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Eine medizinische Fachgesellschaft lässt von der Polizei den Chefredakteur ihrer eigenen Fachzeitschrift aus dem Saal führen – weil er ein Editorial verteilt, das in ebendieser Zeitschrift erschienen ist. Klingt wie Satire? Ist aber Anfang Juni in New Orleans passiert, bei der Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA). Der Vorfall hat für viel Entrüstung gesorgt, Funktionäre sind zurückgetreten, am Ende kam so etwas wie eine Entschuldigung per Video. Die Autoren haben ihr Ziel erreicht: Öffentlichkeit. Die ADA hat einen Skandal. Und alle fragen: Kuscht jetzt sogar die US-Medizin vor Donald Trump?
Wie viele Menschen leben ein Leben, das eigentlich nie wirklich ihres war — nur aus Angst davor, was andere denken könnten? In dieser Episode sprechen wir darüber, wie die Angst vor Bewertung unser Denken, unsere Entscheidungen und sogar unsere Identität beeinflusst. Warum machen sich so viele Menschen kleiner, leiser und angepasster, nur um akzeptiert zu werden? Und wie viele Träume, Chancen und Beziehungen gehen verloren, weil Menschen Angst haben, sichtbar zu sein? Diese Folge geht tief in die Themen: Selbstzweifel und Anpassung, Angst vor Ablehnung, People Pleasing, Social Media und permanenter Vergleich, Perfektionismus und den Preis, den Menschen zahlen, wenn sie nicht authentisch leben. Eine ehrliche und intensive Episode über Selbstzensur, gesellschaftlichen Druck und die Frage, wie viel Potenzial verloren geht, wenn Menschen ihr Leben nach der Meinung anderer ausrichten.
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Fake News sind längst kein Problem mehr nur für die, die ihnen aufsitzen. Wer glaubt, selbst nicht betroffen zu sein, aber gleichzeitig annimmt, die anderen schon – handelt am Ende genauso. Der Third-Person-Effekt (Davison 1983) beschreibt genau diese Dynamik: Medieninhalte wirken auf andere stärker als auf mich. Die Folge ist präventives Handeln, das die Situation erst schafft, die man vermeiden wollte. Bank Run auf die Silicon Valley Bank 2023, Klopapier-Engpass 2020 – beides Beispiele für selbsterfüllende Prophezeiungen durch kollektives Handeln bei unterstellter Fremdreaktion. Ob jemand aus Überzeugung handelt oder aus Angst vor dem Verhalten anderer – die Kommunikation oder das Verhalten, das dadurch entsteht, ist dasselbe. Ergänzend: die Schweigespirale nach Noelle-Neumann als verwandter Mechanismus, bei dem Selbstzensur genauso wirkt wie externe Zensur. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Der Fall der ehemaligen Peking-Korrespondentin Vivian Wang ist ein ziemlicher Präzedenzfall: Sie wurde aus China rausgeschmissen, weil ihr Medium - die renommierte "New York Times" - den taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te während einer Konferenz per Video-Schalte interviewt hat. Die Warnung Pekings ist eine kalkulierte Machtdemonstration. Und auch bei deutschsprachigen Medien könnte die Selbstzensur möglicherweise zunehmen: Man dürfte sich künftig zweimal überlegen, taiwanische Politiker zu interviewen, wenn dies die Stelle des Korrespondenten in China gefährden könnte. Viel Spaß beim Hören der neuen Folge des Beijing Briefing - und ein großes Sorry für die lange Podcast-Pause!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unser erstes Thema ist der EU-Gipfel in Armenien. Dieser Gipfel markiert eine bedeutende diplomatische Neuausrichtung Armeniens hin zur EU und weg von Russland. Anschließend sprechen wir über die Ankündigung der USA letzte Woche, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Das hat natürlich für große Unruhe unter den NATO-Verbündeten gesorgt. Die Entscheidung wurde ohne Rücksprache mit europäischen Partnern oder hochrangigen NATO-Vertretern getroffen. War dieser Schritt eine Folge der Spannungen zwischen Trump und Bundeskanzler Merz wegen des US-Kriegs im Iran? In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über einen Bericht, der davor warnt, dass KI-angeheiztes Cybermobbing Frauen aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Und wir beenden den ersten Teil unseres heutigen Programms mit einer Diskussion über die neue Skulptur von Banksy, die am vergangenen Mittwoch im Zentrum von London aufgetaucht ist. Sie sendet eine klare Botschaft über blinden Nationalismus. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 2): The Superlative. Der Hund ist ein beliebtes Haustier bei den Deutschen. In 20 % der deutschen Haushalte lebt mindestens einer. Doch wie vieles in Deutschland ist auch das Halten von Hunden mit Bürokratie verbunden, denn es gibt die Hundesteuer. Sie hat geschichtliche Wurzeln und wurde in anderen europäischen Ländern bereits abgeschafft. Die Ostfriesen sind die Weltmeister im Teekonsum. Über 300 Liter Tee werden in dieser deutschen Region pro Kopf im Jahr getrunken, mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Alle anderen Regionen können hier die Flinte ins Korn werfen, und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche. Europa-Gipfel in Jerewan: Neuausrichtung Armeniens – weg von Russland hin zu Europa Trumps symbolischer Truppenabzug und die Kluft zwischen den USA und Europa UN-Bericht: 40 % der Frauen in öffentlichen Funktionen üben Selbstzensur aufgrund von Cybermobbing Banksys neue Statue liefert ein kraftvolles Statement über blinden Nationalismus Hundesteuer in Deutschland Die Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken
Unser erstes Thema ist der EU-Gipfel in Armenien. Dieser Gipfel markiert eine bedeutende diplomatische Neuausrichtung Armeniens hin zur EU und weg von Russland. Anschließend sprechen wir über die Ankündigung der USA letzte Woche, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Das hat natürlich für große Unruhe unter den NATO-Verbündeten gesorgt. Die Entscheidung wurde ohne Rücksprache mit europäischen Partnern oder hochrangigen NATO-Vertretern getroffen. War dieser Schritt eine Folge der Spannungen zwischen Trump und Bundeskanzler Merz wegen des US-Kriegs im Iran? In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über einen Bericht, der davor warnt, dass KI-angeheiztes Cybermobbing Frauen aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Und wir beenden den ersten Teil unseres heutigen Programms mit einer Diskussion über die neue Skulptur von Banksy, die am vergangenen Mittwoch im Zentrum von London aufgetaucht ist. Sie sendet eine klare Botschaft über blinden Nationalismus. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 2): The Superlative. Der Hund ist ein beliebtes Haustier bei den Deutschen. In 20 % der deutschen Haushalte lebt mindestens einer. Doch wie vieles in Deutschland ist auch das Halten von Hunden mit Bürokratie verbunden, denn es gibt die Hundesteuer. Sie hat geschichtliche Wurzeln und wurde in anderen europäischen Ländern bereits abgeschafft. Die Ostfriesen sind die Weltmeister im Teekonsum. Über 300 Liter Tee werden in dieser deutschen Region pro Kopf im Jahr getrunken, mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Alle anderen Regionen können hier die Flinte ins Korn werfen, und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche. Europa-Gipfel in Jerewan: Neuausrichtung Armeniens – weg von Russland hin zu Europa Trumps symbolischer Truppenabzug und die Kluft zwischen den USA und Europa UN-Bericht: 40 % der Frauen in öffentlichen Funktionen üben Selbstzensur aufgrund von Cybermobbing Banksys neue Statue liefert ein kraftvolles Statement über blinden Nationalismus Hundesteuer in Deutschland Die Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken
„Die Freiheit die ich meine“ heißt der Literaturpreis des Vereins „3. Oktober“, der jeweils auf der Leipziger Buchmesse ausgelobt und prämiert wird. Jedes Mal ist ein Grundrecht das Thema. Dieses Mal die „Pressefreiheit“ Miriam Sachs gewann den Preis für ihren Essay, in dem es um 1810 versus heutige Selbstzensur geht. Sie schrieb zu dessen Einreichung: „In einer Zeit, in der mir präzise, persönliche Vor-Ort-Berichterstattung im Krieg dringlicher erschien denn je, ihre Bedingungen jedoch zunehmend unmöglich wurden, staune ich erneut über die Aktualität Heinrich von Kleists. Ich bewundere seine Fähigkeit, Schubladen zu sprengen und Wahrheit noch in jedem ‚Splitter danach‘ zu entdecken und neu zusammenzuführen.“ Natürlich spielte bei der Bearbeitung des Textes für Miriam Sachs auch die hoch fragwürdige Aberkennung von drei Buchhandlungspreisen durch den Staatminister Wolfram Weimer eine Rolle. Jetzt hat sie aus Ihrem Text das folgende Hörstück mit dem Titel „Das Kaleidoskop des Heinrich von K., oder: Kein Keks vom Ministerium“ mit Karsten Troyke produziert:
Erneut hat Kulturstaatsminister Weimer in eine Jury-Entscheidung eingegriffen: Die Gelder für ein Projekt des Hauptstadtkulturfonds wurden nicht bewilligt – bislang ohne Begründung. Das Vorgehen führt laut Jurymitglied Sarah Theurer zu Selbstzensur. Theurer, Sarah www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Politische Debatten finden heute nicht nur im Parlament, sondern auch online statt – und gerade Frauen sehen sich dort massiver Gewalt ausgesetzt. Beleidigungen, Drohungen und Hasskampagnen sind keine Randerscheinungen, sondern ein gezieltes Mittel, um Stimmen im digitalen Diskurs zum Schweigen zu bringen. In dieser Folge von Ganz Offen Gesagt spricht Anna-Lisa Bier mit der Digitalexpertin und Autorin Ingrid Brodnig darüber, wie digitale Gewalt funktioniert, warum Politikerinnen häufig intensiver und gezielter attackiert werden als Männer, warum jene Angriffe sexualisiert und entwertend sind und welche Folgen das für den digitalen Umgangston, Selbstzensur und politische Beteiligung hat. Dabei geht es auch um die Plattformen selbst, wie Algorithmen Hass verbreiten, warum die Moderation von Hasskommentaren oft scheitert und welche Rolle traditionelle Medien bei der Verstärkung von Empörungswellen spielen. Außerdem wird klar, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, wo sie an ihre Grenzen stoßen und warum bestehende Regeln oft nicht konsequent umgesetzt werden. Beratungsangebote: Digitale Gewalt ist kein individuelles Problem, und ihr müsst damit nicht allein bleiben. Wenn ihr selbst oder Menschen in eurem Umfeld von digitaler Gewalt betroffen seid, gibt es unter anderem folgende Meldestellen und Beratungsangebote, die Unterstützung bieten: Österreich:Zara (Online-Beratung bei Hass im Netz) Frauenhelpline (Anonyme Beratung) Rat auf Draht (Beratung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, auch für digitale Probleme) BanHate (App, bei der man österreichweit Hasskommentare melden kann) Weisser Ring (Hilfsorganisation für Opfer von Straftaten in Österreich) Deutschland: HateAid (Meldestelle für Betroffene als auch Beobachter*innen von digitaler Gewalt) Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt Gegen Frauen" (Anonyme Beratung, eingerichtet vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben) Meldestelle REspect! Im Netz Weiterführende Inhalte:Buch "Feindbild Frau" von Ingrid Brodnig (Thalia) Die Gemeinschaftsstandards von Meta Mehr zum eXit NDR-Recherche zur Incel-Szene: Zerrwelt der Frauenhasser - Wie die "Incel"-Szene an Bedeutung gewinnt und wie gefährlich sie ist Abschlussbericht des Radical Awarness Network zum Incel-Phänomen: https://home-affairs.ec.europa.eu/system/files/2021-08/ran_cn_incel_phenomenon_20210803_de.pdfSafer Internet Jugend Internet Monitor 2026 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Schickt uns euer Feedback zur EpisodeWas passiert, wenn ein Netzwerk zur Lebensader wird? Das Internet war mal eine utopische Idee – ein Versprechen von grenzenlosem Wissen und demokratischer Teilhabe. Mittlerweile ist es selbstverständliche Infrastruktur. Und leider eben auch ein hart umkämpftes Schlachtfeld.In dieser Folge haben sich Mary-Jane und Patrick die Tech-Journalistin und Co-Host des ARD-Podcasts „Der KI Podcast", Marie Kilg, eingeladen – und zusammen schauen wir uns an, was da gerade schiefläuft, aber auch, wo echte Chancen liegen.Wir ziehen die Linie von Brockhaus zu Wikipedia und von dort zu algorithmischen Feeds, die Aufmerksamkeit belohnen und Wut verstärken, während Konsens leise verschwindet. Wir reden über Medien zwischen Rendite und Aufklärung, über Selbstzensur, Machtdrift und polarisierende Anreize, die Debatten verformen, bis niemand mehr fragt, was stimmt – sondern nur noch, was klickt.Dann drehen wir die Perspektive: Kann dieselbe KI, die das anheizt, uns auch helfen? Offene Modelle, Datensouveränität, transparente Trainingsdaten – das klingt nach Nerd-Hobby, ist aber die Voraussetzung dafür, dass Unternehmen, Verwaltungen und Zivilgesellschaft Kontrolle und Werte zurückgewinnen. Wir schauen auch dahin, wo KI ganz praktisch einen Unterschied machen kann – etwa in Verwaltungen, die mit wachsender Komplexität und knappen Ressourcen umgehen müssen. Gleichzeitig reden wir Klartext über Grenzen: Energie, Chips, reale Kosten und die Frage, ob agentische Systeme echte Wertschöpfung liefern – oder nur neue Abhängigkeiten.Die Zukunft ist nicht determiniert. Zwischen Plattformmacht und Gemeinwohl entscheidet sich gerade, was wir heute bauen, regulieren und fördern. Es liegt an uns.
Wir sprechen mit Fabian Goldmann über sein neues Buch "Staats(räson)funk": "Israels Krieg im Nahen Osten gilt in vielerlei Hinsicht als der verheerendste des 21. Jahrhunderts: ermöglicht durch Bomben, Blockaden und eine beispiellose mediale Unterstützung. Wie in kaum einem anderen Land haben Medien in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 die tödliche Realität in der Region verharmlost, gerechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen. Welche Methoden Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. dabei angewandt haben und wie aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten, zeigt diese Untersuchung. Anhand eigens erhobener Daten und sorgsamer Recherchen liefert das Buch die Anatomie eines Systemversagens irgendwo zwischen Stereotypen, Selbstzensur und Staatsräson." Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=NSABEZ5567QZE
Das im Grundgesetz verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung wird schon seit einigen Jahren mit Füßen getreten. Jetzt soll diese illegale Praxis ganz offiziell legalisiert werden.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Vor kurzem reiste die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für Meinungsfreiheit, Frau Irene Khan, für etwa zwei Wochen durch Deutschland. Bei ihrer Winterreise sprach sie zunächst mit Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und mit den obersten Verfassungsrichtern in Karlsruhe. Denn Frau Khan war von der Bundesregierung eingeladen worden. Vermutlich in der Hoffnung, dass Irene Khan der Bundesregierung gute Noten erteilen würde. Doch Frau Khan sprach auch mit einfachen Bürgern und Vertretern von deutschen Menschenrechtsorganisationen.Und den erhofften Persilschein für makellose Menschenrechtspolitik liefert Irene Khan der deutschen Bundesregierung keineswegs. Die ehemalige Direktorin von Amnesty International berichtet vielmehr von einem Klima der Einschüchterung und Angst in Deutschland.Die weitreichende Einschränkung der Meinungsfreiheit begründete die Bundesregierung gegenüber der UNO-Gesandten mit der zunehmenden Brutalisierung und Polarisierung, die durch die sogenannten sozialen Medien in der Bevölkerung um sich greife. Das ist zweifelsfrei ein großes Problem, das uns alle mit großer Sorge erfüllen sollte. Das Netz macht es möglich, einem Mitmenschen im Schutz der Anonymität Sachen an den Kopf zu werfen, die man sich in der direkten Begegnung von Auge zu Auge niemals trauen würde. Allerdings sind die Bundesregierung und die ihr unterstellten Behörden sehr selektiv in der Wahrnehmung dessen, was den sozialen Frieden untergraben könnte. Die Bundesregierung verbindet den Kampf gegen Hassrede mehr oder weniger geschickt immer wieder mit ihrer eigenen geopolitischen Agenda. Um es klar zu sagen: wer bei dem moralisch-mentalen Feldzug der Bundesregierung gegen Russland, China und die Palästinenser nicht mitmacht, wird bevorzugt Opfer des offiziellen Kampfes gegen Hassrede.Frau Khan muss diesen Tatbestand verständlicherweise in diplomatische Zurückhaltung kleiden, wenn sie ausführt:„Die Regierung hat diese Bedrohungen zwar zu Recht ernst genommen, aber sie hat sich bei der Bekämpfung der Gefahren zunehmend auf Sicherheitsmaßnahmen verlassen. Viele dieser Maßnahmen – von der verstärkten Absicherung von Beamten, die öffentlicher Kritik ausgesetzt sind, bis hin zu pauschalen Verboten von Slogans, die mit pro-palästinensischen Protesten in Verbindung stehen, und der Überwachung von Organisationen aus vagen, nicht näher definierten Gründen des ‚Extremismus‘ – sind nicht mit den internationalen Menschenrechtsstandards vereinbar. Sie führen zu Unsicherheiten, was den Unterschied zwischen zulässiger und unzulässiger Meinungsäußerung betrifft, und fördern Stigmatisierung und Selbstzensur.“ (1)...https://apolut.net/das-offizielle-ende-der-meinungsfreiheit-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es gibt Themen, die lassen sich nicht kürzen. Nicht vereinfachen. Nicht in 30 Sekunden pressen. Sexualität, Körper, Trauma, Weiblichkeit, Gesundheit, Nervensystem – all das braucht Kontext, Zeit und Sprache. Und genau hier stoßen viele Creator:innen, Coaches und Unternehmer:innen auf Instagram an eine Grenze. In dieser Podcast-Episode spreche ich darüber, warum tiefe und kontroverse Themen in Reels zwangsläufig flach werden und weshalb das kein persönliches Versagen ist, sondern die Logik des Formats. Ich teile sehr ehrlich meine eigenen Erfahrungen mit Shadowban, Zensur und Selbstzensur – warum bestimmte Worte weniger Reichweite bekommen, warum viele sich anfangen zu kürzen und weshalb ich mich schon früh bewusst für einen Podcast als zweiten Playground entschieden habe. Diese Episode ist kein Instagram-Bashing. Sie ist eine Einladung zu unternehmerischer Verantwortung. Wenn dir dein Thema wirklich wichtig ist, dann braucht es einen Raum für deine Tiefe. Einen Ort, an dem du sprechen kannst, ohne dich ständig zu entschärfen oder Gedanken abzubrechen, weil sie „zu viel" sein könnten. Ich spreche darüber, – warum Podcasts besonders für Coaches, Mentor:innen und Creator:innen mit kontroversen Themen relevant sind – weshalb Shadowban und eingeschränkte Sichtbarkeit reale Erfahrungen vieler sind – warum Tiefe, Vertrauen und Wirkung Zeit brauchen – wie du Instagram und Podcast bewusst nebeneinander nutzen kannst – und weshalb Long-Term-Content ein entscheidender Hebel für nachhaltiges Business ist Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass dein Thema mehr Raum verdient als ein Reel es jemals geben kann. ON AIR - ist ein 1:1 Umsetzungsraum für Frauen, die ihre Sichtbarkeit erweitern wollen und einen zusätzlichen Playground suchen, um Vertrauen, Tiefe und Verbindung aufzubauen. Deine Podcast Reise startet hier! Let's stay connected: Instagram: sabine.spallek Mehr über meine Arbeit: beuntamed.de
Warum Christen wieder Ziel von Verfolgung werden – auch in Europa Weihnachten endet nicht mit Kerzen und Liedern. Kaum ist Weihnachten gefeiert, erinnert der heutige Stephanustag an eine unbequeme Wahrheit: Glaube ist keine Folklore. Stephanus sprach offen über Schuld, Heuchelei und Machtmissbrauch – und bezahlte dafür mit seinem Leben. Was wie ferne Kirchengeschichte klingt, ist aktuell: Weltweit erleben Millionen Christen Verfolgung: von Repression über Berufsverbote bis zu Mord und Terror. Und auch in Europa wächst der Druck – durch Brandanschläge auf Kirchen, Vandalismus, Schauprozesse, Gebetsverbote und zunehmende Selbstzensur. Doch Christenverfolgung passt nicht ins gängige Weltbild. Sie stört Narrative, sie widerspricht ideologischen Erzählungen – und wird deshalb oft relativiert oder verschwiegen. Ein Gespräch mit Anna Diouf von Tichys Einblick. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Was darf man heute noch sagen – und was wird sofort zum Shitstorm?Patrick Reiser spricht mit MrWissen2Go über Meinungsfreiheit, Selbstzensur, Cancel Culture und die subtile Macht von Algorithmen.Warum wird der Meinungskorridor immer enger? Wie beeinflussen Social Media unsere Wahrnehmung – und unser Denken?Ein wachrüttelndes Gespräch über Polarisierung, digitale Verantwortung und den Mut, frei zu sprechen._____► Kostenlose Achtsamkeitsmeditation für tiefere Verbundenheit und mehr Klarheit: https://start.patrickreiser.com/meditation_____► Kostenloser Klarheitstest: https://klarheitsquiz.com_____► In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Hier geht es zu meinem Mentoring: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring______► Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat______► Jetzt Patricks neues Buch versandkostenfrei bestellen
Es ist der 10. oder 11. Horroctober im Katzenmännischen Haus und der wirft seine Schatten voraus. Oder fast schon hinterher, weil eigentlich ist der Oktober ja fast rum. So ist quasi ganz von selbst der Ton für diese Episode schon fast gesetzt, es wird - gruselig. Nicht nur, weil natürlich wieder zahlreicher Medienkonsum aus niederen Beweggründen (Farben! HDR!) stattgefunden hat, sondern auch weil, wie er uns vor der Show im Vertrauen verraten hat, unser lieber Tax die "F**kpi**e" (freiwillige Selbstzensur, bevor jemand was anderes vermutet) im Darm seiner Playlist nicht finden konnte. Wahrscheinlich weil löchrig vom Süsstoff... wir wissen es nicht. Was wir aber wissen ist, dass der Arschmuskel von Charlie Hunnam einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat (vermutlich ins OLED-Panel eingebrannt) und Tax' Fernseher - eigentlich sowas wie der übergreifende Handlungsbogen über bald 8 !!!! Jahre Geekzone - bei Hautfarben einfach magische Wirkung hat. Aber genug abge... schwoffen... oder schwiffen? Wir zelebrieren mit Christian den wohl erfolgreichsten Horroctober aller Zeiten, also macht Euch auf einige wirklich gute Filmtipps gefasst - wenn sogar die selbsternannten Horror-Watching-Altmeister in dieser Runde einen Film als "heftig" bewerten, dann steht Euch da einiges bevor. Wer bis zum Ende durchhält wird übrigens wieder mal mit einer bezaubernd-thematischen Komposition aus Tax' virtueller Bontempi-Orgel belohnt - dranbleiben lohnt also doppelt! - Kino Experience: One Battle After Another (Peter) - Monster: Die Geschichte von Ed Gein (Tax) - Rewatch: The Mandalorian (Tax) - Fazit: Gen V Season 2 (Philipp) - Ersteindruck: ES: Welcome to Derry (Philipp, Sidekick: Christian) - [Horroctober 2025](https://letterboxd.com/ckatzorke/list/horroctober-2025/) (Christian, Sidekick: Philipp) Quickies: - Rewatch: Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (Tax) - Alphamännchen (Tax) - Superman 2025 (Christian) - Peacemaker Season 2 (Christian) - Flow bei Disney+ (Peter) [Horroctober Liste 2025](https://letterboxd.com/ckatzorke/list/horroctober-2025/) [Unsere letterboxd Liste 2025](https://letterboxd.com/ckatzorke/list/geekzone-2025/) [Unsere serializd Liste 2025](https://www.serializd.com/list/Geekzone-2025-266409)
Der freie Journalist und Islamwissenschaftler Fabian Goldmann hat sich intensiv mit der Berichterstattung zum Thema Gaza auseinandergesetzt. Dafür hat er unter anderem 5.000 Schlagzeilen deutscher Leitmedien analysiert. Ein Teilfazit seiner umfangreichen Recherche lautet wie folgt: „Es mag schwer sein, unabhängige Informationen aus Gaza zu bekommen. Doch deutsche Medien scheinen es nicht einmal zu versuchen.” Seine Analysen hat er in dem Buch „Staats(räson)funk – Deutsche Medien und der Genozid in Gaza” zusammengefasst. Die dazugehörige Ankündigung lautet wie folgt:: «Israels Krieg im Nahen Osten gilt in vielerlei Hinsicht als der verheerendste des 21. Jahrhunderts: ermöglicht durch Bomben, Blockaden und eine beispiellose mediale Unterstützung. Wie in kaum einem anderen Land haben Medien in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 die tödliche Realität in der Region verharmlost, gerechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen. Welche Methoden Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. dabei angewandt haben und wie aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten, zeigt diese Untersuchung. Anhand eigens erhobener Daten und sorgsamer Recherchen liefert das Buch die Anatomie eines Systemversagens irgendwo zwischen Stereotypen, Selbstzensur und Staatsräson.» Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/staatsraesonfunk-deutsche-medien-und-der-genozid-in-gaza-mit-fabian-goldmann/ Produktionskosten: ca. 2000€ Eine Screen-Talk-Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Fabian Goldmanns Buch: https://manifest-buecher.de/produkt/staatsraesonfunk/ Fabian Goldmanns Blog: https://www.schantall-und-scharia.de
Christopher & Jobst im Gespräch mit Oise. Wir reden über ein Samhain-Shirt, eine zu schräge Ray Ban-Brille, die ersten drei Danzig-Alben, sehr enge Dorf-Situationen, im positiven Sinne involviert sein, Menschen wirklich mögen, einen gemeinsamen Boden finden, 10 Monate im Jahr auf Tour, wurzellos im positiven Sinne, kein herzliches Verhältnis zu Berlin, eine Jamie Oliver-Bratpfanne, doch kein Charles Bronson-Bart für Oise, Metallicas Garage Days EP, "Der Letzte macht die Tür zu" von Abstürzende Brieftauben, zum Dorffasching als Punker gehen, das Disc Center Magazin, Halloweens Loser of the Seven Keys Shirt, die russische Metal Band Kruiz & Gerhart Polt, zweiter Stock in Omas Bauernhof, die Gladiatoren-Ausgabe von Was ist Was, tagelang "Die unendliche Geschichte" unter der Bettdecke lesen, das ist doch Schmarrn, Ferienjobs beim Joska, das Fehlen des Vaters, der frühe Tod des Bruders, das Jugendcafé Zwiesel, besoffen im Minor Threat Shirt eingeschlafen, die Antifa Passau braucht zwei Konzerte für ...But Alive, ein Hausbesetzer-Gürtel von Zack Ahoi, starke Verbindung über Musik, die Band Shiny Coffin, Credits an Stefan Fuchs und sein Label Bad Influence Records, die Shows in Zwiesel waren immer voll, die Witze-Sendung Gaudimax, die drei großen S des Hardcore (Slapshot, Sheer Terror & Shelter), ein bissl Skinhead sein wollen, der Nastrovje Potsdam-Katalog, das erste Mal Southside-Festival in München, ST & RATM und Schnupftabaktücher, romantische Vorstellungen von Straight Edge haben, der Krsna-Tempel in Jandelsbrunn, Diskussionen über den besten Shelter-Song, wohnen im Krankenzimmer, die Asexualität von 90er Jahre Straight Edge, Harrington-Jacke mit Business-Button, eine Fishbone-CD hat irgendwie reingepasst, Rechtsrock war nicht verlockend, "If you wanna visit let us know", bei Serpico in Staten Island, All You Can Eat-Buffet für 2$, die großartige zweite LP von Sleeper/Serpico, im Kopf der Freiheitsstatue, Black Army Jacket / Rye Coalition / Kisst it Goodbye / Sheer Terror im CBGBs, Static 84 war das Ticket raus, die frühen Red Tape Parade mit Steven, der schnelle Tod von Wauz, sich wünschen mehr Emotionen zu haben, schon immer eine alte Seele gewesen sein, die Erinnerungen an Wauz, ein Meditationsprojekt namens "A Year to Live", weniger aburteilend sein, Yvonne & Marco von Avacado Booking, die großartigen Assück, "Go to city centre, look for punks", achteinhalb Wochen auf Tour mit BoySetsFire, lernen in einem Raum voller Menschen allein zu sein, people business, die neverending Tour von KIZ, warme Körper mit Examen, die beste Erfahrung des Lebens dank Corona, raus aus der Ego-getriebenen Musikwelt, Gender-affirmative Care-Betten im Klinikum Potsdam, KIZ sind die neuen Ärzte, Diskussionen in Brandenburg ums N-Wort, die Freundlichkeit der Amerikaner, die Facebook-Gruppe "German Nurses in the USA", wahnsinnige Dissonanz, hohe Frequenz von Verrücktheit, sich ins Private zurückziehen, Selbstzensur im öffentlichen Raum, Neil Young Konzerte sind wie 90er-Jahre Jugendzentrum, die AFA (Alternative für Amerika), hoffnungsloser Optimismus, Wissen um ein soziales Netz, beim ersten NOFX Song schnell durch die Hintertür verschwinden, der Event-Charakter von Subkultur, ein teurer Siebdruck von Mark Maggiori, Kurt Vonneguts Vogelbild, vorgeschobene Ignoranz, im Herzen auf der Nummer 1, Christophers gefühlte Verpflichtung, die verschiedenen Phase von U2, uvm.Drei Songs für die Playlist1) Ein Song, den der 12-jährige Oise gut fand: BON JOVI - Wanted Dead or Live2) Ein Lied, das Oise richtig nervt: EAGLES - Hotel California 3) Ein Song von der fünften Platte von rechts aus dem obersten Regal: ONE LAST WISH - My Better Half
Die USA stehen vor einer beispiellosen Herausforderung für die Pressefreiheit: Trump verklagt systematisch Zeitungen, Journalisten und ganze Sender mit astronomischen Schadenersatzforderungen. Gleichzeitig erhöhen Behörden und Politik den Druck auf kritische Stimmen zusätzlich. Die Folge: Immer öfter stellt sich die Frage, wer in Amerika eigentlich noch was sagen darf. Die Antwort der Medienlandschaft ist gespalten: Während manche Verlage auf Selbstzensur setzen, formiert sich anderswo Widerstand. Doch wie weit reicht der Arm der Politik wirklich? Wie verändert sich das verfassungsmäßig garantierte Recht auf freie Rede unter dem Druck juristischer Drohungen? Und welche Rolle spielen Techkonzerne wie Disney, wenn wirtschaftliche Interessen auf politischen Druck treffen? Dilan Gropengiesser spricht mit Klaus Brinkbäumer, Co-Host unseres USA-Podcasts OK, America?, über die systematischen Angriffe auf die Redefreiheit – und darüber, wie sich Amerikas Demokratie unter diesem Druck verändert, in der 110. Folge von Was jetzt? – Die Woche. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube.
Das Q&A auf PATREON:http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast.de/membershipIn dieser Folge spricht er mit Nizar & Shayan über seine Entwicklung vom Provokateur zum reflektierten Künstler. Es geht um Selbstzensur, Meinungsfreiheit, Glauben, Therapie, die Rolle von Männern in der Gesellschaft und die Frage: Darf man heute überhaupt noch sagen, was man denkt?Olli analysiert kritisch die Deutschrap-Szene, spricht offen über seine Erfahrungen mit Therapie und erklärt, warum er sich selbst zurücknimmt – obwohl er eigentlich mehr zu sagen hätte. Die Folge ist ehrlich, unbequem und tiefgründig. Kein Filter, kein PR-Gespräch – sondern ein Gespräch mit Haltung.Alle Kanäle | Olli Banjo https://www.instagram.com/olli_banjo_officialhttps://www.facebook.com/ollibanjohttps://www.tiktok.com/@olli.banjoAlle Kanäle | Die Deutschenhttps://linktr.ee/diedeutschen
Die Journalistin Inna Hartwich war viele Jahre als Russland-Korrespondentin tätig. Ihre persönliche Verbundenheit mit dem Land und ihre Faszination führten sie dorthin – Russland wurde für sie über die Jahre sogar zu einer zweiten Heimat. Doch seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich ihr Blick auf das Land radikal verändert.Hartwich beschreibt, wie schwer es ihr fiel, Russland zu verlassen. "Ich empfinde manchmal Ekel“, sagt sie offen. Der Abschied war ein schleichender Prozess: Die Freude am Alltag verschwand, und die Sorge um ihre in Russland zurückbleibenden Freunde wuchs stetig.Als Journalistin erlebte Inna Hartwich die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit in Russland hautnah. Viele Themen durfte sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr schreiben – Selbstzensur wurde zur Realität. Ihre persönliche Verbundenheit mit dem Land und ihre Faszination führten sie dorthin – Russland wurde für sie über die Jahre sogar zu einer zweiten Heimat. Doch seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich ihr Blick auf das Land radikal verändert.Als Journalistin erlebte Inna Hartwich die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit in Russland hautnah. Viele Themen durfte sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr schreiben – Selbstzensur wurde zur Realität. Welche Eindrücke nimmt Hartwich aus ihrer Zeit in Russland mit?Wie hat sie die Zensur und Einschränkungen im Journalismus erlebt?Welche Themen waren tabu und durften nicht mehr veröffentlicht werden? Mehr Artikel zum Thema: «Ich kenne deine Demütigungen»: Warum unsere Korrespondentin Russland nach Jahrzehnten jetzt verlässt«Die Panzer kommen jetzt, schau hin, werde Patriot!» Putins prachtvolle Perversion des GedenkensStalin ist zurück – in einer Metrostation in Moskau: Ein Sinnbild für die düstere Entwicklung in Putins Russland Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Inna HartwichKontakt: podcast@chmedia.ch
In der aktuellen Folge des Podcasts „Amerika – wir müssen reden“ sprechen Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und US-Journalistin Jiffer Bourguignon über zwei Entwicklungen, die fundamentale Prinzipien der US-Demokratie herausfordern: Trumps gezielte Attacken auf öffentlich finanzierte Medien und der politisch aufgeladene Skandal um Jeffrey Epstein. Trump hat massive Haushaltskürzungen bei NPR und PBS in Höhe von rund 1,2 Milliarden Dollar durch den Kongress gebracht - besonders hart für kleinere Stationen in ländlichen Regionen. Denn diese öffentlich-rechtlichen Sender sind dort oft die einzige verlässliche Informationsquelle für viele Menschen. Die Begründung der Konservativen: Öffentlich-rechtliche Medien würden zu linksliberal berichten - ein Vorwurf, der seit Jahren Teil von Trumps Rhetorik ist. Zusätzlich diskutiert das Ehepaar einen pikanten Fall: Der Sender CBS zahlte kürzlich 16 Millionen Dollar an Trumps Presidential Library, um einem Rechtsstreit wegen eines angeblich manipulierten Interviews mit Kamala Harris aus dem Weg zu gehen. Besonders brisant: Der Mutterkonzern Paramount steht kurz vor einem milliardenschweren Fusionsdeal, was die Frage aufwirft, ob wirtschaftliche Interessen über journalistische Grundsätze gestellt wurden. Ingo und Jiffer thematisieren, welche gefährliche Signalwirkung solche Deals auf andere Medienunternehmen haben könnten – nämlich die Tendenz zur vorauseilenden Selbstzensur, um Konflikte mit mächtigen politischen Akteuren zu vermeiden. Breiten Raum nimmt auch der Fall Jeffrey Epstein ein: Der wegen sexuellem Missbrauchs Minderjähriger angeklagte Millionär beging 2019 in Haft unter bis heute ungeklärten Umständen Suizid. Sein Netzwerk aus einflussreichen Kontakten, dokumentiert in den sogenannten „Epstein-Files“, nährt seit Jahren Verschwörungstheorien - unter anderem über prominente Demokraten, britische Royals und Wirtschaftseliten. Auch Donald Trump war eng mit Epstein befreundet, bevor es zum Bruch kam. Während des Vorwahlkampfs kündigte Trump an, die Epstein-Liste veröffentlichen zu wollen und schürte damit gezielt die Fantasien seiner Anhängerschaft. Doch dann unterstellte ihm Elon Musk, selbst auf der Liste zu stehen. Jetzt distanziert sich Trump plötzlich vom Thema und erklärte es zur „alten Geschichte“ und beschimpft sogar seine Anhänger, die immer noch die Freigabe der Akten fordern. Die Folge zeichnet ein Bild einer Demokratie, in der Misstrauen gegenüber Medien, Justiz und Institutionen systematisch geschürt wird - mit realen Folgen für die öffentliche Debatte. Wie die Epstein-Akten für Trump zum Problem wurden: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-epstein-maga-100.html Alle Folgen "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Podcast-Tipp: Synapsen über Geschwisterforschung: https://1.ard.de/Synapsen_Geschwisterforschung
Heinrichs, Scott www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
Das Q&A mit GENETIKK jetzt auf PATREON:http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membershipGENETIKK (Kappa & Sikk) sprechen offen über die Musikindustrie, Selbstzensur, Medien, Ghostwriting, Kunstfreiheit und ihren Weg abseits des Mainstreams.In dieser Folge geht's nicht nur um Rap – sondern um Wahrheit, Kontrolle, Selbstbestimmung und künstlerische Unabhängigkeit. Zwischen Medienkritik, Philosophie und Stilbewusstsein zeigen GENETIKK, warum sie mehr sind als nur ein Musikprojekt.Ehrlich, unbequem, unzensiert – ein Gespräch, das bleibt.Alle Kanäle | Genetikkhttps://www.instagram.com/genetikkhttps://www.facebook.com/genetikkhttps://outtathisworld.comhttps://open.spotify.com/intl-de/artist/41LLNWUptvfbQ9Q7oCefmgAlle Kanäle | Die Deutschenhttps://linktr.ee/diedeutschen
Zwischen Wahrheit und Willkür – über Alina Lipp, ihre Berichterstattung und die europäische RealitätEin Standpunkt von Sabiene Jahn.Am 20. Mai 2025 will die Europäische Union das 17. Sanktionspaket verabschieden. Es ist ein Vorgang von historischer Tragweite – nicht wegen seiner Größe, sondern wegen seines Charakters. Denn diesmal betrifft es keine Staaten, keine Konzerne, keine Waffenlieferanten. Es betrifft eigene Bürger, Journalisten und Blogger. Menschen, die schreiben, was nicht gesagt werden soll – oder nicht mehr gesagt werden darf. Die Namen, die in einem geleakten Entwurf von Correktiv genannt wurden, lauten Thomas Röper und Alina Lipp. Beide berichten aus Russland. Beide haben sich Reichweiten erarbeitet, die aus dem Stand - außerhalb der Systempresse - kaum jemand zu erreichen vermag: Alinas Kanal „Neues aus Russland“ zählt rund 200.000 Abonnenten Thomas Röpers Plattform Anti-Spiegel wird täglich tausendfach aufgerufen, weil sie das tut, was deutsche Medien nicht mehr leisten: Originalquellen lesen, übersetzen, kontextualisieren. Und genau das scheint das Problem zu sein. Denn wer heute eine starke Stimme hat – auf Telegram, YouTube, Webseiten – und das sagt, was im offiziellen Diskurs nicht vorgesehen ist, der wird nicht mehr widerlegt. Er wird aussortiert. Isoliert. Sanktioniert. Es geht nicht um Inhalte. Es geht um Kontrolle.Was diese Journalisten tun, ist unbequem – aber legitim. Sie publizieren Reden der russischen Führung, Kommentare russischer Wirtschaftsexperten, Philosophien, Feldberichte. Nicht, um zu gefallen, sondern um zu ergänzen. Um ein Bild zu zeigen, das mehr ist als ein westlicher Ausschnitt. Doch in einer EU, die längst den Operationsplan Deutschland entworfen hat – zur zivil-militärischen Vorbereitung eines möglichen Krieges gegen Russland –, passt diese Vielstimmigkeit nicht mehr ins Konzept. Man will niemanden mehr, der Frieden denkt. Stattdessen erleben wir ein Klima, in dem Künstler mit Auftrittsverboten belegt werden, Unternehmen Formulare unterschreiben müssen, dass sie nicht mit russischen Firmen zusammenarbeiten – und nun auch Journalisten ins Visier geraten, die der Zensur nicht durch Selbstzensur zuvorkommen. Wenn diese Logik durchgeht, ist nicht nur das Sanktionsrecht entgleist.Treue zu dem, was stimmig istWenn Entscheidungen fallen, dann geschieht das oft nicht öffentlich, nicht laut, nicht aus Pose. Es sind leise, verdichtete Momente, in denen etwas in einem selbst unüberhörbar wird. Man kann das Intuition nennen oder schlicht: innere Notwendigkeit. Ich habe solche Momente erlebt. Und ich erkenne sie bei anderen wieder – etwa bei meiner Kollegin und Freundin Alina Lipp. Unsere Geschichten verlaufen nicht parallel, aber sie berühren sich in einem entscheidenden Punkt: Wir haben uns nie mit dem abgefunden, was sich als alternativlos ausgab. Und wir wussten, dass man für eine solche Haltung manchmal den Preis zahlt – nicht später, sondern sofort. Ich war 18 Jahre alt, als ich mich entschied, ein Volontariat in einem der angesehensten DDR-Medienhäuser zu beenden. Nicht, weil ich scheiterte. Sondern, weil man von mir verlangte, mich zu entscheiden: für den Journalismus oder für die Musik. Ich sollte meine künstlerische Tätigkeit – die Bandauftritte, das Zusammenspiel mit Musikern der Dessauer Philharmonie – aufgeben, um „voll bei der Sache“ zu sein. Die Entscheidung kam nicht aus mir, sie wurde mir abverlangt. Von einer Funktionärin mit grauvioletter Haarpracht, die meinte, über meine Leistungsfähigkeit besser Bescheid zu wissen als ich selbst. Doch ich wusste: Wenn ich mich hier beuge, beuge ich mich nicht nur vor einer Anweisung – ich verliere etwas, das mich selbst ausmacht. Also sprach ich. Vor versammelter Chefredaktion. Ich sagte nicht trotzig, sondern mit ruhiger Klarheit: Ich gehe. ...hier weiterlesen: Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Themen: Nahost: Gefahr der Selbstzensur; Weltkriegsgedenken digital; Weltkriegsgedenken im Computerspiel; Chatbots manipulieren Meinungen; Wie sollen Medien mit der AfD umgehen?; Medienschelte: Weißer Rauch; Moderation: Sebastian Sonntag Von WDR 5.
Was bedeutet es wirklich, ein Heide zu sein – im Alltag, in einer Welt, die ständig fordert, sich zu erklären? In dieser Episode von Der Thingcast werfen Jan und Alex einen scharfen Blick auf die Fallen, in die viele Heiden immer noch tappen: Rechtfertigung, Selbstzensur und der stille Rückzug aus Angst vor Ablehnung.Wir reden nicht über Paganismus als Lifestyle-Accessoire. Wir sprechen über echtes Heidentum – verwurzelt im Herzen, getragen von Naturspiritualität, durchdrungen vom Geist des Animismus.Und wir sagen es klar: Wer sich ständig erklären muss, hat seine eigene Kraft noch nicht voll angenommen.Themen dieser Folge:Warum viele Heiden ihr Sein noch immer "entschuldigen" – und wie tief die Prägung der Christianisierung reichtWie das kapitalistische System unsere Spiritualität verformtDie Bedeutung von echter Selbstermächtigung im gelebten PaganismusWarum Paganismus gestalten bedeutet, Heidentum zur Normalität zu machen – nicht zur ProvokationDie Rolle von Schattenarbeit auf dem Weg zu authentischem spirituellen AusdruckHier geht es nicht um Symbole, lautes Posen oder Selbstinszenierung. Hier geht es um die stille, kompromisslose Entscheidung: Ich bin Heide. Punkt.Ohne Rechtfertigung. Ohne Verteidigung. Ohne Entschuldigung.Wenn du spürst, dass Heidentum mehr ist als ein Hobby – und Naturspiritualität dein innerer Kompass, dann ist diese Folge dein Spiegel. Zeit, aus den alten Mustern auszubrechen. Zeit, bewusst zu SEIN.
Die renommierte britische Wochenzeitung Economist, deren Artikel sich regelmäßig in den Pressemappen des Kanzleramts finden, hatte letzte Woche einen Artikel veröffentlicht, in welchem anhand zahlreicher Beispiele die zunehmende „Bedrohung der Meinungsfreiheit in Deutschland“ thematisiert wurde. Auch der aktuelle Bericht von Reporter ohne Grenzen zur Pressefreiheit in Deutschland 2025 spricht von massiver Selbstzensur und strengen SprachregelungenWeiterlesen
Wie jede andere Literatur unterlag auch die SF der DDR der als Druckgenehmigungsverfahren getarnten staatlichen Zensur mit ihren Gutachten und kulturpolitischen Erwägungen. Die Einflussnahme begann jedoch schon ganz am Anfang des „literarischen Entwicklungsprozesses“: Wie weit wagte man sich als Autor an kritische Themen? Wo nahm man zensierende Eingriffe vorweg? Auf welche Passagen war man bereit zu verzichten, um wichtigere Aussagen beibehalten zu können?
Butter, Michael www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ich sitze hier und versuche Worte für das zufinden, was in der Begegnung mit Michael geschehen ist. Versuche, zubeschreiben, was "Inhalt" des Videos ist. Ich kann gerade nur mehrausdrücken, was ich fühle: Da ist unglaubliche Freude, ein Kribbeln, ich mussschelmisch grinsen. Da ist tiefe Berührung und sehr große Dankbarkeit. Demutund größte Wertschätzung für das Geschenk, das wir füreinander sind. Mein Herzist weit und warm UND ich fühle mich unfassbar lebendig, belebt, beseelt,genährt, inspiriert, beflügelt.Unser gemeinsamer Raum fühlt sich für michsoooo groß an. Da hat alles Platz. Da darf alles sein. Da ist Mitgefühl. Da istKlarheit. Da ist Weite. Da ist Tiefe. Da ist der Moment. Da ist Präsenz. Dafürstell ich mir den Wecker. Dafür steh ich früh auf (für meine Verhältnisse
Hallo, ihr postkapitalistischen Aussteiger. Macht's euch in der Tofu-Hängematte bequem, wir muten uns allen wieder ein Perspektivenspektrum zu. Kurzer Ressourcen-Check, dann übernimmt Iris. Matthias ist zu verständnisvoll. Wir holen unsere Weltenretter-Kampagnen aus der Schublade, auch wenn kein Satz hilft, fallen immer wieder hin und stehen so lange auf, bis wir wieder laufen können. Auch existenzielle Krisen sind nur Momente, und Angst kann auch beschützen. Was glaubt ihr, gibt's noch Social Media in 10 Jahren? Bestätigen wir uns im Jammern? Und welche Linie ist gleich lang? Wir meiden Selbstzensur aus Angst vorm Anecken und erscheinen pünktlich zum Salsa-Unterricht. Voll auf Oxytocin! Später schauen wir uns mit 20 Leuten den Sonnenuntergang an und essen Wirsing gegen unser erhöhtes Aggressionspotenzial. Wer besonders schön aussehen will, kann auch noch ein paar Pilze sammeln, aber bitte nicht zu wild und wahnhaft werden. Wir haben doch eine Verantwortung als Schnittstelle. Wer erwachsen und brav ist, kennt nicht mehr jeden Barkeeper. Prost. Du möchtest uns eine Sprachnachricht für den Podcast schicken? Folge uns auf Instagram und nutze dort den Chat: https://www.instagram.com/coupleof_podcast/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos und Rabatte: https://linktr.ee/CoupleOf Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Können Bücher beißen? Der Expert*innenzirkel des Berufsverband Information Bibliothek (BIB) beantwortet die Frage mit einem „Ja“. Bücher beißen. Sie beißen sich unter anderem mit der Weltanschauung der Verbandsmitglieder. Wobei die eigene Weltanschauung mit der demokratischen Grundordnung gleichgestellt wird. Und deshalb wird vor diesen Büchern gewarnt. So finden sich in der Stadtbibliothek Münster in den Buchdeckeln der in Ungnade gefallenen Werke entsprechende Warnhinweise. Wohin solche Disclaimer führen, konnte kürzlich beim ältesten Online-Magazin „Telepolis“ beobachtet werden. Was in einer beispiellosen Selbstzensur von 50.000 gelöschten Artikeln endete, begann mit einem Warnhinweis-Versehen derselbigen. Wo driftet eine Informationsgesellschaft hin, in der sich eine selbsternannte Wahrheitsinstanz aufschwingt, über die Umstrittenheit oder Seriosität von Büchern zu entscheiden? Norbert Häring hat sich dazu Gedanken gemacht. Hören Sie hierzu seinen Text „Betreutes Lesen“, der zunächst auf seinem Blog erschienen war. https://norberthaering.de/propaganda-zensur/berufsverbhand-information-biblio/ Sprecherin: Sabrina Khalil Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9
Enthüllungen des französischen Investigativportals Mediapart und dreier weiterer Medienpartner werfen ein bezeichnendes Licht auf interne Vorgänge und Selbstzensur im öffentlich-rechtlichen Rundfunksender Norddeutscher Rundfunk (NDR). Im Mittelpunkt steht dabei eine brisante Recherche, die ursprünglich vom NDR selbst initiiert wurde und sich mit der Investigativ-NGO OCCRP (Organized Crime and Corruption Reporting Project) sowie deren umfassende Kooptation durchWeiterlesen
„Seit zwei Jahrzehnten nutzt Chinas Regierung ‚Smart Technology‘, um eine immer stärker überwachte und vollständig kontrollierte Gesellschaft zu schaffen“, so der Eingangssatz der eindringlichen „Arte“-Reportage über Überwachung, Zensur und Selbstzensur in China. Sie wirft über das kommunistische Land hinaus Fragen zum Gebrauch von Technologie auf. Sehenswert, frappierend und augenöffnend zugleich. https://gjw.one/rnugfc
Die Zahl der Angriffe auf Journalisten in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Medienfeindlichkeit scheine sich dauerhaft zu normalisieren, so Patrick Peltz, Co-Autor. Und das habe Folgen für den Journalismus. Patrick Peltz im Gespräch mit Christoph Sterz www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Kriminalstatistik - über den medialen Umgang mit Zahlen und Begriffen | Alte Fehler, heftige Diskussionen - Trump, die US-Medien und der Wahlkampf | "Nahaufnahme" - Zur Situation der Pressefreiheit in Deutschland 2024 | Selbstzensur und Festnahmen - Pressefreiheit in Bangladesch Wellendorf, Sebastian www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Lill, Felix www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Mit sprachlichen Verdrehungen, die an George Orwell erinnern, wird der Digital Services Act (DSA) der EU angepriesen, der die Löschung von Inhalten erleichtern soll. Er wird im Februar in Kraft treten, mit massiven Folgen für die Meinungsfreiheit. Laut Kritikern könnten Zensur, Selbstzensur und eine allgemeine „Herrschaft des Verdachts“ Folgen des DSA sein. Ein Kommentar vonWeiterlesen
In diesem Jahr sind 45 Journalisten während ihrer Arbeit getötet worden. Das seien zwar statistisch weniger als sonst, sagt Christopher Resch von Reporter ohne Grenzen. Er beklagt aber auch eine Selbstzensur aus Angst um das eigene Leben. Resch, Christopherwww.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Deutschland, der Pausenhof: Big Joe knallt dem Olaf ein Ding an den Nischel, so einen Wumms hält kein Gasrohr aus. Olaf sieht Sterne und Streifen. Aber er versichert den Umstehenden: „Unsere Partnerschaft ist enger und vertrauensvoller denn je“. Big Joe bestellt den Olaf wenig später zu sich nach Übersee und flüstert ihm was. DieWeiterlesen
Wenn sich das Herz schwer anfühlt, dann verspüren wir oft eine große Trauer und ein starkes Leid. Was tun, wenn es weh tut? Wie können wir für uns da sein? In dieser Podcastfolge habe ich 5 ganz konkrete Methoden für dich zusammengestellt, die dir in Zeiten des inneren Leidensdrucks helfen können. Du wirst erfahren, wie du: - Dich durch den Schmerz durchatmen und deine Gefühle durchfühlen kannst. - Auch in Zeiten des Schmerzes und der Trauer, Freude und Liebe in dein Leben einladen und fühlen kannst. - Es dir durch Erwartungen und Selbstzensur wie „Ich muss schnell drüber hinweg kommen“ nicht zusätzlich schwer machst. - Deine Energieressourcen so für dich nutzt, dass sie dir dienlich sind. +++ Hier geht es zu allen Informationen zur Mindful Masters Coaching Ausbildung: https://sarahdesai.de/mindfulmasters-academy Hier geht es zum Superpower Kartenset: https://www.amazon.de/SUPERPOWER-Kartenset-Affirmationskarten-Erwachen-deiner-inneren/dp/B0BMVQ9ZTR/ Hier geht es zu allen meinen Angeboten: https://sarahdesai.de/linktree/
Nachdem wir uns die von empörten Christen vorgebrachten Fallbeispiele für Christenverfolgung in Deutschland und Europa angeschaut und ihre Schlussfolgerungen und Behauptungen analysiert haben, kommen wir zu einem (ausführlichen) Fazit: Von den besten Argumenten der Christen bleibt bei etwas näherer Betrachtung nichts übrig. Eine systematische Christenverfolgung in Europa gibt es nicht. Adrian und Till denken darüber nach, warum sich viele Christen in der Opferrolle derart wohlfühlen. Kann es sein, dass sich, wenn man jahrzehntelange Privilegierung gewohnt ist, Gleichbehandlung schon wie Diskriminierung anfühlt? Ist also der Übergang zu einer pluralistischen und freien Gesellschaft schon die Ursache für das Wehgeschrei der Christen? Kommentare bitte unter https://manglaubtesnicht.wordpress.com/?p=4490 00:00:00 - Intro 00:02:20 - Das Recht auf Gewissensfreiheit 00:06:32 - Das Recht auf Meinungsäußerung 00:08:44 - Elternrechte und Bildung 00:11:23 - Beschäftigung und Vertragsfreiheit 00:14:30 - Lehren aus den Fallbeispielen (aus Folge 159) 00:26:57 - Selbstzensur! 00:31:32 - Covid 00:37:17 - Schlussplädoyer und Fazitversuch
Schon bei der Beschäftigung mit den vom OIDAC, dem „Observatory for Intolerance and Discrimination Against Christians“, zusammengetragenen Fällen von ganz, ganz schrecklicher Christenverfolgung (in Folge 159) konnten wir vor lauter Weinen kaum reden. Diese armen, armen Christen, so muss man wissen, werden laut OIDAC in Deutschland und Europa ganz übel verfolgt. Martina und Till haben auch diesmal wieder Adrian von The Adrian Reason zu Gast. Adrian erklärt uns, wie schrecklich die Auswirkungen von vorsorglicher „Selbstzensur“ für Christen sind („Wenn ich meinen Freunden vom Heiligen Geist erzähle, werde ich immer ausgelacht — ich sag lieber nix“) oder wie bedrohlich schon die bloße Existenz von ganz bösen Transleuten und garstigen Homosexuellen für die armen Christen ist. Kommentare bitte unter https://manglaubtesnicht.wordpress.com/?p=4486
Wilczynski, Marthawww.deutschlandfunk.de, @mediasresDirekter Link zur Audiodatei
Kommentare bitte unter https://manglaubtesnicht.wordpress.com/?p=4367 Es gibt eine „feindliche Atmosphäre“ gegenüber Christen in Deutschland! Dadurch werden die Christen im Alltag zur „Selbstzensur“ getrieben!! – Angesichts christlicher Übermacht in Politik, Medien und Gesellschaft überrascht euch das? Uns auch. Das Observatory of Intolerance und Discrimination against Christians (OIDAC) hat eine Studie veröffentlicht, in der es diese ganz üblen Fälle von Christenverfolgung aufdeckt . Martina stellt die Studie vor und kann dabei kaum ernst bleiben: Sie ist methodisch spektakulär schlecht, kommt mit absurden „Enthüllungen“ um die Ecke und bekommt offensichtlich genau die Ergebnisse heraus, die die Autoren sich gewünscht hatten. Trotzdem – oder gerade deswegen? – wird die Studie in christlich-konservativen Medien als Beweis dafür abgefeiert, wie schrecklich Christen in Deutschland diskriminiert werden.
In der Nacht auf den 1. Juli 1997 wurde in Hongkong die britische Flagge eingeholt, damit endete endete Großbritanniens Kolonialherrschaft über die Wirtschaftsmetropole an der chinesischen Ostküste. Chris Patten, der letzte Gouverneur der Stadt, verabschiedete sich von der Bevölkerung mit einem Versprechen: Von nun an werde Hongkong von den Menschen in Hongkong regiert werden. Am Lebensstil der gut sieben Millionen Hongkonger:innen werde sich für 50 Jahre nichts ändern, so hatten es die britische Regierung und die chinesische Staats- und Parteiführung zuvor ausgehandelt. Heute ist von Hongkongs viel zitierter Autonomie nicht mehr viel übrig. Das Parlament wurde entmachtet, Presse- und Meinungsfreiheit massiv eingeschränkt, Kunst, Kultur, Bildung und Lehre unterliegen staatlicher Zensur – oder aber der "Schere im Kopf", der Selbstzensur, aus Angst vor Repression. Die chinesische Staatsführung und die pro-kommunistische Hongkonger Stadtverwaltung zeichnen ein anderes Bild: Nach ihrer Meinung hat sich das Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" bewährt. Durch die Zerschlagung der Demokratiebewegung habe Hongkong zu politischer Stabilität zurückgefunden. Zum 25. Jahrestag der Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik China blickt Steffen Wurzel im "Welt.Macht.China"-Podcast auf die Lage in der Sonderverwaltungsregion, unter anderem mit dem ARD-China-Korrespondenten Benjamin Eyssel, der gerade von einer vierwöchigen Hongkong-Recherchereise zurückgekommen ist. Außerdem ist Imke Köhler (ARD-Korrespondentin in Großbritannien) zu Gast. Sie hat sich in London unter anderem mit Chris Patten getroffen, dem letzten britischen Gouverneur Hongkongs. Mit rbb-Chinaexpertin Ruth Kirchner analysieren wir, was wir in Europa aus dem Verhalten der chinesischen Staatsführung in Sachen Hongkong lernen können. Bei Fragen und Feedback schreibt gerne an weltmachtchina@rbb-online.de.
In unserem Format für längere Hörermails sprechen wir heute über Mobbing, Bratwürste, Raubüberfälle und Künstler, dir ihr eigenes Werk scheiße finden. Unter anderem... - 00:02:08 Interstellar Feedback - 00:12:37 Ein Schweinchen namens Adolf - 00:16:05 3D = scheiße? - 00:26:57 Hooligan Überfall - 00:35:05 Ehre, Moral, Ethik - 00:42:55 Selbstzensur des Autors - 01:02:16 Mobbing - 01:11:31 "positive" Stereotype – – – – – – – – – – – Die Links zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://bit.ly/kussponsored
In unserem Format für längere Hörermails sprechen wir heute über Mobbing, Bratwürste, Raubüberfälle und Künstler, dir ihr eigenes Werk scheiße finden. Unter anderem... - 00:02:08 Interstellar Feedback - 00:12:37 Ein Schweinchen namens Adolf - 00:16:05 3D = scheiße? - 00:26:57 Hooligan Überfall - 00:35:05 Ehre, Moral, Ethik - 00:42:55 Selbstzensur des Autors - 01:02:16 Mobbing - 01:11:31 "positive" Stereotype – – – – – – – – – – – Die Links zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://bit.ly/kussponsored