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bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die EU steht nicht gut da. Der Draghi-Report warnt. Der Letta-Report kritisiert. Die Deindustrialisierung schreitet voran. Die Wachstumslücke zu den USA wächst und der Binnenmarkt hat Handelshürden von 45 Prozent auf Waren und 110 Prozent auf Dienstleistungen – ein Vielfaches der Trump-Zölle – nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Antwort auf die Probleme? Wie immer: Geld. Nach Vorstellung der EU-Kommission soll das Budget im Zeitraum von 2028 bis 2034 erstaunliche 1,763 Billionen Euro betragen. Das ist ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem laufenden Rahmen. Das EU-Parlament geht noch weiter und fordert gar 2,2 Billionen Euro. Während Deutschland, Schweden und andere als „frugal“ eingeordnete Staaten diese Forderungen für überzogen halten, finden 16 Staaten Süd- und Osteuropas, es müsse eigentlich noch mehr sein.Dabei dürfte es nicht am Geld liegen, dass die EU immer weiter zurückfällt, sondern an fehlenden Reformen, die weitaus mehr bewirken würden. Wie könnten derartige Reformen aussehen? Diese Frage diskutiert Daniel Stelter mit Dr. Daniel Gros, Direktor des Instituts für Europäische Politik an der Universität Bocconi. Gros, ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und früherer Leiter der Denkfabrik Centre for European Policy Studies in Brüssel, legt seinen Forschungsschwerpunkt auf die EU-Wirtschaftspolitik und gilt als einer der renommiertesten EU-Ökonomen. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceIEP@BU Policy Brief Nr. 41 INCREASING EUROPEAN PRODUCTIVITY, RESILIENCY AND DEFENCE PRODUCTION (AND HOW TO PAY FOR IT) von Daniel Gros und Jacob Funk Kirkegaard (Mai 2025): https://tinyurl.com/3xkcpj32 EPICENTER-Studie An Alternative EU Budget (Mai 2026): https://tinyurl.com/mrrfr7bs Draghi-Report-Followup Need for speed - the Draghi report one year on von Marion Mühlberger und Ursula Walther (Deutsche Bank Research, 10.9.2025): https://tinyurl.com/3pxxsr3p beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Wie geht es weiter, wenn Deutschland seinen Absturz nicht aufhalten kann? Die Antwort liegt näher, als wir denken – nämlich gleich jenseits des Rheins. Einfach nur Schulden machen, ohne Reformen durchzusetzen, wird Deutschland sehr schnell in „Französische Verhältnisse" führen – das ist eine sehr konkrete Gefahr.Im April 2026 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seinen neuen Fiscal Monitor veröffentlicht. Die Zahlen sind alarmierend: Die globale Staatsverschuldung klettert auf 100 Prozent der Wirtschaftsleistung. Deutschland erlebt die größte fiskalische Verschlechterung aller Industrieländer. Und Frankreich zeigt schon länger, wohin der Weg führen kann: dreifache Rating-Herabstufung, Haushalt per Dekret und eine suspendierte Rentenreform.Doch wie kam es zum Niedergang Frankreichs und welche Lehren können wir daraus ziehen? Darüber hat Daniel Stelter in Episode #272 mit der französischen Professorin für internationale Wirtschaft und Wirtschaftspolitik an der School of Business and Management der Queen Mary University of London, Brigitte Evelyne Granville, gesprochen. Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, ist seit 20. April 2026 im Handel. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceFiscal Monitor April 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF): https://is.gd/OW9ACL Studie ARE GOVERNMENT BONDS SAFE IN TIMES OF WAR AND PANDEMIC? des US-amerikanischen NATIONAL BUREAU OF ECONOMIC RESEARCH (NBER): https://is.gd/7PzegL Kommentar The ECB is already helping France von Robin Brooks, ehemaliger Chefökonom des Institute of International Finance (IIF) und Chefwährungsstratege bei Goldman Sachs: https://is.gd/2VeK2d beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mal den Chat-Bot nach einem schönen Rezept fragen oder sich Tipps für die Hochzeitsrede abholen - KI ist mittlerweile für viele ein nettes Spielzeug im Alltag. In der Arbeitswelt wird es rund um das Thema Künstliche Intelligenz allerdings gerade sehr rasant sehr ernst. 60% der Arbeitsplätze werden durch den Einsatz von KI verändert, viele davon verdrängt, so eine Analyse des Internationalen Währungsfonds. Es werden auch neue Arbeitsplätze entstehen, manche Jobs wandeln sich massiv, nicht nur in der IT-Branche. Selbst die Arbeit von Pflegekräften oder der Polizei ist betroffen. Wo bedeutet KI Erleichterung, wo fallen ganze Branchen demnächst weg? Wie sollen wir uns auf die Veränderungen einstellen, damit wir nicht überflüssig werden? Was bedeutet die Entwicklung für junge Menschen am Berufsanfang? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Katharina Grienberger vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Holger Görg vom Institut für Weltwirtschaft, der Informatikerin Elisabeth Heinemann und dem Frankfurter KI-Experten Kevin Bauer. Podcast-Tipp: KI und jetzt? Wie wir Künstliche Intelligenz leben wollen Die Hosts Simin Sadeghi vom Saarländischen Rundfunk und Aljoscha Burchardt, Experte des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, zeigen in diesem Podcast, warum Angst vor der KI uns nicht weiterbringt und wie wir sie stattdessen für uns nutzen können und das auch längst tun. https://www.ardsounds.de/sendung/ki-und-jetzt-wie-wir-kuenstliche-intelligenz-leben-wollen/urn:ard:show:2094cd1ff4b7c240/
Warum wurden manche Länder so reich? In der Regel wird die Frage damit beantwortet, dass nicht nur innerhalb der jeweiligen Nationalstaaten auf einen freien Markt gesetzt worden sei, sondern auch nach außen hin.Das Wirtschaftsprogramm des Washington Consensus propagierte ab den 1980er-Jahren Strukturanpassungsprogramme, niedrige Zölle und verlieh Institutionen wie der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds erhebliche Macht, um eine globale Wirtschaftsordnung des freien Marktes zu etablieren. Interessanterweise haben die Entwicklungsländer von diesen Maßnahmen kaum profitiert.Aber ist das wirklich überraschend? Wohl kaum: Die heute entwickelten Länder haben ihren Aufstieg keineswegs dem freien Markt zu verdanken. Das ist die zentrale These des Buches „Kicking Away the Ladder“ von Ha-Joon Chang, der erklärt, dass starke staatliche Eingriffe wie Schutzzölle, Subventionen, gezielte Industriepolitik und die Förderung einheimischer Unternehmen entscheidend waren. Auch die Missachtung von Urheberrecht gehört zu dieser Geschichte dazu.Erst nachdem diese Länder wirtschaftlich erfolgreich und international konkurrenzfähig geworden waren, begannen sie, Freihandel, Deregulierung und Privatisierung als allgemeingültige Entwicklungsstrategie zu propagieren. Damit aber nehmen sie den anderen Staaten die Möglichkeit, einen solchen Aufstieg zu erleben.Mehr von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Ha-Joon Chang: Kicking Away the Ladder. Development Strategy in Historical Perspective, Anthem Press.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Wolfgang ist am 10.3. in Idar-Oberstein: https://penberlin.de/heimat_rp-mitwirkende/Wolfgang ist am 11.3. in Duisburg: https://www.duisburger-akzente.de/de/programm_detail.php?eid=fbd0a0901377c932744f3afd87e07399&tid=7dcce52ec3b61931fd478d4b4b648565Ole ist am 19. März auf der Leipziger Buchmesse:https://www.leipziger-buchmesse.de/pco/de/buchmesse/69440335a4b3dfc56c0919b7Ole und Wolfgang sind am 24. März in Bielefeld:https://www.instagram.com/p/DVQ-z4gjF-Q/Ole und Wolfgang sind am 11. April erneut in Hamburg, um über Schlager und Wirtschaft zu sprechen:https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026
Nachhaltige Führung - Der Leadership Podcast mit Niels Brabandt / NB Networks
Wird künstliche Intelligenz Arbeitsplätze zerstören oder verändern? Diese Frage beschäftigt derzeit Führungskräfte, Vorstände und Entscheidungstragende weltweit. In dieser Episode des Leadership Podcast analysiert Niels Brabandt, Leadership-Experte, Unternehmer und Managementberater, die wissenschaftliche Evidenz hinter der Debatte. Basierend auf Studien unter anderem des Internationalen Währungsfonds, von Pew Research und wissenschaftlichen Publikationen zeigt diese Folge, warum die Realität deutlich differenzierter ist als viele Schlagzeilen vermuten lassen. Sie erfahren unter anderem: • Welche Jobs besonders stark von KI beeinflusst werden • Warum viele Organisationen KI falsch einführen • Welche Tätigkeiten langfristig besonders stabil bleiben • Warum Qualifizierung der wichtigste Erfolgsfaktor für KI-Transformation ist • Welche strategischen Führungsentscheidungen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden Diese Episode richtet sich speziell an Führungskräfte, Unternehmer, Vorstände und Entscheidungstragende, die verstehen wollen, wie künstliche Intelligenz Organisationen verändert und welche Leadership-Strategien jetzt entscheidend sind. Host: Niels Brabandt / NB@NB-Networks.com Kontakt zu Niels Brabandt: https://www.linkedin.com/in/nielsbrabandt/ Niels Brabandts Leadership Letter: https://expert.nb-networks.com/ Niels Brabandts Webseite: https://www.nb-networks.biz/
260220PC Der Friedensnobelpreis fehlt ihm nochMensch Mahler am 20.02.2026In Washington kam gestern Donald Trumps »Friedensrat« zum ersten Mal zusammen. Im Januar hatte US-Präsident Donald Trump das neue Gremium beim Weltwirtschaftsforum in Davos offiziell gegründet. Er behauptet, er wolle damit zu friedlichen Lösungen von Konflikten weltweit beitragen. Kritiker sehen Trumps Gremium als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Trump hatte angekündigt, er wolle mit dem von ihm initiierten Friedensrat ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbauhilfe für den Gazastreifen vorstellen.Zur ersten Sitzung kamen Vertreter aus mindestens 20 Ländern zusammen. Sie soll im Friedensinstitut in Washington stattfinden, das jüngst in Donald J. Trump Friedensinstitut umbenannt wurde.Deutschland und viele weitere europäische Staaten lehnen eine Beteiligung daran ab. Mit dabei sind als Mitglieder aktuell etwa zwei Dutzend Länder, unter anderem Ungarn, Israel, Belarus, Katar, Saudi-Arabien und die Türkei.Trumps Absichten sind durchsichtig. Er will anerkannte internationale Gremien wie die UN, den Internationalen Währungsfonds, die Weltgesundheitsorganisation und die weltweiten Hilfsorganisationen aushungern und die Kontrolle über all diese internationalen Organisationen unter seine Kontrolle bringen. Ihm geht es dabei um dreierlei: 1. Bodenschätze, 2. Aufträge für die US-Wirtschaft und 3. persönlichen Ruhm und Anerkennung. Er will mit aller Gewalt den Friedensnobelpreis. Aber die Nobel-Stiftung konnte Trump noch nicht kaufen. Und die freie Welt muss diesen ganzen Bestrebungen des größenwahnsinnigen Rassisten Trump mit aller Entschlossenheit entgegentreten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In diesem C! Podcast spricht Corinne Flick mit Christoph G. Paulus, Professor (a.D.) für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Insolvenzrecht sowie Römisches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war unter anderem Berater des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die weltweite Verschuldung erreicht neue Rekordstände und die Risiken verlagern sich zunehmend in einen Bereich, der lange als sicher galt: die Staatsanleihemärkte. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürften die Staatsschulden der entwickelten Volkswirtschaften bis 2030 auf durchschnittlich knapp 120 Prozent des BIP steigen. Nicht wenige Staaten weisen schon heute Schuldenniveaus auf, die früher nur nach Kriegen erreicht wurden. Ohne echte Konsolidierung könnte die Staatsverschuldung in den Industrieländern bis 2050 auf rund 170 Prozent des BIP steigen. Ende November 2025 hat Pablo Hernández de Cos, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), in einer bemerkenswerten Rede vor einer neuen Finanzkrise gewarnt. Ursächlich ist eine grundlegende Verschiebung der Staatsfinanzierung seit der globalen Finanzkrise. Besonders problematisch ist dabei der wachsende Einfluss von Nichtbanken-Finanzinstituten wie Hedgefonds, die mit hohen Hebeln Staatsanleihen finanzieren und damit neue systemische Verwundbarkeiten schaffen. Die Notenbanken sind heute weniger handlungsfähig als in früheren Krisen und klassische Auswege wie Inflation, Wachstum oder finanzielle Repression tragen kaum noch. Daniel Stelter im Gespräch mit Christian Schütte, leitender Redakteur beim manager magazin und Autor des Buches Die Schuldenbombe, über die womöglich bevorstehende Finanzkrise 2.0.HörerserviceRede von Pablo Hernández de Cos, General Manager der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): https://is.gd/GxNec0 Buch Die Schuldenbombe von Christian Schütte: https://is.gd/Yp6AY8 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kreml-Gelder kassieren und die Energieversorgung ruinierenBrüssel koppelt Finanzmanöver und Gasverbote zu einer Strategie, die die Versorgungssicherheit und Preisstabilität der Mitgliedstaaten strapaziert. Der Versuch, Russland zu schwächen, könnte Europa selbst in eine kritische Abhängigkeit treiben.Ein Kommentar von Janine Beicht.Die Europäische Union plant, eingefrorene russische Vermögenswerte in Höhe von bis zu 210 Milliarden (1) Euro zu nutzen, um der Ukraine Kredite zu gewähren, die nur zurückgezahlt werden müssen, wenn Russland Reparationen leistet. Dieser Plan, der als Reparationsdarlehen getarnt ist, zielt darauf ab, den Finanzbedarf der Ukraine für 2026 und 2027 in Höhe von 135,7 Milliarden Euro zu decken, basierend auf den Prognosen des Internationalen Währungsfonds.EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat diesen Vorschlag vorgelegt, der alternativ neue EU-Schulden vorsieht, was jedoch von Ländern wie Deutschland abgelehnt wird. Der Großteil der Vermögen, etwa 180 Milliarden Euro, liegt bei Euroclear in Belgien, was das Land in eine zentrale, aber ungewollte Rolle drängt. Belgien wehrt sich vehement gegen diesen Schritt, da es rechtliche Risiken fürchtet, einschließlich Klagen Russlands, die zu Rückzahlungen plus Strafen führen könnten (1). Der belgische Premierminister Bart De Wever hatte in einem Brief betont, dass der Plan in eine illegale Enteignung münden würde:Wenn es aussieht wie Enteignung, wenn es riecht wie eine Enteignung, dann ist es vielleicht auch eine Enteignung. De Wever | DIE ZEIT (2)Deutsche Politiker wie Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützen den Plan und sehen darin ein Mittel zur Beendigung des Krieges, indem Russland für Schäden im Voraus zahlt. Merz hat in einem Gastbeitrag (3) für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) argumentiert, dass die Nutzung der Vermögen in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht stehe und Europa Souveränität demonstriere. Er betont, dass Risiken proportional zur wirtschaftlichen Leistung geteilt werden müssen, und zeigt Verständnis für Belgiens Position, ohne jedoch konkrete Garantien zu nennen. Russland bereitet sich militärisch auf einen Konflikt mit dem Westen vor und bedroht die europäische Freiheit und Sicherheit. Es liegt in unserer Hand, ein unmissverständliches Signal an Moskau zu senden. Die Europäische Kommission hat nun ihren konkreten Vorschlag vorgelegt […] Um dieses Signal zu geben, müssen wir die immobilisierten russischen Vermögenswerte nutzen. […] Wir haben als Europäer gemeinsam beschlossen, dass die Vermögenswerte der russischen Zentralbank eingefroren bleiben, bis Russland die Ukraine für die Schäden des Krieges entschädigt. Genauso wollen wir es handhaben. Wir beschlagnahmen nicht, und wir rühren russische Forderungen nicht an. Friedrich Merz | FAZ (3)...https://apolut.net/europas-doppelter-irrsinn-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute ist Mittwoch, der 26. November und Peter Bloed und Sina Osterholt sprechen über Japans-200-Milliarden-Fiasko, die Wiederauferstehung von Apple und über Aktien, mit denen man nichts falsch machen kann. Außerdem geht es um Lob und Tadel vom Internationalen Währungsfonds für Deutschland und Black-Week-Deals fürs Depot.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven ist auf 56,3 Prozent gefallen. Das ist der niedrigste Stand seit 30 Jahren. China arbeitet systematisch daran, die Dollar-Dominanz zu brechen und wickelt einen immer größeren Anteil des Handels nicht mehr in Dollar, sondern in Renminbi ab. Schon jetzt liegt der Anteil bei rund 30 Prozent, nachdem auch Saudi-Arabien begonnen hat, die chinesische Währung zu akzeptieren. Bilaterale Währungsswap-Linien mit über 40 Zentralbanken – von Argentinien über die Türkei bis Saudi-Arabien – im Gesamtvolumen von 591 Milliarden Dollar etablieren China als faktischen Kreditgeber letzter Instanz für Schwellenländer. Auch der Versuch, das Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) als Alternative zum Dollar-basierten SWIFT-System zu etablieren, dient letztlich dem Ziel, die Vorherrschaft des US-Dollars zu brechen. Dabei bekommt China Unterstützung aus unerwarteter Richtung. Die USA selbst sind dabei, die Währungsdominanz des Dollars zu beenden. So lautet jedenfalls die These von Harvard-Professor Dr. Kenneth Rogoff, dem ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds, in seinem neuen Buch „Our Dollar, Your Problem“. Für Rogoff befindet sich der US-Dollar im „späten Mittelalter“ seiner Vorherrschaft und wird, wie andere Währungen zuvor, seinen Sonderstatus verlieren. Daniel Stelter spricht mit Kenneth Rogoff über die neue Weltfinanzordnung und die Bedeutung des Dollars darin.HörerserviceBuch Our Dollar, Your Problem – Aufstieg und Fall des Dollars und was seine Instabilität für uns und die globalen Finanzmärkte bedeutet von Kenneth Rogoffhttps://is.gd/hRN2GW beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diesmal: Musical über Xavier Naidoo und Kayne West, Prognosen des Internationalen Währungsfonds, Lage in der Ukraine, vom Ramstein-Format, "Smart Borders", Migration in Spanien, Gen Z-Proteste, Sham Jaff zu Madagaskar, Klimavolksentscheid. Mit einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Von Montag an treffen sich Ökonomen, Banker, Politiker und Notenbanker zur Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington. Seit der Frühjahrstagung ist einiges passiert: „Es ist tatsächlich ziemlich genau ein halbes Jahr her, dass US -Präsident Donald Trump im Rosengarten stand und diese sogenannten reziproken Zölle verkündet hat“, sagt Martin Pirkl, währungspolitischer Korrespondent der Börsen-Zeitung. Sorgen, dass die Zölle die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen könnten, haben sich bislang nicht bewahrheitet. Eine Einordnung der aktuellen Lage bieten die drei Flagship-Reports, die der IWF im Laufe der Woche vorlegen wird. Dazu zählen der Fiscal Monitor, der sich die Staatsfinanzen weltweit anschaut, der Global Financial Stability Report und der World Economic Outlook. Erste Eckpunkte sind bereits bekannt: „Da konstatiert der IWF, dass die Weltwirtschaft in bemerkenswert resilientem Zustand ist“, berichtet Pirkl. Neben den klassischen Diskussionsthemen wie Zöllen und Staatsfinanzen wird sich der IWF auch mit dem Megathema künstlicher Intelligenz befassen. „Grundsätzlich begrüßt der IWF, dass immer mehr Unternehmen und auch Staaten das Potenzial von KI erkannt haben und einsetzen – und es eben als Chance primär sehen und nicht als Bedrohung, weil wir eben auch Produktivitätsprobleme haben in vielen Ländern“, sagt Pirkl. Wo die Einschätzungen noch auseinandergehen, erklärt er in der aktuellen Episode. Außerdem starten die großen US-Banken an der Wall Street in die Berichtssaison zum dritten Quartal, und in Frankfurt und Stockholm freuen sich die Börsen über Neuzugänge. Diese Themen und die Übersicht über die Termine der 42. Kalenderwoche gibt es diese Mal im Podcast.
Es wäre ein Fehler, die Entwicklungsbank der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) als Äquivalent zum Internationalen Währungsfonds (IWF) zu betrachten. Der IWF ist ein Instrument der vergangenen Ära der Globalisierung. Seine Kredite wurden nicht für Entwicklungszwecke, sondern zur Kontrolle eingesetzt. Die SOZ hingegen benötigt ein solches Konzept nicht. Von Nikita Komarow
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bto#318 – Die Welt steht vor einer neuen Schuldenkrise. Laut jüngstem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die globale Staatsverschuldung im Jahr 2025 rund 95 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts erreichen – Tendenz weiter steigend. Bis 2030 könnte der Wert schon nahe an 100 Prozent liegen. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in Frankreich. Hier liegt die Staatsverschuldung bei 113 Prozent des BIP und das Defizit bei gut sechs Prozent. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Versteckte Pensionslasten sind quer durch alle Ministerien verteilt, sodass z. B. Bildungs- oder Militärausgaben auf dem Papier viel höher aussehen, als sie in der Realität sind. Tatsächlich stehen Milliarden versteckter Versorgungsleistungen hinter diesen Positionen. Politische Polarisierung und Reformverweigerung lähmen das Land. Innerhalb von nur zwölf Monaten dürfte am 8. September die mittlerweile dritte Regierung daran scheitern, einen mehrheitsfähigen Konsolidierungskurs zu finden. Die Konsequenzen dürften gravierend werden, und zwar über die französischen Landesgrenzen hinaus.Im Gespräch analysiert Romain Poirot-Lellig, ehemaliger EU-Diplomat und Dozent für internationale Beziehungen an der Universität Sciences Po in Paris, wie Frankreich seine wahren Haushaltsprobleme verschleiert und warum das Land damit nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Eurozone gefährdet. Daniel Stelter zieht daraus die Lehre für Deutschland: Die aktuelle Politik mit Sondervermögen, kreditfinanzierter Aufrüstung und fehlenden Reformen führt in eine ähnliche Sackgasse. Die Folge: finanzielle Repression – niedrige Zinsen, hohe Inflation und schleichende Enteignung der Sparer.HörerserviceStudie des IPP: https://is.gd/7Bawc8Zusammenfassung der IPP-Studie: https://is.gd/OsIZZcGastbeitrag von Romain Poirot-Lellig im Handelsblatt: https://is.gd/fQwxyX beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Vortrag des Wirtschaftshistorikers Harold James, Princeton University, USAModeration: Sibylle Salewski********** Mit Drohungen, Zöllen und Verträgen ordnet US-Präsident Trump nicht nur das Wirtschaftssystem der USA um, sondern der ganzen Welt. Instabilität und Gewalt könnten folgen. Ein Vortrag des Wirtschaftshistorikers Harold James.Harold James ist Professor für Europäische Studien, Geschichte und internationale Angelegenheiten an der Princeton University. Er ist außerdem der offizielle Historiker des Internationalen Währungsfonds. Seinen Vortrag Schockmethoden gegen die zerspaltene Gesellschaft: die ordnungspolitischen Auswirkungen von Donald Trump hielt er am 21. Juli 2025 an der Universität Freiburg. Organisiert hat die Vorlesung das Forum Ordnungspolitik und das Walter Eucken Institut.**********Hinweis vom Hörsaal-Team: 3. Beats & Bones Podcast-Festival: Wissenschaft auf die Ohren: Wir sind dabei und verlosen Tickets!**********Schlagworte: +++ Wirtschaft +++ Donald Trump +++ USA +++ Zölle +++ Profit +++ Wirtschaftssystem +++ Geschichte +++ Zerstörung +++ Gewalt +++ Radikalität +++ Radikalismus +++ Schocktherapie +++ Chaos +++ Internationale Ordnung +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Podcast**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Politische Kultur: Warum Populismus Verschwörungsmythen anziehtAntike Philosophie: Therapie für mentale Gesundheit in KrisenzeitenKindheit: Aufwachsen in einer unsicheren Welt**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Domino-Theorie auf afrikanisch: wenn ein Staat aus der kolonialen Abhängigkeit abfällt, purzeln weitere afrikanische Staaten aus der Obhut der westlichen Kolonisatoren. Fällt jetzt auch die Elfenbeinküste?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Es gibt noch weiße Flecken in unserer ansonsten total überwachten und vernetzten Welt. Da kursieren im Moment aufregende Gerüchte über einen Militärputsch in dem westafrikanischen Land Elfenbeinküste . Junge Offiziere, inspiriert durch charismatische soldatische Staatenlenker in Burkina Faso, Niger und Mali, hätten jetzt in der Hauptstadt der Elfenbeinküste, Abidjan, einen unblutigen Putsch durchgeführt. Immer wieder wurden von privaten Videobloggern die selben Videos und Fotos gezeigt, die zum Teil erkennbar schon älter sind .Auch Bürger der Elfenbeinküste im Exil hatten keinen Kontakt zu ihrem Heimatland herstellen können. Eine Nachrichtenlage wie in den Jahren des noch jungen Peter Scholl-Latour in der Schwaz-Weiß-Ära des deutschen Fernsehens. Schnell waren Dementis im Umlauf: nein, Präsident Alassane Ouattara halte gerade ganz entspannt eine Sitzung seines Regierungskabinetts ab. Es gehe dabei um so harmlose Dinge wie Wohnungsbau . Dann wieder kursieren Bilder, wo der Präsident auf einem Sofa herumliegt, eingerahmt von jungen Offizieren. Während dessen herrscht Stillschweigen über die Elfenbeinküste in der Mainstreampresse. Die Tagesschau widmet sich nach wie vor der Frage: „Bleibt der Elfenbeinküste der Kakao?“ Auch wichtig. Elfenbeinküste ist der weltweit größte Exporteur von Kakao. Keine Kinderparty ohne Kakao, das ist richtig. Aber wenn ein Putschgerücht viral geht, sollte man dann als einflussreiches Medium nicht doch mal der Frage nachgehen, was an dem Getwitter dran sein könnte?Cote d'Ivoire, Elfenbeinküste, reif für den Putsch?Gründe gibt es weißgott mehr als genug, in dem westafrikanischen Staat Elfenbeinküste, oder französisch: Cote d'Ivoire, einen Umsturz zu versuchen. Der Name des Landes ist ja schon Programm. Eine ganze Zeit lang wurde schwunghaft mit Elefantenzähnen gehandelt. Die stolzen Könige der Savanne wurden massenhaft zur Strecke gebracht. Die Zähne wurden den verendenden Elefanten herausgerissen und eilig an eben diese Elfenbeinküste transportiert und außer Landes gebracht. Das ist also die Wahrnehmung des weißen Mannes: dies ist eine Küste, über die man Elfenbein in den Weltmarkt bringt. Handel mit Elfenbein ist natürlich schon lange verboten und geächtet. So sagt man. Die Umwandlung des Landes in eine Kakao-Monokultur folgte auf dem Fuße.Nach der Entlassung aus der französischen Kolonialherrschaft folgte zunächst eine Phase relativer Stabilität. Dann aber in den 2000er Jahren blutige Bürgerkriege, verbunden mit der zeitweiligen Spaltung in einen Nord- und einen Südstaat. Dann wieder die zerbrechliche Wiedervereinigung und irgendwann die bis heute andauernde Präsidentschaft von Alassane Ouattara. Ouattara stammt aus dem Norden des Landes, und zwar aus einem altehrwürdigen afrikanischen Adel, der sich bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Ouattara hatte lange Zeit in führender Position beim Internationalen Währungsfonds (IWF) gearbeitet, bevor er sich in die Niederungen der Tagespolitik der Elfenbeinküste hinab begab. Als Präsident erwies sich Ouattara als zuverlässiger „Partner“ der westlichen Staaten. Doch viele Aufgaben blieben unerledigt. Die soziale Schere geht immer weiter auseinander. Die Frauen gingen in letzter Zeit immer häufiger und nachdrücklicher auf die Straße. Die Jugend wird immer unruhiger...hier weiterlesen: https://apolut.net/afrika-erwacht-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenige Wochen nach Ankündigung des US-Zollhammers reisen zwei Mitglieder des Bundesrates diese Woche in die USA. Weil der Handel mit den USA von Unsicherheit geprägt ist, gerät nun China in den Fokus. Doch gegen mehr Handel mit China kündigt sich bereits Widerstand an. Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin nehmen diese Woche an einer Tagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank teil. Die Schweizer Delegation will den Besuch in Washington auch für bilaterale Treffen nutzen – im Zentrum dürften die von US-Präsident Donald Trump beschlossenen Zollerhöhungen stehen. Welche Optionen hat die Schweiz? Braucht es nun eine Charme-Offensive gegenüber den USA? Oder sollen gezielt Gegenmassnahmen ergriffen werden – etwa in Absprache mit der EU? Weil die Beziehung zu den USA von Unsicherheit geprägt ist, gerät nun China in den Fokus. Das Land ist der drittgrösste Handelspartner der Schweiz. Sollen die Beziehungen zu China intensiviert werden? Oder gibt es moralische Grenzen, welche eine stärkere Zusammenarbeit ausschliessen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 25. April 2025 in der «Arena»: – Corina Gredig, Fraktionspräsidentin GLP; – Hans-Peter Portmann, Nationalrat FDP/ZH; – Fabian Molina, Nationalrat SP/ZH; und – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG.
Mein nächster Job - Impulse für erfüllte und zukunftsfähige Karrieren
In dieser Folge spreche ich mit Monika Sattler – einer Frau, die scheinbar alles hatte, was Erfolg verspricht: Studium an der Georgetown University, Jobs bei der Weltbank und beim Internationalen Währungsfonds, ein sicherer Karriereweg mit Prestige. Und doch: Monika war innerlich leer. In unserem Gespräch erzählt sie, wie sie mitten in einer Midlife-Crisis mit 30 alles hinter sich ließ – und mit nichts als einem Fahrrad und einem One-Way-Ticket nach Spanien aufbrach, um ihre Bestimmung zu finden. Wir sprechen über Mut, über das Gefühl des Scheiterns, über Erwartungen von außen – und darüber, wie man lernt, der eigenen inneren Stimme wieder zu vertrauen. Außerdem stellt Monika ihr selbst entwickeltes 6P-Erfolgs-Mindset-Modell vor: Ein kraftvoller Rahmen für alle, die sich bedeutsame Ziele setzen und sie auch erreichen wollen – auf eine Art, die erfüllt statt erschöpft. Wenn du selbst gerade spürst, dass „irgendetwas nicht mehr passt“ – oder du dich fragst, wie du deinem Leben eine neue Richtung geben kannst – dann ist diese Folge genau richtig für dich.
Wurzel, Steffen www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Ghebreyesus, spricht von einem historischen Abkommen. Nach dreijährigen Verhandlungen haben sich die Mitgliedstaaten auf einen Pandemie-Vertrag geeinigt. Weitere Themen: Argentinien hat 20 Milliarden US-Dollar erhalten. Das Geld stammt vom Internationalen Währungsfonds IWF und wurde als Kredit an das südamerikanische Land vergeben. Damit steigt die Verschuldung Argentinies beim IWF auf 64 Milliarden US-Dollar. Ist das ein Erfolg für den argentinischen Präsidenten Javier Milei? Nach wochenlangem Schweigen hat sich der ehemalige US-Präsident Joe Biden zur Lage in den USA geäussert und dabei seinen Nachfolger Donald Trump direkt kritisiert.
Die Behörden haben 16 Personen verhaftet, die offenbar Raketen- und Drohnenangriffe geplant haben. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Muslimbruderschaft dahintersteckt? Weitere Themen: · Argentinien: Das hochverschuldete Land hat einen weiteren Kredit des Internationalen Währungsfonds IWF bekommen. Und die erste Tranche dieser 20 Milliarden US-Dollar liegt jetzt in der argentinischen Staatskasse. Warum das Einfluss auf das tägliche Leben hat. · Deutschland: Unstimmigkeiten zwischen den beiden Koalitionspartnerinnen CDU/CSU und SPD bezüglich der Erhöhung des Mindestlohnes. · Digital: Mit den grossen KI-Modellen aus den USA und China scheint es, als sei Europa in der Entwicklung der KI abgehängt. Warum dem nicht so ist.
Im Mai 2004 wurde Horst Köhler Bundespräsident. Zuvor er vier Jahre lang Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds. Der CDU-Politiker ist der erste Bundespräsident, der einen Akzent auf eine nachhaltige globale Entwicklung setzt. Afrika ist eins seiner Herzensthemen. Eine seine ersten großen Reden im Amt hält er bei der Weltethos-Veranstaltung am 1. Dezember 2004 in Tübingen. Auch dort steht Afrika im Mittelpunkt.
Der israelische Vergeltungsschlag auf Iran ist erfolgt. Diesen hatten Beobachterinnen und Beobachter nach den Raketenangriffen Irans auf Israel von Anfang Oktober erwartet. Wie fallen die Reaktionen in Israel aus? Ausserdem: In Washington sind diese Woche Notenbanker und Finanzministerinnen, aber auch Entwicklungshelfer und Forscherinnen aus aller Welt zusammengekommen. Sie tauschten sich im Rahmen der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank aus. Im Süden Indiens sollen Frauen mehr Kinder kriegen. Die Regierung des Bundesstaates Andrah Pradesh will per Gesetz für entsprechende Anreize sorgen. Hintergrund ist die Angst, mit schrumpfender Bevölkerung an politischem Einfluss gegenüber dem Norden Indiens zu verlieren.
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EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat Ende September auf einer Konferenz des Internationalen Währungsfonds über die 1920-er gesprochen. Ihr erinnert euch: Am Ende stand eine Weltwirtschaftskrise (1929). Hier stellt sich die Frage, warum greift ein ranghoher Notenbanker dieses Thema auf? ► „Buy The DIP“ mit Lars Erichsen, Timo Baudzus und mir findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io/ ► NEU: Meine exklusive Vermögens-Strategie –
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Viele munkeln, dass der US-Dollar in Kürze am Ende ist und die chinesische Währung die Rolle der Weltleitwährung übernehmen wird. Dieser Plan scheint jedoch nicht aufzugehen, wie neue Daten des Internationalen Währungsfonds zeigen. Wer der wirklich große Gewinner im Hintergrund ist, bespreche ich ebenfalls. ► „Buy The DIP“ mit Lars Erichsen, Timo Baudzus und mir findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io/ ► NEU: Meine exklusive Vermögens-Strategie –
„Strukturanpassungsprogramm“ ist nicht nur ein monströses Wort, dahinter steckt auch eine ungeheure Politik, die ärmere Länder dazu zwingt, den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren, Konsumsteuern einzuführen und kräftig zu sparen. Der Internationale Währungsfonds spricht inzwischen nicht mehr von Strukturanpassungen oder -reformen, denn nicht nur sind diese in der Vergangenheit häufig unwirksam gewesen, auch haben sie in vielen Volkswirtschaften ein soziales Desaster verursacht – von Griechenland bis Ghana kann man davon ein trauriges Lied singen. Die Macht des Internationalen Währungsfonds ist jedoch ungebrochen, und das bedeutet vor allem, dass die USA und Europa den ärmeren Ländern Austeritätspolitik diktieren können. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Funktion des IWF und sie diskutieren mögliche Reformen. Literatur: David Oks/Henry Williams: "The Long, Slow Death of Global Development", in: https://americanaffairsjournal.org/2022/11/the-long-slow-death-of-global-development/. Alexandros Kentikelenis/Thomas Stubbs: A Thousand Cuts. Social Protection in the Age of Austerity, Oxford University Press. Am 24. August ist Wolfgang zusammen mit Stefan Schulz mit dem gemeinsamen Podcast „Die Neuen Zwanziger“ in Frankfurt live zu erleben: https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-24-8-2024/e2226087 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Die Weltwirtschaft präsentiert sich laut dem Internationalen Währungsfonds nach heftigen Krisenjahren stabil, aber träge. Probleme gäbe es aber bei der Wirtschaftsentwicklung unterschiedlicher Länder – diese klaffe immer weiter auseinander, so die Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva. SMI: +0.1%
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. In sechs Wochen startet die Weltklimakonferenz in Dubai voraussichtlich. Die Länder der Europäischen Union haben sich jetzt darauf geeinigt, mit welchen Positionen sie in den Verhandlungen auftreten wollen. Für eine Verschärfung des europäischen Klimaziels hat es dabei nicht gereicht. Die Weltbank hat sich den Erhalt des Planeten offiziell zum Ziel gesetzt. Das ist ein Ergebnis der Jahrestagung mit dem Internationalen Währungsfonds. Aber: Zu einer Erhöhung des Eigenkapitals, die mehr Kredite für Klimaschutz in armen Ländern ermöglichen würde, konnten sich die Mitgliedsregierungen nicht durchringen. Die Bundesregierung will den Besitz von Cannabis teilweise straffrei stellen, darüber hat der Bundestag diese Woche erstmals beraten. Das nehmen wir zum Anlass, um den CO2-Fußabdruck vom Kiffen in Augenschein zu nehmen. Eine Studie aus den USA kommt zu dem Schluss, dass der Anbau in der Regel recht klimaschädlich ist - weil er oft in Innenräumen stattfindet, unter hohem Energieaufwand für Beleuchtung, Heizung und Trocknung. Die Autor:innen zeigen auch Wege auf, wie es besser geht. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Peking manövriert den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank aus – mit weltweiten Folgen. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter www.t-online.de/tagesanbruch Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer Montag bis Freitag gegen 6 Uhr zum Start in den Tag. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Google Podcasts (https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly90YWdlc2FuYnJ1Y2gucG9kaWdlZS5pby9mZWVkL21wMw?ep=14) oder in Ihrer Lieblingspodcast-App. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da. Die Diskussion vom „Tagesanbruch am Wochenende“ heißt jetzt „Diskussionsstoff”. Diesen neuen Podcast finden Sie über die folgenden Links bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3ClozyyjHAhdKBGM4iiQD8), Apple Podcasts (https://podcasts.apple.com/podcast/id1686917996), Google Podcasts (https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9kaXNrdXNzaW9uc3N0b2ZmLnBvZGlnZWUuaW8vZmVlZC9tcDM) oder YouTube (https://www.youtube.com/playlist?list=PL7bR88NaY8TSSS6oLqZ0nwmb68sWUMGQm). Abonnieren Sie den Podcast am besten gleich dort, um keine neuen Folgen zu verpassen. Alle Podcasts von t-online gibt es auf www.t-online.de/podcasts
Die Notenbanken heben weiter die Zinsen an, um die Inflation in den Griff zu bekommen und der Börse ist es egal. Anleger schauen vor allem auf die stärker wachsende Wirtschaft in den USA und die soliden Gewinne der Unternehmen. Europa und vor allem Deutschland werden dagegen gerade abgehängt, wie die neuen Prognosen des Internationalen Währungsfonds zeigen. Überraschend wenig reagiert die Börse auf gute Quartalszahlen. Ein Zeichen, dass die Euphorie so langsam an ihr Grenzen kommt. Wir blicken auf die aktuellen Zahlen in den USA und in Europa, die Wirtschaftsaussichten und die wichtigsten Fakten der Woche. Außerdem gibt es noch eine spannende Geldidee zu einer Region, die viele Länder in Europa gerade abhängt.
Die dramatischste Zahl dieser Tage kommt vom Internationalen Währungsfonds, dem IWF. Der IWF ist die globale Instanz für die wirtschaftliche Entwicklung auf unserer Welt. Der IWF hat folgende Prognose für dieses Jahr veröffentlich: Während ALLE anderen relevanten Staaten STÄRKER WACHSEN als erwartet, SCHRUMPFT Deutschland stärker als erwartet, um 0,3 Prozent. Unsere Industrie glaubt nicht mehr an die Märchen von erneuerbarer Energie bei gleichzeitig niedrigeren Preisen – das bestätigt sogar der Siemens-Chef Roland Busch. Und Wirtschaftsminister Robert Habeck schockt in den Tagesthemen mit einer Horror-Progonose: Wenn der Strompreis nicht bald sinkt, haben wir in Deutschland bald "keine Industrie mehr". Und während Flüchtlinge, etwa in Tübingen, alle Sozialbauwohnungen belegen, muss der deutsche Arbeiter horrende Mieten bezahlen. Mehr Sozialbau hat die Regierung versprochen. Doch gehalten hat sie es nicht und gibt es unverhohlen zu.
Die Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds ist ein Thema. Aus Sicht des IWF wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen. www.deutschlandfunk.de, WirtschaftspresseschauDirekter Link zur Audiodatei
Laut Prognosen des Internationalen Währungsfonds IWF erwartet Russland ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent. Mehr als Deutschland. Greifen die Sanktionen nicht? Russlands Wirtschaft scheint den westlichen Sanktionen zu trotzen. Nach einem Taucher gleich zu Kriegsbeginn, hat sich die Ökonomie im flächenmässig grössten Staat der Erde wieder erholt. Die Sanktionen bewirken in gewissen Bereichen etwas, doch weit weniger, als sich der Westen erhofft hatte. Ein Grund dafür sind die Lehren aus der Corona Pandemie. Calum MacKenzie analysiert bei Ivana Pribakovic.
Das Debakel um die Credit Suisse, der Streit um Waffenlieferungen in die Ukraine und der Stillstand beim Rahmenabkommen mit der Europäischen Union: Die Schweiz sendet widersprüchliche Signale in die Welt hinaus. Ist jetzt das Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr? «Es ist in der Schweiz noch nicht überall ins Bewusstsein gedrungen, dass man mit dieser Lösung tatsächlich eine internationale Finanzkrise verhindert hat», sagte Bundesrätin Karin Keller-Sutter am Rande der Treffen mit dem Internationalen Währungsfonds IWF und den G20-Finanzministern in Washington. Damit reagiert die Finanzministerin auch auf die Kritik hierzulande von SVP, SP und Grünen. Doch ist die CS-Krise damit ausgestanden? Oder ist der Deal mit der UBS noch nicht unter Dach und Fach? Auch beim Europa-Dossier fehlt das letzte Kapitel noch. Nach dem Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen durch den Bundesrat drängt der für die Schweiz zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic auf eine rasche Einigung. Der Bundesrat will die Eckwerte für ein Verhandlungsmandat bis Ende Juni erarbeiten. Gleichzeitig fordert die SVP, dass es gar nicht erst zu Verhandlungen kommt. Ist die Unabhängigkeit der Schweiz in Gefahr? Oder braucht es einen schnellen Verhandlungserfolg? Unter Druck ist die Schweiz ebenfalls wegen ihrer ablehnenden Haltung zu indirekten Waffenlieferungen in die Ukraine. Laut dem früheren EU-Chefunterhändler Christian Leffler hat die Schweiz an Vertrauenswürdigkeit eingebüsst. Er fordert ein Ende der «Politakrobatik». Zuvor hatten die Botschafter der sieben grössten Wirtschaftsnationen den Bundesrat aufgefordert, mehr Einsatz bei der Suche nach Oligarchengeldern zu zeigen. Sind die kritischen Worte fehl am Platz? Oder ist die Schweizer Neutralität ein Auslaufmodell? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»: – Marcel Dettling, Vizepräsident SVP; – Fabian Molina, Nationalrat SP/ZH; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU; und – Andrea Gmür, Ständerätin Die Mitte/LU. Ausserdem im Studio: – Stefan Vogler, Markenberater und Dozent Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Dass Bildungsstand und Einkommen der Eltern einen Einfluss auf die Chancen von Kindern haben, war schon länger klar – eine Studie hat nun das tatsächliche Ausmaß offengelegt. Jana Gioia Baurmann ist Redakteurin im Arbeitsressort von ZEIT ONLINE. Warum hat das Elternhaus einen so großen Einfluss auf die Bildungschancen? Und welche Lösungsansätze empfehlen die Autorinnen und Autoren der Studie? Ein Krieg wie jener in der Ukraine belastet die Staatskasse extrem. Die ukrainische Regierung zum Beispiel muss nach Berechnungen von Expertinnen und Experten des Internationalen Währungsfonds bis 2027 123,5 Milliarden Euro für die Kriegskasse einplanen – und das vorausgesetzt, dass der Krieg im kommenden Jahr endet. Mark Schieritz ist Finanzexperte bei der ZEIT und spricht über die Milliarden für den Krieg. Und sonst so? Eine schottische Läuferin stieg während eines Ultramarathons ins Auto. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Ivana Sokola, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ungleichheit: Studie bestätigt Einfluss von Klasse auf Bildungschancen (https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-04/ungleichheit-bildung-gymnasium-einkommen-kinder-eltern) Bildungschancen: Die Mittelschicht will gar keine Bildungsgerechtigkeit (https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-03/bildungschancen-soziale-herkunft-ungleichheit-mittelschicht) Armut: "Leistung lohnt sich eben nicht immer" (https://www.zeit.de/arbeit/2023-04/armut-sasa-zatata-jens-teutrine-politik/) Ukraine-Überblick: Einigung auf Finanzhilfen, USA werfen China russische Propaganda vor (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/ukraine-ueberblick-ereignisse-internationaler-waehrungsfonds-china-usa) Getreideimport aus der Ukraine: Die Macht der polnischen Bauern (https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-04/getreideimport-ukraine-polen-bauern-protest) Geflüchtete aus der Ukraine: Wo sind sie alle hin? (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-12/ukraine-gefluechtete-migration-arbeit-job)
Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor fast genau einem Jahr hat die Europäische Union (EU) neun Sanktionspakete gegen Russland beschlossen, das zehnte ist bereits in Arbeit. Trotzdem soll die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent wachsen, 2024 sogar um 2,1 Prozent. Das schätzen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zum Vergleich: Für Deutschland prognostizieren sie gerade einmal ein Plus von 0,1 Prozent. Andere Institute sind mit Blick auf Russland zwar skeptischer, dennoch stellt sich die Frage: Bleiben die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland ohne durchschlagende Wirkung? Mit dieser Frage befassen sich die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller in Folge zwei des Podcasts „Handelsblatt Today Spezial: Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ im Gespräch mit dem Ökonomen Vasily Astrov. Laut Astrov, der am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche forscht, sind die kurzfristigen Effekte der Sanktionen auf die russische Wirtschaft tatsächlich nicht so gravierend wie von vielen im Westen erwartet. Gerade im Energiesektor verdiente Russland durch die hohen Gas- und Ölpreise im vergangenen Jahr enorm gut. Doch das ändere sich gerade. Insgesamt hält Astrov die Folgen der westlichen Sanktionen für Russlands Wirtschaft für signifikant – nicht zuletzt wegen des enormen Braindrains, den das Land derzeit erlebe. „Wenn der Krieg lange dauert, werden viele dieser Leute nicht nach Russland zurückkommen. Das ist sehr schade, denn es geht um den Verlust von Humankapital“, sagt Astrov im Podcast. Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann erklärt, welche Wirkung Sanktionen gegen Oligarchen entfalten können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Geldbildung.de - Finanzielle Bildung über Börse und Wirtschaft
Zentralbanken kaufen Rekordmengen an Gold: was sind die Gründe? Im dritten Quartal 2022 erfolgte der größte quartalsweise Zukauf von Gold von Zentralbanken seit 55 Jahren. Das war nicht immer so. Über Jahrzehnte sanken die Goldbestände der Zentralbanken. Dann kam ein Wendepunkt. Seit diesem Zeitpunkt steigen die Goldbestände der Zentralbanken wieder an. Welche Faktoren führen dazu, dass Zentralbanken mehr Gold kaufen? Wir besprechen die Ergebnisse eines Arbeitspapiers des Internationalen Währungsfonds mit dem Titel: "Gold as International Reserves: A Barbarous Relic No More?“ Sichere Dir wöchentlich (seit 2014) meine besten Anlagetipps in Dein Postfach: Kostenfreie wöchentliche Anlagetipps (jeden Sonntag)
Bislang gaben nur gut zwei Drittel der Menschen in Berlin und Brandenburg ihre Grundsteuererklärung abgegeben. Dabei wird es höchste Zeit: Heute ist Stichtag! Was denen droht, die ihre Erklärung nicht rechtzeitig einreichen und warum schon bald eine Klagewelle droht, das erklärt Sybille Barent, Expertin für Steuer- und Finanzpolitik beim Eigentümerverband "Haus und Grund“. Und wo wir schon bei zeitkritischen Themen sind: Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich heute mit der Berliner Wiederholungswahl. Ann-Kathrin Hipp kommentiert die Sinnhaftigkeit einer Wahl, von der man noch nicht weiß, ob sie dann auch gültig ist. Zum Glück gibt es aber auch gute Nachrichten! Nicolas Lieven erläutert die neuesten Prognosen des Internationalen Währungsfonds IWF.
In Washington, D. C., findet diese Woche die gemeinsame Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank statt. Der IWF hat seine Wachstumsprognose für das kommende Jahr auf 2,7 Prozent herabgestuft. Im Vergleich zu 2021 würde sich das globale Wirtschaftswachstum somit halbieren. "Das Schlimmste" stehe uns aber noch bevor, warnte IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas. Wir sprechen heute mit Mark Schieritz(https://www.zeit.de/autoren/S/Mark_Schieritz/index.xml), wirtschaftspolitischer Korrespondent bei DIE ZEIT, über die düstere Prognose des IWF und der Weltbank. Bis Ende 2022 sollten die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Doch nun steckt Deutschland angesichts des Ukraine-Krieges in einer Energiekrise. Russland liefert weniger Gas, die Preise steigen und das Heizen wird teurer. Die Politik diskutiert deshalb, ob ein Weiterbetrieb der Atomkraftwerke eine Antwort auf die Energieengpässe sein könnte. Die Positionen innerhalb der Ampel-Regierung gehen diesbezüglich weit auseinander. Robert Pausch(https://www.zeit.de/autoren/P/Robert_Pausch/index), Politikredakteur bei DIE ZEIT, verfolgt die Debatte schon länger und erklärt uns, warum sich die Koalition in diesem Thema nicht einig wird. Und sonst so? Adnan Syed, Protagonist im True-Crime-Podcast "Serial", ist nicht der Mörder. Er kommt frei. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger(https://www.zeit.de/autoren/R/Pia_Rauschenberger/index) Mitarbeit: Larissa Kögl(https://www.zeit.de/autoren/K/Larissa_Koegl/index) und [Anne Schwedt](https://www.zeit.de/autoren/S/Anne_Schwedt/index) Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de(mailto:wasjetzt@zeit.de). **Weitere Links zur Folge:** IWF-Ausblick: "Das Schlimmste steht noch bevor"(https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-10/weltwirtschaft-iwf-prognose-rezession-corona-krieg-inflation) Atomkraft: Robert Habeck ermahnt FDP im AKW-Streit(https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-10/habeck-fdp-atomstreit-akw-reserve) AKW-Laufzeitverlängerung: Stresstest für die Bundesregierung(https://www.zeit.de/politik/2022-09/akw-laufzeitverlaengerung-bundesregierung-energiekrise-nachrichtenpodcast) FDP: Zu gut erkannt(https://www.zeit.de/2022/42/fdp-niedersachsen-christian-lindner-ampelkoalition) The New York Times: Baltimore Prosecutors Drop Charges Against Adnan Syed(https://www.nytimes.com/2022/10/11/us/adnan-syed-charges-dropped.html?te=1&nl=morning-briefing%3A-europe-edition&emc=edit_mbe_20221012)
Die Kommentare beschäftigen sich mit der neuen Prognose des Internationalen Währungsfonds, der für das kommende Jahr nur noch ein globales Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent vorhersagt.www.deutschlandfunk.de, WirtschaftspresseschauDirekter Link zur Audiodatei
«Wir mussten in einer Nacht- und Nebelaktion mehrere Milliarden Euro-Banknoten mit einem Flugzeug nach Zypern schaffen.» Was nach einem Finanzthriller tönt, war für Oliver Wünsch, heute Zentralbank-Berater bei der Beratungsfirma «Oliver Wyman», beinharte Realität: Als einer der Missions Chiefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) verhinderte er 2013 den Kollaps des zypriotischen Finanzsystems und leitete während der Griechenland-Krise für den IWF die Verhandlungen mit der griechischen Regierung. Heute sagt er: «Wir haben Griechenland Reformen aufoktroyiert, die teilweise den Wahlprogrammen der gewählten Regierungen deutlich widersprochen haben.». Trotzdem habe er aus dieser Zeit auch Positives mitgenommen: Mit einigen Vertretern der damaligen griechischen Regierung sei er noch heute befreundet. Im Zusammenhang mit der Diskussion um einen möglichen Austritt Italiens aus der Eurozone sagt Wünsch: «Die Europäische Zentralbank ist politischer als sie sein sollte.» Dennoch beurteilt er das neuste Instrument der EZB – das Transmission Protection Instrument (TPI) – positiv: «Dank TPI kann die EZB entschlossen gegen die hohe Inflation vorgehen.» Gleichzeitig sei klar, dass die Geldpolitik der EZB als monetäre Staatsfinanzierung interpretiert werden könne und mittelfristig in eine Fiskalunion führe.
Die Diskussion um die Schuldenbremse ist zurück. Bundesfinanzminister Christian Lindner hat trotz der unsicheren wirtschaftlichen Gesamtlage betont, dass die Regelgrenzen ab dem kommenden Jahr wieder eingehalten werden sollen. Kritisiert wird das unter anderem vom Internationalen Währungsfonds, dem IWF. Das Comeback der Schuldenbremse käme möglicherweise zu früh. Dem widersprechen die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap deutlich. Sie erläutern, warum grenzenlose Mehrausgaben alles andere als klug seien. Verhandelbar sei die Schuldenbremse nur, wenn es einen weiteren gewaltigen Schock für die Wirtschaft gäbe. Im Rahmen ihrer Argumentation begegnen sie Klimageld, Tankrabatt, Bundeswehr-Sondervermögen und kalter Progression. Abschließend ein kurzer Ausflug fern von Wirtschafts- und Finanzpolitik. Vor dem Hintergrund ihrer Fußballleidenschaft diskutieren die beiden Wirtschaftsprofessoren über die Wettbewerbslage des deutschen Fußballs.
Ohne Umschweife ist im schweizerischen Davos das WEF, das Weltwirtschaftsforum, zu den brennendsten Themen gestartet: der globalen Wirtschaft und der Energieversorgung. Sie hören die zehn relevantesten Aussagen - unter anderem von Wirtschaftsminister Robert Habeck und der Chefin des IWF, des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa. Anschließend folgt das allmorgendliche Update von der Wall Street. Sie hören, wie es heute für die US-Finanzmärkte in den Handel geht. Die “Aktie des Tages” ist die des Maschinenbauers Manz. Nachdem Daimler Truck seinen Einstieg bekanntgegeben hat, lohnt ein genauerer Blick auf das baden-württembergische Unternehmen. Ein Hinweis in eigener Sache: Im Rahmen des 2. Geburtstags von ThePioneer ist diese Ausgabe in voller Länge für Sie alle frei verfügbar. Um auch künftig Zugang zu allen journalistischen Inhalten und unserem Medienschiff ThePioneer One zu haben, besuchen Sie uns auf www.thepioneer.de.
Das Touristenparadies Sri Lanka ist zahlungsunfähig. Nun braucht das südasiatische Land dringend eine Umschuldung. Zudem laufen Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds über ein Rettungspaket. Doch das kann sich hinziehen. Weitere Themen: (01:27) Sri Lanka ist offiziell bankrott (08:38) Nachrichtendienst soll mehr Kompetenzen erhalten (12:54) Nato-Schiffe gegen russische Blockade im Schwarzen Meer? (18:39) Krieg in Transnistrien: Eine reelle Gefahr? (24:24) 30 Jahre Schweizer Europapolitik (31:14) Cyberangriffe: Schweizer Gemeinden sind unterschiedlich gerüstet (35:54) Vegane Landwirtschaft – ein nachhaltiger Trend?
Immer wieder werden Schweizer Gemeinden Opfer von Hackerangriffen. Wie gut sind sie vor weiteren potenziellen Angriffen geschützt? An der Generalversammlung des Schweizerischen Gemeindeverbandes wird deutlich: Die Unterschiede sind gross. Weitere Themen: Das Touristenparadies Sri Lanka ist zahlungsunfähig. Nun braucht das südasiatische Land dringend eine Umschuldung. Zudem laufen Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds über ein Rettungspaket. Europa registriert vermehrt Fälle von Affenpocken. Eine Infektionskrankheit, die normalerweise vor allem in West- und Zentralafrika vorkommt. Sorgen müsse man sich deswegen nicht machen, erklärt eine Ärztin des Tropeninstituts Basel.
Die Kommentare befassen sich mit der düsteren Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Entwicklung der Weltwirtschaft. www.deutschlandfunk.de, WirtschaftspresseschauDirekter Link zur Audiodatei
Themen der Sendung: Reaktionen auf Gräueltaten in Butscha: Mehr westliche Staaten weisen russische Diplomaten aus, EU plant weitere Sanktionen gegen Russland, Geberkonferenz sichert Republik Moldau fast 700 Millionen Euro Flüchtlingshilfe zu, EU geht gegen Ungarn wegen möglicher Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit vor, Griechenland begleicht Schulden beim Internationalen Währungsfond von 2010, Ampel-Koalition einigt sich auf Kompromissvorschlag zur Corona-Impfpflicht, AOK-Krankenhausreport: Lage der Kliniken nach zwei Jahren Pandemie, Innenministerin Faeser stellt Kriminalitätsstatistik 2021 vor, Das Wetter
Themen der Sendung: Reaktionen auf Gräueltaten in Butscha: Mehr westliche Staaten weisen russische Diplomaten aus, EU plant weitere Sanktionen gegen Russland, Geberkonferenz sichert Republik Moldau fast 700 Millionen Euro Flüchtlingshilfe zu, EU geht gegen Ungarn wegen möglicher Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit vor, Griechenland begleicht Schulden beim Internationalen Währungsfond, Ampel-Koalition einigt sich auf Kompromissvorschlag zur Corona-Impfpflicht, AOK-Krankenhausreport: Lage der Kliniken nach zwei Jahren Pandemie, Innenministerin Faeser stellt Kriminalitätsstatistik vor, Das Wetter
Themen der Sendung: Reaktionen auf Gräueltaten in Butscha: Mehr westliche Staaten weisen russische Diplomaten aus, EU plant weitere Sanktionen gegen Russland, Geberkonferenz sichert Republik Moldau fast 700 Millionen Euro Flüchtlingshilfe zu, EU geht gegen Ungarn wegen möglicher Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit vor, Griechenland begleicht Schulden beim Internationalen Währungsfond, Ampel-Koalition einigt sich auf Kompromissvorschlag zur Corona-Impfpflicht, AOK-Krankenhausreport: Lage der Kliniken nach zwei Jahren Pandemie, Innenministerin Faeser stellt Kriminalitätsstatistik vor, Das Wetter