POPULARITY
Wie gelingt digitale Schulentwicklung, die nicht bei der Technik beginnt, sondern beim Lernen?In der letzten EduFunk-Gastfolge der siebten Staffel sprechen wir mit Miriam Müller, stellvertretende Schulleiterin einer privaten Realschule in Regensburg. Ihre Schule arbeitet bereits seit 2015 mit einer 1:1-iPad-Ausstattung und verbindet digitale Medien, KI und alternative Prüfungsformate mit selbstbestimmtem Lernen.Wir sprechen über ein eigenes Fach zur Medienbildung, sinnvolle KI-Projekte, unangekündigte Leistungsnachweise, Fortbildungen im Kollegium und die Bedeutung guter Beziehungen in der Schule.Miriams klare Botschaft: Digitalisierung ist kein IT-Problem, sondern eine pädagogische Entscheidung.weiterführende Links:https://www.realschule-pindl.de/Social Media:
In dieser Folge wird es österreichisch – und für viele Lehrkräfte in Deutschland vielleicht ein bisschen neidisch machend: Anna und Björn sprechen mit Barnabas Huber-Marx über das Fach Digitale Grundbildung in Österreich. Barnabas arbeitet als Medienpädagoge an der PH Niederösterreich, war viele Jahre an einer AHS in Wien tätig und lehrt außerdem zu digitalen Medien in Geschichte und politischer Bildung. Gemeinsam geht es darum, warum digitale Bildung mehr ist als Geräte bedienen, warum Medienkompetenz einen festen Platz im Stundenplan braucht und wie Schüler:innen lernen können, digitale Werkzeuge selbstbestimmt, kreativ und kritisch zu nutzen. Barnabas spricht über Themen wie Fake News, KI, Social Media, Datenschutz, digitale Chancengleichheit und darüber, warum es nicht reicht, digitale Kompetenzen einfach nebenbei in allen Fächern mitzudenken.Eine Folge über digitale Bildung als Grundlage für modernes Lernen – praxisnah, kritisch und mit einem kleinen Blick über die Grenze nach Österreich. Und natürlich geht es auch um die Frage, ob Deutschland sich von der Digitalen Grundbildung nicht vielleicht eine Scheibe abschneiden könnte.weiterführende Links:https://www.digilearn.at/ueber_mich.htmlSocial Media:
In dieser Folge trifft EduFunk den Englisch- und Spanischlehrer, Autor, Referenten und Fortbildner Julian Rechlin. Gemeinsam sprechen Anna und Björn mit ihm darüber, wie Künstliche Intelligenz den Fremdsprachenunterricht verändert – und wo sie ganz bewusst nicht eingesetzt werden sollte.Es geht um KI-Feedback, Tools wie Fellow Fish, KI als Tutor, Prompting im Unterricht, lernförderliche Nutzung durch Schüler:innen und die Frage, warum Lehrkräfte trotz aller technischen Möglichkeiten nicht ersetzbar sind. Besonders spannend: Julian berichtet von einer eigenen Untersuchung zum Vergleich von KI-Feedback und Lehrerfeedback – mit überraschenden Ergebnissen zur Motivation der Lernenden.Außerdem diskutieren wir, warum mündliche Kommunikationsprüfungen gerade im Zeitalter von KI besonders wertvoll sind, weshalb „Skill Skipping“ gefährlich werden kann und warum Schule klare Regeln für den Einsatz von KI braucht.Eine Folge für alle, die KI im Englischunterricht nicht nur als Abkürzung, sondern als Chance für mehr Feedback, Reflexion und echte Sprachproduktion verstehen wollen. weiterführende Links:Julians HomepageSocial Media:
Von Bonifatius lernen - Begabungen einsetzen Herzlich willkommen am Freitagmorgen zum gemeinsamen Beten.Tja, so ist das schon mal. Gestern hatte ich morgens erzählt, dass es wegen der so schlechten Wetterprognose keine Prozession in unserer Stadt geben wird. Aber ich hatte nicht mit dem Engagement der vielen Gemeindemitglieder gerechnet, die morgens um 6.00 Uhr im Regen beschlossen hatten: Die Prozession findet doch statt und alles aufgebaut und vorbereitet haben.Und es wurde so. Eine Statio in der einen Kirche, Prozession zu einer Wiese in der Innenstadt, dort Heilige Messe und dann weiterer Prozessionsweg mit einem Segensaltar und mit dem Abschluss in der Pfarrkirche mit allem Drum und Dran. Und danach Frühschoppen auf dem Kirchplatz mit Gegrilltem und Getränken und viel Freude mit vielen Menschen.Besser kann man, glaube ich, Gemeinschaft und Gemeinde nicht beschreiben. Sich vorfreuen auf den Gottesdienst, der bei Regen in der Kirche gefeiert worden wäre, der Beschluss von einer kleinen Gruppe, die Lust und Mut hatte zu sagen: Wir machen das, und dann die große Festfreude beim gemeinsamen Singen, Beten und Feiern.Ich glaube, dem Heiligen Bonifatius, dem großen Apostel der Deutschen, hat das sehr gefallen. Er predigte im achten Jahrhundert mit großem Erfolg in Hessen und Thüringen, gründete sechs große Klöster und machte sich dann ans Werk, die Kirche zu ordnen und die Bistümer Salzburg, Regensburg, Passau, Würzburg und Erfurt zu gründen.Er wurde dann Bischof in Mainz und war sich nicht zu schade, nochmals eine Missionsreise zu unternehmen, bei der er am 5. Juni 754 den Martertod erlitt.Bonifatius war kein bedeutender Theologe, aber er verband missionarischen Eifer mit einer seltenen Begabung für Organisation und Administration. Und er ist nicht sitzen geblieben auf seiner ersten Berufung, sondern hat sich von Gott immer neu herausrufen lassen zu neuen Aufgaben.Vielleicht ist es das: Er hat die Begabungen, die er von Gott geschenkt bekommen hat, geschult, entwickelt und immer neu eingesetzt.Was sind so Deine Begabungen, die Du heute einsetzen kannst? Welche Fähigkeiten, die Du als Gabe bekommen hast, hast Du noch gar nicht richtig wahrgenommen und ausprobiert?Die Organisatoren und Engagierten gestern haben alle ihre Fähigkeiten und Begabungen eingesetzt und ein wunderschönes Fest möglich gemacht.Das ist eine Überlegung heute wert am Tag des heiligen Bonifatius, des Apostels der Deutschen.
Wie gelingt naturwissenschaftlicher Unterricht, der wirklich hängen bleibt? In dieser Folge sprechen Anna und Björn mit Martin Fuge und Birgit Pietsch von Cornelsen Experimenta über die Verbindung von analogem Experimentieren und digitaler Begleitung. Im Mittelpunkt steht der ExperiScout, der Schüler:innen Schritt für Schritt durch Experimente führt, Differenzierung ermöglicht und Lehrkräfte im Unterricht entlasten kann.Es geht um rote Experimentierkoffer, haptisches Begreifen, digitale Unterstützung, Storytelling im MINT-Unterricht und die Frage, warum Lernen oft erst dann nachhaltig wird, wenn man Dinge selbst ausprobiert, Fehler macht und daraus Erkenntnisse gewinnt. Martin und Birgit zeigen, wie digitale Medien nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung zum praktischen Arbeiten eingesetzt werden können.Eine Folge für alle, die Naturwissenschaften lebendiger, schülernäher und zeitgemäßer gestalten möchten – und für alle, die wissen wollen, warum echtes Verstehen manchmal erst mit den eigenen Händen beginnt. weiterführende Links:https://cornelsen-experimenta.de/Social Media:
Wie wird aus digitalen Endgeräten mehr als nur Technik im Klassenzimmer? In dieser Folge sprechen Anna und Björn mit Patrick Schlatter von der Mittelschule Gamlitz über den Weg seiner Schule ins 1:1-Setting, über iPads als Lernwerkzeuge, über Kollegiumsentwicklung, klare Regeln und die Frage, warum digitale Schulentwicklung immer auch Teamarbeit ist.Patrick erzählt, wie an seiner Schule Schritt für Schritt eine neue Lernkultur entstanden ist: mit Mikrofortbildungen, Mut zum Ausprobieren, klarer Kommunikation mit Eltern und Schüler:innen – und dem Bewusstsein, dass digitale Geräte sowohl große Chancen als auch Ablenkungspotenzial mitbringen. Besonders spannend wird es dort, wo es nicht mehr nur um Technik geht, sondern um Haltung, Verantwortung und echten Unterrichtswandel. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie digitale Schulentwicklung nachhaltig gelingen kann – pragmatisch, ehrlich und mit vielen Einblicken aus der Praxis.Social Media:
KI ist längst im Schulalltag angekommen – aber was bedeutet das eigentlich für Schulleitungen? In dieser Folge sprechen Anna und Björn mit Norman Graf, stellvertretender Schulleiter, Referent und Speaker im Bereich KI, Schulentwicklung und Schulleitung. Gemeinsam geht es um die Frage, warum künstliche Intelligenz nicht einfach ein weiteres Tool ist, sondern eine echte Führungs- und Entwicklungsaufgabe für Schulen wird. Norman erklärt, warum Schulen KI nicht aussitzen können, welche Kompetenzen Schulleitungen brauchen und weshalb es nicht darum geht, Technikprofi zu werden. Stattdessen spricht er über Verstehen, Anwenden, Reflektieren und Mitgestalten – und darüber, wie Schulen mit klaren Leitlinien, Austauschformaten und einer gemeinsamen Haltung handlungsfähig bleiben können. Eine Folge für alle, die Schule im Zeitalter von KI nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten wollen – mit vielen praktischen Impulsen, ehrlichen Einordnungen und einer beruhigenden Botschaft: Niemand muss alles können, aber anfangen müssen wir trotzdem.weiterführende Links:KI-Kompetenz für SchulleitungenKI als Wegbereiter für die Schulentwicklung der GrundschuleLinkedinSocial Media:
In dieser Folge begrüßen Anna und Björn die Medienkompetenzlehrer Jonas Kolbenschlag und Philipp Schied. Die beiden sind aktive Gymnasiallehrer aus Rheinland-Pfalz und begleiten mit ihrer MKL GmbH Schulen in ganz Deutschland bei digitaler Schulentwicklung, iPad-Klassen, KI im Unterricht und praxisnahen Fortbildungen. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum guter digitaler Unterricht nicht mit einer riesigen App-Sammlung beginnt, sondern mit einem funktionierenden Setting, klarer Kommunikation und einer pädagogischen Vision. Jonas und Philipp erklären, weshalb Schulen bei 1:1-iPad-Klassen nicht nur Technik, sondern auch Eltern, Lehrkräfte, IT und Schulentwicklung zusammendenken müssen. Besonders spannend: Für viele Unterrichtssituationen reichen nach ihrer Erfahrung bereits wenige Standard-Tools auf dem iPad aus — entscheidend ist, zu wissen, was man daraus machen kann. Außerdem geht es um KI als gesellschaftliche Herausforderung, kreative Unterrichtsprodukte, Best Practices aus echten Klassenzimmern und die Frage, warum Fortbildungen vor allem Lust aufs Weiterlernen machen sollten. Eine Folge für alle, die digitale Bildung nicht als Zusatzaufgabe verstehen, sondern als Chance, Unterricht wirksamer, kreativer und alltagstauglicher zu gestalten.Hör rein, wenn du wissen möchtest, warum weniger Tools manchmal mehr Unterricht bedeuten — und warum digitale Schulentwicklung vor allem dann gelingt, wenn Pädagogik, Technik und Praxis wirklich zusammenkommen.weiterführende Links:Instagram-Seite der Medienkompetenzlehrer Homepage der Medienkompetenzlehrer Social Media:
KI ist längst im Schulalltag angekommen – aber wie kann sie Lehrkräfte wirklich sinnvoll unterstützen, ohne pädagogische Verantwortung zu ersetzen? In dieser Folge sprechen Anna und Björn mit Dr. Sandra Hestermann vom Cornelsen Verlag über Bildungsmedien im Wandel, didaktisch sinnvolle KI-Anwendungen und die Frage, warum nicht das Tool, sondern immer der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte. Es geht um den KI-gestützten Unterrichtsmanager, den Feedbackassistenten, Tutoring, lernförderliches Feedback und die Frage, wie Bildungsmedien künftig stärker personalisiert, adaptiv und zugleich verlässlich werden können. Besonders spannend: Dr. Sandra Hestermann erklärt, warum KI Lernende ermächtigen und nicht „downskillen“ sollte – und weshalb Chancengleichheit, Verantwortung und Beziehung zentrale Leitplanken bleiben.Eine Folge für alle, die KI nicht nur ausprobieren, sondern didaktisch durchdacht einsetzen möchten. Jetzt reinhören!weiterführende Links:Cornelsen KISocial Media:
Was passiert, wenn digitale Tools nicht nur Ergebnisse erzeugen, sondern Lernprozesse sichtbar machen? In dieser Folge sprechen Anna und Björn mit Niels Winkelmann, Lehrer an der Cäcilienschule in Wilhelmshaven, über Persönlichkeitsbildung, projektorientiertes Lernen und die Frage, warum Reflexion im Unterricht mindestens genauso wichtig ist wie das fertige Produkt.Niels zeigt, wie Schülerinnen und Schüler durch Erklärvideos, Podcasts, eBooks, Minecraft-Welten oder kreative Portfolios nicht nur Inhalte verstehen, sondern auch sich selbst besser kennenlernen: Was kann ich gut? Wie arbeite ich im Team? Wo brauche ich Unterstützung? Und wie gehe ich mit Freiheit, Verantwortung und auch mit Scheitern um?Eine Folge über zeitgemäßen Unterricht, analoge Gespräche, digitale Möglichkeiten und den wichtigen Satz: Kein Produkt ohne Reflexion. Besonders hörenswert für alle, die Lernenden mehr Eigenständigkeit zutrauen und digitale Bildung nicht als Tool-Frage, sondern als Bildungsfrage verstehen. weiterführende Links:Alleine_lassen-PodcastSocial Media:
In dieser Folge von EduFunk sprechen wir mit Philipp Maschl, Fernsehjournalist und Moderator beim ORF, über ein Thema, das Schule heute mehr denn je bewegt: Medienbildung. Philipp engagiert sich außerdem bei Lie Detectors, einer europaweit aktiven Initiative, bei der Journalistinnen und Journalisten in Schulen gehen, um mit Kindern und Jugendlichen über Desinformation, Quellenkritik, Journalismus und den bewussten Umgang mit Informationen zu sprechen.Gemeinsam schauen wir darauf, warum Medienkompetenz schon früh beginnen muss, welche Rolle Lehrkräfte dabei spielen und weshalb es so wichtig ist, Informationen nicht einfach zu glauben, sondern unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und Quellen zu vergleichen. Außerdem geht es um den Einfluss von Smartphones, Social Media, Echokammern und künstlicher Intelligenz auf den Alltag junger Menschen – und um die Frage, wie Schule darauf reagieren kann.Eine spannende Folge über kritisches Denken, digitale Verantwortung und die Herausforderung, junge Menschen fit für eine komplexe Medienwelt zu machen. Hör rein!weiterführende Links:Lie-detectors.orgPhilipp Maschl auf LinkdInPhilipp Maschl auf InstagramSocial Media:
In dieser Folge von EduFunk ist Isabelle Schuhladen zu Gast – Lehrkraft, Mutter und engagierte Impulsgeberin für eine neue Prüfungskultur. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum klassische Prüfungsformate oft nicht mehr zu einer zeitgemäßen Schule passen und wie stattdessen kollaborative Prüfungen, prozessorientiertes Lernen und der reflektierte Einsatz von KI neue Wege eröffnen können. Isabelle teilt konkrete Einblicke aus ihrem Unterricht, erzählt von Erfahrungen mit Schülerinnen und Schülern, die gemeinsam lernen und arbeiten, und zeigt, weshalb nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem der Weg dorthin zählt. Eine Folge für alle, die Schule mutig weiterdenken wollen.Social Media:
In dieser Folge von EduFunk ist Dr. Martina Braasch zu Gast – Bildungswissenschaftlerin, Mediendidaktikerin und Gründerin einer Akademie für Lehrkräftefortbildung. Gemeinsam sprechen wir über neue Lernkultur, selbstgesteuertes Lernen und die Frage, wie Schule sich verändern muss, damit Schülerinnen und Schüler wirklich nachhaltig und wirksam lernen können. Es geht um kleine erste Schritte im Unterricht, die Rolle von Lehrkräften als Lernbegleitung, den sinnvollen Einsatz digitaler Medien und darum, warum Veränderung nicht nur den Lernenden, sondern auch Lehrkräften guttun kann. Eine inspirierende Folge für alle, die Schule zukunftsorientiert gestalten wollen. weiterführende Links:https://martinabraasch.de/https://www.instagram.com/martinabraasch/Social Media:
Spotify-Ankündigungstext:Wie viel Digitalisierung ist in der Grundschule sinnvoll und wie kann sie Kinder wirklich beim Lernen unterstützen? In dieser Folge sprechen wir mit Meli Ritter, Volksschullehrerin aus Wien, über den gezielten Einsatz von iPads im Unterricht. Sie erzählt, wie digitale Werkzeuge schon in jungen Jahren Selbstständigkeit fördern, kreative Lernprozesse ermöglichen und den Unterricht bereichern können, ohne klassische Materialien wie Heft und Stift zu ersetzen. Freut euch auf praxisnahe Einblicke, konkrete Unterrichtsbeispiele und inspirierende Gedanken dazu, wie digitale Bildung in der Primarstufe gelingen kann. weiterführende Links:https://www.instagram.com/meliritter/Social Media:
In dieser Folge sprechen wir mit Carmen Beckenbach, Kim Lotte Stöber und Lisa Rosen, Professorin an der RPTU Kaiserslautern-Landau, über ein spannendes EU-Projekt an der Schnittstelle von Schule, Kino, Forschung und kultureller Bildung. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie Filmbildung in der Schule gelingen kann, wenn Kinder und Jugendliche nicht nur Filme anschauen, sondern selbst kreativ werden, eigene Geschichten erzählen und ihre Lebenswelt mit bewegten Bildern ausdrücken. Dabei geht es um weit mehr als Technik: Im Mittelpunkt stehen Partizipation, Prozessorientierung, kulturelle Teilhabe und die Frage, wie Schule sich für außerschulische Lernorte und neue Perspektiven öffnen kann. Eine inspirierende Folge für alle, die Schule weiterdenken und kreative Bildungsprozesse stärker in den Unterricht holen möchten.weiterführende Links:https://www.expectart.eu/https://kinemathek-karlsruhe.de/Social Media:
Das brutale Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Der zivile Widerstand dagegen hat Tradition - im «Sanctuary Movement». 1979 begann der Bürgerkrieg in El Salvador. Gewalt und Bedrohung wurden mit der Zeit zum Alltag für Jose Artiga. Um den Todesschwadronen in seiner Heimat zu entkommen, floh er in die USA. Da war Artiga 23 Jahre alt. In San Francisco fand er Zuflucht in einer Kirche und trat 1982 in einen Hungerstreik. Damit schaffte er Aufmerksamkeit für Geflüchtete und erlebte den Anfang der Sanctuary-Bewegung mit. Bald schlossen sich Universitäten, Städte und ganze Bundesstaaten an und stellten «Sanctuaries», also Schutzräume, für Aslysuchende bereit: etwa in dem die lokalen Behörden nicht mit den US-Einwanderungsbehörden zusammenarbeiten, um Menschen auszuschaffen. Zeitgleich wie in den USA engagierten sich auch in der Schweiz religiöse Menschen für Geflüchtete: In den 1980ern gab es etwa das grosse und erfolgreiche Kirchenasyl in Bern-Betlehem, um tamilische Familien vor der Ausschaffung zu beschützen. Wie Gleichgesinnte in den USA sahen auch die hiesigen Engagierten ihr Widerstand nicht nur als zivilen Ungehorsam, sondern als Christenpflicht und Appell an den Staat, das existierende Recht tatsächlich umzusetzen. In der Sendung kommen zu Wort: · Jose Artiga, setzt sich für die Rechte von Migrantinnen und Migraten ein, seit 1995 auch als Direktor der Share Foundation. · Susan Bibler Coutin, Sozialanthropologin und Professorin für “Criminology, Law & Society” an der Universität von Kalifornien, Irvine. · Jacob Schädelin, pensionierter Pfarrer und damals aktiv beim Berner Kirchenasyl für tamilische Geflüchtete. Autorin: Léa Burger
In dieser besonderen EduFunk-Folge nehmen Anna und Björn euch mit an den Rhein – mit Blick auf den Kölner Dom und direkt hinein in ihre Eindrücke von der Didacta. Sie sprechen über Innovationen im Bildungsbereich, überraschende Entdeckungen, spannende Gespräche und die Frage, welche Entwicklungen Schulen wirklich weiterbringen. Von Ausstattung und Lernräumen über digitale Tools bis hin zu KI-gestützter Korrektur: Diese Folge bietet ehrliche Einblicke, praxisnahe Gedanken und frische Impulse von Europas größter Bildungsmesse. Außerdem kommen weitere Stimmen zu Wort, die ihre persönlichen Highlights der Didacta teilen. Eine besondere Folge voller Atmosphäre, Austausch und Inspiration für alle, die Bildung aktiv mitgestalten wollen. Social Media:
In dieser Folge von EduFunk sprechen wir mit Thomas Münch, Lehrer für Physik und Chemie sowie Mitglied der Schulleitung an einem Gymnasium in Schleswig-Holstein. Gemeinsam schauen wir darauf, wie naturwissenschaftlicher Unterricht heute aussehen kann, wenn Experimentieren, digitale Medien und kreative Unterrichtsideen sinnvoll zusammenspielen. Thomas erzählt, warum für ihn das praktische Arbeiten unverzichtbar ist, wie iPads im Chemie- und Physikunterricht echte Lernchancen eröffnen und weshalb gerade ungewöhnliche Ideen oft zu den spannendsten Lernerfahrungen führen. Außerdem geht es um Classroom Management, Motivation, Integration durch digitale Werkzeuge und die Frage, welche Rolle neue Technologien wie VR künftig im Unterricht spielen könnten. Eine Folge für alle, die Schule nicht nur verwalten, sondern weiterdenken wollen. weiterführende Links:https://coppernicus.de/de/startseiteDigitale Bildungswochen:https://www.youtube.com/watch?v=QsGE6R_SKN4&list=PL7IFsbjdJoCrG1o2-S9oXGJ2G9vCpsWRC&index=4https://www.youtube.com/watch?v=5ZcfVAWXyKc&list=PL7IFsbjdJoCrG1o2-S9oXGJ2G9vCpsWRC&index=35Social Media:
Knapp 300 Neonazis laufen am Abend des 11.01.2016 randalierend durch Connewitz. Zeitgleich zum Jahrestag von Legida in der Leipziger Innenstadt zerstören sie hier Kneipen, Geschäfte und Autos, greifen Personen an und werfen eine Kugelbombe in den Imbiss „Shahia II“. Etwa 15 Minuten später sind 215 der Täter von der Polizei gekesselt. Die folgenden Ermittlungen und Verhandlungen laufen schleppend. Was nun zählt, ist die Solidarität innerhalb des Viertels. Zehn Jahre später sprechen wir mit Betroffenen und Engagierten über ihre Erfahrungen und wollen außerdem wissen: In welchem Kontext fand der Neonazi-Angriff statt? Wer waren die Täter und wie lief die juristische (Nicht-)Aufarbeitung? Lässt sich von #le1101 etwas für die Frage nach Solidarität jenseits der Großstadt lernen?Mit dabei: Chrissi aus der Zwille, Steven von chronik.LE, Chris von der Prozessbeobachtung, Conrad vom Roten Stern, Mischka vom UT Connewitz sowie Juliane Nagel aus dem Linxxnet.
Was passiert, wenn Grundschulkinder KI nicht „später mal“, sondern von Anfang an verantwortungsvoll nutzen lernen? In dieser EduFunk-Folge sprechen Anna und Björn mit Kristin van der Meer, Grundschullehrerin aus Brandenburg, über KI in der Primarstufe – und warum es dabei weniger um das schnelle Erstellen von Arbeitsblättern geht, sondern um Selbstlernstrategien, Reflexion und echte Entlastung im Schulalltag. Kristin nimmt euch mit in ihren Unterricht: vom KI-gestützten Gedichteschreiben mit klaren Merkmalen bis zur Analyse und Überarbeitung – inklusive der starken Erkenntnis von Kindern, warum KI manchmal „Murks“ liefert. Es geht außerdem um Datenschutz (datenschutzkonforme Tools, klare Regeln, bewusste Stop-Momente vor dem Absenden), um Haltung in Schule und um die Frage, wie Lernen aussieht, wenn Schülerinnen und Schüler ihr Ziel selbst formulieren: „Was möchtest du heute lernen?“ Eine Folge voller Praxis, Perspektivwechsel – und viel Hoffnung darauf, dass Schule mit den richtigen Strategien wirklich leichter, gerechter und wirksamer werden kannweiterführende Links:Kristin van der Meer auf Instagram: https://www.instagram.com/vandermeer_sisters/ Social Media:
In dieser Folge sprechen wir mit Christian Heneka alias Lila Loudness über Musikunterricht im digitalen Zeitalter. Als leidenschaftlicher Musikpädagoge zeigt er, wie das iPad zur kreativen Schaltzentrale wird – vom Komponieren über Produzieren bis hin zum Arbeiten im KI-gestützten Creators Studio.Wir sprechen darüber, wie Schüler:innen zu echten Produzent:innen werden, wie künstliche Intelligenz kreative Prozesse erweitert statt ersetzt und warum Musikunterricht heute mehr sein kann als Notenlehre und Theorie.Wie verändert sich musikalisches Lernen, wenn jede:r ein Studio in der Tasche trägt? Welche Rolle spielen KI-Tools beim Songwriting? Und wie gelingt es, Technik nicht als Selbstzweck, sondern als kreativen Möglichkeitsraum zu nutzen?Eine Folge über Mut, Klangexperimente und die Frage, wie Schule Räume für echte kreative Selbstwirksamkeit schaffen kann. Reinhören lohnt sich!weiterführende Links:Lila Loudness YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@LilaLoudness WhatsApp Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VaZWUs3FXUuZzjv6kA0gWebseite: https://heneka-web.deSocial Media:
Sebastian Achatz nimmt uns mit auf seinen persönlichen Weg als Lehrperson: Alles beginnt mit einem ersten digitalen Herzensprojekt – und wächst Schritt für Schritt zu etwas Größerem. Aus einer Idee werden Erfahrungen, aus Erfahrungen werden nächste Schritte, und daraus entsteht schließlich die Mitarbeit beim Aufbau und der Gestaltung der ersten Digi-AHS in Leonding. In dieser Folge geht es darum, wie man aus Begeisterung tragfähige Strukturen macht: Welche Entscheidungen waren entscheidend? Wo gab es Reibung? Welche Menschen, Räume und Routinen haben den Prozess getragen? Und was können andere Schulen daraus lernen – unabhängig davon, ob sie “neu starten” oder sich im laufenden Betrieb weiterentwickeln wollen?weiterführende Links:https://ahs-leonding.at/https://www.linkedin.com/in/sebastian-achatz-111949336/Social Media:
So hart gesellschaftliche Umbrüche für die direkt Betroffenen sind: Kämpfer, Bürger, Mitläufer, Täter, gibt es zusätzlich Kollateralgeschädigte, die wir nicht vergessen wollen: die Connaisseure der im Umbruch unvermeidlich untergehenden Kulturprodukte, der originären Kunst der überwundenen Verhältnisse. Hechelte man als Zoni Prä-89 noch jedem Hauch subversiven Kunstwerks hinterher: das nur im Westen erschienene Buch, der Film, der es gerade so durch die Zensur geschafft hatte und als kompromittiertes und meist ziemlich langweiliges Stück Zelluloid mit den immer gleichen Schauspielern deutlich braver war als erwartet, interessierte all das 1990 niemanden mehr. Dreißig Jahre später bekommt mich selbst ein guter Kundera kaum hinter dem Ofen hervor, sorry, Radim, zu viel Neues, Interessantes ist zu lesen, zu verstehen.Das gleiche Phänomen könnten wir nun, fünfunddreißig Jahre nach dem Mauerfall in den USA beobachten, wo aus einer fehlerhaften Demokratie ein waschechter Polizeistaat gemacht werden soll und keinen Redneck, keine Bluestate-Intellektuelle oder gar oppositionelle Politiker scheint es groß zu interessieren und wenn sie mal den Anschein erwecken, bleiben sie ratlos im Angesicht der Faschisten, als ob es keine Erfahrungen gäbe, wie mit solcherlei Vandalismus umzugehen sei.Das ist furchtbar für alle, die nicht weiß genug sind und von frisch angeheuerten Schergen der Ausländerbehörde ICE auf offener Straße entführt werden, furchtbar für die Angehörigen der Engagierten, die beim Versuch, das zu verhindern, erschossen oder schwer verletzt werden.Wie bekomme ich jetzt bloß die Kurve zur Kunst?Fangen wir noch mal an: War es das mit der liberalen Demokratie in den USA? Kommt jetzt der Polizeistaat von New Hampshire über Minnesota bis San Francisco? Und: war der nicht schon immer? Fing es nicht mit dem Sheriff an, damals, vor zweihundert Jahren, der den Bandenführer eigenhändig aufknüpfte, statt auf den Friedensrichter zu warten, der den Schänder am Ende freispricht? Und ließ zur selben Zeit nicht sein Kollege in den Südstaaten die Rollos runter, weil vor seinem Fenster der Plantagenbesitzer einen Sklaven teeren und federn ließ, weil sich seine Tochter in ihn verknallt hatte und die beiden abhaun wollten? “Was ist neu an Polizeiwillkür?”, kann man fragen.Neu ist die Haltung, vertreten von der amtierenden Regierung, dass das alles genau so in Ordnung war und gerne wieder so sein soll. Selbst im grimmigsten Western der die Geschehnisse verarbeitet, kommt am Ende der Friedensrichter und tadelt den Sheriff, damit der Zuschauer weiß, wo law her- und order hinkommt. Und 1861 wurde vom Norden ein ganzer Bürgerkrieg losgetreten, damit die Lynchjustiz im Süden ein Ende habe. Heute korrumpiert die Regierung die Justiz und erklärt zur Legende, dass es im Amerikanischen Bürgerkrieg um die Abschaffung der Sklaverei ging, erklärt stattdessen in Republikanischen Bundesstaaten eine Mindeheitenmeinung zum Curriculum, die versucht den Bürgerkrieg zum Kampf um die Rechte von Bundesstaaten zu machen.“Ok,” so die Frage, “wir sehen den Umbruch, aber was hat das mit der amerikanischen Kultur zu tun?”Die Antwort: “Rambo I - First Blood.”Der Vietnamrückkehrer Sylvester Stallone wird dort von einer Horde selbstgerechter Dorfbullen mit viel Munition und wenig Skill in Grund und Boden geschossen und es ist von Anfang an klar, auf wessen Seite man steht, wer der Gute ist, wer die Bösen sind. Und das wäre heute anders! Denn da bezeichnen Trump & Co. den auf offener Straße hingerichteten Krankenpfleger im Veteranenkrankenhaus, Alex Pretti, als Aufständigen, als Unruhestifter, als “would-be assassin“ gar. Nichts davon ist wahr. Die dummen Bullen aus Rambo I sind an der Macht. Das versaut den Filmgenuss, zu krass ist das Umkippen der Realität und kein Happy End in Sicht.Nun ist der Spin des ersten Rambo-Films - Hero: gut, Bullen: böse - ja eher ungewöhnlich. Normalerweise sind die FBI-Beamten clever, der Sheriff gutmütig mit Schmerbauch und großem Herz, und der Anwalt gewieft, wie er das Justizopfer raushaut. Aber, leider, auch so herum funktioniert die Kulturverlusttheorie: der ganze s**t ist vor dem Hintergrund von ICE-Konzentrationslagern und dem sinnlosen Erschießen von Bürgern einfach nicht mehr konsumierbar. Zumindest geht mir das so. Denn selbst wenn sich Kunstschaffende nicht dem Diktat der gesellschaftlichen Stimmung beugen (wie sie es im Allgemeinen wenigstens versuchen) und weiterhin die Heldenepen von Law und Order singen, die nötige kognitive Dissonanz, um das vergnügt zu konsumieren, kann ich nicht aufbringen.Ein paar Beispiele:Der letzte Reacher war nicht nur schlecht geschrieben, auch inhaltlich ist er nicht mehr haltbar. Wie kann man dem Buch die Story abnehmen, dass die Korruption im militärisch-industriellen Komplex durch den heldenhaften Einsatz moralisch aufrecht gehender Muskelpakete gestoppt werden kann, im Angesicht von Oracle, einem Privatunternehmen, das über die Jahre fast eine halbe Milliarde Dollar an die aktuelle Regierung spendete und im Gegenzug der US Air Force ihre Cloud verkauft? (Wer denkt, das sei ein Verlustgeschäft, hat das mit dem Technofeudalismus noch nicht verstanden.)Und selbst der letzte Michael Connelly, ein Lincoln Lawyer Thriller, der sich um die Verantwortlichkeit von AI Firmen für ihre Produkte und deren Konsequenzen kümmert und bei dem natürlich der gute Anwalt gewinnt, wirkt unglaubhaft, wenn sich die vorbildgebenden Firmen mit Millionenspenden an ihren Tanzbär passende Gesetze kaufen, die genau das im richtigen Leben verhindern. (Immerhin ist das Buch gut geschrieben und für ein solches Thema exzellent recherchiert).Gefühlt rutschen hier zwei Drittel der amerikanischen Popkultur in die Spalte “unlesbar”. Was bleibt da noch zu konsumieren? Vielleicht sowas:Oberflächlich nicht ganz so Fun wie ein brainless thriller von Lee Child wäre da zum Beispiel dieser Klassiker von Joseph Wambaugh: “Hollywood Station“. Erschienen in 2006, erzählt er als Episodenroman aus dem Alltag im titelgebenden Revier stationierter Streifenpolizisten. Das Ganze spielt Anfang der 2000er und die LAPD steht immer noch unter Beobachtung, nach den Misshandlungen Rodney Kings und den anschließenden Unruhen im Jahr 1992. Wir sagen zunächst “richtig so” und lernen sofort, dass nichts im Leben so eindeutig ist, wie man es auf dem Plenum, respektive am Tresen, postuliert, selbst hier in Germany. Die Lebensrealität so manchen Fußballfans jeglicher Vereinsaffilität ist das zustimmende Hochhalten der A.C.A.B.-Tapete samt obligatorischem Unvergessensgesang, um auf dem Weg vom Auswärtsspiel zum Bahnhof dann doch ganz froh zu sein, dass zwischen ihr und den Hansa-Idioten eine Hundertschaft steht. In dieser Hundertschaft steht dann so mancher gewaltbereite Neonazi, ein einzelnes schwarzes Schaf, keine Frage, absolut, das sagt ja auch die Polizeigewerkschaft, und neben dem faulen Apfel so mancher Idealist, der einfach der Fußballoma den unversehrten Nachhauseweg garantieren will. Dieses Spektrum, in letaler, erlebt die Los Angeleser Streifenpolizistin mit ihrem Partner in den seedy Hinterhöfen des Hollywood Boulevard und wir aufgeklärten Linksversifften müssen ein bisschen hart im Nehmen sein, wenn wir die Meinung der “boots on the ground” so ganz ungefilter zu lesen bekommen: Meinungen, nein: Urteile, man könnte fast sagen: Vorurteile, zu Minderheiten, zu Politikern, zu politischen Aktivistinnen, die wir glattweg als “rassistisch” abtun können, aber wenn die Meinungshabende dann vom schwarzen Pimp ein Auge ausgeschlagen bekommt und wir das alle haben kommen sehen, hinterfragen wir uns dann doch ein bisschen ergebnisoffener und exakt das ist es doch, was Literatur leisten soll. Ich als erklärter Todfeind der Kurzgeschichte bin natürlich gehandicapt ob der Struktur des Buches, aber da sich die Ministories am Ende zusammenfinden, ist das annehmbar. Es war die Zeit von “Smoke” und “Coffee and Cigarettes”, da konnte Joseph Wambaugh gar nicht anders.Deutlich neuer ist das (fast) Erstlingswerk des in den USA lebenden Tschechoslowaken Alexander Boldizar: “The man who saw seconds...”. Es ist noch nicht ins Deutsche übersetzt (er schreibt auf Englisch), aber das wird kommen, das Ding hat Preise gewonnen, es ist prädestiniert dafür, in einen erstklassigen Hollywoodthriller portiert zu werden und es ist frappierend aktuell, beginnt es doch mit einer klassischen Episode von Polizeiwillkür und endet in… man darf nicht spoilern, man darf nie spoilern, aber hier bei diesem Buch ist es noch verbotener als sonst. Nie wurde ein Buch geschrieben, welches von einem unrechtmäßigen Polizeistop in der New Yorker U-Bahn so exponentiell eskaliert. Man fragt sich alle Absätze, wie weit der S**t noch gehen soll, was denkt sich Boldizar als nächste Eskalationsstufe aus und man liegt immer daneben. Es ist ein “blast” in allen Wortsinnen und es ist, wie gesagt, hochaktuell.Hoffen wir, dass diese beiden Beispiele nicht die letzten einer untergegangenen Kultur sein werden. Ja, die, nennen wir sie: “Polizeikultur” in beiden Wortsinnen, als gelebte Handlung und als geschriebene Verarbeitung derselben, war nie frei von Dingen, die man kritisieren konnte, musste und vielleicht haben wir, und, wichtiger, die Amerikaner das nicht getan, was zweifellos zum heutigen Klima in den USA führt. Aber, sie war fun, sie war spannend, sie war interessant und man hatte als Europäer immer den bequemen Platz im Ohrensessel, von dem man aus sagen konnte “Ne... diese Amis, das könnte hier nie passieren!” und vielleicht nehmen wir die Ereignisse im beschriebenen und realen “Dort” zum Anlass, dass das “hier” auch so bleibt. Wenn der Preis dafür ist, dass man mal wieder ein anderes Genre lesen muss, bezahle ich den traurig grummelnd. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
In dieser Folge von EduFunk sprechen wir über ein Fach, das viele Schüler:innen herausfordert – und über eine App, die genau hier ansetzt. Zu Gast sind Leon Frischauf, Gründer der Lernplattform Studyly, und Klaus-Jürgen Spätauf, Lehrer an einer digitalen Mittelschule in Wien und langjähriger EduFunk-Hörer.Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie digitaler Mathematikunterricht aussehen kann, der wirklich unterstützt: mit sofortigem Feedback, gezielter Diagnostik, individualisierten Lernpfaden und einer klaren didaktischen Idee dahinter. Leon erklärt, wie Studyly entstanden ist, warum dort bewusst keine generativen Sprachmodelle eingesetzt werden und wie regelbasierte KI hilft, typische Fehlvorstellungen sichtbar zu machen. Klaus-Jürgen berichtet aus der Praxis, wie sich der Unterricht verändert, wenn Lehrkräfte den Lernstand ihrer Klasse auf einen Blick sehen – und warum das weder Überforderung noch Kontrollverlust bedeuten muss.Es geht um Chancen und Grenzen von KI im Unterricht, um Heterogenität in Klassen, um Motivation, Gamification und die Frage, wie Schule in den nächsten Jahren Lernen gerechter und individueller gestalten kann.Eine Folge für alle, die Mathematikunterricht neu denken wollen – praxisnah, kritisch und mit Blick nach vorn.weiterführende Links:Studyly - https://studyly.com/at/Social Media:
Diese Episode wurde live während der Digitale Bildungswochen aufgezeichnet – und diesmal leider ohne Björn, denn er war krank. Anna führt euch deshalb solo durch ein Gespräch mit Lena Mosig, stellvertretende Leitung des Gymnasiums der Kämmer International Bilingual School (KIBS) Hannover. Gemeinsam schauen wir auf Schulentwicklung aus der Praxis:Wie aus einem „Pflichtbericht“ ein Praktikumspodcast wird – inkl. Kriterien, Struktur und echter Schüler*innenstimme.Was eine Apple Distinguished School im Alltag ausmacht: Ausstattung, Fortbildungsroutinen, Kollegiumskultur – und warum Mut und Austausch oft wichtiger sind als der perfekte Masterplan. Wie Netzwerke & Kooperationen (auch international) Innovation möglich machen – und warum „kleine Schritte“ am Ende große Veränderung tragen können.Wenn du wissen willst, wie Digitalisierung, KI-Impulse und Schulentwicklung zusammengehen, ohne dass es nach Technikshow klingt, ist diese Live-Folge genau richtig.weiterführende Links:Homepage der KIBS Hannover:https://www.kaemmerinternational.de/hannover/Social Media:
Pünktlich zum Europäischen/Internationalen Datenschutztag am 28. Januar sprechen wir mit Rudi Kramer – Syndikusrechtsanwalt im IT-Umfeld, stellvertretender Datenschutzbeauftragter und Sprecher der Initiative „Datenschutz geht zur Schule“. Gemeinsam klären wir, warum es beim Thema oft weniger um „Daten“ als um Menschen geht, wie schnell aus harmlosen Klicks umfassende Profile entstehen können (Stichwort: tausende Datenfelder pro Person) – und warum Schülerinnen und Schüler häufig erst dann umdenken, wenn man das Ganze an einem konkreten Beispiel spürbar macht. Außerdem geht's um typische Missverständnisse („ist doch nicht schlimm“), um Schule zwischen digitaler Praxis und rechtlichen Anforderungen – und um alltagstaugliche Ideen, wie Lehrkräfte das Thema ohne Paragrafen-Marathon in den Unterricht holen können. Eine Folge für alle, die digitale Bildung wollen – aber mit klarem Blick auf Verantwortung, Transparenz und Fairness. weiterführende Links:zur Initiative https://www.datenschutz-geht-zur-schule.de/Kontakt: kontakt@dsgzs.deZum BvD: www.Bvdnet.dezum Blog "Menschen, Daten, Sensationen" Rudis Bericht aus dem Datenzirkus und Franks Zugaben: https://www.bvdnet.de/de/themen/menschen-daten-sensationen/ (gibt es auch hier https://www.datenschutzverein.de/kategorie/blog/)., oft auch mit Infos zu Medienkompetenzund zum Schulanfang gab es eine Sonderausgabe:https://www.datenschutzverein.de/2025/09/menschen-daten-sensationen-rudis-bericht-aus-dem-datenzirkus-themenspezial-schulanfang-2025-die-dvd-edition/ und zur Veranstaltung nächste Woche, die auch gestreamt wird, aber auch aufgezeichnet:https://stiftungdatenschutz.org/veranstaltungen/unsere-veranstaltungen-detailansicht/personenbezogene-daten-besonderer-schutz-kinder-jugendliche-646Social Media:
Wie bringt man Demokratiebildung und KI-Bildung so zusammen, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur Tools nutzen, sondern wirklich verstehen, wie KI funktioniert – und was sie mit Gesellschaft, Medien und Meinungsbildung macht?In dieser Folge ist Max Knolle zu Gast, Lernbegleiter an der Friedensschule Osnabrück, zuständig für Digitalität und Projektleiter des Demokratieprojekts „demoKI“. Für dieses Projekt ist die Friedensschule Osnabrück mit dem KI-Schulpreis 2025 in der Kategorie Teilkonzepte ausgezeichnet worden. Er erzählt, wie aus einer Kooperation (u. a. mit regionalen Partnern) ein schnell wachsendes Schulprojekt wurde, das auf drei Ebenen arbeitet: Was kann KI? Wie funktioniert KI? Was macht KI mit der Gesellschaft? Wir sprechen über konkrete, sofort einsetzbare Lernideen wie „Klemmbausteine-Intelligenz“, über spielbasierte Lernprodukte, über Bias und Desinformation – und darüber, warum „KI ist kein Google“ ein Schlüsselsatz für Medien- und Demokratiekompetenz sein kann. Außerdem: Wie schafft man es, Materialien offen zu teilen und gleichzeitig eine Schulkultur zu fördern, in der Lernende selbst zu Multiplikatoren werden?weiterführende Links:Schulhomepage der Friedensschule Osnabrück: https://www.friedensschule-osnabrueck.de/Projekthomepage: http://demoKI.infoInstagram-Seite des Projekts demoKI: https://www.instagram.com/demoki_projekt/KI-Schulpreisseite: https://ki-schulpreis.land-der-ideen.de/schulen/friedensschule-osnabrueckSocial Media:
In dieser Folge ist Katharina Sambeth zu Gast – Lehrerin für Geschichte, Informatik sowie Politik und Gesellschaft in Unterfranken und Mitgründerin des Blogs KMS-Bildung, auf dem sie gemeinsam mit Björn Hennig Einblicke in zeitgemäßen Unterricht, digitale Tools und kreative Methoden teilt. Wir sprechen darüber, wann iPads wirklich Mehrwert bringen (und wann analog besser ist), warum Podcast-Projekte mit GarageBand Lernprozesse vertiefen können, und wie Katharina mit ihren Klassen an Medienkompetenz, Fake News und KI-Bildern arbeitet.weiterführende Links:KMS-Bildung – https://www.kms-bildung.de/ LinkedIn: Katharina Sambeth - https://www.linkedin.com/in/katharina-sambeth-7a8b111a0/?originalSubdomain=deKMS-Instagram - https://www.instagram.com/kbildung/?hl=deSocial Media:
In dieser Weihnachtsfolge wird's persönlich, praktisch und (hoffentlich) herrlich ehrlich: Björn und Anna beantworten Fragen aus der EduFunk-Community. Was hat euch dieses Jahr im Schulalltag herausgefordert? Welche Tools, Routinen oder Haltungen haben wirklich geholfen? Und was nehmen wir mit – in ein neues Jahr voller Unterricht, Wandel und Möglichkeiten?Freut euch auf eine Folge voller kurzer Geschichten, klarer Positionen, hilfreicher Ideen und ein bisschen Weihnachtswärme im Ohr.Wir gehe in eine kurze Weihnachtspause und sind ab 11.01.2026 wieder da.Wir wünschen euch alle frohe Weihnachten, eine besinnliche Zeit, Erholung vom Schulstress und einen guten Start ins neue Jahr 2026.Social Media:
In dieser EduFunk-Folge nehmen Anna und Björn euch mit an die Hochschule Koblenz und in die Kita Zauberwind. Zu Gast sind Daniel Roos und Philipp Pilcher von der Hochschule Koblenz sowie Martin Mucha und Silas Domann aus der Kita Zauberwind. Gemeinsam sprechen sie über das Projekt „Weitblick in der Sozialen Arbeit (WeSA)”, in dem mit 360°-Kameras und VR-Brillen die Lebenswelt von Kindern, Klient:innen und Adressat:innen der Sozialen Arbeit aus ihrer eigenen Perspektive sichtbar gemacht wird. Wie fühlt es sich an, wenn man im „Körper einer Dreijährigen“ durch die Kita geht? Was sehen Kinder tatsächlich – und was bleibt uns Erwachsenen im Alltag verborgen? Und wie können diese immersiven Eindrücke genutzt werden, um Studium, Ausbildung und Praxis in Sozialer Arbeit und frühkindlicher Bildung zu verändern?Die Gäste erzählen, wie das Projekt entstanden ist, welche Aha-Momente sie mit VR-Aufnahmen aus der Kita erlebt haben, welche Konsequenzen das für Raumgestaltung, Haltung und Beziehungsgestaltung hat und wie sich Lehre an der Hochschule durch VR, kollaborative Tools und kreative Methoden verändert. Außerdem geht es um Fragen von Datenschutz, Aufwand, Kosten, Teamkultur – und darum, warum Mut zum Ausprobieren wichtiger ist als Perfektion.Eine Folge für alle, die Kita, Schule und Hochschule konsequent aus der Perspektive der Lernenden denken wollen.Social Media:
In dieser EduFunk-Folge sprechen Anna und Björn mit der Grundschullehrerin Carolin Malé, die seit vielen Jahren erfolgreich mit iPads im Unterricht der Primarstufe arbeitet. Ausgehend von klaren Ritualen, intuitiven Apps und einem feinfühligen Classroom-Management zeigt Caro, wie junge Kinder kreativ, differenziert und selbstwirksam lernen können.Sie erzählt, wie ihre Klassen digitale Portfolios anlegen, wie Audio-Funktionen und Keynote das Lernen unterstützen – und warum selbst Erstklässler ohne Lesekenntnisse souverän mit Tablets arbeiten können. Außerdem gibt sie Einblicke, wie sie Eltern für den Mehrwert digitaler Werkzeuge gewinnt und wie wichtig es ist, digitale Bildung von Beginn an pädagogisch zu begleiten.Eine inspirierende Folge für alle, die digitale Lernprozesse in der Grundschule neugierig, alltagsnah und verantwortungsvoll gestalten möchten. Hör rein!Social Media:
„Wir sind viele und wir sind überall“, so könnte das Motto der Amateurmusik in Deutschland lauten. Ohne den Ehrenamtlern und freiwilligen Engagierten wäre es in der Musiklandschaft ziemlich still, vermutet Emilia Schmidt vom Bundesmusikverband Chor und Orchester. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt sie von den vielfältigen Aufgaben der Ehrenamtlichen in der Musik und welche Unterstützung zum Beispiel vom Staat kommen könnte.
Am 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. Der KulTOUR-Begleitdienst der Malteser Stuttgart bringt Seniorinnen und Senioren mit ehrenamtlich Engagierten zusammen: und zwar als Kulturpaare, die gemeinsam in die Oper gehen, ins Theater oder Konzert. Für viele ältere Menschen bedeutet der KulTOUR-Begleitdienst ein Stück Lebensfreude. Sven Scherz-Schade hat eines der Paare vom Malteser KulTOUR-Begleitdienst in der Stuttgarter Liederhalle getroffen.
In dieser EduFunk-Folge begrüßen wir Olivier Inhelder, Gründer der Inhelder Schulberatung in der Schweiz. Olivier begleitet Schulen auf ihrem Weg zu einer lebendigen Lernkultur, in der Menschen wachsen können – professionell, konstruktiv und auf Augenhöhe.Mit seiner langjährigen Erfahrung als Schulberater, Organisationsentwickler und Coach unterstützt er Teams dabei, Klarheit zu finden, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und nachhaltige Entwicklungsprozesse zu gestalten. Wir sprechen darüber, was gelingende Zusammenarbeit ausmacht, wie Schulen echte Veränderung anstoßen können und warum professionelle Haltung und Transparenz entscheidend dafür sind, dass Schule ein guter Ort für alle wird.Eine inspirierende Folge für alle, die an Schulentwicklung, Teamprozessen und wertschätzender Kommunikation interessiert sind – unbedingt reinhören!
Warum scheitern viele progressive Projekte, trotz guter Absichten? Ruth Seliger erklärt, warum gesellschaftliche Wirkung Struktur braucht: klare Rollen, Entscheidungen und Führung. Ein Gespräch über Organisation, Macht, Harmonie, Konsens und echte Veränderung. Ruth Seliger ist Begleiterin von Veränderungs-, Lern- und Entwicklungsprozessen in Organisationen, Wirtschaftsunternehmen, öffentlichen Einrichtungen und NGO's und hat ausreichend Möglichkeiten gehabt, dazu beizutragen, neue Perspektiven und Lösungen zu erarbeiten. Für ihre Arbeit ist ihr wichtig, eine Theoretikerin mit Liebe zur Praxis und eine Praktikerin mit Liebe zur Theorie zu sein. Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen hat sie in der Zusammenarbeit mit KollegInnen und von KundInnen ge- und auch erlernt und ihre Bücher haben ihr dabei geholfen, ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken zu ordnen, zu strukturieren und diese an KollegInnen weiter zu geben. Ruth Seliger sagt, dass gesellschaftliche Veränderung nicht daran scheitert, dass Menschen zu wenig wollen, sondern daran, dass sie Organisationen missverstehen. Viele Initiativen begreifen sich als Gemeinschaft Gleichgesinnter, als Gruppe von Engagierten. Doch Gruppen erzeugen Nähe, Identität und Harmonie. Organisationen dagegen erzeugen Strukturen, Entscheidungen, Rollen und Verantwortung. Und genau das brauchen wir, wenn wir als Gesellschaft Veränderungen realisieren wollen. Im Podcast sprechen wir auch darüber, warum Konsens oft lähmt, warum Führung notwendiger ist, als viele Progressive glauben, warum Konflikte als produktiv zu verstehen sind und wie Projekte von „gut gemeint“ zu „gut organisiert“ kommen können. Sie sind neugierig? Na, dann ab in den Podcast und bitte die Bewertung nicht vergessen
In dieser EduFunk-Folge diskutieren Björn und Anna gemeinsam mit Charlotte Kob und Sascha Sütterlin von der Realschule am Rennbuckel in Karlsruhe, wie digitale Bildung heute gelingen kann. Die beiden Lehrkräfte berichten, wie sie iPads in ihrem Unterricht einsetzen, wo digitale Werkzeuge echten Mehrwert schaffen – und an welchen Stellen analoge Methoden unverzichtbar bleiben.Offenheit für Neues, der Mut zum Umdenken und eine klare pädagogische Haltung ziehen sich durch das Gespräch. Charlotte und Sascha sprechen über organisatorische Hürden, große Klassen, elterliche Erwartungen und die Bedeutung schulübergreifender Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen sie, wie digitale Medien Selbstständigkeit fördern, aktive Lernprozesse unterstützen und Unterricht flexibler gestalten können.Eine Folge für alle, die digitale Bildung weiterdenken wollen – praxisnah, ehrlich und inspirierend.Weiterführende Links:Wensite der Schule am Rennbuckel: https://rennbuckel.de/Social Media:
In dieser Folge spreche ich mit jungen Engagierten des Jugendrotkreuzes Neuss, die für den Förderpreis „Helfende Hand 2025“ nominiert sind.Ihr Projekt „Krisenkids – Kinder erklären Katastrophenschutz“ will Kindern und Jugendlichen beibringen, wie man Krisenwissen kreativ und verständlich vermittelt – in Videos, Podcasts und Social Media.Wir reden über Gemeinschaft und Mut – und darüber, wie Ehrenamt junge Menschen stärkt.
In dieser Folge begrüßen Anna Gombocz und Björn Braun den Wiener Lehrer Manuel Redl, der Mathematik, Physik, Digitale Grundbildung und Geometrisches Zeichnen unterrichtet.Mit viel Humor und Offenheit erzählt Manuel, wie er sich Schritt für Schritt vom klassischen Unterricht hin zu einem digitalen, kreativen Arbeiten mit dem iPad entwickelt hat. Auslöser war ein Erasmus-Projekt in Karlsruhe – dort hat er erlebt, wie innovativ und praxisnah digitale Bildung sein kann.Wir sprechen über den Mut, Neues auszuprobieren, über den Wert kollegialer Zusammenarbeit (manchmal auch über geteilte Ladegeräte
In dieser EduFunk-Folge sprechen wir mit Evelyne und Leo, den Gründer:innen von Lörn – einer Initiative, die Schulen auf ihrem Weg begleitet, echte Veränderung anzustoßen. Die beiden haben erkannt: Das klassische Fortbildungsangebot in Österreich greift oft zu kurz. Lehrkräfte brauchen mehr als nur Theorie – sie brauchen Begleitung, Austausch und Umsetzungsfreude.Mit Lörn unterstützen Evelyn und Leo Schulen dabei, Lernkultur neu zu denken, Zusammenarbeit zu stärken und Haltungen zu verändern. Warum das so wichtig ist? Weil Schule nur dann zukunftsfähig wird, wenn Menschen Lust auf Entwicklung haben – und sich gegenseitig auf dem Weg dorthin stärken.Ein Gespräch über Mut, Haltung und das gute Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen.
In dieser Episode begrüßen wir Hendrik Haverkamp, Lehrer und Mitbegründer des Instituts für zeitgemäße Prüfungskultur. Wir sprechen mit ihm über die Herausforderungen und Chancen einer modernen Prüfungskultur: Warum traditionelle Klausuren vielen Lernenden nicht gerecht werden, wie Prüfungen im KI-Zeitalter aussehen könnten und welche Rolle Feedback, Transparenz und Vertrauen spielen. Ein Gespräch, das inspiriert, umzudenken – für Lehrkräfte, Schüler:innen und Bildungspolitik.
Im Lukasevangelium gibt es eine Stelle, in der erzählt wird, dass Jesus eine ganze Nacht im Gebet verbringt und am nächsten Tag seine Jünger zusammenruft und sich aus ihnen seine 12 engsten Freunde, Berater, Begleiter, Verkünder aussucht. Und diese zwölf könnten unterschiedlicher nicht sein. Allein die beiden, an die heute gedacht wird, Simon und Judas Thaddäus, sind wenig genannt und treten kaum in Erscheinung. Aber sie gehören zu denen, die sich Jesus in einen engsten Kreis geholt hat. Vielleicht wird an ihnen deutlich, dass es nicht um sie gehen soll, sondern um Jesus. Dass nicht die Boten, die Überbringer der Botschaft im Vordergrund stehen sollen, sondern die Botschaft selbst und der, der sie ausgeschickt hat. Ich kennen so viele Menschen, die unglaublich viel Engagement in ganz vielfältigen Dingen in Kirche und Gesellschaft zeigen und vieles Voranbringen, was durch hauptamtliche Kirchenleute immer wieder vertagt und nicht entschieden wird. Und die meisten dieser Engagierten werden von sich echt nicht behaupten, Visionäre zu sein, die an erster Stelle stehen, sondern eher gern an zweiter Stelle, und dann das tun, was andere liegenlassen oder sich nicht anzupacken trauen, weil es heiße Eisen und neue Dinge sind, die sich entwickeln und wo man noch nicht genau weiß, wo es hingehen wird.Aber wahrscheinlich ist das der Punkt: Viele Menschen sind wie Simon und Judas Gesandte ihres Herrn und tun das, was andere ihnen auftragen, was andere liegen lassen, was andere sich nicht trauen. Und dadurch, durch sie, wird das Evangelium verkündet, Jesus und seine Botschaft für die Menschen in den normalen, einfachen Dingen vorangebracht und ohne Gedöns, wie man in Köln sagt, die Kirche aufgebaut.
In dieser Episode sprechen wir mit Nico Kutsch, Informatiker, Speaker und Bildungsexperte. Als Initiator und treibende Kraft hinter dem Coding Day engagiert er sich dafür, dass Kinder und Jugendliche spielerisch die Grundlagen des Programmierens erlernen und ein tiefes Verständnis für digitale Technologien entwickeln. Am 28.10.2025 findet der Coding Day wieder bundesweit statt – und wir wollen wissen: Welche Vision steckt dahinter? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler nachhaltig für Informatik begeistern? Und was bedeutet es eigentlich, „digitale Mündigkeit“ in der Schule zu fördern?Eine Folge für alle, die digitale Bildung voranbringen wollen – reinhören lohnt sich!
In dieser Folge sprechen Anna und Björn mit gleich mehreren spannenden Gästen: Anna Reid, Julia Vialon, Sebastian Achatz, Lena Mosig, Leo Freund, Ulrike Ahrens und Timo Friedrich – alle sind Teil des Apple Distinguished Educator (ADE) Programms.Sie erzählen, warum sie sich beworben haben, was sie durch das Programm gelernt und wie sich ihr Unterrichtsalltag dadurch verändert hat. Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen einer internationalen Community von Lehrkräften, die Schule mit kreativen Ideen, kollaborativem Lernen und innovativem Medieneinsatz neu denken.Wer schon immer wissen wollte, was es heißt, ADE zu sein, und wie diese Erfahrung den Blick auf Lehren und Lernen verändert – der sollte diese Folge nicht verpassen!Weiterführende LinksApple Learning Centre: https://education.apple.com/learning-center/T006360A-de_EMEIAADE Deutschland Community: https://ade.apple.comSocial Media:
In dieser Folge sprechen wir mit Philipp Nussböck, seit Anfang 2024 Geschäftsführer des Österreichischen Bundesverlags (öbv). Wir diskutieren mit ihm, wie der öbv in eine Zukunft steuert, in der digitale Medien, KI und neue Bildungsformen zunehmend Bedeutung erlangen. Welche Rolle bleibt dem klassischen Buch? Wie lassen sich neue Themen (z. B. Demokratiebildung, Wirtschaftsbildung, Medienbildung) sinnvoll im schulischen Alltag verankern? Welche Verantwortung übernimmt ein Bildungsverlag für gesellschaftliche Fragen wie Chancengerechtigkeit? Und: Wie gestaltet man den Transformationsprozess so, dass Lehrkräfte, Schüler:innen und Bildungsverlage gleichermaßen profitieren? Eine spannende Folge für alle, die miterleben wollen, wie das Buch ins Jahr 2035 reist – mit Rückgrat, Mut und Innovation.
Willkommen beim EduFunk! In dieser Folge sprechen wir mit Lena Mosig, Lehrerin und Expertin für den Einsatz digitaler Medien, über die Chancen und Herausforderungen des iPads im Deutschunterricht.Lena zeigt, wie Tablets den Deutschunterricht verändern können – von kreativen Schreibaufgaben über kollaboratives Arbeiten bis hin zur Förderung von Medienkompetenz. Wir diskutieren, welche didaktischen Möglichkeiten entstehen, wo Stolpersteine liegen und wie Lehrkräfte einen echten Mehrwert für ihre Schülerinnen und Schüler schaffen können.Eine spannende Folge für alle, die Unterricht innovativ gestalten und das Potenzial des iPads voll ausschöpfen wollen.Social Media & Abschlusstext
In dieser besonderen Folge nehmen wir Sie mit zu einem festlichen Kolloquium in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain, das dem 100. Geburtstag von Reimar Gilsenbach gewidmet war – einem unbeirrbaren Umweltaktivisten, Menschenrechtsverteidiger und literarischen Mahner. Die Veranstaltung wurde in Auszügen mitgeschnitten und bietet bewegende Beiträge von:Prof. Michael Succow über Gilsenbachs ökologisches VermächtnisDr. Hannelore Gilsenbach mit Liedern nach seinen TextenJörn Mothes zur Mitwelt als politischem BegriffJunge Stimmen mit kritischen Fragen an die GegenwartUnd ein musikalischer Ausklang mit dem Konzert von Sinti-Swing-BerlinGilsenbach war ein Mann der klaren Worte und mutigen Taten. Seine Texte und Taten prägten die Umweltbewegung der DDR, gaben den Sinti und Roma eine Stimme und inspirierten Generationen von Engagierten. Diese Folge ist eine Einladung zum Erinnern, Weiterdenken und Handeln. Aufgenommen am 20. September 2025 in Berlin-Marzahn.Ökodorf Brodowin – Ort des nachhaltigen Wirkens GilsenbachsReimar Gilsenbach auf WikipediaPressekontakt / Inhaltliche FragenWolfram Hülsemanngilsenbach.erinnern@gmx.deTel. 016 4256106Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!https://www.spreaker.com/show/4263765http://www.berlin.de/bibliotheken-mh
In dieser Folge begrüßen wir Bob Blume, Oberstudienrat, Bildungsblogger und Stimme für eine zeitgemäße Schule. Gemeinsam sprechen wir über die Chancen und Grenzen des digitalen Lernens, den Einsatz von KI im Unterricht und die Frage, wie Lehrkräfte Schule im 21. Jahrhundert neu denken können. Ob provokante Ideen wie eine TikTok-Pflicht, kritische Kolumnen über Bildungsgerechtigkeit oder Erfahrungen direkt aus dem Klassenzimmer – Bob zeigt, wie digitale Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können, ohne das Menschliche und Pädagogische aus den Augen zu verlieren.Weiterführende LinksBlog „Unterricht digital“ mit aktuellen Beiträgen: https://bobblume.deKolumnen im Deutschen Schulportal: https://deutsches-schulportal.de/autoren/bob-blumeInterview „Das Lernen ins Zentrum stellen“ (GEW, 2025): https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/das-lernen-ins-zentrum-stellenSocial Media & Abschlusstext
Sie können den Trend der Abwanderung in vielen Regionen bisher nicht stoppen, doch nicht erst seit der Pandemie ziehen stetig mehr Menschen aufs Land. Das hat pragmatische Gründe, der Wohnraum ist oft günstiger. Viele Menschen wollen auch weg von Lärm, Dreck und Anonymität, hin zu Ruhe, Natur und der viel beschworenen Gemeinschaft. Die ist allerdings nicht mehr selbstverständlich in den Dörfern. Die Menschen im ländlichen Raum sind immer älter und dann fehlt es an Engagierten bei Feuerwehr, Sportverein, auch in der Politik. Wie können strauchelnde Dörfer wiederbelebt werden? Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich im ländlichen Raum? Und müssen wir dazu vielleicht – egal ob wir aus der Stadt oder vom Dorf kommen – unser Bild vom Landleben verändern? Eva Röder diskutiert mit Maximilian Arnold – Ortsvorsteher Rebland (Kommune Baden-Baden); Prof. Dr. Werner Bätzing – Geograf und Autor; Natalie Franzen – Dorfplanerin Buch zum Thema: Werner Bätzing: Das Landleben – Geschichte und Zukunft einer gefährdeten Lebensform; C.H. Beck, 2020, 26 Euro
Ottersbach, Niklas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Morddrohung per Mail, der Hasskommentar unter einem Post: Mehr als die Hälfte der politisch Engagierten erlebt laut der Organisation HateAid digitale Gewalt. Viele ändern ihr Verhalten, ziehen sich zurück. Das ist ein Problem für die Demokratie. Ballon, Josephine www.deutschlandfunkkultur.de, Interview