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Eine neue Doku von „Report Mainz“ zeigt den Machtmissbrauch in der Klassikszene. Regisseurin Claudia Kaffanke fordert ein Umdenken beim Geniekult.
Trotz MeToo sei es für Betroffene noch immer schwierig, Missbrauch an Musikhochschulen zu melden, sagt die Oboistin Clara Blessing. Erst recht, wenn die Beschuldigten als charismatische Musiker und Lehrer verehrt werden. Florin, Christiane www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
„Ist das der Tiefpunkt — oder schon der Moment danach?“In der neuen Folge vom TuneFish Musiknerd Podcast sprechen wir mit Hansol von der Emopunk- und Harcore-Band Shoreline über das neue Album Is This the Low Point or the Moment After? — und landen dabei ziemlich schnell mitten in einer großen Unterhaltung über Erwachsenwerden, Selbstzweifel, Identität, das Älterwerden in Szenen, die früher nur aus jungen Leuten bestanden, und die Erkenntnis, dass Coming-of-Age vermutlich niemals endet. Wir reden darüber, wie es ist, jahrelang „die Supportband“ gewesen zu sein, warum Hardcore- und Punkpublikum manchmal die offensten Menschen überhaupt sind — und manchmal einfach nur endlich den Headliner sehen wollen. Es geht um Touren mit Boysetsfire, Iron Roses, Lagwagon, Silverstein und Boston Manor, um Generationenwechsel innerhalb der Szene und um die Frage, warum junge Emo-/Hardcore-Bands heute oft ganz anders funktionieren als die „Legacy Bands“ der 90er und frühen 2000er. Natürlich sprechen wir auch intensiv über die neue Shoreline-Platte selbst:über emotionale Erschöpfung, über das Gefühl, ständig zwischen Zusammenbruch und Neuanfang zu hängen, über die Einflüsse von Touché Amoré, über kurze Songs, die trotzdem komplett wirken sollen, und darüber, warum manche Melodien nur ein einziges Mal auftauchen dürfen, obwohl andere Bands daraus fünf Refrains gebaut hätten. Außerdem erzählt Hansol von den absurden Realitäten moderner Tourkultur:von Shows vor Menschen, die eigentlich nur Bier trinken und alte Fat-Wreck-Bands hören wollen, von jüngeren Publikumsgruppen, die plötzlich jedes Wort fühlen, und von der seltsamen Erkenntnis, irgendwann selbst nicht mehr „die jungen Kids“ innerhalb der Szene zu sein. Dazu gibt's Geschichten über Knocked Loose als Metallica-Support, über DIY-Strukturen, über Szene-Bubbles und über die Frage, ob man sich jemals wirklich „fertig verstanden“ hat. Und weil das natürlich noch nicht reicht, driften wir zwischendurch wie immer völlig ab:Lars philosophiert über Supportbands auf Stadtfesten, Markus erklärt, warum Coming-of-Age mit 50 immer noch nicht abgeschlossen ist, wir verlieren uns in Musikhochschulen, Podcasts, Anwälten, Bots, Musikrechten und der Erkenntnis, dass Streamingplattformen Musik inzwischen offenbar nur noch als „Objekte“ betrachten. Im StammFish-Teil danach geht es außerdem noch weiter mit:Community-Feedback von Marion, philosophischen Diskussionen über Notizblöcke für Podcasts, absurden Geschäftsideen rund um TuneFish-Merch, Konzertplänen, Musikindustrie-Wahnsinn und natürlich unseren neuen „Hausaufgaben“ — inklusive ausführlicher Nerd-Diskussionen über Songlängen, Albumdramaturgie und die ewige Frage, wann ein Song eigentlich wirklich zu Ende erzählt ist. Kurz gesagt:Eine Folge über Musik, über Szenen, über das Älterwerden, über emotionale Zustände zwischen Hoffnung und Erschöpfung. Und vielleicht auch ein bisschen darüber, wie man versucht weiterzumachen, obwohl niemand wirklich weiß, wie Leben eigentlich funktioniert......RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 47:>> https://open.spotify.com/playlist/203T8NaKfGSjT5MgIU9mgL?si=7bc3c3b0570d4d79 Hier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon
Weber, Blanka www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Die 24 deutschen Musikhochschulen stehen vor vielfältigen Herausforderungen: Einerseits sollen sie herausragenden Nachwuchs für einen breiten Musikmarkt ausbilden, andererseits werden ihnen Zuwendungen gekürzt. Als designierte Vorsitzende der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen muss Andrea Tober die Interessen der Hochschulen bündeln und intensives Lobbying betreiben. Im Gespräch mit Gerald Mertens blickt sie auf die aktuelle Lage.
Schreib mir gern dein Feedback!David Bächinger absolvierte ein Parallelstudium und anschliessend Doppelpromotion der Medizin und Neurobiologie an der Universität Zürich, ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und derzeit als Oberarzt an der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Zürich tätig. Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf Innenohrerkrankungen. Als Leiter eines Autorenkollektivs prägte er in einem 2022 veröffentlichten Artikel den Begriff «Professional Ear User». Zur Förderung der Hörgesundheit arbeitet er eng mit Musikhochschulen – unter anderem der Zürcher Hochschule der Künste – zusammen und ist beratend sowie als Ansprechpartner für verschiedene Institutionen tätig, darunter die Schweizerische Gesellschaft für Musikermedizin (SwissMedMusica), mehrere Orchester, beispielsweise das Tonhalle-Orchester Zürich oder das Musikkollegium Winterthur, sowie Fachverbände wie die Union der Europäischen Klavierstimmer- und Klaviertechnikerverbände. Weiter hat er eine musikermedizinische Sprechstunde für Gehörprobleme bei Musiker/-innen (und anderen professionell auf das Gehör angewiesene Personen) aufgebaut.Instagram:@david_baechinger@andyschreck_Elacin:https://www.elacin.com/de/unsere-produkte/er-music/Woodstock Academy:https://www.woodstockacademy.at/-> und mit dem Promo-Code: academyonair spart ihr euch 10% (Bis zum 31. Juli gültig)Konzerzermeister:https://konzertmeister.app/de/blog/features/into-the-future-moderne-kommunikation-fuer-deinen-verband-mit-konzertmeisterWie du mich unterstützen kannst?- Podcast abonnieren- Newsletter abonnieren -> Air-MailDu willst den Podcast werbefrei und früher hören?- Werde Patron -> www.patreon.com/andyschreckSchnitt: Leander MachanMusik: Dirk Mattes
Nur ein kleiner Prozentsatz der Absolventen der Musikhochschulen findet eine Anstellung in Orchestern, Chören und Ensembles. Der Rest macht irgendwann beruflich etwas anderes, oder baut sich ein freiberufliches Modell auf. Business- und Leadership -Skills müssen aber auch gelernt werden, wie der eigentliche Beruf selbst, damit am Ende genug dabei herum kommt. Irene Xander hat sich nicht nur selbst eine spannende Karriere als Künstlerin gebaut. Als Mutter von 4 Kindern hat sie ein Business gegründet und coacht nicht nur Künstler:innen, damit sie ihre individuelle Marke finden und ihre Kunst verkaufen können, sondern auch Führungskräfte und Unternehmer:innen. Hier findet ihr Irene: https://belcantomasterclassofsuccess.jimdoweb.com www.performing-arts-academy.de https://www.xing.com/profile/Irene_Xander
In dieser Folge wird es bewusst etwas kontroverser: Wir sprechen über Probleme in der deutschen Hochschullandschaft, wenn es um Musikstudium, Gitarrenunterricht und moderne Pädagogik geht. Wie immer versammelt in den heiligen Hallen der Podcastschmiederei, gehen wir einem Thema auf den Grund, das viele betrifft, aber selten so offen diskutiert wird. Ausgehend von aktuellen Erfahrungen sprechen wir darüber, warum viele Musikstudiengänge zwar viel Theorie und Analyse vermitteln, aber wichtige praktische Themen oft zu kurz kommen: saubere Technik, stilübergreifendes Denken, moderne Anforderungen an Musiker, Unterrichtspraxis, Selbstständigkeit, Business und Social Media. Warum werden Genres wie Metal oder moderne E-Gitarren-Techniken an manchen Stellen noch immer belächelt? Wieso hängen manche Lehrkonzepte gefühlt in der Vergangenheit fest? Und wie müsste ein Musikstudium heute eigentlich aufgebaut sein, damit es Musiker wirklich auf die Praxis vorbereitet? Wir sprechen über elitäres Denken im Hochschulkontext, über fehlende Offenheit gegenüber neuen Stilistiken, über gute und schlechte Pädagogik – und auch darüber, wie ein moderner, modularer und praxisnaher Studiengang aussehen könnte. Wie immer gilt: Das ist eine Perspektive auf das Thema. Wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt – egal ob als Studierende, Dozenten oder aus dem Hochschulumfeld –, meldet euch gern bei uns. Wir haben Lust auf echten Austausch. Über den nachfolgenden Link werdet Ihr an Discord weitergeleitet: [https://letstalkguitar.de/discord](https://letstalkguitar.de/discord)
Ein frohes neues Jahr 2026 wünsche ich euch! In der ersten Folge 2026 habe ich ein unglaublich wichtiges und gutes Interview mit den Frauen hinter dem Podcast ÜbePause: Svenja Kuhn und Josie Schneider. Hier kommt ihr zu ihrem Podcast und zu ihrem Instagram Kanal. Wir sprechen über ihre Podcastentstehung, den Rang von Musikpädagogik an Musikhochschulen und besonders darüber, wie es so als Frau auf der Bühne und als Lehrkraft ist. Wie ist es sichtbar zu sein? Was bedeutet Weiblichkeit auf der Bühne und im Unterrichtsraum? Mit welchen Vorurteilen werden Frauen konfrontiert in Wettbewerben und der Musikszene? Haben wir eine männlich dominierte Spielart als Standard? Wieso ist das Outfit einer Frau auf der Bühne oft wichtiger als ihr Spiel? Wieso werden Frauen direkt nach ihrem Kinderwunsch gefragt und Männer nicht? Passend dazu, dass ich gerade an meinem zweiten Buch "Wie ist das eigentlich so als Frau auf der Bühne?" schreibe wird es 2026 einige Interviews geben mit diesem Themenschwerpunkt. Hier könnt ihr meinen Jahresrückblick 2025 lesen und hier geht es zu meinem Artikel über mein Motto 2026 - I want it all. Podcastfolge mit Imke Machura und Ana Swartz Mein nächster Workshop zu dem ihr euch hier anmelden könnt ist am 27.01.26 um 19 Uhr. Mein erster offizielle Selbstmanagement Online Workshop, offen für alle, die sich damit näher und intensiver beschäftigen wollen. Hier geht es zu meinem Instagram Kanal und hier kannst du mit mir per Mail Kontakt aufnehmen.
"Das war ein sexueller Übergriff, was man in der Alltagssprache wahrscheinlich Vergewaltigung nennen würde“, sagt die Pianistin Shoko Kuroe im Gespräch mit NDR Kultur. Und der Verantwortliche war ein Professor von Shoko Kuroe, er hat während der 90er Jahre an der Hamburger Musikhochschule unterrichtet. Die junge Frau, damals Mitte zwanzig, konnte zunächst nicht über das Verbrechen sprechen. „Ich hatte das komplett verdrängt, damit ich die seelische Stabilität behalten konnte.“, bekennt Kuroe – die in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen Machtmissbrauch geworden ist. Nachdem ihr Anliegen lange Zeit kaum Gehör gefunden hat, hat sich der öffentliche Umgang mit dem Thema mittlerweile stark verändert. Im Gespräch mit Marcus Stäbler betont Shoko Kuroe jedoch, dass es trotz der vielen Initiativen, der Beratungsangebote und der Sensibilität gegenüber Machtmissbrauch noch immer blinde Flecken gebe. Auch bei einer aktuellen Studie zum Thema, die jetzt an den deutschen Hochschulen durchgeführt werden soll. Das Problem sei, dass dort nur die derzeit Angehörigen der Hochschulen gehört werden. „Die Menschen, die dort irgendwas erfahren haben und dann aufgrund dessen von der Hochschule weggegangen sind oder gar keine Musik mehr machen oder die Hochschule gewechselt haben - die kommen nicht zur Sprache.“
Alle 24 Musikhochschulen Deutschlands setzen am 27. November in Freiburg ein Zeichen gegen Machtmissbrauch und Diskriminierung. Diskussion zu Macht und Strukturen im Musikbereich.
In der europäischen Klassikszene gibt es viele asiatische Musikerinnen und Musiker. Willkommen sind sie nicht immer: Sie haben mit rassistischen Klischees zu kämpfen, werden ausgegrenzt und diskriminiert. Wenn es um Jobs geht, haben sie Nachteile. Ein Tabuthema, über das viele Betroffene schweigen. Sie spielen perfekt, aber ohne Gefühl: Das ist nur eins der Klischees, mit dem asiatische Musikerinnen und Musiker konfrontiert sind. Viele von ihnen erleben Rassismus in westeuropäischen Profiorchestern und Musikhochschulen. Er äussert sich in offener Diskriminierung und Nachteilen bei Auswahlverfahren. Auch auf der Bühne werden rassistische Klischees reproduziert, in Opernhits wie «Madama Butterfly» und «Turandot». Antiasiatischer Rassismus ist tief verwurzelt in der Klassikszene. Trotzdem wird nur selten darüber gesprochen. Zu gross ist die Angst der Betroffenen.
Leander Machan ist wieder in meinem Podcast zu Gast. 4 Jahre nach unserer letzten Folge "Wie war deine erste Singleproduktion?" von 2021 sprechen wir über seine Musik, seinen Berufsalltag, Inspiration, Songwriting, Selbstständigkeit und den Unterschied zwischen Newcomern und großen Artist Acts mit Team um sich herum. 2020 interviewte er mich bereits zum Thema Eignungsprüfungen an Musikhochschulen. Hier geht es zu seiner Musik im Dezember geht er wieder auf Christmas Love Tour, die Termine findet ihr auf seiner Website Hier geht es zu meinem Blog und hier zu meinem Instagram Kanal
In der Musikwissenschaft sind Frauen auf Professuren häufiger vertreten als an Musikhochschulen. Doch wie wurde dieser Fortschritt erreicht?
Worin liegt die Bedeutung der Musikhochschulen in Deutschland? Karolin Schmitt-Weidmann ist Professorin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und hat ein Buch dazu geschrieben. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt sie wie die Musikhochschulen mit der Gesellschaft vernetzt werden können.
Es ist ein rauer Ton, der im einen oder anderen Unterrichtszimmer an Musikhochschulen herrscht. Auch Gordon Kampe blieb von der teils grausamen Hochschulpädagogik nicht verschont und ist der Meinung: Die Zeit der Tyrannen ist vorbei.
Begib dich mit Kabarettistin, Autorin und Sängerin Tina Teubner in die emotionale Welt des Violinkonzerts D-Dur Op. 61 von Ludwig van Beethoven – ihr musikalisches Lieblingsstück seit frühester Kindheit. Schon als etwa Vierjährige hörte sie dieses Werk zum ersten Mal – und es ließ sie nie wieder los. Ihre Faszination für Beethoven war so groß, dass ihre Mutter dessen Lebensgeschichte regelmäßig als Gute-Nacht-Geschichte vorlesen musste. In dieser Episode von „Mein Lieblingssong“ erzählt Tina Teubner, wie sie zunächst Musiktherapie in Wien, später Violine an den Musikhochschulen in Düsseldorf und Münster studierte – und schließlich ihren Weg auf die Kabarettbühne fand. Klassische Musik ist bis heute ihr ständiger Begleiter: „Ich habe nie etwas anderes gehört.“ Erfahre, was dieses besondere Konzert für Tina so einzigartig macht, welche Erinnerungen und Emotionen es in ihr wachruft, und wie es ihr künstlerisches Leben geprägt hat. Hör rein und lass dich von Beethovens Musik und Tinas Geschichte verzaubern.Höre deinen Lieblings-Podcast und deine Lieblingsmusik doch einfach auf einem sonoro Musiksystem.Das sonoro MEISTERSTÜCK und viele andere Produkte aus der sonoro Klangschmiede findet ihr hier: sonoro.comHinterlasse gerne eine Bewertung und abonniere unseren Podcast bei deinem Streamingportal der Wahl und verpasse keine Folge. Und wenn du alle Neuigkeiten zum Podcast „Mein Lieblingssong“ mitbekommen möchtest, dann melde dich hier für unseren wöchentlichen Newsletter an: Kostenloser NewsletterHier findest du uns auf Facebook oder Instagram.Geschichten aus den 70ern: Mein Lieblingssong - Album 1 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Geschichten aus den 80ern: Mein Lieblingssong - Album 2 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Habt ihr Lust auf eine „Mein Lieblingssong“-Tasse oder T-Shirt? Dann schaut mal in unserem Shop vorbei: Hier klicken!Mehr über die beiden Hosts Falk & Ryll sowie alle Podcastfolgen findest Du auf www.meinlieblingssong.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Schlüssel für Gesellschaft und Erfolg? – Musik!Dorota Welz unterrichtet für ihr Leben gerne. Es ist ihr ein Herzensanliegen, all ihre Erfahrungen, Ideen und Tipps mitteilen zu können. In ihrer Klavierschule in Stuttgart und online bei Instagram (@klavierschule.dorotawelz) verbindet Sie dabei ihre hochkarätige Ausbildung an Musikhochschulen in Krakau und Stuttgart mit Impulsen aus alternativer Pädagogik wie Freiheit, Leidenschaft und Unterricht auf Augenhöhe. Als Rednerin bringt sie ihr Herzensthema Musik auch in Unternehmen und Verbände; dabei gelingt ihr spielerisch die Brücke von der Welt der professionellen Musik zu Themen wie Performance-Optimierung, Zeitmanagement, Teamwork, persönlichem Erfolg, Unternehmenserfolg. Derzeit arbeitet sie außerdem an einem neuen Buch zum Thema. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Martin Kohlstedt gehört zu den angesagtesten Pianisten des Modern Classical, die akustisches Klavier mit Elektronik verbinden. 04:35 Aktuell: Junge Theatergruppen, in denen Jugendliche selbst Stücke auf die Bühne bringen – das ist in der Schweiz in vielen Städten etabliert. Aber Jugend-Oper? Mit einem Jugend-Opern-Orchester? Das gibt es schweizweit nun zum ersten Mal in Luzern. In einem aufwändigen Bewerbungsprozess wurden Jugendliche ausgewählt, die bereits ein Instrument gut spielen oder gut singen können - um mit ihnen eine neue, junge Version von Giuseppe. Ein Bericht. (Jenny Berg) 14:10 Talk: Martin Kohlstedt hat ein eigenes Kompositionssystem erschaffen, das ans Programmieren eines Computers erinnert. Tatsächlich zieht der Sohn eines Försters aber auch viel Inspiration aus der Natur und engagiert sich für den Wald. Martin Kohlstedt tourt derzeit – auch durch die Schweiz. Und erzählt im Gespräch u.a., warum Bäume liebt. (Fanny Opitz) 26:53 Neuerscheinungen: Schubert, Beethoven, Vořišek: Cellowerke Ursina Maria Braun, Florian Birsak; audite «Vox Feminae», Barockarien und Stücke von Barbara Strozzi, Antonia Bembo, Francesca Caccini u.a. Ensemble «Les Kapsber'girls»; Alpha (Felix Michel) 48:26 Swiss Corner: Feminale Basel: Ein Festival mit Musik von Komponistinnen von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Improvisation. Studentinnen der Hochschule für Musik Basel stecken dahinter und stellen mit Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen die aktuelle Arbeitsrealität an Musikhochschulen zur Diskussion.
Mehr Frauen auf Professuren – das ist das Ziel an allen Musikhochschulen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Zwar hat sich viel getan in den vergangenen Jahren, aber an eine Parität von Fifty-fifty ist bei weitem nicht zu denken. Wann wird sich der hohe Frauenanteil unter den Studierenden auch in den Professuren widerspiegeln? Sven Scherz-Schade hat sich für SWR Kultur an Musikhochschulen im Sendegebiet umgehört.
Intime Szenen vorab besprechen und klare Abläufe festlegen, die die Grenzen aller Beteiligten wahren: Dafür sorgen Intimitätskoordinatorinnen und -koordinatoren. Was sich in der Filmindustrie seit #MeToo etabliert hat, steckt im Theater und vor allem in der Oper noch in den Kinderschuhen. Lust und Leidenschaft, Küsse, Sex, gewaltvolle Übergriffe: In Opernlibretti wimmelt es davon. Zwar werden solche Szenen meistens weniger explizit dargestellt als im Film oder im Sprechtheater. Aber auch Opernsängerinnen und -sänger spielen intime Szenen. Intimitätskoordination kommt dabei bisher höchstens punktuell zum Einsatz. Auch an Musikhochschulen spielt sie nur selten eine Rolle. Anders in Düsseldorf: Dort arbeitet die Schauspielerin Hanna Werth seit einem Semester mit den Gesangstudierenden, als erste Professorin für Intimitätskoordination im deutschsprachigen Raum.
Manchmal fühle ich mich alt. Entweder liegt es daran, dass ich alt bin - Neeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin; oder aber daran, dass sich die Zeit manchmal schneller dreht, als man denkt. Beispiel gefällig? Here we go: Zu meiner Zeit waren die Möglichkeiten eines Schlagzeug Studiums eher begrenzter Natur. Auch das Musikstudium richtete sich zum einen an die Klassik-affinen Kandidaten und zum anderen speziell an die Jazzliebhaber. Wobei Jazz da doch oft in einem eher traditionellen Sinne gemeint war, Realbook, Standards, Swing und schuld war eh der... Wirklich progressive Möglichkeiten für ein Schlagzeugstudium musste man suchen oder genau wissen, welcher Dozent an welcher Hochschule unterrichtete und dann auch noch hoffen, einen der wirklich raren Plätze zu ergattern. Heute ist das Portfolio an Möglichkeiten nahezu unüberschaubar groß. Angefangen bei Klassikern wie die Musikhochschulen der Metropolen Berlin, Köln, Hamburg, Leipzig etc, gibt es ganz spezielle Institute und Einrichtungen wie die In Dinkelsbühl oder Krefeld oder auch die "Poppe". Und dann gibt es immer mehr kleine Institute, die oft unter dem Radar fliegen, aber ihre ganz eigenen Lösungen für die Herausforderungen des Musikbusiness bieten. Eines dieser Institute ist das IMM, das Institut für Musik und Medien in Düsseldorf. Dabei versucht das Institut, ausgehend vom Instrument über den Tellerrand des solistischen Musizierens hinauszublicken und erfasst dabei den Arbeitsalltag eines Musikschaffenden in seiner Ganzheit. Das heißt, nicht nur am Instrument wird geübt und gelehrt, sondern auch in Bezug auf Musikproduktion und Projektmanagement. Ein wirklich spannender Studiengang, bei dem ein genauerer Blick durchaus lohnt. Und daher wünsche ich allen viel Spaß beim Hören! Apropos hören: Hören kann man an dieser Folge auch das Prinzip vom IMM. Die Folge wurde aufgenommen und produziert von Michael Schmid - einem Studenten des IMM und klingen tut das alles sehr sehr sehr sehr sehr gut! Wenn du sehen willst, wer Michael ist, findest du ihn auf Instagram hier: https://www.instagram.com/michaelbass_audio_eng/?hl=de Die Aufnahme wurde von Instututsseite betreut durch Prof. Jens Dreesen. Alle Infos zum IMM findest du hier: https://www.rsh-duesseldorf.de/institute/institut-fuer-musik-und-medien Einen Überblick über die Bachelor Studiengänge sind hier zu finden: https://www.rsh-duesseldorf.de/studiengaenge/bachelor/musik-und-medien/ Die Aufnahmebedingungen kannst du hier einsehen: https://www.rsh-duesseldorf.de/studienbewerbung/anforderungen/bachelor/musik-medien Und auf Instagram findet man das Institut und deren Projekte hier: https://www.instagram.com/musikundmedien/ Ich freu mich tierisch, wenn du auf der Seite von Einfach Schlagzeug mal unter https://einfachschlagzeug.de/ oder bei Instagram vorbeischaust: https://www.instagram.com/krafftfelix/?hl=de Kapitelmarken 0:00:09 - Start 0:02:58 - Was ist das IMM 0:05:40 - Struktur der Studiengänge 0:18:32 - Fokus Drums 0:22:49 - Über das Schlagzeug hinaus 0:24:09 - Aufnahmebedingungen 0:32:31 - Master 0:39:03 - Unterschiede zu anderen Institutionen 0:42:51 - Ausblick
Einmal im Jahr treffen sich die bayerischen Musikhochschulen zu einem Gemeinschaftskonzert. Dieses Mal steht der Abend unter dem Motto "Fantasie und Improvisation". Passend dazu wird unter anderem das Ergebnis eines gemeinsamen Improvisationsworkshops zu hören sein. Christine Weirauch hat die Studierenden bei ihrem Workshop begleitet.
„Spiel um dein Leben“ heißt eine 5-teilige Doku-Serie des MDR, die ab dieser Woche in der ARD-Mediathek zu sehen ist. Darin geht es um junge Musiker*innen, die sich an drei deutschen Musikhochschulen für einen Studienplatz beworben hatten. Eine der Protagonistinnen ist Julia Flink von der Musikhochschule Freiburg. Sie spricht in SWR Kultur über die Anspannung vor einer Aufnahmeprüfung – und das Glück, sie bestanden zu haben.
Ich habe in diesem Podcast schon oft über das Thema Machtmissbrauch gesprochen, gerade an Musikhochschulen. Es ist ein Spektrum mit verschiedenen Aspekten und Vieles, was mir und anderen widerfahren ist, würde man im ersten Moment gar nicht als Machtmissbrauch bezeichnen. In der heutigen Folge geht es allerdings darum, wie wir uns selbst ermächtigen können. Wie wir unser Handlungsfähigkeit zurück erhalten, wenn wir uns machtlos fühlen. Ich habe die Wahl, aus so einer Abhängigkeit auszusteigen und einem anderen Menschen, die Macht über mich zu entziehen. Wenn du dich zu dem Thema mit mir austauschen möchtest, schreibe mir gern eine Mail oder melde dich per Instagram. Hier geht es zu meinem Blog
Um was geht es in der Folge? Was bedeutet gewaltfreies Feedback und warum ist das in 1:1 Situationen an Musikschulen, Musikhochschulen und im Privatunterricht so unglaublich wichtig? Was ist denn gewaltvolles Feedback und warum ist das für uns alle so "normal"? Muss ich mir das gefallen lassen? Bringt mich das so weiter oder blockiert mich das nicht erst mal in meiner Entwicklung? Zum Thema Gewaltfreie Kommunikation eine große Empfehlung: Kathy Weber! Hier kommt ihr zu ihrer Website, ihrem Podcast und ihrem Instagram Kanal. Links: Podcastfolge "Shitmoves in der Musikhochschule" Hier geht es zu meinem Instagram Kanal. Schreibt mir auch gerne eine Mail. Zu meinem neusten Blogartikel geht es hier lang.
Arditti Quartett: Es gilt als Synonym für zeitgenössische Musik für Streichquartett. Seit 1974 widmet sich das Streichquartett rund um den Violinisten Irvine Arditti ganz dem Repertoire von klassischer Moderne bis zur Gegenwart. Mehrere hundert Streichquartette sind dem Quartett gewidmet. Für deren Uraufführungen arbeiten die vier Spezialisten stets eng mit Komponistinnen und Komponisten zusammen, um die notierte Idee so exakt wie möglich in Klang umzusetzen. Dies gilt genauso sehr für grosse Namen wie auch für junge, noch unbekannte Musikschaffende. Im Rahmen von Festivals, wie den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, oder Musikhochschulen, geben die vier Experten ihre Erfahrung gezielt dem Nachwuchs weiter. Ende Februar machte das Quartett auf seiner Konzerttournee zum 50jährigen Jubiläum für einen Workshop Halt an der Zürcher Hochschule der Künste. An öffentlichen Proben fürs Schlusskonzert erarbeitete es zusammen mit neun Kompositionsstudierenden deren neue Stücke. Gabrielle Weber begleitet durch den Probenprozess und führt Gespräche mit den Beteiligten. Erstausstrahlung: 03.04.2024
Wer Musik studiert, möchte später mit seiner Kunst ein Publikum begeistern. Genau das können Studierende aller Musikhochschulen in Deutschland beim D-bü Wettbewerb lernen: wie sie ihr Publikum überzeugen und wie sie durch neue Ideen und ungewöhnliche Orte auch neues Publikum hinzugewinnen. Den Wettbewerb gibt's zum vierten Mal - in diesem Jahr führt ihn die Hochschule für Musik Nürnberg durch. Gestern Abend ist er mit den ersten beiden Konzerten gestartet. Für BR Klassik war Reporterin Karin Goeckel dabei.
Mitte März hat die studentische Initiative gegen Machtmissbrauch an Musikhochschulen die Ergebnisse einer anonymen Online-Umfrage veröffentlicht. Sie enthält über 600 Erfahrungsberichte von 161 aktuellen und ehemaligen Musikstudierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen verschiedene Fälle von Grenzüberschreitungen und übergriffigem Verhalten geschildert sind. Die Bandbreite der Vorfälle aus einem Zeitraum von mehreren Jahren reicht von destruktiven Kommentaren zur Leistung der Studierenden über physische Grenzüberschreitungen bis hin zu sexuellen Übergriffen. Nach der Veröffentlichung der Umfrage hat sich der Vorstand der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen betroffen geäußert. „Die geschilderten Fälle zeigen Missstände und Handlungsbedarfe auf, die von der RKM ernstgenommen und diskutiert werden“, heißt es in einer Pressemitteilung vom 21. März. Welche Maßnahmen die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bereits ergriffen hat und noch ergreifen oder verstärken will, darüber haben Marcus Stäbler mit dem dortigen Präsidenten Jan Philipp Sprick gesprochen. Er sieht die Ergebnisse der Umfrage als wichtigen Impuls, um noch intensiver darüber ins Gespräch zu kommen, wie man die persönlichen Grenzen anderer Menschen besser erkennen und respektieren kann.
Arditti Quartett: es gilt als Synonym für zeitgenössische Musik für Streichquartett. Seit 1974 widmet sich das Streichquartett rund um den Violinisten Irvine Arditti ganz dem Repertoire von klassischer Moderne bis zur Gegenwart. Mehrere hundert Streichquartette sind dem Quartett gewidmet. Für deren Uraufführungen arbeiten die vier Spezialisten stets eng mit Komponistinnen und Komponisten zusammen, um die notierte Idee so exakt wie möglich in Klang umzusetzen. Dies gilt genauso sehr für grosse Namen wie auch für junge, noch unbekannte Musikschaffende. Im Rahmen von Festivals, wie den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, oder Musikhochschulen, geben die vier Experten ihre Erfahrung gezielt dem Nachwuchs weiter. Ende Februar machte das Quartett auf seiner Konzerttournee zum 50-Jahr-Jubiläum für einen Workshop Halt an der Zürcher Hochschule der Künste. An öffentlichen Proben fürs Schlusskonzert erarbeitete es zusammen mit neun Kompositionsstudierenden deren neue Stücke. Gabrielle Weber begleitet durch den Probenprozess und führt Gespräche mit den Beteiligten.
Himmelrath, Armin www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Ausstellung Mike Kelley im K21; WDR 3 wird 60; Machtmissbrauch an Musikhochschulen; Lese-Tipp. Moderation: Stefanie Junker Von WDR 5.
Konkurrenzdruck, Einzelunterricht, Genie-Kult: Musikhochschulen haben offenbar ein hohes Risiko für Machtmissbrauch, so eine aktuelle Umfrage. Auch die Berliner Musikerin Friede Merz erzählt von Grenzüberschreitungen. Autorin: Noelle O'Brien-Coker Von Noelle O'Brien-Coker.
Prof. Lydia Grün ist seit über 175 Jahren Geschichte die erste Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater München. Mit dem Amt hat sie auch ein von Schuld geprägtes Erbe übernommen – angefangen von der nationalsozialistischen Herkunft des Hauptgebäudes bis zu Fällen von sexualisierter Gewalt, unter anderem durch den ehemaligen Präsidenten Dr. Siegfried Mauser. Wie kann man auf einem solchen Nährboden einen Kulturwandel gestalten? Welche konkreten Maßnahmen denkt sie gemeinsam mit der aktuellen Hochschulleitung an, wie kann man Strukturen nachhaltig verändern? Und welche Rolle können Musikhochschulen in der Zukunft spielen?
Heute geht es um Manipulation oder wie Matthias Renger und Iris Gavric so schön sagen: Shitmoves. Gemeinsam zu hören auf dem Podcast: Couple of. Ich kann euch jeden Kanal von den beiden empfehlen, den Podcast und vor allem das Buch. In meinen Augen, sollte jeder Mensch dieses Buch gelesen haben, ich gebe offiziell 10 von 5 Sternen! In dieser Folge gebe ich eine kleine Review über das Buch und was das ganze mit meinem Musikstudium und meinen Erfahrungen dort zu tun hat. Über Macht und Hierarchien an Musikhochschulen habe ich bereits eine Folge gemacht, hier könnt ihr reinhören. Hier geht es zu meinem Linktree. Wenn ihr mit mir in Kontakt treten möchtet, dann gerne per Mail oder via Instagram.
An den Musikhochschulen sind die Dirigierklassen zu 37 Prozent weiblich besetzt. Aber bei den 129 öffentlich finanzierten Orchestern in Deutschland stehen nur vier Frauen als Chefdirigentinnen am Pult. Ein neues Buch legt erschreckende Mechanismen eines durch und durch verkrusteten patriarchalischen Systems offen.
Im Fokus eines Münchner Gemeinschaftskonzerts der drei bayerischen Musikhochschulen steht die Musik bayerischer Komponistinnen. Zu hören ist auch eine neue Klavierkomposition von der 18-jährigen Sophie Reich, die seit Herbst an der Münchner Musikhochschule studiert. Susanna Felix hat sie getroffen.
"Schwarze Stimmen in einer weißen Musikwelt" lautet der Titel einer Studie, die sich mit Diskriminierung und Rassismuserfahrung von schwarzen Studierenden an deutschen Musikhochschulen beschäftigt. Der Musikethnologe Nepomuk Riva hat die Studie durchgeführt und ist in seinen Forschungen auf vielfach immer noch unhinterfragte Texte gestoßen, die als Ergebnis kolonialer Strukturen gedeutet werden können. Nepomuk Riva hat viele Jahre an der Musikhochschule Hannover und der Universität Hildesheim gelehrt. Seine Arbeit brachte ihn an die Universitäten in Ghana und Nigeria. Heute forscht er zum Afrikabild in deutschen Musikszenen an der Universität Würzburg. Im Gespräch mit "NDR Kultur à la carte" spricht Nepomuk Riva mit Charlotte Oelschlegel über den eurozentrisch geprägten Blick auf Musik und darüber, wie wir unsere Perspektiven ändern können.
Das Musikstudium ist beendet; das Konzertexamen in der Tasche. Wie breit aufgestellt sind die jungen Musikerinnen und Musiker, wenn sie die Musikhochschulen verlassen? Von Ellen Gall.
Frank Gerstmeier hat mit 11 Jahren mit Gitarre angefangen. Später kamen Klarinette und Saxophon dazu. Elternbedingt ist er mit Klassik und Jazz aufgezogen worden und hat später an verschiedenen Musikhochschulen mit Hauptfach Gitarre dann Instrumentalpädagogik, Kammermusik und Solistendiplom und Konzertexamen studiert. Er spielt aber lieber mit anderen als solo. Nach zahlreichen Musical- und Opernmitwirkungen hat er die Ukulele entdeckt. Seit dem dreht sich vieles um das kleine Ding! https://frank-gerstmeier.de/ https://www.the-lucky-ukes.de/
Zum Deutscher Diversity-Tag spricht BR-KLASSIK mit Shanti Suki Osman, die an der Universität Oldenburg zum Thema Diversität an Hochschulen im Bereich Musik forscht. Sie hat ihre Doktorarbeit über Women of Colour in deutschen Musikhochschulen geschrieben und ist neben der Forschung auch Vertrauensdozentin für Fragen von Diversity und Diskriminierung.
Deutschland hat eine Dichte an öffentlich finanzierten Orchestern, wie sie international kaum ein zweites Mal zu finden ist. Auch die Anzahl von Musikhochschulen und Konservatorien ist beträchtlich.
Buchtipps: Veit Lindau - Genesis Emilia Roig - Why we matter Meine nächste Masterclass Zyklisch Musizieren findet am 24.04. um 19 Uhr statt. Hier gehts zu meinem Instagram Kanal und zu meinem Blog Meine anderen Produkte gibts in meinem Online Shop
Es ist die vielleicht letzte Amtshandlung von Peter Bürli. Kurz bevor er in den verdienten Ruhestand geht, tauscht sich der langjährige SRF-Jazzproduzent und ehemalige Chef des Musikjournalismus auf SRF 2 Kultur nochmals aus mit seinen Kolleg:innen. Von 23 bis 65 reicht sich die Altersspanne im neu aufgestellten Jazzteam, das in dieser Ausgabe von Jazz und World Aktuell übers vergangene Musikjahr diskutiert. Ein Gespräch über Generationenwechsel, Konzerthighlights und Songperlen, in dem immer wieder auch mal gelacht worden ist. Und im Anschluss, so viel sei verraten, gabs Prosecco. Jazz und World Aktuell: mit Florence Baeriswyl, Peter Bürli, Jodok Hess, Roman Hosek, Luca Koch und Annina Salis (Redaktion) (00:04:09) Generationenwechsel SRF Musikredaktion, Festivals, Musikhochschulen; Andrina Bollinger Trio (00:17:15) Musikproduktion SRF Kultur; El Dopa; Yumi Ito und Szymon Mika (00:27:04) RIP Jazzmusiker:innen 2022; Fredy Studer; Jaimie Branch und Dave Gisler Trio (00:40:10) Enrico Rava und Fred Hersh; Redman, Mehldau, McBride, Blade (00:53:20) Vorfreude 2023; Rainald Brederling Quintett
Was muss unser Musikhochschulsystem leisten, damit Begabte den Weg in die professionellen Orchester finden? Ist unsere Hochschulpolitik zeitgemäß? Und kann sie sich gut einstellen und den Nachwuchs auf die sich ändernden Strukturen in der Kulturbranche vorbereiten? Das fragt sich der Musikjournalist Axel Brüggemann.
Wie wird ein Opernstar geboren? Die einen kämpfen sich durch dutzende Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen, anderen scheint das Glück und das Talent nur so zuzufliegen und sie werden mit Handkuss beim ersten Anlauf aufgenommen. Doch der Weg auf die großen Opernbühnen dieser Welt ist trotzdem kein Pappenstil und erfordert im Studium harte Arbeit. So ein Karriere-Kickstart wird gerade im neuen Film des französischen Regisseurs Claude Zidi jr. erzählt. TENOR heißt er und kommt am 3. November in die deutschen Kinos.
Wie kann man als Musiker eigentlich ein Bewusstsein über die eigene Körperlichkeit erlangen um diese dann ganz im Dienste der Musik einzusetzen? Diese Frage haben wir Elisabeth Pelz gestellt, Professorin für Rhythmik und Bewegung an den Musikhochschulen in Hamburg und Lübeck. Sie verrät uns, warum die gezielte Bewegung die Übe-Effiziens um ein Vielfaches steigert, was genau eigentlich die Inhalte ihres Unterrichtes sind und was Musiker, die ihren Körper oft viel zu sehr strapazieren und dabei zu wenig auf die eigene Gesundheit achten, verbessern sollten. Herzlich willkommen, Elisabeth Pelz!
Gibt es gute und schlechte Musik? Die Antwort von Stephan Froleyks – Forscher, Schlagzeuger, Instrumentenerfinder, Professor und Dekan der Musikhochschule Münster – ist deutlich: „Musik ist immer etwas Persönliches – es gibt weder gute noch schlechte. Musik kann und darf alles.“ Aus seiner Sicht habe jedes Musikgenre seine Berechtigung. Wie sich die Genres in den vergangenen Jahren verändert haben und welche Rolle der Einsatz von Technik spielt, ist ebenfalls Thema des Gesprächs mit. Zudem geht es um die Entwicklung der Musikhochschule Münster, die seit 2004 ein eigener Fachbereich der WWU ist. Für Stephan Froleyks ein Modell, von dem die Musikstudierenden profitieren: „Das Berufsbild des Musikers wird immer komplexer und die Ausbildung kann gar nicht breit genug sein. Deswegen ermutigen wir unsere Studierenden auch zu einem Doppelstudium. Dank der Einbindung innerhalb der WWU mit ihren vielen unterschiedlichen Fachbereichen haben wir viele Vorteile gegenüber anderen Musikhochschulen.“ Für ihn sei dies auch einer der Gründe, warum der Fachbereich eine hohe Anzahl an internationalen Studierenden habe.
Der klassische Sologesang ist so beliebt wie eh und je – denn obwohl das klassische Gesangsstudium zeitaufwändig ist und keine Einkommensgarantie bietet, sind die Aufnahmeprüfungen der deutschen Musikhochschulen voll von jungen Bewerber*innen, die ihre Stimme ausbilden wollen. Also ein wichtiges Thema. Und das zeigt auch der großangelegte, erschienene Band „Handbuch Gesang“ mit dem Titel „Stimme – Körper – Medien“. Ein weitumfassendes Gebiet, dem sich Eva Hofem genähert hat.
zugehOERt! – der Podcast rund um Open Educational Resources (OER)
ORCA ist ein kostenfreies Online-Portal rund um digital gestütztes Lehren und Lernen an Hochschulen. Ein gemeinsames Angebot der öffentlich-rechtlichen Universitäten, Fachhochschulen sowie der Kunst- und Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen, organisiert unter dem Dach der Digitalen Hochschule NRW. Im Gespräch geben Alexander Kobusch, Gabi Reichardt, Magdalena Spaude und Markus Deimann u. a. Einblicke in die von ihnen verantworteten Aufgabenbereiche.