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In Folge 65 des „WeissBunt Podcast – Auf der Suche nach dem Code des Lebens“ spricht Prof. Dr. Jalid Sehouli, Arzt, Wissenschaftler und Autor, mit Prof. Dr. Volkmar Falk über Herzmedizin, Führung und die Entscheidungen, die unser Leben prägen. Prof. Dr. Falk zählt zu den renommiertesten Herzchirurgen Europas. Als Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums der Charité verbindet er Spitzenmedizin, Forschung und Management auf höchstem Niveau. Seine Arbeit reicht von komplexen Herzoperationen bis hin zur Gestaltung einer der größten Klinikfusionen Deutschlands. Im Gespräch geht es um ungewöhnliche Lebenswege, prägende Begegnungen und die Frage, wie aus einem musikbegeisterten Jugendlichen und angehenden Journalisten einer der führenden Herzchirurgen Europas wurde. Welche Rolle spielen Vorbilder, Leidenschaft und der Mut, Entscheidungen zu treffen? Ein weiteres zentrales Thema der Folge ist die Herzgesundheit. Gemeinsam diskutieren Prof. Dr. Sehouli und Prof. Dr. Falk, warum Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen oft zu spät erkannt werden, weshalb geschlechtsspezifische Medizin immer wichtiger wird und wie eine Medizin aussehen kann, die den Menschen in seiner Individualität stärker berücksichtigt. Darüber hinaus sprechen sie über Verantwortung in der Medizin, Führung in Zeiten des Wandels und die Bedeutung von Menschlichkeit – sowohl im Operationssaal als auch darüber hinaus. Ein Gespräch über Herzchirurgie, Gesundheit und die Frage, was uns als Menschen wirklich antreibt. Über den Podcast Im Podcast „WeissBunt – Auf der Suche nach dem Code des Lebens“ trifft Prof. Dr. Jalid Sehouli Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik zu spontanen Gesprächen ohne Skript – über Erfahrungen, Perspektiven und die Fragen, die unser Leben prägen. #WeissBunt #WeissBuntPodcast #Podcast #PodcastInterview #VolkmarFalk #Herzchirurgie #Herzchirurg #Charité #DeutschesHerzzentrum #Herzgesundheit #Frauengesundheit #Medizin #Herztransplantation #Leadership #Entscheidungen #Menschlichkeit #Wissenschaft #Gesundheit #Inspiration #Lebenswege
Im Mai 2022 hat die Schweizer Stimmbevölkerung der erweiterten Widerspruchslösung zugestimmt. Das heisst: wir alle sind Organspenderinnen und Organspender, ausser wir halten in einem Online-Register das Gegenteil fest. Doch dieses Register gibt es auch vier Jahre nach der Abstimmung noch nicht. Doch was bedeutet es, den Entscheid der Organspende für eine andere Person zu fällen? Wie haben sich die Transplantationszahlen und Wartezeiten seit der Abstimmung entwickelt? Wie funktioniert so eine Transplantation überhaupt? Und wie fühlt es sich an, wenn ein fremdes Herz in der eigenen Brust schlägt? Alle Seiten einer Herztransplantation In einer Spezialfolge vom Podcast «Gesprächsstoff» sprechen Moderatorin Sibylle Hartmann und Kaspar Keller, freier Journalist, mit einer Mutter, dessen zweijährige Tochter zur Organspenderin wurde und vier Menschen das Leben rettete. Herzchirurginnen und -chirurgen des Inselspitals gewähren einen exklusiven Einblick in eine Herztransplantation – von der Entnahme in einem anderen Spital über die Fahrt mit Blaulicht in die Insel bis zum Herzschlag beim Empfänger. Und ein 27-jähriger Berner, der vor drei Jahren ein neues Herz erhalten hat, erzählt, wie sich sein Alltag seither entwickelt hat. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann und Kaspar Keller Drei Artikel zur Widerspruchslösung Die Organspende: «Es war ein riesen Glücksgefühl, dass Aliena diesen Kindern ein neues Leben schenken konnte» Die Transplantation: Sie halten Herzen in ihren Händen: Ein Tag im Leben eines Transplantationsteams Das fremde Herz: Neues Organ, neue Probleme: Was nach der Transplantation kommt 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Mieten in Zürich steigen seit Jahren. Nun spricht die Zürcher Kantonalbank erstmals von einem leichten Entspannungssignal auf dem Wohnungsmarkt. Immer häufiger müssten Mietpreise in den Inseraten gesenkt werden, damit die Wohnungen vermietet werden können. Weitere Themen: · Universitätsspital Zürich erstattet Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung an der Klinik für Herzchirurgie. · Bezirksgericht Zürich verurteilt «Radar-Hasser» zu Freiheitsstrafe. · Neuer Weiher im Irchelpark in Zürich: Wenn Flora und Fauna umziehen müssen. · Jugendrat von Regensdorf will die kleine Stadt für Jugendliche attraktiver machen.
Das Universitätsspital Basel hat seit Anfang Jahr einen sogenannten Da Vinci Roboter der neusten Generation und will den auch in der Herzchirurgie einsetzen. An den teuren OP-Geräten gibt es auch Kritik Ausserdem: · Starke Schule Basel veröffentlicht Positionspapier für eine Gymiprüfung an der Sekundarschule, die zusammen mit den Zeugnisnoten über den Übertritt entscheiden soll · Mann wird in WC-Anlage in Basel mit Messer bedroht und beraubt
Nach den Lokal- und Regionalwahlen in Grossbritannien zeichnen sich grosse parteipolitische Umwälzung ab. Bereits bevor die Schlussresultate vorliegen, ist klar, die regierende Labour-Partei von Premierminister Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Auch die konservativen Tories verlieren. Weitere Themen: Die Verfehlungen in der Herzchirurgie am Unispital Zürich schockieren die Öffentlichkeit. Aber ist es auch strafrechtlich relevant? Bereits vor sechs Jahren haben die Vorfälle die Zürcher Staatsanwaltschaft beschäftigt - doch die Justiz hat die Meldungen damals nicht weiterverfolgt. Weshalb? Am 8. Mai 2001 gab sich in der Schweiz zum ersten Mal ein homosexuelles Paar das Ja-Wort. Es waren Patrick Berguer und Yves de Matteis, die damals in Genf ihre Partnerschaft eintragen liessen. Ein Rückblick mit den beiden auf 25 Jahre Kampf für Gleichberechtigung.
Der renommierte Herzchirurg Thierry Carrel war 2021 interimsmässig in der Leitung der Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich nach Francesco Maisano. Er kannte und kritisierte bereits früh die dortigen Zustände. Für die Administrativuntersuchung der Herzchirurgie am USZ wurde er nicht befragt. Würden die Todesfälle in der Herzchirurgie zwischen 2016-2020 im USZ mit der Sterblichkeit am Universitätsspital insel in Bern verglichen, dann schätzt Thierry Carrel die Zahl der Personen, die in Zürich gestorben sind, in Bern aber überlebt hätten, deutlich höher ein, als der Untersuchungsbericht sie ausweist. Forschung ist ein wichtiger Teil einer Universitätsklinik, doch müssten gerade dort die Kontrollen besonders gross sein. Die Zusammenarbeit mit der Industrie könne sehr lukrativ sein, was Kontrollen noch dringlicher machten. Warum hat Carell nicht am Untersuchungsbericht mitgearbeitet, da er die damaligen Verhältnisse bestens kennt? Wie konnte es zu diesem Skandal kommen und was kann für die Zukunft gegen solche Entwicklungen gemacht werden? Thierry Carrel ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Es ist einer der grössten Schweizer Medizin-Skandale der jüngeren Geschichte. In dessen Zentrum steht Francesco Maisano, der ehemalige Leiter der Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ). Konkret sollen Patienten gefährdet worden sein, indem Maisano selbst entwickelte Implantate getestet und Komplikationen unterschlagen habe. Eine Untersuchung am USZ kommt nun zu einem erschütternden Schluss: Während Maisanos Amtszeit gab es statistisch gesehen rund 70 Todesfälle zu viel in der Herzchirurgie. Patientinnen und Patienten seien gefährdet worden, teilte das USZ am Dienstag mit. Der «Tages-Anzeiger» deckte den Fall vor rund sechs Jahren auf, gestützt auf Hinweise eines Whistleblowers. Seither bestreitet Maisano die Vorwürfe. Im Rahmen des aktuellen Untersuchungsberichts bestreitet er, individuell rechtlich verantwortlich zu sein für die beschriebenen Probleme. Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk haben die Vorwürfe gegen Maisano damals erstmals publik gemacht. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen sie, was der Bericht des USZ offenlegt und was dieser für die Medizinbranche und die Spitalführung bedeutet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Fall Maisano Skandal am Unispital: 70 tote Patienten zu viel an Zürcher Herzklinik Ein Bericht zeigt schwere Verfehlungen durch Ex-Klinikchef Francesco Maisano Whistleblower im Interview: Er deckte die Zürcher Herzklinik-Affäre auf Das sind die Hauptfiguren im Fall Maisano Apropos-Folge zum Fall des Berner Starchirurgen vor Gericht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Seit anfangs Jahr leitet Jennifer Diedler das Universitätsspital in Bern. Ihr Vorgänger musste gehen, das Klima war schlecht, Mitarbeitende sprachen von einem Klima der Angst. Was will Diedler in Bern verändern? Jennifer Diedler ist zu Gast bei Simone Hulliger. Der Fall des Unispitals Zürich macht auch Diedler betroffen. Wegen schweren Fehlen kam es zu einer Übersterblichkeit in der Herzchirurgie. Es sei wichtig, dass alles Spitäler Lehren daraus ziehen. Es müsse ein Umdenken stattfinden, sagt Diedler, eine gute Fehlerkultur sei zentral. Im Tagesgespräch erzählt Diedler, wie sie die Inselgruppe führen will, wie sie die Arbeitsbedingungen der Pflegenden verbessern will und wie ein digitales Spital der Zukunft aussehen soll. Jennifer Diedler leitete vorher rund vier Jahre das Universitätsklinikum des Saaralandes.
Es geht um die Herzchirurgie des Unispitals Zürich: Bis zu 74 Menschen hätten nicht sterben müssen, wären sie nicht zu falschen Zeit am falschen Ort behandelt worden, zeigt eine Untersuchung. Was bedeutet das für das Vertrauen der Patientinnen und Patienten ins Gesundheitssystem? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Oliver Peters, Mitverfasser des unabhängigen Untersuchungsberichts zum Universitätsspital Zürich und ehemaliger Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit - Susanne Hochuli, Stiftungsratspräsidentin Schweizerische Patientenorganisation ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Ein Expertenbericht zeigt: Jeder vierte Todesfall an der Herzklinik des Universitätsspitals Zürich wäre wohl vermeidbar gewesen. Hätte die Politik früher eingreifen müssen? Eine Frage, die die Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli beschäftigen dürfte. Weitere Themen: Die Verfehlungen in der Herzchirurgie des Unispitals Zürich zwischen 2016 bis 2020 wären vermeidbar gewesen. Hauptfigur des Skandals ist der international renommierte Herzchirurg Francesco Maisano; unter anderem wegen medizinischen Fehlentscheiden und Führungsversagen. Könnte so ein Fall an jedem Spital in der Schweiz wieder geschehen? Experten verneinen. Ein Maulwurf bei der Polizei, der mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache macht, gibt es auch in der Schweiz, wie der Fall beim Fedpol zeigt. Dass er aufgeflogen ist, spreche für eine funktionierende Kontrolle, ist der Chef der Kantonspolizei Bern überzeugt.
Ein Expertenbericht zeigt: An der Herzklinik im Universitätsspital Zürich sind Menschen gestorben, die nicht hätten sterben müssen. Das hat sowohl organisatorische als auch juristische Konsequenzen für das Unispital. Weitere Themen: Die Umfragewerte des russischen Machthabers Wladimir Putin sind so schlecht wie nie seit Beginn des Ukrainekriegs. Das sorgt offenbar für Nervosität im Kreml: Die Sicherheitsmassnahmen für Putin seien massiv verstärkt worden, heisst es in einem geleakten Bericht eines europäischen Geheimdienstes. Im Gazastreifen stockt die Umsetzung des 20-Punkte-Plan zur Wiederherstellung des Friedens und zum Wiederaufbau. Derweil weitet die israelische Armee das Gebiet aus, welches sie kontrolliert. Das verheisst nichts Gutes für die Zukunft - auch nicht für die Zukunft Israels.
Ein Bericht zeigt: In der Herzchirurgie des Unispitals Zürich wären zwischen 2016 und 2020 bis zu 74 Todesfälle vermeidbar gewesen. Die Untersuchung spricht von Führungsversagen und problematischen Medizinprodukten. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Zürich: USZ bestätigt Fehler in Herzchirurgie, Freiburg: Ex-Raumfahrtunternehmer Pascal Jaussi vor Gericht, Tanzen im Altersheim «Ländli» in Basel
Jahrzehntelang galt der männliche Körper als medizinischer Maßstab – mit fatalen Folgen für die Gesundheit von Frauen. Herzchirurgin Sandra Eifert erklärt, wo die Medizin weiblicher werden muss. Wir freuen uns über Kritik, Anregungen und Vorschläge! Per Mail an smarterleben@spiegel.de oder auch per WhatsApp an +49 151 728 29 182. Mehr Infos: Buch: Wie Frauen länger leben Spiegel.de: Das sollten Sie über Rheuma wissen, besonders als Frau Warum Frauen seltener reanimiert werden Sport in und nach den Wechseljahren Smarter leben:Mental Load: Wie Paare sich Alltagsaufgaben gleichberechtigt teilen Longevity: Was wir tun können, um länger fit zu bleiben +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
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Eine 55-jährige Frau starb in Oberösterreich, weil sie kein auf Herzchirurgie spezialisiertes Spital rechtzeitig aufnehmen konnte. Die Politik fordert Aufklärung und spricht von einem Systemversagen. Doch wie konnte es so weit kommen? Kann man wirklich von einem Systemversagen des Gesundheitswesen in Österreich sprechen? Und welche Konsequenzen werden nun gezogen? Darüber spricht Studio-KURIER Host Caroline Bartos mit Innenpolitik-Redakteur Josef Gebhard.Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast.Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rund 40 Millionen Menschen weltweit leiden an rheumatischem Fieber – mehr als an HIV. Doch diese Krankheit wäre vermeidbar, behandelbar – und oft heilbar. Genau hier setzt die internationale Organisation Cardiac Surgery Inter-Society Alliance (CSIA) an. Herzchirurg Prof. Bruno Podesser, Vizepräsident der CSIA, erklärt im Podcast, wie durch nachhaltige chirurgische Mentorenprogramme in Ländern wie Mosambik oder Ruanda medizinische Eigenständigkeit geschaffen wird. Statt kurzfristiger "Fly-in-Missionen" begleitet die CSIA lokale Ärzteteams langfristig, etwa durch Trainings, Fellowships und monatliche Fallbesprechungen im „Heart Team“. Ziel ist es, nicht nur zu operieren, sondern Know-how zu hinterlassen – etwa wie bei der ersten Doppel-OP an einem Tag im Spital von Maputo oder der erfolgreichen Ausbildung in komplexen Techniken wie der modifizierten Pental-Operation. Doch dafür braucht es mehr als Zeit: Equipment, Logistik, Schulungen für das gesamte OP-Team – bis hin zur Bedienung der Herz-Lungen-Maschine. Die CSIA agiert dabei als Brückenbauer zwischen Mentor- und Menteekrankenhäusern, unterstützt von großen Fachgesellschaften. 2026 sollen zwei weitere Länder in Afrika hinzukommen. Wer spenden möchte, findet die Infos in den Shownotes. Und wer glaubt, Zeit sei keine Währung – dem beweist die CSIA das Gegenteil.
Schwere Herzschwäche verändert das Leben – körperlich, emotional und sozial. In dieser Folge von PflegeKraft HD berichten zwei Pflegeexpertinnen, wie sie Menschen mit weit fortgeschrittener Herzinsuffizienz begleiten und unterstützen.Lena Jung arbeitet auf einer kardiologischen Station des Universitätsklinikums Heidelberg. Sie berät, erklärt und begleitet Patientinnen und Patienten, deren Herz nicht mehr ausreichend pumpt – mit dem Ziel, ihnen möglichst viel Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alltag zu ermöglichen.Yvonne Müller betreut Menschen, denen Medikamente allein nicht mehr helfen. Sie ist spezialisiert auf sogenannte VADs – mechanische Herzunterstützungssysteme, die die Pumpleistung des Herzens übernehmen können. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen begleitet sie die Betroffenen oft über viele Monate oder sogar Jahre hinweg.Im Gespräch geht es um enge Teamarbeit zwischen Herzchirurgie und Innerer Medizin, um den Aufbau von Vertrauen in Krisensituationen und um Pflege, die sich an den individuellen Lebensrealitäten orientiert. Auch der Blick in die Zukunft fehlt nicht und wir erfahren, was Lena und Yvonne vom neuen Herzzentrum am UKHD erwarten.Eine Folge über spezialisierte Pflege, kontinuierliche Begleitung – und das Herz als medizinisches und menschliches Zentrum.
Professor Dr. Sascha Salzberg - Spezialist für Herzchirurgie - erklärt uns in dieser Podcast-Ausgabe, weshalb Medikamente in der Herzmedizin mehr Segen als Fluch sind und welches "Medikament" das Beste ist!
Sartori, Christina www.deutschlandfunk.de, Sprechstunde
In dieser Folge gehe ich gemeinsam mit Dr. Reinhard Friedl – Herzchirurg, Buchautor und Experte für die Verbindung von Herz und Gehirn – der Frage nach, wie eng unser Herz mit unserem Bewusstsein, unseren Emotionen, Entscheidungen und unserer Gesundheit verknüpft ist. In seinem Buch "Der Takt des Lebens" erzählt er nicht nur die Geschichte seiner eigenen Transformation, die durch die Beschäftigung mit dem Herzen aus ganzheitlicher Sicht angestoßen wurde. Viele Jahre als Herzchirurg tätig verspürt er den Drang, das Herz als Symbol der Liebe und Weisheit tiefer zu verstehen. In dieser Folge berichtet über die faszinierenden Zusammenhänge, die er dabei entdeckt hat und warum es sich lohnt zu lernen, wieder die Stimme des Herzens wahrzunehmen.Außerdem erfährst Du: Warum das Herz mehr ist als nur eine „Pumpe“ – und sogar ein eigenes kleines Gehirn besitzt.Wie Herz und Gehirn über tausende Nervenzellen Informationen austauschen und wie diese Verbindung unsere Stressresistenz, Gefühle und unser Wohlbefinden beeinflusst.Was es mit der Herzfrequenzvariabilität auf sich hat und warum ein flexibles, anpassungsfähiges Herz das Geheimnis von Gesundheit und langem Leben sein kann.Wie du durch bewusste Atmung, Achtsamkeit und Spiritualität Deinen Körper und Geist stärken kannst.Hier das Video dazu: https://youtu.be/YXCqIXxjHQYMehr zu Reinhard Friedl: herzzeit.deBuch "Takt des Lebens" Buch "In deinem Herzen wohnt das Glück: Ein berührendes und philosophisches Geschenkbuch über unser wichtigstes Sinnesorgan: das Herz"Buch "Blut - der Fluss des Lebens"Buch "Ein Arzt für jede Welle: Kreuzfahrt zwischen Lebensgefahr und Liebeskummer, vom Nordkap bis New York - Ein Schiffsarzt erzählt". Ab Juli 2025Dieser Podcast schenkt Dir Zeit. Zeit, Deine Aufmerksamkeit bewusst auf Dich, Deine persönliche Entwicklung, Deine mentale und körperliche Gesundheit zu lenken.Wie kannst Du gesund bleiben in einer herausfordernden, auf Leistung ausgerichteten Arbeitswelt?Wie kannst Du wieder mehr Zeit gewinnen für Deine Leidenschaften, Hobbies und die wichtigen Menschen in Deinem Leben?Wie kannst Du Deine Beziehungen stärken, zu Dir selbst, Familie, Freunde, Kollegen oder auch Mitarbeitenden?Ich bin Sandra Megahed, Coach und Journalistin. Immer auf der Suche nach den spannendsten Geschichten und wirksamsten Methoden für Deine persönliche Entwicklung.Lerne von mir und mit mir von den Besten und sei Teil dieser Reise hin zu mehr Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Ruhe und Gesundheit.Was erwartet Dich? Geschichten von Menschen und ihre wertvollen Erfahrungen, ein Mix aus einfachen, wirksamen Methoden, spannende Bücher, Gespräche mit Wissenschaftlern, Buchautoren rund um die Themen Psychologie, Neurowissenschaften, Mindset, Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und Stressbewältigung.Du möchtest gleich den Anfang machen und in Deine Weiterentwicklung und die Deines Unternehmens voranbringen? Dann bin ich gespannt von Dir zu hören. Melde Dich gerne bei mir für einen ersten kostenfreien Inspirationscall.Du möchtest nichts verpassen: Dann abonniere doch gleich meinen Kanal auf Youtube:www.youtube.com/@changeyourbrain_megahedFolge mir auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/sandra-megahed/und Instagram: https://www.instagram.com/sandra_megahed/Kundenstimmen:Christian Bentz, Ausbildungsleiter bei der Siemens AG: "Sandra ist eine herausragende Persönlichkeit, die nicht nur durch ihre fachliche Kompetenz, sondern auch durch ihre authentische und beruhigende Präsenz überzeugt. Ich kann sie uneingeschränkt als Partnerin für inspirierende und effektive Weiterbildungsprojekte empfehlen."Johannes Gronover, Gronover Consulting:Sandra versteht die Leute richtig zu motivieren und sie hat eine Menge Erfahrung in ihrem Bereich. Die Kunden waren total begeistert von ihren Vorträgen: Klar verständlich und voller praktischer Tipps!"Gizem Duvan, Academy / Ausbildung Franke GmbHDurch Sandras professionelle und einfühlsame Art habe ich persönlich enorm an mir selbst gearbeitet und bin in vielerlei Hinsicht gewachsen. Besonders wertvoll war die Bearbeitung meiner persönlichen Story, die ich nun stolz als Steckbrief auf LinkedIn nutze. Sandra hat mir geholfen, meine Geschichte authentisch und überzeugend zu formulieren, was mir beruflich wie privat neue Türen geöffnet hat.
Die digitale Sprechstunde von Hamburger Abendblatt und Asklepios
Nicht immer muss der Brustkorb geöffnet werden, sagt Professor Dr. Aron-Frederick Popov. Der Chefarzt für Herzchirurgie, der seit April am Asklepios Klinikum Harburg tätig ist, spricht über die Vorteile minimal-invasiver Eingriffe. „Einzigartig“ in Hamburg sei, dass er mit seinem Team auch Aorten-Aneuyrismen auf diese schonende Art operiere. Auch über Bypass-Eingriffe und Herzklappenchirurgie spricht der renommierte Experte.
In der heutigen Folge geht es um ein Thema von großer Relevanz für alle ob gesund oder krank, ob alt oder jung, ob Patient:in oder Ärzt:in. Auf der eine Seite will man Sie, auf der anderen Seite ist Sie unter Umständen wieder mit Aufwand verbunden und am Ende weiß man mit den Ergebnissen dann auch wieder nichts so richtig etwas anzufangen. Eine so genannte Hass-Liebe, weil man sie auf der einen Seite braucht, irgendwie haben will, oder gar nicht genug von ihr bekommen kann. Immer weitere neue Entwicklungen und attraktive, leicht verfügbare Angebote kommen auf den Markt - wir reden hier natürlich ganz allgemein von Diagnostik - und zwar von einer ganz besonderen, nämlich der Überdiagnostik. Ein Phänomen, was uns alle beschäftigt und zum Teil blickt man auch gar nicht mehr so richtig durch, welche man wirklich braucht, was, wann, wie indiziert ist und ob man sie als Patient:in nicht doch einfach nur machen will, weil es halt jeder macht. Und ist es nicht eigentlich von Vorteil einfach alles zu wissen? Dieser Frage gehen wir heute auf den Grund, denn ist es wirklich von Vorteil? Wir haben ein paar Beispiele vorbereitet, wie es in verschiedenen Bereichen der Medizin einfach viel zu viel Diagnostik gibt, welche mit unter Umständen hohen monetären Kosten für unser Gesundheitssystem verbunden sind, was aber auch zB falsch positive Ergebnisse oder voreilig indizierte Screeninguntersuchungen für psychische Folgen für uns haben können. **Kapitelmarken:** - Feedback 1:20 - News 2:00 - News 2 3:55 - Main Part 7:00 - Definition 8:20 - PSA Screening 24:42 - Hautkrebsscreening 29:00 - Rückenschmerzen 32:50 - Cardio CT 41:10 - Nice to know 47:50 - Verbesserungsvorschläge 52:00 - Outro 53:10 Outro-Song: I'm like a bird - Nelly Furtado **Instagram:** AMS_Podcast **Email:** aufmessersschneidepodcast@gmail.com **Liken nicht vergessen! Am 29.05. gehts mit spannenden Themen weiter.** **Quellen:** Überdiagnostik DocCheck https://flexikon.doccheck.com/de/%C3%9Cberdiagnostik Neue Gesundheitsministerin https://www.kma-online.de/aktuelles/politik/detail/wer-ist-die-neue-bundesgesundheitsministerin-nina-warken-53825 Na, heute schon ADHS diagnostiziert? https://www.doccheck.com/de/detail/articles/32656-na-heute-schon-adhs-diagnostiziert Fachgesellschaft warnt vor Überdiagnostik in der Kardiologie https://www.aerzteblatt.de/news/fachgesellschaft-warnt-vor-ueberdiagnostik-in-der-kardiologie-30ba302e-c7ef-4930-9cb8-019ea1ee3c15 Ausschluss und Diagnose der KHK: Alternativen zum „Katheter“ https://www.aerzteblatt.de/archiv/ausschluss-und-diagnose-der-khk-alternativen-zum-katheter-3bf0c721-f3d7-4264-a233-d2c5497d18b3 Qualitätskontrolle der ambulanten bildgebenden Diagnostik https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/Berichte/Abschlussbericht_Qualitaetskontrolle_der_ambulanten_bildgebenden_Diagnostik_Massnahme_zur_Qualitaetssicherung.pdf?utm_source=chatgpt.com Ursache für erhöhtes CRP https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5471098/ Prostata Krebs Screening https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/psa-test-screening-weniger-prostatakrebs-tote-viele-ueberdiagnosen-a-984605.html? Chosing Wisely in Deutschland https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/patient-mit-wirkung/projektthemen/choosing-wisely Klug entscheiden https://www.dgim.de/veroeffentlichungen/klug-entscheiden/ Überdiagnose von Melanomen https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddg.14233_g Overdiagnosis in malignant melanoma: a scoping review https://ebm.bmj.com/content/29/1/17 Überversorgung im Gesundheitssystem kostet Millionen https://natuerlich.thieme.de/aktuelles/aus-der-forschung/detail/ueberversorgung-im-deutschen-gesundheitssystem-4111 Bruckenberger E. Herzbericht 201023. Bericht Sektorenübergreifende Versorgungsanalyse zur Kardiologie und Herzchirurgie in Deutschland. Mit vergleichenden Daten aus Österreich und der Schweiz. Hannover, 2011
Nach etwas mehr als einem Jahr neuem Heilewelt Format und 14 veröffentlichten Podcast Folgen würde uns deine Meinung zu uns riesig interessieren. Unsere Umfrage findest du hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe9neapJHs_chKWM8WXU6eP6HeOf-oboRBEo-In-mBqmvqBmg/viewform?usp=dialog Stellt euch eine Welt vor, in der Ärzt*innen nicht mehr unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden, sondern aktiv mitgestalten können, wie ihre Zukunft aussieht. Eine Welt, in der flexiblere Arbeitszeiten, bessere Mentoring-Programme und faire Karrierechancen für alle selbstverständlich sind. Genau für diese Vision setzt sich **Florentine Kleemann** ein. Florentine ist Ärztin in der Herzchirurgie an der Charité, stellvertretende Abgeordnete der Berliner Ärztekammer und eine führende Stimme für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im medizinischen Bereich. Mit ihrem Podcast **„Ruhepuls“** erreicht sie Medizinstudierende und Ärzt*innen in Weiterbildung und gibt wertvolle Einblicke in den Berufsalltag. In dieser Folge des "Heilewelt"-Podcasts sprechen wir über: - Warum so viele Ärzt*innen ihren Beruf frustriert verlassen – und was sich ändern muss. - Welche politischen und strukturellen Hebel es für bessere Arbeitsbedingungen gibt. - Was jede*r Mediziner*in tun kann, um aktiv zur Verbesserung der eigenen Arbeitsbedingungen beizutragen. Diese Folge zeigt, wie wichtig es ist, dass Ärzt*innen nicht nur für Patient*innen, sondern auch für sich selbst kämpfen – und wie wir gemeinsam langfrsitig ein nachhaltiges Gesundheitssystem schaffen können.
Seine Leidenschaft ist das Herz: Etwa 15.000 Patientinnen und Patienten hat er operiert, viele davon am offenen Herzen – die allermeisten erfolgreich. Professor Rüdiger Lange gehört zu den weltbesten und anerkanntesten Herzchirurgen. Als Sohn eines Berufssoldaten und einer Lungenärztin studiert er Medizin und beginnt 1981 seine chirurgische Ausbildung. Er arbeitet erfolgreich in Harvard, Heidelberg und Ulm und entwickelt sich zum unangefochtenen Spezialisten seines Fachgebietes. Operationen an Kinderherzen, Herzklappen-OPs oder Bypässe – als Chef der Herzchirurgie im Deutschen Herzzentrum München zeigt er stets Höchstleistungen am Operationstisch und rettet vielen Menschen das Leben. Doch auch tragische Fälle erlebt der Mediziner, der seit 2023 im Ruhestand ist. Was er an diesem herausfordernden Beruf so liebt, wie er auf Fehler zurückblickt und wie sehr sich die Herzchirurgie in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, möchte 3nach9 von Prof. Rüdiger Lange erfahren.
Anfang Januar konnte ein Team der Herzchirurgie vom Berner Inselspital wegen schlechtem Wetter nicht fliegen und musste ein Spenderherz mit einer Ambulanz abholen. Dabei haben David Reineke und sein Team einen Rekord aufgestellt. Noch nie wurde in Europa einem Patienten ein Herz transplantiert, das so lange ausserhalb eines Körpers aufbewahrt wurde.Wie genau ist es David Reineke und seinem Team gelungen, ein Herz so lange ausserhalb eines Körpers am Leben zu halten? Was sind die Gefahren bei so einem langen Transport? Und warum holt ein Schweizer Spital Organe aus dem Ausland?Darüber spricht Redaktor Kaspar Keller in einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff». Er hat David Reineke zum Interview getroffen.Artikel zum Thema:Berner Ärzte mit europäischem Rekord: «Unsere Herzen holen wir grundsätzlich immer selber ab»Organspenden: In Bern werden so viele Organe transplantiert wie noch nieZunahme der Transplantationen: Schweizer Organspende-Rekord – wegen umstrittener HerzentnahmeModeration und Produktion: Sibylle HartmannSounds: Ane Hebeisen 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch
Winkelheide, Martin www.deutschlandfunk.de, Sprechstunde
Prof. Daniel Zimpfer leitet seit Anfang des Jahres die Herzchirurgie an der MedUni Wien, er operiert Erwachsene und Kinder, was nicht selbstverständlich ist. "Bei uns in Wien ist es Tradition, und das bewährt sich auch zunehmend, dass diese zwei Spezialdisziplinen, wenn man so möchte, an einer Abteilung sozusagen in Kombination gelebt werden." Die Wiener Medizinuniversität macht dieser Tage Schlagzeilen. Einem Kleinkind wurde ein Spenderherz mit fremder Blutgruppe eingepflanzt. Zimpfer: "Ja, das ist wirklich ein Meilenstein, der jetzt exzellent geglückt ist, im Wesentlichen nach einer mehr als fünfjährigen Vorbereitungsphase." Eine eigene Warteliste gibt es nicht. "Wir identifizieren Patientinnen und Patienten, die für eine AB0-inkompatible Transplantation in Frage kommen und bieten das dann an." In dieser Folge sprechen wir außerdem über ein wenig bekanntes Gesundheitsrisiko, die Aortendissektion. Dabei wird die Hauptschlagader vom Blutstrom abgeschnitten. Gefährdet sind vor allem Menschen mit Bindegewebserkrankungen. Um mehr Aufmerksamkeit auf die Aorta zu lenken wurde diese heuer zum Organ aufgewertet und damit auf eine Stufe mit Lunge oder Gehirn gehoben.
So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten"
Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Sponsoren findet ihr hier: https://linktr.ee/sobinicheben +++Herzschmerz - was nach einer Krankheit der Physiologie klingt, wird tatsächlich durch psychische Belastungen ausgelöst. Wie hängt die Psyche also mit unserem Herzen zusammen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir den Herzchirurgen und Autor Dr. Umes Arunagirinathan zu Gast. Mit ihm klären wir wichtige Fragen zur Herzgesundheit, unter anderem, was hinter dem Broken-Heart-Syndrom steckt und welche starken Auswirkungen Einsamkeit auf unser Herz haben kann. Wir decken auf, welche Verhaltens- und Ernährungsweisen der Herzgesundheit zugutekommen und welche wiederum nicht und auch, wie viel Einfluss die Genetik spielt. Dr. Umes gibt uns außerdem einen Blick hinter die Kulissen der Herzchirurgie und erzählt uns seinen spannenden, aber herausfordernden Weg bis hoch zum Deutschen Doktor, beginnend bei der Flucht alleine aus Sri Lanka nach Deutschland im Alter von nur 12 Jahren. !! Triggerwarnung: In dieser Folge werden Suizidgedanken behandelt. Falls ihr euch mit diesem Thema unwohl fühlt, hört diese Folge lieber zusammen mit einer vertrauten Bezugsperson!! +++Fehlt euch etwas oder brennt euch ein anderes Thema auf der Seele? Dann schreibt uns gerne eine Mail an sobinicheben@auf-die-ohren.de +Den neuen Kurs zum Thema Abgrenzung findet ihr ab sofort in der Stefanie Stahl Akademie: https://stefaniestahlakademie.de/abgrenzung-kursseite ++++++ So bin ich eben hört ihr kostenfrei auf: RTL+ Podcast: Jetzt die besten Podcasts hören! Alle Folgen sind auch auf allen anderen Plattformen verfügbar.+++ Online-Kurse | Stefanie Stahl Akademie | Jetzt entdecken+++ Zum Podcast gibt es auch einen Blog, auf dem ihr alle Infos und Themen der beliebtesten Folgen jederzeit nachlesen und vertiefen könnt. Schaut gern vorbei auf https://sobinichebenblog.de/+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Eine unabhängige Kommission soll die Vorfälle an der Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich zwischen 2016 und 2020 untersuchen. Nun ist klar: Der ehemalige Bundesrichter Niklaus Oberholzer übernimmt die Leitung der Kommission. Er wird diese zusammenstellen. Weitere Themen: * Nach einer Studie über Missbrauchsfälle bei der katholischen Kirche traten im letzten Jahr auch in Winterthur deutlich mehr Mitglieder aus. * Schwimmfloss und Bagger sollen Rhein wieder für die Schifffahrt tauglich machen. Weitere Themen: - Chorprojekt in Rüti bringt die Bevölkerung zum Singen
Der ehemalige Bundesrichter Niklaus Oberholzer hat vom Spitalrat des Universitätsspitals Zürich ein Mandat erhalten. Er soll die Vorfälle an der Klinik für Herzchirurgie zwischen 2016 und 2020 untersuchen. Zunächst wird er Mitglieder für die Untersuchungskommission auswählen. Weitere Themen: * Die Unwetter im Kanton Schaffhausen haben Schäden in Millionenhöhe verursacht. * Das Zürcher Grossmünster hat mit Christian Walti einen neuen Pfarrer gefunden. * An der Trauerfeier haben sich viele Personen von GLP-Gründerin Verena Diener verabschiedet. * Im neuen Chor «Zäme stah» treffen in Rüti einheimische, zugezogene und geflüchtete Menschen aufeinander. Weitere Themen: - Singen für eine starke Gemeinschaft: Chorprojekt in Rüti
Die Missstände in der Herzchirurgie des Universitätsspital Zürich seien nicht richtig untersucht worden. Das müsse sich ändern, findet André Plass, ein ehemaliger leitender Arzt. Im Sonntagsblick kündigt er an, er werde Strafanzeige gegen die Spitaldirektion und den Spitalrat einreichen. Weitere Themen: * In Zürich wird ein Mann vermisst, nachdem dieser in die Limmat gesprungen war. * Der FC Zürich spielt zu Hause gegen den FC Winterthur. * Serie der Regionaljournale: Der Schweizerische Alpenclub SAC steckt in einem Dilemma - Lieferungen von Lebensmitteln mit Helikoptern sind umstritten, aber wichtig für die Finanzierung der Hütten.
Der Leistungsauftrag für eine Herzchirurgie am Kantonsspital St.Gallen ist umstritten. Nachdem bereits zwei Dachverbände der Krankenversicherer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht haben, wird jetzt bekannt, dass auch der Kanton Thurgau Beschwerde eingereicht hat. Weitere Themen: * St.Galler Kantonsrat bewilligt Sonderkredit von 10 Millionen Franken für Förderung von Start-ups. * Entwurf für Aufweitung und Renaturierung des Escherkanals beim Kanton Glarus eingereicht.
In der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen wurden zwischen 1940 und 1980 Medikamententests an unwissenden Personen gemacht. Betroffene Personen erhalten nun eine Entschädigung von 25'000 Franken. Das Thurgauer Kantonsparlament hat dafür eine entsprechende Gesetzesänderung angenommen. Ausserdem in dieser Sendung: * Kontroverse Diskussion im Grossen Rat Thurgau über die neue Finanzstrategie * Weitere Beschwerde gegen die geplante Herzchirurgie am Kantonsspital St. Gallen * Kinderfestwiese in St. Gallen versinkt aktuell im Wasser * Neues Projekt des Kinderschutzzentrums St. Gallen gegen Häusliche Gewalt
Auch Filippo Leutenegger, Präsident der FDP des Kantons Zürich, findet den Parteiwechsel von Isabel Garcia von der GLP zur FDP unmittelbar nach den letzten Wahlen, «kein schöne Sache». Trotzdem findet er den Entscheid des Bundesgerichts problemantisch und stützt Garcia weiter. Weitere Themen: * FCZ-Frauen verpassen dritten Meistertitel in Serie * Staatsanwaltschaft zieht Freispruch für Paul Vogt, den ehemaligen Leiter der Herzchirurgie des Unispitals Zürich, weiter
Bundesrat will Dosiersystem verbessern gegen Stau am Gotthard, Taskforce untersucht Herzchirurgie am Zürcher Universitätsspital, Brienz/Brienzauls ein Jahr nach der Evakuierung
Am 5. März 1984 wurde das erste Mal in Wien erfolgreich ein menschliches Spenderherz verpflanzt. Seither werden im Schnitt pro Jahr 40 bis 50 Transplantationen an AKH Wien und MedUni Wien durchgeführt. Wie sich Wien in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Zentrum für Herztransplantationen entwickelt hat und warum es auch nach 40 Jahren keine reine Routine ist, ein fremdes Herz in einen Menschen einzunähen und bei den ersten Schlägen zuzuschauen, darüber spreche ich mit dem Programmdirektor Herztransplantation an der Universitätsklinik für Herzchirurgie von MedUni Wien und AKH Wien, Prof. Dr. Andreas Zuckermann. 60 Prozent der Patienten, die auf die Warteliste kommen, leiden an einer Herzmuskelerkrankung, die auch vererbt werden kann. 30 Prozent der Transplantationskandidaten haben eine koronare Herzerkrankung und bereits Bypass-Operationen hinter sich haben. Der Rest verteilt sich auf seltene Erkrankungen. Die Logistik und das Timing bei Herztransplantionen ist bis heute extrem herausfordernd. Dazu ist eine große Menge an Menschen und viel Technik ist nötig, um das wichtigste Organ des Menschen zu transplantieren. Der Eingriff selbst ist chirurgisch nicht allzu kompliziert, doch psychologisch ist diese Organverpflanzung stark aufgeladen. Zuckermann dazu: "Schließlich heißt, ich liebe dich von ganzem Herzen, nicht von ganzer Leber".
Das Kantonsspital St. Gallen darf vorerst keine eigene Herzchirurgie aufbauen. Die Krankenversicherungs-Verbände Curafutura und Santésuisse haben beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde dagegen eingereicht. Ein weiteres Herzzentrum senke die Fallzahlen und treibe die Kosten in die Höhe, sagen sie. Weitere Themen * Fussball-Campus: Seit Jahrzehnten sucht YB mehr Platz zum Trainieren. Jetzt lanciert der Club die Idee für ein regionales Trainingszentrum mit Stadion und Rasenfeldern für den Nachwuchs und den Frauenfussball. * Öffentlicher Verkehr: Mehr Einnahmen und mehr Fahrgäste. Trotzdem hat der Tarifverbund Nordwestschweiz im letzten Jahr noch immer weniger Fahrgäste transportiert wie vor der Pandemie. Weitere Themen: - Pläne für St. Galler Herzchirurgie vorläufig gestoppt
Die beiden Krankenkassenverbände Santésuisse und Curafutura haben gegen den geplanten Ausbau der Ostschweizer Herzchirurgie Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Ein weiteres Herzzentrum senke die Fallzahlen und treibe die Kosten in die Höhe, argumentieren sie. Weitere Themen: * Klangweg im Toggenburg kann saniert und erweitert werden * Radio- und Fernsehpreis 2024 der SRG Ostschweiz geht an Stefanie Hablützel
Die Elektrizitätswerke Zürich und die Elektrizitätswerke Thurgau wollen in Thundorf drei Windräder bauen. Das Projekt wurde redimensioniert, nachdem der Widerstand in der Bevölkerung zu gross war. Ende Monat startet das Mitwirkungsverfahren für das neue Projekt. Weitere Themen: * Beschwerde gegen geplante Herzchirurgie am Kantonsspital St. Gallen * Origen und HSG: Wenn Studierende auf Kulturschaffende treffen
Der ehemalige Leiter der Herzchirurgie stand wegen Urkundenfälschung vor Gericht. Diese Vorwürfe wies der Beschuldigte vehement von sich. Das Bezirksgericht hat nun in seinem Sinne entschieden. Weitere Themen: * Lehrer ohne Diplom: Neue Studie beleuchtet ihren Berufsalltag * Stadt Zürich kassierte mit Bussen 2023 rund 61 Millionen Franken * Der Böögg wird definitiv in Appenzell Ausserrhoden verbrannt * Wehr beim Platzspitz wird für 40 Millionen Franken erneuert * Ein erfolgreiches Inklusionsprojekt: Zu Besuch im Schaffhauser Restaurant Tanne Weitere Themen: - Filib Steiner - eine Winterthurer BMX-Hoffnung startet durch
In der 12. Folge des Kardio-Podcasts wirft Prof. Dr. David Duncker gemeinsam mit PD Dr. Bastian Schmack einen besonderen Blick auf das Herz – aus der Sicht der Herzchirurgie. Sie sprechen über die wichtigsten Operationen in der Herzchirurgie und beleuchten verschiedene Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Kardiologie und Herzchirurgie.
Eine lebenslustige Frau Anfang 50 bricht nach dem Einkaufen in der Wohnung zusammen, kaum dass sie ihre Taschen abgestellt hat. Es folgt eine Not-Operation, weil sich ein Teil der Gefäßwand der Körperschlagader (Aorta) aufgespalten hat. Wodurch kommt es zu solchen dramatischen Gefäßwandschäden, medizinisch spricht man von Aortendissektionen oder auch „Wühlblutung“? Wie kann man sich schützen? Und was ist anders als bei einem Aneurysma? Das erläutert in dieser Podcast-Folge die Hamburger Gefäßspezialistin Prof. Sigrid Nikol.
Die Mitte Glarnerland hat Daniela Bösch-Widmer als Kandidatin für die Regierungsersatzwahl im März nominiert. Die 46-Jährige ist derzeit Landratsvizepräsidentin. Neben der FDP mit Roger Schneider und der SVP mit Thomas Tschudi greift jetzt also auch Die Mitte an. Weiter in der Sendung: * Das Kantonsspital St. Gallen streicht Stellen, gleichzeitig wird die Herzchirurgie ausgebaut. Das sei kein Widerspruch, heisst es von der St. Galler Regierung in einer Antwort auf einen Vorstoss im Kantonsparlament. * Beat Forster, Appenzeller Eishockey-Profi im Dienste des EHC Biel hört nach 24 Jahren mit dem Profi-Hockey auf. Ein Gespräch.
In der Stadt Zürich stehen satte 17 Prozent der Häuser unter Denkmalschutz. Sie sind aber für einen Viertel der CO2-Emissionen beim Heizen verantwortlich. Das will die Stadt ändern und greift den Hausbesitzern mit speziellen Beratungsangeboten und Fördertöpfen unter die Arme. Weitere Themen: * ZKB mit Rekordgewinn im ersten Halbjahr 2022. * Neuer Leiter für die Herzchirurgie des Uni-Spitals. * Höhere Abzüge für Krankenkassenprämien in der Steuererklärung: Im Kanton Zürich wird im November darüber abgestimmt.
Rund 6000 Mal hat René Prêtre Herzen operiert. Ende Juni geht er nun in Pension. Der Chirurgie bleibt er vor allem in humanitären Projekten erhalten. Im «Tagesgespräch» schaut René Prêtre auf seine Laufbahn zurück. Wenn er operiert, dann am offenen Herzen: René Prêtre, der berühmte Schweizer Herzchirurg. René Prêtre hatte seine Laufbahn in Genf gestartet, ging nach New York und prägte in der Schweiz die Herzchirurgie am Zürcher Kinderspital. Seit zehn Jahren operiert er in Lausanne, am Universitätsspital CHUV. Nun tritt der Schweizer des Jahres 2009 kürzer, das Büro muss bald aufgeräumt werden, in Lausanne werden die letzten Operationen geplant. Denn Ende Juni geht René Prêtre in Pension. Den Operationstisch ganz verlassen wird René Prêtre aber nicht.
Für die Klinik für Herzchirurgie am Zürcher Universitätsspital sind es positive Nachrichten. Der Jahresbericht des Spitals stellt der Herzklinik ein gutes Zeugnis aus. Das ist erfreulich, zumal die Klinik für Herzchirurgie in den letzten Jahren viel Kritik einstecken musste. Die weiteren Themen: * Sieben Gemeinden im Zürcher Oberland starten ein Fernwäre-Projekt. * Der Starkregen von letztem Donnerstag im Tösstal hat zu 130 Schadensmeldungen geführt.
Es sind nicht nur die grossen Städte Zürich und Winterthur: Immer mehr Gemeinden im Kanton Zürich setzen auf Fernwärme. Nun starten gleich sieben Gemeinden im Zürcher Oberland ein Projekt, um zusammen mit der Kehrrichtverbrennungsanlage KEZO Fernwärme zu fördern. Die weiteren Themen: * Lob für die Klinik für Herzchirurgie im USZ-Bericht. * Limmattaler Gemeinden kritisieren kantonales Verkehrsmonitoring. * RCE: Das neue Buch von Wahl-Zürcherin und Kult-Autorin Sibylle Berg.