Podcasts about wettbewerber

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Murakamy Podcast
#135 Wie verändert KI die Strategieentwicklung, Prof. Jürgen Weigand?

Murakamy Podcast

Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 72:02


Strategie beginnt nicht mit einem schönen Zielbild, sondern mit harten Entscheidungen. Prof. Dr. Jürgen Weigand von der WHU erklärt, was Strategie von Hoffnung, Wunschdenken und Taktik unterscheidet. Und warum viele Unternehmen genau an dieser Stelle schon Unklarheit produzieren. In der Folge geht es um Strategiearbeit unter Unsicherheit, um Zielkonflikte, Wettbewerbsdruck und die Frage, wie künstliche Intelligenz strategische Entscheidungen verändert. Besonders relevant wird es dort, wo Wettbewerber bereits mit eigenen Modellen arbeiten – und Unternehmen ohne diese Fähigkeit ins Hintertreffen geraten.

ONLINE BUSINESS TO-GO
So kann Claude kostenlos dein Instagram Profil analysieren und dir dabei helfen, digitale Produkte zu verkaufen

ONLINE BUSINESS TO-GO

Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 16:30


Verkaufe deine digitalen Produkte über ein optimiertes Instagram-Profil: https://kurse.juliatrost.de/digitale-produktwelt/?el=d120626&&htrafficsource=podcastKostenloses Webinar: https://juliatrost.de/kostenloses-webinar-26/?el=d120626&&htrafficsource=podcast In diesem Video zeige ich dir, wie du dein Instagram-Profilkomplett kostenlos von Claude analysieren lassen kannst – inklusive einer Analyse deiner Mitbewerber. Du brauchst nur die Claude Chrome Extension und schon hast du einen ehrlichen Blick von außen auf dein Profil, deine Bio, deine Posts und sogar dein Story-Engagement. Ich nehme dich live mit rein, wie Claude meinen eigenen Account analysiert, mir zeigt, was ich gut mache und wo ich Optimierungspotenzial habe. Genau diese Analyse hilft dir, dein Instagram-Profil so aufzustellen, dass es deine digitalen Produkte wirklich verkauft. 

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1034 - Florett statt Säbel: Moderner Solution Sales auf drei Kontinenten. Mit Olaf Detlef

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 55:58


Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.

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VIDEO RELOADED
#220 - Imagefilme: Das sinnloseste Videoformat für Unternehmen

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Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 33:00 Transcription Available


Imagefilme gehören seit Jahren zum Standardrepertoire vieler Unternehmen. Kaum ein Mittelständler, der nicht irgendwann darüber nachgedacht hat, einen professionellen Unternehmensfilm produzieren zu lassen. Schließlich machen das die Wettbewerber ja auch. Doch genau hier beginnt aus meiner Sicht ein großes Missverständnis. In dieser Episode spreche ich offen darüber, warum ich klassische Imagefilme für eines der sinnlosesten Videoformate halte, die Unternehmen heute noch beauftragen können. Du erfährst, warum viele Imagefilme enorme Budgets verschlingen, oft mehrere Monate bis zur Fertigstellung benötigen und in vielen Fällen bereits veraltet sind, bevor sie überhaupt veröffentlicht werden. Wir werfen außerdem einen Blick darauf, weshalb Hochglanzproduktionen zwar beeindruckend aussehen können, aber häufig weder Vertrauen aufbauen noch konkrete Probleme potenzieller Kunden lösen. Ich nehme Dich mit hinter die Kulissen zahlreicher Gespräche mit Unternehmen aus Industrie, Technologie und Dienstleistung. Dabei zeigt sich immer wieder ein ähnliches Muster: Für einen aufwendig produzierten Imagefilm wird viel Geld investiert, während gleichzeitig an den Formaten gespart wird, die tatsächlich regelmäßig Sichtbarkeit, Vertrauen und Kundenkontakte erzeugen könnten. Ein weiteres Highlight dieser Folge ist die Diskussion darüber, warum Unternehmen heute weniger einzelne Prestigeprojekte und deutlich mehr kontinuierliche Kommunikation benötigen. Statt eines Videos, das nach kurzer Zeit niemand mehr anschaut, geht es um Formate, die dauerhaft wirken und echten Mehrwert liefern. Ich berichte Dir außerdem, warum Webinare, Expertenvideos, Recruiting-Videos, Vertriebsvideos und Videocasts aus meiner Sicht deutlich besser geeignet sind, um Kompetenz sichtbar zu machen, Vertrauen aufzubauen und langfristig neue Kunden oder Mitarbeiter zu gewinnen. Diese Folge zeigt Dir, weshalb moderne Videokommunikation nicht aus einzelnen Hochglanzproduktionen besteht, sondern aus einem nachhaltigen Prozess, der regelmäßig relevante Inhalte produziert und echte Einblicke in Unternehmen ermöglicht. ✅ Warum Imagefilme häufig hohe Kosten verursachen und trotzdem kaum messbare Ergebnisse liefern ✅ Weshalb viele Unternehmensfilme bereits veraltet sind, bevor sie veröffentlicht werden ✅ Warum kontinuierliche Videokommunikation deutlich wirkungsvoller sein kann als einzelne Prestigeprojekte ✅ Welche Videoformate heute tatsächlich Vertrauen bei Kunden und Bewerbern aufbauen ✅ Warum Unternehmen lieber in Kommunikationsprozesse als in einzelne Produktionen investieren sollten ✅ Wie Webinare, Expertenvideos und Vertriebsvideos langfristig mehr Wirkung erzeugen können Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.coporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de

Aus dem Maschinenraum für Marketing und Vertrieb
Marktsignale richtig einordnen – bevor daraus falsche Produktentscheidungen werden (#369)

Aus dem Maschinenraum für Marketing und Vertrieb

Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 15:42 Transcription Available


„Da müssen wir jetzt was machen!“ – ein Satz, der in vielen Unternehmen fällt, sobald erste Signale aus dem Markt auftauchen: Kunden fragen nach Sonderlösungen, Wettbewerber bewegen sich, der Vertrieb bringt neue Impulse mit. Das Problem: Oft wird gehandelt, bevor überhaupt klar ist, was diese Signale wirklich bedeuten. In dieser Folge geht es genau um diesen Schritt davor: Wie unterscheiden Sie Einzelfälle von echten Mustern? Wann entsteht wirklich relevanter Bedarf – und wann reagieren Sie nur auf Marktrauschen? Denn genau hier passieren die teuersten Fehler: Aus einzelnen Stimmen werden Projekte. Aus Ideen entsteht Aufwand. Und am Ende stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein echtes Problem zu lösen gab. Dazu bekommen Sie ein klares Denkmodell, mit dem Sie Signale einordnen, sauber bewerten und fundierte Entscheidungen vorbereiten – bevor Ressourcen gebunden werden.

Bei Anruf Wettbewerb
Big Tech, DMA und Industriepolitik – die Debatte der SCiDA-Konferenz

Bei Anruf Wettbewerb

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 42:44


Rupprecht Podszun und Justus Haucap blicken auf die SCiDA-Konferenz in Düsseldorf und eine bemerkenswerte Diagnose von Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt: Das Kartellrecht könne gegen die großen Plattformen zu wenig ausrichten.Die Diagnose wirft eine grundsätzliche Frage auf: Reicht Kartellrechtsdurchsetzung gegen Big Tech überhaupt noch aus – oder braucht es inzwischen Regulierung? Doch selbst damit ist die Debatte nicht beendet. Auch der Digital Markets Act (DMA) gilt vielen nicht als Patentlösung. Hilft die private Rechtsdurchsetzung? Die Diskussion führt schnell über das Recht hinaus in Richtung Industriepolitik. Braucht Europa weniger Verfahren und mehr eigene Champions? Dazu passt das zweite Thema der Folge: das neue Tech-Paket der EU. Die Idee dahinter ist einfach: Europa soll seine Nachfrage strategischer einsetzen. Rechenzentren, Cloud-Dienste, Chips - die ganze digitale Infrastruktur "made in Europe"? Der "Staat als Ankerkunde" ist ein Konzept dafür. Für Wettbewerbsfans ist das zunächst ein ungewohnter Gedanke.„Buy European“ klingt schließlich nicht nach klassischemLeistungswettbewerb. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob europäische Wettbewerber ohne solche Impulse überhaupt eine Chance haben, sich gegen die etablierten Tech-Giganten zu entfalten.Die Debatte berührt damit eine Grundsatzfrage: Soll Wettbewerbspolitik Märkte nur offenhalten – oder auch aktiv dazu beitragen, neue Wettbewerber entstehen zu lassen? Außerdem in der Folge: Auf welchen Gatekeeper würde Justus Haucap seine Altersvorsorge setzen? Und in welchem Bereich die Deutsche Bahn tatsächlich erstaunlich erfolgreichist.Weitere HinweiseFranck, J. U., M. Peitz (2026), Stille Triebkraft wirtschaftlichen Erfolgs, Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.) Blog-Reports von derKonferenz zu "Shaping Competition in the Digital Age (SCiDA)"Tag 1Tag 2Europäische Kommission (2026), Kommission schlägt Paket zur technologischen Souveränität zur Stärkung der digitalen Autonomie und Resilienz Europas vor

Marketing Made in China
#213 – Die China-Formel hat sich geändert – Daniel Berger, Partner at EAC, über die neuen Spielregeln

Marketing Made in China

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 36:50 Transcription Available


China ist längst nicht mehr nur der große Absatzmarkt, den viele deutsche Unternehmen vor Augen hatten. Daniel Berger von EAC International Consulting zeigt in dieser Folge, warum Erfolg heute viel stärker davon abhängt, wie gut ein Unternehmen sich auf lokale Realitäten einstellt.Besonders greifbar wird das am Beispiel der Automobilindustrie. Dort reicht es längst nicht mehr, ein starkes Produkt aus Europa mitzubringen, denn chinesische Wettbewerber setzen mit Tempo, Technologie und passenderen Lösungen den Takt. Wer da mithalten will, muss schneller entscheiden, näher am Markt entwickeln und Strukturen schaffen, die wirklich vor Ort funktionieren.Genau darum geht es in dieser Folge auch jenseits der großen Schlagworte. Es wird deutlich, warum Lokalisierung kein Randthema ist, sondern oft der Unterschied zwischen Relevanz und schleichendem Bedeutungsverlust. Und warum Resilienz in China nicht Rückzug bedeutet, sondern die Fähigkeit, klug und flexibel weiterzuwachsen.Viel Spaß beim Reinhören!Gast: Daniel BergerSend us Fan Mailasiabits hier abonnieren: asiabits.comDamians Team kontaktieren: www.genuine-asia.comModeratoren & Hosts: Damian Maib & Thomas DerksenSchnitt & Produktion: Valissa Petzold

Bericht für die Lebensmittelbranche
#198 Klimaneutral, Green Claims & PPWR: Welche neuen Vorschriften jetzt auf die Lebensmittelbranche zukommen

Bericht für die Lebensmittelbranche

Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 14:54


In dieser Folge spricht Arno Langbehn auf den 10. Hamburger Kosmetiktagen mit Dr. Stephanie Reinhart (Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei REINHART Rechtsanwälte) über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen, auf die sich die Lebensmittelbranche einstellen muss. Vom Trend, Humankosmetik künftig auch als Tierkosmetik zu vermarkten, über den Status der Green Claims Directive und die Umsetzung der EmpCo-Richtlinie bis hin zur neuen Verpackungsverordnung (PPWR) und dem erweiterten Bezeichnungsschutz für Fleischprodukte – Dr. Reinhart ordnet ein, was rechtlich verbindlich wird und wo Auslegungsspielräume bleiben. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick über die Themen, die Hersteller und Wettbewerber in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Human- als Tierkosmetik: Warum Kosmetikfirmen Produkte wie Shampoos zunehmend auch für Haustiere vermarkten – und welche rechtliche Lücke entsteht, weil die Vorschriften für Humankosmetik auf Tierkosmetika nicht anwendbar sind (Stichwort Sicherheit, Zusammensetzung, Kennzeichnung und Gefahrensymbole). Green Claims Directive & EmpCo-Richtlinie: Die Green Claims Directive liegt derzeit auf Eis, während die EmpCo-Richtlinie bereits neue Definitionen und Vorgaben zu Umweltaussagen bringt – anwendbar ab dem 27. September 2026, mit Auswirkungen vor allem auf Nachhaltigkeitssiegel und das UWG. Aufbrauchfristen & Wettbewerb: Warum es keine Aufbrauchfristen gibt, wie sich Behörden voraussichtlich verhalten und weshalb das eigentliche Risiko in wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen liegen könnte. PPWR – die neue Verpackungsverordnung: Konformitätsbewertung und -erklärung, erweiterte Herstellerverantwortung, besorgniserregende Stoffe (PFAS, Schwermetalle) sowie das Minimierungsgebot mit der 50-Prozent-Leerraumgrenze – inklusive der Frage nach dem „erforderlichen Mindestmaß". Bezeichnungsschutz Veggie/Vegan: Der Kompromiss beim Bezeichnungsschutz – warum der Veggie-Burger zulässig bleibt, während Bezeichnungen für Fleischstücke wie Steak und Filet künftig geschützt werden. Artikel-8-Verfahren: Was hinter dem Verfahren der Anreicherungsverordnung steckt, warum Pflanzenstoffe im Fokus stehen und welche Rolle die Liste der Heads of Agencies bei der Prüfung möglicher besorgniserregender Stoffe spielt. Timestamps für Schnellhörer: 02:03 – Human- als Tierkosmetik: neues Marktsegment und die rechtliche Lücke 03:30 – Green Claims auf Warteschleife: Verknüpfung mit der EmpCo-Richtlinie 05:14 – Aufbrauchfristen, Behördenpraxis und das Wettbewerbsrisiko 07:34 – PPWR: Konformität, Herstellerverantwortung und Anwendungsfristen 09:30 – Minimierungsprinzip und die Frage nach dem erforderlichen Mindestmaß 11:22 – Veggie/Vegan: Bezeichnungsschutz für Fleischstücke und der gefundene Kompromiss 12:44 – Das Artikel-8-Verfahren und die Liste der Heads of Agencies Unsere Expertin: Dr. Stephanie Reinhart Rechtsanwältin & Partnerin der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München E-Mail: info@reinhart.legal

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1032 - Hightech-Sales statt Mittel(stands)alter: Fünf Hebel für mehr Umsatz und Marge. Mit Markus Milz

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later May 27, 2026 44:46


Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?

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Customer Love
#48 | Michael Fritz – Viva con Agua | Social Entrepreneurship | Purpose Branding | Aktivismus

Customer Love

Play Episode Listen Later May 27, 2026 49:52


Spenden statt Sales: Warum Profit nicht alles istIn dieser Folge begrüßt Host Dimitrios Haratsis Michael Fritz, den Co-Founder und „konzeptionellen Aktivisten“ von Viva con Agua. Michael ist ein Vorreiter im Bereich Social Entrepreneurship und nutzt seine Expertise in Purpose Branding und Community Building, um die Vision von sauberem Trinkwasser für alle Menschen weltweit voranzutreiben. Dabei versteht er sich selbst weniger als klassischer Manager, sondern als Impulsgeber für eine Wirtschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.Dimi und Michael verlassen in diesem Gespräch den klassischen E-Commerce-Korridor und werfen einen kritischen Blick auf die Mechanismen der Marketing-Bubble. Sie diskutieren, warum „Trust“ in Corporate-Kontexten oft nur ein leeres Schlagwort ist, wie Viva con Agua den Spendenmarkt für junge Zielgruppen revolutioniert hat und warum Wachstum im sozialen Kontext eine völlig neue Bedeutung bekommt. Ein erfrischend ehrlicher Austausch über Kapitalismus, echten Impact und die Notwendigkeit, Marketing neu zu lernen, um die Welt nachhaltig zu verbessern.

Anker-Aktien Podcast
Software-Aktien vor dem Turnaround? SAP, Salesforce, Adobe & Co. im Check

Anker-Aktien Podcast

Play Episode Listen Later May 26, 2026 23:28


Software-Aktien galten lange als klare Gewinner der Digitalisierung. Unternehmen wie SAP, Salesforce, Adobe, ServiceNow, Intuit oder Constellation Software profitierten über Jahre von starken Geschäftsmodellen, hohen Margen, wiederkehrenden Umsätzen und steigenden Cashflows. Doch seit Künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue No-Code-Plattformen immer leistungsfähiger werden, stellt der Markt eine entscheidende Frage: Sind klassische Softwareunternehmen noch so unangreifbar wie früher?Der Software-Sektor hat zuletzt deutlich korrigiert. Viele Aktien notieren wieder auf Kursniveaus von 2021, 2020 oder teilweise sogar 2018, obwohl die selben Unternehmen weiterhin solide Umsätze und Gewinne liefern. Genau dieser Widerspruch macht die aktuelle Lage so spannend: Übertreibt die Börse nach unten, oder preist sie bereits ein, dass KI die Spielregeln dauerhaft verändert?In diesem Podcast geht es um den aktuellen Stand bei Software-Aktien und die Frage, ob sich bei SAP, Salesforce, Adobe & Co. bereits ein Turnaround andeutet. Der iShares Software ETF sendet erste Lebenszeichen, doch bei vielen Einzelwerten sind die Abwärtstrends noch nicht eindeutig gebrochen. Zwischen attraktiver Kaufchance, technischer Gegenbewegung und möglicher Value Trap liegt aktuell nur ein schmaler Grat.Analysiert werden unter anderem SAP, Salesforce, ServiceNow, Constellation Software, Wolters Kluwer, Intuit und Adobe. Dabei geht es um fundamentale Entwicklung, charttechnische Signale, KI-Risiken und die Frage, welche Softwareunternehmen vom KI-Zeitalter profitieren könnten, und welche durch neue Wettbewerber unter Druck geraten.

CLOSE THE DEAL
#166 Martin Franz | Benchmark International: 4 Jahre, 40 Deals & die Smallcap-Realität

CLOSE THE DEAL

Play Episode Listen Later May 26, 2026 78:23


Im Smallcap-M&A wird viel über Prozesse geredet, aber selten so offen über Zahlen. Was kostet ein Mandat wirklich an Zeit, an Ressourcen, an Geduld? Welche Deals kommen durch, welche nicht, und warum? Und wie verändert sich das Geschäft, wenn KI-Tools immer leistungsfähiger werden und gleichzeitig PE-Häuser beginnen, direkt beim Inhaber anzurufen?Mein Gast ist Martin Franz, Managing Director bei Benchmark International in Deutschland. Er ist zum dritten Mal im Podcast zu Gast und zieht diesmal Bilanz: 40 abgeschlossene Transaktionen in vier Jahren, ein gewachsenes Team in Düsseldorf, drei konkrete Deals mit ganz unterschiedlichen Ausgangssituationen und ein nüchterner Blick auf den M&A-Markt von 2025.Wir beleuchten in dieser Episode:wie Martin Benchmark in Deutschland aufgebaut hat,welche Rolle die Trennung von Origination und Execution spielt,wie Search Funds und ETA-Käufer den Markt zunehmend verändern,warum KI den M&A-Berater langfristig eher stärkt als ihn zu ersetzen,was drei konkrete Deals über die Smallcap-Realität in Deutschland zeigen,und vieles mehr...Viel Spaß beim Hören!***Timestamps(00:00:00) Intro(00:01:53) Begrüßung & Stand nach vier Jahren(00:06:29) Wettbewerber im Smallcap-Segment(00:07:50) Modell-Update: Origination vs. Execution(00:11:14) Fluktuation in der M&A-Beratung(00:17:35) Drittes Deal-Team & Führungskräfteentwicklung(00:20:00) KI und Automatisierung im M&A-Prozess(00:25:50) Ziele: 20 Transaktionen & Marktposition(00:31:03) Fallbeispiel: Projekt Sheets (Textil-Service)(00:37:34) Closing Rate & Pipeline-Logik(00:46:33) Fallbeispiele: FID und CLS(00:51:35) Internationale Reichweite & Cross-Border-Anteil(00:53:10) Search Funds & ETA als Käufergruppe(00:59:48) Direct Sourcing durch PE und Wettbewerb auf Origination-Seite(01:04:22) Bewertungserwartungen der Verkäufer(01:07:20) Gesamtmarkt: M&A Pulse & Marktsentiment(01:09:26) Nachfolgewelle als stabiler Rückenwind(01:12:38) Ausblick: Konsolidierung & Rolle der KI***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastMartin Franz auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-franz-635b90162/Benchmark International auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/benchmark-international/Folge 11: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/episoden/11-martin-franz-benchmark-international/Folge 38: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/episoden/38-smallcap-ma-martin-franz-benchmark-international/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***DUB.de und AMBER sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.dub.dewww.amber.deals***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den

DIE COACHING-REVOLUTION mit Andreas Baulig & Markus Baulig: Online-Marketing | Business | Coaching | Consulting | Motivation

Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin In dieser Episode von Die Coaching-Revolution geben Andreas und Markus Baulig ein ehrliches Monatsupdate – von Ferrari-Käufen über neue Software-Produkte bis hin zu den nächsten großen Wachstumsschritten bei Baulig Consulting. Du erfährst, welche neuen KI-Features aktuell im Hintergrund entstehen, warum der Sales Accelerator für viele Kunden massive Umsatzsprünge bringt und wie moderne Coaching- und Beratungsunternehmen heute mit Automatisierung, Direct Mailings und datengetriebenem Marketing skalieren. Außerdem sprechen die beiden offen über Luxus, Unternehmertum, Wettbewerber im Markt und die Realität hinter Wachstum auf Multi-Millionen-Level. Wenn du wissen willst, was aktuell hinter den Kulissen bei Baulig passiert und welche Strategien gerade wirklich funktionieren, solltest du diese Folge nicht verpassen. Andreas Baulig & Markus Baulig zeigen dir, wie du dich als einer DER Nr.1 Experten in deiner Branche positionieren kannst und hohe Preise ab 2.000 Euro (und mehr) für deine Angebote & Dienstleistungen abrufen kannst. Als Coaches, Berater und Experten automatisiert Kunden im Internet gewinnen. Wie du Online Marketing nutzen kannst, um deine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen.

synaigy insights! mit Joubin Rahimi
149 Übermorgen statt morgen: Wie du dein Unternehmen für 15 Jahre fit machst

synaigy insights! mit Joubin Rahimi

Play Episode Listen Later May 13, 2026 14:22 Transcription Available


Du planst in Quartalen, dein Wettbewerber in Jahrzehnten, und du fragst dich noch, warum du gerade verlierst? Genau das war der Auslöser für mein Gespräch mit Zukunftsforscher Dirk Herrmann auf der Insights, und in meinem neuen LinkedIn Newsletter habe ich seine Aussagen für dich aufgenommen, inklusive meiner persönlichen Sicht. Du erfährst, warum nicht KI dir den Job nimmt, warum 15 Millionen Menschen weniger im Arbeitsmarkt eine Chance sind und warum Made in Germany gerade an seinen eigenen Touchpoints scheitert.

Logistik4punktnull - Der Podcast für Logistiker
335 - Amazon Supply Chain Services: Was die Öffnung des Logistiknetzwerks bedeutet

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Christoph Tripp sprechen wir über die Ankündigung von „Amazon Supply Chain Services“ und ordnen ein, warum diese Meldung deutlich größer ist als klassisches Fulfillment. Denn Amazon will künftig nicht mehr nur eigene Waren und Marketplace-Händler abwickeln, sondern seine komplette Infrastruktur als Logistikprodukt am Markt anbieten. Was bedeutet das für DHL, UPS, FedEx, Kontraktlogistiker und mittelständische Fulfillment-Dienstleister? Wir sprechen über: - Amazons globale Logistikinfrastruktur mit Lagern, Flugzeugen, Trailern & letzter Meile - Die Auswirkungen auf klassische Logistikdienstleister - Plattformlogik à la AWS: „Logistics Network as a Service“ - Daten, Algorithmen & integrierte Supply Chains als möglicher Gamechanger - Risiken und Chancen für Hersteller, Händler und Logistiker - Warum besonders mittelständische Anbieter trotzdem nicht chancenlos sind - Die Rolle chinesischer Wettbewerber und der Trend Richtung Same-Day-Delivery Außerdem diskutieren wir, warum diese Entwicklung zwar ernst genommen werden sollte – aber kein Grund für Alarmismus ist. Eine Folge über Wettbewerb, Technologie, Plattformökonomie und die Frage, wie sich Logistik in den nächsten Jahren verändern könnte.

Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
Kein Bio-Bonus mehr: Wie Voelkel dennoch den Umsatz verdoppelt hat und konventionelle Wettbewerber hinter sich lässt.

Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.

Play Episode Listen Later May 5, 2026 70:12 Transcription Available


Als Jurek Voelkel vor fünf Jahren seinen Vater und seine Brüder davon überzeugte, den Schritt aus dem sicheren Biofachhandel zu wagen und sich der mächtigen Konkurrenz im konventionellen Supermarkt zu stellen, war das eine mutige Wette. Heute führt die familiengeführte Bio-Safterei Voelkel bei Ingwer Shots den gesamten Markt an - vor allen konventionellen Wettbewerbern. Im Gespräch mit Podcast-Host Zackes Brustik wird Jurek leidenschaftlich, wenn er erklärt, wie sie es als norddeutscher Mittelständler schafften, in fünf Jahren den Umsatz zu verdoppeln, neue Mitarbeitende einzustellen und dennoch den Footprint bei Wasser-, Gas- und Stromverbrauch zu senken. Um die neuen Marktanteile zu gewinnen, mussten sie allerdings zuerst tief in die Trickkiste greifen und ihre Kommunikation komplett umstellen: ✅ Warum Nachhaltigkeit als Kaufargument nicht mehr zieht und welche Supertrends stattdessen funktionieren. ✅ Welche Millionen-Investitionen in Energieeffizienz und Automatisierung den Wettbewerbsvorteil sichern. ✅ Wie empathische Lieferantenbeziehungen mehr Resilienz bringen als jeder Preiskampf. ✅ Wo Völkel Kompromisse macht und wo die roten Linien liegen. Eine Folge voller Unternehmergeist, Klartext und echter Pioniergeschichte. Die Geschichte von Völkel zeigt, dass Wachstum und neue Arbeitsplätze in Deutschland auch bei kompromissloser Nachhaltigkeit und Qualität entstehen können. NEWSLETTER: Nichts verpassen! Hier teilt Podcast-Host Zackes Brustik einmal im Monat die wichtigsten Entwicklungen für Sustainability-Profis. Außerdem erwarten dich kompakte Zusammenfassungen der aktuellen „Gewinne Zukunft"-Folgen:

Anker-Aktien Podcast
Warum bekannte Aktien selten das Beste Investment sind

Anker-Aktien Podcast

Play Episode Listen Later May 5, 2026 7:34


Bekannte Marken fühlen sich an der Börse oft wie die sichere Wahl an. Nike, Nestlé, UPS, DHL oder Unilever sind Unternehmen, die fast jeder kennt, versteht und im Alltag erlebt. Genau darin liegt aber häufig ein Denkfehler, der viele Anleger teuer zu stehen kommen kann.Dieser Podcast zeigt, warum bekannte Aktien nicht automatisch die besten Investments sind und weshalb Vertrautheit an der Börse schnell zur Falle werden kann. Anhand konkreter Vergleiche wird sichtbar, dass oft nicht die größten Namen die stärkste Entwicklung liefern, sondern Wettbewerber, die deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen. Während bekannte Konzerne häufig nur langsam wachsen, zeigen kleinere oder weniger beachtete Unternehmen in vielen Fällen die stärkere Umsatz-, Gewinn- und Kursentwicklung.Mit Beispielen wie Nike vs. Deckers Brands, Nestlé vs. Lotus Bakeries, UPS vs. Old Dominion Freight Line und Home Depot vs. Installed Building Products wird deutlich, worauf es bei der Aktienauswahl wirklich ankommt. Nicht Bekanntheit entscheidet über Rendite, sondern vor allem Fundamentaldaten, Wachstum und die Qualität des Geschäfts.

Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
#1117 Der historische OPEC-Austritt: Warum der Ölpreis mittelfristig crashen wird (Daily Snippet)

Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 6:34


Daily Snippet vom 29.04.2026 Warum verlassen die VAE die OPEC ausgerechnet jetzt, wo Öl bei über 100 Dollar steht? Ganz einfach: Sie können 4,8 Millionen Barrel am Tag fördern, werden aber von der OPEC auf 3,4 Millionen limitiert (30 % weniger!). Zudem wandelt sich der einstige Ally Saudi-Arabien gerade zum harten Wettbewerber. Das Timing ist perfekt, weil der Market Impact während des aktuellen Iran-Dramas minimal ist. Die ganze ungeschönte Wahrheit hinter dem Kartell-Beben gibt's heute im Blog. https://www.julianhosp.com/de/blog/daily-snippet-29-04-2026 —— Folge mir für ehrliche Finanz-Einblicke! Montag bis Freitag: Dein persönliches Finanz-Audio. Kompakt, klar und mit den wichtigsten Marktinfos für deinen Vorsprung:

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1028 - 50 Downloads reichen: Wie dein Podcast zum besten Vertriebler wird. Mit Florian Schartner

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 40:53


Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wie viele Marketing-Kanäle hast du schon ausprobiert, ohne dass am Ende ein Kunde wirklich gesagt hat: „Ich habe das Gefühl, wir kennen uns schon"? Genau hier liegt die Stärke von einem Podcast für Unternehmen. Und das Beste daran ist: Du brauchst keine Million Downloads. Denn 50 Downloads pro Folge reichen oft schon aus, sofern du damit genau die richtigen Entscheider erreichst. In dieser VertriebsFunk-Episode spreche ich mit Florian Schartner, einem der renommiertesten Podcast-Experten im deutschsprachigen Raum. Er unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, einen Unternehmenspodcast gezielt für Marketing und Vertrieb einzusetzen. Außerdem hat er meinen eigenen Podcast bei der Optimierung und Post-Production begleitet. Was du in dieser Folge lernst: Warum Audio-Content der direkteste Weg ins Ohr deines Kunden ist, wie du mit minimalem Aufwand startest – und weshalb ein Podcast für Unternehmen der unterschätzte Vertriebskanal für den Mittelstand ist. Warum ein Podcast für Unternehmen heute kein Nice-to-have mehr ist Du nutzt selbst Podcasts. Vermutlich hörst du sie beim Pendeln, beim Sport oder zwischendurch im Büro. Dabei holst du dir Inspiration, lernst etwas dazu und bildest dir eine Meinung. Genau das machen deine Kunden auch. Sie wollen sich weiterbilden. Außerdem wollen sie verstehen, was in ihrer Branche passiert. Und sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie ein Erstgespräch buchen. Der entscheidende Punkt: Sobald ein potenzieller Kunde deinen Unternehmenspodcast hört, bist du wenige Zentimeter vom Gehirn entfernt. Du bist im Ohr. Dadurch erzeugst du Vertrauen, Sympathie und Expertise – alles auf einmal. Diese Wirkung erreichst du mit keinem anderen Medium so direkt. Denn weder ein Werbeplakat noch ein Mailing oder ein Reel auf LinkedIn schafft das. Die unterschätzte Vertrauensökonomie im B2B Im B2B-Vertrieb ist Vertrauen die Währung. Du kennst das selbst: Wenn zwei Anbieter dasselbe Produkt anbieten und einer ist dir sympathischer, gewinnt der mit dem besseren Bauchgefühl. Genau hier setzt ein Corporate Podcast Mittelstand an. Ein Hörer, der dir 30 Minuten zugehört hat, kennt nämlich deine Werte, deine Sprache und deine Haltung. Wenn ihr euch dann zum ersten Mal trefft, ist das Eis längst gebrochen. Google liebt jeden Podcast für Unternehmen Was viele unterschätzen: Suchmaschinen ranken Podcast-Inhalte überraschend hoch. Das heißt, falls dein potenzieller Kunde dich googelt, weil ihr einen Termin habt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass deine Folgen ganz oben auftauchen. Was passiert dann? Der Kunde kommt vorbereitet ins Gespräch. Er sagt Sätze wie „Ich habe Ihren Podcast gehört, das war so spannend, da müssen wir uns unbedingt unterhalten." Genau das ist der Türöffner-Effekt, den kein klassischer Vertriebskanal so liefert. 50 Downloads reichen: Warum dein Podcast für Unternehmen Relevanz vor Reichweite stellt Vergiss große Charts. Vergiss Top-100-Platzierungen. Sobald du einen Unternehmenspodcast als Vertriebsinstrument nutzt, reden wir nicht über Reichweite, sondern über Relevanz. Bereits 50, 500 oder 1.000 Downloads pro Folge können ausreichen, sofern es die richtigen Hörer sind. Ein Beispiel aus der Praxis: Florian betreut einen Firmen-Podcast aus dem Bereich Maschinenbau und Automatisation. Hardcore-Nische, sehr nerdig. Eine Folge dauert 50 Minuten. Trotzdem werden die Episoden gefeiert – mit rund 600 Aufrufen pro Folge. Warum? Weil die Hörer einen echten Bedarf für das Thema haben. Sie wollen genau das wissen, was dort besprochen wird. Genau darin liegt die Magie des Mediums: Du sprichst nicht zur breiten Masse, sondern direkt zu deinem Wunschkunden. Die Mathematik hinter dem Podcast für Unternehmen ist simpel Stell dir vor, du betreust 50 Schlüsselkunden. Davon hören 30 regelmäßig deinen Unternehmenspodcast. Du erscheinst alle zwei Wochen für 30 bis 60 Minuten in ihrem Ohr. Über ein Jahr summiert sich das pro Hörer auf 12 bis 24 Stunden Aufmerksamkeit. Ehrlich: Welche andere Marketingmaßnahme generiert 12 Stunden ungestörte Aufmerksamkeit bei deinem Wunschkunden? Keine. Genau deshalb funktioniert ein Podcast für Unternehmen so kraftvoll im B2B-Vertrieb. Der Aufwand für deinen Unternehmenspodcast: Viel weniger als du denkst „Ich habe doch keine Zeit dafür" – das ist der häufigste Einwand. Und er ist falsch. Schau dir mal an, wie viel Zeit du täglich auf dem Handy verbringst. Wie viele Stunden pro Woche fließen in Netflix, YouTube oder Social Media? Eine Folge pro Woche bedeutet maximal acht Stunden Aufwand pro Monat. Das ist weniger als ein einziger Tagesausflug zum Kunden von Frankfurt nach München. Die Grundsatzentscheidung steht am Anfang Sobald du dich entscheidest, dass du das wirklich willst, findest du auch eine Lösung. Die Technik ist heute so weit, dass du in zwei Tagen einen Podcast für Unternehmen launchen kannst. Wirklich. Denn die Hürde sitzt nicht im Equipment, sondern im Kopf. Bei dem Gedanken: „Ich muss mich da hinsetzen, ich muss perfekt sein, ich muss alles richtig machen." Vergiss das. Die ersten fünf Folgen sind selten gut. Das ist normal. Außerdem wirst du besser, je mehr du machst – wie beim Laufen oder Fahrradfahren. Das technische Setup für deinen Firmen-Podcast: Quick & Dirty oder Profi? Du brauchst nicht viel. Wirklich nicht. Hier sind die Basics, die ein guter Corporate Podcast oder ein VertriebsFunk-Setup ausmachen: Mikrofon und Software für deinen Podcast für Unternehmen Ein gutes USB-Mikrofon ab 100 Euro reicht aus, um qualitativ guten Sound zu produzieren. Modelle wie das Rode NT-USB oder das Shure MV7 Plus liefern Studio-Qualität für den Heim-Schreibtisch. Software wie Riverside, Squadcast oder einfach Zoom funktionieren für Remote-Aufnahmen. Wichtig ist nur eins: Kopfhörer aufsetzen, Soundcheck machen, übersteuern vermeiden. Schnitt und Bearbeitung Du brauchst kaum zu schneiden. Audacity ist kostenlos, während Adobe Podcast kostenlose KI-Audio-Enhancement-Tools bietet. Wichtig dabei: Schneide nicht zu viel raus. Denn Pausen, Atmer und kleine „Ähms" gehören zur Authentizität. Wenn du jeden Hauch wegschneidest, klingt das künstlich – und das spüren die Hörer sofort. Hosting und Verbreitung Spotify for Creators bietet kostenloses Podcast-Hosting an. Von dort verteilst du auf Apple Podcasts, Google Podcasts und alle anderen Plattformen. Per RSS-Feed kannst du den Podcast für Unternehmen sogar automatisch auf YouTube ausspielen lassen. Das ist heute alles ein Klick. B2B Podcast starten: Welche Formate wirklich funktionieren Falls du einen B2B Podcast starten willst, ist die Themenfindung oft die größte Hürde. Mein Rat: Mach es dir leicht. Hier sind die Formate, die im Mittelstand zuverlässig funktionieren: Das Kundeninterview als Königsdisziplin im Unternehmenspodcast Das ist mein absoluter Favorit. Du lädst einen zufriedenen Kunden ein und stellst ihm drei Fragen: Wie war deine Situation vor unserer Zusammenarbeit? Warum hast du dich für uns entschieden? Wie ist deine Situation heute? Daraus entsteht ein 30-minütiges Gespräch, das gleich vier Effekte erzielt: Erstens hast du ein gigantisches Testimonial. Zweitens hat dein Kunde sich öffentlich zu dir bekannt – die Loyalität steigt dadurch messbar. Drittens hören andere Kunden das und denken: „Wenn der zufrieden ist, lohnt sich das wohl." Viertens erreichst du genau die Lookalikes deines Kunden. Wer ähnliche Probleme hat, klickt sofort auf die Folge. Das CEO-Interview im Corporate Podcast Mittelstand Wo kommt die Firma her? Warum machen wir das alles? Welche Werte treiben uns an? Gerade mit dem Generationenwechsel im Mittelstand – die Boomer gehen in Rente, während die nächste Generation übernimmt – sind solche Folgen Gold wert. Sie konservieren die Legacy. Außerdem geben sie Mitarbeitern und Kunden ein Gesicht. Und sie schaffen eine emotionale Bindung, die kein Mission Statement auf der Website jemals leisten könnte. Experten- und interne Interviews Hol deine Vertriebsleiter, deine Ingenieure und deine Spezialisten ans Mikro. Lass sie über das sprechen, was sie täglich tun. Im Maschinenbau? Lass zwei Ingenieure über aktuelle Werkzeugentwicklung reden – ohne die Firma zu pitchen. HubSpot macht das mit „Marketing Against the Grain" vor: Zwei Nerds reden über KI, ohne ein einziges Mal über HubSpot selbst zu sprechen. Genau das ist gutes Content-Marketing. How-to-Folgen und Einwände entkräften Frag deinen Vertrieb: Was sind die Standard-Einwände, die du jeden Tag hörst? Daraus entstehen 20 Folgen in einem Workshop-Nachmittag. Jede Einwandbehandlung wird zu einer eigenen Episode. Auch jedes neue Produkt ergibt eine eigene Episode. Jede Messe, jede Veranstaltung und jeder Trend liefert Stoff – Themen findest du also zuhauf, sobald du einmal warm bist. Der größte Fehler beim Podcast für Unternehmen: Pitchen statt liefern Ein Unternehmenspodcast ist kein klassischer Werbekanal. Du musst nicht dreimal pro Folge dein Produkt einfügen. Bitte keine Jingles mit „Jetzt kaufen". Das wirkt sogar kontraproduktiv. Denn Hörer merken sofort, wenn du verkaufen willst – und schalten ab. Die richtige Haltung lautet: Liefere Mehrwert. Erzähl Geschichten. Stell kritische Fragen. Bring Persönlichkeit rein. Sobald du als Manager, Geschäftsführer oder Vertriebsleiter offen über deine Erfahrungen sprichst, wird daraus automatisch das beste Marketing, das du je gemacht hast. Du musst nichts verkaufen. Denn du bist die Werbung – allein durch das, was du sagst und wie du es sagst. Konstanz schlägt Perfektion bei jedem Firmen-Podcast Achtzig Prozent aller Podcasts scheitern nach fünf bis sechs Folgen. Das ist die berüchtigte Statistik. Wer es über die ersten zehn Folgen hinausschafft, ist schon weiter als die meisten. Mein Rat aus der Praxis: Produziere am Anfang 15 bis 20 Folgen am Stück. Innerhalb eines Monats. Drei Viertel davon intern, ein Viertel mit Kunden oder externen Experten. Dann hast du Vorrat. Anschließend veröffentlichst du alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Außerdem hast du Ruhe, falls mal Urlaub, Krankheit oder ein voller Terminkalender dazwischenkommt. Der Druck der wöchentlichen Veröffentlichung ist real. Wenn dein Kalender bereits voll ist, brauchst du einen Puffer. Sonst gibst du nach drei Monaten auf. Und das wäre schade, weil sich der Effekt eines Podcasts oft erst nach 50 oder 100 Folgen vollständig entfaltet. Mehrfachverwertung: Eine Folge, zehn Inhalte Hier liegt der wahre Hebel. Aus einer einzigen Folge entsteht mit modernen KI-Tools ein ganzes Content-Universum: Aus dem Transkript machst du Blogartikel wie diesen hier. Außerdem entstehen daraus mehrere LinkedIn-Posts. Das Geile dabei: Da steht dein echter Wortlaut drin, nicht der typische KI-Schreibstil mit Ein-Wort-Sätzen. Auch Lead-Magnete und White Papers leitest du ab. Genauso entstehen Mini-Landingpages zu Spezialthemen. Kurze Reels und Shorts wandern auf TikTok, Instagram und YouTube. Ein Newsletter wird daraus. Sogar Sales-Enablement-Material für deinen Vertrieb fällt nebenbei ab. Florian erzählt von einem Kunden, der seine Podcast-basierten LinkedIn-Posts alle sechs Monate erneut veröffentlicht. Seit drei Jahren. Die Posts performen jedes Mal aufs Neue. Denn niemand erinnert sich, was du vor sechs Monaten gepostet hast. Evergreen-Content in Reinform. Das Wichtigste: Buy-in von oben und Vorbereitung Bevor du loslegst, hol dir das Buy-in der Geschäftsführung. Mach keine U-Boot-Aktionen. Bei über 1.000 produzierten Folgen hatten wir nur einen einzigen Fall, in dem ein Chef im Nachhinein eine Folge gelöscht haben wollte – aber das Risiko gibt es trotzdem. Pitch deinen Podcast für Unternehmen intern: Wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung, deutlich nachhaltiger als jede Messe oder jedes Mailing. Und ein letzter, ehrlicher Tipp: Hol dir am Anfang einen Experten dazu. Jemanden wie Florian, der das Setup macht, dich technisch begleitet, bei der Themenfindung hilft und die Post-Production übernimmt. Sobald das Ding läuft, kannst du es selber stemmen oder weiter outsourcen. Allerdings verhindert der Start mit Profi-Begleitung die typischen Anfängerfehler. Außerdem verhindert er, dass du nach drei Monaten frustriert sagst: „Podcast funktioniert für uns nicht." Quick Takeaways: Das musst du dir merken 50 Downloads pro Folge reichen aus, sofern es die richtigen Hörer sind. Reichweite ist nicht das Ziel – Relevanz ist es. Maximal 8 Stunden Aufwand pro Monat für eine Folge pro Woche. Weniger als ein einziger Außendiensttag. Technik ist heute kein Hinderungsgrund mehr – ein USB-Mikro für 100 Euro plus kostenlose Software reichen für den Start. Kundeninterviews sind das Top-Format für jeden Unternehmenspodcast: Testimonial, Bindung, Lookalike-Reichweite und Vertrauen in einem. Niemals pitchen – wer im Corporate Podcast verkaufen will, verliert die Hörer in Sekunden. Konstanz schlägt Perfektion: 80 Prozent scheitern an Folge 5. Wer durchhält, gewinnt automatisch. Mehrfachverwertung ist der größte Hebel: Eine Folge wird zu Blog, LinkedIn, Newsletter, Reel, White Paper. Fazit: Dein Podcast für Unternehmen ist dein bester Vertriebler Ein Podcast für Unternehmen ist kein Marketing-Spielzeug. Er ist ein strategisches Vertriebsinstrument, das im deutschen Mittelstand massiv unterschätzt wird. Du erreichst deine Wunschkunden direkt im Ohr. Außerdem baust du Vertrauen auf, bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet. Du etablierst dich als Experte deiner Branche. Und du machst Mehrfachverwertung möglich, die kein anderes Format dir bietet. Der Mittelstand wartet noch zu oft, bis die Konkurrenz vorgelegt hat. Genau das ist deine Chance. Während andere noch über Messen und klassische Werbung diskutieren, sitzt du bereits im Ohr deiner Zielkunden. Wenn du Florian und mich also fragst: Es gibt kaum einen Hebel im B2B-Vertrieb, der so wenig Aufwand bei so großer Langzeitwirkung bringt wie ein gut gemachter Unternehmenspodcast. Mein Tipp: Nimm dir 30 Minuten, mach eine Liste mit deinen ersten zehn potenziellen Folgen, ruf einen zufriedenen Kunden an und buche dir ein Erstgespräch mit jemandem wie Florian – oder mit mir, falls du einen Sparringspartner für die Vertriebs-Strategie dahinter brauchst. Was du auf gar keinen Fall machen solltest: warten. Denn jeder Monat ohne Podcast ist ein Monat, in dem deine Wettbewerber die Chance haben, vorher im Ohr deiner Wunschkunden zu landen. FAQ zum Podcast für Unternehmen Wie viele Downloads braucht ein erfolgreicher Corporate Podcast Mittelstand? Im B2B reichen oft schon 50 bis 1.000 Downloads pro Folge aus, sofern du damit genau deine Wunschkunden erreichst. Reichweite ist nicht das Ziel – Relevanz ist es. Ein nischiger Maschinenbau-Unternehmenspodcast mit 600 Hörern pro Folge kann für deinen Vertrieb wertvoller sein als ein Mainstream-Format mit 50.000 Hörern, die nicht zu dir passen. Wie viel Zeit muss ich für einen Podcast für Unternehmen einplanen? Für eine Folge pro Woche solltest du maximal acht Stunden Aufwand pro Monat einplanen. Das ist weniger Zeit, als du für einen einzigen Außendiensttag aufwendest. Mit einem Profi-Partner für Schnitt und Post-Production reduziert sich dein eigener Aufwand auf das reine Aufnehmen. Welches Format funktioniert am besten, wenn ich einen B2B Podcast starten will? Kundeninterviews sind das absolute Top-Format. Du gewinnst gleichzeitig ein Testimonial, stärkst die Kundenbindung und sprichst die Lookalikes deines Kunden an. Daneben funktionieren CEO-Interviews zur Unternehmensgeschichte, Experteninterviews mit eigenen Mitarbeitern und How-to-Folgen, in denen du typische Einwände aus deiner Branche entkräftest. Welche Technik brauche ich, um einen Podcast für Unternehmen zu starten? Ein USB-Mikrofon ab 100 Euro (Rode NT-USB oder Shure MV7 Plus), eine kostenlose Recording-Software wie Riverside oder Zoom und ein Schnittprogramm wie Audacity oder Adobe Podcast genügen. Spotify for Creators hostet deinen Unternehmenspodcast kostenlos und verteilt ihn auf alle relevanten Plattformen inklusive Apple Podcasts. Soll ich im Podcast für Unternehmen meine Produkte oder Dienstleistungen pitchen? Auf keinen Fall. Klassisches Pitchen ist im Corporate Podcast kontraproduktiv und vertreibt dir die Hörer. Stattdessen lieferst du Mehrwert, erzählst Geschichten und zeigst Expertise. Der Verkauf passiert automatisch, weil Hörer dich als Experten wahrnehmen und Vertrauen aufbauen, bevor das erste Gespräch überhaupt stattgefunden hat. Anleitung: In 7 Schritten zu deinem Podcast für Unternehmen So startest du strukturiert und ohne Frust deinen eigenen Unternehmenspodcast – auch ohne technisches Vorwissen. Buy-in von der Geschäftsführung holen Pitch den Podcast für Unternehmen intern: wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung. Vermeide U-Boot-Aktionen und kläre Verantwortlichkeiten. Themen und Format definieren Sammle in einem Workshop 20 bis 30 Themen. Wähle ein Hauptformat (Interview, Solo, Mischung) und definiere deinen thematischen Nordstern. Technisches Setup einrichten USB-Mikrofon ab 100 Euro besorgen, Recording-Software (Riverside, Zoom) einrichten, Hosting bei Spotify for Creators registrieren. Erste 15 bis 20 Folgen vorproduzieren Nimm in einem Monat einen Stapel Folgen auf. Drei Viertel intern, ein Viertel mit Kunden oder Experten. So hast du Vorrat für die ersten Monate. Veröffentlichungsrhythmus festlegen Veröffentliche alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Konstanz schlägt Perfektion. Plane mit Buffer oder ähnlichen Tools im Voraus. Mehrfachverwertung systematisieren Aus jeder Folge entstehen Blogartikel, LinkedIn-Posts, Newsletter, Reels und White Papers. Plane diesen Recycling-Prozess von Anfang an mit. Kontinuierlich optimieren und Feedback einholen Hör nach 10 Folgen rein, frag Kunden nach ihrer Meinung, optimiere Tonqualität und Themen. Die ersten Folgen sind nie perfekt – das ist normal. Deine Meinung ist gefragt Hast du selbst schon mit einem Podcast für dein Unternehmen experimentiert – oder schreckt dich der Aufwand noch ab? Was ist deine größte Hürde: die Technik, die Themenfindung oder einfach die Konstanz? Schreib mir auf LinkedIn und teile diesen Beitrag gerne, sobald er dir weitergeholfen hat. Ich freue mich auf deine Geschichte aus der Praxis.

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Podcast – Thilo Baum
344 Klartext-Podcast: Populismus

Podcast – Thilo Baum

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 20:54


Was ist Populismus und wie funktioniert er? Thilo Baum über den Irrtum vieler Demokraten, populistische Wettbewerber „inhaltlich stellen“ zu können. Populisten sind wie Foulspieler, denen niemand eine rote Karte zeigt – gegen deren unlautere Methoden haben Fairplayer keine Chance. Darum müssen wir deren Strategie als solche thematisieren, und zwar in der Debatte mit ihnen selbst [...] Der Beitrag 344 Klartext-Podcast: Populismus erschien zuerst auf Thilo Baum.

Anker-Aktien Podcast
MSCI Aktienanalyse 2026 // Tote Aktie oder stille Chance?

Anker-Aktien Podcast

Play Episode Listen Later Apr 24, 2026 20:39


MSCI ist für viele Anleger vor allem wegen des MSCI World ein Begriff. Doch hinter dem bekannten Indexnamen steht ein Unternehmen mit einem bemerkenswert stabilen Geschäftsmodell, hoher Profitabilität und einem Burggraben, der im Finanzsektor nur selten zu finden ist. Genau das macht die Aktie interessant. Vor allem nach einer Phase, in der sie seit Jahren kaum noch vom Fleck kommt.In dieser Aktienanalyse zu MSCI geht es um die entscheidende Frage, ob diese lange Seitwärtsbewegung nur eine Pause im langfristigen Aufwärtstrend ist oder ob der Markt inzwischen berechtigte Zweifel am Geschäftsmodell einpreist. Im Fokus stehen dabei die starke Stellung im Indexgeschäft, die Bedeutung wiederkehrender Erlöse, die Entwicklung im Analytics-Bereich und die Frage, wie groß das Risiko durch Künstliche Intelligenz wirklich ist.Außerdem wird eingeordnet, warum sich MSCI zuletzt stabiler gehalten hat als einige Wettbewerber, wie attraktiv die Bewertung derzeit erscheint und weshalb das Unternehmen trotz nachlassender Wachstumsdynamik für langfristig orientierte Anleger weiter spannend bleiben könnte. Dazu kommen ein Blick auf Umsatz, Gewinn, Dividende, Aktienrückkäufe, Übernahmen und die charttechnische Situation der Aktie.

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1027 - Vom ahnungslosen Hoffnungsverkäufer zum gefragten Entscheidungsarchitekten: So gewinnt man heute komplexe Deals im Mittelstand

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Apr 22, 2026 35:14


Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Du willst komplexe B2B Deals gewinnen und fragst dich, warum so viele Angebote im Nirvana verschwinden? Was glaubst du, ist eigentlich der häufigste Grund, warum du Aufträge verlierst? Der Wettbewerb? Der Preis? Dein Produkt? Falsch. Denn der häufigste Grund ist, dass dein Kunde sich gar nicht entscheidet. Er sagt also nicht „Nein, wir nehmen den anderen". Stattdessen sagt er: „Wir warten erst mal ab." Genau hier liegt das Problem, das deine Pipeline aufbläht und außerdem deine Marge frisst. 40 bis 60 Prozent aller qualifizierten B2B-Pipelines enden in „No Decision". Das ist also zwei- bis dreimal so viel, wie du an den Wettbewerb verlierst. Folglich zeige ich dir in dieser Folge, warum das so ist und wie du als Verkäufer im Mittelstand vom ahnungslosen Hoffnungsverkäufer zum gefragten Entscheidungsarchitekten wirst. Wir reden über Buying Center, über die drei Phasen jeder Kaufentscheidung und außerdem über die eine Frage, die du stellen musst, bevor du jemals wieder ein Angebot rausschickst. Warum 60 % deiner Pipeline im komplexen B2B Vertrieb in „No Decision" enden Lass uns ehrlich sein. Du steckst Tage, manchmal sogar Wochen in ein Angebot. Dein Team ist beschäftigt. Die Kalkulation steht. Außerdem hat dein Vertrieb das Ding gefühlt schon im Sack. Und dann? Funkstille. Kein Auftrag, keine Absage, einfach nichts. Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Studien zeigen seit Jahren das gleiche Bild: Der größte Wettbewerber im B2B ist nicht der Anbieter um die Ecke. Vielmehr ist es die Nicht-Entscheidung. Der Kunde verschiebt, vertagt oder vergisst. Manchmal hat er auch intern einfach keinen Konsens erreicht, was er überhaupt will. Gartner hat 2025 untersucht, wie B2B-Buying-Committees ticken. Das Ergebnis: 74 Prozent dieser Buying-Teams zeigen einen ungesunden Konflikt während des Entscheidungsprozesses. Das ist also keine produktive Meinungsverschiedenheit, sondern lähmender Stillstand. Forrester legt sogar noch nach: 86 Prozent aller B2B-Käufe kommen in den frühen Phasen ins Stocken, bevor überhaupt ein Lieferant ausgewählt wird. Wenn du also brav wartest, bis der Kunde mit einer Anfrage auf dich zukommt, bist du nicht im Spiel. Im Gegenteil: Du bist Teil des Problems. Tote Pferde reiten – das große Pipeline-Märchen Viele Verkäufer im Mittelstand reiten tote Pferde. Sie haben Pipelines, die voll aussehen, aber zu 80 Prozent aus Angeboten bestehen, die niemals einen Auftrag werden. Das frisst Zeit, Geld und außerdem deine Brainpower. Folglich lenkt es dich von den wenigen, wirklich relevanten Deals ab. Eine Not-to-do-Liste ist hier oft wirksamer als jede Akquise-Kampagne. Welche Angebote schreibst du nicht? Wo investierst du keine Stunde mehr? Im transaktionalen Geschäft („Schick mir mal eine Kiste Schrauben") magst du mit Masse arbeiten. Aber im komplexen B2B Vertrieb, in dem dein Kunde mit der Entscheidung ein echtes Risiko eingeht, gilt das Gegenteil. Die drei Phasen jeder B2B-Kaufentscheidung Damit du komplexe B2B Deals gewinnen kannst, musst du zuerst verstehen, wie eine Kaufentscheidung beim Kunden überhaupt entsteht. Es sind drei Phasen, und in keiner davon stehst du als Verkäufer automatisch im Mittelpunkt. Phase 1: Das Problem erkennen und priorisieren Bevor irgendetwas passiert, muss intern jemand sagen: „So kann es nicht weitergehen." Ein Beispiel: Der Vertriebsleiter merkt, dass die Daten über seinen Vertriebsprozess nicht reichen. Folglich kann er sein Team nicht steuern. Erst wenn dieses Problem benannt und priorisiert ist, entsteht überhaupt Handlungsdruck. Ohne diesen Druck passiert gar nichts. Null. Nada. Phase 2: Den Lösungsweg wählen Jetzt wird es spannend. Der Kunde überlegt nämlich, wie er das Problem lösen kann. Stellt er jemanden ein? Nimmt er ein neues CRM-System? Oder beauftragt er eine Beratung? Hier sitzt plötzlich nicht mehr nur der Vertriebsleiter am Tisch. Stattdessen kommen IT, Controlling, Marketing und Geschäftsführung dazu. Genau hier entsteht das Buying Center B2B – das Einkaufsgremium, das gemeinsam entscheidet. Und genau hier scheitern die meisten Projekte. Nicht etwa, weil die Leute böse sind, sondern weil sie sich intern nicht einig werden, was die beste Lösung ist. Phase 3: Den Lieferanten auswählen Das ist die einfachste Phase – aber nur für den Kunden. Er hat sich entschieden, was er will. Jetzt googelt er, vergleicht und holt drei Angebote ein. Genau hier kommen die meisten Verkäufer ins Spiel. Allerdings zu spät. Wenn du erst in Phase 3 auftauchst, sind die Kriterien schon definiert. Folglich bist du austauschbar. Es geht nur noch um Preis und Spezifikation. Damit bist du einer von vielen, der eine Ausschreibung beantwortet. Willkommen also in der Margenhölle. Buying Center B2B: Mit wem du wirklich sprechen musst Verkaufst du komplexe Lösungen, verkaufst du nie an „den Entscheider". Vielmehr verkaufst du an ein Gremium. Forrester hat in einer Studie aus 2025 nachgewiesen: An einer typischen B2B-Kaufentscheidung sind 13 interne Stakeholder und 9 externe Beteiligte involviert. Das ist also kein Meeting mehr, sondern eine Konferenz. Jeder dieser Stakeholder hat andere Prioritäten: Der Einkauf denkt an Kosten und Compliance. Der Fachbereich will Funktionalität und außerdem einen einfachen Alltag. Die IT denkt an Integration, Sicherheit und ihren ohnehin schon vollen Schreibtisch. Die Geschäftsführung will den strategischen Wert sehen. Legal will Verträge prüfen, die nicht zur Falle werden. Diese Leute reden oft gar nicht miteinander. Außerdem haben sie unterschiedliche Risikoprofile, Budgetverantwortungen und manchmal sogar unterschiedliche Zeitzonen. Das Ergebnis ist meistens nicht „Wir machen es nicht", sondern „Wir warten ab". Und genau das ist No Decision. Die gute Nachricht im Chaos des Buying Center B2B Wenn ein Buying Center es schafft, einen Konsens zu erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Deal auch wirklich durchgezogen wird, 2,5 Mal so hoch. Das heißt: Wenn du es schaffst, dem Gremium beim Konsens zu helfen, hast du einen riesigen Hebel. Genau das ist heute deine Aufgabe als Verkäufer im Mittelstand. Nicht charmant lächeln. Sondern moderieren, strukturieren und vor allem führen. Komplexe B2B Deals gewinnen: Vom Hoffnungsverkäufer zum Entscheidungsarchitekten Hier kommt der entscheidende Mindset-Shift, den du im Kopf machen musst. Ein Angebot ist nämlich kein Akquise-Tool. Vielmehr ist ein Angebot die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Es gehört auf Stufe 3. Wenn Stufe 1 und 2 nicht abgeschlossen sind, macht ein Angebot überhaupt keinen Sinn. Der Hoffnungsverkäufer schreibt 50 Angebote pro Quartal und betet, dass eines davon zurückkommt. Der Entscheidungsarchitekt dagegen schreibt 10 Angebote, von denen 7 gewonnen werden – weil er vorher gemeinsam mit dem Kunden den Boden bereitet hat. Welcher von beiden willst du sein? Früh rein, statt spät reagieren: Der Challenger-Ansatz für komplexen B2B Vertrieb Die wirklich starken Verkäufer im Mittelstand sind nicht die, die schnell Angebote rausballern. Im Gegenteil: Es sind die, die früh beim Kunden auf der Matte stehen. Idealerweise, bevor der Kunde das Problem überhaupt erkannt hat. Stell dir vor, du gehst zu einem potenziellen Kunden und sagst: „Bei euch läuft im Vertrieb scheinbar alles super. Aber wusstet ihr, dass euer Wettbewerb längst Datenmodelle nutzt, mit denen er eure besten Kunden gezielt abfischen kann? Wenn ihr da nicht in den nächsten zwölf Monaten nachzieht, habt ihr ein massives Problem." Das ist die Idee hinter dem Challenger Sale. Du provozierst, du bringst neue Perspektiven und außerdem schaffst du den Handlungsdruck, der intern noch fehlt. Und – by the way – du bist der Anbieter, der das Problem lösen kann. So bist du nicht mehr Teilnehmer einer Ausschreibung, sondern Architekt der Entscheidung. Bevor du das nächste Angebot schreibst: Diese Fragen MUSST du stellen Wenn ein Kunde sagt „Schicken Sie uns mal ein Angebot", ist das der Moment, in dem 80 Prozent der Verkäufer den größten Fehler ihrer Woche machen. Sie sagen nämlich begeistert „Ja, mache ich!" und verschwinden zwei Wochen in der Angebotsstube. Mach das bitte nicht. Stell stattdessen Fragen. Diese hier: Gibt es ein definiertes Budget oder zumindest einen Investitionsrahmen? Gibt es einen konkreten Zeitdruck oder ein Critical Event (z. B. auslaufende Lizenzen, neue Mitarbeiter, regulatorische Frist)? Wer ist am Entscheidungsprozess beteiligt? Wie läuft so eine Entscheidung typischerweise bei euch ab? Wer wird das am Ende unterschreiben – und was ist für diese Person besonders wichtig? Was passiert, wenn ihr nichts tut? Welche Konsequenz hat die Nicht-Entscheidung? Wenn dein Ansprechpartner diese Fragen nicht beantworten kann oder will, ist das ein Signal. Entweder bist du beim falschen Menschen. Oder du bist zum falschen Zeitpunkt da. Beides ist also wichtig zu wissen, bevor du Tage in ein Angebot investierst, das nie kommen wird. Übrigens: Manchmal steckt hinter „Schick uns ein Angebot" schlicht die Botschaft: „Geh mir nicht auf den Sack und verpiss dich." Auch das musst du herausfinden. Mit Fragen. Die Stakeholder-Map: Dein wichtigstes Werkzeug im B2B Entscheidungsgremium Um das B2B Entscheidungsgremium wirklich zu verstehen, brauchst du eine Stakeholder-Map. Das ist eine Karte, auf der du gemeinsam mit deinem Ansprechpartner aufzeichnest, wer in welcher Rolle an der Entscheidung beteiligt ist. Wer ist Promoter, wer ist Blocker, wer ist Mobilizer und wer ist Gatekeeper? Amerikanische Studien zeigen: Unternehmen, die systematisch eine Stakeholder-Influencer-Map aufstellen, haben fast 40 Prozent höhere Gewinnchancen in ihrer Pipeline. Logisch. Wenn nämlich irgendwo im Unternehmen jemand sitzt, der dich blockiert, wird dein Angebot nicht gewinnen, egal wie schön es ist. Die richtigen Fragen für deine Stakeholder-Map Stell deinem Ansprechpartner diese Fragen, um die Map gemeinsam zu bauen: Mit diesen Fragen baust du eine belastbare Stakeholder-Map und kannst komplexe B2B Deals gewinnen. Wer muss bei einer Investition in dieser Größenordnung mit am Tisch sitzen? Damit findest du Einkauf, IT, Legal, Fachbereich und außerdem die Geschäftsführung. Gab es in der Vergangenheit ähnliche Projekte, die intern gescheitert sind? Woran lag das? Damit erkennst du Haken und Ösen, bevor du reintappst. Wer könnte interne Bedenken haben – und welche? Damit identifizierst du Blocker, bevor sie aktiv werden. Wer hat zuletzt eine ähnliche Entscheidung erfolgreich intern durchgebracht? Wie hat er das gemacht? Damit findest du den Mobilizer – die Person, die intern verkaufen kann. Was passiert, wenn ihr nichts tut? Damit machst du den Schmerz der Nicht-Entscheidung greifbar. Wenn du diese Map gemeinsam mit deinem Ansprechpartner erstellst, passiert etwas Magisches. Erstens: Du siehst sofort, wie tief er selbst im Thema drin ist. Zweitens: Er commitet sich automatisch stärker, weil er aktiv mitgearbeitet hat. Und drittens: Du kannst plötzlich viel besser einschätzen, ob und wann das Angebot kommt – und außerdem, woran es vielleicht hängt. Mobilizer finden – die Geheimwaffe, um komplexe B2B Deals zu gewinnen Im Buch The Challenger Customer beschreiben Brent Adamson und Matthew Dixon eine Rolle, die im Buying Center alles entscheidet: den Mobilizer. Das ist nämlich die Person, die intern andere überzeugen kann. Die Veränderung treiben will. Die nicht nur nett zuhört, sondern das Projekt aktiv durchdrückt. Talker und Blocker gibt es genug. Mobilizer dagegen sind selten. Aber wenn du einen findest und ihn richtig ausstattest – mit Argumenten, mit Daten und außerdem mit einer klaren Story – wird er für dich intern arbeiten. Das ist also der einzige Hebel, der „Unhealthy Conflict" in einem Buying Committee aufbrechen kann. Quick Takeaways: Was du sofort umsetzen kannst 40 bis 60 Prozent aller B2B-Angebote enden in No Decision – das ist also dein größter Wettbewerber, nicht der Mitbewerber. Eine Kaufentscheidung läuft in drei Phasen ab: Problem erkennen, Lösungsweg wählen und außerdem Lieferant auswählen. Sei früh dabei, nicht erst in Phase 3. 13 interne und 9 externe Stakeholder sind im Schnitt an einer komplexen B2B-Entscheidung beteiligt – verkaufe also nie an „den einen Entscheider". 74 % der Buying-Teams erleben ungesunden Konflikt – folglich ist es deine Aufgabe, Konsens zu moderieren. Ein Angebot ist kein Akquise-Tool, sondern die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Stelle die fünf Killer-Fragen (Budget, Critical Event, Buying Center, Unterzeichner, Konsequenz der Nicht-Entscheidung), bevor du auch nur eine Excel-Zeile für ein Angebot tippst. Bau eine Stakeholder-Map mit deinem Ansprechpartner – das erhöht deine Win-Rate um bis zu 40 %. Pragmatismus zum Schluss Musst du das bei jedem Angebot durchziehen? Nein. Wenn du einen Bestandskunden hast, der seit Jahren zuverlässig kauft und dir Aufträge zuschiebt – dann mach es einfach. Aber selbst dann lohnt es sich, regelmäßig zu hinterfragen: Habe ich wirklich alles erfasst? Verkaufe ich nur an meinen einen Ansprechpartner – oder gibt es da intern noch jemanden, an den ich verkaufen könnte? Sehr viele Verkäufer lassen genau hier viel Geld liegen. Die Regel: Bei jedem komplexen Deal, bei dem es um Risiko, Investition und Veränderung geht, stell die Fragen. Bau die Map. Werde zum Architekten. Sonst bleibst du Hoffnungsverkäufer. Fazit: Komplexe B2B Deals gewinnen ist eine Frage der Methode Wenn du im Mittelstand komplexe B2B Deals gewinnen willst, hilft dir kein neues CRM-System und auch keine geschliffene Verkaufsphrase. Was dir wirklich hilft, ist ein anderes Selbstverständnis. Du bist nicht mehr der Anbieter, der ein Angebot abgibt. Vielmehr bist du der Architekt, der einem Buying Center hilft, eine Entscheidung zu treffen, die alle tragen. Das ist Arbeit. Außerdem ist es mehr Zeit pro Deal. Aber es ist die einzige Methode, mit der du raus aus dem No-Decision-Sumpf kommst und endlich wieder planbar gewinnst. Folglich steigt deine Win-Rate, deine Marge auch – und nebenbei hörst du auf, tote Pferde zu reiten. Frag dich heute Abend: An welchen drei Deals in meiner Pipeline arbeite ich gerade, ohne wirklich zu wissen, wie der Kunde entscheidet? Dann ruf morgen früh dort an. Stell die Fragen. Bau die Map. Und falls du dabei Unterstützung brauchst – mein Team und ich helfen Vertriebsleitern und Unternehmern im Mittelstand genau dabei. Buch dir hier dein kostenloses Strategiegespräch und wir schauen uns deine Pipeline gemeinsam an: Termin mit Chris vereinbaren. FAQ – Komplexe B2B Deals gewinnen Was bedeutet „No Decision" im komplexen B2B Vertrieb? „No Decision" heißt, dass ein Kunde sich am Ende eines Verkaufsprozesses gar nicht entscheidet – weder für dich noch gegen dich. Statt eines Auftrags oder einer Absage passiert: nichts. Studien zeigen, dass 40 bis 60 % aller qualifizierten B2B-Pipelines so enden. Folglich ist das im komplexen B2B Vertrieb der größte Verlustgrund – größer als jeder Wettbewerber. Was ist ein Buying Center B2B? Ein Buying Center B2B (auch Einkaufsgremium oder B2B Entscheidungsgremium) ist die Gruppe von Personen, die im Unternehmen eines Kunden gemeinsam über einen Kauf entscheidet. Im Schnitt sind das 13 interne und außerdem 9 externe Stakeholder. Dazu gehören Fachbereich, Einkauf, IT, Legal und Geschäftsführung – jede Rolle mit eigenen Prioritäten. Wie viele Personen sind an einer B2B-Kaufentscheidung beteiligt? Forrester hat 2025 ermittelt, dass an einer typischen komplexen B2B-Kaufentscheidung im Schnitt 13 interne und 9 externe Stakeholder beteiligt sind. Frühere Studien sprachen dagegen von 5,4 Personen – die Zahl ist in den letzten Jahren also massiv gestiegen, weil Risiken, Compliance und Digitalisierung mehr Abteilungen einbinden. Welche Fragen muss ich stellen, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können? Mindestens fünf: Gibt es ein konkretes Budget? Gibt es einen Critical Event mit Zeitdruck? Wer ist im Buying Center? Wer unterschreibt am Ende und was ist diesem Menschen wichtig? Und außerdem: Was passiert, wenn der Kunde nichts tut? Wer diese Fragen nicht beantwortet bekommt, schreibt das Angebot oft umsonst. Was ist ein Mobilizer im komplexen B2B Vertrieb? Ein Mobilizer ist eine Person im Buying Center, die intern Veränderung treiben kann und auch will. Er überzeugt Kollegen, räumt Widerstände aus und treibt das Projekt zum Abschluss. Im Buch „The Challenger Customer" wird er als entscheidender Hebel beschrieben, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können – weil ohne ihn der interne Konsens kaum entsteht. Was nimmst du mit? Welche Frage aus dieser Folge wirst du beim nächsten komplexen Angebot zuerst stellen? Schreib es gerne in die Kommentare auf YouTube oder schick mir eine Nachricht auf LinkedIn. Und wenn dir die Folge geholfen hat: Teile sie mit einem Vertriebskollegen, der gerade mal wieder ein Angebot in den Wind schreibt. Das ist nämlich die beste Hilfe, die du ihm heute geben kannst.

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Die Wirtschaftsdoku | Inforadio
Spediteure genervt von hohen Kraftstoffpreisen

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 2:57


Ein Spritpreisdeckel sorgt in Polen für günstige Preise an der Tankstelle. In Deutschland soll er erst ab Mai kommen. Das Preisgefälle setzt vor allem deutsche Spediteure unter Druck: Sie haben höhere Kosten als ihre Wettbewerber. Von Johannes Frewel

Kassenzone Podcast | Interviews zu den Themen E-Commerce, Handel, Plattformökonomie & Digitalisierung
WAELZHOLZ 780,000 Tonnen Stahl, 2.300 Mitarbeiter, eine Familie - Henrik Junius K#641

Kassenzone Podcast | Interviews zu den Themen E-Commerce, Handel, Plattformökonomie & Digitalisierung

Play Episode Listen Later Apr 19, 2026 52:59


Henrik Junius, 7. Generation der Gründerfamilie und Geschäftsführer bei der Waelzholz Group (ca. 1,4 Mrd. € Umsatz, 780.000 Tonnen kaltgewalzter Bandstahl pro Jahr, 2.300 Mitarbeiter weltweit), gibt tiefe Einblicke in die Realität der Stahlindustrie. # Wie ein energieintensives Unternehmen die Energiekrise und hohe Strom-/Gaspreise übersteht # Die aktuelle Lage bei Lieferketten und Rohstoffversorgung # Warum „grüner Stahl“ noch nicht die große Lösung ist – und was stattdessen passiert # Digitalisierung und Automatisierung im Werk: Wo Waelzholz steht und wo es hingeht # Internationale Expansion (Mexiko, China, Brasilien) und die Chancen der Interkulturalität # Was Waelzholz besser kann als viele Wettbewerber und welche Vorurteile gegenüber der Stahlbranche aufgeräumt gehören # Skikanten, Spezialprofile und warum das Geschäft trotz aller Herausforderungen spannend bleibt Ein sehr ehrliches, praxisnahes Gespräch über Resilienz, Unternehmertum im Mittelstand und die Zukunft einer „alten“ Industrie in einer sich radikal verändernden Welt. Disclaimer: WAELZHOLZ setzt gerade ein spannendes B2B Projekt mit Spryker und dem Partner TOWA um. Ich bin Co-Founder von Spryker. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E

Wickeltisch - Der Start-Up Podcast
Die Antithese eines Lean-Startups Alexander Gran Bobbie – mit Alexander Gran von bobbie | #084

Wickeltisch - Der Start-Up Podcast

Play Episode Listen Later Apr 13, 2026 54:30


Wie gründet man in einem Markt, der sich seit Jahrzehnten gegen Veränderung wehrt und bleibt trotzdem konsequent? Diese Folge zeigt, warum gerade dort Chancen entstehen, wo andere nur Risiken sehen, und was es wirklich braucht, um in einem extrem umkämpften Umfeld Fuß zu fassen.Wir sprechen mit Alexander Gran von bobbie darüber, wie man ein Startup in einem stark umkämpften und gewachsenen Markt aufbaut: dem Baustoffhandel. Es geht um Red-Ocean-Märkte, hohe Eintrittsbarrieren, etablierte Wettbewerber, lange Vertriebszyklen und die Frage, warum klassische Startup-Frameworks hier oft nur bedingt greifen. Alexander teilt ehrliche Learnings zu Finanzierung, Vertrauen, Risiko, Marktmechaniken, Kundennutzen und dem Aufbau eines Modells, das auf Transparenz und Effizienz setzt.https://www.linkedin.com/in/alexandergran/https://www.bobbie.de/Die Folgen gibt es überall, wo du Podcasts hörst: https://linktr.ee/founderflow https://open.spotify.com/show/1B3JyqXvDP9nWoAwORyRLzhttps://podcasts.apple.com/us/podcast/founderflow-der-gr%C3%BCndungspodcast/id1481847368Folgt uns auf für weitere spannende Einblicke: Instagram / https://www.instagram.com/founderflow.fm/LinkedIn / https://www.linkedin.com/company/founderflow/posts/?feedView=allDas Team wünscht viel Spaß mit der Folge :)

Führung auf den Punkt gebracht! Podcast über Unternehmensführung, Mitarbeitermotivation, Business Strategie und Leadership
fpg420 – „Was Ihre Wettbewerber längst über Sie wissen – und Sie nicht“ Interview mit Martin Schneider von 10-ops

Führung auf den Punkt gebracht! Podcast über Unternehmensführung, Mitarbeitermotivation, Business Strategie und Leadership

Play Episode Listen Later Apr 12, 2026 29:48


Im Gespräch mit Martin Schneider geht es darum, wie Unternehmen mithilfe eines datenbasierten „digitalen Zwillings“ frühzeitig neue Geschäftschancen erkennen und ihre Abhängigkeit von bestehenden Kunden oder Märkten gezielt reduzieren können. Shownotes: https://www.mehr-fuehren.de/was-ihre-wettbewerber-laengst-ueber-sie-wissen-und-sie-nicht

Master of Search - messbare Sichtbarkeit auf Google (Google Ads, Analytics, Tag Manager)
Warum dein schlechterer Wettbewerber mehr Kunden gewinnt

Master of Search - messbare Sichtbarkeit auf Google (Google Ads, Analytics, Tag Manager)

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 6:48


Du machst die bessere Arbeit — und trotzdem holt sich dein Wettbewerber die Anfragen. In dieser Folge erfährst du, warum Kunden und Google nicht den besten Anbieter belohnen, sondern den verständlichsten. Und was du konkret ändern musst, damit aus Klicks endlich bessere Leads werden. Du bist besser in deiner Leistung, lieferst sauberer ab und hast trotzdem das Gefühl, dass dein Wettbewerber mehr Anfragen und mehr Kunden gewinnt? Dann liegt das Problem oft nicht im Angebot selbst, sondern darin, wie klar der Markt und Google verstehen, was du eigentlich machst. In dieser Folge geht es genau um diesen Denkfehler. Denn Kunden kaufen nicht automatisch den besten Anbieter. Sie kaufen meistens den Anbieter, den sie am schnellsten verstehen, dem sie sofort vertrauen und der im richtigen Moment sichtbar ist. Genau deshalb gewinnen oft Unternehmen, die objektiv schwächer sind, aber klarer kommunizieren. Du erfährst, was Google Ads in der Praxis wirklich bewertet, warum viele KMU mit unklaren Kampagnen, zu breiten Keywords und schwachen Landingpages arbeiten und weshalb dadurch oft unpassende Anfragen entstehen. Außerdem geht es darum, warum Rückmeldesignale wie Anruf-Tracking so wichtig sind, wenn Google lernen soll, welche Leads für dich tatsächlich wertvoll sind. Die zentrale Frage dieser Episode ist deshalb nicht, ob dein Angebot gut genug ist. Die wichtigere Frage ist: Versteht der Markt sofort, warum er bei dir anfragen soll? Und bekommt Google überhaupt die richtigen Signale, um dir die passenden Interessenten zu schicken? Genau da entscheidet sich am Ende, wer gewinnt — nicht nur fachlich, sondern im echten Markt.

Fidelity Podcast Kapitalmarkt
China - Deutschland: Ein komplexes Verhältnis – Teil 1

Fidelity Podcast Kapitalmarkt

Play Episode Listen Later Apr 7, 2026 28:48


Handelspartner, Wettbewerber oder Systemrivale? Die China-Reise von Friedrich Merz Ende Februar hat gezeigt, wie vielschichtig das deutsch-chinesische Verhältnis ist. Im Podcast ordnet China-Experte Frank Sieren ein, was hinter den Spannungen steht, welches Bild China von Deutschland hat – und wie es um die Zukunft der deutschen Autoindustrie im chinesischen Markt wirklich steht. Hören Sie hier Teil 2. Folgen Sie Carsten Roemheld auf LinkedIn. Disclaimer: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge und Ergebnisse. Der Wert von Anteilen kann schwanken und wird nicht garantiert. Anleger werden darauf hingewiesen, dass insbesondere Fonds, die in Schwellenländern anlegen, mit höheren Risiken behaftet sein können. Die dargestellten Standpunkte spiegeln die Einschätzung des Herausgebers wider und können sich ohne Mitteilung darüber ändern. Daten und Informationsquellen wurden als verlässlich eingestuft, jedoch nicht von unabhängiger Stelle überprüft. Eine detaillierte Beschreibung der mit den jeweiligen Fonds verbundenen Risiken finden Sie in den entsprechenden Fondsprospekten. Fidelity übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden und Verluste. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de.See omnystudio.com/listener for privacy information.

OMT Podcast
SISTRIX SEO Talk (Runde 11) (Markus Hövener, Johan von Hülsen & Julia Weißbach) | OMT-Podcast #304

OMT Podcast

Play Episode Listen Later Mar 30, 2026 60:42


Die 11. Runde vom SISTRIX SEO Talk bringt Mario Jung (OMT GmbH) mit Julia Weißbach (SYZYGY Performance), Markus Hövener (Bloofusion) und Johan von Hülsen (Wingmen) zusammen. Die Runde diskutiert die wichtigsten Entwicklungen der letzten Wochen – und was sie für Deine SEO Strategie bedeuten.

Anker-Aktien Podcast
Siemens Energy Aktienanalyse 2026 // KI-Boom, Rekordaufträge, aber ist die Aktie jetzt zu teuer?

Anker-Aktien Podcast

Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 23:03


Siemens Energy ist eine der spektakulärsten Comeback-Aktien der vergangenen Jahre. Nach der tiefen Krise im Windgeschäft und dem Kursabsturz bis Ende 2023 hat sich das Bild grundlegend verändert: Der Konzern profitiert heute von einem Umfeld, das von wachsender Stromnachfrage, Investitionen in Netzinfrastruktur und dem Ausbau von KI-Rechenzentren geprägt ist. Genau dort liegen derzeit die großen Treiber des Geschäfts: von Gasturbinen über Netztechnik bis hin zu Batteriespeichern und digitalen Stromnetzen. Im Podcast geht es deshalb nicht nur um die Kursrallye seit dem Tief, sondern vor allem um die entscheidende Frage dahinter: Wie viel davon ist operative Verbesserung, und wie viel davon ist Rückenwind eines ganzen Sektors? Der Blick auf Wettbewerber wie GE Vernova oder Mitsubishi Heavy Industries zeigt, dass Siemens Energy nicht isoliert läuft. Vielmehr steht die Aktie im Zentrum eines globalen Investitionszyklus rund um Energie, Versorgungssicherheit und Rechenzentrums-Infrastruktur. Analysiert werden die Aufstellung des Konzerns, die Rolle von Siemens Gamesa, die Entwicklung der Margen, der rekordhohe Auftragsbestand und die Bewertung der Aktie nach dem massiven Anstieg. Denn genau hier wird es spannend: Operativ hellt sich das Bild auf, gleichzeitig steigen die Erwartungen des Marktes deutlich. Damit wächst auch die Fallhöhe, falls der Boom an Dynamik verliert.

Geldmeisterin
Die Hoffnungsträger: KI- Aktien aus der zweiten Reihe

Geldmeisterin

Play Episode Listen Later Mar 21, 2026 24:36


Während große Tech-Konzerne stark im Fokus stehen, lohnt sich ein genauer Blick auf Unternehmen, die indirekt von Künstlicher Intelligenz profitieren – etwa durch Effizienzgewinne, Datenvorteile oder stabile Geschäftsmodelle mit strukturellem Wettbewerbsvorteil, meint @FrankFischer ,Chief Investment Officer bei #ShareholderManagement AG. Dabei stelle sich die zentrale Frage: Wer gewinnt durch KI und wer gerät unter Druck. Gerade im Softwarebereich zeige sich, dass etablierte Systeme mit hoher Vertrauensbasis (z. B. ERP-Systeme wie SAP) weiterhin eine starke Positionhaben. Gleichzeitig entstehen neue Risiken durch agile Wettbewerber und sinkende Eintrittsbarrieren.Spannend wird es bei klassischen Branchen: Versicherungen profitieren von der Automatisierungund Effizienzsteigerung durch KI, während Bereiche wie Chemiedistribution oderPharma-Zulieferer indirekte Profiteure eines langfristigen Trends sind.Gerade bei KI-Aktien spiele die auch das Thema Bewertung eine große Rolle: Nach derKorrektur vieler KI-Aktien sieht Frank Fischer wieder Chancen für antizyklischeInvestoren – allerdings mit Fokus auf Sicherheitsmarge und langfristige Perspektive statt kurzfristigem Hype.Eine GELDMEISTERIN-Folgefür alle, die KI nicht nur als Trend, sondern als Investmentstrategie verstehenwollen.Viel Hörvergnügenwünscht Julia Kistner Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠#KI #Bewertung #anlegen #Investment #AusblickFoto: Shareholder Value/ bearbeitet Gelmeisterin

Erfolgreich im Agrarvertrieb - Der Agrarpodcast
#580 Akquise macht sich nicht von alleine!

Erfolgreich im Agrarvertrieb - Der Agrarpodcast

Play Episode Listen Later Mar 10, 2026 15:36


Akquise lässt sich nicht automatisieren, zumindest nicht im Agrarvertrieb. Viele Tools und Marketingmaßnahmen versprechen einen kontinuierlichen Strom an Neukunden, doch in der Praxis zeigt sich: Ohne persönliche Aktivität funktioniert es nicht. Social Media, Podcasts oder Bücher können Aufmerksamkeit erzeugen, ersetzen aber nicht das direkte Gespräch mit dem Kunden. Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten entscheidet am Ende der persönliche Kontakt über den Erfolg. Wer regelmäßig aktiv auf Kunden zugeht, kommt mit der Zeit in einen Flow und integriert Akquise ganz selbstverständlich in den Arbeitsalltag. Gleichzeitig unterliegt jeder Kundenstamm einer natürlichen Erosion, weil Wettbewerber ebenfalls um diese Kunden kämpfen. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wer nicht kontinuierlich neue Kunden anspricht, wird langfristig Umsatz verlieren. Erfolgreicher Vertrieb beginnt also immer mit einem Schritt:dem eigenen Handeln.

Für erfolgreiche Führungskräfte
587KI als zentrales Führungsthema verstehen

Für erfolgreiche Führungskräfte

Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 22:16


KI ist kein IT-Projekt, sondern eine organisatorische Revolution. Unternehmen müssen jetzt Prozesse radikal neu denken, Scheinentscheidungen identifizieren und Verantwortungsstrukturen klären. LLMs sind Werkzeuge ohne Verantwortung. Erfolg erfordert Führungsmut und schnelle Umsetzung statt monatelanger Planung. Wer nicht handelt, verliert den Anschluss an agilere Wettbewerber weltweit. ----------------------------------------------------------- Lesen Sie den kompletten Beitrag: 587KI als zentrales Führungsthema verstehen ----------------------------------------------------------- Hinweise zum Anmeldeverfahren, Versanddienstleister, statistischer Auswertung und Widerruf finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Für erfolgreiche Führungskräfte
585 KI-Einführung: Wachstum oder Untergang?

Für erfolgreiche Führungskräfte

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 21:58


Viele Unternehmen zögern bei KI-Einführung wegen unklarer Use Cases, technischer Hürden und Zeitmangel. KI ist wie das Schweißgerät des 21. Jahrhunderts. Drei Szenarien: Wachstum mit KI, Stagnation mit Strategie oder Stagnation ohne Vision. Letzteres bedeutet: Gehen Sie. Wer zu lange wartet, verliert gegen agilere Wettbewerber mit niedrigeren Kosten. ----------------------------------------------------------- Lesen Sie den kompletten Beitrag: 585 KI-Einführung: Wachstum oder Untergang? ----------------------------------------------------------- Hinweise zum Anmeldeverfahren, Versanddienstleister, statistischer Auswertung und Widerruf finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Der KI-Unternehmer - Strategien zum Erfolg
#504 - Interview mit Hedy ai: Wie Julian Pscheid mit Hedy Produktivität neu definiert

Der KI-Unternehmer - Strategien zum Erfolg

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 49:55


Real-Time Unternehmertum: Wie Julian Pscheid mit Hedy Produktivität neu definiert   Vor eineinhalb Jahren startete Julian Pscheid mit einer klaren Vision: Warum sollte KI erst nach einem Meeting helfen und nicht genau dann, wenn es zählt? Aus dieser Frage entstand Hedy. Heute ist daraus ein Real-Time Meeting Coach geworden, der Unternehmer, Führungskräfte und Selbstständige live im Gespräch unterstützt. Im Gespräch wird deutlich: Es geht nicht nur um ein weiteres KI-Tool. Es geht um eine neue Art zu arbeiten, zu entscheiden und unternehmerisch zu denken.   Julian Pscheid auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/julianpscheid/   Vom Agenturunternehmer zum Real-Time-Pionier Julian Pscheid hatte zuvor 20 Jahre lang eine Software-Agentur aufgebaut und geführt. Er kannte jede Ebene der Produktentwicklung – von User Research über UX und Entwicklung bis hin zu Support und Vertrieb. Der Wendepunkt kam, als er begann, Meetings aufzuzeichnen und im Nachgang mit KI auszuwerten. Die Erkenntnis: Die eigentliche Magie entsteht nicht nach dem Gespräch, sondern im Gespräch. Wenn Kontext, frühere Diskussionen und strategische Überlegungen in Echtzeit verfügbar sind, verändert das die Qualität der Entscheidungen. Aus einem Prototyp für Freunde wurde eine iOS-App, später kamen Android und Desktop-Versionen hinzu. Heute nutzen tausende Anwender Hedy weltweit, nicht, weil es ein Trend ist, sondern weil es im Alltag funktioniert. Mehr als ein Meeting-Tool: Hedy als Produktivitäts-Multiplikator JHedy ist kein klassischer Meeting-Bot, der am Ende ein Protokoll liefert. Die Stärke liegt in der personalisierten Echtzeit-Unterstützung. Das System kennt dich, deine Gesprächspartner, vergangene Meetings und relevante Zusammenhänge. Es hilft dir, Ideen wieder hervorzuholen, Argumente zu schärfen oder Struktur in komplexe Gespräche zu bringen. Doch der eigentliche Hebel liegt in der Integration in dein KI-Ökosystem. Über API, Webhooks und Automationen wird das Transkript zum Rohmaterial für weitere Prozesse: Playbooks entstehen automatisch, Help-Artikel werden generiert, Workflows angestoßen. Das verändert nicht nur Meetings. Es verändert, wie du arbeitest. Fokus auf Produktqualität statt Marketing-Hype Während viele Wettbewerber mit Millionenbudgets arbeiten, setzt Julian Pscheid auf ein anderes Prinzip: Produkt vor Marketing. Hedy wird kontinuierlich durch Nutzerfeedback weiterentwickelt. Neue Features entstehen aus realen Anwendungsfällen… manchmal innerhalb von 24 Stunden. Gleichzeitig zeigt sich auch, dass nicht jede Funktion langfristig Mehrwert bringt. Diese Lernkurve gehört dazu. Strategisch setzt Hedy auf Tiefe im Use Case statt Breite im Funktionskatalog. Personalisierung, Kontextverständnis und Integration in bestehende Workflows sind die Kernpfeiler. Hinzu kommt ein klarer Fokus auf Datenschutz und Modularität. Unternehmen können eigene Cloud-Umgebungen nutzen, eigene Modelle anbinden und volle Kontrolle behalten. Gerade im europäischen Markt ist das ein entscheidender Faktor. Unternehmertum in der KI-Ära: Zehnfach produktiver arbeiten Ein zentrales Learning aus dem Gespräch: KI ist ein Produktivitätsmultiplikator. Julian beschreibt KI als „10x-Faktor". Aufgaben, für die früher mehrere Mitarbeiter nötig waren, können heute von einer Person umgesetzt werden. Ideen lassen sich direkt realisieren, ohne lange Abstimmungsprozesse. Für Gründer und Selbstständige bedeutet das: Die Eintrittsbarrieren sinken. Geschwindigkeit steigt. Wer KI konsequent integriert, kann mit kleinen Teams enorme Wirkung erzielen. Gleichzeitig betont Julian Pscheid, wie wichtig es ist, das eigene Unternehmen an den eigenen Werten auszurichten. Keine Investoren, die ausschließlich Wachstum fordern. Kein Zwang zu Strukturen, die die persönliche Freiheit einschränken. Fazit: Real-Time-KI als strategischer Vorteil Real-Time Meeting Assistants stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Wearables, Teamfunktionen und KI-Schwärme sind absehbare nächste Schritte. Doch unabhängig von der technologischen Evolution bleibt ein Kernpunkt: Wer KI nicht nur als Nachbearbeitungs-Tool, sondern als Live-Unterstützung einsetzt, verschafft sich einen strategischen Vorteil. Hedy ist dabei mehr als Software. Es ist ein Ansatz, wie du Meetings führst, Entscheidungen triffst und dein Unternehmen strukturierst. Die zentrale Botschaft aus diesem Gespräch: Nutze die Möglichkeiten der KI konsequent, aber baue dein Business nach deinen eigenen Werten.     Noch mehr von den Koertings ...  Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/   Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/   Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/   Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/   Weitere Impulse im Netflix Stil ... 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Bei Anruf Wettbewerb
Die Reform des Pressevertriebs, die große Briefmarktpleite und Aufregung um die Fusionskontrolle

Bei Anruf Wettbewerb

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 32:06


Wenn Märkte schrumpfen oder sich neu ordnen, stellt sich schnell eine alte Frage: Was passiert mit dem Wettbewerb? Darüber sprechen Kartellrechtler Rupprecht Podszun und Wettbewerbsökonom Justus Haucap in dieser Folge von Bei Anruf Wettbewerb – anhand von drei aktuellen Entwicklungen. Zunächst geht es um die Reform des Presse-Grosso. Mit „Fit for Future“ soll der Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften künftig zentral organisiert werden. Das Bundeskartellamt hat die Pläne nach sehr ausführlicher Prüfung nun freigegeben. Doch wenn sich in einer ohnehin schrumpfenden Branche Strukturen bündeln, bleibt die Frage: Stabilisierung oder schleichende Konzentration zulasten kleinerer Grossisten?Von dort führt der Blick zum Briefmarkt. Nach der Insolvenz des größten privaten Konkurrenten DVS erhärtet sich die Dominanz der Deutschen Post auf dem Briefmarkt noch weiter. Wettbewerber kritisieren strukturelle Vorteile – insbesondere die Mehrwertsteuerbefreiung. Brisant ist die Rolle des Bundesfinanzministeriums, das Anträge anderer Zusteller auf Steuerbefreiung nicht weiterverfolgt hat. Abschließend weitet sich die Diskussion auf die Fusionskontrolle. Ein BRG-Bericht im Auftrag von GSMA hinterfragt Maßstäbe und Evidenz der Fusionskontrolle. Der Ökonom Tommaso Valletti widerspricht deutlich und Haucap und Podszun springen ihm bei. Zwischen Strukturwandel, Marktmacht – und am Ende sogar Schweinen im Weltall.Weiterführende InformationenBRG im Auftrag von GSMA - A Dynamic Framework for the Assessment of Horizontal Mergers Pressemeldung Bundeskartellamt - Bundeskartellamt billigt die Pläne der FFF-Gruppe zur Reform des PressevertriebsMonopolkommission, Offene Umsatzsteuerfragen gefährdenExistenz der alternativen Briefdienste!Valetti Tommasso, LinkedIn-Post, Innovations, Mergers and the Myth, that "anything goes"WirtschaftsWoche, Mit der DVS muss der größte Post-Konkurrent in die Insolvenz.Schweine im Weltall

Dieter Menyhart zur Neukundengewinnung
Kunden-Recherche in 3 Minuten

Dieter Menyhart zur Neukundengewinnung

Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 11:13


Lead-Recherche ist der grösste versteckte Zeitfresser im Verkauf. Nicht weil deine Verkäufer schlecht sind – sondern weil der Prozess veraltet ist. In dieser Folge von KI im Sales für Verkaufsleiter zeigt Dieter Menyhart, wie Schweizer Verkaufsteams ihre Recherchezeit von einer Stunde auf drei Minuten reduziert haben – mit klaren, praxiserprobten KI-Methoden. Du erfährst: Wie dein Team mit einem einzigen Prompt ein komplettes Kunden-Briefing erstellt Wie Entscheider-Profile dein Gespräch auf C-Level sofort aufwerten Wie du Wettbewerber sachlich analysierst statt aus dem Bauch zu argumentieren Was diese Zeitersparnis konkret in Franken bedeutet Praxisbeispiele aus Winterthur, Zürich und Bern inklusive. Wenn du willst, dass dein Team besser vorbereitet ist als 90 % des Marktes – dann ist diese Folge Pflicht.

SEOPRESSO PODCAST
Embeddings in der SEO-Praxis: Content-Gaps finden & Wettbewerber clustern mit Olaf Pleines | Ep. 238

SEOPRESSO PODCAST

Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 53:54


---------------Diese Folge wird u.a. präsentiert von claneo.deGenerative Engine Optimization - Inhalte optimieren für ChatGPT & Co - Das Standardwerk für GEO, von Magdalena Mues, Matthäus Michalik, Martin Grahl, Andre Alpar & Franziska Schneider. Erscheint am 5.3.2026 im Rheinwerk Verlag. Jetzt das Buch auf Amazon vorbestellen. Link: ⁠⁠⁠⁠https://www.amazon.de/Generative-Engine-Optimization-aufbereiten-GEO-Ma%C3%9Fnahmen/dp/336711426X/⁠⁠⁠---------------In diesem Podcast-Interview erklärt Olaf Pleines die Grundlagen und Anwendungen von Embeddings im Content- und Wettbewerbsanalyse. Er zeigt, wie man Embeddings nutzt, um Content-Lücken zu identifizieren, Wettbewerber zu vergleichen und Content-Strategien zu optimieren. Key topicsGrundlagen der Embeddings und ihre Bedeutung im Content-MarketingMethoden zur Analyse von Content-Strukturen mit EmbeddingsIdentifikation von Content-Lücken und Wettbewerbsanalysen durch EmbeddingsPraktische Tipps zur Anwendung von Embeddings in SEO-ToolsVisualisierung und Priorisierung von Content-OptimierungsmaßnahmenChapters00:00 Einführung in Embeddings und Content-Analyse06:03 Die Grundlagen von Embeddings11:59 Herausforderungen bei der Embedding-Analyse18:00 Praktische Anwendung: Content Gap Analyse23:58 Priorisierung von Content-Gaps und Wettbewerbsanalyse28:00 Wettbewerbsanalyse durch Embeddings30:07 Verständnis von LLMs und Dokumentenstruktur32:06 Optimierung von Inhalten durch AI-Overviews33:58 Effiziente Dokumentenaktualisierung36:56 Visualisierung für Stakeholder40:00 KPIs und Erfolgsmessung41:59 Toolchain und Modellauswahl45:01 Nächste Schritte und interne Verlinkung RessourcenOpenAI Text Embedding Modelle - https://platform.openai.com/docs/models/embeddingsUMAP Dimensionsreduktion - https://umap-learn.readthedocs.io/en/latest/HDB-Scan Clustering - https://hdbscan.readthedocs.io/en/latest/Screaming Frog SEO Spider - https://www.screamingfrog.co.uk/seo-spider/Distrix Keyword Tool - https://distrix.com/SimilarWeb Traffic Daten - https://www.similarweb.com/ GastlinksLinkedIn - https://www.linkedin.com/in/olaf-pleines/construktiv.de

Machtwechsel
Merz in China: Wie viel Risiko geht der Kanzler?

Machtwechsel

Play Episode Listen Later Feb 25, 2026 46:38


Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander analysieren in dieser Folge die Reise des Kanzlers nach China – und das geopolitische Spannungsfeld, in dem sie stattfindet. Wettbewerber und systemischer Rivale – so nennt die schwarz-rote Regierung Peking in ihrem Koalitionsvertrag. Auf das Wort „Partner“ verzichtet sie – anders als noch die Scholz-Ampel. Auch das internationale Umfeld ist ein anderes. Unter Joe Biden galten die USA als Sicherheitsgarant Europas. Unter Donald Trump sind sie zum Sicherheitsrisiko geworden. Europa und Deutschland drohen zwischen amerikanischer Zollpolitik und chinesischem Wirtschaftsautoritarismus zerrieben zu werden. Wie das Drehbuch und der Cast des Kanzlers aussehen, wie er sich vorbereitet hat – und welche Handlungsstränge sich daraus ergeben könnten – darum geht es in dieser Folge von Machtwechsel. –––– Begleiten Sie „Machtwechsel“ auch auf CampfireFM. In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch. Dort können Sie den Podcast zudem aktiv unterstützen: https://www.joincampfire.fm/api/download-app Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.

Sparringslounge für Entscheider mit Tobias Bobka
#58 KI im Vertriebsprozess

Sparringslounge für Entscheider mit Tobias Bobka

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 44:22 Transcription Available


Montagmorgen, 8:32 Uhr. Eine Angebotsanfrage landet im Postfach Ihres Vertriebs: 47 Seiten technische Spezifikationen, Lieferbedingungen auf Englisch, enger Zeitrahmen. Früher hätte Ihr bester Mann zwei Tage gebraucht: Spezifikationen lesen, Preise kalkulieren, Angebot formulieren, abstimmen. Zwei Tage, in denen der Wettbewerber vielleicht schon geantwortet hat. In dieser Folge spreche ich mit Christian Reich von BytesExperts darüber, wie mittelständische Unternehmen ihre bestehenden IT-Systeme mit KI so aufwerten, dass der Vertrieb spürbar schneller wird. Sein wichtigster Grundsatz dabei: Die erfolgreichsten KI-Projekte sind jene, bei denen KI im Hintergrund wirkt, unsichtbar in bestehende Workflows integriert, ohne dass Mitarbeiter ein neues Tool lernen müssen. Wir sprechen nicht über Technologie-Hype, sondern über das, was heute schon funktioniert: von der automatisierten Angebotserstellung über KI-gestützten Kundensupport bis zum konkreten Praxisbeispiel im Reklamationsmanagement. Das nehmen Sie mit: - Warum sich die KI-Nutzung im DACH-Mittelstand in drei Jahren vervierfacht hat und warum Abwarten das größere Risiko ist. - Was KI wirklich kann und was nicht, jenseits von medialem Hype und Untergangsszenarien. - Wie KI Angebotsprozesse beschleunigt und warum die erfolgreichste Integration im Verborgenen wirkt. - Warum über 80 % der KI-Projekte scheitern und wie Sie die typischen Stolperfallen vermeiden, darunter die gefährliche „Pilotfalle". - Warum 70 % des Erfolgs bei Menschen und Prozessen liegt und nicht bei der Technologie. - Die ersten konkreten Schritte, die Sie morgen früh gehen können. Wenn Sie praxisnah erfahren möchten, wie KI Ihrem Vertrieb den entscheidenden Vorsprung ermöglicht, dann ist diese Folge genau richtig für Sie.

KVD Service Podcast
Vom Produktverkauf zum Service-Vertrieb – Erfolgsstrategien, Incentivierung und Kundennutzen

KVD Service Podcast

Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 47:36


Thema: "Vom Produktverkauf zum Service-Vertrieb – Erfolgsstrategien, Incentivierung und Kundennutzen" Gäste: - David Evers, Team Lead Service Excellence beim FIR an der RWTH Aachen - Rolf Urban, Head of Service Sales Coordination bei FANUC Europe Der klassische Produktverkauf stößt zunehmend an seine Grenzen. Preisdruck, internationale Wettbewerber und vergleichbare Produkte zwingen Industrieunternehmen dazu, sich neu zu positionieren. Die Antwort lautet immer häufiger: Service-Vertrieb und Solution Selling. In dieser Folge des KVD ServicePodcast sprechen KVD-Redakteur Michael Braun und KVD-Geschäftsführer Carsten Neugrodda mit Rolf Urban (FANUC) und David Evers (FIR an der RWTH Aachen) darüber, wie Unternehmen den Wandel vom reinen Produktanbieter zum lösungsorientierten Partner erfolgreich gestalten können. Themen dieser Folge: - Warum Service-Vertrieb jetzt entscheidend ist: Preisdruck, internationale Konkurrenz und austauschbare Produkte machen Service zum Differenzierungsfaktor. - Service als Profit Center: Vom reaktiven After-Sales hin zum eigenständigen, strategischen Geschäftsmodell. - Organisation & Rollenbilder: Eigener Service-Vertrieb oder integriertes Modell? Welche Strukturen funktionieren? - Kompetenzen im Service-Vertrieb: Warum nicht jeder Produktverkäufer automatisch erfolgreicher Service- oder Lösungsverkäufer ist. - Incentivierung neu denken: Weg von reinen Umsatzkennzahlen – hin zu Kundennutzen, Nutzung und langfristiger Partnerschaft. - Kundennutzen statt Bauchladen: Erfolgreicher Service-Vertrieb beginnt mit Zuhören, Prozessverständnis und echter Bedarfsermittlung. - Solution Selling als Perspektive: Wie Unternehmen sich über ganzheitliche Lösungen nachhaltig vom Wettbewerb abheben können. Mit Praxisimpulsen von FANUC und wissenschaftlicher Einordnung durch das FIR an der RWTH Aachen. Den KVD ServicePodcast gibt's jeden Monat neu!

Hallo Fokus!
Sichtbarkeit in Zeiten von KI - Robert Fahle

Hallo Fokus!

Play Episode Listen Later Feb 17, 2026


In dieser Episode spricht Lars Bobach mit Robert Fahle über Sichtbarkeiten in Zeiten von KI und die Frage, wie Unternehmen in Antworten von Systemen wie ChatGPT oder Google Gemini überhaupt noch vorkommen. Denn immer häufiger liefern KI-Assistenten fertige Ergebnisse, ohne dass Nutzer noch auf Webseiten klicken. Entscheidend ist daher nicht mehr nur das Ranking bei Google, sondern ob ein Unternehmen in der generierten Antwort erwähnt oder empfohlen wird. Du erfährst unter anderem: warum klassische SEO an Wirkung verliert was Generative Engine Optimization (GEO) bedeutet weshalb viele KI-Systeme Informationen eher aus Drittquellen als von Firmenwebseiten beziehen welche Risiken entstehen, wenn nur Wettbewerber genannt werden und welche konkreten Schritte Unternehmer jetzt priorisieren sollten Die Folge richtet sich an Geschäftsführer, Entscheider und Marketingverantwortliche im Mittelstand, die verstehen wollen, wie Auffindbarkeit, Vertrauen und Umsatz im KI-Zeitalter neu verteilt werden. Den Beitrag findest Du auch auf https://larsbobach.de/blog/ Wenn Dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn Du diesen Podcast abonnierst. :-) Hilf mir den Podcast immer weiter zu verbessern und Dir die Inhalte zu liefern, die Du Dir wünschst. Wie? Hinterlasse eine Bewertung und eine Rezension! Zeitinvestition: Maximal ein bis zwei Minuten. Herzlichen Dank für Deine Mühe!

Dieter Menyhart zur Neukundengewinnung
Die 3 KI-Mythen die Sales Geld kosten

Dieter Menyhart zur Neukundengewinnung

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 13:12


In dieser Folge von KI & Sales spreche ich über die drei grössten KI-Mythen im Verkauf – und warum sie dich und dein Team aktuell Geld kosten. Du erfährst: – warum KI nicht verkauft, aber deine Abschlussquote massiv verbessert – weshalb KI nicht nur für Tech-Firmen ist – wie du KI ohne Schulung und ohne Aufwand einsetzt Anhand echter Beispiele aus Trainings mit Maschinenbauern, IT-Dienstleistern und Softwarefirmen zeige ich, wie Verkäufer mit KI bis zu 40 % Zeit sparen und besser vorbereitet in Kundengespräche gehen. Diese Folge ist Pflicht, wenn du im Verkauf arbeitest und nicht willst, dass deine Wettbewerber dir davonziehen. KI & Sales ist der Podcast für Verkäufer, Sales-Leiter und Unternehmer, die mehr Abschlüsse erzielen wollen – ohne mehr zu arbeiten. Gastgeber Dieter Menyhart trainiert seit über 14 Jahren Verkaufsteams und zeigt, wie Künstliche Intelligenz im Verkauf messbare Resultate bringt: – bis zu 40 % Zeitersparnis – höhere Abschlussquoten – bessere Vorbereitung auf Kundengespräche In jeder Folge erhältst du: • ein klares Sales-Problem • konkrete KI-Methoden (ChatGPT, Claude, Perplexity & Co.) • sofort umsetzbare Beispiele aus echten Trainings Kein Tech-Gelaber. Keine Theorie. Nur das, was im Verkaufsalltag funktioniert – egal ob du Software, Dienstleistungen oder Industrieprodukte verkaufst.

Kassenzone Podcast | Interviews zu den Themen E-Commerce, Handel, Plattformökonomie & Digitalisierung
100% Wachstum in 2025: Ist Ryzon der Beweis für die Zukunft des D2C? (K#623)

Kassenzone Podcast | Interviews zu den Themen E-Commerce, Handel, Plattformökonomie & Digitalisierung

Play Episode Listen Later Jan 15, 2026 51:51


In dieser Kassenzone-Folge spricht Mario Konrad, Co-Founder von Ryzon, über den Aufbau und die Entwicklung der D2C-Sportbrand: von den Anfängen in der Triathlon-Nische über den starken Fokus auf Radsport bis hin zu internationalem Wachstum in den USA. Dabei geht es um Premium-Positionierung, europäische Produktion und die bewusste Entscheidung gegen Plattformen und Wholesale. Mario erklärt, warum Community-Nähe, Performance-Produkte und ein klarer Marken­kern entscheidend für hohe Kundenbindung sind und weshalb App, Bundles und Sets eine zentrale Rolle für Retention und Warenkorbgröße spielen. Wie behauptet sich Ryzon gegen Discountdruck, chinesische Wettbewerber und Marktplätze wie Temu? Das Gespräch im Überblick: (4:46) Der Wandel im Radmarkt (12:08) Wachstum und Herausforderungen bei Ryzon (15:53) Kundenbindung und Retention (27:02) Wachstumsstrategien und Expansionspläne (37:35) Konkurrenz durch chinesische Marken (45:02) Blick in die Zukunft Podcast-Host – Karo Junker de Neui: https://www.linkedin.com/in/karojunker https://etribes.de/ Newsletter: https://www.kassenzone.de/newsletter/ Community: https://kassenzone.de/discord Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone

Podcasts von Tichys Einblick
10 Jahre Pariser Klimaabkommen: Deutschlands wirtschaftlicher Selbstmord - TE Wecker am 13.12.2025

Podcasts von Tichys Einblick

Play Episode Listen Later Dec 13, 2025 28:41


10 Jahre Pariser Klimaabkommen: Deutschlands wirtschaftlicher Selbstmord auf Raten Zehn Jahre Pariser Abkommen: Tichys Einblick zieht eine vernichtende Bilanz. Das „ominöse“ 1,5-Grad-Ziel ruiniere die deutsche Wirtschaft, während Wettbewerber wie China kaum mitziehen. Fritz Vahrenholt kritisiert wissenschaftliche Fehler des PIK und eine falsche Auslegung des Vertrags: Statt „Null-Emissionen“ sei eigentlich nur eine Halbierung gefordert gewesen. Thomas Mock erinnert sich an die Anfänge. Webseite: https://www.tichyseinblick.de

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1008 - Vom Auftragsannehmer zum Challenger: Die einzige Sales-Rolle, die KI nicht ersetzen kann. Mit Markus Härlin

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Nov 26, 2025 56:15


Vom Auftragsannehmer zum echten Challenger Sales – die einzige Sales-Rolle, die KI nicht ersetzen kann. In dieser VertriebsFunk-Folge spreche ich mit Markus Härlin darüber, warum klassische Auftragsannehmer, Problemlöser und Sachbearbeiter im Vertrieb ausgedient haben. Außerdem erfährst du, wie du dich und dein Team Schritt für Schritt in Richtung Challenger entwickelst. Fakt ist: Ein großer Teil der Tätigkeiten im Vertrieb lässt sich heute schon automatisieren. Administrative Aufgaben, Standardangebote und einfache Follow-ups – all das kann KI sehr gut übernehmen. Übrig bleibt deshalb genau der Teil, den KI (noch) nicht kann: echte Insight-Verkäufer, die Kunden herausfordern, neue Perspektiven aufzeigen und mit klaren Thesen Orientierung geben. Genau hier kommt Challenger Sales ins Spiel und macht den Unterschied. Warum Challenger Sales die Zukunft im B2B-Vertrieb ist Deine Kunden sind heute besser informiert als je zuvor. In vielen Fällen ist ein Großteil der Kaufentscheidung bereits gefallen, bevor ein Kunde mit dir spricht. Das liegt unter anderem an KI, Vergleichsportalen und einer Flut an Content. Wenn du dann nur nett berätst und Fragen abhakst, bist du austauschbar. Deshalb setzt Challenger Sales genau hier an. Als Challenger zeigst du deinen Kunden, dass die Welt nicht so ist, wie sie denken. Stattdessen stellst du Denkmuster bewusst in Frage und schaffst neue Sichtweisen. Du machst Risiken sichtbar, die der Kunde unterschätzt, und zeigst Chancen, die er liegen lässt. Zusätzlich bringst du konkrete Beispiele aus anderen Unternehmen oder Branchen mit in das Gespräch. So wirst du Schritt für Schritt vom Bittsteller zum strategischen Sparringspartner. Vom Auftragsannehmer zum Challenger: So gelingt der Shift In vielen Vertriebsorganisationen gibt es noch zu viele „Auftragsbearbeiter". Diese reagieren vor allem auf Anfragen, statt proaktiv zu agieren. Sie warten auf Leads, Angebote und Rückmeldungen. Dadurch bleibt viel Potenzial liegen. Challenger Sales funktioniert dagegen grundlegend anders, weil Challenger mit einer eigenen Agenda in den Termin gehen und starke Thesen mitbringen. Markus und ich sprechen darüber, warum du nicht jeden automatisch zum Challenger machen kannst. Du kannst aber viele in diese Richtung entwickeln, wenn du die richtigen Rahmenbedingungen schaffst. Dafür brauchst du klare Rollen im Vertriebsteam. Einige wenige starke Challenger Sales stehen an der Front und sprechen mit Geschäftsführung, Buying Center und Key Accounts auf Augenhöhe. Dahinter steht ein Team, das Angebote, Prozesse, Dokumentation und Delivery sauber abbildet. So nutzt du einerseits die Stärken deiner Leute und vermeidest andererseits, alle in dieselbe Schablone zu pressen. Wichtig ist außerdem: Challenger Sales ist kein „freches Draufhauen". Stattdessen steckt dahinter echte Substanz. Du brauchst ein tiefes Verständnis für Markt, Branche und Geschäftsmodell deiner Kunden. Deshalb arbeitest du mit klaren Hypothesen: Wie entwickelt sich der Markt? Was machen Wettbewerber anders? Welche Lösungen sind in anderen Branchen bereits erfolgreich? Wenn du mit drei bis fünf präzisen Thesen ins Gespräch gehst, wirst du automatisch als Experte wahrgenommen. Challenger Sales in Zeiten von KI und komplexen Buying Centern Heute entscheiden oft größere Buying Center über einen Deal. Sechs, acht oder sogar mehr Beteiligte sind dabei keine Seltenheit. Jeder hat eigene Ziele, Interessen und Risiken. Challenger Sales bedeutet in diesem Umfeld: Du hilfst deinem internen Champion, diesen Prozess aktiv zu steuern. Du gibst ihm Argumente, Storys und Unterlagen an die Hand, damit er intern für dich verkaufen kann. Dadurch entsteht echte Bewegung im Entscheidungsprozess, statt dass ein Angebot nur „herumliegt". Gleichzeitig sorgt KI dafür, dass viele Standardprozesse im Hintergrund schlanker werden. Das ist jedoch keine Bedrohung, sondern eine große Chance. Du kannst deutlich mehr Zeit in echte Challenger-Aktivitäten investieren: Vorbereitung, Recherche, Cases, Content und Storytelling. Wenn du diese Zeit nicht nutzt, bist du einer der Ersten, die KI ersetzt. Wenn du sie dagegen bewusst nutzt, wirst du zu dem Verkäufer, den der Kunde wirklich braucht. Was du aus dieser Folge mitnehmen solltest In dieser Episode zeige ich gemeinsam mit Markus Härlin, wie du dein Mindset vom Auftragsannehmer hin zum Challenger Sales drehst. Außerdem erfährst du, welche Rollen du im Team neu definieren solltest und welche Skills für die Zukunft im Vertrieb entscheidend sind. Wenn du als Verkäufer, Vertriebsleiter oder Geschäftsführer in einem KI-dominierten Umfeld relevant bleiben willst, solltest du unbedingt reinhören. Fang an, deine Kunden bewusst herauszufordern – und hör auf, sie nur zu bedienen.  

Table Today
Überlebt der Einzelhandel?

Table Today

Play Episode Listen Later Nov 22, 2025 31:33


Raoul Roßmann über Expansion und Verantwortung Raoul Roßmann, Sprecher der Geschäftsführung der Dirk Rossmann GmbH, erläutert die Wachstumsstrategie des Drogeriekonzerns. Er berichtet von solidem Wachstum in Deutschland, sieht die größeren dynamischen Chancen jedoch in ausländischen Märkten. Dazu betont er: „Wir sehen, dass wir mit unserem Konzept und mit unserer Stärke auch im Ausland reüssieren können“. Im Gespräch mit Alexander Wiedmann analysiert er den historischen Rückstand zum Wettbewerber dm und fordert klare Reformen für den Standort Deutschland. Warum setzt sich Rossmann so stark für eine Regulierung von Smartphones an Schulen?[00:38]Tina Müller über den Turnaround bei Weleda Tina Müller, CEO der Weleda AG, skizziert ihren Kurs für den erfolgreichen Turnaround des Naturkosmetik-Herstellers. Durch den Einstieg in den Premium-Parfümeriemarkt erschließt sie neue Zielgruppen für die Schweizer Traditionsmarke. Müller prognostiziert auch für dieses Jahr, dass Weleda stärker als der Markt wachsen wird. Mit Alex Hofmann diskutiert sie, ob Nachhaltigkeit allein noch als Kaufargument zieht und welche Rolle Plattformen wie TikTok für den Umsatz spielen. Wie lassen sich moderne Technologien mit den anthroposophischen Wurzeln der Firma verknüpft.[14:41]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

NY to ZH Täglich: Börse & Wirtschaft aktuell
Wall Street im Schatten der Angst | New York to Zürich Täglich

NY to ZH Täglich: Börse & Wirtschaft aktuell

Play Episode Listen Later Nov 18, 2025 11:33


Die enttäuschenden Quartalszahlen von Home Depot fachen die Sorgen vor nachlassender Konsumlaune an. Die Aussagen des Managements zeigen ebenfalls, dass der Häusermarkt schwierig bleibt. Es kommt erschwerend hinzu, dass gestern American Express und Capital One anziehende Kreditkartenabschreibungen für den Oktober verkündet haben. Damit richten sich die Blicke auf die im Wochenverlauf anstehenden Ergebnisse von Target und Walmart, am Mittwoch und Donnerstag. Im Tech-Sektor sehen wir im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Zahlen von NVIDIA ebenfalls Abgabedruck. Das Brokerhaus Stifel hebt das Kursziel der Aktie im Vorfeld der Zahlen auf $250 an. Die Tatsache, dass Google anzieht, ist für andere Player in dem Segment möglicherweise ein Problem. Berichten zur Folge wird Gemini 3.0 ein ernsthafter Wettbewerber im KI-Universum sein. Das bedeutet, dass Open AI – das Rückgrat des KI-Booms – geschwächt werden könnte. Kein gutes Omen, wenn man bedenkt, dass OpenAI rund $1,4 Bio. an Aufträgen erteilt hat. Für Oracle, ein Belastungsfaktor. Unter Druck stehen auch die Aktien von Cloudflare. Das globale Netzwerk scheint in Folge von Hacker-Angriffen in Teilen lahmgelegt zu sein. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio
Data Act - Autobauer öffnen Daten für Wettbewerber

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio

Play Episode Listen Later Oct 8, 2025 2:58


Mit dem EU-Data-Act verlieren Autohersteller ihren bisher exklusiven Zugriff auf Daten, die Autos beim Fahren sammeln. Die könnten künftig das sein, womit das eigentliche Geschäft gemacht wird. Von Johannes Frewel

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio
Wettbewerber der Bahn ziehen Bilanz

Die Wirtschaftsdoku | Inforadio

Play Episode Listen Later Sep 22, 2025 2:55


Schon 1994 sollte eine Bahnreform frischen Wind und vor allem Wettbewerb auf die Schiene bringen. Nun ziehen Privatbahnen Bilanz, wohin das geführt hat. Von Johannes Frewel