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Die Bündner Regierung hat für das Solarprojekt in Samedan entlang der Start- und Landebahn bewilligt. Allerdings wird der Solarpark kleiner als ursprünglich geplant, nämlich 21 Hektaren und nicht 52. Weitere Themen: · TG: Trotz Sparmassnahmen neue Stellen beim Kanton. · TG: Irak-Schweizer Autor Usama Al Shahmani denkt gerne an seine Zeit in Frauenfeld zurück.
Die Bündner Regierung hat das Bauprojekt bewilligt, nun ist es auch rechtskräftig. Neben der Start- und Landebahn soll in Zukunft Strom produziert werden, 19 bis 23 Gigawattstunden pro Jahr. Baustart soll 2027 sein. Weitere Themen: · GL: Landrat möchte Velowege nicht noch mehr fördern. · TG: Neues Testkonzept in den Schweizer Bundesasylzentren mit angepasstem Sicherheitsmassnahmen.
In der Mojavewüste in den USA dominiert die Sonne. Ideale Voraussetzungen also für ein großes Solarkraftwerk. Seit mehr als elf Jahren liefert eine solche Anlage Strom. Wegen Unwirtschaftlichkeit soll die Anlage im kommenden Jahr teilweise stillgelegt werden.
In diesen Tagen hat Madrisa Solar damit begonnen, Strom ins Netz einzuspeisen – als erste alpine Solaranlage im Rahmen des nationalen Solarexpress. Die erfolgreiche Teilinbetriebnahme markiert einen Meilenstein für dringend benötigten Winterstrom in der Schweiz.
Die Gemeindeversammlung bewilligte über 3 Millionen Franken für den Bau eines Solarkraftwerks über dem Parkplatz beim Sportzentrum Zuchwil. Nun teilt der Gemeinderat mit, er realisiere das Projekt nicht. Wegen des neuen Schweizer Stromgesetzes könne das Kraftwerk nicht mehr wirtschaftlich sein. Weiter in der Sendung: · Ab 2026 steigt der Kanton Aargau ins Pilotprojekt für automatisiertes Fahren im öffentlichen Verkehr ein. Er beteiligt sich mit 1,9 Millionen Franken an einem Versuch, den die SBB, der Kanton Zürich und das Swiss Transit Lab im Furttal lanciert haben. · Der Oltner Stadtrat hat die neue Strategie Alter 2025–2033 mit konkreten Massnahmen verabschiedet. Diese sieht mehr Senioren-Kaffees und weniger Stolperfallen in Olten vor. · In Zofingen kandidieren André Kirchhofer (FDP) und Lukas Fankhauser (SP) fürs Stadtpräsidium. Drei weitere überlegen sich eine Kandidatur. · Seit 2008 gibt «tschutti heftli» dem Fussball ein neues, künstlerisches Gesicht. Im Sammelalbum werden kleine Kunstwerke eingeklebt. Anlässlich der Frauen-Euro 2024 stellt das Stadtmuseum Aarau die Kunstwerke aus.
Metz, Moritz www.deutschlandfunk.de, Verbrauchertipp
Überblick: Emissionsfaktoren auf neuer Plattform Green Grid Compass abrufbar, Clean Industrial Deal veröffentlicht, Uckermarkleitung in Betrieb genommen, 100 Mrd. € für das französische Übertragungsnetz geplant, Letzte Kohlekraftwerk in Bayern vom Netz genommen, BYD erhält Zuschlag für Mega-Projekt in Saudi-Arabien, 100 GW-Solarpark in China geplant, 1,2 Mrd. € für spanische Wasserstoffprojekte bewilligt, BayWa verkauft Anteile der Tochter BayWa re., Lesetipps, Personalie der Woche Lesetipps: EliaGroup, Tennet, FfE (2024): Green Grid Compass IEA (2025): Electricity 2025 Agora Energiewende (2025): Ein neues Investitionsinstrument für Wind und Solaranlagen Quellen: 50Hertz (2025): Uckermarkleitung Business Insider (2025): BYD erhält Zuschlag für Mega-Projekt in Saudi-Arabien BR 24 (2025): Kohleausstieg: Letztes Großkraftwerk in Bayern hört jetzt auf Hidrogeno renovables valles (2025): PROPUESTA DE RESOLUCIÓN PROVISIONAL Kunststoff Magazin (2025): Clean Industrial Deal der EU: Weniger Bürokratie, günstigere Energie - Kunststoff Magazin manager (2025): BayWa gibt Mehrheit an Wind- und Solar-Projekttochter ab RTE (2025): Le schéma décennal de développement du réseau Wirtschaftswoche (2025): China: In der Wüste entsteht das größte Solarkraftwerk der Welt Kontakt: X (redispatch_pod), LinkedIn (Redispatch)
Bisher mussten Gäste von Hotels und Campingplätzen im Kanton Thurgau keine Kurtaxe bezahlen. Gestern hat das Thurgauer Kantonsparlament mit deutlicher Mehrheit beschlossen, dass sich dies ändern soll. Die Regierung und die FDP hatten sich gegen eine Kurtaxe gewehrt. Die weiteren Themen: · Übernachtungsrekord in Basel · Winterthur steigt aus Nexpo aus · Luzern baut mit BIM · Axpo baut Solarkraftwerk
Die FAA untersucht die Booster-Anomalie von New Glenn und den Trümmerregen von Starship 33. SpaceX montiert die Fanginfrastruktur an der zweiten Startrampe. China plant ein gigantisches Solarkraftwerk im Orbit und lässt erneut eine Langer Marsch-Rakete auf ein Dorf krachen. In Indien wurde das Antriebssystem für das erste Gaganyaan-Raumschiff fertiggestellt. Die Trump-Administration erklärt Raumfahrt und den Mars zur Toppriorität und weist die NASA an, Büros für Inklusion zu schließen. Und am Horizont zeichnet sich der Erstflug der Spectrum-Rakete von Isar Aerospace ab.
Auf einem Basar in Marokko gehört es zum guten Ton, um den Preis zu feilschen. Aber auch im Business ist es von Vorteil, die eigene Verhandlungstaktik entsprechend auszurichten. Denn auch dort könne man "dieses Phänomen wiederfinden", berichtet Kristina Holzhäuser. Sie ist Regionalleiterin für Afrika bei der Commerzbank - und kennt sich aus in der Geschäftswelt des nordafrikanischen Landes.Das Wirtschafts- und Bankenzentrum Marokkos ist Casablanca – und somit ein Ort, an dem auch bei Business-Meetings gerne hart verhandelt werden darf. Holzhäuser hält die marokkanische Ausgangsposition für eine gute: "Marokko ist die am besten geratete große Volkswirtschaft in Afrika", berichtet sie im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Mit einer Bonität von BB+ liege das Land dabei sogar noch vor Südafrika, dem größten Handelspartner Deutschlands auf dem afrikanischen Kontinent. "Von daher haben die Marokkaner alle Möglichkeiten, in einem sehr umkämpften Markt hart zu verhandeln", so Holzhäuser weiter.An der Meerenge von Gibraltar sind es nur 14 Kilometer, die Marokko von der iberischen Halbinsel trennen. Diese geografische Nähe zur Europäischen Union macht das nordafrikanische Land zu einem interessanten Partner, der gerne auch als "Gateway to Africa", also als Tor zu unserem Nachbarkontinent, bezeichnet wird. Kurze Lieferketten, niedrige Lohnkosten und gut ausgebildete Fachkräfte machen Marokko als Unternehmensstandort attraktiv.Seit der Corona-Krise steht das "Nearshoring", also die Verlagerung von Produktionsstandorten in möglichst benachbarte Länder, auch bei deutschen Unternehmen verstärkt im Fokus. "Handelskorridore verschieben sich", beobachtet Kristina Holzhäuser. Und seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wird Marokko von deutscher Seite immer stärker als Energiepartner wahrgenommen.Das Land hat Sonne satt und setzt auf ein riesiges Solarkraftwerk in der Wüste, zudem wird auch die Windkraft ausgebaut. Die Produktion von grünem Wasserstoff ist ein wichtiges Zukunftsthema für Marokko, das es auch aus deutscher Perspektive spannend macht.Chancen für deutsche Unternehmen sieht Holzhäuser auch beim Ausbau der Infrastruktur: Wenn 2030 die Fußball-Weltmeisterschaft erstmals auf drei Kontinenten stattfindet, soll Marokko einer der Austragungsorte der Spiele sein. Der marokkanische Staat habe rund 200 Infrastrukturprojekte in der Pipeline, um das Land für die WM fit zu machen, berichtet Holzhäuser. Der Bau von Stadien und Straßen biete auch für die deutsche Bauwirtschaft Potenzial.Für Marokko sind Spanien und Frankreich traditionell die wichtigsten Wirtschaftspartner. Im vergangenen Jahr gingen rund 40 Prozent der Exporte Marokkos in diese beiden Länder. Deutschland hingegen kam nicht mal auf fünf Prozent. "Da ist noch sehr viel Luft nach oben", sagt Kristina Holzhäuser in der neuen Podcast-Folge. Sie freut sich darüber, dass Marokkos Potenzial auch in Deutschland immer besser erkannt wird.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gerne an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
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Seit Jahrzehnten fahren Tag für Tag zehntausende Autos und Lastwagen auf der A6 durch den Berner Ostring – mitten durch Wohnquartiere. Anwohnende konnten sich auf dem Balkon nur schreiend verständigen. Jetzt hat es neue Lärmschutzwände und bald darf man teilweise auf dem Pannenstreifen fahren. Weiter in der Sendung: * Im Kanton Freiburg soll ein neues Solarkraftwerk entstehen: Über die Umfahrungsstrasse bei Bulle soll ein Dach aus Solarzellen gebaut werden. * Vor den Gemeindewahlen in der Stadt Biel im September können sich Wählerinnen und Wähler erneut auf der Plattform «Smartvote» informieren.
Freunde der Sonne, das hier ist eure Photovoltaik(PV) Episode! ☀️ Wir beginnen ganz am Anfang und geben euch hier den perfekten EInstieg in die glitzernde Welt der Photovoltaikanlagen. Denn im aktuellen Boom ist es wichtig, selbst den Überblick zu behalten. Alleine schon um zu beurteilen, ob ihr mit eurem Anbieter - wortwörtlich - gut beraten seid. Außerdem verraten euch in dieser Folge:
Hart übermüdet und leicht angefroren starten wir in eine neue Folge. Heute geht es u.a. um True Crime, situatives Führen, Seminare, Geschäftsideen, den Temu Scam, einem Solarkraftwerk, Sockenmemory und Fahrräder von SuperPsycles. Eure Fragen oder Themen unter dem Hashtag #die2onair Links zu den Themen der Folge ► TEMU - Schlimmer als du denkst https://youtu.be/S5dxdj-jmyA ► A Fresh Start on a Beautiful Desert Island! - Syntac https://youtu.be/EpCW-EnYgpQ Die2 auf Twitter https://twitter.com/die2onair
Ein Mini-Solarkraftwerk für den Balkon: Das bietet das Grazer Startup EET mit seinen "SolMate"-Systemen. Die Jungfirma sieht sich in ihrem Bereich bereits als europäischer Marktführer und hat kürzlich ein Millioneninvestment auf die Beine gestellt. Zu Gast im Podcast ist Christoph Grimmer, Gründer und CEO von EET. Die Themen: - Die SolMate-Systeme und wo sie Einsatz finden - Wie EET seit der Gründung 2017 vom Erneuerbaren-Boom profitiert - Wie EET als Spin-off aus der TU Graz entstand - Das neue Investment und was man damit plant - Die Zukunftspläne von EET - Wieso der Solar-Boom gerade erst anfängt Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns doch vier, fünf Sterne als Bewertung da und folge dem Podcast auf Spotify, Apple Music und Co. Für Anregungen, Kritik, Feedback oder Wünsche zu künftigen Gästen schick uns jederzeit gerne eine Mail an feedback@trendingtopics.at. --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/trending-topics/message
Die letzte Etappe von Sihams Sommerreise führt sie weiter in den Süden Marokkos in Richtung Atlantikküste. Dort gibt es Arganbäume, aus deren Früchte ein kostbares Öl gewonnen werden kann. Einige Berberfrauen haben sich in einer Kooperative zusammengeschlossen und teilen sich die Arbeit: vom Auflesen der Früchte bis hin zum Abfüllen des Öls in Flaschen. Siham schaut sich den Prozess von vorne bis hinten genau an und darf sogar selbst einmal probieren, den öligen Samen aus der Schale der Frucht zu schlagen. Das ist gar nicht so einfach…
Wie werden marokkanische Leder-Pantoffeln hergestellt? Im zweiten Teil der Sommerreise besucht Siham im Schuster-Viertel der Altstadt von Fés eine Schusterei und bekommt dort eigene, von Hand gefertigte, typisch marokkanische Leder-Pantoffeln. Und dazu braucht es nicht viel: Mithilfe von Schnittmuster, Holz, Schere, Nadel, Faden und etwas Filz wird aus dem Leder im Nu ein Schuh – den Siham bei ihrem Spaziergang durch die Altstadt gleich anziehen kann.
Für Siham geht es weiter in den hohen Atlas, ein Gebirge, das sich quer durch Marokko zieht. Siham besucht eine Schule, in der die Kinder in drei Sprachen unterrichtet werden: auf Arabisch, auf Französisch und auf Tamazight, die Sprache der Berberstämme im Hohen Atlas. Viele Kinder und Lehrer:innen können zudem sogar noch Gebärdensprache. Siham darf einen Tag beim Unterricht dabei sein und kann beobachten, was die Kinder lernen: Die Vorschulkinder üben gerade Zählen auf Französisch, während die zweite Klasse das Alphabet auf Tamazight lernt. Ein ganz besonders beliebtes Fach ist Gartenarbeit. Hier gießen die Drittklässler die Pflanzen und lockern die Erde auf. Nach dem Unterricht ist aber erstmal Pause: Jetzt gibt es für alle Kinder ein zweites Frühstück, bevor dann erstmal richtig schön getobt und gespielt wird.
Für Siham geht es weiter in den hohen Atlas, ein Gebirge, das sich quer durch Marokko zieht. Siham besucht eine Schule, in der die Kinder in drei Sprachen unterrichtet werden: auf Arabisch, auf Französisch und auf Tamazight, die Sprache der Berberstämme im Hohen Atlas. Viele Kinder und Lehrer:innen können zudem sogar noch Gebärdensprache. Siham darf einen Tag beim Unterricht dabei sein und kann beobachten, was die Kinder lernen: Die Vorschulkinder üben gerade Zählen auf Französisch, während die zweite Klasse das Alphabet auf Tamazight lernt. Ein ganz besonders beliebtes Fach ist Gartenarbeit. Hier gießen die Drittklässler die Pflanzen und lockern die Erde auf. Nach dem Unterricht ist aber erstmal Pause: Jetzt gibt es für alle Kinder ein zweites Frühstück, bevor dann erstmal richtig schön getobt und gespielt wird.
Im letzten Teil der Sommerreise geht es für Siham in den Süden Marokkos. In einer riesigen Steinwüste in der Nähe von Ouarzazate scheint nahezu 365 Tage im Jahr die Sonne, daher eignet sie sich auch ideal als Standort für eines der größten Solarkraftwerke der Welt: Noor. Solaringenieur Abdu erklärt Siham, wie im Solarkraftwerk aus Sonnenenergie Strom erzeugt werden kann. Was das wohl mit gebogenen Spiegeln zu tun hat?
Im dritten Teil der Sommerreise ist Siham im Hohen Atlas, einem Gebirge, das quer durch Marokko läuft, zu Besuch in einer ganz besonderen marokkanischen Schule. Dort lernen die Kinder die 30 Zeichen der Berbersprache Tamazight, die ganz anders aussehen als unsere Buchstaben. Mittags werden die Kinder von ihren Müttern zu einer langen Mittagspause abgeholt. Siham begleitet Soubi nach Hause zu seiner Familie. Dort gibt es zur Begrüßung viele Küsse und dann noch ein leckeres marokkanisches Mittagessen: Tajine. So nennt man sowohl den Topf, in dem das Essen zubereitet wird, als auch das Gericht selbst.
Wie werden marokkanische Leder-Pantoffeln hergestellt? Im zweiten Teil der Sommerreise besucht Siham im Schuster-Viertel der Altstadt von Fés eine Schusterei und bekommt dort eigene, von Hand gefertigte, typisch marokkanische Leder-Pantoffeln. Und dazu braucht es nicht viel: Mithilfe von Schnittmuster, Holz, Schere, Nadel, Faden und etwas Filz wird aus dem Leder im Nu ein Schuh – den Siham bei ihrem Spaziergang durch die Altstadt gleich anziehen kann.
Die Ferienzeit beginnt, und auch die Maus startet ihre große Sommerreise! In diesem Jahr geht es für Siham nach Marokko – in das Heimatland ihrer Eltern. Im ersten Teil der Serie reist sie zuerst in die nordöstliche Provinz Nador, wo ihre Eltern geboren und aufgewachsen sind. Sie trifft dort Llubna – eine ihrer Lieblingscousinen. Mit ihr spricht Siham Tarifit, die Sprache ihrer Familie. Sie sind Imazighen, gehören also zum Volksstamm der Berber, der Urbevölkerung Marokkos. Das Rifgebirge ist reich an Bodenschätzen, und Siham besucht die große Eisenerzmine, in der früher viele ihrer Vorfahren gearbeitet haben. Ihr Vater hat sich mit gerade 20 Jahren von der Bundesrepublik anwerben lassen, um im Ruhrgebiet als sogenannter „Gastarbeiter“ unter Tage Kohle abzubauen.
Wer nicht gerade in der Energie-Branche unterwegs ist, dürfte noch nie von der Enerparc AG gehört haben. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit sogar recht hoch, dass man am Rand von Autobahnen oder Bahnstrecken schon einmal ihr Kernprodukt gesehen hat: Solarkraftwerke. Der Hidden Champion aus Hamburg gilt als Marktführer und setzt mit Entwicklung, Bau und Betrieb solcher Anlagen sowie der Vermarktung des generierten Stroms Milliarden um. Stefan Müller ist einer der drei Gründer. Im OMR Podcast erklärt er, wie der Markt funktioniert – und weshalb er fest an eine Energieunabhängigkeit Deutschlands glaubt.
Es gäbe eine Möglichkeit, die Energieprobleme der Menschheit für immer zu lösen: Man müsste die Energie der Sonne schon im Weltraum anzapfen. "Space Solar Power" heißt die Schlüsseltechnologie, die nun erprobt wird.Meyer, Guidowww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Es gäbe eine Möglichkeit, die Energieprobleme der Menschheit für immer zu lösen: Man müsste die Energie der Sonne schon im Weltraum anzapfen. "Space Solar Power" heißt die Schlüsseltechnologie, die nun erprobt wird. Meyer, Guidowww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Chinas staatlicher Energieversorger SPIC hat die erste kommerzielle schwimmende Photovoltaikanlage ans Netz genommen. Sie stammt vom norwegischen Anbieter Ocean Sun, leistet 1 Megawatt und ist an eine Windturbine von SPIC angeschlossen. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, ist ein größeres Wind-Solar-System mit 20 Megawatt geplant. Mehr auf energyload.eu >>> https://energyload.eu/energiewende/international/ocean-sun/
Am 12. Februar finden im Kanton Zürich Wahlen statt. Auch das Kantonsparlament wird neu besetzt. Das Regionaljournal schaut in zwei Teilen zurück auf vier Jahre Arbeit im Zürcher Kantonsrat. In Runde 1 zu Gast sind Martin Hübscher/SVP, Yvonne Bürgin/Mitti, Thomas Forrer/Grüne und Markus Schaaf/EVP. Die weiteren Themen: * Zürich führt als erste Stadt in der Schweiz ein Treibhausgas-Monitoring ein. * Auf dem Zürichsee soll ein schwimmendes Solarkraftwerk gebaut werden, fodert die EVP. * Unbekannte ergaunern sich in Schaffhausen mit einem Schockanruf 50'000 Franken von einer Rentnerin.
Die Europäische Weltraumagentur ESA hat hochfliegende Pläne: Eigene Astronauten auf dem Mond, ein Solarkraftwerk im All, wegweisende Klimaprojekte. Das wird teuer. Muss das sein? Was ist uns die Weltraumforschung wert? Und wer profitiert davon? Marion Theis diskutiert mit Dr. Anna Christmann - Koordinatorin der Bundesregierung für Raumfahrt, Uwe Gradwohl - Redaktionsleiter SWR Wissen Aktuell, Dr. Stefan Linke - Institut für Luft- und Raumfahrt, Technische Universität Berlin
Den Klimawandel bekämpfen, indem wir einen Sonnenschirm im All aufspannen und einen Teil der Sonne abschatten. Oder: Projekt „Solaris“ mit Solarkraftwerken in der Umlaufbahn, deren Strom die Energieprobleme auf der Erde löst. Diese Visionen der Raumfahrt gibt es schon lange. Aber wie realistisch sind sie heute? Und wie schnell wären sie zu realisieren? Creative Commons: NC-ND-BY-4.0-DE
Den Klimawandel bekämpfen, indem wir einen Sonnenschirm im All aufspannen und einen Teil der Sonne abschatten. Oder: Projekt „Solaris“ mit Solarkraftwerken in der Umlaufbahn, deren Strom die Energieprobleme auf der Erde löst. Diese Visionen der Raumfahrt gibt es schon lange. Aber wie realistisch sind sie heute? Und wie schnell wären sie zu realisieren? Creative Commons: NC-ND-BY-4.0-DE
Der Parkplatz des Sportzentrums Zuchwil soll mit Solarpanels ausgestattet werden. Gemäss den Plänen der Gemeinde bleiben die Parkplätze erhalten. Die Panels werden auf einem Dach über dem Parkplatz montiert. So kann der Platz doppelt genutzt werden. Weitere Themen: * Oft werden Angehörige als private Beistände eingesetzt. Der Kanton Solothurn möchte diese Beistände nun besser schulen, damit sie weniger Fehler machen. * Das Wetter: Es wird im Laufe des Tages immer sonniger.
In Folge 61 haben wir einen Gast. Und zwar Jan Hegenberg, der uns erklärt wieso der Weltuntergang netterweise ausfällt. Jan hat sich intensiv mit der Klimakrise und der Zukunft beschäftigt und festgestellt: Wenn wir es wollen, können wir Energie- und Mobilitätswende durchaus in den nächsten Jahren hinkriegen. Wir müssen es halt wollen. Außerdem geht es darum, wie wir einen anderen potenziellen Weltuntergang verhindern können, nämlich den durch Asteroideneinschläge. Genau zu diesem Zweck hat die NASA gerade eben erst einen Asteroiden bombardiert und wir erklären, warum man das getan hat. Evi erzählt in “Neues von der Sternwarte” von den Schrecken der Analysis und wir beantworten Fragen aus der Hörerschaft zu Solarkraftwerken im All und der Klimawirkung von Raketen.
Angesichts steigender Stromkosten geben wir im Tech-Podcast Tipps zum Stromsparen - von diversen PC-Einstellungen bis hin zu Dennis' neuem Solarkraftwerk.
In einer ehemaligen Kiesgrube im Nordosten Frankreichs entsteht ein schwimmender Solarpark. Errichten wird ihn der Anbieter Q Energy France, der sich in der letzten öffentlichen Ausschreibung durchsetzen konnte. Das Solarprojekt „Les Ilots Blandin“ wird das größte seiner Art in Frankreich und das zweitgrößte in Europa. Mehr auf energyload.eu >>> https://energyload.eu/energiewende/europa/schwimmendes-solarkraftwerk/
Der Anteil der globalen Luftfahrt am Klimawandel beträgt 3,5 Prozent. Anders als auf der Straße sind Batterien für Flugzeuge aber keine Lösung. Trotzdem könnte Swiss im kommenden Jahr den Startschuss geben für eine grüne Zukunft: Als erste Airline soll die Lufthansa-Tochter mit Solarkerosin im Tank abheben. "Diese Idee gibt es schon relativ lange", sagt Carmen Murer von Hersteller Synhelion. "Wenn normaler Treibstoff verbrannt wird, entstehen CO2, Wasserdampf und Hitze. Diese Hitze wird benutzt, um einen Motor anzutreiben. Wir machen es umgekehrt", erklärt sie das Prinzip im "Klima-Labor" von ntv. Die erste Demonstrationsfabrik samt Spiegelfeld und Solarreaktor entsteht derzeit im nordrhein-westfälischen Jülich. Verläuft der Test erfolgreich, sind anschließend "nach dem Copy-Paste-Prinzip kommerzielle Anlagen an sonnigeren Standorten geplant." Das Potenzial der Technologie sei riesig, sagt Carmen Murer: "Man könnte ein Mehrfaches des weltweiten Treibstoffbedarfs herstellen."Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@n-tv.de oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Im Saflischtal, in der Gemeinde Grengiols, soll das grösste Solarkraftwerk der Alpen entstehen. Auf einer Fläche von 700 Fussballfeldern will man 3 Prozent des gesamten Schweizer Stromverbrauchs produzieren. Bis vor wenigen Wochen war das noch ein Gedankenspiel von ein paar Verrückten, dann tranken zwei Männer einen Kaffee zusammen – und nun soll schon im übernächsten Jahr Strom produziert werden.Wie ist das möglich? Erleben wir hier eine historische Wende in der Schweizer Energiepolitik? Und kann ein solches Projekt wirklich das Stromproblem der Schweiz lösen? Diese Frage beantwortet Bundeshausredaktor Markus Häfliger in einer neuen Folge von «Apropos», dem täglichen Podcast des «Tages-Anzeigers» und der Redaktion Tamedia. Er hat die Alp besucht – und stand dabei im Nebel. Gastgeber in dieser Folge ist Philipp Loser.
Der Basler Stromversorger IWB will bei der Realisierung des grossen Solar-Projekts in Grengiols im Kanton Wallis eine führende Rolle übernehmen. IWB-Verwaltungsrat Rudolf Rechsteiner hat entsprechende Verhandlungen im Wallis geführt. Interesse bekunden auch andere Energieunternehmen. Ausserdem: * Feuerverbot in Wald und Waldesnähe in den beiden Basel aufgehoben.
In der aktuellen Zeit dreht sich alles um Unabhängigkeit. Die Preise für Energie steigen scheinbar unaufhaltsam durch den Krieg in der Ukraine – und immer mehr Menschen fragen sich, ob Sie den hohen Kosten nicht entfliehen können. Eine scheinbar attraktive Lösung ist die Solaranlage: Sie wandelt Sonnenlicht in Strom um, der dann wiederum selbst genutzt oder gegen eine staatliche Vergütung ins Netz eingespeist werden kann. Auf diese Weise soll es Eigenheimbesitzern, aber auch Mieterinnen und Mietern gelingen, mehrere Hundert Euro Kosten pro Jahr einzusparen. Was dabei gern vergessen wird: Eine Solaranlage verursacht auch Kosten. Neben dem Anschaffungspreis von bis zu 20.000€ oder mehr müssen auch die laufenden Betriebskosten erst einmal wieder reingeholt werden, damit sich das Ganze lohnt. In dieser Folge sprechen Markus und Mona darüber, wie viel Geld sich tatsächlich mit einer Solaranlage sparen lässt und warum es aktuell attraktiver ist, den Strom selbst zu verbrauchen, statt einzuspeisen. Außerdem erzählt euch Markus, warum er schon mal mit einer Solaranlage für den Balkon geliebäugelt, das Projekt dann aber doch ad acta gelegt hat.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: Ifo-Konjunkturtest der Versicherungswirtschaft Die Stimmung in der Versicherungswirtschaft hat sich in den Sommermonaten erheblich abgekühlt. Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter als im Vorquartal. Demnach sackte der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen auf -16,9 Punkte ab. Im Vorquartal betrug er -13,1. Damit liegen die Geschäftserwartungen auf dem tiefsten Stand seit Pandemie-Beginn. Technische Maßnahmen als Cyberschutz Technische Maßnahmen sind die gängigsten Vorkehrungen, mit denen sich Freiberufler sowie IT- und Versicherungs-Entscheider in kleinen und mittelständischen Unternehmen gegen Bedrohungen aus dem Cyber-Raum schützen. 83 Prozent der Befragten geben an, dass sie Firewalls installiert hätten, 81 Prozent nannten Spam-Schutz und 80 Prozent automatisierte Backups. Seltener eingesetzt werden zum Beispiel Multi-Faktor Authentifizierungen (55%) oder verschlüsselte Zugänge zum Unternehmensnetzwerk zum Beispiel über VPN (66%). Das geht aus einer Studie des Beratungsinstituts Sirius Campus im Auftrag der HDI Versicherung hervor. Versicherungsteam wechselt Wirtschaftsprüfer Die Wirtschaftsprüfung Mazars holt fünf Versicherungsexperten vom Wettbewerber BDO. So sollen Thomas Volkmer, Sven Capousek, Sascha Kaminski, Michael Neurath und Ole Keppeler im Zeitraum vom 1. Dezember 2022 bis 1. Juli 2023 zu Mazars wechseln. Alle sind Partner und sollen zusammen mit den meisten Mitarbeitern ihrer Teams kommen. Beide Unternehmen sind sowohl im Prüfungs- als auch im Beratungsbereich auf mittelgroße bis große Versicherungsgruppen ausgerichtet. Nachhaltige Geldanlagen Insgesamt haben 18 Prozent der Frauen und 19 Prozent der Männer bereits in nachhaltige Geldanlagen investiert. Wenn die Befragten bestimmen könnten, zu welchem Zweck ihr nachhaltig angelegtes Geld im Hinblick auf Klimaschutz genutzt werden sollte, dann würden sich die meisten (45%) für die Entwicklung klimafreundlicher Technologien und Innovationen entscheiden. Ein Viertel (25%) haben die Rettung der durch Abholzung gefährdeten Urwälder im Fokus. Das sind Ergebnisse einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der Klimaschutzgenossenschaft The Generation Forest. DEVK versichert Kraftwerke auf dem Balkon Die DEVK versichert kleine Solarkraftwerk auf dem Balkon. Bei Photovoltaik-Anlagen bis 600 Watt soll die Absicherung ohne Aufpreis in der Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung erfolgen. Die Hausratpolice versichert die Balkon-Kraftwerke vor allem gegen Sturm, Hagel, Feuer und Überspannungsschäden durch Blitz. Wichtig sei allerdings auch ein Haftpflichtschutz, denn die mobilen Geräte können etwa vom Sturm abgerissen und auf das Terrassendach des Nachbarn geschleudert werden. Itzehoer streicht Kfz-Tarif neu an Die Itzehoer hat diverse Neuerungen in ihrem Kfz-Tarif verbaut. So sollen ab dem 1. September unter anderem die Neupreisentschädigung sowie die Kaufpreiserstattung im Comfort Drive auf 24 Monate erhöht werden. Überdies gibt es ein paar neue Leistungspunkte bei Elektro- oder Hybrid-Autos.
SLS steht auf dem Pad und bisher ist alles auf Go für den Start am 29. August. Die ESA möchte mit wiederverwendbarer Rakete gigantische Solarkraftwerke im All bauen. Jeff Bezos lässt Raketenfangschiff, das er nach seiner Mutter benannt hat, abwracken. Und SpaceX sichert sich ersten kommerziellen Starship Auftrag von größtem asiatischen Satellitenbetreiber.
Schon vor ca. 20 Jahren habe ich Vorträge und Seminare zum Thema Wissenschaft und Umwelt gehalten. Vieles von dem, was ich damals gesagt habe, hat sich bis heute (leider) bestätigt. Diese Episode ist so etwas wie ein Frühjahrsputz für mich: Wie steht die Einordnung der verschiedenen Ideen und Ansätze der Umweltbewegungen mit-, gegen- und zueinander? Wie steht es zwischen Theorie, Ideologie und Praxis? Werten und Aktivität? Welche Rolle spielt Wissenschaft? Wo sehen wir begriffliche Verwirrungen? Wie finden wir den Weg von, aber auch der Spalt zwischen Ethik und Praxis? Diese Episode wird die Themen keinesfalls abdecken, ich sehe es eher als ein Aufwerfen von Bällen, die zum Teil in früheren Episoden, zum Teil in späteren Episoden wieder aufgefangen und genauer betrachtet wurden oder werden sollten. Welche Ansätze und Ideologien gibt es in der Umweltbewegung? 1. De-Growth (Wachstumskritik) Wachstumskritik hat eine lange und wechselhafte Tradition, die wenigstens auf Thomas Robert Malthus um 1800 zurückgeht und immer wieder neu interpretiert wurde und wird. Eine moderne Definition der Ziele ist: »Gerechtes Herunterskalieren von Produktion und Konsum, der das menschliche Wohlbefinden und die ökologischen Bedingungen verbessert« Wir finden in dieser Gruppe leider aber auch eine nicht zu geringe Zahl an Extremisten, denen auch die radikale Reduktion der Menschheit wünschenswert erscheint um das Ziel zu erreichen, etwa: »Until such time as Homo sapiens should decide to rejoin nature, some of us can only hope for the right virus to come along.«, David Gräber 2. »Business as Usual« Wenn wir ehrlich sind, interessiert das Thema Umwelt im Alltag immer noch fast niemanden, jedenfalls dann nicht, wenn es über das Ausrollen von Wohlfühltechnologien und -ideen geht, die dem Einzelnen (scheinbar) wenig Kosten verursachen aber ein gutes Gefühl geben, etwas geleistet zu haben: »Das Ausrollen von ineffektiven Wohlfühl-Technologien ist dreifach schlecht — abgesehen vom offensichtlichen, dass sie ineffektiv sind, führt es auch dazu, dass der Druck nachlässt etwas wirkungsvolles zu tun, weil ja gehandelt wird, und vielleicht das schlimmste: es lenkt mögliche Ressourcen weg von wichtigeren Bedürfnissen.«, Steven Koonin 3. Eco-Modernismus Dder mittlerweile 101 jährige James Lovelock in seinem letzten Buch Novacen: »Das Bestreben nach einer besseren Zeit vor dem Anthropozän ist eine Phantasie. Zunächst einmal, weil es nie eine goldene Zeit frei von Wünschen und Leid gab und zweitens, weil wir, um dorthin zurück zu gelangen, die offensichtlichen Vorteile der Moderne rückgängig machen müssten« Beim Eco-Modernismus steht der Mensch im Zentrum der Veränderung aber auch der Verantwortung; Reduktion des menschlichen Einflusses auf die Natur durch Entkopplung, Intensivierung und Innovation sind der Anspruch: »Intensivierung vieler menschlicher Tätigkeiten — im besonderen Landwirtschaft, Energiegewinnung, Forstwirtschaft und Siedlung — mit dem Ziel, weniger Land zu nutzen und weniger in die natürlichen Welt einzugreifen ist der Schlüssel, menschliche Entwicklung von den negativen Einflüssen auf die Umwelt zu entkoppeln« Eco-Modernisten lehnen radikale Wachstumskritik ab. Selbst Jorgen Randers, der Mitautor der »Grenzen des Wachstums« von 1972, schreibt vor wenigen Jahren: »Der fundamentale Grund, warum die meisten Menschen Wachstum bevorzugen ist, dass es der einzige Weg ist, den moderne Gesellschaften gefunden haben um drei Probleme effektiv zu lösen: Armut, Arbeitslosigkeit und Pensionen« Aber können wir glauben, dass wir die Herausforderungen der Zeit alleine mit Technik und Wachstum lösen können? Wie lange kann das gut gehen? 4. Singularisten/Eskapisten & Post-Humanisten Die Insel oder das Landgut in Neuseeland reicht für viele Milliardäre nicht mehr aus, um sich vor den Katastrophen der Welt zu verstecken. Heute muss es der Mars, Raumstationen oder gar das Verlassen des Sonnensystems sein. Jedenfalls ist das die Vision einiger Vertreter einflussreicher US-Eliten. Sollte das doch nicht klappen, können wir uns ja in Computer hochladen und virtuell weiterleben. Oder übergeben wir als Menschen gar den Stab an intelligente Maschinen? Wer glaubt an diese Phantasien, beziehungsweise hält sie für eine wünschenswerte Zukunft? *** Im zweiten Teil dieser Episode stelle ich die Frage, was Philosophie und Ethik zu diesem Themenbereich zu sagen hat? Wer steht eigentlich im Zentrum der Betrachtung, Mensch oder Natur? Sollten wir Deep oder Shallow Ecology betreiben? Wem sollen wir folgen, Deontologen oder Utilitaristen und was ist von der »PAT« Formel zu halten? Haben die Wachstumskritiker bisher mit ihren Vorhersagen recht behalten, und selbst wenn nicht — was bedeutet dies für die Zukunft? Außerdem: nicht nur die Interessen westlicher Industrienationen zählen: »Diese verschiedenen Ansätze haben ein gemeinsames Design, das ökonomische Ziel, die Kosten des Klima-Aktivismus zu sozialisieren und die Armen die Rechnung für die Reichen zahlen zu lassen.« und »Die Weiterführung globaler Armut und niedriger Einkommen kann nicht die Klima-Strategie der reichen Welt sein.«, Samir Saran Welche Rolle spielt Ideologie und wie ist die Lücke zwischen Ideologie, Wissenschaft und tatsächlicher Umsetzung zu überbrücken. Gerade unter Aktivisten erleben wir oft ein hohes Maß an Motivation, Kritik an Missständen aber nur sehr selten kohärente und realistische Ideen, wie die Situation verbessert werden kann. »Es zeigt sich, dass in den fortgeschrittensten Phasen der Idiotie der Ideenmangel mit Ideologieüberschuss kompensiert wird.«, Carlos Ruiz Zafon, eine Figur in Das Spiel der Engel Oftmals scheint die Medizin des Aktivismus schlimmere Folgen zu haben als die Krankheit — helfen uns die zahlreichen NGOs also, das Problem zu lösen, oder richten sie oftmals mehr Schaden als Nutzen an? »Tausende Kuhhörner, vergraben auf einem Acker, sollen für eine gute Ernte sorgen. Für Demeter-Landwirte ein gängiges Ritual. Ein Verband zwischen Biolandwirtschaft und Esoterik.«, ZDF-Bericht zur Bio-Landwirtschaft zwischen Ökologie und Esoterik Dass es nicht nur um nutzlose Esoterik geht, sondern dass inkohärente Öko-Ideen auch massive Schäden anrichten können, zeigt der radikale Versuch in Sri Lanka auf eine vermeintlich grüne Landwirtschaft umzusteigen: »Die Befürworter von Bio-Landbau, überzeugt von naturalistischen Fehlschlüssen und argwöhnisch über moderne landwirtschaftliche Forschung, können keine plausible Lösung anbieten. Was sie anbieten, wie das Disaster in Sri Lanka offen gelegt hat, ist Elend.«, Ted Nordhaus Das Experiment in Sri Lanka wurde nach wenigen Monaten beendet, weil die Folgen verheerend waren. Ein anderes Beispiel: Greenpeace protestiert zur gleichen Zeit in England gegen ein Solarkraftwerk und in Frankreich gegen Kernkraft. Wer kann das rational nachvollziehen und unterstützen? Wenig hinterfragte Ideologisierung finden wir aber auf allen Seiten. Wie kommen wir aus diesem Patt heraus? Kann es gelingen, die vernünftigen Ideen aller Seiten zusammenführen und die wenig hilfreichen (aber lauten) Vertreter beider Seiten zu ignorieren? Es gibt gute Beispiele von Aktivisten, die tatsächlich zuhören und ihre Meinung ändern, wenn sie von besseren Argumenten überzeugt werden, wie auch Episode 46 mit der Aktivistin Zion Lights zeigt! Nehmen wir uns diese zum Vorbild. Zum Abschluss: eine ganze Reihe von Begriffen tauchen in diesem Kontext immer wieder auf, die zumindest hinterfragt werden sollten, eine kleine Auswahl diesmal: Wissenschaft und Szientismus Probleme vs. Dilemmata »Umwelt« Naturalistischer Fehlschluss Vorsorge Prinzip Zusammenfassend: wie geht es weiter? Die Zeit, wo wir uns als passive, von Natur oder Gott getriebenen Lebewesen sehen konnte ist vorbei: »Wir können uns wahrscheinlich kaum mehr so etwas wie Naturphänomene vorstellen, die im Sinne der klassischen Theodizeefrage vollständig auf Natur als Gegenkonzept zu Kultur oder Gesellschaft ausgelagert werden können. Selbst wenn ein Komet auf die Erde zurasen würde, […] würden wir das nicht alleine einem«, Armin Nassehi Wie kommen wir zu einer systemischen Sicht, zu einem Blick, die »Gaia« als ganzes betrachtet, das menschliche Wohlbefinden nicht hinten anstellt und trotzdem nicht zur Katastrophe führt? Referenzen Andere Episoden Episode 7 und 8: Alles wird besser... oder nicht? Episode 15: Innovation oder Fortschritt Episode 16: Innovation oder Forrtschritt oder Stagnation? Episode 18: Fortschritt oder Stagnation: Gespräch mit Andreas Windisch Episode 39: Follow the Science Episode 42: Gesellschaftliche Verwundbarkeit, ein Blick hinter die Kulissen: Gespräch mit Herbert Saurugg Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 46: Activism, a Conversation with Zion Lights Fachliche Referenzen Extinction Rebellion Website Degrowth US Readings Jason Hickel, Degrowth: A Call for Radical Abundance Hating Humanity Won't Get You Canceled - WSJ Why Silicon Valley billionaires are prepping for the apocalypse in New Zealand, The Guardian (2018) Steven Koonin, Unsettled, What Climate Science Tells Us, What It Doesn't, and Why It Matters Patrick Curry, Ecological Ethics, An Introduction, Polity Press (2006) Stanford Encyclopaedia of Philosophy, Environmental Ethics Samir Saran, Enough Sermons on Climate, It's Time for ‘Just' Action Peter Treue, Blut und Bohnen, Der Paradigmenwechsel im Künast-Ministerium ersetzt Wissenschaft durch Okkultismus, FAZ (2002) Cornelius Janzen, Ritual der Demeter-Landwirte: Warum sie Kuhhörner in der Erde vergraben, ZDF (2021) Demeter, »biodynamische« Präparate Mark Lynas, Finland's Green Party endorses nuclear power (2022) James Lovelock, Novacene, The coming age of hyper intelligence Jorgen Randers, 2052 A global forecast for the next forty years (2012) Ted Nordhaus, Sri Lanka's Organic Farming Experiment Went Catastrophically Wrong, Foreign Policy (2022) Der Mensch - das Mängelwesen, NZZ (2004) The Doomslayer. The environment is going to hell, and human life is doomed to only get worse, right? Wrong. Conventional wisdom, meet Julian Simon, the Doomslayer. Wired (1997) Population, Affluence, and Technology, Penn State College of Earth and Mineral Sciences Roger Pielke Jr., More on the Iron Law of Climate Policy (2010) Carlos Ruiz Zafón, eine Figur in Das Spiel des Engels
Wie sich Energie speichern lässt und warum das für eine klimaneutrale Strom- und Wärmeversorgung wichtig ist, erklärt Michael Sterner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg in dieser Folge.
Oberhalb von Gondo VS soll das grösste Solarkraftwerk der Schweiz entstehen – mitten in den Alpen. Umweltverbände sind erzürnt, obschon Sonnenstrom einen Beitrag zur Energiewende leistet. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie sich die Geister in der Schweizer Strompolitik scheiden. Weiter in der Sendung: * Der neue Leiter des Spitals Aarberg spricht im Interview über die Auswirkungen von Corona. Und die Zeit danach. * YB-Spieler Christian Fassnacht fällt wegen einer Sprunggelenkverletzung schon wieder aus. * Gemeindefusion: So wird die Bevölkerung von Ostermundigen und Bern informiert.
Solarenergie aus dem Weltraum. Die große Vision: Sonnenenergie im All einfangen; diese gebündelt zur Erde schicken, um sie dort dann in Strom umzuwandeln und ins Netz einzuspeisen. Das Weltall als eine unerschöpfliche und regenerative Energiequelle. Nicht nur die Europäische Raumfahrtagentur ESA und das US-Militär haben große Pläne. China hat sogar schon mit den Vorarbeiten für ein Solarkraftwerk im All begonnen.
Drei von fünf Lawinenunfällen passieren in der Gefahrenstufe drei, also bei «erheblicher Lawinengefahr». Diese liegt auf der Skala von 1 bis 5 genau in der Mitte und wird deshalb weniger gefährlich eingeschätzt, als sie tatsächlich ist. Im Wallis soll nun die Prävention verbessert werden. Weiter in der Sendung: * GR/ZH: Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich baut ein zweites Solarkraftwerk an einer Staumauer. * SG: Das Kloster Rapperswil sucht neue Mitglieder für die Gemeinschaft der Brüder. Weitere Themen: - Lawinengefahr wird oft falsch eingeschätzt
Wieviel Strom erzeugen wir in Cölbe und wieviel Strom verbrauchen wir? Das schauen wir uns mal genau an. Ein geplantes Solarkraftwerk bei Reddehausen wird die Bilanz noch einmal ändern, wenn der Hunger nach Strom nicht größer wird. Weitere Themen sind: Die Tagesordnung der Sitzung der Gemeindevertretung am 10.11.2021 um 19:30 Uhr in Bürgeln; ein Impftermin (4.11.) in Cölbe und Schönstadt; eine Diskussionsrunde am 11.11., wo unser Bürgermeister beteiligt ist; und zwei Termine rund um die Feuerwehren.
Drohnen als Ersatz für Feuerwerke? Wie weit geht KI? Solarenergie im Orbit? Dies sind die Fragen, die wir in der heutigen Episode behandeln.Quellen:Spiegel Video Drohnen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/wie-drohnenschwaerme-feuerwerk-ersetzen-sollen-a-595c139f-4e3a-4927-9e08-60c588fa9861celestial: https://celestial.showChinas orbitales Solarkraftwerk: https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/astronomie/china-baut-orbitales-solarkraftwerk-13375307
Themenschwerpunkt: Alles zu YieldCos Sie gelten als Prototyp der Dividendenengel unter den ausschüttungsstarken Geldanlagen. YieldCos, ein Kofferwort aus „Yield“ für „Ertrag“ und „Co“ für „Company“ respektive „Unternehmen“, sind börsennotierte Beteiligungen aus der Branche der erneuerbaren Energien. Allein aufgrund ihres speziellen Geschäftsmodells und dem daraus resultierenden Chance-Risiko-Verhältnis verdient das Instrument eine gesonderte Betrachtung. Zwei assoziierte Vertreter der Gattung – soviel sei verraten – stellen wir zudem als Hochdividendenwerte des Monat (HDWDM) vor. In der Folge geht es vor allem um folgende Punkte: Was sind YieldCos und wie lässt sich das Instrument klassifizieren? Was unterscheidet sie von Green Independent Power Producers? Welche unterschiedlichen Geschäftsmodelle verfolgen YieldCos? Was sind Independent und Sponsored YieldCos? Von welchen Privilegien profitieren YieldCos besonders? Wie umweltfreundlich sind YieldCos tatsächlich? Was sollte Anleger bei einer Investition in YieldCos beachten? Unsere Hochdividendenwerte des Monats: Die GCP Infrastructure Investment Limited sowie die The Renewables Infrastructure Group und damit je einen Betreiber sowie Finanzierer erneuerbarer Energieanlagen aus Großbritannien. Unser Sponsor: Der Onlinebroker CapTrader aus Düsseldorf bietet Privatanlegern den Zugang zu mehr als einer Millionen Wertpapiere an über 120 Börsenplätzen. Und das zu äußerst niedrigen Gebühren, vor allem an den für Einkommensinvestoren interessanten angelsächsischen Börsen. Kosten für die Verbuchung von Dividenden fallen ebenso wenig an wie laufende Depotgebühren.
Ohne Photosynthese gäbe es weder Pflanzen oder Algen noch Sauerstoff - entscheidende Grundlagen irdischen Lebens. Dieses faszinierende pflanzliche Solarkraftwerk ist so komplex, dass es technisch noch nicht komplett nachgebaut werden konnte.