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Während der Fasnacht zeigt sich die Schweiz von ihrer närrischen und zugleich kreativen Seite. Die Fasnacht zählt zu den wichtigsten winterlichen Brauchtumsereignissen der Schweiz. In vielen Regionen markieren Umzüge, Masken und musikalische Formationen den Übergang in die Fastenzeit. Basel eröffnet das Fest mit dem «Morgestraich», bei dem Laternen, Trommeln und Pfeifen den Stadtraum prägen. Luzern setzt auf farbenreiche Kostüme und laute Guggenmusik, die Strassen und Plätze füllen. Auch kleinere Gemeinden pflegen ihre eigenen Formen, oft getragen von Vereinen, die über Monate hinweg an Kostümen und Wagen arbeiten. Trotz regionaler Unterschiede verbindet alle Fasnachten der starke Bezug zu Tradition, Handwerk und sozialem Miteinander: Ein kulturelles Ereignis, das tief im Jahreslauf verankert ist.
Der Magdeburger Künstler Christoph Ackermann, vielen auch bekannt als Soné, kommt aus der zweiten Generation der Magdeburger Graffiti-Szene. Seine ersten künstlerischen Erfahrungen sammelte er draußen, an Wänden, mitten in der Stadt. Heute gibt er genau diese Leidenschaft weiter – als Fachlehrer für Kunst.Im MAGDEpodcast #120 erzählt er von seinem Alltag zwischen Schule, Atelier und Stadtraum. Davon, warum er mit seinen Schüler und Schülerinnen Filme wie „Beat Street“ schaut: um Herkunft, Haltung und Kultur zu vermitteln. Es geht um sein Wandprojekt „Goldhase“ in der Leiterstraße, um den Q.Hof in Buckau als Wirkungsort und um Kunst im öffentlichen Raum. Um Verantwortung, Freiheit und den Mut, nicht immer gefallen zu wollen.Jetzt reinhören und inspirieren lassen.
Das feministische Kollektiv Silent Labels zeigt in Stuttgart den Audiowalk „Walking Again in Fear“. Die Performance thematisiert geschlechtsbasierter Gewalt an Frauen.
2002 wurde Europas größter hinduistischer Tempel südindischen Stils eingeweiht. Seitdem reisen jährlich zehntausende Hindus aus Europa nach Hamm in Westfalen – genauer, in ein Gewerbegebiet am Rande der Stadt, in Hamm-Uentrop – denn dort steht der Sri Kamadchi Ampal Tempel. Wie es dazu kam und wie es sich überhaupt verhält mit neuen Religionen und religiösen Orten in Westfalen und darüber hinaus, das bespricht Dr. Greta Civis vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte mit Gästen in der neuen Folge von "Untold Stories".Dank an: Prof. Martin Baumann, Ulrich Kroker, Dr. Beate Löffler, Dr. Sandhya Marla-Küsters, Priester Siva Sri Arumugam Paskarakurukkal und Sohn, Dr. Julia Paulus für Statements, Interviews und Hintergrundgespräche. Weiterlesen: Martin Baumann, Migration, Religion, Integration. Buddhistische Vietnamesen und hinduische Tamilen in Deutschland. Würzburg 2000.Beate Löffler /Dunja Sharbat Dar (Hrsg.), Sakralität im Wandel. Religiöse Bauten im Stadtraum des 21. Jahrhunderts in Deutschland. Berlin 2022.Sandhya Marla-Küsters, Diaspora-Religiosität im Generationenverlauf. Die zweite Generation tamilischer Hindus in Nordrhein-Westfalen. Würzburg 2015.Matthias Frese / Julia Paulus (Hrsg.), Willkommenskulturen? Re-Aktionen auf Flucht und Vertreibung in der Aufnahmegesellschaft der Bundesrepublik. (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 86.) Paderborn 2020.Hintergrund: Untold Stories - Westfalens verborgene Geschichte[n] erzählenZum Themenjahr „1.250 Jahre Westfalen“ erzählt die Podcast-Serie Untold Stories in zwölf Folgen unbekannte Kapitel der Geschichte Westfalen-Lippes. Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und das LWL-Medienzentrum für Westfalen nehmen mit auf eine Reise durch die Zeit. Dabei blicken wir nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart. Von unbekannten Helden bis hin zu vergessenen Ereignissen – „Untold Stories“ inspiriert und eröffnet neue Perspektiven – auf Westfalen, auf Lippe, auf Geschichte.Die Reihe wird veröffentlicht im Podcastkanal „Regionalgeschichte auf die Ohren (RadiO)“ und hier.Das Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 "1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Das Grundwasser unter Städten ist heute deutlich wärmer, als es eigentlich sein sollte. Wie kommt das? Und was bedeutet die Erwärmung fürs Trinkwasser? Ausserdem: KI-gesteuerte High-Tech-Fallen dezimieren im australischen Naturparadies Kangaroo Island wildernde Hauskatzen. (00:48) Mäusegehirne arbeiten scheinbar chaotisch - Wann Stahlbrücken fallen und wann sie halten - Und: Nagetiere mit Daumennagel sind im Vorteil Autorin: Katrin Zöfel (11:32) Warmes Grundwasser: In manchen ländlichen Gegenden der Schweiz belasten heute Nitrat und Pestizide das Grundwasser. Weniger bekannt ist, dass das kühle Nass auch im Stadtraum unter Druck ist: Das Grundwasser ist dort deutlich wärmer als es von Natur sein sollte. Was verursacht die Erwärmung? Müssen wir auch temperaturbedingt das Grundwasser bald speziell aufbereiten, um noch Trinkwasserqualität zu garantieren? Autorin: Anita Vonmont (18:49) Mit künstlicher Intelligenz gegen invasive Arten: Kangaroo Island ist ein wahres Naturparadies und wird das Galápagos Australiens genannt. Nach verheerenden Bränden kämpfen Umweltschützer heute gegen ein vor 200 Jahren eingeschlepptes Erbe: Hauskatzen. Viele dieser kleinen Raubiere sind heute verwildert und eine Bedrohung für die Beutelmaus, den Ameisenigel und andere einheimische Arten. High-Tech-Fallen und künstliche Intelligenz könnten das empfindliche Gleichgewicht von Flora und Fauna wiederherstellen. Autor: Michael Marek Links Wie das Mäusehirn arbeitet (2 Studien) nature.com/articles/s41586-025-09235-0 nature.com/articles/s41586-025-09226-1 Wann Stahlbrücken fallen und wann sie halten nature.com/articles/s41586-025-09300-8 Nagetiere mit Daumen im Vorteil science.org/doi/10.1126/science.ads7926?adobe_mc=MCMID%3D66233409954439224982968578501959839792%7CMCORGID%3D242B6472541199F70A4C98A6%2540AdobeOrg%7CTS%3D1757079442 Publikation zum Grundwasser (EAWAG-Tagung 2.9.25) dora.lib4ri.ch/eawag/islandora/object/eawag:34999
Zwischen St. Pauli-Landungsbrücken und Fischmarkt liegen seit Jahrzehnten ein paar hundert Meter Elbufer brach. Junge, Alte, Behinderte, Arme und Reiche haben Ideen gesammelt, um den Ort für alle zu gestalten. Zum Austausch, zum Ausruhen, Spaß haben. Schneider, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Ab 23. April sammelt die Kampagne "Hamburg Werbefrei" Unterschriften, um ein Volksbegehren für ein Gesetz, dass die Werbung im Stadtraum neu ordnen soll. Martin Weise von "Hamburg Werbefrei" war im FSK-Studio und sprach über die zweite Phase der Kampagne.
Mumot, André www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Vernissage "Architektur als Allegorie" - Ausstellung von Angela Stauber in der WTS Kunstsammlung in München (Hördauer 61 Minuten) Angela Stauber steht für eine gegenständlich orientierte, gestisch aufgelöste Farbmalerei, in der vor allem eine malerische Transformation von beobachtetem Innen oder Aussen-Raum eine große Rolle spielt. In den Bildern spiegelt sich eine Simultanität von verschiedenen Wahrnehmungen wider, vor allem das Erlebnis von der Überlappung von digitalen und physischen Räumen. Gelegentlich nimmt die Malerin Werkserien zum Anlass, um Projekte im Stadtraum zu realisieren. Bilder werden dann in Relation zur Umgebung gesetzt, diese gewissermaßen reflektiert, so dass sich den Passanten eine subtile Art der Unterbrechung im Alltags-Flow bietet. Angela Stauber, geb. 1977 in München, lebt und arbeitet dort, Meisterschülerin von Sean Scully, mehrere Auslandsaufenthalte u.a. 2015-16 in Großbritannien. Die Kontakte unserer Ansprechpartner: Dr. Sonja Lechner Mixing: Jupp Stepprath, Aufzeichnung, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Im Garten zu arbeiten, vermittelt vielen Menschen eine tiefe Bindung zur Natur, egal ob es das eigene Grün ist oder der Stadtraum beim Urban Gardening. Längst ist aus der privaten Liebhaberei des Gärtners ein politischer, existenzieller Akt geworden. Yvonne Volkart www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Der Fotograf Florian Schwarz porträtiert Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben. Er begleitet Erntehelfer, Arbeitsmigrant*innen und Staatenlose und versucht, diesen Menschen ihre „Menschlichkeit“ wiederzugeben, die ihnen die Umstände genommen haben. In seinen Ausstellungsprojekten bringt er ihre Gesichter und Geschichten mitten in den Stadtraum.
„Who the hell is Dora?” Die Frage stand auf zahlreichen Plakaten im Stadtraum von Stuttgart und ist jetzt beantwortet. Es ist die neue Oper von Bernhard Lang, für das der Schriftsteller Frank Witzel das Libretto geschrieben hat. In dem Auftragswerk der Staatsoper Stuttgart lässt sich die weibliche Titelfigur als revoltierende junge Frau mit dem unerkannten Teufel ein, um den beklemmend spießigen Verhältnissen im Elternhaus zu entkommen – ein faustisches Hochgeschwindigkeitsdrama mit weiblicher Perspektive, inszeniert von Elisabeth Stöppler und geleitet von Elena Schwarz.
Die Ansprüche an den Strassenraum werden immer vielfältiger, die Prozesse immer komplexer, kurz: die Voraussetzungen für ein Ergebnis, das allen dient, immer schwieriger. Wie kommen wir trotz allem zu Strassenräumen, die den Anforderungen ihrer Zeit gerecht werden? Dieser Frage ging die Metron Tragung 2023 nach. Auf dem Podium versammelten sich Fachleute aus der Planung, von Gemeinden und Städten: Monika Litscher, Vizedirektorin des Städteverbands Schweiz, Rupert Wimmer, Leiter Verkehr und Stadtraum bei der Stadt Zürich, Barbara Meyer, Leiterin Bau der Stadt Baden und ehemalige Stadtplanerin in Schlieren, Alexandre Roulin, Landschaftsarchitekt bei Metron Bern und Lukas Fischer, Verkehrsplaner bei Metron. Sie tauschten Erfahrungen aus und zeigten mit Beispielen aus der ganzen Schweiz, dass es möglich ist, «Strassenraum für alle» zu entwerfen. Lukas Fischer und sein Verkehrsplanungskollege Robert Klemm hören noch einmal in die Podiumsdiskussion der Tagung hinein.
Am 9. November jährten sich die Pogrome der Nationalsozialisten zum 85. Mal. Der Künstler Gunter Demnig erinnert seit den 1990er Jahren an die Opfer des Nazi-Regimes mit so genannten Stolpersteinen, die er im öffentlichen Stadtraum verlegt. Zu Demnigs Auftraggebern zählt inzwischen auch der Frankfurter Cäcilienchor. Seit fünf Jahren recherchieren Mitglieder des Chores die Schicksale der jüdisch stämmigen Mitsängerinnen und Mitsänger, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 nicht mehr mit auftreten durften. Sie wurden verfolgt, vertrieben, deportiert und ermordet. Für sie lässt der Cäcilienchor in Frankfurt Stolpersteine verlegen. Dazu werden jeweils die Nachfahren der Opfer eingeladen.
Schön, dass du reinhörst! Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Mein zweites Buch "Raus aus der AUTOkratie - rein in die Mobilität von morgen!" kann ab sofort vorbestellt werden. Ich freue mich, wenn du das machst, denn das hilft nischigen Sachbüchern wie dem meinen, wahrgenommen zu werden. Ihr wisst schon: Kapitalismus - Carpitalism - und dann erst das Paradies für alle :) Städte sind Orte der ständigen Veränderung, wo immer wieder neue und vor allem unterschiedliche Perspektiven sich vermischen. Als solche sind Städte geeignete Laboratorien für zukunftsweisende Innovationen. Doch in der Moderne hat das Streben nach technologischem Fortschritt und die autogerechten Räume zu einer Entfremdung von unserer Umwelt, unseren Mitmenschen und sogar von uns selbst geführt. Der öffentliche Raum wird zu einem Ort der Isolation, denn häufig befahren wir die Straßen in Autos oder rauschen mit dem Roller oder Fahrrad an unseren Mitmenschen vorbei. So kommen nur selten zufällige Begegnungen und Gespräche zustande. Das menschliche Bedürfnis, mit anderen in Austausch zu stehen und gemeinsame Erfahrungen zu machen, braucht eine bewusste Form der Fortbewegung, die den derzeitigen Auto-Status quo und die Selbstisolierung im öffentlichen Raum durchbricht. Der Mann, der mit anderen zusammen hier unter dem Vereinsnamen paperplanes Dinge vorantreibt, ist Matthias Heskamp, Architekt mit zehn Jahren Ausbildung beim Pritzker-Preisträger Álvaro Siza in Porto. Von ihm lernte er, "sich in Räume weit reinzubeugen" und zu schauen, wie Menschen diese nutzen - und wie Räume den Menschen dienlich sein können. Ich spreche mit Matthias über das Glück, das uns "droht", wenn wir Städte den Menschen zurückgeben. Matthias hat dieses selbst erzeugt, indem er vor seinem Büro Autoabstellplätze in Begegnungszonen verwandelte. Innerhalb kurzer Zeit lernte er das Zigfache an Nachbar:innen kennen, als er zuvor getroffen hatte. Sogar Geschäftliches hat er vor dem Büro abgeschlossen. Und das zeigt den Zauber, den zufällige Begegnungen haben: Sie erzeugen Mehrwerte, die wir uns aktuell nehmen lassen, weil wir Autos priorisiert haben. Das von paperplanes herausgegebene Manifest der freien Straße hat dazu sieben Thesen: Die Straße ist unser Treffpunkt mit dem Fremden. Verändern wir Straße – verändern wir Gesellschaft. Die Nutzung des Stadtraums als Parkplatz ist ein fundamentales Missverständnis. Echte Freiheit beginnt jenseits unserer privaten Autos. Befreien wir uns von ihnen! Befreite Straßen sind Lebensadern des Fortschritts. Sie versorgen uns zuverlässig und schaffen neue Räume für Kreativität und Innovation. Befreite Straßen sind charmante Einladungen.Befreite Straßen sind charmante Einladungen. Auf ihnen sind alle Menschen sicher, gesund und gerne unterwegs. Befreite Straßen schützen unser Leben und das der kommenden Generationen. Mit ihnen lassen sich Extremwetterlagen besser bewältigen. Um Straßen zu befreien, braucht es politischen Willen. Konflikte müssen ausgehalten, Neues muss gewagt und manches auch wieder verworfen werden. Um Straßen zu befreien, braucht es Pioniere. Wir alle können diesen Kulturwandel mitgestalten. Ein Projekt in und für die Stadt, in der Matthias lebt, ist die Radbahn. Die Vision entwickelte sich 2014 ausgehend von der Idee, dem weitgehend vergessenen Raum unter dem denkmalgeschützten Hochbahn-Viadukt der Berliner U-Bahn-Linie U1 neues Leben einzuhauchen. Geschützt vor Wind und Wetter soll ein Radweg teils unter, teils entlang der U-Bahn-Linie, vom Bahnhof Zoo im Westen der Stadt bis zur Oberbaumbrücke im Osten der Stadt führen. Hier könnten Groß und Klein sicher durch drei Berliner Bezirke rollen. Die Radbahn ist dabei ein vielfach erfahrbarer Stadtraum, der die unterschiedlichen Bedarfe vieler Bürger:innen adressiert. Ein erster Teil der Radbahn wird am 1. April 2024 in Kreuzberg eingeweiht.
Zum Abschluss dieser Staffel, und vor der selbst auferlegten Pause, haben wir noch einmal ein Gespräch vom diesjährigen Kultursommer für euch: Auf der Bühne im Mühlschüttelpark hatten wir an einem sonnigen Freitag im Juli Gabriel Roland zu Gast, seines zeichens Direktor der “Vienna Design Week,” die auch dieses Jahr wieder von 22.9. bis 1.10. stattfindet. Wir haben über all die verschiedenen Aspekte von Design gesprochen - von “der Flasche bis zum Stadtraum, zur Architektur, usw…". Auch über die Lust daran, Design im Festival-Kontext “anders” denken zu können, über seinen eigenen Werdegang hin zur Leitung des Festivals, und wir gehen der Frage nach, was denn eigentlich gutes Design überhaupt ausmacht.An dieser Stelle wollen wir uns auch noch bei Euch, den Zuhörer:innen, bedanken. Vielen lieben Dank und all the hugs, dass ihr uns so zahlreich unterstützt habt, dass ihr zu unseren Live-Events gekommen seid, und für all die Nachrichten und Kommentare, die wir von euch erhalten haben!
Let's Talk Landscape - Der grüne Podcast von hochC Landschaftsarchitekten
Das Leben zwischen den Häusern beschäftigt uns! Wie kann es besser gestaltet und genutzt werden und welche Rolle spielt der Verkehr dabei? Unser Gast Matthias Heskamp hat sich bereits als Architekt für die Wechselwirkung zwischen Stadtraum und Gebäudeinnenleben interessiert. Nun ist er Visionär für Projekte im Freiraum wie das Reallabor Radbahn, das Manifest der freien Straße oder Nachnutzungen von Verkehrsflächen. Lioba Lissner und Luisa Balz sprechen mit ihm darüber, warum beim Gestalten der Mensch als mit allen Sinnen fühlendes Lebewesen betrachtet und beachtet werden sollte. Nur dann kann die Straße auch zum Erlebnisraum werden, sagt Matthias Heskamp. Zudem sprechen wir über Maßstäbe: Auch kleinere Projekte können große Strahlkraft entfalten. So ist das Reallabor Radbahn gefördert durch das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus. Das ist nicht zuletzt einem langen Atem und geschickter Öffentlichkeitsarbeit zu verdanken – auch dazu mehr in der Folge! Matthias Heskamp ist Architekt und lernte zehn Jahre bei dem Architekten und Pritzker-Preisträger Álvaro Siza in Porto und leitete Projekte für David Chipperfield Architects in Berlin. Er ist im Vorstand des 2016 gegründeten Vereins paper planes e.V. sowie Geschäftsführer des Reallabor Radbahn. Im Jahr 2019 fügte sich die Vision der Radbahn zu einem umsetzbaren Anschlussprojekt – dem Reallabor Radbahn. Ziel ist es, das ursprüngliche Konzept kritisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln sowie eine Entscheidungsgrundlage für den weiteren Bau der Radbahn-Gesamtstrecke zu erarbeiten. Die beiden Grafiken, die wir aus dem Manifest der freien Straßen erläutern, findet ihr beim entsprechenden Post im unserem hochC Instagram Profil. Let's Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden ersten Donnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Schön, dass du reinhörst! Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Petra Schäfer, Professorin für Verkehrsplanung an der Frankfurter University of Applied Sciences, wirkt in ihrer Eigenschaft als FGSV-Ausschussleiterin an dem Entwurfsregelwerk mit, das im September in seiner endgültigen Fassung vorgestellt werden wird. Ein Detail daraus wurde bekannt und sorgte für Aufruhr: Künftig wird für Parklücken nicht mehr die aktuelle Breite von 2,50 Metern empfohlen, sondern 2,65 Meter. Eins vorweg: Die neuen Rahmenbedingungen beziehen sich auch auf neue Parkplätze, also nicht den Bestand. Für diesen könnte es sogar möglich werden, dass aktuelle und damit überdimensionierte Autos eher weniger Abstellflächen im Bestand finden. Am Straßenrand sollten Parkplätze auf zwei Meter begrenzt bleiben, sagt Petra Schäfer. Sollte es hier Bedarf für breitere Stellplätze geben, sollten eher die Fahrbahnen für Pkw verkleinert werden als Geh- oder Radwege. Zum Hintergrund: Wie der ADAC 2021 feststellte, hat ein Neuwagen der Kompaktklasse mittlerweile eine Breite von 1,78 Meter - ohne die Außenspiegel. Das sind 20 Zentimeter als in den 70ern. In der Studie "Autos und Stadtraum" der Technischen Universität (TU) Berlin heißt es ergänzend: Pkw seien kontinuerlich seit den 50ern immer länger geworden. Die maximale Länge betrage 6,80 Meter - 60 Prozent mehr als 1950. Ähnliches gelte für die Breite: Aktuell mehr als 2,10 Meter - eine Steigerung um fast 35 Prozent. Folge: Parkplätze aus vergangenen Jahrzehnten sind für die Autos von heute zu eng. Petra Schäfer sagte mir im Gespräch, dass sie seit Jahren auf die Autoindustrie einzuwirken versucht, endlich dem beständigen Wachstum ihrer Fahrzeuge Einhalt zu gebieten. Aus dem einfachen Grund: Der öffentliche Raum wächst nicht. Er kann sich - und sollte es auch nicht - den Maximaleventualsbedarfs-Pkw unterwerfen. Zumal die Folge in der bestehenden Infrastruktur logischerweise auch zu Parkplatzmangel führt. Wir alle haben wohl schonmal Menschen in großen Pkw beobachtet, als sie das dritte Mal an uns vorbeifahrend vorführten, was geschieht, wenn das Auto nicht mehr in die Lücke passt. Ziel ist es, die entwurfstechnischen, bemessungsrelevanten und betrieblichen Aspekte des ruhenden Verkehrs innerorts, außerorts, im öffentlichen Raum und auf privaten Flächen zu behandeln, hierzu Regelwerke zu erarbeiten und dafür erforderliche Forschungsarbeiten zu initiieren, konzipieren, betreuen und auszuwerten. Kennt ihr die FGSV? Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. – kurz FGSV – erstellt das Technische Regelwerk für das gesamte Straßen- und Verkehrswesen in Deutschland. Sie ist das unabhängige deutsche Kompetenznetzwerk für Forschung und Wissenstransfer im gesamten Straßen- und Verkehrswesen. Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen unser umfassendes Informations- und Serviceangebot zur Verfügung. Für Einsteiger und Einsteigerinnen in das Thema genauso wie für Medienschaffende, Fachleute oder Studierende und Auszubildende. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns auf Anfragen, Austausch und Mitarbeit. Kennt ihr die EAR? Die EAR sind ein wegweisendes Dokument, das die Planung, Gestaltung und den Betrieb von Anlagen des ruhenden Verkehrs im Straßenraum und auf Parkplätzen regelt. Sie dienen als Grundlage für die Optimierung des ruhenden Verkehrs und tragen somit zur Verbesserung der Mobilität in unseren Städten bei. Die aktualisierte Version der EAR 23 löst die Ausgabe von 2005 (EAR 05) ab und enthält wichtige Neuerungen und Anpassungen, die den aktuellen Anforderungen und Entwicklungen im Bereich des Parkens gerecht werden.Das Einführungskolloquium bietet eine Reihe von Vorträgen, die den Teilnehmenden helfen werden, die EAR 23 in den Kontext der Regelwerke der FGSV einzuordnen und einen detaillierten Überblick über die Empfehlungen zu erhalten.
Christine Bräm ist Direktorin von Grün Stadt Zürich, Katrin Gügler Direktorin vom Amt für Städtebau in Zürich. Angesichts der komplexer werdenden Themen im Stadtraum spannen ihre Ämter immer häufiger zusammen. So auch bei der Entwicklung des Leitfadens «Bauen an Stadtachsen und Plätzen», der die Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Raum unter die Lupe nimmt. Die Verkehrsplaner Robert Klemm und Andreas Oldenburg hören in ihrem Gespräch immer wieder in das Interview hinein, das die Zürcherinnen der Metron im Sommer 2022 gegeben haben. Darin wird deutlich, wie die Gestaltung von Privatgrund den Strassenraum beeinflusst. Und wie die öffentliche Hand hier Qualität sichern kann.
230615PC Die VogelpredigtMensch Mahler am 15. Juni 20238 Stunden Oper. Das hält doch kein Mensch aus! Doch, den Saint Froçean de Assisie ist keine gewöhnliche Oper, sondern ein Event. Olivier Messiaens Szenen über den Heiligen Franziskus ist ein Oratorium oder noch eher: ein Ritual, für das Messiaen eine der klangfarbenreichsten, beeindruckendsten und schillerndsten Partituren des 20. Jahrhunderts geschrieben hat. Das Team um Dirigent Titus Engel und die Regisseurin Anna-Sophie Mahler wird dieses monumentale Werk auf ganz besondere Weise angehen: Der erste Akt und der letzte Akt wird im Opernhaus gespielt, dazwischen begibt sich das Publikum mit dem Staatsorchester, dem Staatsopernchor und den Solist*innen auf Pilgerreise durch den Stadtraum. Mit Kopfhörern, aber auch als Open-Air vor dem Opernhaus und auf der Freilichtbühne Killesberg wird dieses Werk ganz anders als gewohnt zu erleben und zu er-hören sein. Eine Pilgerreise mit Messiaen und ein Kreuzweg in die Natur, um die Natur ins Opernhaus zu holen. Den Franziskus gibt ein Texaner, Enkel eines baptistischen Erweckungspredigers. Michael Mayes ist kein Baptist mehr, ein spiritueller Sinnsucher ist er geblieben. Neben dem Namen der Regisseurin Anna-Sophie Mahler habe ich also nicht den Namen gemeinsam, sondern auch die Biografie der Hauptrolle. Mit 1.400 Menschen durch Stuttgart zu pilgern und dann noch die Vogelpredigt in der Frelichtbühne auf dem Killesberg – mehr Kunst, mehr pilgern, mehr Spiritualität geht nicht. Infos staatsoper minus stuttgart Punkt de. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#008 BAM! Immigrants
Nach wie vor ziehen weltweit immer mehr Menschen in Großstädte. Infolge des Zugangs werden die dortigen städtischen Strukturen nachverdichtet: Neubauten entstehen, wodurch auch die Zahl der Fassadenflächen zunimmt. Dies wiederum führt im Stadtraum zu mehr Lärm, denn der Schall der vorhandenen Verkehrslärmquellen wird an den zumeist schallhart ausgeführten Fassaden reflektiert. Und Lärm wiederum stellt, wie Studien aufzeigen, ein Gesundheitsrisiko dar.Hier setzt die Forschungsarbeit des Gastes in dieser Folge an. Prof. Dr. Holger Techen ist Professor für Tragwerkslehre und Baukonstruktion an der Frankfurt University of Applied Sciences. Im Studiengang Architektur forscht er über die akustische Wirksamkeit von Hochhaus-Fassaden. Und sucht dabei Antworten auf Fragen wie: Wie bilden sich akustische Räume in einer Stadt? Wie lassen sich Stadtsituationen qualitativ in Abhängigkeit der umgebenden Bebauung lärmtechnisch beurteilen? Und wie lässt sich der städtische Lärm mithilfe einer gezielten Fassadengestaltung zum Wohle der Einwohner reduzieren?Einige der Antworten, die er bislang gefunden hat, teilt er in dieser Episode von Hessen schafft Wissen.
Das soziale, politische und kulturelle Gefüge eines immer kosmopolitischeren und widersprüchlichen Berlin-Hellersdorf war Ausgangspunkt des künstlerischen Rechercheprojekts Die Pampa lebt im Quartier Boulevard Kastanienallee 2019-2021. Anwohner_innen arbeiteten hier mit den Künstler_innen Eva Hertzsch und Adam Page an einer Reihe von Fragen: Welche Hoffnungen, Ängste, Glücksversprechen und Kränkungen gab es hier in den 1990ern und heute? Welche Auswirkungen hat der Wegfall von Arbeitsplätzen in der Industrie? Welche Zukunftsvisionen gibt es für Hellersdorf? Bei Ausstellungsbesuchen und Ausflügen zu anderen Großsiedlungen sammelten sie über 300 Antworten in Form von Dokumenten, Fotos und Statements. Hieraus entstanden Aquarellbilder, die zentrale Motive einer Plakatreihe im Quartier bildeten. Die Publikation zeigt die Recherche, die zeichnerisch-performative Präsentation im Stadtraum, eine Transkription der Veranstaltungsreihe Hellersdorfer Gespräche und eine abschließende Reflektion mit regionalen Expert_innen am Runden Tisch.Quelle: Verlagstext
Oper und Schauspiel in Frankfurt brauchen neue Gebäude. Die so genannte Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz - lange ein Symbol für den Wiederaufbau Frankfurts im Geist der Moderne - ist marode, eine Sanierung wäre ähnlich teuer wie Neubauten. Seit fünfzehn Jahren bereits wird in Frankfurt debattiert über Abriss oder Neubau, über Standorte und Konzepte für die Bühnen der Zukunft. Jetzt hat Kulturdezernentin Ina Hartwig ihren Favoriten vorgestellt, die so genannte Spiegelvariante, mit der Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz bleiben würden - allerdings in Neubauten, die sich spiegelbildlich gegenüberstehen. Wir stellen das Konzept genauer vor und sprechen mit dem Stadtplaner Torsten Becker über die Frage, wie die neuen Bühnen den Stadtraum prägen könnten.
Die Aussenräume der Tate Modern in London oder die Masoala-Halle im Zürcher Zoo – mit seiner Landschaftsarchitektur prägt Günther Vogt den Stadtraum inner- und ausserhalb von Hüllen aus Beton, Stahl und Glas. Ob Urban Gardening, das Revival der Zimmerpflanzen oder die Debatte um begrünte Städte – das Mauerblümchendasein der Landschaftsarchitektur ist vorbei. Dies ist mit das Verdienst von Günther Vogt. Mit seinen Büros in Berlin, London, Paris und Zürich prägt der Landschaftsarchitekt Stadträume rund um den Globus. Zudem hat Vogt als Professor bis zum vergangenen Jahr am Institut für Landschaft und Urbane Studien der ETH Jahr gelehrt. Welche Musik in seinem Garten Eden gespielt wird und wie er im Spannungsfeld von grüner Stadt und Renditebauten wirkt, verrät Günther Vogt im Gespräch mit Hannes Hug
Rotterdam boomt: Die weltgrößte Markthalle, das erste öffentliche Kunstdepot, schwimmende Häuser, ein Park in luftiger Höhe - im öffentlichen Raum der Stadt wird viel experimentiert. Und Kreative zögern nicht lange, sondern legen schneller los als anderswo.
In der zweiten Folge der Reihe "Kollektiv" sprechen wir mit Henry vom Octagon Architekturkollektiv über die Definition von "Kollektiv". Mit welchen Projekten haben die fünf Gründer*innen 2015 gestartet, wie hat sich das Kollektiv im Laufe der Jahre entwickelt und welche zukünftigen Projekte stehen an? Über experimentelle Ansätze, Gemeinwohl und Stadtraum. Octagon Architekturkollektiv instagram: @octagon.architekturkollektiv web: http://www.octagon-architekturkollektiv.net H1.12 Architekturgespräche instagram: @h1.12_architekturgespraeche mail: architektur.podcast@hs-mainz.de web: hs-mz.de/architektur und hs-mz.de/architektur-praxis
Die Zeiten der „Grünplaner“, die nur an der Seite von Architekten Projekte bearbeiten, sind vorbei. Das Landschaftsarchitekturbüro Loidl gehört zu den erfolgreichsten Büros in Deutschland und plant ganz ohne Architektinnen äußerst große Projekte im Stadtraum. Leonard Grosch, Partner und Entwerfer des Ateliers, spricht über die wachsende Wertschätzung seiner Disziplin in Zeiten des Klimawandels. Allein die Bezeichnungen des „Grünflächenamtes“ stellen noch eine Herausforderung dar, wenn von „Grünzug, Distanzgrün, Begleitgehölz oder Böschungsflächen" die Rede ist. Wie Grosch damit umgeht und welche Stadt für ihn ein Vorbild ist, erzählt er in dieser Episode.
Neues Arbeiten verändert die Welt. Spätestens seit der Pandemie wissen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Freiheit und Flexibilität zu schätzen. Sie mögen Büros, aber sie sehnen sich gleichzeitig nach kleinen und großen Fluchten. Der Trend zum Arbeiten am Strand und in der Sonne ist schon weithin etabliert, doch nun entstehen auch inmitten der Stadt Alternativen zu Eckbüro und Großraum. New Work erobert den Straßenraum. Ein gutes Beispiel für diesen Trend ist Tiny Space, ein Startup aus Berlin. Wir sprechen mit Hans-Gert Stuke, einem der Gründer des Unternehmens. Exemplarisch für viele neue Firmen denkt Tiny Space über radikale neue Konzepte an. Es stellt winzig kleine Arbeitshäuser her, die auf Anhängern am Straßenrand stehen. Ohne Wasser, Abwasser und Strom laden sie den Benutzer ein, die Ressourcen der Großstadt zu nutzen, verschaffen ihm aber ruhige Momente genau dort, wo das Leben tobt und wo man mit wenigen Schritten wieder zurück im prallen Leben ist. Wie funktioniert das Geschäft mit den Tiny Spaces? Welche Vorteile bietet das Arbeiten auf einem Anhänger-Häuschen verglichen mit Home Office oder Büro? Eine Folge für alle, die sich für New Work, das Konzept der Tiny Houses und die Zukunft des Büros interessieren. Und die einen weiteren Beweis dafür erhalten möchten, dass traditionelle Büros nicht verschwinden werden, aber überall durch neue kreative Konzepte ergänzt werden – die Welt wird vielfältiger und bunter. Ihnen hat die Folge gefallen? Sie haben Feedback oder Verbesserungsvorschläge? Dann schreiben Sie uns gerne an podcast@hy.co. Wir freuen uns über Post von Ihnen.
Das physisch-mitgenommen-sein macht das Theater besonders: Menschen werden ergriffen, mitgezogen, überrascht und fasziniert. Regisseurin Susanne Schmelcher bringt diese Erlebnisse auf die Bühne (oder auch in den Stadtraum). Die Pfälzerin berichtet über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Theater und Event. In ihren Anfängen arbeitete sie im Nationaltheater Mannheim, realisierte Projekte in der freien Szene als Regisseurin und Choreografin und inszeniert seit 2013 unter anderem in Konstanz oder dem Theater im Bau Turm in Köln. Warum Inszenierungen wichtig für unser Gemeinschaftsgefühl sind, ob ein Theater-Abend ohne Konflikt funktioniert und was wir unbedingt vom Theater lernen sollten, habe ich in diesem anregenden Gespräch erfahren. Toi Toi Toi für deine Theater-Inszenierung, Susanne Schmelcher! 01:34 Nachhaltige Stücke 08:16 Ein Ort des Live-Erlebens 13:41 Verbindung aufbauen und Bedürfnisse erkennen 16:55 Gemeinschaftserlebnisse schaffen 20:25 Für das Publikum spielen 26:44 Spontanes Theater Glossar 28:51 Wirkung schaffen und Sinne nutzen 33:31 Immersives Erleben und Reize, die triggern 38:09 Emotionen wecken 42:13 Worauf kommt es an, um Wirkung zu erzielen? 48:00 Der Entstehungsprozess am Theater 51:48 Gestaltungsmöglichkeiten und Räume 59:31 Wie relevant ist Theater heute? 01:02:36 Susanne als Event-Regisseurin 01:06:00 7 Fragen und Antworten Links: - www.susanne-schmelcher.de - Susannes Theaterregie: https://ablaufregisseur.de/theaterregie/ - Madonnas letzter Traum: https://bit.ly/MadonnasTraum - Der griechischen Regiesseur, den ich meinte: DIMITRIS PAPAIOANNOU: https://youtu.be/8YCqUjXvJ7Y - Fisimatenten? Mailt mir zur Wortherkunft: podcast@ablaufregisseur.de Mehr zu Chris Cuhls (www.ChrisCuhls.de): - LinkedIn: https://bit.ly/3olKIHK - Newsletter: https://bit.ly/ablaufregisseur - Mein Buch zum Podcast: https://bit.ly/whyhowwow
(00:00:35) Stefan Vogler ist Kommunikationsfachmann und Markenexperte. Er doziert an der Hochschule für Wirtschaft Zürich, hat Mandate in mehreren Verwaltungsräten und arbeitet als Handelsrichter. Heute war er zu Gast im Studio Basel, Patricia Moreno hat dort mit ihm über seine Arbeit gesprochen. Weitere Themen: (00:15:44) Dialog hinter den Kulissen – bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen kommen ukrainische und russische Kirchenvertreter zusammen. (00:20:27) Sprungbrett für das «Who is Who» der Nachkriegskunst – das Jewish Museum in New York beleuchtet die eigene Rolle für die Kunstszene der 1960er-Jahre. (00:24:35) Zwischen Fotografie und Installation – bei «Images Vevey» erlebt man Kunst im gesamten Stadtraum. (00:29:42) Energiesparen im Kultursektor – was plant das Schauspielhaus Zürich, falls der Strom knapp wird?
Köddermann, Peterwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Den Verein Museumsquartier Bern hat sich Juni 2021 mit dem Ziel gegründet, mit den elf Kulturinstitutionen zwischen Helvetiaplatz und Kirchenfeldstrasse einen neuen Stadtraum zu entwickeln. In einer vierjährigen Aufbauphase (2021–2024) wollen diese Institutionen zusammenwachsen und dabei gemeinsame Angebote und eine Dachmarke erschaffen. Beteiligt sind das Alpine Museum der Schweiz, das Bernische Historische Museum, das Gymnasium ... >
(00:00:39) Mit ihr hatte kaum jemand gerechnet: Die Autorin Ana Marwan gewinnt den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr Text «Wechselkröte» führe mit der Sprache «einen eigenwilligen Tanz» auf, so die Jury. Unsere Literaturkritikerin erklärt, ob die Auszeichnung zurecht an Marwan geht. Weitere Themen: (00:05:14) Der Sound von zu Hause - in einem Musikprojekt machen junge Geflüchtete erfahrbar, wie alte und neue Heimat klingen. (00:09:29) Hetze gegen Andersgläubige - der Dokumentarfilm «Der letzte Ketzer» erzählt vom Religionskampf in der Schweiz des 18. Jahrhunderts. (00:14:02) Tönender Spaziergang durch Frauenfeld - beim Projekt «Solos and Sights» präsentieren ganz unterschiedliche Solistinnen im Stadtraum ihre Musik.
Das Wiener Klimateam war in den Bezirken Margareten, Simmering und Ottakring auf der Suche nach der 1er Idee der Menschen in Ihrem Grätzl, Bezirk und in Wien, um mehr Nachhaltigkeit in den Bezirk und in unsere Stadt zu bringen. Wie können wir alle klimafreundlich unterwegs sein, erneuerbare Energie nutzen, nachhaltig essen und trinken, teilen und wiederverwenden, unseren Stadtraum klimafit gestalten, Bewusstsein schaffen und zusammenarbeiten. Die Klimateam Podcasts mit Host Philipp Pertl lassen Menschen aus Ottakring, Simmering und Margareten zu Wort kommen und auch Expert*innen sind mit dabei.Das Klimateam Ottakring ist viel unterwegs gewesen und hat Gespräche und Diskussionen geführt sowie Klimateam Veranstaltungen organisiert. In der Podcastfolge Ottakring besucht Host Philipp Pertl den 16. Wiener Gemeindebezirk von der Thaliastraße bis zum Yppenplatz, Brunnenmarkt und hinauf bis zum Johann-Nepomuk-Berger-Platz.Im Gespräch mit Klimabotschafterin Katharina Embacher vom Klimateam Ottakring, der Beteiligungsexpertin Wencke Hertzsch und der Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Eva Weissmann wird über das Klima, die spannenden Neuerungen in Ottakring und über die Beteiligung gesprochen. Auch die Standler vom Brunnenmarkt kommen zu Wort, um von Nachhaltigkeit bei Lebensmitteln, Obst und Gemüse sowie den Transportwegen zu sprechen. Natürlich kommen auch Menschen aus dem Sechzehnten zu Wort mit Ihren Klimaideen. https://klimateam.wien.gv.at
Das Wiener Klimateam war in den Bezirken Margareten, Simmering und Ottakring auf der Suche nach der 1er Idee der Menschen in Ihrem Grätzl, Bezirk und in Wien, um mehr Nachhaltigkeit in den Bezirk und in unsere Stadt zu bringen. Wie können wir alle klimafreundlich unterwegs sein, erneuerbare Energie nutzen, nachhaltig essen und trinken, teilen und wiederverwenden, unseren Stadtraum klimafit gestalten, Bewusstsein schaffen und zusammenarbeiten. Die Klimateam Podcasts mit Host Philipp Pertl lassen Menschen aus Ottakring, Simmering und Margareten zu Wort kommen und auch Expert*innen sind mit dabei.Das Klimateam Margareten setzt sich aktiv für die 1er Klimaideen ihrer Bürger*innen ein und daher wurden viele Veranstaltungen für diesen Zweck organisiert. Host Philipp Pertl besuchte die Klimawerkstatt, einen mobilen Aktivierungsstand, bei dem Bezirksbewohner*innen zum Mitmachen beim Wiener Klimateam aktiviert werden und sich austauschen können. Im Gespräch mit Abteilungsleiter Energieplanung Bernd Vogl, Klimaexpertin und Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic und StR Jürgen Czernohorszky – Amtsführender Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal – aber auch den anwesenden Bürger*innen werden verschiedene Aspekte, Ideen und Bedürfnisse der Bürger*innen zum Thema Klima beleuchtet. https://klimateam.wien.gv.at/
Das Wiener Klimateam war in den Bezirken Margareten, Simmering und Ottakring auf der Suche nach der 1er Idee der Menschen in Ihrem Grätzl, Bezirk und in Wien, um mehr Nachhaltigkeit in den Bezirk und in unsere Stadt zu bringen. Wie können wir alle klimafreundlich unterwegs sein, erneuerbare Energie nutzen, nachhaltig essen und trinken, teilen und wiederverwenden, unseren Stadtraum klimafit gestalten, Bewusstsein schaffen und zusammenarbeiten. Die Klimateam Podcasts mit Host Philipp Pertl lassen Menschen aus Ottakring, Simmering und Margareten zu Wort kommen und auch Expert*innen sind mit dabei.Das Klimateam Simmering setzt spannende Aktivitäten, um vielfältige 1er Ideen für ein besseres Klima zu gewinnen. Unter anderem auch den Klimaspaziergang durch Simmering. Philipp Pertl begleitete die aktiven Simmeringer*innen bei der Suche nach Klima-Schätzen in ihrem Bezirk. Im Gespräch mit Katharina Schwarzfurtner-Lutnik, ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Sozialmarkets Vinzi Rast und aktiven Bürger*innen erfährt man Spannendes zu Themen wie Stadtbegrünung, Mobilität und vielen weiteren klimafitten Ideen. https://klimateam.wien.gv.at/
Let's Talk Landscape - Der grüne Podcast von hochC Landschaftsarchitekten
Urbane Freiräume werden gerne von Menschen genutzt - aber auch von vielen (Wild-) Tieren. Wir sprechen mit Derk Ehlert darüber, was er unter Wildnis versteht und was ein Wildtier ist. Vielleicht seid ihr seiner Stimme z. B. in der Videoreihe Wildes Berlin bereits begegnet? Derk Ehlert ist Berlins Wildtierbeauftragter, in der Senatsverwaltung tätig und dort Ansprechpartner für Menschen, die Fragen und Beobachtungen zum Thema haben. Luisa Balz und Gasper Habjanic sprechen mit ihm darüber, was Planer*innen für Wildtiere in ihrer Planung integrieren können, wie sich Tiere den Bedingungen im Stadtraum anpassen und wie sich die Wahrnehmung der Stadtgesellschaft in den letzten Jahren verändert hat. Hört gerne die Folge, die durch viele konkrete Beispiele und Zahlen von Herrn Ehlert besonders anschaulich ist. Nach seiner Ausbildung als Landschaftsgärtner und nach dem Abschluss des Studiums der Landschaftspflege sammelte er Erfahrungen in der Planungspraxis in seinem eigenen Büro und auch weiteren Institutionen. Durch einen glücklichen Zufall ist er in der Verwaltung gelandet und hat dort nach eigener Aussage seinen Traumberuf geschaffen. Hier erreicht er viele Menschen und beschäftigt sich mit Umweltschutz und Tieren in der Großstadt. Let's Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns alle zwei Wochen zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Kimchi, Lozzi, Korea, Coronavon Sophia KlimanekWie es war während des ersten Lockdowns, als es noch kaum Homeschooling, keine Maskenpflicht und noch lang keine Impfung gab, daran erinnert sich jetzt im Frühjahr 2022 wohl kaum jemand mehr so ganz genau. Sophia Klimanek macht eine Zeitreise zurück an einen dieser Tage zwischen Pandemiebeginn und dem Moment, als Distanzierung sich schon fast wieder gewöhnlich anfühlte. Zwei Teenager suchen sich ihren Weg in eine neue Welt, die mehr aus Bildschirmkommunikation als aus persönlichen Begegnungen besteht, staunen über die Stille der Stadt und entdecken für sich und am anderen bisher unbekannte Facetten, Geschmäcker und Phantasien.TEAMKonzept & Umsetzung: Henriette Fridoline SchmidtMusik, Sound und Audioproduktion: Benno HeiselDramaturgie: Stefanie RambProduktionsleitung: Lisa Risch, Rat&Tat KulturbüroÖffentlichkeitsarbeit: Simone LutzSocial Media: Rosa von HausenTechnische Einrichtung und Soundberatung: Willy LösterKöpfe, Texte & Wege 2020/21/22: Katrin Diehl, Benno Heisel, Sophia Klimanek, Jan Geiger, Gerlinde Geller, Lisa Samia Högg, Emre Akal, Franz Furtner, Theresa Seraphin, Nora Zapf, Mira Mann, Mehdi Moradpour, Dominique Lea Kappl, Jule Ronstedt, Raphaela Bardutzky, Christine Umpfenbach und Denijen Pauljević, Stefanie Ramb.In Koproduktion mit HochX - Theater und Live ArtGefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt MünchenKopfkino – Stadtspaziergänge nimmt die Zuhörer*innen mit auf literarische Hörgänge durch München. Jede Folge eine Wanderung durch die Stadt: Hörspiele geschrieben von wechselnden Autor*innen, gesammelt und gelesen von der Schauspielerin Henriette Fridoline Schmidt, vertont und produziert von Benno Heisel. Bei der Wahl der Wege und Genres sind die Schreibenden völlig frei. So entsteht ein vielfältiger literarischer Stadtplan, der immer weiter wächst. Kopfkino ist ein Podcast zum Stadtwandern, Streunen, Entdecken. Einfach Kopfhörer aufsetzen und los spazieren! Die Podcast-Serie erscheint seit Frühjahr 2020 regelmäßig auf dem Kanal des HochX und unserem eigenen Kanal auf Acast. Abrufbar sind sie kostenlos über alle üblichen Podcast-Plattformen (siehe unten). Bislang sind 21 Folgen online. Bis Ende des Jahres werden es 24 sein.Neben den Podcasts arbeitet das Team auch an Live-Performances der Texte vor Ort im Stadtraum. Die ersten Vorstellungen fanden im Juli 2021 in der Regie von Nilufar Münzing statt. Die nächsten werden ab dem 6. Mai stattfinden. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Kimchi, Lozzi, Korea, Coronavon Sophia KlimanekWie es war während des ersten Lockdowns, als es noch kaum Homeschooling, keine Maskenpflicht und noch lang keine Impfung gab, daran erinnert sich jetzt im Frühjahr 2022 wohl kaum jemand mehr so ganz genau. Sophia Klimanek macht eine Zeitreise zurück an einen dieser Tage zwischen Pandemiebeginn und dem Moment, als Distanzierung sich schon fast wieder gewöhnlich anfühlte. Zwei Teenager suchen sich ihren Weg in eine neue Welt, die mehr aus Bildschirmkommunikation als aus persönlichen Begegnungen besteht, staunen über die Stille der Stadt und entdecken für sich und am anderen bisher unbekannte Facetten, Geschmäcker und Phantasien.TEAMKonzept & Umsetzung: Henriette Fridoline SchmidtMusik, Sound und Audioproduktion: Benno HeiselDramaturgie: Stefanie RambProduktionsleitung: Lisa Risch, Rat&Tat KulturbüroÖffentlichkeitsarbeit: Simone LutzSocial Media: Rosa von HausenTechnische Einrichtung und Soundberatung: Willy LösterKöpfe, Texte & Wege 2020/21/22: Katrin Diehl, Benno Heisel, Sophia Klimanek, Jan Geiger, Gerlinde Geller, Lisa Samia Högg, Emre Akal, Franz Furtner, Theresa Seraphin, Nora Zapf, Mira Mann, Mehdi Moradpour, Dominique Lea Kappl, Jule Ronstedt, Raphaela Bardutzky, Christine Umpfenbach und Denijen Pauljević, Stefanie Ramb.In Koproduktion mit HochX - Theater und Live ArtGefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt MünchenKopfkino – Stadtspaziergänge nimmt die Zuhörer*innen mit auf literarische Hörgänge durch München. Jede Folge eine Wanderung durch die Stadt: Hörspiele geschrieben von wechselnden Autor*innen, gesammelt und gelesen von der Schauspielerin Henriette Fridoline Schmidt, vertont und produziert von Benno Heisel. Bei der Wahl der Wege und Genres sind die Schreibenden völlig frei. So entsteht ein vielfältiger literarischer Stadtplan, der immer weiter wächst. Kopfkino ist ein Podcast zum Stadtwandern, Streunen, Entdecken. Einfach Kopfhörer aufsetzen und los spazieren! Die Podcast-Serie erscheint seit Frühjahr 2020 regelmäßig auf dem Kanal des HochX und unserem eigenen Kanal auf Acast. Abrufbar sind sie kostenlos über alle üblichen Podcast-Plattformen (siehe unten). Bislang sind 21 Folgen online. Bis Ende des Jahres werden es 24 sein.Neben den Podcasts arbeitet das Team auch an Live-Performances der Texte vor Ort im Stadtraum. Die ersten Vorstellungen fanden im Juli 2021 in der Regie von Nilufar Münzing statt. Die nächsten werden ab dem 6. Mai stattfinden. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Die Urban Art Biennale auf dem Gelände der Völklinger Hütte versammelt Street Art und Graffiti-Künstler, zeigt Arbeiten, die den Stadtraum erobern. Es gehe darum, das „drastische Grundrauschen der Menschheit zu vernehmen“, so Generaldirektor Ralf Beil. Von Rudolf Schmitzwww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
Ben Kaden studierte Bibliothekswissenschaft, Stadtsoziologie und Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er beschäftigt sich zudem intensiv mit der Ansichtskartenkultur der DDR. In diesem Gespräch geht es um seine beruflichen Aktivitäten, die Philokartie und Fotografie. Anlass ist der Tag der Städtebauförderung, der am 14. Mai deutschlandweit begangen wird und auch im Freizeitforum Marzahn in Kooperation mit der Mark-Twain-Bibliothek mit einer festlichen Veranstaltung gewürdigt wird. An diesem Tag wird der Dachgarten des Freizeitforums abschnittsweise für die Gäste freigegeben, um ihnen einen ersten Eindruck zu ermöglichen. Die Hans-Werner-Henze-Musikschule wird für die musikalische Umrahmung sorgen. Ben Kaden wird anhand einer Reihe von Ansichtskarten das Phänomen der sozialistischen Stadt mit seinen Besonderheiten präsentieren und in Dialog mit dem Publikum treten.PROGRAMM UND AUSFÜHRLICHE INFORMATIONEN:https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/aktuelles/veranstaltungen/tag-der-staedtebaufoerderung-im-freizeitforum-marzahn-am-14-mai-2022-1194780.phpANSICHTSKARTEN-MATERIALSAMMLUNG VON BEN KADEN:https://benkaden.tumblr.com/FOTOS VON BEN KADEN:https://www.flickr.com/photos/benkaden/albums/72157662856362550?fbclid=IwAR1-OXNIGKXqDSewl--jZPAOzZyD8z6zmOlCS0zjhVig6008X6gO7EOH_4sauf Instagram unter @ddrphilokartieBÜCHER VON BEN KADEN:https://sphere-pub.com/katalog/karten-zur-ostmoderne-ddr-philokartie-1/https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/DDR-Architektur/Hans-Engels/Prestel/e552263.rhdPRESSE ÜBER BEN KADEN:https://www.dw.com/de/ddr-architektur-von-arbeiterpal%C3%A4sten-und-potemkinschen-d%C3%B6rfern/a-50727732ZEITSCHRIFT LIBREAS:https://libreas.eu/WEBSEITE TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG:www.tag-der-staedtebaufoerderung.deWEBSEITE STADTENTWICKLUNGSAMT MARZAHN_HELLERSDORF:https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/staedtebaufoerderung/
Moderation: Jakob Bahret; Cover: Jonas Langbein; Jingle: whenthecitysleeps Bildquelle: https://stadt.muenchen.de/infos/stadtentwicklungsplan-2040.html Podcast über autofreien Stadtraum: https://foam-network.com/podcast/season-3-episode-5-how-to-co-shape-your-own-city-interview-mit-theresa-thanner/
"Zeitschichten" von Stefanie RambEigentlich ist sie nicht mehr als eine Hauptverkehrsader aus dem Münchner Westen zum Hauptbahnhof, eine nicht allzu schöne, immer rauschende Straße ohne Charme. Die Arnulfstraße ist keine Straße, bei der man ins Schwärmen kommt. Aber sie ist eine Straße, aus deren Vergangenheit es viele Geschichten zu erzählen gibt. Ilse, ein (fiktives) Mädchen der 1920er Jahre, sieht die Arnulfstraße mit ihren Kinderaugen und lässt uns dabei eine Zeit erleben, als “Fortschritt” noch nicht in Bildschirmen geschah und als ein wichtiger Teil von dem, was München heute noch prägt, in der Arnulfstraße ihren Anfang genommen hat. TEAMKonzept & Umsetzung: Henriette Fridoline SchmidtMusik, Sound und Audioproduktion: Benno HeiselDramaturgie: Stefanie RambProduktionsleitung: Lisa Risch, Rat&Tat KulturbüroÖffentlichkeitsarbeit: Simone LutzSocial Media: Rosa von HausenTechnische Einrichtung und Soundberatung: Willy LösterKöpfe, Texte & Wege 2020/21/22: Katrin Diehl, Benno Heisel, Sophia Klimanek, Jan Geiger, Gerlinde Geller, Lisa Samia Högg, Emre Akal, Franz Furtner, Theresa Seraphin, Nora Zapf, Mira Mann, Mehdi Moradpour, Dominique Lea Kappl, Jule Ronstedt, Raphaela Bardutzky, Christine Umpfenbach und Denijen Pauljević, Stefanie Ramb.In Koproduktion mit HochX - Theater und Live ArtGefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt MünchenKopfkino – Stadtspaziergänge nimmt die Zuhörer*innen mit auf literarische Hörgänge durch München. Jede Folge eine Wanderung durch die Stadt: Hörspiele geschrieben von wechselnden Autor*innen, gesammelt und gelesen von der Schauspielerin Henriette Fridoline Schmidt, vertont und produziert von Benno Heisel. Bei der Wahl der Wege und Genres sind die Schreibenden völlig frei. So entsteht ein vielfältiger literarischer Stadtplan, der immer weiter wächst. Kopfkino ist ein Podcast zum Stadtwandern, Streunen, Entdecken. Einfach Kopfhörer aufsetzen und los spazieren! Die Podcast-Serie erscheint seit Frühjahr 2020 regelmäßig auf dem Kanal des HochX und unserem eigenen Kanal auf Acast. Abrufbar sind sie kostenlos über alle üblichen Podcast-Plattformen (siehe unten). Bislang sind 19 Folgen online. Bis Ende des Jahres werden es 24 sein.Neben den Podcasts arbeitet das Team auch an Live-Performances der Texte vor Ort im Stadtraum. Die ersten Vorstellungen fanden im Juli 2021 in der Regie von Nilufar Münzing statt. Die nächsten werden vstl. ab dem 24. Mai stattfinden. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
"Zeitschichten" von Stefanie RambEigentlich ist sie nicht mehr als eine Hauptverkehrsader aus dem Münchner Westen zum Hauptbahnhof, eine nicht allzu schöne, immer rauschende Straße ohne Charme. Die Arnulfstraße ist keine Straße, bei der man ins Schwärmen kommt. Aber sie ist eine Straße, aus deren Vergangenheit es viele Geschichten zu erzählen gibt. Ilse, ein (fiktives) Mädchen der 1920er Jahre, sieht die Arnulfstraße mit ihren Kinderaugen und lässt uns dabei eine Zeit erleben, als “Fortschritt” noch nicht in Bildschirmen geschah und als ein wichtiger Teil von dem, was München heute noch prägt, in der Arnulfstraße ihren Anfang genommen hat. Stefanie Ramb wäre am liebsten das ganze Jahr in den Bergen unterwegs, aber ihr Beruf hält sie nicht nur in der Stadt, sondern sogar in (fensterlosen) Räumen. Sie ist hauptberuflich Hörspielregisseurin und schreibt vor allem fürs Hören. Aber auch über Berge und übers Nähen, denn zwischen Hörfunkstudio und Gipfel sitzt sie für ihr Taschenlabel krambeutel an der Nähmaschine. Bei Kopfkino macht sie Dramaturgie und ist begeistert von den vielen neuen Blickwinkeln auf ihre Heimatstadt.TEAMKonzept & Umsetzung: Henriette Fridoline SchmidtMusik, Sound und Audioproduktion: Benno HeiselDramaturgie: Stefanie RambProduktionsleitung: Lisa Risch, Rat&Tat KulturbüroÖffentlichkeitsarbeit: Simone LutzSocial Media: Rosa von HausenTechnische Einrichtung und Soundberatung: Willy LösterKöpfe, Texte & Wege 2020/21/22: Katrin Diehl, Benno Heisel, Sophia Klimanek, Jan Geiger, Gerlinde Geller, Lisa Samia Högg, Emre Akal, Franz Furtner, Theresa Seraphin, Nora Zapf, Mira Mann, Mehdi Moradpour, Dominique Lea Kappl, Jule Ronstedt, Raphaela Bardutzky, Christine Umpfenbach und Denijen Pauljević, Stefanie Ramb.In Koproduktion mit HochX - Theater und Live ArtGefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt MünchenKopfkino – Stadtspaziergänge nimmt die Zuhörer*innen mit auf literarische Hörgänge durch München. Jede Folge eine Wanderung durch die Stadt: Hörspiele geschrieben von wechselnden Autor*innen, gesammelt und gelesen von der Schauspielerin Henriette Fridoline Schmidt, vertont und produziert von Benno Heisel. Bei der Wahl der Wege und Genres sind die Schreibenden völlig frei. So entsteht ein vielfältiger literarischer Stadtplan, der immer weiter wächst. Kopfkino ist ein Podcast zum Stadtwandern, Streunen, Entdecken. Einfach Kopfhörer aufsetzen und los spazieren! Die Podcast-Serie erscheint seit Frühjahr 2020 regelmäßig auf dem Kanal des HochX und unserem eigenen Kanal auf Acast. Abrufbar sind sie kostenlos über alle üblichen Podcast-Plattformen (siehe unten). Bislang sind 19 Folgen online. Bis Ende des Jahres werden es 24 sein.Neben den Podcasts arbeitet das Team auch an Live-Performances der Texte vor Ort im Stadtraum. Die ersten Vorstellungen fanden im Juli 2021 in der Regie von Nilufar Münzing statt. Die nächsten werden vstl. ab dem 24. Mai stattfinden. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Welche Konsequenzen hat es, wenn Kirchenräume aus dem Stadtbild weichen? Kein Platz mehr für "das Andere", stille Andacht und inspiriertes Miteinander? Oder Chance für neue Konzepte spirituellen Miteinanders?
Die Folge #19 17 mit mir von Katrin Diehl ist ab dem 7. März 2022 um 20h00 als Online Stream zu hören. Die Autorin und Journalistin Katrin Diehl schnüffelt sich bodennah durch die Maximilianstraße. Eigentlich möchte ihr vierbeiniges Alter Ego nur seine Bedürfnisse stillen, aber ständig kommt etwas dazwischen: Konsum, ungewohnte Anblicke und die Erkenntnis, dass Flucht nach vorne nicht zwingend zum Ziel führt. Da wird so ein Schlenderer durch Münchens Zentrum der Reichen und Schönen schnell mal zur Spurensuche nach alten Prinzipien und Werten - sowohl an den Häuserecken, als auch in der tiefsten hündischen Seelenwelt.TEAMKonzept & Umsetzung: Henriette Fridoline SchmidtMusik, Sound und Audioproduktion: Benno HeiselDramaturgie: Stefanie RambProduktionsleitung: Lisa Risch, Rat&Tat KulturbüroÖffentlichkeitsarbeit: Simone LutzSocial Media: Rosa von HausenTechnische Einrichtung und Soundberatung: Willy LösterKöpfe, Texte & Wege 2020/21/22: Katrin Diehl, Benno Heisel, Sophia Klimanek, Jan Geiger, Gerlinde Geller, Lisa Samia Högg, Emre Akal, Franz Furtner, Theresa Seraphin, Nora Zapf, Mira Mann, Mehdi Moradpour, Dominique Lea Kappl, Jule Ronstedt, Raphaela Bardutzky, Christine Umpfenbach und Denijen PauljevićIn Koproduktion mit HochX - Theater und Live ArtGefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt MünchenKopfkino – Stadtspaziergänge nimmt die Zuhörer*innen mit auf literarische Hörgänge durch München. Jede Folge eine Wanderung durch die Stadt: Hörspiele geschrieben von wechselnden Autor*innen, gesammelt und gelesen von der Schauspielerin Henriette Fridoline Schmidt, vertont und produziert von Benno Heisel. Bei der Wahl der Wege und Genres sind die Schreibenden völlig frei. So entsteht ein vielfältiger literarischer Stadtplan, der immer weiter wächst. Kopfkino ist ein Podcast zum Stadtwandern, Streunen, Entdecken. Einfach Kopfhörer aufsetzen und los spazieren! Die Podcast-Serie erscheint seit Frühjahr 2020 regelmäßig auf dem Kanal des HochX und unserem eigenen Kanal auf Acast. Abrufbar sind sie kostenlos über alle üblichen Podcast-Plattformen (siehe unten). Bislang sind 18 Folgen online. Bis Ende des Jahres werden es 24 sein.Neben den Podcasts arbeitet das Team auch an Live-Performances der Texte vor Ort im Stadtraum. Die ersten Vorstellungen fanden im Juli 2021 in der Regie von Nilufar Münzing statt. Die nächsten werden vstl. ab dem 24. Mai stattfinden. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Die Folge #19 17 mit mir von Katrin Diehl ist ab dem 7. März 2022 um 20h00 als Online Stream zu hören. Die Autorin und Journalistin Katrin Diehl schnüffelt sich bodennah durch die Maximilianstraße. Eigentlich möchte ihr vierbeiniges Alter Ego nur seine Bedürfnisse stillen, aber ständig kommt etwas dazwischen: Konsum, ungewohnte Anblicke und die Erkenntnis, dass Flucht nach vorne nicht zwingend zum Ziel führt. Da wird so ein Schlenderer durch Münchens Zentrum der Reichen und Schönen schnell mal zur Spurensuche nach alten Prinzipien und Werten - sowohl an den Häuserecken, als auch in der tiefsten hündischen Seelenwelt.TEAMKonzept & Umsetzung: Henriette Fridoline SchmidtMusik, Sound und Audioproduktion: Benno HeiselDramaturgie: Stefanie RambProduktionsleitung: Lisa Risch, Rat&Tat KulturbüroÖffentlichkeitsarbeit: Simone LutzSocial Media: Rosa von HausenTechnische Einrichtung und Soundberatung: Willy LösterKöpfe, Texte & Wege 2020/21/22: Katrin Diehl, Benno Heisel, Sophia Klimanek, Jan Geiger, Gerlinde Geller, Lisa Samia Högg, Emre Akal, Franz Furtner, Theresa Seraphin, Nora Zapf, Mira Mann, Mehdi Moradpour, Dominique Lea Kappl, Jule Ronstedt, Raphaela Bardutzky, Christine Umpfenbach und Denijen PauljevićIn Koproduktion mit HochX - Theater und Live ArtGefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt MünchenKopfkino – Stadtspaziergänge nimmt die Zuhörer*innen mit auf literarische Hörgänge durch München. Jede Folge eine Wanderung durch die Stadt: Hörspiele geschrieben von wechselnden Autor*innen, gesammelt und gelesen von der Schauspielerin Henriette Fridoline Schmidt, vertont und produziert von Benno Heisel. Bei der Wahl der Wege und Genres sind die Schreibenden völlig frei. So entsteht ein vielfältiger literarischer Stadtplan, der immer weiter wächst. Kopfkino ist ein Podcast zum Stadtwandern, Streunen, Entdecken. Einfach Kopfhörer aufsetzen und los spazieren! Die Podcast-Serie erscheint seit Frühjahr 2020 regelmäßig auf dem Kanal des HochX und unserem eigenen Kanal auf Acast. Abrufbar sind sie kostenlos über alle üblichen Podcast-Plattformen (siehe unten). Bislang sind 18 Folgen online. Bis Ende des Jahres werden es 24 sein.Neben den Podcasts arbeitet das Team auch an Live-Performances der Texte vor Ort im Stadtraum. Die ersten Vorstellungen fanden im Juli 2021 in der Regie von Nilufar Münzing statt. Die nächsten werden vstl. ab dem 24. Mai stattfinden. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Heute kommt deshalb eine starke Doppelstimme aus Italien zu Wort, die als erstes Leuchtturm-Projekt des New European Bauhaus in der Sinnflut den deutschen Stadtraum erreicht hat. Re-Use-Experten mit einem unglaublich positiven Zukunfts-Spirit und der Leidenschaft Altes in Neues zu verwandeln. Lorenzo Capparucci und Cecilia Mattea sagen: "We want to spread a positive messages of change and a future feeling with our circular business model. We want to inspire young people, architects, engineers etc. We dream of a better world." "In 2021 we became one of the ten ricing stars of the European Commission in the New European Bauhaus. An initiative that calls on all of us to be beautiful and sustainable together - visible for our eyes, minds and souls."
"Die glauben auch, dass ihnen die Straße gehört", fluchen die einen Verkehrsteilnehmer über besonders rücksichtslose andere. Sie gehört natürlich niemandem speziell, aber Menschen in Automobilen sind häufig privilegiert: Straßenbau, Aufteilung von Spuren und Ampelschaltungen richten sich nach ihren Bedürfnissen. Diese sogenannte Verkehrshierarchie ist in Großbritannien jetzt umgekehrt worden: nach einem neuen Gesetz haben die Bedürfnisse von Fußgängern Vorrang, dann kommen die Radfahrer und dann erst die Autos. Möglicherweise führt das zu einer völlig neuen und anderen Verkehrsplanung. Staus wird es aber wohl trotzdem geben, denn die Frage: "Wem gehört die Straße" wird immer neu gestellt. Zum Beispiel von Demonstranten. Ob sie nun für das Klima die Autobahn in Berlin blockieren oder in Kanada gegen die Impfpflicht mit Lastern das Rathaus belagern - die Straße sorgt für Öffentlichkeit und verleiht Macht. Jedenfalls denen, denen sie gehört.