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Host Stefan Lassnig begrüßt Gabriela Bacher (zugeschaltet aus den USA) und Sebastian Loudon. Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Klausur „Acht Tische für die vierte Gewalt“, die im November 2025 auf Schloss Hernstein stattfand und Vertreter:innen aus Journalismus, Medienmanagement, Recht, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Brancheninstitutionen an einen Tisch brachte. Bacher schildert, wie die digitale Umbruchszeit, autokratische Tendenzen und die Fragilität der Medienfreiheit zur Idee führten, Medienfinanzierung und Medienförderung gemeinsam neu zu denken. Loudon beschreibt das bewusst unösterreichische Setting: nicht ORF und Verleger im Hinterzimmer, sondern 64 Stakeholder, die in wechselnden Tischkonstellationen Probleme, Wunschzustände und konkrete Maßnahmen für ein zukunftsfähiges Fördersystem erarbeiten. Die Gäste erläutern zentrale Resultate: ein einheitliches, politikfernes Förderwesen mit sturmsicherer Institution, ein Kriterienkatalog samt Selbstregulierung, mehr Fokus auf resiliente Geschäftsmodelle, eine Deckelung von Regierungsinseraten sowie die Einbeziehung der Creator Economy und von Neugründungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Big-Tech-Plattformen, die Notwendigkeit wirksamer Regulierung auf EU-Ebene und der Aufbau eines „European Public Open Space“ als Alternative zu US-Plattformen. Intensiv diskutiert wird außerdem, warum Medienkompetenz nicht nur Schulthema ist, sondern gerade für ältere Generationen zentral wird – und wieso ein starker, öffentlich-rechtlich finanzierter ORF mit verfassungsrechtlicher Absicherung als Bollwerk gegen autoritäre Angriffe gilt. Zum Schluss sprechen die drei über Reaktionen auf Hernstein – von Begeisterung bis zur „Praxisferne“-Kritik des VÖZ – und darüber, wie die Ergebnisse in die laufende Reform der Medienförderung unter Medienminister Andreas Babler einspeisen könnten, ohne der Politik einen fertigen Forderungskatalog zu diktieren.Links zur Folge:Acht Tische für die vierte GewaltBericht im „Standard“ zu „Acht Tische für die vierte Gewalt“Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Presse-Aussendung des VÖZ"Kein Stein auf dem anderen in der Medienförderung (Babler)" - Standard-ArtikelPodcastempfehlung der Woche:Cat People Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In dieser Folge des Willi-pedia-Podcasts sprechen Timothea Imionidou, Podcast Producerin der PlattesGroup, und Claudia Schittelkopp, Pressesprecherin und Leiterin der Marketing-Abteilung, über drei Themen, die für Unternehmer, Immobilieneigentümer und Fachleute im wirtschaftlichen und steuerlichen Umfeld besonders relevant sind. Thema 1: Die jüngsten Urteile des Tribunal Supremo zur Deckelung der spanischen Vermögensteuer. Die Höchstgerichte haben entschieden, dass der steuerliche Vorteil der Deckelung nicht mehr nur Residenten vorbehalten ist, sondern auch Nichtresidenten offensteht. Die Folge beleuchtet die Auswirkungen, die praktischen Hürden und die Frage, für wen sich eine Prüfung dieses Mechanismus überhaupt lohnt. Thema 2: Neue Vorgaben des Bundesfinanzministeriums zur Abzugsfähigkeit von Bewirtungskosten. Das BMF verschärft die formalen Anforderungen und wendet diese auch auf Bewirtungen im Ausland an. Was das für deutsche Unternehmer und Geschäftsreisende auf Mallorca bedeutet, welche Fehler künftig zur kompletten Nichtanerkennung führen können und welche Dokumentationspflichten eingehalten werden müssen, wird ausführlich erklärt. Thema 3: Die aktuelle Mitarbeiterbefragung der PlattesGroup. Die Ergebnisse zeigen ein stark ausgeprägtes Werteverständnis, geprägt von Respekt, Teamgeist und Verlässlichkeit. Gleichzeitig machen die Rückmeldungen deutlich, in welchen Bereichen die Organisation sich weiterentwickeln möchte. Eine kompakte Folge mit hoher fachlicher Tiefe und klaren Einordnungen – ideal für alle, die wirtschaftliche und steuerliche Entwicklungen auf Mallorca und in Spanien im Blick behalten wollen.
Der Eigenmietwert fällt. Die SP verliert in einem Thema, bei dem sie lange punkten konnte. Warum? Was heisst es für Mieterinnen, wenn Hauseigentümer profitieren, und was taugen die Rezepte der SP gegen steigende Gesundheitskosten? Kritische Fragen an Samira Marti, Co-Präsidentin der SP-Fraktion. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau. Das Votum zur Abschaffung des Eigenmietwerts war deutlich, deutlicher als erwartet in der Volksabstimmung vom 28. September. Noch ist unklar, wann der Entscheid umgesetzt wird und ob und ggf. wie er abgefedert wird. Auf jeden Fall ist das Abstimmungsresultat ein herber Schlag für die Sozialdemokraten, die erst vor einem Jahr noch Vorlagen der Hauseigentümer an der Urne erfolgreich zu Fall brachten. Die SP scheint das Thema unterschätzt zu haben. Was heisst das nun für diejenigen, die nichts von der Erleichterung haben, für die Mieterinnen und Mieter? Warum ist ausgerechnet die SP zurückhaltend, wenn es darum geht, Steuerabzüge für energetische Sanierungen einzuführen? Und, was heisst der Entscheid vom Abstimmungssonntag für die Wohnungsnot und für die Rezepte der SP dagegen? Während die Wohnkosten für Hauseigentümer sinken dürften, steigen die Krankenkassenprämien auch aufs nächste Jahr hin weiter. Die SP will die Kosten mit einer Deckelung der Prämien in den Kantonen sowie mit Prämienrabatten auf Bundesebene in den Griff bekommen. Doch ist das System wirklich so unfair wie die SP klagt? Und, was genau würde eine Einheitskasse der Schweiz bringen? Samira Marti, die Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.
Der Eigenmietwert fällt. Die SP verliert in einem Thema, bei dem sie lange punkten konnte. Warum? Was heisst es für Mieterinnen, wenn Hauseigentümer profitieren, und was taugen die Rezepte der SP gegen steigende Gesundheitskosten? Kritische Fragen an Samira Marti, Co-Präsidentin der SP-Fraktion. Das Votum zur Abschaffung des Eigenmietwerts war deutlich, deutlicher als erwartet in der Volksabstimmung vom 28. September. Noch ist unklar, wann der Entscheid umgesetzt wird und ob und ggf. wie er abgefedert wird. Auf jeden Fall ist das Abstimmungsresultat ein herber Schlag für die Sozialdemokraten, die erst vor einem Jahr noch Vorlagen der Hauseigentümer an der Urne erfolgreich zu Fall brachten. Die SP scheint das Thema unterschätzt zu haben. Was heisst das nun für diejenigen, die nichts von der Erleichterung haben, für die Mieterinnen und Mieter? Warum ist ausgerechnet die SP zurückhaltend, wenn es darum geht, Steuerabzüge für energetische Sanierungen einzuführen? Und, was heisst der Entscheid vom Abstimmungssonntag für die Wohnungsnot und für die Rezepte der SP dagegen? Während die Wohnkosten für Hauseigentümer sinken dürften, steigen die Krankenkassenprämien auch aufs nächste Jahr hin weiter. Die SP will die Kosten mit einer Deckelung der Prämien in den Kantonen sowie mit Prämienrabatten auf Bundesebene in den Griff bekommen. Doch ist das System wirklich so unfair wie die SP klagt? Und, was genau würde eine Einheitskasse der Schweiz bringen? Samira Marti, die Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.
Ein Platz in einem Pflegeheim wird immer teurer. Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping schlägt deshalb vor, dass der Staat einspringt, um die Kosten zu deckeln. Gute Idee? Und ist sie umsetzbar?
Was tun gegen die explodierenden Pflegekosten? Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) spricht sich dafür aus, dass der Eigenanteil für einen Heimplatz bei monatlich 1.000 Euro liegen sollte.
Im neuesten Podcast geht es um einige der größten Entwicklungen in der Sportmedienbranche. Dazu zählen die heiß diskutierten Bundesliga-Rechte, die noch vor Weihnachten vergeben werden sollen. Spannend ist dabei das Bietergefecht zwischen Sky und DAZN, das sich um den Zuschlag für Paket B dreht. Auch Sport1 steht im Fokus, denn der Sender befindet sich in einem großen Umbau und entlässt rund 60 Mitarbeiter, um künftig mehr Entertainment statt Sport zu senden. Hinzu kommen Überlegungen zur Deckelung der Ausgaben für Sportrechte bei öffentlich-rechtlichen Sendern und die Einführung des Streamingdienstes Max von Warner Bros. Discovery in Deutschland. Ergänzend wird die RTL-Übertragung einer Europapokal-Konferenz ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
Drübergehalten – Der Ostfußballpodcast – meinsportpodcast.de
Im neuesten Podcast geht es um einige der größten Entwicklungen in der Sportmedienbranche. Dazu zählen die heiß diskutierten Bundesliga-Rechte, die noch vor Weihnachten vergeben werden sollen. Spannend ist dabei das Bietergefecht zwischen Sky und DAZN, das sich um den Zuschlag für Paket B dreht. Auch Sport1 steht im Fokus, denn der Sender befindet sich in einem großen Umbau und entlässt rund 60 Mitarbeiter, um künftig mehr Entertainment statt Sport zu senden. Hinzu kommen Überlegungen zur Deckelung der Ausgaben für Sportrechte bei öffentlich-rechtlichen Sendern und die Einführung des Streamingdienstes Max von Warner Bros. Discovery in Deutschland. Ergänzend wird die RTL-Übertragung einer Europapokal-Konferenz ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
Fünf Fernsehsender weniger, bis zu 20 Radioprogramme weg. Kein Plus beim Rundfunkbeitrag, Deckelung beim Einkauf der Sportrechte. Die Entwürfe für einen neuen Rundfunkstaatsvertrag haben es in sich. Welche Vorschläge sind sinnvoll, welche nicht, und greifen die Vorschläge an den richtigen Stellen? Und welche Rolle spielt die gesellschaftliche Polarisierung in der aktuellen Debatte? Über die Reformvorschläge für ARD und ZDF sprechen wir in der neuen Ausgabe von MEDIEN IM VISIER mit Prof. Dr. Bernd Holznagel, LL.M., vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster.
Steigende Zinsen und Wohnungsknappheit treiben die Mieten in die Höhe. Das ruft die Befürworterinnen und Befürworter eines Mietzinsdeckels auf den Plan. Doch Eingriffe in den Wohnungsmarkt sind umstritten. Der Referenzzinssatz ist im Dezember 2023 auf 1,75 Prozent gestiegen. Für Anfang April flattert bei vielen Mieterinnen und Mietern die nächste Mietzinserhöhung ins Haus. Bis zu acht Prozent könnten die Mieten 2024 teurer werden. Zu viel sagen die Mieterverbände und wollen eine Deckelung der Mieten, so wie etwa in Genf oder Basel. Doch dort verzichten Eigentümerinnen und Eigentümer auf Sanierungen und Pläne für Neubauten verschwinden in der Schublade. Schafft ein Mietzinsdeckel also mehr Probleme als Lösungen? Oder können die Mieterinnen und Mieter so tatsächlich entlastet werden? Das diskutiert Reto Lipp im «Eco Talk» mit dem Direktor des Hauseigentümerverbandes, Markus Meier, und der Generalsekretärin des Mieterinnen- und Mieterverbandes Schweiz, Linda Rosenkranz.
Bundestag beschließt teilweise Cannabis-Legalisierung. Finanzminister Lindner stößt Debatte über Deckelung der Sozialausgaben an. Staatsanwaltschaft schildert Amoktat an Wuppertaler Schule. Moderation: Julia Barth. Von WDR 5.
Neue Bänke, neue Fenster, neue Heizung - Pflegeheime wälzen immer mehr Investitionskosten auf die Bewohner ab. Im Schnitt mehr als 400 Euro pro Monat. Verbände kritisieren das und fordern eine Deckelung.
Es muss doch keine Steuer sein! Wie wäre es mit geringeren Zinsmargen oder einer Liquiditätsreserve für eine Immokrise? Italien´s Premierministerin Georgia Meloni machte den Anfang mit ihrer Ankündigung einer Banken-Übergewinnsteuer von 40 Prozent des Nettozinsgewinns. Kaum ausgesprochen, wurden am Dienstag morgen voulez einmal zehn Milliarden Euro an Börsenwert italienischer Banken vernichtet, sodass die italienische Regierung mit der Ankündigung einer Deckelung der gerade erst angedachten Bankensteuer zurückrudern musste. Wahrscheinlich hat Meloni ihre kurzweilige britische Kollegin Lis Truss um Rat gefragt, die sie vor dem Gegenteiligen, Steuersenkungen warnte. Truss Ankündigung, die Steuern senken zu wollen, hat umgehend einen abrupten Zinsanstieg auf der Insel bewirkt und damit die Kurse britische Staatsanleihen, genannt Gilts, in den Abgrund gerissen und mit ihnen so manchen britischen Pensionsfonds. Auch in Österreich findet man in der Politik bei SPÖ und FPÖ viele Sympathisanten einer Banken-Übergewinnsteuer. Na, toll! Warum immer gleich eine Steuer. Wie wäre es damit, wenn man die Zinsspannen erst gar nicht so weit auseinander laufen lässt, sprich die Banken dazu anhält, nicht nur Zinssenkungen, sondern auch Zinserhöhungen schnell und hinreichend weiterzugeben. Oder wie wäre es, wenn man statt einer Übergewinnsteuer eine Übergewinnreserve andenkt, für alle Fälle, etwa um eine Immobilienkrise 2.0 zu verhindern, wenn Immokredite im großen Umfang nicht mehr bedient werden könnten. Doch die Krise am Immobilienmarkt ist eine andere Geschichte. Darum geht er in der am Sonntag erscheinenden Podcastfolge mit Professor Thomas Mayer, Leiter des Flossbach von Storch Research Institute. Er rechnet vor, warum sich Immobilien als Anlage nicht mehr rechnen können. Ich hoffe wir hören uns. Schönes Wochenende wünscht Julia Kistner Rechtshinweis: Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Was ihr daraus macht ist Eure Sache, Julia Kistner übernimmt hierfür keine Haftung. #Börse #investment #Sondersteuer #Übergewinnsteuer #Podcast #Kreditinstitute
„2023 wird das Jahr für die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ – so prophezeit es WDR-Intendant Tom Buhrow. Ideen für Veränderungen gibt es viele: von der Einführung eines Publikumsrats über die Deckelung der Intendantengehälter bis hin zur Fusion von ARD und ZDF. Welche Reformen braucht das System? Wer setzt sie durch? Und was soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich leisten? Michael Risel diskutiert mit Franziska Brandmann - Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Prof. Dr. Kai Gniffke - SWR-Intendant und Vorsitzender der ARD, Stefan Niggemeier - Medienjournalist bei uebermedien.de
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Deckelung von Energiepreisen für slowakische Unternehmen. Pavol Országh Hviezdoslav: zum 101. Todestag des großen slowakischen Dichters (nicht in der Podcast-Ausgabe enthalten).
Jürgen Trittin, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, sieht in der Einigung im Kabinett auf eine chinesische Beteiligung an einem Hamburger Container-Terminal von nur noch 24,9 statt 35 Prozent lediglich "Schadensbegrenzung". Im SWR2 Tagesgespräch sagte Trittin: "Aus einer strategischen Unternehmensbeteiligung wurde eine rein finanzielle (…) Das heißt aber, dass eben Schaden eingetreten ist. Es ist nicht klug, die Infrastruktur in Europa in die Verfügung eines Unternehmens zu geben, welches den politischen Erwägungen und Weisungen der chinesischen KP-Führung unterliegt. Deswegen hätten wir es lieber gesehen, wenn hier keinerlei Beteiligung stattgefunden hätte. So hat es eine Schadensbegrenzung gegeben." Als Konsequenz aus dem Streit in der Bundesregierung fordert Trittin deshalb unter anderem eine "Präzisierung" des Außenwirtschaftsgesetzes: "Was kritische Infrastruktur ist, muss künftig von der Regierung definiert werden und nicht von den Unternehmen. Außerdem brauchen wir dafür europäische Regeln, damit nicht ein Standort gegen den anderen Standort zum Nutzen und Frommen der Chinesen ausgespielt werden kann. China hat bei der Belt and Road Initiative häufig den Begriff einer Win-Win-Situation verwendet. Mein Eindruck ist, häufig verstehen die Chinesen darunter, dass sie doppelt gewinnen. Dem kann man nicht die Hand reichen. (…) Wir machen Geschäfte mit China, aber wir sind nicht blöd." Anlässlich des Besuchs von Kanzler Scholz beim französischen Präsidenten Macron ist Trittin optimistisch, dass sich mögliche Unstimmigkeiten "pragmatisch" lösen lassen: "Denn am Ende bewegt sich in Europa immer nur etwas, wenn Deutschland und Frankreich die Probleme, die sie miteinander haben, überwinden und dann gemeinsam vorgehen." Das 200-Milliarden-Paket der Bundesregierung, das die Auswirkungen der Gaskrise abmildern soll, gilt als eines dieser Probleme. Kritik daran aus Frankreich wies Trittin im SWR2 Tagesgespräch zurück. In Deutschland sei der Preis für Gas auch nach Deckelung noch fast doppelt so hoch wie vor dem Ukraine-Krieg, außerdem würden nur 80 Prozent des Verbrauchs gedeckelt und nicht 100 Prozent. Frankreich dagegen deckele seinen Gaspreis zurzeit deutlich stärker, nämlich "auf das Vorkriegsniveau". Das habe Frankreich entschieden, "ohne irgendjemanden in Europa entsprechend zu konsultieren." Deshalb findet Trittin: "Diejenigen, die unilateral den Gaspreis in dieser Form subventionieren, sollten sich ein bisschen zurückhalten, was Vorwürfe wegen möglicher Wettbewerbsverzerrung angeht."
Zu Gast im Studio: Ökonomin Isabella M. Weber. Sie forscht als Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst und lehrt und die Chinaforschung am Political Economy Research Institute leitet. Um die 2020er Jahre sorgte sie wiederholt mit stark rezipierten und kontrovers diskutierten Thesen beispielsweise zu Preiskontrollen und zur Corporate Greed als Inflationstreiber für Aufsehen. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit der politischen Ökonomie Chinas, Internationaler Handel, der Geschichte des wirtschaftlichen Denkens sowie mit Preis- und Geldtheorie. Sie ist 2022 von Kanzler Scholz in ein Expertengremium ("Gaskommission") berufen worden, das Vorschläge für eine Deckelung des Gaspreises machen sollte. Ein Gespräch über die Arbeit in der Gaskomission der Bundesregierung, deren Zusammensetzung, Gaspreisdeckel vs Gaspreisbremse, die Vorschläge der Kommission, das Problem mit den Gasversorgern, Sparanreize für Menschen, die nicht mehr sparen können, den Energieverbrauch der Reichen, Obergrenze beim Gasverbrauch, alternative Modelle der Preiskontrolle, Verstaatlichung sowie Isabellas Werdegang, ihre Zeit in Thailand und China, Staatskapitalismus und ihre eigene Denkschule + eure Fragen Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
Woran ist Liz Truss gescheitert, wenn nicht an sich selbst? Wird sich die EU auf eine Deckelung des Gaspreises einigen? Und warum will der Kanzler, dass der Hamburger Hafen chinesisch wird? Das ist die Lage am Donnerstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: »Das Problem ist die enorme Arroganz der britischen Regierung« EU droht Grabenkampf um Gaspreise Scholz will offenbar chinesischen Einstieg in Hamburger Hafen durchsetzen Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
In Großbritannien arbeiten Schornsteinfeger im Akkord: Viele Menschen wollen ihren Holz-Kamin wieder nutzen und so Gas sparen. Seit Anfang des Monats gibt es zwar eine Deckelung der Gaskosten, doch die Preise sind für viele trotzdem zu hoch.
Die Gasumlage ist vom Tisch, jetzt kommt die Gaspreisbremse. 200 Milliarden Euro will die Bundesregierung vorhalten, um die Energiepreise zu deckeln. Eine Kehrtwende in fast letzter Sekunde. Wie teuer Energie künftig sein wird, ist aber noch offen.Von Gerhard Schröderwww.deutschlandfunkkultur.de, WortwechselDirekter Link zur Audiodatei
Die Gasumlage wackelt, keine der drei Ampel-Parteien ist noch für diese Abgabe. Diskutiert wird jetzt, den Energiepreisdeckel auf Gas auszuweiten, um die Grundversorgung sicherzustellen. Veronika Grimm, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg und eine der Wirtschaftsweisen, befürwortet einen solchen Deckel unter der Voraussetzung, dass der für den Winter erforderliche Anreiz, Gas einzusparen, erhalten bleibt. Deshalb schlägt sie vor, "den Preisdeckel mit Prämien für das Einsparen von Gas zu kombinieren". Außerdem dürfe diese Deckelung bei jedem Kunden nur für ein Grundkontingent angewendet werden. Zusätzlich müsse sich die Politik Gedanken darüber machen, wie hoch sie den Preis für eine solche Grundversorgung ansetze. Die Volkswirtschaftlerin rät davon ab, als Basis den Gaspreis vor der Energiekrise zu nehmen. "Der Gaspreis wird auch langfristig höher bleiben, weil wir vom russischen Gas auf LNG umstellen müssen. Deshalb sollte man mit einem Gaspreisdeckel eher den zukünftigen Gaspreis abbilden." Menschen mit unteren und mittleren Einkommen sollte der Staat zusätzlich finanziell entlasten. Ob der Bund einen Gaspreisdeckel aus dem Haushalt finanzieren kann oder ein weiteres Sondervermögen notwendig sein wird, beantwortet die Wirtschaftsweise im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.
König, Jürgenwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Die Themen: Scholz und Baerbock bei der UN-Generalversammlung; #Dankerobert; Lindner fordert Deckelung des Rundfunkbeitrags; Die Lieblingshobbys der Deutschen; Meghan bittet Charles um Gespräch unter vier Augen und Kindernamen bei Maroon 5-Sänger Adam Levine Contra World und Studio Bummens präsentieren: Apokalypse & Filterkaffee - Live 2022. Tickets für die Shows im Oktober in Köln, Berlin, Hamburg, Dortmund, Frankfurt und München gibt es hier: https://www.eventim.de/artist/micky-beisenherz/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
360 Grad - Steuerberatungs- und Finanzenpodcast für Heilberufe
Ganz gleich ob Statussymbol oder unverzichtbares Beförderungsmittel: Die Fahrzeugkosten eines Firmenwagens sollen möglichst komplett als Betriebsausgaben abgezogen werden. Die Privatnutzung darf allerdings den Gewinn nicht mindern. Der Entnahmewert ist daher zu versteuern, am einfachsten mit der sogenannten 1-Prozent Methode. Unlängst hat allerdings der Bundesfinanzhof (BFH) einer in der Praxis beliebten Gestaltung einen Riegel vorgeschoben. Es geht dabei um die Deckelung der 1-Prozent-Methode zur Ermittlung des privaten Nutzungsanteils eines betrieblich genutzten Fahrzeugs auf die tatsächlichen Kosten (sogenannte Kostendeckelung). Die obersten Finanzrichter haben in ihren aktuellen Urteilen vom 17. Mai 2022 die Ansicht der Finanzverwaltung bestätigt. Sie sind der Auffassung, dass im Zuge der Kostendeckelung eine geleistete Leasingsonderzahlung bei der Berechnung der Gesamtkosten eines genutzten Leasingfahrzeugs immer periodengerecht auf die einzelnen Jahre des Leasingzeitraums verteilt werden muss. Diese Verteilung hat unabhängig von der Gewinnerermittlungsart zu erfolgen. Somit können sich nunmehr grundsätzlich keine steuerlichen Vorteile aus einer möglichst hohen Leasingsonderzahlung mit entsprechend geringeren Leasingraten ergeben.
Die Regierung hat ihre Stromkostenbremse präsentiert, inklusive Sonderregelungen für größere Haushalte und einem Sonderbonus für ärmere Menschen. Dazu zu Gast bei PULS 24 Infodirektorin Corinna Milborn: Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP). Außerdem im Studio: der ehemalige E-Control-Chef und Energiemarkt-Experte Walter Boltz und der Vorstand von Austrian Power Grid (dem Betreiber des österreichischen Stromnetzes) Gerhard Christiner. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/milborn
Themen der Sendung: Bundestagsdebatte über Kurs in der Energiekrise, EU-Kommission will Entlastungen der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Übergewinnabgaben der Energieindustrie finanzieren, Russlands Präsident Putin weist EU-Pläne zur Deckelung von Gaspreisen zurück, Internationale Atomenergiebehörde fordert Schutzzone um das umkämpfte AKW in Saporischschja, Schweigeminute im Bundestag für den verstorbenen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow, Ministerrunde und Wirtschaftsverbände beraten Maßnahmen gegen Fachkräftemangel, rbb-Rundfunkrat wählt vormalige WDR-Verwaltungsdirektorin Vernau zur Interimsintendantin, RB Leipzig entlässt Trainer Tedesco und FC Chelsea trennt sich von Thomas Tuchel, Die Lottozahlen, Das Wetter
Themen der Sendung: Bundestagsdebatte über Kurs in der Energiekrise, EU-Kommission will Entlastungen der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Übergewinnabgaben der Energieindustrie finanzieren, Russlands Präsident Putin weist EU-Pläne zur Deckelung von Gaspreisen zurück, Internationale Atomenergiebehörde fordert Schutzzone um das umkämpfte AKW in Saporischschja, Schweigeminute im Bundestag für den verstorbenen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow, Ministerrunde und Wirtschaftsverbände beraten Maßnahmen gegen Fachkräftemangel, rbb-Rundfunkrat wählt vormalige WDR-Verwaltungsdirektorin Vernau zur Interimsintendantin, RB Leipzig entlässt Trainer Tedesco und FC Chelsea trennt sich von Thomas Tuchel, Die Lottozahlen, Das Wetter
Themen der Sendung: Bundestagsdebatte über Kurs in der Energiekrise, EU-Kommission will Entlastungen der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Übergewinnabgaben der Energieindustrie finanzieren, Russlands Präsident Putin weist EU-Pläne zur Deckelung von Gaspreisen zurück, Internationale Atomenergiebehörde fordert Schutzzone um das umkämpfte AKW in Saporischschja, Schweigeminute im Bundestag für den verstorbenen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow, Ministerrunde und Wirtschaftsverbände beraten Maßnahmen gegen Fachkräftemangel, rbb-Rundfunkrat wählt vormalige WDR-Verwaltungsdirektorin Vernau zur Interimsintendantin, RB Leipzig entlässt Trainer Tedesco und FC Chelsea trennt sich von Thomas Tuchel, Die Lottozahlen, Das Wetter
Die EU-Kommission will die Preise für russisches Gas deckeln. Grund sind laut Präsidentin von der Leyen die explodierenden Preise. Sie sagte, der russische Präsident Putin nutze das Geld, um den Angriffskrieg in der Ukraine zu finanzieren. Die Einnahmen Russlands müssten reduziert werden. Die EU-Kommission will außerdem eine Deckelung auf Gewinne von Stromunternehmen einführen, die zur Zeit günstig produzieren. Entsprechende Firmen sollen demnach einen Solidaritätsbeitrag leisten, um die hohen Belastungen der Menschen kompensieren zu können. Die Vorschläge sollen den Energieministern der EU-Mitgliedstaaten am Freitag zur Beratung vorgelegt werden.
Themen der Sendung: Bundestagsdebatte über Kurs in der Energiekrise, EU-Kommission will Entlastungen der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Übergewinnabgaben der Energieindustrie finanzieren, Russlands Präsident Putin weist EU-Pläne zur Deckelung von Gaspreisen zurück, Internationale Atomenergiebehörde fordert Schutzzone um das umkämpfte AKW in Saporischschja, Schweigeminute im Bundestag für den verstorbenen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow, Ministerrunde und Wirtschaftsverbände beraten Maßnahmen gegen Fachkräftemangel, rbb-Rundfunkrat wählt vormalige WDR-Verwaltungsdirektorin Vernau zur Interimsintendantin, RB Leipzig entlässt Trainer Tedesco und FC Chelsea trennt sich von Thomas Tuchel, Die Lottozahlen, Das Wetter
Wirtschaftsminister Kocher sieht eine Deckelung der Treibstoffpreise kritisch. // Ein Mord sowie ein Mordversuch an Frauen beschäftigt die Kriminalisten in Niederösterreich.
Durch den Krieg in der Ukraine steigen die Preise, vor allem die Preise für Energie. Der Sparkassenverband meldete jüngst, dass 60 Prozent der Haushalte kein Geld mehr zum Sparen haben, sondern alles für den Lebensunterhalt ausgeben. Viele müssten sogar den Dispo-Kredit in Anspruch nehmen, um zu überleben. Die Grünen forderten deshalb, den Dispo-Zinssatz zu deckeln. Dieser liegt durchschnittlich bei zehn Prozent. Für den FDP-Finanzexperten Frank Schäffler ist der Vorschlag der Grünen keine gute Idee: "Ich glaube, es wäre falsch, wenn der Staat hier in den Markt eingreift", sagte er in SWR Aktuell. Eine Deckelung der Dispo-Zinsen löse nicht das Problem. Auch die Inflation lasse sich damit nicht bekämpfen, so Schäffler, der Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags ist, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.
Der Krieg in der Ukraine geht unvermindert weiter, durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 fließt mindestens noch eine ganze Woche kein Gas mehr, und die Preise für Strom, Gas und Sprit steigen und steigen. Wer jetzt den ersten Urlaub seit langem antritt, rechnet damit, dass es auf absehbare Zeit der letzte gewesen sein wird; Unternehmer wissen nicht mehr, wie sie den Betrieb über die nächsten Monate hinaus aufrechterhalten sollen; und Wirtschaftsforscher warnen vor massiven sozialen Verwerfungen. Wie bedrohlich ist die Lage – und wird es nach dem Sommer erst richtig schlimm? Wie können wir das Ruder wieder herumreißen, bevor uns die Preiswelle komplett überrollt? Sind jetzt politische Eingriffe wie eine Deckelung der Energiepreise oder gar eine Energie-Grundsicherung gefragt, oder schaden solche Maßnahmen mehr, als sie nutzen? Wer profitiert von der Krise? Und brauchen wir einfach mehr Resilienz und Optimismus? Zu Gast sind: libertäre Volkswirt Hans-Hermann HoppeArmutsberaterin Daniela BrodesserWirtschaftswissenschaftler Harald OberhoferUnternehmer Erich WindischSurvival-Experte Martin Mollay Moderation: Michael Fleischhacker
Mikl-Leitners Forderung nach einer Deckelung der Energiepreise stößt bei der Regierung auf wenig Gegenliebe // Ferrarisieg durch Charles Leclerc beim Grand-Prix von Österreich
Thema heute: Zinswende: Auch Dispo könnte durch EZB-Leitzins-Erhöhung teurer werden - 6 Mio. Deutsche betroffen Des einen Freud ist bekanntlich des andren Leid. Während die einen glücklich über die niedrigen Zinsen sind, weil sie so günstige Kredite bekommen, sind Geldanleger ausgesprochen unglücklich über die Situation. Erhöht die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli den Leitzins, könnten in der Folge die trotz Niedrigzinsphase ohnehin teuren Dispokredite noch teurer werden. Davon wären im Schnitt 6 Millionen Deutsche (8,7 %) betroffen. "Aktuell verlangen Banken im Schnitt 9,43 Prozent Dispozinsen. Würde der Leitzins auf 0,25 Prozent oder später sogar auf 0,5 Prozent erhöht, könnte der Dispozins auf im Schnitt rund 11 Prozent steigen. So viel kosteten Dispokredite, als der Leitzins das letzte Mal bei 0,25 bis 0,5 Prozent lag. Verbraucherschützer prangern die hohen Dispozinsen seit Jahren an. Der Bundestag diskutierte schon 2014 über eine Deckelung der Dispozinsen. Passiert ist bis heute nichts. Wer sich vor hohen Dispozinsen schützen will, muss selbst aktiv werden und sich eine günstigere Alternative wie einen Ratenkredit suchen", sagt man beim Kreditportal smava. Dispozinsen üblicherweise abhängig vom EZB-Leitzins oder 3-Monats-Euribor Die Höhe der Dispozinsen orientiert sich, je nach Bank, üblicherweise am EZB-Leitzins oder am sogenannten 3-Monats-Euribor, das steht übrigens für Euro Interbank Offered Rate. Das ist der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen. Dieser entwickelte sich in der Vergangenheit ähnlich wie der EZB-Leitzins. Für Juli 2022 hat das Gremium der EZB zur Freude von Anlegern eine Erhöhung des Leitzinses in Aussicht gestellt. Wird der Leitzins erhöht, könnten allerdings bei den Banken, die ihre Dispozinsen am Leitzins ausrichten, auch die Dispozinsen steigen. Gleiches gilt für die Banken, die ihre Dispozinsen am 3-Monats-Euribor ausrichten, da sich dieser in der Vergangenheit ähnlich wie der Leitzins verhielt. Wer diese drohende Dispozinserhöhung umgehen möchte, muss handeln und eine günstigere Alternative zum Dispokredit nutzen. Dispo-Alternative gibts im Schnitt für unter 4 Prozent Zinsen Sobald sich abzeichnet, dass man sein Konto nicht innerhalb von zwei oder drei Monaten ausgleichen kann, sollte man realistisch sein und zu einer günstigeren Alternative wechseln. Das kann zum Beispiel ein Ratenkredit sein", rät man bei smava. Ein Ratenkredit kostet im Bundesdurchschnitt rund 5,5 Prozent Zinsen. Er ist damit rund 42 Prozent günstiger als der Dispo Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Böddeker, Michaelwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
»Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: Wir schauen auf die Schwerpunkte des Bundesgesundheitsministeriums, dort stehen für dieses Jahr vor allem Finanzierungs- und Reformthemen auf der Agenda. Mit der gemmunity hat die Gematik ein Service- und Support-Forum eingerichtet. Auch in Berlin soll künftig eine E-Health-Praxis Ärzt:innen über die Möglichkeiten digitaler Soft- und Hardwareprodukte informieren. Widerspruch gegen die Rücknahme der Corona-Sonderregelungen für die Telemedizin – ein offener Brief kritisiert die Deckelung bei den Videosprechstunden.
Im März ist der richtige Zeitpunkt um über Blattdüngung zu sprechen, denn jetzt sind Raps und Weizen dran. Welche Vorteile Blattdüngung hat und warum sie sich in diesem Jahr besonders lohnt, verrät Yara-Experte Felix Faistlinger in dieser Episode. Außerdem stellt er den kulturspezifischen Yara-Blattdünger und seine Vorzüge vor. Mehr über YARA: Webseite: https://www.yara.de/ Instagram – yaradeutschland: https://www.instagram.com/yaradeutschland/ Kapitelmarken: 00:00:00 Intro 00:00:11 Zukunft anpacken geht in die zweite Staffel 00:01:00 Jetzt mit Blattdüngung starten 00:03:15 Wozu Pflanzen Mikronährstoffe benötigen 00:05:20 Blattdüngung in Zeiten des Klimawandels 00:07:10 Blattdüngung und EU Green Deal 00:08:30 Deckelung von N- und P-Dünger als Fürsprecher für Blattdüngung 00:09:40 Mehr Ertrag durch Blattdüngung? 00:10:45 Aktuelle Empfehlungen zur Blattdüngung 00:12:20 Vorteile der kulturspezifischen YARA-Blattdünger 00:13:30 Wann sind Mikronährstoff-Analysen sinnvoll? 00:15:15 Die besondere Formulierung von YARA-Blattdünger 00:16:45 Aktuelle Tipps zur Raps-Blattdüngung 00:17:30 Aktuelle Tipps zur Weizen-Blattdüngung 00:18:10 Zusammenfassung und Outro
Gas und Strom kosten mehr. Die Preise für Nahrungsmittel sind gestiegen. Wirtschaftsexperten beruhigen, aber Politik und Gewerkschaften fordern ein Gegensteuern. Wird es Zeit für eine Deckelung der Preise für Verbraucher? Moderation: Julia Schöning
Themen dieser Sendung: (01:27) China im Fokus der neuen Nato-Strategie (12:33) Gesucht: Nachfolge für Petra Gössi (17:21) Neue Ideen gesucht nach dem Nein zum CO2-Gesetz (21:21) Kaum überwindbarer Stadt-Land-Graben (26:16) Deckelung der Löhne am Zürcher Universitätsspital (29:30) Demonstrationen gegen geplante Begnadigung katalanischer Separatisten (35:02) Auch in China können Proteste erfolgreich sein (39:21) Mehr Engagement von Stiftungen in unterprivilegierten Ländern
Mein Gast in dieser Folge ist Timothy Glaz, Leiter Corporate Affairs bei Werner & Mertz, einem der Öko-Pioniere im Bereich der Wasch- und Reinigungsmittel. Erfahrt im Podcast, warum für Werner & Mertz unternehmerisches Handeln kein Widerspruch sein muss zu ökologisch sinnvollem Handeln, warum Greenwashing zu Vertrauensverlusten führt und warum Timothy Glaz überzeugt ist, dass wir ohne Regulatorik nicht zu mehr Nachhaltigkeit kommen werden. Die Marke Frosch wurde als eine der ersten Öko-Marken Deutschlands als Reaktion auf den Reaktorunfall in Tschernobyl entwickelt und ist seit nunmehr knapp 40 Jahren Vorreiter und Marktführer im Bereich der ökologischen Wasch- und Reinigungsmittel. Frosch setzt dabei, u.a. mit der „Initiative Frosch“ auf Ergebnisse, die umsetzbar sind und in den Markt kommen. Denn – so Glaz im Gespräch – für das Unternehmen Werner & Mertz war immer klar, dass ökologische Produkte genauso gut funktionieren müssen, wie konventionelle. Werner & Mertz sieht in Kreislaufwirtschaft, den entscheidenden Baustein für mehr Nachhaltigkeit. Glaz fordert deshalb mehr Regulatorik, z.B. durch eine Deckelung des Ölpreises nach unten oder durch Subvention des Preises von Recyclat, damit ein graues Abflussrohr nicht günstiger aus Neumaterial gefertigt werden kann, als aus Recyclat. Werner & Mertz hat sich auch nicht gescheut mit ihrer Initiative die Wettbewerber anzusprechen, um sie für mehr Kreislaufwirtschaft zu gewinnen. Die Resonanz war ernüchternd: zu teuer, nicht sicher oder farbliche Abweichungen, die das Marketing nicht akzeptiert, waren Argumente gegen das Verfahren. Aber Werner & Mertz konnte mit ihrer Initiative auch große Erfolge verbuchen. Ihr Flaschenlieferant Allpla z.B. wurde zum größten Hersteller mit Recyclat. Aber Glaz macht auch deutlich, dass ihr Weg kein einfacher ist. Er erfordert Durchhaltevermögen und das Denken in neuen Dimensionen. „Wir brauchen einen Bewusstseinswandel, weg von der Selbstoptimierung hin zum Denken in Wertschöpfungsketten. Die Wirtschaft hat einen geradezu zwanghaften Hang zum Denken in einfachen Lösungen, mit denen nachhaltiges Wirtschaften nicht möglich ist.“ Das Nachhaltigkeit und profitables Wirtschaften möglich sind, zeigt sich bei Werner & Mertz aber deutlich: Die Bemühungen zahlen sich am Markt aus. Glaz: „Der Verbraucher weiß bei uns, dass wir – egal welches Produkt sie von uns kaufen – alle Faktoren, die relevant sind für die Umwelt bedacht haben. „Die haben sich meinen Kopf zerbrochen“ ist das ganzheitliche Nachhaltigkeitsversprechen von Frosch.“ Seit 2002 ist Frosch „Most trusted brand“ bei Haushaltsreinigern. Warum Werner & Mertz trotzdem keinen ausformulierten Purpose hat und welchen Begriff das Unternehmen stattdessen verwendet und warum bei Werner & Mertz erst gegackert wird, wenn das Ei gelegt ist, das und vieles mehr erfahrt ihr in dieser Folge unseres Podcasts.
In der vergangenen Woche hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden: Der seit 2020 in Berlin geltende Mietendeckel ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und dementsprechend nichtig. Berlin habe seine Kompetenzen überschritten indem es eigenmächtig eine Deckelung der Mieten beschloss. Kritiker zeigten sich erfreut, Wohnkonzerne wie die Deutsche Wohnen kündigten an, Mietnachforderungen an ihre Mieter zu stellen, Kritiker der rot-rot-grünen-Landesregierung zeigten sich hämisch. Doch das Bundesverfassungsgericht hat nicht die prinzipielle Rechtmäßigkeit oder Notwendigkeit einer Mietendeckelung als verfassungswidrig eingestuft, sondern nur die Regelung auf Landesebene. Wird der Mietendeckel auf Bundesebene zum Wahlkampfthema? Und was wären womöglich sinnvollere Maßnahmen, um der Wohnungsnot und ihren sozialen Folgen Einhalt zu gebieten? Darüber diskutieren in dieser Woche Egon Huschitt, Stefan Mauer und Matthias Bannas.
In der vergangenen Woche hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden: Der seit 2020 in Berlin geltende Mietendeckel ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und dementsprechend nichtig. Berlin habe seine Kompetenzen überschritten indem es eigenmächtig eine Deckelung der Mieten beschloss. Kritiker zeigten sich erfreut, Wohnkonzerne wie die Deutsche Wohnen kündigten an, Mietnachforderungen an ihre Mieter zu […]
Zum Ende des Jahres 2020 wurde die Umsatzsteuerpauschalierung für die Landwirtschaft im Jahressteuergesetz 2020 eingegrenzt. Das hat Auswirkungen auf viele landwirtschaftliche Betriebe, welche bisher Ihre Umsatzsteuer pauschalierten und nun ggf. zur Optierung wechseln müssen. Doch was ändert sich nun genau und was bleibt? Wie erkennt ein/e Betriebsleiter/in, ob er/sie von den neuen Regelungen betroffen ist? Gastgeber Erik Guttulsröd hat dazu nicht nur seinen DLG-Kollegen Thomas Künzel eingeladen, sondern diskutiert dieses Thema auch mit Frau Ruth Beverborg (Leiterin Sachgebiet Betriebswirtschaft, Wirtschaftsberatung bei der Landwirtschaftskammer) und Herrn Birger Wesche (Steuerberater / Wirtschaftsprüfer bei der Steuerberatungsgesellschaft Born mbH).
Das Bundesverkehrsministerium hat die Deckelung für die Preise von Anwohnerparkausweisen aufgehoben. In Baden-Württemberg könnten die Preise jetzt deutlich ansteigen. Sprecher und Produktion: Felix Ogriseck Redaktion: Rebecca Hanke
In der neuesten Folge unterhalten wir uns mal wieder über das Thema der Pflegekammer in Niedersachsen und die Demo in Hannover. Außerdem sprechen wir über Qualitätsindikatoren von Heimen in den USA und über Partizipation in der Gesundheitsversorgung. Was Erwin Rüddel da mit der Deckelung der Kosten in der Langzeitpflege bezweckt und geben nochmal ein aktuellen Überblick zu neuen Entwicklungen zum Thema PpSG.