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Fünf Kilometer nördlich der belgisch-niederländischen Hauptgrenze liegt ein auf den ersten Blick unscheinbares Städtchen, das aus roten Backsteinhäusern besteht: Baarle. Es ist einzigartig, den Ort gibt es doppelt: Baarle-Hertog und Baarle-Nassau, auf dem Ortsschild stehen beide Namen. Ersteres gehört zu Belgien, letzteres zu den Niederlanden. Der Ort ist geteilt, aber die Grenze läuft nicht nur in der Mitte hindurch, der Grenzverlauf mutet eher wie ein Flickenteppich aus Landschnipseln an.Es gibt 22 belgische Enklaven im niederländischen Staatsgebiet, durchnummeriert von H1 bis H22 – das H steht für Hertog. In zwei davon befinden sich sieben niederländische Konter-Enklaven, nummeriert von N1 bis N7 – das N steht für Nassau. Das ist also je ein Stück Niederlande, das sich in Belgien verbirgt, das sich wiederum in den Niederlanden befindet. Dann gibt es eine niederländische Enklave im belgischen Staatsgebiet, N8. Das alles macht diese Grenzziehung zu einer der, wenn nicht zu der kompliziertesten und kleinteiligsten der Welt. Weltweit gibt es noch 63 Enklaven, fast die Hälfte davon finden sich in der 10.000-Einwohner-Stadt. Seinen Ursprung hat das Grenz-Wirrwarr von Baarle in der Übereinkunft zweier Adeliger im 12. Jahrhundert, die damals vornehmlich landwirtschaftlich genutzte Parzellen unterschiedlichen Lehensherren zusprachen. Bis heute hat sich das gehalten – mit kuriosen Folgen, die Willem van Gool bei einer Ortsbesichtigung zeigt: Im Rathaus lässt sich die Grenzlinie „einschalten“, ein Leuchtstreifen, der den Ratssaal teilt, leuchtet gelb auf. Im Getränkemarkt, der auf der Grenze liegt, gelten die günstigeren belgischen Alkoholpreise, da die Eingangstür auf belgischem Gebiet liegt. Entscheidend dafür ist die „Vordertür-Regel“ – von der es aber auch Ausnahmen gibt, etwa ein Haus mit einer belgischen und einer niederländischen Hausnummer, da die Grenze genau durch die Mitte der Haustür führt.Das Haus von Julien Leemans liegt verwaltungstechnisch in Belgien, da dort die Vordertür platziert ist. Aber 90 Prozent des Hauses sind niederländisch. Bis auf zwei Räume: „Wenn meine Frau näht, dann tut sie das in Belgien. Ansonsten gibt es nur noch einen anderen belgischen Raum: Das ist die Toilette.“ Er koche in den Niederlanden, meint Leemans, aber führe ab in Belgien.Von ihm erfährt Reporter Daniel Sprenger beim Rundgang mit ständigen Grenzüberschreitungen, dass das Leben im zersplitterten Baarle vor allem früher nicht nur lustige Seiten hatte, und warum die Kleinstadt als Modell für die Europäische Union gilt. Denn trotz oder vielleicht auch gerade wegen - der allgegenwärtigen Teilung überwiegt sehr viel Gemeinsames in Baarle. ARD Mediathek: Niederlande ungefiltert: Wer seid ihr wirklich?https://www.ardmediathek.de/video/niederlande-ungefiltert-wer-seid-ihr-wirklich/niederlande-ungefiltert-wer-seid-ihr-wirklich/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMzEwYjA5MDktOTA0ZS00ZDk2LWI1NDAtMWEyZGFjODZjYzNk
In dieser spannenden Podcast-Episode spreche ich mit Andreas Decker, CPO der Solvd Group und Managing Director bei ControlExpert, über die Herausforderungen und Chancen der KI in der Kfz-Schadenbearbeitung. Andreas gibt uns tiefe Einblicke, warum viele interne KI-Projekte scheitern und wie radikale Spezialisierung der Schlüssel zum Erfolg ist. Hier sind die Highlights, die ich für dich zusammengefasst habe: Das Dilemma der Inhouse-KI: Wir sprechen darüber, warum viele Versicherer glauben, die komplette KI-Automatisierung im Schadenbereich selbst stemmen zu können, obwohl sie oft mit einem "digitalen Flickenteppich" aus Legacy-Systemen und zugekauften SaaS-Lösungen kämpfen. Andreas betont, dass ein echtes KI-Team weit über ein paar Data Scientists hinausgeht und eine komplette Organisation benötigt. Beschwerde-Explosion und fehlende Antworten: Ich frage Andreas, ob der Anstieg der Beschwerdezahlen beim Versicherungsombudsmann ein Indikator für die mangelnde Umsetzung von Technologie ist. Es zeigt sich, dass der häufigste Beschwerdegrund nicht etwa falsche Entscheidungen, sondern schlicht die fehlende oder verzögerte Kommunikation ist – ein Paradox in Zeiten, in denen jeder über KI und Kundenzentrierung spricht. Warum LLMs allein nicht reichen: Andreas erklärt eindrücklich, dass große Sprachmodelle wie "sehr gute Uni-Absolventen" sind – mit viel Wissen, aber ohne spezifische Praxiserfahrung und Kontext. Mit einer Genauigkeit von nur 54% bei versicherungsspezifischen Aufgaben sind sie unzureichend. Er beleuchtet die Notwendigkeit von spezialisierten Modellen, Data Factories und professionellem Operations-Management. Das "Schadendreieck knacken": ControlExpert hat sich zum Ziel gesetzt, das klassische Schadendreieck aus Kosten, Aufwand und Kundenzufriedenheit zu durchbrechen. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: fundierte Fachkenntnis in der Kfz-Reparatur, exzellenter Kundenservice (24/7, multikanal, multilinguale, sofortige Status-Updates) und nahtlose Automatisierung durch neueste Technologie – alles orchestriert durch Agents. Ein spannendes Beispiel ist die User Experience, bei der eine künstliche Wartezeit die Akzeptanz erhöht hat! "Own the Brain, Rent the Body": Andreas plädiert für einen strategischen Ansatz: Kernelemente, die einen echten Wettbewerbsvorteil bringen (wie Vertrieb oder Risikomodelle), sollten intern entwickelt werden. Bereiche, wo Spezialisierung und Skalierung entscheidend sind (wie die Kfz-Schadenbearbeitung), sollten über externe Partner bezogen werden. Er betont zudem, dass jede Transformation zu 50% aus Technologie und zu 50% aus Change Management besteht. Dieses Gespräch hat mir wirklich die Augen geöffnet, wie komplex und gleichzeitig vielversprechend die Zukunft der Schadenbearbeitung ist. Hör dir die ganze Episode an, um Andreas' faszinierende Prognosen für die nächsten Jahre zu erfahren und zu verstehen, wie wir uns von repetitiven Aufgaben verabschieden und eine neue Ära der Effizienz und Kundenzufriedenheit einläuten können! Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Andreas Decker Stich aus der Masse hervor. Werde die Marke, die jeder Entscheider kennt. Echte Relevanz entsteht nicht durch Reichweite, sondern durch Vertrauen. Wir bringen deine Botschaft dorthin, wo die Zukunft gebaut wird. Vom Sponsored Podcast für maximale Awarenes über das Fachmagazin für echtes Print-Prestige bis hin zum direkten Lead bei unseren Boutique-Events. Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/werbung.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Schwarz-Rot-App: Kann die Bürger-App ein Erfolg werden? SAP und Deutsche Telekom sollen im Auftrag der Bundesregierung eine zentrale „Deutschland-App“ bauen, über die Bürger künftig Anträge stellen, Termine buchen und ihre Identität verifizieren können. Kann so ein ambitioniertes E-Government-Projekt in Deutschland tatsächlich gelingen? Wie überzeugend ist das Konsortium aus SAP, Telekom und Schwarz Digits? Und was würde die App vom bisherigen Flickenteppich der Verwaltungsdigitalisierung unterscheiden? - Ganz sicher unsicher: Anthropics Mythos und ein Claude-Code-Fehler – Anthropic hat mit Mythos ein KI-Modell vorgestellt, das Sicherheitslücken so effektiv findet und ausnutzt, dass es vorerst nicht öffentlich verfügbar gemacht wird. Im Rahmen von „Project Glasswing“ soll es ausschließlich IT-Sicherheitsunternehmen zur Verfügung stehen, um kritische Software abzusichern – darunter jahrzehntealte Lücken in OpenBSD, FFmpeg und dem Linux-Kernel. Gleichzeitig sorgte ein Fehler rund um das KI-Coding-Tool Claude Code für Aufsehen. Wie gravierend war der Vorfall? - Von wegen Vollgas: Was hilft gegen die hohen Spritpreise? Diesel hat im bundesweiten Durchschnitt an Ostern erstmals die Marke von 2,50 Euro geknackt, auch E10 nähert sich dem Allzeithoch aus dem März 2022. Seit der Einführung der 12-Uhr-Tankregel Anfang April hat sich der Dieselpreis nochmals um fast 13 Cent verteuert. Welche Maßnahmen könnten kurzfristig tatsächlich helfen? Ist die 12-Uhr-Regelung gescheitert, bevor sie begonnen hat? Und wie weit trägt das Argument, die Energiewende sei die langfristig einzige echte Antwort auf Spritpreisrekorde? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Schwarz-Rot-App: Kann die Bürger-App ein Erfolg werden? SAP und Deutsche Telekom sollen im Auftrag der Bundesregierung eine zentrale „Deutschland-App“ bauen, über die Bürger künftig Anträge stellen, Termine buchen und ihre Identität verifizieren können. Kann so ein ambitioniertes E-Government-Projekt in Deutschland tatsächlich gelingen? Wie überzeugend ist das Konsortium aus SAP, Telekom und Schwarz Digits? Und was würde die App vom bisherigen Flickenteppich der Verwaltungsdigitalisierung unterscheiden? - Ganz sicher unsicher: Anthropics Mythos und ein Claude-Code-Fehler – Anthropic hat mit Mythos ein KI-Modell vorgestellt, das Sicherheitslücken so effektiv findet und ausnutzt, dass es vorerst nicht öffentlich verfügbar gemacht wird. Im Rahmen von „Project Glasswing“ soll es ausschließlich IT-Sicherheitsunternehmen zur Verfügung stehen, um kritische Software abzusichern – darunter jahrzehntealte Lücken in OpenBSD, FFmpeg und dem Linux-Kernel. Gleichzeitig sorgte ein Fehler rund um das KI-Coding-Tool Claude Code für Aufsehen. Wie gravierend war der Vorfall? - Von wegen Vollgas: Was hilft gegen die hohen Spritpreise? Diesel hat im bundesweiten Durchschnitt an Ostern erstmals die Marke von 2,50 Euro geknackt, auch E10 nähert sich dem Allzeithoch aus dem März 2022. Seit der Einführung der 12-Uhr-Tankregel Anfang April hat sich der Dieselpreis nochmals um fast 13 Cent verteuert. Welche Maßnahmen könnten kurzfristig tatsächlich helfen? Ist die 12-Uhr-Regelung gescheitert, bevor sie begonnen hat? Und wie weit trägt das Argument, die Energiewende sei die langfristig einzige echte Antwort auf Spritpreisrekorde? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Schwarz-Rot-App: Kann die Bürger-App ein Erfolg werden? SAP und Deutsche Telekom sollen im Auftrag der Bundesregierung eine zentrale „Deutschland-App“ bauen, über die Bürger künftig Anträge stellen, Termine buchen und ihre Identität verifizieren können. Kann so ein ambitioniertes E-Government-Projekt in Deutschland tatsächlich gelingen? Wie überzeugend ist das Konsortium aus SAP, Telekom und Schwarz Digits? Und was würde die App vom bisherigen Flickenteppich der Verwaltungsdigitalisierung unterscheiden? - Ganz sicher unsicher: Anthropics Mythos und ein Claude-Code-Fehler – Anthropic hat mit Mythos ein KI-Modell vorgestellt, das Sicherheitslücken so effektiv findet und ausnutzt, dass es vorerst nicht öffentlich verfügbar gemacht wird. Im Rahmen von „Project Glasswing“ soll es ausschließlich IT-Sicherheitsunternehmen zur Verfügung stehen, um kritische Software abzusichern – darunter jahrzehntealte Lücken in OpenBSD, FFmpeg und dem Linux-Kernel. Gleichzeitig sorgte ein Fehler rund um das KI-Coding-Tool Claude Code für Aufsehen. Wie gravierend war der Vorfall? - Von wegen Vollgas: Was hilft gegen die hohen Spritpreise? Diesel hat im bundesweiten Durchschnitt an Ostern erstmals die Marke von 2,50 Euro geknackt, auch E10 nähert sich dem Allzeithoch aus dem März 2022. Seit der Einführung der 12-Uhr-Tankregel Anfang April hat sich der Dieselpreis nochmals um fast 13 Cent verteuert. Welche Maßnahmen könnten kurzfristig tatsächlich helfen? Ist die 12-Uhr-Regelung gescheitert, bevor sie begonnen hat? Und wie weit trägt das Argument, die Energiewende sei die langfristig einzige echte Antwort auf Spritpreisrekorde? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Viele mittelständische Unternehmen nutzen Microsoft Dynamics 365 Business Central als zentrales ERP-System – doch erst durch Schnittstellen und spezialisierte Software entfaltet es sein volles Potenzial.
Wie viel Personal braucht die Pflege – und wer entscheidet das eigentlich? In dieser Episode sprechen Christian und Francis mit Arne Evers und Martin Pohlmann, den Herausgebern des Buches „Personalbemessung in der Pflege". Gemeinsam beleuchten sie, wie Personalbemessungsinstrumente in verschiedenen Versorgungssettings funktionieren – vom Krankenhaus über die stationäre Langzeitpflege bis zur ambulanten Versorgung. Dabei wird deutlich: Das deutsche System ist ein Flickenteppich aus Untergrenzen, Budgetregelungen und Verordnungen, die oft parallel laufen, sich überschneiden und selten wissenschaftlich begleitet werden. Ein kritischer, informativer und mitunter ernüchternder Blick auf ein Thema, das den Pflegeberuf in seiner Gesamtheit prägt.Alle Links zur Folge und weitere Informationen zur Übergabe findet ihr hier.In eigener SacheSchau dir unseren neuen Videokurs an!Jetzt Übergabe Mitglied werdenWerde Teil der Übergabe-CommunityÜbergabe bei Instagram
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
Mit der EU-Gebäuderichtlinie und dem neuen europäischen Energieausweis steht der deutsche Immobilienmarkt vor massiven Veränderungen. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, was Eigentümer, Käufer und Mieter ab Mai 2024 erwartet: Von neuen Energieeffizienzklassen (A-G), relativen Bewertungsmaßstäben und CO2-Bilanzierung über die geplante zentrale Immobiliendatenbank bis hin zur Kritik an wachsender Bürokratie und mangelnder Harmonisierung mit anderen Gesetzen wie dem Energie-Sharing-Gesetz. Auch die Auswirkungen auf Sanierungspflichten, Förderlandschaft und die Zukunft des Immobilienmarktes werden kritisch beleuchtet. Wird die neue Richtlinie echten Klimaschutz bringen, oder bleibt sie ein Flickenteppich aus Vorschriften? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
Unser heutiger Kalender wirkt wie ein Naturgesetz: Zwölf Monate, Zweiundfünfzig Wochen, Sieben Wochentage. Der Gregorianische Kalender, mit Wurzeln im Jahr 1582, ist jedoch ein politisches und religiöses Konstrukt. Schrittweise eingeführt und doch immer wieder mal in Frage gestellt. Eigentlich ist dieser Kalender eher ein historischer Flickenteppich als eine globale Norm. Für Unternehmer und Controller ist der Gregorianische Kalender eher ein Albtraum: Monate mit 28, 30 oder 31 Tagen. Quartale mit unterschiedlich vielen Arbeitstagen. Feiertage, die jedes Jahr woanders liegen. Wer Umsatz, Löhne oder Produktivität vergleichen will, vergleicht ständig Äpfel mit Birnen. In den 1910er- und 1920er-Jahren wächst deshalb die Idee: Man könnte das Jahr doch rationalisieren wie eine Maschine. Und zur Diskussion stand ein Kalender mit 13 Monaten! Mit namhaften Fürsprechern. Für die Episode 190 der Turtlezone Tiny Talks betrachten Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz das junge 20. Jahrhundert und erinnern an den Statistiker Moses B. Cotsworth, den Kodak-Gründer und Millionär George Eastman und die aufregenden politischen Debatten im Völkerbund und später den Vereinten Nationen – angetrieben vom „National Committee on Calendar Simplification“ und auch der US-Regierung. 23 spannende Podcast-Minuten rund um eine Initiative, die heute in Vergessen geraten ist – unser Leben aber hätte fundamental verändern können.
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
Deutschland hat kein zentrales Immobilienregister – und das sorgt für Probleme bei Immobilienbewertung, Transparenz und Digitalisierung. Die Suche nach Vergleichswerten für Immobilien ist mühsam: Wer Eigentum bewerten will, stößt auf regionale Papierarchive, dezentrale Gutachterausschüsse und mangelhafte Datensätze. Während Länder wie die Schweiz mit 170 erfassten Kriterien, klaren Zugriffsrechten und einer zentralen Immobiliendatenbank für Transparenz und Effizienz sorgen, bleibt Deutschland im föderalen Flickenteppich stecken. Die Folge: Ineffiziente Prozesse, mangelnde Transparenz bei Immobilienpreisen und ein Digitalisierungsthema, das den internationalen Anschluss kostet. Kann ein zentrales Immobilienregister die Lösung für Bewertung, Energiepolitik und soziale Gerechtigkeit sein – oder bleibt Deutschland weiter im Papierkeller stecken? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
ADS-B könnte die Kollisionsvermeidung in der Allgemeinen Luftfahrt grundlegend verändern: präzise Positionsdaten, zuverlässige Sichtbarkeit, weniger Mid-Air-Risiken, bessere Integration von Drohnen und ein klares Luftlagebild direkt im Cockpit. Während die USA ADS-B längst konsequent nutzen und mit TIS-B und FIS-B ein vollwertiges Traffic- und Wetterbild bereitstellen, steckt Europa im Flickenteppich aus Mode S, FLARM und Insellösungen fest. Diese Folge zeigt klar, wo ADS-B wirklich punktet, warum bestehende Systeme an Grenzen stoßen und was passieren müsste, damit GA und Luftsport in Europa endlich von moderner elektronischer Sichtbarkeit profitieren.
Sparheldin Podcast - Sparen. Investieren. Vermögen aufbauen.
Wie Du Deine Altersvorsorge aus mehreren Bausteinen smart aufbaust Altersvorsorge fühlt sich für viele Frauen wie ein riesiges Fragezeichen an. Heute nehme ich Dich mit und zeige Dir, warum Du Dich nicht zwischen Aktien, ETFs, Immobilien oder Rentenversicherungen entscheiden musst. Ich erkläre Dir, wie das deutsche Altersvorsorgesystem aufgebaut ist und warum es sinnvoll ist, verschiedene Schichten miteinander zu kombinieren. Du erfährst, wo Steuervorteile liegen, warum diese keine Geschenke sind und wie Du trotzdem flexibel bleibst. Wir sprechen darüber, warum Altersvorsorge und Vermögensaufbau nicht das Gleiche sind und weshalb beides getrennt gedacht werden darf. Außerdem erkläre ich Dir, warum lebenslange Ausgaben auch lebenslange Einnahmen brauchen und wie Du Dein Konzept darauf ausrichten kannst. Wenn Deine Altersvorsorge sich gerade noch wie ein Flickenteppich anfühlt, bekommst Du in dieser Folge Klarheit und Orientierung
Sizilien hat eine lange, reiche und mulitkulturelle Geschichte. Über mehr als 3.000 Jahre haben zahlreiche Eroberer die Insel für sich entdeckt und geprägt. Das Erbe ist dementsprechend ein Flickenteppich verschiedener Kulturen.
Diesmal steht kein Held, sondern der Konflikt im Mittelpunkt: der Deutsche Bauernkrieg von 1525/26 – kein einheitlicher Aufstand, sondern viele lokale Revolten gegen Ausbeutung, Ablasshandel und Leibeigenschaft. Ihr Ziel: eine gerechtere Welt. Die Unruhen ziehen sich über Jahre und Regionen, haben Wurzeln im Mittelalter und kulminieren im Frühjahr 1525.Zum Auftakt: Ostern 1525 – Bauern belagern Weinsberg unter Jäcklein Rohrbach und Margarethe Renner. Noch wird verhandelt, doch das Blutvergießen kündigt sich an.Die Folge zeichnet das 16. Jahrhundert als Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit: Das Reich ist ein Flickenteppich von Fürstenmacht, sozialer Ungleichheit und religiöser Spannung. Der Widerstand der Bauern richtet sich gegen eine von „Gott gegeben“ erklärte Ordnung – bis Luthers Lehre neuen Zündstoff liefert und Weinsberg im Blut versinkt.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Grundsatzrede des NATO-Generalsekretärs Rutte, Eskalation in Venezuela: Was wollen die USA?, Bulgariens Regierungschef reicht nach Massenprotesten Rücktritt ein, Deutsches Kinderhilfswerk beklagt Flickenteppich bei Kinderrechten, Arbeitsgruppe stellt Pläne zur Finanzierung von Pflege in Deutschland vor, Weitere Nachrichten im Überblick, UNESCO-Entscheidung: Jodeln in der Schweiz nun immaterielles Kulturerbe, Das Wetter
Grundsatzrede des NATO-Generalsekretärs Rutte, Eskalation in Venezuela: Was wollen die USA?, Bulgariens Regierungschef reicht nach Massenprotesten Rücktritt ein, Deutsches Kinderhilfswerk beklagt Flickenteppich bei Kinderrechten, Arbeitsgruppe stellt Pläne zur Finanzierung von Pflege in Deutschland vor, Weitere Nachrichten im Überblick, UNESCO-Entscheidung: Jodeln in der Schweiz nun immaterielles Kulturerbe, Das Wetter
Grundsatzrede des NATO-Generalsekretärs Rutte, Eskalation in Venezuela: Was wollen die USA?, Bulgariens Regierungschef reicht nach Massenprotesten Rücktritt ein, Deutsches Kinderhilfswerk beklagt Flickenteppich bei Kinderrechten, Arbeitsgruppe stellt Pläne zur Finanzierung von Pflege in Deutschland vor, Weitere Nachrichten im Überblick, UNESCO-Entscheidung: Jodeln in der Schweiz nun immaterielles Kulturerbe, Das Wetter
Sizilien hat eine lange, reiche und multikulturelle Geschichte. Griechen, Römer, Normannen und Araber wollten den sizilianischen Boden kultivieren. Das Erbe der Insel ist dementsprechend ein Flickenteppich aller Kulturen.
Triage-Schock & Gesetzeschaos: Der härteste Inklusions-Monat 2025 Im Gespräch: Sascha Lang (Inklusator) und Ottmar Miles-Paul von den Kobinet Nachrichten im Monatsrückblick November 2025 In dieser Episode blicken wir auf einen besonders intensiven November 2025 zurück – politisch, gesellschaftlich und emotional. Im Zentrum steht der Referentenentwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), der statt Fortschritten eine deutliche Verschlechterung bringen könnte. Besonders kritisch sehen wir die geplanten Ausnahmen, die Barrierefreiheit für viele Anbieter zu einer „unverhältnismäßigen Belastung“ erklären würden. Das würde für viele Menschen mit Behinderungen im Alltag mehr Hindernisse schaffen als abbauen und widerspricht dem Anspruch der UN-Behindertenrechtskonvention.Ein weiteres wichtiges Thema ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Triage. Die bisherige Gesetzesregelung wurde gekippt, und die Verantwortung liegt nun bei den Bundesländern. Das Risiko: ein Flickenteppich mit unterschiedlichen Standards und Unsicherheiten für alle, die in Krisensituationen besonderen Schutz brauchen. Wir sprechen darüber, wie wichtig ein starker föderaler Rahmen wäre – und warum Gesundheitsgerechtigkeit nicht verhandelbar ist.Große Sorgen bereitet auch die Lage der Persönlichen Assistenz in Berlin. Rund 150 Assistenznehmerinnen kämpfen um angemessene Bezahlung ihrer Assistentinnen im Arbeitgebermodell. Die Situation ist angespannt, bürokratisch blockiert und gefährdet die Selbstbestimmung vieler Menschen. Gleichzeitig zeigen die Proteste, wie viel Kraft und Zusammenhalt die Selbstvertretungsbewegung hat.Auch der Arbeitsmarkt bereitet Anlass zur Kritik: Schwerbehinderte Menschen sind weiterhin überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, obwohl Unternehmen über Fachkräftemangel klagen und vielfältige Fördermöglichkeiten bestehen. Wir beleuchten die strukturellen Barrieren, die hier weiterhin spürbar sind.Neben all den schwierigen Entwicklungen gibt es aber auch positive Impulse. Die Lebenshilfe verabschiedet sich vom Begriff „geistig behindert“, und die Heilerziehungspflege orientiert sich sprachlich und konzeptionell in Richtung „Teilhabe-Pädagogik“. Eine neue Genossenschaft behinderter Arbeitgeber*innen entsteht, die das Arbeitgebermodell stärken und professionalisieren soll. Wir sprechen über deren Potenzial und Bedeutung.Aus Luxemburg gibt es ermutigende Initiativen zu barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum: Bei Neubauten sollen mindestens zehn Prozent der Wohnungen barrierefrei gestaltet werden – ein wichtiger Schritt gegen Wohnungsnot und für echte Teilhabe. Gleichzeitig arbeiten Verbände und Politik verstärkt zusammen, um inklusive Strukturen im Sport und im Alltag weiter voranzubringen.Zum Abschluss blicken wir auf den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember, der mit zahlreichen Aktionen, Forderungen und Diskussionen verbunden ist. Gerade nach einem Monat voller Rückschläge zeigt sich, wie entscheidend gesellschaftlicher Zusammenhalt, politische Verantwortung und kontinuierliches Engagement sind.Alle Nachrichten in Schriftform gibt es unter:www.kobinet-nachrichten.org Hier der Link zur in der Episode angesprochenen folge vom 10.11.2022"Mehr als die Hälfte der Bundestagsabgeordneten geben den Ärzten einen Freifahrtschein für Triage" (https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/episode/mehr-als-die-haelfte-der-bundestagsabgeordneten-geben-den-aerzten-einen-freifahrtschein-fuer-triage) Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
In Episode 148 des c't-Datenschutz-Podcasts widmen sich Holger und Joerg einem Thema, das oft im Schatten des Datenschutzes steht, aber für eine lebendige Demokratie essenziell ist: der Informationsfreiheit. Während die DSGVO den Zugriff auf eigene personenbezogene Daten regelt, gewähren Informationsfreiheitsgesetze (IFG) und Transparenzgesetze den Bürgern Einblick in das interne Handeln des Staates. Zu Gast ist Henry Krasemann vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Krasemann, selbst Pocaster, ist dort Referatsleiter für die Bereiche Akkreditierung/Zertifizierung und Informationsfreiheit. Er erläutert, dass das „Right to Know“ in Deutschland ein föderaler Flickenteppich ist. Während der Bund und viele Länder entsprechende Gesetze haben, hinken Bayern und Niedersachsen hinterher. In Bayern gibt es nur rudimentäre Regelungen, in Niedersachsen warten Bürger bislang vergeblich auf ein versprochenes Gesetz. Die Informationsfreiheitsgesetze ermöglichen jedem Bürger und Unternehmen, Einblick in amtliche Informationen zu verlangen, und zwar ohne Begründung. Anders als beim datenschutzrechtlichen Auskunftsanspruch nach Artikel 15 DSGVO geht es nicht um persönliche Daten, sondern um Transparenz staatlichen Handelns. Krasemann betont seine Herangehensweise bei der Aufsicht: Die Behörden arbeiten mit Steuergeldern und sollen keine unnötigen Geheimnisse haben. Die Hürden für eine IFG-Auskunft sind niedrig: Eine formlose E-Mail an die Behörde reicht aus. Man muss sich nach der Erfahrung Krasemanns nicht auf konkrete Gesetze berufen. Die Behörde hat dann einen Monat Zeit zu antworten und muss bei Unklarheiten sogar unterstützend nachfragen. Plattformen wie "FragDenStaat" erleichtern den Prozess zusätzlich und machen Anfragen und Antworten öffentlich zugänglich. Doch der Experte verschweigt nicht die Probleme. Behörden können Anträge ablehnen, etwa wenn es um die öffentliche Sicherheit, laufende Gerichtsverfahren oder Geschäftsgeheimnisse bei öffentlichen Ausschreibungen geht. Auch der Datenschutz Dritter spielt eine Rolle, ist aber oft durch simple Schwärzungen lösbar, ohne die Auskunft komplett zu verweigern. Krasemann warnt eindringlich vor aktuellen politischen Bestrebungen, die Informationsfreiheit unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus einzuschränken. Gerade in Zeiten wachsenden Misstrauens gegenüber staatlichen Institutionen sei Transparenz ein wichtiges Mittel zur Vertrauensbildung. Die Hoffnung auf ein bundesweites Transparenzgesetz, wie es die Ampel-Koalition geplant hatte, sieht er unter der neuen Regierung skeptisch.
Willkommen zur neuen Folge von Choose Germany – dem Business-Punk-Podcast für alle, die dieses Land nicht schlechtreden, sondern neu gestalten wollen. In Partnerschaft mit dem Startup-Verband und powered by BCG holen wir Deutschlands mutigste Macher:innen ans Mikro.Zu Gast: Prof. Dr. Veronika Grimm, Wirtschaftsweise und Expertin für Wettbewerbsfähigkeit, Energiepolitik und Innovationsstrategien – und Michael Brigl, Managing Director & Senior Partner bei BCG (Region Zentraleuropa). Wir sprechen darüber, wie Europa Forschung in Produkte übersetzt, warum Exits der wahre Kapitalmagnet sind – und wieso wir vom Vorsorge- zum Innovationsprinzip umschalten müssen.Worüber wir sprechen:
KI, Bauklötze und der lange Weg vom leeren Board zur eigenen Lösung: Akshay Kothari, Co-Founder von Notion, erzählt, wie Software vom Flickenteppich zum kreativen Werkzeug wird. Aus LEGO wird eine Plattform, die Komplexität bündelt und Menschen zum Gestalten befähigt – getragen von Community, radikalem Design und der Beharrlichkeit, Systeme ganz neu zu denken. Was bleibt, ist der Stolz der Erschaffer:innen und die Frage, wie weit uns der nächste KI-Sprung wirklich trägt. Du erfährst... …wie Notion als flexible Plattform die Arbeitswelt revolutioniert. …warum Design und Kreativität bei Notion im Mittelpunkt stehen. …wie AI bei Notion die Produktivität auf ein neues Level hebt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Im Kanton Solothurn sollen die Staatsanwältinnen und Jugendanwälte künftig durch die Regierung ernannt werden, statt wie derzeit vom Kantonsparlament gewählt zu werden. Die Regierung hat sich bereit erklärt, die von der FDP geforderte Änderung der Spielregeln in die Wege zu leiten. Weitere Themen in der Sendung: · Verdacht auf Drogendelikte: Ein Solothurner SVP-Kantonsrat ist in Untersuchungshaft gesetzt worden. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn. · Flickenteppich? Wo darf man Feuerwerk zünden und wo nicht? Im Limmattal von Wettingen bis zur Zürcher Kantonsgrenze ist dies am 1. August und an Silvester erlaubt, in Baden und weiteren Gemeinden in der Nähe ist es verboten. · Windkraft auf dem Lindenberg: Nach dem wuchtigen Nein der Aargauer Gemeinde Beinwil zu Windrädern auf dem Lindenberg soll in der Region doch noch ein Windpark entstehen. Eine AG von Privaten will nun zwei Turbinen im Nachbardorf Hitzkirch realisieren, ganz ohne Entscheid einer Gemeindeversammlung.
Hallo aus dem Krankenlager - Silvana und Olli haben mal wieder die Nase voll. Und trotzdem gibt´ eine Folge: diesmal zur geplanten Reform des Waffengesetzes oder besser gesagt, der kompletten Neugestaltung. Dafür hatte ja das Bundesinnenministerium dutzende Verbände aufgerufen, ihre fünf Forderungen aufzulisten und darzulegen. Als Evaluierung sozusagen. Was die Verbände daraus gemacht haben, hört ihr in dieser Folge.Ihr könnt uns nach wie vor gern Nachrichten schreiben per Mail - die Adresse findet ihr auf unserer Internetseite heisseeisenberlin.de - oder ihr kontaktiert uns per Instagram Merch von Heisse Eisen könnt ihr gern in diesem Shop kaufen.
Es ist das Ende einer Kolumnisten-Ära: Franz Josef Wagner ist tot. Augstein und Blome erinnern sich. Außerdem gehts um die Wurst. Sie sprechen über die Diskussionen im Europaparlament: Ist Veggie-Wurst noch Wurst? Augstein und Blome schaffen Klarheit am Kühlregal. Und zu guter Letzt ein Blick auf die französische Regierung. Blüht uns in Deutschland bald auch dieser politische Flickenteppich?+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/augsteinundblome +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mi deiht dat echt leed, dat ick noch mol op dat Thema Strooten to snacken kom‘. Mi deiht dat üm de Strootenbuuers leed, op de so veel schimpt ward. Dorbi mokt se blots dat, wat man ehr opdreegen deiht. Nu bün ick je in‘ ganzen Noorn mit 'n Bus ünnerwegens. Un ick krieg jeden Dag mang de Elv‘ un Dänemark dat groote Schüddeln, wenn ick mi mennige Buusteeden bekiek, an de ick 'n Barg Levenstied liggenlot. Overs ick bliev mol in Dithmarschen un dor ook blots bi 'n poor Bispeele vun veele: Wenn ick vun mien Tohuus to'n Busfohrn fohr, denn fohr ick no Sarzbüttel. Un dat Stück mang Sarzbüttel un de Bunnesstroot, de vun Meldörp no Alversdörp geiht, is al lang 'n recht knupperigen Flickenteppich. Nu hebbt se dat Flickwark overs nochmol flickt. Dor is siet recht 'n poor Weeken 40 km/h wegen den Rollspitt, de al lang ni mehr dor is. Overs gauer as 40 kann man dor so un so ni mehr fohrn. Ook ni mit den modernsten Reisebus mit de beste Luftfellerung. Denn nu, no de Reparatur, kümmt man sick dor vör as op de Rällie Paris-Dakar. Dat is, as wenn man wegen Tähnweh no'n Kusenknacker geiht un no de Behannlung ohne Ünnerkiefer ut de Praxis kümmt. Oder dat: In Bookholt sünd se al över 'n Johr op de Hauptstroot an Kleihn. Dat Stück mang de ole Smeed un den Ortsutgang no Kuden hebbt se nu weller friegeeven. Overs ook dat is keen anstännige Stroot, sünnern Flickwark. Na jo. Veellicht ward dat je beter, wenn dat ganze Stück trech is. Un noch wat, dat nix mit Strootenbuu to dohn hett, overs liekers för Arger un riskante Överholmaneuvers sorgt: Op de Streck‘ mang Eddelak un Brunsbüttel is siet 'n halve Ewigkeit 'n Buusteedenutfohrt an de de Verkehr bet op 30 km/h dohlbremst ward. Nu fohr ick dor mitünner veermol an Dag lang. Overs ick heff dat noch nie belevt, dat dor 'n Buusteedenfohrtüüch rin- oder rutfohrt is. Wat schall dat? Mutt dat denn ween? Un bi de Strootenflickerie: Töövt doch bidde mit de Buuarbeiden, bet genog Geld tosom is, üm dat anstänni to moken… In düssen Sinn
Magro, Jean-Marie www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
„Bei der Verwaltungsdigitalisierung sind wir extrem komplex unterwegs – das ist ein Flickenteppich“, sagt Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Fast drei Monate nach seinem Amtsantritt spricht der ehemalige CEO von Ceconomy mit Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst im neuen Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung über die zentralen Herausforderungen der Digitalisierung in Deutschland. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Themen wie die digitale Verwaltung, der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Behörden, die Einführung der digitalen Identität sowie der Aufbau des sogenannten „Deutschland-Stacks“. Wie will der Minister die Verwaltungsmodernisierung beschleunigen? Welche Rolle spielen Pilotprojekte und Cloud-Lösungen? Und warum denkt Wildberger als Minister weiterhin „vom Ergebnis her“, wie er es aus der Privatwirtschaft gewohnt ist? Antworten darauf gibt es in der aktuellen Ausgabe von „Wintergerst trifft Wildberger“.Das ganze Gespräch zwischen Dr. Ralf Wintergerst und Dr. Karsten Wildberger gibt es in voller Länge auf YouTube. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach über 50 Jahren Assad-Herrschaft steht Syrien vor einem Neuanfang – doch die Herausforderungen sind gewaltig. Was wie ein Moment der Befreiung aussieht, offenbart die tieferliegenden Strukturprobleme eines Landes, das seit Jahrhunderten von tiefer Fragmentierung geprägt ist. Diese Folge erzählt daher die Geschichte einer Nation, die nie wirklich eine war: Von den osmanischen Provinzen über die zerstörerische französische Mandatszeit bis zum ausgeklügelten Machtsystem der Assads war Syrien schon immer ein Flickenteppich verschiedener Religionen, Ethnien und regionaler Interessen. Wir verfolgen, wie aus hoffnungsvollen arabisch-nationalistischen Idealen ein autoritäres System entstand, das über Jahrzehnte stabil schien. Von den gescheiterten Putschen der Nachkriegszeit über das kurze panarabische Experiment mit Ägypten bis zu Hafez al-Assads. Diese erste Folge bereitet dabei den Boden für die entscheidende Frage: Welche strukturellen Hinterlassenschaften des Assad-Systems prägen Syrien bis heute, und warum sind diese historischen Fragmentierungslinien der Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Herausforderungen beim Neuaufbau des Landes?
In dieser Folge spricht Philippe Muntwyler, Mitgründer von Caveo, über das grösste Problem in der Schweizer Finanzwelt: den Flickenteppich aus Meinungen, Tipps und halbgaren Lösungen. Seine These: Du brauchst keine weitere Meinung, du brauchst einen Plan. Wir reden in der Folge über den Status quo, warum Finanzplanung kein Luxus für Reiche ist, was ein guter Plan wirklich leisten muss und warum Caveo das Rad nicht neu erfindet, sondern endlich zum Laufen bringt. Philippe ist zum zweiten Mal im Podcast und viel hat sich getan: Was früher ein digitalisierter Versicherungsvergleich war, ist heute eine ganzheitliche, digitale Finanzplanungsplattform, die zeigt: Jeder erwerbstätige Mensch in der Schweiz braucht einen Finanzplan. Punkt! Caveo bietet genau das, kostenlos, digital, automatisch und bei Bedarf ergänzt durch echte Beratung. Die App analysiert deine Daten (Versicherungen, Einkommen, Steuern, Vermögen etc.) und erkennt Lücken oder Chancen. Dabei geht es längst nicht mehr um Autoversicherungen, sondern um Einkommenssicherung, Erwerbsunfähigkeit, Tod, Pensionsplanung, Vermögensaufbau und Unternehmensstruktur.
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
Du willst dich verändern? Großartig. Aber dann schau dir bitte auch an, in welchem Kontext du dich täglich belügst. Diese Folge ist ein Spiegel. Ein Spiegel für all jene, die ständig an sich „arbeiten“, aber dabei das Ganze vergessen. Wir reden über mentale Intelligenz – und verdrängen, dass sie nicht im Kopf beginnt, sondern im Alltag. Wir sprechen über mentale Gesundheit – während wir im toxischen Job bleiben, auf dem Sofa verrotten und die achte Tiefkühlpizza reinschieben. Wir rufen nach Selbstermächtigung – aber leben im Autopilot zwischen Push-Benachrichtigungen, schlechter Luft und falschen Beziehungen. Du willst Transformation? Dann hör auf, sie zu spielen. Leb sie. Diese Folge ist ein echter Perspektivwechsel: Weg vom Flickenteppich aus Selbstoptimierungs-Schnipseln hin zur ganzheitlichen Klarheit. Denn Transformationsprozesse sind kein Moodboard aus Affirmationen, Smoothies und Mantras – sie sind Entscheidungen. Teilweise sehr radikale Entscheidungen. Ich rede aus dem Bauch, aus dem Herzen, aus der Mitte. Denn was bringt dir Journaling, wenn du in einem Umfeld lebst, das dich krank macht? Was bringt dir Achtsamkeit, wenn du täglich den Lärm freiwillig wählst? Was bringt dir Spiritualität, wenn du dein Leben wie ein Konzept behandelst? Ganzheitlichkeit heißt: Was du denkst, fühlst, isst, atmest, liebst, glaubst – alles zählt. Dein Körper, dein Umfeld, dein Rhythmus. Das ist keine Esoterik. Das ist radikale Realität. Wenn du also wirklich wissen willst, was Ganzheit bedeutet –
Karsten Wildberger gibt sein erstes Podcast-Interview als Digitalminister – und macht Tempo: „Erfolg wird sich nicht nur am Status quo messen, sondern an der Geschwindigkeit, mit der wir Veränderungen schaffen.“ Wildberger sagt im Gespräch mit Michael Bröcker, dass der Flickenteppich digitaler Dienste „nicht unser Anspruch sein kann“ und erklärt, wie aus der Steuer-ID, Registermodernisierung und Wallet-Initiative ein funktionierendes Gesamtsystem entstehen soll:„Wir reden immer über wollen, wollen, wollen. Entscheidend ist: machen, machen, machen.“Friedrich Merz spricht plötzlich über die aufgehobene Reichweitenbeschränkung für westliche Waffen in der Ukraine – ohne den Namen Taurus zu nennen. Was hinter der Aussage steckt, warum die SPD irritiert ist und welche Signale Merz in Finnland gesetzt hat, erklärt Sara Sievert im Gespräch mit Helene Bubrowski.Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was bleibt von einer Welt, die untergegangen ist? In dieser Folge reisen wir auf den Spuren Joseph Roths in die westukrainische Stadt Brody – einst ein bedeutendes Zentrum des jüdischen Lebens, heute ein stiller Ort voller Erinnerung.Wir sprechen über Roths Roman Radetzkymarsch, ein melancholisches Epos über den Aufstieg und Niedergang der Familie Trotta – und zugleich über den Zerfall der Habsburger Monarchie. Was bedeutet Treue in einer Welt, die zerfällt? Und warum beginnt dieser „Marsch der Erinnerung“ ausgerechnet in einem Ort wie Brody?Außerdem werfen wir einen Blick auf Galizien, das habsburgische Vielvölkerland, das als „Flickenteppich der Kulturen“ zwischen Moderne und Rückständigkeit schwankte. Was war das für eine Region, in der Juden, Polen, Ukrainer, Deutsche und Armenier Tür an Tür lebten – und was ist davon geblieben?Mit musikalischen Einschüben, historischen Zitaten und tiefgründigen Gesprächen zwischen Thomas Krug und Markus Knapp nähern wir uns einer Welt, die vielleicht vergangen ist – aber noch lange nicht vergessen.
Sparheldin Podcast - Sparen. Investieren. Vermögen aufbauen.
In dieser Episode erzählt Sabine, eine Sparheldin Kundin, wie sie ihren finanziellen Flickenteppich aufgeräumt und ihr Geld endlich für sich arbeiten lässt. Nach einem gut bezahlten Jobwechsel mit Gehaltseinbußen stellte sie ihre Finanzstrategie komplett um – mit durchschlagendem Erfolg. Sie spricht über die wichtigsten Schritte auf ihrem Weg, von der Bestandsaufnahme über das Aufräumen unrentabler Verträge bis hin zur strategischen Geldanlage. Sabine verrät, wie sie in nur einem Jahr 13.000 € aufbaute und gleichzeitig ihre finanzielle Gelassenheit fand. Besonders spannend: Ihr neuer Blick auf Geld und das Prinzip, jedem Euro eine Aufgabe zu geben. Dabei setzt sie auf ein durchdachtes Mehrkontenmodell, kluge Investments und einen bewussten Umgang mit ihren Ausgaben. Auch das Mentoring spielte eine große Rolle – ohne es, sagt sie, hätte sie "den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen". Heute kann sie selbstbewusst sagen: „Ich habe genug – und es wächst weiter!“. Lass dich inspirieren und erfahre, wie du mit Strategie, Wissen und den richtigen Entscheidungen deine eigene finanzielle Zukunft gestaltest.
In dieser Folge von Gedankenrevolution – Wenn Mindset allein nicht reicht nimmt dich Gudrun Schönhofer mit auf eine faszinierende Reise durch Geschichte, Symbolik und Geopolitik. Im Mittelpunkt steht die allegorische Karte Europa Regina aus dem Jahr 1534 – eine Darstellung Europas als gekrönte Königin, die mehr war als nur ein kunstvolles Bild: Sie war ein geopolitisches Manifest. Gudrun beleuchtet, was diese historische Karte über den Traum eines geeinten Europas verrät, welche Ängste und Machtansprüche sie verbirgt und wie überraschend aktuell diese Gedanken im Kontext heutiger Weltpolitik – insbesondere im Verhältnis zu Russland – noch sind.
Für die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für E-LKWs in den kommenden Jahren essentiell wichtig. Deshalb ist heute Johannes Pallasch, der Leiter und Sprecher der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, bei uns zu Gast im BVL Podcast und spricht mit unserem Host Boris Felgendreher unter anderem über folgende Themen: Rolle der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur: - Unterstützung der Transformation, Zusammenarbeit mit Unternehmen & Behörden. Aktuelle Lage & politische Vorgaben: - Kein Aufschub bei Klimazielen. Unternehmen müssen frühzeitig handeln. Herausforderung Ladeinfrastruktur: - Langstreckenladen als größte Baustelle, Autobahnraststätten spielen eine neue Schlüsselrolle. Netzanschlüsse & Bürokratie: - Lange Wartezeiten, kein Prioritätensystem, regionaler Flickenteppich, zu wenig Personal. Lösungen für Unternehmen: - Frühzeitige Planung, Netzkapazitäten sichern, Kombination mit PV-Anlagen & Speichern. Wirtschaftlichkeit: - Nicht überdimensionieren, Kosten durch intelligente Software & Lastmanagement optimieren. Ladeinfrastruktur an Autobahnen: - 354 Standorte geplant, Skalierung nach Bedarf, Fokus auf faire Preise & Wettbewerb. Zukunft & Digitalisierung: - Software-Integration & dynamische Strompreise als Schlüssel, enge Zusammenarbeit aller Akteure nötig. Hilfreiche Links: NOW: https://www.now-gmbh.de/ Leitfaden "Einfach E-LKW laden - Die User Journey an öffentlichen Ladestationen jetzt und 2030": https://nationale-leitstelle.de/wp-content/uploads/2023/06/UserJourney_Einfach-E-LKW-laden.pdf Johannes Pallasch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-pallasch-13475b64/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ BVL: https://www.bvl.de/ BVL Themenkreis Nachhaltig gestalten: https://www.bvl.de/themenkreise/nachhaltig-gestalten
Deutschland wie wir es heute kennen gab es im 19. Jahrhundert noch nicht. Es war ein historisch gewachsener Flickenteppich vieler kleiner Gebiete, die zusammengefügt würden. Wie das geschah, darum geht es heute! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschland ist dabei, den Krieg zu verlieren, als Richard Strauss Oper "Die Liebe der Danae" uraufgeführt werden soll. Zugrunde liegt dem Stück ein Libretto, das an einen Flickenteppich erinnert: Zwei Mythen wurden verwoben, von Hugo von Hoffmannstahl stammt die Geschichte und vier Librettisten hatten dann noch ihre klebrigen Finger im Spiel. Es kommt jedoch nur zur Generalprobe der Danae bei den Salzburger Festspielen. Das versuchte Hitlerattentat und die Erklärung des "totalen Krieges" verhindern eine Uraufführung, die erst 1952 stattfinden wird. Der Krieg: bekanntermaßen verloren und Strauss bereits tot. Die Bayerische Staatsoper zeigt "Die Liebe der Danae" - mit Stars wie dem österreichischen Tenor Andreas Schager oder dem nicht nur in München bestens bekannten Regisseur Claus Guth. Ein Vorbericht von Sylvia Schreiber.
In Österreich sind die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos gescheitert. Zuvor hatten die Parteispitzen am Donnerstag bis spät abends verhandelt. Woran scheiterten die Verhandlungen? Weitere Themen: Abfall auf den Boden werfen, das ist verboten. Über die Höhe der Bussen für sogenanntes Littering herrscht allerdings ein Flickenteppich unter den Kantonen. Haben höhere Bussen tatsächlich eine abschreckende Wirkung? Griechenland verzeichnet deutlich mehr Verkehrstote pro Jahr als der europäische Durchschnitt. Damit die griechischen Strassen sicherer werden, will die Regierung eine neue Verkehrsordnung zur Abstimmung bringen. Vorgesehen sind unter anderem niedrigere Tempolimits und höhere Strafen.
Ottersbach, Niklas www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
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Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
Etwas mehr als vier Jahre ist es nun her, dass wir mit der Covid19-Pandemie konfrontiert waren, Jens Spahn zum Krisen-Minister wurde und plötzlich Virologen und Epidemiologen sich tagtäglich als Protagonisten in Pressekonferenzen und Talkshows wiederfanden. Die Zeit war geprägt von einer Achterbahnfahrt aus Restriktionen und Lockerungen – in einem föderalen Flickenteppich mit einem Wettstreit der Ministerpräsidenten. Die resultierende gesellschaftliche Spaltung sitzt tief und obwohl die Politik die Pandemie im Frühjahr 2023 offiziell für beendet erklärt hat, bleiben Enttäuschungen, Vorwürfe und Verschwörungstheorien. Auch wenn viele Bürger diese Erlebnisse gerne vergessen wollen und neue Krisen die Tagesordnung bestimmen, so ist doch klar, dass eine Aufarbeitung nicht nur aussteht, sondern wertvoll für die Gesellschaft wäre. Der heutige Gesundheitsminister Karl Lauterbach bekräftigt dies und sieht das Parlament auf dem Fahrersitz, nicht die Bundesregierung. Sein Vorgänger Spahn hat dagegen seine ambivalente Rolle, vor allem das milliardenschwere Maskendebakel, anscheinend schon vollumfänglich verdrängt und tritt heute als forscher Oppositions-Pitbull auf. In dieser Gemengelage, in der eine proaktive parlamentarische Aufarbeitung -auch um für die Zukunft zu lernen und besser zu werden- noch nicht wirklich in Sicht ist, tauchen umfänglich geschwärzte Akten des Robert-Koch-Instituts auf. Eingeklagt nach dem Informationsfreiheitsgesetz von einem eher unbekannten Onlinemedium und sogleich Steilvorlage für alle Kritiker der damaligen Coronapolitik. Diese Kritiker wiederum sind heterogener als Impfgegner und Querdenker. Es gibt für jede der damaligen Maßnahmen gleich mehrere Seiten der Medaille, Befürworter und Kritiker. In allen Schattierungen. Und auch diejenigen, die anerkennen, dass in der Ausnahmesituation Politik und Wissenschaft ihre Rolle finden mussten, Fehler passieren können und jeder sein Bestes versucht hat, sind interessiert daran zu erfahren, wie damals in den Gremien diskutiert wurde. Karl Lauterbach hat das RKI formell für die Schwärzungen in Schutz genommen, verspricht aber zeitnah eine deutlich entschwärztere Variante. Es gilt kein weiteres Vertrauen aufs Spiel zu setzen und nicht wieder in eine Defensive zu geraten. Egal, ob die Akten wirklich zum Skandal dienen oder sich die Verdachtsmomente der Kritiker als Luftnummer entpuppen. Blockieren und Wegducken ist keine gute Idee.
Viele fordern: Schulpolitik müsse zentralisiert werden, der föderale "Flickenteppich" sei ineffizient, die Abschlüsse nicht vergleichbar. Der Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda hält dagegen: Der Föderalismus hat viele Vorteile, denn im Idealfall lernen die Länder voneinander, die besten Erfahrungen setzen sich durch. Doch in der Praxis funktioniert das nicht. Die Kultusministerkonferenz (KMK) – das Gremium, das den Austausch organisiert – ist viel zu unübersichtlich und muss dringend reformiert werden. Jan-Martin Wiarda macht im Gespräch mit Bob Blume dazu viele konkrete Vorschläge. Jan-Martin Wiarda schreibt als freier Journalist für verschiedene Zeitungen. Im Berliner Tagesspiegel hat er eine eigene Kolumne. Mehr zu Jan-Martin Wiarda Blog von Jan-Martin Wiarda: https://www.jmwiarda.de/blog/ Tagesspiegel-Kolumne: Wiarda will's wissen: https://www.tagesspiegel.de/kolumnen/wiarda-wills-wissen Erwähnte Studien und Webseiten Prognos-Bericht: Evaluation der Kultusministerkonferenz: https://www.prognos.com/de/projekt/evaluation-kultusministerkonferenz table media: https://table.media/bildung/ SWK: Empfehlungen zum Umgang mit dem akuten Lehrkräftemangel: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/KMK/SWK/2023/SWK-2023-Stellungnahme_Lehrkraeftemangel.pdf IQB Bildungstrends: https://www.iqb.hu-berlin.de/bt
Wer überträgt wann welches Spiel? Die TV-Übertragung der Bundesliga ist ein Flickenteppich. Das soll sich mit der neuen DFL-Rechtevergabe ändern. Auf was müssen sich Fans einstellen? Braucht es künftig wieder nur ein Abo? Muss die Sportschau um ihren Sendeplatz bangen? Das beantwortet kicker-Experte Benjamin Hofmann. Die News: Der Deadline-Day in der Bundesliga. Dahoud, Vertessen, Zaragoza: Wer kommt, wer geht, was sind die heißesten Transfers?
Was Wahlergebnisse angeht, gleicht Dresden einem Flickenteppich: in der Mitte rot und grün, außen schwarz und blau, dazwischen gelben Flecken. Gespräche in den Stadtteilen zeigen die Beweggründe - und was von der Landtagswahl 2024 zu erwarten ist.Moritz, Alexanderwww.deutschlandfunk.de, Dlf-MagazinDirekter Link zur Audiodatei
In manchen Bundesländern dürfen 16- und 17-Jährige ihre kommunalen Parlamente mitwählen. In anderen auch ihre Landtage. In fünf weiteren Bundesländern gilt: Gewählt wird erst mit 18. Beim Wahlalter ist Deutschland ein Flickenteppich, analysiert Politikwissenschaftler Arndt Leininger. Arndt Leininger hat an der Technischen Universität Chemnitz die Juniorprofessur "Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden" inne. Am 6. Februar 2023 hat er den Vortrag mit dem Titel "Wählen ab 16 – Empirische Perspektiven zur Debatte um die Absenkung des Wahlalters" dort als seine Antrittsvorlesung gehalten. **********Schlagworte: #Wahlrecht #Wahlalter #vote16 #Demokratie #WehrhafteDemokratie #WahlBayern #WahlHessen #Denkfabrik2023**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:04:36 - Beginn Vortrag Arndt Leininger00:35:19 - Interview mit Arndt Leininger**********Quellen aus der Folge:Deutscher Bundestag - Wahlalter bei Europawahl auf 16 Jahre abgesenktMehr Wählen wagen? Ungleichheiten beim "Wählen ab 16" und ihre FolgenWählen ab 16 - Empirische Perspektiven zur Debatte um eine Absenkung des Wahlalters**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Generationengerechtigkeit: Was für ein Wahlrecht für Jugendliche sprichtGenerationengerechtigkeit: Ältere leben auf Kosten der JungenPolitik des Unangenehmen: Demokratie als Zumutung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Avenir Suisse bezweifelt flankierende Massnahmen, lebenslange Haftstrafen nach MH17-Abschuss, Flickenteppich bei der Abnahmevergütung von Solarstrom, FTX-Pleite erschüttert die Krypto-Welt, lebenslange Haftstrafen nach MH17-Abschuss, Schweiz: Bio boomt, Bio-Läden lahmen
Es sei richtig, dass Bayern jetzt zusammen mit anderen Bundesländern die Corona-Isolationspflicht beende, kommentiert Michael Watzke. Weitere Bundesländer sollten sich baldmöglichst anschließen, damit kein Flickenteppich entstehe.Ein Kommentar von Michael Watzkewww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Der Bundestag hat das Infektionsschutzgesetz beschlossen. Prof. Kekulé hat kritische Anmerkungen. Für den Herbest empfiehlt er Masken in Nah- und Fernverkehr - an Schulen nicht. Und: Der Totimpfstoff Valneva ist da.
Dem Kompromiss von SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach und FDP-Justizminister Marco Buschmann zum neuen Infektionsschutzgesetz applaudieren weder Team Vorsicht noch vom Team Freiheit. Die einen erzürnt, dass sich der Bund im Corona-Herbst weitgehend zurückziehen die Länder über die Corona-Regeln entscheiden lassen wird. Die anderen erzürnt, dass die Maskenpflicht im Herbst wohl auch in Restaurants und bei Großveranstaltungen diejenigen begleiten könnte, die weder kurzfristig geimpft oder genesen oder noch kurzfristiger getestet sind. Ist das die Rückkehr zu den drei G: geimpft, genesen, getestet oder wird sich 4G durchsetzen, wobei das vierte G für “geschützt durch Maske” steht? Bekommt die Eigenverantwortung jetzt Priorität oder doch die Einheitlichkeit über die Grenzen der Bundesländer hinweg? Können die neuen, möglicherweise von Bundesland zu Bundesland verschiedenen, Corona-Regeln überhaupt verständlich kommuniziert und dann auch kontrolliert werden? Über diese und weitere Fragen diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Im Interview der Woche dazu: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Die weiteren Themen Es war nicht nur der seltsamste Auftritt von Kanzler Olaf Scholz in dieser Woche, sondern wohl seiner ganzen bisherigen politischen Laufbahn. Der Regierungschef lässt sich vor einer Turbine fotografieren, die in ganz Europa womöglich bald bekannter ist als er selbst. Mit dem Termin im Siemens-Werk in Mühlheim a.d. Ruhr will der Kanzler zeigen, wie Europa bei den Gaslieferungen von Wladimir Putin mit vorgeschobenen Argumenten in die Zange genommen wird. Warum Scholz Auftritt aber misslungen ist und zurecht auch Spott geerntet hat, analysieren die Bröcker und Repinski ebenfalls in diesem Podcast. Außerdem: Cancel Culture unter Konservativen: Wie sich CDU-Chef Friedrich Merz und US-Senator Lindsey Graham nicht trafen. Missmut unter Sozialdemokraten: Warum sich die 49 jungen Abgeordneten in der SPD-Bundestagsfraktion weit weniger grün sind als sie selbst kurz nach der Wahl selbst geglaubt haben. Politische Sommerpause unter neuem Motto: Stil statt Klamauk. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Fabienne Kinzelmann, Korrespondentin Schweizer Handelszeitung.