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Frühjahr 1940. Polen wurde zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion aufgeteilt. Zehntausende polnische Offiziere, Polizisten und Intellektuelle geraten in sowjetische Gefangenschaft.
Im Jahr 1916 schließt im Deutschen Reich die erste Bank von Frauen für Frauen. Ihr Ende markiert einen Rückschlag auf dem Weg zu finanzieller Gleichstellung. Von Doris Arp.
Im August 1914 herrschte im ganzen Deutschen Reich eine ungeheure Kriegsbegeisterung, die auch viele Monate anhielt. Die monarchietreue Presse musste die Kriegsereignisse nicht einmal schön reden.
Schwertgeflüster - Der HEMA Podcast. Kampfkunst trifft Geschichte.
Judo, Jiu Jitsu und HEMA im Deutschen Reich und Nationalsozialismus. Was steckt wirklich dahinter? Du erfährst wie japanische Kampfkünste zwischen 1905 und 1945 nach Deutschland kamen, was Erich Rahn damit zu tun hat und warum sie im Dritten Reich trotz völkischer Ideologie akzeptiert und umgedeutet wurden. Historiker Marcus Coesfeld erklärt wie Jiu Jitsu und Judo politisch instrumentalisiert wurden, welche Rolle mittelalterliche Fecht- und Ringbücher spielten und warum japanischer Kampfsport plötzlich als urdeutsch galt. Eine Folge über Geschichte, Verantwortung und warum Aufklärung in HEMA und Kampfsport so wichtig ist. Shownotes und mehr https://www.schwertgefluester.de/jiu-jitsu-deutsches-reich-marcus-coesfeld/ Schwertgeflüster ist ein Podcast von Alexander Fürgut und Michael Sprenger. Alexander ist Trainer und Mitgründer der Schwabenfedern Ulm, Autor von Der Schielhau im Detail und ficht Langschwert und Rapier. Michael ist Trainer und Mitgründer vom Fencing Club Dresden und ficht vor allem Langschwert. Dir gefällt der Podcast? Dann unterstütze uns auf auf Patreon oder lass uns eine Bewertung da. Du findest uns auch über unsere Website, bei Facebook, Instagram, YouTube sowie Spotify und überall sonst wo es Podcasts gibt. Du hast Anmerkungen zur Folge, Themenvorschläge oder möchtest als Gast in den Podcast kommen? Dann schreib uns an post@schwertgefluester.de oder komm auf den Schwertgeflüster Discord-Server.
Die Hitlerjugend (HJ) war die Jugendorganisation der NSDAP und wurde im Jahr 1926 gegründet. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 entwickelte sie sich zur einzigen staatlich anerkannten Jugendorganisation im Deutschen Reich. Sämtliche anderen Jugendverbände wurden entweder verboten oder in die HJ eingegliedert. Ziel der Organisation war es, Kinder und Jugendliche im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie zu formen. Dazu gehörten unbedingter Gehorsam gegenüber dem „Führer“, Begeisterung für Militarismus, die Verinnerlichung der nationalsozialistischen Rassenlehre sowie die Vorbereitung auf den späteren Dienst als Soldaten im NS-Staat. Eine zentrale Rolle beim Aufbau und der Ausweitung der Hitlerjugend spielte Baldur von Schirach, der seit 1931 als Reichsjugendführer der NSDAP fungierte und damit die oberste Leitung der HJ innehatte. Nach 1933 formte er die Organisation zu einer Massenbewegung, die Millionen Jugendlicher erfasste, und sorgte dafür, dass die HJ zum allein zulässigen Jugendverband im Deutschen Reich wurde. Unter seiner Führung entwickelte sich die Hitlerjugend zu einem der wichtigsten Instrumente zur frühzeitigen Indoktrination und zur Verankerung der nationalsozialistischen Weltanschauung in der jungen Generation. Dies soll in dieser Folge thematisiert werden.
Heute vor 90 Jahren nahmen die Nationalsozialisten eine Änderung des Strafgesetzbuches vor. Die Änderung beinhaltete unter anderem den homophoben Paragraph 175, der in Deutschland bis 1994 galt.
Namen von fast 900 Tschechoslowaken, die während des Zweiten Weltkriegs in Dresden hingerichtet wurden, sind online zugänglich, Maler Anton Raphael Mengs aus Ústí nad Labem
Namen von fast 900 Tschechoslowaken, die während des Zweiten Weltkriegs in Dresden hingerichtet wurden, sind online zugänglich, Maler Anton Raphael Mengs aus Ústí nad Labem
Am 8. Mai 1945 schweigen endlich die Waffen. Der vom nationalsozialistischem Deutschen Reich 1939 entfachte Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endet das millionenfache Blutvergießen-zumindest in Europa. Doch auch ohne Führer, Krieg, Bomben und Propaganda beginnt für die Zivilbevölkerung in Deutschland eine harte Zeit.
Zu komplex, zu bürokratisch, in Teilen unverständlich - wer einfache Punkte sammeln will, wettert über unser Steuersystem. Ist es überhaupt anders möglich? Geht so etwas wie eine echte Reform, eine Steuer-Disruption? Mit Kristiina spricht Michael darüber, was im Innovationsraum Steuer möglich ist. Kristiina Coenen leitet den Innovationshub "The Garage" bei Deloitte.Zu viele Gesetze und ein Fokus auf Einzelfälle schaffen Bürokratie. Kristiina plädiert für radikale Vereinfachung: Pauschalierungen, digitale Lösungen und klare Strukturen könnten Bürger:innen entlasten und Unternehmen Raum für Innovation geben.Geht das? Kristiina vergleicht ihr Heimatland Finnland mit Deutschland. Hier wie dort haben die Finanzbehörden ohnehin alle relevanten Daten. In einem der beiden Länder müssen Unternehmer ihre Steuerberater beauftragen und unterschreiben am Ende Unterlagen, die sie selbst nicht wirklich durchdringen. Im anderen Land schickt das Amt einfach den fertigen Bescheid. Und nur wer Einwände hat, muss überhaupt aktiv werden. Michael und Kristiina stellen ohne Schwierigkeiten eine längere Liste von Steuern auf, große wie kleine, die es mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht braucht. Und die Schaumweinsteuer ist nur das historisch absurdeste Beispiel, eingeführt zur Finanzierung der kaiserlichen Marine im Deutschen Reich. Die ist längst untergegangen, die Steuer prosperiert. Klar ist: Es geht nicht um Details, nicht um Optimierung im Detail. Reformen brauchen Mut und großes Denken. Flickschusterei reicht nicht. Diese Episode plädiert für ein radikales Umdenken: Ein Steuersystem, das auf einem "weißen Blatt Papier" entworfen wird, wäre effizienter und gerechter. Es liegt an uns, diesen Weg zu gehen.Zu Gast: Kristiina Coenen, Leiterin des Innovationshubs „The Garage“ bei Deloitte.Create your podcast today! #madeonzencastr
Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Saargebiet unter der Führung des Völkerbundes. Vor 90 Jahren stimmte eine große Mehrheit für die Vereinigung mit dem Deutschen Reich, wo bereits Hitler an der Macht war. Schaefer, Anke www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Die Bundesrepublik sei kein souveräner Staat und noch immer von Alliierten besetzt: Das glauben sogenannte Reichsbürger. Sie deuten die Geschichte um und sehnen sich nach einem Deutschen Reich. Das ist nicht nur bizarr, sondern auch gefährlich. Biesler, Jörg
Mon, 18 Nov 2024 03:00:00 +0000 https://geschichteeuropas.podigee.io/417-417 f0d63b2331783de1f1daeea6d3e9103c R: Zwischenkriegszeit Kooperation Jan Willes Doktorarbeit zum Reichskonkordat Jan Willes Artikel zum 90. Jahrestag des Reichskonkordats Christoph Arens, "Kontroversen um den Teufelspakt" Verknüpfte Folgen Die Weihnachtsansprache Papst Pius XII. (1942), mit Prof. Dr. Dr. Wolf Hubert (25.12.2023) Das Ermächtigungsgesetz (1933), mit Prof. Dr. Philipp Austermann (17.06.2024) Auszug aus dem "Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich" (1933) (17.11.2024) Den Podcast unterstützen UNTERSTÜTZE DEN PODCAST BEI STEADY! Marlon unterstützt den Podcast seit März 2023 mit einem Betrag, der den monatlichen Hosting-Kosten entspricht. Dafür möchte ich ihm hier ganz besonders danken! EINZELSPENDE ÜBER PAYPAL SENDEN Ab dem 10. September 2024 nenne ich regelmäßig in der Anmoderation die Vornamen von neuen, den Podcast unterstützenden Personen. Widerspruch dagegen bitte ich im Zusammenhang mit dem Zusenden der Unterstützung anzuzeigen. Feedback und Kommentare! Podcast-Blog mit Kommentarfunktion #historytelling - Netzwerk unabhängiger Geschichtspodcasts Schick mir Kommentare und Feedback als Email! Der Podcast bei Fyyd Folge mir bei Mastodon! Frag mich nach deiner persönlichen Einladung ins schwarze0-Discord! Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt. This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2024-11-18. CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original. Der Podcast ist Teil des Netzwerks #historytelling und von Wissenschaftspodcasts.de. 417 full R: Zwischenkriegszeit no Deutschland,Vatikan,Neuere und neueste Geschichte,Reichskonkordat,Pius XI.,Pius XII.,Eugenio Pacelli,Katholische Kirche,NS-Deutschland Tobias Jakobi
Sun, 17 Nov 2024 03:00:00 +0000 https://geschichteeuropas.podigee.io/t416-416 402b800478a52d3d03860ac742c8c802 Y: Quellen Verknüpfte Folgen Das Reichskonkordat (1933), mit Dr. Jan Wille (18.11.2024) Den Podcast unterstützen UNTERSTÜTZE DEN PODCAST BEI STEADY! Marlon unterstützt den Podcast seit März 2023 mit einem Betrag, der den monatlichen Hosting-Kosten entspricht. Dafür möchte ich ihm hier ganz besonders danken! EINZELSPENDE ÜBER PAYPAL SENDEN Ab dem 10. September 2024 nenne ich regelmäßig in der Anmoderation die Vornamen von neuen, den Podcast unterstützenden Personen. Widerspruch dagegen bitte ich im Zusammenhang mit dem Zusenden der Unterstützung anzuzeigen. Feedback und Kommentare! Podcast-Blog mit Kommentarfunktion #historytelling - Netzwerk unabhängiger Geschichtspodcasts Schick mir Kommentare und Feedback als Email! Der Podcast bei Fyyd Folge mir bei Mastodon! Frag mich nach deiner persönlichen Einladung ins schwarze0-Discord! Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt. This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2024-11-17. CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original. Der Podcast ist Teil des Netzwerks #historytelling und von Wissenschaftspodcasts.de. 416 trailer Y: Quellen no Quelle,Neuere und Neueste Geschichte,NS-Deutschland,Vatikan,Katholische Kirche,Reichskonkordat,Eugenio Pacelli,Pius XII. Tobias Jak
Nach ihrer Gründung am 30.9.1919 wurde die Technische Nothilfe im Deutschen Reich zur Streikbekämpfung eingesetzt. Erst später kam der Schwenk zum Katastrophenschutz. Von Susanne Rabsahl.
Am Morgen des 1. Septembers 1939 überschreiten deutsche Soldaten die Grenze zum Nachbarland Polen und entfachen damit den Zweiten Weltkrieg. Mit der Sowjetunion hatte das Deutschen Reich vorher einen Pakt geschlossen.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Auch fast 80 Jahre nach Ende des NS-Regimes ist die Unkenntnis über die Schutzstaffel noch groß. Was war diese Organisation? Welche Rolle spielte sie im NS-System? Wer waren ihre Mitglieder? Für welche Verbrechen war die SS verantwortlich? Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Jan Erik Schulte von der Gedenkstätte Hadamar und der Ruhr-Universität Bochum im Gespräch mit Oberst PD Dr. John Zimmermann vom ZMSBw. Die Entstehung der SchutzstaffelDie SS war eine nationalsozialistische Organisation in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus, die vor allem Adolf Hitler als Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument diente. Die SS wurde am 4. April 1925 von Hitler als persönliche Leibgarde in München gegründet, übte aber zudem den parteiinternen „Polizeidienst“ aus. Sie unterstand zunächst der SA. Der sogenannte Reichsführer SS Heinrich Himmler war ab 1927 entscheidend für die Ausformung als Macht- und Terrorinstrument. Am 30. Juni 1934 liquidierte die SS im Rahmen des sogenannten Röhm-Putsches die Führung der SA. Als Ergebnis dieser Aktionen erreichte die SS die Eigenständigkeit innerhalb der NSDAP. Da sie sich bereits als „Parteipolizei“ etabliert hatte, gelang es ihr, die Kontrolle über das gesamte deutsche Polizeiwesen zu erlangen und mit der Waffen-SS eine militärische Funktion neben der Wehrmacht zu übernehmen. Das Terrorinstrument der NaziherrschaftIm NS-Staat war die SS das zentrale Organ für Terror- und Unterdrückung. In ihren Verantwortungsbereich fielen ab 1934 Betrieb und Verwaltung von Konzentrations-, ab 1941 auch von Vernichtungslagern. Sie war sowohl an der Planung als auch an der Durchführung des Holocaust und an iderer Völkermorde vorrangig beteiligt. Während des Zweiten Weltkriegs war sie mit ihren unterschiedlichen Gliederungen darüber hinaus maßgeblich verantwortlich für beispiellose Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung im Deutschen Reich und im besetzten Europa. Seit Kriegsende war sie verboten und wurde in den Nürnberger Prozessen als verbrecherische Organisation eingestuft. Die GesprächspartnerJan-Erik Schulte (geboren 1966) ist seit 2014 Leiter der Gedenkstätte Hadamar in Hessen und nach Abschluss seiner Habilitation lehrt er seit 2016 als Privatdozent und seit 2023 als außerplanmäßiger Professor an seiner Alma mater, der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust, Internationale Geschichte und die Erinnerungskultur nach 1945 sowie Kanadische Zeitgeschichte. Er ist Verfasser und Herausgeber mehreren Arbeiten zur Geschichte des Nationalsozialismus und insbesondere der SS, zuletzt veröffentlichte er die Arbeit „Mahnort SS-Wirtschafts-Verwaltungs-hauptamt 1942-1945. Verwaltungs- und Terrorzentrale der SS, Berlin/Leipzig 2020. Bereits 2014 gab er zusammen mit Bernd Wegner und Peter Lieb mit „Die Waffen-SS. Neuere Forschungen“ (Paderborn 2014) einen der wesentlichen Sammelbände zu eben jenem Thema heraus. Oberst PD Dr. John Zimmermann ist langjähriger Mitarbeiter im ZMSBw. Er ist Leiter des Forschungsbereichs Militärgeschichte bis 1945 und hat zusätzlich einen Lehrauftrag an der Universität Potsdam.
(ATTENZIONE! CHIEDO SCUSA PER ALCUNI PROBLEMI AUDIO CHE SENTIRETE!)Dopo il processo di unificazione, la Germania divenne rapidamente la maggiore potenza economica e militare europea. In questo episodio capiremo come funzionava dall'interno il Reich, conosceremo il suo impero coloniale, l'esercito e la marina.Seguimi su Instagram: @laguerragrande_podcastSe vuoi contribuire con una donazione sul conto PayPal: podcastlaguerragrande@gmail.comScritto e condotto da Andrea BassoMontaggio e audio: Andrea BassoFonti dell'episodio:D. Amenumey, German Administration in Southern Togo, The Journal of African History 10, No. 4, 1969 Stephen Bradberry, Kevin O'Rourke, The Cambridge Economic History of Modern Europe II: 1870 to the present, 2010 H. Brode, British and german East Africa: their economic commercial relations, Forgotten Books, 2016 J. W. Davidson, Samoa mo Samoa, The Emergence of the Independent State of Western Samoa, Oxford University Press, 1967 Deutscher Kolonial Atlas, Deutsche Kolonialgesellschaft, 1905 Susan Diduk, European Alcohol, History, and the State in Cameroon, African Studies Review 36, 1993 Casper Erichsen, “The angel of death has descended violently among them": Concentration camps and prisoners-of-war in Namibia, 1904–1908, African Studies Centre, University of Leiden, 2005 Gerald Feldman, Ulrich Nocken, Trade Associations and Economic Power: Interest Group Development in the German Iron and Steel and Machine Building Industries, 1900-1933, Business History Review, 1975 E.J. Feuchtwanger, Bismarck, Routledge 2002 N. Franks, F. Bailey, R. Guest, Above the Lines: The Aces and Fighter Units of the German Air Service, Naval Air Service and Flanders Marine Corps 1914–1918, Grub Street, 1993 Fremdsprachige Minderheiten im Deutschen Reich, 2010 Imannuel Geiss, Der polnische Grenzstreifen 1914-1918. Ein Beitrag zur deutschen Kriegszielpolitik im Ersten Weltkrieg, 1960 Andreas Greiner, Colonial Schemes and African Realities: Vernacular Infrastructure and the Limits of Road Building in German East Africa, Journal of African History 63 (3), 2022 W. L. Guttsman, The German Social Democratic Party, 1875–1933, 1981 Joshua Hammer, Retracing the steps of German colonizers in Namibia, The New York Times, 2008 Notker Hammerstein, Epilogue: Universities and War in the Twentieth Century, A History of the University in Europe III, Universities in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries (1800–1945), Cambridge University Press, 2005 Jürgen Harbich, Der Bundesstaat und seine Unantastbarkeit, Duncker & Humblot, 1965 John Iliffe, The Organization of the Maji Maji Rebellion, The Journal of African History VIII, No. 3, 1967 Paul Kennedy, The Rise and Fall of the Great Powers, Fontana, 1989 Dennis Laumann, A Historiography of German Togoland, or the Rise and Fall of a "Model Colony”, History in Africa 30, 2003 Qi Lu, The Hai River waterfront: a framework for revitalizing the foreign concession landscape in Tianjin, Ball State University Journal of Landscape Architecture 35, 2015 Timothy T. Lupfer, The Dynamics of Doctrine: The Changes in German Tactical Doctrine During the First World War, Combat Studies Institute, 1981 Cyril McKay, Samoana, A Personal Story of the Samoan Islands, A.H. & A.W. Reed, 1968 Michelle Moyd, Askari and Askari Myth, Historical Companion to Postcolonial Literatures: Continental Europe and its Colonies, Edinburgh University Press, 2008 Anthony Ndi, Southern West Cameroon Revisited II: North-South West Nexus 1858–1972, RPCIG, 2014 Dieter Nohlen, Philip Stöver, Elections in Europe: A data handbook, 2010 Markus Pöhlmann, Warfare 1914-1918 (Germany), 1914-1918 Online, 2014 Political Parties in the Empire: 1871-1918, Deutscher Bundestag, 2006 Alison Redmayne, Mkwawa and the Hehe Wars, The Journal of African History 9 (3), 1968 Hans Schultz Hansen, Minorities in Germany (Denmark), 1914-1918 Online, 2017 Joachim Schultz-Naumann, Unter Kaisers Flagge: Deutschlands Schutzgebiete im Pazifik und in China einst und heute, Universitas, 1985 Herbert Arthur Strauss, Hostages of Modernization: Studies on Modern Antisemitism 1870-1933-39 Germany - Great Britain-France, de Gruyter, 1993 Thaddeus Sunseri, Vilimani, Labor Migration and Rural Change in Early Colonial Tanzania, Heinemann, 2002 Meredith Terretta, Nation of Outlaws, State of Violence: Nationalism, Grassfields Tradition, and State Building in Cameroon. Ohio University Press, 2013 Verfassung des Deutschen Reichs, 1871 Alexander Watson, Ring of Steel, Penguin, 2014 Benjamin Ziemann, Das Deutsche Kaiserreich 1871–1918, Informationen zur politischen Bildung / izpb, Bundeszentrale für politische Bildung, 2016In copertina: La bandiera ufficiale dell'Impero Tedesco, che univa i colori prussiani a quelli del Brandeburgo e dell'antica lega anseatica (associazione commerciale medievale molto importante nella storia della Germania settentrionale).
Zu Anne Franks 95. Geburtstag: Eva Schloss, geborene Geiringer, ist in Wien aufgewachsen. Sie war neun Jahre alt, als Hitler 1938 seine alte Heimat mit dem Deutschen Reich "wiedervereinigte" und sie ihre verlor. Die Geiringers flüchteten über Brüssel nach Amsterdam und wohnten am Merwedeplein - direkt gegenüber von Familie Frank. Eva war nur einen Monat älter als Anne Frank, aber ganz anders: blond und blauäugig, jungenhaft, extrem sportlich, scheu. Wie Anne, aber getrennt von Vater und Bruder, tauchte sie in Amsterdam unter, musste von einem Versteck ins andere flüchten, wurde verraten. Doch sie überlebte Auschwitz-Birkenau zusammen mit ihrer Mutter Fritzi. Nach dem Krieg heiratete Evas Mutter Anne Franks Vater. 40 Jahre lang schwieg Eva Schloss über ihr Schicksal. Dann plötzlich, im Jahr 1986 bei der Eröffnung der Anne-Frank-Wanderausstellung in London, fing sie an zu reden und konnte nicht mehr aufhören. Renate Maurer hat sie getroffen und lange Gespräche mit ihr geführt. Autorin: Renate Maurer Produktion ORF 2015
Nick KaÃner Facebook Website Instagram Twitter Steady Paypal Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Fussballfrequenz. Heute widmen wir uns einem Thema, das gefühlt erst neuerdings zu einem wird, aber von groÃer historischer Bedeutung ist: NS-Zwangsarbeit und FuÃball. Während des Zweiten Weltkriegs zwang das nationalsozialistische Regime Millionen von Menschen aus den besetzten Gebieten Europas zur Arbeit im Deutschen Reich. Zwangsarbeiter wurden unter oft unmenschlichen Bedingungen in Fabriken, auf Bauernhöfen und auch in der Kriegsproduktion eingesetzt. Doch Zwangsarbeit fand nicht nur in der Industrie statt â auch im Bereich des FuÃballs spielte sie eine Rolle. Trotz unmenschlicher Umstände fanden Häftlinge im FuÃball eine Form des Widerstands ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Fussballfrequenz. Heute widmen wir uns einem Thema, das gefühlt erst neuerdings zu einem wird, aber von großer historischer Bedeutung ist: NS-Zwangsarbeit und Fußball. Während des Zweiten Weltkriegs zwang das nationalsozialistische Regime Millionen von Menschen aus den besetzten Gebieten Europas zur Arbeit im Deutschen Reich. Zwangsarbeiter wurden unter oft unmenschlichen Bedingungen in Fabriken, auf Bauernhöfen und auch in der Kriegsproduktion eingesetzt. Doch Zwangsarbeit fand nicht nur in der Industrie statt – auch im Bereich des Fußballs spielte sie eine Rolle. Trotz unmenschlicher Umstände fanden Häftlinge im Fußball eine Form des Widerstands und der Ablenkung. Nach dem Krieg gerieten diese Aspekte oft in Vergessenheit oder wurden absichtlich verschwiegen. Die Aufarbeitung dieser Geschichte ist wichtig, um die Erinnerung an die Opfer der NS-Zwangsarbeit zu bewahren und die Verantwortung der Vereine und Institutionen zu erkennen. Deshalb habe ich mit Juliane Röleke und Daniela Geppert über dieses Thema gesprochen. Die beiden haben sich tief in das Thema begeben und neben Angeboten für Fanprojekte, eine Ausstellung "Ganz Europa kickte in Berlin. Fußball und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" konzipiert. Bis zum nächsten Mal! Ihr wollt euren Platzwart ins Rennen schicken oder dafür abstimmen: www.toom.de/platzwarte Shownotes: Berliner Geschichtswerkstatt Hertha unter dem Hakenkreuz - Ein Berliner Fußballclub im Dritten Reich – Buch gebraucht, antiquarisch & neu kaufen Dr. Hermann Horwitz - fussballmuseum.de Der Herthaner Eljasch Kaschke - herthabsc.com Bram Appel | Wikipedia FUSSBALLPLÄTZE: ORTE DES JUBELS, ORTE DES UNRECHTS | Flutlicht an! Podcast Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts. Zwangsarbeitslager auf Fußball- und Sportplätzen | stiftung-evz jubelstaetten_unrechtsorte | Instagram Zwangsweise auf dem Platz | taz.de Deutsche Arbeitsfront | Wikipedia arolsen-archives.org bildung-ns-zwangsarbeit.de ns-zwangsarbeit.de Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit stellt das Haus vor. Fußball und Zwangsarbeit - Selbstbehauptung auf dem Rasen weiterführende Literatur Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939-1945 Fußball in der nationalsozialistischen Gesellschaft: Zwischen Anpassung, Ausgrenzung und Verfolgung Natascha Wodin | Sie kam aus Mariupol
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Fussballfrequenz. Heute widmen wir uns einem Thema, das gefühlt erst neuerdings zu einem wird, aber von großer historischer Bedeutung ist: NS-Zwangsarbeit und Fußball. Während des Zweiten Weltkriegs zwang das nationalsozialistische Regime Millionen von Menschen aus den besetzten Gebieten Europas zur Arbeit im Deutschen Reich. Zwangsarbeiter wurden unter oft unmenschlichen Bedingungen in Fabriken, auf Bauernhöfen und auch in der Kriegsproduktion eingesetzt. Doch Zwangsarbeit fand nicht nur in der Industrie statt – auch im Bereich des Fußballs spielte sie eine Rolle. Trotz unmenschlicher Umstände fanden Häftlinge im Fußball eine Form des Widerstands und der Ablenkung. Nach dem Krieg gerieten diese Aspekte oft in Vergessenheit oder wurden absichtlich verschwiegen. Die Aufarbeitung dieser Geschichte ist wichtig, um die Erinnerung an die Opfer der NS-Zwangsarbeit zu bewahren und die Verantwortung der Vereine und Institutionen zu erkennen. Deshalb habe ich mit Juliane Röleke und Daniela Geppert über dieses Thema gesprochen. Die beiden haben sich tief in das Thema begeben und neben Angeboten für Fanprojekte, eine Ausstellung "Ganz Europa kickte in Berlin. Fußball und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" konzipiert. Bis zum nächsten Mal! Ihr wollt euren Platzwart ins Rennen schicken oder dafür abstimmen: www.toom.de/platzwarte Shownotes: Berliner Geschichtswerkstatt Hertha unter dem Hakenkreuz - Ein Berliner Fußballclub im Dritten Reich – Buch gebraucht, antiquarisch & neu kaufen Dr. Hermann Horwitz - fussballmuseum.de Der Herthaner Eljasch Kaschke - herthabsc.com Bram Appel | Wikipedia FUSSBALLPLÄTZE: ORTE DES JUBELS, ORTE DES UNRECHTS | Flutlicht an! Podcast Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts. Zwangsarbeitslager auf Fußball- und Sportplätzen | stiftung-evz jubelstaetten_unrechtsorte | Instagram Zwangsweise auf dem Platz | taz.de Deutsche Arbeitsfront | Wikipedia arolsen-archives.org bildung-ns-zwangsarbeit.de ns-zwangsarbeit.de Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit stellt das Haus vor. Fußball und Zwangsarbeit - Selbstbehauptung auf dem Rasen weiterführende Literatur Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939-1945 Fußball in der nationalsozialistischen Gesellschaft: Zwischen Anpassung, Ausgrenzung und Verfolgung Natascha Wodin | Sie kam aus Mariupol
Drübergehalten – Der Ostfußballpodcast – meinsportpodcast.de
Nick KaÃner Facebook Website Instagram Twitter Steady Paypal Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Fussballfrequenz. Heute widmen wir uns einem Thema, das gefühlt erst neuerdings zu einem wird, aber von groÃer historischer Bedeutung ist: NS-Zwangsarbeit und FuÃball. Während des Zweiten Weltkriegs zwang das nationalsozialistische Regime Millionen von Menschen aus den besetzten Gebieten Europas zur Arbeit im Deutschen Reich. Zwangsarbeiter wurden unter oft unmenschlichen Bedingungen in Fabriken, auf Bauernhöfen und auch in der Kriegsproduktion eingesetzt. Doch Zwangsarbeit fand nicht nur in der Industrie statt â auch im Bereich des FuÃballs spielte sie eine Rolle. Trotz unmenschlicher Umstände fanden Häftlinge im FuÃball eine Form des Widerstands ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
In der 148. Folge werfen wir einen faszinierenden Blick auf die Neuwahlen im Mai 1924, die Einführung des Frauenwahlrechts in Spanien und das sich abzeichnende Ende der Lebensmittelkrise im Deutschen Reich. Wir sprechen zudem über das erste Mal, dass Bilder per Telefon über 600 km übertragen wurden. Genießt die Atmosphäre im Freien, während wir über diese historischen Ereignisse diskutieren und gleichzeitig die Hintergrundgeräusche der Natur einfangen. Kommt mit auf eine Zeitreise voller Veränderungen und Entdeckungen!
Willkommen zur 147. Folge! Diesmal laden wir euch ein, gemeinsam mit uns eine Zeitreise zum 15.04.1924 zu unternehmen. Diesmal berichten wir über Wahlen, Wirtschaft und Weltreisen! Begleitet uns, während wir die Neuwahlen im Deutschen Reich und die Ergebnisse des aufsehenerregenden Hitlerprozesses nach dem gescheiterten Putschversuch Revue passieren lassen. Erfahrt mehr über den Dawes-Plan, der damit verbundenen Frage der Reparationen und der dringend benötigten Entwicklungshilfe für das Deutsche Reich! Wir tauchen ein in die faszinierenden Auszüge aus dem Tagebuch von Harry Graf Kessler, während er durch die USA reist und außerdem bietet euch Luis einen fesselnden Überblick über die Geschichte Taiwans. Sperrt die Ohrmuscheln auf und genießt eine neue Folge vorHundert!
Wie beginnt man heutzutage einen Beitrag, der die aktuelle Regierung kritisiert und einen Oppositionellen zu Wort kommen lässt? Ich versuche es mal mit: Triggerwarnung! Dieser Beitrag könnte Ihre regierungstreuen Gefühle verletzen. Wir berichten hier vom Freispruch der Volksverhetzung eines Bayerischen AfD-Politikers in dritter Instanz, weil eine Vorverurteilung von Personen den Medien schneller aus der Feder fließt, sofern es sich um Oppositionelle handelt. Eine Rehabilitation findet dann aber selten oder nur knapp statt. Zur Geschichte: Der AfD-Politiker Florian Jäger lädt am 6. Dezember 2021 ein Video zum Thema “Volkszorn” auf Facebook. Im Herbst 1938, so führt er aus, habe sich der Volkszorn gegen Juden im Deutschen Reich entladen. Dieser Zorn hätte sich allerdings nicht so spontan zusammengebraut, wie die nationalsozialistische Propagandamaschinerie behauptet hätte. Ein Zusammenbrauen impliziert eine gewisse Zeitspanne. Dann meint Florian Jäger - zum Zeitpunkt des Videos - ein bekanntes Muster zu erkennen, wie für ein katastrophales Politikversagen der Regierenden ein Sündenbock gesucht würde. Markus Söder hätte diesen Sündenbock gefunden, es sei der “Ungeimpfte”. Für dieses Video wurde Florian Jäger in zwei Instanzen der Volksverhetzung für schuldig gesprochen. In dritter Instanz erfolgte nun ein Freispruch. Die jüdischstämmige Journalistin Andrea Drescher verfolgte den Fall und entschied sich, Florian Jäger in einem Interview eine Stimme zu geben. Sie fasst das sogenannte „Verbrechen“ von Florian Jäger so zusammen: In einem Video hatte er sich zur aktuellen Coronalage geäußert und dabei einen Bezug zur Zeit zwischen 1933 und 1945 hergestellt. Dass die Herstellung von solchen Bezügen bzw. verschiedener Vergleiche in Deutschland dazu führt, dass selbst die Auschwitz-Überlebende Vera Sharav wegen Verharmlosung des Holocausts angezeigt werden kann, hatte die jüdische Journalistin bereits erfahren müssen. Kein Wunder, meint sie, dass ein AFD-Kreisvorsitzender dann schnell unter Tatverdacht gerät. Hören Sie jetzt ihr Gespräch mit Florian Jäger. Zunächst wollte sie von ihm wissen, wie es ihm nach dem Freispruch in dritter Instanz jetzt geht: https://tkp.at/2024/01/21/keine-volksverhetzung-aufgrund-eines-vergleichs-mit-der-nazi-zeit-bayrischer-afd-politiker-erreicht-freispruch-in-dritter-instanz/
Anlässlich des internationalen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar veröffentlichen wir eine neue Podcast-Folge. In ihr widmen wir uns einer Betroffenengruppe, die jahrzehntelang kaum Beachtung in der deutschen Erinnerungskultur erhalten hat: Menschen, die als Zwangsarbeiter*innen im Deutschen Reich eingesetzt waren. Wir wollten wissen, was Zwangsarbeit im Nationalsozialismus mit Fußball und vor allem mit dem HSV zu tun hat. Kommt mit auf unsere Spurensuche! Zwangsarbeiterlager Lederstraße (Minute 5:40 bis 8:46) Weitere Informationen über das Zwangsarbeiterlager Lederstraße: http://www.geschichtswerkstatt.lurup.de/Lederstra%DFe.htm Karte der Zwangsarbeiterlager in Hamburg “Hamburger Zwangsarbeiterlager in der Lederstraße 1939-1945” (2010) von Anke Schulz “Ausländische Zwangsarbeiter in der Hamburger Kriegswirtschaft” 1939-1945 (2006) von Friederike Littmann Holger Artus über italienische Militärinternierte im Volksparkstadion (Minute 9:50 bis 21:47) Projektgruppe italienische Militärinternierte siehe auch “Mit der Raute im Herzen” (2008) von Werner Skrentny und Jens Prüß, S. 182 Tina Schröter über das Projekt “Von einem Ort des Unrechts zu einem Ort des Jubels” (Minute 21:48 bis 25:45) Instagram: jubelstaetten_unrechtsorte Twitter: @OrteDesJubels Kontakt: sportplatz@augustaschacht.de Uwe Leps und Holger Bruns von der Willi-Bredel-Gesellschaft zu den Zwangsarbeiterbaracken in Fuhlsbüttel (Minute 27:32 bis 37:36) Homepage der Willi-Bredel-Gesellschaft: http://bredelgesellschaft.de/ Infos zu den Zwangsarbeiterbaracken in Fuhlsbüttel Kontakt: willi-bredel-gesellschaft@t-online.de Ausstellungstafel über den ehemaligen Zwangsarbeiter Cor de Bruin Ralf Klee zu Zwangsarbeitern beim HSV (Minute 37:37 bis 51:06) Ausstellung “Hamburger Fußball im Nationalsozialismus” von 2016 in Erscheinung: "Die Raute unterm Hakenkreuz - Der HSV im Nationalsozialismus", herausgegeben von Werner Skrentny Weitere Informationen zu im Podcast erwähnten Orten der Zwangsarbeit: Geschichtliche Recherche zu den Themen Sportflächen südlich der Waidmannstraße, Zwangsarbeit auf dem ThyssenKrupp Areal und Sammellager auf dem Jahn-Sportplatz (2023) von Holmer Stahnke "... daß der alte Geist im ETV noch lebt." (2010) von Sven Fritz, über die Geschichte des ETV, wo auch die Unterbringung der Zwangsarbeiter in der Turnhalle erwähnt wird
Vor 85 Jahren begannen die Nationalsozialisten im Deutschen Reich eine Gewaltwelle gegen Jüdinnen und Juden. Auch jetzt wieder fliegen Molotowcocktails gegen Synagogen, Jüdinnen und Juden fürchten sich, in der Öffentlichkeit Hebräisch zu sprechen. Der Terrorangriff der Hamas hat eine grosse Diskussion in Deutschland ausgelöst über das Verhältnis zu Israel und dem Judentum. Weitere Themen: (06:37) Pogromnacht: Jahrestag im Zeichen neuer antisemitischer Vorfälle (13:25) BAG nimmt Sandoz-Werbung in Arztpraxen unter die Lupe (16:08) Nahostkonflikt: Flut an Fake News (22:30) Das Hadern der USA mit der Nahost-Politik (28:39) Flüchtlingslager auf griechischer Insel Samos am Anschlag (35:17) Museum Langmatt: Versteigerung der Cézanne-Bilder
Am 9. November vor 85 Jahren haben im Deutschen Reich die Synagogen gebrannt. Jüdinnen und Juden wurden enteignet, ermordet und deportiert. Daran erinnern Jüdinnen und Juden jedes Jahr, doch dieses Jahr ist einiges anders. Seit den Angriffen und den Massakern der Hamas auf Israel am 7. Oktober, und allem, was danach kam, nehmen antisemitische Übergriffe vielerorts zu. Aus einem «nie wieder» ist für viele Jüdinnen und Juden ein «schon wieder» geworden. Wie geht Gedenken in einer Zeit, in der wir von der Geschichte eingeholt werden? Darüber sprechen wir mit der Holocaust-Überlebenden Eva Umlauf aus München und Jacques Lande, dem Präsidenten der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Habt ihr Inputs, Fragen oder Kritik? Dann schickt uns eine Sprachnachricht an 076/320 10 37 oder ein Mail an newsplus@srf.ch
In dieser Episode sprechen wir mit dem Autor Frank Goldhammer, der ein Buch über Max Heller geschrieben hat. Wir erfahren, dass Frank und sein Co-Autor schon lange die Idee hatten, eine Vorgeschichte über den jungen Max Heller zu schreiben. Nach einigen Diskussionen und dem Abschluss ihrer aktuellen Buchreihe, haben sie sich vor zwei Jahren entschieden, die Vorgeschichte umzusetzen. Das Buch erzählt die Geschichte von Max Hellers Anfang und wie er in den Ersten Weltkrieg gerät. Frank berichtet, dass ihm das Schreiben einfach fiel, da er sich bereits intensiv mit dieser Epoche beschäftigt hatte und gerne rückwärts reist in der Zeit. Er plant sogar eine neue Krimireihe, die noch weiter in der Vergangenheit spielt. Da er bereits im Ruhestand ist, hat er genug Zeit dafür. Frank erwähnt, dass sein Schreibstil es ihm ermöglicht, sich gut in verschiedene Personen und Zeiten hineinzuversetzen und problemlos zwischen verschiedenen Sprachen und Epochen zu wechseln. Obwohl das Buch eigentlich kein Kriminalroman ist, mussten sie aufgrund von Marketingentscheidungen den Titel als "Max Heller's erster Fall" veröffentlichen. Frank hat jedoch das Leben von Max Heller so fasziniert, dass er das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Max Heller ist ein Kriminalkommissar mit Charakter, der auch mit einer posttraumatischen Belastungsstörung kämpft. Frank hat das bewusst so angelegt, um Max Heller in jeder Geschichte wachsen und seine Ängste überwinden zu lassen. Er hat auch die Beziehung zu Karin angedeutet und weiter ausgearbeitet. Frank wollte zeigen, dass Max Heller Skrupel hat und immer wieder über Familie und Skrupellosigkeit nachdenkt. Das Buch beschreibt nicht nur Max Hellers Entwicklung, sondern auch das Leben seiner Familie und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Frank empfiehlt Neueinsteigern, zuerst "Der Angstmann" zu lesen und dann die Entwicklung von Max Heller rückblickend zu verfolgen. Er betont jedoch, dass jeder Leser selbst entscheiden kann, wie er vorgehen möchte. Frank erzählt auch von einigen interessanten und erstaunlichen Erfahrungen, die er gemacht hat, während er über die Zeit von damals recherchiert hat. Er erwähnt zum Beispiel die Bestrahlung von Tumoren, die es schon in den 1930er oder 1940er Jahren gab. Auch die Zahntechnik und Zahnprothesen waren damals schon vorhanden. Frank hatte letztens sogar eine verblüffende Erfahrung mit einem Theremin gemacht, einem Instrument, das bereits 1920 entwickelt wurde. Frank ist immer neugieriger auf Dresden geworden, während er über die Geschichte schreibt. Er erzählt, dass Dresden früher ein großes Machtzentrum war und große Teile von Polen, Tschechien und Böhmen zu seinem Einflussgebiet zählte. Es war eine der wichtigsten Städte im Deutschen Reich und ein bedeutendes Industriegebiet. Frank lernt immer mehr über Dresden und freut sich auf die Rückschau und die kommenden Jahre. Er beschreibt, wie Max Heller die modernen Entwicklungen wie Dampfschiffe und Eisenbahnen betrachtet, während er selbst noch mit Kutsche und Pferd unterwegs ist. Frank betont auch die verschiedenen Charaktere, die er in seine Geschichten einbaut und wie er einen Spannungsbogen schafft. Er enthüllt auch einige Hintergründe über Max Hellers Familie und den Konflikt, der sein ganzes Leben lang nicht gelöst wird. Letztendlich ist Frank gespannt auf die zukünftigen Entwicklungen in der Buchreihe und darauf, was die Rückschau bringen wird. Er ist überzeugt, dass es aufregende Jahre für Fans von Max Heller sein werden und dass er selbst viel über diese Zeit lernen wird, da er immer wieder auf interessante Fakten stößt, von denen er vorher nichts wusste.
Der Boom der Telefonie zu Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde wesentlich ermöglicht durch die Telefonistinnen, die auf dem „Amt“ die meist männlichen Anrufer durchstellten. Ledig mussten sie sein, jung, höflich, gebildet, wenn möglich mit Fremdsprachenkenntnissen – und die Post konnte sie dennoch schlecht bezahlen, da es sich um ledige Frauen handelte, die ja, nach damaliger Vorstellung, zwangsläufig nur sich selbst zu versorgen hatten. 1907 arbeiteten im Deutschen Reich 16.000 „Fräulein vom Amt“. 1908 wurde in Hildesheim das erste automatische Ortsnetz in Betrieb genommen. Diese Technologie sollte nach und nach diesen Berufszweig überflüssig machen. Eine solche Zukunftsperspektive eines Amts ohne Menschen skizziert für die Hauptstadt auch die Berliner Morgenpost in ihrer 2 Milliarden teuren Ausgabe vom 28.10. 1923. Den entsprechenden Artikel liest Frank Riede für uns ein.
Vor 85 Jahren startete die britische BBC ein deutsches Radioprogramm. Sie wollte den Deutschen eine Alternative zur nationalsozialistischen Propaganda bieten, wobei das Hören von „Feindsendern“ im Deutschen Reich hart bestraft wurde.Baetz, Brigittewww.deutschlandfunk.de, KalenderblattDirekter Link zur Audiodatei
In dieser Zeit, vor etwa 120 Jahren, bereisen europäische Länder mit ihren Kriegs- und Handelsschiffen die ganze Erde - von Asien bis Südamerika. Die Deutschen beschlossen damals, dass die Insel Luf nun zum Deutschen Reich gehört. Und als Beute nahmen sie ein Luf-Boot mit. Von Paulus Müller.
Was sollen wir sagen, es war eine harte Woche. Nachdem die wirklich unangenehmste Sozial-Interaktion seit Lebzeiten nicht mal den gewünschten Effekt erzielen konnte (der Hochzeitstag-Move zieht wohl nicht bei allen) berichten wir euch diese Woche von einem Kampf gegen den Grippe-Endgegner, der nur mithilfe von Bella Poarch Shorts und selbst prophezeienden Meditationen gewonnen werden konnte. (Und vielleicht wurde auch Fuß gegen Gesundheit eingetauscht) Außerdem erfahrt ihr, warum manche Menschen in Bochum immer noch im Deutschen Reich leben und warum die Top 10 Jugendwörter uns nur mit einer Frage zurücklässt: Geht es Herr Langenscheidt gut? Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Wie den Hörer:innen dieses Podcasts nicht entgangen sein dürfte, plagte die Weimarer Republik im Juli 1923 eine fortschreitende Geldentwertung, die zu enormen sozialen Verwerfungen führte – und die eigentliche exponentielle Hyperinflation stand noch bevor! Es war deutlich, dass Deutschland auf eine Katastrophe zu schlitterte, weshalb es nicht überrascht, dass der Berliner Börsen-Courier am 26. 7. den ganz großen historischen Vergleich bemühte: den Untergang des Römischen Reiches. Waren dort die Edelmetalle nur Neige gegangen, so fehlte es dem Deutschen Reich an Geld, an Papiergeld. Paula Rosa Leu führt uns ein in die Probleme der Geldherstellung und -distribution.
#DTalk #DNEWS24 #Reichskonkordat #Vatikan #Domprobst #TobiasPrzytarski #FranzvonPapen #DrittesRech #JudenBoykott #KardinalPacelli Im DTalk in DNEWS24TV beschreibt Tobias Przytarski, der Domprobst von Sankt Hedwig zu Berlin, den Weg zum Abschluss des Reichskonkordats zwischen dem Vatikan und dem nationalsozialistischen Deutschen Reich. DNEWS24 DTalk – überall, wo es gute Podcasts zu hören gibt. #DTalk
Das so genannte Reichskonkordat war 1933 der erste internationale Vertrag, mit dem das Hitler-Regime völkerrechtlich anerkannt war - geschlossen wurde es mit dem Heiligen Stuhl im Vatikan.Der katholische Unterzeichner, Eugenio Pacelli, wurde später Papst - "Hitlers Papst", wie man ihn wegen seiner Unterschrift später nannte. Was bewog die Kirche vor 90 Jahren, mit den Nazis einen Vertrag abzuschließen, nach dem die katholischen Bischöfe in Deutschland unter anderem ihre Treue zum Deutschen Reich geloben müssen? Eine Frage, der Simon Berninger nachgegangen ist.
Heute vor 150 Jahren wurde mit dem zweiten Münzgesetz die Einführung der "Mark" als einheitliche Währung im Deutschen Reich vorangetrieben.
Heute vor 90 Jahren brannte in Berlin der Reichstag. Damit veränderten sich die politischen Bedingungen im Deutschen Reich schlagartig.
230119PC Seit genau 104 Jahren dürfen Frauen wählenMensch Mahler am 19.01.2023Meine Frau bekam heute eine Antwort auf ihre Mail an den Projektleiter unseres Neubaus. Sehr geehrter Herr Bauherr Mahler. Sie wundert sich inzwischen nicht mehr. Es ist gang und gäbe, dass in geschäftlichen Angelegenheiten Männer mit Männern kommunizieren. Und das nach genau 104 Jahren. 19 – 19 – 19 eine Schnapszahl, die man sich gut merken kann. Am 19. Januar 1919 dürfen Frauen im Deutschen Reich erstmals wählen. Ihre Stimme können sie bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung abgeben. Jahrzehnte haben Frauenrechtlerinnen wie Louise Otto und Hedwig Dohm dafür gekämpft. Den Weg für ein Frauenwahlrecht hat schließlich die provisorische Regierung der Sozialdemokraten Friedrich Eberts freigemacht, die im Zuge der Novemberrevolution 1918 gebildet wurde. Seit 30. November 1918 ist das Reichswahlgesetz in Kraft, das Frauen aktives und passives Wahlrecht zugesteht.Man sollte meinen, dass wir nach über hundert Jahren weiter seien. Aber nach wie vor gibt es Kleingeister, die sich über gegenderte Sprache aufregen und am Stammtisch am lautesten über Macho-zotige Witze lachen. Die Armen. Eigentlich lachen sie ja nur über sich selbst und haben Angst davor, den Kürzeren zu ziehen. Versteht es gerne so, wie es gemeint ist. Ich bin den tapferen Frauen dankbar, die oft unter Gefahr für Leib und Leben für die Frauenrechte gekämpft haben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zwangsarbeiter - von den Nationalsozialisten aus ihrer Heimat verschleppt, um im Deutschen Reich die Wirtschaft am Laufen zu halten. Doch als Kriegsopfer wurden sie lange nicht anerkannt. Im ehemaligen Zwangsarbeiterlager Neuaubing bei München entsteht jetzt ein Erinnerungsort.
In der Nacht von 9. auf 10. November 1938 wurden im Bundesland Salzburg mehr als 60 Männer verhaftet, viele ins Konzentrationslager gebracht. Jüdische Geschäfte in der Innenstadt, in Hallein und Bad Gastein wurden zerschlagen, die Synagoge in der Lasserstraße komplett zerstört. Die Ausschreitungen, die im gesamten Deutschen Reich als "Reichskristallnacht" bekannt waren, gelten als Wendepunkt in der antijüdischen Politik der Nationalsozialisten – sie machten deutlich: „Hier gibt es keine Perspektive mehr für euch“. In dieser Folge von "Schattenorte" sprechen Historikerin Helga Embacher und Historiker Albert Lichtblau über die Ereignisse in Salzburg und Bad Gastein und die Folgen, die diese für viele Salzburger Gewerbetreibenden und Familien hatten. Literatur: -Laurenz Krisch: "Zersprengt die Dollfußketten". Die Entwicklung des Nationalsozialismus in Bad Gastein bis 1938, Schriftenreihe des Forschungsinstituts für politisch-historische Studien der Dr. Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 019, Böhlau Verlag 2003.-Daniela Ellmauer, Helga Embacher, Albert Lichtblau, „Geduldet, geschmäht und vertrieben – Salzburger Juden erzählen“, Otto Müller Verlag, Salzburg-Wien, 1998.- Lichtblau, Albert, „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg. Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Band 17/2, Oldenbourg Verlag, Wien/München 2004. Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:https://pustet.at/de/buecher.cp/schattenorte/1254 Haben Sie Fragen oder Anregungen zu dieser Folge? Oder kennen Sie weitere „Schattenorte“ in Salzburg, dann schreiben Sie uns an: podcast@sn.at.Alle SN-Podcasts zum Nachhören finden Sie unter www.sn.at/podcast
Im Frühling 1917 will Bundesrat Arthur Hoffmann ein Friedensabkommen zwischen den Weltkriegsparteien Russland und Deutschland einfädeln. Weil die chiffrierten Telegramme geleakt werden, scheitert die Aktion und Hoffmann muss zurücktreten. Die Schweiz ist im Ersten Weltkrieg tief gespalten: Die Deutschschweiz fiebert mit dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn, die Westschweiz ist Frankreich verbunden, und das Tessin neigt Italien zu. Die politische Neutralität ist deshalb nicht nur aussenpolitische Maxime – sie soll die Schweiz auch im Innern zusammenhalten. Bundesrat Arthur Hoffmann verbürgt sich als Aussenminister dafür. Das politische Ausnahmetalent gibt offiziell eine strikte Linie vor. Als Alphatier im Bundesrat, vom Parlament ausgestattet mit Sondervollmachten und einem «unbegrenzten Kredit», sei Hoffmann der bisher mächtigste Bundesrat aller Zeiten gewesen, erklärt der Biograf und ehemalige Diplomat Paul Widmer. Aber Hoffmann habe seine Grenzen nicht erkannt. Widmer analysiert in der Zeitblende die verdeckten Vermittlungsversuche Hoffmanns, die ihn letztlich auch das Amt gekostet haben. Weiterführende Literatur: - Widmer, Paul: Bundesrat Arthur Hoffmann. Aufstieg und Fall. Zürich, NZZ Libro, 2017.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete für Millionen Menschen in ehemals zum Deutschen Reich gehörenden oder besetzten Gebieten, dass sie ihre Heimat verlassen mussten oder wollten. Sie organisierten sich rasch in verschiedenen Vertriebenenverbänden.
Das Ausland feiert ihn als Ausnahmekünstler - daheim im Deutschen Reich will ihn die NS-Führung bald nicht mehr haben. Max Beckmanns Arbeiten seien "Entartete Kunst". Und als solche müssen sie laut Regime weg. Lieber geht Beckmann gleich selber und verlässt mit seiner Frau Deutschland.
Reichskanzler Bismarck hat ihnen zutiefst misstraut. Sogar ranghohe Katholiken im Deutschen Reich hatten ihre Vorbehalte gegen Jesuiten. Das Gesetz von 1872 verbot alle Niederlassungen des Ordens auf deutschem Boden und machte es möglich, Jesuiten auszuweisen. Es ging um Macht: Mit diesem Gesetz begann eine Auseinandersetzung zwischen Staat und Katholischer Kirche, die als Kulturkampf in die Geschichte eingehen sollte. Autor: Wolfgang Meyer Von Wolfgang Meyer.
Agenten-Story über Hitler-Groupie - nach dem Sachbuch von Michaela Karl. Sie kam aus bestem britischem Hause und widmete ihr Leben dem "Führer". Michaela Karl erzählt die schier unglaubliche Lebensgeschichte der Unity Valkyrie Mitford: Hitler-Groupie, nordische Göttin und verwöhnte Tochter eines britischen Lords. Mitte der dreißiger Jahre zieht die 20-jährige Cousine Winston Churchills nach München, um Hitler kennenzulernen. Göring hält sie für eine britische Spionin, der MI5 für eine törichte Person Während Eva Braun angesichts der unerwarteten Konkurrenz einen Selbstmordversuch unternimmt, spekuliert die Presse offen über die künftige Mrs. Adolf Hitler. Doch als am 3. September 1939 Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklären, hallen plötzlich zwei Schüsse durch den Englischen Garten. Die Bearbeiterin und Regisseurin Eva Solloch durchdringt Michaela Karls umfassende Recherchen und arrangiert einen Agenten-Thriller über eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche Fußnote des Dritten Reichs: "Downton Abbey meets Reichsparteitag." Mit: Julia Riedler (Unity Mitford), Götz Schubert (Deutscher Agent 1), Erik Schäffler (Deutscher Agent 2), Matti Krause (Deutscher Agent 3), Tomas Sinclair (Britischer Geheimagent), Achim Buch (Sprecher), Maja Schöne (Diana Mitford), Tilo Werner (Ernst Hanfstaengl und Joseph Goebbels), Maria Magdalena Wardzinska (Eva Braun und Virginia Cowles), Jürgen Uter (Journalist 3 und Jewish Chronicle), Michael Weber (Lord Redesdale und Journalist 2), Anne Weber (Lady Redesdale und Journalistin 1), Sebastian Rudolph (Fritz Wiedemann und Oswald Mosley), Anton Pleva (Albert Speer), Samuel Weiss (Donald St. Clair Gainer und Gastwirt) und im Originalton: Michaela Karl. Besetzung: Marc Zippel. Technische Realisation: Christian Alpen und Sebastian Ohm. Regieassistenz: Anne Abendroth. Bearbeitung und Regie: Eva Solloch. Dramaturgie: Michael Becker. Produktion: NDR 2019. https://ndr.de/radiokunst
Vor der Liebe musste Drahtzaun fliehen, zu konfus war es mit Kathrin in Paris. Seine Rückkehr ins Land der Dichter fällt aber anders aus, als erhofft. Die Welt will nicht, wie er will. Die letzten Franken, die er noch besitzt, sind längst nicht mehr so hart, wie sie's mal waren im Deutschen Reich. Sprecher: Ueli Jäggi – Lesefassung und Regie: Mark Ginzler Produktion: SRF 2013 – Dauer: 35‘
Podcast mit der Historikerin Michaela Raggam-Blesch über die besonders bösartige Judenverfolgung in Österreich, die zum Vorbild wurde im gesamten Deutschen Reich.
Themen dieser Folge: - Finanzminister (a.D.): Matthias Erzberger ermordet Attentat ausgeführt von Rechtsextremen - Tag der Beisetzung: Hunderttausende demonstrieren für die Republik, Regierung verhängt Ausnahmezustand - Frieden zwischen dem Deutschen Reich und der USA - Es war nicht alles schlecht: Fortschritt im Motorbau, Einsteinturm in Potsdam Urlaub und Erholung (In Deutschland am billigsten) - Wettbetrug: 100 Mio. Mark erbeutet, 600 % Gewinn durch sichere Renngeschäfte