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Lange war St. Maurice eine Abtei mit herausragendem Ruf. Ein Missbrauchsskandal, geprägt von Vertuschung und Täterschutz, führte zum Rücktritt des Abtes. Nun ist der neue Abt, Alexandre Ineichen, im Amt und äussert sich im Interview zur Aufarbeitung und den Perspektiven der Abtei. 68 Betroffene und 30 Täter aus dem Umfeld der Abtei. Eine Gemeinschaft, die vertuschte, bis in die 2000er Jahre: So lautet das erschütternde Ergebnis einer Studie, welche die sexualisierte Gewalt in der Abtei St. Maurice untersuchte. In Auftrag gegeben hatte sie das Kloster selbst – nach massivem öffentlichen Druck. Auch Abt Jean Scarcella, selbst mit Vorwürfen konfrontiert, trat nur widerwillig zurück. Seit März 2026 ist nun Alexandre Ineichen im Amt. An seiner Weihe gedachte er den Betroffenen. Zudem ist seit Herbst 2025 ein Aktionsplan in Kraft. Er sieht obligatorische Weiterbildungen zur Missbrauchsprävention vor, die Anerkennung des Leids der Betroffenen und eine Kommission, die die Umsetzung der Massnahmen überwacht. Wo also steht die Abtei bei der Bewältigung des Skandals? Welche Herausforderungen stehen noch an? Und welche Vision hat der neue Abt für die Zukunft der altehrwürdigen Abtei? Alexandre Ineichen stellt sich den Fragen in «Perspektiven». Autorin: Nicole Freudiger
Eine Folge über die lesbische Subkultur der Weimarer Republik, die Liebe zwischen Margot Liu und Marta Halusa und ihre Verfolgung im Nationalsozialismus.In den Zwanzigern gibt es in Berlin mehr Treffpunkte für Lesben als heute. Damenklubs laden zum Ball, in Tanzdielen spielen Frauen in Smoking Jazz auf. Als die beiden Tänzerinnen Margot Liu (geborene Holzmann) und Marta Halusa sich 1932 kennenlernen, ist diese Welt schon dem Untergang geweiht. Die Nationalsozialisten kommen an die Macht und zerstören die lesbische Subkultur der Weimarer Republik. Verfolgt werden die beiden Tänzerinnen jetzt nicht nur wegen ihrer Lieben zueinander. Sondern auch, weil Margot Jüdin ist, beide wegen Sexarbeit kriminalisiert werden und sie Antifaschistinnen sind. Aber Margot und Marta halten zueinander und werden sich allen Widerständen zum Trotz ein Leben lang lieben.ContentwarningAn keiner Stelle wird explizite Gewalt szenisch beschrieben, sie wird aber behandelt.1:11:33 - 1:35:22 In dem Teil geht es um die antisemitische, homophobe und sexarbeiterinnenfeindliche Verfolgung von Marta und Margot während des NS. Immer wieder geht es um Gestapo Haft und Verhöre. 1:20:25 - 1:21:12 Hier geht es um sexualisierte Gewalt.1:27:33 - 1:27:55 Hier wird ein Zitat vorgelesen, das antisemitisch und homophob ist.1:32:59 - 1:34:32 Hier geht es um Folter und Misshandlung in der Gestapohaft.Literatur:Marta Halusa und Margot Liu: Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen von Ingeborg BoxhammerJahre des Glücks, Jahre des Leids. Gespräche mit älteren lesbischen Frauen von Ilse KokulaLila Nächte: Die Damenklubs in Berlin der 20er Jahre von Adele Meyer (hrsg.)Die online Ausgaben der Zeitschrift "Die Freundin" sind hier zu findenSupport the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Werbepartner:https://ews.jetzt/gkwSchickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Die Palästinsenserin Jouanna Hassoun versorgt mit ihrem Verein “Transaidency” nach eigenen Angaben 120.000 Menschen im Gazastreifen mit Nahrung und Medizin. Als Humanistin sei es ihr wichtig, die Gleichzeitigkeit palästinensischen und israelischen Leids anzuerkennen.Hassoun kritisiert die Hamas, hält sich damit aber zurück – aus Schutz für ihr Team in Gaza. Für sie gilt: Humanität zuerst. Aus Politik will sie sich möglichst raushalten. Wie geht Arbeit an einem Ort, in den nieman rein kann? Wie stellt man Kontakt her? Wie gefährlich ist es zwischen den Fronten aus israelischer Armee und Hamas?--------------------------------------------------------------------Heute am Mikro: Dominik Steffens und Jan FeddersenUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Wenn mir Unrecht widerfährt, kenne ich einen starken Impuls: Rache! Dem zeige ich es! Warte nur ab, bis ich dich erwische! Bis ich die Gelegenheit habe, mich zu revanchieren. Man begegnet sich immer zweimal im Leben! Im Straßenverkehr beobachte ich diesen Impuls oft – nicht nur bei mir. Auch die Geschichte kennt viele Beispiele, dass Menschen, die lange unterdrückt wurden, sich gnadenlos rächen, wenn sich die Machtverhältnisse ändern.Völlig anders ist Jesus Christus. Ein Mensch ohne Fehler. Ein Mensch, der niemandem Böses, sondern anhaltend Gutes tat. Ein Mensch, der half, heilte, aus dem Tod rettete. Ausgerechnet dieser Jesus wurde verspottet, verfolgt, angeklagt, verurteilt und hingerichtet. Wer, wenn nicht dieser Mann, erlitt gröbstes Unrecht und hätte jedes Recht gehabt, nach Rache zu brüllen? Naheliegend wäre es gewesen, hätte er seine Verfolger und Henker verflucht. Und wenn man bedenkt, dass er als Gottes Sohn in jeder Millisekunde seines Leids seine Feinde mit dem Hauch seines Mundes hätte vernichten können, wird umso unglaublicher, wie er sich am Kreuz unter schwersten Schmerzen verhielt:Jesu Liebe und Gebet am Kreuz galten ausgerechnet den Spöttern und Sündern. Die barmherzige Liebe Gottes lebt mitten unter ihren Feinden – so drückt es Dietrich Bonhoeffer aus.Wenn es einen schlagenden Beweis für die Richtigkeit, die Echtheit, ja, die Göttlichkeit der Botschaft Jesu Christi gibt, dann ist es Jesus am Kreuz. Hier manifestiert sich unübersehbar, dass seine Liebe vor dem Hass und der Ablehnung seiner Feinde nicht kapituliert. Im Gegenteil: Noch dort trägt er Fürsorge dafür, dass es selbst für seine schärfsten Gegner ein Zurück, eine Chance auf die Versöhnung mit Gott gibt.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
»Du kannst doch gar nicht mitreden!« Wer einem anderen in dessen Leid Trost spenden will, wird leicht mit diesem Vorwurf konfrontiert, wenn man die konkrete Not noch nie selbst erlitten hat. Man kann zwar Mitleid haben, aber die Schwere der Lage nicht wirklich nachvollziehen.Anders ist es bei Jesus Christus. Der Mensch gewordene Sohn Gottes hat menschliches Leid in seiner extremsten Form erlebt: Sein Leid – vor und während seiner Kreuzigung – war kein Leid, das er mit anderen teilen konnte. Oft ist es leichter, Not zu ertragen in der Gemeinschaft der Familie, mit Freunden oder Gleichgesinnten. Christus aber litt ganz allein und verlassen. Manches Leid wird dadurch gelindert, dass es verbunden ist mit Ehre, etwa, wenn man dabei wie ein Held gefeiert wird. Doch Jesus litt in Schande, unter Hohn und Verachtung. Manche Menschen leiden körperlich, und das ist schwer. Aber Jesus Christus litt nicht nur unglaubliche physische Schmerzen, sondern auch an Geist und Seele, um die Sündenlast der ganzen Welt zu tragen und zu sühnen.Vielleicht kennen Sie auch schweres Leid: einsam, verlassen, vergessen, ohne jede Wertschätzung. Vielleicht kennen Sie neben körperlichen Leiden auch die Schmerzen an Geist und Seele. Und vielleicht finden Sie keinen, der Sie in Ihrer Not begleitet und wirklich versteht, was Sie erleiden. Dann wissen Sie ab heute, dass es doch einen gibt, der jede Schwere menschlichen Leids selbst durchlebt hat. Jesus versteht Sie und hat echtes, tiefes Mitleid. Denn er hat unser Leid zu seinem eigenen gemacht.Für mich ist dabei das Größte, dass Jesus Christus all dieses Leid nicht aus Zwang getragen hat, sondern freiwillig, um jedem Menschen in seinem Leid ganz nahe sein zu können.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Hinter der größten Verzweiflung wartet die nächste Portion GlückIn meinem Interview mit Bettina Güthlein sprechen wir über Verletzlichkeit, Sternstunden und die Chancen der zweiten Lebenshälfte. Sie begleitet Frauen auf ihrem Weg der inneren Entwicklung und hilft ihnen, das neu Gewonnene nach außen zu tragen.Bettina blickt zurück auf eine Kindheit voller Umzüge und Schulwechsel – eine Zeit, in der sie früh lernt loszulassen und neu zu beginnen. Ihr beruflicher Weg startet mit dem Traum, Schneiderin zu werden, doch schnell merkt sie, dass das nicht ihr Platz ist. Auch das Reisebüro, wo sie ihrer Neugier auf die Welt nachgehen will, fühlt sich nicht richtig an. Auf den Rat ihres Vaters hin absolviert sie eine kaufmännische Ausbildung und landet bald im Marketing und in der PR. Dort entdeckt sie das Schreiben für sich und beschließt schließlich: „Ich studiere doch noch.“Bettina spürt früh, wenn ein Weg in eine Sackgasse führt. Während ihre Eltern sie unterstützen, stößt sie in der Familie auf Widerstand. Der Traum von Familie und Haus scheint greifbar – doch ihre erste Ehe scheitert. Ende dreißig zieht sie den Schlussstrich, verlässt das Unternehmen und beginnt noch einmal von vorn.Mit dem Rucksack auf dem Rücken reist sie durch Indien, fährt mit dem Cabrio durch Europa und schreibt einen Blog über ihre Erlebnisse. Zurück in Deutschland lernt sie ihren zweiten Ehemann kennen, wird zweifache Mutter und baut ein Haus. Sie scheint angekommen – doch die Ehe zerbricht, und das Haus beginnt zu schimmeln.Trotz allem wagt sie den Sprung in die Selbstständigkeit. Ihr erstes Retreat plant sie an ihrem Herzensort in Málaga. Die ersten Buchungen trudeln ein – dann erhält sie die Diagnose Brustkrebs. Trotzdem weiß sie: „Das ist nicht das Ende.“ Sie zieht ihren Plan durch und hält an ihrer Vision fest.Wir sprechen über Vertrauen ins Leben, über Mut, über Umwege – und über das, was sie noch vorhat. Oder, wie Bettina es so schön sagt: „Ich mache auch manchmal eine Arschbombe in den Pool des Leids.“Willst du mehr über Bettina und ihre Arbeit erfahren? Dann schau auf ihre WebseiteVernetzte dich mit ihr auf Facebookund Instagram Impuls-Kanal auf TelegramMöchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auf meine Webseite und Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir.Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram.Support the show
Der Tod am Kreuz war so schrecklich, dass Menschen mit römischem Bürgerrecht nicht auf diese Weise getötet werden durften. Es war die Strafe für Sklaven oder besonders schlimme Verbrecher. Die Gepeinigten wurden nackt vor den Menschen zur Schau gestellt. Nicht selten mischte sich in die Abscheu vor dem Anblick des Leids auch Spott über die Hingerichteten. So finden wir es auch hier: Die Obersten, die Jesu Feinde waren, spotteten ebenso wie viele der Vorübergehenden (Matthäus 27,39). Auch die Soldaten, die die Hinrichtung umsetzten, stimmten in diesen Spott ein.Kein Wunder also, dass Spott eine verbreitete Reaktion auf den Mann am Kreuz ist, der doch der Sohn Gottes sein sollte. In einer Ruine des antiken Roms wurde z. B. eine Ritz-Zeichnung gefunden, die einen Gekreuzigten mit einem Eselskopf zeigt. Dieses »Graffito« kann man heute noch in den Kapitolinischen Museen besichtigen. Die Abbildung sollte offenbar dem Spott über einen Mann namens Alexamenos dienen. Die zugehörige Inschrift lautet: »Alexamenos betet (seinen) Gott an.« Offenbar war Alexamenos ein Christ, der den gekreuzigten Jesus als den Sohn Gottes anbetete. Doch was sollte das für ein Gott sein, der sich in die Gewalt von Menschen begab, um gekreuzigt zu werden? Das kann doch nur Spott auslösen.Allerdings wird man jedem Spötter des Kreuzes eines dringend vor Augen halten müssen: Da hier tatsächlich der Sohn Gottes den Tod fand, stellt man sich mit seinem Spott auf die Seite der Feinde Gottes. Der Tod Jesu erfüllte einen konkreten Zweck: die Sühnung unserer Schuld. Dazu sandte Gott seinen Sohn, aus Liebe zu uns Menschen. Welche Reaktion Gottes kann man erwarten, wenn man diese Liebe ignoriert und seinen Sohn verspottet?Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Es herrscht Krieg in der Region – angesichts des Leids vor Ort scheint ein abgesagter Flug oder eine verschobene Reise ein kleines Problem. Doch es stellen sich trotzdem Fragen – «Espresso» klärt diese mit einem Reiserechtsexperten. +++ Weiteres Thema: Welche Fertigpizza ist die beste?
Na een hele week aan voorrondes en halve finales is het vanavond dan echt zo ver: de grote finale van het Leids Cabaret Festival! Zoals elk jaar zijn we afgereisd naar Leiden om eens te kijken wat voor vlees er in de cabaret kuip zit. Dit jaar zijn dat de finalisten Alina Sharipova, Levy Geernaert en Meeuw Roovers! Verder: * Bepalen social media nu ook al wat grappig is? * Eeuwige liefde bestaat! Dat bewijzen Johan en Gerard al meer dan 60 jaar. * Wist je dat je een pad kunt melken? * En zeker op het Leids cabaretfestival kunnen onze cabaretiers: Kiki Schippers, Vera van Zelm, Ruud Smulders, Aron Elstak en Owen Schumacher - niet ontbreken! Presentatie: Dolf Jansen & Willemijn Veenhoven Column: Teun van den Elzen Livemuziek: Shary-An
Jedes Leben ist gleichermaßen prekär und schutzwürdig, findet die Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann. Und plädiert für eine „inklusive Erinnerungskultur“. In der deutschen Debatte um den Krieg in Gaza – nach dem Massaker der Hamas im Oktober 2023 – fordert sie eine Anerkennung des Leids beider Seiten. Nur so lasse sich eine Spaltung der Empathie verhindern. Ebenso wichtig ist ihr die Aufarbeitung deutscher Kolonialverbrechen. Charlotte Wiedemann war viele Jahre Reporterin für überregionale deutsche Medien, unter anderem in muslimischen Ländern wie Libyen und Iran.
Nachdenklich stand ich im November 1989, wenige Tage nach der Öffnung, auf Aussichtsplattformen an der Berliner Mauer. Mit dabei war John Lennox, Mathematik-Professor aus Cardiff, der mit einer Filmkamera die historischen Momente festhalten wollte. Der Asphalt auf den hastig gesprengten Mauer-Durchbrüchen für provisorische Fußgängerübergänge dampfte noch in der Morgensonne. Uns bewegte neben der Szenerie in der Bernauer Straße, die durch wagemutige Sprünge aus den Fenstern auf den zum Westen gehörenden Gehweg bekannt wurde, auch die »Enklave Steinstücken«: Die eingemauerte Zuwegung und der winzige Ortsteil wirkten von der Plattform aus wie ein Gefängnishof.In der gesamten DDR waren zunächst keine Besuche von Ost- und Westberlinern möglich. Es herrschte eine Stimmung der Entfremdung und des Leids. Das immense Ausmaß des Misstrauens und der Unterdrückung sah man besonders deutlich bei der späteren Einsicht in die Stasi-Akten. Kaum jemand erwartete eine Wiedervereinigung, man war mit den eigenen Problemen beschäftigt. Es gab wenig Hoffnung.Auch das Volk Israel erlebte zu allen Zeiten Nöte, Bedrückung und Gefangenschaft. Verschiedene Schreiber der Bibel hielten die Gefühle der Deportation, des Heimwehs und der fast verlorenen Hoffnung fest. Oft gab es Zeiten, in denen kaum jemand eine positive Wendung erwartete. Aber es gab Ausnahmen. Ein junger, gottesfürchtiger König namens Usija befreite das jüdische Volk von Angreifern und sicherte das eigene Staatsgebiet ab. Er hatte die Hoffnung – und zwar die Hoffnung auf Gott – nicht verloren. Er wusste: Gott rettet aus hoffnungslosen Situationen, wenn man seine Hilfe sucht. Darauf verließ er sich. Das können wir auch heute so tun, denn Gott ist heute derselbe wie damals.Klaus SpiekerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
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Heute wollen wir die Augen des Körpers nicht verwenden, sondern wir entscheiden uns mit unserem Geist, tiefer zu sehen. An der Wurzel allen Leids erkennen wir nur den Glauben an Trennung, und in der Vergebung löst sich diese Illusion in Gottes Liebe auf. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
In deze laatste aflevering van Leven tot het Laatst richten we de blik vooruit. Hoe ziet de toekomst van palliatieve zorg eruit? Wat zijn de grootste uitdagingen en kansen, en hoe zorgen we dat palliatieve zorg toegankelijk, passend en mensgericht blijft?In deze aflevering ga ik in gesprek met:Sabine Netters, internist-oncoloog in het Antoni van Leeuwenhoek, waar zij zich volledig richt op palliatieve zorg. Teun Toebes, verpleegkundige en bekend om zijn inzet als zorgvernieuwer, documentairemaker en schrijver voor een menselijker zorgsysteem. Hij laat zien hoe het huidige zorgsysteem onder druk staat en waarom meer aandacht voor kwaliteit van leven noodzakelijk is.Sander de Hosson, is longarts in het Wilhelmina Ziekenhuis in Assen, pleit landelijk voor betere palliatieve zorg en is mede-oprichter van Carend. Hij schrijft, spreekt en doceert over palliatieve zorg en de noodzaak van meer aandacht hiervoor.Manon Boddaert is arts palliatieve zorg in het Leids universitair medisch centrum en zet zich in voor tijdige integratie van palliatieve zorg om kwaliteit van leven in de laatste levensfase te verbeteren. Hiervoor is zij actief bij Palliatieve zorg Nederland en Integraal Kanker centrum Nederland. Haar proefschrift “Quality Palliative Care For All - Want It! - Towards death, while alive” geeft inzicht in de meerwaarde, beschikbaarheid én toegankelijkheid van palliatieve zorg in Nederland. Leven tot het Laatst is een podcastserie van het Nationaal Programma Palliatieve Zorg II en Carend. Hierin volgden we het palliatieve zorgpad: van diagnose tot afscheid, rouw en uiteindelijk een blik op de toekomst van deze zorg.Meer weten over palliatieve zorg? Kijk op overpalliatievezorg.nl of carend.nl.
Cam Leids shares how ayahuasca and mushrooms helped him move beyond patterns, open to Spirit, and let creativity flow through.What happens when we step beyond our patterns and allow Spirit to flow through us? In this episode of The Spiritual Artist Podcast, CJ Miller sits down with storyteller and guide Cam Leids, host of the Being Human and Shit podcast. Living in Peru, Cam works with plant medicines such as ayahuasca and magic mushrooms to help people deepen their self-awareness, release fear, and reconnect with their higher selves.Cam shares, “When I can do anything to get past that fear, it allows me to open myself up. Creativity is not even coming from me—it's allowing Spirit to move through me onto the stage or canvas. It's about opening the channel to God, to Spirit. All humans are creators at our core.”Together, CJ and Cam explore:How intention shapes every experience with plant medicine.Why psychedelics can open space to witness our thoughts, dissolve ego patterns, and heal stuck emotions.The connection between creativity, presence, and Spirit—whether through art, meditation, or natural medicines.Cam's journey from a high-paying career to finding fulfillment in guiding others through awakening and inner healing.The role of love, humor, and even comedy in rediscovering what it means to be fully human.Cam reminds us that these experiences don't teach us something new—they help us remember who we truly are.For more about Cam, follow him on Instagram and TikTok @camleids. Listen to his podcast Being Human and Shit on YouTube and major platforms.Want to learn more about CJ Miller? Check out his Spiritual Artist Retreats, 1:1 Personal Coaching, and Speaking Engagements at www.spiritualartisttoday.com. His retreats are designed to help you reconnect with your Creative Intelligence and express your true artistic voice. You can also find his upcoming schedule there, and his book, The Spiritual Artist, is available on Amazon.
In deze aflevering richten we ons op het grotere geheel: de plek van palliatieve zorg binnen ons zorgsysteem en de samenleving. Hoe is palliatieve zorg in Nederland georganiseerd, welke knelpunten ervaren zorgverleners en patiënten, en waarom is vroegtijdige aandacht zo belangrijk? We kijken verder dan het individuele zorgpad en bespreken wat nodig is om palliatieve zorg toegankelijk, passend en zichtbaar te maken.In deze aflevering ga ik in gesprek met:Sander de Hosson is longarts in het Wilhelmina Ziekenhuis in Assen, pleit landelijk voor betere palliatieve zorg en is mede-oprichter van Carend. Hij schrijft, spreekt en doceert over palliatieve zorg en de noodzaak van meer aandacht hiervoor.Manu Keirse is klinisch psycholoog, voormalig staatssecretaris volksgezondheid in België, rouwdeskundige en emeritus hoogleraar aan de faculteit geneeskunde van de KU Leuven. Hij zet zich decennialang in op het gebied van rouw en zingeving. Manu heeft hier veel boeken over geschreven, waaronder een van zijn bekendste boeken “Helpen bij verlies en verdriet”.Manon Boddaert is arts palliatieve zorg in het Leids universitair medisch centrum en zet zich in voor tijdige integratie van palliatieve zorg om kwaliteit van leven in de laatste levensfase te verbeteren. Hiervoor is zij actief bij Palliatieve zorg Nederland en Integraal Kanker centrum Nederland. Haar proefschrift “Quality Palliative Care For All - Want It! - Towards death, while alive” geeft inzicht in de meerwaarde, beschikbaarheid én toegankelijkheid van palliatieve zorg in Nederland. Leven tot het Laatst is een podcast serie van het Nationaal Programma Palliatieve Zorg II en Carend. We volgen het hele palliatieve zorgpad: van diagnose tot afscheid, rouw en tot slot een bredere kijk op palliatieve zorg en de toekomst hiervan. Meer weten over palliatieve zorg? Kijk op overpalliatievezorg.nl of carend.nl.
Die deutsche Ur-Angst vor einem neuen Dreißigjährigen Krieg (1618-48)Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger. Die deutsche „Ur-Angst“ vor einem neuen Dreißigjährigen Krieg ist ein tief verankertes kulturelles und historisches Phänomen; sie speist sich aus den traumatischen Erfahrungen des 17. Jahrhunderts und durchzieht bis heute kollektives Bewusstsein und politische Kultur in Deutschland. (1)Im September 1941 sprach der französische General Charles de Gaulle in einer Radioansprache in London zu den französischen Befreiungskräften von einem neuen Dreißigjährigen Krieg („la nouvelle Guerre de Trente Ans“),(2) und der britische Premier Winston Churchill schrieb 1944 an Stalin von einem „dreißigjährigen Krieg von 1914 an“.(3) Wenn auch in Deutschland das schreckliche Bild des Dreißigjährigen Kriegs an Konturen verloren hat, so war er im Zweiten Weltkrieg bei de Gaulle und Churchill noch durchaus präsent – wohl weniger wegen des Leids, sondern wegen der geopolitischen Bedeutung: das katholische Frankreich konnte mit Hilfe des protestantischen Schwedens die Gebiete Elsaß-Lothringens im und nach dem Dreißigjährigen Krieg (ab 1633) erobern, England kannte sich freuen, dass während der Dreißigjährige Krieg endgültig den Handelsraum der Hanse-Kaufleute zerstörte.Seit Beginn der 1940er Jahre wurde der Begriff vom Zweiten "Dreißigjährigen Krieg" vor allem außerhalb Deutschlands verwendet (4) - Raymond Aron benutzte den Vergleich mit dem Krieg zwischen 1618 und 1648 und dem Westfälischen Frieden in den 1950er Jahren zur Beschreibung des Weltkriegsgeschehens 1914–1945. (5) Erst 1988 wurde der Begriff systematisch in die geschichtswissenschaftliche Diskussion eingeführt.Der amerikanische Historiker Arno J. Mayer machte ihn zum Gegenstand einer ausführlichen Diskussion und Definition mit dem Anspruch auf erstmalige wissenschaftliche Einführung; 2003 wurde er vom deutschen Historiker Hans-Ulrich Wehler aufgegriffen (6) und im Spiegel, Nr. 8/04, zum Titelthema gemacht, 2005 bei Ian Kershaw unter Bezug auf Mayer zum Hauptthema in der englischen Zeitschrift History Today aufgewertet. (7)Bei dem US-Historiker Fritz Stern war 2007 Vortragsgegenstand sowohl in Deutschland (Jena Center) wie in den USA (Universität von Indiana). Auch bei Ralf Dahrendorf und Eric Hobsbawm findet er Verwendung. Neuerdings wird er bei Enzo Traverso neben dem Begriff des "Europäischen Bürgerkriegs 1914–1945" zur Beschreibung der europäischen Krise verwendet. In neuerer Forschung wird das Konzept auch als Weltbürgerkrieg gefasst.(9)Arno Mayer fasste die Kräfte der Vorkriegs-Regime so zusammen:...https://apolut.net/august-1914-der-verzerrte-ursprung-unserer-gegenwart-teil-3-von-wolfgang-effenberger/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr als 200 Kulturschaffende appellieren in einem offenen Brief an Kanzler Merz wegen des Leids in Gaza. »Querdenken«-Gründer Michael Ballweg wird vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen. Und zehn Jahre nach »Wir schaffen das« wirkt Deutschland ziemlich geschafft.Das ist die Lage am Donnerstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Joko und Klaas, Shirin David, Zartmann: Mehr als 200 Kulturschaffende fordern Stopp deutscher Waffenexporte an Israel Prozess in Stuttgart: »Querdenken«-Gründer Ballweg von Betrugsvorwurf freigesprochen Soziologe Nassehi über Flüchtlingspolitik: »Regierungen müssen den Leuten das Gefühl vermitteln, die Dinge im Griff zu haben« 10 Jahre »Wir schaffen das«: Ziemlich geschafft+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In dem zweiten Teil sprechen wir mit Helena unter anderem über ihre Trauerbewältigung, ihre geschriebenen Büchern, die Frauenvorträge und die Seelsorgeschulung. Am Ende gehen wir auf die alles entscheidende Frage ein, wie sie trotz des schweren Leids dennoch an einen guten Gott festhalten kann. Damalige Sendungen mit Helena & Andreas:https://share.transistor.fm/s/17074c32https://share.transistor.fm/s/cc479577Folge Helena auf Instagram:https://www.instagram.com/zerbrocheneinduft?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==Wenn du die Familie finanziell unterstützen möchtest, kannst du es hier per PayPal tun:helenaneufeld18@gmail.comFür Einladungen zu Frauenvorträgen kannst du Helena per Mail schreiben:neufeld.h@web.deIhre Bücher findest du bei Boas Media: https://shop.boasmedia.de/- Lied im Leid- Im Morgenrot der Herrlichkeit- Weihnacht Gedichtband- Die FlorinisDas Buch "Warum ich trotzdem glaube" findest du nachfolgend: https://neukirchener-verlage.de/warum-ich-trotzdem-glaube-9783761568255Seelsorgeschulung "Coram Deo":https://www.coram-deo.de/Hinterlasse uns gerne deine Kommentare und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden. Außerdem findest du viele weitere spannende Interviews, Predigten und ähnliches in dem Podcast deep talk. Im Linktree kannst du auswählen, auf welchem Wege du deep talk hören möchtest (Spotify, Telegram, Segenswelle-App...): https://linktr.ee/segenswelle_deeptalk Wenn du uns ein Feedback geben möchtest oder Anregungen hast, dann kontaktiere uns gerne: WhatsApp +49 5231 500 59 88 Telegram https://t.me/SegenswelleInstagram https://www.instagram.com/segenswelle/?hl=de E-Mail: deeptalk@segenswelle.de Für mehr Informationen zu Radio Segenswelle besuche gerne unsere Website https://www.segenswelle.de
“Dream Count” ist - auch im Deutschen - der Titel des neuen Romans von Chimamanda Ngozi Adichie, die hierzulande spätestens mit dem preisgekrönten “Americanah” auf der literarischen Landkarte in die oberste Liga aufstieg. In den Folgejahren wurden vorrangig Essays und Manifeste bekannt, großartig hier: We should all be Feminists.Nun also “Dream Count”, in ihren Worten: “ein Buch über Mütter und Töchter, kein Buch über Männer, aber ein Buch für Männer”.Die grobe Struktur des Buches bilden die aus 4 Perspektiven erzählten Leben, Rückblicke, Haltungen und Ereignisse, die sich teilweise überlappen, die von den 4 Protagonistinnen selbst geschildert werden. Dies sind: Die vorrangig in den USA lebende Reiseschriftstellerin Chiamaka, die aus einem reichen Elternhaus kommt und vom Arbeitgeber auch schon mal aufgefordert wird, sich Reiseziele mit “mehr Relevanz” zu suchen, wie z. B. den Sudan. Ihre beste Freundin ist Zikora, Anwältin in D.C., alleinerziehende Mutter. Dazu kommt Omelogor, Chia(maka)s Cousine, eine Bankerin, die mit der Verschleierung von Korruption reich geworden ist und von ihrer Familie zu Kindern gedrängt wird. Alle 3 kommen aus nigerianischen Igbo-Familien.Kadiatou ist Chias Haushälterin aus Guinea und als nicht legale Migrantin in den USA ganz anderen Herausforderungen ausgesetzt.Zeitlicher Startpunkt des Romans ist der Beginn der Corona-Zeit mit all ihren Unsicherheiten, Unwägbarkeiten, Nichtwissen. Chiamaka beginnt, ihre Ex-Freunde zu googlen und sich zu erinnern. Als alte Neugierde schaute ich andere Rezensionen zum Buch an und fand, dass sich eine Kritik daran richtete, dass sich angeblich zu viele Handlungs- und Reflexionsstränge an den Männern in den Leben der Protagonistinnen orientieren. Ha! Wie soll das denn sonst im Patriarchat funktionieren? Frauen reflektieren und blenden dabei die Männer aus, obwohl Macht und Herrschaft und auch Gewalt ohne schwer denkbar ist und die romantische Liebe zu einem Mann das Maß aller Dinge ist? Na ja. Nur weil Romane mit männlichen Protagonisten sehr gut ohne Frauen oder Frauen nur als Statistinnen auskamen und kommen und diese alte Norm den Literaturbetrieb noch vor wenigen Jahren maßgeblich prägte, heißt das ja nicht, dass weibliche Schriftstellerinnen und Protagonistinnen das spiegelnd wiederholen müssen. Zumal ein Teil ihres Leids nicht durch andere Frauen geschaffen wird.Was in den Handlungen des Romans verhandelt wird, ist die Rolle finanzieller Unabhängigkeit, nicht nur im Hinblick auf die Verhältnisse der Protagonistinnen, sondern auch für Lebensentscheidungen. So wird Omelogor bei einem Abendessen mit Freundinnen gefragt: “Hättest du dich mehr um Männer bemüht, wenn du kein Geld gehabt hättest?” Diese Frage impliziert - nicht zu Unrecht - dass Machtverhältnisse Einfluss auf Entscheidungen für bestimmte Wege an Wendepunkten im Leben haben. Omelogor hat jedoch eine andere Antwort: Geld ist eine Rüstung, aber es ist eine poröse: es gestattet Anreize der potenten Droge der Unabhängigkeit, es gewährt Zeit und Alternativen.Sie findet einen Weg, andere Frauen zu unterstützen, in dem sie Robina-Hood-mäßig armen Frauen Geld schenkt. Dabei erklärt sie ihnen, dass sie nichts zurück möchte, aber als Dank nur akzeptieren kann, wenn die Beschenkte anderen Frauen helfen wird, sobald sie es kann. Praktizierte Solidarität, die mehr Solidarität gebären wird.Später entscheidet sich Omelogor, im Internet Blogeinträge für Männer zu schreiben, die sich vordergründig mit Pornographie, aber eben auch Begehren, Macht, Klasse und Respekt beschäftigen. Dabei beginnen ihre - teilweise witzigen, oft scharfzüngigen und meist auch traurigen Ansprachen immer freundlich und stets erinnert sie die Angesprochenen daran, dass sie Männer mag und auf deren Seite steht. Der Umgang mit Kritik wird ja zunehmend in härterer Abwehrhaltung geübt, Deflektieren statt Anhören und Reflektieren ist die Norm.Auf jeden Fall bekommen neben den üblichen Verdächtigen auch linke Liberale wieder ihr Fett weg. Sei es der simple Umstand, dass sie große Probleme in ihren Denkblasen bekommen, weil schwarze Frauen ihnen mit erkennbarem Reichtum begegnen, so dass sie zwischen der Ablehnung von Rassismus und dem Ablehnen von finanziellen Reichtum ins Schwimmen kommen. Chimamanda Ngozi Adichie beschreibt sie als selbstgerecht, als nicht denkend, in starren Mustern gefangen. Sei es die Frage nach der Unterstützung beim Kinderaufziehen, also: ist es ok, andere Frauen dafür zu bezahlen, dabei zu helfen, und die Bezahlte finanziell schlechter gestellt ist, sieht sie es nicht als Ausbeutung, sondern schreibt - Zitat: “es haben immer Frauen geholfen. Früher waren es Verwandte, und wenn es heute eine jamaikanische Nanny ist, die mit einem Teil des Geldes in Kingston ein Haus für ihre Eltern baut: so what!” - Zitatende. Im Kontext der Universität, wo diese Auseinandersetzung stattfindet, wird sie aufgefordert, doch “sachlich zu bleiben”. Es gibt viele weitere dieser Beispiele, die unsere Überzeugungen und das, was wir vielleicht gelernt haben, in Frage stellen. Gemeinheit und Empathielosigkeit der Linken, die sich als Solidarität tarnt und Neid verdeckt, sind nichts, was nicht wenigstens laut kritisiert gehört.Einen Kontrapunkt der Erzählströme bildet die Protagonistin Kadiatou. Sie ist - gut erkennbar, an Nafissatou Diallo angelehnt, die 2011 in einem Hotelzimmer in New York vom damaligen Notenbankchef Dominik Strauss-Kahn versucht wurde zu vergewaltigen. Im Verlauf des damaligen Verfahrens verlor Strauss-Kahn seinen Job. Nafissatou Diallo verstrickte sich in Widersprüche über ihre Fluchtgeschichte, es wurde dann keine Anklage von der Staatsanwaltschaft erhoben. In einer regelrechten Schlammschlacht überboten sich damals die Blätter, ob es ihr nur um Geld ginge, sie einfach eine rachsüchtige Prostituierte wäre oder darum, den mächtigen Mann zu beschädigen. Die Entscheidung ihrer literarischen Entsprechung Kadiatou über das gerichtliche Verfahren gibt ihr Würde und Integrität zurück. Für uns eine harsche Erinnerung, wie solche Vorwürfe vor noch nicht allzu langer Zeit behandelt wurden.In Selbstreflektionen und Gesprächen werden die von uns zunächst angenommenen Geschichte immer wieder korrigiert und zurecht gerückt. Die Ereignisse ändern sich je nach der Wahrnehmung der jeweiligen Protagonistin, die sich erinnert. Diese sind mittelalt (Mitte vierzig), haben also Erfahrungen und ihre Naivität verloren. Neben den gesellschaftlichen Erwartungen der jeweiligen Milieus spielen die (weiblichen) Vorfahren eine starke Rolle, also z. B. Tanten mit ihren Erwartungen, ihren Vorgaben, die sie erfüllt haben möchten. Neben den verschiedenen Klassen und ihrem Verhältnis untereinander sind ihre Begegnungen und Erlebnisse mit der westlichen Gesellschaft, oft London, oft die USA treibend für den Fortlauf der Ereignisse.Was die Lektüre erschwerte: der Beginn des Romans scheint lang, etwas zu lang geraten. Nichtdestotrotz: klare Leseempfehlung, gönnt euch! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Im Juli 1995 werden innerhalb weniger Tage über 8000 bosnische Muslime in der Kleinstadt Srebrenica getötet. Der von serbischen Truppen begangene Völkermord ist der bislang einzige gerichtlich anerkannte Genozid in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Ahmed Ustic und Ifeta Mejremic haben beide den Völkermord von Srebrenica überlebt. Während sie auf der Ladefläche eines Lastwagens die Stadt verlassen kann, gelingt ihm die mehrtägige Flucht auf einem sogenannten Todesmarsch in Sicherheit. Nur wer es erlebt hat, könne die Hölle von Srebrenica verstehen, sagt Ifeta Mejremic. Bevor die Stadt im Juli 1995 durch die bosnisch-serbischen Truppen von Ratko Mladic eingenommen wird, steht sie mehrere Jahre unter Belagerung. Überfüllt von Flüchtlingen aus umliegenden Dörfern, die in die vermeintlich letzte sichere Enklave der Region flüchteten, fehlt es in der Stadt an allem. Dabei sollte Srebrenica eigentlich eine von der UNO überwachte Schutzzone sein. Trotz des erlebten Leids entscheiden sich sowohl Ahmed Ustic als auch Ifeta Mejremic in ihre Heimatorte zurückzukehren. Er eröffnet den Coiffeursalon seines Vaters im Zentrum Srebrenicas neu, sie baut sich in Nova Kasaba in der Nähe Srebrenicas eine Hühnerfarm auf. Srebrenica ist das grösste Verbrechen des Bosnienkriegs. Doch es folgt auf eine Reihe von Kriegsverbrechen, die den Krieg von Anfang an prägen. Ein Krieg, der ausbricht, nachdem Bosnien-Herzegowina 1992 die Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärt, und in dem es darum geht, ethnisch homogene Territorien zu schaffen. Dies, nachdem der Zusammenbruch Jugoslawiens, der sich bereits in den Jahren vor dem Krieg abgezeichnet hatte, unvermeidlich wurde. «Jugoslawiens Zerfall» ist eine dreiteilige Serie im Podcast Geschichte von SRF Wissen. Jede Episode widmet sich einem der drei grossen Jugoslawienkriege. Die Anfänge der Konflikte werden genauso behandelt, wie die weiterhin spürbaren Folgen. Im Zentrum jeder Episode stehen Augenzeugen, die von ihren Erlebnissen berichten. ____________________ (00:00) Intro (02:45) Auf Ifeta Mejremics Hof (04:31) Fakten zum Völkermord (06:04) Gründe für den Zerfall Jugoslawiens (08:28) Kriegsbeginn (10:47) Kriegsalltag in Srebrenica (14:34) Srebrenica wird zur Schutzzone erklärt (16:22) Der Völkermord (23:31) Juristische Aufarbeitung (24:37) Friedensvertrag von Dayton (27:33) Rückkehr in die alte Heimat ____________________ In dieser Episode zu hören: · Marie-Janine Calic: Historikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München · Ifeta Mejremic: Überlebende des Völkermordes, führt heute eine Hühnerfarm in der Nähe Srebrenicas · Ahmed Ustic: Überlebender des Völkermordes, heute Coiffeur in Srebrenica ____________________ Literatur: • Taina Tervonen (2025). Die Reparatur der Lebenden. Zwei Frauen in Bosnien-Herzegowina auf der Suche nach den Ermordeten des Krieges. Zsolnay • Marie-Janine Calic (2014). Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Janis Fahrländer Mitarbeit: Hadidza Borovic SRF Recherche und Archive ____________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Diese Woche möchte ich mit euch darüber nachdenken, warum es Leid gibt in der Welt, wenn es doch einen gütigen, barmherzigen Gott geben soll. Über die Jahre hinweg habe ich diese Frage vielfach gestellt bekommen und nun ist es Zeit, ein paar Gedanken zu teilen, die ich dazu habe. Warum gibt es Leid? Warum gibt es den eigenen Willen, wenn es doch heißt: „Dein Wille geschehe“. Ich möchte auch meine Herangehensweise teilen, wie ich einen Zugang zu Gott gefunden habe, und möchte ein paar Impulse teilen, wie das Leid – genauer die Weisheit des Leids, das wir alle auf die eine oder andere Weise in unserem Leben erleben, als Kompass dienen kann, um auf den "richtigen" Weg zu gelangen, in Richtung Freiheit und Erlösung. Viel Spaß mit der neuen Podcastfolge! Folgt mir auf Spotify oder Apple Podcasts! Johanna ••• Meine Links: Teilnahme am neuen Gruppenkurs zur Einführung in das neurogene Zittern zur Stressbewältigung Online: https://www.karlajohannaschaeffer.com/gruppenkurs-masterclass Auf meiner Webseite kannst du dir für den Einstieg ebenfalls 12 kostenlose Tipps herunterladen, die jeder kennen sollte, der mit starkem Stress, Angst oder Panik kämpft. (In der Fußleiste der Seite www.karlajohannaschaeffer.com per Download).
Die Einsicht, dass Leid unausweichlich ist, inspirierte einst Buddha, den Weg der Askese und Meditation einzuschlagen. Wer seinem Beispiel folgt, hofft bis heute, sich aus dem Leid der Welt zu befreien.von Corinna Mühlstedt
18.04.2025 - Im Garten des Leids - Mk. 14, 43 - 52 -Klaus Silber-
Was würdest du tun, wenn du an einem Palast vorbeiläufst und dieser in Flammen steht
Ist Gott wirklich allmächtig? Eine Frage, die sich vielen stellt, angesichts des zunehmenden Leids in der Welt. Auch Dr. Marco Bonacker setzt sich in seinem hr2 Zuspruch am Morgen auf die Frage seiner Tochter: „Malt Gott nie über?“ -, Macht Gott nie einen Fehler?‘ damit auseinander.
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 16. März 2025Lukas 9,28b-36„Verklärt ist alles Leid der Welt“, heißt es in einem Kirchenlied, das zu Ostern gesungen wird. Gefeiert wird der Sieg über den Tod, die Auferstehung Jesu. „In aller Welt ist Freud und Fried“, heißt es dann weiter. Es ist schon einigermaßen herausfordernd, das nicht nur zu singen, sondern auch noch zu glauben. Davon soll heute die Rede sein. Es geht letztlich um die ewige Frage nach dem Sinn des Leids.
This episode is a little different, it's the first time I'm bringing you a conversation that mimics a Somatic Psychedelic Integration coaching session. Normally, this kind of work happens in private, but you get to listen in as I dive deep into self-development and personal evolution with my good friend Cameron Leids.We break down some of the most pivotal moments from his ayahuasca ceremonies in Costa Rica, exploring what came up for him and, more importantly, how to integrate those insights into daily life. We talk about the role of breathwork in deep inner work, the power of vulnerability, the importance of creating intentional spaces for growth, and how play and presence are essential parts of the healing journey.Throughout the episode, I offer live integration support, guiding Cameron through ways to receive and ground emotional experiences using embodied practices. If you've ever wondered what psychedelic integration really looks like in practice, this episode gives you a front-row seat.Connect with Cam and his podcast at https://thetripsittingpodcast.buzzsprout.com/https://tripsitting.blog/Join Jonathan in his Skool community at www.skool.com/bluemagicalchemy for more breathwork and integration for your evolution.00:00 Introduction to Self-Development00:47 Meet Cameron Leids02:14 Experimenting with Integration04:58 Orienting Practice12:42 Ayahuasca Calling25:26 The Power of Vulnerability40:17 Confronting the Endless Cycle of Suffering40:58 Slowing Down to Savor Positive Moments44:08 Embracing Vulnerability and Emotional Openness50:34 The Power of Music and Drumming53:34 Navigating Psychedelic Integration and Community59:53 Reflections on Connection and the Pandemic01:07:38 The Importance of Safe Psychedelic Practices01:12:37 Final Thoughts and Gratitude
Wie lässt sich nochmal neu vom langsamen Horror der Assimilation, vom Aberkennen der Geschichte, vom Ausblenden des Leids erzählen? Und vom American Dream als ewiger Ausbeutungsgeschichte? Vielleicht so: Brady Corbet bringt einen Film ins Kino, der einerseits absurd wenig gekostet hat, aber andererseits gigantisch wirkt. Der einerseits als Rückkehr des Kinos gefeiert wird und andererseits als albern aufgeblasen bezeichnet. Den manche tiefgründig und andere wahnsinnig oberflächlich finden. Gleicht er damit irgendwie den gigantischen Betonklötzen, von denen er erzählt? Christian spricht mit Janick Nolting und Judith Niehaus über "The Brutalist". Shoutouts: Conclava, Maria, Squid Game Season 2, Strangers on a Train, The Straight Story, Habemus Papam Korrektur: Brady Corbet wird doch französisch ausgesprochen, die 3(!) Quellen, die ich in der Recherche konsultiert habe, lagen alle falsch (lol). CUTS ist komplett unabhängig und werbefrei, deshalb brauchen wir eure finanzielle Untersützung: Ab 3€ im Monat bekommt ihr große mehrstündige Special-Folgen zu Regisseur*innen und Genres sowie Zugang zum CUTS-Discordserver, wo wir jeden Tag über Filme und anderes diskutieren: https://steadyhq.com/cuts
Nachdem sich das gesamte Internet im August 2024 gegen Blake Lively stellte, erschütterte die Schauspielerin Ende 2024 das Internet, als sie ihre Klage gegen Justin Baldoni publik machte. Sexuelle Belästigung, die vorsätzliche Zufügung emotionalen Leids, arbeitsrechtliche Verstöße und Vergeltungsmaßnahmen wirft sie ihm in ihrer über 90-seitigen Anklageschrift vor. In einer über 130 Seiten langen Gegenklage wirft ihr Baldoni Verleumdung, Erpressung und geschäftsschädigende Falschdarstellung vor. Damit ist online erneut ein Kampf um die vermeintliche Wahrheit und Meinungshoheit ausgebrochen, bei dem es darum geht, Lively als auch Baldoni stürzen zu sehen. Doch was ist wirklich passiert? Anhand der Klageschriften versuchen wir zu rekonstruieren, was am Set von “It Ends With Us” passiert sein soll, welche Vergeltungsmaßnahmen sowohl Lively als auch Baldoni trafen und was wir daraus lernen können.
Im Bürgerkrieg im Sudan sind über 11 Millionen Menschen vor den Kriegsverbrechen der Armeen zweier Generäle auf der Flucht und über 25 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Lage ist dramatisch und der Krieg trifft die Menschen in einem Land, das vor wenigen Jahren noch auf dem Weg in eine Demokratie schien. Nina Amin aus dem ARD-Studio in Kairo erzählt uns in dieser 11KM-Folge von brutalen Kriegsverbrechen, von fehlender Hilfe durch die Weltgemeinschaft, die sich auf ihre eigenen Interessen konzentriert und von Menschen, die ihre Hoffnung trotz allen Leids nicht aufgeben. Neuigkeiten über die Lage im Sudan auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/sudan Unsere 11KM-Folge vom Beginn des Kriegs im Sudan findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Sprachnachrichten_Sudan Und hier findet ihr unsere 11KM-Folge zur Situation im Südsudan: https://www.ardaudiothek.de/episode/11km-der-tagesschau-podcast/humanitaere-hilfe-setzt-deutschland-im-suedsudan-den-rotstift-an/tagesschau/13551911/ Hier geht's zum Weltspiegel Podcast, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Caspar von Au Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Produktion: Hanna Brünjes, Christine Frey, Konrad Winkler, Jonas Teichmann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Terwijl de andere MovieInsiders van fijnere films genoten zag Gudo het als zijn taak om toch het gehate en geflopte Joker: Folie à Deux te gaan aanschouwen. Sluit hij zich bij alle kritiek aan of zag hij iets wat de rest niet zag? John en Coen buigen zich over de bijzondere animatiestijl van Dreamworks' The Wild Robot en reizen naar Bangkok af voor de Thaise crowdpleaser How to Make Millions Before Grandma Dies. Hoe bevielen de eerste afleveringen van The Penguin en was het tweede seizoen van The Lord of the Rings: The Rings of Power een verbetering? Tot slot kijkt John vooruit naar het aankomende Leids filmfestival en licht alvast één exclusieve titel uit. 00:00 Introductie04:14 Recensie: The Wild Robot21:11 Recensie: How to Make Millions Before Grandma Dies35:37 Recensie: Joker: Folie à Deux41:36 Ook nog gezien: The Penguin, The Lord of the Rings: The Rings of Power50:22 LIFF, The Last Stop in Yuma County57:07 VooruitblikSupport the show: https://www.patreon.com/movieinsidersSee omnystudio.com/listener for privacy information.
„Menschen, meist junge Männer, in Decken gehüllt, ihre Blicke irgendwo zwischen hoffnungslos und bedrohlich, im Hintergrund ein eingestürztes Gebäude, eine Tonne mit Feuer, es regnet oder, noch besser fürs Foto, es schneit.“ So beschreibt der Schweizer Journalist und Fotograf Klaus Petrus die Bilder im Jahre 2015/16, die geradezu als Symbol für die Fluchtbewegungen aus dem Nahen und Mittleren Osten entlang der „Balkanroute“ stehen. Doch inwiefern prägen sie unsere Sichtweise auf Geflüchtete? Können sie Vorurteile verstärken? Und wieso ist es wichtig, dass wir nicht ausschließlich über die Leidensgeschichte der Geflüchteten sprechen?Klaus Petrus setzt sich als Journalist mit dem Thema 'Stereotypen' auseinander und bemüht sich, diese zu durchbrechen. Seit vielen Jahren dokumentiert er u.a. Fluchtwege durch den Balkan in die EU-Staaten und die Schweiz. Dabei begleitete er Familien über längere Zeiträume, lebte mit Migrantinnen und Migranten zusammen und wurde Zeuge der Gewalt der Grenzpolizei. Trotz des Leids, das er festhält, erlebt er auf diesen Reisen ebenso viel Menschlichkeit, Alltägliches und Normales.Klaus teilt seine Erfahrungen zu Konflikten, Armut, Ausgrenzung und Menschenrechten in seinen Reportagen, unter anderem im Magazin der Süddeutschen Zeitung, der NZZ, der Frankfurter Rundschau und Surprise, sowie in seinem Buch „Am Rand“ – und in dieser Folge von Weltwach. Website: https://klauspetrus.chInstagram: https://www.instagram.com/klauspetrus/ Redaktion: Miriam MenzPostproduktion: Erik Lorenz Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden. WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwachSTAY IN TOUCH:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ruben Sommer beschäftigt sich mit Psalm 53 und zieht Parallelen zur heutigen Welt. Der Psalm beschreibt eine Gesellschaft, die Gott leugnet und das Leben nach eigenen Maßstäben führt – ähnlich wie Sodom und Gomorra. Ruben erzählt von persönlichen Erfahrungen und Gesprächen, die zeigen, wie Menschen versuchen, die Existenz Gottes zu negieren. Doch trotz des Leids […]
Kerstin wollte in den Westen und landete im DDR-Gefängnis. Sie wird von der BRD freigekauft, doch die Haft hat Folgen. Ihr Antrag auf Entschädigung wird aber abgelehnt – so wie viele andere. Wie beweist man, dass die Zeit im Gefängnis ihr Leid ausgelöst hat? Elfering, Marius www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
‘Take the win,' was het advies van Joe Biden aan Bibi Netanyahu, na de met succes afgeslagen massale Iraanse drone- en raketaanval op Israël. Het was een goed advies, overgenomen door de G-7 en talrijke andere wereldleiders. Iran kan wel net doen alsof het opzettelijk niet al te hard wilde toeslaan, maar de moellahs weten dondersgoed dat ze spijkerhard zijn vernederd. De ayatollah had geen kleren aan. De Gazaoorlog heeft geleid tot verdeeldheid. Ondanks de aanleiding, de grootste moordactie tegen Joden sinds de Holocaust, op 7 oktober, richt de woede van de wereld zich vooral op het Israëlische antwoord en het Palestijnse leed in Gaza. Dat heeft een golf van antisemitisme losgemaakt die griezelige vormen aanneemt, zoals de krankzinnige actie tegen zangeres Lenny Kuhr en de weigering van een Leids theater om Joodse artiesten toe te laten. Maar de confrontatie tussen Israël en Iran heeft niets met Palestijnen te maken. Iran ziet Israël vooral als een vijandelijk doel, dat deel uitmaakt van een grotere alliantie: de Golfstaten, Saoedi-Arabië en Jordanië, plus Israël en de VS. Allemaal aartsvijanden van Iran, net als de EU. De moord op een Iraanse dissident , in 2017 in Den Haag, was een van vele terroristische aanslagen waarbij Iran een visitekaartje achterliet. Volgens de Amerikaanse TV-zender NBC overweegt Israël komend weekend represailles uit te voeren op Iraanse doelen en stellingen van Hezbollah in Libanon en Syrië. Geen slim plan, op een moment waarop een groot deel van de wereld Iran veroordeelt. Dat is politieke thermiek waarop de Israëliërs prima kunnen drijven, en effectiever dan toe te geven aan de impuls om Iran een lesje te leren. Netanyahu wrijft gemakkelijker zout in de Iraanse wonden door van de daken te schreeuwen dat Israël het land een ongelofelijke genadeklap heeft toegebracht, geholpen door Amerika, het VK, Frankrijk, Jordanië en Saoedi-Arabië, dan door zijn land in een nieuwe oorlog te storten. Wraak leidt tot een vendetta met Iran, en het is kortzichtig om aan te nemen dat Iran bij een volgende aanval op Israël opnieuw wordt verpletterd. Iran heeft nog een hoop in huis, zoals hypersonische kruisvluchtwapens en geavanceerde ballistische raketten. Laat het verder lopen - het was een goed advies van Joe Biden. ´Take the win.´See omnystudio.com/listener for privacy information.
Gott ist allmächtig. Viele Generationen vor uns haben daran festgehalten. Auch wir halten daran fest, obwohl heute von vielen Seiten ein allmächtiger Gott, angesichts des vielen Leids auf dieser Welt, in Frage gestellt wird. Trotzdem gibt es viele Beispiele für Gottes Allmacht. Ein besonders schönes stammt aus einem Vergleich mit der Sonne.
Helfen, teilen und füreinander da sein: Diese Ideale sind für viele Menschen eine gelebte Grundhaltung und fest in unserem gesellschaftlichen Wertekanon verankert. Trotzdem kommen wir angesichts des vielfältigen Leids in unserem näheren Umfeld und der weiten Welt mit unserer Hilfsbereitschaft schnell an unsere Grenzen. Albert und Jan diskutieren im neuen Pudelkern-Pod, ob Altruismus, Empathie und Nächstenliebe von Geburt an in uns angelegt sind und durch welche Erfahrungen wir das eigennützige Handeln im Laufe unseres Lebens erlernen. Dazu geht es um die Fragen, wie ich Bedürftigen am besten helfen kann, wo die Grenzen der Hilfsbereitschaft liegen und ob Spenden echtes Helfen oder eher ein Freikaufen vom schlechten Gewissen sind?
Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen
Der vorangehende Text hat auch uns sehr nachdenklich gemacht. Inhaltlich passt hier ein bereits veröffentlichter Beitrag dazu, den wir Euch neu aufgenommen haben. Erinnerst Du Dich an Deine Kindheit?Hast Du damals auch Sandburgen gebaut? Hier ist eine Geschichte aus dem Leben Buddhas: Buddha war in einem Dorf am Fluss. Dort wuschen Frauen die Wäsche und ihre Kinder spielten im Sand und bauten Sandburgen. Was kann für Kinder schöner sein als eine Sandburg zu bauen? Sie bauten Fundamente, mischten Sand mit Wasser, stampften die Masse fest, füllten Förmchen, besprühten ihre Bauwerke mit Wasser, machten Muster, zeichneten Fenster und entfernten überflüssige Körner. Genauso wie Kinder auch heute noch ihre Sandburgen bauen. Buddha stand in der Nähe und beobachtete das fröhliche Treiben. Er beobachtete, wie die Kinder glücklich und zufrieden Burgen bauten. Doch schnell gerieten sie in Streit und warfen dabei die Burgen um. Die Kinder lachten und weinten in ihrer kleinen Welt voll kindlicher Freude. Als die Mütter am Abend zum Essen riefen, sprangen die Kinder auf den Burgen herum und zerstörten sie, ohne sich um ihre Arbeit zu kümmern, einfach nur für die Freude daran. Buddha sah alles mit an. Bei Buddha standen mehrere Schüler, die bisher geschwiegen hatten und ehrfürchtig dem Lehren des Erhabenen gelauscht hatten. Buddha sagte zu seinen Anhängern: "Schaut, das Leben ist wie bei diesen Kindern, es ist wie ein Spiel!" Allerdings ist der Unterschied zwischen Kindern und uns Erwachsenen, dass wir unsere "Festungen" für immer behalten wollen. Kinder kehren am nächsten Tag unbekümmert zurück und bauen einfach neue Festungen. Diese Leichtigkeit der Kinder haben wir verloren, wenn wir uns festhalten. Dabei verpassen wir das wirkliche Leben. Alles auf dieser Welt zerfällt einmal zu Staub – alle Dinge, alle Menschen, einfach alles, genauso wie diese Sandburgen. Seine Begleiter dachten darüber nach. Ist es denkbar, dass das Leben eigentlich nur ein Spiel ist und dass man alle Schwierigkeiten lösen könnte, wenn man die Perspektive von Kindern einnimmt? UM ERNST ZU SEIN GENÜGT DUMMHEIT, WÄHREND ZUR HEITERKEIT EIN GROSSER VERSTAND UNERLÄSSLICH IST– WILLIAM SHAKESPEARE – ENGLISCHER DRAMATIKER – 1564 BIS 1616 Buddha lehrte uns, dass das Festklammern Leid verursacht und dass wir loslassen müssen, um Erleuchtung zu erlangen. Das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen, also ist alles Vergängliche. Egal wie sehr wir uns bemühen, etwas zu halten, wir werden es verlieren. Laut Buddha liegt hierin die Ursache allen Leids, denn wir können nichts festhalten oder behalten. AN DER VERGANGENHEIT FESTZUHALTEN IST GEFÄHRLICH. MANMUSS EINFACH WEITERMACHEN– ROBERT REDFORD – US-AMERIKANISCHER SCHAUSPIELER – GEB. 1936 Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Dir auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Please support me on Patreon
Im April 2016 war ich 70 Jahre alt. Weil ich Falun Dafa praktizierte, wurde ich verhaftet. Acht Monate später verurteilte ein Gericht mich zu 7,5 Jahren Gefängnis. Trotz des Leids hielt ich durch und weigerte mich, Falun Dafa aufzugeben. Bevor ich mit dem Praktizieren begann, wurde ich von vielen Beschwerden gequält und hatte große Schmerzen. Im Sommer musste ich Winterkleidung tragen und konnte wegen starker Bauchschmerzen nur Reisbrei essen. Als ich 1998 dem Tod nahe war, hatte ich das Glück, Falun Dafa kennenzulernen. Einen Monat, nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, verschwanden alle meine Krankheiten auf wundersame Weise. Der Meister hat mich gerettet und mir ein neues Leben geschenkt! https://de.minghui.org/html/articles/2024/1/9/172599.html
Darf man Feste feiern im Angesicht des Leids anderer? In der Weihnachtszeit sei diese Frage besonders akut, meint Sieglinde Geisel. Sie kommt zu dem Schluss, dass wir trotzdem glücklich sein dürfen - unter einer Voraussetzung. Eine Glosse von Sieglinde Geiselwww.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sagt, dass derzeit im Gazastreifen keine angemessene humanitäre Hilfe möglich sei. Mirjana Spoljaric war bis am Dienstagabend im umkämpften Palästinensergebiet. Nach der Ausweitung des israelischen Militäreinsatzes auf den Süden des Gazastreifens wächst angesichts des Leids der Zivilbevölkerung die Kritik am Vorgehen der Armee. Hilfsorganisationen beschreiben die Lage im Gazastreifen als desolat und sprechen von «Horror» und «unverträglichem Leid der Zivilbevölkerung». Das israelische Militär wirft der radikal-islamistischen Hamas vor, Angriffe von Wohngebieten und Spitälern aus zu verüben und Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Aus dem Gazastreifen seien auch gestern Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden. Die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Mirjana Spoljaric, beklagt, dass derzeit keine angemessene humanitäre Hilfe möglich sei. Das Ausmass des menschlichen Leids sei unerträglich, sagte sie bei einem Besuch in dem umkämpften Palästinensergebiet.
Einsamkeit. Enttäuschung. Emotionale Kälte und Grabenkämpfe. Auf Solidarität hoffen und verantwortlich gemacht werden von allen Seiten. Auch das ist ein Thema von Trauer und Turnschuh: die Gleichzeitigkeit von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus. Ein deutsches Problem. Dazu der Druck, sich vermeintlich für die eine oder andere Position entscheiden zu müssen, was der falsche Weg ist. Finden zumindest Hadija und Max. Für sie braucht es jetzt eine Arbeit über die Polarisierung hinaus. Den Versuch, beieinander zu bleiben, wieder zueinander zu finden. Die Konzepte, die es dafür braucht, sind schon da. Die Gefühle sind es auch, wir müssen uns nur daran erinnern: Intersektionalität, Empathie, Demut. Keine Hierarchie des Leids, sondern ein geteiltes. Da sind wieder mehr Fragen als Antworten, aber so ist das eben bei Trauer und Turnschuh.Mehr zum Thema dieser Episode:Emilia RoigEmilia Roig. Why we matter. Das Ende der Unterdrückung (Buch)Emilia Roig. Das Ende der Ehe. Für eine Revolution der Liebe (Buch)Social Justice and Diversity Training (Fachhochschule Potsdam)Gilda SahebiGilda Sahebi. Unser Schwert ist Liebe. Die feministische Revolte im Iran (Buch)Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt am Main)David Baddiel. Jews don't count (Buch)Mehr zu Max und HadijaHadija Haruna-OelkerMax CzollekIhr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: podcast@argon.de CreditsDer Podcast Trauer & Turnschuh ist im Rahmen der Initiative “Wissen. Erinnern. Fragen” des S. Fischer Verlags entstanden.Konzeption: Hadija Haruna-Oelker und Max CzollekRecherche und wissenschaftliche Begleitung: Corinne KasznerProduzentinnen: Isabel Lübbert-Rein und Jenny HäschelAufnahme: Loft Tonstudios FrankfurtSchnitt & Sounddesign: Spotting ImageGrafik: Konstantin GramallaEin besonderer Dank geht an Emilia Roig und Gilda Sahebi, die für diesen Podcast mit uns gesprochen haben. Die Folge wurde Anfang November aufgenommen.Trauer & Turnschuh ist eine Produktion von argon podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Er wuchs mit den Erinnerungen seiner Eltern auf, die den Holocaust überlebt hatten. Seine Kindheit verbrachte er im Nachkriegsdeutschland der Tätergesellschaft, wo das „Draußen“ immer Gefahr bedeutete. Das Münchner Olympia-Attentat auf die israelische Mannschaft 1972 erlebte er als Jugendlicher aus nächster Nähe mit. All das hat den Journalisten Richard C. Schneider geprägt. Und es prägt auch seinen Blick auf die Massaker der Hamas vom 7. Oktober, die er als „neuen Zivilisationsbruch“ und „mutwilliges Vernichten jüdischen Lebens“ begreift. Richard C. Schneider lebt in Tel Aviv und München. Er war viele Jahre Korrespondent der ARD in Israel und den palästinensischen Gebieten. Heute arbeitet er als freier Korrespondent und als Autor für den „Spiegel“. In Büchern (zuletzt: „Die Sache mit Israel“, DVA) setzt er sich mit den Entwicklungen im Nahen Osten und mit seiner eigenen Rolle als Berichterstatter auseinander. Bei FREIHEIT DELUXE blicken Jagoda Marinic und Richard C. Schneider gemeinsam in den Abgrund des 7. Oktober 2023. Sie diskutieren, welche Bilder des Grauens gezeigt werden dürfen oder sogar müssen, um die Dimension des Verbrechens und seine Folgen zu verstehen. Sie sprechen über das Aufwachsen mit dem Trauma der Eltern und über das Ringen aller Seiten um die Anerkennung des eigenen Leids. Sie beleuchten die Gleichzeitigkeit des realen Kriegs und der deutschen Diskurse, die Vielfalt der Perspektiven und die Fahrlässigkeit der Medien. Ein berührendes, ein wichtiges Gespräch zu einem Konflikt, der alle bewegt. Hier hört ihr… was Richard als Sechzehnjähriger 1972 (4:09) in München erlebte und warum er damals sehr stolz auf seinen Vater war (7:50) welche Erfahrungen die Kinder von Holocaust-Überlebenden teilen (16:00) warum der 7. Oktober 2023 ein „neuer Zivilisationsbruch“ und Richard davon dennoch nicht überrascht war (25:10) wie Richard sich an das Pogrom von Kischinjow von 1903 erinnert fühlte - und an das Gedicht „In der Stadt des Schlachtens“ von Chaim Nachman Bialik, das er selbst aus dem Jiddischen übersetzt hat (29:45) warum alle Seiten das Bedürfnis haben, dass ihr Leid gesehen wird, und welche Gefahr damit verbunden ist (47:30) warum das Massaker des 7. Oktober so schnell wieder in den Hintergrund gerückt ist und welche Bilder des Grauens in den Medien gezeigt werden (51:15) wie Terroristen ihre Verbrechen live übertragen (55:22) und Journalisten mit diesen Bildern umgehen wie auch seriöse Medien ungeprüft das Narrativ der Hamas übernehmen (1:15:20) worin der Zynismus des asymmetrischen Krieges besteht (1:22:55) wer es wagt, Kritik an der Hamas zu üben (1:31:30) warum die Nahost-Diskussion in Deutschland sehr oft eine Diskussion über die deutsche Vergangenheit ist (1:37:45) warum es kein Makel ist, dass Deutschland sich der Vergangenheit stellt (1:39:30) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels.
Er wuchs mit den Erinnerungen seiner Eltern auf, die den Holocaust überlebt hatten. Seine Kindheit verbrachte er im Nachkriegsdeutschland der Tätergesellschaft, wo das „Draußen“ immer Gefahr bedeutete. Das Münchner Olympia-Attentat auf die israelische Mannschaft 1972 erlebte er als Jugendlicher aus nächster Nähe mit. All das hat den Journalisten Richard C. Schneider geprägt. Und es prägt auch seinen Blick auf die Massaker der Hamas vom 7. Oktober, die er als „neuen Zivilisationsbruch“ und „mutwilliges Vernichten jüdischen Lebens“ begreift. Richard C. Schneider lebt in Tel Aviv und München. Er war viele Jahre Korrespondent der ARD in Israel und den palästinensischen Gebieten. Heute arbeitet er als freier Korrespondent und als Autor für den „Spiegel“. In Büchern (zuletzt: „Die Sache mit Israel“, DVA) setzt er sich mit den Entwicklungen im Nahen Osten und mit seiner eigenen Rolle als Berichterstatter auseinander. Bei FREIHEIT DELUXE blicken Jagoda Marinic und Richard C. Schneider gemeinsam in den Abgrund des 7. Oktober 2023. Sie diskutieren, welche Bilder des Grauens gezeigt werden dürfen oder sogar müssen, um die Dimension des Verbrechens und seine Folgen zu verstehen. Sie sprechen über das Aufwachsen mit dem Trauma der Eltern und über das Ringen aller Seiten um die Anerkennung des eigenen Leids. Sie beleuchten die Gleichzeitigkeit des realen Kriegs und der deutschen Diskurse, die Vielfalt der Perspektiven und die Fahrlässigkeit der Medien. Ein berührendes, ein wichtiges Gespräch zu einem Konflikt, der alle bewegt. Hier hört ihr… was Richard als Sechzehnjähriger 1972 (4:09) in München erlebte und warum er damals sehr stolz auf seinen Vater war (7:50) welche Erfahrungen die Kinder von Holocaust-Überlebenden teilen (16:00) warum der 7. Oktober 2023 ein „neuer Zivilisationsbruch“ und Richard davon dennoch nicht überrascht war (25:10) wie Richard sich an das Pogrom von Kischinjow von 1903 erinnert fühlte - und an das Gedicht „In der Stadt des Schlachtens“ von Chaim Nachman Bialik, das er selbst aus dem Jiddischen übersetzt hat (29:45) warum alle Seiten das Bedürfnis haben, dass ihr Leid gesehen wird, und welche Gefahr damit verbunden ist (47:30) warum das Massaker des 7. Oktober so schnell wieder in den Hintergrund gerückt ist und welche Bilder des Grauens in den Medien gezeigt werden (51:15) wie Terroristen ihre Verbrechen live übertragen (55:22) und Journalisten mit diesen Bildern umgehen wie auch seriöse Medien ungeprüft das Narrativ der Hamas übernehmen (1:15:20) worin der Zynismus des asymmetrischen Krieges besteht (1:22:55) wer es wagt, Kritik an der Hamas zu üben (1:31:30) warum die Nahost-Diskussion in Deutschland sehr oft eine Diskussion über die deutsche Vergangenheit ist (1:37:45) warum es kein Makel ist, dass Deutschland sich der Vergangenheit stellt (1:39:30) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels.
Drop into this uplifting conversation with Cam Leids, entrepreneur, writer, and host of The Tripsitting Podcast. Cam shares his personal integration journey following an ayahuasca experience in Peru. He delves into the profound support and lessons he's gleaned from Michael Singer's book, "The Untethered Soul," and how it has guided him to live authentically and joyfully. Cam's approach to life, characterized by trust in the process and a light-hearted attitude, has been instrumental in his integration process and shapes his vision for his podcast. Cam's journey reminds us to embrace fun and let go, even as things might feel like they're falling apart. We also explore the transformative role of meditation, for stillness and exploration. If you're looking to deepen your own journey, join my free Breathwork For Transformation workshop on 11/19. sign up here https://lu.ma/74br7wur Connect with Cam and his podcast at https://thetripsittingpodcast.buzzsprout.com/ https://tripsitting.blog/ https://shroomtown.substack.com/ Ready to learn more about breathwork for supporting your integration? Join my newsletter and get a free guide at https://beacons.ai/bluemagicalchemy #FindingJoy #TheVitalPoint #IntegrationJourney #AyahuascaExperience #TheUntetheredSoul #Breathwork #Meditation #SpiritualGrowth #PsychedelicsAndMentalHealth
Der Internationale Währungsfonds und die Bundesregierung haben neue Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung vorgelegt. Die Schrumpfung ins Minus setzt Wirtschaftsminister Robert Habeck mit Bodenbildung gleich, Deutschland verlasse das Tal, es gehe wieder aufwärts. Doch wie nah ist das Licht am Ende des Tunnels ohne politisch motivierte Zuversicht? Zu Beginn dieser Ausgabe steht die Eskalation in Israel. Fern des menschlichen Leids ergibt sich auch eine ökonomische Frage: Welche wirtschaftlichen Risiken gehen mit der Entwicklung einher? Ein weiteres Thema ist die Preisentwicklung in Deutschland. Hinsichtlich der überdurchschnittlich gestiegenen Lebensmittelpreise hat der Verbraucherzentrale Bundesverband einen Forderungskatalog veröffentlicht. Sie hören, warum die Ansätze unbrauchbar sind. Die komplette Ausgabe hören Sie als Teil unserer Pioneer-Familie. Wenn Sie noch nicht an Bord sind, testen Sie uns: https://www.thepioneer.de/willkommen.
Das Krankenhaus - Für die meisten wohl ein Ort des Kummers und des Leids. Ärzt:innen in weißen Kitteln, die von einem zum nächsten Patienten eilen und dieser intensive Geruch von Desinfektionsmittel gepaart mit dem mittäglichen Kantinenessen wirken nicht gerade einladend. Franzi verbringt jedoch den Großteil ihrer Zeit in ihnen. Sie ist Krankenschwester, die zwar nicht am offenen Herzen operiert, durch das tagtägliche Blutdruckmessen, Verband wechseln und Verabreichen von Medikamenten jedoch einen reibungslosen Ablauf garantiert. Pflegekräfte sind die Bindeglieder zwischen Ärzt:innen, Therapeut:innen, Angehörigen und Patient:innen und somit unentbehrlich. Ohne ihr Engagement wäre eine Behandlung von jährlich 19.855.784 Menschen nicht möglich. Doch anstatt ihre Arbeit entsprechend wertzuschätzen, folgt eine schlechte Bezahlung - trotz hoher Verantwortung und großem Druck. Im heutigen Interview dreht sich alles um die Pflege. Franzi erzählt, warum sie den Beruf der Krankenschwester ergriffen hat und wie ihr aktueller Alltag aussieht. Wir ergründen gemeinsam an welchen Stellen es hapert, wieso dem Beruf so ein schlechtes Image vorauseilt und was es bedarf, um dies zu ändern. Sollte der Beruf der Krankenschwester zukünftig an ein Studium geknüpft sein oder was kann sonst noch unternommen werden? Darüber hinaus erfährst du, wie Franzi die Corona-Zeit erlebte und wie sie mit Hate Kommentaren umgeht. Sichere dir deinen Zugang zum Speaking Performance Secrets Onlinekurs!
Met vandaag: Lichaam 9-jarige Gino gevonden | Kazachstanen gaan naar de stembus | Column van Patrick Nederkoorn | Brusseprijs: genomineerden vertellen over 'De Machine, in de ban van booking.com' | Kersverse winnaar Leids cabaret festival Stefan Hendrikx. Presentatie: Sheila Sitalsing.