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Folge 68 – Wieder alles neu, macht der Kinderbuchmai! Welche Superkraft hat Einhorn Oktober? Wo ist Gustav Giftzahn? Und bekommt man von zu viel Fernsehen tatsächlich viereckige Augen? Die Antworten auf diese Fragen kennen Katja, Luisa und Martina. Denn in dieser Folge ist vom humorvollen Bilderbuch bis hin zum dystopischen Jugendroman wirklich für alle etwas dabei. Ihr erreicht uns per Mail: podcast.msb@muenchen.de - Wir freuen uns über Anregungen, Meinungen und Lesetipps. Viel Spaß beim Anhören! Vorgestellte Titel: ab 00:58: „Rene & Grimfuß in: Das Café am Ende des Waldes“ geschrieben und illustriert von Mikey Please, aus dem Englischen übersetzt von Kai Lüftner, Coppenrath, 52 Seiten, ab 4 Jahren ab 05:16: „Ein Einhorn namens Oktober“ von Maria Höck, illustriert von Juliana Kralik, arsEdition, 32 Seiten, ab 4 Jahren ab 08:43: „MANGA-Biografien“ illustriert von Natsumi Mukai, Übersetzung aus dem Japanischen von Timo Jankowski, Ullmann Verlag, ab 9 Jahren ab 13:27: „Wo ist Gustav Giftzahn?“ von Charley Rabbit, aus dem Englischen übersetzt von Ulrich Thiele, Karibu Verlag, 240 Seiten, ab 8 Jahren ab 17:46: „Happy Head“ von Josh Silver, aus dem Englischen übersetzt von Jessika Komina und Sandra Knuffinke, Magellan Verlag, 412 Seiten, ab 14 Jahren ab 26:50: „Körperquatsch mit Soße : absurde Körperweisheiten und was an ihnen dran ist“ von Johanna Klement, illustriert von Tine Schulz, Fischer Sauerländer Verlag, 40 Seiten, ab 8 Jahren Alle Titel können bei uns entliehen werden: bit.ly/msb_Katalog
Vom Glarnerland nach Japan: Noah gibt ein Interview im japanischen Staatsfernsehen und spricht über unsere Schokoladenkultur. Ausserdem: Nico, der Echsenfreund – und getunte E-Scooter.Viel Spass, XOXO------Podcast-Partner: Birra Moretti
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Der Begriff Kodo stammt aus dem Japanischen und könnte mit „Herzschlag“ übersetzt werden. Kodo steht für das Design aktueller Modelle von Mazda. Der Begriff war im Zusammenhang mit Automobilen in den 1960er Jahren sicherlich nicht bekannt, Design als solches hatte aber schon ein legendäres Mazda-Fahrzeug aus diesem Jahrzehnt! Der Mazda Luce. Darum geht es diesmal!Ihnen wird sicherlich aufgefallen sein, dass wir hier praktisch nie über Mazda sprechen, obwohl das Unternehmen durchaus attraktive Fahrzeuge baut. Der Grund ist ganz einfach. Üblicherweise laden Autohersteller uns Motorjournalisten zu so genannten Fahrveranstaltungen ein oder stellen uns Testfahrzeuge zur Verfügung. Da Mazda bei uns seit Jahren weder das eine, noch das andere tut, können wir natürlich nichts zu den aktuellen Fahrzeugen sagen. Es spricht aber nichts dagegen, mal einen Blick in die Geschichte zu werfen – dieses Auto müssen wir nicht fahren, es wird jetzt 60 Jahre alt. Der Mazda Luce. Vom Luce …Mazda spricht beim Luce von einer Exzellenz in avantgardistischer Ästhetik und Technik, die bis ins Jahr 1966 zurückreicht: Damals definierte der Mazda Luce als erste japanische Mittelklasse Designtrends, die Geschichte schrieben. Zugegebenermaßen erinnert mich der Mazda Luce an ein Fahrzeug aus Bella Italia, das ebenfalls in den 1960er Jahren gebaut wurde, was aber nichts an der gelungenen Optik des Luce ändert. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
In Folge 390 von Rolling Sushi geht es um das Chaos und den Unmut wegen der Neuwahlen, autonome Busse, Convenience-Stores gegen Ausländerpolitik, das Urteil gegen Abe-Attentäter, sterbende Kabuki-Tradition, manipulierte Videos aus China, wie KI japanischen Künstlern schadet, härtere Zeiten für Einwanderer, eine skurrile Steintreppe und Anwälte bei Polizeiverhören. +Monatsvorschau für Februar.
Iwakura-Mission, so der Name einer Reise von 1871 bis 1873 unter der Leitung von Iwakura Tomomi:
Kei bricht aus der japanischen Leistungsgesellschaft aus und lebt als „freier Mensch“ in Kyoto zwischen Traum und Realität. Von Andreas Hartmann www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Kei bricht aus der japanischen Leistungsgesellschaft aus und lebt als „freier Mensch“ in Kyoto zwischen Traum und Realität. Von Andreas Hartmann www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Die neue japanische Premierministerin Takaichi schlägt hohe Wellen. Sie sagte Anfang November den Mitgliedern der Diet, dem japanischen Parlament, dass ein militärischer Konflikt um Taiwan als Bedrohung für die Existenz Japans angesehen werden könnte, was „kollektive Selbstverteidigung“ ermöglichen würde. Damit könnte sich Tokio an der Seite von US-Streitkräften an militärischen Aktionen gegen China beteiligen. VonWeiterlesen
Es gibt wie in jeder anderen Sprache auch im Japanischen viele Floskeln, mit denen Menschen ihren Alltag bestreiten: Konnichiwa - Guten Tag - werden auch die meisten Westler kennen. Dann gibt es noch Genki? - Wie geht es dir?. Genki desu - Mir geht es gut. Und Ohayo - Guten Morgen, titelgebend für Yasujirō Ozus Film aus dem Jahr 1959. In diesem beschließen die beiden Kinder Minoru und Isamu, dass sie genug von der floskelhaften Welt der Erwachsenen haben. Der Grund: Zum einen will ihnen ihre Mutter keinen Fernseher kaufen, zum anderen wurden sie von ihrem Vater barsch zurechtgewiesen, dass sie als Kinder viel zu viel reden würden. Dabei sind es doch die Erwachsenen, die ständig irgendwelchen bedeutungslosen Mist quatschen. Und so dann auch die folgerichtige Reaktion der beiden Brüder: Eiskaltes Schweigen: Egal ob sie von der Nachbarin gegrüßt oder in der Schule etwas gefragt werden. Dass sie damit durchaus einen Punkt und die Erwachsenen wirklich einen an der Waffel haben könnten, offenbart sich in den kleinen und größeren Subplots dieses Films: Die Nachbarinnen lästern kräftig übereinander. Eine Kleinigkeit wie das von einer schusseligen alten Dame verlegte Geld des Frauenvereins kann eine ganze Kaskade von Missverständnissen nach sich ziehen. Zwei windigen Vertretern gelingt es mit einem dreisten Geschäftsmodell die Anwohner der Vororts über den Tisch zu ziehen, eine Hausfrau hält die Flatulenzen ihres Gatten für Gesprächsangebote und der Englischlehrer und die Tante der beiden Protagonisten sind so in ihren höflichen Floskeln gefangen, dass sie nicht erkennen, dass sie eigentlich Soulmates sind. Yasujirō Ozu - einer der angesehensten und einflussreichsten Regisseure Japans - ist eigentlich für seine schweren Melodramen bekannt. Hier schaut er auf die Gesellschaft des japanischen Wirtschaftswunders mit viel Herzenswärme, Augenzwinkern und Humor: Inklusive zahlloser Fart Jokes. Johannes, haben Minoru und Isamu Recht? Quatschen wir Erwachsenen wirklich zu viel und vor allem mit zu vielen Floskeln?
Rezension lesenMieko KawakamiDas gelbe Hausa. d. Japanischen von Katja BussonDuMont Buchverlag, Köln 2025bei amazonbei Thalia
Zum ersten Mal wurde eine Frau – Sanae Takaichi – Premierministerin Japans. Ihr politischer Aufstieg hat wenig mit dem Werdegang weiblicher Führungskräfte in der EU gemeinsam. "Taliban-san", wie Takaichi von ihren Kollegen wegen ihrer Radikalität und Härte genannt wird, hat vieles selbst erreicht, weshalb sie für ihre Gegner umso gefährlicher ist. Von Dmitri Bawyrin
Schmitz, Rudolf www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Auch heute treffen sich die gediegenen Süßgetränkekenner Maurus, Hari und Paul wieder am verrauchten Stammtisch einer japanischen Vorstadtkneipe und plaudern stundenlang über öffentlichen Durchfall und versunkende Brillen im tiefen Blau des japanischen Ozeans. In diesem Sinne "新しいエピソードを楽しんでください" (Viel Spaß mit der neuen Folge!) Hardcore Harald (Ben) auf Instagram: https://www.instagram.com/haribot_xploring Unser Whatsapp-Kanal für Behind the Scenes & Infos zum Podcast: https://whatsapp.com/channel/0029VaQobrVJf05ih8YXIH1r Ihr wollt uns ein Paket schicken, was wir LIVE im Podcast aufmachen? Kein Problem, sendet es einfach an folgende Adresse: DHL Packstation 103 Postnummer 808192772 Chaausseestraße 60 16515 Oranienburg Deutschland Vielen Dank im Voraus und wir sind schon sehr gespannt drauf! =) Folgt uns auf Instagram: Paul: http://www.instagram.com/_pjadventure_ Marcel: http://www.instagram.com/marcelhistory_pictures LDA-Podcast: http://www.instagram.com/lda_podcast/ Unsere LDA-Playlist auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/1oeYsxy9MPL9yeKKI7qvsA?si=6OqNh8f4R7aWjKV--R
In diesem Podcast spricht Dr. Juliane Weber, Direktorin der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, über die Ausstellung „Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR“. In der Ausstellung wird erstmals die Geschichte der Meissener Porzellanmanufaktur nach dem 2. Weltkrieg und in der DDR beleuchtet. Dieser Podcast ist Teil einer Serie mit Ausstellungstipps, in denen die Kulturstiftung der Länder die von ihr geförderten Ausstellungen vorstellt.
Einmal Philippinen, einmal Japan. Der Literaturstammtisch bricht in den fernen Osten auf und bespricht Bücher von Karl-Heinz Ott und Mieko Kawakami, die entweder im fernen Osten spielen oder von dort stammen. Karl-Heinz Ott schickt in seinem neuen Roman zwei deutsche Paare nach Luzon, auf die Hauptinsel der Philippinen. Dort geht es aber nicht darum, Ferien zu machen. Sondern darum, gesund zu werden. Einer der jeweiligen Partner ist schwer krank. Die junge Frau Rikka leidet an Krebs. Und auch Bock, ein egozentrischer Theaterregisseur, gilt als unheilbar. Unheilbar? Das wollen weder Rikka noch Bock hinnehmen. SRF-Literaturredaktorin Katja Schönherr lobt Otts Roman «Die Heilung von Luzon» als meisterhaftes Kammerspiel auf tropischem Territorium. Die japanische Schriftstellerin Mieko Kawakami erzählt in ihrem neuen Roman die Geschichte eines Mädchens namens Hana Ito. Hana bricht die Schule ab, arbeitet in einer Bar und gerät in zwielichtige Gesellschaft. Jahre später wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert: In einem Artikel liest sie, dass ihre damalige Bar-Chefin wegen Nötigung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung vor Gericht steht. Hat sich nicht Ähnliches bereits vor 20 Jahren zugetragen? Literaturredaktorin Annette König stellt das Buch am Literaturstammtisch vor. Buchhinweise: Karl-Heinz Ott: Die Heilung von Luzon. 336 Seiten. Hanser, 2025. Mieko Kawakami. Das gelbe Haus. Aus dem Japanischen von Katja Busson. 528 Seiten. DuMont, 2025. Max Goldt. Aber?. 160 Seiten. dtv, 2025.
Heute Abend steht der zunehmende Mond tief über dem Südhorizont. Als er Anfang Mai in dieser Phase war, stürzte die japanische Raumsonde Hakuto-R ins Mare Frigoris. Es war der zweite Mond-Fehlschlag für das japanische Privatunternehmen ispace. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Kürzlich stolperte ich über diese Liste mit "Fünf Must-Read Büchern" und diesmal ging es um "Science Fiction, empfohlen von Wissenschaftlern". Nerd, der ich bin, hatte ich vier davon schon gelesen und irgendetwas bewog mich dazu, mich der Lobpreisungen der Anne Findeisen zu erinnern und, obwohl bisher enttäuscht, sagte ich mir, gehen wir also nochmal in einen Kazuo Ishiguro rein, ich meine, der Mann ist Literaturnobelpreisträger. Der Name des empfohlenen Werkes: "Klara und die Sonne".Wie es sich (für mich) gehört, ohne das Lesen von Klappentexten, Einführungen oder gar Rezensionen, wusste ich nicht im Ansatz, worum es geht, doch mit ein bisschen Detektei war bald klar, "KF"s, wie die zunächst hauptsächlich handelnden Personen genannt werden, sind keine solche - es sind Künstliche Freunde, in einem Spezialgeschäft zum Kauf angebotene Androiden, gedacht als Begleiter für die Kinder reicher, wohlangesehener, berufstätiger Menschen.Wir verstehen, das Konzept der KFs muss eingeführt werden, wir lernen zwei Exemplare kennen, die eine etwas dumm und desinteressiert, die andere, Klara die künftige Hauptheldin, hyperaufmerksam und ungewöhnlich intelligent, wir sehen die Welt durch ihre Augen, ein enger Straßenausschnitt, ein Hochhaus, eine Baumaschine; aber die vierte Beschreibung des beschränkten Ausschnittes einer Straßenszenerie aus der Sicht der künstlich freundlichen Schaufensterpuppen ist nicht interessanter als die dritte. Wann geht's nun endlich los?Schlussendlich, ein paar dutzend Seiten im Buch, wird KF Klara gekauft, von der Mutter von Josie und es kommt leicht Fahrt in die Geschichte und damit wir hier nicht ins Spoilertrauma geraten, lassen wir diese im Buch geschehen und nicht in der Rezension und kommen zur viel, viel interessanteren Frage:Ist Herr Falschgold ein Zoni aus dem literarischen Hinterland?Man muss nicht jeden Literaturnobelpreisträger kennen und schon gar nicht jedes Preisträger Biografie studieren, aber man kann schon wissen, dass nicht jeder Schriftsteller mit einem japanischen Namen aus Japan kommt, point in case, Kazuo Ishiguro. Der wuchs in England auf und schreibt schon immer auf Englisch, was die Frage des Herrn FG nach der Ursache der seltsam schlechten Übersetzung des Romans aus dem Japanischen zunächst in eine herrlich peinliche Richtung führte. Das diskutierte er gottlob mit sich selbst und seinen verschiedenen Suchmaschinen- und AI-Chatbot-Abonnements, die ihm, wie sich das für derlei Geräte in 2025, wie für die KFs im Buch, gehört, zunächst in allen seinen Meinungen und Vorurteilen bestätigten: Ja, sagte Claude, im Japanischen gibt man Kleidungsstücken gerne einmal Eigenschaften wie "hochgestellt", was ja eher den Träger charakterisiert und das ist zweifellos schwer übersetzbar, ergo, so die KI, ein "hochgestellter Anzug" sollte nicht so genannt werden! Dass es im Deutschen die durchaus gebräuchliche Bezeichnung "vornehm", zum Beispiel bei einem Kostüm gibt, kam weder der LLM noch dem Rezensenten in den Sinn, das hätte ja die Grundannahme in Frage gestellt.Was nichts an der Tatsache ändert, dass ich mit der deutschen Übersetzung, vermeintlich aus dem Japanischen, überhaupt nicht zu Rande gekommen bin. Ja, ich schob es auf die Inkompatibilität des Japanischen zu westlichen Sprachen und hatte mich aufgrund dieser Annahme bewusst entschlossen, die deutsche Übersetzung zu lesen - warum soll man ein Buch sprachlich zweimal verschieben, einmal von der Übersetzerin und ein zweites Mal im Kopf? Aber so unlesbar war das Werk, dass ich denn doch mal die englische Version holte, um zu schauen, ob dort besser gearbeitet wurde und stoße dann auf die offensichtliche Information, dass "Barbara Schaden[..] den Roman "Klara und die Sonne" von Kazuo Ishiguro aus der englischen Sprache ins Deutsche übersetzt…" hat.Ok, da wird vieles klarer, denn das starre Subjekt-Prädikat-Objekt des Englischen und die generelle Abneigung dem Schachtelsatz gegenüber machen das vermeintlich japaneske Stakkato der Sätze erklärbarer und wenn man die dann genauso fantasielos und ohne Rücksicht auf Wortwiederholungen ins Deutsche prügelt, kommt das raus, was der Leser der deutschen Übersetzung von "Klara und die Sonne" durchleiden muss: Starre, unnatürliche Formulierungen, die grammatikalisch sicher richtig sind, aber so im Deutschen nicht gesprochen werden. Denn Kazuo Ishiguro schreibt ein seltsames Englisch. Zumindest in "Klara und die Sonne". Er scheut die Wiederholung nicht, er schreibt der Sonne ein Geschlecht zu, was im Englischen möglich, aber höchst ungewöhnlich ist (und für deutsche Ohren umso mehr, als dass diese im Englischen männlich beartikelt wird). Es werden angesprochene Personen im Satz in die dritte Person gesetzt, es werden ausgedachte Eigennamen eingeführt und bleiben unerklärt.Nachdem es mir ein paar Tage auf der Zunge lag und im Hinterkopf hin- und herschepperte, kam ich dann drauf, an welches Buch mich das Ganze erinnert: An das letztens hier besprochene "Narrenschiff" von Christoph Hein. Ok, "recency bias" heißt das in der Fachsprache, es gibt sicher bessere Beispiele, aber die Beschreibungen der Welt von Klara und ihrer Sonne sind für mich als, vielleicht hinterwäldlerischen Zoni, so steif und formalistisch, so unverständlich wie für einen Wessi die Nomenklatura, die Begriffe, die Namen in der DDR. Und während ich bei Christoph Hein die "Kunstsprache" SED-Deutsch verteidigt habe, oder wenigstens zu "Kunst" erklärt, tu ich mich hier schwer. Ja, Kazuo Ishiguro will uns eine Welt nahebringen, in der künstliche Helfer genetisch verbesserte Kinder in einer streng hierarchischen Gesellschaft betreuen und dass diese künstlichen Helfer nicht den größten intellektuellen Spielraum und -willen haben, will vermittelt sein. Es ist ein wenig wie die Erzählung einer Welt aus der Sicht und mit der Sprache eines Kindes. Kann man machen, aber mir verdirbt das den Lesegenuss.Wie angedeutet, besonders unverständlich im zweifachen Sinne sind die Eigennamen. Da gibt es Bürogebäude, Baumaschinen, Universitäten, die ausgedacht sind, aber real sein könnten, so real, dass man sie kurz googelt und merkt, dass Ishiguro das auch getan und englisch klingende Namen solange variiert hat, bis er keine Ergebnisse mehr gefunden hat. Ok, kann man machen. Aber dann sollte man doch irgendeinen Hinweis hinterlassen, was diese "Atlas Brookings” Uni darstellen soll, in die ein Nebenheld aufgenommen werden möchte: ist es eher Oxford oder Berkeley, Yale oder Stanford. Genau die gleiche Frage stellt sich, wenn ein Gebäude zehnmal im Buch erwähnt wird, sodass man als Leser denken muss, dass das irgendwie wichtig wäre. Aber nichts wird erklärt, kein Kontext nirgendwo.Ich habe am Ende sogar gecheckt, ob "Klara und die Sonne" vielleicht Teil einer Buchreihe ist, wo man voraussetzen kann, dass die Leserin weiß, was die Eigennamen bedeuten. Nein, ist es nicht, es wird einfach nicht erklärt und man liest als Leser immer ahnungsloser durch einen Roman, der keinen Sinn ergibt. Das betrifft nicht nur Eigennamen. Auch die Verben "gehoben" und "ungehoben" ("lifted/unlifted" im Englischen) als Adjektiv für Kinder, bleiben bis weit nach der Hälfte des Romans unerklärt, was eine künstlerische Entscheidung ist, nur halt keine gute - speziell, wenn man das dann in einer Übersetzung liest und davon ausgehen muss, dass hier Sinn verloren gegangen ist.Dazu kommen fragwürdige Entscheidungen im Setting: Jede Fiktion braucht ein klein wenig Übersehen von Lücken in Konzeption oder Handlung, aber ein KI-gesteuerter Android in der Zukunft, der ein Telefon als solches nicht erkennt und es Rechteck nennt, ist ein bisschen viel verlangt. Mütter, Kinder, Väter schauen in ihre Rechtecke, Gartentore sind Bilderrahmen, harmlose Baumaschinen die Ursache globaler Umweltverschmutzung und so wird dann der Weg bereitet, dass der solarbetriebene Android die Sonne für einen Gott hält, dem es, wenn man ihm nur genug Opfer bringt, ein Leichtes ist, ein todsterbenskrankes Kind zu retten (sorry für den Spoiler). Klingt als Elevatorpitch irgendwie stimmig, nach 350 Seiten weiß man dann - leider nur als dieser.Dabei wäre das Ganze zu retten gewesen, die Story ist eine hervorragende Basis für philosophische Betrachtungen. Nicht nur über Künstliche Intelligenz und deren Servilität und dem Nach-dem-Mund-reden. Wie wir (viel zu spät) lernen, sind alle "gehobenen" Kinder genetisch verbessert, warum nimmt der Autor diesen Handlungsstrang nicht auf? Und es dienen in der Buchwelt Androiden nicht nur der Kinderbetreuung, sondern haben auch viele Menschen arbeitslos gemacht (wir lernen das buchstäblich in einem Nebensatz und hören nie wieder davon). Und man kann und muss über die Normalisierung unser aller Interaktionen mit künstlichen Intelligenzen sprechen, siehe oben, was, zugegeben, im Jahr 2020 noch kein etabliertes Phänomen war, aber, Kazuo Ishiguro schreibt hier Science Fiction, wie toll wäre es gewesen, wäre er darauf gekommen!All das passiert nicht, die Sprache ist anstrengend, die Story nicht inspiriert, der Tiefgang, er fehlt. Was uns leider zu einem harten Urteil führt: Man muss "Klara und die Sonne" weder wegen der Story noch der Sprache lesen und auch die philosophischen Ideen muss die Leserin leider in sich selbst finden und das geht einfacher draußen, unter der realen Sonne, solange sie noch scheint, als in ein Buch versunken, welches keine dieser Ideen aufnimmt.Sehr schade. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Ref.: Dr. Josef Bordat, Autor und Blogger, Berlin
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Dacia Maraini ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Italiens. Erst jetzt im hohen Alter erzählt sie von verstörenden Kinderjahren in einem japanischen Gefangenenlager im zweiten Weltkrieg. Von Corinne Orlowski.
Dacia Maraini ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Italiens. Erst jetzt im hohen Alter erzählt sie von verstörenden Kinderjahren in einem japanischen Gefangenenlager im zweiten Weltkrieg. Von Corinne Orlowski.
Zehntausende Schriftzeichen gibt es im Japanischen, diese Sprache lernt man ein Leben lang. So wie Übersetzerin Ursula Gräfe, die in Tokio die Kultur der Japaner kennenlernte und heute vor allem die Werke von Haruki Murakami ins Deutsche übersetzt. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Hörspielmeditation • Der rechte Fuß auf den linken Oberschenkel, die Wirbelsäule ganz senkrecht, die Augen nur einen Spalt geöffnet - für einen Anfänger ist es schwer, die Haltung der Zazen-Sitzmeditation längere Zeit durchzuhalten, ohne sich zu bewegen oder in Gedanken abzuschweifen. | Von Werner Penzel, Ikue Mori und Fred Frith | Mit Andrea Hörnke-Trieß | Originalton-Aufnahmen: Ayako Mogi | Zitate von Kodo Sawaki | aus dem Japanischen von Muho Nölke | Komposition: Ikue Mori, Fred Frith | Realisation: Werner Penzel | BR 2015
In Folge 352 von Rolling Sushi geht es um strenge Führerscheinregeln für Ausländer, Reisbetrug, Krankenversicherungen für Ausländer, eine höhere Ausreisesteuer, ein Gesetz gegen Missbrauch in Hostclubs, bargeldloses Bezahlen, ein neues Kultgetränk dank Makoto Shinkai, endlich Medienkompetenz in der Schule, den neuen Landwirtschaftsminister und noch weitere News.
Lill, Felix www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Stellt euch vor, ihr betretet ein Schlachtfeld und mit nur einem Schwerthieb könnt ihr gleich Hunderte von Soldaten besiegen. Ach, was sag ich: 500! 1000! Seht nur, wie sie im hohen Bogen davon fliegen, diese Narren!Der Begriff Musou (無双) stammt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „unschlagbar“ oder „unvergleichlich“. Das ist ein Subgenre von Actionspielen, das durch Massenschlachten mit Hunderten von Gegnern auf dem Bildschirm geprägt ist. Der Begründer dieser Gattung Spiel meldet sich jetzt mit Dynasty Warriors Origins zurück. Micha und Christian 'Kuro' Kurowski von GameTwo stellen im Podcast fest: Dieser neue Teil ist der Neustart, den die Serie gebraucht hat.Oh, und es ist ein wenig wie staubige Teppiche abklopfen. Was das zu bedeuten hat? Erfahrt mehr im Cast!Hinweis: Alle Folgen im Februar stehen allen Hörer*innen frei zur Verfügung. Wenn ihr mehr von Insert Moin auch im März und danach hören wollt, unterstützt uns auf Patreon oder Steady. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Herzschlag ist das ultimative Merkmal des menschlichen Lebens, sagt Christian Boltanski. Und um die Menschen zusammenzuführen, hat er Anfang der 2000er Jahre sein „Archives du Coeur“ aufgebaut. Ein „Archiv der Herzen“. Mehr als 80000 Herzschläge hat der französische Installationskünstler digital gesammelt. Aufbewahrt werden sie in einem kleinen Museum auf der Insel Teshima. Und dorthin ist SWR-Autorin Doris Maull gereist.
Mit Anfang 20 geht die Reisende und Schriftstellerin Michaela Vieser nach Japan. Später sucht sie nach einer Krebserkrankung nach einer neuen Perspektive auf das eigene Leben – und wird am Boden der Tiefsee fündig. Gesa Ufer und Michaela Vieser www.deutschlandfunkkultur.de, Plus Eins
Als Mikage ihre Großmutter verliert, ist sie vollkommen allein in der großen Wohnung. Nur in der Küche, wo sie das Brummen des Kühlschranks in den Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Aus ihrer Einsamkeit holt sie der gleichaltrige Blumenverkäufer Yûichi. Er schlägt ihr vor, zu ihm und seiner Transgender-Mutter Eriko zu ziehen, bis Mikage auf eigenen Beinen stehen kann. Doch die improvisierte Familie muss bald schon ihre eigenen tragischen Verluste verkraften. Nach dem gleichnamigen Roman von Banana Yoshimoto Aus dem Japanischen von Wolfgang E. Schlecht Mit: Antonia Holfelder | Margarete Salbach | Katy Karrenbauer | Ronald Spiess u. a. Hörspielbearbeitung: Sabine Grimkowski Regie: Antje Vowinckel
Hast Du auch schon mal Bonsai Bäume oder Pflanzen gesehen? Mich fasziniert es, wie sonst gewaltige, grosse Pflanzungen wie Bäume in einer so kleinen Form als lebendige Organismen existieren können. Dabei geht es - so habe ich gelesen - um mehr als nur um Gartenkust. Zwar kommt der Begriff aus dem Japanischen, aber ganz ursprünglich offenbar von dort aus dem Chinesischen. Nach altem chinesischen Verständnis ist ein Teil dieser Gartenkunst, eine Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in miniaturisierter Form darzustellen. Das finde ich interessant. Diese Tradition oder Kunst ist ja schon sehr alt. Und ich interpretiere damit auch der Wunsch nach dieser Harmonie vom Menschen mit seiner Umgebung. Obwohl es damals noch keine industriebedingte Klimakrise gab, war offenbar dort schon das Bewusstsein da: es ginge besser als es ist. Die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Sie ist in uns allen. Lässt Du sie zu und wie gehst Du mit ihr um? Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Offenbar war das eine Reaktion Pekings auf ein Treffen japanischer Abgeordneter mit führenden Politikern Taiwans. Das Regime beansprucht den überwiegenden Teil des Südchinesischen Meeres für sich. https://gjw.one/rnugfc
Lebensliebe Folge 114: Ikigai - Was wir von der "Japanischen Lebenskunst" lernen dürfen Die heutige Folge trägt uns zu Visionen im Leben. Hier kommt Ikigai ins Spiel. Eine Lebenskunst, die tief in der japanischen Kultur verankert ist. Was wir von Ihr lernen und mitnehmen dürfen, erfahrt ihr in der heutigen Folge. Viel Spass beim Zuhören! Wir hoffen Ihr könnt viel mitnehmen aus dieser Folge! --> Für alle, die unsere kommenden Projekte auf Patreaon supporten wollen: https://patreon.com/LebensliebePodcast?utm_medium=clipboard_copy&utm_source=copyLink&utm_campaign=creatorshare_creator&utm_content=join_link --> Buche jetzt eine kostenlose Online-Erstberatung bei Aaron Jurenka: https://aaronjurenka.com/buchung/ Liebe geht natürlich wie immer raus. ❤️❤️❤️ Viele spannende Erkenntnisse und bis nächste Woche Freitag 05:00 Uhr! --> hier gehts zu Aaron's neuem Podcast: Aaron Jurenka https://open.spotify.com/show/1iy7M1XXfoEZBE959npkQx Besuche meine Webseite für weitere Infos: https://aaronjurenka.com/ Folgt uns auf Instagram Aaron: https://www.instagram.com/aaronjurenka/?hl=de Dominik: https://www.instagram.com/domiollowain/?hl=de Weitere Infos findest du zu Dominiks Projekt: www.monestevole.com YouTube Aaron Jurenka Selbstheilung: https://youtube.com/@selbstheilung_durch_gedanken?feature=shared
Heute in unserem Japan-Podcast: Urteil gegen eine Manga-Piraten-Webseite, Phishing-Attacke auf Booking.com, steuerfreies Einkaufen in Japan ändert sich, Klage zur Benachrichtigung der Vollstreckung von Todesurteilen, Lachs-Fangrechte für Ainu eingeschränkt, Prozess wegen Racial Profiling und großer Ärger für Google.
Bericht eines angekündigten Todes aus Japan. Kunstvoll rhythmisiert, spartanisch in den Übersetzungen. Ohne unnötige Erklärungen. Ein Feature-Klassiker.
Mit welchem Trade habe ich 3 Millionen verdient? Wie ich diese Chance gefunden habe und wie du selbst auch solche Chancen finden und ergreifen kannst, erkläre ich dir im heutigen Podcast. Vereinbare jetzt dein kostenfreies Beratungsgespräch: https://jensrabe.de/Q1Termin24PC Tägliche Updates ab sofort auf https://aktienkannjeder.de ALLE Bücher von Jens Rabe: https://jensrabe.de/buecher Nur für kurze Zeit. Solange der Vorrat reicht. Schaut auf dem Instagram-Account von Jens vorbei: @jensrabe_official https://www.instagram.com/jensrabe_official Börsen-News https://jensrabe.de/Q1NewsletterYT24
Probst, Carstenwww.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Das Nō-Theater: Von Bertolt Brecht adaptiert – ansonsten ziemlich unbekannt bei uns. Kann ein Nicht-Japaner begreifen, was da auf der Bühne passiert? Ein Selbstversuch.
Drost, Maschawww.deutschlandfunk.de, Kultur heute
«Nach dem Coiffeurbesuch eine miesere Frisur haben als vorher». Für diese frustrierende Situation existiert im Japanischen ein präzises Wort: «age-otori». Auf Deutsch muss man das mit vielen Wörtern umschreiben. Sagt diese Wortschatzlücke etwas über uns aus? Eher nicht, denn solche Lücken sind meistens zufällig. Ebenso wie die Tatsache, dass Deutsch kein Wort hat für «genug getrunken haben». Nadia Zollinger und Markus Gasser von der SRF-Mundartredaktion diskutieren zufällige und systematische Wortschatzlücken. Die Hörerschaft hat sehr kreative Vorschläge geschickt, wie Leerstellen gefüllt werden könnten. Wer genug getrunken hat, kann zum Beispiel «trinksatt», «entdurstet», «hydriert» oder «glugg» sein. Natürlich darf man auch beim altbewärten «i ha gnue» bleiben. Familiennamen Gossweiler, Messikommer und Wildberger Hans-Peter Schifferle, ehemaliger Chefredaktor beim Schweizerdeutschen Wörterbuch, erklärt drei Familienamen, die auf Orte im Zürcher Oberland zurückgehen. Es sind sogenannte Herkunftsnamen. Personen mit dem Familiennamen Gossweiler haben ihren Namen vom Gehöftnamen Gosswil (mundartlich Goosswiil) in Turbenthal im zürcherischen Tösstal. Messikommer ist zum Siedlungsnamen Mesikon gebildet. Mesikon (mundartlich Mesikche) liegt auf dem Gemeindegebiet einerseits von Illnau, andererseits von Fehraltdorf. Wildberger schliesslich geht auf den Siedlungsnamen Wildberg (der in der deutschen Schweiz und in Süddeutschland mehrfach vorkommt) zurück. Am naheliegendsten ist wohl die Herkunft aus dem zürcherischen Dorf Wildberg im Tössbergland.
Am 1.2.1394 wurde er als Sohn des Kaisers von Japan geboren - ohne Ansprüche, seine Mutter war Konkubine. Ein Mönch, der in Freudenhäusern verkehrt und Gedichte schreibt. Von Claudia Belemann.
«Nach dem Coiffeurbesuch eine miesere Frisur haben als vorher». Für diese frustrierende Lebenslage existiert im Japanischen ein präzises Wort: «age-otori». Auf Deutsch muss man das mit vielen Wörtern umschreiben. Sagt diese Wortschatzlücke etwas über uns aus? Eher nicht, denn solche Lücken sind meistens zufällig. Ebenso wie die Tatsache, dass Deutsch kein Wort hat für «genug getrunken haben». Nadia und Markus diskutieren zufällige und systematische Wortschatzlücken. Und die Hörerschaft hat sehr kreative Vorschläge geschickt, wie Leerstellen gefüllt werden könnten. Wer genug getrunken hat, kann zum Beispiel «trinksatt», «entdurstet», «hydriert» oder «glugg» sein. Unbedingt hören und Wortschatzlücken schliessen.
Haruki Murakami wird 75! Pünktlich zu seinem Geburtstag erscheint sein neuer Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, den er in der langen Zeit des Corona-Lockdowns entwarf und schrieb. Im Gespräch mit SWR2-Literaturredakteurin Katharina Borchardt diskutiert die Literaturkritikerin Iris Radisch wiederkehrende Erzählmotive und Figurenkonstellationen bei Murakami. Die Magie seines Erzähltons liegt für Radisch darin, dass Murakami „absolute Simplizität mit dem großen Anspruch einer Wiederverzauberung des Alltags“ verknüpft. Hören Sie zunächst eine Lesung von David Nathan („Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, MP3-CD von Hörbuch Hamburg) und anschließend Iris Radisch im Gespräch. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe Dumont Verlag, 640 Seiten, 34 Euro ISBN 978-3-7558-1000-1
Shiatsu ist viel mehr als Körperarbeit. Auch Geist, Psyche und Seele werden unterstützt und ins Gleichgewicht gebracht. Shiatsu kann bei vielen Beschwerden helfen. Da sind einmal die körperlichen: Migräne, Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Menstruationsbeschwerden und körperliche Beschwerden ohne medizinische Ursache. Aber auch bei seelischen Belastungen kann Shiatsu helfen: Burnout, Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände, Erschöpfung und chronische Müdigkeit. Shiatsu kommt aus dem Japanischen und bedeutet Fingerdruck. Entsprechend wird die Energie per Druck der Finger oder Hände im Körper geleitet.
Mrasek, Volkerwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Berlin dreht durch, denn Kohei Saito ist in town, der neue Popstar der Kapitalismuskritik. Saito stellt in dieser Woche auf mehreren ausverkauften Events die deutsche Ausgabe seines Buchs „Systemsturz“ vor, das Gregor Wakounig vom Japanischen ins Deutsche übersetzt hat. Mit Gregor Wakounig klären Suse und Hajo Schumacher die Frage, ob Karl Marx der erste Grüne war. Denn Saito hat späte Schriften des Kapitalismuskritikers entdeckt und Überraschendes festgestellt: 100 Jahre bevor der Club of Rome die „Grenzen des Wachstums“ veröffentlichte, hat der alte Marx bereits die Endlichkeit natürlicher Ressourcen als entscheidenden Faktor für die Krise des Kapitalismus ausgemacht und damit den den Mythos vom ewigen Wachstum als Märchen entlarvt. Zudem sprechen wir mit Gregor über soziale Bewegungen in Japan, den Unterschied zwischen kollektivistischen und individualistischen Gesellschaften und klären, warum die AfD besessen von Japan ist. Plus: Einen herzlichen Dank von den Mutmachern an unseren treuen Hörer Wolfgang, der uns Kohei Saito dringend anempfohlen hat. Folge 645.
Heute in unserem Japan-Podcast: Versuchter Anschlag auf Japans Premierminister, schlechte Neuigkeiten aus Fukushima, Japaner wollen keine 100 Jahre alt werden, erste Behörden nutzen ChatGPT, weniger Japaner reisen ins Ausland und Plan zur "grünen Transformation" stößt auf Kritik.