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Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Gewalt an Kindern Die letzten Monate waren nicht leicht für Fenja. Als sie nun endlich mit ihrer anderthalbjährigen Tochter Miri zur Mutter-Kind-Kur im Hochsauerland ankommt, heißt es erst einmal tief durchatmen und Kraft tanken. Doch statt der erhofften Ruhe beginnt ein Albtraum. Miri leidet unter starken Schmerzen, die niemand erklären kann. Während sich Miris Zustand von Tag zu Tag verschlechtert und Fenja immer tiefer in eine Spirale aus Angst und Verzweiflung gerät, sind nicht alle im Umfeld des kleinen Mädchens daran interessiert, dass ihr geholfen wird. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um einen gefährlichen Familienkonflikt, der Parallelen zu einer Erzählung aus der griechischen Mythologie aufweist. Expert:innen in dieser Folge: Fachanwältin für Familien- und Medizinrecht Marion Bayer von Abel und Kollegen, sowie Prof. Dr. Frank Häßler, Neurologe, Kinder- und Jugendpsychiater und Gutachter in Verfahren zu Kindstötungen. **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marysol Mercado Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Urteil Landgericht Hannover - Aktenzeichen 39 Ks 2793 Js 97699/23 (23/23) con-nect: https://t1p.de/z5b69 SZ: https://t1p.de/9obzi NDR: https://t1p.de/lek56 **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Ref.: Prof. Dr. Volker Busch, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Autor, Regensburg Lachen ist gesund. Für humorvolle Menschen sieht die Welt einfach heiterer aus - und inzwischen hat die Forschung auch positive Effekte auf Immunsystem und Lebensdauer festgestellt. Warum Lachen im Gehirn eine heilsame Anarchie verursacht, das erklärt uns in der Lebenshilfe zum Rosenmontag der Neurologe und Psychologe Prof. Volker Busch. Als Bestsellerautor und Podcaster kann Busch komplexe Zusammenhänge anschaulich erklären. Außerdem gibt er Tipps, wie man auch in einem scheinbar freudlosen Leben die heiteren Seiten entdecken kann. Denn Humor macht den Menschen nicht nur gesünder, sondern auch zu einem angenehmeren Zeitgenossen. Zum Referenten: Nach kurzen Ausflügen in die Welt der Musik entschied sich Volker Busch Anfang der 90er Jahre für das Medizinstudium. Kopf und Geist gaben dabei relativ bald den Ton an: Das Gehirn fand er spannender als das Sprunggelenk. Volker Busch wurde Facharzt für Neurologie, sowie später auch Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Schnell hatte er den Eindruck, die heutige Medizin sieht zu sehr das Pathologische. Bereits relativ früh interessierte ihn viel mehr, was gesund statt krankmacht. Gesundheitsprävention und Leistungserhaltung wurden zu seiner Leidenschaft: Was bringt das Hirn in Hochform? Was macht den Menschen leistungsfähig(er)? Was motiviert und inspiriert uns in Beruf und Alltag? Was hält die Seele stabil? Wie gelingt ein glückliches Leben trotz psychischer Belastungen? Welchen positiven Einfluss hat Lebenswandel, Ernährung und Bewegung auf Menschen, die in Beruf oder Privatleben unter Stress und Anspannung leiden?
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Multiple Sklerose wird oft als Erkrankung jüngerer Erwachsener wahrgenommen — doch sie kann auch erst später im Leben diagnostiziert werden. In dieser Folge spreche ich mit dem Neurologen und Neuroimmunologen Dr. Abdulkadir Tunç über die sogenannte spät beginnende Multiple Sklerose (LOMS) und er erklärt, worin sich diese von früher einsetzender MS unterscheidet. Wir sprechen über typische Symptome, diagnostische Herausforderungen, moderne Immuntherapien und darüber, wie individuelle Behandlungsentscheidungen getroffen werden. Außerdem geht es um Rehabilitation, Lebensqualität, Prognose und vielversprechende neue Entwicklungen wie BTK-Inhibitoren. Eine informative Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die ihr Verständnis für MS vertiefen möchten.
+++ Infos zu unseren Sponsoren, Links zu Rabattaktionen etc.: lnkfi.re/einfachganzleben +++ Was können wir tun, um uns in schwierigen Zeiten im Leben sicher zu fühlen und Zuversicht zu gewinnen? Prof. Dr. Volker Busch, Neurologe und Psychiater, Speaker und Bestsellerautor, erforscht an der Uniklinik Regensburg die Zusammenhänge von Stress, Schmerz und Emotionen und arbeitet auch therapeutisch in diesem Bereich. Er beschäftigt sich u.a. damit, wie unser Gehirn die Informationsflut verarbeitet, die in dieser komplexen Welt tagtäglich auf uns einprasselt. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock zeigt er Wege auf, wie wir statt in Ängsten und Sorgen gefangen zu bleiben, Mut, Zuversicht und Sicherheit gewinnen. Er erläutert, wie wir das Gedankenkarussell öfter mal ausbremsen und zur Ruhe kommen, wie wir mehr Selbstfürsorge entwickeln und wie wir mit Humor und Heiterkeit sehr viel glücklicher und entspannter durchs Leben gehen.Zum Weiterhören und Stöbern:drvolkerbusch.deProf. Dr. Volker Busch, Gute Nacht, Gehirn – Gedanken, um zur Ruhe zu kommen (Buch und Hörbuch)Prof. Dr. Volker Busch, Kopf hoch! Mental gesund und stark in herausfordernden Zeiten (Buch und Hörbuch)Prof. Dr. Volker Busch, Kopf frei! Wie Sie Klarheit, Konzentration und Kreativität gewinnen (Buch und Hörbuch)Gehirn gehört (Podcast)Die Titelmelodie dieses Podcasts findet ihr auf dem Album balance moods – Ein Tag in der Natur.Noch viel mehr Tipps zu einem bewussten Lebensstil findet ihr auf einfachganzleben.de.Besucht uns auch bei Facebook und Instagram.Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: einfachganzleben@argon-verlag.deIhr könnt Jutta auch direkt schreiben: jutta@juttaribbrock.deUnd ihr findet sie bei Instagram: @jutta_ribbrock Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Warum braucht es unabhängige MS-Forschung – und was bedeutet das konkret für Menschen mit Multipler Sklerose? In dieser Podcastfolge spricht Nele von Horsten mit Prof. Dr. Ralf Gold, Neurologe und langjähriger MS-Forscher, über die Entwicklung der MS-Therapie in den letzten Jahrzehnten, die Bedeutung gezielter Forschungsförderung durch die DMSG und die Rolle von Spenden. Im Gespräch erklärt Prof. Gold, wie Forschungsprojekte ausgewählt werden, warum unabhängige Forschung eine wichtige Ergänzung zur industriefinanzierten Forschung ist und welche Themen aktuell besonders dringend sind – von Tertiärprävention bis zu neuen Therapieansätzen für schleichende MS-Verläufe. Außerdem wirft er einen realistischen, aber hoffnungsvollen Blick in die Zukunft der MS-Forschung.
Eigentlich würde man denken, dass es von Theodor Rüber mindestens drei Avatare gibt. Der erste wäre Neurologe und Forscher, der zweite wäre Dirigent und der dritte Gründer des Vereins Casa Hogar, der sich in Kolumbien um Mädchen und Frauen in Not kümmert. Aber der 38-Jährige kommt ganz ohne virtuelle Stellvertreter aus. Wie der zweifache Vater es geschafft hat, an einem Wochenende in Bonn zwei Konzerte zu dirigieren und in Berlin von Bundespräsident Steinmeier geehrt zu werden, erzählt er hier. Von Gisela Steinhauer.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
In dieser Episode dreht sich alles um die Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) – eine seltene, aber oft schwer verlaufende Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Im Interview spricht Luis Alfonso Zarco Montero, Neurologe und Neuroimmunologe aus Kolumbien, über aktuelle Therapie-Fortschritte, die Bedeutung einer frühen Diagnose und darüber, warum NMOSD klar von Multipler Sklerose unterschieden werden muss. Wir sprechen über typische Symptome, den Krankheitsverlauf, moderne monoklonale Antikörpertherapien, Herausforderungen beim Zugang zu Behandlungen und einen Ausblick auf personalisierte Therapien der Zukunft.
Wenn abends endlich Ruhe einkehrt, passiert bei vielen Menschen im Kopf genau das Gegenteil. Der Tag ist vorbei – aber die Gedanken geben Vollgas. To-do-Listen melden sich zurück. Gespräche laufen im Replay. Kleine Sorgen werden groß. Statt in den Schlaf zu gleiten, dreht unser Gehirn eine letzte, oft unerwünschte Schnellrunde. Warum ist das so? Und wie schaffen wir es, abends wirklich herunterzufahren, damit die Nacht uns stärkt statt erschöpft? Das erfährt Host Niki Löwenstein im Gespräch mit Prof. Dr. Volker Busch, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und Bestsellerautor. In seinem aktuellen Buch „Gute Nacht, Gehirn.“ zeigt er, wie wir den Tag gut abschließen können: mit mehr Klarheit, Humor und einem besseren Verständnis dafür, was unser Kopf am Abend braucht. In „Gute Nacht, Gehirn“ zeigt Prof. Dr. Volker Busch, wie wir den Übergang vom Tag in die Nacht so gestalten können, dass unser Geist wirklich zur Ruhe kommt. Dabei verbindet er neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagstauglichen Impulsen: von Fantasie und Intuition, die uns Zugang zu innerer Klarheit geben, über Stille, die einen Raum für Erholung öffnet, bis hin zu Selbstmitgefühl, Gewohnheiten und dem kleinen Glück, das oft im Unscheinbaren liegt. Im Podcast gibt er einen Einblick in seine gesunden „Betthupferl“ und teilt wertvolle Tipps für Tag, Nacht und Gehirn. Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen: Wie Legosteine zum guten Schlaf beitragen können Was wir uns unter „Selbstbeschäftigungsnetzwerk“ des Gehirns vorstellen können Warum sich unser Gehirn nicht entspannen kann Wieso Konjunktive unsere Fantasie anregen können Welchen Raum uns Stille öffnen kann - und warum man vorsichtig damit umgehen muss Was Kapuzineräffchen mit unserem Gehirn zu tun haben Viel Vergnügen mit dem Podcast! Show Notes Mehr zu Dr. Volker Busch erfährst du HIER. Link zum Podcast: „Gehirn gehört“ BUCH: „Gute Nacht, Gehirn. Gedanken, um zur Ruhe zu kommen.“ (Droemer Verlag, 2025)
Die Zeit vor dem Zubettgehen ist eine besondere Zeit: Die Betriebsamkeit des Tages weicht der Nachtruhe. Unser Gehirn nimmt mit in den Schlaf, was wir tagsüber erlebt haben. Der Neurologe Professor Volker Busch zeigt im Gespräch mit Bettina Ahne Strategien für eine erholsame Nacht.
Prof. Dr. med. Reinhard Haller ist Psychiater, Neurologe, Psychotherapeut und Autor. Lange war er Chefarzt der psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik Maria-Ebene. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch und wird als einer der renommiertesten europäischen Gerichtsgutachter immer wieder in spektakulären Fällen hinzugezogen. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, aber auch mehrere populäre Sachbuch-Bestseller verfasst.Buchtipp: "Toxisches Schweigen - Die psychologische Waffe erkennen und entschärfen" erscheint im Next-Level-Verlag "Now". Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 13.12.2025.
Prof. Dr. med. Reinhard Haller ist Psychiater, Neurologe, Psychotherapeut und Autor. Lange war er Chefarzt der psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik Maria-Ebene. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch und wird als einer der renommiertesten europäischen Gerichtsgutachter immer wieder in spektakulären Fällen hinzugezogen. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, aber auch mehrere populäre Sachbuch-Bestseller verfasst.Buchtipp: "Toxisches Schweigen - Die psychologische Waffe erkennen und entschärfen" erscheint im Next-Level-Verlag "Now". Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 06.12.2025.
Alkoholabhängigkeit ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland - doch 80 bis 90 Prozent der Betroffenen bleiben unbehandelt. In dieser Folge erklärt Professor Dr. Michael Soyka, Psychiater und Neurologe an der Universitätsklinik München, warum gerade Hausärzte eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung spielen und wie die Diagnose gelingen kann. Erfahren Sie, welche körperlichen und psychischen Warnsignale auf eine Alkoholabhängigkeit hindeuten, wie bewährte Screening-Instrumente wie der CAGE-Test funktionieren und warum das direkte Ansprechen des Problems so wichtig ist. Professor Soyka gibt praktische Tipps für das Arzt-Patienten-Gespräch und erklärt moderne Therapieansätze - von der medikamentösen Behandlung bis zur psychosozialen Betreuung. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
Vor zwei Jahren hat Radio FM4 mit einer großen Kampagne auf die schwierige Situation von ME/CFS-Betroffenen aufmerksam gemacht. Jetzt fragen wir nach, was sich verändert hat. ME/CFS ist eine chronische Multisystemerkrankung, die nach Virusinfekten wie Grippe oder Covid auftreten kann. Die Betroffenen verlieren oft ihre Arbeit und ihr Sozialleben, in den schwersten Fällen werden sie komplett pflegebedürftig. Trotz politischer Versprechen gibt es in Österreich keine einzige ME/CFS Spezialambulanz. Das Hauptsymptom Post Exertional Malaise – eine Zustandsverschlechterung nach Überanstrengung – wird in Gutachten zu Pflegeleistungen oft nicht berücksichtigt. Barbara Köppel hat mit dem Neurologen Michael Stingl über die ME/CFS-Versorgungslage in Österreich gesprochen. Er ist einer der wenigen Spezialisten auf dem Gebiet und hat schon mehr als 1300 ME/CFS Betroffene behandelt.Sendungshinweis: FM4, OKFM4, 03.12.2025, 17 Uhr
Ref.: Dr. Godehard Stadtmüller, Psychotherapeut, Facharzt für Neurologie, Lindau (Bodensee) Die Wüstenväter waren die ersten christlichen Mönche - in der Einsamkeit der Wüsten Afrikas betrachteten sie die Heilige Schrift und beobachteten die Regungen ihres Herzens. Bis heute gelten sie nicht nur als große spirituelle Lehrmeister, sondern auch als geniale Kenner der menschlichen Seele. Dr. Godehard Stadtmüller findet in ihren Schriften zahllose Quellen der Inspiration für den modernen Menschen. Im Standpunkt stellt der erfahrene Neurologe und Psychiater die Erkenntnisse der Wüstenväter zu der Frage vor, welche Gedanken dem Menschen zum Heil dienen, und welche ihn eher von Gott wegziehen.
„Wir leben nicht in einer Zivilisation, sondern in einer Zuvielisation – von allem zu viel. Und das überfordert unser Gehirn.“ – Professor Dr. Volker Busch ist Neurologe, Psychiater, Bestsellerautor, Podcaster und einer der renommiertesten Experten für mentale Gesundheit, Fokus und Schlaf. Er erklärt, warum unser Gehirn mit der permanenten Reizflut des modernen Lebens schlicht überfordert ist und wie wir lernen können, wieder klarer zu denken und unseren Fokus zurückzugewinnen. In dieser Folge BUNTE VIP GLOSS spricht Podcast-Host Jennifer Knäble mit dem Experten über mentale Hygiene, Denkpausen und die Kunst, loszulassen. Er zeigt, wie wir unser Gehirn pflegen, statt es ständig zu überfordern: Multitasking ist ein Irrtum, Pausen sind notwendig und Aufmerksamkeit muss trainiert werden wie ein Muskel. Gezielte Routinen helfen, das Gehirn langfristig gesund zu halten: Bewusste Atmung – vier Sekunden ein, acht Sekunden aus – aktiviert den Parasympathikus und senkt den Stresspegel messbar. Bewegung und der Kontakt mit der Natur fördern emotionale Stabilität und kognitive Leistungsfähigkeit. Schlaf regeneriert Nervenzellen und stärkt das Gedächtnis. Und Ernährung ist dabei weit mehr als Energiezufuhr: Wasser, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und B-Vitamine gelten als echte Brain Foods für Konzentration, Stimmung und mentale Stärke. Die wichtigsten Aussagen von Prof. Dr. Volker Busch: „Die meisten Gedächtnisprobleme sind keine Demenz, sondern Aufmerksamkeitsprobleme durch Ablenkung.“ „Natur erdet – sie verkleinert das Ego und beruhigt den Kopf.“ „Atmung ist Neurobiologie zum Anfassen: Vier Sekunden ein, acht Sekunden aus – und der Stresspegel fährt runter.“ „KI spart Denkarbeit – aber wer Denken ständig auslagert, trainiert es nicht.“ „Weniger To-dos, mehr Fokus: Loslassen schafft Zufriedenheit.“ „Der stabilste Frieden entsteht in uns – durch Zuversicht und gute Gedanken vor dem Schlaf.“ Ein Gespräch über geistige Klarheit und das Wiedererlangen der Fähigkeit, im richtigen Moment abzuschalten. Prof. Dr. Volker Busch bei BUNTE VIP GLOSS. – Hier findet ihr alle Informationen zu unseren Podcast-Partnern: https://www.wonderlink.de/@buntevipgloss-partner Ein BUNTE Original Podcast.
Neurotechnologien eröffnen neue Wege in der Medizin. Aber Firmen wie Google oder Meta arbeiten auch mit kommerziellem Interesse an ihrer Nutzung. Der Neurologe Philipp Kellmeyer findet solche Konstellationen "sehr problematisch".
Das menschliche Denken ermöglicht technischen Fortschritt. Doch nun fordern Smartphones, Internet und Soziale Medien unsere Denkfähigkeit heraus. Wie sie unser Denken beeinflussen – darüber spricht der Neurowissenschaftler Henning Beck mit Moderator Tobi Schäfer. Von WDR 5.
Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland dement. Bis vor kurzem galt diese Krankheit des Gehirns als unheilbar. Doch nun gibt es neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung. Können soziale Aktivitäten, Bewegung und ein neues Medikament den Krankheitsverlauf verzögern? Ein Podcast von Daniela Remus. Autorin/Sprecherin: Daniela Remus Redaktion: Hellmuth Nordwig Unsere GesprächspartnerInnen: Dr. Ralph Buchert, Physiker, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Dr. Holger Jahn, Psychiater, Ameos Kliniken Heiligenhafen Prof. Frank Jessen, Psychiater, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Uniklinik Köln Dr. Felix Oberhauser, Neurologe, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Prof. Robert Perneczky, Psychiater, Ludwig-Maximilians-Universität, München Dr. Linda Thienpont, Medizinerin, Alzheimer Forschung Initiative, Düsseldorf Zum Weiterstöbern und Quellen: Zur Forschung von Prof. Jessen/Uniklinik Köln: https://psychiatrie-psychotherapie.uk-koeln.de/klinik/direktor-team/ https://www.dasgehirn.info/krankheiten/morbus-alzheimer/schleichend-zum-vergessen Prof. Perneczky LMU, München: https://www.synergy-munich.de/members/associate-investigators/perneczky/index.html Mulitsensorische Wand/Studie von Prof. Perneczky: https://www.johanniter.de/juh/lv-bayern/rv-muenchen/standorte-einrichtungen-im-regionalverband-muenchen/fachstelle-fuer-pflegende-angehoerige-in-muenchen/demsense/ Nutzen der Mittelmeerdiät: https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/alzheimer-studie-des-dzne-mediterrane-ernaehrung-kann-vor-gedaechtnisverlust-und-demenz-schuetzen/#:~:text=Bonn%2C%205.,möglicherweise%20vor%20diesen%20Krankheitsauslösern%20schützen Gedächtnisambulanz am UKE, Hamburg: https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/behandlungsangebot/ambulante-angebote/index.html Forschung von Dr. Oberhauser: Specific serum and CSF microRNA profiles distinguish sporadic behavioural variant of frontotemporal dementia compared with Alzheimer patients and cognitively healthy controls. Alzheimer Forschung Initiative, Dr. Thienpont: https://www.alzheimer-forschung.de Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Vergesslichkeit im Alter – ganz normal oder ein Warnzeichen für Alzheimer? In diesem Gespräch geht Prof. Dr. Christian Sina, Facharzt für Innere Medizin und Ernährungsmediziner, mit Prof. Dr. Lars Wojtecki der Frage nach, wie sich Alzheimer von anderen Formen der Demenz unterscheidet und wie wir unser persönliches Risiko deutlich senken können. Wann ist Vergesslichkeit harmlos, wann nicht mehr? Welche Rolle spielen Ernährung, Bewegung, Schlaf und unser Blutzucker? Und was ist wirklich dran an Vitaminpräparaten, Nahrungsergänzung und neuen Antikörper-Therapien? Außerdem geht es um: • Früherkennung: Welche Tests sind sinnvoll – und welche (noch) nicht? • Die 12+2 beeinflussbaren Risikofaktoren laut Lancet Commission • Typ-2-Diabetes als möglicher Typ-3-Diabetes des Gehirns • Die Rolle des Schlafs und des glymphatischen Systems • Tipps für Angehörige und Betroffene im Alltag Die Lancet Commission (Update 2024) benennt folgende modifizierbare Risikofaktoren für Demenz: • Bluthochdruck • Adipositas • Körperliche Inaktivität • Diabetes • Rauchen • Übermäßiger Alkoholkonsum • Depression • Soziale Isolation • Hörverlust • Luftverschmutzung • Schädel-Hirn-Trauma • Niedrige Bildung • Hohes LDL-Cholesterin • Unbehandelte Sehschwäche
Er nimmt Drogen, rast betrunken auf seiner BMW durch die Wüste. Als Oliver Sacks am 30.8.2015 stirbt, ist er der wichtigste Neurologe des 20. Jahrhunderts. Von Ulrich Biermann.
Heute vor zehn Jahren starb der britische Neurologe und Schriftsteller Oliver Sacks. Er wurde vor allem bekannt durch seine populärwissenschaftlichen Bücher. Komplexe medizinische Zusammenhänge stellte er in einem zwanglosen, anekdotischen Stil dar.
Wir alle kennen Alltagssüchte – ob Zucker, Bildschirmzeit, Alkohol, Nikotin oder Online-Shopping – die vermeintliche Lösung laut Popkultur ist ein sogenannter “Dopamine Detox” (auch “Dopaminfasten”). Doch was ist aus wissenschaftlicher Sicht dran an dem Trend? Gibt es wirklich einen Reset für unser Belohnungssystem? Eva spricht in dieser Folge mit Psychiater und Neurologe Prof. Dr. Volker Busch über das Belohnungssystem und Alltagssüchte. Dabei räumt Volker mit Mythen rund um das Thema Dopamine Detox auf und teilt Tipps aus der Forschung, um Alltagssüchte zu reduzieren und mit Rückfällen umzugehen. Volker verrät außerdem: - Warum wir einen “Verdrängungseffekt” vermeiden sollten - Wieso man im Kontext von Dopamin zwischen “Mögen” und “Wollen” unterscheidet - Wieso du eine Wette abschließen solltest ☞ Mehr von Prof. Dr. Volker Busch gibt's auf seiner [Website](http://www.drvolkerbusch.de) und auf [Social Media](https://linktr.ee/doc_busch). Wer gerne liest, findet hier seine Bücher “[Kopf frei](https://www.kopf-frei.info/)” und “[Kopf hoch](http://www.kopf-hoch.online)”. ☞ Du willst gesunde Gewohnheiten entwickeln? In der 7Mind App findest du zahlreiche angeleitete Übungen und Kurse speziell zu dem Thema. ☞ Ab wann wird Alltagssucht zum Problem? Im 7Mind Magazin findest du Antworten dazu. ✎ Für Kooperationsanfragen und Informationen rund um den Podcast schreib einfach eine Mail direkt an podcast@7mind.de. ✎ Teile deine Erfahrungen und diskutiere mit anderen 7Mindern in unserer Community zum Podcast: https://www.facebook.com/groups/305387979939302. Hinweis: Diese Folge wurde am 24.08.2025 veröffentlicht.
Prof. Dr. med. Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe. Er war viele Jahre Chefarzt der psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik Maria Ebene. Haller zählt er zu den renommiertesten europäischen Gerichtsgutachtern. Seine Sachbücher wie Die Narzissmusfalle, Nie mehr süchtig sein oder Die Macht der Kränkung zählen zu internationalen Bestsellern. Aufgenommen in der Reihe KulturLeben im Sonnenbergsaal in Nüziders. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 26.07.2025.
Mangelnde Wertschätzung ist eine der häufigsten Formen von Kränkung, im Privaten wie im Berufsleben. Wenn Kränkung Beziehungen zerstört, kann Wertschätzung wie ein Gegengift wirken, sagt Prof. Dr. Reinhard Haller in der dritten Folge unseres Sommergesprächs. Doch was genau ist Wertschätzung? Wie hängt sie mit Selbstwert und persönlichen Werten zusammen? Und warum sieht Haller unsere Gesellschaft in einer Art Wertschätzungsblockade? Reinhard Haller erklärt, warum Wertschätzung für ihn ein Führungsprinzip ist, er viele Führungskräfte aber für emotionale Analphabeten hält, die emotionale Grundkompetenzen erst noch erlernen müssten, etwa durch Empathie- und Feedbackunterricht. Welche Folgen hat es, wenn Mitarbeitende dauerhaft das Gefühl haben, ihre Arbeit werde nicht gesehen und nicht wertgeschätzt? Haller warnt zugleich vor inflationärem oder falsch eingesetztem Lob und erzählt die Geschichte eines Mitarbeitenden, der durch Lob sogar krank wurde. Haller sieht das Problem der fehlenden Wertschätzung aber nicht nur von oben nach unten, sondern auch in umgekehrter Richtung und beklagt, dass auch Führungskräfte häufig nicht ausreichend wertgeschätzt werden. Was braucht es also für eine gesunde Feedbackkultur? Wie gelingt echte Wertschätzung im Berufsalltag, jenseits von bloßer Freundlichkeit, Nettigkeit und höflichem Dank? Und wie lässt sich der schmale Grat wahren zwischen Anerkennung und übertriebener Kuschelkultur? Gibt es allgemeine Regeln, echte Wertschätzung zu zeigen? Kann auch Kritik wertschätzend sein? Antworten darauf und viele Denkanstöße gibt Reinhard Haller in dieser Podcast-Folge. Prof. Dr. Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe. Seine Bücher „Das Böse“, „Die Narzissmusfalle“, „Die Macht der Kränkung“ und „Das Wunder der Wertschätzung“ wurden zu internationalen Bestsellern. Als einer der renommiertesten Gerichtsgutachter Europas war er an zahlreichen aufsehenerregenden Kriminalfällen beteiligt.
Kränkung ist der Schwerpunkt der zweiten Folge unseres dreiteiligen Sommergesprächs mit Prof. Dr. Reinhard Haller. Kränkungen sind alltäglich, oft subtil, manchmal dramatisch und sie wirken lange nach. Sie beeinflussen Biografien, Beziehungen, Karrieren. Und doch ist „Kränkung“ kein wissenschaftlich klar definierter Begriff. Wir fragen Reinhard Haller: Was genau ist eine Kränkung? Was gilt als solche und worin liegt ihre „Macht“? Können wir uns gegen Kränkungen wehren? Können wir verhindern, andere zu kränken? Haller macht deutlich: Sowohl eine Unterversorgung mit Zuwendung und Aufmerksamkeit als auch eine Überbehütung in der Kindheit können dazu führen, dass Menschen kränkungsanfälliger und -bereiter werden. Ein schwaches Selbstwertgefühl, Dünnhäutigkeit und verletzbare Egos sind oft die Folge. Wir sprechen außerdem über zentrale Fragen wie: Lassen sich frühkindliche Prägungen im späteren Leben aufbrechen? Was passiert nach Kränkungen und wie gefährlich sind sie? Können Kränkungen Unternehmen krank machen? Welche Rolle spielen Kränken und Gekränktsein für Menschen in Führungspositionen und bei Mitarbeitenden? Welche Kränkungen begegnen uns speziell im Berufsleben? Und kann ein Burn-out auch die Folge mangelnder Wertschätzung oder ständiger Kränkung sein? Kränkungen können zu Rückzug, Schweigen, Wut, Rache oder sogar zu Gewalt führen. Sie können aber auch kreative Energien freisetzen. Reinhard Haller erzählt in dieser Podcast-Folge, wie Künstler Kränkungen produktiv kompensieren und wie wir alle lernen können, Kränkungen mit Neugier zu begegnen und sie als Chance zu nutzen. Prof. Dr. Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe. Seine Bücher „Das Böse. Die Psychologie der menschlichen Destruktivität“, „Die Narzissmusfalle“, „Die Macht der Kränkung“ und „Das Wunder der Wertschätzung“ wurden zu internationalen Bestsellern. Als einer der renommiertesten Gerichtsgutachter Europas war er in zahlreichen aufsehenerregenden Kriminalfällen tätig, darunter schwere Gewalt- und Tötungsdelikte.
Narzissmus, Kränkung und Wertschätzung sind tief miteinander verwoben. Sie prägen unser Selbstbild, unsere Beziehungen und unsere Kommunikation, im Privaten wie im Beruflichen. Mit Reinhard Haller konnten wir einen Gesprächspartner gewinnen, der sich mit all diesen Themen wie kaum ein anderer auskennt. Jede Folge unseres dreiteiligen Sommergesprächs widmet sich einem Schwerpunkt. Den Auftakt macht das Thema Narzissmus. Reinhard Haller betont: Narzissmus ist nicht per se etwas Schlechtes. Doch wann wird Narzissmus zur Persönlichkeitsstörung oder Krankheit? Was sind seine Ursachen? Ist er sozial erworben oder auch biologisch bedingt? Sind Männer und Frauen gleichermaßen betroffen? Welche charakteristischen Eigenschaften treten bei Narzissmus auf? Ist Narzissmus ein Karrierebeschleuniger oder am Ende ein Karrierehindernis? Reinhard Haller beschreibt, wie man im Umgang mit Narzissten möglichst unbeschadet bleibt und betrachtet das Thema nicht nur psychologisch, sondern auch als gesellschaftliches Phänomen. Sind Narzissmus und der inflationäre Umgang mit dieser Vokabel auf den Einfluss des Internets und sozialer Medien zurückzuführen, die die Selbstinszenierung fördern? Gibt es einen Weg hinaus, eine Heilung vom Narzissmus oder bringt sich jeder Narzisst früher oder später selbst zu Fall? Antworten und Einsichten liefert Reinhard Haller. Prof. Dr. Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe. Seine Bücher „Das Böse. Die Psychologie der menschlichen Destruktivität“, „Die Narzissmusfalle“, „Die Macht der Kränkung“ und „Das Wunder der Wertschätzung“ wurden zu internationalen Bestsellern. Als einer der renommiertesten Gerichtsgutachter Europas hat er bei zahlreichen komplexen und aufsehenerregenden Kriminalfällen mitgewirkt, darunter schwere Gewalt- und Tötungsdelikte.
In der Juni-Ausgabe unserer ÖGN-Podcast-Reihe „Neurologie im Fokus“ beschäftigen wir uns mit einem besonders dynamischen und hochaktuellen Thema: „NMOSD – Neue Therapieoptionen“Freuen Sie sich auf spannende Einblicke und neueste Erkenntnisse von:Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Mag. Paulus Rommer, Neurologe an der Medizinischen Universität Wien, der seine umfassende Expertise und langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von NMOSD einbringt.Prim. Priv.-Doz.in Dr.in Julia Ferrari, Präsidentin Elect der ÖGN und Leiterin der Abteilung für Neurologie, neurologische Rehabilitation und Akutgeriatrie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien, die das Gespräch moderiert und es mit fundierten Perspektiven aus der klinischen Praxis ergänzt.
Anlässlich des Welt-MS-Tages am 30. Mai gewährt Prof. Dr. Michael Khalil, Neurologe an der MedUni Graz, Einblicke in die neuesten Entwicklungen bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). In Österreich leben etwa 13.500 Menschen mit dieser chronisch-entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems – und die Zahl steigt stetig. Ein zentrales Thema ist der therapeutische Paradigmenwechsel: Neue Studien plädieren für den frühzeitigen Einsatz hocheffektiver Therapien, um die Krankheitsaktivität bereits in der Anfangsphase effektiv zu unterdrücken. Diese Strategie – „hit hard and early“ genannt – zeigt langfristig positive Effekte, wirft jedoch auch Fragen zu Nebenwirkungen und dem Langzeitmanagement auf. Parallel dazu gewinnen Biomarker und verbesserte Messparameter an Bedeutung, um Krankheitsverläufe individueller zu prognostizieren und Therapien maßzuschneidern. Das Ziel ist es, die Präzisionsmedizin auch im MS-Bereich zu etablieren. Neben medikamentösen Ansätzen rückt der Lebensstil stärker in den Fokus. Studien aus Schweden zeigen, dass regelmäßiger Fischkonsum mit einem milderen Krankheitsverlauf einhergehen kann. Auch Bewegung, Nichtrauchen und eine gesunde Ernährung haben einen positiven Einfluss auf den Verlauf der MS. Neue Hoffnung weckt auch ein Forschungsergebnis aus Graz: Im Tiermodell konnte gezeigt werden, dass Vitamin D antioxidative Effekte in der Spätphase der MS hat – ein vielversprechender Ansatz, der weitere Studien erfordert. Nicht zuletzt ermöglichen neue Technologien wie Künstliche Intelligenz eine präzisere Auswertung der wachsenden Datenmengen im MS-Management. Khalil betont: Die Versorgung von MS-Patienten ist im Wandel.
Storost, Ursula www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Prof. Comi stellt die Arbeit der Europäischen Charcot-Stiftung vor, die dazu beiträgt, das Leben von Menschen mit MS weltweit zu verbessern. Auf meinem Blog kannst Du den Beitrag nachlesen: https://ms-perspektive.de/303-ecf Diese Podcast-Folge ist dem Andenken an Prof. Giancarlo Comi gewidmet – einen herausragenden Neurologen, engagierten Forscher und langjährigen Präsidenten der European Charcot Foundation. Er hat mit seinem Wirken die Versorgung und das Verständnis für Menschen mit Multipler Sklerose entscheidend geprägt und hinterlässt ein beeindruckendes wissenschaftliches und menschliches Vermächtnis. Ich hatte die große Ehre, dieses Interview mit ihm auf Englisch zu führen – nur wenige Monate vor seinem Tod. Ohne die Unterstützung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung wäre dieses Gespräch nicht möglich gewesen. Dafür danke ich von Herzen. Das Gespräch ist ursprünglich auf Englisch erschienen und kann weiterhin in der Originalfassung gehört werden. In dieser überarbeiteten und übersetzten Version möchte ich Dir Prof. Comis Arbeit zugänglich machen und seine Gedanken und Visionen weitertragen. Inhaltsverzeichnis Einführung – Wer ist Prof. Giancarlo Comi? Die European Charcot Foundation Der Charcot Multiple Sclerosis Master Weitere Aktivitäten der European Charcot Foundation Schnellfragerunde Verabschiedung Einführung – Wer ist Prof. Giancarlo Comi? Prof. Giancarlo Comi: Ich bin Professor Giancarlo Comi, Neurologe. Zurzeit bin ich Ehrenprofessor an der Vita-Salute-Universität in Mailand, Präsident der European Charcot Foundation und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees der Human Brains Initiative der Prada Foundation. Außerdem leite ich das MS-Zentrum an der Casa di Cura Igea in Mailand. Nele von Horsten: Das klingt nach einem sehr engagierten und erfüllten Berufsalltag! Welche ermutigende Botschaft möchten Sie Menschen mit MS mitgeben? Prof. Giancarlo Comi: Für neu diagnostizierte Patient:innen: Seien Sie zuversichtlich. Dank moderner Therapien ist ein Leben ohne schwerwiegende Einschränkungen heute in vielen Fällen möglich. Für Menschen mit längerer Erkrankungsdauer oder bestehenden Einschränkungen: Es gibt vielversprechende Entwicklungen – auch im Bereich der modernen, interdisziplinären Rehabilitation. Und für alle gilt: Eine engagierte Zusammenarbeit zwischen Patient:innen, Ärzt:innen und Organisationen ist der Schlüssel zum Fortschritt. Nele von Horsten: Prof. Comi, vielen herzlichen Dank für das spannende Gespräch, Ihr Engagement und Ihre Zeit. Herzliche Grüße nach Mailand! Prof. Giancarlo Comi: Es war mir ein Vergnügen. Alles Gute – auf Wiedersehen! --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Stress beeinflusst MS. Sigrid Arnade und Christoph Heesen zeigen Wege zu mehr Resilienz und wo die Forschung aktuell steht. Hier findest Du die Kurzform vom Interview zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/302-stress Stress kann bei Multipler Sklerose nicht nur das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch den Krankheitsverlauf beeinflussen. In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen über die Zusammenhänge zwischen Stress und MS, die Bedeutung von Resilienz und die Herausforderungen bei der wissenschaftlichen Erforschung dieses Themas. Erfahre, warum die psychische Gesundheit ebenso wichtig ist wie die körperliche, welche Strategien Betroffenen helfen können und welche neuen Perspektiven die Forschung eröffnet. Inhaltsverzeichnis Vorstellung – Wer sind Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen? Bedeutung von Stress bei MS Forschungsergebnisse zur Verbindung von Stress und MS Praktische Bedeutung für Betroffene Umgang mit Stress Ausblick auf Forschung und Versorgung Verabschiedung Vorstellung – Wer sind Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen? Prof. Dr. Sigrid Arnade: Ich bin gelernte Tierärztin, habe nach meiner MS-Diagnose meinen Beruf gewechselt und viele Jahre als Journalistin sowie Geschäftsführerin einer Selbstvertretungsorganisation für Menschen mit Behinderungen gearbeitet. Besonders am Herzen lag mir stets die psychosomatische Sicht auf MS. Deshalb habe ich gemeinsam mit einer Freundin die Stiftung „Lebensnerv“ gegründet, um psychosomatische MS-Forschung zu fördern. Heute bin ich Honorarprofessorin an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Prof. Dr. Christoph Heesen: Ich bin Neurologe und leite die MS-Tagesklinik und Ambulanz in Hamburg, die ich vor über 30 Jahren mit aufgebaut habe. Mein besonderes Interesse gilt dem Empowerment von Patient:innen: Sie sollen informierte Entscheidungen treffen und selbstbestimmt mit ihrer Erkrankung umgehen können. Dabei setze ich auf evidenzbasierte Patienteninformation. Was möchtet ihr unseren Zuhörer:innen zum Schluss noch mit auf den Weg geben? Prof. Dr. Christoph Heesen: Ich wünsche allen einen schönen, nicht zu heißen Sommer – und viel Gelassenheit im Umgang mit Herausforderungen. Prof. Dr. Sigrid Arnade: Und ich möchte dazu ermutigen: Konzentriert euch auf die Dinge, die euch guttun. Selbst kleine Schritte in diese Richtung können viel bewirken. Weitere Informationen Weitere Informationen zu Prof. Dr. Sigrid Arnade und ihrer Arbeit im Bereich der psychosomatischen MS-Forschung findest du auf der Webseite der Stiftung Lebensnerv. Wer mehr über die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Christoph Heesen erfahren möchte, kann sich auf der Webseite des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS) informieren. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
Stellen Sie sich mal einen Berg von 10.000 Stück Würfelzucker vor. So hoch ist der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland. Und er ist fast doppelt so hoch wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung maximal empfiehlt. Dies hat nicht nur Folgen für die Zähne und den Bauch, sondern auch für das Gehirn: Es drohen Demenz, Depressionen und Schlaganfälle. Was passiert mit den grauen Zellen, wenn sie mit Zucker überladen werden? Wieso essen wir zu viel Süßes, obwohl wir wissen, dass das schädlich ist? Und wäre eine Zuckersteuer die Lösung? Diese Fragen und weitere beantwortet der Neurologe und Psychologe Prof. Dr. Frank Erbguth in unserer neuen Folge von O-Ton Allgemeinmedizin. Informationen zum Gehirn und seinen Erkrankungen finden Sie auf https://hirnstiftung.org/. Die Deutsche Hirnstiftung hilft neurologisch Erkrankten und deren Angehörigen mit kostenfreien Beratungen und Informationsmaterialien. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
Demenz ist eine Krankheit, deren Verlauf Furcht und Ratlosigkeit auslöst. Prof. Klaus Fließbach gehört zu den führenden Experten auf dem Gebiet der demenziellen Erkrankungen. Als Oberarzt am Universitätsklinikum Bonn leitet er die Gedächtnisambulanz. In seiner langjährigen Karriere hat Prof. Klaus Fließbach zahlreiche Patientinnen und Patienten betreut und wertvolle Erfahrungen gesammelt, die er in seinem kürzlich erschienenen Buch "Demenz. Nicht jetzt!" teilt. Das Buch bietet Betroffenen und ihren Angehörigen wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge.
Wir sind nicht so rational, wie wir glauben, sagt der Neurologe und Psychiater Philipp Sterzer, Chefarzt an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. Nebst seiner Arbeit möchte er die Musik nicht missen: Als Flötist spielt er in verschiedenen Bands und macht gerne auch mal Strassenmusik. Seit seiner Kindheit in Oberbayern ist die Leidenschaft für die Musik fest in Philipp Sterzers Leben verankert. Obwohl viele seiner Freunde Berufsmusiker wurden, entscheid er sich für ein Medizinstudium. Als Hirnforscher und Psychiatrie-Professor interessiert er sich heute besonders dafür, wie wahnhafte Wahrnehmungen entstehen. «Es gibt keine scharfe Grenze zwischen dem, was wir als krank oder gesund bezeichnen», stellt er fest. «Menschen in einer Psychose machen auch nur, was wir alle ständig tun: Sie versuchen, Orientierung in einer chaotischen Welt zu schaffen.» Dass es dabei zu Überzeugungen kommen kann, die nachweislich falsch sind, kommt auch bei gesunden Menschen vor. Das zeigen die vielen Verschwörungstheorien, die während der Pandemie kursierten. «Covid war ein gutes Beispiel dafür, wie weit die Ideen über die Realität auseinanderdriften können, ohne dass man jemandem eine Psychose diagnostizieren müsste.» Mit seinem Sachbuch «Die Illusion der Vernunft» möchte Philipp Sterzer psychische Krankheiten entstigmatisieren und dazu anregen, kritischer die eigenen Überzeugungen zu überdenken. Die Musiktitel: 1. Johann Sebastian Bach - Erbarme dich, mein Gott (Matthäuspassion) Anne Sofie von Otter / Chicago Symphony Orchestra / Georg Solti, Leitung 2. Jethro Tull - Bourrée (nach J.S. Bachs Bourrée in e-Moll aus der Lautensuite BWV 996) 3. Michael Brecker - Escher Sketch (A Tale of Two Rhythms) 4. Philipp Sterzer - Die Abenteurer, zusammen mit Mulo Francel und Andreas Binder 5. Vinicius de Moraes / Ornella Vanoni - Samba in Preludio 6. W.A Mozart - Klavierkonzert Nr.23 A-Dur, dritter Satz Hélène Grimaud / Kammerorchester des Bayrischen Rundfunks Das besprochene Buch von Philipp Sterzer: Die Illusion der Vernunft Ullstein Taschenbuch Verlag ISBN 978-3-548-06842-8
Mehrere Städte in NRW wollen den Verkauf von Lachgas an Minderjährige verbieten. Frank Erbguth, Neurologe und Präsident der Deutschen Hirnstiftung, ist skeptisch. Er rät, sich zuerst die Auswirkungen in Ländern anzuschauen, wo bereits ein Verbot gilt. Von WDR 5.
#195 Leben mit chronischen Schmerzen – mit Samira Peseschkian Mein Gast in dieser Woche ist die junge Ärztin Samira Peseschkian. Samira stammt aus einer iranischen Familie von Medizinern, ihr Vater ist Kinder- und Jugend- Psychiater, ihr Großvater war ebenfalls Psychiater, Neurologe und er ist der Begründer der sogenannten positiven Psychotherapie. Während ihres Medizinstudiums litt Samira über 2einhalb Jahre unter einer Reihe von sehr belastenden körperlichen Beschwerden, für die niemand eine Lösung hatte - und lange Zeit auch keine Erklärung. Das Leben wird immer mehr zum Leiden, bis sie ihrer Geschichte einen entscheidenden Richtungswechsel verleiht. Anstatt die Schmerzen loszuwerden, wendet sie sich ihnen zu, schafft Raum zwischen sich und dem Leiden und lernt schrittweise, ihre Symptome als Komplizen zu betrachten. Dieser Shift führt zu einer radikalen Veränderung ihrer Leidenssituation. Über ihre Erfahrungen und ihre Erkenntnisse hat sie auf Basis ihres Wissens als Medizinerin ein Buch mit dem Titel „Der Schmerz und seine Komplizen“ und leistet damit einen enorm wertvollen Beitrag für alle Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden.
// Prof. Dr. Volker Busch ist Neurologe, Therapeut und hat zwei Bestseller über mentale Leistungsfähigkeit und Gesundheit geschrieben – zuletzt beschäftigt er sich vor allem mit der Frage, wie wir einen gesünderen Umgang mit der Ungewissheit finden, die nicht nur das Leben, sondern auch das Abenteuer-Erleben charakterisiert. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Volker genau über dieses Thema: Wie schaffen wir es, Sicherheit zu gewinnen für das, was auf uns wartet, ohne zu wissen, was es ist? Und warum ist das überhaupt so wichtig? Volker teilt eine ganze Menge interessanter Erkenntnisse mit uns und hat natürlich auch einige praktische Tipps für Mikro-Veränderungen im Alltag ... // Präsentiert wird diese Folge von ALPIN, dem Magazin für die Berge in Print, digital und online. Den neuen Service ALPIN+ mit exklusiven Inhalten kannst du jetzt für 99 Cent vier Wochen lang testen: https://www.alpin.de/alpinplus-freiraus // Die Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus
Die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose nimmt zu. 18'000 Menschen sind hierzulande betroffen, 73 Prozent davon sind Frauen. Bei der letzten Erhebung waren es noch 15'000 MS-Betroffene. Der markante Anstieg in nur wenigen Jahren ist rätselhaft. Die gute Nachricht: MS kann man heute gut behandeln. * MS ist ein Einschnitt ins Leben. Doch die Diagnose bedeutet nicht mehr schicksalshaft ein Leben mit Einschränkungen wie früher. * Die Prävalenz von MS steigt, vor allem in Ländern mit städtischem Lebensstil. * Fachleute verdächtigen Umweltfaktoren – kausale Zusammenhänge sind jedoch kaum bewiesen. * Eine genetische Veranlagung löst nicht automatisch die Krankheit aus. * Früher gab es für Betroffene kaum Therapien – heute werden jedes Jahr ein bis zwei neue Medikamente zugelassen. * An den MS-Zentren der Universitäten wird intensiv geforscht, um MS noch besser zu verstehen und die Behandlung weiter zu optimieren. Im Podcast zu hören sind: * Nina Henz, 24 Jahre alt, kaufmännische Angestellte, MS-Betroffene. * Viktor von Wyl, Epidemiologe, wissenschaftlicher Leiter schweizerisches MS-Register * Onur Boyman, Immunologe, Universität Zürich * Andrew Chan, Neurologe, Inselspital * diverse Personen auf dem Insel-Campus Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Krisen können wir nicht weglachen. Aber eine humorvolle Haltung hilft, psychisch stabil zu bleiben. Das zeigt auch die Forschung. Worauf es ankommt, sagt Neurologe und Bestsellerautor Volker Busch. Wir freuen uns über Kritik, Anregungen und Vorschläge! Per Mail an smarterleben@spiegel.de oder auch per WhatsApp an +49 151 728 29 182. Mehr Infos:Homepage: drvolkerbusch.de Buch: kopf-hoch.online Podcast: Gehirn gehört Smarter leben:Humor: Wie werden wir witziger? Resilienz: Wie wir Krisen besser bewältigen?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Permanente Krisen und Schwarzmalerei machen uns zu schaffen. Der Neurologe Professor Volker Busch geht sogar so weit zu sagen, dass es unseren Geist infiziert. Der Psychiater und Wissenschaftler zeigt im Ratsch mit Bettina Ahne, wie wir unsere mentale Stärke trainieren können.
Max Weissensteiner trägt eine tödlich endende Erbkrankheit in sich: Chorea Huntington. Wie seine Großmutter und seine Mutter. Die Krankheit zerstört nach und nach die Zellen im Gehirn. „Mich kann nichts mehr so leicht umhauen“, sagt Max Weissensteiner. Der 33-Jährige sitzt in seiner 45 Quadratmeter-Wohnung im 17. Wiener Gemeindebezirk. Dort, wo einst die Vorstadt angekommen ist, die Gassen ruhiger werden und die Altbauten nicht ganz so hoch in den Himmel ragen. „Chorea kommt vom griechischen Wort für Tanz“, sagt Max. „Denn ein Teil der Symptome sind starke Bewegungsstörungen, die an tanzähnliche Bewegungen erinnern. Veitstanz ist ein alter Name. Das waren auch Symptome, die man bei meiner Oma gesehen hat.“ Mit der Oma und der Uroma und seiner Mama wächst Max in Ybbsitz, in Niederösterreich, auf. Es ist Anfang der 1990er-Jahre, als sich bei seiner Oma erste Symptome zeigen: Stimmungsschwankungen. Nach und nach kommen Bewegungseinschränkungen dazu. Stricken, Kochen, Essen, das alles geht nicht mehr so wie vorher: „Meine Oma war die erste in der Familie, wo sichtbar wurde, dass da etwas ist“, sagt Max. Anfang 50 ist die Oma damals, Max selbst gerade mal ein Jahr alt. Als Symptome und Ratlosigkeit in der Familie immer stärker werden, bringt ein Neurologe in Amstetten die Gewissheit: „Da ist zum ersten Mal dieser Name im Raum gestanden. Chorea Huntington. Neurodegenerativ. Vererbbar. Und unheilbar", sagt Weissensteiner. „Es ist, als ob man damit in einen neuen Lebensabschnitt tritt. Plötzlich war die Krankheit Teil unserer Familiengeschichte.“ Wie mit diesem Wissen leben? Max' Antwort: Sich immer wieder fragen, was mir wirklich wichtig ist. Jetzt. Eine Sendung von Gerlinde Petric-Wallner.(DaCapo: Mittwoch, 13. März um 21 Uhr) INFOS: Liebe zur Musik:Unter dem Künstlernamen Willibald Schneider hat Max Weissensteiner vor kurzem eine neue Single herausgebracht: "3341". Sie ist seinem Heimatort Ybbsitz gewidmet.Zu hören und sehen HIER.Gemeinschaft:Unterstützung findet Max Weissensteiner auch im Verein Conscious Brothers: Der Verein setzt sich für eine neue Form der Männlichkeit und konstruktive Rollenbilder ein.Chorea Huntington:Österreichische Huntington-Hilfe
Informationen durchfließen unseren Kopf, aber nichts bleibt hängen, schon kurze Zeit später haben wir alles vergessen. Wir fragen uns dann, haben wir das schon besprochen, oder nicht? Was war noch mal das Ergebnis? Wir können uns einfach nichts mehr merken. So oder so ähnlich geht es heute vielen Menschen. Aber warum ist das so? Medialer Dauerkonsum und damit eine ständige Reizüberflutung sind die Ursachen. Im Durchschnitt durchdringt uns heute ein digitaler Datenstrom von mehr als 30 Gigabyte pro Tag, so ist es nicht verwunderlich, dass wir uns oft überfordert, müde und ausgelaugt fühlen. Diese gewaltige Informationsmenge hat Folgen für unser Gehirn. Unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab, wir werden vergesslich, machen Fehler und können oft keinen klaren oder kreativen Gedanken mehr entwickeln. Wie unser Gehirn, auf der Grundlage neuster wissenschaftlicher Studien, Unterstützung bekommen kann, erklärt uns unser heutiger Gast Prof. Dr. Volker Busch. Er ist Neurologe und Psychiater, ist in der Klinik sowie in der Forschung tätig. Außerdem ist er ein gefragter und international ausgezeichneter Speaker. In seinem Buch „Kopf frei“, erfahren wir wie wir Klarheit, Konzentration und Kreativität gewinnen können. Aminosäuren Plus: https://shop.lanserhof.com/products/lanserhof-lab-aminosauren-plus https://www.lanserhof.com Herzlich Willkommen bei „Forever Young“ der Longevity-Podcast vom Lanserhof. Jeden Donnerstag trifft unser Host Nils Behrens unterschiedlichste Expert*innen und stellt Ihnen Fragen rund um das Thema „Living well for longer“. Unsere Themengebiete sind Medizin & Longevity, Sport & Bewegung, Ernährung & Supplements, Beauty & Skincare, Mindfulness & Psychologie. Wir suchen Antworten auf die Fragen „Was macht ein gesundes Leben aus?“ oder „Was kann ich dafür tun, möglichst lange fit zu bleiben?“ und vielleicht lässt sich mit diesem Wissen am Ende ja sogar ein längeres Leben führen. Bei Fragen rund um den Podcast stehen wir Euch gerne unter der E-Mail Adresse: podcast@lanserhof.com zur Verfügung. Hinterlasst uns doch gerne eine Bewertung und Rezension bei Apple Podcasts. Vielen Dank! @lanserhof @lansmedicum Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Irena Beckedorf Schnitt: Blanca Behrens Cover: Michelle Jung Musik: 2wei Music
FM4 unterstützt im Advent Menschen mit ME/CFS: Eine chronische Erkrankung, die bis zu 80-tausend Menschen in Österreich betrifft. Betroffene verlieren massiv an Lebensqualität und haben starke körperliche Einschränkungen. Allerdings ist ME/CFS bisher wenig bekannt und kaum erforscht. Patient:innen werden zum Teil nicht ernst genommen oder falsch behandelt, in Härtefällen verlieren sie ihre soziale Absicherung. Barbara Köppel spricht mit Dr. Michael Stingl, Neurologe und einer der wenigen ME/CFS-Expert:innen in Österreich. Mit ihm klärt sie die Fragen, was ME/CFS überhaupt ist, wie es behandelt werden kann und woran es im Gesundheitssystem fehlt. Nachsatz: Einen nationalen Aktionsplan und ein Referenzzentrum für postvirale Erkrankungen hat Gesundheitsminister Rauch für nächstes Jahr angekündigt. Sendungshinweis: FM4, Morning Show, 04.12.2023, 6 Uhr
Das Podcast-Interview behandelt die Geschichte von Christine, einer 27-jährigen Glioblastom-Patientin, die aus Nord-Thüringen nach Berlin gereist ist. Sie spricht über ihre Krankheitsgeschichte und wie sie die Diagnose erhalten hat. Die Diskussion umfasst auch die Anwesenheit von Professor Glas, der seine Expertise als Neurologe und Neuroonkologe einbringt. Es wird erörtert, wie sich die Erkrankung bei Christine manifestiert hat, die Behandlungsoptionen, die Operation, die Strahlentherapie und Chemotherapie, sowie ihre Erfahrungen mit der Therapie und deren Auswirkungen. Die Beteiligten diskutieren die Herausforderungen, mit denen Patienten konfrontiert sind, sowie den Umgang mit Operation, Therapie und postoperativer Genesung. Die Bedeutung von Unterstützung durch Familie, Freunde und Informationsquellen wird ebenfalls thematisiert, sowie die spezielle Therapie namens "Optune", die Christine zusätzlich zu ihrer Behandlung erhält. Weiterführende Links: www.krebs-podcast.de/
Das Podcast-Interview behandelt die Geschichte von Christine, einer 27-jährigen Glioblastom-Patientin, die aus Nord-Thüringen nach Berlin gereist ist. Sie spricht über ihre Krankheitsgeschichte und wie sie die Diagnose erhalten hat. Die Diskussion umfasst auch die Anwesenheit von Professor Glas, der seine Expertise als Neurologe und Neuroonkologe einbringt. Es wird erörtert, wie sich die Erkrankung bei Christine manifestiert hat, die Behandlungsoptionen, die Operation, die Strahlentherapie und Chemotherapie, sowie ihre Erfahrungen mit der Therapie und deren Auswirkungen. Die Beteiligten diskutieren die Herausforderungen, mit denen Patienten konfrontiert sind, sowie den Umgang mit Operation, Therapie und postoperativer Genesung. Die Bedeutung von Unterstützung durch Familie, Freunde und Informationsquellen wird ebenfalls thematisiert, sowie die spezielle Therapie namens "Optune", die Christine zusätzlich zu ihrer Behandlung erhält. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn man an das Ziel denkt, länger besser zu leben, dann gibt es vermutlich keinen größeren Gegenspieler, als das Thema Demenz. Denn im Gegensatz zu vielen anderen altersbedingten Krankheiten, ist es wie ein Damokles-Schwert das über dem Kopf schwebt, von dem man nie weiß, ob oder wann der Faden reißt. Umso besser, dass es jetzt Möglichkeiten gibt herauszufinden, ob man überhaupt ein Schwert über dem Kopf hängen hat. Prof. Dr. Stefan Lorenzl ist ein renommierter Neurologe und Palliativmediziner, der sich insbesondere auf neurodegenerative Erkrankungen spezialisiert hat. Mit seiner umfassenden Erfahrung in der klinischen Forschung und Behandlung von Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, bringt er eine fundierte Expertise in das Brain Health Center am Lanserhof Tegernsee ein. Als engagierter Forscher ist er stets bestrebt, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die präventive Medizin zu integrieren, um das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen zu minimieren. Durch seine Zusammenarbeit mit dem Lanserhof Tegernsee trägt er maßgeblich dazu bei, innovative Konzepte zur Förderung der Gehirngesundheit zu entwickeln und umzusetzen. https://www.lanserhof.com Herzlich Willkommen bei „Forever Young“ der Longevity-Podcast vom Lanserhof. Jeden Donnerstag trifft unser Host Nils Behrens unterschiedlichste Expert*innen und stellt Ihnen Fragen rund um das Thema „Living well for longer“. Unsere Themengebiete sind Medizin & Longevity, Sport & Bewegung, Ernährung & Supplements, Beauty & Skincare, Mindfulness & Psychologie. Wir suchen Antworten auf die Fragen „Was macht ein gesundes Leben aus?“ oder „Was kann ich dafür tun, möglichst lange fit zu bleiben?“ und vielleicht lässt sich mit diesem Wissen am Ende ja sogar ein längeres Leben führen. Bei Fragen rund um den Podcast stehen wir Euch gerne unter der E-Mail Adresse: podcast@lanserhof.com zur Verfügung. Hinterlasst uns doch gerne eine Bewertung und Rezension bei Apple Podcasts. Vielen Dank! @lanserhof @lansmedicum Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Irena Beckedorf Schnitt: Blanca Behrens Cover: Michelle Jung Musik: 2wei Music LANSERHOF LAB AMINOSÄUREN PLUS: https://shop.lanserhof.com/products/lanserhof-lab-aminosauren-plus
MS wird oft "Krankheit mit 1000 Gesichtern" genannt, berüchtigt sind die "Schübe". Am MS-Tag klären ein Top Neurologe und eine Betroffene auf, die sich bei Amsel e.V. engagiert.
Serdar hat sich heute einen speziellen Gast eingeladen: Prof. Alexander Münchau ist Hirnforscher und Neurologe am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck. Er ist Experte auf dem Gebiet des Tourette-Syndroms. Mit Alexander Münchau spricht Serdar über Schimpfworte, Tics und Zwänge in unseren Köpfen. Und ein Laubbläser wird auch noch eine Rolle spielen.
Happy, holy & confident. Dein Podcast fürs Herz und den Verstand
Spiritualität und auch Meditation sind kein Woowoo oder etwas Abgedrehtes. Trotzdem wird es manchmal als “Eso-Kram” oder Humbug abgetan oder es wird behauptet, Meditation sei nur eine spirituelle Praxis ohne wissenschaftlich nachweisliche Effekte. Genau darüber spreche ich heute mit Dr. Steven Laureys. Er ist ein international anerkannter belgischer Neurologe und Neurowissenschaftler, Autor und Keynote Speaker. Steven leitet die Coma Science Group an der Universität Lüttich und ist spezialisiert auf die Funktion des Gehirns bei Patienten mit schweren Bewusstseinsstörungen. Er untersucht außerdem die Auswirkungen von Meditation auf das Gehirn und das menschliche Bewusstsein. Wir sprechen darüber, wie wir Meditation aus der wissenschaftlichen Perspektive betrachten können, wieso Meditation Auswirkungen auf unser Gehirn und damit auf unser Wohlbefinden hat und einiges spannendes mehr. Im Gespräch mit Dr. Steven Laureys erfährst du… ✨ wie wir Meditation aus der wissenschaftlichen Perspektive betrachten können, ✨ wieso Meditation deine mentale und körperliche Gesundheit stärkt, ✨ wie du die Fähigkeit deines Gehirns sich zu verändern für dich nutzen kannst, ✨ welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es zu Nahtoderfahrungen gibt und ✨ wie das Auflösen von Glaubenssätzen tatsächlich im Gehirn abläuft. Ich hoffe sehr, dass dich dieses Interview empowert, Meditation wirklich regelmäßig in deinen Alltag zu integrieren. Welche Erfahrung hast du schon mit Meditation gemacht? Meditierst du regelmäßig? Ich freue mich auf deine Erkenntnisse und Gedanken zur Folge. Kommentiere super gerne auf Instagram @lauramalinaseiler oder auf dem Blog. Wenn du kommentierst, nimmst du automatisch an unserem Gewinnspiel teil und hast somit die Möglichkeit ein happy, holy & confident® Notizbuch und ein T-Shirt oder Top von Rock on & Namasté aus der happy, holy & confident Kollektion zu gewinnen. Ist das nicht cool? Langsam wird es spannend und in ein paar Wochen öffnen endlich die Tore zu meinem neuen Onlinekurs Heart Wide Open! I'm soooo excited!!! Der Kurs wird alles shiften, was du bisher über die Liebe und Partnerschaft geglaubt hast und dich darin unterstützen, dir die glückliche und erfüllte Beziehung zu erschaffen, von der du schon immer geträumt hast. Bist du bereit, dich der vollkommenen und wahrhaftigen Liebe hinzugeben? Dann trage dich in der Warteliste ein und erhalte wichtige News zum Kurs und zum Start der Anmeldung für Heart Wide Open: https://bit.ly/3NIswSO. Links zu Dr. Steven Laureys: Buch “Warum Meditation heilt”: https://amzn.to/3bToXvH Website: https://www.drstevenlaureys.org/ Und wenn du, wie im Interview erwähnt, selbst Nahtoderfahrungen gemacht hast und diese teilen möchtest, dann schreib eine E-Mail an nde@uliege.be Rock on & Namasté Deine Laura