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Der Rücktritt von Seco-Chefin Helene Budliger kommt überraschend. Bundespräsident Guy Parmelin wurde persönlich informiert und nimmt es pragmatisch. Im Tagesgespräch spricht er auch über die Spekulationen um seinen eigenen Rücktritt, das umstrittene Mercosur-Abkommen und die Trockenheit. Staatssekretärin Helene Budliger Artieda hat überraschend ihren Rücktritt bekannt gegeben. Die Chefin des Staatssekretariats für Wirtschaft verlässt ihr Amt per Ende März 2027. Wirtschaftsminister Guy Parmelin bedauert den Abgang einer seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen. Im Tagesgespräch spricht er auch über die aktuellen Verhandlungen betreffend den US-Zöllen, über das Mercosur-Abkommen und seine Erfahrungen in diesem Hitzesommer. Der Bundespräsident ist zu Gast bei Daivd Karasek.
Die Luft glüht, selbst die Nächte bringen keine Abkühlung mehr: Im diesjährigen Sommer war der Klimawandel für die meisten im Land körperlich spürbar. Führt das zu einem Umdenken beim Klimaschutz – oder bleibt es folgenlos? Das ist Thema der heutigen Folge von Edition Zukunft mit Thomas Brudermann, einem Umweltpsychologen und Nachhaltigkeitsforscher. Er spricht darüber, ob uns die Erfahrung des Hitzesommers womöglich dazu motiviert, umweltfreundlichere Entscheidungen zu treffen, ob extreme Temperaturen politische Weichen stellen können – und was von alledem im Herbst übrig bleibt.
Die Fische litten stark unter dem Hitzesommer: Sogar Flüsse wie die Emme trockneten über weite Flächen aus. Allein im Kanton Bern wurden gegen 100'000 Fische gefangen und in natürliche Becken umgesiedelt. Unterdessen hat es ein paarmal geregnet: Hat sich die Situation entspannt? Weiter in der Sendung: · Nach Hochwasser in Brienz: Das Bernische Kantonsparlament hat einen ersten Kredit gesprochen zum Hochwasserschutz – früher als normal üblich.
Durch den Hitzesommer sind die Weintrauben auf den deutschen Feldern so früh reif wie noch nie. Immer neue Wetterextreme seien eine Herausforderung, sagt Winzerin Theresa Breuer. Das größte Problem sei der Wassermangel, vor allem an steilen Weinbergen. Von WDR 5.
Der Sommer in diesem Jahr ist aussergewöhnlich heiss und trocken. Trotz weitreichender Feuerverbote kam es immer wieder zu Bränden. Im Aargau war die Trockenheit bei rund einem Drittel der Brände mitverantwortlich. Auch im Kanton Solothurn sehen die Zahlen ähnlich aus. Weiter in der Sendung: - Strafbefehl: Eine Tierschutzkontrolle im Aargau läuft aus dem Ruder. - Arbeitslosenquoten im Aargau und im Kanton Solothurn: Anstieg vor allem bei jüngeren Leuten.
Mit Blick auf den Hitzesommer 2026 stellt sich die Frage: Wer muss denn eigentlich mal langsam ins Tun kommen? Ist es die Bundesregierung? Oder doch jeder einzelne? Florian Zinner über einen Fußballverein in Mecklenburg-Vorpommern, der nicht nur Gutes für Klima und Umwelt tut – sondern auch für sich selbst
Die Wassertemperaturen in der Nord- und Ostsee lagen im Sommer 2026 deutlich über dem langjährigen Mittel. Das zeigen Messungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie. Dadurch könnten sich Lebensräume verändern - kälteliebende Arten wandern ab, nicht-einheimische Arten breiten sich aus (Dominik Bartoschek)
Wir sprechen in den Kindernachrichten über den Drohnenangriff Anfang August in Leipzig und über den Hitzesommer.
Traditionelle Messen haben es nicht leicht: die Züspa gehört der Vergangenheit an und auch andere kämpfen ums Überleben. Nicht so die «Züri Oberland Mäss» in Wetzikon: Sie zieht Publikum an, auch in Zeiten des Online-Shoppings. Weitere Themen: · Licht am Horizont für das krisengeschüttelte Spital Wetzikon: Die öffentlichen Spitäler des Kantons Thurgau wollen die Mehrheit des Spitals Wetzikon übernehmen. · Die Zürcher Regierung soll aufzeigen, wie hoch die Schäden des Hitzesommer bei der Wirtschaft sind. Das verlangen mehrere Parteien in einem dringlichen Vorstoss im Zürcher Kantonsparlament. · Die Fussball-WM hat zu keinem Anstieg von häuslicher Gewalt im Kanton Zürich geführt. Dies schreibt die Kantonsregierung in der Antwort auf einen Vorstoss von linken Parteien. Daher brauche es keines spezielles Präventionsprogramm. · Abstimmungsvorschau zu den geplanten Hochhausrichtlinien in der Stadt Zürich: Es stehen zwei Varianten zur Auswahl.
Nach den Schüssen in Aarau vom vergangenen Wochenende mit einem Todesopfer bleibt das Motiv schleierhaft. Die Polizei hatte am Montag einen 43-Jährigen Schweizer aus dem Kanton Jura verhaftet. Der Mann wurde in den vergangenen zwei Tagen befragt. Am Mittwochnachmittag hat die Polizei informiert. weitere Themen: Der Bundesrat will der Landwirtschaft ab 2030 mehr Spielraum geben. Dies hat Auswirkungen auf Umwelt, Detailhandel und Konsum. Nach dem Hitzesommer 2026 stellt sich die Frage: Reicht dies, um den künftigen Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen? Zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen sorgt die Warnung eines Whistleblowers für Aufsehen: Die US-Post versuche überstürzt neue Regeln der US-Regierung fürs briefliche Wählen umzusetzten. Dadurch könnte Chaos bei der Briefwahl entstehen.
Nach dem Hitzesommer will die Baselbieter Regierung Landwirtschaftsbetriebe mit Überbrückungskrediten unterstützen. Sie hat beim Landrat einen Kredit von zwei Millionen Franken beantragt.
Aber wie teuer genau? 6,3 Milliarden Euro soll allein die Hitzewelle Ende Juni die deutsche Wirtschaft gekostet haben. Das hat das private Forschungs- und Beratungsunternehmen Prognos berechnet. Seine Analysen für die Zukunft fallen noch einmal deutlich besorgniserregender aus: Kosten in Höhe von rund 900 Milliarden Euro könnten Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels bis 2050 verursachen. Doch wie kommen diese Zahlen zustande? Das bespricht Susanne Tappe mit Lukas Sander von Prognos. Und ihre Kollegin Oda Lambrecht von der ARD-Sendung Panorama ist in diesem Hitzesommer durch ganz Deutschland gereist und hat sich von Unternehmerinnen und Unternehmern erzählen lassen, was sie der Klimawandel schon heute kostet. Der Fernseh-Beitrag von Oda Lambrecht für Panorama: https://www.ardmediathek.de/video/panorama/klimakrise-was-kostet-das-nichtstun/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS84MDkyMjRmZC0zYjE4LTRiYWQtYWY0YS0zNmI4OWY3MjIwMDU Prognos-Studie zu den Folgen von Hitze für die Arbeitswelt: https://www.prognos.com/de/kosten-hitzewelle-juni-2026 Und zu den möglichen Gesamtfolgekosten von Extremwetter-Ereignissen bis 2050: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Klimaschutz/kosten-klimawandelfolgen-in-deutschland.htmlUnd Hintergrund-Wissen dazu: https://www.prognos.com/de/qa-bezifferung-klimafolgekosten-deutschlandDie Wirtschaftsberatung PwC hat berechnet, was es uns kostet bis 2045 klimaneutral zu werden und erklärt, warum es sich rechnet früher mehr zu investieren: https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/klimaschutzinvestitionen-lohnen-sich.html Warum der Stahlkonzern ArcelorMittal seinen klimaneutralen Umbau fürs Erste auf Eis gelegt hat, zeigt diese Fernsehdoku sehr eindrücklich: https://www.ardmediathek.de/film/herr-braun-und-der-gruene-stahl/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IHByb3BsYW5fMTk2MzQ3NjQ1 Und hier noch die Links zu unseren Podcast-Tipps "63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen", Folge: "Dürre, Hitze, Ernteausfälle: Wie geht Landwirtschaft im Klimawandel?"... https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9e367124dc994dc3/ ...und "nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht", Folge "Flammen und giftiger Rauch in NRW: Sind Waldbrände das neue Normal?"https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:df5fe5955678c41b/
Der Hitzesommer hat auch Auswirkungen auf das Obst. Die Früchte sind generell kleiner als sonst, dafür ist der Zuckergehalt grösser. Was heisst das für die Schweizer Obstbäuerinnen und -bauern? Gast im Studio ist der Präsident des Schweizer Obstverbandes, Jürg Hess. Er ist selber Landwirt und hat neben Ackerbau und Milchwirtschaft auch Äpfel- und Birnenbäume auf seinen 50 Hektar Land. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er, wie es um die diesjährige Obsternte steht und wie sich die Früchte in der Schweiz in Zukunft verändern werden.
Es war ein Sommer der Extreme, wie wir ihn seit dem bisherigen Meilenstein aus dem Jahr 2003 nicht mehr hatten. Heiße Tage bis in Rekordwerte von 42 °C hinein, mehr Hitzetage als in den Jahren zuvor und vor allem zahlreiche Tropennächte, in denen es nachts oft nicht mehr unter 20 °C abkühlte. Dazu kam eine beispiellose Trockenheit, der Wasserstand sank unter ein nie zuvor gemessenes Tief und Regen fiel nur punktuell und dann in Form von heftigen lokalen Gewittern. Starke körperliche Belastungen mit rund 14.000 hitzebedingten Todesfällen, Milliardenschäden für Forst und Landwirtschaft und so nie dagewesene Waldbrände waren die Folge. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nur Wetter war oder Ergebnis des menschengemachten Klimawandels. Bleibt so ein Sommer die Ausnahme oder ist das das neue Normal? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité, dem Meteorologen Dominik Jung, mit Peter Hoffmann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Katharina Wilhelm vom ARD- Kompetenzcenter Klima. Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung Hitzewellen, Temperaturrekorde, trockene Flüsse: Die Realität des Klimawandels holt alte Prognosen ein. Haben Forschende die Erderwärmung unterschätzt - oder nicht drastisch genug gewarnt? Ein Podcast mit Renate Ell. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d1ffeb8f14d4d8c1/
Der Sommer war extrem heiß, der Hitzerekord liegt bei 41,8 Grad. "Ich fürchte das wird da nicht stehen bleiben", sagt Meteorologe Mojib Latif. Es müsste schnellstens eine Anpassung erfolgen: "Wir müssen endlich etwas tun, um die Menschen zu schützen." Von WDR 5.
Historische Hitzewellen und eine extreme Dürre brachten die Dreierkoalition gehörig unter Druck. Nun haben sich die Koalitionspartner auf ein neues Klimagesetz geeinigt. Die Klimasprechen Julia Herr (SPÖ) und Michael Bernhard (Neos) berichten von den Verhandlungen und warum sie die Einigung für einen großen Fortschritt halten.Eine Textfassung dieses Gesprächs finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
USA sichern sich riesige Ölvorkommen in Venezuela, Sturzflut in Nepal: Grosse Betroffenheit bei Schweizer Diaspora, wegen Hitzesommer muss Heu aus Kanada importiert werden, 75 Jahre «Micky-Maus-Heftli»
Inzwischen ist klar: Die Schweiz hat einen rekordheissen Sommer erlebt. Schon im Juni stiegen die Temperaturen in Basel auf 39 Grad. Seit Messbeginn war kein Sommer heisser. Im Durchschnitt war es diesen Sommer gut 3 Grad wärmer als die Klimanorm. Damit ist der Sommer 2026 auch heisser als der bekannte Hitzesommer 2003. Und die Schweiz hat unter dieser Hitze gelitten. Menschen haben Klimaanlagen und Ventilatoren gekauft, Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, den Kühen ging das Futter und den Bauern das Wasser aus – und in Europa sind durch die Hitze deutlich mehr Menschen gestorben als normal. Was ist da gerade passiert? Ist das die neue Normalität? Wie lange werden wir die Folgen dieses Hitzesommers spüren? Und wie können sich Mensch und Natur davon erholen? Die Antworten auf diese Fragen kennt Martin Steinegger, Redaktor im Ressort Wissen und Experte für Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» – und hat eindrückliche Zahlen und Fakten zu diesem Hitzesommer bereit. Host: Alexandra Aregger Produzent: Noah Fend Mehr zum Hitzesommer 2026: Klimaerwärmung, Verdunstung und eine Portion Zufall: So kam es zum Extremsommer 2026 Podcast «Politbüro» zu den politischen Folgen des Hitzesommers «Apropos»-Folge mit Martin Steinegger zum «Super El Niño» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Konsequenzen aus dem Hitzesommer und nachhaltige Ideen by Bistum Hildesheim
Es mangele weder an Programmen noch an Geld, stellt Bundeskanzler Merz fest. Er will die Mittel zum Schutz vor Extremhitze aber besser einsetzen. Und: Die Gamescom in Köln verdeutlicht den Boom von Computerspielen. Welche Gefahren birgt das Gaming? Stephanie Rohde
Bundesrat Albert Rösti zu Massnahmen nach Hitzesommer, kurdische Militärallianz SDF in Syrien löst sich auf, SRF-Dokumentarserie «Der Engelmacher»
Es mangele weder an Programmen noch an Geld, stellt Bundeskanzler Merz fest. Er will die Mittel zum Schutz vor Extremhitze aber besser einsetzen. Und: Die Gamescom in Köln verdeutlicht den Boom von Computerspielen. Welche Gefahren birgt das Gaming? Stephanie Rohde
Müsste die Stadt Aarau, als Eigentümerin der Walthersburg, eine aktivere Rolle einnehmen als bisher? Diese Frage war Thema im Einwohnerrat. Denn, die Gebäude der ehemalige Seniorenresidenz gehören der Stadt. Vor allem die SVP forderte mehr Engagement, die anderen Parteien waren dagegen. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Die Parlamente in Aarau und Buchs sagen Ja zur rechtlichen Auflösung der ehemaligen Kreisschule Aarau-Buchs. Seit dem 1. August arbeiten die beiden Schulen operativ wieder eigenständig, die rechtliche Auflösung erfolgt auf Ende des aktuellen Schuljahres. · Die lange Trockenheit in diesem Hitzesommer hat auch Bäume geschädigt, die man eigentlich für hitzeresistent hielt. Das sagt der Geschäftsführer des Solothurner Verbandes der Waldeigentümer und Bürgergemeinden.
Die Aargauer Regierung will für die Pflegeausbildung drei neue Schulhäuser bauen: in Suhr, Baden und Aarau. Kostenpunkt: rund 600 Millionen Franken. Die Parteien äussern sich unterschiedlich zu den Plänen der Regierung. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Der aktuelle Hitzesommer zeigt es: viele Bäume in unseren Wäldern haben es schwer. Vor allem Buchen und Fichten leiden unter der Trockenheit. Viele Bäume werden sich wohl nicht mehr erholen und müssen früher oder später gefällt werden. Für die betroffenen Waldeigentümer eine herausfordernde Situation. · Die Solothurner Regierung will die Westumfahrung der Stadt Solothurn ausbauen, für 13 Millionen Franken. So sollen Staus zu den Pendlerzeiten verringert werden. Interessierte Personen und Organisationen können sich nun einen Monat lang zu den Plänen der Regierung äussern. · Seit 2017 ist Benjamin Guélat Dom-Organist in Solothurn. Nun wechselt er in die bekannte Klosterkirche Einsiedeln. Was reizt ihn an der neuen Aufgabe? Wir haben den gebürtigen Jurassier in der St. Ursen-Kathedrale getroffen.
Der Hitzesommer hat Greenpeace zufolge in Deutschland volkswirtschaftliche Schäden von über 36 Milliarden Euro verursacht. Für Mitteldeutschland bezifferte Mauricio Vargas die Schäden auf bis zu 1,5 Milliarden Euro.
In vier Monaten ist Weihnachten. Das klingt noch weit weg, aber die Weihnachtsbäume wachsen natürlich schon. Doch wie gut wachsen sie in diesem Hitzesommer? Droht zu Weihnachten ein Engpass?
Nach Wochen mit ausergewöhnlicher Hitze und Trockenheit stellt sich die Frage: Was hat das bei den Parteien ausgelöst? Welche Rezepte braucht es nun gegen den Klimawandel, welche Anpassungen? Antworten gab es an den Delegiertenversammlungen der Grünen und der SVP. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:19) Was bleibt vom Hitzesommer politisch? (08:26) Nachrichtenübersicht (14:20) Der Südlibanon brennt (21:14) Kirchenorganist von Beruf: Benjamin Guélat
Noch nie gab es in Westeuropa so viele Hitzetage wie 2026. Rekordtemperaturen nahe 40 Grad, tropische Nächte. Das hat auch Folgen für die Gesundheit. Medizinpädagogin Julia Hellmann und Architekt Eike Roswag-Klinge geben Tipps, wie wir uns schützen. Hellmann, Julia; Roswag-Klinge, Eike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Der Sommer 2026 hinterlässt Spuren: In der «Publikums-Arena» kommen Menschen zu Wort, die von der Hitze und Trockenheit besonders betroffen sind. Wie reagiert die Politik? Verdorrte Felder, ausgetrocknete Flüsse und tagelang Temperaturen weit über 30 Grad: Mehrere starke Hitzewellen und eine extreme Trockenheit prägen den Sommer 2026. Der Ausnahmesommer macht diversen Branchen zu schaffen: Die Landwirtschaft kämpft mit Futterengpässen und schlechten Erträgen, die Fischerei bangt um den Lebensraum der Fische und auch den Wäldern setzt der Hitzesommer zu. Derweil leidet auch die Bevölkerung – besonders für ältere Menschen kann die Hitze rasch gefährlich werden. Vier Betroffene berichten In der «Publikums-Arena» erzählen Menschen aus besonders betroffenen Bereichen von ihrem Alltag und den Folgen der Hitze. Zu Gast sind eine Rentnerin, ein Landwirt, ein Fischer sowie ein Förster. Zudem diskutieren Politikerinnen und Politiker über die Rolle des Bundesrats: Hat er zu Recht keine ausserordentliche Lage ausgerufen? Reichen die bestehenden Gesetze aus, um künftigen Hitze- und Trockenheitsperioden zu begegnen? Und muss sich die Schweiz an den Klimawandel anpassen oder mehr Anstrengungen unternehmen, um das Klima zu schützen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 21. August 2026 in der «Arena»: – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; – Ernst Wandfluh, Nationalrat SVP/BE; – Corina Gredig, Fraktionspräsidentin GLP und Nationalrätin GLP/ZH; und – Hanspeter Hilfiker, Präsident Schweizerischer Städteverband und Stadtpräsident Aarau/FDP. Publikumsgäste: – Martin Flury, Landwirt und Präsident Verband Schweizer Zuckerrübenpflanzer; – Monika Rellstab, Rentnerin; – Thomas Kuhn, Förster und Präsident Zürcher Forstpersonal; und – David Bittner, Geschäftsführer Schweizerischer Fischereiverband. Ausserdem im Studio: – Gaudenz Flury, Redaktionsleiter SRF Meteo.
Mehrere Schlammlawinen haben die Strasse ins Calancatal verschüttet. Die Calanchini von Arvigo talaufwärts sind nun vom Rest des Tales abgeschnitten. Auch im Misox wurden Strassen verschüttet. In Lostallo und Grono mussten Ortsteile evakuiert werden. Weitere Themen: ⦁ Grossbrand in Thusis fordert mehrere Verletzte, fünf Personen werden noch vermisst. ⦁ Alp Flimserstein trotzt dem Hitzesommer und bleibt länger offen.
Auch das ist eine Folge des heissen und trockenen Wetters: Die Reben sind früher reif als sonst. Die Winzerinnen und Winzer rechnen mit geringeren Erträgen, aber guter Qualität. Weitere Themen: · VD: Affäre Valérie Dittli: Die Waadländer Mitte-Staatsrätin will bei den Wahlen im nächsten Februar wieder antreten, gegen den Widerstand des Parteivorstands - notfalls auch als unabhängige Kandidatin. · TI: Die grüne Tessiner Nationalrätin Greta Gysin will Staatsrätin werden. Sie ist schon die Dritte im Bunde - vielleicht sogar die Vierte - die es von Bern wieder in die Heimat zieht. · JU: Schulstart unter neuer Kantonsflagge in Moutier: Was anders ist als in Bern. In dieser Sendung zu hören: · Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne. · Martina Kobiela, Journalistin bei der Tessinerzeitung.
Nach dem historisch heissen und trockenen Sommer haben viele Landrätinnen und Landräte Vorstösse zum Thema Hitze vorbereitet. Besonders viele haben SP und Grüne, aber auch von der FDP kommen mehrere Forderungen. Das sei Aktionismus, heisst es dazu von der SVP. Ausserdem: · Hausbesetzer im Klybeck müssen die Kosten des Polizeieinsatzes bezahlen · Alkoholverbot beim Wasserturmplatz ist mehrheitlich gut angekommen · «Ansprechbar»: Neues Angebot für Jugendliche, die Unterstützung bei psychischen Problemen brauchen
Der Klimawandel macht auch den Schweizern zu schaffen: Meteorologen haben wieder ungewöhnlich hohe Temperaturen festgestellt - und ungewöhnlich wenig Regen. Das hat auch direkte Auswirkungen auf die Berge in den Alpen: Die Zahl der Felsrutsche und Steinlawinen nimmt zu. Jan Seidel hat mit Forschern gesprochen, die versuchen, die Gefahren abzuschätzen
Temperaturrekorde, Trockenheit, Tropennächte: Die Schweiz und Europa erleben einen Sommer der Extreme. Menschen leiden unter der Hitze, sterben an den Folgen heisser Temperaturen. In der Landwirtschaft werden Futter und Wasser knapp, Kühe müssen notgeschlachtet werden. Gleichzeitig trocknen Bäche aus, Fische verenden in grosser Zahl. Das Klima rückt auf der politischen Agenda wieder nach oben. Welche Massnahmen braucht es jetzt? Ist Anpassung an die neue Klimarealität der richtige Weg? Und ist es zu spät für Klimaschutz? Darüber diskutiert Peter Düggeli mit seinen Gästen im «Club»: - Katrin Schneeberger, Direktorin Bundesamt für Umwelt; - Martin Neukom, Regierungsrat Kanton Zürich (Grüne); - David Bresch, Professor für Klimarisiken, ETH Zürich; - Martina Ragettli, Expertin für Hitze und Gesundheit am Tropen- und Public Health Institut; - Thomas Knutti, SVP-Nationalrat und Landwirt.
Mit Kommentaren zur Organspende, der neuen EU-Verpackungsverordnung und zum Hitzesommer 2026. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Hitzesommer mit Folgen für die Ernte, Bergregionen profitieren von Schweizer Feriengästen, Trump bremst Militärübung mit Südkorea, Paris würdigt die Ikone Gianni Versace
In diesem Hitzesommer ist der Rhein ziemlich ausgetrocknet. Zum Teil fahren nicht einmal mehr Ausflugsschiffe an der Loreley. Der Autor und Rhein-Kenner Hans-Jürgen Balmes kritisiert, wir hätten aus dem Hitzesommer 2018 nichts gelernt. Der Rhein brauche Rückhalteflächen. Das sei für Natur, Tiere und Trinkwasser wichtig.
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In der Schweiz kommt rund jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Regional gibt es allerdings erhebliche Unterschiede, das zeigt ein neuer Bericht, für den tausende Geburten untersucht wurden. Eine zentrale Rolle, ob ein Kaiserschnitt durchgeführt wird, spielt die Wahl des Spitals. Ausserdem: Die Waadtländer Mitte-Politikerin Valérie Dittli will trotz aller Widerstände erneut für den Regierungrat kandidieren. Ob sie von der Delegiertenversammlung als Kandidatin aufgestellt wird oder nicht, entscheidet sich am 2. September. Der aktuelle Hitzesommer ist ein Stresstest für die Gebäude in der Schweiz. In vielen Innenräumen wird es dieser Tage unangenehm heiss. Das zeigt, Gebäude in der Schweiz sind nicht für solche Bedingungen gebaut. Gesucht sind nun alternative Bauweisen, die den Klimawandel berücksichtigen.
Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, spricht über den Hitzesommer, die Kipppunkte im Klimasystem und den Einfluss der fossilen Lobby. „Das, was wir jetzt verursachen mit unseren Emissionen, ist unumkehrbar", sagt Rahmstorf. „Was die Bundesregierung bisher getan hat, war eher, die Energiewende zu verlangsamen. Das ist einfach kurzsichtig und unverantwortlich." [11:52]Die SPD begehrt gegen den eigenen Reformkurs auf. Die Landesvorsitzenden Steffen Krach und Ulf Kämpfer verlangen von Bundesbauministerin Verena Hubertz die Rücknahme der Wohngeldkürzungen. Es gibt Forderungen nach einem Sonderparteitag. Helene Bubrowski und Stefan Braun analysieren den Zustand der SPD in dieser Sommerpause. [01:22]Leonard Schulz, Redakteur im Berlin.Table, ordnet den Kurs des BSW vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein. Gründerin Sahra Wagenknecht will ja im Zweifel einem AfD-Ministerpräsidenten ins Amt helfen. Ist es ein Wahlkampfmanöver oder ein Rechtsruck? [07:40]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Sprecherin von Donald Trump, Karoline Leavitt, kündigt ihren Rücktritt per Ende August an – aus familiären Gründen, wie die Regierung mitteilt. Politologe und USA-Kenner Thomas Jäger über ihre Wichtigkeit als Trumps Sprachrohr, ihre künftige Aufgabe für den US-Präsidenten – und die Nachfolge. Weitere Themen: · Der neue britische Premierminister Andy Burnham erlebt diese Woche seine erste Bewährungsprobe: Die Regierung entlässt rund 5000 Häftlinge frühzeitig aus den Gefängnissen. Darunter auch Schwerverbrecher, die wegen Totschlags verurteilt sind. Der Grund dafür ist seit Jahren bekannt: Die britischen Haftanstalten sind überfüllt. Warum Burnham nun trotzdem in der Kritik steht, weiss der freie Journalist in London, Peter Stäuber. · Eigentlich sind sich diese zwei Parteien spinnefeind: die deutsche CDU und die Partei die Linke. Doch in der Linkspartei werben seit dieser Woche prominente Stimmen für eine Zusammenarbeit. Im Herbst stehen nämlich Landtagswahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt an. Wenn die CDU dort an der Macht bleiben will, kommt sie kaum an der Linkspartei vorbei. Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über die Annäherungsversuche der Links-Partei – und wie sie bei der CDU ankommen. · Im Wallis ist einem Medienbericht zufolge der Bella-Tola-Gletscher verschwunden. Auf rund 3000 Metern Höhe sollen nur noch einige Schneefelder zu sehen sein. Der aktuelle Hitzesommer dürfte dem Gletscher auf der deutsch-französischsprachigen Grenze stark zugesetzt haben. Ist der Gletscher nun für immer weg? Antworten von ETH-Gletscherforscher Matthias Hug. · Ist das ein KI-Song? Das ist oft schwer zu erkennen. Der Streamingdienst Spotify will künftig explizit bei den Profilen von Künstlerinnen und Künstlern darauf hinweisen, wenn dahinter KI steckt. Spotify schreibt, mit dieser Massnahme wolle man mehr Vertrauen schaffen. Wie hilfreich ein solches Label ist, erörtert SRF-Digitalredaktor Guido Berger.
Röhling, Lisa-Maria www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Hitzesommer zwingt Uzwiler Freibad zur Schliessung, Investor möchte aus Bernardino eine grosse Tourismus-Destination machen, Aletschgletscher schmilzt dieses Jahr besonders schnell
Als Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands kennt Ernst Wandfluh die Sorgen der Älplerinnen und Älpler im aktuellen Hitzesommer. Was wäre zu tun? Und was können die Bauern selbst gegen den Klimawandel unternehmen? Ernst Wandfluh ist zu Gast bei Simone Hulliger. Die Trockenheit setzt den Bäuerinnen und Bauern auf den Alpen und im Flachland stark zu. Wandfluh fordert Massnahmen zur Unterstützung der Bauernschaft, denn die Landwirtschaft befinde sich in einer Notsituation. Fühlt er sich von seiner Partei, der SVP genügend unterstützt? Wo ist er nicht einig mit dem Umweltminister Albert Rösti? Und wo sind die Bäuerinnen und Bauern bereit, Massnahmen gegen den Klimawandel zu unterstützen? Wandfluh ist Nationalrat der SVP Kanton Bern und Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands.
Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad. Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie. Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen. Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren? Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser. Ihr hört die Folge als Bonus im «Apropos»-Feed. Produzent: Noah Fend Mehr zur politischen Debatte über die Hitze: Albert Rösti im Interview: «Eine derart heftige Hitze hätte ich nicht erwartet» Klimaszenarien auf einen Blick: Ein solcher Extremsommer wird schon bald normal sein Tausende Kühe werden krank – jetzt soll der Bundesrat die Notlage ausrufen «Die Erde erleidet einen Hitzschlag», warnt die bekannteste Schweizer Klimaforscherin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Kann sich die Natur vom Hitzesommer wieder erholen?, Trump versucht erneut das Geburtsrecht in den USA einzuschränken, Sommerserie «Schockjobs» – Teil 4: Klosterfrauen
Hitzesommer am Bodensee und in Italien, Streit bei der Fifa geht weiter, Sommerserie «Schockjobs» – Teil 4: Tatortreiniger, Baschis neues Album «Bürgin»
Der Kanton Zürich verliert Bundesgelder für den Waldumbau. Baudirektor Martin Neukom kritisiert die Kürzungen von Umweltminister Albert Rösti und warnt vor Folgen für die Anpassung der Wälder an den Klimawandel. Weitere Themen: · Stadtzürcher Badis sind im Hitzesommer 2026 auf Rekordkurs. · Fotografieren in Freibädern: Polizei muss manchmal eingreifen. · Serie «Timeout» der Regionaljournale: Wie giftige Stoffe im Boden Baustellen lahmlegen können.
In ukrainischen Medien werden die Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Öl-Infrastruktur als Erfolg dargestellt. Weit kritischer ist die Bevölkerung, sagt NZZ-Reporterin Katharina Bracher. Ausserdem in der Sendung: · Katastrophe in Thailand: In einer Bar in Bangkok ist ein Brand ausgebrochen. 27 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Solche Unglücke gibt es immer wieder. Erhöht wird die Sicherheit von öffentlichen Einrichtungen dadurch nicht zwingend, sagt Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi. · Rekordverdächtiger Hitzesommer 2026: In gewissen Aspekten könnte der Sommer dieses Jahr extremer ausfallen und ein Jahrhundertsommer werden. Stephanie Westerhuis von SRF Meteo erklärt, wieso dies noch nicht definitiv ist. · Waldbrände haben auch positive Seiten: An verschiedenen Orten in Europa brennen Wälder. In Spanien haben diese an nur einem Tag zehn Todesopfer gefordert. Wann Waldbrände auch positiv sein können für die Natur, erklärt Daniel Scherrer, Forscher an der Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). · Faszinierende Bewegungen im Meer: Zum ersten Mal konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler messen, wie sich zwei Erdplatten im Ozean auseinanderbewegen und dabei Lava austritt. Wieso das aussergewöhnlich ist, schätzt SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel ein.