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Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
In der neuen Trailfunk-Folge sprechen wir mit dem Südtiroler Daniel Pattis. Mitte Mai läuft er in Zegama-Aizkorri erneut aufs Podium - nach einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen wird er hinter Elhousine Elazzaoui Zweiter. Wie ist es, mit seinem Vorbild Kilian Jornet an der Startlinie zu stehen und ihn zu schlagen? Kommt mit größerem Erfolg auch größerer Druck? Im Podcast erzählt Daniel von seiner Kindheit in Südtirol, seinem Job an der Uni in Innsbruck und von seiner "Distanz-Identitätskrise".Wir hoffen, euch gefällt das Gespräch. Wenn ja, hinterlasst uns bitte eine positive Bewertung — das hilft uns sehr. Danke.Diese Folge wird unterstützt von Mammut. Danke!Werde Mitglied von Alles-laufbar.de, der Onlineplattform für die deutschsprachige Trailcommunity und erhalte Zugriff auf exklusive Inhalte. Ab 3,90 Euro/Monat bist du dabei! Uns findest du hier:Website: Alles-laufbar.deInstagram: @alleslaufbarYouTube: @alleslaufbarStrava Club: @Alles laufbar.de
Die Eisheiligen. Kennst du die Eisheiligen? Ganz ehrlich, was soll daran heilig sein? Für mich ist das alles andere als heilig. Außer, dass es gerade kalt ist und wir nicht mehr so verwöhnt sind vom schönen Wetter. Aber naja, wir machen das Beste draus. Das Allerallerbeste. Irgendwann wird es wieder wärmer. Und wenn nicht? Dann gibt es Alternativen. Vielleicht auswandern. Vielleicht dorthin gehen, wo weniger Wetterkapriolen herrschen. Aber eigentlich geht es um etwas viel Wichtigeres. Es geht darum, jeden Tag ehrlich hinzuschauen: Tut mir mein Leben wirklich gut? Bin ich glücklich? Oder muss ich etwas verändern? Diese Fragen solltest du dir immer wieder stellen. Klar. Konkret. Ehrlich. Wenn du merkst, dass etwas nicht passt, dann ändere es. Hör auf, alles ständig aufzuschieben. Dieses ewige „Irgendwann mache ich das mal" ist einer der größten Fehler überhaupt. Denn irgendwann stehst du da und denkst: „Verdammt… mein Leben ist einfach vorbeigelaufen." Du hattest Pläne. Träume. Ideen. Plötzlich ist die Zeit vorbei. Weißt du, wie schnell das geht? So schnell kannst du gar nicht schauen. Darum: Schreib auf, wofür du lebst. Schreib auf, was dir Spaß macht. Alles, was dir Energie gibt mehr davon. Alles, was dir keine Freude macht streich es rigoros aus deinem Leben. Es gibt keinen Grund zu warten. Diese ewige Warterei auf den „richtigen Moment" … den gibt es nicht. Der richtige Moment ist immer JETZT. Von alleine wird sich fast nichts verändern. Manchmal sind wir einfach zu bequem. Ich habe mir jetzt ein spezielles RØDE-Mikrofon gekauft, mit riesigem Windschutz gegen Windgeräusche. Und trotzdem nutze ich oft noch mein altes Headset. Warum? Gewohnheit. Kennst du das? Wir haben Lösungen, aber wir wenden sie nicht an. Immer dieses: „Mach ich mal." „Schau ich mir irgendwann an." Nein. Das Leben läuft weiter. Jeder Tag, der vorbei ist, kommt nie mehr zurück. Deshalb: Time to wake up. Mach die Dinge, die getan werden müssen. Das fühlt sich richtig gut an. Was ich aktuell mache: Ich schaue mir meine alten Aufzeichnungen an, fotografiere die wichtigsten Inhalte ab, lade sie in die KI hoch und lasse alles sauber strukturieren. Das ganze Papierzeug kann weg. Alles im Handy. Alles in der Cloud. Leichtes Gepäck. Weniger Ballast. Mehr Freiheit. Denn Freiheit entsteht oft dadurch, dass wir unnötigen Ballast loslassen. Genau dazu lade ich dich ein: Hör auf, Dinge aufzuschieben. „Mach ich mal" bringt dich nicht weiter. Mach es jetzt. Das ist auch genau das, was wir im VIP-Coaching machen. Viele Menschen kommen alleine nicht richtig voran. Dann brauchst du jemanden von außen. Jemanden, der dich unterstützt und begleitet. Plötzlich geht vieles leichter. Ein Erfolg nach dem anderen. Aber die Entscheidung musst du treffen. Niemand sonst. Denn auch keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung. Deshalb: Nimm dein Leben in deine Hände. Lass es nicht einfach laufen. In diesem Sinne, liebe Grüße von den Eisheiligen. #Eisheilige #Motivation #Erfolg #Mindset #Persönlichkeitsentwicklung #Freiheit #Podcast #Veränderung #Glücklichsein #Coaching #VIPCoaching #Lebensfreude #Entscheidung #Selbstbestimmung #ErnstCrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 2. One-Millionen-Mastermind auf dem Flussschiff Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Das soziale Experiment: Ändert ein Gespräch deinen ersten Eindruck?„Swipe left oder right? Was passiert, wenn du ihn erst kennenlernst – und dann entscheidest”Wir swipen in Sekunden – meistens nur anhand eines Fotos. Aber Frauen brauchen eigentlich viel mehr, um jemanden wirklich einschätzen zu können: Stimme, Mimik, Körpersprache, Charakter. In diesem besonderen Format stellt Stella das auf die Probe. Erst das Foto – dann das echte Gespräch. Ändert sich dein Eindruck?Stellas erstes Versuchskaninchen: Marco, 41, aus Leipzig, Papa, Handwerker aus Leidenschaft, Deep-Talk-Liebhaber und überzeugter Stracciatella-Fan.Über Marco41 Jahre, Leipzig, hat eine Tochter. Früher introvertierter Softie, durch die Bundeswehr extrovertierter geworden. Hat viel an sich gearbeitet – und redet heute offen über Gefühle, Konflikte und das, was er sich in einer Partnerschaft wünscht.Die wichtigsten Themen des GesprächsWas man auf seinem Profil nicht sieht: Empathie, Facettenreichtum, Humor, die Fähigkeit, auch mal die weiche Seite zu zeigen – und handwerkliches Talent.Was ihm in einer Beziehung wichtig ist: Offene Kommunikation, Loyalität, Ehrlichkeit, Respekt, gegenseitiger Freiraum – und Deep Talks, die irgendwann in Chaos und Lachen enden.Was er über Konflikte gelernt hat: Früher ging er Streit aus dem Weg. Heute weiß er, dass eine gute Streitkultur dazugehört – solange Respekt bleibt.Was er sich für eine Partnerin wünscht: Jemanden, der das Leben genauso liebt wie er. Nicht jemanden wie er – sondern jemanden, der ihn und sein Leben bereichert.Das This-or-That zum AbschlussMit Streit ins Bett oder vorher klären? → Vorher klären. Ehrlich auch wenn's wehtut oder Harmonie? → Ehrlich. Viel Nähe oder viel Freiraum? → Beides – gehört zusammen. Schick essen oder Picknick im Park? → Picknick im Park.Mitmachen & AbstimmenHat sich durch dieses Gespräch dein erster Eindruck von Marco geändert? Stimm jetzt ab – den Link findest du in den Shownotes.Du bist aus der Region Leipzig und möchtest Marco kennenlernen? Instagram ✨ Schau mal bei mir vorbei ✨Website: https://www.stellaschultner.com/Instagram: https://www.instagram.com/stellaschultner_psychologie/YouTube: https://www.youtube.com/@stellaschultner
How to: Beziehung. In unseren neuen Spezialfolgen geben wir euch und uns und allen Singles-Pringles da draußen eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung. In dieser dritten Folge sprechen Auri und Sebastian darüber, wie ihr Leute gut ansprechen könnt.
Schick mir deine Frage oder Beobachtung als Sprachnachricht auf WhatsApp: https://wa.me/4369911000002? Du hörst jemandem zu und merkst sofort: Diese Stimme wirkt angespannt, künstlich oder irgendwie unstimmig. Doch genau dann wird es heikel: Darfst Du das ansprechen? In dieser Episode geht es darum, warum Stimme nicht einfach ein technisches Werkzeug ist, sondern ein intimer Ausdruck von Persönlichkeit, Rolle und innerer Haltung. Arno Fischbacher zeigt, wie Du Stimme bewusster wahrnehmen und sensibler darüber sprechen kannst. In dieser Episode erfährst Du: warum Stimme so eng mit Identität und Persönlichkeit verbunden ist weshalb Stimmfeedback oft viel näher geht als Feedback zu Worten oder Verhalten wie Schauspiel zeigt, dass wir stimmlich verschiedene Facetten unserer Persönlichkeit abrufen können warum der Kern eines Menschen trotz Rolle, Dialekt oder verändertem Ausdruck hörbar bleibt wie Du über Stimme sprichst, ohne Dein Gegenüber bloßzustellen woran Du erkennst, ob Stimme authentisch wirkt oder nur eine Rolle spielt was Stimme über Präsenz, Beziehung und innere Auswahlmöglichkeiten verrät Relevanz für Deine Praxis In Führung, Coaching, Training, Beratung und Präsentation ist Stimme nie nur Begleitmusik. Sie entscheidet mit darüber, ob Deine Botschaft glaubwürdig klingt, ob Vertrauen entsteht und ob Menschen sich Dir öffnen. Gerade wenn Du anderen Rückmeldung gibst – etwa Mitarbeitenden, Kund:innen, Coachees oder Speaker:innen – brauchst Du Fingerspitzengefühl. Diese Episode hilft Dir, Stimme nicht vorschnell zu bewerten, sondern als Teil des Menschen zu verstehen. Hör diese Episode, wenn Du Stimme nicht nur als Klang, sondern als Ausdruck von Haltung, Präsenz und Persönlichkeit begreifen möchtest. Vielleicht entdeckst Du dabei, warum ein einziger Tonfall Nähe schaffen oder Distanz erzeugen kann und warum achtsames Hinhören oft der erste Schritt zu besserer Kommunikation ist. Dein persönlicher SELBSTCHECK FÜHRUNG hier kostenlos **********Dein Voicecoach Arno Fischbacher begleitet Dich auf Deinem persönlichen Weg von Stimm-Besitzer zum Stimm-Benutzer!Die beiden Hosts dieses Podcasts: Arno Fischbacher und Andreas K. Giermaier (Lernen der Zukunft)✅ Hast Du Fragen? Schreib an podcast@arno-fischbacher.com✅ Du willst mit Arno persönlich sprechen? Gern: https://arno-fischbacher.com/espresso
Marc Hinzmann wurde im August 2021 mit einem zusammengewürfelten Team von Feldjägern nach Afghanistan beordert. In Kabul herrschte nach der Machtübernahme durch die Taliban Chaos.
Kann man Menschen wirklich verändern? Das haben Melissa und Mik mit euch besprochen. Egal, ob es um Lügen, Verletzungen oder Süchte geht - wann kämpft man um jemanden? Und wann sollte man besser gehen? Unser Podcast-Tipp: Wissen mit Zoé https://www.ardsounds.de/sendung/wissen-mit-zoe/urn:ard:show:7c88112e3e736672/
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wie viele Marketing-Kanäle hast du schon ausprobiert, ohne dass am Ende ein Kunde wirklich gesagt hat: „Ich habe das Gefühl, wir kennen uns schon"? Genau hier liegt die Stärke von einem Podcast für Unternehmen. Und das Beste daran ist: Du brauchst keine Million Downloads. Denn 50 Downloads pro Folge reichen oft schon aus, sofern du damit genau die richtigen Entscheider erreichst. In dieser VertriebsFunk-Episode spreche ich mit Florian Schartner, einem der renommiertesten Podcast-Experten im deutschsprachigen Raum. Er unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, einen Unternehmenspodcast gezielt für Marketing und Vertrieb einzusetzen. Außerdem hat er meinen eigenen Podcast bei der Optimierung und Post-Production begleitet. Was du in dieser Folge lernst: Warum Audio-Content der direkteste Weg ins Ohr deines Kunden ist, wie du mit minimalem Aufwand startest – und weshalb ein Podcast für Unternehmen der unterschätzte Vertriebskanal für den Mittelstand ist. Warum ein Podcast für Unternehmen heute kein Nice-to-have mehr ist Du nutzt selbst Podcasts. Vermutlich hörst du sie beim Pendeln, beim Sport oder zwischendurch im Büro. Dabei holst du dir Inspiration, lernst etwas dazu und bildest dir eine Meinung. Genau das machen deine Kunden auch. Sie wollen sich weiterbilden. Außerdem wollen sie verstehen, was in ihrer Branche passiert. Und sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie ein Erstgespräch buchen. Der entscheidende Punkt: Sobald ein potenzieller Kunde deinen Unternehmenspodcast hört, bist du wenige Zentimeter vom Gehirn entfernt. Du bist im Ohr. Dadurch erzeugst du Vertrauen, Sympathie und Expertise – alles auf einmal. Diese Wirkung erreichst du mit keinem anderen Medium so direkt. Denn weder ein Werbeplakat noch ein Mailing oder ein Reel auf LinkedIn schafft das. Die unterschätzte Vertrauensökonomie im B2B Im B2B-Vertrieb ist Vertrauen die Währung. Du kennst das selbst: Wenn zwei Anbieter dasselbe Produkt anbieten und einer ist dir sympathischer, gewinnt der mit dem besseren Bauchgefühl. Genau hier setzt ein Corporate Podcast Mittelstand an. Ein Hörer, der dir 30 Minuten zugehört hat, kennt nämlich deine Werte, deine Sprache und deine Haltung. Wenn ihr euch dann zum ersten Mal trefft, ist das Eis längst gebrochen. Google liebt jeden Podcast für Unternehmen Was viele unterschätzen: Suchmaschinen ranken Podcast-Inhalte überraschend hoch. Das heißt, falls dein potenzieller Kunde dich googelt, weil ihr einen Termin habt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass deine Folgen ganz oben auftauchen. Was passiert dann? Der Kunde kommt vorbereitet ins Gespräch. Er sagt Sätze wie „Ich habe Ihren Podcast gehört, das war so spannend, da müssen wir uns unbedingt unterhalten." Genau das ist der Türöffner-Effekt, den kein klassischer Vertriebskanal so liefert. 50 Downloads reichen: Warum dein Podcast für Unternehmen Relevanz vor Reichweite stellt Vergiss große Charts. Vergiss Top-100-Platzierungen. Sobald du einen Unternehmenspodcast als Vertriebsinstrument nutzt, reden wir nicht über Reichweite, sondern über Relevanz. Bereits 50, 500 oder 1.000 Downloads pro Folge können ausreichen, sofern es die richtigen Hörer sind. Ein Beispiel aus der Praxis: Florian betreut einen Firmen-Podcast aus dem Bereich Maschinenbau und Automatisation. Hardcore-Nische, sehr nerdig. Eine Folge dauert 50 Minuten. Trotzdem werden die Episoden gefeiert – mit rund 600 Aufrufen pro Folge. Warum? Weil die Hörer einen echten Bedarf für das Thema haben. Sie wollen genau das wissen, was dort besprochen wird. Genau darin liegt die Magie des Mediums: Du sprichst nicht zur breiten Masse, sondern direkt zu deinem Wunschkunden. Die Mathematik hinter dem Podcast für Unternehmen ist simpel Stell dir vor, du betreust 50 Schlüsselkunden. Davon hören 30 regelmäßig deinen Unternehmenspodcast. Du erscheinst alle zwei Wochen für 30 bis 60 Minuten in ihrem Ohr. Über ein Jahr summiert sich das pro Hörer auf 12 bis 24 Stunden Aufmerksamkeit. Ehrlich: Welche andere Marketingmaßnahme generiert 12 Stunden ungestörte Aufmerksamkeit bei deinem Wunschkunden? Keine. Genau deshalb funktioniert ein Podcast für Unternehmen so kraftvoll im B2B-Vertrieb. Der Aufwand für deinen Unternehmenspodcast: Viel weniger als du denkst „Ich habe doch keine Zeit dafür" – das ist der häufigste Einwand. Und er ist falsch. Schau dir mal an, wie viel Zeit du täglich auf dem Handy verbringst. Wie viele Stunden pro Woche fließen in Netflix, YouTube oder Social Media? Eine Folge pro Woche bedeutet maximal acht Stunden Aufwand pro Monat. Das ist weniger als ein einziger Tagesausflug zum Kunden von Frankfurt nach München. Die Grundsatzentscheidung steht am Anfang Sobald du dich entscheidest, dass du das wirklich willst, findest du auch eine Lösung. Die Technik ist heute so weit, dass du in zwei Tagen einen Podcast für Unternehmen launchen kannst. Wirklich. Denn die Hürde sitzt nicht im Equipment, sondern im Kopf. Bei dem Gedanken: „Ich muss mich da hinsetzen, ich muss perfekt sein, ich muss alles richtig machen." Vergiss das. Die ersten fünf Folgen sind selten gut. Das ist normal. Außerdem wirst du besser, je mehr du machst – wie beim Laufen oder Fahrradfahren. Das technische Setup für deinen Firmen-Podcast: Quick & Dirty oder Profi? Du brauchst nicht viel. Wirklich nicht. Hier sind die Basics, die ein guter Corporate Podcast oder ein VertriebsFunk-Setup ausmachen: Mikrofon und Software für deinen Podcast für Unternehmen Ein gutes USB-Mikrofon ab 100 Euro reicht aus, um qualitativ guten Sound zu produzieren. Modelle wie das Rode NT-USB oder das Shure MV7 Plus liefern Studio-Qualität für den Heim-Schreibtisch. Software wie Riverside, Squadcast oder einfach Zoom funktionieren für Remote-Aufnahmen. Wichtig ist nur eins: Kopfhörer aufsetzen, Soundcheck machen, übersteuern vermeiden. Schnitt und Bearbeitung Du brauchst kaum zu schneiden. Audacity ist kostenlos, während Adobe Podcast kostenlose KI-Audio-Enhancement-Tools bietet. Wichtig dabei: Schneide nicht zu viel raus. Denn Pausen, Atmer und kleine „Ähms" gehören zur Authentizität. Wenn du jeden Hauch wegschneidest, klingt das künstlich – und das spüren die Hörer sofort. Hosting und Verbreitung Spotify for Creators bietet kostenloses Podcast-Hosting an. Von dort verteilst du auf Apple Podcasts, Google Podcasts und alle anderen Plattformen. Per RSS-Feed kannst du den Podcast für Unternehmen sogar automatisch auf YouTube ausspielen lassen. Das ist heute alles ein Klick. B2B Podcast starten: Welche Formate wirklich funktionieren Falls du einen B2B Podcast starten willst, ist die Themenfindung oft die größte Hürde. Mein Rat: Mach es dir leicht. Hier sind die Formate, die im Mittelstand zuverlässig funktionieren: Das Kundeninterview als Königsdisziplin im Unternehmenspodcast Das ist mein absoluter Favorit. Du lädst einen zufriedenen Kunden ein und stellst ihm drei Fragen: Wie war deine Situation vor unserer Zusammenarbeit? Warum hast du dich für uns entschieden? Wie ist deine Situation heute? Daraus entsteht ein 30-minütiges Gespräch, das gleich vier Effekte erzielt: Erstens hast du ein gigantisches Testimonial. Zweitens hat dein Kunde sich öffentlich zu dir bekannt – die Loyalität steigt dadurch messbar. Drittens hören andere Kunden das und denken: „Wenn der zufrieden ist, lohnt sich das wohl." Viertens erreichst du genau die Lookalikes deines Kunden. Wer ähnliche Probleme hat, klickt sofort auf die Folge. Das CEO-Interview im Corporate Podcast Mittelstand Wo kommt die Firma her? Warum machen wir das alles? Welche Werte treiben uns an? Gerade mit dem Generationenwechsel im Mittelstand – die Boomer gehen in Rente, während die nächste Generation übernimmt – sind solche Folgen Gold wert. Sie konservieren die Legacy. Außerdem geben sie Mitarbeitern und Kunden ein Gesicht. Und sie schaffen eine emotionale Bindung, die kein Mission Statement auf der Website jemals leisten könnte. Experten- und interne Interviews Hol deine Vertriebsleiter, deine Ingenieure und deine Spezialisten ans Mikro. Lass sie über das sprechen, was sie täglich tun. Im Maschinenbau? Lass zwei Ingenieure über aktuelle Werkzeugentwicklung reden – ohne die Firma zu pitchen. HubSpot macht das mit „Marketing Against the Grain" vor: Zwei Nerds reden über KI, ohne ein einziges Mal über HubSpot selbst zu sprechen. Genau das ist gutes Content-Marketing. How-to-Folgen und Einwände entkräften Frag deinen Vertrieb: Was sind die Standard-Einwände, die du jeden Tag hörst? Daraus entstehen 20 Folgen in einem Workshop-Nachmittag. Jede Einwandbehandlung wird zu einer eigenen Episode. Auch jedes neue Produkt ergibt eine eigene Episode. Jede Messe, jede Veranstaltung und jeder Trend liefert Stoff – Themen findest du also zuhauf, sobald du einmal warm bist. Der größte Fehler beim Podcast für Unternehmen: Pitchen statt liefern Ein Unternehmenspodcast ist kein klassischer Werbekanal. Du musst nicht dreimal pro Folge dein Produkt einfügen. Bitte keine Jingles mit „Jetzt kaufen". Das wirkt sogar kontraproduktiv. Denn Hörer merken sofort, wenn du verkaufen willst – und schalten ab. Die richtige Haltung lautet: Liefere Mehrwert. Erzähl Geschichten. Stell kritische Fragen. Bring Persönlichkeit rein. Sobald du als Manager, Geschäftsführer oder Vertriebsleiter offen über deine Erfahrungen sprichst, wird daraus automatisch das beste Marketing, das du je gemacht hast. Du musst nichts verkaufen. Denn du bist die Werbung – allein durch das, was du sagst und wie du es sagst. Konstanz schlägt Perfektion bei jedem Firmen-Podcast Achtzig Prozent aller Podcasts scheitern nach fünf bis sechs Folgen. Das ist die berüchtigte Statistik. Wer es über die ersten zehn Folgen hinausschafft, ist schon weiter als die meisten. Mein Rat aus der Praxis: Produziere am Anfang 15 bis 20 Folgen am Stück. Innerhalb eines Monats. Drei Viertel davon intern, ein Viertel mit Kunden oder externen Experten. Dann hast du Vorrat. Anschließend veröffentlichst du alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Außerdem hast du Ruhe, falls mal Urlaub, Krankheit oder ein voller Terminkalender dazwischenkommt. Der Druck der wöchentlichen Veröffentlichung ist real. Wenn dein Kalender bereits voll ist, brauchst du einen Puffer. Sonst gibst du nach drei Monaten auf. Und das wäre schade, weil sich der Effekt eines Podcasts oft erst nach 50 oder 100 Folgen vollständig entfaltet. Mehrfachverwertung: Eine Folge, zehn Inhalte Hier liegt der wahre Hebel. Aus einer einzigen Folge entsteht mit modernen KI-Tools ein ganzes Content-Universum: Aus dem Transkript machst du Blogartikel wie diesen hier. Außerdem entstehen daraus mehrere LinkedIn-Posts. Das Geile dabei: Da steht dein echter Wortlaut drin, nicht der typische KI-Schreibstil mit Ein-Wort-Sätzen. Auch Lead-Magnete und White Papers leitest du ab. Genauso entstehen Mini-Landingpages zu Spezialthemen. Kurze Reels und Shorts wandern auf TikTok, Instagram und YouTube. Ein Newsletter wird daraus. Sogar Sales-Enablement-Material für deinen Vertrieb fällt nebenbei ab. Florian erzählt von einem Kunden, der seine Podcast-basierten LinkedIn-Posts alle sechs Monate erneut veröffentlicht. Seit drei Jahren. Die Posts performen jedes Mal aufs Neue. Denn niemand erinnert sich, was du vor sechs Monaten gepostet hast. Evergreen-Content in Reinform. Das Wichtigste: Buy-in von oben und Vorbereitung Bevor du loslegst, hol dir das Buy-in der Geschäftsführung. Mach keine U-Boot-Aktionen. Bei über 1.000 produzierten Folgen hatten wir nur einen einzigen Fall, in dem ein Chef im Nachhinein eine Folge gelöscht haben wollte – aber das Risiko gibt es trotzdem. Pitch deinen Podcast für Unternehmen intern: Wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung, deutlich nachhaltiger als jede Messe oder jedes Mailing. Und ein letzter, ehrlicher Tipp: Hol dir am Anfang einen Experten dazu. Jemanden wie Florian, der das Setup macht, dich technisch begleitet, bei der Themenfindung hilft und die Post-Production übernimmt. Sobald das Ding läuft, kannst du es selber stemmen oder weiter outsourcen. Allerdings verhindert der Start mit Profi-Begleitung die typischen Anfängerfehler. Außerdem verhindert er, dass du nach drei Monaten frustriert sagst: „Podcast funktioniert für uns nicht." Quick Takeaways: Das musst du dir merken 50 Downloads pro Folge reichen aus, sofern es die richtigen Hörer sind. Reichweite ist nicht das Ziel – Relevanz ist es. Maximal 8 Stunden Aufwand pro Monat für eine Folge pro Woche. Weniger als ein einziger Außendiensttag. Technik ist heute kein Hinderungsgrund mehr – ein USB-Mikro für 100 Euro plus kostenlose Software reichen für den Start. Kundeninterviews sind das Top-Format für jeden Unternehmenspodcast: Testimonial, Bindung, Lookalike-Reichweite und Vertrauen in einem. Niemals pitchen – wer im Corporate Podcast verkaufen will, verliert die Hörer in Sekunden. Konstanz schlägt Perfektion: 80 Prozent scheitern an Folge 5. Wer durchhält, gewinnt automatisch. Mehrfachverwertung ist der größte Hebel: Eine Folge wird zu Blog, LinkedIn, Newsletter, Reel, White Paper. Fazit: Dein Podcast für Unternehmen ist dein bester Vertriebler Ein Podcast für Unternehmen ist kein Marketing-Spielzeug. Er ist ein strategisches Vertriebsinstrument, das im deutschen Mittelstand massiv unterschätzt wird. Du erreichst deine Wunschkunden direkt im Ohr. Außerdem baust du Vertrauen auf, bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet. Du etablierst dich als Experte deiner Branche. Und du machst Mehrfachverwertung möglich, die kein anderes Format dir bietet. Der Mittelstand wartet noch zu oft, bis die Konkurrenz vorgelegt hat. Genau das ist deine Chance. Während andere noch über Messen und klassische Werbung diskutieren, sitzt du bereits im Ohr deiner Zielkunden. Wenn du Florian und mich also fragst: Es gibt kaum einen Hebel im B2B-Vertrieb, der so wenig Aufwand bei so großer Langzeitwirkung bringt wie ein gut gemachter Unternehmenspodcast. Mein Tipp: Nimm dir 30 Minuten, mach eine Liste mit deinen ersten zehn potenziellen Folgen, ruf einen zufriedenen Kunden an und buche dir ein Erstgespräch mit jemandem wie Florian – oder mit mir, falls du einen Sparringspartner für die Vertriebs-Strategie dahinter brauchst. Was du auf gar keinen Fall machen solltest: warten. Denn jeder Monat ohne Podcast ist ein Monat, in dem deine Wettbewerber die Chance haben, vorher im Ohr deiner Wunschkunden zu landen. FAQ zum Podcast für Unternehmen Wie viele Downloads braucht ein erfolgreicher Corporate Podcast Mittelstand? Im B2B reichen oft schon 50 bis 1.000 Downloads pro Folge aus, sofern du damit genau deine Wunschkunden erreichst. Reichweite ist nicht das Ziel – Relevanz ist es. Ein nischiger Maschinenbau-Unternehmenspodcast mit 600 Hörern pro Folge kann für deinen Vertrieb wertvoller sein als ein Mainstream-Format mit 50.000 Hörern, die nicht zu dir passen. Wie viel Zeit muss ich für einen Podcast für Unternehmen einplanen? Für eine Folge pro Woche solltest du maximal acht Stunden Aufwand pro Monat einplanen. Das ist weniger Zeit, als du für einen einzigen Außendiensttag aufwendest. Mit einem Profi-Partner für Schnitt und Post-Production reduziert sich dein eigener Aufwand auf das reine Aufnehmen. Welches Format funktioniert am besten, wenn ich einen B2B Podcast starten will? Kundeninterviews sind das absolute Top-Format. Du gewinnst gleichzeitig ein Testimonial, stärkst die Kundenbindung und sprichst die Lookalikes deines Kunden an. Daneben funktionieren CEO-Interviews zur Unternehmensgeschichte, Experteninterviews mit eigenen Mitarbeitern und How-to-Folgen, in denen du typische Einwände aus deiner Branche entkräftest. Welche Technik brauche ich, um einen Podcast für Unternehmen zu starten? Ein USB-Mikrofon ab 100 Euro (Rode NT-USB oder Shure MV7 Plus), eine kostenlose Recording-Software wie Riverside oder Zoom und ein Schnittprogramm wie Audacity oder Adobe Podcast genügen. Spotify for Creators hostet deinen Unternehmenspodcast kostenlos und verteilt ihn auf alle relevanten Plattformen inklusive Apple Podcasts. Soll ich im Podcast für Unternehmen meine Produkte oder Dienstleistungen pitchen? Auf keinen Fall. Klassisches Pitchen ist im Corporate Podcast kontraproduktiv und vertreibt dir die Hörer. Stattdessen lieferst du Mehrwert, erzählst Geschichten und zeigst Expertise. Der Verkauf passiert automatisch, weil Hörer dich als Experten wahrnehmen und Vertrauen aufbauen, bevor das erste Gespräch überhaupt stattgefunden hat. Anleitung: In 7 Schritten zu deinem Podcast für Unternehmen So startest du strukturiert und ohne Frust deinen eigenen Unternehmenspodcast – auch ohne technisches Vorwissen. Buy-in von der Geschäftsführung holen Pitch den Podcast für Unternehmen intern: wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung. Vermeide U-Boot-Aktionen und kläre Verantwortlichkeiten. Themen und Format definieren Sammle in einem Workshop 20 bis 30 Themen. Wähle ein Hauptformat (Interview, Solo, Mischung) und definiere deinen thematischen Nordstern. Technisches Setup einrichten USB-Mikrofon ab 100 Euro besorgen, Recording-Software (Riverside, Zoom) einrichten, Hosting bei Spotify for Creators registrieren. Erste 15 bis 20 Folgen vorproduzieren Nimm in einem Monat einen Stapel Folgen auf. Drei Viertel intern, ein Viertel mit Kunden oder Experten. So hast du Vorrat für die ersten Monate. Veröffentlichungsrhythmus festlegen Veröffentliche alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Konstanz schlägt Perfektion. Plane mit Buffer oder ähnlichen Tools im Voraus. Mehrfachverwertung systematisieren Aus jeder Folge entstehen Blogartikel, LinkedIn-Posts, Newsletter, Reels und White Papers. Plane diesen Recycling-Prozess von Anfang an mit. Kontinuierlich optimieren und Feedback einholen Hör nach 10 Folgen rein, frag Kunden nach ihrer Meinung, optimiere Tonqualität und Themen. Die ersten Folgen sind nie perfekt – das ist normal. Deine Meinung ist gefragt Hast du selbst schon mit einem Podcast für dein Unternehmen experimentiert – oder schreckt dich der Aufwand noch ab? Was ist deine größte Hürde: die Technik, die Themenfindung oder einfach die Konstanz? Schreib mir auf LinkedIn und teile diesen Beitrag gerne, sobald er dir weitergeholfen hat. Ich freue mich auf deine Geschichte aus der Praxis.
Was machst du, wenn eine Mitarbeiterin „wie eine beste Freundin“ ist — aber es im Team nicht mehr funktioniert? In dieser Folge spricht Steffi Christian mit Emma über eine Frage, die viele Unternehmerinnen innerlich zerreißt: Herz oder Business? Du erfährst, warum Wachstum oft eine Schere erzeugt: Die Chefin wird schneller, bewusster, klarer — und nicht jeder ist bereit, mitzuziehen. Das ist kein Makel, sondern eine logische Konsequenz. Und trotzdem darf Trennung würdevoll, wertschätzend und in Liebe passieren. Steffi teilt außerdem, was sich verändert, wenn du loslässt: Neue Energie, neue Expertise, ein Team, das deine Vision mitträgt — und mehr Klarheit über das, was du wirklich willst.
Spontane Treffen sind schwer, wenn du eigentlich Training geplant hast. Deine Freunde wollen Essen gehen, aber du kannst nur an deine Makros denken.Du kennst solche Situationen sicher - und auch wenn du es weißt: Dein Leben ist mehr als Bodybuilding.In dieser Folge teile ich mit dir, wann es Sinn macht “Nein” zu sagen und dem Plan zu folgen. Und wann du flexibel sein darfst und auch mal dein Leben spontan leben darfst.Viel Spaß beim Zuhören!
Ein Podcast von und mit Diplom-Psychologin Kedo Rittershofer. Verliebt in jemanden, der nicht frei ist. Der Dir sagt, dass da etwas Besonderes zwischen euch ist. Der sich aber trotzdem nicht ganz für Dich entscheidet. Und Du? Du hoffst. Du wartest. Du fragst Dich: Warum lasse ich das mit mir machen und warum komme ich von diesem Menschen nicht los? Genau das schauen wir uns in dieser Folge aus psychologischer Sicht an. Was passiert in uns, wenn wir jemanden begehren, der nicht verfügbar ist. Warum fühlt sich der Kampf um Liebe wie starke Verliebtheit an? Aber ist es wirklich Liebe oder vielleicht etwas ganz anderes? Du erfährst in dieser Folge: * Warum unser Gehirn Sehnsucht und Sucht verwechselt * Welche drei Muster immer wieder in diese Situationen führen * Was der Urheberstandpunkt mit Bindungsangst zu tun hat * Welche Fragen Dir helfen, das Muster wirklich zu durchbrechen Hier kannst Du ein Einzel-Coaching buchen: https://kedo-rittershofer.com/coaching-gespraeche/ Hier erfährst Du mehr über das Glücklich SEIN Training: https://kedo-rittershofer.com/gluecklich-sein-training/
Wer ist Jesus? – Jemanden zu Jesus bringenLesung: Markus 12, 1-12 (HFA). 1. Die Situation des Gelähmten: Körperliche und soziale NotKörperliche Einschränkung: Der Gelähmte ist nicht nur körperlich hilflos, sondern auch sozial isoliert. In der damaligen Zeit gab es keine medizinische Versorgung oder soziale Absicherung – er war auf die Hilfe anderer angewiesen.Soziale Ausgrenzung: Krankheit wurde oft als Folge von Sünde gesehen. Der Gelähmte war nicht nur körperlich, sondern auch spirituell und sozial ausgegrenzt.Frage: Wie erleben Menschen heute soziale Ausgrenzung durch Krankheit oder Behinderung? Gibt es Parallelen zu der damaligen Situation?2. Die Rolle der vier Männer: Tragende GemeinschaftDie vier Männer zeigen Kreativität, Hartnäckigkeit und Glauben. Sie lassen sich nicht von Hindernissen aufhalten, sondern finden einen Weg, den Gelähmten zu Jesus zu bringen.Symbol für Gemeinschaft: Sie tragen den Gelähmten buchstäblich – ein starkes Bild für die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung in schwierigen Zeiten.Frage: Wie können wir heute als Gemeinschaft „tragend“ sein? Wo erleben wir, dass Menschen sich gegenseitig unterstützen, und wo fehlt das?3. Jesu Reaktion: Vergebung der Sünden als PrioritätJesus sieht nicht nur die körperliche Not, sondern die tiefere spirituelle Not – die Trennung von Gott durch Sünde.Die Vergebung der Sünden ist für Jesus der erste Schritt zur Heilung. Er zeigt, dass wahre Heilung mehr ist als körperliche Genesung – sie beginnt mit der Versöhnung mit Gott.Frage: Warum ist die Vergebung der Sünden für Jesus so zentral? Wie erleben wir heute, dass Menschen nach „Heilung“ suchen, aber die spirituelle Dimension übersehen?4. Die Reaktion der Schriftgelehrten: Skepsis und GotteslästerungDie Schriftgelehrten empören sich, weil nur Gott Sünden vergeben kann. Jesus beansprucht damit göttliche Autorität.Jesus offenbart sich als Menschensohn (Daniel 7) – der von Gott gesandte Erlöser, der Vollmacht hat, Sünden zu vergeben und zu heilen.Frage: Wie reagieren Menschen heute auf den Anspruch Jesu, Sünden zu vergeben? Wo gibt es Skepsis oder Ablehnung?5. Die Heilung: Ein Zeichen der Vollmacht JesuJesus heilt den Gelähmten nicht nur körperlich, sondern bestätigt damit seine göttliche Autorität. Die Heilung ist ein sichtbares Zeichen für die unsichtbare Vergebung der Sünden.Die Reaktion der Menge: Staunen und Lobpreis Gottes. Die Menschen erkennen, dass hier etwas Einzigartiges geschieht.Frage: Wie erleben wir heute „Wunder“ oder Zeichen von Gottes Wirken? Wo sehen wir, dass Jesus „tiefer sieht“ als wir?6. Samuel Koch: Ein modernes Beispiel von Hoffnung und AkzeptanzSamuel Kochs Geschichte zeigt, wie ein Mensch trotz schwerer körperlicher Einschränkung Hoffnung und Sinn findet.Sein Zitat: „Ich versuche, für das dankbar zu sein, was ich habe, statt mich über das zu ärgern, was mir fehlt.“spiegelt eine Haltung wider, die auch der Gelähmte im Markus-Evangelium lernen musste.Frage: Wie können wir in unserem Leben lernen, Dankbarkeit und Akzeptanz zu üben – auch in schwierigen Situationen?7. Die Einladung: Vergebung als NeuanfangJesus lädt uns ein, unsere Sünden zu bekennen und Vergebung anzunehmen. Das ist der erste Schritt zu einem neuen Leben in Gemeinschaft mit Gott.Die Vergebung ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein kontinuierlicher Prozess des Vertrauens und des Vertrautwerdens mit Gottes Wirklichkeit.Frage: Wie erleben wir Vergebung im Alltag? Wo brauchen wir selbst oder andere einen „Neuanfang“?Zusammenfassung und AusblickDeine Predigt verbindet die biblische Geschichte mit modernen Beispielen (Samuel Koch) und zeigt, wie relevant Jesu Botschaft heute ist. Sie lädt dazu ein, über Gemeinschaft, Vergebung und wahre Heilung nachzudenken – nicht nur als individuelle Erfahrung, sondern als Einladung in eine neue Wirklichkeit mit Gott.Abschließende Frage: Was bedeutet es für dich persönlich, dass Jesus „tiefer sieht“ – und wie kannst du das in deinem Leben umsetzen?
Podcast für Schutz und Sicherheit - von und mit Jörg Zitzmann
In der heutigen Podcast Folge geht es um zwei Fragen eines Zuschauers zum Thema Besucherschein. Vor allem die Frage, ob man jemanden festhalten darf, der nicht alle Anweisungen befolgt hat, wird geklärt. ------------------------------------------------------------------------------------------ Jetzt SIFA TV ansehen: https://www.youtube.com/channel/UCXLk0NeVvOvH3F74qc-RtnQ
Im Knast gibt es ein interessantes Phänomen zu beobachten. Obwohl alle Gefangenen ein ähnliches Schicksal teilen, gibt es doch einen erheblichen Unterschied in der Hierarchie. So erleben Inhaftierte, die z. B. Sexualstraftaten begangen haben, weitaus größere Schwierigkeiten als Bankräuber oder Drogendealer. Innerhalb der Mauern gibt es eine unerbittlichen »Ehrenkodex«: »Solche Dinge gehen gar nicht!« Ausgrenzung oder Gewalt sind die Folge. Auch wenn jeder eigentlich genug mit den eigenen Taten beschäftigt sein müsste, gibt es immer noch jemanden, auf den man herabschauen kann. Jemanden, der noch schlechter ist als man selbst und für den die Zeit hinter Gittern ruhig die Hölle auf Erden werden darf.Daniel (Name geändert) erzählte mir von seinen Diebstählen. Um seinen Drogenkonsum zu finanzieren, klaute er Parfüm und »vertickte« es auf der Straße. Einbrüche in Apotheken und aufgebrochene Parkautomaten rundeten die Geschichte ab. Es war aber nie jemand zu Schaden gekommen, er hatte nie eine Person verletzt. Eigentlich hatte er ja niemandem geschadet, außer ein paar Unternehmen, die es wohl verkraften würden, so seine Aussage.Wenn sich Daniel so im Gefängnis umschaute, war er bei Weitem nicht der Schlimmste. Im Gegenteil, er hatte ein gutes Ansehen und kam mit den Mitgefangenen bestens aus. Bei ihm bemerkte ich ein Verhaltensmuster, das ich aus meinem eigenen Leben kannte. Der Maßstab, wie wir unser Leben, unser Verhalten und unsere Leistungen beurteilen, sind häufig andere, unvollkommene Menschen. Das Fatale ist jedoch: An Gottes Vollkommenheit scheitern wir alle! Ein Leben in seiner Gegenwart ist nicht möglich, es sei denn, er schenkt uns Vergebung und ein neues Leben aus freier Gnade! Nehmen wir dieses Geschenk an?Thomas BühneDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Mit Dieter Hildebrandt hat er die Politik aufs Korn genommen, von Rudi Carrell wurde er geholt, um die Comedyshow „7 Tage, 7 Köpfe“ zu moderieren – aktuell ist der Schauspieler und Kabarettist als Rentner in der Komödie „Weisse Turnschuhe“ in Stuttgart zu sehen.
Gibt es nicht! Jede Muskulatur kann in jedem Alter aufgebaut und trainiert werden. Ich habe ein Training gefunden, das mir Spaß macht und bei dem ich jedes Mal persönlich von einem Trainer begleitet werde und das mich keine 20 Minuten kostet. Hier, in dieser Podcast Folge zeige ich dir, dass alles möglich ist. Finde eine Lösung, die zu dir passt. Fühl dich nicht schlecht, nur weil du es alleine nicht schaffst. Ich brauche auch jemanden, der neben mir steht und die Übungen mit mir zusammen macht. Jemanden, der darauf achtet, dass ich alles gebe und der mich motiviert noch die letzte Kraft rein zu geben, so dass das Training effektiv ist. Natürlich gehört die Ernährung auch dazu, und gerade im Alter ist es so wichtig, genug Proteine zu sich zu nehmen. Und auch hier spielt es keine Rolle, ob du alle Proteine mit deiner Nahrung aufnehmen kannst, oder ob du einfach ein oder zwei Protein Shakes täglich mit einbaust. Du musst nicht perfekt sein! Möchtest du mehr wissen: Instagram - TikTok - Homepage
Dieser Satz fiel bei den Australian Open. Andre Agassi riet Carlos Alcaraz, sich intensiv mit Rafael Nadal auszutauschen. Nicht, um Smalltalk zu führen. Sondern um verdichtete Erfahrung zu bekommen. Um aus Fehlern zu lernen, die Nadal bereits gemacht hat. Und genau das gilt auch für dich als Unternehmer. Viele Finanzberater versuchen, zehn Jahre Erfahrung durch zehn Jahre Umwege zu sammeln. Sie konsumieren Podcasts, lesen Bücher, schauen Videos. Alles wertvoll. Aber Theorie ersetzt kein Sparring. Information ersetzt keine Perspektive. Spitzensportler arbeiten nie allein. Sie haben Trainer, Mentoren, Strategen, mentale Coaches. Nicht, weil sie schwach sind. Sondern weil sie Exzellenz ernst nehmen. Warum also glauben so viele Unternehmer, sie müssten alles alleine schaffen?
Wir leben in einer Gesellschaft, die sich ständig verändert – getrieben von Trends, Tempo und Technik. Mit einem breit gefächerten Angebot an Apps und Newslettern ist es leicht, sich von immer neuen Berichterstattungen und Geschichten mitreißen zu lassen und alles andere auszublenden.Wir sollten allerdings aufpassen, was wir konsumieren. In der Welt des World Wide Web gibt es keine Beständigkeit – die Nachrichten wechseln im Minutentakt, und die Trends von heute sind morgen schon irrelevant. Jeder kann seine Meinung teilen, ohne dass seine Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden – so entstehen viele falsche Behauptungen. Nicht zuletzt lernen Algorithmen, was Nutzern gefällt, und präsentieren Inhalte abgestimmt auf das, worauf vorher bevorzugt geklickt wurde. So sieht man nur noch das, was man sehen will, und lebt in seiner eigenen Blase. Vereinnahmt von den Inhalten auf Instagram, X und Co. merken wir oft nicht, was tatsächlich in der Welt vor sich geht. So verlieren wir leicht den Fokus auf das Wesentliche.Doch gerade in einer solchen Zeit ist es entscheidend, einen festen Anker zu haben. Jemanden, der niemals weichen wird und an dem wir uns festhalten können, wenn alles andere in sich zusammenfällt – nämlich Gott. Er hat uns in seinem Wort versprochen: Er »ist und bleibt derselbe«. Im Gegensatz zu den ständigen Veränderungen und Unsicherheiten dieser Welt bleibt Gott der sichere Fels – denn er hat die Welt selbst erschaffen! Er verliert niemals die Kontrolle. Er ist unverrückbar und treu, und sein Wort bleibt für immer wahr. Deshalb dürfen wir mit großer Sicherheit wissen, dass der Gott, dem wir vertrauen, nicht von den ständigen Schwankungen der Welt beeinflusst wird, sondern über allem steht!Klara HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
90. Du weißt, was dir guttun würde... und trotzdem tust du es nicht. In dieser Folge geht es um genau diese Lücke zwischen Wissen und Handeln, bei Selfcare und Selbstliebe. Warum sich Selbstfürsorge oft schwer, unnatürlich oder sogar falsch anfühlt, warum Selfcare kein Mindset und keine Ästhetik ist, sondern Verhalten. Und warum du dich nicht erst besser fühlen oder funktionieren musst, um gut mit dir umzugehen.
Platz 1 der Charts – aber von allen Festivals verbannt. Philipp Burger sitzt vor mir. Lead-Sänger von Freiwild. Eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Ausverkaufte Hallen, Millionen Fans. Und trotzdem: Seit Jahren komplett gecancelt. Fans werden in Connewitz halb tot geprügelt. Autos zertrümmert. Kinder von Schulen geschickt – wegen eines Band-Shirts. Menschen verlieren ihre Jobs, weil sie die Musik hören. Aber die Hallen? Immer noch voll. "Das sind faschistische Methoden", sagt Philipp. "Jemanden mit allen Mitteln zu bekämpfen – das hat nichts mit liberalem Denken zu tun." Mit 15 war er Skinhead. Mit 17 stieg er aus. Fast 30 Jahre später kämpft er immer noch gegen den Schatten seiner Vergangenheit. Wer ist der Front Man einer der kontroversesten und gleichzeitig beliebtesten Bands Deutschlands? ------------- Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner Aufnahmedatum: 10. Dezember 2025 ------------- KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:01:51) - Südtirol, Jugend und der Weg in die Skinhead-Szene (00:44:00) - Ausstieg: Von der Skinhead-Szene zur Mitte (00:56:47) - Die Gründung von Frei.Wild und der Weg zum Erfolg (01:15:00) - Die Kontroverse: Rechts-Vorwürfe, Cancel Culture und Medien (02:00:00) - Dialog, Meinungsfreiheit und Gesellschaftskritik (02:12:03) - Leben auf dem Bauernhof: Kühe, Natur und Erdung (02:32:42) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Philipp: Instagram: https://www.instagram.com/philipp_burger_frei.wild/?hl=de Website: https://www.philippburger-official.com/de/home Youtube: https://www.youtube.com/philipp_burger_offiziell {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Alles, was es braucht, ist die Bereitschaft, sich vom Ego zurückzuziehen und sich die Zeit zu nehmen, den Heiligen Geist zu bitten, uns seine Sicht in jeder Situation zu geben. Wir möchten uns heute daran erinnern, dass, wenn wir Frieden erreichen wollen, jeder darin einbezogen werden muss. Frieden ist für niemanden mit Kosten verbunden. Jemanden auszuschließen bedeutet, an Unterschiede und Besonderheiten zu glauben. Wir bitten um Hilfe, um das loszulassen, was uns heute trennt, und zu erkennen, dass wir alle gleich sind. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
In dieser Geschichte geht es um Jim, einen trockenen Alkoholiker. Es war sein erstes Weihnachten allein. Als sich während des Gottesdienstes eine junge Familie neben ihn setzte, konnte er das kaum ertragen. Auf dem Weg nach draußen begegnete er dem Pastor, der ihn fragte, wohin er gehe. „Einen trinken“, antwortete Jim. Der Pastor sagte: „Das geht nicht. Wo ist dein Helfer?“ – „Im Urlaub“, sagte Jim. „Ich kam heute Abend, um ein Wort der Hoffnung zu hören, und dann sitze ich neben dieser glücklichen Familie. Wenn mein Leben in Ordnung wäre, wäre ich jetzt mit meiner eigenen hier.“ Auf dem Weg zur Kanzel betete der Pastor: „Gott, gib mir ein Wort der Hoffnung für Jim.“ Dann sagte er zur Gemeinde: „Ich habe eine ungewöhnliche Bitte: Wenn heute Abend ein Freund von Bill W. da ist – und wer es ist, weiß, wen ich meine –, der soll bitte in die Sakristei kommen.“ (Bill Wilson war Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker.) Spontan meldeten sich Menschen aus allen Ecken der Kirche. Der Pastor sagte später: „Während ich über die Menschwerdung predigte, wurde das Wort vor meinen Augen Fleisch.“ Viele um dich herum sind gerade an Weihnachten verletzt, einsam oder ohne Hoffnung. Deshalb: Lass das Wort Fleisch werden. Hebe auf, die gefallen sind. Ermutige die Mutlosen. Besuche Kranke, Alleinstehende und Vergessene. Jesus sagte: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40 LU) Mach es dieses Jahr anders – geh auf jemanden zu. Es könnte dein schönstes Weihnachten überhaupt werden!
Moin Freunde. Ich habe MckyTV in der Corner und er verrät uns unter anderem, wieso er sich auf Madeira alleine fühlt, warum er trotzdem nie wieder nach Deutschland zurück will, was er von Drama in der Szene hält und wie er zum Glauben gefunden hat. Viel Spaß!
Heute vor 222 Jahren (am 21. November 1803) wurde der Schinderhannes hingerichtet. Dieser Räuber gilt als der »Robin Hood des Hunsrücks«. Seine kriminelle Karriere begann er im Alter von 15 Jahren. Seinem Lehrherren stahl er sechs Kalbsfelle und eine Kuhhaut. Dafür erhielt er eine öffentliche Prügelstrafe. Das hielt ihn aber nicht von weiteren Straftaten ab. Mit gerade einmal 25 Jahren wurde er unter dem Fallbeil hingerichtet.Schinderhannes nannte man den jungen Hannes Bückler wegen seiner Tätigkeit als Abdecker bzw. Schinder. Diese waren für die Beseitigung toter Tiere zuständig. Schinder verwerteten Tierkadaver so weit wie möglich: Denn Hörner, Häute, Hufeisen ließen sich weiterverkaufen. Fett, Talg und Knochen ließen sich zu Kerzen, Seife oder Leim weiterverarbeiten. Ein verendendes Tier nannte man damals Luder, und Tierkadaver wurden als Schindluder bezeichnet. »Mit jemandem Schindluder treiben« bedeutet also: »Jemanden abfällig wie ein nutzloses Aas behandeln, das sich aber noch für eigene Zwecke ausschlachten lässt.«Ähnliches Schindluder trieb man bei der Hinrichtung von Jesus Christus: Ihn, den Herrn der Herrlichkeit, hängte man zwischen zwei Schwerverbrecher, als sei er ihr Rädelsführer. Vorher zog man ihm seine Kleider aus, um seine letzte Habseligkeit zu verwerten. Das ganze geschah vor aller Augen, denn Golgatha lag an einer Hauptstraße. »Die Vorübergehenden lästerten über ihn« (Matthäus 27,39). Das kaltblütig-abschätzige Würfelspiel seiner Henker wurde schon Jahrhunderte zuvor geweissagt und erfüllte sich präzise: »Sie schauen und sehen mich an; sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los« (Psalm 22,18-19).Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Text: Römer 12,9-13Hauptaussage: Nur in der Abhängigkeit von Gott ist es möglich diesen vielen Aufforderungen nachzukommen – es geht um Schaffung nicht um Leistung!Fragen zum Schluss:Von Gott reich beschenkt, um zu schenken!Wie könntest du (Geschwister-)Liebe in der Kompass Kirche leben?• Freude bereiten, etwas schenken.• Nicht nachtragend sein bei Unstimmigkeiten.• Vergeben bei Verletzungen.• Wertschätzung ausdrücken mit Worten oder Taten.• Zeit verschenken, jemanden einladen.• Jemanden helfen, der Hilfe braucht.• … (eigene Idee)Gibt es Böses in dir, von dem du dich abwenden solltest?Brennt das Feuer des Heiligen Geistes in dir?Bist du Gebetsmüde? Was könnte dir helfen?
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Erik-Jan Stam, Gnadau.
Viele Eltern suchen nach der Geburt eines Kindes einen Paten oder eine Patin. Jemanden, der dem Kind zur Seite steht, zu dem es immer kommen kann, mit dem es schöne Dinge erlebt. Es ist einfach toll, so eine Vertrauensperson zu haben. Das hat sich auch der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen in München gedacht. Er hat ein ganz besonderes Patenschafts-Projekt: Die Familienpatenschaften. Die Idee ist ganz einfach: Die Paten unterstützen Familien in ihrem Alltag. Denn der kann oft sehr kräftezehrend sein, vor allem, wenn noch weitere Herausforderungen dazukommen, zum Beispiel Fluchthintergrund, Kinder mit Behinderung, man alleinerziehend und neu in der Stadt ist oder der Partner verstorben ist. In dieser Folge erklärt Johanna Klemm vom SkF München, wie die Familienpatenschaften funktionieren, an wen sich das Angebot richtet und wie man Familienpate werden kann. Claudia Kindler, die selbst eine Patenschaft übernommen hat, erzählt, wie beide Seiten profitieren, was sie alles mit ihrem Patenkind unternimmt und warum dieses Ehrenamt so wertvoll ist. (Erstausstrahlung Sep. 2025)
Die Predigt von Bischof Stefan Oster an Allerseelen 2025
Jeder braucht Ermutigung. Unterstützung schafft Vertrauen und stärkt den Willen, weiterzumachen. Worte können Menschen aufbauen oder niedermachen. Rebecca Barlow Jordan schreibt: „Eine Frage, die ich Jesus morgens stelle, ist: ‚Wie kann ich heute jemanden ermutigen? Und wen?‘ Er antwortet oft durch sein Wort. Eines Morgens, nachdem ich diese Frage gestellt hatte, las ich Jesaja 35,3-4 „Stärkt die kraftlosen Hände. Lasst die zitternden Knie wieder fest werden. Sagt denen, die sich fürchten: Fasst neuen Mut! Habt keine Angst mehr, denn euer Gott ist bei euch!“ (HFA) und fand eine praktische Antwort. Zunächst: ‚Stärkt die Mutlosen.‘ Das können Lehrer, Friseure, Mütter, Schriftsteller, Missionare, Pastoren und Eltern sein. Dann erwähnt der Text, dass wir die ‚schwachen Knie‘ ermutigen sollen. Ich stellte mir Großeltern, Senioren, Veteranen und sogar Sportler vor. Die letzte Gruppe, die ‚Ängstlichen‘, schließt jedermann ein. Für alle gilt: ‚Sei stark, fürchte dich nicht.‘ Es ist nicht schwer, Menschen zu ermutigen. Die Herausforderung ist, sich zu erinnern, zuzuhören und die Antworten Jesu umzusetzen. Versuche ich, jemanden aufzubauen, werde ich selbst ermutigt. Bitte Jesus um Hilfe, jemanden zu ermutigen. Lade ihn ein, durch dich zu sprechen, und sei offen für seine Antworten.“ Paulus sagt: „Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun, vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben“ (Gal 6,10 HFA). Stärkst du den Glauben anderer, wirst du erstaunt sein, wie viel Energie und Segen du dabei empfängst.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
1952 löste Grace Hopper ein Problem, das heute in jedem Unternehmen existiert. Die IT spricht von ETL-Prozessen und Data Warehouses. Das Controlling denkt in KPIs und Forecasts. Das Marketing fokussiert sich auf Conversion-Rates. Alle sprechen eine andere „Datensprache“ - genau wie damals die unverständlichen Maschinencodes. Grace Hoppers Lösung? Der Compiler - ein Übersetzer zwischen Mensch und Maschine. Was Unternehmen heute brauchen: Einen Compiler für ihre BI-Projekte. Jemanden, der zwischen den Abteilungen dolmetscht und aus scheinbar gegensätzlichen Anforderungen eine gemeinsame Lösung entwickelt. Im aktuellen Podcast zeige ich, woran Sie echte BI-Kompetenz erkennen - und warum die meisten Berater zu schnell mit Softwarevorschlägen kommen.
Jemanden zu kündigen gehört zu den schwersten Aufgaben einer Führungskraft. Es ist unangenehm, emotional und oft schmerzhaft – und doch ist es manchmal notwendig. Die Frage ist: Wie gelingt es, diesen Moment mit Klarheit und Menschlichkeit zu gestalten? In dieser Folge des LEITWOLF® Podcasts spricht Stefan über eine Aufgabe, die jede Führungskraft früher oder später trifft. Er erklärt, warum eine Kündigung nie überraschend kommen sollte, wie Du Dich emotional und inhaltlich vorbereitest und warum Dein Verhalten in diesem Moment die Kultur deines Teams prägt. Du erfährst, wie Du Klarheit und Empathie ins Gleichgewicht bringst, wie Du Mitarbeitende respektvoll verabschiedest – und warum der Umgang mit Trennungssituationen zeigt, was gute Führung wirklich bedeutet. Eine ehrliche Folge über Verantwortung, Haltung und die Kunst, auch im schwersten Moment wirksam zu führen. ––– Nimm gerne an dieser anonymen Umfrage teil, damit wir diesen Podcast für Dich optimieren können: https://forms.gle/WTqCeutVXV2PsjBH9 Gefällt Dir dieser LEITWOLF® Leadership Podcast? Dann abonniere den Podcast und beurteile ihn bitte mit einer Sternebewertung und Rezension bei iTunes und/oder Spotify. Das hilft uns, diesen LEITWOLF® Podcast weiter zu verbessern und sichtbarer zu machen. ––– Buche Dir JETZT Deinen Zugang zur LEITWOLF® Academy: https://stefan-homeister-leadership.com/link/leitwolf-academy Möchtest Du konkrete Tipps oder Unterstützung, wie gutes Führen in Deinem Unternehmen definiert und umgesetzt werden kann, dann schreibe Stefan eine Mail an: homeister@stefan-homeister-leadership.com ODER Vereinbare hier direkt ein kostenloses Beratungsgespräch mit Stefan: https://stefan-homeister-leadership.com/link/calendly // LINKEDIN: https://stefan-homeister-leadership.com/link/linkedin // WEBSITE: https://stefan-homeister-leadership.com ® 2017 STEFAN HOMEISTER LEITWOLF® ALL RIGHTS RESERVED ____ LEITWOLF Podcast, Leadership, Führung, Management, Stefan Homeister, Podcast, Business Leadership, Erfolgreich führen, Unternehmensführung, Führungskompetenz, Leadership Development, Teammanagement, Leadership Skills, Selbstführung, Leadership Coaching, Leadership Training, Karriereentwicklung, Führungspersönlichkeit, Erfolgsstrategien, Unternehmenskultur, Motivation und Leadership, Leadership-Tipps, Leadership Insights, Change Management, Visionäre Führung, Leadership Interviews, Erfolgreiche Manager, Unternehmer-Tipps, Leadership-Best Practices, Leadership-Perspektiven, Business-Coaching
„Ach irgendwann findest du auch jemanden“ (Identität 05)Die Kommentare, die nerven ...DIE ETIKETTEN, DIE WIR UNS ANKLEBEN – THEMA OKTOBER 2025„Geschieden“, „alleinerziehend“, „Hartz-IV-Empfänger“, „psychisch krank“, „hypersensibel“Ist euch aufgefallen, mit wie vielen Etiketten an der Stirn Menschen durchs Leben marschieren? Wie schnell aus einer vielleicht unschuldig/objektiven Bezeichnung eine Identität wird, über die wir uns – manchmal ohne es selbst zu merken – definieren? Solche „Etiketten“ stempeln uns gemäß unserem Familien- oder Gesundheitsstatus ab, unseren Charaktereigenschaften, Begabungen oder Nicht-Begabungen, sozialen Stand, Beruf. Für alles gibt es einen Aufkleber, und ich habe den Eindruck, es werden immer mehr! Wir wollen einige dieser Aufkleber in den kommenden Tagen anschauen – überlegen, was sie mit uns machen, wie schnell sie mehr werden als eine objektive Beschreibung und – am allerwichtigsten – wie wir dafür sorgen können, dass unsere wahre Identität als Christen vom Wort Gottes hergeleitet ist und sich ganz praktisch auf unseren Alltag auswirken kann! Jetzt abonnieren und keine Neuigkeit verpassen: Newsletter
Büşra ist 29 und sitzt in U-Haft. Sie hat einen Mann lebensgefährlich verletzt. Aber vor Gericht kommt es anders als Büşra denkt. Sie wird freigesprochen. Nicht weil sie es nicht getan hat, sondern weil sie schuldunfähig ist, wegen ihrer psychischen Erkrankung. Sie hat unter Wahnvorstellungen gehandelt und deswegen kommt sie nicht ins Gefängnis, sondern in eine Frauen-Forensik. Eine Einrichtung für psychisch kranke Straftäterinnen. Das war vor über vier Jahren. Inzwischen ist Büşra nicht mehr in der Forensik und baut sich ein neues Leben auf. Wie sie das geschafft hat, darüber spricht Lisa-Sophie mit ihr und natürlich fragt sie sich auch wie schaut Büşra heute auf den Tag der ihr Leben verändert hat. Hinweis: Von 10:10 - 14:00 geht es um die Schilderung einer Gewalttat.
Willkommen zur neuen Episode des Markenaufbau Podcasts.In dieser Folge nehme ich dich mit in ein Thema, über das viel zu selten gesprochen wird: Was passiert eigentlich, wenn du erfolgreich bist? Wie geht es dir dann und wer kümmert sich dann um dich?Ich rede darüber, warum sich Erfolg manchmal nicht so anfühlt, wie wir es uns vorgestellt haben – und welche Herausforderungen genau dann neu und zusätzlich entstehen.Es geht um Überforderung, Zeitmangel, gesundheitliche Warnsignale, finanzielle Unsicherheit trotz hoher Umsätze und die Identitätskrise hinter der Bühne.Ich zeige dir, warum du gerade im Erfolg einen Sparringspartner brauchst. Jemanden, der dir den Spiegel vorhält, dich begleitet und hilft, Klarheit zu finden – statt dich noch weiter zu pushen.Du erfährst: – Warum Erfolg oft in eine neue Form der Fremdbestimmung kippt – Was viele Coaches, Unternehmer und "Experten" übersehen – Welche Rolle Energie, Klarheit und Sinn für nachhaltigen Erfolg spielen – Wie du dich neu ausrichtest und deinen Erfolg bewusst gestaltestWenn du das Gefühl kennst, dass es läuft – aber sich trotzdem etwas nicht stimmig anfühlt: Diese Folge ist für dich.Schreib mir gern oder schau auf www.jens-schlangenotto.com vorbei, wenn du selbst gerade an diesem Punkt stehst.
Markenaufbau mit Jens Schlangenotto - Personal Branding für Experten und Unternehmen
Willkommen zur neuen Episode des Markenaufbau Podcasts.In dieser Folge nehme ich dich mit in ein Thema, über das viel zu selten gesprochen wird: Was passiert eigentlich, wenn du erfolgreich bist? Wie geht es dir dann und wer kümmert sich dann um dich?Ich rede darüber, warum sich Erfolg manchmal nicht so anfühlt, wie wir es uns vorgestellt haben – und welche Herausforderungen genau dann neu und zusätzlich entstehen.Es geht um Überforderung, Zeitmangel, gesundheitliche Warnsignale, finanzielle Unsicherheit trotz hoher Umsätze und die Identitätskrise hinter der Bühne.Ich zeige dir, warum du gerade im Erfolg einen Sparringspartner brauchst. Jemanden, der dir den Spiegel vorhält, dich begleitet und hilft, Klarheit zu finden – statt dich noch weiter zu pushen.Du erfährst: – Warum Erfolg oft in eine neue Form der Fremdbestimmung kippt – Was viele Coaches, Unternehmer und "Experten" übersehen – Welche Rolle Energie, Klarheit und Sinn für nachhaltigen Erfolg spielen – Wie du dich neu ausrichtest und deinen Erfolg bewusst gestaltestWenn du das Gefühl kennst, dass es läuft – aber sich trotzdem etwas nicht stimmig anfühlt: Diese Folge ist für dich.Schreib mir gern oder schau auf www.jens-schlangenotto.com vorbei, wenn du selbst gerade an diesem Punkt stehst.
Büşra ist 29 und sitzt in U-Haft. Sie hat einen Mann lebensgefährlich verletzt. Aber vor Gericht kommt es anders als Büşra denkt. Sie wird freigesprochen. Nicht weil sie es nicht getan hat, sondern weil sie schuldunfähig ist, wegen ihrer psychischen Erkrankung. Sie hat unter Wahnvorstellungen gehandelt und deswegen kommt sie nicht ins Gefängnis, sondern in eine Frauen-Forensik. Eine Einrichtung für psychisch kranke Straftäterinnen. Das war vor über vier Jahren. Inzwischen ist Büşra nicht mehr in der Forensik und baut sich ein neues Leben auf. Wie sie das geschafft hat, darüber spricht Lisa-Sophie mit ihr und natürlich fragt sie sich auch wie schaut Büşra heute auf den Tag der ihr Leben verändert hat. Hinweis: Von 10:10 - 14:00 geht es um die Schilderung einer Gewalttat.
Tiere zu jagen ist spannend. Jemanden zu verfolgen, kann Spaß machen - vor allem, wenn man auf Seite der "Guten" steht, die gegen das "Böse" vorgehen. Justina Schreiber ist der menschlichen Lust am Beute machen auf der Spur.
Viele Eltern suchen nach der Geburt eines Kindes einen Paten oder eine Patin. Jemanden, der dem Kind zur Seite steht, zu dem es immer kommen kann, mit dem es schöne Dinge erlebt. Es ist einfach toll, so eine Vertrauensperson zu haben. Das hat sich auch der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen in München gedacht. Er hat ein ganz besonderes Patenschafts-Projekt: Die Familienpatenschaften. Die Idee ist ganz einfach: Die Paten unterstützen Familien in ihrem Alltag. Denn der kann oft sehr kräftezehrend sein, vor allem, wenn noch weitere Herausforderungen dazukommen, zum Beispiel Fluchthintergrund, Kinder mit Behinderung, man alleinerziehend und neu in der Stadt ist oder der Partner verstorben ist. In dieser Folge erklärt Johanna Klemm vom SkF München, wie die Familienpatenschaften funktionieren, an wen sich das Angebot richtet und wie man Familienpate werden kann. Claudia Kindler, die selbst eine Patenschaft übernommen hat, erzählt, wie beide Seiten profitieren, was sie alles mit ihrem Patenkind unternimmt und warum dieses Ehrenamt so wertvoll ist.
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Manchmal beginnt eine Liebesgeschichte, als würde ein Märchen wahr. Wie durch ein Wunder fällt pötzlich alles im Leben an seinen richtigen Platz. Denn da ist da jemand, der einen scheinbar erlöst, einen aus dem Sumpf holt in dem man zu versacken drohen, der einen heil und vollständig macht. Jemand, der das Gute in einem sieht, dass man vielleicht selbst nicht sehen wollte, oder konnte. Jemanden, der an einen glaubt, der beruhigt, und stärkt. Was für eine fantastische Erfahrung. Weil ein geliebter Mensch etwas wunderbares in Dir sieht, kannst Du vielleicht selbst wieder ein bisschen mehr an Dich glauben. Diese Liebe fühlt sich an wie eine Heilung. Sieht nach einem Happy End aus, oder? Wie in einer Hollywood-Lovestory. Aber was man dort nie sieht, die Beziehung geht weiter, auch wenn der Film zu Ende ist. Und was passiert, wenn dieses Beziehungs-Heilungsversprechen mit der Zeit in festgefahrenen Beziehungs-Rollen erstarrt? Wenn einer immer der Retter bleibt – und der andere der Gerettete? Wenn das, was uns am Anfang fasziniert hat, zur Last wird? Darum soll es in dieser Folge gehen. Und ich nehme Euch mit in die Geschichte eines Hörers, der genau das erlebt hat und der sich nun fragt – was ist da mit uns geschehen?WERBUNGAlle Infos, Partner und Rabatte findest Du hier: https://linktr.ee/leben.lieben.lassen.podcastLINKS AUS DIESER FOLGE:Podcast-Folge „Peter Pan und Wendy- wenn Männer nicht erwachsen werden wollen“Podcast-Folge „Drama Dreieck in Beziehungen“geführte Meditationen von Leben-Lieben-Lassen Playlist (Spotify)CLAUDIA, LINKS UND RESSOURCENWeitere Inspiration auf Instagram: https://www.instagram.com/leben_lieben_lassen_podcast/Webseite & Beratung: https://leben-lieben-lassen.de/Alle Infos zu mir und meinen Angeboten: https://linktr.ee/Leben_Lieben_LassenHÖRERFRAGEN IM PODCASTStelle mir ganz anonym Deine Frage in der "Leben-Lieben-Lassen"-Sprechstunde und werde Teil der Show. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn man sich verletzt, die Uni-Klausur in den Sand setzt oder vom Partner oder der Partnerin verlassen wird, dann brauchen wir Trost. Jemanden, der uns zeigt, dass wir nicht allein sind und die Situation irgendwann besser wird. Madeleine Hofmann geht in ihrem Buch „Trost. Was wir alle brauchen“ auf das Thema ein, denn auch sie brauchte auf Grund einer schweren Erkrankung Trost. Am 1. September kann man sie um 19 Uhr auf einer Lesung im Gemeindehaus in Hattorf am Harz und am 2. September ...
Basti plant seinen 30. Geburtstag auf Malle – mit Finca, Bootstrip und Ballermann. Jetzt fehlt nur noch anredo, der sich spontan zur Partycrew durchringen soll. Tick-Tack, Tick-Tack – die Uhr läuft gnadenlos runter: BastiMasti wird diese Woche 30! Das neue Jahrzehnt soll auf Mallorca eingeläutet werden. Neun Tage Sonne, Sangria und sanfte Selbstüberschätzung – mit Finca, Bootsrennen und einer ganzen Truppe voller Urlaubswahnsinn. Nur einer fehlt noch: anredo. Dabei hat Basti wirklich alles versucht, um seinen besten Freund von dieser geballten balearischen Erlebnisreise zu überzeugen. Schließlich geht's nicht nur um irgendeinen Trip – es ist der Geburtstagstrip. Und was wäre der Ballermann ohne jemanden, der ihn wirklich versteht? Jemanden, der weiß, wann das Freibier fließt, was ein Bierturm wirklich ist und dass man am Megapark einfach „ein Bier, Dalli Dalli“ bestellt. Aber anredo hadert: mit der Spontanität, dem Flugpreis – und einer Lasagne, die seit zwei Jahren auf ihre Chance im Backofen wartete. Nebenbei lässt er sich von ChatGPT beleidigen und taut seinen Gefrierschrank ab. Also wieder ganz schön was los beim Ex-Internetstar. Währenddessen bereitet sich Basti akribisch auf das Abenteuer Ballermann vor: Pikachu-Mütze oder doch Balenciaga-Tasche? Ist schwarzer Nagellack erlaubt zwischen Fußballtrikots und JGA-Gruppen? Was zum Teufel macht man beim Weintasting auf einem Pferd? Und kann man mit einem deutschen Autoführerschein eigentlich auch ein Boot klicken? Zwischen Urlaubsvorfreude, Freundschaftsfragen, einer ordentlichen Portion Nostalgie und dem ewigen Vergleich mit „Gemischtes Hack“ versuchen Basti und anredo, sich ihren Platz in der Podcast-Elite zu erkämpfen – oder wenigstens einen am Strand mit Aussicht. Und jetzt seid ihr dran: Denn die rundfunk 17 Community muss entscheiden, ob anredo doch noch mitfliegt – dicht im Flieger, Pikachu auf dem Kopf, Bier in der Hand. Das Spotify-Voting wird über das Schicksal dieser Sommergeschichte entscheiden.
In dieser Folge erfährst du: Warum echte Liebe erst möglich ist, wenn du dich selbst lieben lernst – mit tiefen, emotionalen Impulsen und wissenschaftlichen Studien. Was Selbstwert und Selbstmitgefühl mit gesunden Beziehungen zu tun haben – und wie du emotionale Abhängigkeit vermeidest. 7 konkrete Dinge, die du für dich selbst tun solltest, bevor du jemanden liebst – mit Beispielen, Bildern & Reflexionen. Reflexionsfragen, die dich einladen, deine eigenen Muster zu erkennen und zu transformieren. Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch: Fülle 7 Fragen aus und buche dir ein kostenfreies Erstgespräch zur HEARTset-Journey: Hier klicken! Werde zertifizierter Heartset-Coach: Lerne Menschen auf ihrem Weg zur Selbstliebe professionell zu begleiten: Alle Infos hier! Studien: Studie: Neff, K. D. (2003). The development and validation of a scale to measure self-compassion. Self and Identity, 2(3), 223–250. Zusammenfassung: In dieser bahnbrechenden Studie entwickelte Dr. Kristin Neff die Self-Compassion Scale (SCS), ein Instrument zur Messung von Selbstmitgefühl. Die Forschung zeigt, dass Selbstmitgefühl mit größerer emotionaler Resilienz, weniger Angstzuständen und höherem Wohlbefinden verbunden ist. Quelle --------- Studie: Murray, S. L., Holmes, J. G., & Griffin, D. W. (2000). Self-esteem and the quest for felt security: How perceived regard regulates attachment processes. Journal of Personality and Social Psychology, 78(3), 478–498. Zusammenfassung: Diese Studie zeigt, dass Personen mit niedrigem Selbstwertgefühl dazu neigen, die positive Wahrnehmung ihrer Partner zu unterschätzen, was zu Unsicherheiten in Beziehungen führt. Ein stabiles Selbstwertgefühl fördert hingegen Vertrauen und Sicherheit in romantischen Bindungen. --------- Studie: Finkel, E. J., & Fitzsimons, G. M. (2010). The effects of self-regulation on social relationships. In R. F. Baumeister & K. D. Vohs (Eds.), Handbook of Self-Regulation: Research, Theory, and Applications (2nd ed., pp. 407–421). Zusammenfassung: Diese Forschung untersucht, wie Selbstregulationsfähigkeiten die Qualität sozialer Beziehungen beeinflussen. Personen mit hoher Selbstregulation zeigen tendenziell mehr Empathie, Geduld und Konfliktlösungsfähigkeiten, was zu stabileren und erfüllenderen Beziehungen führt.
Jemanden aus dem Stimmungstief zu holen, fällt in diesen Zeiten zugegebenermaßen schwer. Selbst ausgewiesene Humoristen wie unser Wochenkolumnist Jan Weiler beißen sich an depressiven Verstimmungen die Zähne aus. Sie müssen, bei Lichte betrachtet, sogar darauf achten, nicht selbst auf der Talsohle der eigenen Laune zu landen.
Send us a textDas deutsche Verb „lassen“ ist kurz, aber unglaublich vielseitig! Wusstest du, dass es mindestens fünf verschiedene Bedeutungen hat? In dieser Folge erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du „lassen“ im Alltag richtig verwendest – mit praktischen Beispielen und einfachen Erklärungen.
#242: Die meisten Leute denken, im Gefängnis vergeht die Zeit langsam. Das stimmt nicht. Die Zeit vergeht überhaupt nicht. Zumindest nicht für jemanden, der die Hälfte seines Lebens im Todestrakt verbringt. Jemanden, der nicht mehr weiß, wie sich ein normales Leben anfühlt. Jemanden, wie der Gefangene mit der Nummer SK931. Wer er einmal in seinem früheren Leben war, spielt hier keine Rolle. Hier ist er nicht mehr als die Nummer, die man ihm bei seiner Inhaftierung 1994 gegeben hat. In dieser Folge gehen wir an einen Ort, den wir in vielen anderen Fällen nur kurz anreißen: Das Gefängnis. Linn und Leo schauen sich an, wie SK931 hier gelandet ist – und welcher Mann hinter dieser Nummer steckt. Nächste Woche veröffentlichen wir die zweite Folge, darin schauen wir uns die Taten, die SK931 vorgeworfen werden, ganz genau an. Quellen (Auswahl) Buch „Mein Leben nach der Todeszelle“ von Damien Echols Buch "Yours for Eternity: A Love Story on Death Row” von Damien Echols und Lorri Davis [Website](https://damienechols.com/) von Damien Echols Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch, Linn Schütze Recherche: Leonie Bartsch, Aylin Mercan Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Mehr Informationen, Bilder und Videos zum Fall findet ihr auf Social Media unter @mordaufexpodcast Tickets zur Mord auf Ex Live Tour gibt es auf [mordaufex.de/shop](https://shop.aufex.de/tickets) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**] (https://linktr.ee/MordaufEx) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio) Unsere Spendenaktion "Exis gegen Gewalt an Frauen" läuft weiterhin. Unser Ziel: Betroffenen helfen, Schutzräume schaffen und Hoffnung geben. Spenden könnt ihr über diesen Link: [mordaufex.betterplace.org](https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/47956-exis-gegen-gewalt-an-frauen). Jede Spende geht direkt an die Organisationen. Egal, wie groß – jeder Beitrag macht einen Unterschied. Danke
In der heutigen Folge spricht Thilo mit der Kriegsfotografin Johanna-Maria Fritz und zwar befinden sich beide aktuell in Damaskus, Syrien. Das beide heute dort sein können und offen sprechen können, liegt daran, dass Rebellen unter der Führung der Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) vor ungefähr einer Woche Damaskus einnehmen konnten und so den Machthaber Baschar al-Assad stürzten. Dieser floh daraufhin nach Russland. Erstmals können Journalisten wie Thilo und Kriegsfotografinnen wie Johanna wieder in das Land reisen - genau wie etliche Syrer:innen, die aufgrund des Bürgerkriegs und des Assad-Regimes geflohen waren. Thilo und Johanna sprechen über Johannas Beruf als Kriegsfotografin - wie wird man das überhaupt und was erlebt man im Krieg? Außerdem: was lehrt der Krieg einen über den Tod? Außerdem sprechen sie über die Lage vor Ort in Syrien: was sie dort gerade zu sehen bekommen, das riesige Leid, der Menschen, die ihre Liebsten suchen und wie bewegend die Revolution ist, die im Lande gerade vor sich geht. Hast du Fragen oder Feedback? Schreibe uns eine Nachricht an amr@pqpp2.de oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Hier kommst du direkt zu unserem aktuellen Werbepartner Koro (mit dem Code THILO bekommst du 5% Rabatt auf deine Bestellung): https://serv.linkster.co/r/jnnDGiBOek „Alles Muss Raus“ wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Daniel Zillmann nimmt die Absurditäten seines Lebens mit einer gewissen Gelassenheit an. Besonders markant ist seine heisere Stimme, die sich perfekt für Synchronarbeiten eignet. Egal ob auf der Theaterbühne oder in unzähligen Filmen – er beeindruckt das Publikum immer wieder. Neben seiner Arbeit als Schauspieler widmet er sich auch der Musik, schreibt Kolumnen und ist in Podcasts zu hören. Das Gespräch mit ihm war unglaublich vielseitig und offen. Kristian spricht mit ihm über seine Stimme, seinen mächtigen Körper und seine Leidenschaft für Astrologie. Da beide im Sternzeichen Steinbock geboren sind, hat Kristian sich gefragt, wie es wohl ist, wenn zwei Steinböcke aufeinandertreffen. Die Antwort ist: bunt. Außerdem erfahrt ihr, warum ihm eine weite Wiese Angst macht.
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