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Die Pläne der EU für eine einheitliche CO2-Bepreisung für Wohngebäude wird das Heizen in Deutschland offenbar kaum teurer machen. Das zeigt eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung. Einzelheiten von Jenny Beyen
Warum sind die Menschen in diesem Land unzufrieden?Deutschland befindet sich in einer Abwärtsspirale, doch die Politik verschenkt das Geld der Steuerzahler in die Welt, statt die Missstände im eigenen Land anzupacken. Ein Kommentar von Prof. Dr. Martin Schwab.„Liebe Community,jene, die meine Beiträge in meinen Kanälen lesen, haben sich längst daran gewöhnt, dass Tag für Tag schauerliche Botschaften über das Weltgeschehen, aber gerade auch über das Geschehen in Deutschland über uns hereinprasseln.Im vergangenen Sommer führte ich ein sehr interessantes Gespräch mit jemandem, der die Politik zwar durchaus grundsätzlich kritisch hinterfragt, aber meint, gerade im internationalen Vergleich hätten wir es in Deutschland doch noch relativ gut, und deshalb nicht verstehen kann, dass die Menschen in diesem Land alles schlecht reden. Ich habe dazu erst einmal nichts gesagt. Denn die Frage, warum die Menschen hierzulande unzufrieden sind, hat mich zum Nachdenken angeregt. An dem Text, den ich heute präsentiere, habe ich mehrere Monate lang gearbeitet.Eines ist nämlich unbestreitbar: In Deutschland geht es tatsächlich immer noch vielen Menschen überaus gut. Aber zum einen haben bereits angesichts des gegenwärtigen Zustands immer mehr Menschen Grund zur Klage; zum anderen bereitet vor allem die aktuelle Entwicklung Anlass zu tiefer Sorge. Es ist also Zeit für eine Bestandsaufnahme (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).Wir verzeichnen einen rasanten Anstieg der Unternehmensinsolvenzen, der mit einem entsprechenden Abbau von Arbeitsplätzen einhergeht (1). Ein Beispiel für den Verfall bildet die Krise der Autozulieferer (2). Hohe Energiekosten und ausufernde Bürokratie und vor allem der fehlende politische Wille, Abhilfe zu schaffen, sorgen zunehmend für Frustration bei mittelständischen Unternehmen (3). Der Bundesverband der Deutschen Industrie berichtet, in den in ihm vereinigten Unternehmen herrsche maßlose Enttäuschung und eine regelrecht aggressive Stimmung gegen die Politik (4).Die ökonomische Krise bekommt die Bevölkerung auch im Privaten zu spüren. 4,2 Mio. Menschen können ihre Rechnungen für Strom und Gas nicht mehr pünktlich bezahlen (5). Bundestag und Bundesregierung könnten für erhebliche Entlastung sorgen, wenn sie die CO2-Bepreisung abschaffen würden. Man mag füglich darüber streiten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft organisieren. Was aber eindeutig NICHT geht, ist die Beseitigung oder Verteuerung von bisher zuverlässigen Energieträgern, ohne eine kostengünstige und ebenso zuverlässige Alternative zur Verfügung zu stellen. Davon sind wir weit entfernt, solange Sonnen- und Windenergie mit dem Odium einer „Dunkelflaute“ assoziiert werden. Schon im Oktober musste Deutschland wegen einer ebensolchen Dunkelflaute wieder Strom importieren (6). Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland blieben bereits im November 2025 spürbar hinter den EU-Vorgaben zurück und veranlassten den einschlägigen Branchenverband dazu, vor Versorgungsengpässen zu warnen (6a).Die deutsche Straßeninfrastruktur befindet sich im akuten Sanierungsstau. 25.000 km Fernstraßen sind schadhaft (7). Der im Sommer 2025 vorgestellte Entwurf des Bundeshaushalts bot wenig Hoffnung, dass für die Sanierung genügend Mittel bereitgestellt werden (8). Die Deutsche Bahn muss schon zu primitiven statistischen Tricks greifen, um ihre stark angeschlagene Pünktlichkeitsquote hochzurechnen: Ausgefallene Züge werden einfach nicht mitgerechnet (9). Gleichzeitig finanzieren wir die sattsam bekannten Radwege in Peru, zudem Klimaschutzprojekte in China, die es nicht gibt (10) sowie unsinnige NGO-Projekte auf fremdem Boden, die NiUS im Einzelnen auflistet (das EU-Steuergeld, von dem dort die Rede ist, ist zu einem beträchtlichen Teil unseres) (11). ...https://apolut.net/warum-sind-die-menschen-unzufrieden-von-prof-dr-martin-schwab/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Folge 169 sprechen wir darüber, dass in Westaustralien eine neue Rekordernte ansteht, dass die US-Wirtschaft sich mehr und mehr eintrübt und im Deepdive geht es um Energiemärkte und die Trendwende bei der CO2-Bepreisung.(00:00) Intro: Rotterdam & Instagram-Scam(05:20) Marktupdate: Agrar(10:14) Marktupdate: Makro(15:15) Deepdive: Energiemarkt & CO2-Zertifikate
In dieser Folge spreche ich mit einem echten Allrounder: Hannes Jaenicke – Schauspieler, Dokumentarfilmer und vor allem leidenschaftlicher Umweltaktivist. Ein Gespräch, das unter die Haut geht. Hannes nimmt uns mit in seine Kindheit und erzählt, wie früh sein Bewusstsein für Natur und Tiere geweckt wurde – und warum ihn das bis heute antreibt. Wir reden über die großen Themen: die Macht der Lebensmittelindustrie, den Einfluss von Lobbyarbeit und warum wir in Sachen Bildung und Nachhaltigkeit dringend mehr tun müssen. Natürlich geht's auch um seine Herzensprojekte: Die Pelorus Jack Foundation, die sich für den Schutz bedrohter Arten und Lebensräume stark macht, steht im Mittelpunkt seines Engagements. Und: Hannes findet klare Worte – über CO₂-Bepreisung, gesellschaftliche Prioritäten und darüber, was sich endlich ändern muss, wenn wir zukünftigen Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen wollen. Ein ehrliches, engagiertes Gespräch – mit jemandem, der nicht nur redet, sondern handelt. Takeaways Hannes Jaenicke hat eine tiefe Verbindung zur Natur, die in seiner Kindheit und verschiedenen Bewegungen seiner Zeit verwurzelt ist. Die Medien spielen eine entscheidende Rolle im Umweltaktivismus. Die Pelorus Jack Foundation unterstützt Projekte zum Schutz von Tieren und Lebensräumen. Tierschutz und Bildung sind eng miteinander verbunden. Die Lebensmittelindustrie hat einen großen Einfluss auf die Umwelt. Nachhaltigkeit sollte ins Grundgesetz aufgenommen werden. CO2-Bepreisung ist ein wichtiger Hebel für den Umweltschutz. Die Gesellschaft muss ihre Prioritäten ändern, um eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Einfache Maßnahmen im Alltag können einen großen Unterschied machen. Hoffnung für die Zukunft erfordert aktives Handeln und Engagement. Empfehlungen: https://www.hannesjaenicke.com/ https://www.pelorus-jack.org/ https://www.zdf.de/dokus/hannes-jaenicke-im-einsatz-102 Christian Stöcker: Männer, die die Welt verbrennen, https://open.spotify.com/episode/0CGyccvI6TnRSssz5I2e7I?si=a4ce0b52d4d84dd5 Kapitel: 00:00 Einführung in den Umweltaktivismus 03:00 Hannes Jaenickes Kindheit und Umweltbewusstsein 05:54 Die Rolle der Medien im Umweltaktivismus 08:51 Die Pelorus Jack Foundation und ihre Projekte 11:46 Tierschutz und tiergestützte Therapie 14:41 Die Herausforderungen der Lebensmittelindustrie 17:24 Bildung für eine nachhaltige Zukunft 19:59 Plastiksteuer und CO2-Besteuerung 22:35 Verantwortung der Verbraucher und Alternativen zu Plastik 24:47 Stiftungsprojekte und Unterstützung für den Umweltschutz 26:38 Palmöl und seine Auswirkungen auf die Umwelt 29:51 CO2-Bepreisung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft 31:25 Empfehlungen für ein nachhaltiges Leben 34:36 Zukunftsvisionen und der Zustand der Welt 37:10 Wünsche für den Umweltschutz Foto: Steffi Henn Der ESG-Talk-Podcast: Social Media: Linkedin: https://www.linkedin.com/showcase/esgtalkpodcast Instagram: https://www.instagram.com/esg_talk_podcast/ Podcast - Links: Spotify: https://open.spotify.com/show/0NUvvcweDOrPFQFaWTtMEl Apple: https://podcasts.apple.com/ch/podcast/esg-talk-podcast/id1682453395 Youtube: https://www.youtube.com/@ESG-Talk-Podcast-Start-2023 Female Finance (Deutsch) - WhatsApp-Gruppe: https://chat.whatsapp.com/KL7yiAlWs092N6Iw4ICmnl Female Finance (English) - WhatsApp-Gruppe: https://chat.whatsapp.com/BQ5UyixvQHBGv4PGZNcKRC Female Finance (Español) - WhatsApp-Gruppe: https://chat.whatsapp.com/KntWHL7LyEuAluXl8RWn8H Das Booklet zum Podcast (gratis Download) Flipbook; 1. Ausgabe: https://online.publuu.com/637375/1437254 Flipbook; 2. Ausgabe: https://publuu.com/flip-book/637375/1813017 Download: https://www.trimpact.net/esg-talk-booklet/ ESG-Education (gratis Download) Themen wie CSRD, ESRS, ESG-Reporting, Planetare Grenzen, Nachhaltige Investieren und Frauen und Finanzen, Empfehlungslisten 2023 & 2024 Download: https://www.trimpact.net/esg-education/ Kontakt: Stella Ureta-Dombrowsky https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ sd@trimpact.net www.trimpact.net
Ab 2027 werden Sektoren wie Gebäude und Verkehr, die aktuell noch dem österreichischen Emissionshandelszertifikategesetz und damit der nationalen CO2-Bepreisung unterliegen, in den europäischen Emissionshandel EU-ETS II überführt, was merkliche Auswirkungen auf die Preise fossiler Energieträger wie Benzin, Diesel oder Heizöl haben wird. Wie Emissionshandelssysteme funktionieren, welche Lenkungseffekte daraus zu erwarten sind und was man dabei von der Tabakbranche lernen kann, darüber sprechen in dieser Folge Dr. Maximilian Reindl von der JKU Linz und Theresa Weiglhofer-Troy.
O-Ton von Stefan Bach
Die Bundestagswahl ist vorbei. Was erwartet uns jetzt in Sachen Klimaschutz mit einer unionsgeführten Regierung? CDU und CSU wettern gegen eine angeblich ideologische Klimapolitik, die auch auf gesetzliche Einschränkungen und gezielte Investitionen setzt. Stattdessen singen die Konservativen das hohe Lied auf den Markt. Sie wollen den Emissionshandel zum „Leitinstrument“ der Klimapolitik ausbauen. Dabei wird das Recht, klimaschädliches CO2 auszustoßen, zur handelbaren Ware. Auf EU-Ebene ist bereits beschlossen, dass ab 2027 auch die Bereiche Gebäude und Verkehr in den europäischen Emissionshandel einbezogen werden. Damit aber werden die Preise für Heizen und Tanken drastisch erhöht. Das birgt sozialen Sprengstoff. Wir schauen uns genauer an, wie diese CO2-Bepreisung funktioniert, welche Probleme der Mechanismus hat – und was man tun muss, damit künftig nicht noch mehr Menschen sagen: Klimaschutz? Zu teuer. Schreibt uns an: armutszeugnis@rosalux.org
Bei einkommensschwachen Menschen fallen Klimakosten wie etwa die CO2-Bepreisung stark ins Gewicht. Wie kann Klimaschutz gerechter werden? Florian Zinner über die neue Studie, die den Stand der Dinge in den Blick genommen hat
Unser Gast auf der E-world steht fest! Stefan Kapferer (CEO von 50Hertz) wird uns in der Podcast Lounge besuchen. Kommt vorbei! Am Mittwoch, dem 12.02.2025, von 15:00 bis 15:45 Uhr (Link zum Ticketshop E-world). Überblick: Gasversorgung trotz Winter und Transit-Stopp durch Ukraine stabil, Deutsche Strompreise im Jahr 2024, Jahr 2024 1,6°C über dem vorindustriellen Mittel, Deutsche THG-Emissionen sinken 2024 dank Energiewirtschaft, 18,5 Milliarden Euro Einnahmen aus CO2-Bepreisung erzielt, Neuzulassungen elektrischer Autos sinkt um 27,4 %, Kosten für Engpassmanagement 2024 deutlich geringer als 2023, Power2Heat-Anlage nach dem Prinzip "Nutzen statt Abregeln" in Betrieb genommen, Bayerische Regierung möchte Klimaneutralität 2040 kippen (laut Aiwanger), Verkauf von Uniper in Erwägung gezogen, Zweite H2Global Ausschreibung genehmigt, Normen zu Anerkennung von RFNBOs final anerkannt, Daten der Abwärmeplattform veröffentlicht: ungenutzte industrielle Abwärme beträgt 160 TWh, Regulatorische Änderungen im Jahr 2025 Lesetipps: Agora Energiewende (2024): Klimaneutrales Deutschland Agora Energiewende (2024): Investitionen für ein Klimaneutrales Deutschland Quellen: 50Hertz (2025): Power-to-Heat: Leipziger Stadtwerke und 50Hertz nehmen Anlage zur effizienten Umwandlung von Ökostrom in Fernwärme in Betrieb Agora Energiewende (2025): Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2024 BAFA (2025): Plattform für Abwärme BMWK (2025): Wichtiger Schritt vorwärts – EU-Kommission genehmigt zweite Ausschreibung in H2Global zum Ankauf von grünen Wasserstoffprodukten BR24 (2025): Bayerns Klimaziel im Kabinett schon vor Wochen gekippt Copernicus (2025): Global Climate Highlights 2024 DEHSt (2025): Berichtsphase EU-ETS 2 (2024-2026) FfE (2025): Deutsche Strompreise an der Börse EPEX Spot im Jahr 2024 Handelsblatt (2025): Bund lotet offenbar Komplettverkauf von Uniper aus IHK Mittlerer Niederrhein (2025): Neuerungen 2025 im Energie- und Umweltbereich KBA (2025): Fahrzeugzulassungen im Dezember 2024 - Jahresbilanz Maren Preuß (2025): RNFBO hydrogen activity Netztransparenz (2025): Marktwertübersicht Umweltbundesamt (2025): Einnahmen aus dem Emissionshandel erneut auf Rekordniveau Umweltbundesamt (2025): Einnahmen aus dem Emissionshandel erneut auf Rekordniveau Verbraucherzentrale (2025): Neues in 2025 Kontakt: X (redispatch_pod), LinkedIn (Redispatch)
Wer Brockhaus hört, denkt an das berühmte Lexikon. Doch Caspar Brockhaus winkt ab: "Die Verbindungen sind so lange her, dass man den Verwandtschaftsgrad heute nicht mehr berechnen kann", sagt der CEO der gleichnamigen Industriegruppe. Denn das eine Familienunternehmen presste Wissen in Bücher, das andere formt seit seiner Gründung 1864 die Zukunft aus Stahl.Der 39-jährige Harvard-Absolvent übernahm 2009 mitten in der Finanzkrise die Führung des Unternehmens. "Die Merkel-Jahre haben viele Probleme der deutschen Industrie verschleiert, vor allem durch eine starke Entwicklung in China", sagt er. Heute steht Brockhaus für eine neue Generation von Industriellen, die den Spagat zwischen Tradition und Transformation wagen.Seine Unternehmensgruppe investiert aktuell 2,2 Millionen Euro in eine Wasserstoff-Elektrolyseanlage - bewusst ohne staatliche Unterstützung. Die angebotenen Fördergelder von 65.000 Euro lehnte Brockhaus ab. "Das ist es nicht wert, wollen wir gar nicht haben, weil der Papierkram plus die Auflagen, die damit einher kommen, es nicht wert sind", sagt Brockhaus pragmatisch.Als Branchenpionier kompensiert das Unternehmen seit 2019 seinen kompletten CO2-Ausstoß. Besonders die geplante CO2-Bepreisung sieht der Unternehmer kritisch: "Wenn ich bei 70 Prozent Wareneinsatz einen Wettbewerbsnachteil durch CO2-Bepreisung erfahre, kann ich den nicht mehr kompensieren", argumentiert er.Wenn Industriegiganten wie Thyssenkrupp, Volkswagen, Bosch, ZF, Schaeffler und BASF Probleme haben, "sind das nicht alles nur schlechte Manager und schlechte CEOs", betont der Unternehmer. "Wer behauptet, Deutschland könne das Weltklima alleine retten, ist minderbemittelt", fügt er nachdrücklich hinzu. "Wenn wir als Showcase für die Welt scheitern, werden wir keinen Nachahmer finden."Trotz aller Herausforderungen bleibt der Unternehmer Optimist: "Ich glaube, wir brauchen in Deutschland einfach nur einen Tritt in den Allerwertesten, um uns endlich mal wieder auf die Wirtschaft und die Industrie zu besinnen", sagt er. Mit Standorten in Deutschland und Polen demonstriert sein Unternehmen, dass traditionelle Industrie und Innovation sich nicht ausschließen müssen."Stahl ist das Rückgrat der Industrie, nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt", betont Brockhaus. Seine detaillierte Vision für die Zukunft des Unternehmens teilt der Unternehmer ausführlich in der aktuellen Folge des Wirtschaftspodcasts "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschlandUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Nach gescheiterten Verhandlungen mit SPÖ und NEOS bahnt sich in Österreich eine blau-schwarze Koalition an – mit dem ersten FPÖ-Kanzler der Geschichte. Was bedeutet das für die Klimapolitik des Landes? Während das Aus für die Klimaneutralität 2040 als sicher gilt, stehen auch die CO2-Bepreisung und das Klimaticket auf dem Prüfstand. Die selbsternannten "Autofahrerparteien" setzen andere Prioritäten als ihre Vorgänger – doch die EU gibt in vielen klimapolitischen Fragen weiter den Rahmen vor. STANDARD-Wirtschaftsredakteur Benedikt Narodoslavysky ist zu Gast im Podcast und analysiert die bevorstehenden Umbrüche in der österreichischen Klimapolitik – und warum der Siegeszug der erneuerbaren Energien nicht mehr aufzuhalten ist.
Beim Kampf gegen den Klimawandel taucht immer wieder ein Begriff auf: Externalisierung. Externe Effekte, zum Beispiel Umweltverschmutzung, entstehen, wenn wirtschaftliche Aktivitäten Dritte beeinflussen, ohne dass eine Marktbeziehung zu diesen besteht. Ökonomen wie Hal Varian glauben deshalb, das Problem müsse durch die Einführung eines Marktes behoben werden. Das ist die theoretische Grundlage der CO2-Bepreisung. Übersehen wird dabei jedoch: Nicht jede Situation benötigt einen Markt zur Lösung; oft reichen soziale Normen oder gesetzliche Vorgaben aus. Außerdem mag eine CO2-Steuer zur Internalisierung externer Effekte zwar theoretisch sinnvoll sein. Jedoch ist sie in der Praxis schwer umsetzbar und trifft durch die soziale Ungleichheit besonders die ärmeren Schichten. Wer Geld hat, kann sich einen schlanken Fuß machen und weiterhin die Umwelt verpesten. Wer den Preis nicht entrichten kann, soll verzichten. Mehr zu den Paradoxien der Externalisierung von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! WERBUNG: Alle Informationen zum Theorie-Podcast "tl;dr" der Rosa-Luxemburg-Stiftung findet ihr unter: https://rls-theoriepodcast.podigee.io/ Wolfgangs Literaturhinweise: Die Geschichte mit dem Zahnlabor stammt nicht von Passig, sondern von Anne Weber: "Gold im Mund". Suhrkamp. Javíer Marias: Mein Herz so weiß. Fischer. Termine: Die Veranstaltung mit Dietmar Dath und Wolfgang ist ausverkauft. Am 2.11. ist Wolfgang in Heidelberg zu Gast: https://dropoutcinema.org/politsalon/ Am 5.11. hält Wolfgang in Düsseldorf einen Vortrag über Ideologiekritik: https://www.instagram.com/p/DBs_hfgtljh/ Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Klimaschutz wird immer teurer. Vor allem der Preis für klimaschädliche Emissionen muss und wird weiter steigen. Doch ohne einen fairen Ausgleich für die Mehrbelastung, der auf die unterschiedliche finanzielle Belastbarkeit innerhalb der Bevölkerung Rücksicht nimmt, verliert der Klimaschutz an Akzeptanz. Ein ebenso einfaches wie wirksames Instrument dazu wäre die Kombination der CO2-Bepreisung mit einem sog. »Klimageld« – eine pauschale Rückerstattung, von der v.a. einkommensschwache Haushalte profitieren würden. Die Bundesregierung ist die im Koalitionsvertrag vorgesehene Einführung des Klimagelds bis heute schuldig geblieben. Andere Länder wie Österreich zeigen, dass und wie es gehen könnte.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
IMK-Direktor Sebastian Dullien und Jan Behringer erläutern die Struktur, Ziele und bisherigen Auswirkungen der CO2-Bepreisung hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz.
Diesmal mit Verena Kern und Katharina Schipkowski. Immer mehr Menschen in Europa sterben am Hitzetod. Um 30 Prozent ist die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in den letzten 20 Jahren gestiegen, zeigt ein aktueller Bericht des EU-Klimadienstes Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Die zunehmende Hitze bringt auch für den größten Teil der Beschäftigten weltweit zusätzliche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, warnt die Internationale Arbeitsorganisation ILO. Seit drei Jahren wird in Deutschland auch bei Sprit ein CO2-Preis erhoben, der schrittweise ansteigt. An den Verkehrsemissionen ändert das wenig. Denn die klimaschädlichen Subventionen in diesem Bereich - wie Pendlerpauschale oder Dienstwagenprivileg - hebeln die Wirkung der CO2-Bepreisung komplett aus oder verkehren sie sogar ins Gegenteil, zeigt eine Analyse. Und nicht nur das. Die Subventionen sind auch sozial ungerecht. Was hat die Klimabewegung eigentlich vor in nächster Zeit? Für Mai hat ein linkes Bündnis Aktionstage in Grünheide in Brandenburg angekündigt, um gegen die Tesla-Fabrik zu protestieren. Das Bündnis heißt Disrupt und ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Klimagruppen und Einzelpersonen. Wir haben mit den Organisator:innen gesprochen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Herzlich willkommen zur neuesten Folge des Hydrogen Bar Podcasts! In dieser Sonderfolge veröffentlichen wir das exklusiv für den Hydrogen Dialogue geführte Interview mit den beiden Geschäftsführern Marco Krasser von den Stadtwerken Wunsiedel und Roland Warner von Heinz. Wir bekommen tiefe Einblicke über aktuelle Projekte in den Kommunen und diskutieren die Herausforderungen und Chancen der Wasserstoffnutzung. Von der Energieversorgung über die Flexibilisierung der Netze bis hin zu den Auswirkungen der CO2-Bepreisung – diese Episode beleuchtet die Komplexität des Themas und zeigt, warum ein ganzheitlicher Ansatz so wichtig ist. Bleibt dran für spannende Einblicke und faszinierende Diskussionen rund um das Thema Wasserstoff in der kommunalen Anwendung!
Internal Carbon Pricing (ICP) ist eine drängende Herausforderung für Unternehmen. Diese nutzen interne CO2-Preise als integralen Bestandteil ihrer strategischen Ausrichtung, um Anreize für die Reduzierung von Emissionen zu schaffen und nachhaltige Entscheidungen zu fördern. Wie ermittelt man aber den richtigen internen CO2-Preis ohne klare Regulierungsvorgaben? Die Beantwortung dieser Frage widmen sich Michael Dworaczek und Simon Fahrenholz im Gespräch mit Dr. Andreas Bolik, denn dies ist enorm wichtig für die Bemühungen der Konzerne, zielgerichtet und effektiv die Emissionen in den einzelnen Unternehmensteilen und -gesellschaften zu senken.
Ab Januar gilt das neue Heizungsgesetz, berichtet Michael Weidemann. Welche konkreten Förderungen es ab 2024 gibt, erläutert Ulrich Ueckerseifer. Für wen sich der Einbau einer Wärmepumpe lohnt, hat Julius Schmidt recherchiert. Von WDR5.
Die Themen: Energetische Reaktionen auf Haushaltsbeschlüsse ++ Was heißt das für die Energiepreise? ++ Co2-Bepreisung und Klimageld ++ Bundestag stimmt über E-Patientenakte ab ++ Partnerschaft Axel Springer und OpenAI ++ Ukraine-Beitritt Ja oder Nein, Pro/Contra ++ Wirtschaft/Börse, Porsche verlängert Verträge von befristeten Beschäftigten nicht
Herzlich Willkommen zur neuen Episode von Hydrogen Bar! In dieser zweiten Folge mit Philip Kessler und Dr. Dominik Schollenberger von Turn2X unterhalten wir uns u.a. über die CO2-Bepreisung und warum sie die Meinung vertreten, dass das Verursacherprinzip uns alle zu einem nachhaltigeren Verhalten aufruft. Sie sprechen darüber, wie ihre Firma bereits gewinnbringend in Europa agiert – ganz ohne staatliche Hilfen. Und sie teilen mit uns ihre Einsichten darüber, warum sich Start-ups besser entwickeln, wenn sie in Spanien und nicht in Deutschland gegründet werden. Sie erklären uns auch, wieso sie die USA als vielversprechenden Markt für Deep-Tech Start-ups im Bereich des Klimaschutzes sehen und warum Gas dort billiger ist als in Europa. Bleiben Sie dran, es wird eine fesselnde Diskussion mit vielen neuen Impulsen. Los geht's!
Immobilienpodcast - Vom Immobilienmakler mit Herz & Diskretion - Boris Wienke
So viel müssen Vermieter an CO2 Kosten zahlen Ab dem Beginn des Jahres 2023 müssen Vermieter die CO2-Abgabe für das Heizen mit Erdgas und Öl mit ihren Mietern teilen. Je ineffizienter ein Gebäude in Bezug auf Energie ist, desto höher fallen die Kosten aus. Die Bundesregierung hat nun einen kostenlosen Online-Rechner zur Berechnung dieser Kosten zur Verfügung gestellt. Ab dem 1. Januar 2023 ist ein Gesetz in Kraft, das die Aufteilung der CO2-Abgabe-Kosten zwischen Vermietern und Mietern gemäß einem Stufenmodell regelt. Die Bundesregierung hat ein kostenloses Online-Tool zur Berechnung der anfallenden Kosten bereitgestellt, wie der Landesverband Haus & Grund Rheinland Westfalen mitteilt. Präsident Konrad Adenauer erklärt: "Mieter tragen zwischen fünf und 100 Prozent der CO2-Bepreisung für die Wohnung, während die Vermieter den Rest übernehmen, gestaffelt über zehn Stufen abhängig von den Emissionen des Gebäudes." Dabei gibt es zwei verschiedene Szenarien: Mietwohnungen mit Zentralheizung: "Bei vermieteten Wohnungen in Gebäuden mit Zentralheizung erhält der Vermieter die Rechnung vom Brennstofflieferanten, die Informationen über die Höhe der durch den Brennstoff verursachten CO2-Emissionen liefert", erklärt der Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland Westfalen. "Der Vermieter ermittelt dann die Kostenverteilung zwischen sich und den Mietern und berücksichtigt dies in der Heizkostenabrechnung." Mietwohnungen mit Etagenheizung oder vermietete Einfamilienhäuser: Bei vermieteten Wohnungen mit Etagenheizung oder vermieteten Einfamilienhäusern erhalten die Mieter selbst die Rechnung für den Brennstoff. "Sie müssen dann den CO2-Kostenanteil des Vermieters berechnen und diesem innerhalb von zwölf Monaten nach Erhalt der Brennstoffrechnung eine Rechnung darüber senden". "Vermieter haben dann zwölf Monate Zeit, um den Mietern den Anteil zu erstatten. Eine Verrechnung im Rahmen der jährlichen Betriebskostenabrechnung ist möglich." Der neue Online-Rechner des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fragt den Brennstoffverbrauch, den CO2-Preis und den Emissionsfaktor ab, die auf der Brennstoffrechnung angegeben sein müssen. Das Tool berücksichtigt auch Sonderfälle wie beispielsweise Gasherde ohne eigenen Zähler oder den energetischen Zustand, der aufgrund des Denkmalschutzes nicht verbessert werden kann. Viel Spaß. Abonniere gern auch den Kanal, damit du nichts mehr verpasst.
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, sagt ein altes Sprichwort. An vielen Stellen gilt es derzeit mit besonders offenen Augen durch das Leben zu gehen, um zukünftige Entwicklungen antizipieren zu können. Was als plötzlich auftretendes Phänomen verkannt wird, ist meist sehr leicht identifizierbar. Daher haben sich unsere beiden Hosts des ProCasts heute mal den Spaß erlaubt und hinter die Kulissen der Zulassungsstatistiken, der Co2 Bepreisung, der Krise des Mittelstandes und der aktuellen Dax Performance geschaut. Viel Spaß bei einer neuen Folge ProCast!
Die Zeit für eine effiziente Klimapolitik wird immer knapper. Eine realistische Maßnahme für guten Klimaschutz ist die sogenannte CO2-Bepreisung. Tamy Daum hat mit führenden Klimaforschern über das CO2-Budget und den Preis von Kohlenstoffdioxid gesprochen. Von Lena Petersen
An sechs Wochenenden haben sich 84 zufällig ausgewählte Menschen aus ganz Österreich vergangenes Jahr getroffen, um über Klimaschutz zu debattieren. Am Ende des monatelangen Prozesses standen 93 Empfehlungen an die Politik - etwa ein Vernichtungsverbot für Neuwaren und Lebensmittel oder eine CO2-Bepreisung für Baustoffe. Ein Jahr danach haben es bisher kaum Punkte auf die politische Agenda geschafft. Edith Siebenstern hat sich, bevor sie in den Klimarat gelost wurde, nur wenig mit dem Klimawandel beschäftigt. Heute leitet sie den Klimarat-Verein, in dem sich rund die Hälfte der Teilnehmenden des Klimarats nach dem offiziellen Ende organisiert haben. Im Podcast erzählt Siebenstern, wie sie weiterhin für die Forderungen des Klimarats kämpft und wie die Teilnahme ihr persönliches Leben verändert hat. Ebenfalls zu Gast ist Patrick Scherhaufer von der Universität für Bodenkultur Wien, der den Klimarat wissenschaftlich begleitet hat. Er spricht darüber, was gut und was weniger gut funktioniert hat, was Bürgerräte überhaupt erreichen können und für welche Themen sie infrage kommen. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Fred und Marco sprechen ausführlich über den Viessmann-Carrier-Deal. Außerdem kommt ETS2 und der öffentliche Dienst hat einen (geilen?) Tarif-Deal.
Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Allein mit CO2-Bepreisung und Technologie, sei das nicht zu erreichen, so die Einschätzung der Arbeitsgruppe der Wissenschaftsakademien. Vielmehr sei ein "gesamtgesellschaftlicher Prozess" notwendig.Von Volker Mrasekwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Allein mit CO2-Bepreisung und Technologie, sei das nicht zu erreichen, so die Einschätzung der Arbeitsgruppe der Wissenschaftsakademien. Vielmehr sei ein "gesamtgesellschaftlicher Prozess" notwendig.Von Volker Mrasekwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Ressourcen Neu Denken - Fachlicher Input zu Trends der Kreislaufwirtschaft
Energiekrise, CO2-Bepreisung, ungenutzte Potentiale: Bioabfälle werden momentan medial oft diskutiert, doch nicht immer belastbar bewertet. In dieser Folge schauen wir uns den Markt und die Potentiale von Bioabfällen mit unseren Gästen Herrn Dr. Michael Kern und Herrn Dirk Briese genau an und diskutieren nicht nur die aktuelle Situation, sondern auch die zukünftige Verwertung und die Möglichkeiten von Bioabfällen.
Entschädigungen für Entwicklungsländer, die unter den Folgen des Klimawandels leiden, sind nach Ansicht des Klimaexperten Ottmar Edenhofer nur über CO2-Bepreisung und Versicherungslösungen zu erreichen. Das sei im Moment das Maximum, sagte er im Dlf.Ottmar Edenhofer im Gespräch mit Maximilian Brosewww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Das Bruttoinlandsprodukt ist noch immer der wichtigste Indikator, mit denen Länder ihre Wirtschaftsleistung ausdrücken. Jedoch sollte man das BIP keinesfalls mit der Lebensqualität oder dem allgemeinen Wohlstand verwechseln. Ein Land kann ein sehr hohes BIP haben, wie zum Beispiel die Vereinigten Staaten, dennoch kann die Lebensqualität niedrig sein. Viel Geld fließt dann in das Gesundheitssystem oder in Mieten, weil sich der Staat aus diesen Märkten zurückgezogen hat. Darauf macht der Degrowth-Theoretiker Jason Hickel aufmerksam, denn seine These lautet: Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 10.000 Dollar pro Jahr könnten wir ein zufriedenes Leben führen, wenn wir bereit sind, unsere Art des Wirtschaftens zu ändern und der Staat wieder mehr Aufgaben übernimmt. Hickel räumt aber auch auf mit vielen liberalen Träumen, wonach man durch CO2-Bepreisung und Innovationen schon bald einen grünen Kapitalismus erreicht habe. Dem sei nicht so, eine relative Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und CO2-Emissionen sei keineswegs ausreichend. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über einen weiteren Degrowth-Ansatz, der das Wirtschaftswachstum nicht per se abschaffen will, jedoch eine Abkehr vom BIP für dringend geboten hält. Werbung: Jens Liljestrand: Der Anfang von morgen. S. Fischer Verlag. Weitere Infos zum Buch: https://www.fischerverlage.de/buch/jens-liljestrand-der-anfang-von-morgen-9783103971903 Literatur: Jason Hickel: Weniger ist mehr. Warum der Kapitalismus den Planeten zerstört und wir ohne Wachstum glücklicher sind, Oekom. Jason Hickels Antwort auf Branko Milanovic: https://www.jasonhickel.org/blog/2017/11/19/why-branko-milanovic-is-wrong-about-de-growth. Informationen zum deutschen BIP 2019: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2020/BIP2019/pressebroschuere-bip.pdf;jsessionid=BD470EAD16E77351B6A7D112A53DB339.live732?__blob=publicationFile. Der „Corporate Therapy“-Podcast über Degrowth: https://corporate-therapy.com/62-post-growth-okonomie/. hr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Digitalsteuer, Kryptosteuer, Übergewinnsteuer, Kapitalertragsteuer, CO2-Bepreisung - aktuell sind viele verschiedene Steuern in der Diskussion, die wesentlich mitbestimmen, wie Österreich heute und künftig funktionieren wird. Und wem würde zu diesen Themen ein besserer Gesprächspartner als der Finanzminister höchstpersönlich einfallen? Deswegen freuen wir uns heute, den aktuellen Podcast mit Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) veröffentlichen zu können. Brunner spricht über: - Die Digitalagenden des Finanzministeriums - Die Digitalsteuer und was sie 2022 bringen wird - Die neue Besteuerung von Kryptowährungen - Die Abschaffung der Kapitalertragssteuer für Wertpapiere und eine neue Haltefrist - Ob auch Krypto-Assets wieder eine Haltefrist bekommen sollen - Den Wirtschaftsausblick zwischen Ukrainekrieg, Inflation und möglicher Rezession - Die Zinswende der EZB - Den Energie-Preisdeckel und die Pros & Cons - Die Sonderbesteuerung von "Kriegsgewinnen" - Die Verschiebung der CO2-Bepreisung Wenn dir der Podcast gefallen hat, gibt uns ein paar Sterne und/oder ein Follow auf den Podcast-Plattformen und abonniere unseren Podcast bei: - Spotify - Apple Podcast - Google Podcasts - Amazon Music - Anchor.fm und besuche unsere News-Portale - Trending Topics - Tech & Nature Danke fürs Zuhören! Feedback, Wünsche, Vorschläge und Beschwerden bitte an feedback@trendingtopics.at!
Österreich gibt sich gerne als Klima-Musterland: Strom wird hierzulande hauptsächlich mit Wasserkraft produziert, Kohlekraftwerke sind seit zwei Jahren abgeschaltet. Dennoch hat Österreich seinen Treibhausgasausstoß seit 1990 kaum reduziert, während andere EU-Länder durchaus Verbesserungen vorweisen können. 2020 wurde daher das Klimavolksbegehren initiiert. Rund 380.000 Menschen haben es damals unterschrieben – obwohl die Unterstützungsphase direkt in die erst Corona-Welle fiel. Zwei Jahre danach zieht Initiatorin Katharina Rogenhofer im "Klimafragen"-Podcast Bilanz. Sie fällt eher verhalten aus: Bisher fehlt weiterhin ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Reduktionszielen, die geplante CO2-Bepreisung habe wohl wenig Lenkungswirkung und auch klimaschädliche Subventionen in Milliardenhöhe existieren noch. Einzig die Forderung nach mehr Mitbestimmung in der Klimapolitik wurde vollständig umgesetzt – und zwar mit dem Klimarat, der seit Beginn des Jahres erarbeiten rund 100 Bürgerinnen und Bürger klimapolitische Vorschläge. Im Podcast spricht Rogenhofer außerdem wie man zu Kostenwahrheit kommt und trotzdem den sozialen Ausgleich schafft – und warum ausgerechnet in Österreich so zögerliche Klimapolitik betrieben wird.
Experten untersuchen derzeit, wie Mehreinnahmen aus der CO2-Bepreisung in Zukunft an die Bürgerinnen und Bürger zurückfließen könnten - und vor allem, wie Menschen mit geringen Einkommen profitieren könnten. Eine Möglichkeit ist eine Auszahlung über die Familienkasse.Büüsker, Ann-Kathrinwww.deutschlandfunk.de, Informationen am MorgenDirekter Link zur Audiodatei
In dieser Folge des "ImmoUptoDate"-Podcasts geht es um die energetische Sanierung von Gebäuden. Zusammen mit dem Geschäftsführer der BuVEG, Jan Peter Hinreichs, stellen sich Alex und Vanessa die Frage was gemacht werden muss, um Gebäude fit für die Zukunft zu machen. Dabei spielen für die Beantworung der Frage finanzielle Einsparpotenziale eine ebenso große Rolle wie die Reduzierung von CO2-Emissionen bei Gebäuden, um die Klimaziele 2045 zu erreichen. Energetische Sanierung ist das Thema für die Zukunft der Immobilienbranche und jede bzw. jeder Akteur:in sollte sich dafür aufzustellen. Erfahren Sie in dieser Folge was bisher passiert ist, wieviel die Emission von Gebäuden im Vergleich zu der gesamten CO2-Emission ausmacht, welche Studien die BuVEG durchgeführt hat, was aktuelle Herausforderungen sind, warum die CO2-Bepreisung wichtig ist und aktuelle Fördermöglichkeiten der KfW. Viel Spaß beim Hören!
Der Fleischkonsum ist viel zu hoch, vor allem in hochindustrialisierten Ländern wie Deutschland, USA oder Australien. Dies ist eine Belastung für das Klima, zudem werden Mensch und Tier auf katastrophale Weise ausgebeutet. Das Problem ist lange schon bekannt, wenngleich der globale Fleischkonsum in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Da wirkt es beinahe wie ein Hoffnungsschimmer, wenn Unternehmen wie die Rügenwalder Mühle mit bemerkenswerten Zahlen zu überraschen wissen: Erstmals wird bei der Rügenwalder Mühle mit veganen und vegetarischen Produkten mehr Umsatz erwirtschaftet als mit fleischlichen. In Deutschland, aber auch in vielen anderen westlichen Ländern steigt die Nachfrage nach Ersatzprodukten zu Hühnchen, Schwein und Rind steil an. Die Konsumenten ändern ihre Essgewohnheiten und der Markt reagiert darauf. Man könnte auch sagen: Der Markt regelt! Dies aber darf nicht der einzige Schritt sein, um von der CO2-intenstiven fleischlichen Ernährung loszukommen. Ein Ausweg aus der Misere könnte in vielleicht nicht ganz zu ferner Zukunft auch sogenanntes In-Vitro-Fleisch werden, aber auch die CO2-Bepreisung ist eine wirksame Stellschraube. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. Literatur: Lisa Tostado: "Alltagessen und Luxusgut", in: Fleischatlas 2021, online verfügbar unter: https://www.boell.de/sites/default/files/2021-01/Fleischatlas2021_0.pdf. Felix Ekardt: "Die Scheinheiligkeit der Fleischliebhaber", in: https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-12/fleisch-klimawandel-naturschutz-tierschutz-ernaehrung?page=68. Jacqueline Goebel: "Rügenwalder Mühle. Mit dem Erfolg kommen die Probleme", in: https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/mehr-veggie-als-fleisch-ruegenwalder-muehle-mit-dem-erfolg-kommen-die-probleme/28311624.html. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Die ökosoziale Steuerreform bringt neben der Entlastung der Geringverdiener etwa auch eine Erhöhung des Familienbonus, ein Senkung der zweiten und dritten Tarifstufe der Lohn- und Einkommensteuer sowie eine Erhöhung des Grundfreibetrages beim Gewinnfreibetrag. Doch, wo greift die Ökologisierung an? Was hat es mit der CO2-Bepreisung auf sich? Was versteht man unter der Carbon-Leakage-Regelung? Welche Ziele werden mit dem Treibhausemissionsbericht und regionalen Klimabonus verfolgt? Keine leichte Kost, die von den Experten Alexander Albl von Albl & Frech Rechtsanwälte sowie von Mag. Gerald Kerbl von der TPA in kleinen Portionen leicht verständlich aufbereitet wird. --- Send in a voice message: https://anchor.fm/lindeverlag/message
Bei der CO2-Bepreisung sollen in Zukunft Mieter und Vermieter zahlen, Bankenverband fürchtet Rezession, wenn russische Energielieferungen eingestellt werden, Süßwarenindustrie fürchtet leere Regale wegen Ölmangels, Elon Musk ist größter Aktionär von Twitter
Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times
Die Kosten für fossile Energien steigen. Doch im Zuge der CO2-Bepreisung könnten Haushalte mit wenig Einkommen von der Klimapolitik profitieren. Vorgelesen von taz-Leser Siegfried. Mehr vorgelesene taz-Texte im Telegram-Kanal: t.me/tazAudio – Mitmachen/Feedback: vorgelesen@taz.de
Thema heute: Ab sofort ist der Antrag auf die Mobilitätsprämie möglich Mit dem Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 wurde die Mobilitätsprämie im deutschen Steuerrecht eingeführt. Gemäß Bundesfinanzministerium sollen 250.000 Beschäftigte, die keine Steuern zahlen müssen, von ihr profitieren können. Sie wurde speziell für Pendler mit einem geringen Einkommen geschaffen, die durch die steigenden Spritkosten wegen der CO2-Bepreisung für ihren Weg zur Arbeit tiefer in die Tasche greifen müssen. Während steuerzahlende Besserverdiener mit der erhöhten Entfernungspauschale ihre Steuerlast drücken können, gingen Geringverdiener mit einem Einkommen unterhalb des Grundfreibetrags bisher leer aus. Das ändert sich mit der Mobilitätsprämie. Jetzt ist es für Betroffene an der Zeit, ihren Anspruch geltend zu machen. Denn dieser entstand erstmals mit Ablauf des Kalenderjahres 2021. Das sind die genauen Voraussetzungen Die Mobilitätsprämie kann für das Jahr 2021 beantragen, wer mit seinem zu versteuernden Einkommen unter dem jährlichen Grundfreibetrag von 9.744 Euro liegt. Ehepaare, die sich zusammen veranlagen lassen, müssen mit ihrem Einkommen unter dem doppelten Grundfreibetrag von 19.488 Euro bleiben, auch wenn sie die Mobilitätsprämie einzeln beantragen müssen. Des Weiteren muss der einfache Arbeitsweg mehr als 20 km betragen und der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro mit den Fahrtkosten überschritten werden. Sie ist also insbesondere für Fernpendler und Familienheimfahrer im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung interessant. Die Prämie gilt derzeit befristet bis Ende 2026 und beträgt 14 Prozent der ebenfalls vorübergehend erhöhten Entfernungspauschale. Diese 14 Prozent sind kein Zufall, denn sie entsprechen dem Eingangssteuersatz im Einkommensteuertarif. Stark vereinfacht ausgedrückt, gibt es also ab dem 21. Kilometer 4,9 Cent vom Finanzamt. Was bewirkt die steuerliche Entlastung? Die Mobilitätsprämie stellt ein Novum im Steuerrecht dar. Es wird eine Steuererstattung gewährt, obwohl gar keine Steuern bezahlt wurden. Jedoch fällt die Prämie in vielen Fällen geringer aus als vom Arbeitenden erhofft. Denn sie kommt erst ins Spiel, wenn die übliche Werbungskostenpauschale überschritten wird und ist zudem nach oben hin gedeckelt. Äußerst nachteilig ist, dass die Berechnung langwierig und kompliziert ist und bisweilen nicht von jedem Otto-Normal-Arbeitnehmer ohne weiteres durchgeführt werden kann. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Unglück an Pilgerstätte in Kaschmir In einem Tempel im von Indien kontrollierten Teil Kaschmirs ist es zu einer Massenpanik gekommen. Laut Behördenangaben sind dabei mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen und 13 verletzt worden. Ort des Geschehens war ein hinduistisches Heiligtum in Katra in der Region Jammu und Kaschmir. Die Ursache der Massenpanik ist noch unklar. In einigen Zeugenaussagen hieß es, die zulässige Höchstzahl von 25.000 Besuchern in dem Tempel sei überschritten worden. Anderen Berichten zufolge war ein Streit zwischen Gläubigen ausgebrochen. Letzte US-Truppen haben Irak verlassen Der Anti-IS-Kampfeinsatz einer von den USA angeführten Koalition im Irak ist beendet. Wie die Regierung in Bagdad mitteilte, befinden sich keine weiteren ausländischen Truppen mehr auf irakischem Boden. Der Abzug zum Jahresende war im Sommer bereits angekündigt worden. Ausländische Soldaten bleiben nur noch als Berater im Land. Der Einsatz des Bündnisses hatte begonnen, nachdem die Terrororganisation "Islamischer Staat" vor acht Jahren in große Gebiete im Norden und Westen Iraks eingefallen war. Wechsel der EU-Ratspräsidentschaft Frankreich hat für ein halbes Jahr den Vorsitz des Ministerrats der Europäischen Union übernommen. Präsident Emmanuel Macron versprach sein "volles Engagement" zum Wohle der EU. Dabei sollen Klimaschutz und Digitalisierung Schwerpunkte sein. Auch die Stärkung der europäischen Souveränität und das Thema Mindestlohn stehen auf der französischen Agenda. Frankreich übernimmt den Ratsvorsitz von Slowenien. Die Aufgabe wechselt alle sechs Monate zwischen den 27 Mitgliedsländern der EU. G7 unter deutscher Leitung Die Bundesrepublik hat turnusgemäß die Präsidentschaft der Gruppe der sieben führenden Industrienationen übernommen. Den G7 gehören neben Deutschland die USA, Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan und Kanada an. Bundeskanzler Olaf Scholz will die Gruppe zum Vorreiter für Klimaschutz machen. Deutsche Wirtschaftsverbände unterstützen den Vorschlag von Scholz, einen internationalen "Klimaklub" zu gründen. Die Bundesregierung müsse auf die schrittweise Einführung einer CO2-Bepreisung in allen G7-Staaten dringen, sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Agentur. Tote bei Silvesterfeuerwerk Beim Hantieren mit vermutlich selbstgebauten Böllern ist in Hennef bei Bonn ein 37-Jähriger ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde schwer dabei verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Auch in Niederösterreich starb ein Mann unter ähnlichen Umständen in der Silvesternacht. Im Osten von Berlin kam es ebenfalls zu einer gefährlichen Explosion von illegalem Feuerwerk. Dabei wurden in der deutschen Hauptstadt zwölf Menschen verletzt. Zuversicht in Sachen COVID-19 Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit Blick auf die Corona-Pandemie vorsichtig optimistisch gezeigt. Für 2022 gebe es "Licht am Ende des Tunnels", sagte der SPD-Politiker dem ZDF. Die Omikron-Variante des Virus könne etwas weniger gefährlich sein als die Delta-Variante. Man wisse aber noch nicht genau, ob das auch für die Ungeimpften gelte, so Deutschlands Gesundheitsminister. Trauer um Golden Girl Die US-Schauspielerin und Entertainerin Betty White ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Weltbekannt wurde sie in ihrer Rolle in der Serie "Golden Girls" über eine Wohngemeinschaft von vier älteren Frauen in Florida. White startete ihre Karriere vor mehr als 70 Jahren. Ab 1949 begann sie regelmäßig im Fernsehen aufzutreten. Noch 2019 übernahm sie eine Sprechrolle im Animationsfilm "Toy Story 4". White gewann mehrere Emmy-Awards, darunter eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk.
Ramona arbeitet generell gerne an Produkten, die überkommene Geschäfts-Logiken auf den Kopf stellen. Ganz nah dran an den Menschen sucht sie nach Lösungen für tricky problems, die allzu oft doofe Bauchgefühle und quälende Gewissensbisse erzeugen. Zum Beispiel spreche ich mir ihr über die Lebenswelten sogenannter Schlechtzahler, wie diese Downer-Kundengruppe in der Energiebranche genannt wird. Ramona erklärt uns die Produktidee von Energierevolte, die einen Öko-Energietarif mit einer App und einem fern-abschaltbaren Zähler zu einem Prepaid-Stromprodukt kombiniert. Im Gespräch mit ihr wurde mir dann auf einmal klar, dass wir ja alle schon seit Jahrzehnten Schlechtzahler sind, nämlich wenn es um die Begleichung unserer CO2-Rechnungen geht. Die aktuell sehr hohen Energiepreise nehmen vorweg, was durch die in den nächsten Jahren ansteigende CO2-Bepreisung eh passieren wird: hohe Energie-Rechnungen für fossilen Verbrauch. Da könnte es ja durchaus sein, dass aus einer Nischenlösung „für Assis“ schon bald ein pädagogisch wertvolles Massenprodukt für den Übergang in eine klimapositive Zukunft wird. Who knows? Weitere Themen mit Ramona: Wie dankbar sind eigentlich Kunden, denen man aus der Sch… hilft, ohne dabei das Licht abzudrehen? Wie reagieren andere Stadtwerke, die diese Produktidee als Whitelabel-Lösung einkaufen können? Wie war das „damals“ als Ramona bei der SOPTIM AG aus Kunden Partner machen wollte, Liebesschloss inklusive?
"Sofortprogramm für die Mobilitätswende": Stefan Heimlich, Vorsitzender des Auto Club Europa und Mitglied der AG Verkehr & Mobilität, präsentiert Empfehlungen aus dem Impulspapier des Managerkreises zu Mobilitätswende. Im Blickpunkt stehen vor allem die individuelle Mobilität, der Umweltverbund und die Rolle der Kommunen. Er plädiert für einen schnelleren Anstieg der CO2-Bepreisung inklusive sozialem Ausgleichsmechanismus, für einen schnellen Ausbau der Ladeinfrastruktur und bessere Bahnangebote genauso wie Mobilitäts-Apps und systematische Beteiligungsverfahren in Kommunen. Wir brauchen keine Gewerbegebiete an Autobahnen ohne Schienenanbindung, sondern ein Gute-Mobilität-Gesetz, so Stefan Heimlich. Hören Sie selbst.
Das Argument des Kaputtsparens hat sich mir nie so recht erschlossen, sagt Lars Feld. Der ehemalige Chef der Wirtschaftsweisen spricht über die Kritik an fiskalisch konservativen Positionen. Eine moderne Umsetzung spare nichts kaputt, sondern schaffe Spielräume. Lars Feld und Justus Haucap führen in der heutigen Folge aus, wie eine modern umgesetzte konservative Geldpolitik zu Wirtschaftswachstum führt und die Abgabenlast senkt. Vor diesem Hintergrund werden auch verschiedene Möglichkeiten des Schuldenabbaus diskutiert. Darüber hinaus wird über das Reformpotenzial einer Ampel-Koalition diskutiert, wobei die beiden Ökonomen hier nicht durchweg auf einer Linie sind. Weitere Themen sind die Energiekosten und die CO2-Bepreisung. Schlussendlich wird noch die Bundesbank-Personalie besprochen. Wird hier ein Falke gebraucht, aber eine Taube gesucht?
Über utopischen Unsinn und realistischen Spielraum.Das Argument des Kaputtsparens hat sich mir nie so recht erschlossen, sagt Lars Feld. Der ehemalige Chef der Wirtschaftsweisen spricht über die Kritik an fiskalisch konservativen Positionen. Eine moderne Umsetzung spare nichts kaputt, sondern schaffe Spielräume.Lars Feld und Justus Haucap führen in der heutigen Folge aus, wie eine modern umgesetzte konservative Geldpolitik zu Wirtschaftswachstum führt und die Abgabenlast senkt. Vor diesem Hintergrund werden auch verschiedene Möglichkeiten des Schuldenabbaus diskutiert.Darüber hinaus wird über das Reformpotenzial einer Ampel-Koalition diskutiert, wobei die beiden Ökonomen hier nicht durchweg auf einer Linie sind. Weitere Themen sind die Energiekosten und die CO2-Bepreisung. Schlussendlich wird noch die Bundesbank-Personalie besprochen. Wird hier ein Falke gebraucht, aber eine Taube gesucht? Our GDPR privacy policy was updated on August 8, 2022. Visit acast.com/privacy for more information.
Im 1. Teil zur Steuerreform haben wir Informationen rund um das Entlastungspaket für Arbeit und Pensionen und Details zur Entlastung der Wirtschaft/ Unternehmen gehört. Im 2. Teil bekommt ihr nähere Informationen rund um die Kompensation der CO2-Bepreisung wie zB regionaler Klimabonus, Carbon Leakage, Härtefall-Regelung, Mietkaufmodell, Kryptowährungen, etc. Zu Gast im Studio ist Steuerberater und Podcast-Mitbegründer Alexander Hofer von der Hofer Leitinger Steuerberatung (www.hoferleitinger.at). STEUERAFFE - gut gebrüllt im Steuerdschungel. Euer Podcast für steuerliche und arbeitsrechtliche Fragen. Mehr dazu findet ihr unter www.steueraffe.at
Positives, aber auch falsche Versprechungen: Arbeiterkammer-Chefökonom Markus Marterbauer im Gespräch über die Budgetrede von Finanzminister Gernot Blümel. Wie ist der Traum vom Null-Defizit zu bewerten – und wer braucht das eigentlich? Wird den Menschen in Österreich wirklich mehr zum Leben gelassen? Oder: welchen genau? CO2-Bepreisung, Klimabonus und Klimaticket: Wie ökosozial ist die Steuerreform wirklich? Wem nützt die Senkung der Körperschaftssteuer? Und werden damit tatsächlich 30.000 Jobs neu geschaffen? Und wer profitiert von der Senkung der Lohnnebenkosten wirklich? Folge direkt herunterladen
Nachdem wir uns in Folge 3 mit dem Energie Politiker der Grünen, Oliver Krischer, unterhalten haben, ist in dieser Episode Lukas Köhler zu Gast. Lukas Köhler ist der klimapolitische Sprecher der FDP im Bundestag. Wir sprechen über seine Erlebnisse am Wahlabend, die klimapolitischen Fragepunkt Stellungen, der CO2-Bepreisung, die EEG-Umlage auch über den Nord Stream. Viel Spaß beim Hören!
Die österreichische Bundesregierung hat Anfang Oktober 2021 die Eckpunkte der ökosozialen Steuerreform vorgestellt, die ab 1.1.2022 schrittweise in Kraft treten soll. Mit der Steuerreform schnürt die Regierung ein Entlastungspaket, welches den Fokus auf die Bereiche Entlastung von Arbeit und Pensionen, Entlastung von Wirtschaft/ Unternehmen und auf Kompensation der CO2-Bepreisung legt. Unser Experte Steuerberater und Podcast-Mitbegründer Alexander Hofer (www.hoferleitinger.at) informiert euch im 1. Teil über Details zur Entlastung von Arbeit und Pensionen und wie künftig Unternehmen steuerlich entlastet werden sollen. STEUERAFFE - gut gebrüllt im Steuerdschungel. Euer Podcast für steuerliche und wirtschaftliche Fragen. Mehr Informationen findet ihr unter www.steueraffe.at
Auf Antrag der Bundesregierung haben die sogenannten Wirtschaftsweisen ein Gutachten zur CO2-Bepreisung angefertigt. Das beschäftigt sich mit dem Emissionshandel und der CO2-Steuer. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/bericht-der-wirtschaftsweisen-zur-co2-steuer