Die Stunde Null – Deutschlands Weg aus der Krise

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Deutschland und die ganze Welt ist durch das Corona-Virus in eine tiefe Krise geraten. Seit einiger Zeit betreten wir Neuland: Noch nie wurden Wirtschaft und Gesellschaft über Wochen praktisch stillgelegt. Was aber macht diese Krise so einzigartig? Und wie finden wir wieder heraus? In dem Podcast „Die Stunde Null - Deutschlands Weg aus der Krise“ spricht Capital-Chefredakteur Horst von Buttlar mit Unternehmern, Gründern, Ökonomen und anderen Experten über diese Krise und Strategien für den Exit. Wir spüren den besten Ideen und Strategien nach - für das Leben nach Corona. Eine Produktion der Content Alliance in Kooperation mit Capital, stern und n-tv.

Capital / Stern / Audio Alliance


    • Feb 26, 2026 LATEST EPISODE
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    • 37m AVG DURATION
    • 349 EPISODES


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    „Sonne und Wind sind die günstigste Form der Stromerzeugung“ – Energieexperte Wolf-Peter Schill

    Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 35:08 Transcription Available


    Das Jahr 2025 erlebte einen Meilenstein beim Umbau der deutschen Energieversorgung. Erneuerbare Energien aus Photovoltaik, Windkraft oder Biomasse erzeugten erstmals mehr als 50 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms. Allein Wind und Sonne haben inzwischen auch die Kohle überholt, lange Zeit der wichtigste Stromlieferant im Land. Aus Sicht von Wolf-Peter Schill aus der Abteilung für Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat das vor allem ökonomische Gründe. „Bei den Stromgestehungskosten gibt es seit Jahren eine Tendenz dazu, dass die Solarenergie und die Windkraft die günstigste Form der Stromerzeugung sind“, sagte Schill Im Capital Wirtschaftspodcast. „Das gilt im Grunde fast überall auf der Welt.“ Zwar müssten die Kosten für Speicher und den Netzausbau hinzugerechnet werden, aber auch dies ändere nichts am Kostenvorteil der Erneuerbaren. Schill beschreibt im Podcast, warum Windkraft-Projekte – anders als von Donald Trump behauptet – wirtschaftlich zu betreiben sind, er rügt die bremsende Haltung der Bundesregierung und erklärt, warum vor allem noch viel mehr Strom nachgefragt werden muss. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Für junge Akademiker wird es schwierig auf dem Arbeitsmarkt – Sebastian Dettmers von Stepstone

    Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 30:21 Transcription Available


    In den vergangenen Jahren galt die Lage auf dem Arbeitsmarkt als ideal für junge, gebildete Berufseinsteiger: Geburtenstarke Jahrgänge gingen in Rente, und der Bedarf der Unternehmen war groß. Das aber ändert sich jetzt, auch weil die wirtschaftliche Flaute die Firmen belastet. „Für Akademiker, die gerade ihr Studium beendet haben, ist die Aussicht einen Job zu finden, wesentlich schwieriger als noch vor zwei oder drei Jahren“, sagt Sebastian Dettmers, Chef der Stepstone Group, die mehrere große Online-Stellenbörsen betreibt. „Wir sehen, dass die Unternehmen zurückhaltend sind, was das Einstellen von Mitarbeitern angeht.“ Im Capital Wirtschaftspodcast analysiert Dettmers die Entwicklung und kommt zu dem Schluss, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland „in Beton gegossen“ ist. „Unternehmen entlassen relativ wenig, aber sie stellen auch sehr wenige Menschen ein“, sagt Dettmers. „Und diejenigen, die beschäftigt sind, kündigen unterproportional häufig ihren Job.“ Der Stepstone-Chef beobachtet einen Trend hin zu Stellen in der öffentlichen Verwaltung und spricht über die Risiken einer schrumpfenden Bevölkerung. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    BCG-Studie: Top-Manager rufen nach mehr Europa

    Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 25:33


    Europa muss dringend wirtschaftlich enger zusammenrücken – das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG), in der 850 Top-Manager und 6400 Bürgerinnen und Bürger befragt wurden. Angesichts der US-Zollpolitik und der Konkurrenz aus China sehe eine überwiegende Mehrheit der Antwortenden großen Handlungsdruck, sagte Matthias Tauber, der das Europageschäft von BCG leitet, im Capital Wirtschaftspodcast: „Mehr als 90 Prozent der Top-Manager sind überzeugt, dass Europa seine wirtschaftlichen Interessen dringend schützen muss.“ Wichtigster Auslöser sei der Tag gewesen, an dem US-Präsident Donald Trump seine Zollsätze für einzelne Staaten verkündete. Gefordert werde „nicht notwendigerweise Protektionismus“, wie er aktuell von den USA ausgeht, sondern vor allem das Prinzip „europäischer Champions“ in einzelnen Branchen, sagte Tauber. Zudem forderten die Manager eine stärkere Kooperation in Finanzfragen wie beispielsweise mit der europäischen Bankenunion. Eine große Mehrheit der Befragten sei der Ansicht, „dass mehr Europa Teil der Antwort ist und nicht weniger Europa“. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    „Die Betrugsfälle sind massiv nach oben gegangen“ – Jochen Werne von Experian

    Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 27:49


    Wer im Internet einkauft oder bei einer Bank einen Kredit aufnimmt, der wird im Hintergrund einer Bonitätsprüfung unterzogen: Die Unternehmen wollen sich gegen möglichen Betrug absichern und nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben. Das aber wird immer schwieriger, weil das Niveau der Kriminalität steigt. „Die Betrugsfälle sind massiv nach oben gegangen, und die dahinter stehende Intelligenz hat zugenommen“, sagt Jochen Werne, Deutschland-Chef der international aktiven Wirtschaftsauskunftei Experian, im Capital Wirtschaftspodcast. „Wir sprechen global von dreistelligen Milliardensummen.“ Experian hat seinen Sitz in Irland und gehört mit Umsätzen von jährlich sieben Mrd. Dollar und mehr als 20.000 Mitarbeitern zu den Großen der Branche. Nach Wernes Beobachtung erhöhen Chatbots mit künstlicher Intelligenz noch das Risiko für die Unternehmen. „Geben Sie der Sache noch ein Jahr, dann wird die KI so gut werden, dass wir den Unterschied zwischen einem echten und einem gefälschten Bild kaum mehr erkennen können, auch wenn man geschult ist“, sagt er. Gegen die neuen Methoden muss aus Sicht des Experian-Managers selbst wieder Technik zum Einsatz kommen: „Im Endeffekt muss man live erkennen können, ob betrügerische Verhaltensweisen dahinter stehen, und die können ja auch von Bots ausgehen. Dagegen kann auch wieder nur KI helfen.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Social Media: „Wir Deutschen sind nicht so richtig witzig“ – Annabelle Jenisch von TLGG

    Play Episode Listen Later Jan 29, 2026 31:19


    Als die Digitalagentur TLGG im Jahr 2008 gegründet wurde, steckten die sozialen Medien noch in den Kinderschuhen. Facebook war gerade einmal vier Jahre alt, Instagram oder Tiktok gab es noch nicht. Die Berliner Agentur, heute Teil der Omnicom-Gruppe, spezialisierte sich darauf, Unternehmen den Umgang mit den neuen Kanälen näher zu bringen – mit Anlaufschwierigkeiten. „Ein Vorstand hat uns mal einen auf Papier ausgedruckten Post von Facebook gezeigt und gesagt: Das hat mir heute morgen meine Tochter gegeben. Was ist das eigentlich?“, sagt Annabelle Jenisch, Chefin von TLGG, im Capital Wirtschaftspodcast. Inzwischen ist vieles professioneller geworden, ein Problem aber bleibt aus Sicht Jenischs: „Wir Deutschen sind nicht so richtig witzig. Und wir haben gerne Kontrolle. Und beides ist hemmend, um auf Social Media erfolgreich zu sein.“ Die zunehmende gesellschaftliche Kritik an den Kanälen beobachtet Jenisch ähnlich wie die Debatte um deren Regulierung genau. „Es stimmt, dass in diesen Medien zum Teil Inhalte Platz finden und Menschen ihre Bubbles bilden, von denen man nicht möchte, dass sich deren Meinungen multiplizieren“, sagt sie. „Aber diese Medien sind so tief in unserem Alltag verankert, dass sie nicht mehr wegzudenken sind.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Davos: Wie Donald Trump das Weltwirtschaftsforum auf Linie bringt

    Play Episode Listen Later Jan 22, 2026 25:27


    Seit über 50 Jahren gibt es das Weltwirtschaftsforum von Davos – ein Treffen der Reichen und Mächtigen, auf dem traditionell die großen globalen Themen verhandelt werden. Doch wohl noch nie hat eine Person das Forum so dominiert wie Donald Trump im Jahr 2026. Nach Beobachtung von Capital-Reporterin Nele Spandick, die das Forum vor Ort beobachtet hat, spiegelt sich der Fokus auf den US-Präsidenten schon in der Themenauswahl wider: „Man redet viel mehr über Geopolitik, über Wirtschaftswachstum“, sagt Spandick im Capital Wirtschaftspodcast. „Und Themen wie Klimawandel oder Umwelt- und Gerechtigkeitsfragen spielen kaum noch eine Rolle.“ Viele Unternehmen vor Ort trauten sich nicht, den Präsidenten zu kritisieren, aus Angst vor negativen Folgen für ihr Geschäft. Die viel beachtete Rede Trumps erwies sich nach Ansicht Spandicks als diffuses Sammelsurium von Themen. „Der Anfang war eine vorbereitete Rede, und dann hat er einfach alles erzählt, was ihm noch so eingefallen ist“, sagt die Capital-Redakteurin. „Es war sehr anstrengend zu folgen.“ Selbst beim zweiten großen Ereignis des Forums ging es letztlich um den US-Präsidenten: Der kanadische Ministerpräsident Mark Carney schlug offen eine Allianz der weltoffenen und demokratisch gesinnten Staaten vor – und skizzierte damit im Kern ein Bündnis ohne die USA. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Der Kampf ums bargeldlose Zahlen nimmt Fahrt auf – Peter Robejsek von Mastercard

    Play Episode Listen Later Jan 8, 2026 32:39


    Die Deutschen zahlen immer häufiger mit Bargeld oder mit dem Mobiltelefon. Es ist eine Entwicklung, die einem Anbieter wie Mastercard eigentlich entgegen kommt. Und tatsächlich steigen die Umsätze des Unternehmens in Deutschland deutlich. Allerdings nimmt auch die Zahl der Konkurrenten zu, die ins Geschäft dringen. „Das Geschäft wird spannender, und der Kuchen wird an sich größer“, sagt Peter Robejsek, Geschäftsführer bei Mastercard Deutschland. „Wenn es ums digitale Bezahlen geht, hat sich das Verhalten der Menschen entscheidend geändert.“ Europäische Versuche, sich von amerikanischen Anbietern unabhängiger zu machen, sieht der Vertreter des US-Unternehmens zwiespältig. „Man kann die Industrie einfach machen lassen. Oder man kann es versuchen, politisch zu erzwingen“, sagt er. „Ich bin als überzeugter Marktwirtschaftler immer Freund der ersten Lösung.“ Kritisch sieht Robejsek vor allem die Pläne für einen digitalen Euro, der dafür sorgen könnte, dass mit einer staatlichen Lösung private Projekte torpediert würden. „Hier stellt sich noch mehr als bei privatwirtschaftlichen Initiativen die Frage: Warum? Welchen Zusatznutzen bringt das, außer dass etwas Lokales gebaut wurde?“, sagt er. „Es sind ja immer Investitionen erforderlich, und die liegen unbestritten in Milliardenhöhe.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    5 Gründe, warum 2026 besser laufen könnte als gedacht

    Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 30:17


    Die Vorzeichen für 2026 sind schlecht: Viele Wirtschaftsinstitute fahren ihre Prognosen für Deutschland herunter, Zollschranken belasten den Welthandel, die Entwicklung der künstlichen Intelligenz verläuft bisher weitgehend auf Pump. Doch es gibt auch einen anderen Blick: Der Capital Wirtschaftspodcast sucht nach möglichen Hinweisen darauf, dass das mit Spannung erwartete Jahr sich deutlich besser entwickeln könnte als derzeit von vielen Beobachtern angenommen wird. Für fünf Bereiche gibt es Zahlen, mit denen sich ein solches „Positiv-Szenario“ unterfüttern lässt: Die deutsche Wirtschaft könnte, getragen vom Infrastruktur-Programm der Bundesregierung, einen stärkeren Aufschwung hinlegen. Für die USA ist denkbar, dass ein Umschwung bei den Zwischenwahlen zum Kongress auch eine Korrektur der Wirtschaftspolitik auslöst. Die Zölle könnten eine abnehmende Rolle spielen, weil die Folgen für die US-Verbraucher die Regierung zu mehr Pragmatismus zwingen. Die Künstliche Intelligenz wiederum dürfte sich als Treiber der Produktivität entwickeln – ohne dass es angesichts der Kosten beim Aufbau zum ganz großen Knall kommt. Und die globale Stromversorgung würde nachhaltig umgestellt, einfach weil die erneuerbaren Energien um vieles günstiger geworden sind als fossile Energieträger. „Das sind nicht immer die wahrscheinlichsten Szenarien“, sagt Martin Kaelble, Co-Host des Podcasts. „Aber sie sind auch nicht völlig unrealistisch.“ Ein Gedankenexperiment – im Capital Wirtschaftspodcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum Markus Miele den Standort Deutschland verteidigt

    Play Episode Listen Later Dec 12, 2025 28:52


    Miele ist für viele der Inbegriff einer deutschen Marke – mit Produkten, die als verlässlich, aber auch als teurer gelten als die der Konkurrenz. Umso größer war das Aufsehen, als das Gütersloher Unternehmen Anfang 2024 verkündete, man werde einen Teil der Produktion nach Polen auslagern und Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Für den geschäftsführenden Gesellschafter Markus Miele ist das keine Entscheidung gegen den Standort Deutschland – zumal nun auch wieder im Heimatmarkt investiert werden soll. „Wir liegen geografisch in der Mitte Europas, das macht Transportwege kürzer. Wir haben Sicherheit und Rechtssicherheit – für uns selbstverständlich. Aber gucken Sie sich mal um, wo Sie das noch so auf der Welt finden“, sagte Miele im Wirtschaftspodcast von Capital. Miele verglich die Situation mit der Ausgangslage des Firmengründers: „Mein Urgroßvater hätte gesagt: „Ihr habt Material, ihr habt Menschen, ihr habt ein Werk, um zu produzieren. Wo bitte ist euer Problem?“ Auch die aktuelle Debatte um strukturelle Probleme der deutschen Wirtschaft hält Miele für überzogen. „Mag sein, dass diese Krise tiefer ist als die Finanzkrise oder Corona. Aber wir haben Rezepte, um da wieder rauszukommen“, sagte er. „Klagen hilft uns nicht weiter.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Wir können 2027 eine halbe Million Wärmepumpen erreichen“ – Felix Plog von Thermondo

    Play Episode Listen Later Dec 4, 2025 28:22


    Der Streit um die Wärmepumpe entwickelte sich in den Zeiten der Ampel-Regierung zu einer ideologischen Schlacht. Kritiker sprachen von Heizungszwang, viele Bürger fühlten sich überrollt. Die neue Bundesregierung schrieb sich daher in ihren Koalitionsvertrag, sie werde das Heizungsgesetz abschaffen – das auch die Förderung der mit Strom betriebenen Anlagen regelt. Doch inzwischen ist es politisch ruhiger geworden, und die Geräte verkaufen sich immer besser. „Wir haben gegenüber dem Vorjahr ungefähr ein Wachstum von 50 Prozent“, sagt Felix Plog, Chef des Berliner Heizungs-Startups Thermondo, im Wirtschaftspodcast von Capital. „Die Wärmepumpe wird zur Standardheizung im deutschen Einfamilienhaus.“ Plog, dessen Unternehmen inzwischen ausschließlich Wärmepumpen verbaut, hofft, dass die schwarz-rote Koalition das geltende Gesetz möglichst unberührt lässt, um die Eigenheimbesitzer nicht wieder zu verunsichern. „Die ideologische Diskussion ist beendet“, sagt er. „Eigentlich will keiner, dass sich groß etwas ändert.“ Das alte Ziel von insgesamt einer halben Million verkauften Wärmepumpen auf dem deutschen Markt hält Plog immer noch für realistisch: „Das kann jetzt schneller gehen als vielleicht manche denken“, sagt er. „Wenn wir Kurs halten, was die Anreize angeht und das Verhältnis zwischen Gas- und Strompreis stimmt, dann werden wir die 500.000 übernächstes Jahr erreichen.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Platzt die KI-Blase? Unsere halsbrecherische Wette auf die Tech-Industrie

    Play Episode Listen Later Nov 27, 2025 30:41


    Die großen amerikanischen Tech-Konzerne wie Alphabet, Meta oder OpenAI investieren Hunderte von Milliarden Dollar in Chips und den Bau von Rechenzentren. Das Ziel: Daten-Power für den Ausbau künstlicher Intelligenz (KI). Doch bisher verdient fast niemand mit der Technologie Geld. Die großen Sprachmodelle, die Unsummen verschlingen, sind für die meisten Nutzer gratis verfügbar. „Da wird eine enorme, sehr riskante Wette eingegangen“, sagt Capital-Redakteur Jan Vollmer im Capital Wirtschaftspodcast. „Es ist noch nicht klar, wie damit eigentlich Gewinn erwirtschaftet werden soll.“ Vollmer hat das Treiben der US-Tech-Riesen in der Titelgeschichte des Wirtschaftsmagazins untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die Unternehmen ein Geflecht von kaum überschaubaren Risiken aufgebaut haben. Damit der Boom finanziert werden kann, begeben sich die Konzerne in wachsende wechselseitige Abhängigkeiten. „Nvidia investiert in den eigenen Kunden, damit der wiederum Nvidia-Chips kauft“, sagt Vollmer über den Halbleiterhersteller. „Das Geld fließt gewissermaßen im Kreis.“ Das Problem: Die Wette betrifft nicht nur die Konzerne selbst, sondern auch die Anleger, die auf vielfältige Weise an dem KI-Boom beteiligt sind – über Aktien oder Indexfonds, die in die Wertpapiere investieren. „Der MSCI World hat einen starken Anteil von Aktien genau der Tech-Unternehmen, die diese Rechenzentren bauen“, sagt Vollmer.Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Angriff auf Douglas: Der Aufstieg des Onlinehändlers Flaconi

    Play Episode Listen Later Nov 20, 2025 31:34


    Der Online-Parfümeriehändler Flaconi dümpelte lange vor sich hin. Unter dem 2022 angetretenen Chef Bastian Siebers wurde dann das Sortiment um die Hälfte bereinigt, die Belegschaft umgebaut und die Strukturen verschlankt. Seitdem wächst der Umsatz des Berliner Unternehmen zweistellig – mehr als 30 Prozent allein im Jahr 2024. „Wir haben gesagt, dass wir uns fokussieren müssen auf die Bereiche, in denen wir richtig gut sind“, sagt Siebers im Capital Wirtschaftspodcast. „Dementsprechend haben wir alles weggetan, was in den Drugstore-Bereich fiel.“ Flaconi setzt darauf, Markenprodukte zu vergleichsweise günstigen Preisen anzubieten, man verkauft „Selbstvertrauen in Flaschen“, wie Siebers das nennt. Mit seiner Strategie setzt der Onlinehändler den stationären Platzhirschen Douglas unter Druck. „Bei allen Dingen wie Logistik, Pricing, Sortiment und anderem sind wir sehr erfolgreich, während Douglas derzeit das Wachstum nicht hat“, sagt Siebers. Immer wieder gilt Flaconi auch als Verkaufsobjekt, da der Mehrheitseigner ProsiebenSat1 darüber nachdenkt, den Ableger zu Geld zu machen. Siebers spricht über die Verkaufspläne, die Frage, warum auch sein Unternehmen Filialen braucht und die Rolle des Weihnachtsgeschäfts.Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum SAP beim Kampf der KI-Sprachmodelle nicht mitmacht – CTO Philipp Herzig

    Play Episode Listen Later Nov 13, 2025 27:08


    Der Dax-Konzern SAP ist ein deutsches Schwergewicht: über 34 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2024, mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, ein Software-Gigant. Wenn allerdings von den Treibern der künstlichen Intelligenz (KI) die Rede ist, dann fällt der Name SAP eher selten, ein eigenes großes Sprachmodell (LLM) hat das Unternehmen nicht entwickelt. Im Capital-Podcast verteidigt Philipp Herzig, SAP-CTO und KI-Chef im Konzern, diese Entscheidung. „Es ist natürlich bei jeder technologischen Disruption so, dass am Anfang die Aufmerksamkeit auf denen liegt, die die Grundlagenkomponenten bauen“, sagt er. „Wir haben uns von Anfang an darauf konzentriert, was die SAP stark macht, und das ist das Einbauen von Technologie in die betriebswirtschaftlichen Anwendungen.“ Herzig verweist darauf, dass KI bereits an vielen Stellen in den Anwendungen von SAP zum Einsatz kommt und den Kunden ein eigener KI-Assistent zur Verfügung steht. Aus seiner Sicht haben sich die großen Sprachmodelle zu einer Art Rohstoff entwickelt, auf dessen Grundlage erst die eigentlich erfolgversprechenden Anwendungen entwickelt werden. „Ich kann mich an Diskussionen bei uns erinnern, da kam gerade GPT-4, und alle waren in Ehrfurcht erstarrt“, sagt Herzig. „Ich habe aber schon damals gesagt: Der Algorithmus selbst wird schnell Commodity, das ist in den letzten 40 Jahren immer passiert. Die Frage ist, was ist differenzierend? Und das sind und waren Daten und der Fokus auf die Wertschöpfung im Unternehmen.“Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html ++++++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie junge Frauen die Buchbranche am Leben halten: Thalia-Chef Ingo Kretzschmar

    Play Episode Listen Later Nov 6, 2025 28:15


    Dem Buchhandel geht es nicht gut, die Anzahl der verkauften Bücher ist in den vergangenen zehn Jahren um ein Fünftel zurückgegangen. Allerdings leiden nicht alle gleichermaßen unter der Entwicklung: Während inhabergeführte Geschäfte schließen, konnte Deutschlands größte Buchhandelskette Thalia ihre Umsätze in den vergangenen Jahren deutlich ausweiten, auf zuletzt 2,2 Mrd. Euro. „Dahinter steht die Erkenntnis, dass der Großteil der Kundinnen und Kunden nicht nur das reine Buch kauft, sondern beispielsweise auch einen Geschenkartikel oder zum Kinderbuch das richtige Spiel“, sagt Thalia-Chef Ingo Kretzschmar im Capital Wirtschaftspodcast. „Der Buchhändler sollte sich also dem Anspruch der Kunden öffnen, neben dem Buch noch andere Dinge haben zu wollen.“ Zudem gibt es ein Buch-Genre, das regen Zulauf hat: Bücher für junge Erwachsene, die auf TikTok beworben werden und vor allem Mädchen und junge Frauen ansprechen. „Die am stärksten wachsende Zielgruppe sind Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 13 und 26 Jahren“, sagt Kretzschmar. „Die kommen aus einer vermeintlich digitalen Generation, kaufen aber am liebsten haptische Bücher in den Buchhandlungen.“ Im Podcast spricht der Thalia-Chef über Spielzeug im Buchladen, Mangas und die Frage, warum Thomas Mann wieder zum Bestseller wird.Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html ++++++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Militärökonom Marcus Keupp: „Die wirtschaftliche Wahrheit über Russland kommt jetzt ans Licht“

    Play Episode Listen Later Oct 30, 2025 33:09


    Lange sah es so aus, als würde das russische Regime vom Krieg gegen die Ukraine sogar profitieren: In den Jahren 2023 und 2024 wuchs die Wirtschaft des Landes deutlich, und auch die militärischen Reserven schienen gewaltig. Beides aber sei ein Trugschluss gewesen, sagt Marcus Keupp, Militärökonom der Hochschule ETH Zürich, im Wirtschaftspodcast von Capital. „Das Kalkül war, dass diese Reserven länger reichen als die Ukraine durchhält oder der Westen Sanktionen erlässt. Dieses Kalkül ist nicht aufgegangen.“ Nach Ansicht Keupps, der mit empirischen Methoden die Abnutzung der Streitkräfte untersucht, nähert sich das Land einem für Präsident Wladimir Putin heiklen Moment: „Wir sind jetzt an einem Wendepunkt: Die Reserven gehen zur Neige, und die wirtschaftliche Wahrheit über Russland kommt ans Licht“, sagt er. „Da setzt eine Entzauberung ein.“ Wirklich eng werde es dann, wenn der Ölpreis, also der Preis für das wichtigste russische Exportgut, dauerhaft auf dem aktuell niedrigen Niveau bleibe: „Dann schmelzen die Reserven rapide und Russland bekommt Riesenprobleme mit seinem Staatsbudget.“Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html ++++++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie Porsche den Zweikampf mit Ferrari verliert

    Play Episode Listen Later Oct 16, 2025 27:19


    Es ist ein episches Duell zwischen zwei Sportwagenmarken, die in ihren Heimatländern Markenikonen sind: Porsche und Ferrari. Der Zweikampf verläuft auf den Rennstrecken, auf den Straßen und natürlich in den Autosalons der Welt – und inzwischen scheint es einen eindeutigen Sieger zu geben. „Die weltweite Autoindustrie ist in der Krise – aber einer nicht, und das ist Ferrari“, sagt Lutz Meier, Capital-Experte für die Autobranche, der das Duell im Wirtschaftspodcast des Magazins analysiert. Den Italienern sei es gelungen, ihre traditionell niedrigen Stückzahlen mehr als zu verdoppeln und zugleich viermal mehr Gewinn zu machen, ein Siegeszug. „Ferrari wurde von Teilen der Öffentlichkeit als Luxus gewertet“, sagt Meier. „Und Luxus ist das, wo die Milliardäre dieser Welt ihr Geld reinstecken.“ Porsche hingegen konnte beim Schwenk zum Luxus nicht mithalten und verstrickte sich zudem in einer Elektroauto-Strategie, die die Volkswagen-Tochter jetzt zum Teil wieder rückgängig machen muss. „Es wurden enorme Fehler bei Porsche gemacht“, sagt Meier, der dabei vor allem darauf verweist, dass das erfolgreiche Verbrenner-Modell des Macan als Auslaufmodell behandelt wurde. Elektroautos werden bei vielen vermögenden Sportwagenkunden schlechter angenommen – und vor allem: Sie verlieren an Wert und lassen sich daher nicht als Anlageobjekt in der Garage aufbewahren. Wie Porsche jetzt nach einer neuen Strategie sucht und wie es am Ferrari-Sitz in Maranello aussieht, erklärt Meier im Podcast.Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html ++++++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Autoindustrie: „Bei den Batterien hat Europa keine Chance mehr“

    Play Episode Listen Later Oct 9, 2025 25:44


    In der deutschen und europäischen Automobilindustrie reiht sich eine schlechte Nachricht an die andere, der Kostendruck steigt, es brechen Margen und Jobs weg. Zugleich drängen chinesische Anbieter wie BYD immer erfolgreicher auf den europäischen Markt und machen mit günstigeren Fahrzeugen und digitalen Dienstleistungen den Europäern Konkurrenz. Haben Volkswagen, Mercedes und andere etablierte Hersteller da mittelfristig noch Aussichten im Wettbewerb zu bestehen? „Wenn man einen Mercedes nimmt und ein chinesisches Fahrzeug daneben stellt, dann würde man sicher auf der Hardware-Seite noch viele Unterschiede feststellen“, sagt Andreas Herrmann, Automobil-Experte der Universität St. Gallen, im Wirtschaftspodcast von Capital. „Die Frage ist nur, wie wertvoll das noch für den Kunden ist. Schaut der sich noch genau das Spaltmaß an oder geht es mehr um Infotainment und Software?“ Ein Problem haben die heimischen Hersteller nach Ansicht Herrmanns vor allem bei Elektroautos, da sie keine eigene Batteriefertigung aufgebaut haben. „Da haben wir keine Chance mehr, den Zug haben wir verpasst“, sagt Herrmann. „In Europa ist das ein Zukaufteil, das in Asien beschafft wird. Mit allen Konsequenzen. Das finde ich sehr dramatisch für die europäische Automobilindustrie.“ +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html ++++++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie ein deutsches Unternehmen den Markt für Statistiken eroberte – Statista-Chef Marc Berg

    Play Episode Listen Later Sep 25, 2025 28:40


    Wer im Netz nach Grafiken oder Statistiken sucht, landet über kurz oder lang bei Statista. Das Unternehmen, das 2007 von Beratern gegründet wurde, hat sich für viele Unternehmen zur ersten Anlaufstelle entwickelt und lässt sich seine Zugänge gut bezahlen: „Das Einstiegsprodukt kostet 199 Euro im Monat für eine Einzelperson. Doch es gibt Unternehmenslizenzen, die in den sechs- oder siebenstelligen Bereich gehen“ sagt Statista-Chef Marc Berg im Wirtschaftspodcast von Capital. „Aber dafür gibt es die Garantie, dass die Daten stimmen.“ 300 Mitarbeiter, etwa ein Viertel der Belegschaft, sind mit der Recherche und Auswertung von Daten wie den Zulassungszahlen bei Autos beschäftigt und bereiten sie auf. Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz, über die Informationen im Internet zusammengefasst werden, macht Berg nach eigenen Angaben keine Sorge. „Wenn wir die Daten, die wir exklusiv haben, nicht freigeben, dann haben die Modelle auch keinen Zugriff darauf. Deshalb beschreiben wir nach außen nur noch qualitativ, was in den Statistiken drin ist“, sagt Berg. „Aber wir verstecken alle Datenpunkte. Das heißt, die Sprachmodelle sehen nur, dass es eine Statistik bei uns gibt, aber nicht, was sie beinhaltet.“ +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Wir brauchen eine Agenda 2030“ – Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz

    Play Episode Listen Later Sep 18, 2025 27:29


    Er gilt als eines der wirtschaftsliberalen Gesichter der Grünen: Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz steht für eine Begrenzung der Staatsausgaben und hat gute Beziehungen zur FDP. Trotzdem stimmte Bayaz im Bundesrat dem Sondervermögen der Bundesregierung zu und half damit, ein gewaltiges Ausgabenpaket auf den Weg zu bringen. „Meine Partei hat das gemacht, was ein Oppositionspolitiker Merz niemals gemacht hätte – weil wir daran interessiert waren, die Bundesregierung wieder in Handlungsfähigkeit zu versetzen“, sagt Bayaz im Wirtschaftspodcast von Capital – der vor Publikum auf dem Finance Summit der Börse Stuttgart aufgenommen wurde. Mit den ersten Ergebnissen und den Signalen aus dem Bundeshaushalt allerdings ist der Minister nicht zufrieden. „Wenn man in den Bundeshaushalt schaut, findet man etwas zur Pendlerpauschale und zur Mütterrente. Dafür war das Sondervermögen sicher nicht gemacht“, sagt er. Bayaz fordert umfassende Reformen, damit das Geld effizient eingesetzt werden kann: „Man kann Wachstum nicht dauerhaft erkaufen, sondern man muss es mit Reformen erarbeiten. Wir brauchen so etwas wie eine große Agenda 2030. Eine gewisse Form von Druck brauchen wir.“ //ine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum die Menschen auch in der Krise goldene Armbänder kaufen – Schmuckhersteller Christoph Wellendorff

    Play Episode Listen Later Sep 11, 2025 29:37


    Schon seit Ende des 19 Jahrhunderts stellt das Pforzheimer Familienunternehmen Wellendorff Schmuck aus Gold her. Das Unternehmen arbeitete für Adlige und Königshäuser und spezialisierte sich auf 18-karätiges Gold – einen Werkstoff, der aktuell immer teurer wird. Der Nachfrage tut das bisher offenbar keinen Abbruch. „Unsere Kunden kaufen den Schmuck mit der Idee, ihn ein Leben lang zu tragen“, sagt Christoph Wellendorff, Co-Chef des Unternehmens im Wirtschaftspodcast von Capital. „Damit relativiert sich das, was ich heute dafür bezahle.“ Überhaupt ist Wellendorff überzeugt, dass sein Unternehmen von den aktuellen Krisen und wirtschaftlichen Verwerfungen eher profitiert. „Je turbulenter die Zeiten draußen sind, desto mehr sehnt man sich nach Ruhe, Idylle und Sicherheit“, sagt er. „Schmuck kann so etwas geben, wenn es Schmuck ist, der für ein Leben lang bleiben soll.“ Selbst die zunehmenden Handelsbarrieren mit den USA sind aus Sicht des Unternehmens ein vorübergehendes Problem. „Da gibt es jetzt einen kurzen Schock, und danach nivelliert sich das“, so Wellendorff. „Alle führenden Schmuckhersteller aus Europa haben ja die gleichen Bedingungen. Und die amerikanische Schmuckindustrie ist auf Masse und nicht auf Klasse ausgelegt. Deswegen haben wir dort keine Konkurrenz.“ +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    HIGHLIGHT: Wie der Flughafen Frankfurt auf KI umstellt – Johannes Bestgen von Fraport

    Play Episode Listen Later Aug 21, 2025 38:33


    Diese Folge wird im Rahmen der RTL-KI-Themenwoche, die vom 18. bis zum 24. August 2025 stattfindet, wieder ausgestrahlt.+++Über 1200 Flugzeuge starten und landen jeden Tag am Flughafen Frankfurt, dem großen deutschen Drehkreuz. Um sie abzufertigen, zu beladen und zu entladen, sind 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, die wiederum von Disponenten organisiert werden müssen. Es ist ein System, das bisher händisch über Magnettafeln organisiert wird, was aus Sicht des Betreibers Fraport an seine Grenzen stößt. „Es ging nur noch darum, den Kontrollverlust zu vermeiden“, sagt Fraport-Manager Johannes Bestgen im Podcast „Die Stunde Null“. „Um den Druck von den Mitarbeitern zu nehmen, haben wir beschlossen, den Betrieb in die digitale Welt zu überführen.“ Ein so genannter KI-Agent, also ein mit künstlicher Intelligenz arbeitendes System, soll künftig dafür sorgen, dass die passenden Kollegen im richtigen Moment am richtigen Ort sind. Zudem sollen auf diesem Weg in Zukunft auch Szenarien am Flughafen simuliert werden, um zu erkennen, wie sich auf bestimmte Situationen reagieren lässt. „Wir wollen Mitte des Jahres 2025 die ersten operativen Schritte gehen“, sagt Bestgen. „Das heißt, wir schauen uns an, welche Entscheidungen der KI-Agent trifft und wie sich das auf den operativen Betrieb auswirkt.“ // Weitere Themen: In der neuen Bundesregierung sitzen so viele Manager wie noch nie. +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie Europas Banken den Angriff auf Paypal starten – Chris Scheuermann über Wero

    Play Episode Listen Later Aug 7, 2025 40:23


    Es ist wie bei vielen digitalen Dienstleistungen: Auch im Zahlungsverkehr hat sich mit Paypal ein US-Anbieter etabliert, der es besonders einfach macht, Geld von Privatperson zu Privatperson zu schicken. Nun setzen die europäischen Banken dem ein eigenes Angebot entgegen. Das System Wero wird in Deutschland bisher unter anderem von der Deutschen Bank, den Sparkassen und der britischen Neobank Revolut unterstützt, zudem sind auch schon Banken in Frankreich, Belgien und den Niederlanden angeschlossen. „Die, die diesen Markt momentan in Deutschland und Europa besetzen, sind alles US-amerikanische Unternehmen“, sagt Chris Scheuermann von der dahinter stehenden European Payments Initiative (EPI). „Die machen sicher gute Produkte, aber die Frage ist, ob wir nicht auch Lösungen nutzen möchten, die aus Europa kommen.“ Es ist nicht das erste Mal, dass deutsche Banken sich an einem solchen Versuch beteiligen – diesmal allerdings ist er so breit wie möglich angelegt. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine europäische Lösung zu schaffen“, sagt Scheuermann. Wero soll in Zukunft auch im Ecommerce und im stationären Handel genutzt werden können. // Weitere Themen: Der unheimliche Erfolg des US-Datenriesen Palantir+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Die Wärmepumpe ist jetzt der Verkaufsschlager“ – Tillmann von Schroeter von Vaillant

    Play Episode Listen Later Jul 31, 2025 38:59


    Sie wurde zu einem der größten politischen Zankäpfel in der Zeit der Ampel-Regierung: Die Wärmepumpe und das Heizungsgesetz, das ihren Absatz fördern sollte, entzweite das Land. Die neue Bundesregierung versprach, das Gesetz zu kippen. Inzwischen ist die Diskussion leiser geworden, und der Absatz der Geräte nimmt zu. „Inzwischen ist es so, dass weit über 50 Prozent derer, die ihr Einfamilienhaus sanieren, auf erneuerbare Energien gehen“, sagt Tillmann von Schroeter, Chef des Heizungsbauers Vaillant Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und die Wärmepumpe ist jetzt der Verkaufsschlager.“ Zwar habe sich die Technologie als das durchgesetzt, was die Endkunden verlangten. Allerdings sei eine gewisse Zurückhaltung zu erkennen, weil „die Signale der neuen Bundesregierung noch nicht eindeutig verstanden werden können“. Einen Abbau der Förderung hielte der Vaillant Deutschland-Chef für den falschen Weg. „Die Förderung werden wir noch brauchen, das ist immer so, wenn eine neue Technologie in den Markt kommt“, sagt er. „Noch bis 2019 wurde in bestehenden Immobilien nicht mit der Wärmepumpe saniert, vor allem aufgrund der im europäischen Vergleich hohen Strompreise.“ // Weitere Themen: Wer ist der Sieger im Zoll-Konflikt zwischen EU und Donald Trump?+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie Batteriespeicher für Supermärkte die Stromkosten senken – David Oudsandji von Voltfang

    Play Episode Listen Later Jul 24, 2025 38:10


    Es gibt immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien im deutschen Netz, in den sonnenreichen Sommermonaten liegt sein Anteil schon oft wochenlang deutlich über 60 Prozent. Doch das verursacht auch Probleme, weil der Strom oft dann anfällt, wenn er gerade nicht benötigt wird und fehlt, wenn man ihn dringend braucht. Um diese Lücken auszugleichen, entstehen überall im Land große Batteriespeicher. Das Aachener Unternehmen Voltfang, ein Spin-off der dortigen technischen Hochschule RWTH, will vor allem Gewerbetreibende mit solchen Speichern versorgen. Voltfang-Chef David Outsandji nennt im Podcast „Die Stunde Null“ als Beispiel die Supermarkt-Kette Aldi Nord, die auf vielen ihrer Filialen Solaranlagen hat. „In solchen Filialen entstehen bei der Nutzung so genannte Lastspitzen, weil sie große Kühlaggregate haben oder Ladesäulen für Elektroautos. Solche Lastspitzen lassen sich die Energieversorger sehr teuer bezahlen“, sagt er. „Wir können mit der Batterie Solarstrom, speichern und ihn nutzen, wenn diese Spitzen auftreten.“ Nach Ansicht Outsandjis müssen in Deutschland noch bedeutend größere Kapazitäten an Speichern aufgebaut werden, damit das Netz stabilisiert werden kann. „Wir sind jetzt bei ungefähr zwei Gigawattstunden an Speichersystemen“, sagt er. „Es gibt aber mehrere Studien, dass wir bis Ende des Jahres eigentlich 10 bis 20 Stunden an Gigawattstunden bräuchten.“ // Weitere Themen: Was bringt der Investitionspakt der Bundesregierung? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Kartenzahlung bei Sumup: „Deutschland ist in Europa am unteren Ende“

    Play Episode Listen Later Jul 17, 2025 41:35


    Der 2012 gegründete Zahlungsdienstleister Sumup hat zumindest in Deutschland eine kleine Revolution bewirkt: Im Land der Bargeld-Fans bieten immer mehr Kleinhändler und Gastronomen inzwischen Kartenzahlung an, und viele von ihnen nutzen die weißen Terminals von Sumup. „Wir sind im europäischen Vergleich wahrscheinlich noch am unteren Ende“, sagt Sumup-Mitgründer Marc-Alexander Christ im Podcast „Die Stunde Null“. „Aber auch hier nimmt der Anteil am Zahlungsverkehr zu.“ Das Modell des Unternehmens: Die Händler zahlen eine Gebühr von 1,39 Prozent pro Transaktion und müssen das Terminal anschaffen, Grundgebühren gibt es keine. Im vergangenen Jahr hatte Sumup nach eigenen Angaben weltweit vier Millionen Unternehmens-Kunden und wickelte eine Milliarde Transaktionen ab. „Wir können von unserer Seite her sagen: Wann immer ein Händler Karten akzeptiert, macht er 30 bis 40 Prozent mehr Umsatz“, sagt Christ. Der Unternehmer spricht darüber, wie jetzt auch größere Geschäfte gewonnen werden sollen und Pläne für einen möglichen Börsengang. // Weitere Themen: Kommen jetzt Strafzölle gegen Russlands Handelspartner? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    DIW-Konjunkturchefin: „Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bessern sich“

    Play Episode Listen Later Jul 10, 2025 38:08


    Die Bundesregierung hat sich finanziellen Spielraum verschafft und plant nun ein über viele Jahre laufendes Programm für Investitionen in die Infrastruktur. Seitdem heben die führenden Ökonomen ihre Konjunkturprognosen an. Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das an der unabhängigen Gemeinschaftsdiagnose für die Bundesregierung beteiligt ist. „Wir erwarten jetzt, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent wächst und im kommenden Jahr sogar um 1,7 Prozent“, sagt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Konjunkturteams am DIW, im Podcast „Die Stunde Null“. „Insgesamt bessern sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft.“ Zwar bestehen nach wie vor Unsicherheiten durch die Zollpolitik der US-Regierung, das Programm der Bundesregierung aber hebt jetzt schon die Stimmung. Die Information, dass es einen Topf gibt, aus dem für viele Jahre Geld fließt, ist ein wichtiges Signal für die Unternehmen, sagt Dany-Knedlik. „Es zählt die Ankündigung, nicht, wann das Geld tatsächlich abfließt. Wir erwarten daher jetzt schon einen Effekt auf private Investitionen.“ Sollte es zu einer Einigung zwischen EU und USA im Zollkonflikt kommen, könnte das Wachstum nach Ansicht der Konjunkturchefin auch noch höher ausfallen als jetzt angenommen. // Weitere Themen: Die Haushaltsdebatte im Bundestag+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum ein deutscher Maschinenbauer zwei Drittel seines Geschäfts verkaufte – Stephan Seifert von Körber

    Play Episode Listen Later Jul 3, 2025 35:28


    Lange war der Hamburger Körber-Konzern ein klassischer deutscher Maschinenbauer – zunächst als Ausrüster für die Tabakindustrie, dann auch für die Papierverarbeitung und den Werkzeugbau. Dann aber begann das Unternehmen, sich um seine Zukunft Gedanken zu machen, auch weil immer größere Teile der Produktion automatisiert werden. „Zusammen mit mehreren Instituten haben wir dann mehrere Megatrends und Technologietrends identifiziert, die in der Zukunft eine Rolle spielen werden“, sagt Konzernchef Stephan Seifert im Podcast „Die Stunde Null“. „Daraus wurde dann ein sehr großer Umbau im Konzern, der heute ein ganz anderer ist.“ Fast 70 Prozent des alten Geschäfts wurden verkauft, stattdessen investierte Körber in Pharmaunternehmen, Software und Logistik. Heute macht der Konzern mehr Umsatz als vor seinem Umbau, allerdings als weitgehend neues Unternehmen. „Wir haben uns im Prinzip neu erfunden“, sagt Seifert. Inzwischen rät der Körber-Chef auch anderen deutschen Maschinenbauern sich neu zu orientieren und rät dabei vor allem dazu, nicht alles selbst machen zu wollen. // Weitere Themen: Die Kosten der Dürre in Deutschland+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    "Niemand sagt: Schatz, heute gehen wir Hörgeräte kaufen“ – Cristina Cantarell von Sonova

    Play Episode Listen Later Jun 26, 2025 33:42


    Die Demografie fordert in Deutschland ihren Tribut, die Menschen werden älter – was auch eine Industrie in Gang hält, die dafür die Hilfsmittel liefert. Eines davon sind Hörgeräte, die mit Steigerungsraten von vier Prozent und mehr im Land verkauft werden. Und trotzdem ist das Potenzial noch groß. „In Deutschland haben etwa neun Millionen Erwachsene einen Hörverlust, und nur vier Millionen tragen ein Hörgerät“, sagt Cristina Cantarell, Geschäftsführerin des deutschen Ablegers von Sonova, im Podcast „Die Stunde Null“. Nach wie vor hat auch Sonova, einer der größten Hörgeräteanbieter der Welt, mit Vorbehalten seiner möglichen Kunden zu kämpfen. „Niemand steht morgens auf und sagt: Schatz, heute gehen wir Hörgeräte kaufen“, sagt Cantarell. „Es ist ein Produkt, das man kauft, weil man es benötigt.“ Allerdings habe mit verbesserten Geräten und dezenterem Design auch die Akzeptanz zugenommen. Geräuschvolle Umgebungen fordern die Ingenieure des Unternehmens aber immer noch heraus. „Wenn man sich in einem lauten Ambiente befindet, auf der Straße oder in einem Restaurant, dann verstärken die Geräte auch die Störgeräusche“, sagt Cantarell. „Da ist die Herausforderung, die Sprache von den Störgeräuschen zu trennen.“ // Weitere Themen: Die Regierung lässt die Menschen mit den hohen Strompreisen alleine +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Batterie-Boom: Warum jetzt mehr Elektroautos gekauft werden

    Play Episode Listen Later Jun 19, 2025 35:35


    Als die letzte Bundesregierung die Förderung von Elektroautos abrupt einstellte, stürzte die Nachfrage ab, die Verkäufe in Deutschland gingen deutlich nach unten. Inzwischen aber hat sich der Markt mehr als berappelt. Während Dieselfahrzeuge und Benziner immer seltener gekauft werden, erleben die Händler bei reinen Batterieautos und Plug-in-Hybriden zweistellige Wachstumsraten. Auf etwa 18 Prozent der Neuzulassungen kommen die Autos inzwischen, Tendenz steigend. „Der Markt wird nach oben gezogen durch Elektroautos und Hybride“, sagt Capital-Redakteur und Auto-Experte Lutz Meier im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Delle von 2024 ist jetzt ausgemerzt.“ Aus seiner Sicht hat sich für potenzielle Käufer das Kalkül deutlich verändert. Die Preise von Verbrennern und E-Autos gleichen sich an, es gibt mehr Lademöglichkeiten und vor allem stehen auch mehr Modelle zur Verfügung. „Es sind mehr Autos da, die die Bedürfnisse erfüllen und die Vorbehalte überwinden“, sagt Meier. „Es gibt nicht mehr so viele Gründe, kein Elektroauto zu kaufen.“ // Weitere Themen: Drohen jetzt steigende Benzinpreise? Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie eine deutsche Firma die Autowäsche zum Geschäft machte – Michael Drolshagen von Washtec

    Play Episode Listen Later Jun 12, 2025 33:50


    Das Augsburger Unternehmen Washtec hat eine lange Tradition: Nach seiner Gründung im Jahr 1885 versorgte es – damals noch unter dem Namen Kleindienst – Großwäschereien mit Maschinen. Als das Auto nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Siegeszug antrat, änderte sich das Geschäftsmodell und Washtec wurde zu einem der größten Hersteller von Autowaschanlagen. Heute werden täglich etwa zwei Millionen Fahrzeuge mit Washtec-Technik gewaschen. Ausgerechnet in Deutschland allerdings geht das Interesse zurück. „Der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung geht unglücklicherweise nur etwa sieben Mal im Jahr zum Autowaschen“, sagt Washtec-Chef Michael Drolshagen im Podcast „Die Stunde Null“. Nun will das Unternehmen die Waschmuffel mit digitalen Mitteln häufiger in die Waschanlage locken: „Der Kunde hat eine App, auf der er die Auslastung der Anlage sieht. Er fährt zur Waschanlage, die erkennt das Auto, öffnet das Tor, der Kunde fährt rein“, sagt Drolshagen. „Danach fährt das Auto raus. Der Kunde muss nicht aussteigen und auch sonst nichts machen.“ Bezahlt werde, so die Idee, dann einfach per Flatrate. // Weitere Themen: Es mehren sich die Zeichen für einen Aufschwung in Deutschland +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Was hinter dem Preiskampf auf dem Fahrradmarkt steht – Nicholas de Ros Wallace von Canyon

    Play Episode Listen Later Jun 5, 2025 36:48


    Die Fahrradbranche leidet. Nach dem Boom der Corona-Jahre brechen Umsätze und Gewinne ein, und die Lager sind voll. Die Folge sind Preisschlachten, die auch Oberklasse-Anbieter wie das Koblenzer Unternehmen Canyon treffen. „Alle dachten, das Problem würde sich bis Ende 2024 erledigen“, sagt Canyon-Chef Nicholas de Ros Wallace im Podcast „Die Stunde Null“. „Aber wir sehen jetzt, dass es auch 2025 erst einmal so weitergeht. Es werden viele Preise gesenkt, was wiederum auf die Gewinne drückt.“ Während sich batteriegestützte Räder noch verkaufen, ist der Markt für klassische Mountain Bikes aktuell am Boden. „Insgesamt wird das Segment kleiner, es wird nicht mehr das Ausmaß erreichen, das es noch vor fünf oder sechs Jahren hatte“, sagt de Ros Wallace. Das Unternehmen, das stets auf den reinen Online-Vertrieb setzte, hat seine Verkaufsmethoden angepasst und eröffnet inzwischen auch eigene Geschäfte, um die Kunden anzulocken. Dabei soll im Streit mit den Wettbewerbern auch der Service-Bereich ausgeweitet werden. // Weitere Themen: SuperReturn: Das geheimnisvolle Treffen der Groß-Investoren in Berlin +++ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum die private Krankenversicherung ein Imageproblem hat – Thilo Schumacher von Axa Deutschland

    Play Episode Listen Later May 30, 2025 36:11


    Es war ein Knaller für die Branche: Anfang des Jahres wertete die Stiftung Warentest in einer Studie das Angebot der privaten Krankenversicherungen (PKV) aus – und kam zu einem wenig schmeichelhaften Ergebnis. Nur bei einem Drittel der Tarife war das Angebot tatsächlich besser als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Thilo Schumacher, Chef von Axa Deutschland, einem der größeren privaten Krankenversicherer in Deutschland, verteidigt das Modell. „Wenn die PKV so schlecht wäre, hätten wir nicht über 30 Millionen gesetzliche Zusatzversicherte“, sagt Schumacher im Podcast „Die Stunde Null“. Allerdings habe man möglicherweise „ein Imageproblem“ in der privaten Variante. „Da müssen wir dran arbeiten und die Menschen aufklären“, sagt der Axa Deutschland-Chef. Den Vorwurf einer Zweiklassengesellschaft durch die Unterschiede zwischen privaten und gesetzlichen weist Schumacher zurück, auch mit Hinweis auf den Trend zur privaten Zusatzversicherung. „Fast jeder zweite Deutsche ist in irgendeiner Form PKV-versichert“, sagt er. „Wir sind in Deutschland mit unserem dualen System nicht schlecht gefahren.“ // Weitere Themen: Werden KI-Modelle jetzt für alle frei verfügbar? + Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Trivago-Chef Johannes Thomas: „Wir waren im Überlebensmodus“

    Play Episode Listen Later May 22, 2025 39:48


    Die Pandemie hat dem Unternehmen fast das Genick gebrochen: Trivago, die Plattform für Hotelvergleiche, die an der New Yorker Börse einst mehrere Milliarden Dollar wert war, stürzte in den Jahren nach Corona ab. „Innerhalb weniger Wochen ist der Umsatz auf nahe Null gesunken. Das war eine sehr schmerzhafte Erfahrung“, sagt der heutige Trivago-Chef Johannes Thomas im Podcast „Die Stunde Null“. „Das Unternehmen ist in einen Überlebensmodus gewechselt.“ Thomas, der einst bei Trivago angefangen, dann aber das Unternehmen verlassen hatte, ist gemeinsam mit einem neuen Team angetreten, um der Plattform wieder Leben einzuhauchen. „Wir mussten uns selbst davon überzeugen, dass wir an das Geschäft glauben“, sagt Thomas. „Und der Reisemarkt ist nach wie vor ein großer Markt, Trivago ist eine starke Marke und hat ein relevantes Produkt.“ Eine globale Werbekampagne mit Ex-Dortmund-Trainer Jürgen Klopp soll die Kunden wieder zu Trivago bringen, was allmählich auch gelingt. Doch es wird ein Langzeitprojekt für Thomas und seine Leute. „Es gab nicht das eine große Projekt, mit dem alles besser wird“, sagt er. „Alles musste im Detail besser werden.“ // Weitere Themen: Bringen die neuen Sanktionen Russlands Wirtschaft zu Fall? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Es kommt Druck von unten, und es kommt Druck von oben“ – Silvia Bentzinger von Seidensticker

    Play Episode Listen Later May 15, 2025 29:56


    Seit 1919 verdient das Bielefelder Familienunternehmen Seidensticker mit Oberbekleidung sein Geld – und hat es zur wohl bekanntesten deutschen Hemdenmarke gebracht. Inzwischen aber wird das Geschäft von Jahr zu Jahr schwieriger. „Wir sind im mittleren Preissegment“, sagt Firmenschefin Silvia Bentzinger im Podcast „Die Stunde Null“. „Und es gibt viele Fast Fashion-Anbieter, die Billigprodukte anbieten. Das heißt, es kommt Druck von unten, und es kommt Druck von oben.“ In der Pandemie gerieten die Warenströme ins Stocken, die Lieferketten funktionierten nicht mehr. Es folgten weitere Krisen – mit Folgen. „Es kommen immer wieder Faktoren von außen hinzu, die die Lage wenig planbar machen. Und das macht es sehr schwierig“, sagt Bentzinger. Doch das Unternehmen steuert gegen, indem es sein Online-Geschäft ausbaut, informellere Kleidung ins Sortiment nimmt und das Tempo erhöht. // Weitere Themen: Das maue Wirtschaftsprogramm von Friedrich Merz +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Je weniger Geld die Leute haben, desto mehr machen sie selbst“ – Erich Harsch von Hornbach

    Play Episode Listen Later May 8, 2025 37:16


    Fast 170 Märkte betreibt die Baumarktkette Hornbach in Europa, davon die allermeisten in Deutschland. Trotz der Wirtschaftsflaute legt das Unternehmen beim Umsatz zu – auf 6,2 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2024/2025. „Krisenzeiten sind immer auch Chancenzeiten für Baumärkte“, sagt Hornbach-Chef Erich Harsch im Podcast „Die Stunde Null“. „Wenn die Menschen weniger Geld haben, beauftragen sie vielleicht weniger Handwerker und machen mehr selbst. Insofern sehen wir da durchaus einen positiven Effekt bei uns.“ Jüngere Kunden gewinnt die Kette unter anderen durch Tutorials von Influencern und Youtubern, die zum Selbermachen aufrufen. „Ich glaube, handwerkliche Tätigkeiten bieten auch einen gewissen Kontrapunkt zum Konsum digitaler Medien“, sagt Harsch. „Da entsteht eine Lust, etwas physisch zu bewegen, als Ausgleich.“ // Weitere Themen: Tesla schmiert in Europa ab.+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie der Flughafen Frankfurt auf KI umstellt – Johannes Bestgen von Fraport

    Play Episode Listen Later May 1, 2025 37:55


    Über 1200 Flugzeuge starten und landen jeden Tag am Flughafen Frankfurt, dem großen deutschen Drehkreuz. Um sie abzufertigen, zu beladen und zu entladen, sind 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, die wiederum von Disponenten organisiert werden müssen. Es ist ein System, das bisher händisch über Magnettafeln organisiert wird, was aus Sicht des Betreibers Fraport an seine Grenzen stößt. „Es ging nur noch darum, den Kontrollverlust zu vermeiden“, sagt Fraport-Manager Johannes Bestgen im Podcast „Die Stunde Null“. „Um den Druck von den Mitarbeitern zu nehmen, haben wir beschlossen, den Betrieb in die digitale Welt zu überführen.“ Ein so genannter KI-Agent, also ein mit künstlicher Intelligenz arbeitendes System, soll künftig dafür sorgen, dass die passenden Kollegen im richtigen Moment am richtigen Ort sind. Zudem sollen auf diesem Weg in Zukunft auch Szenarien am Flughafen simuliert werden, um zu erkennen, wie sich auf bestimmte Situationen reagieren lässt. „Wir wollen Mitte des Jahres 2025 die ersten operativen Schritte gehen“, sagt Bestgen. „Das heißt, wir schauen uns an, welche Entscheidungen der KI-Agent trifft und wie sich das auf den operativen Betrieb auswirkt.“ // Weitere Themen: In der neuen Bundesregierung sitzen so viele Manager wie noch nie. +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum Schokolade so teuer geworden ist – Andreas Ronken von Ritter

    Play Episode Listen Later Apr 24, 2025 42:20


    Seit über 100 Jahren produziert und verkauft das Familienunternehmen Alfred Ritter Schokolade – bekannt vor allem durch die quadratischen Tafeln der Marke Ritter-Sport. Nun aber hat der Produzent mit einem Phänomen zu kämpfen, das er selbst kaum beeinflussen kann – den dramatisch gestiegenen Kakaopreisen. „Dahinter steht, dass der Klimawandel längst im Supermarkt angekommen ist“, sagt Firmenchef Andreas Ronken im Podcast „Die Stunde Null“. „In Ghana oder der Elfenbeinküste, also den großen Ländern, in denen Kakao angebaut wird, ist die Wahrscheinlichkeit von schlechten Ernten deutlich größer als die von guten Ernten.“ Das Unternehmen muss die Preise erhöhen, allerdings schlagen die höheren Kosten auch auf die Gewinne. „Natürlich gibt es erboste Mitmenschen, die uns Profitgier vorwerfen“, sagt Ronken. „Aber unsere Erträge und unsere Margen sind deutlich niedriger als zuvor.“ Im Podcast erklärt der Unternehmenschef, warum er weiter in Russland verkauft, was die US-Zölle für ihn bedeuten – und warum es keine Osterhasen von Ritter-Sport gibt. // Weitere Themen: Droht Deutschland ein weiteres Jahr Stagnation? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Krise im Mittelstand: „Steigende Kosten bei sinkenden Umsätzen“ – Datev-Chef Robert Mayr

    Play Episode Listen Later Apr 10, 2025 40:49


    Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland geraten im Zuge der schlechten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen immer stärker unter Druck. „Die wirtschaftliche Situation der kleinen und mittelständischen Unternehmen ist und bleibt angespannt“, sagte Robert Mayr, Chef des IT-Dienstleisters Datev, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wir sehen im verarbeitenden Gewerbe seit über drei Jahren rückläufige Umsätze.“ Die Daten von Datev liefern ein belastbares Bild der Lage, da die Software der Genossenschaft in 2,4 Millionen Unternehmen zur Finanzbuchhaltung eingesetzt wird. Zudem wickelt Datev monatlich 14 Millionen Lohn- und Gehaltsabrechnungen ab. Die aggregierten und anonymisierten Zahlen zeigen düstere Ergebnisse für den Mittelstand, der den überwiegenden Teil der deutschen Unternehmen und mehr als die Hälfte der Jobs im Land stellt. „Wir haben steigende Kosten bei sinkenden realen Umsätzen, und da sehe ich auch noch keine Trendumkehr“, sagte Mayr. Angestiegene Energiepreise, eine hohe Steuer- und Abgabenlast sowie die Belastung durch die Bürokratie machen dabei nach Ansicht des IT-Dienstleisters den Unternehmen zu schaffen.“ // Weitere Themen: Steckt hinter Trumps Zoll-Irrsinn ein großer Plan? Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Wir stellen mehr als 3000 Leute ein“ – Arnaud Sauret von Decathlon Deutschland

    Play Episode Listen Later Apr 3, 2025 43:40


    Der französische Sportartikelhändler Decathlon ist international eine Macht, mit über 100.000 Mitarbeitern in 79 Ländern. In Deutschland ist der Marktanteil des Unternehmens noch gering. Nun will Decathlon, das vor allem mit niedrigen Preisen für Sportbekleidung und Outdoor-Artikel in den Markt vordringt, kräftig expandieren. „Wir planen mit mindestens 60 neuen Standorten in den nächsten drei Jahren. Das heißt konkret, wir stellen auch mehr als 3000 Leute ein“, sagt Deutschlandchef Arnaud Sauret im Podcast „Die Stunde Null“. Ziel sei es, von derzeit 11 Millionen Kunden auf dann 19 Millionen zu kommen. Aus Sicht Saurets reicht es nicht, das Online-Geschäft auszubauen, weil die deutschen Kunden immer noch gerne in den Laden kommen. „Wenn man mit unserem Digitalteam spricht und fragt, was sie brauchen, um mehr Traffic zu bekommen, sagen sie immer das Gleiche: Macht mehr Geschäfte auf!“, sagt er. „Der Grund ist, dass die deutschen Kunden den Omnichannel lieben. Sie starten mit der App und machen dann den Kauf stationär.“ // Weitere Themen: Wie zerstörerisch ist der Zoll-Wahnsinn der Trump-Regierung? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Wir sind in einer grünen Depression“ – Klimatech-Investorin Saskia Bruysten

    Play Episode Listen Later Mar 27, 2025 41:19


    Der Trend zu Investitionen in klimaschonende Technologien und Nachhaltigkeit scheint vorerst gestoppt. Energiekonzerne fahren ihre Projekte zurück oder verschieben sie in die Zukunft. Unternehmen lösen sich von den ESG-Kriterien für ökologische, soziale und ethisch vertretbare Unternehmensführung. „Wir sind in einer grünen Depression“, sagt die deutsch-kanadische Unternehmerin Saskia Bruysten, die einst mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus daran arbeitete, Geld in sinnstiftende Projekte zu lenken. Trotz der aktuellen Lage aber will Bruysten an der Grundrichtung festhalten, wie sie im Podcast „Die Stunde Null“ erklärt: „Langfristig kommen wir um die Dekarbonisierung nicht herum, wir müssen diesen Weg weitergehen. Für mich sind Climate Tech und Erneuerbare Energien in Europa die Schlüsselindustrien der Zukunft. Wir haben als Europäer auch die Chance, da Marktführer zu sein.“ Bruystens Vehikel ist der Fonds Carbon Equity, mit dem vor allem in Wagniskapital und Private Equity investiert wird, also in Unternehmen, die nicht an der Börse notiert sind. „Ich kann aus unserer Erfahrung sagen, dass man sehr profitabel in Klimalösungen investieren kann“, sagt Bruysten. Von klassischen ESG-Fonds hält die Unternehmerin wenig: „ESG heißt nicht unbedingt etwas Gutes, sondern zunächst einmal zeugt es nur von gutem Reporting.“ // Weitere Themen: Gehört das Habecksche Heizungsgesetz abgeschafft? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Europäische Aktien sind wahnsinnig günstig“ – wie man sich gegen Schwankungen beim MSCI World wappnet

    Play Episode Listen Later Mar 20, 2025 37:30


    Seit Donald Trump die Märkte mit seiner Zollpolitik durcheinander wirbelt, leiden vor allem amerikanische Aktien stark. Da diese ein großes Gewicht im für viele Fonds und ETFs beliebten Index MSCI World haben, bekommen auch die Anleger den Einbruch aktuell zu spüren. „Man sieht den Knick jetzt sehr deutlich“, sagt Capital-Redakteurin Nadine Oberhuber, die die Entwicklungen an den globalen Börsen im Podcast „Die Stunde Null“ genau analysiert. „Da wird Donald Trumps Politik gerade in den Markt eingepreist.“ Aus ihrer Sicht gibt es trotz der Schwankungen wenig Gründe, sich vom MSCI World zu verabschieden. „Die Börsen schwanken natürlich immer, und das, was wir da erleben, ist die ganz normale Volatilität“, sagt Oberhuber. „Der Weltindex, den viele im Depot haben, kann um ungefähr 17 Prozent schwanken, entweder nach oben oder nach unten.“ Sinnvoll allerdings könnte es sein, das amerikanische Übergewicht im Portfolio mit einem stärkeren Fokus auf europäische Werte zu kontern. „Die europäischen Aktien sind im Vergleich zu den amerikanischen wahnsinnig günstig“, sagt Oberhuber. „Es wäre ungewöhnlich, wenn die Lücke zwischen amerikanischen und europäischen Aktien auf lange Sicht so groß bleiben würde.“ // Weitere Themen: Was bringt das Finanzpaket der kommenden Bundesregierung? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum Saturn und Mediamarkt wieder Geld in deutsche Innenstädte stecken

    Play Episode Listen Later Mar 13, 2025 39:37


    Der Handelskonzern Ceconomy, zu dem die Elektronikketten Mediamarkt und Saturn gehören, will nach einer Erholung bei Umsatz und Gewinn seine Filialen in Deutschland ausbauen. „Es geht auch um eine Weiterentwicklung des stationären Geschäfts“, sagt Ceconomy-Chef Karsten Wildberger im Podcast „Die Stunde Null“. „Entgegen den reinen Onlineanbietern wollen wir den Kunden die Möglichkeit geben, da einzukaufen, wo es für sie am besten ist.“ Der Konzern trotzt mit seinen Plänen der Flaute in vielen Innenstädten, aus denen zuletzt immer mehr Händler abgewandert waren. Ceconomy hatte 2024 nach Verlusten im Vorjahr wieder schwarze Zahlen geschrieben: Der Umsatz stieg um 5,4 Prozent auf 22,4 Mrd. Euro, der bereinigte Gewinn sogar um 26 Prozent auf 305 Mio. Euro. Wildberger, der das Unternehmen seit August 2021 leitet, hat eine Omnichannel-Strategie vorangetrieben, bei der Onlinegeschäft und Verkäufe in den derzeit etwa 1 000 Filialen stärker ineinandergreifen sollen. „Wir sehen, dass die Kunden es außerordentlich schätzen, wenn sie auch in den Markt kommen können – wo sie die Dinge ausprobieren und vor Ort anschauen.“ // Weitere Themen: Droht eine Rezession in den USA? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Schaufeln für den Goldrausch“: Wie Europa im Kampf um die Künstliche Intelligenz zum Gewinner wird

    Play Episode Listen Later Mar 6, 2025 41:33


    Es gilt bei vielen Fachleuten als ausgemacht, dass China und die USA bei der Nutzung der Künstlichen Intelligenz voranpreschen – und Europa abgehängt wird. André Retterath vom Wagniskapitalgeber Earlybird VC hält dagegen. „Europa aber kann auf sehr viel Fachwissen zurückgreifen, im europäischen und im deutschen Mittelstand“, sagt Retterath im Podcast „Die Stunde Null“. „Wir haben spezifische Daten, die dort entstehen. Das sind unsere Standortvorteile, und die müssen wir auch nutzen.“ Sein Kernargument: Die großen Sprachmodelle von OpenAI und anderen Unternehmen werden allgemein verfügbar und dienen nicht dazu, sich von Wettbewerbern abzusetzen. Wichtiger werden die Anwendungen, die darauf aufbauen – und da habe Europa eine Chance. „Wir brauchen sicherlich ausreichend Kapital, aber wir können vor allem wettbewerbsfähig werden, indem wir das Fachwissen, die Daten und die Algorithmen zusammenbringen“, sagt Retterath. Es gehe darum, die „Schaufeln für den Goldrausch“ zu entwickeln. // Weitere Themen: Was bringt das Riesen-Finanzpaket von Union und SPD? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Der steile Aufstieg einer Wander-App aus Potsdam – Komoot-Mitgründer Tobias Hallermann

    Play Episode Listen Later Feb 27, 2025 39:28


    Vor 15 Jahren kamen sechs Freunde aus Österreich und Deutschland auf die Idee einer App fürs Wandern – das ist der Gründungsmythos von Komoot. Die Plattform aus Potsdam, die Tourenvorschläge für Wanderer und Radfahrer anbietet und mit Einmalzahlungen und Abomodellen arbeitet, hat einen steilen Aufstieg hingelegt. „Wir sind auf jeden Fall weiter gewachsen und haben jetzt 45 Millionen Nutzer“, sagt Mitgründer Tobias Hallermann über das Jahr 2024 im Podcast „Die Stunde Null“. „Und wir waren auch wieder profitabel.“ Neben den Gebühren der Nutzer bindet Komoot auch Werbekunden an, was allerdings nicht überhand nehmen soll. „Wir wollten Komoot nicht mit Werbung überladen“, sagt Hallermann. „Die Leute sehen einen Mehrwert in unserer App und sind auch bereit dafür zu zahlen.“ Die Tourenvorschläge entstehen auf der Plattform in einer Kombination aus Nutzerbeiträgen und Informationen aus verfügbarem Kartenmaterial. „Wir analysieren alle Aufzeichnungen aus einem jeweiligen Gebiet – und versuchen dann, mit Hilfe von Technologie herauszufinden, wo es Häufungen gibt und was typische Tourenkombinationen sind“, sagt Hallermann. „Wenn also fünf Nutzer eine Tour machen, dann kann daraus vereinfach gesagt ein Tourenvorschlag bei Komoot entstehen.“ // Weitere Themen: Die kommende Bundesregierung muss jetzt liefern +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Wie ein Unternehmen den Markt für Gewürze beherrscht – Nils Meyer-Pries von der Fuchs-Gruppe

    Play Episode Listen Later Feb 20, 2025 40:17


    In den Gewürzregalen deutscher Supermärkte finden sich Döschen von Marken wie Ostmann, Bio Wagner, Bamboo Garden oder Fuchs. Ein Großteil davon stammt von einem Unternehmen – der Fuchs-Gruppe aus Dissen am Rande des Teutoburger Walds, die seit Beginn der 50er-Jahre zum Platzhirschen am deutschen Markt herangewachsen ist. Und es ist ein wachsender Markt, auch wenn die Deutschen weniger selbst kochen: „Im Grunde kann man damit in eine emotionale Welt des Geschmacks eintauchen, in die Küchen anderer Länder“, sagt Nils Meyer-Pries, Chef der Fuchs-Gruppe, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und dieser Trend nimmt nicht ab.“ Meyer-Pries sieht ähnlich wie in anderen Branchen eine starke Individualisierung. „Da gibt es Spezialisten in deutschen Küchen, die eine ganz besondere Chili-Variante erwarten.“ Um neue Trends aufzuspüren und die Lieferketten im Blick zu behalten, arbeitet Fuchs nach eigenen Angaben oft direkt mit den Bauern zusammen. „Wir haben eigene Gesellschaften in mehreren Ländern, um vor Ort mit eigenem Personal auf der ersten Verarbeitungsstufe oder direkt bei den Landwirten zu kaufen“, sagt Meyer-Pries. „Allein in Brasilien arbeiten wir mit über 1.000 Pfefferlandwirten zusammen, die wir besuchen und schulen.“ // Weitere Themen: Woher soll das Geld für Europas Aufrüstung kommen? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Berlinale: Wie Netflix die deutsche Filmindustrie lahmlegt

    Play Episode Listen Later Feb 13, 2025 38:22


    Die Berlinale ist eine der wichtigsten Kulturveranstaltungen in Deutschland – aber sie ist auch eine Messe, auf der Filme begutachtet, bepreist und gehandelt werden. Im Jahr 2025 steckt die Branche in großen Schwierigkeiten, wie Capital-Redakteur Lutz Meier im Podcast „Die Stunde Null“ erklärt. „Die deutsche Filmindustrie jammert. Sie wurde jäh aus ihren Träumen gerissen“, sagt Meier. Der Grund: Jahrelang herrschte die Hoffnung, dass große Streamingportale wie Netflix oder Apple mit teuren Produktionen und gewagten Projekten Geld ins Filmbusiness spülen und damit auch dem klassischen Kino wieder Auftrieb verleihen. Doch das Geschäft ist härter und kalkulierter geworden. „Der Konkurrenzkampf zwischen den Streamern war schneller vorbei als man dachte. Netflix hat sich im Grunde durchgesetzt“, sagt Meier. „Und da wird jetzt genauer aufs Geld geschaut.“ Hinzu kommt, dass auch die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender nicht mehr so viele Mittel bereitstellen können. „Das Geld fehlt hinten und vorne“, sagt Meier. „Die deutschen Produzenten sagen zu über 80 Prozent, dass es ihnen schlecht geht.“ Andere Länder wie Frankreich allerdings machen vor, wie sich die Industrie unterstützen lässt, eine Frage, die auch eine kommende Bundesregierung beschäftigen dürfte. // Weitere Themen: Warum viele Unternehmen sich von der Energiewende verabschieden +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Trotz Home Office: Warum Maßanzüge populär bleiben – Ulrich Hesse von Cove

    Play Episode Listen Later Feb 6, 2025 40:55


    In Büros wird immer weniger formelle Kleidung getragen, im Home Office sitzen die Menschen im Schlabberlook: Dem Geschäft mit Herren- und Damenkonfektion hat das geschadet. Für Maßbekleidung allerdings findet gibt es nach wie vor eine Nachfrage, auch für die von deutschen Anbietern. „Unser Segment, also das der Maßbekleidung, wächst weiterhin“, sagt Ulrich Hesse vom Düsseldorfer Unternehmen Cove, das Ende der 90er-Jahre von drei Studenten gegründet wurde. Die Idee, Maßbekleidung aus europäischer Herstellung, schien verrückt, hat sich aber über die Jahre etabliert. Heute lässt Cove in Polen fertigen, nur die komplett individuellen „Meisterstücke“ werden auch in Deutschland hergestellt. „In Deutschland gibt es leider kein Unternehmen mehr, das Maßkonfektion herstellen kann“, sagt Hesse. „Es fehlen die Fachkräfte.“ // Weitere Themen: Schaden Trumps Zölle den USA selbst? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Wei Quan. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Warum sich die deutsche Stromversorgung gerade radikal ändert

    Play Episode Listen Later Jan 30, 2025 44:46


    Hohe Preisausschläge beim Strom und Dunkelflauten – in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht – gelten vielen als Argumente gegen die Energiewende und einen Erfolg der erneuerbaren Energien. Die Realität aber ist komplizierter, wie Rico Grimm, Journalist und Herausgeber des Newsletters Cleantech.Ing im Podcast „Die Stunde Null“ erklärt. „Im vergangenen Jahr hat Deutschland eine magische Grenze erreicht – 60 Prozent der Stromerzeugung kamen aus erneuerbaren Quellen“, sagt Grimm. „Die Frage ist, wie wir die nächsten 20 Prozent erreichen.“ Die Antwort sind aus seiner Sicht große Batteriespeicher, die den Strom einspeichern, wenn er günstig ist und ausspeichern, wenn damit hohe Preise erzielt werden können. Die Genehmigungsanfragen für solche Speicher sind im vergangenen Jahr in die Höhe geschossen, und sie können aus Sicht Grimms verändern, wie der deutsche Strommarkt wahrgenommen wird. „Die nächste Dunkelflautendebatte wird noch wahrnehmbar sein, alle anderen danach nicht mehr – weil sie nur noch in kleinen Ecken des Internets geführt werden“, sagt er. Entscheidend sei die Erkenntnis, dass sich das System von einer kleinen Zahl großer Kraftwerke hin zu einer großen Zahl kleiner Anbieter wandelt – bis hin zum Balkonsolarkraftwerk. „Wir haben ein neues Energiesystem, das anders funktioniert als das alte“, sagt Grimm, „und dafür brauchen wir jetzt die Strukturen.“ Grimms Newsletter: https://www.cleantech.ing // Weitere Themen: Wie ein chinesisches KI-Startup die Welt schockt +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Vom Starunternehmer zum Rechtsausleger: Schadet Elon Musk sich selbst?

    Play Episode Listen Later Jan 23, 2025 32:52


    Elon Musk steht für eine der merkwürdigsten Verwandlungen, die ein Unternehmer dieses Kalibers jemals durchgemacht hat: vom Elektroautohersteller und Helden der Klimabewegung zum Förderer rechtsradikaler Parteien in Europa und Unterstützer des Klimawandel-Leugners Trump. Wie aber wirkt sich das auf Musks Unternehmen aus, schadet er seinen eigenen Interessen? „Die Börse glaubt an Elon Musks Trump-Strategie, dort funktioniert Tesla sehr gut“ sagt Capital-Redakteurin Hannah Schwär, die das Phänomen im Podcast „Die Stunde Null“ unter die Lupe nimmt. „Was nicht so gut läuft, sind die Auslieferungszahlen. Die Verkäufe sind global rückläufig, das gab es seit zehn Jahren nicht mehr.“ Deutlich gelitten hat bereits die Social-Media-Plattform X (früher Twitter), die seit dem Kauf durch Musk 70 Prozent an Wert eingebüßt hat. Werbekunden sprangen ab, und inzwischen verlassen auch Nutzer in größeren Mengen das Netzwerk. Eine zentrale Frage ist, wie lange die Allianz zwischen Musk und Trump hält und ob es zum Knall zwischen rivalisierenden Lagern unter den Anhängern des Präsidenten kommt. „Es gibt schon Wetten darauf, wann sich Musk und Trump verkrachen“, sagt Schwär. // Weitere Themen: Das angebliche Mega-KI-Projekt Stargate+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    „Deutsche sind beim Vermögen eher Mittelmaß“ – Christian Schneider-Sickert von Liqid

    Play Episode Listen Later Jan 16, 2025 39:38


    Die Deutschen sind ein Volk von Geldanlagemuffeln – es ist ein Befund, der sich nur langsam ändert. Nach wie vor wird in anderen europäischen Ländern mehr in Aktien investiert und stärker privat für das Alter vorgesorgt. „Deutsche stehen zwar beim Einkommen gut da, aber sind beim Vermögen eher Mittelmaß“, sagt Christian Schneider-Sickert, Chef und Gründer des digitalen Vermögensverwalters Liqid, der eine Summe von über 2 Mrd. Euro verwaltet. Das Unternehmen peilt eine Zielgruppe an, die für die normale Geschäftsbank zu viel, für die teure Privatbank aber zu wenig auf dem Konto hat. Auf „15 Prozent der Bevölkerung“ schätzt Schneider-Sickert diese Gruppe: „Das sind keine reichen Leute im klassischen Sinne, sondern Menschen, die ein höheres Einkommen und mehr Vermögen haben als der Durchschnitt.“ Im Podcast erzählt der Vermögensverwalter, wie er die Depots seiner Kunden aufbaut, wie viel durchschnittlich bei ihm angelegt wird und warum er jetzt auch mit dem Zugang zu nicht börsennotierten Unternehmen locken kann. // Weitere Themen: Weshalb Robert Habeck an die Geldanlage der Deutschen heranwill +++Eine Produktion der Audio Alliance.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++SummaryUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Temu: Der fragwürdige Aufstieg eines Online-Riesen

    Play Episode Listen Later Dec 19, 2024 43:05


    Shoppen wie ein Milliardär! Diesen Werbeslogan kennt spätestens seit der Fußballeuropameisterschaft fast jeder in Deutschland. Es ist das aggressive Verkaufsversprechen, mit dem die aus China stammende Verkaufsplattform Temu für sich wirbt. Gehandelt wird ein breites Sortiment von Thermohandschuhen über Bluetooth-Kopfhörer bis hin zu Gewächshäusern. „Man bekommt da alles, was man bei Otto auch bekommt, nur eben für Pfennigpreise“, sagt Capital-Redakteurin Hannah Schwär, die sich zusammen mit Marieke Einbrodt in einer ausführlichen Recherche mit Temu beschäftigt hat. Doch was steht hinter dem Unternehmen, das es erst seit 2022 gibt und das trotzdem angeblich schon über 210 Millionen Nutzer in 80 Ländern hat? Die Journalistinnen stießen auf einen mysteriösen Anbieter, der offiziell nur drei Mitarbeiter hat und den Anschein erweckt, bewusst Zollvorschriften zu umgehen. Zudem zeigten sie die Produkte Fachleuten der für Elektronikartikel zuständigen Bundesnetzagentur, die große Zweifel an der Qualität anmeldete. „Fast alles, was wir den Experten da vorgelegt haben, hatte irgendwelche Mängel“, sagt Schwär – ein Grund, weshalb Temu von Konkurrenten scharf kritisiert wird. Ungewöhnlich ist auch der Weg, auf dem die Artikel zum Endkunden gelangen: Statt eigener Lager baut das Unternehmen eine direkte Verbindung zu den Produzenten in China auf, die ihre Waren per Luftfracht an den Verbraucher in Europa senden. Im Podcast geht es um die Frage, warum das so ist und wie der Anbieter mit seinem Modell überhaupt Geld verdienen will. // Weitere Themen: Was für 2025 Hoffnung macht +++Eine Produktion der Audio Alliance.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Claim Die Stunde Null – Deutschlands Weg aus der Krise

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