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Über viele Generationen hinweg war es im Christentum selbstverständlich, den eigenen Glauben immer auch in kritischer Abgrenzung vom Judentum zu beschreiben. Erst nach dem Holocaust begann in Kirche und Theologie ein Prozess der selbstkritischen Hinterfragung. Über diese Entwicklung reden Andi und Thorsten mit Prof. Kathy Ehrensperger, die seit vielen Jahren mit der Geschichte der jüdisch-christlichen Geschichte vertraut ist. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Untersuchung anti-jüdischer Stereotypen in neutestamentlicher Exegese und Theologie – bis heute. Lange Zeit über galt der eigene Glaube als universal, das Judentum als partikularistisch, Christentum als Gnadenreligion, Judentum als Gesetzesreligion. Noch immer gibt es weit verbreitete Stereotype, sei es das Bild von den gesetzlichen Pharisäern, der alttestamentlichen Warnung vor dem zornigen Gott oder der erst von Jesus entdeckten Ethik der Feindesliebe. In ihrem Gespräch besprechen Andi und Thorsten mit Kathy Ehrensperger die Herausforderung, lang eingeübte Vorstellungen und Vorurteile zu überwinden. Dass Jesus selbst ganz im Horizont der jüdischen Debatten seiner Zeit gedacht und verkündigt hat, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Weniger klar ist den meisten, dass alle Texte des Neuen Testaments aus einer Zeit stammen, in der es noch gar kein Christentum im späteren Sinne gab. Auch Paulus hat sich Zeit seines Lebens als Hebräer und Pharisäer (Phil 3,5) bzw. Jude (Röm 9,3) verstanden. Zur Trennung der Wege und zur Entstehung zweier unterschiedlicher Glaubensweisen, ja Religionen, kam es sehr viel später. Was bedeutet das für unseren Glauben heute? Wie können wir lernen, die vielen antijüdischen Klischees in unserem Denken und in unserer Sprache zu entdecken und zu überwinden? Wie können wir von unserem Glauben so reden, dass wir keine Abwertungen des Judentums mehr nötig haben? Wir können wir es würdigen, dass uns mehr verbindet und weniger trennt, als viele wissen – ohne Juden und Jüdinnen in falscher Weise zu vereinnahmen?
Christoph Lenzen hat ein spannendes Buch geschrieben: Anhand des Themas Gebet geht auf zentrale Fragen des Glaubens ein: unser Bibelverständnis, unser Gottesbild oder Gebetsvergiftung. Daneben entschärft er einige geistliche Minen, durch die so mancher Christ unnötige Verletzungen davongetragen hat. In diesem Podcast beschreibt er seine eigene geistliche Reise und welche Neuentdeckungen er dabei nicht nur beim Thema Gebet, sondern in vielen anderen Bereichen gemacht hat. Ein wichtiger Beitrag für einen gesunden Glauben. Chapters 00:00 Einführung in MoveCast und Glaubensreise 03:54 Christoph Lenzens Glaubensweg und Wendepunkte 09:11 Der Kern des Glaubens und die Rolle der Hingabe 15:59 Umgang mit Depressionen und Authentizität im Glauben 20:21 Lebenskrisen und ihre Auswirkungen 22:42 Die Suche nach lebendiger Spiritualität 25:58 Toxische Spiritualität und ihre Folgen 32:04 Hermeneutik und der Umgang mit schwierigen Bibelstellen 39:57 Die Allmacht Gottes und ihre Grenzen 42:13 Die Heiligkeit und Liebe Gottes im Dialog 44:05 Höllenverständnis und die Frage nach Gerechtigkeit 46:19 Bekehrung und die Versöhnung mit Gott 49:00 Die Freiheit des Glaubens und die Hinterfragung von Prägungen 52:42 Zukunft der Kirche und der christliche Glaube 55:31 Gesprächskultur und Versöhnung in der Kirche Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
Leben wir in der Postmoderne? Einige sind sich da sehr sicher und glauben, dass postmoderne Philosophien uns in eine Welt des Relativismus geführt haben. Für andere handelt es sich um eine Zeitdeutungsdebatte der 1970er und 80er Jahre, die längst Geschichte geworden ist. Gemeinsam mit dem Philosophen Luca Di Blasi schauen Andreas und Thorsten auf dieses offenbar strittige Phänomen: Wie kommt es, dass Philosophen wie Lyotard den Dogmatismus ihrer früheren Überzeugungen hinterfragten und sich für die Anerkennung von Pluralität und Fremdheit einsetzten? Was hat es mit der berüchtigten Haltung der «Dekonstruktion» (Derrida, Foucault) auf sich, eine Hinterfragung von Machtstrukturen bis tief in Sprache und Gesellschaftsordnung hinein? Und wie verträgt sich die deutliche Gesellschaftskritik dieser Ansätze mit den Impulsen zu einem «schwachen Denken» (Vattimo), das manchen auch eine neue Annäherung an Religion erlaubte?
Wie schon in ihrem Vorgängerfilm experimentiert Nele Wohlatz auch in ihrem neuen Film mit erzählerischen Perspektiven, Hinterfragung von Identität und überraschenden Facetten des Migrantischen. Und das auch noch mit einer gelungenen Balance aus Humor und Melancholie, finden Sedat Asland und Stefan Rutz.
In dieser Episode diskutieren wir (Nils Gatzmaga und ich) kritisch über die Glaubwürdigkeit einiger Persönlichkeiten wie Scott Carney, Susanne Sjöberg, Andrew Huberman und David Sinclair. Wir reflektieren über deren Einfluss als öffentliche Figuren und verknüpfen deren Handlungen damit. Wir betonen die Notwendigkeit einer kritischen Betrachtung von Informationen, besonders in einer Zeit mit einer Fülle verfügbarer Online-Informationen. [00:00] Einführung [09:58] Scott Carney [13:35] AG1-Kritik [17:00] Wissenschaftliche Seriosität [18:40] Interviewgäste kritisch [20:43] Huberman [22:59] Bildung und Veränderung [23:48] Idealfall des Podcasters [29:19] Neue Perspektiven auf Scott Carney und Wim Hof [33:03] Hinterfragung von David Sinclair und Brian Stanfield [35:41] Kritische Betrachtung von Brad Stanfield [38:06] Reflexion über die Zukunft der Longevity-Forschung [39:19] Wichtige Überlegungen zu Nahrungsergänzungsmitteln [42:52] Scott Carney und Wim Hof Methode im Fokus [46:08] Kritische Neuausrichtung in der Gesundheitsbranche [49:55] Interessenkonflikte in der Gesundheitsindustrie [51:43] Abschluss und Ausblick Links: Artikel im New York Magazine über Andrew Huberman Scott Carney: Why did Huberman endorse Susanna Søberg's Bad Science? What will happen with Andrew Huberman, now? Andrew Huberman: Manipulator, Spin Doctor and Podcaster What's Wrong with Huberman's Science? | ft Dr. Andrea Love Why I fell for Wim Hof and Andrew Huberman Brad Stanfield: The David Sinclair $720,000,000 Train Wreck! Und seine Supplemente David Sinclair Kritische Betrachtung
In dieser Episode sind Fabian Ceska und Tobias Spiegelberg zu Besuch, die Gründer von „Detox Identity“. Sie sprechen mit Mona über die Ziele ihrer Angebote und über prägende Momente in der bisherigen Umsetzung von Workshops, Vorträgen und Prozessbegleitung mit verschiedenen Zielgruppen. Sie geben konkrete Beispiele, wie sie mit Detox Identity zur Hinterfragung der eigenen Identität und Privilegien zu den Themen Kritische Männlichkeit, Sexismus und Geschlechterrollen anregen. Sie definieren ihre profeministische Haltung und wünschen sich für die Zukunft ihrer Arbeit eine noch queerfeministischere und intersektionalere Vernetzung. Mit Gefühl, Herz und Verstand machen sie Vorschläge, um unter anderem dem Ideal einer solidarischen Betriebskultur näher zu kommen. In diesem Themenblock geht es um antifeministische Krisen und Umbrüche. In Episode 59, 60 und 61 setzen wir uns mit dem Begriff Krise und der Brückenfunktion von Antifeminismus auseinander und blicken auf Strategien im Umgang mit antifeministischen Aussagen und Strukturen in der der sog. Mitte der Gesellschaft. Wir setzen den Schutz von Jugendlichen in den Fokus unserer Auseinandersetzung mit dem Thema und geben Einblicke in unser neues Kurskonzept „Keine Verdrehung von Tatsachen! – Antifeminismus begegnen“ (t.b.a.). Inhalts-Notiz: In diesem Podcast werden gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse thematisiert, die vor dem Hintergrund von Kolonialismus, Rassismus, Kapitalismus und Patriarchat einzuordnen sind. Queerfeindlichkeit im schulischen Kontext sowie Verantwortungsübernahme bei übergriffigem Verhalten und Täterschaft im Kontext sexualisierter Gewalt finden in dieser Episode Erwähnung. Im Podcast „RADIKAL querdurchdacht“ des Projekts Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ) dreht sich alles um das Thema „Radikalisierungsprävention“. Das PGZ-Projekt ist Teil der Zentralstelle für Politische Jugendbildung des Deutschen Volkshochschul-Verband e. V.
In der vielleicht mutigsten und intimsten Folge stellt sich Katharina einem psychomagischen Ritual von Jodorowski, basierend auf dem Freudschen Ödipus- und Jungschen Elektra-Komplex: Sie schläft symbolisch mit ihrem Vater. Die bewusste Inszenierung frühkindlichen Begehrens soll das damals unterdrückte, vollkommen unschuldige Interesse befriedigen und dabei helfen, entstandene Liebes-, Hass- und Schuldgefühle gegenüber den Eltern aufzulösen, sowie das Beute- und Beziehungsschema von der Prägung der Eltern zu befreien. Dieser glorreichen Verheißung folgend wird das Liebelei-Paar zu Daddy & Daughter und erlebt das wohl weirdeste Sexperiment der Fucketlist. Neben ihren Erfahrungen sprechen die beiden über ihre eigenen familiären Hintergründe und wie diese ihre Partnerwahl und Beziehungen prägen. Außerdem erfahrt ihr von der juristisch-moralischen Hinterfragung des Inzestverbots und den Fick-Deine-Mutter-Gummipuppen. Verpasst nicht unsere Advent-Specials The Horny Lovers und The Lusty Muse Abonniert den Kanal, um nichts zu verpassen. Für heiße Hinblicke hinter die Kulissen tragt euch in den Newsletter ein. Um die beiden auch privat zu sehen und Infos vorab zur Folge zu bekommen, folgt ihrem IG-Account @liebelei.reloaded Die Produkte und Kurse der Liebelei findet ihr unter liebelei.co Hier könnt ihr den beiden Liebesbriefe schreiben. --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/fucketlist/message
Thu, 02 Nov 2023 17:30:00 +0000 https://chilisincarne.podigee.io/23-new-episode 8bf914b26d77617560d4909e4ac51e52 Ein Gespräch mit Filmemacherin und Radiomoderatorin Karin Duregger aus Meran. Karin lebt im schönen Meran - im Herzen Südtirols auf der Südseite der Alpen. Es ist sozusagen das Tor zum Süden. Seit vielen Jahren ernährt sich die Filmemacherin und Radiomoderatorin schon vegan. Was in Deutschland inzwischen relativ einfach umsetzbar ist, sieht in Südtirol etwas anders aus. Denn Pizza ohne Mozzarella, Pasta ohne Parmesan und Cappuccino ohne Kuhmilch kratzt für manche ItalienerInnen an der italienischen Küchenkultur. Ist vegan in Italien derzeit nur etwas für Hipster und Touristen? Wie kann ein Umdenken und das nötige Bewusstsein für pflanzenbasierte Gerichte geschaffen werden? Karin ist eine wundervolle Gesprächspartnerin. Mit ihrer unaufdringlichen, sympathischen Art lebt sie ein bewusstes, nachhaltiges Leben vor, ohne erhobenen Zeigefinger. Simple Gerichte ohne Chi Chi zieht Karin vor. Am liebsten kocht sie Zuhause. Teure Hipster-Lokale in denen vegan als Trend gefeiert wird, sind nichts für sie. Warum auf einsamen Berghütten oft ganz selbstverständlich vegane Gerichte angeboten werden, analysieren wir im Podcast :). Themen rund ums Menschsein, Frausein, Nachhaltigkeit und die Schönheit der Berge, die sie umgeben - die echten Geschichten aus dem Leben, dafür brennt Karin. Als Filmemacherin setzt sie sich dafür ein, dass gesellschaftsrelevante Begebenheiten an die Oberfläche gelangen. Karin leistet mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zu einer bewussten Lebensweise in vielerlei Hinsicht. Für Karin ist der liebevoll sanfte Weg der Weg für positive Veränderung. **In dieser Podcast Folge geht es u.a. um: ** spannende Dokufilm-Projekte im kommenden Jahr, um den Mythos des Südtiroler Specks, Freundlichkeit als Weg der Begegnung, Hinterfragung der Milchwirtschaft und emotionale Schlüsselmomente, Unwissenheit über die Milchproduktion bei Erwachsenen und Kindern, veganes Essen in Italien - nur in teuren Restaurants möglich?, Veganismus auf Schutzhütten in den Bergen, Ernährung auf Reisen und kulinarische Ausnahmen, Herausforderung: Käse und seine veganen Alternativen, Welche Rolle eine Ernährungsberatung für Karin spielt(e), gemeinsame Überzeugungsarbeit in der Partnerschaft, Thema Jagen: die Bedeutung der Jagd in Karins Familie und wie sie damit umgeht, Unterschiedliche Zugänge zur Jagd in Deutschland und Österreich, Rücksichtnahme und Gratwanderung beim Thema Veganismus in der Familie u.v.m. Karins Instagram Tipp: suedtirol.vision Karin erreichst du so: Instagram: @karinduregger Webseite: http://www.karin-duregger.com/ Dieser Podcast lebt von positiven Bewertungen. Freue mich daher nen Kullerkeks, wenn du mir eine Bewertung dalässt
mit Jonas Helmerichs Ewan McGregors Penis hat einen Auftritt, also kann auch nur ein Mann einen Auftritt bei uns haben: Filmkritiker und Musik-Podcaster Jonas Helmerichs. Mit ihm sprechen wir über den laut ihm "besten Film aller Zeiten" von Todd Haynes aus dem Jahr 1998. Hierbei geht es um die große Zeit des Glam-Rock, die im fiktiven, inoffiziellen Biopic über David Bowie und Iggy Pop verarbeitet wird, aber vor allem um die Hinterfragung der medial konstruierten Idee der Pop-Ikonen und ihrer Bedeutung. Aliens, Oscar Wilde, Bisexualität, geile Musik, noch geilere Kostüme, Ewan McGregors Lümmel - was will man mehr? Viel Spaß! Bei Fragen, Kritik oder Anregungen schreibt uns gerne via projektchaosderfilmpodcast@gmail.com! Jonas' Onlinepräsenz: https://linktr.ee/jonashelm Jonas auf Letterboxd: https://letterboxd.com/drjhelmerichs/ Jakob auf Letterboxd: https://letterboxd.com/jakobob/ Patrick auf Letterboxd: https://letterboxd.com/Patrick_K/ Patrick auf Instagram: https://www.instagram.com/patrickkittlr/ *Dieser Podcast verwendet Bild- und Tonmaterial. Dieses Material wird nicht kommerziell genutzt. Alle rechte verbleiben bei den Inhaber*innen.
Abgrenzung von uns selbst? Sagen wir besser achtsame und kritische Hinterfragung unseres Egos! Geht es nämlich darum, zu erfahren, was alles in uns schlummert, sollten wir uns von unserem Ego abgrenzen. Denn das Ego bestärkt unser altbekanntes Selbstbild und da sind sehr viele Fremdelemente enthalten ...
Zur Person: Kriminalbeamter & Dipl. Politologe "Politik agiert häufig kopflos." "Wie lernen wir es, die Perspektive des anderen zu akzeptieren?" Einige Gedanken-Funken aus dem Podcast: - Vernetzte Betrachtung & Beobachtung von Themen - Interessen unblutig managen als Aufgabe eines demokratischen Staates - Wissen ist nicht das Problem, sondern die UMSETZUNGs-Problematik - Vernetztes DENKEN -> Umgang mit Komplexität & Trivialisierung der Komplexität - Digitalisierung & Vernetzungsdichte => Instabilität - Unsicherheit & Ängste - wie funktioniert die WELT? - Plattformen für Bürger bieten (Beteiligungsmöglichkeiten) - Wandel im Rahmen der demokratischen Entscheidungsfindung - Unterschiedliche Meinungen managen/zulassen - Intuition entwickeln für Stimmungslagen - Emotionen im Umgang miteinander (Martha Nussbaum) - politische Emotionen - Polarisierung der politischen Stimmung - "JA-Sager" im Team - wie wichtig kritische Personen im Team sind => Hinterfragung möglich
Zeit, was zu ändern, wenn du nur noch mit Bauchschmerzen zum Job gehstVergiftetes Arbeitsklima kann dich nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes krank machen, es macht auch unproduktiv. Höre in dieser Folge, wie du die Sache angehst. Von der Analyse der Frage "Von wem geht die schlechte Stimmung hauptsächlich aus?" über die selbstkritische Hinterfragung der eigenen Rolle bis hin zu konkreten Lösungsstrategien helfen wir Dir in dieser Folge, die dicke Luft am Arbeitsplatz loszuwerden und wieder durchzuatmen.
Die Episode als Video Die Episode als Audiopodcast Abonniere 2045 als Audio-Podcast hier: Hier das gesamte Interview:
Vampire Weekend sind der Inbegriff der weltoffenen New Yorker Band. Sie haben von der Columbia University aus Ende der Nullerjahre mit Verneigung vor den Talking Heads einen einzigartigen Sound kreiert, indem sie westlichen Indie mit westafrikanischer Musik gemischt haben. Damit haben sie vor jetzt genau 15 Jahren mit ihrem Debut schon das gemacht, was heute viele großen Stars des Pop und Hip Hop machen: nach Afrika schauen – aber immer mit einem ehrlichen Interesse und kritischer Hinterfragung des Standings der Ex-Kolonialmächte in der heutigen Zeit. Sänger und Songschreiber Ezra Koenig ist New Yorks Lieblings-Hipster-Kid, nebenbei auch Radiomoderator, Manga-Anime-Serien-Produzent, Gaststar in der Erfolgs-Coming-of-Age-Serie „Girls“, Mitproduzent des letzten Beyoncé-Albums und Partner von Quincy-Jones-Tochter Rashida. König Ezra persönlich erzählt uns von seinem Leben und seinen Liedern, die so wunderbar verspielt und vielseitig, melancholisch und doch positiv sind, auch wenn es darin um Interpunktion, Architektur oder Erfrischungsgetränke geht. Diese Episode markiert eine Zeitenwende bei Stereo.Typen. Das erste Mal ohne Tilmann Köllner. Dafür mit einem Gast, der diese Band schätzt und liebt. Herzlich Willkommen: Philipp Kressmann!
Im Mittelpunkt stehen Gides Cahiers und seine Gedanken zu Dostojewski und Nietzsche, sein Verhältnis zu Valéry und die Bedeutung seines Romans Die Schule der Frauen, die als Parodie, aber auch Hinterfragung der Wahrheit beim Schreiben verstanden werden kann.
Critical Infinity Podcast - Kritisches Denken im Sprachnachrichten Dialog
Patrick Breitenbach Patrick muss erstmal ein wenig verschnaufen. Er hat mit Human am Samstag sage und schreibe 5 Stunden Critical Infinity Twitch Livestream hinter sich (twitch.tv/criticalinfinity). Daher berichtet Patrick von dem neuen Critical Infinity YouTube Channel, auf dem Human die Aufzeichnung von ihrer im Livestream getätigten kritischen Hinterfragung vom Franziska Brandmann Interview bei Jung & … 5 Stunden Twitch – Die Pausendurchsage weiterlesen
Erst Mariupol, dann Tote auf den Straßen von Butscha: explodierender Adrenalinpegel soll rationale Untersuchung und Hinterfragung verhindern.Eine Kommentar von Hermann Ploppa.Kriege beginnen meistens ausgeruht und frisch. Doch mit jedem Tag der Kampfhandlungen, der Verletzungen, der Toten und der großen Brände steigt der Adrenalinpegel der Kombattanten. Wird am Anfang noch versucht, sich einigermaßen nach den einschlägigen Kriegskonventionen zu richten, so entwickeln sich notwendigerweise immer mehr Rachegelüste. Die Kriegsgefangenen werden immer seltener noch Gentleman-like behandelt und das Leid der Zivilbevölkerung interessiert auch immer weniger. Brutalisierung stellt sich ein. Abstumpfung. Man weiß das aus vielen Kriegsromanen, ob von Leo Tolstoi oder Erich Maria Remarque. Das ist notwendig, um den Krieg weiter fortzusetzen. Denn die Soldaten sind natürlich motiviert worden durch ein klar definiertes Kriegsziel – das in den seltensten Fällen innerhalb von zwei Wochen erreicht wird. Also muss die Eskalation der Grausamkeit als Selbstzweck her, um die Jungs im Kampf zu halten. Nach der Phase der Brutalisierung kommt dann die Phase der Zersplitterung. Keiner weiß eigentlich mehr warum sich Leute gegenseitig umbringen. Aber es ist genug brutalisiertes Personal in Aktion, das die Rückkehr in das Zivilleben fürchtet. Das ist die Phase der Warlords, der Ziellosigkeit. Krieg als Business. ... hier weiterlesen: https://apolut.net/die-massaker-von-butscha-emotionalisierung-als-kriegswaffe-von-hermann-ploppa+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media:Website: https://apolut.net/Odysee: https://odysee.com/@apolut:aRumble: https://rumble.com/ApolutInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net/Gettr: https://gettr.com/user/apolut_netTelegram: https://t.me/s/apolutFacebook: https://www.facebook.com/apolut/Soundcloud: https://soundcloud.com/apolut Our GDPR privacy policy was updated on August 8, 2022. Visit acast.com/privacy for more information.
Grundzüge von Batailles Denken, Abgrenzung von Hegel, Annäherung an Nietzsche. Integration von Wahn und Hinterfragung von Rationalität. Bedeutung des Tabus und des Heiligen im Eros in Abgrenzung von Sexualität und Totalität.
Leben. Lieben. Loslassen. - Dein Podcast für neue Blickwinkel auf das Leben, die Liebe und den Tod.
Der Selbstwert ist der Wert, den du dir gibst bzw. das Fundament, worauf du deinen Wert als Mensch gründest. Verluste und Krisen führen uns oft in eine Hinterfragung hinein und bringen unser inneres Fundament ordentlich ins wanken. Manchmal fühlt es sich so an, als ob dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Doch es gibt einen Weg, wie du den Halt, den Wert in dir finden und präventiv dein inneres Fundament stärken kannst, damit dein Lebenshaus den Stürmen des Lebens leichter standhält. In dieser Podcastfolge gehe ich auf drei wesentliche Ebenen ein, auf denen du deinen Selbstwert gründen kannst. Errungenschaften Soziale Beziehungen Beziehung zu dir Du erfährst welche Glaubenssätze mit der jeweiligen Ebene einhergehen und wie krisenfest die einzelnen Ebenen tatsächlich sind. Dazu erhältst du anschauliche Beispiele, die dir neue Blickwinkel eröffnen und Inspiration schenken. Mein Geschenk für dich: Am Ende bekommst du von mir zwei Werkzeuge an die Hand, mit denen du in die Verbindung mit dir und deiner wahren Essenz kommst und so deinen Selbstwert von innen heraus stärken kannst: Schlüsselfragen zur Selbstreflexion Geführte Meditation zur Aktivierung deines Nabelzentrums Über den folgenden Link kannst du dir die Meditation aus der Podcastfolge als separate Audio-Datei anhören und direkt herunterladen (Chrome Browser): Link zur Meditation: https://friedrichstratmann.com/episode-47-selbstwert-meditation Mitglied werden bei Lebensfreu(n)de: https://lebensfreunde-8.de/mitglied-werden/ Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann hinterlasse mir gerne eine Bewertung und abonniere den Podcast für regelmäßig neue Impulse und Blickwinkel auf das Leben, die Liebe und den Tod. Schön, dass du da bist! Alles Liebe Friedrich ☀️ --- Mehr über Friedrich Stratmann: Website: www.friedrichstratmann.com Instagram @friedrichstratmann Facebook @Lebensredner Friedrich als Trauredner anfragen: reden@friedrichstratmann.com Werde Teil von Lebensfreu(n)de - Dem Mitgliederbereich für bewusstes Trauern: https://lebensfreunde-8.de/mitglied-werden/ ---
Leben. Lieben. Loslassen. - Dein Podcast für neue Blickwinkel auf das Leben, die Liebe und den Tod.
"Du wirst dein Leben niemals verändern, solange Du nicht etwas veränderst, das Du täglich tust. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in deiner täglichen Routine." (John C. Maxwell) Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Und das ist auch erstmal gut so. Denn Routinen sparen uns Energie und erleichtern uns das Leben im Alltag. Genauso gibt es Routinen, die uns im Alltag eher ausbremsen, zurückhalten und blockieren, z. B. schädliche Glaubensmuster oder Denkgewohnheiten. Studien besagen, dass wir 50% des Tages im Auto-Pilot unterwegs sind. Das bedeutet, die Hälfte des Tages ist unser Verhalten von automatisierten, oft unbewussten Impulsen und Routinen gesteuert. Ganz schön viel oder? Du siehst, Deine Lebensqualität wird wesentlich von Deinen guten oder schädlichen Routinen bestimmt. Läuft dann mal etwas nicht mehr wie gewohnt, holt uns das raus aus dem Auto-Pilot, rein in den Moment und zwingt uns häufig in die Hinterfragung von bewährten Verhaltensmustern. Ich glaube es braucht nicht immer erst Impulse von außen, um Gewohnheiten zu hinterfragen und Verhalten zu ändern. Das kannst Du auch proaktiv selbst trainieren. Und zwar mit der Kraft der kleinen Veränderungen. In dieser Folge erfährst Du: warum Du nicht erwarten kannst, dass sich etwas in Deinem Leben verändert, solange Du nicht bereit bist, Deine Gewohnheiten zu ändern wie kleine Veränderungen im Alltag Dir helfen, Dich für große Veränderungen im Leben zu wappnen wie Du mehr Zeit für Energie bringende Routinen schaffst, die Dich Deinen Zielen näher bringen warum gesunde Routinen Dir nicht Freiheit nehmen, sondern mehr Freiheit schenken Ich hoffe die Folge schenkt Dir neue Blickwinkel auf die Routinen in Deinem Alltag und inspiriert Dich, die Kraft der kleinen Veränderungen für mehr Lebensqualität im Hier und Jetzt sowie im gelassenen Umgang mit großen Veränderungen im Leben zu nutzen. Welche Routinen schenken Dir Kraft im Alltag? Schreib es mir gerne in den Kommentaren unter dem Post zur Folge bei Instagram (@friedrichstratmann) oder Facebook (@Lebensredner). Wenn Dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann teile sie gerne mit Deinem Umfeld, sodass diese Impulse noch mehr Menschen erreichen. Bewerte diesen Podcast gerne bei Apple Podcast und abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Ich danke Dir. :) Es ist schön, dass es Dich gibt! Frieden beginnt in Dir. Alles Liebe Friedrich ☀️ --- Mehr über Friedrich Stratmann: Website: www.friedrichstratmann.com Instagram @friedrichstratmann Facebook @Lebensredner Friedrich als Redner anfragen: reden@friedrichstratmann.com Erhalte individuelle Impulse für Dein persönliches & spirituelles Wachstum: https://friedrichstratmann.com/coaching/ ---
Leben. Lieben. Loslassen. - Dein Podcast für neue Blickwinkel auf das Leben, die Liebe und den Tod.
"Zufall ist das Wort für ein noch nicht bekanntes Gesetz." Dieser Satz eines Mentors von mir hat mich nachhaltig geprägt und wachgerüttelt. Kommt Dir das bekannt vor? Du machst und tust, versuchst dem Leben Deinen Stempel aufzudrücken, um Dir das Leben zu erschaffen, das Du WILLST? Und dennoch erlebst Du immer wieder Rückschläge und Sackgassen, die Dich mit unliebsamen Tatsachen konfrontieren und Dich in die Hinterfragung zwingen? Bin ich hier wirklich auf dem richtigen Weg? Wir Menschen wollen am liebsten alles kontrollieren, unseren Beruf, die Karriere, Partnerschaft, Finanzen, auch andere Menschen. Loslassen, Kontrolle abgeben und einfach dem Fluss des Lebens vertrauen. Das macht uns oftmals einfach Angst. Angst vor der Ungewissheit, Angst um die Existenz, Angst vielleicht auch vor dem Gesichtsverlust. Doch das Leben wird so viel leichter, wenn wir das "MÜSSEN" loslassen und schicksalshafte Erlebnisse als EINLADUNGEN sehen, die Dir nicht schaden, sondern helfen wollen zu wachsen. In der heutigen Folge erfährst Du: warum das Leben für Dich und nicht gegen Dich ist warum Leben bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt und keine Fehler macht warum Loslassen auch Vertrauen bedeutet welche 3 konkreten Fragen Du für Deine Selbstreflexion mitnehmen kannst Ich lade Dich ein, den Ansprachen des Lebens mit offenen Augen und offenem Herzen zu begegnen. Das Leben ist Dein Freund und nicht Dein Feind. Auch wenn es sich gelegentlich in einem scheinbar hässlichen Gewand zeigt. Schreib mir, was diese Folge in Dir bewegt. Gerne persönlich per E-Mail (coaching@friedrichstratmann.com) oder in den Kommentaren bei Instagram (@friedrichstratmann) und Facebook (@Lebensredner). Wenn Dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann teile sie gerne mit Deinem Umfeld, sodass diese Impulse noch mehr Menschen erreichen. Bewerte diesen Podcast gerne bei iTunes und abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Ich danke Dir. :) Es ist schön, dass es Dich gibt! Frieden beginnt in Dir. Alles Liebe Friedrich ☀️ --- Mehr über Friedrich Stratmann: Website: www.friedrichstratmann.com Instagram @friedrichstratmann Facebook @Lebensredner Schreib mir per E-Mail: coaching@friedrichstratmann.com Einzelcoaching mit Friedrich anfragen: www.friedrichstratmann.com/coaching/ Friedrich als Redner anfragen: reden@friedrichstratmann.com ---
Akademie MenschSein - denn alles in deinem Leben steht und fällt mit dir!
und der ICE der eigenen Entwicklung
LEONARDO SECUNDO - neugierig, fragend, fühlend - neue und schöne Welten hörend sehen!
Mensch sein 20-21 ist mehr als eine kritische Reflektion ein Schmunzeln über unsere menschlichen Unzulänglichkeiten ein mehr als Kritik und Hinterfragung es ist ein Mehr an Lösungswegen Provokationen Inspirationen und Motivationen einfach anzufangen irgendwo irgendwie irgendwann nein jetzt! Der erste Schritt ist höher einführen handle oder auch nicht wenn beides für dich gut wäre und die anderen auf dieser Welt, wir schaffen das let's go ich mache die Podcast für dich und du machst etwas anderes für dich und uns dein Leonardo! Sei ein evolutionär im jetzt!
Die Kirche ehrt die Jungfrau Maria als „geistliche Mutter der Priester“. Sie tut dies vor allem im Vertrauen auf ihren mütterlichen Beistand für die Priester ihres Sohnes. Die Gottesmutter vermag darüber hinaus aber auch in ihren Haltungen wie Treue, Demut und Vertrauen den Priestern ein Leitbild für Leben und Dienst zu sein, ebenso ein Zufluchtsort in der Herausforderung, der Versuchung, der Hinterfragung.
Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: Tagesdosis 16.4.2020 - BILL heißt Rechnung. GATES bedeutet Pforten Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde Ein Kommentar von Bernhard Loyen. Da sich nun die letzten Wochen, in den öffentlich-rechtlichen Medien, der Begriff Verschwörungstheoretiker wiederentdeckter Beliebtheit erfreut, möchte ich als Autor auf dem Portal KenFM dieses Klischee sehr gerne entsprechend bedienen. Permanentes um die Ecke denken, sogenannte geschwurbelte Zusammenhänge erstellen, so lautet der Vorwurf hinsichtlich geschliffenerer Hinterfragung. Dem schlichten Versuch kritischen Bürgern differente Denkanstösse und entsprechende Informationen anzubieten. Bill Gates. Seine Rechnung geht nun langsam voll auf. Die Pforten sind für ihn eröffnet, dahingehend, dass seine Vision einer weltweiten Zwangsimpfung in erschreckende Nähe rückt. Langsam und kontinuierlich sich zu einem drohenden Szenario für restdenkende Menschen aufbaut. Am Ostersonntag konnte diese inzwischen beeindruckende Macht des Milliardärs im deutschen Fernsehen sprachlos zur Kenntnis genommen werden. Sage und Schreibe 9 Minuten und 42 Sekunden kostenlose Promotion, also Werbung konnte Bill Gates über den Stichwortgeber und Moderator Ingo Zamperoni nutzen, um seine Visionen den 5,6 Millionen deutschen Zuschauern der Tagesthemen zu präsentieren. In den öffentlich-rechtlichen Medien wurden seine Worte, diese unfassbaren Sätze nicht kommentiert, nicht kritisiert, geschweige denn überhaupt kommuniziert. Der Tagesspiegel berichtete lieber darüber, dass die Tagesthemen jetzt länger sein, also noch mehr Top-Informationen für den ARD-Zuschauer, Zitat: Die „Tagesthemen“ punkten mit Bill-Gates-Interview (1). Gab es nichts in diesem beeindruckenden Interview, was den Tagesspiegel-Autoren aufhören ließ? Zitat: Bill Gates dämpfte unterdessen in den „Tagesthemen“ die Hoffnung, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus bereits in Kürze zur Verfügung stehen könnte. Normalerweise dauere dieser Prozess fünf Jahre, derzeit werde versucht, diesen Zeitraum zu komprimieren. „Wenn alles super läuft, geht es vielleicht noch schneller“, sagte Gates. Da gab es aber noch etwas mehr, werte Kollegen vom Tagesspiegel. Vielleicht in der Redaktion bei der Berliner Zeitung entdeckt?, Zitat: Bill Gates investiert mehrere Milliarden Dollar in die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus. Er sagt, der Markt funktioniere nicht bei einer Pandemie - und erhöht damit den Druck auf die Regierungen der Welt. (2). Schon besser, aber nicht ausreichend. Dieser angesprochene Druck bedeutet seitens Bill Gates, er , der milliardenschwere Geldgeber will partizipieren, aber bevorzugt auf Monopolebene, d.h. alleinige Macht für Produktfelder…weiterlesen hier:Tagesdosis 16.4.2020 - BILL heißt Rechnung. GATES bedeutet Pforten KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln. Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „Tagesdosis“ findest Du auf unserer Homepage: https://kenfm.de/tagesdosis/ Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde https://de.tipeee.com/kenfm https://flattr.com/@KenFM Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Du kannst uns auch mit Bitcoins unterstützen. BitCoin-Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ KenFM ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommst Du zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.instagram.com/kenfm.de/ https://www.youtube.com/KenFM See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Moin und Frohe Ostern an Euch alle, Heute nehme ich Euch mit auf einen Spaziergang und ich spreche über die Chanchen, welche sich uns allen jetzt gerade bieten. Ich gehe auch auf Eure Möglichkeiten der Hinterfragung alter und Erschaffung neuer Routinen ein und wünsche Euch viel Spaß dabei >> Folgt mir gerne auf @picknickimkopf oder via Facebook m.facebook.com/picknickimkopf oder Email einfach an ole@picknick-im-kopf.de
Scheerer´s Impulse: female Unternehmerinnen, Leadership, enterpreneur, mindset
Der Podcast “Buiness Modell Canvas Perspektiven” beschreibt die verschiedenen Perspektiven bzw. die verschiedenen Sichtweisen, mit denen man das Business Model Canvas zum Beispiel nutzen kann. Der Podcast soll Dir einen Impuls geben, wie Du das Business Modell Canvas möglicherweise für Dich nutzen kannst. Natürlich ist das nicht abschließend, aber es sind gute praktische Beispiele: aus der Sichtweise desjenigen, der technische Entwicklungen in Geschäftsmodellen nutzen will, aus der Sicht von Kunden, die unerfüllte Wünsche haben für Dich als Unternehmerin, die diese Wünsche erfüllen will aus Sichtweise eines Investors, der in ein wettbewerbsstarkes Geschäftsmodell investieren möchte oder zum Beispiel aus der Sicht eines Geschäftsführers, der ein neues Geschäftsmodell in einer alten Branche implementieren möchte Andere Beispiele sind die Sichtweisen eines Beraters oder Mentors, der seinen Kunden bei der Hinterfragung von Geschäftsmodellen hilft. Oder aber die Sichtweise einer Designerin bzw. einer innovativen Person, die ein neues innovatives Produkt in den Markt einführen möchte. Viel Spaß bei diesem Podcast und der Umsetzung!
Können wir Menschen mit Situationen und Denkmodellen konfrontieren, an die sie so in ihrem linearen Alltag nicht gedacht haben? Das heißt, aus meiner Sicht ist Zukunftsforschung, Trendforschung in erster Näherung eine Perspektivenöffnung. - Eine von vielen entscheidenden Fragen, die Franz Kühmayer heute mit Tristan Horx an unsere sich im Umbruch befindende Gesellschaft adressiert. Neben der Importanz des stereotypischen Leadershipkonzepts und der Hinterfragung einer vertikalen Hierarchiestruktur thematisieren beide die Potentiale der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt.
Im Podcast erzählt Mela Marie Spaemann über ihr Stück Mellow D's. Eine einfache Geste, die Abbildung und Hinterfragung einer Grenze durch eine Begegnung zweier Lieder. Teil 3 von Henrys Serie »Grenzgeschichten« Ergänzende Shownotes: bit.ly/grenzgeschichten
Die Stimme für Erfolg - Der stimmige Podcast mit Beatrice Fischer-Stracke
Meine heutige kleine Episode dreht sich um meinen Slogan „Gib der Stimme Raum“. Die Stimme gibt uns so viele Möglichkeiten, uns gut zu präsentieren. Sie ist ein optimales Marketing-Instrument, wir könnten virtuos auf ihr spielen. Doch tun wir das? Diese Episode ist eine leicht kritische Hinterfragung, warum viele ihre Stimme so wenig beachten, sie so nebensächlich behandeln. Wir legen viel Wert auf unser Äußeres, auf unsere Stimme zu wenig. Dabei ist sie es, die uns hörbar macht, unser Innerstes nach außen kehrt und uns für Menschen, die hören können, sichtbar macht. Also, gib deiner Stimme Raum und sei dankbar für sie.
In Gedenken an Philip Seymour Hoffman beobachteten wir den neorealistischen Ursprung der Liebe. Wir erheben das Fragment von Scientology zum Stil und werden von den Gegensätzen zwischen Franklin und Teddy Roosevelt angezogen. Bei dieser Spätfilmfolge, die nicht von einer Milliardärin finanziert wurde, zerbrechen denkmalgeschützte Kloschüsseln, sinken gespendete Schmugglerschiffe und werden Kriegstraumata in 65mm breiten, roten Schlafanzügen versoffen und jede Hand und jeder Fuß einer Hinterfragung wird schonungslos niedergeschrien. Hoffentlich wird diese Folge kein Flopp, auch wenn Tom Cruise uns sicher nicht sehen will.
The Digital Oblivion. Substanz und Ethik in der Konservierung digitaler Medienkunst | Symposium Do, 04.11.2010 – Fr, 05.11.2010 Der Vortrag versucht das Feld auszuloten, in dem sich eine künftige Auseinandersetzung mit der Frage der Langzeiterhaltung digitaler Medienkunst bewegen müsste. So sei zu beachten, dass Neue Medien schneller als Alte Medien altern. Auf der einen Seite ist das kulturelle Gedächtnis einer Gesellschaft auf Langlebigkeit ausgerichtet, auf der anderen Seite unterliegt die Funktionsfähigkeit digitaler Objekte einer immer kurzfristigeren Anpassung. Demnach stehen die Interessen der Softwareindustrie der Bewahrung und der Nachhaltigkeit unseres kulturellen Erbes entgegen. Hinzu kommt das Problem unklar definierter Begriffe, wie der des »Originals«, der »Materialität« oder der »Authentizität«, die häufig unpräzise gebraucht werden. Zur Behebung dieses Problems fordert Prof. Huber eine kritische Hinterfragung dieser Begrifflichkeiten und startet den Versuch einer Definition der für die Diskussion wichtigen Begriffe. Ein weiterer Begriff, mit dem sich Huber in seinem Vortrag auseinandersetzt, ist der des Gedächtnisses. In diesem Kontext merkt der Sprecher an, dass Speicherung und Archivierung alleine noch keine Erinnerung darstellen. Des Weiteren wird auf bekannte Strategien zur Langzeiterhaltung eingegangen, wie beispielsweise das OAIS-Modell, das mittlerweile als Standardreferenzmodell für Langzeitarchivierung digitaler Daten dient. Der Vortrag schließt mit Überlegungen zum fiktiven Charakter von authentischer Erfahrung veralteter Medien in der Gegenwart. Hans Dieter Huber (1953) ist seit Oktober 1999 Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und hat seit Mai 2006 die Position des Leiters des Internationalen Master Studiengangs »Konservierung Neuer Medien und digitaler Information« an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart inne. /// Hans-Dieter Huber argued that the particular »presence« of artworks was due to their materiality. This presence is in turn the basis for aesthetic experience. As regards the relation of the original and its documentation, we must make a distinction between analogue and digital works. He listed various well-known strategies for the conservation of digital artworks – storage, emulation, migration, re-interpretation. Possibly, he went on, improved forms of description should replace the physical maintenance of the work, just as music is preserved through notation. This would have to be done in collaboration with the artist. Since the authenticity of the experience of the artwork depends on conditions prevailing at creation, and since these are unrepeatable, there in any case is no authenticity. Since October 1999 Hans Dieter Huber (1953) is professor for contemporary art history, aesthetics and art theory at the State Academy of Fine Arts Stuttgart and Head of the Study Program »Conservation of New Media and Digital Information« at the State Academy of Fine Arts Stuttgart since 2006.
Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften - Digitale Hochschulschriften der LMU
Dem Titel der Arbeit, Konzept der Collage, ist bewusst die Ungenauigkeit des deutschen Genitivs zu eigen, denn die Collage wirft in der Tat ein Konzept auf: Es ist ihr Anliegen, die vorgefundenen Bruchstücke dieser Welt zusammenhängend ins Werk zu setzen, wobei die verschiedenen Materialien absichtsvoll nicht nur die Spuren ihrer Herkunft im Bild bewahren, sondern jegliche strikte, sequenzielle Entwicklung verletzen, narrative Linien unterbrechen oder systematische Vorstellungen unterminieren, wie das Werk sich gemäss der eigenen ästhetischen Prämissen entfalten soll, um der Imagination des Betrachters künstlerische Produktionsprozesse zu übertragen. Durch eine vom phänomenologisch rezipierten Gegenstand induzierte Analyse, suchten wir in collagierten Bildwerken, die jeweils eine historische Schwellenposition für den Bildbegriff im 20. Jahrhundert markieren, nach ihren ästhetischen Vorgaben und ihrer konzeptionellen Auswirkung im Hinblick auf Anwendungsbereiche bei Edward Ruscha: Wir lasen ihre Zeichen, um etwas begrifflich zu beschreiben, das nicht offen sichtbar in der Collage zutage tritt. Wir wollten in die Brüche, Ritzen, Verwerfungen; in die Kanten, Risse und Spalten ihrer Bedeutung blicken, um das Verdeckte, Verborgene, Versteckte und Unsichtbare freizulegen, um es in unsere Sicht zu holen mit dem bescheidenen Anspruch, Sinn zu stiften und Verstehen zu fördern. Durch die Analyse von Collagekonzepten, die historisch relevante Bezüge zu dem spezifischen Bildbegriff von Edward Ruscha erkennen lassen, arbeiteten wir Vorstellungen, Schlüsselbegriffe und Paradigmen heraus, die bildgenerative Prozesse bei Ruscha erleuchten, welche produktiv und selbstreflexiv Fundamentalfragen nach der Sinnstiftung des modernen Bildes und seiner Geschichte aufwerfen. Ruschas Bilder sind insbesondere bekannt für die malerische Darstellung von Wörtern und Sätzen sowie eine reduzierte und geradezu nominalistische Darstellung von Einzelobjekten, die ein Maximum an Assoziationsmöglichkeiten aufwerfen. Anhand einer technischen Transformation im Frühwerk von Edward Ruscha, welche die Ikonographie der kleinformatigen Collage Dublin von 1959 über das grosse Ölgemälde Dublin von 1960 zu dem für diesen Künstler typischen Schrift-Bild Annie von 1962 transformiert, lässt sich evident das Konzept der Collage als Fundamentalkonzept für einen spezifischen Bildbegriff ausmachen, den Ruscha in konzeptioneller Diversifikation ingeniös bei seiner weiteren Werkentwicklung systematisch untersuchte. Die Werkentstehung eines Gegenwartskünstlers erlaubt selten so offenkundig Einsicht in seine konzeptionellen und ästhetischen Grundlagen, die in der weiteren praktischen Ausarbeitung nicht nur an theoretischer Komplexität gewannen, sondern sich auch piktorial Rechenschaft über seine Entwürfe gab, wie jene Collageserie Turkey/Greece von 1994 zeigt, in der Ruscha Reproduktionen seiner Bilder aus Katalogen ausschneidet und rekombiniert. Der erste Teil der Arbeit widmet sich dem konzeptionellen Potential und der kontextuellen Prägung von paradigmatischen Werken, deren Theoriebildung selbst wieder historisch gewachsen ist, und stellt dadurch das theoretische Rüstzeug für den spezifischen Sinnstiftungsprozess, der sich am Bild vollzieht, bereit. Die Einfügung traditionell bildfremder Materialien in das Ölgemälde durch den Kubismus destruierte nicht nur den konventionellen Bildbegriff, sondern sollte auch mit der Hinterfragung der Repräsentationsmöglichkeit des visuellen Zeichens generell den Charakter von repräsentativen Zeichen als Kommunikationsmittel und ihrer Relation zueinander thematisieren, wodurch linguistische und ikonische Zeichen in ihrer Wertigkeit gegeneinander ausgespielt wurden. Bevor wir uns aber dem bei Picasso realisierten Bildbegriff widmeten, wurden Parameter des vormodernen Bildbegriffs umrissen, um jene Bereiche benennen zu können, die in Abgrenzung zum modernen Bildbegriff weniger diskursiv denn produktiv erschlossen wurden, was methodologisch die Nähe zum Untersuchungsgegenstand unabdinglich machte. Der Überblick zu Funktion und Geschichte der Collage suchte ästhetische Voraussetzungen zu markieren, die den Übergang von einem vormodernen Bildbegriff zu dem in der Collage realisierten Bildbegriff nachvollziehbar erscheinen lassen. Die Errungenschaft von Paul Cézanne zur Wiedergabe des Wahrnehmungsprozesses bei der Bildproduktion wurde als grundlegend für die Funktion des Zeichencharakters des collagierten Elements angesehen und leitete in die Ausbildung der kubistischen Ästhetik über, die wiederum den Nährboden für den künstlerischen Einsatz von Collage darstellt. Fundamentale Reflexionen zur Methodologie der vorliegenden Arbeit basieren auf historiographischen Ansätzen, die ihre Methode an der Ästhetik des kubistischen Bildes reflektiert. Allein der Rahmen dieser Arbeit liess nicht zu, eine möglichst vollständige Geschichte oder Deutung einzelner Kunstwerke zu schreiben, sondern der Blick auf die kubistische Collage ist mitbestimmt und gerichtet auf die theoretischen Erfordernisse zeitlich nachfolgender Werke und enthält sich der Annahme einer progressiven Ausrichtung, die das Ideal einer abgerundeten Definition für das Konzept der Collage bereithielte. Die einzelnen Kapitel umreissen jeweils konzeptionelle, theoretische oder historische Aspekte der Collage, so dass Kunstgeschichte mit Theoriegeschichte wechselseitig interagiert. Wie ein rotes Band zieht sich durch die Geschichte der Collage die Untersuchung des Verhältnisses von Sprache zu Bild. Die vom Kubismus in der Malerei entwickelten experimentellen Verfahren wurden von den russischen Malern, Dichtern und Sprachwissenschaftlern praktisch und theoretisch beispiellos vertieft, so dass die geringsten piktorialen Einheiten theoretisch in einer äusserst raffinierten Begriffsbildung erfassbar werden, was in der Werkgenese von Malewitsch seinen praktischen Niederschlag gefunden hat. Das Werk und die Person von Kurt Schwitters stellt den historischen Angelpunkt im Diskurs der Moderne von seinen grosseuropäischen Ursprüngen, einschliesslich des osteuropäischen Bilddiskurses, zu der amerikanischen Weiterentwicklung dar, wovon Ruscha mit einer frühen Hommage, dem Ölbild Schwitters von 1962, und der Aussage: „Without Schwitters nobody of us” Zeugnis gibt. Schwitters Ästhetik kombinierte avantgardistische Positionen der klassischen Moderne, und durch seine integrative Persönlichkeit und aktive Vermittlungstätigkeit stellte er früh die mitteleuropäischen Kontakte zu New Yorker Sammlern (Kathrine Dreier und Alfred Barr für das MoMA) her. Inbesondere aber Schwitters umfassender, medienumgreifender und im weitesten Sinne demokratischer Bildbegriff galt als integre Inspirationsquelle für die mannigfaltigsten Entwicklungen der Nachkriegskunst in den USA, deren sogenannte Neo-Avantgarde sich insbesondere an seiner Bildsprache orientieren sollte. Bewahrt in der klassischen Collagetechnik das Material absichtsvoll die Spuren seiner Herkunft, knüpft Jasper Johns nurmehr an diese Technik an, um seine Sujets in ein komplexes hermeneutisches Netzwerk einzubinden. Zu Johns äusserte Ruscha: “Jasper Johns was an atomic bomb in my training. I knew that I had seen something profound”. Seine Bilder zeigen ein vorgebliches Motiv, das bei einer tiefergehenden Analyse von Widersprüchlichkeiten konterkariert wird, die auch durch die eigenwillige Technik ihrer Herstellung aufgeworfen werden. Die Bedeutung des Werkes erschöpft sich in seinem unabsehbaren zirkulären hermeneutischen Prozess, dessen faktische Ausgangsebene von collagierten Zeitungsschnipseln als grundlegendster Informationseinheit bestimmt wird, die wiederum als Metapher für die Möglichkeit der Interpretation des Bildes einstehen. Das Konzept der Collage in der Bildenden Kunst schien nunmehr weniger an eine Technik gebunden zu sein, als vielmehr Komponenten miteinander zu verbinden, die aus unterschiedlichen intellektuellen oder perzeptiven Kategorien stammen. Vor dem Hintergrund der erarbeiteten historischen Parameter und theoretischen Kriterien wurden im zweiten Teil der Arbeit paradigmatische Gemälde Ruschas aus dem Frühwerk beschrieben, deren konzeptionelle Komplexität entscheidend für die Auswahl sind. Ruscha versteht es, in einer aufs Wesentliche reduzierten malerischen Form visuell überzeugend im Bildbegriff eben jene theoriehistorisch relevanten Konzepte zu thematisieren, die in der Geschichte der Collage problematisiert worden waren. Er transzendiert die Technik der Collage, indem er in einem komplexen Transformationsprozess ohnegleichen die Technik der Collage ins Tafelbild überführt, um wiederum die vormalig konventionellen Mittel der Ölmalerei in jenes Kontrastverhältnis zu setzen, welche das Bild als epistemologische Metapher auszeichnen. Das Konzept der Collage geht dem modernen, westlichen Bild im wahrsten Sinne auf den Grund. Seine bildnerischen Aussagen, die im Verlauf der hier beschriebenen Geschichte einen Zirkel schlagen von der Destruktion der Ölmalerei bei Picasso zu ihrer Dekonstruktion bei Ruscha, betreffen die gesellschaftliche Wertigkeit vom Warencharakter des Bildes und seiner kulturellen Produktion, den Begriff der Geschichte, Probleme der Repräsentation und Kommunikation, die Rolle des Betrachters bei der Konstitution des Kunstwerks, die gesellschaftliche Utopie künstlerischer Produktion und den erkenntnistheoretischen Wert der Metapher, den heuristischen Prozess des Bildes und nicht zuletzt die Semiotik des linguistischen und visuellen Zeichens. Es ist dem methodischen Entwurf der vorliegenden Arbeit inhärent, dass mit Ruschas besonderer Anwendung und Konzeptionalisierung des Bildes in der Werkentwicklung des Künstlers ein Beispiel vorliegt, das eine möglichst evidente und wissenschaftlich konzise Herleitung konzeptioneller Grundprobleme erlaubte. Darüberhinaus aber eröffnet sich der beschriebene Ansatz unter Beibehaltung der erarbeiteten Methodologie für das Verständnis der Werke anderer zeitgenössischer Künstler, deren Bildbegriff nicht weniger vom Konzept der Collage infiziert ist und deren Untersuchung sich fast übergangslos und mit Gewinn anschliessen liesse. In Damien Hirsts Frühwerk etwa finden sich Materialcollagen, die von Schwitters‘ Collagen kaum zu unterscheiden sind. David Salles Bildbegriff liesse sich erweitern, indem man die Analyse auf das Konzept der Montage ausdehnt. Und Jeff Koons neueste Malerei bedient sich der digitalen Bildbearbeitung, um digital zusammengefügte Bildfragmente in einem für die Sinnstiftung des Bildes nicht unbedeutenden Produktionsprozess zu verfertigen, dessen Verfahren sich mehr der spätindustriellen Herstellung denn herkömmlicher künstlerischer Bildschöpfung verdankt.