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Prof. Dr. Daniel Wefers ist Wissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und befasst sich in seiner Forschung vor allem mit Kohlenhydraten, insbesondere mit Stärke. In unserem Gespräch klären wir, was Stärke überhaupt ist, welche Unterschiede es zwischen Stärken geben kann, welche Funktion und Wirkung Stärke im Teig und während des Backens hat oder was mit der Stärke passiert, wenn Sauerteig ins Spiel kommt. Ein spannendes Gespräch mit vielen Details, die in der Praxis eine Rolle spielen können.
Spektakuläre Stunts und raffinierte Gadgets gehören zu den Markenzeichen der James-Bond-Filme. Doch vieles, was auf den ersten Blick unwirklich erscheint, ist von der Realität gar nicht so weit weg. Stefan Troendle im Gespräch mit Detlef Reichert, Professor für Physik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Digitale Pflege aus dem Kohlerevier – wie eine Innovationsregion zur Blaupause für Deutschland wird Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Professor Patrick Jahn, dem wissenschaftlichen Leiter der Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG) an der Universitätsmedizin Halle, über den Aufbau eines Innovationsökosystems im ehemaligen Mitteldeutschen Kohlerevier. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung digitaler Versorgungsmodelle für eine alternde Bevölkerung, konkrete Projekte wie die Arzneimitteldrohne und die Digitale Residenzpraxis sowie der Aufbau von Maker- und Education-Labs im südlichen Sachsen-Anhalt. Außerdem erklärt Jahn, was andere unterversorgte Regionen vom Ansatz in Sachsen-Anhalt lernen können. Patrick Jahn ist Inhaber der Professur für Versorgungsforschung mit Schwerpunkt Pflege im Krankenhaus an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als ausgebildeter Krankenpfleger verbindet er Pflegepraxis und Wissenschaft. Er studierte Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Halle sowie an der McMaster University im kanadischen Hamilton. Vor seiner Berufung nach Halle hatte er einen Lehrstuhl für Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Versorgungsforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen inne. Die Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG) ist eines der größten Versorgungsforschungsprojekte Deutschlands. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Vorhaben bis 2033 mit rund 140 Millionen Euro. Im Fokus steht das südliche Sachsen-Anhalt – eine Strukturwandelregion, in der der Anteil der über 65-Jährigen teilweise bei bis zu 32 Prozent liegt, während der Bundesschnitt bei rund 21 Prozent steht. Über die Projektlaufzeit sind etwa 85 Forschungs- und Entwicklungsprojekte geplant, koordiniert an der Universitätsmedizin Halle.
Gehöre ich wirklich in diese Vorlesung? Medizinstudentin Chantal ist sich oft unsicher, obwohl alles dafür spricht. Bei erfolgreichen Menschen kann es mitunter vorkommen, dass sie sich selbst ihrer Erfolge nicht bewusst sind, sagt eine Medizinerin.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Chantal, studiert Medizin und fühlt sich häufig wie eine Hochstaplerin Gesprächspartner: Kay Brauer, Psychologe an der Universität Halle-Wittenberg, forscht unter anderem zum Imposter-Syndrom Gesprächspartnerin: Michaela Muthig, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychosomatik mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie und Autorin, coacht Menschen mit Imposter-Syndrom Autorin: Shalin Rogall Redaktion: Ivy Nortey, Jana Niehof, Milan Procyk, Anton Stanislawski, Friederike Seeger Produktion: Christiane Neumann**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Selbstzweifel: Warum fühlen wir uns weniger schlau als andere?Pimp my Lebenslauf: Wie viel Übertreiben ist in Bewerbungen okayPrüfungsangst: Wie wir achtsam mit Druck umgehen**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Für Vik ist gemeinsames Lachen sehr wichtig. Eine Beziehung ohne Humor funktioniert für sie nicht. Eine Paartherapeutin erklärt, warum Humor ein so starkes Bindungselement ist, wie er Konflikte entschärfen kann und wie weit Humor bei Paaren gehen darf.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Vik, eine Beziehung ohne zusammen lachen geht für sie gar nicht Gesprächspartnerin: Vanessa Paulick, Heilpraktikerin für Psychotherapie; spezialisiert auf Paartherapie, Sexualtherapie und Einzeltherapie Gesprächspartner: Kay Brauer, Psychologe an der Universität Halle-Wittenberg, forscht u.a. zum Umgang mit Lachen Autorin: Caro Nieder Redaktion: Betti Brecke, Jana Niehof, Jonas Kyora, Ivy Nortey Produktion: Alex Hardt**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Liebe und Lachen: Warum Paare mit ähnlichem Humor glücklicher sindHumorvoll streiten: Wie wir Konflikte besser lösen könnenBeziehung: Wie wir leichter lieben können**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Holger Lemme ist seit Oktober 2025 der kaufmännische Geschäftsführer des Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle. Das Verfahren für die Besetzung der Programmdirektion, zuständig für die inhaltliche Ausrichtung und Forschung, läuft noch. Der Bundestag hatte im Mai 2022 für die Einrichtung eines Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit gestimmt. Vor drei Jahren entschied sich eine 15-köpfige Jury für den Standort Halle. Den Architektur-Wettbewerb gewann im April 2025 das Berliner Büro Richter Musikowski. Der 60 Meter hohe, zeltartige Glasbau soll am Riebeckplatz entstehen und im Jahr 2030 seine Türen öffnen. Ein Abbild davon hängt derzeit in einer Etage der städtischen Wohnungsgesellschaft in Halle, dort wo Holger Lemme und die ersten 12 Mitarbeiter bereits an den Inhalten für ein Dialog- und Debattenort für die ganze Gesellschaft arbeiten. Das Zukunftszentrum soll ein Ort für Begegnung, Wissenschaft und Kultur werden, mit dem Auftrag, Erfahrungen von Aufbruch und Wandel sichtbar zu machen, den Dialog über Vergangenheit und Gegenwart zu fördern und Impulse für die Gestaltung künftiger Transformationen zu geben. Zudem will es Plattform für Austausch und Vernetzung zwischen Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur sein, in Deutschland und im europäischen Kontext. Und, das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle lädt bereits 2026 mit verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen dazu ein daran mitzuwirken. In Halle wurde Holger Lemme 1974 geboren. Von 1994 bis 1999 studierte er Kommunikations - und Medienwissenschaften, Anglistik und Psychologie an der Universität Leipzig, war selbständiger Kommunikationsberater und Webdesigner und wissenschaftliche Hilfskraft im Rektorat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bis er von 2000 bis 2007 als Communications Specialist für die Dow Olefinverbund GmbH in Schkopau arbeitete. Zeitgleich absolvierte Holger Lemme berufsbegleitend den Studiengang Umweltmanagement, Umweltrecht, Ökonomie an der Universität Lüneburg. Von 2007 bis 2011 war er Public Affairs Leader bei der Dow Europe GmbH in Hogen in der Schweiz. Anschließend wirkte Holger Lemme von 2011 bis 2022 als Studienleiter Arbeit und Wirtschaft an der Evangelischen Akademie Thüringen, war 2013 bis 2022 stellvertretender Direktor und 2018 amtierender Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen. Von 2022 bis 2025 hatte er das Amt des Verwaltungsleiters der Stiftung Bauhaus Dessau in Dessau-Roßlau inne. Moderation: Julia Hemmerling Redaktion: Angelika Zapf Moderation: Julia Hemmerling Redaktion: Angelika Zapf
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das in den Digital Humanities oft implizit mitgedacht wird, aber selten klar im Mittelpunkt steht: Mehrsprachigkeit. Wir haben Jana-Katharina Mende (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Cosima Wagner (Freie Universität Berlin, Universitätsbibliothek) und Till Grallert (Humboldt-Universität zu Berlin) von der AG Multilingual DH zu Gast. Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir, wie Sprache, Infrastruktur und Forschungsrealität zusammenhängen, und warum digitale Methoden manchmal nur so gut funktionieren wie die sprachlichen Voraussetzungen, auf denen sie beruhen.
Juli 2018: Bei einer morgendlichen Gassi-Runde im thüringischen Lindau entdeckt ein Spaziergänger mit seinem Hund eine oberflächlich vergrabene Leiche. Die Beamten gehen von einem Tötungsdelikt aus und versuchen, die Identität der unbekannten Frau festzustellen. Als weder ein Abgleich mit aktuellen Vermisstenfällen noch mit der DNA-Datenbank einen Treffer liefert, bleibt der Kripo Jena nur noch eine Möglichkeit: das Gebiss der Toten genauer zu untersuchen. Die Ermittler wenden sich an „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ und zeigen in der Sendung Röntgenaufnahmen der auffälligen Zahnimplantate. Kurz darauf meldet sich eine Firma, die genau solche Implantate herstellt. Ein Anruf, der den Stein ins Rollen bringt: Die Identität der Frau kann endlich geklärt werden – und die Ermittlungen zu ihrem Tod führen nach Berlin. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer sind der Erste Kriminalhauptkommissar Uwe Isenberg und Kriminalhauptkommissar Jochen Holländer vom LKA Berlin. Die Ermittler berichten von der Observationstaktik der 8. Mordkommission und der aufwendigen Suche nach dem Motiv des Täters. Außerdem im Interview: Prof. Dr. Rüdiger Lessig, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Halle-Wittenberg. Der forensische Zahnmediziner erklärt, warum das Gebiss von Toten eine wichtige Rolle bei der Identifikation von Leichen spielen kann. *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste & Experten: EKHK Uwe Isenberg & KHK Jochen Holländer (8. Mordkommission in Berlin); Prof. Dr. Rüdiger Lessig, Forensischer Zahnmediziner Autor dieser Folge: Jonas Wengert Audioproduktion & Technik: Lalita Hillgärtner, Sebastian Muxeneder Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Corinna Prinz, Tim Rascher (CvD) Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: Alexa Waschkau
Am Freitag waren nach Angaben des estnischen Außenministeriums drei russische Kampfflugzeuge in den Nato-Luftraum eingedrungen. Russland hat damit erneut den Luftraum des Bündnisses verletzt. "Das ist eine russische Provokation. Man kann davon ausgehen, dass Russland testet, wie die Nato reagiert", sagt Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Unklar sei jedoch, was genau Russland teste. Wichtig sei es jetzt, besonnen zu reagieren, warnt der Nato-Experte. "Wir sollten jetzt nicht eskalieren, sondern mit kühlem Kopf deeskalieren. Das ist jetzt die politische Aufgabe." Die Frage sei, wie weit man von einem Krieg mit Russland entfernt ist. Man dürfe nicht schlafwandeln in einer Auseinandersetzung, die dann am Ende möglicherweise nuklear eskaliert. Dieses Szenario müsse man sich vor Augen halten, so Varwick und warnt: Dazu dürfe es nicht kommen. Wer jetzt fordert, ein Flugzeug abzuschießen, eskaliere eindeutig. Es brauche einen neuen politisch Anlauf, um zu einem Interessenaustausch mit Russland zu kommen. Was er konkret damit meint, erklärt Johannes Varwick im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
Ein Vortrag des Historikers Till KösslerModeration: Nina Bust-Bartels**********Was macht uns zu dem, was wir sind? Sind es unsere Gene oder unsere Umwelt? Ein Vortrag des Historikers Till Kössler über die Debatte um Anlage und Umwelt.Till Kössler ist Historiker und Erziehungswissenschaftler. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat er die Professur für Historische Erziehungswissenschaft inne. Sein Vortrag heißt "Nature versus Nurture: Zur Geschichte der Anlage-Umwelt-Debatte", gehalten hat er ihn am 17. Dezember 2024 im Rahmen der Reihe Nature/Nurture: Das Zusammenspiel von Genen und Umwelt. Die Vortragsreihe ist Teil des Studium Generale der Universität Mainz.Mehr Vorträge aus der Reihe Nature/Nurture: Das Zusammenspiel von Genen und Umwelt bei Deutschlandfunk Nova:Epigenetik und Gesundheit: Wie wir unsere Gene beeinflussen könnenEpigenetik und Vererbung - Verhalten beeinflusst Gesundheit über Generationen **********Schlagworte: Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Genetik +++ Sozialisation +++ Erziehung +++ Zwillingsstudien +++ Geschichte +++ Eugenik +++ Rassismus +++ Persönlichkeit +++ Intelligenz +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Epigenetik und Gesundheit: Wie wir unsere Gene beeinflussen könnenEpigenetik und Vererbung: Verhalten beeinflusst Gesundheit über GenerationenTransgenerationales Trauma: Wie viel Vergangenheit steckt in uns?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
USA und Ukraine unterzeichnen ein Rohstoffabkommen. Das Abkommen sichert den USA Zugang zu ukrainischen Bodenschätzen. Was bringt der Deal? Ulrich Blum ist Professor für Wirtschaftspolitik und Geschäftsführer des Deutschen Lithiuminstituts. Monatelang hatten die USA und die Ukraine über ein Rohstoffabkommen verhandelt. Nun wurde es unterzeichnet, wie die beiden Ländern mitteilen. Die USA erhalten mit dem Abkommen Zugang zu seltenen Erden und anderen kritischen Mineralien der Ukraine. Gleichzeitig soll ein gemeinsamer Investitionsfonds für den Wiederaufbau der Ukraine eingerichtet werden. Ulrich Blum beschäftigt sich seit Jahren mit Rohstoffkonflikten. Er ist Professor für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit September 2021 ist er Geschäftsführer des Deutschen Lithiuminstituts. Er ist zu Gast bei David Karasek.
US-Präsident Donald Trump kündigt Europa den Beistand auf, die EU schwankt zwischen Panik und Entschlossenheit. Klar ist: die Staatengemeinschaft muss mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit übernehmen – und womöglich auch für die der Ukraine. Doch wie soll die europäische Zeitenwende im Bündnis der Uneinigen gelingen? Überwiegen am Ende doch nationale Interessen? Wie stark ist Europa wirklich? Norbert Lang diskutiert mit Nana Brink – freie Autorin; Josef Janning – Politikwissenschaftler, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik; Prof. Dr. Johannes Varwick – Politikwissenschaftler, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick hält den Vorschlag Großbritanniens und Frankreichs für eine einmonatige Waffenruhe in der Ukraine soweit bekannt für "sehr unausgegoren". Der Professor für internationale Beziehung und europäische Politik an der Universität Halle-Wittenberg sagt in SWR Aktuell: "Es ist beispielsweise die Rede davon, dass ein Friedensplan in Aussicht gestellt wird. Wie der Plan aussieht, wird aber überhaupt nicht gesagt. Ich erwarte wenig von den Europäern." Der Ball liege eindeutig in Washington. "Daran hat sich auch seit dem Treffen Trumps mit Selenskyj nichts geändert." Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Kriegs sieht Varwick derzeit in vollem Gange. "Die Europäer haben bislang nichts dazu beigetragen. Deshalb ist es gut, dass sie sich jetzt Gedanken machen und sich zusammenraufen." Allerdings sei der vom britischen Premier Keir Starmer und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron gewählte Begriff einer "Koalition der Willigen" ein Hinweis darauf, dass es der EU nicht gelinge, sich auf eine diplomatische Initiative zu einigen, betont Varwick im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer.
Dieses Special bei Carl-Auer Sounds of Science bietet auch in der zweiten Staffel Gespräche, die Mag.a Dr.in Maria Spindler mit Autor:innen eines bedeutenden Buches führt, das sie gemeinsam mit Mag.a Dr.in Ruth E. Lerchster herausgegeben hat: Gruppen:Dynamik – Die Gestaltung dynamischer Prozesse für Leadership, Beratung, Teams und Organisationen im 21. Jahrhundert. Im ersten Gespräch zur zweiten Staffel spricht Matthias Ohler mit Ruth E. Lerchster und Maria Spindler zunächst zur besonderen Dynamik der Planung, Konzeptionalisierung und Finalisierung eines wegweisenden Buches zu Gruppen:Dynamik. Es geht um inhaltliche Struktur, weiten Blick mit sinnstiftenden Fokussierungen, Orientierung in Vielfalt, rote Fäden und – nicht zuletzt – um die Frage: Was bedeutet herausgeben übers Herausgeben hinaus? Zum Beispiel sorgen für sichere und vorsichtige Rahmung(en) mit den Fragen: Gruppendynamik – wozu, Fokus wie, auf wen und warum, und – wohin? Ein spannendes Gespräch, auch zur Geschichte, zu den philosophischen und gesellschaftlichen Bezügen und zur praktischen Lern-Bedeutung von Gruppendynamik und gruppendynamischer Trainingsgruppe – jetzt und in Zukunft. Ruth E. Lerchster ist Psychologin mit Schwerpunkt Gruppendynamik, Autorin, Dozentin an den Universitäten Klagenfurt, Graz, Krems und Halle-Wittenberg, Lehrtrainerin und Organisationsberaterin der ÖGGO und Leiterin des Arbeitsbereichs soziale Kompetenzen und Gruppendynamik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Maria Spindler ist internationale Organisationsberaterin, Leadership Developer, ÖGGO-Lehrtrainerin und Hernstein-Gruppendynamiktrainerin, Buchautorin, Universitätslehrende, Vortragende. _____________ Folgen Sie auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: https://www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/treffpunkt-entscheiden
Caro stört es nicht, wenn es mal chaotisch ist. Ihre WG hat ihr jedoch einen anderen Blick für Ordnung beigebracht. Der Austausch über das eigene Ordnungsempfinden ist wichtig, sagt Psychologin Annegret Wolf. Unordnung kann aber auch Kreativität fördern.**********Ihr hört: Gesprächspartner*in: Caro, lebt das kreative Chaos Gesprächspartner*in: Annegret Wolf, die Psychologin forscht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und erklärt, wie wir im Zusammenleben mit anderen mit Unordnung klarkommen Gesprächspartner*in: Sebastian Markett, Molekularpsychologe, forscht an der Humboldt Universität in Berlin Host: Caro Nieder Autor*in: Shalin Rogall Redaktion: Anne Göbel Produktion: Norman Wollmacher**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Frühjahrsputz: Äußere Ordnung schafft innere KlarheitZu viel Zeugs: Wann Ausmisten wirklich hilftPutzen: Ordnung spiegelt unseren Seelenzustand**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über WhatsApp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei WhatsApp die Datenschutzrichtlinien von WhatsApp.
Was heißt es, erwachsen zu sein? Welche Qualitäten und Rituale gehören dazu, und wie individuell verschieden sind wir da? Ist unsere individualistische, auf Jugendlichkeit fixierte Gesellschaft weniger erwachsen als frühere, eine #söderisst-Politik infantiler? Andererseits: wie „erwachsen" wollen wir überhaupt sein, und was sagt das Innere Kind dazu? Bernd Lechler diskutiert mit Prof. Dr. Alexander Grob - Psychologe, Universität Basel, Prof. Dr. Till Kössler - Erziehungswissenschaftler und Historiker, Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Susan Neiman - Philosophin und Direktorin am Einstein Forum in Potsdam
Herzlich Willkommen zur fünfzehnten Tür des begründet glauben- Adventskalenders. Wir haben unterschiedliche Referent/innen gefragt, warum sie auch 2024 noch gerne Weihnachten feiern. Viel Spaß mit unserem Adventskalender! Peter Imming ist Professor für Pharmazeutische Chemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und forscht u.a. über Wirkstoffe gegen Tuberkulose und andere pathogene Mykobakterien. https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ https://www.iguw.de/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
Vögel, die über eine Stadt herfallen. Ein Irrer, der auf eine Frau einsticht, die nackt unter der Dusche steht. Ein Mann im Rollstuhl, der mit dem Fernglas einen Mörder beobachtet. Szenen, die Filmgeschichte geschrieben haben, geschaffen von einem der größten Regisseure aller Zeiten, Alfred Hitchcock. Es heißt, kein anderer habe die Angst besser gefilmt als er. Ist es das, was sein Werk so unvergänglich macht? Am 13. August hätte Hitchcock seinen 125. Geburtstag gefeiert. Wie erinnern wir an diesen Koloss des Kinos, der Schauspieler als „Vieh“ bezeichnete und von sich selbst sagte: „Die Leute denken, ich sei ein Monster.“? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Franziska Heller – Medienwissenschaftlerin, Universität Halle-Wittenberg; Andrea Kirchhartz – Film-Übersetzerin, Hamburg; Rüdiger Suchsland – Filmkritiker
Die NATO feiert in Washington gleich mehrfach: Ihr 75-jähriges Bestehen, die Aufnahme Schwedens als neues Mitglied und ein Paket zur militärischen Unterstützung der Ukraine. Das ist der offizielle Teil des Gipfels, der heute in Washington beginnt und bis Donnerstag dauert. Allerdings sind die 31 Gäste aus Europa und Kanada beunruhigt wegen des wichtigsten Bündnispartners. US-Präsident Joe Biden ist angeschlagen, und das könnte seinem Rivalen Donald Trump bei der Wahl im November den Weg zurück ins Weiße Haus ebnen. Über die Sorgen der NATO und mögliche Auswege hat SWR-Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit mit dem NATO-Experten Johannes Varwick gesprochen. Er ist Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Karamba Diaby hört auf - der im Senegal geborene SPD-Politiker war 2013 der erste Abgeordnete im Bundestag, der in Afrika geboren wurde. Nach drei Legislaturperioden tritt er nun nicht mehr an. Vor ein paar Tagen war es noch eine kleine Zeitungsmeldung und es hieß, sein Verzicht habe keine politischen Gründe. Doch es schwingt etwas mit, wenn man weiß, wie massiv er als Schwarzer bedroht wurde. Darüber hat er immer gesprochen und trotzdem einen unerschütterlichen Optimismus und Menschenfreundlichkeit ausgestrahlt. Auch die Freude an der politischen Arbeit ließ den promovierten Chemiker und Geoökologen weitermachen, schließlich wurde er ja auch immer wieder gewählt. Wenn man seine Lebensgeschichte liest, kann man nur den Hut ziehen, vor dem was dieser Mann erreicht hat: Geboren 1961 im Senegal, mit 3 Monaten verlor er die Mutter, als 7-Jähriger den Vater. Die ältere Schwester und ihr Mann nahmen ihn auf. Nach Internat und Gymnasium bekam er die Chance an der Uni in Dakar zu studieren und begann sich für politische Themen zu interessieren. Ein Stipendium führte ihn an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, vorher belegte er einen neunmonatigen Deutschkurs. Dann Studienabschluss, Promotion als Geoökologe, Einstieg in die Politik bei der SPD. Ich sage das alles so ausführlich, weil es unfassbar ist, dass dieser kluge, freundliche und zugewandte Mann in den letzten Jahren Todesdrohungen bekam, es Brandanschläge und sogar Schüsse auf sein Wahlkreisbüro gab. Doch die rassistischen Anfeindungen seien nicht der Grund. „Ich blicke auf 11 bereichernde und erfolgreiche Jahre in der Bundespolitik zurück.“ Nach drei Legislaturperioden sei es an der Zeit, neue Wege zu gehen und Platz für die nächste politische Generation zu machen, sagt Karamba Diaby. Alles Gute! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Prof. Dr. Kuno Hottenrott ist renommierter Sportwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Bereich Trainingswissenschaft und Sportmedizin. Sein Spezialgebiet: Die Performance von Hochleistungssportlern durch die Erforschung der Herzvariabilität zu steigern.
Ein Vortrag der Juristin Anja SchmidtModeration: Nina Bust-Bartels**********Im Strafrecht ist vor allem der Schutz vor der Wahrnehmung pornografischer Inhalte geregelt, die wiedergegebenen Personen werden kaum geschützt. Wie kann das geändert werden? Ein Vortrag der Juristin Anja Schmidt. Anja Schmidt ist Juristin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dieses Sommersemester hat sie die Entlastungsprofessur für Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne. Ihr Vortrag heißt "Pornographie – zwischen Tabu und sexueller Selbstbestimmung". Sie hat ihn am 15. Februar 2024 im Rahmen der Tagung: "Juristinnen an Hochschulen – Geschlechterrecht in Forschung und Lehre" an der Uni Bremen gehalten. **********Schlagworte: +++ Porno +++ Pornografie +++ Strafrecht +++ Tabu +++ sexuelle Selbstbestimmung +++ Sex +++ Jugendschutz +++ Rechtswissenschaft +++ Jura +++ Hörsaal +++ Universität +++ Wissenschaft**********Quellen aus der Folge:Schmidt, Kritik des Pornographiestrafrechts am Maßstab gleicher sexueller Selbstbestimmung, in: Bartsch u. a. (Hg.), Gender & Crime, Nomos, Baden-Baden 2022, S. 42-54.Manuskript: Schmidt, Bildbasierte sexuelle Gewalt – Zum Reformbedarf im deutschen Strafrecht, für: Burghardt/Schmidt/Steinl (Hg.), Sexuelle Selbstbestimmung jenseits des Körperlichen, Mohr Siebeck, Tübingen. Schmidt, "Missbrauchsdarstellungen" statt "Kinderpornographie"? Rechtliche Expertise zur Ersetzung der Begriffe der Kinder- und Jugendpornographie in den §§ 184b, 184c StGB, erstellt für die Landtagsfraktion der FDP in Nordrhein-Westfalen, 2022.Schmidt, The Abuse of Sexual Images between Liberal Criminal Law and the Protection of Sexual Autonomy, in: Caletti, Gian Marco / Summerer, Kolis (eds.), Criminalizing Intimate Image Abuse, Oxford University Press: Oxford 2024, p. 103-120. **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Die osteuropäische Fußballgeschichte fristet in hiesigen Breitengraden ein Schattendasein. Beispiel gefällig: Walerij Lobanowski hat ganze 5350 Aufrufe in der deutschen Google Suche, der aktuellste davon stammt aus dem Jahr 2018. Kann natürlich daran liegen wie man den Namen schreibt. Aber so oder so ist das erstaunlich wenig für einen Menschen der den Fußball revolutioniert hat. Von seinen Erfolgen mit Dynamo Kyjiw oder der Sbornaja ganz abgesehen. Zeit also mal das Flutlicht richtig aufzudrehen und den Scheinwerfer auf einen Mann zu richten über den man erstaunlich wenig weiß. Dazu eingeladen habe ich Kateryna Chernii. Sie ist geboren in Kyjiw - hat Geschichte an der Nationalen Taras Schewtschenko-Universität Kyjiw und ihr Masterstudium – der Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller- Universität Jena gemacht/ studiert. Aktuell ist sie Assoziierte Doktorandin am Leibnitz Zentrum für historische Forschung in Potsdam, im Projekt 'Legacies of Communism? Nebenbei finden sich in ihrer Biografie so spannende Punkte wie Freiwillige Helferin bei der UEFA UERO 2012 in Kiew oder Freiwillige bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Darüber haben wir aber schon gesprochen zu hören in Ausgabe "HRF 152 | Transformation des ukrainischen Fußballs nach dem Zerfall der Sowjetunion." Und als weiteren Gast und Ideengeber der Ausgabe Dirk Suckow. Geboren in Nordhausen. Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an den Universitäten Halle-Wittenberg, Pisa und Leipzig. Seit 2003 wissenschaftlich tätig an Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, so u.a. den Franckeschen Stiftungen zu Halle, der Universität Pécs (Robert Bosch Lektor), der Universität Trier und am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig.
Die osteuropäische Fußballgeschichte fristet in hiesigen Breitengraden ein Schattendasein. Beispiel gefällig: Walerij Lobanowski hat ganze 5350 Aufrufe in der deutschen Google Suche, der aktuellste davon stammt aus dem Jahr 2018. Kann natürlich daran liegen wie man den Namen schreibt. Aber so oder so ist das erstaunlich wenig für einen Menschen der den Fußball revolutioniert hat. Von seinen Erfolgen mit Dynamo Kyjiw oder der Sbornaja ganz abgesehen. Zeit also mal das Flutlicht richtig aufzudrehen und den Scheinwerfer auf einen Mann zu richten über den man erstaunlich wenig weiß. Dazu eingeladen habe ich Kateryna Chernii. Sie ist geboren in Kyjiw - hat Geschichte an der Nationalen Taras Schewtschenko-Universität Kyjiw und ihr Masterstudium – der Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller- Universität Jena gemacht/ studiert. Aktuell ist sie Assoziierte Doktorandin am Leibnitz Zentrum für historische Forschung in Potsdam, im Projekt 'Legacies of Communism? Nebenbei finden sich in ihrer Biografie so spannende Punkte wie Freiwillige Helferin bei der UEFA UERO 2012 in Kiew oder Freiwillige bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Darüber haben wir aber schon gesprochen zu hören in Ausgabe "HRF 152 | Transformation des ukrainischen Fußballs nach dem Zerfall der Sowjetunion." Und als weiteren Gast und Ideengeber der Ausgabe Dirk Suckow. Geboren in Nordhausen. Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an den Universitäten Halle-Wittenberg, Pisa und Leipzig. Seit 2003 wissenschaftlich tätig an Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, so u.a. den Franckeschen Stiftungen zu Halle, der Universität Pécs (Robert Bosch Lektor), der Universität Trier und am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig.
Die osteuropäische Fußballgeschichte fristet in hiesigen Breitengraden ein Schattendasein. Beispiel gefällig: Walerij Lobanowski hat ganze 5350 Aufrufe in der deutschen Google Suche, der aktuellste davon stammt aus dem Jahr 2018. Kann natürlich daran liegen wie man den Namen schreibt. Aber so oder so ist das erstaunlich wenig für einen Menschen der den Fußball revolutioniert hat. Von seinen Erfolgen mit Dynamo Kyjiw oder der Sbornaja ganz abgesehen. Zeit also mal das Flutlicht richtig aufzudrehen und den Scheinwerfer auf einen Mann zu richten über den man erstaunlich wenig weiß. Dazu eingeladen habe ich Kateryna Chernii. Sie ist geboren in Kyjiw - hat Geschichte an der Nationalen Taras Schewtschenko-Universität Kyjiw und ihr Masterstudium – der Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller- Universität Jena gemacht/ studiert. Aktuell ist sie Assoziierte Doktorandin am Leibnitz Zentrum für historische Forschung in Potsdam, im Projekt 'Legacies of Communism? Nebenbei finden sich in ihrer Biografie so spannende Punkte wie Freiwillige Helferin bei der UEFA UERO 2012 in Kiew oder Freiwillige bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Darüber haben wir aber schon gesprochen zu hören in Ausgabe "HRF 152 | Transformation des ukrainischen Fußballs nach dem Zerfall der Sowjetunion." Und als weiteren Gast und Ideengeber der Ausgabe Dirk Suckow. Geboren in Nordhausen. Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an den Universitäten Halle-Wittenberg, Pisa und Leipzig. Seit 2003 wissenschaftlich tätig an Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, so u.a. den Franckeschen Stiftungen zu Halle, der Universität Pécs (Robert Bosch Lektor), der Universität Trier und am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig.
Anja Abicht hat 2017 die Tomorrow Academy gegründet. Diese bietet seither Seminare und Workshops für die Kreativszene zu aktuellen Themen - von Schulungen zu Künstlicher Intelligenz über Nachhaltigkeit bis zu Klassikern wie Text, Konzept, Design ist alles dabei. Über Veränderungen, Themen wie Nachhaltigkeit und KI in der Kreativszene und wie Weiterbildung funktioniert, hat Host Birgit Schaller mit Anja Abicht im MCÖ-Podcast gesprochen. Die gebürtige Deutsche leitete zunächst die Seminarschiene beim Art Directors Club in Deutschland und hat davor Medien- und Kommunikationswissenschaften in Halle-Wittenberg studiert und einen Master in Sustainability Management in Lüneburg absolviert. "Nachhaltigkeit ist mein Herzensthema", sagt sie im Gespräch und weiter, "Nachhaltigkeit meint immer das Core Business, aber das ist leider vielen immer noch nicht klar", so Abicht. Sie geht auch zu rechtlichen internationalen und nationalen Vorgaben ins Detail. Auch das Thema Künstliche Intelligenz beschäftigt die Kreativszene und die Tomorrow Academy. Abicht ist vorsichtig, was Zukunftsprognosen betrifft, meint aber: "KI beeinflusst die Szene spürbar. Tätigkeiten wie Konzept oder strategische Aufgaben werden noch länger relevant bleiben, aber gerade kreative Kernelemente, wie Text, die grafische Gestaltung oder Videoproduktionen, da verändert sich die Welt. Die Kreativen von Morgen werden wohl andere Aufgaben haben." Gerne reinhören und mehr erfahren.
Putin droht, und Europa hat keine Antwort. Dabei hatte die EU vor zwei Jahren den Schulterschluss geschworen. Doch eine gemeinsame Strategie gegen die russische Bedrohung gibt es bis heute nicht, im Gegenteil: Wladimir Putin treibt die Europäer immer weiter auseinander, jetzt scheint auch das deutsch-französische Verhältnis ernsthaft beschädigt. Geht das russische Kalkül auf? Scheitert die EU an Putin? Gregor Papsch diskutiert mit Jörg Lau – außenpolitischer Korrespondent „Die Zeit", Berlin, Prof. Dr. Jörn Leonhard – Historiker, Universität Freiburg, Prof. Dr. Johannes Varwick – Politikwissenschaftler, Universität Halle-Wittenberg
Wann ist Architektur demokratisch? Wie lassen sich Spuren der Geschichte deutlich machen? Was braucht ein modernes Arbeitsparlament? In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht Dr. Julia Schwanholz mit Dr. Michael Kolkmann über die politische Architektur der Parlamente als Teil staatlicher Repräsentation – über Politik in Gebäuden, Symbolen und Materialien. Hierfür wandern sie in ihrem Gespräch durch Parlamente an unterschiedlichen Orten auf der Welt und nehmen dabei ein Beispiel genauer unter die Lupe: das Potsdamer Stadtschloss, indem seit 2014 der Brandenburgische Landtag tagt. Dr. Michael Kolkmann ist Politikwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er forscht und arbeitet zu den Themen Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und politisches System der USA, zur vergleichende Analyse politischer Systeme, Parteien, Wahlen und Wahlkämpfe sowie zum Parlamentarismus. Im von Julia Schwanholz und Patrick Theiner herausgegeben Band „Die politische Architektur deutscher Parlamente. Von Häusern, Schlössern und Palästen“ hat er den Beitrag zum Landtag in Brandenburg verfasst.
Armbrüster, Tobiaswww.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Die Unis in Bamberg und Halle-Wittenberg haben jetzt einen wissenschaftlichen Beleg dafür geliefert, dass Selbstfürsorge nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern auch partnerschaftliche Beziehungen stärkt. Dazu haben die Unis über 200 deutschsprachige, heterosexuelle Paare befragt. Von Daily Good News.
ein Vortrag des Historikers Patrick WagnerModeration: Nina Bust-Bartels**********In den #Baseballschlägerjahren übernahmen rechte Straßenmobs teilweise die Kontrolle auf Ostdeutschlands Straßen. Ein Vortrag über die Erosion des staatlichen Gewaltmonopols in den 1990er Jahren.Patrick Wagner ist Professor für Zeitgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seinen Vortrag "Als der Staat sein Gewaltmonopol preisgab. Polizei und rechte Straßenmobs in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft der 1990er Jahre" hielt er am 2. November 2023 im Rahmen der Vortragsreihe "Mehr als eine Randnotiz. Die extreme Rechte in der deutschen Gesellschaft nach 1945" der Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH) an der Uni Hamburg. ********** #Baseballschlägerjahre #Rechtsextremismus #RechteGewalt #Vortrag #Wissenschaft #Hörsaal #Demokratie**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Rechtsextremismus: So gefährlich sind ReichsbürgerPolizei und Rechtsextremismus: Wenn Polizeibeamte Extremisten sindRechtsextremismus: Was Deutschland (nicht) dagegen unternimmt**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
„Zeit der Brandanschläge“ ein Vortrag von Janosch Steuwer: Im Herbst 1991 wurde das kaum ein Jahr wiedervereinte Deutschland von einer dramatischen Eskalation rechter Gewalt überrascht. Angriffe auf Menschen mit Migrationsgeschichte, linke Jugendliche, Juden oder Deutsche mit anderer Hautfarbe, Wohnungslose und andere Minderheiten hatte es auch zuvor gegeben. Doch im September 1991 setzten schwere Angriffe auf die Unterkünfte von Geflüchteten und Arbeitsmigranten in Hoyerswerda eine dramatische Gewaltspirale in Gang, die allein in den folgenden zwei Jahren mehr als 4.000 schwere „fremdenfeindliche Gewalttaten“ nach sich zog, darunter über 1.200 Brandanschläge. Woher kam diese Gewalt? Und vor allem: Wie prägte sie das frisch vereinte Land? Welche Folgen hatten Brandanschläge, Übergriffe und Pogrome für das gesellschaftliche Zusammenleben? Und wie prägte es die Wahrnehmung und Stellung des neuen Deutschlands in Europa? In seinem Vortrag vom 28. Juni 2023 geht Janosch Steuwer diesen Fragen nach und zeigt die „Zeit der Brandanschläge“ als prägende Phase der jüngeren Geschichte Deutschlands und Europas. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg forscht der Historiker im Arbeitsbereich Historische Erziehungswissenschaft und zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der extremen Rechten seit den 1980er Jahren. Zuletzt gab er den Sammelband „Brandspuren. Das vereinte Deutschland und die rechte Gewalt der frühen 1990er Jahre“ heraus. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: https://www.willy-brandt.de/ Newsletter: https://www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: https://www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: https://www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ Mastodon: https://social.bund.de/@BWBStiftung Twitter: https://www.twitter.com/bwbstiftung/ YouTube: https://www.youtube.com/@BWBStiftung
Auch wenn der Angriff der Wagner-Truppen auf Moskau abgewendet wurde, scheint die Macht von Russlands Präsident Putin zu schwinden. Wird sein einstiger Helfer Prigoschin nun Ruhe geben? Welche Auswirkungen hat die innerrussische Krise auf den Krieg gegen die Ukraine? Claus Heinrich diskutiert mit Katja Gloger - Journalistin und Russlandkennerin, Dr. Manfred Sapper - Chefredakteur Osteuropa, Prof. Dr. Johannes Varwick - Politikwissenschaftler, Universität Halle-Wittenberg
Wir sprechen mit Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sie ist für ein umfassendes Forschungsprojekt mitverantwortlich, das die Gründe für den sehr deutlichen Rückgang zivilrechtlicher Verfahren in Deutschland untersuchte. Beispielsweise sind von 1997 bis 2017 die Neuzugänge bei den Amtsgerichten um 44,4 % und bei den Landgerichten um 27,2 % zurückgegangen. Wir sprechen über mögliche Erklärungen für diesen Trend. Links: https://www.jura.uni-halle.de/lehrstuehle_dozenten/meller-hannich/forschung/157778_3322627/ https://www.bmj.de/DE/Ministerium/ForschungUndWissenschaft/Zivilgerichtliche_Verfahren/Forschungsvorhaben_zivilgerichtliche_Verfahren.html?nn=7551380 https://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fachinformationen/Abschlussbericht_Eingangszahlen_Zivilgerichte.pdf https://www.lto.de/recht/justiz/j/bmj-studie-erforschung-der-ursachen-des-rueckgangs-der-eingangszahlen-bei-den-zivilgerichten-verfahren-deutschland/
Ein Vortrag des Konfliktforschers Andreas Heinemann-Grüder: Worauf kommt es an, beim Übergang von Krieg zu Frieden? Über die Ziele der Kriegsparteien im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Vielzahl wichtiger Faktoren und Variablen. Andreas Heinemann-Grüder ist Konfliktforscher am Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC) und an der Universität Bonn. Seinen Vortrag mit dem Titel "Wie enden Kriege? Einsichten für den Krieg gegen die Ukraine" hat er am 4. Mai 2023, im Rahmen der Vorlesungsreihe "Zeitenwende in der Sicherheitspolitik".Kommentiert wurde sein Vortrag von der Politikwissenschaftlerin Jana Windwehr. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der die Reihe in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet.**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:00:02 - Intro00:15:16 - Theorien zu den Ursachen des Krieges00:27:58 - Welche Szenarien gibt es?00:32:23 - Maximale und minimale Ziele der Konfliktparteien00:43:19 - Was müsste ein Friedenabkommen regeln?00:45:51 - Weiterführende Fragen00:50:26 - Kommentar der Politikwissenschaftlerin Jana Windwehr**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Nationalität und nationale Identität: Wohin gehört die Ukraine?Deutungskämpfe: Erinnerungen an den 2. Weltkrieg in der Ukraine und in Russland**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Cargoes in Motion: Materiality and Connectivity across the Indian Ocean (Ohio University Press, 2022) is an innovative collection of essays that foregrounds specific cargoes as a means to understand connectivity and mobility across the Indian Ocean world. Scholars have long appreciated the centrality of trade and commerce in understanding the connectivity and mobility that underpin human experience in the Indian Ocean region. But studies of merchant and commercial activities have paid little attention to the role that cargoes have played in connecting the disparate parts of this vast oceanic world. Drawing from the work of anthropologists, geographers, and historians, Cargoes in Motion tells the story of how material objects have informed and continue to shape processes of exchange across the Indian Ocean. By following selected cargoes through both space and time, this book makes an important and innovative contribution to Indian Ocean studies. The multidisciplinary approach deepens our understanding of the nature and dynamics of the Indian Ocean world by showing how transoceanic connectivity has been driven not only by economic, social, cultural, and political factors but also by the materiality of the objects themselves. Essays by: Edward A. Alpers, Fahad Ahmad Bishara, Eva-Maria Knoll, Karl-Heinz Kohl, Lisa Jenny Krieg, Pedro Machado, Rupert Neuhöfer, Mareike Pampus, Hannah Pilgrim, Burkhard Schnepel, Hanne Schönig, Tansen Sen, Steven Serels, Julia Verne, and Kunbing Xiao. Burkhard Schnepel is a professor of social anthropology at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg. From 2013 to 2020, he was head of the Connectivity in Motion: Port Cities of the Indian Ocean fellows group at the Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle. He is the author of The King's Three Bodies: Essays on Kingship and Ritual and a coeditor of Travelling Pasts: The Politics of Cultural Heritage in the Indian Ocean World. Julia Verne is a professor of cultural geography at the Johannes Gutenberg University of Mainz, where she leads a research group on mobility, materiality, and maritimity, with a focus on the western Indian Ocean. Her publications include Living Translocality: Space, Culture, and Economy in Contemporary Swahili Trade and several articles discussing the Indian Ocean as a relational space. Ahmed Yaqoub AlMaazmi is a Ph.D. candidate at Princeton University, Near Eastern Studies Department. His research focuses on the intersection of law, the occult sciences, and the environment across the western Indian Ocean. He can be reached by email at almaazmi@princeton.edu or on Twitter @Ahmed_Yaqoub. Listeners' feedback, questions, and book suggestions are most welcome. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/new-books-network
Cargoes in Motion: Materiality and Connectivity across the Indian Ocean (Ohio University Press, 2022) is an innovative collection of essays that foregrounds specific cargoes as a means to understand connectivity and mobility across the Indian Ocean world. Scholars have long appreciated the centrality of trade and commerce in understanding the connectivity and mobility that underpin human experience in the Indian Ocean region. But studies of merchant and commercial activities have paid little attention to the role that cargoes have played in connecting the disparate parts of this vast oceanic world. Drawing from the work of anthropologists, geographers, and historians, Cargoes in Motion tells the story of how material objects have informed and continue to shape processes of exchange across the Indian Ocean. By following selected cargoes through both space and time, this book makes an important and innovative contribution to Indian Ocean studies. The multidisciplinary approach deepens our understanding of the nature and dynamics of the Indian Ocean world by showing how transoceanic connectivity has been driven not only by economic, social, cultural, and political factors but also by the materiality of the objects themselves. Essays by: Edward A. Alpers, Fahad Ahmad Bishara, Eva-Maria Knoll, Karl-Heinz Kohl, Lisa Jenny Krieg, Pedro Machado, Rupert Neuhöfer, Mareike Pampus, Hannah Pilgrim, Burkhard Schnepel, Hanne Schönig, Tansen Sen, Steven Serels, Julia Verne, and Kunbing Xiao. Burkhard Schnepel is a professor of social anthropology at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg. From 2013 to 2020, he was head of the Connectivity in Motion: Port Cities of the Indian Ocean fellows group at the Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle. He is the author of The King's Three Bodies: Essays on Kingship and Ritual and a coeditor of Travelling Pasts: The Politics of Cultural Heritage in the Indian Ocean World. Julia Verne is a professor of cultural geography at the Johannes Gutenberg University of Mainz, where she leads a research group on mobility, materiality, and maritimity, with a focus on the western Indian Ocean. Her publications include Living Translocality: Space, Culture, and Economy in Contemporary Swahili Trade and several articles discussing the Indian Ocean as a relational space. Ahmed Yaqoub AlMaazmi is a Ph.D. candidate at Princeton University, Near Eastern Studies Department. His research focuses on the intersection of law, the occult sciences, and the environment across the western Indian Ocean. He can be reached by email at almaazmi@princeton.edu or on Twitter @Ahmed_Yaqoub. Listeners' feedback, questions, and book suggestions are most welcome. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/middle-eastern-studies
Cargoes in Motion: Materiality and Connectivity across the Indian Ocean (Ohio University Press, 2022) is an innovative collection of essays that foregrounds specific cargoes as a means to understand connectivity and mobility across the Indian Ocean world. Scholars have long appreciated the centrality of trade and commerce in understanding the connectivity and mobility that underpin human experience in the Indian Ocean region. But studies of merchant and commercial activities have paid little attention to the role that cargoes have played in connecting the disparate parts of this vast oceanic world. Drawing from the work of anthropologists, geographers, and historians, Cargoes in Motion tells the story of how material objects have informed and continue to shape processes of exchange across the Indian Ocean. By following selected cargoes through both space and time, this book makes an important and innovative contribution to Indian Ocean studies. The multidisciplinary approach deepens our understanding of the nature and dynamics of the Indian Ocean world by showing how transoceanic connectivity has been driven not only by economic, social, cultural, and political factors but also by the materiality of the objects themselves. Essays by: Edward A. Alpers, Fahad Ahmad Bishara, Eva-Maria Knoll, Karl-Heinz Kohl, Lisa Jenny Krieg, Pedro Machado, Rupert Neuhöfer, Mareike Pampus, Hannah Pilgrim, Burkhard Schnepel, Hanne Schönig, Tansen Sen, Steven Serels, Julia Verne, and Kunbing Xiao. Burkhard Schnepel is a professor of social anthropology at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg. From 2013 to 2020, he was head of the Connectivity in Motion: Port Cities of the Indian Ocean fellows group at the Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle. He is the author of The King's Three Bodies: Essays on Kingship and Ritual and a coeditor of Travelling Pasts: The Politics of Cultural Heritage in the Indian Ocean World. Julia Verne is a professor of cultural geography at the Johannes Gutenberg University of Mainz, where she leads a research group on mobility, materiality, and maritimity, with a focus on the western Indian Ocean. Her publications include Living Translocality: Space, Culture, and Economy in Contemporary Swahili Trade and several articles discussing the Indian Ocean as a relational space. Ahmed Yaqoub AlMaazmi is a Ph.D. candidate at Princeton University, Near Eastern Studies Department. His research focuses on the intersection of law, the occult sciences, and the environment across the western Indian Ocean. He can be reached by email at almaazmi@princeton.edu or on Twitter @Ahmed_Yaqoub. Listeners' feedback, questions, and book suggestions are most welcome. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/african-studies
Cargoes in Motion: Materiality and Connectivity across the Indian Ocean (Ohio University Press, 2022) is an innovative collection of essays that foregrounds specific cargoes as a means to understand connectivity and mobility across the Indian Ocean world. Scholars have long appreciated the centrality of trade and commerce in understanding the connectivity and mobility that underpin human experience in the Indian Ocean region. But studies of merchant and commercial activities have paid little attention to the role that cargoes have played in connecting the disparate parts of this vast oceanic world. Drawing from the work of anthropologists, geographers, and historians, Cargoes in Motion tells the story of how material objects have informed and continue to shape processes of exchange across the Indian Ocean. By following selected cargoes through both space and time, this book makes an important and innovative contribution to Indian Ocean studies. The multidisciplinary approach deepens our understanding of the nature and dynamics of the Indian Ocean world by showing how transoceanic connectivity has been driven not only by economic, social, cultural, and political factors but also by the materiality of the objects themselves. Essays by: Edward A. Alpers, Fahad Ahmad Bishara, Eva-Maria Knoll, Karl-Heinz Kohl, Lisa Jenny Krieg, Pedro Machado, Rupert Neuhöfer, Mareike Pampus, Hannah Pilgrim, Burkhard Schnepel, Hanne Schönig, Tansen Sen, Steven Serels, Julia Verne, and Kunbing Xiao. Burkhard Schnepel is a professor of social anthropology at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg. From 2013 to 2020, he was head of the Connectivity in Motion: Port Cities of the Indian Ocean fellows group at the Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle. He is the author of The King's Three Bodies: Essays on Kingship and Ritual and a coeditor of Travelling Pasts: The Politics of Cultural Heritage in the Indian Ocean World. Julia Verne is a professor of cultural geography at the Johannes Gutenberg University of Mainz, where she leads a research group on mobility, materiality, and maritimity, with a focus on the western Indian Ocean. Her publications include Living Translocality: Space, Culture, and Economy in Contemporary Swahili Trade and several articles discussing the Indian Ocean as a relational space. Ahmed Yaqoub AlMaazmi is a Ph.D. candidate at Princeton University, Near Eastern Studies Department. His research focuses on the intersection of law, the occult sciences, and the environment across the western Indian Ocean. He can be reached by email at almaazmi@princeton.edu or on Twitter @Ahmed_Yaqoub. Listeners' feedback, questions, and book suggestions are most welcome. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/south-asian-studies
Cargoes in Motion: Materiality and Connectivity across the Indian Ocean (Ohio University Press, 2022) is an innovative collection of essays that foregrounds specific cargoes as a means to understand connectivity and mobility across the Indian Ocean world. Scholars have long appreciated the centrality of trade and commerce in understanding the connectivity and mobility that underpin human experience in the Indian Ocean region. But studies of merchant and commercial activities have paid little attention to the role that cargoes have played in connecting the disparate parts of this vast oceanic world. Drawing from the work of anthropologists, geographers, and historians, Cargoes in Motion tells the story of how material objects have informed and continue to shape processes of exchange across the Indian Ocean. By following selected cargoes through both space and time, this book makes an important and innovative contribution to Indian Ocean studies. The multidisciplinary approach deepens our understanding of the nature and dynamics of the Indian Ocean world by showing how transoceanic connectivity has been driven not only by economic, social, cultural, and political factors but also by the materiality of the objects themselves. Essays by: Edward A. Alpers, Fahad Ahmad Bishara, Eva-Maria Knoll, Karl-Heinz Kohl, Lisa Jenny Krieg, Pedro Machado, Rupert Neuhöfer, Mareike Pampus, Hannah Pilgrim, Burkhard Schnepel, Hanne Schönig, Tansen Sen, Steven Serels, Julia Verne, and Kunbing Xiao. Burkhard Schnepel is a professor of social anthropology at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg. From 2013 to 2020, he was head of the Connectivity in Motion: Port Cities of the Indian Ocean fellows group at the Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle. He is the author of The King's Three Bodies: Essays on Kingship and Ritual and a coeditor of Travelling Pasts: The Politics of Cultural Heritage in the Indian Ocean World. Julia Verne is a professor of cultural geography at the Johannes Gutenberg University of Mainz, where she leads a research group on mobility, materiality, and maritimity, with a focus on the western Indian Ocean. Her publications include Living Translocality: Space, Culture, and Economy in Contemporary Swahili Trade and several articles discussing the Indian Ocean as a relational space. Ahmed Yaqoub AlMaazmi is a Ph.D. candidate at Princeton University, Near Eastern Studies Department. His research focuses on the intersection of law, the occult sciences, and the environment across the western Indian Ocean. He can be reached by email at almaazmi@princeton.edu or on Twitter @Ahmed_Yaqoub. Listeners' feedback, questions, and book suggestions are most welcome. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/geography
Cargoes in Motion: Materiality and Connectivity across the Indian Ocean (Ohio University Press, 2022) is an innovative collection of essays that foregrounds specific cargoes as a means to understand connectivity and mobility across the Indian Ocean world. Scholars have long appreciated the centrality of trade and commerce in understanding the connectivity and mobility that underpin human experience in the Indian Ocean region. But studies of merchant and commercial activities have paid little attention to the role that cargoes have played in connecting the disparate parts of this vast oceanic world. Drawing from the work of anthropologists, geographers, and historians, Cargoes in Motion tells the story of how material objects have informed and continue to shape processes of exchange across the Indian Ocean. By following selected cargoes through both space and time, this book makes an important and innovative contribution to Indian Ocean studies. The multidisciplinary approach deepens our understanding of the nature and dynamics of the Indian Ocean world by showing how transoceanic connectivity has been driven not only by economic, social, cultural, and political factors but also by the materiality of the objects themselves. Essays by: Edward A. Alpers, Fahad Ahmad Bishara, Eva-Maria Knoll, Karl-Heinz Kohl, Lisa Jenny Krieg, Pedro Machado, Rupert Neuhöfer, Mareike Pampus, Hannah Pilgrim, Burkhard Schnepel, Hanne Schönig, Tansen Sen, Steven Serels, Julia Verne, and Kunbing Xiao. Burkhard Schnepel is a professor of social anthropology at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg. From 2013 to 2020, he was head of the Connectivity in Motion: Port Cities of the Indian Ocean fellows group at the Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle. He is the author of The King's Three Bodies: Essays on Kingship and Ritual and a coeditor of Travelling Pasts: The Politics of Cultural Heritage in the Indian Ocean World. Julia Verne is a professor of cultural geography at the Johannes Gutenberg University of Mainz, where she leads a research group on mobility, materiality, and maritimity, with a focus on the western Indian Ocean. Her publications include Living Translocality: Space, Culture, and Economy in Contemporary Swahili Trade and several articles discussing the Indian Ocean as a relational space. Ahmed Yaqoub AlMaazmi is a Ph.D. candidate at Princeton University, Near Eastern Studies Department. His research focuses on the intersection of law, the occult sciences, and the environment across the western Indian Ocean. He can be reached by email at almaazmi@princeton.edu or on Twitter @Ahmed_Yaqoub. Listeners' feedback, questions, and book suggestions are most welcome. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: KI gegen Geldwäsche - Forschungsprojekt entwickelt Lösung zur automatisierten Erkennung von illegalen Finanzflüssen Im Kampf gegen Geldwäsche arbeiten etablierte softwarebasierte Erkennungsverfahren zu unpräzise und schlagen oft falschen Alarm. Ermittlungsbehörden sind dadurch oft überlastet, denn sie müssen jedem Verdacht nachgehen. Im neuen Forschungsprojekt MaLeFiz (Maschinelles Lernen zur Identifikation auffälliger Finanztransaktionen) arbeiten Forschende jetzt an einer Lösung, die mit maschinellem Lernen - eine Technik der künstlichen Intelligenz - die Suche nach illegalen Geldflüssen verbessern und präziser gestalten soll, sodass weniger Fehlalarme generiert werden. Zusätzlich entwickeln die Projektpartner Mindestanforderungen und Kontrollmechanismen für KI-Lösungen, die in der Finanzwirtschaft eingesetzt werden. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse der KI nachvollziehbar gemacht werden. Beteiligt sind die Deloitte GmbH, das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Universität Leipzig und das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin. Das Projekt MaLeFiz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und läuft drei Jahre. Das Fraunhofer SIT leitet das Projekt und ist für die Entwicklung des KI-basierten Werkzeugs verantwortlich. Ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Geldwäsche ist die Analyse von Finanztransaktionen. Die gängigen Analyseverfahren identifizieren aber zu viele Verdachtsfälle, die alle individuell von speziell geschulten Analysten nachgeprüft werden müssen. Die zuständige Behörde, die Financial Intelligence Unit oder kurz FIU, erhielt allein in den vergangenen beiden Jahren pro Jahr rund 300.000 Meldungen und hat aktuell noch rund 290.000 nicht abschließend bearbeitete Eingänge. Die Methoden der künstlichen Intelligenz versprechen bessere Analysemöglichkeiten, sprich: weniger Fehlalarme (False Positives). Für die Entwicklung der technischen Lösung nutzt das Forschungsteam Methoden des maschinellen Lernens. Transparente Entscheidungen der künstlichen Intelligenz Damit die Ergebnisse solcher Analysen auch vor Gericht Bestand haben, müssen die IT-Lösungen gewisse Voraussetzungen erfüllen. So müssen die Entscheidungen einer KI zum Beispiel nachvollziehbar sein: Die KI soll keine "Blackbox" sein und einfach eine Liste an Verdachtsfällen ausspucken, sondern transparent machen, auf welcher Grundlage sie einen Verdachtsfall markiert. Entsprechend erforscht das Team rechtliche und ethische Fragestellungen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Prof. Dr. Wolfang Binder und Dr. Anja Marinow von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entwickeln selbstheilende Batteriematerialien mithilfe nanostrukturierter Polymer-Materialien. Das sind Verbundstoffe, die als feste Elektrolyt-Kunststoffe aus sich wiederholenden Einheiten (Monomeren) bestehen. Ziel dieser speziellen Polymere ist es, die klassischen Alterungsprozesse sowohl im Elektrolyten als auch an den Elektroden zu verlangsamen oder sogar komplett zu verhindern.
Matteo Pietropaoli"La società dell'estinzione"LIberazione dell'essere umano da se stessoOrthotes Editricehttps://www.orthotes.com/L'odierna civiltà globale, rappresentata innanzitutto dalle società più avanzate in termini di organizzazione e produzione, di diritti sociali e civili, di conoscenze e tecnologie, è arrivata nel secondo millennio dopo Cristo e nel quinto dalle Piramidi in prossimità della sua più elevata conquista: la liberazione dell'essere umano da se stesso, ossia l'estinzione.Sebbene questa possa sembrare una boutade o un divertissement, o altre parole francesi che evochino lo scherzo in maniera colta, quanto viene qui esposto non vuole prendere in giro nessuno. Piuttosto si vuole far notare come il massimo processo di liberazione del singolo uomo o donna (e già questa distinzione dice tanto) condurrà nel prossimo futuro all'estinzione della specie, o almeno, in primo luogo, della società umana cui ci si è abituati da alcune centinaia di anni. Il che, a detta dell'autore, non è un dramma ma appunto un processo, a un tempo inevitabile, di maturazione d'autonomia e sviluppo individuale a livelli mai eguagliati prima.L'obiettivo della “liberazione” dell'essere umano, che va di pari passo con il processo di individualizzazione, sembra infatti il punto d'arrivo di quelle grandi società originate dal processo di civilizzazione, persino antico, una volta venuto fuori dal tribalismo (Mesopotamia, Egitto, Sudamerica etc.). Sebbene anche le singole tribù primordiali o contemporanee siano in un certo modo delle società, e come si vedrà anzi sono state sempre caratterizzate da un tema culturale molto profondo, intrecciato com'è al tema naturale che i moderni invece distinguono, qui non ci si riferisce a ciò quando si parla di “società dell'estinzione”. Forse la specie umana sopravviverà, magari tramite un neotribalismo o in uno stadio a un tempo selvaggio e mitico rinnovato, ma bisognerà vedere quale ecosistema sarà rimasto per essa.Matteo Pietropaoli (Roma 1985), dottore di ricerca in Filosofia presso la “Sapienza” Università di Roma, nel 2018 consegue l'ASN a professore di II fascia in Filosofia teoretica. Nel corso delle sue ricerche trascorre periodi presso la Sorbonne Université de Paris, la Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e la Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Autore di numerosi saggi su riviste scientifiche, oltre che di libri e traduzioni, dal 2018 al 2021 ha lavorato come consulente politico-legislativo per il MIUR e la Camera dei Deputati. Attualmente insegna Sociologia politica presso la Link Campus University di Roma.IL POSTO DELLE PAROLEAscoltare fa Pensarehttps://ilpostodelleparole.it/
Im Eilverfahren könnten Schweden und Finnland schon bald der NATO beitreten. Die Angst vor dem aggressiven Nachbarn Russland treibt die beiden letzten neutralen Länder Skandinaviens in das westliche Verteidigungsbündnis. Das Beispiel der Ukraine ist Warnung genug. Aber belässt es Putin bei Drohungen, wenn sich die NATO-Grenze zu Russland um fast 1400 Kilometer erweitert? Was können Schweden und Finnland ins Bündnis einbringen? Und wie würde diese Norderweiterung die strategische Lage der NATO gegenüber Russland verändern? Matthias Heger diskutiert mit Dr. Tobias Etzold - Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens, Trondheim, Dr. Christian Mölling - Forschungsdirektor Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Prof. Dr. Johannes Varwick - Politikwissenschaftler, Universität Halle-Wittenberg
Der Politologe Johannes Varwick von der Universität Halle-Wittenberg warnte vor einer Eskalationsspirale, „die niemandem hilft“. Auch wenn jetzt „die Zeit der Härte" gegen Russland sei, müsse weiter an diplomatischen Lösungen gearbeitet werden. Es sei nicht zu akzeptieren, dass wir in einen neuen Kalten Krieg gerieten, sagte Varwick im Dlf. Armbrüster, Tobiaswww.deutschlandfunk.de, InterviewDirekter Link zur Audiodatei
Massive Anstrengungen bei der Landesverteidigung, deutsche Waffen für den ukrainischen Freiheitskampf, eine radikale Abkehr von Putins Russland. Der 5-Punkte-Plan der Bundesregierung bedeutet eine radikale Neuorientierung für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. Wird Deutschland nun zur veritablen Militärmacht in Europa? Können bedrängte Demokratien künftig mit der uneigennützigen Solidarität der Deutschen rechnen? Michael Risel diskutiert mit Dr. Kai-Olaf Lang - Stiftung Wissenschaft und Politik, Albrecht von Lucke - Blätter für deutsche und internationale Politik, Prof. Dr. Johannes Varwick - Universität Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Wladimir Putin hat angeordnet, Soldaten in die Separatistengebiete Luhansk und Donezk in der Ostukraine zu schicken. Das Tagesgespräch schaut auf die Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt. Moderation: Christine Krueger / Gast: Prof. Johannes Varwick, Politikwissenschaftler Universität Halle-Wittenberg
Das Insektensterben hat Bevölkerung und Politik aufgeweckt: Volksbegehren und Gesetze formulieren das Ziel, die Landwirtschaft deutlich „insektenfreundlicher“ zu machen. Doch selbst Bio-Bauern warnen vor zu viel Insekten- und zu wenig Pflanzenschutz. Was ist das richtige Maß? Werner Eckert diskutiert mit Prof. Holger Deising - Agrarwissenschaftler, Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Maria Finckh - Expertin für ökologischen Pflanzenschutz, Guido Höner - Chefredakteur der Fachzeitschrift "top agrar"