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„Bei Sepsis ist nicht die eigentliche Verletzung oder ein Keim das Problem – sondern eine außer Kontrolle geratene Abwehrreaktion des Immunsystems.“ – Sepsis zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Jährlich kommt es zu rund 166 Millionen Fällen – über 20 Millionen Menschen sterben daran. Auch in Deutschland sind es jedes Jahr etwa 200.000 Todesfälle, die mit einer Sepsis in Verbindung stehen. Das fatale: Trotz moderner Intensivmedizin wird Sepsis häufig noch immer zu spät erkannt. Was viele als „Blutvergiftung“ bezeichnen, beginnt oft unscheinbar: eine Lungenentzündung, ein Harnwegsinfekt, eine Operation, eine Wunde. Der Körper reagiert mit Entzündung – genau so, wie er es soll. Doch wenn die Balance des Immunsystems zwischen Angriff und Kontrolle kippt, eskaliert das System. Entzündungsbotenstoffe werden massenhaft freigesetzt. Gefäße werden undicht. Der Blutdruck fällt. Mikrogefäße verstopfen. Organe erhalten nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Nicht der Erreger richtet den entscheidenden Schaden an – sondern die überschießende Immunreaktion selbst. Sepsis kann sich innerhalb weniger Stunden dramatisch entwickeln. Warnzeichen sind Fieber oder Untertemperatur, Verwirrtheit, schnelle Atmung, Blutdruckabfall oder ein plötzlich stark verschlechterter Allgemeinzustand. Oft entsteht das Gefühl: „Etwas stimmt überhaupt nicht mit mir.“ Und genau das kann lebensentscheidend sein. Selbst nach überstandener Akutphase können Erschöpfung, Muskelschwäche, kognitive Probleme oder eine erhöhte Infektanfälligkeit zurückbleiben – das sogenannte Post-Sepsis-Syndrom. Und das kann ein Leben lang für erhebliche gesundheitliche Probleme und Beeinträchtigungen sorgen. Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum klären in dieser artgerecht HEALTH NERDS Episode die wichtigsten Fragen: Was genau ist eine Sepsis – und wie unterscheidet sie sich von einer „normalen“ Infektion oder Blutvergiftung? Was passiert im Körper, wenn das Immunsystem außer Kontrolle gerät? Welche Warnzeichen sollte jeder kennen – und ab wann ist es ein Notfall? Wer gehört zu den größten Risikogruppen – und warum? HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
In der Gesundheitswerkstatt geht es um das, was wirklich zählt: wie du lange gesund bleibst – mit einer Medizin, die zu deinem Leben passt. Pia und Moritz diskutieren in diesem Podcast, wie du deine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und gleichzeitig die Möglichkeiten der konventionellen Medizin optimal auszuschöpfen kannst. Die beiden bringen klinische Erfahrungen aus der Frauenheilkunde, inneren Medizin, Psychosomatik, Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin mit und brennen gleichzeitig für eine echte Präventivmedizin mit Hirn und Hand. Dr. med. Moritz Binder: www.moritzbinder.com Moritz neues Buch erscheint am 26.02.26 und ist ab sofort bestellbar, z.B. auf Amazon: https://www.amazon.de/dp/3842632355 Disclaimer: http://www.podcast.moritzbinder.com/disclaimer
Marci hat sich verausgabt… und seinen Arsch gleich mit… deshalb steigen wir gleich mit zwei Fallberichten aus der Akut-, Notfall- und Intensivmedizin ein und das waren Fälle, Leute!In den emails geht es um die unfassbare Wichtigkeit einer Patientenverfügung - Riesenthema! Megawichtig! Wir sprechen aber auch über the Pitt. Und über Rückenschmerzen. Ihr erfahrt Neues über Kaffee und den möglichen positiven Einfluss auf das Auftreten einer Demenzerkrankung.Später geht es um die Frage, warum die Pimmelgröße beim Skifliegen wichtig sein könnte und was es mit dem vermeintlichen Verbrauch von 10000 Kondomen in einer Woche im olympischen Dorf auf sich hat.Zum Schluss lernt ihr, was Triphalie bedeutet. Eine so volle Folge - alles Medizin!Timos Song bei Spotify:https://open.spotify.com/intl-de/album/05V3lQXxyXEO7KBD7Bmh1i?si=xy5ml_7oRNucYhJYlVCvSwWenn ihr Teil unseres Podcasts sein wollt: schreibt eine Email an info@mtma.tv und erzählt uns eure Geschichte, stellt medizinische Fragen, verteilt Lob und oder auch Kritik! Wir freuen uns auf euch! Hier geht es zur Community-Playlist bei Spotify:https://open.spotify.com/playlist/1KZZslxsXeithkNgG4iiPZ?si=30c56287204846eaAn dieser Stelle noch einmal ein fetter Dank an unsere Patreonunterstützer:Bene, Stephi, Sibylle, Fabian, Kirsten, Christian, Lisa-Marie, Johannes, Nele, Franziska, Jule, Katrin, Alessa, Nina, Hendrik, Luke und Doro!
In der Gesundheitswerkstatt geht es um das, was wirklich zählt: wie du lange gesund bleibst – mit einer Medizin, die zu deinem Leben passt. Pia und Moritz diskutieren in diesem Podcast, wie du deine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und gleichzeitig die Möglichkeiten der konventionellen Medizin optimal auszuschöpfen kannst. Die beiden bringen klinische Erfahrungen aus der Frauenheilkunde, inneren Medizin, Psychosomatik, Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin mit und brennen gleichzeitig für eine echte Präventivmedizin mit Hand und Hirn. In dieser Folge spricht Pia mit Dr. med. Simone Hoffmann über ein Thema, das auf den ersten Blick unspektakulär klingt – aber medizinisch ein echter Hebel sein kann: Wärmeregulation. Es geht um Temperatur als physiologisches Steuersignal, um Zusammenhänge mit Stimmung, Infektanfälligkeit und allgemeiner Belastbarkeit – und vor allem um alltagstaugliche Strategien, wie du deine Seele und Körper mit einfachen Gewohnheiten leistungsfähig und gesund hältst. Dr. med. Simone Hoffmann: https://www.allgemeinmedizin-prien.de/ Simones LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-med-simone-hoffmann-0341532b8/ Simones Instagram: https://www.instagram.com/drsiho Dr. med. Moritz Binder: www.moritzbinder.com Moritz neues Buch erscheint am 26.02.26 und ist ab sofort bestellbar, z.B. auf Amazon: https://www.amazon.de/dp/3842632355 Disclaimer: http://www.podcast.moritzbinder.com/disclaimer
Send a textLeitlinien sind ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung in der Intensivmedizin – ihre konsequente Umsetzung im klinischen Alltag bleibt jedoch eine Herausforderung. In dieser Episode diskutieren wir eine multizentrische Studie aus Critical Care Medicine, die ein interoperables, automatisiertes System zur Überwachung der Leitlinienadhärenz auf Intensivstationen evaluiert.Lichtner G, Schiefenhövel F, Gashi B, et al.Multicenter Evaluation of an Interoperable System for Automated Guideline Adherence Monitoring in ICUs.Critical Care Medicine. 2026;54:119–128.DOI: 10.1097/CCM.0000000000006961Die Umsetzung evidenzbasierter Leitlinien auf Intensivstationen ist durch hohe klinische Komplexität, heterogene IT-Strukturen und inkonsistente Dokumentation limitiert. Manuelle Adhärenzprüfungen sind zeitaufwendig, fehleranfällig und kaum skalierbar. Ziel der vorliegenden multizentrischen Beobachtungsstudie war die Entwicklung, Validierung und Anwendung eines interoperablen Systems zur automatisierten Überwachung der Leitlinienadhärenz in der Intensivmedizin.In fünf universitären Zentren wurden retrospektiv über 82 000 Intensivaufenthalte (entsprechend mehr als 2,2 Millionen Patiententagen) analysiert. Sechs exemplarische Empfehlungen aus insgesamt 41 intensivmedizinischen Leitlinien wurden in ein standardisiertes, computerinterpretierbares Format überführt. Die Leitlinienrepräsentation erfolgte mittels HL7 FHIR, während klinische Routinedaten aus den Krankenhausinformationssystemen über das OMOP Common Data Model harmonisiert wurden. Für ausgewählte Zeiträume erfolgte zusätzlich eine manuelle Adhärenzbewertung durch erfahrene Intensivmediziner:innen, die als Referenz diente.Das automatisierte System identifizierte Anwendbarkeit und Adhärenz der Leitlinienempfehlungen mit einer Genauigkeit von 97 % und übertraf damit signifikant die manuelle Bewertung durch Ärzt:innen (86,6 %). Gleichzeitig zeigte sich ein massiver Effizienzgewinn: Während manuelle Reviews etwa 2 Patiententage pro Minute erlaubten, verarbeitete das System mehr als 2000 Patiententage pro Sekunde. Die Analyse offenbarte erhebliche Unterschiede in der Leitlinienadhärenz zwischen Zentren, Empfehlungen und Zeitverläufen, wobei Dokumentationsqualität, sich wandelnde Evidenz (z. B. während der COVID-19-Pandemie) und unpräzise formulierte Empfehlungen zentrale Einflussfaktoren waren.Die Studie zeigt, dass interoperable, automatisierte Systeme eine hochskalierbare und valide Grundlage für kontinuierliche Qualitätsmessung in der Intensivmedizin bieten. Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit strukturierter Dokumentation und klar operationalisierbarer Leitlinien, um das volle Potenzial digitaler Qualitätsinstrumente auszuschöpfen.Heute im Studio: Jochen Gandowitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie am UKHD
In der Gesundheitswerkstatt geht es um das, was wirklich zählt: wie du lange gesund bleibst – mit einer Medizin, die zu deinem Leben passt. Pia und Moritz diskutieren in diesem Podcast, wie du deine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und gleichzeitig die Möglichkeiten der konventionellen Medizin optimal auszuschöpfen kannst. Die beiden bringen klinische Erfahrungen aus der Frauenheilkunde, inneren Medizin, Psychosomatik, Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin mit und brennen gleichzeitig für eine echte Präventivmedizin mit Hand und Hirn. In dieser Folge spricht Moritz mit Bernhard Schwab über Multiple Sklerose und Lebensstil. Es geht um Selbstwirksamkeit nach der Diagnose, um alltagstaugliche Routinen und um die Frage, wie man Prävention und Schulmedizin sinnvoll zusammenbringt. Diese Episode ist für dich, wenn - du mit MS lebst und nach praktikablen Stellschrauben suchst - du Fatigue, Erschöpfung oder eine diffuse Energielosigkeit kennst - du dich zwischen Schulmedizin und Lebensstil nicht entscheiden willst, sondern beides verbinden möchtest - du nach Orientierung suchst, welche Lebensstil Faktoren oft den größten Hebel haben - und du dir konkrete Startideen wünschst, die nicht nach 3 Tagen scheitern müssen - du dich fragst, was sind die ersten sinnvollen Schritte für die nächsten 28 Tage Wenn du nach der Episode tiefer einsteigen willst: Sein Buch „Neue Energie bei Multipler Sklerose in 28 Tagen“ sowie sein MS-Coaching (inkl. kostenfreiem Erstgespräch) findest du hier: https://www.amazon.de/dp/3842632320 Bernhards Coaching / Website: https://urgesundleben.net/ Dr. med. Moritz Binder: www.moritzbinder.com Moritz neues Buch erscheint am 26.02.26 und ist ab sofort bestellbar, z.B. auf Amazon: https://www.amazon.de/dp/3842632355 Disclaimer: http://www.podcast.moritzbinder.com/disclaimer
Danas Zusammenfassung der ERC-Reanimations-Guidelines mit vielen bekannten Fakten, aber auch interessanten neuen Inhalten. Der Beitrag „titriert“ – Reanimationsguidelines 2025 erschien zuerst auf pin-up-docs - don't panic.
In der Gesundheitswerkstatt geht es um das, was wirklich zählt: wie du lange gesund bleibst – mit einer Medizin, die zu deinem Leben passt. Pia und Moritz diskutieren in diesem Podcast, wie du deine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und gleichzeitig die Möglichkeiten der konventionellen Medizin optimal auszuschöpfen kannst. Die beiden bringen klinische Erfahrungen aus der Frauenheilkunde, inneren Medizin, Psychosomatik, Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin mit und brennen gleichzeitig für eine echte Präventivmedizin mit Hand und Hirn. Deswegen trauen sie sich kluge Fragen zu und wünschen sich, dass die Inhalte aus dem Podcast einen spürbaren Unterschied im Leben aller Zuhörerinnen und Zuhörer machen. Dr. med. Moritz Binder: www.moritzbinder.com Moritz neues Buch erscheint am 26.02.26 und ist ab sofort bestellbar, z.B. auf Amazon: https://shorturl.at/iceuO Disclaimer: www.podcast.moritzbinder.com/disclaimer
Musik wirkt auf viele Areale im Gehirn. Studien zeigen: Selbst bei der Wundheilung kann Musik als Medikament genutzt werden. Dass Musik entspannend und stresslösend wirken kann, ist lange bekannt. Aber warum ist das eigentlich so, was passiert dabei im Gehirn? Und wie groß können gesundheitsfördernde Effekte tatsächlich sein? Diesen Fragen ist Wissenschaftsredakteurin Lena Bodewein nachgegangen - mit verblüffenden Ergebnissen: Weil Musik so viele verschiedene Hirnareale anspricht, kann sie die Wundheilung befördern und Menschen mit Sprachverlust wieder zum Sprechen bringen. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Lena von ihrem Besuch im niedersächsischen Heidekreisklinikum, wo Musiktherapie schon präventiv eingesetzt wird. Sie hat mit einem Neurologen, Krankenhausärzten, Musikwissenschaftlern und einem Experimentalphysiker gesprochen und die therapeutischen Effekte von Musik in harter Datenwährung recherchiert. Und sie erklärt, warum manchen Menschen Death Metal oder Roy Black mehr helfen kann als Mozart. HINTERGRUNDINFORMATIONENDe Witte M, Bradt J, Aithal S et al. The Effects of Arts-Based Interventions in the Treatment and Management of Non-Communicable Diseases: An Umbrella Review and Meta-Analyses, 27 February 2025, PREPRINT (Version 1) available at Research Square [https://doi.org/10.21203/rs.3.rs-5961850/v1] Zakaria Eletreby M, El-Sayed Abd-El-Fattah M, Sabry Ali Al-Dawy H, Abd-El-Hameed Khedr M, Abd-El-Fattah El-Salamoni M. Effects Of Music And Stress On Healing Of Induced Wound In The Skin Of Adult Male Albino Rats, Al-Azhar Medical Journal, 47(3), pp. 493-510 (2018). doi: 10.12816/0052812 Blood AJ, Zatorre RJ. Intensely pleasurable responses to music correlate with activity in brain regions implicated in reward and emotion. Proc Natl Acad Sci U S A. 2001 Sep 25;98(20):11818-23. doi: 10.1073/pnas.191355898. Trappe HJ. Effekte von Musik in der Intensivmedizin. Med Klin Intensivmed Notfmed. 2022 Feb;117(1):49-56. German. doi: 10.1007/s00063-020-00733-9. Epub 2020 Sep 29. Fu Q, Qiu R, Yao T, Liu L, Li Y, Li X, Qi W, Chen Y, Cheng Y. Music therapy as a preventive intervention for postpartum depression: modulation of synaptic plasticity, oxidative stress, and inflammation in a mouse model. Transl Psychiatry. 2025 Apr 12;15(1):143. doi: 10.1038/s41398-025-03370-y. Nilsson U. Soothing music can increase oxytocin levels during bed rest after open-heart surgery: a randomised control trial. J Clin Nurs. 2009 Aug;18(15):2153-61. doi: 10.1111/j.1365-2702.2008.02718.x. Khan SH, Xu C, Purpura R, Durrani S, Lindroth H, Wang S, Gao S, Heiderscheit A, Chlan L, Boustani M, Khan BA. Decreasing Delirium Through Music: A Randomized Pilot Trial. Am J Crit Care. 2020 Mar 1;29(2):e31-e38. doi: 10.4037/ajcc2020175.Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
Musik wirkt auf viele Areale im Gehirn. Studien zeigen: Selbst bei der Wundheilung kann Musik als Medikament genutzt werden. Dass Musik entspannend und stresslösend wirken kann, ist lange bekannt. Aber warum ist das eigentlich so, was passiert dabei im Gehirn? Und wie groß können gesundheitsfördernde Effekte tatsächlich sein? Diesen Fragen ist Wissenschaftsredakteurin Lena Bodewein nachgegangen - mit verblüffenden Ergebnissen: Weil Musik so viele verschiedene Hirnareale anspricht, kann sie die Wundheilung befördern und Menschen mit Sprachverlust wieder zum Sprechen bringen. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Lena von ihrem Besuch im niedersächsischen Heidekreisklinikum, wo Musiktherapie schon präventiv eingesetzt wird. Sie hat mit einem Neurologen, Krankenhausärzten, Musikwissenschaftlern und einem Experimentalphysiker gesprochen und die therapeutischen Effekte von Musik in harter Datenwährung recherchiert. Und sie erklärt, warum manchen Menschen Death Metal oder Roy Black mehr helfen kann als Mozart. HINTERGRUNDINFORMATIONENDe Witte M, Bradt J, Aithal S et al. The Effects of Arts-Based Interventions in the Treatment and Management of Non-Communicable Diseases: An Umbrella Review and Meta-Analyses, 27 February 2025, PREPRINT (Version 1) available at Research Square [https://doi.org/10.21203/rs.3.rs-5961850/v1] Zakaria Eletreby M, El-Sayed Abd-El-Fattah M, Sabry Ali Al-Dawy H, Abd-El-Hameed Khedr M, Abd-El-Fattah El-Salamoni M. Effects Of Music And Stress On Healing Of Induced Wound In The Skin Of Adult Male Albino Rats, Al-Azhar Medical Journal, 47(3), pp. 493-510 (2018). doi: 10.12816/0052812 Blood AJ, Zatorre RJ. Intensely pleasurable responses to music correlate with activity in brain regions implicated in reward and emotion. Proc Natl Acad Sci U S A. 2001 Sep 25;98(20):11818-23. doi: 10.1073/pnas.191355898. Trappe HJ. Effekte von Musik in der Intensivmedizin. Med Klin Intensivmed Notfmed. 2022 Feb;117(1):49-56. German. doi: 10.1007/s00063-020-00733-9. Epub 2020 Sep 29. Fu Q, Qiu R, Yao T, Liu L, Li Y, Li X, Qi W, Chen Y, Cheng Y. Music therapy as a preventive intervention for postpartum depression: modulation of synaptic plasticity, oxidative stress, and inflammation in a mouse model. Transl Psychiatry. 2025 Apr 12;15(1):143. doi: 10.1038/s41398-025-03370-y. Nilsson U. Soothing music can increase oxytocin levels during bed rest after open-heart surgery: a randomised control trial. J Clin Nurs. 2009 Aug;18(15):2153-61. doi: 10.1111/j.1365-2702.2008.02718.x. Khan SH, Xu C, Purpura R, Durrani S, Lindroth H, Wang S, Gao S, Heiderscheit A, Chlan L, Boustani M, Khan BA. Decreasing Delirium Through Music: A Randomized Pilot Trial. Am J Crit Care. 2020 Mar 1;29(2):e31-e38. doi: 10.4037/ajcc2020175.Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns gerne an synapsen@ndr.de.
Wir alle sterben, können aber schon zu Lebzeiten entscheiden, was uns wichtig ist rund um den eigenen Tod. Dazu gehört auch die Frage, ob wir unsere Organe spenden wollen. Ob der Tod eingetreten ist, müssen Ärztinnen und Ärzte feststellen. Wie gehen sie dabei vor, etwa, bei einem Hirntod? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Hilty, Leitender Arzt, Institut für Intensivmedizin, Unispital Zürich - Tanja Krones, Leitende Ärztin Klinische Ethik, Unispital Zürich ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Corina Heinzmann - Mitarbeit: Rachel Beroggi ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Ein wenig Benzo´s und dann ab dafür? Shake it off! Würde Taylor Swift sagen. Bei Akut Symptomatische Anfälle (ASA) sind epileptische Anfälle nur ein Symptom einer anderen Grunderkrankung. Was pathophysologisch Grundsätzlich beim epileptischen Anfall passiert und wie die Stufentherapie aussieht klären wir in dieser Folge ebenso wie dein Differenzialdiagnostisches vorgehen mit dem BINTE Akronym. Rettungsdienst LUKS - Der Notfallmedizin Podcast mit dem Thema: Kurzschluss im Neuronennetz - Epileptische AnfälleIn dieser Folge: - Neurotransmitter GABA und Glutamat. Was ist die Pathophysiologie hinter einem epileptischen Anfall?- BINTE. Was kann einen epileptischen Anfall auslösen? - Die Stufentherapie des epileptischen Anfall und status epileticus erklärtHomepage des Rettungsdienst LUKSLink zur letzten Folge zum Thema Notfall: Asthma in der Präklinik - Da ist der Wurm drin (und zu allen anderen Folgen)Alle Evidenzen zu dieser Folge findest du hier: Dietrich, W., & Erbguth, F. (2012). Die ersten 24 Stunden—Der Patient mit Bewusstseinsstörung aus neurologischer Sicht. DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift, 137(23), 1253–1258. https://doi.org/10.1055/s-0032-1305031Trollmann, R. (2025). Management des konvulsiven Status epilepticus im Kindesalter. Intensivmedizin up2date, 21(02), 209–225. https://doi.org/10.1055/a-2343-8113Schreiner, R. (2020). Notfallmanagement epileptischer Anfälle. Notfallmedizin up2date, 15(02), 169–183. https://doi.org/10.1055/a-1068-3521Amboss. (n.d.). Epileptische Anfälle. Abgerufen am 20. Oktober 2025, von https://www.amboss.com/de/wissen/epileptische-anfalle/Holtkamp M*, May TW* (*geteilte Erstautorenschaft), Berkenfeld R, et al., Erster epileptischer Anfall und Epilepsien imErwachsenenalter, S2k-Leitlinie, 2023; in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Online: www.dgn.org/leitlinien (abgerufen am 20.10.2025)
Es gibt wenige Szenarien, die natürlicherweise bei Patienten direkt solche Todesängste triggern wie Atemnot. Und es gibt wenige Bereiche, wo die Medizintechnik mittlerweile so extrem weiterhelfen kann wie bei der Beatmung. Weil nur Maschinen allein aber nicht reichen und verhindert werden muss, dass “die Technik die Menschen überholt”, gibt's ambulante Zentren wie das ZBI im Zentrum Berlins. Im Zentrum für Beatmung und Intensivmedizin kümmern sich Fachkräfte um die Pflege und Rehabilitation von u.a. Patienten, die auf Beatmung angewiesen sind. Weil auf den Intensivstationen dafür eben keine Zeit ist. Wir diskutieren diese Woche mit beiden Seiten dieses langwierigen, aber hochspannenden Prozesses: Jens, niedergelassener Internist, betreut viele Patienten am ZBI, Sebastian, Kardiologe, beschreibt uns die Krankenhausseite, bevor die Patienten in Häuser wie das ZBI kommen. Was könnt ihr in der außerklinischen Therapie überhaupt leisten, Jens? Wie bereitet ihr die Patienten und v.a. die Angehörigen auf die Verlegung vor, Sebastian? (Spoiler: Erwartungsmanagement, was “Reha” überhaupt bedeutet) Wie schafft ihr es, dass sich das Leben an und mit der Beatmung für die Patienten wieder gut anfühlt? Nicht nur Technik, Pflege und körperliches Training sind hier wichtig. V.a. geht's auch um das emotionale Auf und Ab z.B. beim Weaning. Wie und wie oft entlasst ihr die Patienten nach Hause? Und ja: Was macht ein Leben eigentlich lebenswert? Wir waren echt gefesselt von dieser Art der Pflege - viel mehr Zeit, aber auch richtig hohe Ansprüche. Wie das zusammengeht? Einschaltbefehl! *** Diese Folge ist eine Kooperation mit dem Freundeskreis Zentrum für Beatmung und Intensivpflege e.V.. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit.
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Video zu dieser FolgeSchau dir das Video auf YouTube an und abonniere den Kanal, um keine Folge mehr zu verpassen!ZusammenfassungProf. Dr. Dr. Simone Kreth, Ärztin und Forscherin, spezialisiert sich auf das Zusammenspiel von Ketose und Immunsystem. Ihre Forschung zeigt: Ketone sind nicht nur Energie, sondern können die Immunantwort gezielt regulieren!Simone erklärt, wie Beta-Hydroxybutyrat das angeborene und erworbene Immunsystem beeinflusst: Es bremst überschießende Entzündungen, stärkt aber die Abwehr bei Infekten. Bei Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis kann Keto die T-Zell-Balance wiederherstellen – ein neuer Ansatz abseits der Schulmedizin.Ein Highlight ist die Sepsis-Studie: Keto auf der Intensivstation führte zu weniger Insulinbedarf, schnellerer Erholung und besseren Verläufen bei Schwerkranken. Diese Ergebnisse könnten die Intensivmedizin revolutionieren!Simone betont einen integrativen Ansatz: Ernährung, Darmgesundheit, Hormone, Stressmanagement, Bewegung und Toxin-Management sind entscheidend. In ihrer Praxis bietet sie Intensivwochen für eine ganzheitliche Begleitung an. Ihr Appell: Übernimm Verantwortung für deine Gesundheit!Erfahre auch, warum Fasten und Ketose evolutionär verankert sind und eine immunogenarme Diät (ohne Gluten, Milch etc.) für Autoimmunpatienten wichtig ist. Ein Deepdive für alle, die ihren Immunstoffwechsel verstehen und beeinflussen wollen!
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
Das Video zur Folge wird im Laufe des 24.09.2025 online gestellt. Wir bitten um etwas Geduld. Danke! Inhaltswarnung! In dieser Folge geht es um besondere Einsatzlagen, also um lebensbedrohliche Einsatzlagen, konkret: um Terror und Amok. Der Inhalt kann belastend oder retraumatisierend sein. Wir empfehlen, den Podcast zusammen mit Kolleg*innen zu hören, sodass ihr euch anschließend darüber austauschen könnt. Diese Einsatzszenarien erfordern spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten, um sowohl die eigene Sicherheit als auch die der Betroffenen zu gewährleisten. Und: viele Informationen zum taktischen Vorgehen in so einer Situation sind Verschlusssache und nur für den Dienstgebrauch zulässig. Unter Berücksichtigung dieses Aspekts haben wir uns u. a. folgenden Fragen gewidmet: Was bedeutet eigentlich der Begriff LEBEL? Gibt es prädestinierte Einsatzorte? dynamische, multiple, stationäre Szenarien Farbcodes während Terror- und Amoklagen Telefonseelsorge Hast du das Gefühl, dass du mit dieser Folge nicht alleine zurechtkommst und jemanden zum Reden brauchst? Dann wende dich an TelefonSeelsorge® Deutschland e.V. Dort erreichst du geschulte Mitarbeiter*innen, die dir helfen können, besser mit der Situation umzugehen. Tel.: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 https://www.telefonseelsorge.de/ HEIKAT: Die Handlungsempfehlung zur Eigensicherung für Einsatzkräfte der Katastrophenschutz- und Hilfsorganisationen bei einem Einsatz nach einem Anschlag findest du hier (PDF): https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/KRITIS/heikat-handlungsempfehlungen.pdf?__blob=publicationFile&v=10 Vielen Dank an unseren Gast Elias Ernst. Du findest ihn derzeit auf Linkedin: https://de.linkedin.com/in/elias-ernst-80826b349 Infos und Anmeldung zum 22. DRK-Rettungsdienstsymposium am 13. und 14. November 2025 in Kassel: www.drk-rettungsdienstsymposium.de (persönliche Empfehlung von Mike). Die Aufzeichnung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) zum Thema Katastrophenpflege (10/2024) findest du hier: https://www.dbfk.de/de/newsroom/pressemitteilungen/meldungen/2024/Katastrophenpflege-Wie-sind-Deutschland-Oesterreich-und-die-Schweiz-aufgestellt.php Mehr CRM findest du in unseren Lehrmedien und natürlich auch bei InPASS: https://inpass.de/ Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 16.06.2025. Video-Quellennachweise: Abb. 1 Quelle: Aus: Hossfeld B, Wurmb T, Josse F, Helm M: Massenanfall von Verletzten – Besonderheiten von „bedrohlichen Lagen“. In: AINS – Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie. 2017; 52(09): 618 – 629. Stuttgart: Thieme. Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Einige Ereignisse, die wir erwähnt haben, sind der Bevölkerung durch die mediale Aufmerksamkeit und Presse-Berichterstattung bereits bekannt. Mit Dr. med. Marcus Rall und der Firma InPASS haben wir eine Reichweitenkooperation. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
Weltweit leben rund 40 Millionen Menschen mit HIV. Dank moderner Medikamente können Betroffene heute meist ein fast normales Leben führen – doch Heilungen galten lange als unmöglich. Inzwischen gibt es sieben bestätigte Fälle, darunter einen aktuellen Berliner Patienten. Was bedeutet das für die Zukunft der Therapie? Und wie weit ist die Forschung auf dem Weg zu einer Heilung? Darüber spreche ich in dieser Folge mit dem HIV-Forscher Professor Dr. Christian Gaebler. Er ist Arbeitsgruppenleiter an der Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin an der Charité und dem Berlin Institute of Health in der Charité. Außerdem erfahrt ihr, warum Sterne eigentlich funkeln. "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Christine van den Berg Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Was hemmt, was fördert die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA)? Antworten soll das Innovationsfondsprojekt „ePA4all“ der Charité liefern. Wie Versicherte, Hausärztinnen und -ärzte sowie MFA an der Studie mitwirken können, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Sebastian Spethmann in der Podcastreihe O-Ton Innere Medizin. Er ist stellvertretender Direktor der DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Charité Mitte, Vorsitzender der DGIM-Projektgruppe Digitale Versorgungsforschung und ein Verfechter der patientengeführten Akte. Mit der Studie will das Forschungsteam dazu beitragen, dass die ePA in der Versorgung ankommt. Deshalb befragt es sowohl Versicherte, die ihre ePA mittels App nutzen, als auch solche, die ihre ePA per Widerspruch abgelehnt haben, und die große Gruppe derjenigen, die nicht widersprochen haben, aber auch nicht aktiv an dem Prozess teilnehmen, zu ihren Motiven und Informationsbedarfen. Prof. Spethmann: „Mir ist es wichtig, dass wir in solchen Projekten nicht nur diejenige inkludieren, die besonders laut sind oder viel Raum haben, ihre Meinung zu äußern. Wir versuchen daher auch, Gruppen abzubilden, die vielleicht in der Diskussion nicht so im Vordergrund stehen. Also Ältere, chronisch Kranke, Menschen mit seltenen Erkrankungen und Menschen mit einer Sprachbarriere, die besonders von dem sehr niederschwelligen Informationsaustausch über die ePA profitieren.“ ePA4all – ePA für Alle - Charité – Universitätsmedizin Berlin: https://epa4all.charite.de/ TI-Dashboard | gematik: https://www.gematik.de/telematikinfrastruktur/ti-dashboard KBV - Elektronische Patientenakte: https://www.kbv.de/praxis/digitalisierung/anwendungen/elektronische-patientenakte Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Virtuelles Krankenhaus NRW nach der Pilotphase – Wie geht es weiter mit Telekonsilen und Vernetzung? Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Nadja Pecquet, ehemals Geschäftsführerin des Virtuellen Krankenhauses NRW, über die Weiterführung durch das Rechenzentrum Volmarstein RZV nach der Pilotphase, die Herausforderungen der auslaufenden Landesfinanzierung, neue Chancen durch bundesweite Expansion , die praktischen Erfahrungen aus über fünftausend Telekonsilen sowie die Rolle von KI und Interoperabilität für die Zukunft der Telemedizin. Nadja Pecquet leitet die Integration des telemedizinischen Netzwerks unter dem Dach des RZV. Sie ist Maschinenbauingenieurin mit Schwerpunkt Medizintechnik und verfügt über langjährige Expertise in der Digitalisierung des Gesundheitswesens – unter anderem mit Stationen im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium sowie als strategische Impulsgeberin für Innovationsprojekte im Bereich eHealth und Telemedizin. Das Virtuelle Krankenhaus NRW wurde als Leuchtturmprojekt der Landesregierung initiiert und hat in der Pilotphase knapp einhundertvierzig Krankenhäuser und Praxen vernetzt. Nach dem Ende der Pilotphase hat die RZV die Idee des Landes aufgegriffen – mit dem Ziel der nahtlosen Fortführung. Das RZV war von Beginn an als Technologiepartner beteiligt. Die Plattform ermöglicht telemedizinische Konsile für verschiedene Fachbereiche und Fallkonferenzen, wie etwa in Form von Tumorbords der Onkologie und trägt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Expert:innenwissen bei – unabhängig vom Patientenstandort.telemedizinische Konsile insbesondere in den Bereichen Onkologie und Intensivmedizin und trägt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Expert:innenwissen bei – unabhängig vom Patientenstandort.
Seit Januar dieses Jahres wird am Klinikum der Universitätsmedizin Göttingen fleißig gebaut. Das Milliarden-Projekt des Landes Niedersachsen umfasst einen Neubau mit Notaufnahme, Intensivmedizin und Operationszentrum. Der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs hat sich gestern vor Ort über den Stand des Baus informiert. Karsten Gräf hat ihn dabei begleitet.
Zu Gast ist Prim. Univ.-Prof. Dr. Stefan Kiechl, Leiter der Universitätsklinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, der neueste Erkenntnisse aus Forschung und klinischer Praxis vorstellt.Durch die Folge führt Priv.-Doz.in Dr.in Bettina Pfausler, Leiterin der neurologischen Intensivmedizin und Neuroinfektiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, die das Gespräch moderiert und mit ihrer umfassenden klinischen Erfahrung ergänzt.
Dr. Thomas Bitriol ist Psychiatrischer Facharzt, Zusatzausbildung in psychotherapeutischer Medizin, von 2012 - 2017 stationsführender Oberarzt der psychiatrischen Akutstation und der psychiatrischen Intensivstation am LKH Rankweil, ab 2018 Facharztausbildung Anästhesie und Intensivmedizin, seit 2017 Notarzt an den Notarztsysthemen Bregenz und Feldkirch. Tita Kern, MSC, Sytemische Familientherapeutin, Traumatherapeutin, Fachliche Leitung der KinderKrisenIntervention AETAS Kinderstiftung in München, Buchautorin Dipl. Psych. Simon Finkeldei, Lehrtherapeut (VT) Supervior, Traumatherapeut, Therapeutische Leitung der KinderKrisenIntervention AETAS Kinderstiftung in München. Dieser Podcast begleitet die Sendung "Focus", ORF Radio Vorarlberg am 21.06.2025. Hilfsangebote zum Thema haben wir für Sie unter diesem Link zusammengefasst Hilfsangebote auf vorarlberg.ORF.at
Der 18. Juni ist der bundesweite Tag der Intensivmedizin. Robert Werdehausen, Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie Magdeburg, fordert mehr Anerkennung für den Intensivpflegeberuf.
Schlafen können wir, wenn wir tot sind? Ein gefährlicher Irrglaube. Denn Schlaf ist keine passive Pause. Er ist eine der kraftvollsten Ressourcen, die wir für unsre Leistungsfähigkeit haben. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Dr. Martin Schlott darüber, wie Schlaf wirkt, warum wir ihn unterschätzen und was wir konkret tun können, um endlich wieder erholt aufzuwachen. Martin ist Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin und Schlafcoach, unter anderem für Spitzensportler. Wir sprechen darüber: - Warum nicht nur die Länge, sondern auch die Qualität des Schlafes wichtig ist - Wie wir durch guten Schlaf leistungsfähiger werden - Warum so viele Menschen müde sind, obwohl sie „genug“ schlafen - Wie Schlafzyklen funktionieren und was beim Aufwachen oft falsch läuft - Welche Fehler wir abends machen, Stichwort: Blaulicht, Bildschirm und Bett - Ob schlaffördernde Tools wie Audio-Dateien, Oura-Ring & Co sinnvoll sind oder vielmehr Spielerei? - Und warum ein Mittagsschlaf (richtig gemacht!) kein Zeichen von Faulheit ist Dieses Gespräch ist für alle, die besser schlafen, gesünder leben und leistungsfähiger durch den Tag gehen wollen. Für Eltern, Schichtarbeitende, Vielreisende und für dich, wenn du dich heute schon wieder auf den Kaffee statt auf den Schlaf freust. Martins Buch zum Thema ist sehr lesenswert: Es heißt „Erfolgsfaktor Schlaf“ und ist hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/martin-schlott-erfolgsfaktor-schlaf/paperback/9783424202526 Weitere Informationen zu Martins Angeboten findest du unter: https://www.martin-schlott.de
Send us a textIn dieser Folge von HAINS Talk geht es um eine tragende Säule der Patientenversorgung in Anästhesiologie und Intensivmedizin, unsere Pflegekräfte. Zum Welttag der Pflegenden beleuchten wir aktuelle Herausforderungen in der Anästhesie- und Intensivpflege und möchten DANKE sagen für die tägliche verantwortungsvolle und zuverlässige Arbeit unserer Pflegerinnen und Pfleger!
Immer mehr Menschen überleben kritische Erkrankungen. Aber Beatmung, Sedierung und die Eindrücke der Intensivstation hinterlassen Spuren. Das Post-Intensive-Care-Syndrom kann die Folge sein. Es ist nicht nur eine Herausforderung für Kliniken, sondern auch Hausarztpraxen. Mit Allgemeinmediziner Prof. Dr. med. Konrad Schmidt sprechen wir in dieser Folge darüber, wie die Überlebenden wieder ins Leben finden können.
Send us a textEs geht mal wieder um Intensivmedizin, ganz konkret um den Einsatz von Sevofluran zur inhalativen Sedierung im ARDS:Jabaudon M, Quenot J, Badie J, et al. Inhaled Sedation in Acute Respiratory Distress Syndrome: The SESAR Randomized Clinical Trial. JAMA. Published online March 18, 2025. doi:10.1001/jama.2025.3169Im Studio mit dabei: Dr. Chiara Heim, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Anästhesiologie am UKHD
Heute geht es um ein ganz besonderes Organ: das Herz. Es schlägt ohne Pause und versorgt jede Zelle mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen. Es ist praktisch unser innerer Taktgeber und Lebensmotor. Doch was passiert, wenn es mal aus dem Takt gerät? Im Gespräch mit Yael Adler klärt Prof. Dr. Martin Bergmann, Chefarzt für Kardiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin an der Asklepios Klinik Hamburg-Altona, worauf wir alle achten sollten.
Send us a textDiese Woche geht es um ein etwas älteres, aber nicht minder wichtiges Paper aus Anästhesiologie & Intensivmedizin von 2020: Fudickar A, Reimers L, Lindmeier A: Fehler bei Medikamentendosisberechnungen und Berechnungsstrategien für Medikamentendosierungen. Anästh Intensivmed 2020;61:117–122. DOI: 10.19224/ai2020.117Mein Kollege Samir Hmayed und ich unterhalten uns über Grundrechenarten, typische Rechenfehler und Lösungsstrategien im Wirrwarr zwischen Konzentration, Gewicht, Volumen, Dosis, Zeit und sonstigen Gemeinheiten in der täglichen Pharmakotherapie.
In einer neuen Folge von „Die gefragte Frau“ unter dem Schwerpunkt Frauengesundheit erklärt Christina Granitz, Oberärztin für Kardiologie und Intensivmedizin am Uniklinikum Salzburg, wie sich Herz-Krankheiten und ihre Symptome bei Frauen und Männern unterscheiden, welche spezifischen Risiken für Frauen bestehen und warum sie seltener den Notruf wählen.
Die Zusammensetzung des menschlichen Mikrobioms ist sehr variabel und wird unter anderem von der Ernährung, der Immunkompetenz und Medikamenten beeinflusst. In der Regel leben wir zwar friedlich mit unserem Mikrobiom zusammen, allerdings können sich auch Krankheitserreger hinzugesellen. Pathogene siedeln sich vor allem dann an, wenn das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht gebracht ist. Über dieses Thema sprechen wir heute mit Dr. David Hauer, er ist tätig in der Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie leitender Notarzt. Heute begrüßen wir Ihn in unserer aktuellen Folge, herzlich willkommen. Instagram: @dsi_dmh Willkommen beim Gesundheitspodcast vom ALPHAtauern Health Resort. Wöchentlich treffen wir unterschiedlichste Expert*innen und stellen Fragen zu Themen aus Wissenschaft & Forschung, Medizin & Longevity, Sport & Bewegung, Ernährung & Supplements, Beauty & Skincare, sowie Mindfulness & Psychologie. Wir suchen Antworten auf die Fragen „Was macht ein gesundes Leben aus?“ oder „Was kann ich dafür tun, möglichst lange fit zu bleiben?“ und vielleicht lässt sich mit diesem Wissen sogar ein längeres Leben führen. Bei Fragen, Wünsche oder Anregungen rund um unseren Podcast stehen wir Euch gerne unter der E-Mail Adresse: bernhard@alphatauern.at zur Verfügung. Hinterlasst uns doch gerne eine Bewertung und Rezension auf den Plattformen. Herzlichen Dank und bleiben Sie gesund. #alphatauern #alphahealth #longevity
Stefan Troendle im Gespräch mit Prof. Kai Zacharowski, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Frankfurt. In Deutschland werden vergleichsweise viele Blutkonserven verabreicht. Dabei ist Blut kostbar. Fachleute raten daher, sorgsamer damit umzugehen, und empfehlen ein „Blutmanagement“. Patient*innen mit einer Blutarmut z.B. sollten vor einer Operation behandelt werden, um Blutkonserven einzusparen.
Betäubung - ohne sie wäre die Medizin reichlich aufgeschmissen, sorgt sie doch dafür, dass von kleinen bis ganz großen Eingriffen für Patienten nichts schmerzhaft sein muss. Aber wie funktioniert das eigentlich? Was passiert im Körper, wenn "betäubt" wird? Was ist der Unterschied zwischen einem regionalen Verfahren und der "Vollnarkose"? Und wie kann ein künstliches Hüftgelenk ohne Vollnarkose eingesetzt werden? Diese und viele weitere Fragen rund um Betäubung und Anästhesie beantwortet Anästhesist Dr. Carsten Kulbe im Gespräch mit Sabine Lerche. Im Podcast „Gesundheit! Die Podcast-Visite“, gibt es monatlich Informationen zu einem medizinischen Thema – von konkreten Erkrankungen wie Demenz oder Endometriose bis zu allgemeinen Krankenhaus-Themen wie Narkose oder Notaufnahme. Ärztinnen und Ärzte des Cellitinnen-Krankenhauses St. Hildegardis und des Cellitinnen-Severinsklösterchens Krankenhaus der Augustinerinnen beantworten Fragen von Moderatorin Sabine Lerche laienverständlich, informativ und humorvoll. Experte: Dr. Carsten Kulbe, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie und internistische Intensivmedizin im Cellitinnen-Severinsklösterchen Krankenhaus der Augustinerinnen Moderation: Sabine Lerche, Kölner Krankenhaussender e.V.
Be Your Brand - PR und Personal Branding in Zeiten der Digitalisierung by PRleben
Ich rede mit dem Menschen, der es geschafft hat, mich mit einem LinkedIn-Post zum Weinen zu bringen. Er heißt Dr. Timm Steuber, war Rettungssanitäter, Notarzt und später leitender Oberarzt der Intensivmedizin an einem Krankenhaus in Unna.
Dr. med. Mark Weinert ist Oberarzt für Anästhesie und Intensivmedizin. Sein Spezialgebiet ist Simulationstraining und Kommunikation in der Medizin – Denn bei der Arzt-Patienten-Beziehung kann es eine Menge Missverständnisse geben… Bei einer durchgebrannten Sicherung geht dennoch ein Licht auf. Ein Bargespräch beendet eine 40 cm Belastung. Viel Weißbier erschwert den notwendigen Perspektivwechsel. Und was ist eine weiße Lüge?
In der aktuellen Folge haben wir PD Dr. Guido Stichtenoth, Kinderarzt, Koordinator der AWMF-Leitlinie „Betreuung von Neugeborenen in der Geburtsklinik“ und aktuell leitender Oberarzt und stellvertretender Leiter der Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, zu Gast und sprechen mit ihm über die AWMF-Leitlinie "Betreuung von Neugeborenen in der Geburtsklinik".
Intubieren im Notfall: Sicher einleiten, sicher intubieren
Der Pandemieplan sei weiterentwickelt worden, künftig werde es mehr Personal in der Intensivmedizin geben – Gesundheitsminister Karl Lauterbach sieht Deutschland für Pandemien gut gerüstet. Kritik des Bundesrechnungshofs weist der SPD-Politiker zurück. Meurer, Friedbert www.deutschlandfunk.de, Interviews
Bis der Rettungsdienst kommt, kann es schon zu spät sein. Deshalb gilt bei Herzstillstand: Je schneller andere Menschen helfen, je schneller die Reanimation beginnt, desto höher die Überlebenschance. Aber zu oft wird gewartet, aus Angst, etwas falsch machen zu können. Fachleute aber sagen: Alles ist besser als nichts zu tun. In dieser „Woche der Wiederbelebung“ wollen Ärztinnen-Verbände, Städte und Gemeinden und ihre Rettungsdienste sensibilisieren und Mut machen zur Wiederbelebung. Wir sensibilisieren mit und reden darüber mit Thomas Schilling, Jazzmusiker, Wiederbelebter und Mitgründer des Vereins Hand-aufs-Herz, mit Frank Naujoks, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes in Frankfurt, mit Jörg Christian Brokmann von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und mit Dirk Hewig, Landesfachbeauftragter für Psychosoziale Notfallversorgung beim DRK in Hessen. Podcast-Tipp: KI verstehen KI für den Notfall - Rettet mir Künstliche Intelligenz das Leben? Am Badesee, bei Unwettern oder in der Notaufnahme: KI-Systeme entdecken Muster in Daten, die Menschen verborgen bleiben. So erkennt Künstliche Intelligenz tödliche Gefahren, minimiert Risiken und rettet Menschenleben - teilweise schon weltweit. https://www.ardaudiothek.de/episode/ki-verstehen/ki-fuer-den-notfall-rettet-mir-kuenstliche-intelligenz-das-leben/deutschlandfunk/13529699/
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Intensivmedizin in der Notaufnahme: „Bringing upstairs care downstairs“
Hilfe für Kriegskind Roman – Der russische Angriffskrieg hat Romans Leben komplett verändert. Bei einem Raketenangriff stirbt seine Mutter, Roman selbst wird schwer verletzt. In einem Dresdner Krankenhaus bekommt er nun medizinische Hilfe.
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Unser heutiger Gast hat eine beeindruckende akademische Laufbahn hinter sich, beginnend mit einem Studium der Humanmedizin an der RWTH Aachen, gefolgt von einer Promotion und einem Master of Health Business Administration an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Weg führte ihn von der tiefen Leidenschaft für Technik, inspiriert durch die Ära des Commodore 64, zu ernsthaften akademischen Bestrebungen in der Welt der Medizin. Nach seinem Studium fand er seine Berufung im Bereich der intensivmedizinischen Versorgung, kombiniert mit den neuesten Technologien. Als Intensivmediziner erlebte er die Herausforderungen auf den Intensivstationen, was ihn zur Entwicklung von „Mona“, einem innovativen digitalen Assistenz- und Telemedizinsystem, motivierte. Dieses System verkörpert die Fusion von menschlicher Fürsorge und technischer Effizienz und ist ein Meilenstein in der modernen Intensivmedizin. Zusammen mit seinem Team hat er Clinomic gegründet, ein Unternehmen, das nicht nur die medizinische Landschaft verändert, sondern auch neue Wege in der Art und Weise wie in medizinischen Einrichtungen gearbeitet werden kann, aufzeigt. Trotz der Herausforderungen des Gesundheitssystems bleibt unser Gast ein Pionier, der stets nach Lösungen sucht, um die Patientenversorgung zu verbessern und die Arbeit des medizinischen Personals zu erleichtern. In mehr als 400 Folgen haben wir uns mit über 500 Menschen darüber unterhalten, was sich für sie beim Thema Arbeit geändert hat und was sich weiter ändern muss. Wir sind uns ganz sicher, dass es gerade jetzt wichtig ist. Denn die Idee von “New Work” wurde während einer echten Krise entwickelt. Welche Entwicklungen gibt es im medizinischen Bereich und wie gehen wir mit einer Branche um, in der so viele Menschen wissen, warum sie dort arbeiten, aber die Herausforderungen so groß sind? Wir suchen nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen! Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei "On the Way to New Work" – heute mit Dr. Arne Peine.
Stundenlanges Warten, genervte Patienten, gereizte Ärzte – der Besuch der Notaufnahmen in den Kliniken ist kein Vergnügen. Häufig sind sie blockiert durch Kranke, die genauso gut erst am nächsten Tag zum Hausarzt gehen könnten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plant jetzt eine Notfallreform, nach der Krankenhäuser und ärztlicher Bereitschaftsdienst in Notfallzentren enger zusammenarbeiten sollen. Außerdem will er die Telemedizin ausbauen. Ist das die richtige Strategie, um Notaufnahmen zu entlasten und Patienten zu versorgen? Doris Maull diskutiert mit Dr. Susanne Bublitz, Co-Vorsitzende, Hausärzte-Verband Baden-Württemberg Alexander Eichholtz, Krankenpfleger und Vorsitzender Klinikpersonalrat an der Berliner Charité Prof. Dr. Christian Karagiannidis, Facharzt für Innere- und Intensivmedizin und Mitglied der Expertenkommission zur Notfallreform
Schmerzen sind ein körpereigenes Frühwarnsystem. Sie warnen uns zum Beispiel davor, nicht noch länger auf die heiße Herdplatte zu greifen, sondern besser die Hand wegzuziehen. Auch wenn wir uns verletzt haben, schützen sie uns vor weiteren Schäden. Doch was ist, wenn der Schmerz nicht mehr weggeht? Chronische Schmerzen, wie Rückenleiden, belasten laut der Österreichischen Schmerzgesellschaft rund zwei Millionen Menschen in Österreich. Damit der Schmerz gar nicht erst chronisch wird, gilt es, ihn rasch zu behandeln - und ihn nicht auszuhalten. Denn im schlimmsten Fall kann dabei ein sogenanntes Schmerzgedächtnis entstehen, sagt die Expertin Waltraud Stromer, Oberärztin in der Abteilung für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin am Landesklinikum Waldviertel Horn und Schmerztherapeutin. In der neuen Folge von "Besser leben" geht es darum, was bei der Schmerzlinderung hilft, wie wir Schmerzen vorbeugen können und warum Frauen Schmerzen anders wahrnehmen als Männer.
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Schwerste Komplikation und lebensbedrohlicher Notfall: Wie lässt sich die Sepsis schon ambulant sicher erkennen?
Am 10. Mai hat Gernot Danowski den Philosophen und Kulturpublizisten Prof. Konrad Paul Liessmann zu Gast. Am Gedenktag der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 sprechen sie darüber, auf welche Weise man heutzutage Bücher cancelt oder verschwinden lässt und wie man der Cancel-Culture begegnet. Ein Thema, das der Gesellschaft unter den Nägeln brennt, ist die Migrationsfrage. Kanzler Olaf Scholz hat dazu für heute den Migrationsgipfel zwischen Bund und Ländern anberaumt. Was man davon erwarten kann, verrät uns der Politikwissenschaftler Dr. Stefan Luft. Der Arzt Dr. Gunter Frank beklagt im Gespräch, dass die Intensivmedizin in der Corona-Zeit schwere Fehler begangen hat. Er schätzt: Durch zu frühes Intubieren sind bis zu 10.000 Patienten verstorben. Jan David Zimmermann spricht einen Kommentar zum Thema Corona-Aufarbeitung in Österreich, und Stefan Millius hat die Medienschau aufbereitet.
"Wir machen genau das Gegenteil von Polarisierung. Wir versuchen Konsens zu erarbeiten", sagt die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx. Die Professorin der Technischen Universität München ist seit April 2020 im Amt und hat in der Pandemie wichtige Entscheidungen treffen müssen. "Manchmal denke ich schon: Ihr lieben Leute, es hilft niemandem, wenn wir uns irgendwie in unsere Extrempositionen einbetonieren. Wir müssen ernsthafter diskutieren!" Buyx, 45, ist in Osnabrück geboren und studierte Medizin sowie Philosophie und Soziologie in München, York und London. Im Jahr 2005 promovierte Buyx in Medizin und ist seitdem auch zugelassene Ärztin. Schon damals, erzählt sie im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE, habe sie sich mit der Frage beschäftigt, wie Ressourcen im Gesundheitssystem verteilt werden können – und wie in Notsituationen die Triage angewendet werden könnte. "Ich erinnere mich, wir hatten in München eins der allerersten Corona-Cluster und ich habe mit dem Chef der Intensivmedizin der Uniklink gesprochen und der sagte: Eine Stufe können wir noch öffnen, dann ist Schluss", sagt Buyx. Er habe ihr mitgeteilt, dass dann die Triage kommen würde. "Das werde ich nie vergessen. Das war einer der beängstigenden Momente meines Lebens", sagt Buyx.
Noch bis Dienstagabend stimmen Menschen in den vier von Russland besetzten ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja bei Scheinreferenden darüber ab, ob die Gebiete Teil der Russischen Föderation werden sollen. Die russische Regierung rechnet schon jetzt damit, dass sehr viele Menschen für den "Beitritt" stimmen. ZEIT-Redakteurin und Osteuropaexpertin Simone Brunner hat mit Menschen aus den besetzten Gebieten gesprochen. Bei "Was jetzt?" schildert sie, unter welchen Umständen die Menschen abgestimmt haben. Zum ersten Mal seit Juli steigen die Corona-Infektionszahlen in Deutschland wieder. Ist das der Beginn des schon früh beschworenen und befürchteten Corona-Herbstes? Und wie viel Sorgen müssen wir uns wegen neuer Virusvarianten machen? Fragen, mit denen sich auch Claudia Wüstenhagen aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE beschäftigt hat. Zusammen mit zwei Kollegen hat sie Fachleute für Virologie und Intensivmedizin befragt. Was in den nächsten Wochen auf uns zukommen könnte, erläutert sie im Nachrichtenpodcast. Und sonst so? Weihnachtsstimmung auf dem Oktoberfest Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Caspari, Linh Tran und Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Links zur Folge: Krieg gegen die Ukraine: Scheinreferenden in besetzten Gebieten haben begonnen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-09/ukraine-russland-scheinreferenden-beginn-donezk-luhansk-cherson-saporischschja) Russische Invasion: "Das ist kein Referendum. Das ist Krieg" (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-09/russland-ukraine-krieg-vitalij-kim-gegenoffensive-scheinreferenden-interview) Coronavirus in Deutschland – alle aktuellen Zahlen auf einer Karte (https://www.zeit.de/wissen/aktuelle-corona-zahlen-karte-deutschland-landkreise) Corona-Pandemie: "Vor allem hoffe ich, dass Szenario drei nicht eintritt" (https://www.zeit.de/gesundheit/2022-09/corona-pandemie-herbst-ausblick)