POPULARITY
In dieser Folge von „Ich glaube es hackt“ geht es von einem beinahe übernatürlichen Windows-Moment über smarte Sensorpflaster für Katastropheneinsätze bis hin zu Cyberangriffen auf Kliniken und den Risiken KI-generierter Wissensdatenbanken. Themen der Episode - Windows überrascht: Die Reparieren-Funktion löst tatsächlich ein Excel-Problem. - Apple arbeitet an einer Diebstahlerkennung für iPhones mithilfe von Sensoren. - Neue Sensorpflaster sollen bei Großschadenslagen die Triage revolutionieren. - Nvidia plant dezentrale Home-Data-Center mit Hochleistungs-GPUs. - Mysteriöse Spam-Anrufe aus Schweden treffen gleich mehrere ehemalige Kollegen. - Diskussion über neue Cyber-Befugnisse für Sicherheitsbehörden. - „Grokipedia“: Wie KI-generierte Wissensplattformen andere KI-Systeme beeinflussen könnten. - Automatische Screenshot-Beschriftung mit Apple Intelligence. - Cyberangriff auf deutsche Universitätskliniken und die Frage nach Lösegeldzahlungen. - Ausblick auf die ISX Conference. -- Links zur Folge immer auf https://podcast.ichglaubeeshackt.de/ Wenn Euch unser Podcast gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung! Feedback wie z.B. Themenwünsche könnt Ihr uns über sämtliche Kanäle zukommen lassen: Email: podcast@ichglaubeeshackt.de Web: podcast.ichglaubeeshackt.de Instagram: http://instagram.com/igehpodcast
Ref.: Prof. Dr. Franziskus von Heereman, Philosoph und Vorsitzender der Jörg Splett Gesellschaft für christliches Denken e.V. Pflegeroboter, selbstfahrende Autos, intelligente Waffensysteme.... Der Philosoph Franziskus von Heereman spricht über Chancen, Grenzen und Gefahren von KI Die künstlichen Intelligenz revolutioniert unsere Gesellschaft: KI entwirft Baupläne, analysiert Patientendaten, berechnet das Wetter, steuert Maschinen, schreibt Musik, gestaltet Bilder... und das sehr viel schneller und präziser als der Mensch. Gleichzeitig werden Warnungen laut: Papst Leo XIV. schreibt in seiner gerade erst veröffentlichten ersten Enzyklika: "Die KI muss entwaffnet werden" und meint damit, dass die künstliche Intelligenz auch neue Formen von Herrschaft, Gewalt und Ausschluss mit sich bringt. In der Lebenshilfe denken wir mit dem Philosophen Prof. Dr. Franziskus von Heereman darüber nach, wo der Mensch ersetzbar ist - und wo nicht. Als Experte für sozial-caritatives Handeln spricht er dabei auch über Pflegeroboter und andere Einsatzgebiete von KI in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
In der Fußball-Bundesliga steigt heute ein richtiges Abstiegsfinale UND in Wien steigt heute abend der Eurovision Song Contest - und dabei steht in diesem Jahr nicht nur die Musik im Mittelpunkt.
Schluss mit der US-Abhängigkeit – So machst du deine Praxis krisenfestIn dieser Folge gehen die beiden ans Eingemachte: Warum US-Cloud-Lösungen ein echtes Risiko für deinen Praxiswert sind und wie der US-Cloud-Act deine Patientendaten bedroht.Wir checken eure PVS und zeigen euch sofortige EU-Alternativen für WhatsApp, Calendly & Co. Erfahre, welche „Quick Wins“ du morgen umsetzen kannst und warum eine ehrliche Bestandsaufnahme jetzt über Erfolg oder DSGVO-Bußgeld entscheidet.Dein Take-away: Ein konkreter Fahrplan, um digitale Souveränität zurückzugewinnen. Reinhören und umsetzen!⚠ Weitere Infos zu Christian Henrici und #TOPMEDIS: ⚠• Mitarbeiterumfragesoftware: www.topmedis.de• Praxisgeflüster Podcast ist auf allen gängigen Portalen vertreten oder: https://team-praxisfluesterer.de/podcast/• Beratung für Praxen: https://www.opti-hc.de/• Gründerengagement von Christian: https://www.opti-summerschool.de/
Drei Spitzenvertreter der deutschen Medizin diskutieren im Podcast O-Ton Innere Medizin über Paradigmenwechsel und die drängendsten Reformen des Gesundheitswesens. Sie geben damit einen Vorgeschmack auf den 132. DGIM-Kongress im April 2026. Den Paradigmenwechsel macht Prof. Dr. Dagmar Führer-Sakel, Kongresspräsidentin und DGIM-Vorsitzende, an drei Entwicklungen fest: dem exponentiellen Wissenszuwachs, dem Umbruch in den Versorgungsstrukturen und dem wachsenden Ressourcendruck. Angesichts eines strukturellen Defizits im Gesundheitssystem fordert Prof. Dr. Michael Hallek, Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit und Pflege, mutige Reformen: weniger Krankenhausbetten, mehr ambulante Versorgung, konsequente Digitalisierung. Allein durch vollständig elektronisch verfügbare Patientendaten könnten Tausende Arbeitsstunden pro Jahr eingespart werden. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, sieht 2026 als Schlüsseljahr: Notfallgesetzgebung, Primärversorgungsstruktur und Krankenhausreform sollen vorangebracht werden. Prof. Führer-Sakel mahnt zudem, mehr in Prävention zu investieren, statt Reparaturmedizin ökonomisch überzubetonen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs: die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen. Dr. Reinhardt plädiert dafür, mehr Aufgaben an Physician Assistants, Community Nurses oder Primary Care Manager zu delegieren – nicht aus Kostendruck, sondern aus Vernunft. „Die Angst, ersetzt zu werden, halte ich für völlig unbegründet." Entscheidend sei ein kompetenzbasiertes Teammodell, keine neue Silo-Bildung. Nützlicher Abschluss der Podcastfolge: Die Tipps der DGIM-Vorsitzenden für einen gelungenen Kongressbesuch in Wiesbaden. kongress.dgim.de baek.de svr-gesundheit.de
Andreas Von Gunten und Martin Steiger plaudern in zwei Follow-up-Episoden über Rückmeldungen aus dem Publikum und Neuigkeiten zu Themen aus früheren Episoden. Themen sind unter anderem Wearables von Garmin und Vibe Coding mit Patientendaten.
In der Medizin ist Künstliche Intelligenz längst angekommen und unterstützt Ärzte bei der Diagnostik. Um KI-Systeme zu trainieren, werden Unmengen an Patientendaten benötigt, die sicher übertragen und gespeichert werden müssen.
Schluss mit der US-Abhängigkeit – So machst du deine Praxis krisenfest.In dieser Folge gehen die beiden ans Eingemachte: Warum US-Cloud-Lösungen ein echtes Risiko für deinen Praxiswert sind und wie der US-Cloud-Act deine Patientendaten bedroht.Wir checken eure PVS und zeigen euch sofortige EU-Alternativen für WhatsApp, Calendly & Co. Erfahre, welche „Quick Wins“ du morgen umsetzen kannst und warum eine ehrliche Bestandsaufnahme jetzt über Erfolg oder DSGVO-Bußgeld entscheidet.Dein Take-away: Ein konkreter Fahrplan, um digitale Souveränität zurückzugewinnen. Reinhören und umsetzen!⚠ Weitere Infos zu Christian Henrici und #TOPMEDIS: ⚠• Mitarbeiterumfragesoftware: www.topmedis.de• Praxisgeflüster Podcast ist auf allen gängigen Portalen vertreten oder: https://team-praxisfluesterer.de/podcast/• Beratung für Praxen: https://www.opti-hc.de/• Gründerengagement von Christian: https://www.opti-summerschool.de/
Was ist in der KW 10 in der Datenschutzwelt passiert, was ist für Datenschutzbeauftragte interessant? NRW‑Datenschutzbeauftragte warnt vor Veröffentlichung von Patientendaten in sozialen Medien BVerwG: BfDI hat keinen einklagbaren Anspruch auf Kontrolle des BND (Az. 6 A 2.24) Google‑API‑Schlüssel für Gemini öffentlich sichtbar – riskanter Zugriff auf KI‑Dienste NIS2‑Studie: Viele Unternehmen ignorieren Pflichten https://migosens.de/nis2-pflichten-fuer-unternehmen-das-musst-du-wissen-stephan-auge-im-datenschutz-talk/ Cloudflare Bedrohungsbericht 2026 https://blog.cloudflare.com/2026-threat-report/ App meldet smarte Brillen in der Nähe und soll Privatsphäre schützen Veröffentlichungen & Veranstaltungen: BSI startet Konsultation zur Technischen Richtlinie TR‑03183‑H (Cyber Resilience Act) https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/EN/BSI/Publications/TechGuidelines/TR03183/BSI-TR-03183-H_v1_0_0.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Noyb‑Umfrage zu Digital Omnibus https://noyb.eu/sites/default/files/2026-03/noyb-Survey_Evidence%20Based%20GDPR-Optimisation.pdf EDPB kündigt Konferenz zur europäischen Zusammenarbeit von Aufsichtsbehörden an https://www.edpb.europa.eu/news/news/2026/conference-cross-regulatory-cooperation-eu-17-march-programme-available-now_de#:~:text=The%20conference%20%22Cross,cooperation%20between%20authorities%20is%20ensured Weitere Infos, Blog und Newsletter finden Sie unter: https://migosens.de/newsroom/ X: https://x.com/ds_talk?lang=de Übersicht aller Themenfolgen: https://migosens.de/datenschutz-podcast-themenfolgen/ (als eigener Feed: https://migosens.de/show/tf/feed/ddt/) Instagram: https://www.instagram.com/datenschutztalk_podcast/ Folge hier kommentieren: https://migosens.de/bfdi-hat-keinen-einklagbaren-anspruch-auf-kontrolle-ds-news-kw-10-2026/↗
Vor zwei Jahren hat die Inselgruppe das neue Klinik-Informationssystem «Epic» eingeführt, welches unter anderem für die Erfassung von Patientendaten genutzt wird. Künftig könnten alle öffentlichen Spitäler im Kanton Bern «Epic» übernehmen. Weiter in der Sendung: · Diese Wundheilerin geht für Patientinnen und Patienten in die hintersten Täler: Elisabeth Kohler arbeitet für die Spitex im Berner Oberland und erzählt in ihrem neuen Buch von besonderen Begegnungen in ihrer Arbeit. · Die Soforthilfe für die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana wird bis Ende März verlängert. Entschieden hat dies die Konferenz der Kantonalen Sozialdirektorinnen und -Direktoren SODK wegen des aussergewöhnlichen Ausmasses des Ereignisses.
DarmTalk - Dein Podcast zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Wie fühlt sich Leben mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wirklich an? Was sagen Laborwerte – und was sagen die Menschen selbst? In dieser Episode sprechen wir über ein innovatives Projekt, das genau hier ansetzt: H2O – Health Outcomes Observatory. Hinter dem technisch klingenden Namen steckt eine kraftvolle Idee: Patient:innen berichten selbst über ihre Beschwerden, ihre Lebensqualität, ihre Energie – kurz gesagt über das, was im Alltag wirklich zählt. Diese sogenannten Patient-Reported Outcomes (PROs) machen Erfahrungen sichtbar, die in klassischen Arztbriefen oft keinen Platz finden. Zu Gast sind: Ing. Evelyn Groß, Präsidentin der Österreichischen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) Univ.-Prof. Dr. Tanja Stamm (PhD), Projektkoordinatorin von H2O an der Medizinischen Universität Wien Gemeinsam klären wir: - Was genau steckt hinter dem H2O-Projekt? - Wie funktioniert es technisch – und wie sicher sind die Daten? - Was bringt es Patient:innen ganz konkret im Alltag? - Wie können diese Informationen Arzt-Patient:innen-Gespräche verbessern? - Und wie können Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa aktiv mitmachen? Diese Folge zeigt, wie Patient:innen ihre Stimme stärken und die Zukunft der Versorgung aktiv mitgestalten können.
In dieser Folge des Podcasts Visionäre der Gesundheit spricht Gastgeberin Inga Bergen mit Maud Pennaneach, Vice President Product bei Doctolib. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, wie moderne Praxissoftware entstehen kann, die den Alltag von Ärzt:innen, MFA und Patient:innen wirklich entlastet – und welche Rolle Produktentwicklung, Nutzerzentrierung und Künstliche Intelligenz dabei spielen. Das Gespräch bietet einen seltenen Einblick in die reale Produktentwicklung im Gesundheitswesen. Es zeigt, wie aus Nutzerbeobachtung, technologischer Innovation und jahrelanger Detailarbeit eine Praxissoftware entsteht, die echte Entlastung verspricht. Maud Pennaneach ist Vice President Product bei Doctolib und verantwortet dort die Entwicklung der Lösungen für medizinische Fachkräfte. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Praxissoftware und darauf, digitale Produkte so zu gestalten, dass sie den komplexen Alltag in Arztpraxen realistisch abbilden. Ursprünglich aus Frankreich stammend, arbeitet Maud Pennaneach seit mehreren Jahren intensiv am deutschen Gesundheitsmarkt. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie über vier Jahre hinweg eine neue, vollständig integrierte Praxissoftware aufgebaut – von der ersten Idee bis zum produktiven Einsatz in echten Praxen. Ihr Anspruch: Technologie soll nicht zusätzlich belasten, sondern konkret Zeit sparen, Stress reduzieren und die Versorgung verbessern. Ausgangspunkt: Ein Gesundheitssystem am Wendepunkt Zu Beginn des Gesprächs macht Maud Pennaneach deutlich, warum das Thema Praxissoftware heute so relevant ist. Der Versorgungsbedarf steigt seit Jahren, gleichzeitig herrscht Fachkräftemangel und enormer administrativer Druck. Ärzt:innen und MFA verbringen täglich viele Stunden mit Dokumentation, Abrechnung und Koordination. Genau hier setzt die Produktvision von Maud Pennaneach an: Technologie soll sowohl der Gesundheit der Menschen als auch der „Gesundheit des Systems“ dienen. Der Anspruch lautet nicht Digitalisierung um der Digitalisierung willen, sondern echte Entlastung im Alltag. Die Idee hinter der neuen Doctolib-Praxissoftware Aus dieser Problemstellung heraus entstand eine All-in-One-Lösung, die den gesamten Patient Journey abdeckt – ohne Medienbrüche. Maud Pennaneach beschreibt, dass Termine, digitale Anamnese, klinische Dokumentation, Abrechnung und Nachbereitung in einem System zusammenlaufen. Ziel war es, ein Produkt zu entwickeln, das selbst von neuen MFA intuitiv genutzt werden kann, ohne ständig zwischen verschiedenen Programmen wechseln zu müssen. Benutzerfreundlichkeit und durchgängige Workflows standen dabei von Anfang an im Fokus. Zeitgewinn durch Automatisierung und KI Ein zentrales Thema im Gespräch mit Inga Bergen ist der konkrete Zeitgewinn durch Digitalisierung. Maud Pennaneach erläutert, dass Praxen durch die Automatisierung administrativer Aufgaben bis zu 20 Stunden pro Woche sparen können – perspektivisch sogar 10 Stunden allein durch KI-Assistenten. Besonders unterschätzt werde, wie viel Zeit täglich für Formulare, Nachfragen und Nachdokumentation verloren geht. Genau hier sieht Maud Pennaneach enormes Potenzial für spezialisierte, zertifizierte KI-Lösungen im Gesundheitswesen. Die KI-Assistenten: Telefon, Sprache und Abrechnung Maud Pennaneach stellt im Detail drei KI-Assistenten vor, die bereits in der Praxissoftware integriert sind. Der KI-Telefonassistent übernimmt rund um die Uhr eingehende Anrufe, erkennt Anliegen wie Terminwünsche oder Rezeptanfragen und fasst diese strukturiert für das Praxisteam zusammen. Dadurch entfallen bis zu 60 % der telefonischen Unterbrechungen, ohne dass Anfragen verloren gehen. Ergänzt wird dies durch einen KI-Sprachassistenten, der während der Behandlung mithört, relevante medizinische Informationen filtert und automatisch strukturiert dokumentiert – inklusive Diagnosen und korrekter Terminologie. Der dritte Baustein ist der KI-Abrechnungsassistent, der durch tausende Abrechnungsregeln navigiert und passende Ziffern vorschlägt. Ziel ist es, den Dokumentationsaufwand am Tagesende drastisch zu reduzieren, ohne die ärztliche Kontrolle aus der Hand zu geben. Koordination im Praxisalltag neu gedacht Neben KI spielt auch die interne Organisation eine große Rolle. Maud Pennaneach beschreibt Funktionen wie den Patient Navigator, mit dem sich auf einen Blick erkennen lässt, wo sich Patient:innen im Behandlungsprozess befinden. Ergänzt wird dies durch einen intelligenten Task Manager, der Aufgaben strukturiert erfasst, sowie durch Doctolib Connect als internes Kommunikationswerkzeug. Zusammen ersetzen diese Funktionen Zettelwirtschaft, Zurufe und parallele Systeme – und senken spürbar den Stress im Alltag. Produktentwicklung aus der Praxis heraus Ein besonders spannender Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wie eine so komplexe Software überhaupt entwickelt werden kann. Maud Pennaneach betont, dass ihr Team unzählige Stunden direkt in Praxen verbracht hat. Unterschiedliche Fachrichtungen, Praxisgrößen und Arbeitsweisen mussten verstanden werden. Hinzu kamen regulatorische Anforderungen, Zertifizierungen und Abrechnungsvorgaben. In Workshops mit MFA und Ärzt:innen wurden komplette Workflows mit Post-its nachgebaut, analysiert und iterativ verbessert. Überraschungen, Lernkurven und der Moment der Gewissheit Trotz jahrelanger Vorbereitung gab es immer wieder Überraschungen. Maud Pennaneach erzählt, dass neue Gespräche mit Nutzer:innen regelmäßig zusätzliche Sonderfälle offenbarten, die berücksichtigt werden mussten. Der entscheidende Moment kam mit der Pilotphase: Als die erste Praxis vollständig migriert wurde und das System im Echtbetrieb lief, wurde aus Theorie Realität. Das direkte Feedback der Nutzer:innen bestätigte, dass die Richtung stimmt – auch wenn es weiterhin Optimierungsbedarf gibt. Agilität statt Perfektion Ein zentraler Erfolgsfaktor ist laut Maud Pennaneach die Geschwindigkeit. Feedback aus Praxen fließt direkt in die Weiterentwicklung ein, Verbesserungen werden oft innerhalb weniger Wochen live geschaltet. Diese Agilität erleben viele Nutzer:innen als echten Kulturwandel im stark regulierten Gesundheitswesen. Nicht Perfektion beim Launch zählt, sondern kontinuierliche Verbesserung im Betrieb. Blick nach vorn: KI als Schlüssel für bessere Versorgung Zum Abschluss blickt Maud Pennaneach nach vorn. Sie ist überzeugt, dass KI künftig einen Großteil administrativer Aufgaben übernehmen kann. Gleichzeitig sieht sie großes Potenzial darin, medizinisches Wissen, Studien und Patientendaten intelligent zusammenzuführen. Voraussetzung dafür bleibt jedoch saubere, strukturierte Daten. Gelingt das, kann KI nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Qualität der Versorgung nachhaltig verbessern.
In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Prof. Dr. Dieter Kugelmann, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Rheinland-Pfalz, über praxisnahe Fälle und Entscheidungen direkt aus der Datenschutzaufsicht. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was können Unternehmen und Datenschutzbeauftragte aus echten Aufsichtsfällen lernen – und wie lassen sich typische Fehler vermeiden? Prof. Kugelmann, seit zehn Jahren Mitglied der Datenschutzkonferenz und bekannt für seine praktische Perspektive, erläutert anhand aktueller Beispiele: - Wie lang dürfen Bewerbungsunterlagen gespeichert werden? - Wann ist eine Auskunftsanfrage missbräuchlich? - Was ist bei Patientendaten und berufsrechtlichen Aufbewahrungsfristen zu beachten? - Wie weit reicht der postmortale Persönlichkeitsschutz? - Wie lange gilt eine Einwilligung – und muss sie irgendwann erneuert werden? Außerdem gibt Prof. Kugelmann Einblicke in ein zukunftsweisendes Projekt: eine Datenschutz-Sandbox, die Unternehmen künftig dabei unterstützen soll, innovative Lösungen gemeinsam mit der Aufsicht datenschutzkonform zu entwickeln. Die Folge bietet wertvolle Orientierung für Datenschutzbeauftragte, Verantwortliche und alle, die sich mit praktischer DSGVO-Umsetzung beschäftigen – mit vielen direkt anwendbaren Praxistipps der Aufsicht. Themen im Überblick - Löschfristen in der Praxis: Bewerbungen, Patientendaten & Aufbewahrungspflichten - Umgang mit Auskunftsansprüchen – Rechte, Grenzen, Missbrauch - Postmortaler Persönlichkeitsschutz außerhalb der DSGVO - Einwilligungen: Gültigkeit, Erneuerungsbedarf, Rechenschaftspflicht - Identitätsprüfung bei Auskunftsersuchen - Bedeutung guter Datenhygiene für Unternehmen - Datenschutz-Sandbox als Zukunftsmodell für Innovation und Compliance
Datenschutz im OHR - DSGVO Erste Hilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen leicht gemacht
Der Umgang mit Patientendaten gehört zu den sensibelsten Bereichen überhaupt – und genau hier passieren leider immer wieder gravierende Fehler. Vielleicht denkst du dir: „Bei uns läuft das schon irgendwie richtig.“ Doch die Realität zeigt, dass gerade kleine Praxen, Selbstständige und Unternehmen im Gesundheitsbereich oft unbewusst in Datenschutzfallen tappen, die richtig teuer und rufschädigend werden können. In dieser Folge nehme ich dich mit zu den drei größten Datenschutzfallen im Gesundheitsbereich: - warum unverschlüsselte Kommunikation ein Einfallstor für Datenabfluss ist, - weshalb fehlende oder veraltete Einwilligungen dein größtes Risiko sein können, - und wie die unsichere Aufbewahrung von Daten nicht nur Vertrauen, sondern auch deine Existenz gefährden kann. Du erfährst nicht nur, wo die Gefahren liegen, sondern auch, welche einfachen Maßnahmen du direkt umsetzen kannst, um dich und dein Unternehmen abzusichern.
Der Schaffhauser Kantonsrat hat erstmals einen Ombudsmann gewählt. Der 64-jährige Jurist Thomas Peter wird die neue Ombudsstelle des Kantons Schaffhausen aufbauen und leiten. · Kantonsrat Zürich debatiert über heikle Patientendaten
Computer und Kommunikation (komplette Sendung) - Deutschlandfunk
Kloiber, Manfred www.deutschlandfunk.de, Computer und Kommunikation
Das Bündner Parlament hat die Kinder- und Zweiverdienerabzüge deutlich erhöht. Eltern können künftig bis zu 25'000 Franken für Kinderbetreuungskosten geltend machen. Die SP lehnte die Reform ab, da Familien mit tiefen Einkommen kaum profitieren würden. Weitere Themen: · Im Kanton hat es in der ersten Phase des aktuellen Regenwetters bislang keine grösseren Beeinträchtigungen gegeben. Laut den Meteorologen könnte das Schlimmste jedoch noch bevorstehen; im Misox, wo es bisher am längsten geregnet hat, bleibt der Führungsstab in Alarmbereitschaft. · In der Schweiz haben 18 Spitäler das «Healthcare Cyber Security Center» gegründet – darunter auch das Kantonsspital Graubünden und das Spital Thusis. Ziel der Initiative ist es, Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen und Patientendaten besser zu schützen.
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
TikTok statt Patientenversorgung?
In dieser brandneuen Folge tauchen wir tief in das Thema Datenschutz ein. Unser lieber Freund und Experte, Rechtsanwalt Jens Pätzold von Lyck + Pätzold – Die Medizinanwälte, nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die Fallstricke und Notwendigkeiten des Datenschutzes im Praxisalltag. Wir sprechen über aktuelle Themen von WhatsApp auf dem privaten Handy über den Einsatz von KI bis hin zu ganz klassischen analogen Datenschutzthemen. Jens teilt seine umfassende Expertise als Fachanwalt für Medizinrecht und Compliance Manager und zeigt dir, warum Datenschutz kein lästiger Bürokratieakt ist, sondern etwas Gutes, das dich und deine Patientinnen und Patienten schützt. Wir klären, worauf du achten musst, um Ärger zu vermeiden und deine Praxis zukunftssicher aufzustellen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Episode: - WhatsApp-Nutzung in der Praxis vermeiden: Jens macht klar, dass WhatsApp aus datenschutzrechtlicher Sicht immer ein Problem darstellt, da Kontaktdaten ohne explizite Einwilligung der Betroffenen auf US-Server hochgeladen werden. Verzichte im professionellen Umfeld auf WhatsApp, auch auf dem Business-Konto, um DSGVO-Verstöße und berufsrechtliche Probleme zu verhindern, und nutze stattdessen sichere Alternativen. - Analoge Datenschutzfallen im Blick behalten: Achte auf den klassischen Datenschutz im Praxisalltag, wie zum Beispiel diskrete Gespräche am Empfang, um zu verhindern, dass Patientendaten für Dritte hörbar sind. Kleine Unachtsamkeiten können hier schnell zu Datenschutzverstößen und damit zu Bußgeldern führen. - Vorsicht bei KI und Patientendaten: Das Hochladen von personenbezogenen Patientendaten, wie z.B. Röntgenbildern, in öffentliche KI-Tools wie ChatGPT ist ein klarer Verstoß gegen die DSGVO. Nutze für sensible Daten ausschließlich professionelle, DSGVO-konforme KI-Lösungen, die auf sicheren Servern in der EU betrieben werden. - Rechtssicher in sozialen Medien werben: Beachte, dass die Werbung mit Produktnamen oder das Zeigen von Vorher-Nachher-Bildern im zahnärztlichen Bereich nach wie vor strengen berufsrechtlichen Regelungen unterliegt. Auch wenn vieles im Internet zu sehen ist, bedeutet das nicht, dass es zulässig ist – bei Patientenfotos ist zudem immer eine vollumfängliche Aufklärung und Einwilligung nötig. - Datenschutz beim Praxisverkauf unerlässlich: Die Übergabe von Patientendaten bei einem Praxisverkauf ist komplex und muss genau geregelt werden, um strafrechtliche Verstöße zu vermeiden. Die sogenannte „Zweischranklösung“ oder entsprechende digitale Absprachen mit individueller Patienteneinwilligung sind hier entscheidend. Wir hoffen, diese Folge gibt dir wertvolle Impulse für deine Praxis! Hier findest Du die Shownotes / Links zur heutigen Episode: Lyck + Pätzold - Die Medizinanwälte > https://www.medizinanwaelte.de Jens auf LinkedIn > https://www.linkedin.com/in/jens-paetzold Podcast mit Nadine Ettling: Der Arbeitsvertrag im Employer Branding > https://parsmedia.info/der-arbeitsvertrag-im-employer-branding-mit-nadine-ettling-kanzlei-lyckpaetzold-78/ Kontakt zu Patrick und Klaus: - [Patrick > LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/patrick-neumann-3bb03b128) - patrick.neumann@parsmedia.info - [Klaus > LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/klausschenkmann) - klaus.schenkmann@parsmedia.info - Telefonat mit Klaus: [Buche gerne einen Termin](https://doodle.com/bp/klausschenkmann/marketing-talk-mit-klaus) Immer für Dich am Start: - [parsmedia Website](https://parsmedia.info) - [Praxismarketing-Blog](https://parsmedia.info/praxismarketing-blog) - [parsmedia Instagram ](https://www.instagram.com/parsmedia.praxismarketing) - [parsmedia Facebook](https://www.facebook.com/parsmedia.praxismarketing) - [parsmedia YouTube](https://www.youtube.com/@die.praxismark
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: BVK warnt vor Überregulierung in der Versicherungsvermittlung Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) schlägt Alarm: Die Bürokratielast durch regulatorische Vorgaben überfordert nicht nur Versicherungsvermittler, sondern zunehmend auch Verbraucher. Anlass ist eine aktuelle Mystery-Shopping-Aktion der BaFin, die gravierende Auswirkungen überbordender Informationspflichten auf die Beratungsqualität zeigt. BVK-Präsident Michael H. Heinz fordert einen klaren Kurswechsel hin zu mehr Verständlichkeit und weniger Formalismus – im Sinne von Verbraucherschutz und Vermittlungspraxis. Unwetterschäden an Kfz: Versicherer zahlen 1,3 Mrd. EUR Sturm, Hagel und Überschwemmungen haben 2024 in Deutschland rund 340.000 kaskoversicherte Fahrzeuge beschädigt. Die Kfz-Versicherer zahlten 1,3 Mrd. EUR, so der GDV. Besonders betroffen waren Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen – dort lag der durchschnittliche Schaden bei über 4.000 EUR. Die Versicherer warnen: Klimawandel verschärft das Unwetterrisiko. Cyberstudie: Heilwesen-Berufe besonders gefährdet Laut HDI Cyberstudie 2024 stuften 36 % der befragten Heilberufler ihr Risiko für eine Cyberattacke als hoch ein. 38 % waren bereits betroffen – meist durch Schadsoftware in E-Mails. Patientendaten gelten als besonders sensibel. Schwächen gibt es bei Multi-Faktor-Authentifizierung und simulierten Phishing-Angriffen. ASCORE bewertet 300 bKV-Tarife im neuen Produkt-Scoring 2025 ASCORE Analyse hat den neuen Scoring-Jahrgang 2025 für die betriebliche Krankenversicherung (bKV) veröffentlicht. Bewertet wurden 300 Tarife von 19 Gesellschaften. Neben einer Aktualisierung der Benchmarks flossen neue Kriterien und Differenzierungen ein – etwa zur Mitversicherung von Vorerkrankungen oder zur Erstattung gesetzlicher Zuzahlungen. Das zeigt: Der bKV-Bereich bleibt dynamisch und steht bei Krankenversicherern weiter im Fokus. SBK holt Platz 1 bei Krankenkassen-Befragung Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist laut aktueller Kundenbefragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) die beliebteste gesetzliche Krankenkasse 2025. Die Studie unter gut 2.400 Versicherten zeigt: Mehr als die Hälfte der Anbieter erzielt nur ein „befriedigend“, vor allem bei Leistungsangebot und Transparenz. Trotz insgesamt solider Zufriedenheit denkt ein Drittel über einen Kassenwechsel nach. Platz 2 belegt die Audi BKK, gefolgt von der Techniker Krankenkasse. DIA-Studie 50plus: Jüngere erleben häufiger Altersdiskriminierung Laut Vorabergebnissen der neuen DIA-Studie 50plus berichten 25 % der 18- bis 29-Jährigen von Altersdiskriminierung – deutlich mehr als in älteren Altersgruppen. Ab 60 Jahren geben nur noch 11 % an, Benachteiligung wegen ihres Alters erlebt zu haben. Auch Diskriminierung im Umfeld wird von Jüngeren deutlich häufiger beobachtet. Die vollständige Studie wird in den kommenden Monaten veröffentlicht.
Hierzulande kommen Mediziner und Forscher oft nicht an Patientendaten ran. Was gut für die Datensicherheit sein mag, kann für Patienten lebensgefährlich werden. Langsam beginnt aber ein Umdenken.
Was ist in der KW 19 in der Datenschutzwelt passiert, was ist für Datenschutzbeauftragte interessant? Verbraucherzentrale gegen Meta: Abmahnung wegen KI-Training mit Nutzerdaten DPC verhängt 530 Millionen-Euro-Strafe gegen Tik Tok wegen DSGVOverstoß bei Kinder-Accounts Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 11.2.2025 - 7 Sa 635/23 Datenleck bei Reha Vita: 17.000 Patientendaten durch veraltete IT öffentlich einsehbar Stellungnahme des EDSA zu Angemessenheitsbeschlüssen Nach USA-Besuch: BfGI besorgt, ob Datenschutzzusagen langfristig gehalten werden können Empfehlungen: Pressemitteilung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit: Neues EU-Projekt zum Datenschutz für Kultur und Bildung Neue Termine für kostenfreie Schulungen im Bildungszentrum BIDIB (BaWÜ) EDSA zum Vorschlag der Kommission zur Vereinfachung der Dokumentationspflichten des VVT
In der aktuellen Episode steht der European Health Data Space (EHDS) im Fokus. Die EU-Verordnung zum einem gemeinsamen Gesundheitsdatenraum ist am 26. März in Kraft getreten und wird ab März 2027 schrittweise wirksam. Ziel des ambitionierten Projekts ist es, elektronische Gesundheitsdaten in ganz Europa einfacher zugänglich zu machen – sowohl für Patienten als auch für Ärzte, Forschung und Wirtschaft. Doch was bedeutet das konkret für den Schutz von sensiblen Patientendaten? Holger und Joerg haben dazu Rechtsanwältin Dr. Christina Schreiber eingeladen. Sie ist Spezialistin im Datenschutzrecht mit Schwerpunkt im Gesundheitswesen und erläutert die Hintergründe und Auswirkungen des EHDS. Laut Kristina bekommen Patienten künftig leichter Zugriff auf ihre medizinischen Daten und können diese digital auch für Ärzte im EU-Ausland zur Verfügung stellen. Einen zentralen Speicherort gibt es dabei nicht; die Daten bleiben dezentral in Arztpraxen und Kliniken gespeichert und werden nur bei Bedarf digital zusammengeführt. Ein wesentlicher Teil der Verordnung regelt die sogenannte Sekundärnutzung. So sollen Forscher, Behörden und auch Unternehmen Zugriff auf anonymisierte oder pseudonymisierte Gesundheitsdaten erhalten, um die medizinische Versorgung zu verbessern, neue Therapien zu entwickeln und Gesundheitssysteme effizienter zu gestalten. Eine unabhängige Behörde in jedem Mitgliedsstaat soll künftig prüfen, wer wann welche Daten zu welchen Zwecken verwenden darf – stets unter Berücksichtigung der DSGVO. Angesichts der ambitionierten Ziele sieht Kristina große Herausforderungen. Vor allem die technische Umsetzung sei komplex, und es brauche ausreichend Ressourcen, um die geplanten hohen Datenschutz- und Sicherheitsstandards in der Praxis zu erreichen. Hinzu kommen unterschiedliche nationale Regelungen: In Skandinavien etwa ist die Datenfreigabe für Gesundheitszwecke nahezu selbstverständlich, während Deutschland stärker auf individuelle Zustimmung setzt. Die Diskutanten sind sich einig: Die Idee hinter dem EHDS ist gut und wichtig, aber die Umsetzung bleibt eine Mammutaufgabe. Deutschland hinke bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen ohnehin bereits weit hinterher. Die Hoffnung ist, dass der Druck aus Brüssel nun auch hierzulande endlich Bewegung in die Sache bringt.
Die Themen von Minh Thu und Flo am 26.02.2025: (00:00:00) Wer wird Millionär? 88 Millionen Euro Lotto-Gewinner:in gesucht! (00:01:51) Trumps Deal: Was bekommt die Ukraine von den USA für ihre seltenen Erden? (00:05:55) Datenschutz: Doctolib nutzt sensible Patientendaten, um ein KI-Modell zu trainieren. (00:09:31) Bundestagswahl: Warum Die Linke und die AfD bei jungen Wähler:innen so beliebt sind. (00:16:14) Podcast-Tipp: "Durchgefallen" über die Mängel im Deutschen Schulsystem: https://1.ard.de/durchgefallen Hier geht`s zu unserem WhatsApp Channel: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Habt ihr Feeback oder Themenwünsche? Dann meldet euch gerne per (Sprach-)Nachricht an 0151 15071635 oder per Mail an 0630@wdr.de. Von 0630.
Kaum eine Woche vergeht auf heise online ohne Meldungen über neue Datenlecks. Zuletzt traf es einen großen Verbund von Rehakliniken, bei dem hochsensible Patientendaten offen im Netz einsehbar waren. Durch einen Hinweisgeber wurde aufgedeckt, dass Termindaten und sogar Befunddaten unverschlüsselt übertragen wurden und über das Internet abrufbar waren. Im aktuellen c't-Datenschutz-Podcast berichten die Newsroom-Redakteurin Marie-Claire Koch und c't-Redakteur Ronald Eikenberg davon, wie sie von dem Problem erfahren haben und was genau passiert ist. heisec-Redakteur Christopher Kunz kann überdies brandaktuelle Informationen zu zum Datenleak bei einem sogenannten Legaltech-Unternehmen beisteuern, auf das ihn ein Sicherheitsforscher vom Chaos Computer Club (CCC) hingewiesen hat. Wegen unzureichend gesicherter Webservices standen massenhaft Mandanteninformationen nahezu offen für jeden im Internet zum Abruf bereit. Zusammen mit heise-Justiziar Joerg Heidrich diskutiert die Runde, wie Unternehmen solchen Vorfällen vorbeugen können und wie sie sich verhalten sollten, wenn es dennoch dazu kommt. Wann besteht die Pflicht, Vorfälle umgehend bei der zuständigen Datenschutzbehörde zu melden? Wie sollte man sich gegenüber Mitarbeitern und Kunden verhalten, derden Daten eventuell in fremde Hände geraten sind? Nach Christophers Meinung ist es erschreckend, dass Patientendaten aufgrund grober Fehler wie fehlender Verschlüsselung und falscher Serverkonfiguration frei zugänglich waren. "Es geht hier um grundlegende Sicherheitsmaßnahmen, die im Jahr 2025 eigentlich selbstverständlich sein sollten", kritisiert er. Doch stattdessen würden immer wieder die gleichen Anfängerfehler gemacht. Auch die Kommunikation der betroffenen Unternehmen lasse oft zu wünschen übrig. Standardformulierungen wie "kein Hinweis auf Datenabflüsse" seien wenig vertrauenserweckend. Zudem würden Datenschutzbehörden und Kunden häufig gar nicht oder nur zögerlich informiert. Hier fordern die Experten unisono deutlich mehr Transparenz. Für Ronald liegt die Wurzel des Problems im mangelnden Risikobewusstsein: "Datenschutz muss als ernstes unternehmerisches Risiko wahrgenommen werden, genauso wie Arbeitsunfälle oder Produkthaftung." Nötig seien regelmäßige Sicherheitsaudits und die Einbindung externer Experten, um Lücken frühzeitig zu erkennen und zu schließen. Unternehmen sollten zudem offener mit Sicherheitsforschern zusammenarbeiten, die Schwachstellen aufdecken. Christopher rät Firmen, lieber einmal mehr als zu wenig zu melden, um sich nicht dem Vorwurf der Vertuschung auszusetzen. Auch Betroffene wünschten sich sicherlich mehr Informationen darüber, ob und wie ihre Daten in falsche Hände geraten sind. Insgesamt zeigt die Diskussion: Beim Schutz sensibler Daten gibt es noch viel Luft nach oben. Unternehmen müssen ihrer Verantwortung besser gerecht werden - im Interesse ihrer Kunden und auch zu ihrem eigenen Schutz. Denn Datenpannen führen mitunter nicht nur zu saftigen Bußgeldern, sondern können auch immense Imageschäden nach sich ziehen.
Die digitale Patientenakte für alle ist testweise gestartet. Das Versprechen: Sie soll den Arztbesuch unkomplizierter machen. Doch die sensiblen Gesundheitsdaten sind alles andere als sicher. Hacker oder Geheimdienste können leicht an sämtliche Patientendaten in Deutschland kommen, zeigen IT-Experten.Mit? Bianca Kastl, ethische Hackerin und Vorsitzende vom Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit e.V. (Inög)Text und Moderation? Caroline AmmeSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
www.iotusecase.com#CONNECTIVITY#ECHTZEIT #GESUNDHEITSWESENIn der Podcast-Folge #152 dreht sich bei Ing. Madeleine Mickeleit alles um innovative IoT-Lösungen für das Rettungswesen, vorgestellt von Alexander Djemaa, Head of Business Development bei A1 Digital, und Gunter Ernst, Geschäftsführer von medDV. Im Zentrum steht eine Lösung, die Echtzeit-Kommunikation zwischen Rettungswagen, Leitstellen und Kliniken ermöglicht.Folge 152 auf einen Blick (und Klick):(07:28) Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus(16:24) Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien(24:15) Übertragbarkeit, Skalierung und Nächste Schritte – So könnt ihr diesen Use Case nutzenZusammenfassung der PodcastfolgeA1 Digital und medDV erläutern, wie durch gezielte Vernetzung und Datenintegration die Effizienz und Qualität von Rettungseinsätzen verbessert werden können. Eine zentrale Rolle spielt das digitale Rettungsdienstprotokoll NIDAmobile von medDV, das die Einsatzdokumentation standardisiert und Prozesse nachhaltig optimiert. Unterstützt wird dies durch die IoT-Connectivity-Lösungen von A1 Digital, die dank Multi-Netz-SIM-Technologie selbst in entlegenen Gebieten stabile Datenverbindungen gewährleisten. Diese Technologie ermöglicht eine lückenlose Echtzeit-Kommunikation zwischen Rettungswagen, Leitstellen und Kliniken, was etwa die frühzeitige Voranmeldung von Patienten und die Übergabeprozesse maßgeblich verbessert. Einsatzdaten wie Vitalparameter, Standortinformationen und Versicherungsdaten werden nahtlos in bestehende IT-Systeme integriert und unterstützen den gesamten Prozess von der ersten Hilfe bis zur Abrechnung. Dabei stehen höchste Sicherheitsstandards im Vordergrund: Mit verschlüsselter Datenübertragung über VPN und APN wird der Schutz sensibler Patientendaten sichergestellt. Die vorgestellte Lösung bringt entscheidende Vorteile für Qualitätssicherung und Abrechnungsprozesse, da digitale Workflows sowohl die Transparenz als auch die Geschwindigkeit steigern. Durch die Nachverfolgbarkeit von Einsatz- und Behandlungsdaten wird zudem die Patientensicherheit erhöht und Fehler können minimiert werden. Die Umsetzung berücksichtigt branchenspezifische Herausforderungen wie die verschiedenen Anforderungen von Stakeholdern, darunter Kommunen, Krankenhäuser und Rettungsdienste. Ein spannender Blick in die Zukunft zeigt, dass Telemedizin und die Remote-Überwachung von Vitaldaten weitere Anwendungsmöglichkeiten für diese Technologien bieten. Die vorgestellten Ansätze haben das Potenzial, nicht nur das Rettungswesen, sondern auch andere Bereiche des Gesundheitssektors nachhaltig zu verändern. So präsentieren A1 Digital und medDV eine ganzheitliche Lösung, die die Digitalisierung des Rettungswesens auf ein neues Level hebt und wegweisend für zukünftige Entwicklungen ist. -----Relevante Folgenlinks:Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)Alexander (https://www.linkedin.com/in/alexander-djemaa/)Gunter (https://www.linkedin.com/in/gunter-ernst-a99969136/)NIDApad (https://www.meddv.de/nidapad/)A1 Digital (https://www.a1.digital/de/iot/)Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen
Am 15. Januar geht die ePA, die elektronische Patientenakte, in Modellregionen an den Start. Millionen von Patientendaten werden dann nach und nach gespeichert. Das soll die Behandlung erleichtern und auch der Forschung nutzen. Aber es gibt Zweifel an der Datensicherheit. Jochen Steiner im Gespräch mit der Web-Entwicklerin Bianca Kastl, Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit
Die elektronische Patientenakte wird für alle gesetzlich Versicherten eingerichtet und zwar im sogenannten „Opt-out“-Verfahren. Opt-out heißt hier, dass jede*r Versicherte eine elektronische Patientenakte von seiner Krankenkasse erhält, solange dagegen nicht aktiv Widerspruch eingelegt wird. Hierbei schützen höchste Sicherheitsstandards die enthaltenen sensiblen Patientendaten.
Was passiert eigentlich mit den Patienten Daten, wenn sie beim Zahnarzt eingelesen werden ? Darüber spreche ich heute mit Frauke Wiegand, Head of Product von der Athena App bei Dampsoft. Mehr Infos zur Athena App: https://www.dampsoft.de/athena/ Dampsoft Instagram: https://www.instagram.com/dampsoft.zahnarztsoftware/ Mein Instagram: https://www.instagram.com/zahnart/ Mehr Infos zu mir: https://www.dental-welt.com Podcast Gast werden: https://calendly.com/miguelangelobasalo/kennenlernen-dentalwelt-podcast?back=1&month=2024-11
Der Sommer ist vorbei und der September bringt eine wichtige Aufgabe mit sich: die nächste Quartalsabrechnung in deiner Zahnarztpraxis. Egal, ob du schon Erfahrung hast oder gerade vor deiner ersten Abrechnung stehst, diese Episode liefert dir wertvolle Tipps, um den Prozess effizient und stressfrei zu gestalten.Was erwartet dich in dieser Episode?Die wichtigsten Schritte zur Prüfung deiner KVK-Karten und LeistungenDrei essenzielle Profitipps für eine reibungslose AbrechnungWarum bestimmte Patientendaten vor dem Quartalswechsel besonders wichtig sindHör rein und erfahre, wie du deine Quartalsabrechnung im September optimal vorbereitest.
Medizininformatik im Krankenhaus - Geschichte & Trends Wir unterhalten uns mit Marc Oertle, CMIO beim Spital Thun, über diverse Themen - unter anderem über den SGMI, Interoperabilität und LLMs im Schweizer Gesundheitswesen. ---
Foto: Privat. Welche Daten werde wo in der Medikamentenforschung und –entwicklung verwendet? Wann braucht es zusätzlich zu klinischen Studien auch noch Patientendaten? Prof Dr Merle Behr forscht zu Maschinellem Lernen an der Uni Regensburg. Dr. Jörg Lippert ist Global Head Pharmacometrics und Vice President bei Bayer. Links zu Episode 72 Link zum Simpson’s Paradox Link zur […]
Die strukturierte Informationssammlung (SIS) hat sich als essenzielles Instrument in der Pflegeplanung etabliert. In einer Zeit, in der die Anforderungen an die Pflege kontinuierlich steigen, bietet die SIS eine systematische und standardisierte Methode, um Patientendaten umfassend und präzise zu erfassen. Durch ihre Anwendung wird nicht nur die Qualität der Pflegeplanung verbessert, sondern auch die Effizienz und Transparenz im Pflegeprozess gesteigert. Im Podcast erfahrt ihr alles Notwendige zum Thema Euch weiterhin viel Erfolg und danke für Eure Treue.
Arzttermine sind oft nur über Doctolib buchbar. Patienten wissen oft nicht: mit der Anmeldung gehen sie einen Vertrag ein, der Zugriff auf umfangreiche Patientendaten gewährt. Kritiker warnen davor. Doctolib ist bereits 5,8 Milliarden Euro wert.Betz, Klauswww.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Im Zentrum der aktuellen Folge von Marktplatz Gesundheitswesen steht die Bedeutung von digitalen Gesundheitsplattformen. Als Gast zu diesem Thema empfängt Alfred Angerer den Head of Cuore Platform René Leuenberger, welcher durch vielfältige Beratungsprojekte bei E&Y und letztendlich die Pharmabranche die Leidenschaft für das Thema Digital Health für sich entdeckt hat. Als Betroffener hat René nach einem Ski-Unfall am eigenen Leib erleben können, wie stark das Schweizer Gesundheitswesen im Vergleich zu anderen Branchen in puncto Digitalisierung hinterherhinkt. Während seiner Behandlung musste er selber miterleben, wie er dazu aufgefordert wurde, identische Dokumente in wiederkehrender Regelmässigkeit entlang seiner Patientenreise auszufüllen. Dies verdeutlicht nur einmal mehr, dass in unserem Gesundheitssystem zu viele Insellösungen existieren, die Ineffizienzen und Doppelspurigkeit begünstigen. Gerade in Zeiten, die durch den zunehmenden Fachkräftemangel und das steigende Patientenaufkommen geprägt sind, gilt es Ineffizienzen durch Komplikationen bei der Übermittlung von z.B. Patientendaten, Berichten oder Laboraufträge zu verhindern. Um diesen Problemen zu begegnen, muss das Rad, laut René Leuenberger, nicht neu erfunden werden. Der Fokus sollte auf dem Vernetzen von qualitativ hochwertigen Anbietern liegen, welche bereits hoch entwickelte Dienstleistungen anbieten. Damit dies gelingt, braucht es jedoch einen einheitlichen und qualitativ standardisierten Datenaustausch. Eine digitale Plattform wie «Cuore» schafft in diesem Fall die dringend benötigte Brücke zwischen den heterogenen «Insellösungen», indem sie Anbieter und Nutzer zusammenbringt und somit eine Symbiose schafft. Und dort liegt demnach auch der Nutzen. Fernab des Mottos jeder schaut für sich, sollen alle Akteure entlang des Patientenpfades in gleichem Mass über die Patinent:innen und deren Beschwerden informiert sein. Wie beim physischen Transport der Briefe von A nach B, ist es die Aufgabe der Schweizer Post, den sicheren Transport der Daten von A nach B zu gewährleisten. Analog zu der Briefwelt besteht auch hier eine Art Briefgeheimnis. Der Post kommt mit der Bereitstellung der Cuore-Plattform somit eine Funktion als Daten-Transporteur zu. Erfahren Sie in dieser Folge u.a., wie sowohl Patient:innen als auch Leistungserbringer von einer digitalen Gesundheitsplattform profitieren können, welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen und den Business Case, der sich dahinter verbirgt. Für weiter Informationen besuchen Sie die Cuore-Webseite der Schweizerischen Post: www.cuore.post.ch Bemerkung: Diese Folge ist als Kooperation der ZHAW mit der Schweizerischen Post im Rahmen des Digital Health Reports 2023/2024 entstanden.
Ein Professor fürs Herz - Ein Podcast des St. Theresien-Krankenhauses Nürnberg
Wird unser „Professor fürs Herz“, Professor Dieter Ropers, bald einen „Holo-Doc“ als Kollegen haben? Eine künstliche Intelligenz (KI), die sogar besser als er eine Diagnose stellen kann? Ganz soweit ist es noch nicht, aber in vielen Bereichen der Herzmedizin unterstützt künstliche Intelligenz bereits die Arbeit der Mediziner*innen zum Beispiel bei der Analyse von bildgebenden Verfahren, mit Datenübertragung via Smartphone der Patient*innen oder bei der Vorhersage von Krankheitsrisiken. Doch kann eine künstliche Intelligenz auch den Arzt oder die Ärztin ersetzen? Und was passiert mit den gesammelten Patientendaten? Auch wenn viele Fragen noch geklärt werden müssen, so sieht Professor Ropers für den Einsatz von KI viel mehr Chancen als Gefahren.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Ihre Apotheke nicht nur Medikamente abgibt, sondern ein „Digital Dealer“ wird, der Gesundheitsdienstleistungen vor Ort anbietet und Beratung direkt in Ihr Zuhause bringt. Wie weit kann und darf die Apotheke der Zukunft auch mit Technologie handeln? Wie weit Patientendaten speichern, verwerten und auswerten? Wird der persönliche Kontakt zum Apotheker der Vergangenheit angehören? Werden wir bald mit Apotheken-Metahumans sprechen, vielleicht, ohne es zu merken? In dieser Folge unseres Podcasts „Mehr Einsatz Wagen“, der sich mit der Apotheke der Zukunft beschäftigt, erkunden wir diese brennenden Fragen. Wir tauchen ein in die Welt der Online-Beratung, E-Rezepte und automatisierten Abgabesysteme. Wir blicken über den Deutschen Kontext hinaus in Länder, in denen schon mehr möglich ist. Werden Apotheker zu digitalen Vermittlern zwischen Patienten und Gesundheitssystem? Wie werden sich die Rollen ändern? Haben Offizinapotheken noch eine Chance oder wird bald alles von großen Online-Riesen abgewickelt? Unsere InterviewpartnerDr. Walter TaeschnerSteffen KuhnertMarc KriestenProf. Dr. Christian FrankenDr. Björn SchittenhelmDr. Helmut HildebrandGabriele OverwieningMarcel NapiralaDie Midjourney-generierten Bilder zur Apotheke der Zukunft sind auf dem LinkedIn-Account der HealthCare Futurists GmbH zu sehen.Gesundheitskioske: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/regierung-plant-gesundheitskioske-deutschlandweit-lauterbach-praesentiert-eckpunkte-fuer-gesetzesinitiative.html KBV: https://www.kbv.de/html/64727.php Gesetz zur Beschleunigung der digitalen TX: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/gesetze-und-verordnungen/guv-20-lp/digig.html Uns ist bewusst, dass wir in diesen Podcast Folgen keine ausgewogene Gender Balance haben. Das ist keine Absicht, sondern hat sich im Verlauf der Produktion so ergeben. Wir werden am 19.5. eine Spezialfolge einstellen, in der wir drei Apothekerinnen das Wort geben: Gabriele Overwiening (Vorständin der ABDA), Anike Oleski (Inhaberin MediosApotheke) und Dr. Ina Katharina Lucas (Inhaberin Apotheken mit Herz). Schreibt uns Eure Kommentare gerne an MehrEinsatzWagen@healthcarefuturists.com und vernetzt euch mit uns auf unseren Social Media Kanälen.
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Zwischen Datenschutz und Innovation: Herausforderungen bei der Nutzung von Patientendaten in der medizinischen Forschung Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz sprach mit Dr. Henrik Matthies von Honic über die Herausforderungen der Arbeit mit Gesundheitsdaten für die Forschung und den Herausforderungen bei der Datennutzung. Weitere Themen waren der Europäische Gesundheitsdatenraum – European Health Data Space – (kurz EHDS), das geplante Gesundheitsdatennutzungsgesetz sowie Entwicklungen bei den Digitalen Gesundheitsanwendungen DiGA. Dr. Henrik Matthies ist CEO und Mitgründer von Honic, der souveränen, DSGVO-konformen Forschungsplattform für Gesundheitsdaten. Bis Ende 2021 war er drei Jahre lang Managing Director des health innovation hubs des Bundesgesundheitsministeriums. Davor hat er verschiedene Startups mitgegründet und aufgebaut, zuletzt als Geschäftsführer von Mimi Hearing Technologies, einem der Digital Health Pioniere in Deutschland. Honic entwickelt eine DSGVO-konforme Plattform, die den Zugang zu medizinischen Gesundheitsdaten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte ermöglicht. In enger Zusammenarbeit mit bekannten Partnern und unter in Zusammenarbeit mit Datenschutzbehörden entsteht die Honic Plattform, die durch Security by Design und enger Kooperation mit der IT-Sicherheitsszene ein Höchstmaß an Datensicherheit gewährleisten soll.
Wie muss Digital Health aussehen und wo liegt die Zukunft des Gesundheitssystems? Diese und weitere spannende Fragen disuktieren Sven Rittau und seine Interviewpartnerin Katrin Pucknat, President Germany von ResMed, auseinander. Im ChefTreff Interview erzählt Katrin, wie ResMed der Sprung vom Medizintechnikunternehmen zum internationalen Digital Health Player gelungen ist. Die Firma mit Sitz in San Diego wagte 2014 den entscheidenden Schritt in die Digitalisierung und stattete alle Geräte mit einer Funktechnologie aus. Diese ermöglicht die Übertragung von Patientendaten in eine Cloud - die Grundlage für Innovation, Qualitätssicherung und Motivation der Patienten. Eine analoge Zukunft ist in Katrins Augen beim Thema Health unvorstellbar - allem politischen Gegenwind zum Trotz. In der Folge mit Katrin Pucknat und Sven Rittau lernst Du:
Wann sind Sie das letzte Mal geröntgt worden? Wäre schon praktisch, die unmittelbar auftauchenden grübelnden Stirnfalten könnten mit einem einfachen Click geglättet werden. Mit der elektronischen Patientenakte, kurz ePA, kein Problem. Seit 2003 gibt es die Idee, seit 2021 können wir uns dafür entscheiden, unsere Gesundheitsdaten zentral zu speichern. Aber fast niemand tut es. Obwohl es für einen besseren Informationsfluss zum Wohle der Patienten sinnvoll scheint. Auch die Forschung könnte profitieren. Deswegen sollen Gesundheitsdaten demnächst automatisch zentral gespeichert und abrufbar werden, wenn man nicht widerspricht. Hilft uns das oder teilen wir zukünftig sensible Daten, die nur den Arzt und uns angehen? Darüber sprechen wir mit Prof. Frank Lammert, Vizepräsident der Medizinischen Hochschule Hannover, mit Peter Schaar, dem Vorsitzenden der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz und mit Dr. Uwe Popert, Allgemeinmediziner aus Kassel.
Immer mehr Ärztinnen und Ärzte arbeiten mit dem Terminbuchungsportal Doctolib zusammen. Datenschützer sehen das kritisch: denn dafür fordert Doctolib umfangreiche Patientendaten an. Was passiert mit diesen Daten? Autor: Klaus Betz. Von Klaus Betz.
Digitalisierung ist auch in föderalen Staaten machbar, zum Beispiel in Kanada. Der Chef der kanadischen gematik Michael Green macht im „ÄrzteTag vor Ort“-Podcast Mut, wie es auch in Deutschland klappen könnte.
Wir stellen heute wie jede Woche drei junge Startups vor, die nicht älter als drei Jahre alt sind und bislang Finanzierungen nicht über einer Million Euro erhalten haben. Den Anfang macht Max Schoenberg, CEO von Lucius. Das Startup entwickelt eine Software, die vollautomatisiert Qualitätstrends in der Klinik darstellt. Die Ärztinnen und Ärzte können somit sofort auf Probleme aufmerksam gemacht werden. Zudem können objektive Erfolge aufgezeigt werden, die systematisch gespeichert und als Best Practices mit anderen medizinischen Teams geteilt werden können. Das Unternehmen hat außerdem einen KI-Prototyp entwickelt, der Patientendaten analysiert und beispielsweise die Erfolgswahrscheinlichkeiten unterschiedlicher Chemotherapien vorhersagen kann.Als zweites sprechen wir mit Michael Wichterich, Founder von Voisento. Das Startup hat sich auf die Entwicklung von Anwendungen im Bereich Voice Commerce spezialisiert. Durch die Verwendung von Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Siri kann das Unternehmen das Einkaufserlebnis für Kundinnen und Kunden erheblich vereinfachen und somit die Customer Retention verbessern. Dafür unterstützt Voisento Unternehmen von der Planung bis hin zur Werbung ihrer Sprachanwendung, um einen noch intuitiveren und nahtloseren Einkaufsprozess zu ermöglichen.Unser letzter Gast der heutigen Folge ist Gerhard Schneider, Co-Founder von Taxlocater Service. Das Startup hat eine Plattform für Steuerexpertise entwickelt, auf der Unternehmen mit Steuerexpertinnen und -experten zusammengebracht werden. So soll ermöglicht werden, dass die Unternehmen nicht lange nach Steuerspezialisten suchen muss, sondern direkt mit Personen zusammengeführt werden, die über das benötigte Know-how verfügen. Zudem ermöglicht die Plattform auch einen einfachen Zugang zu Steuersoftware oder zu Steuerseminaren.
Mehr und mehr wird versucht, das sog. Grundeinkommen schmackhaft zu machen und am besten mit einem Online-Postfach zu verbinden, was nichts anderes, als die Digitale Identität ist. Überwachung, noch mehr Überwachung, volle Kontrolle. Und wer aus der Reihe tanzt, dem muss man auch keine langen Prozesse mehr machen, dem schaltet man einfach sein Digitalwährungs-Wallet ab. Die vorbestrafte Chefin der EZB klopft sich selbst auf die Schulter und Lindner sieht Nachbesserungsbedarf bei der Einlagensicherung. Wenn der Darsteller des Finanzministers schon davon spricht, dann langsam Helm ab, zum Gebet. Pistorius will ungeachtet all dessen noch mal einen Nachschlag von neun Milliarden Euro und Klabauterbach reitet nicht nur die Krankenhäuser und das gesamte deutsche Gesundheitssystem endgültig in die Grütze, sondern will mit aller Macht die Digitalisierung der Patientendaten vorantreiben. Hört selbst und Viel Spaß beim selbst denken! und auf Telegram: https://t.me/abrissbirneofficial Hier der Link, wenn Ihr Kommentare, Kritik oder Meinungen per Sprachnachricht senden wollt: https://anchor.fm/zwayne-mc/message --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/zwayne-mc/message
So, neue Folge, diesmal der TI-Messenger. Eigentlich hatten wir gehofft, dass jetzt ChatGPT unsere Blogeinträge schreiben kann, aber die Ergebnisse klangen sprachlich alle super, inhaltlich war das aber eine Katastrophe. Bernhard und Christian sprechen über TIM, den TI-Messenger:- Was ist Matrix, also das zugrunde liegende Protokoll?- Wie ist die Infrastruktur aufgebaut und wer kann alles mitmachen?- Welche Anwendungsbeispiele gibt es? Viele Grüße und entspannte Feiertage Shownotes: Gematik zum TIM: https://www.gematik.de/anwendungen/ti-messenger/ Mark Langguth auf Youtube zu TIM: https://www.youtube.com/watch?v=Me_9Yba6fwU Matrix Protokoll: https://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_(Kommunikationsprotokoll) PS: Das hier hat ChatGPT erzeugt: Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich über den TI-Messenger der gematik sprechen, eine Plattform für sicheren Datenaustausch im Gesundheitswesen. In unserer neuesten Folge des eHealth-Podcasts haben Bernhard und Christian das Thema ausführlich besprochen und erklärt, wie das Matrix-Protokoll, auf dem der TI-Messenger basiert, funktioniert. Der TI-Messenger ist eine Anwendung, die auf dem sicheren Matrix-Protokoll basiert und von der gematik, dem Zentralinstitut für die Krankenkassen in Deutschland, entwickelt wurde. Mit dem TI-Messenger können sich Gesundheitsdienstleister und Krankenkassen sicher und verschlüsselt miteinander austauschen, wodurch die Übertragung sensibler Patientendaten gewährleistet wird. Das Matrix-Protokoll, auf dem der TI-Messenger basiert, ist ein offenes Protokoll für dezentralen Austausch von Nachrichten und Daten. Durch die dezentralisierte Struktur bietet es eine hohe Sicherheit und Flexibilität, da kein zentraler Server angreifbar ist und Nutzer jederzeit von einem Server zum anderen wechseln können. Der TI-Messenger kann von allen Akteuren im Gesundheitswesen genutzt werden, die an der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beteiligt sind, wie beispielsweise Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen. Mit dem TI-Messenger können diese Akteure sicher miteinander kommunizieren und Daten austauschen, wie beispielsweise Rezepte, Arztbriefe und Laborwerte. Insgesamt bietet der TI-Messenger eine sichere und zuverlässige Plattform für den Austausch von sensiblen Gesundheitsdaten im Rahmen der elektronischen Gesundheitskarte und trägt so zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei. Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick in den TI-Messenger und das Matrix-Protokoll geben und wünsche Ihnen viel Spaß bei der Hörung unserer neuesten Podcast-Folge.
Medizinische Erkenntnis durch Auswertung von Patientendaten aus verschiedenen Quellen – oder Schutz sensibler, persönlicher Informationen vor Weitergabe an Dritte: Das sind zwei berechtigte Anliegen, die meist nur schwer unter einen Hut zu bekommen sind. Der Weg, alle relevanten Daten in einen Topf zu werfen und auszuwerten, ist oft aus rechtlichen Gründen verbaut. Doch es gibt eine Alternative, die den Konflikt zwischen Kollaboration und Datenschutz auflösen kann. Das Federated Secure Computing genannte Verfahren setzt darauf, dass die Daten quasi ihren Heimathafen gar nicht verlassen. Wenn etwa mehrere Forschungseinrichtungen ihre jeweiligen Datenbestände analysieren, tun sie das für sich parallel auf dieselbe Methode und führen dann ihre Ergebnisse zusammen. Das ist kryptografisch abgesichert, so dass sich keine Rückschlüsse auf einzelne Originaldaten ziehen lassen. Und die Resultate sind im Endeffekt genauso gut wie bei einer gemeinsamen Datenbasis. Hendrik Ballhausen von der Ludwig-Maximilians-Universität München ist einer der Köpfe dieses innovativen Projekts, das vom Stifterverband im Rahmen der Initiative „Wirkung hoch 100“ gefördert wird. Die zugrunde liegenden mathematischen Verfahren gibt es schon seit den 1970er-Jahren. Neu ist der Open-Source-Ansatz, dieses verteilte Rechnen in schlanke, effiziente Anwendungen zu verpacken, um zum Beispiel Korrelationen in Daten zu erkennen. Dies nutzt nicht nur der medizinischen Forschung, sondern könnte etwa auch in der Wirtschaft zur Erstellung von Branchen-Benchmarks dienen – wenn Unternehmen, die miteinander im Wettbewerb stehen, ihre Daten einfließen lassen, ohne sie aus der Hand zu geben.
Brose, Maximilianwww.deutschlandfunk.de, Umwelt und VerbraucherDirekter Link zur Audiodatei
Der Klinisch Relevant Podcast liefert Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen der Pflegeberufe und medizinischer Fachberufe wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie kostenlose und unabhängige medizinische Fortbildungsinhalte, die Du jederzeit und überall anhören kannst.
Heute ist Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Gründer der MS Ambulanz in Dresden, zu Gast und klärt auf über neue, digitale Ansätze in der Therapie von Multipler Sklerose.