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Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte Die Poliomyelitis gilt vielen als Krankheit aus dem vergangenen Jahrhundert. Doch die Kinderlähmung, wie diese Erkrankung landläufig auch genannt wird, ist noch lange nicht verschwunden und ausgerottet. Das betrifft auch Deutschland. Seit Ende 2024 werden immer wieder impfstoffabgeleitete Polioviren (cVDPV2) in Abwässern verschiedener europäischer und auch deutscher Städte gefunden. Und im Oktober 2025 wurde in einer Hamburger Abwasserprobe erstmals seit über 30 Jahren wieder Polio-Wildvirus Typ 1 in Deutschland nachgewiesen. In dieser Folge spricht Tobias Stolzenberg mit der Epidemiologin Dr. Carolina J. Klett-Tammen, der stellvertretenden Leiterin der Klinischen Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, über die aktuelle Polio-Lage, den Impfschutz in Deutschland und was Hausärztinnen und Hausärzte wissen und tun sollten. Themen dieser Folge: • Warum ist Polio noch immer ein Thema in der Hausarztpraxis? • Was bedeuten die Funde von Polioviren im deutschen Abwasser? • Poliovirustypen, Impfstoffe, Impfstoffviren: Was ist was? • So ist der Krankheitsverlauf bei Poliomyelitis: Lähmungen sind nicht unbedingt krankheitstypisch – gerade darum ist das Virus so gefährlich. • Impflücken in Deutschland: Was zeigt die HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland? • Das cVDPV2-Paradoxon: Wenn der Impfstoff selbst zum Problem wird. • Polio in Gaza: Was zeigt uns der Ausbruch über die Fragilität der globalen Eradikation? • Was sollten Hausärztinnen und Hausärzte konkret tun? Gast dieser Folge: Dr. Carolina J. Klett-Tammen, Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Klett-Tammen ist Sprecherin des Fachbereichs Global Health in der Deutschen Gesellschaft für Public Health. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Weiterführende Links: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) https://www.helmholtz-hzi.de Deutsche Gesellschaft für Public Health https://www.dgph.info/ HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland Self-reported poliomyelitis vaccination and documentation in adults indicates high uptake: a digital German epidemic panel https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-025-24865-9 RKI-Ratgeber Poliomyelitis (laufend aktualisiert) https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_Poliomyelitis.html RKI: Schutzimpfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/Poliomyelitis-Kinderlaehmung/polio-node.html RKI: Nationale Enterovirussurveillance https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Eliminationsprogramme/Kommission-Polioeradikation/Nationale-Enterovirus-Surveillance/nationale-enterovirus-surveillance-node.html MuSPAD – bundesweite Antikörperstudie zu SARS-CoV-2-Infektionen des HZI https://muspad.de WHO Poliovirus IHR Emergency Committee https://www.who.int/groups/poliovirus-ihr-emergency-committee https://bit.ly/4hoYfbK
CED-Therapie out of the box: Kann die Appendektomie tatsächlich als Immunmodulator den Krankheitsverlauf beeinflussen? Und macht die mediterrane Ernährung vielleicht mehr aus, als wir lange angenommen haben? Oder liegt das eigentliche Potenzial gerade bei therapieresistenten Verläufen doch eher in der klugen Kombination moderner advanced therapies? Wir stellen heute Highlight-Studien vor, die echte neue Ansätze zeigen, und diskutieren, was in der Praxis bereits angekommen ist – und wo noch mehr Fragen als Antworten bestehen. Shownotes Bernardi et al. Combining Advanced Targeted Therapy in Inflammatory Bowel Disease: Current Practice and Future Directions. J Clin Med 2025;14(2):590 Visser E et al. Appendicectomy versus switching to a JAK inhibitor in inducing remission in patients with active ulcerative colitis after biologic therapy failure (COSTA): 1-year results of a multicentre, prospective, cohort study. Lancet Gastroenterol Hepatol. 2026 11(3):190-203. Aouroud M et al. Impact of Mediterranean Diet on Disease Activity, Biochemical Markers, and Patient-Centered Outcomes in Patients with Inflammatory Bowel Disease: A Two-Year Prospective Single-Center Study ECCO, oral presentation Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Fehlender Respekt, fachliches Kauderwelsch oder mangelnde Empathie sind nicht nur ärgerlich, sie sind auch eine vergebene Chance für eine erfolgreichere Behandlung. «Puls» zeigt, wo es bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hakt und was beide Seiten besser machen können. Wie Kommunikation die Heilung fördert – oder auch nicht Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat. Medizinstudium in Basel – Rollenspiele inklusive Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen. «Café Med» – Fachpersonen beraten medizinische Laien Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig. «Das bilden Sie sich nur ein!» – Aus dem Alltag zweier Patientinnen Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen. «Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch» Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen – und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Drei Studien aus 2025 und 2026 zeigen: Eine Impfung gegen Gürtelrose könnte das Risiko für Demenz senken und sogar den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. In dieser Folge erklärt der Neurologe und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie Prof. Peter Berlit, warum Viren wie das Varizella-Zoster-Virus das Gehirn belasten können, wie groß der präventive Effekt der Impfung tatsächlich ist und wer sich impfen lassen sollte. Im zweiten Teil hören wir, wie es Brieftauben gelingt, ihren Weg zurück nach Hause zu finden. Hier geht es zu zwei Studien zur Orientierung der Tauben: "Having the nerve to home: trigeminal magnetoreceptor versus olfactory mediation of homing in pigeons": https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16857872/ "Olfactory navigation versus olfactory activation: a controversy revisited": https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29961122/ Infos zur Gürtelrose-Impfung gibt es hier: https://www.infektionsschutz.de/impfen/fuer-erwachsene/guertelrose-herpes-zoster/ "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Produktion: Sermet Agartan Redaktion: Sophia Häglsperger Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Wie beeinflusst Epigenetik den Verlauf der Multiplen Sklerose – und welche Rolle spielt dabei die DNA-Methylierung? In diesem spannenden Interview spreche ich mit Dr. Majid Pahlevan Kakhki über neue Erkenntnisse aus der Forschung und mögliche zukünftige Therapieansätze.
Das West-Nil-Virus ist seit 2018 auch in Deutschland nachgewiesen. Seitdem breitet es sich aus. Damit gehört es zur gesundheitlichen Vorsorge unserer Pferde, sich mit dem Virus und der von ihm verursachten Krankheit zu beschäftigen. So drückt es Dr. Franziska Aumer, Tierärztin und Expertin des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim, in dieser Podcastfolge aus. Im Gespräch mit Sonja Kriegel klärt sie auf, was Pferdebesitzer wissen müssen: Wie verbreitet sich das Virus, welche Gebiete sind Risikogebiete, wie sieht ein typischer Krankheitsverlauf aus und wie riskant ist das Virus wirklich für unsere Pferde? Damit schafft sie die Grundlage für die Entscheidung, ob eine Impfung für das eigene Pferd sinnvoll ist. Informationen zur aktuellen Verbreitung des West-Nil-Virus erhältst du beim Friedrich-Loeffler-Institut: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/west-nil-virus/
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Diese Podcastfolge entstand mit freundlicher Unterstützung der Novartis Pharma GmbH. In Teil 1 ging es darum, welche Biomarker heute helfen, den Verlauf der Multiplen Sklerose besser zu verstehen. In dieser zweiten Folge schauen wir gemeinsam darauf, was sich aus diesen Messwerten ableiten lässt: Wann besteht Handlungsbedarf? Wie gehen Ärzt:innen mit widersprüchlichen Befunden um? Und wie können Patient:innen ihre Rolle im Krankheitsverlauf aktiv wahrnehmen? In dieser Folge von MS im Blick spreche ich erneut mit Prof. Dr. Katja Akgün, Neurologin und MS-Expertin, über die praktische Einordnung von Biomarkern und darüber, wie moderne Verlaufskontrolle im Alltag aussehen kann – medizinisch fundiert und patient:innenorientiert. Im Gespräch geht es unter anderem um: NEDA und PIRA: Warum NEDA (keine entzündliche Krankheitsaktivität) heute oft erreicht wird, die schleichende Verschlechterung ohne Schübe (PIRA) aber weiterhin eine große Herausforderung bleibt. Umgang mit auffälligen Werten: Warum es nicht nötig ist, dass alle Marker gleichzeitig auffällig sind – und weshalb schon ein einzelner abweichender Parameter ein Signal sein kann, genauer hinzuschauen. Praxis-Tipps zur Verlaufskontrolle: Wie häufig MRT, Blutmarker wie Neurofilamente, kognitive Tests und digitale Daten sinnvoll erhoben werden können – und warum Kontinuität wichtiger ist als starre Regeln. Patient:innen-Empowerment: Wann neue oder verstärkte Symptome rasches Handeln erfordern, warum bekannte Beschwerden oft beobachtet werden können und weshalb Patient:innen ein Recht auf ihre Befunde haben. Dokumentation & Symptomtracking: Wie strukturierte Selbstdokumentation Ärzt:innen hilft, Veränderungen besser einzuordnen – und warum Übersicht wichtiger ist als ein unstrukturiertes Tagebuch. Die Rolle von MS-Nurses: Wie MS-Nurses die Versorgung ergänzen können und warum das Zusammenspiel aus Ärzt:in, MS-Nurse und Patient:in so wertvoll ist. Blick in die Zukunft: Welche Rolle digitale Gesundheitsanwendungen, neue funktionelle Marker (z. B. Sprache oder Gang) und ein zentrales MS-Dashboard künftig spielen könnten.
Die Niere arbeitet leise – wir beachten sie oft zu spät. Laut MedUni Graz zählen chronische Nierenerkrankungen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Über zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Prof. Kathrin Eller und Prof. Alexander Kirsch betonen, dass Früherkennung entscheidend ist. Besonders bei Diabetes oder Bluthochdruck ist die Albumin-Kreatinin-Ratio im Harn wichtig – ein Urintest, der Eiweißverluste misst. Neue Medikamente können den Krankheitsverlauf bremsen und eine Dialyse hinauszögern. Der Aktionstag World Kidney Day erinnert daran, Nierenwerte regelmäßig zu prüfen. Aufklären, gezielt testen, früh behandeln – das rettet Lebenszeit und entlastet das Gesundheitssystem. Der Podcast von Springer Medizin bietet dazu verständliche Einblicke.
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
DIese Folge auf YouTube anschauen und den Kanal abonnierenZusammenfassungIn diesem inspirierenden Interview spricht Apothekerin Ilke Wolf, die selbst seit 23 Jahren mit Multiple Sklerose lebt, über ihren persönlichen Weg mit dieser Autoimmunerkrankung und wie gezielte Lebensstiländerungen den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Seit fast 25 Jahren ist sie symptomfrei – aktuell sogar ohne Medikamente, was bei MS eine echte Seltenheit darstellt. Ihre Geschichte gibt Hoffnung und zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben mit MS möglich ist.Ilke erklärt das Fass-Modell: Der Körper kompensiert viel, aber bei zu viel Stress, schlechter Ernährung und Schlafmangel läuft das Fass über. Mit selbst gekochter Ernährung, ausreichend Wasser und regelmäßigem Schlaf kann man Entzündungen kontrollieren. Ihre ketogene Ernährung heilte lebenslange Darmprobleme quasi über Nacht, und durch niedrige Blutzuckerspiegel erlebte sie fast schmerzfreie Geburten.Ein zentraler Punkt ist, wieder Vertrauen in die eigene Körperwahrnehmung zu entwickeln. Viele wurden dazu erzogen, Körpersignale zu ignorieren, müssen aber lernen, ihrer intuition zu folgen. Ilke arbeitet mit dem Schubfrei-Club und betont, dass es keine Blaupause gibt – jeder Mensch mit MS braucht individuelle Strategien.Unterstützt durch FORYOUEHEALTHDiese Folge wird ermöglicht durch unseren großartigen Sponsor foryouehealth. Du möchtest deine Gesundheit in die eigene Hand nehmen? Mit den Selbsttests von foryouehealth für zu Hause kannst du wichtige Werte wie Aminosäuren, Mineralien, Vitamine, Fettsäuren, Hormone und Darmbakterien bequem messen. Erkenne deine inneren Werte und optimiere sie gezielt für ein langes, gesundes und glückliches Leben! Bluttest und Darmtest einfach zuhause machen? Das geht! Deine Ergebnisse kannst du dann ganz einfach online abrufen. Hier geht's zu den Tests: https://juliatulipan.at/for-you *SICHERE DIR 20% RABATT! Nutze den Gutscheincode: JULIA20 beim Bestellvorgang! https://juliatulipan.at/for-you *Was du lernst
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
In dieser Episode dreht sich alles um die Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) – eine seltene, aber oft schwer verlaufende Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Im Interview spricht Luis Alfonso Zarco Montero, Neurologe und Neuroimmunologe aus Kolumbien, über aktuelle Therapie-Fortschritte, die Bedeutung einer frühen Diagnose und darüber, warum NMOSD klar von Multipler Sklerose unterschieden werden muss. Wir sprechen über typische Symptome, den Krankheitsverlauf, moderne monoklonale Antikörpertherapien, Herausforderungen beim Zugang zu Behandlungen und einen Ausblick auf personalisierte Therapien der Zukunft.
Plötzlich nichts oder nicht mehr richtig riechen: Welche Konsequenzen das für unsere Gesundheit, unser Verhalten und unsere Emotionen hat, wird einem erst in dieser Situation so richtig bewusst. «Puls» besucht Betroffene und gibt Einblicke in die unterschätzte Welt der Düfte. Wie riecht Bern? Zu Besuch in der Erlebniswelt der Gerüche Welche Wirkung Gerüche auf unser Erleben haben können, erfährt «Puls»-Host Daniela Lager bei einer ganz besonderen Stadtführung durch Bern: Die Sehenswürdigkeiten der Bundeshauptstadt sind dort nicht nur zu sehen, sondern auch zu riechen. Eine HNO-Ärztin ist mit unterwegs und ordnet die Bedeutung des Geruchssinns ein. Parosmie – Riechen, aber falsch Sonia, 39, verlor durch Covid ihren Geruchssinn und entwickelte in der Folge eine Verzerrung des Geruchssinns, eine Parosmie: Seife statt Melone, Benzin statt Mandarine – ihr Duft-Alltag ist geprägt von Ekel und Isolation. Seit vier Jahren meidet sie Restaurants und soziale Anlässe. Alle Therapieversuche sind bislang gescheitert, doch die Hoffnung lebt weiter. Ansomie – Leben ohne Geruch Florian, 47, lebt seit 18 Jahren mit Anosmie, dem kompletten Verlust des Geruchssinns. Welch einschneidende Konsequenzen das für Alltag und Psyche hat, konnte er kaum jemandem begreiflich machen. Die Corona-Pandemie hat daran einiges geändert: Viele Menschen wissen nun, was nur schon ein vorübergehender Geruchsverlust bedeutet. Duft-Gedächtnis – Mehr Wohlbefinden für Alzheimer-Betroffene Düfte wie Kaffee oder Schokolade lösen bei Alzheimer-Betroffenen Emotionen und Erinnerungen aus – selbst in fortgeschrittenen Stadien. Im Pflegeheim Charmey FR wird der Geruchssinn gezielt zur Aktivierung des autobiografischen Gedächtnisses eingesetzt. Die olfaktorische Stimulation beruhigt, stärkt das Wohlbefinden und kann den Krankheitsverlauf verlangsamen. «Puls»-Chat zum Thema Geruchsstörungen Riecht plötzlich alles seltsam? Machen Sie sich Sorgen, dass der Geruchssinn nicht mehr zurückkommen könnte? Möchten Sie wissen, ab wie vielen Tagen ein Geruchsverlust bedenklich ist? Oder wie sich der Geruchssinn im Alltag trainieren lässt? Fachpersonen beantworten am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Ihre Fragen – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Multiple Sklerose, kurz MS, ist immer noch ein Begriff, der bei Betroffenen große Angst auslöst. Weil MS lange nur schlecht behandelbar war und viele Patienten im Laufe ihrer Erkrankung Behinderungen erlitten. Das muss heute nicht mehr sein. Wir verstehen den Krankheitsverlauf mittlerweile wesentlich besser und haben viele, hochwirksame Medikamente zur Behandlung zur Verfügung. Was bei deren Einsatz zu beachten ist, welche Arzneimittel noch zusätzlich eingesetzt werden und was Betroffene für sich selber tun können, all das erfahrt Ihr in dieser Folge unseres Podcasts.Mehr Infos findest Du auf unserer Website oder auf Social Mediahttps://www.westfalenapotheke.de/instagram.com/westfalen.apothekehttps://www.youtube.com/@westfalen_apothekeHast du eine Frage?Schreib uns gerne eine Email oder ruf uns an!welper@westfalenapotheke.de02324/ 67888
Die Multiple Sklerose, kurz auch MS genannt, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Zum zentralen Nervensystem gehören das Gehirn und Rückenmark. Bei MS zerstören Entzündungszellen, sogenannte T- und B Lymphozyten in Gehirn und Rückenmark die Umhüllung der Nervenfasern, das sogenannte Myelin, und auch die Nervenzellen und deren Fortsätze. Da sich der Angriff gegen körpereigenes Gewebe richtet, zählt die Multiple Sklerose zu den Autoimmunerkrankungen. Als Betroffene beziehungsweise Betroffener können Sie jedoch den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen, indem Sie die Erkrankung frühzeitig und konsequent behandeln lassen und selbst bestimmte Maßnahmen einhalten. Doch wie lebt man damit?
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Jonathan Pansieri, Neurowissenschaftler an der University of Oxford, über die spannende Verbindung zwischen Gefäßstörungen und Multipler Sklerose (MS). Wir klären, warum eine gestörte Blut-Hirn-Schranke (BBB) ein Treiber von Entzündungen ist, welche Rolle Mikroglia (Abwehrzellen im Gehirn) spielen und wie genetische Faktoren den Krankheitsverlauf beeinflussen können. Den Beitrag findest Du zum Nachlesen auf meinem Blog: https://ms-perspektive.de/323-jonathan-pansieri
Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland dement. Bis vor kurzem galt diese Krankheit des Gehirns als unheilbar. Doch nun gibt es neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung. Können soziale Aktivitäten, Bewegung und ein neues Medikament den Krankheitsverlauf verzögern? Ein Podcast von Daniela Remus. Autorin/Sprecherin: Daniela Remus Redaktion: Hellmuth Nordwig Unsere GesprächspartnerInnen: Dr. Ralph Buchert, Physiker, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Dr. Holger Jahn, Psychiater, Ameos Kliniken Heiligenhafen Prof. Frank Jessen, Psychiater, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Uniklinik Köln Dr. Felix Oberhauser, Neurologe, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Prof. Robert Perneczky, Psychiater, Ludwig-Maximilians-Universität, München Dr. Linda Thienpont, Medizinerin, Alzheimer Forschung Initiative, Düsseldorf Zum Weiterstöbern und Quellen: Zur Forschung von Prof. Jessen/Uniklinik Köln: https://psychiatrie-psychotherapie.uk-koeln.de/klinik/direktor-team/ https://www.dasgehirn.info/krankheiten/morbus-alzheimer/schleichend-zum-vergessen Prof. Perneczky LMU, München: https://www.synergy-munich.de/members/associate-investigators/perneczky/index.html Mulitsensorische Wand/Studie von Prof. Perneczky: https://www.johanniter.de/juh/lv-bayern/rv-muenchen/standorte-einrichtungen-im-regionalverband-muenchen/fachstelle-fuer-pflegende-angehoerige-in-muenchen/demsense/ Nutzen der Mittelmeerdiät: https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/alzheimer-studie-des-dzne-mediterrane-ernaehrung-kann-vor-gedaechtnisverlust-und-demenz-schuetzen/#:~:text=Bonn%2C%205.,möglicherweise%20vor%20diesen%20Krankheitsauslösern%20schützen Gedächtnisambulanz am UKE, Hamburg: https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/behandlungsangebot/ambulante-angebote/index.html Forschung von Dr. Oberhauser: Specific serum and CSF microRNA profiles distinguish sporadic behavioural variant of frontotemporal dementia compared with Alzheimer patients and cognitively healthy controls. Alzheimer Forschung Initiative, Dr. Thienpont: https://www.alzheimer-forschung.de Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Über 1,8 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Demenz, davon etwa zwei Drittel mit Alzheimer. Seit Anfang September gibt es mit dem Medikament Lecanemab eine neue Therapie, die den Krankheitsverlauf im Frühstadium verlangsamen kann. Wie läuft sie ab, was sind die Vorteile? Und welche Nebenwirkungen gibt es? Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Jonas Hosp, Universitätsklinikum Freiburg.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
In dieser Episode geht es um eine bahnbrechende Studie, die 2025 in Nature Medicine erschienen ist. Ein internationales Forschungsteam hat mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) über 8.000 Patient:innendaten, 118.000 klinische Untersuchungen und 35.000 MRT-Scans ausgewertet – die bislang größte Analyse dieser Art. Das Ergebnis: Anstelle der klassischen Unterteilung in RRMS, SPMS und PPMS zeigt die KI, dass MS besser durch vier Meta-Zustände beschrieben werden kann. Diese neue Sichtweise rückt MS von einem starren Klassifikationssystem hin zu einem dynamischen Spektrum. Ich bespreche: Die traditionelle Einteilung von MS Was die KI-gestützte Studie herausgefunden hat Die vier neuen Meta-Zustände von MS Warum das für Patient:innen wichtig ist Welche Chancen sich daraus für Behandlung & Forschung ergeben Hier geht es zum Artikel auf meinem Blog: https://ms-perspektive.de/321-ki-neuklassifizierung Weiterführende Links für mehr Infos Prof. Gavin Giovannoni hat in Episode 309 das Konzept der schwelenden MS erklärt. Dabei geht es um versteckte Krankheitsaktivität, die sich nicht nur in Schüben zeigt. Prof. Tjalf Ziemssen hat in Episode 267 über zukünftige Behandlungsstrategien und Präzisionsmedizin gesprochen. Fazit Diese neue Einteilung von MS ist noch nicht in der täglichen Klinikpraxis angekommen. Aber sie bietet einen vielversprechenden neuen Rahmen für: besseres Patientenmanagement, individuellere Behandlung und einfachere Entwicklung von Medikamenten. MS ist komplex – aber mit modernen Tools wie KI kommen Forscher:innen und Ärzt:innen dem Verständnis der wahren Natur der Krankheit immer näher. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
In der morgigen Podcastfolge widmen wir uns dem spannenden Thema neurodegenerativer Erkrankungen – mit besonderem Fokus auf Alzheimer und Parkinson. Nina Ruge spricht mit Prof. Andrea Pfeifer, Gründerin und CEO von AC Immune, über bahnbrechende Entwicklungen in der Immuntherapie. Jahrzehntelang galt die Alzheimer-Forschung als ein Milliardengrab – nun machen vielversprechende Wirkstoffe Hoffnung, den Krankheitsverlauf frühzeitig zu stoppen oder gar zu verhindern. Wir erfahren, wie fehlgefaltete Proteine gezielt bekämpft werden, warum Frauen besonders betroffen sind und wie die Forschung an den Wendepunkt gelangte. Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-192
Anlässlich des Welt-MS-Tages am 30. Mai gewährt Prof. Dr. Michael Khalil, Neurologe an der MedUni Graz, Einblicke in die neuesten Entwicklungen bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). In Österreich leben etwa 13.500 Menschen mit dieser chronisch-entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems – und die Zahl steigt stetig. Ein zentrales Thema ist der therapeutische Paradigmenwechsel: Neue Studien plädieren für den frühzeitigen Einsatz hocheffektiver Therapien, um die Krankheitsaktivität bereits in der Anfangsphase effektiv zu unterdrücken. Diese Strategie – „hit hard and early“ genannt – zeigt langfristig positive Effekte, wirft jedoch auch Fragen zu Nebenwirkungen und dem Langzeitmanagement auf. Parallel dazu gewinnen Biomarker und verbesserte Messparameter an Bedeutung, um Krankheitsverläufe individueller zu prognostizieren und Therapien maßzuschneidern. Das Ziel ist es, die Präzisionsmedizin auch im MS-Bereich zu etablieren. Neben medikamentösen Ansätzen rückt der Lebensstil stärker in den Fokus. Studien aus Schweden zeigen, dass regelmäßiger Fischkonsum mit einem milderen Krankheitsverlauf einhergehen kann. Auch Bewegung, Nichtrauchen und eine gesunde Ernährung haben einen positiven Einfluss auf den Verlauf der MS. Neue Hoffnung weckt auch ein Forschungsergebnis aus Graz: Im Tiermodell konnte gezeigt werden, dass Vitamin D antioxidative Effekte in der Spätphase der MS hat – ein vielversprechender Ansatz, der weitere Studien erfordert. Nicht zuletzt ermöglichen neue Technologien wie Künstliche Intelligenz eine präzisere Auswertung der wachsenden Datenmengen im MS-Management. Khalil betont: Die Versorgung von MS-Patienten ist im Wandel.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
MS-Patientin Corinna berichtet 2021 und 2025 über ihre Therapie, ihren Verlauf, ihren Job, das Bogenschießen und ihre Liebe zu Pferden. Auf meinem Blog findest Du die Kurzform vom Erfahrungsbericht von Corinna zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/podcast-079-interview-mit-ms-patientin-corinna-peppercrumb MS-Patientin Corinna alias @peppercrumb ist zurück im Podcast – vier Jahre nach unserem ersten Gespräch im Frühjahr 2021 (Folge #79). In diesem Update aus Mai 2025 berichtet sie offen und eindrucksvoll von ihrem Weg mit MS: von der Erstdiagnose und mehreren Therapiewechseln. Aktuell ist sie sehr zufrieden mit ihrer Immuntherapie, die ihr neue Lebensqualität schenkt. Corinna spricht über einen unerwarteten Schub, ihre Strategie, mit Rückschlägen umzugehen, sowie ihre ganz persönliche Erfolgsformel: Bewegung, Ernährung, Eigenverantwortung und mentale Stärke. Sie erzählt, wie Zumba, Krafttraining und Bogenschießen nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Psyche stärken – selbst nach einem Knochenbruch oder an schweren Tagen. Beruflich ist sie nicht nur wieder in Vollzeit zurück, sondern wurde auch zur Präsidentin des internationalen Bogensportverbands gewählt – als erste Frau überhaupt. Ein inspirierendes Zeichen dafür, dass Leben mit MS aktiv, kraftvoll und selbstbestimmt möglich ist.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Stress beeinflusst MS. Sigrid Arnade und Christoph Heesen zeigen Wege zu mehr Resilienz und wo die Forschung aktuell steht. Hier findest Du die Kurzform vom Interview zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/302-stress Stress kann bei Multipler Sklerose nicht nur das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch den Krankheitsverlauf beeinflussen. In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen über die Zusammenhänge zwischen Stress und MS, die Bedeutung von Resilienz und die Herausforderungen bei der wissenschaftlichen Erforschung dieses Themas. Erfahre, warum die psychische Gesundheit ebenso wichtig ist wie die körperliche, welche Strategien Betroffenen helfen können und welche neuen Perspektiven die Forschung eröffnet. Inhaltsverzeichnis Vorstellung – Wer sind Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen? Bedeutung von Stress bei MS Forschungsergebnisse zur Verbindung von Stress und MS Praktische Bedeutung für Betroffene Umgang mit Stress Ausblick auf Forschung und Versorgung Verabschiedung Vorstellung – Wer sind Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen? Prof. Dr. Sigrid Arnade: Ich bin gelernte Tierärztin, habe nach meiner MS-Diagnose meinen Beruf gewechselt und viele Jahre als Journalistin sowie Geschäftsführerin einer Selbstvertretungsorganisation für Menschen mit Behinderungen gearbeitet. Besonders am Herzen lag mir stets die psychosomatische Sicht auf MS. Deshalb habe ich gemeinsam mit einer Freundin die Stiftung „Lebensnerv“ gegründet, um psychosomatische MS-Forschung zu fördern. Heute bin ich Honorarprofessorin an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Prof. Dr. Christoph Heesen: Ich bin Neurologe und leite die MS-Tagesklinik und Ambulanz in Hamburg, die ich vor über 30 Jahren mit aufgebaut habe. Mein besonderes Interesse gilt dem Empowerment von Patient:innen: Sie sollen informierte Entscheidungen treffen und selbstbestimmt mit ihrer Erkrankung umgehen können. Dabei setze ich auf evidenzbasierte Patienteninformation. Was möchtet ihr unseren Zuhörer:innen zum Schluss noch mit auf den Weg geben? Prof. Dr. Christoph Heesen: Ich wünsche allen einen schönen, nicht zu heißen Sommer – und viel Gelassenheit im Umgang mit Herausforderungen. Prof. Dr. Sigrid Arnade: Und ich möchte dazu ermutigen: Konzentriert euch auf die Dinge, die euch guttun. Selbst kleine Schritte in diese Richtung können viel bewirken. Weitere Informationen Weitere Informationen zu Prof. Dr. Sigrid Arnade und ihrer Arbeit im Bereich der psychosomatischen MS-Forschung findest du auf der Webseite der Stiftung Lebensnerv. Wer mehr über die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Christoph Heesen erfahren möchte, kann sich auf der Webseite des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS) informieren. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
Am Beispiel Parkinson zeigt sich, dass Ernährung nicht nur präventiv förderlich ist, sondern auch die Wirkung von Medikamenten und den Krankheitsverlauf beeinflusst. Prof. Dr. Andrés Ceballos-Baumann, München, fasst die aktuelle Studienlage zusammen, nennt die bestehenden Probleme und veranschaulicht seine Vorgehensweise.
„Ich habe drei Jahre gelitten, zugenommen, war antriebslos, ständig müde und kein Arzt konnte mir sagen, was mir fehlt!“ – Vanessa Blumhagen ist erfolgreiche TV-Moderatorin und inzwischen auch eine der bekanntesten Expertinnen für Hashimoto: Ihren persönlichen Leidensweg teilt sie in ihren erfolgreichen Büchern mit den vielen Betroffenen in Deutschland: Millionen Menschen leiden unter dieser chronischen Autoimmunerkrankung, bei der die Schilddrüse vom eigenen Immunsystem angegriffen wird. In dieser Episode BUNTE VIP GLOSS spricht Podcast-Host Jennifer Knäble mit Vanessa Blumhagen darüber, wie sie es geschafft hat, wieder symptomfrei zu leben: Welche Symptome deuten auf Hashimoto hin? Gibt es mittlerweile zuverlässige Testmethoden? Und wie schafft man es, trotz der Erkrankung wieder voller Energie durchs Leben zu gehen? Vanessa teilt ihre persönlichen Tipps für ein beschwerdefreies Leben: Welche Supplements sind sinnvoll? Wie beeinflusst Stress den Krankheitsverlauf? Warum sollte man beim Leitungswasser genau hinsehen? Und was haben Kosmetikprodukte mit Hashimoto zu tun? Vanessa Blumhagen zu Gast bei BUNTE VIP GLOSS -- Hier findet ihr alle Informationen zu unseren Podcast Partnern: https://www.wonderlink.de/@buntevipgloss-partner -- Coverfoto (c): Michael de Boer -- Ein BUNTE Original Podcast.
SR 119-182 P Pio Bd 3 Maria Gargani 19190309 Krankheitsverlauf von P Pio Goettliches Wirken CB...
Die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung (cGvHD) ist eine immunologische Reaktion, die häufig als Komplikation nach einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (alloHSCT) auftreten kann.1, 2, 3 Dabei erkennen die im Transplantat befindlichen reifen Immunzellen (Graft) den Empfänger (Host) als fremd und greifen verschiedene Gewebe und Organe an.2 Die Folge: Inflammation und Fibrose, die zu irreversiblen Organschäden führen können.4, 5 In dieser Folge von O-Ton Onkologie extra gibt PD Dr. Daniel Teschner, Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am Universitätsklinikum in Würzburg und Schwerpunktleiter des Zentrums für allogene Stammzelltherapien, Einblicke in die Pathogenese, Symptome und Therapie der cGvHD und erläutert, welche Rolle eine frühzeitige Diagnose auf den Krankheitsverlauf und insbesondere mit Blick auf mögliche Organschäden haben kann. Sein Appell an die Ärzteschaft: „Die Behandlung und das Management von Menschen mit cGvHD ist ein Marathon und gehört in die erfahrenen Hände der Transplantationsmedizin“. Jetzt in die Episode reinhören und mehr erfahren! Dieser Podcast ist mit freundlicher Unterstützung von Sanofi entstanden. MAT-DE-2500278-2.0-02/2025 Weiterführende Informationen: Die weltweite Initiative der GvHD Alliance [https://www.gvhdalliance.org/] 1 Horwitz M, Sullivan K. Blood Reviews 2006; 20(1): 15–27. 2 Onkopedia Leitlinie „Graft-versus-Host-Erkrankung, chronisch“, Stand Januar 2023. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/graft-versus-host-erkrankung-chronisch/@@guideline/html/index.html 3 Lee SJ, Vogelsang G, Flowers ME. Biol Blood Marrow Transplant 2003; 9: 215–233. 4 Zeiser R et al. N Engl J Med 2017; 377(26): 2565–2579. 5 Kitko CL et al. Biol Blood Marrow Transplant 2012; 18: S46–S52. Shownotes SoundCloud • https://www.gvhdalliance.org/ • https://www.ukw.de/medizinische-klinik-ii/zentrum-fuer-allogene-stammzelltherapien/team/zentrum-fuer-allogene-stammzellentherapien-detail/name/teschner-daniel/ • https://www.medical-tribune.de/news/podcasts-der-medical-tribune-im-ueberblick/o-ton-onkologie
In dieser Folge unseres GRAT RAUS Podcasts sprechen wir mit Jacqueline Fritz, die nach der Amputation ihres rechten Beins oberhalb des Knies ein höchst inspirierendes Leben führt. Sie ist Bergsteigerin, Kletterin und Skifahrerin und nutzt den Bergsport als Plattform, um sich für Inklusion einzusetzen. Loui, ihr vierbeiniger Partner und ausgebildeter Begleithund, der sie stets vor alpinen Gefahren und schwierigen Stellen warnt, ist bei ihren Touren immer mit dabei. Gemeinsam haben sie schon diverse Projekte abgehakt. Daraus entstehen teilweise Filmprojekte, mit denen Jacqueline Aufmerksamkeit für Inklusion schafft, als auch die Zuschauerschaft inspiriert. Dass das Thema Inklusion diese Relevanz verdient, zeigt sich leider in den Vorurteilen und Bemerkungen, mit denen Jacqueline am Berg öfters konfrontiert wird. Im Gespräch mit Jacqueline gehen wir auf all diese Themen näher ein und möchten von ihr wissen, wie sie nach ihrer Krankheitsgeschichte und der Amputation ihres Beins den Weg zum Bergsport gefunden hat und welche Bedeutung das Draußensein für sie hat. Ebenfalls erzählt Jacqueline, wie sie ihren Begleithund Loui kennengelernt hat und wie er sie in den Bergen unterstützt. In der Folge erfahrt ihr ebenfalls, dass Loui momentan ebenfalls gesundheitliche Probleme hat. Jacqueline geht das Thema besonders nah, da sie gewisse Parallelen zu ihrem Krankheitsverlauf sieht. Zuletzt thematisieren wir noch die Inklusion, die laut Jacqueline im deutschsprachigen Raum oft ausbleibt. Sie wird als Behinderte mit Hund hinterfragt und ihre Fähigkeiten werden ihr abgesprochen. Daher diskutieren wir mit ihr auch darüber, was sich ändern muss und wie wir das als Gemeinschaft am Berg umsetzen können. Warum Jacqueline lieber mit Krücken als mit einer Prothese unterwegs ist und warum das Fragenstellen viel erreichen kann - all das erfahrt ihr in dieser neuen Folge von GRAT RAUS!
Psoriasis, auch als Schuppenflechte bekannt, ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit, von der allein in Deutschland etwa 2 Millionen Menschen betroffen sind. Doch die Erkrankung ist mehr als nur ein Hautproblem: Sie kann mit Komorbiditäten wie Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem metabolischen Syndrom einhergehen. In dieser Episode von Eat Science Health spricht Prof. Dr. Diamant Thaci, Direktor des Instituts für Entzündungsmedizin und Experte für chronische Entzündungserkrankungen, über die vielfältigen Facetten der Psoriasis. Wir beleuchten die genetischen und entzündlichen Ursachen der Krankheit, wie moderne Therapien mit Biologika oder Small Molecules helfen können und welche Rolle ein gesunder Lebensstil, inklusive mediterraner Ernährung und körperlicher Aktivität, spielen. Außerdem gehen wir auf das spannende Thema Mikrobiom und Psoriasis ein: Wie beeinflussen Darm- und Hautbakterien den Krankheitsverlauf, und was sagt die Wissenschaft zu Probiotika?
Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland dement. Bis vor kurzem galt diese Krankheit des Gehirns als unheilbar. Doch nun gibt es neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung. Können soziale Aktivitäten, Bewegung und ein neues Medikament den Krankheitsverlauf verzögern? Ein Podcast von Daniela Remus. Zum Weiterhören: Der Wirkstoff Lecanemab, der den Gedächtnisverlust bei Alzheimer verlangsamen soll, steht in der EU inzwischen kurz vor der Zulassung. In unserem Podcast "Aus Wissenschaft und Technik" (BR24) beleuchten wir den aktuellen Stand: Wie geht es weiter mit dem Alzheimermedikament Lecanemab? https://shorturl.at/dEEfs Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de
Etwa eine Million Menschen leiden in Deutschland an Alzheimer. Eine Therapie mit dem Antikörper Lecanemab könnte den Krankheitsverlauf verlangsamen. Die Europäische Arzneimittelagentur spricht sich jetzt für eine Zulassung aus. Was kann das Medikament bewirken? Stefan Troendle im Gespräch mit David Beck, SWR-Wissenschaft
Ref.: Andreas Groß, Heilpraktiker für traditionelle europäische Naturmedizin und Sylvia Groß, Heilpraktikerin und Hildegard-Expertin Weltweit sind eine halbe Milliarde Menschen an Diabetes erkrankt. Forscher befürchten, dass die Zahl sich bis 2050 mehr als verdoppeln könnte, wenn nichts unternommen wird. Wir wollen in der Lebenshilfe wissen, wie man vorbeugen kann - aber auch inwieweit Betroffene durch ihre Ernährung und ihren Lebensstil den Krankheitsverlauf beeinflussen können. Und welche Rolle können dabei naturheilkundliche Verfahren spielen? Das fragen wir die beiden erfahrenen Heilpraktiker und Hildegard-Therapeuten Sylvia und Andreas Groß aus Taufkirchen bei München.
Ref.: Andreas Groß, Heilpraktiker für traditionelle europäische Naturmedizin und Sylvia Groß, Heilpraktikerin und Hildegard-Expertin Weltweit sind eine halbe Milliarde Menschen an Diabetes erkrankt. Forscher befürchten, dass die Zahl sich bis 2050 mehr als verdoppeln könnte, wenn nichts unternommen wird. Wir wollen in der Lebenshilfe wissen, wie man vorbeugen kann - aber auch inwieweit Betroffene durch ihre Ernährung und ihren Lebensstil den Krankheitsverlauf beeinflussen können. Und welche Rolle können dabei naturheilkundliche Verfahren spielen? Das fragen wir die beiden erfahrenen Heilpraktiker und Hildegard-Therapeuten Sylvia und Andreas Groß aus Taufkirchen bei München.
In dieser Episode von "Doc on Air" widme ich mich einem Thema, das viele betrifft und oft zu wenig Beachtung findet: Demenz, insbesondere Alzheimer. Es ist alarmierend, dass die Zahl der Demenzkranken weltweit stetig zunimmt. Während 2010 noch etwa 36 Millionen Betroffene prognostiziert wurden, erwarten Experten bis 2030 über 120 Millionen Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Dieser Anstieg ist nicht nur auf die Alterung der Bevölkerung zurückzuführen, sondern auch auf eine zunehmende Sensibilisierung für die Krankheit. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend, um die enormen Behandlungskosten, die 2010 weltweit bei etwa 600 Milliarden Dollar lagen, zu senken. Ich beginne mit der historischen Entwicklung der Alzheimer-Krankheit, die ihren Ursprung im frühen 20. Jahrhundert hat. Es war Alois Alzheimer, der 1901 die erste Patientin mit charakteristischen Symptomen beurteilte. Zunächst wurde die Erkrankung nicht einmal als Altersdemenz erkannt, was eine lange und schwierige Reise in der Forschung zur Folge hatte. Heute wissen wir, dass Alzheimer eine der häufigsten Formen von Demenz ist, aber auch, dass es zahlreiche andere Formen und Ursachen gibt, die nicht mehr ignoriert werden können. Im weiteren Verlauf der Episode erkläre ich die kognitiven und emotionalen Defizite, die mit Demenz einhergehen, sowie die biologischen Mechanismen, die dazu führen. Es ist bemerkenswert, dass Forscher über die Jahre wesentliche Fortschritte gemacht haben, auch wenn es noch viele offenen Fragen gibt. 1980 wurden die ersten Medikamente zur Symptomlinderung entwickelt, doch die gewünschten Erfolge blieben oft aus. Der Mangel an effektiven Behandlungsmöglichkeiten verdeutlicht, wie wichtig Prävention und Früherkennung sind. Die identifizierten Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Rauchen und eine ungesunde Ernährung spielen eine zentrale Rolle im Krankheitsverlauf. Ich erläutere auch die Bedeutung sozialer Interaktion und aktiver Teilhabe am Leben. Menschen, die sich zurückziehen oder keine geistigen und körperlichen Herausforderungen annehmen, haben ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. Präventive Maßnahmen wie geeignete Ernährung, regelmäßige Bewegung und soziale Aktivität sind demnach essenziell. Das Ziel ist es, die Lebensqualität und die Selbstständigkeit der betroffenen Personen möglichst lange zu erhalten. In der letzten Phase der Episode widme ich mich den bestehenden Therapieansätzen, sowohl medikamentösen als auch nicht-medikamentösen. Ich bespreche, wie wichtig eine individuelle Betreuung zu Hause ist und dass die Unterstützung durch Angehörige und Fachkräfte entscheidend für die Lebensqualität der Erkrankten ist. Es ist unerlässlich, dass wir uns als Gesellschaft mit den Herausforderungen der Demenz auseinandersetzen und Maßnahmen ergreifen, um die Lebensbedingungen der Betroffenen zu verbessern. Abschließend weise ich auf wichtige Ressourcen und Unterstützungsangebote hin, die jedem zur Verfügung stehen, um besser mit dieser komplexen Erkrankung umzugehen.
Druck und Zwang in Gruppenchats Die Betroffenen treffen sich in Chatgruppen und Foren mit einem gemeinsamen Ziel: Gewichtsreduktion. Ein krankhafter BMI - body mass index - wird zum Ideal, Unterernährung zur Norm. Die Gemeinschaft und das Gefühl der Zugehörigkeit machen die online-Communities attraktiv und den Ausstieg schwer. Für die Betroffenen von Magersucht kann das tödlich enden. ProAna Coaches Gefahr lauert auch durch Männer, die ihre Macht missbrauchen und die Sucht der Betroffenen nach einem schlanken Körper für die Beschaffung von Nacktfotos nutzen. Mit dem Versprechen, ihre Opfer "dünn" zu machen, erlangen diese "Berater" Zugang zu Betroffenen. Sie fordern gesundheitlich unzumutbare Gewichtsziele, verordnen die Aufnahme von extrem niedrigen Kalorienmengen, demütigen und beschimpfen Frauen mit normalen Körpermaßen – üben auf diese Weise sexualisierte Gewalt aus. Die Rolle von Sozialen Medien Die Rolle von Medien für psychische Erkrankungen im Allgemeinen und bei Essstörungen im Speziellen sind komplex. Zunächst können visuelle Medien tatsächlich als ein Faktor in einem komplexen Geflecht von genetischen, sozialen und familiären Bedingungen, Mitauslöser für ein gestörtes Essverhalten sein. Daneben können aber zum Beispiel digitale Angebote, Online-Communitys und aufklärende Informationen den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Selbst innerhalb von ProAna- und ProMia-Gruppen, die vor allem von Digital Natives besucht und benutzt werden, geht es nicht allein um das gemeinsame Hungern. Es geht auch um die Überwindung von Einsamkeit, um Freundschaft und Einfühlsamkeit, um Kontrolle, Konkurrenz und Macht. Feature von Johanna Rubinroth und Carla Siepmann Regie: Iris Drögekamp Es sprachen: Annemarie Brüntjen, Carl Herten, Anne Müller, Lisa Schwarzer, Johannes Wördemann und Sylvana Krappatsch Ton und Technik: Andreas Völzing und John Krol Redaktion: Joachim Dicks Produktion: SWR/Deutschlandfunk 2023
DarmTalk - Dein Podcast zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Diesmal ist der DarmTalk am Universitätsklinikum Salzburg (SALK) zu Gast. In unserem aktuellen Gespräch wollen wir den Schwerpunkt auf moderne Therapieansätze in der Behandlung von Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) legen. OÄ Dr.in Sonja Heeren steht uns dabei als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Frau Dr.in Sonja Heeren ist in der Abteilung Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum in Salzburg tätig. Das Zurückdrängen der Entzündung bzw. das Abheilen der Darmschleimhaut ist eines der wichtigsten Therapieziele im Management von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Da die individuelle Situation und der Krankheitsverlauf der CED-Betroffenen jedoch so unterschiedlich sind, gibt es nicht DIE EINE Therapie bzw. DEN EINEN Therapieverlauf für alle Patient:innen. Fakt ist, dass uns heutzutage eine Vielzahl an Behandlungsoptionen für die Behandlung von Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen zur Verfügung steht. Eine personalisierte CED-Therapie, also auf die einzelne Person abgestimmte Therapie, hängt von einigen Faktoren ab, wie z. B. um welche Therapielinie es sich handelt, ob und in welcher Form man auf vorangegangene Therapien angesprochen hat, ob bereits Begleiterkrankungen bestehen und wie schwer der Morbus Crohn oder die Colitis ulcerosa bei der jeweiligen Patient:in ausgeprägt ist. Frau Dr.in Heeren wird nun ihre Erfahrungen zum Thema personalisierte Therapien bei CED mit uns teilen und uns die Vorteile dieser individuellen Therapieansätze näherbringen. Wir wünschen euch gute Unterhaltung!
Aids ist heilbar – zumindest in ganz wenigen und in sehr speziellen Fällen. In Deutschland konnte gerade wieder ein Patient geheilt werden, und für viele andere gibt es inzwischen neue Medikamente und Therapien, die einen Krankheitsverlauf abmildern oder Ansteckung verhindern können. Es hat sich also viel getan in der Aids-Forschung – auch darum geht es auf der Welt-Aids-Konferenz, die gerade in München begonnen hat. „Wie steht's um die Aids-Forschung?“ - das ist das SWR3 Topthema mit Klaus Sturm
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Dr. Erik Bahn betreut die MS Brain Bank und erklärt, wie man spenden kann und wie die MS-Community von der Forschung profitiert. Alle gestellte Fragen und noch einige mehr zusammen mit den Antworten findest Du auf meinem Blog zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/259-ms-brain-bank Dr. Erik Bahn betreut die MS Brain Bank, an die man als MS-PatientIn sein Gehirn und Rückenmark nach dem eigenen Ableben spenden kann. Die SpenderInnen helfen dabei die Erforschung der Krankheitsmechanismen weiter voranzutreiben und damit neue Therapieansätze zu ermöglichen. Dr. Bahn erklärt, wie komplex die Multiple Sklerose ist und weshalb es so wichtig ist, noch mehr Untersuchungen durchzuführen und wie der Abgleich mit den Befunden zu Lebzeiten abläuft und welche neuen Erkenntnisse sich daraus ergeben. Natürlich sprechen wir auch über die praktischen Aspekte der Spende, wie sie abläuft und was man tun muss, um sich als SpenderIn einzutragen. Inhaltsverzeichnis Vorstellung – Wer ist Dr. Erik Bahn? MS Brain Bank – warum sie allen MS-Betroffenen hilft MS Brain Bank – Details zur Forschung MS Brain Bank – wie läuft die konkrete Spende ab Blitzlicht-Runde Verabschiedung Vorstellung – Wer ist Dr. Erik Bahn? Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und mag Sport. vor allem Schwimmen, Radfahren und Wandern. Außerdem höre und mache ich selber gern Musik. Möchten sie den Hörerinnen und Hörern noch etwas mit auf dem Weg geben? Ich finde es bemerkenswert, wie viele Patientinnen sich im MS-Spenderprogramm registrieren lassen. Es gibt sehr viel neue medikamentöse Therapien, die sehr effizient den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Es besteht weiterhin noch ein sehr großes wissenschaftliches Interesse auf dem Gebiet der chronisch entzündlichen ZNS-Erkrankungen. Wo findet man sie und ihre wissenschaftlichen Arbeiten im Internet? Erika Bahn bei PubMed. --- Vielen Dank an Dr. Bahn und das KKNMS für die MS Brain Bank. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
Fitness mit M.A.R.K. — Dein Nackt Gut Aussehen Podcast übers Abnehmen, Muskelaufbau und Motivation
Nachdem Alina Weidlich ins CrossFit Training einsteigt, die Diagnose: Blutkrebs. Nach einem schweren Krankheitsverlauf kämpft sich zurück ins Leben, trainiert und ist heute eine der besten CrossFit-Athletinnen Deutschlands. 2023 gewinnt sie den Weltmeistertitel im Functional Fitness. Alina ist Dranbleiberin. ____________ *WERBUNG: AG1 (by Athletic Greens): Als FMM-Hörer bekommst Du zur ersten Bestellung kostenlos 5 Travelpacks, einen Jahresvorrat Vitamin D+K2 plus Willkommenspaket mit Shaker und schicker Edelstahldose. ____________ Alina Weidlich (IG: alina.lives) ist Weltmeisterin im Functional Fitness und gehört zu den besten CrossFit-Athletinnen Deutschlands. Sie ist außerdem professionelle Flötistin und arbeitete jahrelang als Musikerin in internationalen Orchestern, unter anderem in Berlin und Kiel. Zum CrossFit kommt sie über Umwege. Mit Mitte 20 beginnt sie – als Ausgleich zur Musikerkarriere – mit dem Laufen. Sie begeistert sich für Langstreckenläufe, nimmt an Ultramarathons teil. Auf Empfehlung ihres Bruders entdeckt sie 2018 das CrossFit Training. Kurz darauf erkrankt Alina an einer bösartigen Form von Leukämie. Die Ärzte wissen nicht, ob sie überleben wird. Nach schwerer Krankheit steigt sie während der Corona-Pandemie wieder ins Training ein und kämpft sich zurück ins Leben. Sie bleibt dran, springt wieder und wieder über den eigenen Schatten, wird fitter und fitter. Heute ist die bekennende Dranbleiberin professionelle CrossFit-Athletin. Alina ist zudem ein sehr spiritueller Mensch. Sie besitzt die Fähigkeit, andere zu begeistern und mitzuziehen. In dieser Folge teilt sie die unsichtbaren Skripte mit Dir, die sie mental stark machen. Viel Spaß beim Hören!
In dieser Folge spricht Thilo mit Ulrich. Ulrich war Leistungssportler, lief Triathlon und bestieg Berge, bis er eines Tages mit starken Schmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Grund: Ulrich hatte sich mit einem antibiotika-resistenten MRSA-Keim infiziert. Er lag mehrere Wochen im künstlichen Koma und hat 40 Kilogramm abgenommen und das, obwohl er bis zu diesem Zeitpunkt ein kerngesunder Mann war. In dieser Folge spricht er mit Thilo über seine ganz persönliche Geschichte. Er schildert uns nicht nur seinen Krankheitsverlauf und erklärt uns, wie er bis heute mit den Folgen seiner Krankheit zu kämpfen hat. Auch zeigt er uns das Bild eines Mannes, der trotz allem nicht die Freude am Leben verloren und es geschafft hat, neue Kraft aus seiner Situation zu schöpfen. Antibiotika-resistente Bakterien sind eine weltweite Bedrohung und Ulrich ist nur einer von tausenden Betroffenen. Unsere ganze Reportage "Antibiotika vor dem Aus: Was tun, wenn nichts mehr hilft?" seht ihr am 18.12. um 20:15 Uhr bei ProSieben das Thema.
Erkältung, Grippe, Covid-19: Viele sind krank, das gehört zur Jahreszeit. Die gute Nachricht: Wer sich diesen Winter mit Corona ansteckt, kann laut BAG mit einem milden Krankheitsverlauf rechnen. Deshalb gilt die Impfempfehlung auch nur noch für Risikopatientinnen und -patienten. Trotzdem können sich auch alle anderen Personen impfen lassen, sei es beim Arzt, in Impfzentren oder teilweise in Apotheken. Dort kann es jedoch kompliziert werden. Weitere Themen: - Experten stellen Mängel bei ätherischen Ölen fest
Impfungen sind wichtig, um lebensbedrohliche Infektionskrankheiten im besten Fall auszurotten, zumindest aber deren Häufigkeit zu reduzieren oder den Krankheitsverlauf abzuschwächen. Die Impfung dient zum einem dem eigenen Schutz, verringert aber auch das Ansteckungspotential für andere Tiere. Eine Hauskatze kann ein Alter von fünfzehn bis zwanzig Jahren erreichen. Dabei bleiben viele Katzen, abgesehen von kleineren Erkrankungen, bis ins hohe Alter hinein agil. Trotzdem passieren mit den Jahren einige körperliche Veränderungen und auch das Benehmen mancher Katzen wandelt sich. Als Katzenhalter muss man diese Veränderung beobachten und mit Verständnis und Zuwendung auffangen.
Jahrzehnte wird schon geforscht. Die Ungeduld ist gross und die Flops sind vielfältig. Doch nun stehen gleich zwei Medikamente in Aussicht, die den Krankheitsverlauf von Alzheimer deutlich verlangsamen. Ist das ein Wendepunkt? Alzheimerforscherin Andrea Pfeifer nimmt Stellung. Jedes Jahr erkranken in der Schweiz gut 30'000 Menschen an Demenz, die meisten davon bekommen Alzheimer. Jahrzehntelang stagnierte die Entwicklung von Medikamenten gegen Alzheimer. Nun mehren sich die positiven Signale: In den USA wurden kürzlich zwei neue Medikamente zugelassen, bereits Ende Jahr könnten diese auch in der Schweiz zugelassen werden. Steht die Alzheimer-Therapie an einem Wendepunkt? Andrea Pfeifer ist seit 20 Jahren Alzheimerforscherin. Mit ihrem Biotechunternehmen AC Immune forscht sie an einer Impfung gegen Alzheimer. Sie ist zu Gast bei David Karasek.
Wie sich das Leben von jetzt auf gleich verändern kann, haben wir Anfang August miterlebt. Nachdem Dennis ein paar Tage unter typischen Erkältungssymptomen litt, verschlechterte sich sein Zustand zunehmend. Danach folgten Notaufnahme, Notintensiv, Verlegung auf die Thoraxchirurgie, eine Thoraxdrainage sowie ein Lungenkatheter, eine Bronchoskopie und weitere Tage der Ungewissheit. Am Ende lautete die Diagnose: Starke Lungenentzündung mit parapneumonischem Pleuraempyem und Aspergillus-Nachweis im Bronchialsekret. Ihr erfahrt in diesem Gespräch, was sich hinter dieser Begrifflichkeit verbirgt, wie der Krankheitsverlauf von Dennis war, wie es ihm aktuell geht und wie es in Zukunft weitergehen soll.Die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, bei dem ihr medizinische Hilfe in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen bekommt, lautet: 116117Dir gefällt der runskills-Podcast und du möchtest uns unterstützen? Dann kannst du runskills-Supporter auf Steady werden: https://steadyhq.com/de/runskillsOder du spendierst uns einen Kaffee über PayPal.Vielen Dank für deine Unterstützung! Bussi :-* Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland dement. Bis vor kurzem galt diese Krankheit des Gehirns als unheilbar. Doch nun gibt es neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung. Können soziale Aktivitäten, Bewegung und ein neues Medikament den Krankheitsverlauf verzögern? Eine Sendung von Daniela Remus.
In dieser Folge erzählt Professor Dr. Christian Reiter von seinem Hobby, der Imkerei. Und er berichtet von einem Fall, der ihn vor ein großes Rätsel stellte. Ein Imker war nach mehreren Monaten der schweren Pflegebedürftigkeit aufgrund eines Verkehrsunfalles gestorben. Doch völlig atypisch für seinen Krankheitsverlauf hatte der Mann keinerlei Entzündungen im Körper, was wiederum die Imkerei ins Blickfeld des Gerichtsmediziners rückte. Musik: "Nussduaf, Grinzing, Häulingschdod" von der Platte "Möadanumman" von Ernst MoldenDie CD ist jetzt im faltershop erhältlich!Produktion und Regie: Miriam HüblAudiotechnik: Philipp Dietrich Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Alzheimer-Demenz ist eine der größten Leiden der alternden Bevölkerung. Bislang gibt es keine wirksame Therapie. In den USA sind nun Studiendaten zu einem neuen Wirkstoff vorgestellt worden. Sie zeigen: Es ist ein Schritt, aber kein Durchbruch.Kohlenbach, Lukaswww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Gedanke sind unser täglicher Begleiter, doch nie haben wir so wirklich gelernt mit unseren Gedanken umzugehen. Gedanken können uns aber krank machen und gleichzeitig auch heilen. Durch Gedanken entstehen Emotionen, Hormone werden ausgeschüttet und gleichzeitig firmen wir mit diesen unsere Realität. Dr. med. Rosemarie Unshelm ist seit über 30 Jahren in der Medizin tätig und gibt ihren Patienten nicht nur Lösungen zur Behandlung akuter Krankheiten mit, sondern unterstützt ebenso mit ihrer GedankenMedizin bei den unterschiedlichsten Herausforderungen.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge eures Lieblingspodcasts, hüstel :D Heute erzählt Jasmin von einer neuen Art fleischfressender Pflanze, die in Borneo entdeckt wurde und ein sehr ungewöhnliches Special Feature hat. Lorenz hat Neuigkeiten aus seinem Fachgebiet mitgebracht, die die Früherkennung von Brustkrebs, bzw. die Erstellung von Prognosen über den Krankheitsverlauf verbessern soll. Viel Spaß beim Hören! Jasmin & Lorenz ---- Material So sieht die neu entdeckte Kannenpflanze aus: https://phytokeys.pensoft.net/article/82872/zoom/fig/12/ Der dazu gehörende Fachartikel: https://phytokeys.pensoft.net/article/82872/ Jasmins neuer Kindernewsletter: https://steadyhq.de/naturariumkids Lorenz' aktuelle Kolumne: https://steadyhq.com/de/wissib/posts/73fb1ba0-2b67-404c-ae93-539fb2a1dae1
„Als er seine Sprache verloren hatte, fing er an zu malen.“ Das erzählt die Düsseldorfer Künstlerin Corinna Bernshaus im Gespräch mit Sabine Heinrich über ihren an Demenz erkrankten Vater. Mit zunehmendem Krankheitsverlauf wird die Kommunikation schwierig bis unmöglich. Deshalb muss man neue Wege beziehungsweise eine andere Sprache finden, meint Corinna Bernshaus und setzte ihre Idee vor rund zehn Jahren auch in die Tat um. Sie gründete das Kunstatelier „Raum D - Atelier für Menschen mit Demenz.“ Hier treffen sich Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, um gemeinsam zu malen, mit Holz zu arbeiten oder zu töpfern. Jeder produziert etwas, das ihm Freude bereitet. Es geht vor allem um den Austausch und die Kreativität. Warum das Projekt von Corinna Bernshaus sogar preiswürdig ist und was ein Meisterschüler von Joseph Beuys in ihren Workshops macht, berichtet sie im Gespräch mit Moderatorin Sabine Heinrich. Zudem erfährt der Hörer, warum die Kunstwerke den Angehörigen helfen, den Demenzkranken besser zu verstehen.
Was bedeutet die Diagnose Arthrose? Welche Symptome deuten auf Arthrose hin? Welche Therapie hilft und ist sinnvoll? Kann die Ernährung den Krankheitsverlauf beeinflussen? Lässt sich die Arthrose verhindern, verlangsamen oder ganz aufhalten? Warum ist Arthrose so häufig und warum sind Frauen häufiger betroffen? Bedeutet Gelenkverschleiß auch automatisch Schmerzen? Was kann eine Operation leisten, wenn die konservative Therapie ausgeschöpft ist? Was kann ein Patient mit einer Endoprothese später im Alltag wieder machen? Welche Neuentwicklungen gibt es in der gelenkersetzenden Chirurgie? Jochen Steiner im Gespräch mit Dr. med. Ralph Wetzel, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Klinikum Mittelbaden, Rastatt.
Dr. Steindl ist Wahlärztin für Allgemeinmedizin, Osteopathie, Mesotherapie sowie Ernährung-und Vitalsstoffmedizin. Sie hat eine Praxis in Wien und biete auch online Beratung an. Fitness, Vitalität und Leistungsfähigkeit sind wichtige Parameter für uns alle, um ein erfülltes und zufriedenes Leben zu führen. Hauptverantwortlich dafür sind die Vitalstoffe, die auch als Mikronährstoffe bezeichnet werden. Trotz ausgewogener und reichhaltiger Ernährung schaffen wir es heute aber kaum mehr, alle nötigen Vitalstoffe über die Nahrung aufzunehmen. Phyto-Vitamine und Mikronährstoffe kommen hier gezielt zum Einsatz. Vitalstoff-Analysen geben Aufschluss über den aktuellen Stand der Vitalstoffe in unserem Körper und sollten 1-2x / Jahr durchgeführt werden. Das Immunsystems kann präventiv gestärkt werden durch Vitalstoffe wie Vitamin C, Vitamin D3, Zink, L-Lysin, Selen. Die Haut ist Spiegel der Seele und ganz besonders Spiegel des Darms. Bei Hautproblemen ist es wichtig sich zu fragen, was führe ich meinem Darm zu und kann dieser meine Nahrung auch optimal aufnehmen. Für ein schönes Hautbild verantwortlich sind u.a. auch Vitamin C, E, A, Biotin, Zink, Selen, Omega-3, Aminosäuren wie L-Lysin and L-Prolin. Pflanzen wie die Pueraria mirifica, Thunbergia laurifolia und die Maca Wurzel unterstützen den Körper mit der Heilkraft der Natur, um wieder in Balance und zu Kraft zu kommen. Nicht nur präventiv, sondern auch nach einem schweren Krankheitsverlauf wie z.B. bei COVID-Patienten können Vitalstoffe und Pflanzenstoffe unterstützend im Genesungsprozess helfen. Mehr über Frau Dr. Susanne Steindl hier: http://www.die-aerztin.at Diese Folge wurde ermöglicht durch Vitalsee biotech, Nahrungsergänzungsmittel für die ganze Familie. https://www.vitalsee.at