihn umgehauen hat. Über den Gast: Pikayzo, bürgerlich Kay, ist Rapper und Tierrechtsaktivist. Statt reine Aktivisten-Songs zu schreiben, schmuggelt er die Message in emotionale Tracks, die auch Leute hören, die mit Veganismus erstmal nichts am Hut haben. Sein Album "Stimme des Löwen" ist genau dieser Versuch, in Albumlänge. Die stärksten Momente: - Warum der Song "Suche nach Glück" eine Zeitreise in Kays Jugend ist - ADHS, drei Medikamente, drei Rap-Parts, und die Tics, die blieben - Die Schinken-Geschichte und der Dopamin-Kick hinterm Klauen - Wie man eine einzige Zeile über Tierrechte in einen Mainstream-Song bringt - Was der tote Wal uns über Empathie und Aktivismus beibringt
Mit der Völkerrechtlerin Anne Peters sprechen wir über Tierrechte und mit Sachsens Generalstaatsanwalt Martin Uebele über politischen Extremismus. Außerdem: Wer ist verantwortlich, wenn Kinder in einem See ertrinken?
Sie zerschlugen die Fenster ihrer Tierklinik. Druckten ihr Gesicht auf Plakate. 10 Jahre Krieg gegen einen Delfin-Zirkus - und Femke hat gewonnen. Femke Den Haas lebt seit über 20 Jahren in Indonesien und macht Dinge, die kaum jemand auf der Welt macht: Sie holt Delfine aus chlorierten Pools zurück ins Meer. Sie befreit angekettete Affen aus Hinterhöfen. Sie hat Gesetze in Indonesien verändert. Und sie hat dabei Drohungen, eingeschlagene Fenster und 10 Jahre persönlichen Druck überlebt. Wir reden über alles, was Touristen auf Bali nicht zu sehen kriegen, über Roky den Delfin der nach drei Jahren Pool 1.000 km in die Freiheit schwamm, und über die Frage, woran du echte Sanctuaries von Tier-Scams unterscheidest. Femke ist Gründerin von JAAN Indonesia (Jakarta Animal Aid Network) und von Umah Lumba, dem weltweit ersten Langzeit-Rehazentrum für Delfine aus Gefangenschaft. Robert Marc Lehmann arbeitet seit Jahren mit @missionerde mit ihr zusammen, viele seiner bekanntesten Bali-Rettungen laufen über ihre Organisation. Wenn du jemals einen seiner Affen-Rettungs-Filme gesehen hast: Das ist die Frau dahinter. Darüber sprechen wir: - Wie man mit 16 allein in den Dschungel von Borneo geht und nie wieder zurückkommt - 10 Jahre Kampf gegen einen reisenden Delfin-Zirkus, inklusive Einschüchterung und Drohungen - Roky der Delfin, der nach 3 Jahren Pool 1.000 km in zwei Wochen in die Freiheit schwamm - Warum Bali-Touristen ungewollt eine Industrie finanzieren, die Tiere lebenslang foltert - Die geplante Wal-Rettung von Hope bzw. Timmy in der Ostsee und Femke´s Erfahrungen mit Walrettungen - Die drei Zeichen, an denen du jedes Fake-Sanctuary erkennst, bevor du Geld dort lässt - Wie Robert Marc Lehmanns Reichweite ein 20-jähriges Lebenswerk auf einmal sichtbar gemacht hat --
Der Online-Marktplatz etsy hat seine Richtlinien überarbeitet. Darin wird der Verkauf von Fellen, für die Tiere gestorben sind, auf der Plattform ab August 2026 verboten. Autorin: Nele Posthausen Von Daily Good News.
Es ist Veganuary: Bekannte Würstelstände stellen für ein Monat auf komplett fleischlos um. Supermärkte promoten ihre pflanzenbasierten Produkte noch stärker. Zugleich liegt im Schnitzelland Österreich liegt der Fleischkonsum bei jährlich 58 Kilogramm pro Kopf. Das vegane Business ist hier aber anders als im internationalen Vergleich bis jetzt nicht rückläufig. Das Wort „vegan“ nimmt man dabei allerdings nicht mehr so gern in den Mund. Klar ist jedenfalls: Was wir uns einverleiben, lässt schnell die Emotionen hochgehen, und wird in Debatten rund um Klimaschutz, Tierrechte und Politik ideologisch instrumentalisiert.
In dieser Folge lassen wir gleich mehrfach die Sau raus – mit Adventstürchen, Gatsch und einem ziemlich beschwipsten Waschbären.
In Folge 494 des beVegt-Podcast sprechen wir mit dem Filmemacher Jakob Schäuffelen über seinen Wandel vom erfolgreichen Regisseur zum Aktivisten für Tierrechte und Klimaschutz. Shownotes: https://www.bevegt.de/jakob-schaeuffelen-podcast/ Werbepartner dieser Folge: FormMed (5€ Neukunden-Rabatt mit den Gutscheincode "bevegt5") Werde beVegt-Supporter*in: https://www.bevegt.de/unterstuetzen/ Hol dir den kostenlosen Newsletter: https://www.bevegt.de/newsletter/ Komm in unsere Online-Community: https://community.bevegt.de/ Unsere E-Books und Kurse: Schaffe den Einstieg ins Laufen mit LAUFSTART Laufe deinen ersten oder schnellsten (Halb-)Marathon mit FINISHER Verdoppele deine Beweglichkeit mit STRETCH Starte die Küchenrevolution mit unseren Grain-Green-Bean Kochbüchern
Saturday is World Animal Day, an international day of action for animal rights and animal welfare. On this occasion, we spoke with the couple Chris and Maren Dammann, two entrepreneurs living in Brisbane, committed vegans and volunteer wildlife rescuers. - Am Samstag ist Welttierschutztag, ein internationaler Aktionstag für Tierrechte und Tierschutz. Zu diesem Anlass haben wir mit dem Ehepaar Chris und Maren Dammann gesprochen, zwei in Brisbane lebende Unternehmer, überzeugte Veganer und ehrenamtliche Wildtierretter.
In ihrem Debüt „Dann kannst du nicht mehr wegsehen“ nimmt Jana Fuhrmann Tierleid in den Blick. Das ist eine neue Perspektive in der Jugendliteratur. Für die Autorin ist es ein Herzensthema. Als Pressesprecherin bei einer Tierschutzorganisation ist sie täglich damit konfrontiert – mit ihrem Roman will sie aufklären und aufrütteln. Im Zentrum steht Jella, 16 Jahre. Sie wird sich im Kampf um Tierrechte engagieren, radikalisieren, schließlich zusammenbrechen. Das ist hochaktuell und hochemotional. Dabei stellt der Roman viele Fragen – Jana Fuhrmann beantwortet sie in einem Gespräch über Speziesismus, Aktivismus, mentale Gesundheit, über herausfordernde Recherchen, das Glück des Schreibens und über das fragile Gleichgewicht zwischen Hinschauen, ohne abzustumpfen und ohne unter die Räder zu kommen. Auch wer liest, schaut nicht länger weg: „tierschutzgeistern“ geht uns alle an.
Tiere im Sport: Die Kritik wächst – Menschen nutzen Tiere in vielen Kulturen zur sportlichen Unterhaltung. Doch dagegen gibt es mittlerweile immer mehr ethische Bedenken: Kritikerinnen und Kritiker fordern mehr Tierschutz und Verbote.
Mit der Gründung des Welttierschutzverbands am 31.8.1950 wird Tierschutz zur globalen Frage. Doch Kriege, Klimakrise und Populismus erschweren Tierschützern die Arbeit. Von Jonas Colsman.
Tierrechte, KI und Science Fiction: Tibor Rode stellt in seinem neuen Thriller "Animal" die Frage, ob wir wirklich bereit sind, die Stimme von Tieren zu hören. Von Michelle Fausten.
Und weiter gehts mit Andi´s Lebenshof Reise durch Deutschland. In dieser Episode besucht er Tanja im Land der Tiere. Der Lebenshof in Mecklenburg-Vorpommern liegt auf einem ehemaligen Armeegelände. Das Land der Tiere ist ein Lebensort für gerettete Tiere und veganes Tierschutzzentrum zwischen Hamburg und Berlin. Auf dem 133.000 Quadratmeter großen Areal leben Tiere ohne jegliche Nutzung in größtmöglicher Freiheit. Das Land der Tiere ist zudem Bildungseinrichtung und steht für die Befreiung von Mensch und Tier. Andi und Tanja plaudern über den Alltag auf einem Lebenshof und über vegane Ernährung.
Heute geht es um Musiker mit strenger Ideologie und Bands mit einer Agenda, die vielleicht größer ist als die Musik selbst. Im Punk, Hardcore und Metal ist das nicht selten. Politik, Tierrechte, sogar der Lifestyle kann zur Mission werden. Der Grat zwischen positiven Anstößen zum Umdenken und herablassenden Belehrungen ist schmal. Wir sprechen auch darüber, auf welcher Mission wir eigentlich mit unseren eigenen Bands sind.
„Inspirieren statt missionieren“ – so bringt Joar Berge sein Lebensmotto auf den Punkt.Joar, auch bekannt als Kuhflüsterer oder „Moustache Farmer“, hat Andi auf seinem Lebenshof im Odenwald empfangen – inklusive Stallführung, tiefgehendem Gespräch und einer ordentlichen Portion Kuhkuscheln.Es war der erste Zwischenstopp auf Andis Lebenshof-Tour durch Deutschland – und ein Gespräch, das berührt, nachwirkt und inspiriert.Joar erzählt über seinen ungewöhnlichen Lebensweg – vom Leben in der Großstadt hin zum Aufbau eines Lebenshofs für Tiere. Er erzählt von der tiefen Verbindung zu seinen Rindern, vom Alltag zwischen Heu, Verantwortung und Büroarbeit, und davon, warum er Begegnungen zwischen Mensch und Tier für so wichtig hält.Eine ehrliche und berührende Folge über Entscheidungen, Wandel und die leisen Momente, die wirklich etwas verändern.Link zum Lebenshof Odenwald von Joar Berge: https://lebenshof-odenwald.de/
Klaus Petrus war früher Philosophieprofessor, heute berichtet er als Fotojournalist über Flucht, Armut und Ausgrenzung. Zudem ist er Co-Leiter des Strassenmagazins «Surprise». Yves Bossart spricht mit dem gebürtigen Walliser über die Macht von Bildern und Grenzen, über Migration und Menschlichkeit. Klaus Petrus begleitet seit Jahren Menschen auf der Flucht und berichtet aus dem Balkan, dem Nahen Osten und der Subsahara. Petrus fordert «radikale Menschlichkeit». Seine Fotografien und Texte möchten den einzelnen Menschen zeigen, keine Stereotypen, keine Vorurteile. Im Wallis aufgewachsen, als Kind einer Arbeiter- und Bauernfamilie, wird er bald zum Philosophieprofessor. Neben dem Interesse an Sprache treiben ihn moralische Fragen um: Ungerechtigkeiten gegenüber Menschen und Tieren. 2012 verlässt er die Universität und wird zu einem preisgekrönten Fotojournalisten und Buchautor. Seit 2019 ist er Co-Leiter des Strassenmagazins «Surprise». Was treibt den philosophischen Reporter an? Und wie überwinden wir die Bilder und Mauern in unseren Köpfen? ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 Fotojournalist, Migration, Stereotypen, Bilder 24:30 Schweiz, Armut, Ausgrenzung 34:40 Biografie, Wallis, Philosophie, Sprache 42:30 Veganismus, Tierrechte, Aktivismus ____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
Wie unterscheiden sich Menschen von Tieren?Veganismus ist in Deutschland noch relativ wenig verbreitet. Laut dem Allensbach-Institut lebten im Jahr 2024 knapp 1,47 Millionen Deutsche vegan – das sind weniger als zwei Prozent der Bevölkerung.Dennoch erhält das Thema zunehmend Aufmerksamkeit, unter anderem durch Aktivisten wie Raffaela Raab, bekannt als „Die militante Veganerin“. Sie polarisiert mit provokanten Aussagen und zieht umstrittene historische Vergleiche zum Holocaust.Kompromisse findet die “militante Veganerin” im Bezug auf Tierrechte falsch. Sie fordert die uneingeschränkte Gleichberechtigung von Tieren und Menschen. Das schlussfolgert sie aus der Theorie des “Speziesismus”.Die im Interview getätigten Aussagen liegen in der alleinigen Verantwortung des Gastes. Der Kanal übernimmt keine Haftung und distanziert sich von den Aussagen.Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!basedpodcast.de------------------------------Werbung: Lest hier "mitmenschenreden" - inklusive unserer Kolumne "Zwischen Fronten".
Veganismus nicht verstanden - Reaktion auf Robert Marc Lehmanns Statement – Himmel, wie die Zeit vergeht. Da sind wir doch tatsächlich bei unserer 50. Podcast Folge angekommen. Noch immer bereitet es uns große Freude, euch von unseren Aktionen für Tierrechte zu berichten, unsere Erfahrungen mit euch zu teilen und uns mit euch über verschiedene Themen, rund um das Thema Veganismus, auszutauschen. Wir bemühen uns stets um eine positive Berichterstattung, auch, wenn wir nicht immer verbergen können, wie sehr uns der ganze Scheiß mit der Tierausbeutung wehtut. Ihr alle kennt diesen Weltschmerz und sämtliche Strategieversuche, damit umzugehen. Für unsere 50. Folge hatten wir uns vorgenommen, euch einiges über neue Musikprojekte und Aktionen zu erzählen, aber kurzfristig haben wir diesen Plan über Bord geworfen.
Die Landwirtschaft leidet unter der Klimakrise, trägt aber auch maßgeblich zu ihr bei. Dabei spielt die Tierhaltung eine entscheidende Rolle. Bis zu einem Drittel aller anthropogenen Treibhausgasemissionen entstammen den globalen Ernährungssystemen – allein auf die Tierproduktion gehen 12 % bis 20 % aller Emissionen zurück. Fachleute sind sich einig: Ohne eine deutliche Reduktion der Tierhaltung wird es keine effektiven Klimaschutz geben. Doch wie könnte der notwendige Wandel zu einer stärker pflanzenbasierten Ernährungsweise konkret gestaltet werden?
Ist es Zauberei, ein Wunder oder einfach nur wunderbar? Eines Morgens steht plötzlich ein neuer Bewohner von Hof-Sonnenweide auf der Wiese bei den Gänsen... Außerdem: Unsere neue Männer WG auf der Lama Wiese, die erste Kräuterwanderung und die Aktion "Jeder Cent ein Präsent" sind ein voller Erfolg. Was noch? Ein Update was sich in Bezug auf die Maul- und Klauenseuche so tut, neue Hühner, Timmy´s Heldentaten und jodelnde Affen. Komm und jodel mit!
In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Christian Dürnberger über Ethik und Moral in der Landwirtschaft.Seit über einem Jahrzehnt arbeitet er zu diesen Themenfeldern an verschiedenen Forschungsinstitutionen in Deutschland wie in Österreich.Gegenwärtig ist er Universitätsassistent am Messerli Forschungsinstitut/Abteilung Ethik der Mensch-Tier-Beziehung an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Medizinischen Universität Wien und Universität Wien sowie Dozent am Campus Francisco Josephinum Wieselburg für Ethik in der Landwirtschaft.Neben seiner Forschung und Lehre gilt seine Leidenschaft der Wissenschaftskommunikation. Er referiert regelmäßig über ethische und philosophische Themen vor Menschen, die nicht Philosophie studiert haben, sei es vor Landwirt:innen, Tierärzt:innen oder anderen interessierten Menschen. Sein Ethik-Verständnis ist deskriptiv geprägt: Hierbei geht es weniger darum, zu klären, was moralisch richtig oder falsch ist und wie jemand unbedingt zu handeln hat; vielmehr versucht er moralische Kontroversen zu beschreiben und besser zu verstehen. In seinem Verständnis geht es in der Ethik demnach nicht um das Predigen moralischer Gewissheiten, sondern um das Reflektieren moralischer Ungewissheiten und das Strukturieren von Konflikten
Echt ein Jammer mit dem Drama Lama! Letzten Freitag sind die neuen Lamas Caroline und Sissy bei uns angekommen! Die beiden haben sogleich Freundschaft mit den Pferden und Eseln geschlossen. Nur unsere Drama Lamas - Cyra, Amy und Luna fanden das gar nicht toll. Speziell Cyra findet Veränderungen immer ganz blöd. Nun ja, sie werden sich gewöhnen...Was ist noch so passiert? Rostgänschen Julian hat sich das Flügelchen verletzt. So haben wir einen kleinen Sonntagsausflug zur Tierklinik unternommen. Wie es ihm jetzt geht? So viel sei verraten, er flötet schon wieder. Den Rest hört ihr in dieser Episode. PLUS: Eine entspannt dösende Robbe im Hotelzimmer.
Wieder ein Jubiläum und wieder einen Gast. Heute spricht Diana Eichhorn mit uns und Anke hat Herzklopfen. Diana hat 19 Jahre lang die Sendung Hund, Katze, Maus moderiert und dort mit Frettchen, Ratten, Elefanten und Vogelspinnen gekuschelt. Eigentlich wollte sie Tiere vermitteln und das hat sie geschafft, nur besser. Sie hat viel Wissen über Tiere vermittelt und vielen Menschen klar gemacht, Kinder und Tiere sind die größten Schätze und definitiv Schicksalsentscheidungen für Familien. Wir erfahren, man kann mit einem Pferd in einem Wohnungsstall leben, mit Tieren im Bett schlafen und dadurch Trost erfahren. Großen Trost, Scheidungskindertrost, denn niemand trocknet Tränen besser als ein Tier. Claudija leidet bis heute ein wenig unter ihrer jugendlichen Tierlosigkeit und Anke leidet, wenn Menschen Tiere vernachlässigen – und Kinder. Diana erzählt von schimpansigen Schwangerschaftskuschlern und wir erfahren, wie dramatisch sich Geldmangel auf das Tierwohl auswirkt. Wenn Katzen still leiden, alte Hunde aus Kostengründen ins Tierheim müssen, verzweifeln wir drei Hundemuttis und vermenschlichen gerne unsere tierischen Aggressionen, denn Tiere sind uns, wie Kinder, vollkommen ausgeliefert. Beide brauchen liebevolle und mitfühlende Begleitung statt Machtausübung, beide brauchen Rücksichtnahme. Respekt voreinander ist tausendmal wichtiger als Kadavergehorsam, da sind wir uns sicher. Wenn dann der heiße Asphalt zu heiß ist, Mantrailing und Agility Stress machen, fragen wir uns, warum Tierrechte und Kinderrechte so wenig Beachtung finden und finden, dass Erwachsene sich die Anschaffung eines jeden Lebewesens sehr gut überlegen sollten. Denn die Verantwortung ist weit größer als man sich das zuweilen vorstellen mag. Diana ist unserer Meinung, wenn Sie sagt „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“ und das ist auch unser aller scheinender Moment. Shine On! Hier findest du uns https://www.stolzundballmann.de Willst du ein Shinie sein? https://www.stolzundballmann.de/community Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.lernmeer.de https://www.stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
Schon mal was von Rostgänsen gehört? Absolut goldig! Finden WIR jedenfalls. Donald Trump Junior findet sie auch toll, und knallt sie deshalb gleich mal vorsorglich ab. Zwei Exemplare dieser Spezies werden heute bei uns einziehen, und sind zukünftig nicht nur sicher vor schiesswütigen Präsidentensprösslingen, sondern werden auch sonst ein wunderschönes Leben führen. So wie der Haflinger Liberty, der sich seit er auf Hof-Sonnenweide lebt, ziemlich stark verändert hat. Warum und wieso, das erzählt Elisabeth in dieser Episode. Tja, und da wär da noch die Geschichte mit dem coolen Lasso, aber einfach mal reinhören...
Was sollen wir wählen - So, ihr Lieben, nächsten Monat ist Bundestagswahl und die Frage, wo wir als Tierrechtler*innen unsere Kreuze machen sollten, wird heiß diskutiert. Wie immer im Netz, nicht ausnahmslos respektvoll. Bei der ersten Betrachtung scheint der Auftrag leicht. Der gruselige Rechtsruck muss eingedämmt werden. Jede Stimme zählt. War eine Wahl in den letzten Jahrzehnten überhaupt schon einmal so wichtig? Klar ist, rechtskonservative Kräfte interessieren sich weder für Menschenrechte, noch für Tierrechte. Sie brauchen ein starkes Gegengewicht im Bundestag. Wahr ist aber auch, dass die Parteien, die als Gegengewicht zur Wahl stehen, Tierrechte nicht auf der Agenda haben.
Angela Stöger ist eine renommierte österreichische Bioakustikerin und Professorin an der Universität Wien. Sie hat sich auf die Erforschung der Kommunikation und des Sozialverhaltens von Tieren spezialisiert, mit besonderem Fokus auf Elefanten. Ihre Arbeit verbindet wissenschaftliche Präzision mit einer großen Leidenschaft für die Tierwelt.Bekannt wurde sie durch ihre Studien zur komplexen „Sprache“ von Elefanten und deren erstaunlichen Fähigkeiten, Gefühle und Informationen akustisch zu übermitteln. Darüber hinaus widmet sie sich auch der Lautkommunikation anderer Tiere, wie Mäusen und Walen, und zeigt, wie vielfältig und faszinierend die akustische Welt der Tiere ist.Mit ihren Büchern „Elefanten: Ihre Weisheit, ihre Sprache und ihr soziales Miteinander“ sowie „Von singenden Mäusen und quietschenden Elefanten“ macht sie ihre Forschung für ein breites Publikum zugänglich und schafft Bewusstsein für die Bedeutung der Tierkommunikation und des Naturschutzes.Im Podcast erzählt sie uns darüber wie Elefanten die menschliche Sprache imitieren, und taucht mit uns in die spannende Welt der Bioakustik ein.
In Folge 444 des beVegt-Podcast verrät uns Thomas Kreidemeier, warum er seinen gesamten Quizshowgewinn von 100.000 Euro für den Tierschutz gespendet hat. Shownotes: https://www.bevegt.de/thomas-kreidemeier-podcast/ Werbepartner dieser Folge: KoRo (5% Rabatt mit dem Gutscheincode BEVEGT5, z.B. auf den veganen Adventskalender) Werde beVegt-Supporter*in: https://www.bevegt.de/unterstuetzen/ Unsere E-Books und Kurse: Verdoppele deine Beweglichkeit mit STRETCH Starte die Küchenrevolution mit unseren Grain-Green-Bean Kochbüchern Schaffe den Einstieg ins Laufen mit LAUFSTART Laufe deinen ersten oder schnellsten (Halb-)Marathon mit FINISHER Kraft- und Stabitraining zum Mitmachen: WORKOUTS 4 Wochen voller Ernährungs-Inspirationen: Die beVegt-Kochschule
Eigentlich macht Meeresbiologe Robert Marc Lehmann keine Gastauftritte in Podcasts mehr. Aber für Hazel und Thomas macht er eine Ausnahme. Inhalt: 00:00 Zoos besuchen? 12:44 Haustiere halten? 17:22 Wasserschweine, Kois & Shitstorms 25:11 Robert als Meeresbiologe 29:39 Speziesismus & Tierrechte 40:21 Tauchgänge & Seaspiracy 50:45 (Dis)agreeable sein 56:58 Not the End of the World 01:07:57 Tiere in freier Wildbahn 01:18:05 Thomas im Amazonas 01:28:42 Kommunikation mit Tieren durch KI 01:31:22 Kartoffelkäfer, Köcherfliegen- & Libellenlarven 01:35:49 Hazel & Thomas auf Expedition Zeitstempel können variieren. Robert Marc Lehmann IG https://www.instagram.com/robertmarclehmann/ Kurt Krömer Instagram https://www.instagram.com/kurt_kroemer_berlin/ Vox „How do we fix the zoo?“ https://youtu.be/05nDoxdSzwY?si=p_aZI0nWrtuFg3tE Orcas kill for fun https://youtu.be/3f-FsAUcqMs?si=zs3rn98ZeUdlSl-4 Robert empfiehlt die Bücher „Wildlife Filmmaker“ von Chris Palmer http://chrispalmeronline.com/confessions-of-a-wildlife-filmmaker „… und hinter tausend Stäben keine Welt!“ von Stefan Austermühle https://www.amazon.de/hinter-tausend-Stäben-Wahrheit-Tierhaltung/dp/3891365934 „Die Letzten ihrer Art“ von Douglas Adams und Mark Carwardine Nazi-Hebamme Johanna Haarer und ihre schwarze Pädagogik https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/die-schwarze-paedagogik-und-johanna-haarer-34554082.html Thomas empfiehlt die Netflix-Dokus „My Octopus Teacher“, „Seaspiracy“ und das Buch „Not The End Of The World“ von Hannah Ritchie https://www.nottheendoftheworld.co.uk * Hannah Ritchie ist Oxford-Professorin, nicht Harvard-Professorin Warum es keine weißen Haie in Aquarien gibt https://youtu.be/QMbHLF_zwjs?si=yuyF4g0R-uYOqUcw Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/hoererlebnis Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Was würdest du machen, wenn du 100.000 Euro gewinnst? Auto, Yacht, Luxus-Urlaub? Der Gast der heutigen Folge des Plantbased Podcasts hat seinen Gewinn von "Der Quizchampion" für den Tierschutz gespendet. Sein Name ist Thomas Kreidemeier und er ist Tierrechtler, Journalist, Politikwissenschaft (mit Bachelor abgeschlossen) und hat Jura studiert. Seine Skills möchte er u.a. für Menschen- & Tierrechte einsetzen. Welche Organisation von seinem Gewinn profitiert hat, warum es ihm so wichtig war, diese zu unterstützen und was er sich von der Zukunft wünscht verrät er in dieser Folge vom Plantbased #Podcast. Am Schluss erzählt uns uns noch, was er mit Cem Özdemir, Olaf Scholz und Markus Söder machen möchte und was er verändern möchte. Viel Spaß beim Anhören!
Maik Weichert ist Gitarrist der Metal-Band Heaven Shall Burn. Zudem ist er promovierter Jurist, Podcast Co-Host bei “Zart Wie Kruppstahl” mit dem dunklen Parabelritter und Familienvater.
Kostenloser Online-Workshop mit Patrick Reiser: ► Wie du aus eingefahrenen Mustern ausbrichst und ein Leben voller Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit und Freude führst: https://go.patrickreiser.com/online-workshop ____ Raffaela Raab (* 1996 in Wien) auch bekannt als Die Militante Veganerin, ist eine vegane Aktivistin. Bekanntheit erlangte sie durch polarisierende Aktionsformen, die sie auf der Social-Media-Plattform TikTok dokumentiert. Sie fordert in ihren Videos Menschen dazu auf vegan zu sein und sich für Tierrechte einzusetzen. ____ In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: ► Buche dir jetzt ein kostenloses Klarheitsgespräch und erschaffe dir ein Leben, das über deine kühnsten Träume hinaus geht: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring/ ____ Limitless Horizon - Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: ► Besuche die Webseite, um mehr zu erfahren: https://patrickreiser.com/retreat/ ____ Alles über Patrick Reiser und die Möglichkeiten mit ihm zusammenarbeiten zu können: ► Zur Homepage: http://patrickreiser.com ____ Alles über unseren Gast Raffaela Raab aka die Militante Veganerin: ► Homepage: https://raffaelaraab.com ► TikTok: https://www.tiktok.com/@diemilitanteveganerin3 ► YouTube: https://www.youtube.com/@DieMilitanteVeganerin ► Instagram: https://www.instagram.com/diemilitanteveganerin/?hl=de ____ Hier gehts zum Youtube Kanal vom Human Elevation Podcast: ► https://youtube.com/@Human_Elevation_Podcast?si=S20G9gDWcE_prnnl ____ Patricks Buch: "Sprenge deine Grenzen, finde Erfüllung und schaffe inneren Frieden" gibt es hier: ► https://amzn.to/3IUZgXF ► auch als Hörbuch: https://adbl.co/3zgduAa ____ Besuche uns auf Instagram: ► Patrick Reiser: https://www.instagram.com/patrick.reiser/?hl=de ► Human Elevation: https://www.instagram.com/human.elevation/?hl=desch ____ Vielen Dank, dass du da bist, dein Patrick & das Human Elevation Institut ____ Kooperationsanfragen gerne an folgende Email-Adresse: kontakt@patrickreiser.com ____
Warum macht die EU nichts gegen das Leid der spanischen Jagdhunde? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Und auch die Tierschützer*innen in Spanien schauen nach der bitteren Enttäuschung durch den Ausschluss der Jagd- und Gebrauchshunde aus dem neuen Tierschutzgesetz hilfesuchend nach Brüssel zur Europäischen Kommission. Im Vertrag von Lissabon ist in Artikel 13 festgelegt, dass Tiere fühlende Wesen sind und ihrem Wohlergehen in vollem Umfang Rechnung zu tragen ist. Auch Spanien hat diesen Vertrag unterzeichnet. Wie also kann es sein, dass das Leid zehntausender Jagdhunde weiterhin besteht? Darüber habe ich mit der EU-Parlamentarierin Manuela Ripa (ÖDP, Intergroup for Animal Welfare) und der Tierrechtlerin Tina Hartmann (Windhundnetzwerk) gesprochen. Was sich ändern muss, damit die EU helfen kann, erfahrt Ihr in dieser Folge.
Hund, Katze, Meerschweinchen - wie lieben sie, umsorgen sie, bestimmen über sie. Manche bleiben Freunde fürs Leben, andere enden im Tierheim oder werden ausgesetzt. Wieder andere Tiere landen auf unseren Tellern als Wurst und Schnitzel. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist kompliziert und widersprüchlich, sie wird bestimmt durch unseren Blick auf die Welt. Wir wissen heute sehr viel über Tiere: Über ihr Verhalten, ihre Biologie, ihre Psyche. Wir diskutieren über Tierschutz, Tierwohl und Tierrechte. Und doch bestimmt am Ende immer der Mensch. Wir schauen in die überfüllten Tierheime, sprechen über unser Lieblingstier den Hund und beleuchten ethische Fragen rund um die Mensch-Tier-Beziehungen. Mit dabei: Kurt Kotrschal, Biologe und Verhaltensforscher aus Wien, Hester Pommerening vom Deutschen Tierschutzbund, Marcel Sebastian, Soziologe an der TU Dortmund, Peter Kunzmann von der Tierärztlichen Hochschule Hannover Podcast-Tipp Funkkolleg „Mensch und Tier“ Wie sollten wir Tiere behandeln? Wie lernen wir sie besser zu verstehen und zu schützen? Und was können wir von ihnen für unsere eigene Zukunft lernen? In 20 Folgen geht es um das oft ambivalente Verhältnis zwischen Mensch und Tier. https://www.ardaudiothek.de/sendung/hr-info-funkkolleg-mensch-und-tier/83754720/
Speziesismus: Dieser zugegeben sperrige Begriff beschreibt die Diskriminierung eines Lebewesens aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer Art. Speziesismus zeigt sich z.B. darin, dass es für viele Menschen normal ist, manche Tiere zu essen und andere bei sich im Bett schlafen zu lassen. Ob man sich nun selbst vegan, vegetarisch oder karnivor ernährt – in der postmodernen, patriarchal-kapitalistischen Tierindustrie lässt sich eines nicht leugnen: Tiere erfahren massives Leid und Gewalt, sie werden ausgebeutet und ihre Interessen werden ignoriert. Nun ist es mittlerweile weitgehend Konsens, dass der intersektionale Feminismus neben Sexismus und Rassismus weitere Diskriminierungsformen wie Ableismus, Klassismus oder Adultismus mit in den Blick nimmt. Wäre es da nicht nur konsequent, auch den Speziesismus als Feld für den intersektionalen Feminismus zu begreifen? Mit dieser Frage hat sich eine Hörerin an den Lila Podcast gewandt. Und Katrin und Laura gehen ihr in dieser Folge nach. Selbstverständlich hängen an dieser Frage viele weitere Fragen: Haben wir keine drängenderen Probleme? Sollen sich Feminist*innen jetzt etwa auch noch um Tierrechte kümmern? Tatsächlich gibt es einige Verschränkungen zwischen Sexismus und Speziesismus. Und die Idee, dass Feminist*innen sich auch für Tierwohl einsetzen, ist keineswegs neu. Und trotzdem: Ist es nicht auch gefährlich, Tiere auf eine moralisch-ethische Stufe mit Menschen zu stellen? Ist es nicht zynisch, an Tierorganisationen zu spenden, während im Mittelmeer Menschen ertrinken? Vielleicht. Vielleicht müssen wir uns aber auch gar nicht immer entscheiden. Den Lila Podcast unterstützenIhr möchtet unabhängigen Journalismus unterstützen und seid Fans des Lila Podcasts? Dann brauchen wir euch! Denn finanziell sieht es leider gerade ziemlich düster aus. Darum freuen wir uns, wenn ihr uns mit ein paar Euro dabei helft, den Lila Podcast am Leben zu erhalten!mit einen Abo oder einer einmaligen Zahlungden Lila Podcast Shop besuchen und mit Feministischem Merch eindeckenuns auf Instagram folgenFreund*innen von uns erzählen und diese Folge mit ihnen teilenLinks & HintergründeEin Artikel von an-schläge gibt einen guten Überblick peta: Sind Eier, Milch und Käse sexistische Produkte? Tier-Ethikerin Friederike Schmitz über Zusammenhänge von Sexismus und SpeziesismusFriederike Schmitz im Interview mit Deutschlandfunk KulturBuch „Ernährung ist politisch!” von Anna-Lena KlappAnna-Lena Klapp im Podcast „Bevegt”die kompletten Shownotes findet auf unserer Website Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Daniela Böhm ist nicht nur eine talentierte Schriftstellerin, sondern auch eine leidenschaftliche Tierschützerin. Ihre Bücher, angefangen mit 'Zwei Marder im Himmel' bis zu 'Die sechs magischen Steine'', entführen uns in eine faszinierende Welt. Doch ihre Leidenschaft beschränkt sich nicht nur auf die Literatur. Sie setzt sich aktiv für Tierrechte und Umweltschutz ein, schreibt für 'Hinter den Schlagzeilen' und 'Vegan für mich', und hält Mahnwachen vor einem Schlachthof. Ihre Liebe zu Tieren spiegelt sich auch im Verein "Ein Licht der Hoffnung e.V." wider, der Lebenshöfe unterstützt. Im Podcast-Interview spricht Daniela Böhm mit Podcast-Host Robert Pacher über das Leid der Tiere, Mahnwachen, Bewusstsein und Verantwortung. ⬇️ **Daniela Böhm** Autorin & Tierrechtsaktivistin © Bild, Daniela Böhm
#1 SHORTCAST - Was ist eigentlich Aktivismus, Micha Fritz?Micha Fritz – Konzeptionsaktivist für sauberes Trinkwasser weltweitMicha Fritz ist Mitbegründer von „Viva con Agua“, einer internationalen Organisation, die sich für das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung einsetzt. Seit ihrer Gründung 2006 hat die Organsiation gemeinsam mit einer starken Community und Partnerorganisationen über 3,8 Millionen Menschen erreicht. Durch seine Kreativität und seine große Leidenschaft für positiven Aktivismus ist Viva con Agua zu einer internationalen Bewegung geworden. Mit mehreren Tausend aktiven Ehrenamtlichen und etablierten Entitäten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden sowie auf dem afrikanischen Kontinent in Uganda und Südafrika. Micha Fritz bringt Menschen zusammen, aktiviert sie, holt prominente Unterstützer*innen aus der Komfortzone und inspiriert mit überraschenden Perspektiven und klarer Haltung!Als leidenschaftliche Gestalterin (von lateinisch activus "tätig, aktiv") wird eine kreative Seele bezeichnet, die mit tatkräftigem Einsatz Ziele vorantreibt. Ihre Bestrebungen entfalten sich vielfältig und finden besonders in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Soziales sowie Bürger- und Menschenrechte ihren Ausdruck. Einige dieser Helden des Wandels kämpfen mutig für Tierrechte und treten entschlossen gegen grausame Tierversuche, unmenschliche Massentierhaltung oder manipulierte Lebensmittel ein. Mit dem wachsenden Einfluss des Internets engagieren sich in jüngster Zeit vermehrt Menschen für Datenschutz und erheben ihre Stimme gegen überbordende staatliche Überwachung.Die Gestalterin unterscheidet sich grundlegend vom Politiker, da sie ihre Visionen nicht über den formalen politischen Weg verfolgt, sei es durch politische Ämter oder Parteimitgliedschaft, sondern auf informellem Wege - zum Beispiel durch inspirierende Öffentlichkeitsarbeit, kraftvolle Demonstrationen und Online-Aktivitäten wie interaktive Online-Abstimmungen (auch als Cyberaktivismus bekannt). Einigen Teilen mancher Bewegungen mag sogar Gewalt als möglicher Weg erscheinen, doch diese Visionäre setzen eher auf gewaltfreie Mittel.Die magische Verbindung vieler kreativer Seelen wird bei gemeinsamen Zielen auch als Soziale Bewegung bezeichnet. Vereinigungen von gleichgesinnten Gestaltern werden auch liebevoll als Nichtregierungsorganisationen (NGO) bezeichnet, in denen geballte Energie für Veränderung gebündelt wird. Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Daniel Hellmann singt als Kuh namens «Soya the Cow», um auf Tierrechte aufmerksam zu machen. Er macht Theaterstücke über Sexarbeit und bot mit «Full Service» alle möglichen Dienstleistungen gegen Geld an. Mit Yves Bossart spricht er über seinen künstlerischen Aktivismus. Daniel Hellmann studierte Philosophie, Gesang und Theater. Später performte er eigene Theaterstücke über Sexarbeit und war mit «Full Service» weltweit unterwegs, um beliebige Dienstleistungen anzubieten, von Zigaretten anzünden bis zu Sex. Seit 2018 singt er als Drag-Kuh «Soya the Cow» auf Theaterbühnen und hatte sogar einen Auftritt bei «The Voice of Germany». Yves Bossart spricht mit dem in Zürich lebenden Künstler über menschliche und nicht-menschliche Körper, über tabuisierten Sex und über Kunst als Widerstand. _ Diese Folge erschien zum ersten Mal am 6. März 2023.
Ünsal Arik ist ein echter Kämpfer. Platz 13 in der Weltrangliste, 38 Kämpfe, 36 Siege, davon 29 durch K.o. – Ünsal Arik hat eine erfolgreiche Boxkarriere vorzuweisen, wurde Welt- und Europameister und war in der A-Jugend des türkischen Spitzen-Fußballclubs Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Doch sein Leben war nicht immer so einfach. Es war geprägt von Rassismus, Drogenabhängigkeit, Kriminalität, Depressionen und Obdachlosigkeit. Hier kämpfte er sich raus und spricht in diesem Podcast darüber, wie er das geschafft hat und wo er heute steht. Außerdem sprechen wir darüber, warum er immer wieder mit sich selbst zu kämpfen hat. In seine Autobiographie “Alman vs. Kanake: Der Kampf gegen Deutsche, Türken und mich selbst | Die wahre Geschichte eines Boxers” berichtet er darüber, wie er in der bayerischen Provinz aufgewachsen ist - zerrissen zwischen türkischem Elternhaus und neuer deutscher Heimat. Heute blickt er darauf zurück, mit Jan Böhmermann im Box-Ring gestanden zu haben, auf einer Vegan-Messe angegriffen worden zu sein und im Alltag auch immer noch Ungerechtigkeit erleben zu müssen. Eine aktuelle Krankheits-Diagnose sorgt dafür, dass er vermutlich nie wieder boxen kann. Doch: Davon lässt er sich nicht einschüchtern. Er bleibt ein Kämpfer. Auch mit Attila Hildmann, der “militanten Veganerin” und Oliver Pocher hatte er schon Berührungspunkte über die er heute spricht. Ünsal Arik setzt sich sowohl für Menschen, als auch Tierrechte ein - so ist es nicht verwunderlich, dass er vegan lebt. Warum das so ist und wo seine Reise in Zukunft hingeht, verrät er uns in diesem Podcast. Viel Spaß beim Anhören! PS: Sein neues Buch findet ihr hier und sein letztes Buch hier. -------------------------------------------------------------
Sie ist Autorin, Philosophin: Hilal Sezgin. Geboren ist sie in Frankfurt, schreibt Bücher über die Generation türkischstämmiger Frauen in Deutschland, über die Zukunft des Islams oder über Tierethik, Tierrechte und Fleischkonsum. Ihr Engagement für Tiere bewegte sie dazu, von der Stadt Frankfurt aufs Land zu ziehen. So lebt sie seit rund 16 Jahren als "Landbewohnerin" im Landkreis Lüneburg und betreibt einen Hof mit Schafen, Katzen, Hühnern oder Gänsen. In ihrem jüngsten Buch schreibt sie "Vom fordernden und beglückenden Leben mit Tieren". Glück und Herausforderung liegen bei diesem Lebenskonzept nah beieinander. In "NDR Kultur à la carte" besuchen wir Hilal Sezgin zuhause auf ihrem Hof in der Lüneburger Heide.
Merkt euch diesen Namen: Pikayzo! Kay aka Pikayzo ist ein Rapper, der sich auf Tierschutz und Veganismus spezialisiert hat. Seine Waffen: Pushende Deutschrap-Beats und eine brutale Stimme.
Wenn die Schweizer Rechtswissenschafterin Charlotte Blattner Vorträge über Tiere hält, gewinnt man den Eindruck, als würde sie von marginalisierten und diskriminierten Menschen sprechen. Die Rede ist dann von Arbeiternehmerechten, Pensionen, Urlaubsanasprüche, Solidarität von Spezien untereinander und generell Bürgerrechten, die Tieren eine Mitsprache im politischen Raum zusichern. Was für viele nach Science Fiction klingt, wird in Expertinnenkreisen breit diskutiert. Wie bereitet sich der Mensch auf ein Zeitalter vor in dem er nicht mehr im Zentrum der Weltbetrachtung steht, sondern auf einer Stufe mit anderen Lebewesen? Mit Solmaz Khorsand spricht Charlotte Blattner über die Scheinheiligkeit von Tierschutzgesetzen, was der Umgang mit den Tieren über unseren Umgang von Menschen aussagt und darüber wie Tiere politisch partizipieren können. Weiterführende Literatur:Sue Donaldson, Will Kymlicka: Zoopolis: Eine politische Theorie der Tierrechte.Melanie Joy: Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen: Karnismus - eine EinführungCarol Adams: The absent referent: https://caroljadams.com/the-absent-referent Charlotte Blattner Vortrag: Animals, the forgotten Proletariat: https://www.youtube.com/watch?v=HRINOyJe-90
In dieser Folge möchte ich erneut über die Grundsätze des Veganismus sprechen - Tierrechte. Demzufolge ist es für mich ausschlaggebend bei meinen Entscheidungen darauf zu achten, ob diese Tierrechte verletzen oder nicht, bzw. ob diese in ihrer Konsequenz für mehr Tierleid sorgen oder nicht. Einen alten Lederschuh zu tragen, wird mit Sicherheit keine Tierrechte verletzen. Genau so wenig wird es Tierrechte verletzen, wenn ich unter bestimmten Bedingungen Eier von Hühnern esse. Um den Punkt zu verstehen solltest du aber unbedingt die ganze Folge hören. Wenn du mich allerdings gerne falsch verstehen möchtest, ist das genau die Folge für dich :D Lass mich gerne wissen, wie du das ganze siehst und ob ich an einem Punkt Quatsch erzählt habe - Danke! ——————————————————— Warum die Kommentare deaktiviert sind: ▶ https://www.youtube.com/watch?v=6GrUazuxjtA ———————————————— Hier kannst du mich erreichen https://linktr.ee/Marc_604 ———————————————— Diese Filme musst du gesehen haben! Im Film „Dominion“ siehst du was mit Tieren geschieht, wenn du nicht vegan bist ▶ www.an3x.org/dominion Du möchtest möglichst lange fit und frei von Krankheiten leben? ▶ Netflix: The Game Changers Du isst noch Meereslebewesen? Das sind die Folgen! ▶ Netflix: Seaspiracy
Daniel Hellmann singt als Kuh, um auf Tierrechte aufmerksam zu machen. Er macht Theaterstücke über Sexarbeit und bot mit «Full Service» alle möglichen Dienstleistungen gegen Geld an. Mit Yves Bossart spricht er über seinen künstlerischen Aktivismus. Daniel Hellmann studierte Philosophie, Gesang und Theater. Später performte er eigene Theaterstücke über Sexarbeit und war mit «Full Service» weltweit unterwegs, um beliebige Dienstleistungen anzubieten, von Zigaretten anzünden bis zu Sex. Seit 2018 singt er als Drag-Kuh «Soya the Cow» auf Theaterbühnen und hatte sogar einen Auftritt bei «The Voice of Germany». Yves Bossart spricht mit dem in Zürich lebenden Künstler über menschliche und nicht-menschliche Körper, über tabuisierten Sex und über Kunst als Widerstand.
Mal angenommen, Tiere haben die gleichen Rechte wie wir. Dürfen wir dann keine Haustiere mehr halten? Sind Wollpullis in Ordnung? Und gibt es ohne Tierversuche keine neuen Medikamente mehr? Ein Gedankenexperiment.
"Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." So lautet der Grundsatz des 1972 verabschiedeten deutschen Tierschutzgesetzes. Inzwischen steht der Tierschutz sogar als Staatsziel im Grundgesetz. Warum geht es dann vielen Nutztieren in Deutschland schlecht? Vielleicht deshalb, weil die Meingungen daürber weit auseinandergehen, was ein "vernünftiger Grund" ist, den Tierschutz einzuschränken. Autorin: Daniela Wakonigg Von Daniela Wakonigg.