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Meta Connections! Versteckte Gesichtserkennung in 50 Millionen AppsStell dir vor, jemand kommt dir auf der Strasse entgegen, trägt eine ganz normale Brille – und kennt sofort deinen Namen, deine Adresse, dein Facebook-Profil. Klingt nach Science-Fiction? Ist es nicht. WIRED hat im Code der Meta-AI-App Funktionen für ein nicht freigeschaltetes Gesichtserkennungssystem gefunden – auf über 50 Millionen Geräten bereits installiert. Sascha Pallenberg trägt die Meta Ray-Ban Brille selbst seit über einem Jahr und macht in dieser MeTacheles-Ausgabe Klartext: Drei KI-Modelle, biometrische Signaturen, Face-Prints und ein internes Projekt namens "Nametag" – später hübsch umverpackt als "Connections". Sascha analysiert die WIRED-Recherche, die internen New-York-Times-Dokumente vom Februar 2026, das I-XRAY-Experiment der Harvard-Studenten und die schmutzige Geschichte hinter den Meta-Milliardenstrafen von 2021 und 2024. Sein Fazit: Meta verwandelt seine Kunden in eine verteilte globale Überwachungsmaschine – und macht aus seiner Arroganz gar keinen Hehl mehr.In diesem Podcast erfahrt ihr: ✅ Was WIRED im Code der Meta-AI-App wirklich gefunden hat ✅ Wie das interne Projekt "Nametag" zu "Connections" wurde ✅ Welche drei KI-Modelle auf 50+ Millionen Geräten bereits installiert sind ✅ Was die internen New-York-Times-Dokumente von Februar 2026 belegen ✅ Wie Saschas eigene Erfahrungen mit der Brille von Taipei bis Deutschland aussehen ✅ Was Harvard-Studenten 2024 mit dem I-XRAY-Experiment gezeigt haben ✅ EFF, Sicherheitsforscher und Ex-Meta-Insider ✅ Wieso die Geschichte mit dem Foto-Tagging von 2010 längst zeigt, wie Meta tickt ✅ Was Meta-Sprecher Ryan Daniels sagt – und warum es eine perfide Wortakrobatik ist
Als Anthropic das leistungsstärkste KI-Modell Fable 5 auf Anweisung der Trump-Regierung innerhalb von Stunden abschaltet, wird etwas überdeutlich: Europa hängt am Tropf amerikanischer und chinesischer Technologiekonzerne, ohne Fallback und ohne eigene Infrastruktur. Don Dahlmann und Sascha Pallenberg analysieren, was die Abschaltung von Fable 5 politisch bedeutet, wie ein drohender KI-Handelskrieg zwischen USA und China Europa in die Zange nehmen könnte und warum die Abhängigkeit von US-Cloudinfrastruktur kein Trump-Problem ist, sondern ein Strukturproblem. Dazu: Eurooffice als erster Schritt, Mistral als Alternative, Linux als Blaupause, und die entscheidende Frage, ob Europa den Open-Source-Weg einschlägt, bevor die Tür zugeht. Ein Pflichttermin für alle, die verstehen wollen, warum KI nicht nur eine Technologiefrage ist, sondern eine geopolitische.
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In Asien ist Live-Commerce längst ein Milliardenmarkt – in Europa winken viele Händler:innen noch ab: schon dreimal gehypt, schon dreimal verpufft. Dabei zeigt der Blick nach Osten, wie aus Livestreams echtes Geschäft wird – bis hin zur Rolex, die bei einem Euro startet und für 90.000 Euro den Besitzer wechselt. Saskia Meier-Andrae, Deutschland-Chefin von eBay, baut Live-Shopping gerade mit voller Wucht auf. Tech-Blogger Sascha Pallenberg ordnet aus Taiwan ein, was in den asiatischen Märkten wirklich abgeht. Gemeinsam übersetzen sie die Mechaniken für den deutschen Markt. Wir sprechen darüber, warum Vertrauen, Community und Entertainment zusammenkommen müssen, wieso die Nische der eigentliche Hebel ist, wie Programmdichte und feste Sendeplätze funktionieren – und warum das klassische Shopping-TV gerade in den Sonnenuntergang reitet. Du erfährst... ...wie asiatische Live-Commerce-Strategien den deutschen Markt revolutionieren. ...welche Rolle Vertrauen und Community im erfolgreichen Live-Shopping spielen. ...warum eBay auf Nischenmärkte und authentische Interaktion setzt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
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1,4 Billionen Dollar investiert, 613 Milliarden Umsatz, fast alle Big-Tech-Player tief im Minus: Die KI-Industrie hat eine Geldverbrennungsmaschine angeworfen, deren Dimensionen historisch beispiellos sind. Sascha Pallenberg und Don Dahlmann sezieren in dieser Folge das Kreislaufsystem zwischen Nvidia, Microsoft, OpenAI und Anthropic, in dem sich dieselben Milliarden mehrfach als Investment, Umsatz und Bewertung verbuchen lassen. Im Zentrum: der angekündigte OpenAI-Börsengang, der zum größten der Menschheitsgeschichte werden soll — bei 19 Milliarden Umsatz, 5 Milliarden Verlust und einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar. Dazu xAI auf 100 Milliarden, ein Tesla-Aktienkurs, der sich an Musks Davos-Versprechen entlanghangelt, und die Tulpenzwiebel-Logik eines Future-Marktes ohne Deckung. Die unangenehme Frage für alle mit ETF-Sparplan: Was passiert mit dem Nasdaq, wenn die Magnificent Seven kippen? Und warum die nächste Erzählung — Quantencomputer lösen das Rechenproblem — schon jetzt nicht trägt. Eine Folge über Gier, Bewertungslogik und das stille Risiko in deutschen Depots.
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Ferrari hat mit dem Luce seinen ersten Elektro-SUV vorgestellt – und das Internet ist seitdem gespalten. Ist das wirklich ein Ferrari oder ein glorifizierter BYD mit Cavallino-Badge? Sascha Pallenberg und Don Dahlmann streiten sich durch eine der emotionalsten Auto-Debatten seit Jahren. Don sieht darin eine mutige strategische Wette: Ferrari denkt wie Hermès, nicht wie ein Autohersteller – und will mit dem Luce einen völlig neuen Kundenkreis erschließen, vor allem in China. Sascha sieht das anders: Ein Auto, das ohne Logo niemand für einen Ferrari halten würde, gefährdet genau den Mythos, der die Marke seit Jahrzehnten trägt. Und wer hängt sich schon einen Luce als Poster ins Kinderzimmer? Design-Debatte, China-Strategie, Luxus-Positionierung und die Frage, was Ferrari eigentlich noch ist, wenn der Motor schweigt – alles in dieser Folge Techlounge.
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Sascha Pallenberg und Don Dahlmann reden diesmal über Ökosysteme, Abzocke und den leisen Aufstieg von Linux als echte Gaming-Alternative. Don hat das Wochenende mit Forza Horizon 6 versenkt – und stellt fest, dass ein Spiel einfach gut sein darf, ohne Dark Patterns, ohne aufgezwungene Frustration, ohne Bezahlschranken hinter jeder zweiten Kurve. Warum ist das inzwischen die Ausnahme? Warum kostet ein AAA-Titel 70 Euro und hält kaum ein Wochenende? Und was hat Call of Duty damit zu tun, dass eine ganze Generation von Spielern einfach wegläuft? Sascha hat seinen Gaming-PC derweil von Windows befreit – und ist bei CachyOS gelandet. Was sich nach Bastelprojekt anhört, war in einer Stunde erledigt: schneller Boot, mehr FPS, keine Werbung im Startmenü, keine nervigen Updates. Und fast alle Steam-Spiele laufen. Manchmal sogar besser als unter Windows. Dazu der große Kontext: GeForce Now im Kostencheck (Spoiler: teurer als eine Konsole über fünf Jahre), die Frage, wohin Cloud-Gaming wirklich führt – und warum Valve ausgerechnet jetzt zum heimlichen Retter des freien Gamings geworden ist. Mit Zahlen: Linux auf Steam hat sich in einem Jahr von 2,28 auf 4,52 Prozent verdoppelt.
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Warum dominiert ein gestrandeter Buckelwal die deutschen Schlagzeilen, während Krieg, Wirtschaftskrise und blockierte Meeresstraßen kaum noch durchdringen? Don Dahlmann und Sascha Pallenberg analysieren, wie Klickoptimierung, Algorithmen und der Wegfall klassischer Werbeeinnahmen den Journalismus in eine Falle getrieben haben, aus der er sich nur schwer befreien kann. Sascha schildert aus eigener Erfahrung, wie der YouTube-Algorithmus selbst seriöse Creator zwingt, mit Thumbnails und Headlines rechten Influencern nachzueifern – und warum das trotzdem funktioniert. Dazu kommt der strukturelle Druck auf Nachrichtenhäuser: Bezahlschranken auf der einen, kostenlose Propaganda-Plattformen auf der anderen Seite. Die ernüchternde Diagnose: Clickbait-Journalismus kannibalisiert das Vertrauen in Medien – aber das Interesse an gutem Journalismus ist noch da.
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In dieser Folge der Techlounge rechnen Don Dahlmann und Sascha Pallenberg mit dem alten Flaggschiff-Reflex ab. Ihre These: Das klassische Smartphone ist technisch weitgehend ausentwickelt, die Unterschiede zwischen 1.200-Euro-Geräten und starker Mittelklasse sind im Alltag oft überraschend klein. Entscheidend sind heute nicht mehr Marketingversprechen, sondern das eigene Nutzungsszenario. Für die meisten Menschen reichen 400- bis 500-Euro-Smartphones inzwischen vollkommen aus.
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Teslas Q1-2025-Zahlen werden von manchen Fans gefeiert – doch Don Dahlmann und Sascha Pallenberg rechnen nüchtern nach: Verglichen mit dem Einbruch des Vorjahres ist das sogenannte Wachstum vor allem Augenwäscherei. Mit nur zwei Modellen im Programm, wegbrechenden CO2-Credits und dem Auslaufen wichtiger Pooling-Verträge stehen Teslas Margen massiv unter Druck. Gleichzeitig zeigt Elon Musk kaum noch Interesse am Kerngeschäft Auto – stattdessen setzt er auf Optimus-Roboter, Starlink-Infrastruktur und vollmundige Versprechen rund ums autonome Fahren. Der Vergleich mit Waymo und den chinesischen Robotaxi-Anbietern offenbart jedoch: Tesla ist im entscheidenden Rennen um die Pole Position bereits im Rückstand. Ein Rundumschlag über einen Konzern, der gleichzeitig zu viel vorhat und zu wenig liefert.
Früher war nicht alles besser, oder? Man fuhr stundenlang zum nächsten großen Plattenladen, ließ sich vom Händler des Vertrauens beraten oder bekam ein liebevoll zusammengestelltes Mixtape zugesteckt. Aber wie sieht das heute aus, in einer Welt, in der fast jeder Song der Musikgeschichte nur einen Klick entfernt ist?In dieser Folge der Tech-Lounge diskutieren Sascha Pallenberg und Don Dahlmann über das zweischneidige Schwert der Algorithmen. Während Spotify und Co. uns mit präzisen Playlisten verwöhnen, besteht die Gefahr, in der eigenen ‚Echokammer‘ hängenzubleiben. Don und Sascha verraten ihre persönlichen Strategien, um aus der algorithmischen Komfortzone auszubrechen: Von proaktivem ‚Training‘ der KI über Geheimtipps wie Bandcamp und KEXP bis hin zum nostalgischen Griff ins eigene CD-Regal.Hört rein und erfahrt, warum wir wieder mehr Eigenverantwortung für unseren Musikgeschmack übernehmen müssen und wie man heute noch echte ‚Perlen‘ abseits des Mainstreams findet.
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Mit 30 der Kick: Ein Joint, ein kaputtes Studium, ein paar Rechner unterm Schreibtisch und plötzlich beginnt Sascha Pallenbergs radikaler Weg aus dem Chaos – von Bundeswehr-Hierarchie bis taiwanischer Tech-Revolution. Zwischen Burnout und Neugier prallen Sinnsuche, ADHS und Digitalsucht aufeinander. Was bleibt, ist der Mut, die eigenen Regeln immer wieder zu sprengen. Ein Gespräch über Grenzgänge, das Gefühl für genug und den Lernweg einer Generation, die niemals stillsteht. Du erfährst... …wie Sascha Pallenberg die Bedeutung von Ausbildung und Hierarchien neu bewertet. …warum der Wechsel ins Ausland Saschas Leben und Perspektive revolutionierte. …wie Sascha den Weg von einer "immer mehr" zu einer "genug" Welt fand. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
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Gefälschte Sport-Highlights, erfundene Marvel-Szenen, manipulierte Politik-Clips: KI-generierte Videos überschwemmen YouTube, TikTok und Instagram. In dieser Folge der Tech Lounge sprechen Sascha Pallenberg und Don Dahlmann darüber, warum sogenannter „AI-Slop“ mehr ist als nur nerviger Content. Es geht um Bot-Farmen, Monetarisierungsmodelle, politische Einflussnahme – und die Frage, warum wir Medikamente streng regulieren, aber KI-Modelle praktisch ungebremst auf Milliarden Menschen loslassen. Brauchen wir verpflichtende Wasserzeichen? Algorithmische Abwertung? Eine digitale „Pausetaste“?Eine Analyse über Plattformmacht, Regulierung – und die Zukunft von Wahrheit im Netz.
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KI sollte alles verändern – doch was ist davon 2026 wirklich übrig? In dieser Folge der TechLounge sprechen Sascha Pallenberg und Don Dahlmann über die Diskrepanz zwischen KI-Versprechen und Realität. Sie diskutieren, wofür KI im Alltag tatsächlich genutzt wird, warum große Closed-Source-Modelle an Grenzen stoßen und weshalb Open Source für die nächste Entwicklungsstufe entscheidend sein könnte. Eine nüchterne Bestandsaufnahme jenseits des Hypes – über Produktivität, Energieverbrauch und die Frage, ob die KI-Blase gerade platzt.
Was passiert, wenn man sich ehrlich fragt, wie abhängig man von Big-Tech-Diensten geworden ist – und ob es realistische Alternativen gibt? In dieser Folge der TechLounge sprechen Sascha Pallenberg und Don Dahlmann über digitale Lock-ins, europäische Software-Alternativen und den schrittweisen Ausstieg aus US-Ökosystemen. Es geht um Browser, E-Mail, Cloud, soziale Netzwerke – und vor allem um die Erkenntnis: Digitale Souveränität ist kein radikaler Schnitt, sondern ein Prozess. Praktisch, persönlich und mit klarer Haltung.
Die CES 2026 sollte die große Tech-Show werden – doch stattdessen wurde sie zum Reality-Check für eine ganze Branche.Keine KI-Explosion, keine neuen Wundermaschinen, keine Durchbrüche – dafür etwas viel Spannenderes: eine Rückkehr zur Vernunft.Während die großen Konzerne jahrelang mit „AI-Hype“, humanoiden Robotern und leeren Versprechen um sich warfen, zeigte diese CES etwas ganz anderes: Sicherheit, Kontrolle, Effizienz und echte Nutzung werden wieder wichtiger als Marketing-Buzzwords.Sascha Pallenberg analysiert in diesem Podcast die wichtigsten echten CES-Highlights:vom Google-freien, in Deutschland produzierten Punkt-Smartphone, über den beeindruckenden Boston Dynamics Atlas, bis hin zu Linux-freundlichen Mini-PCs, neuen ThinkPads und überraschenden Wearables wie der Pebble 2.Und ganz nebenbei wird klar: Die Branche merkt langsam, dass Nutzer keine KI-Werbesprüche kaufen – sondern funktionierende Geräte.In diesem Podcast erfährst du:✅ Warum KI auf der CES 2026 kaum noch jemand beeindruckt✅ Wieso Sicherheit und digitale Souveränität plötzlich wieder zählen✅ Was das Punkt MC03 so besonders macht✅ Warum Linux-Hardware endlich Mainstream wird✅ Welche Roboter wirklich relevant sind – und welche nur Show✅ Warum die Pebble 2 ein Statement gegen Smartwatch-Wahnsinn ist✅ Wie Lenovo, Samsung & Co. sich neu positionieren✅ Weshalb diese CES ein Wendepunkt für die Tech-Industrie ist
Nach der CES ist vor der Ernüchterung. In dieser Ausgabe der Tech-Lounge nehmen Don Dahlmann und Sascha Pallenberg die Tech-Industrie zum Start ins Jahr 2026 auseinander – und kommen zu einer unbequemen Diagnose: Es gibt mehr Demos, mehr Marketing und mehr KI-Buzzwords als je zuvor, aber weniger echte Durchbrüche. Sie sprechen darüber, warum AI-PCs niemanden interessieren, weshalb Microsoft mit Copilot und Abo-Modellen an den Nutzern vorbeientwickelt, und warum Apple mit seiner abwartenden, integrierten KI-Strategie plötzlich am besten dasteht. Außerdem geht es um humanoide Roboter als CES-Showstücke, die wachsende Rolle von Cloud-Gaming – und warum klassische PC-Hardware immer teurer wird, während die Anbieter lieber Abos verkaufen. Ein weiterer Schwerpunkt: Warum Linux 2026 aus der Nische kommt, Windows an Vertrauen verliert und sich eine neue Gegenbewegung gegen das große Plattform-Lock-in formiert. Ein Gespräch über Machtverschiebungen in der Tech-Industrie, über die Illusion von Innovation – und darüber, wer am Ende wirklich von KI, Cloud und neuen Geräten profitiert.
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2025 war ein Ausnahmejahr. Die Welt taumelte zwischen technologischem Fortschritt und geopolitischer Unsicherheit, zwischen KI-Euphorie und wachsendem Zweifel. Während im Monatsrhythmus neue Large-Language-Modelle (LLM) vorgestellt wurden, verdichtete sich zugleich das Gefühl, dass wir als Gesellschaft kaum noch hinterherkommen. Weder mit Denken noch mit Regulieren.Jetzt steht 2026 vor der Tür. Ein Jahr, das viele Antworten liefern muss: Wird KI zum Wirtschaftsmotor oder zur Luftnummer? Was passiert mit dem deutschen Industriemodell? Und kann Europa im globalen Tech-Wettbewerb überhaupt noch mitreden?Sascha Pallenberg hat keine Lust mehr auf Hype. Der Tech-Experte, Ex-Daimler-Manager und langjährige Blogger lebt mittlerweile im südlich gelegenen Taichung in Taiwan "Etwas ländlicher, zwei Millionen Einwohner, größtes Kohlekraftwerk der Welt", wie er trocken bemerkt. Von dort aus beobachtet er, wie sich Deutschland und Europa durch ein Jahr voller technologischer Umbrüche, geopolitischer Spannungen und industriepolitischer Fehlentscheidungen manövriert haben.Sein Fazit: Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel, aber feiern noch immer die falschen Dinge."Zwei Wochen nach dem Release von ChatGPT 5.02 rief die Welt: Das ist jetzt das beste KI-Modell der Welt! Drei Wochen vorher rief sie das über Gemini 3 von Google. Und nächstes Jahr geht das wieder so los", sagt Pallenberg. Für ihn ist Künstliche Intelligenz längst keine disruptive Sensation mehr, sondern eine technologische Normalität mit massiven Nebenwirkungen. "Wir müssen uns das einfach mal abgewöhnen. Das ist nichts mehr weltbewegend Neues.""Warum bauen die so verdammt gut Autos?"Deutlich fällt seine Kritik an der deutschen Autoindustrie aus. Seiner Meinung nach hat sie die digitale Transformation verschlafen. Während man in Wolfsburg und Stuttgart die Modelle von gestern verteidigt, nehmen chinesische Hersteller wie BYD mit Tempo und Tech-Offensive Europa ins Visier. "Wir hätten uns schon damals fragen müssen: Warum bauen die so verdammt gute Autos?"Dass BYD bis 2030 ein Händlernetz auf Audi-Niveau in Deutschland aufbauen will, sei kein Zufall, sagt Pallenberg. Es ist eine Kampfansage. Der frühere Daimler-Manager glaubt, dass es nicht nur um Technologie geht, sondern auch um Denkweisen: Während in Europa immer noch vom Lenkrad aus gedacht wird, verstehen chinesische Hersteller das Auto längst als Teil eines vernetzten Ökosystems. Das Smartphone auf Rädern ist dort Realität. Und Deutschland? "Hier reden wir immer noch über Radioempfang".Auch in der geopolitischen Großwetterlage sieht er Europa an einem Scheideweg. Die EU dürfe sich nicht erpressbar machen, wenn es um ihre Digitalgesetze wie den DMA oder DSA geht. "Das Regelwerk der EU ist das stabilste, was wir weltweit haben. Das ist aus gutem Grund so".Dass die USA Strafzölle als Druckmittel einsetzen, um Lockerungen zu erreichen, hält er für brandgefährlich. Sein Ausblick? Ernüchternd, aber klar: "2026 wird heftig für unsere Gesellschaften, für unsere Industrien und für unseren Arbeitsmarkt."Und trotz aller Tech-Begeisterung bleibt ihm ein Wunsch für die nächsten Jahre: Er wolle keine KI, die sich seine Texte schnappt, sondern eine, "die meine Küche aufräumt".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Wie bleiben wir standhaft? Wie wurde unsere Demokratie verscherbelt – oder: Wurde sie es überhaupt? Eine etwas andere Folge “Haken dran” zum Ende des Jahres. Mit grundsätzlicher Versöhnlichkeit, aber auch den bitteren Pillen, die wir in diesem Jahr schlucken mussten. Und von denen wir vielleicht immer wussten, dass sie auf dem Nachttisch auf uns warten. ➡️ Eure Spende an HateAid: [https://hateaid.org/spenden/](https://hateaid.org/spenden/) ➡️ Christian Stöcker über CBS, CNN und Vanity Fair im SPIEGEL: [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/vanity-fair-story-ueber-donald-trump-team-die-risse-in-der-fassade-sieht-nur-der-mensch-a-86232417-0966-4aec-843f-e27dab59eaf7](https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/vanity-fair-story-ueber-donald-trump-team-die-risse-in-der-fassade-sieht-nur-der-mensch-a-86232417-0966-4aec-843f-e27dab59eaf7) ➡️ hey.paris über seine Ent-Appleung: [https://hey.paris/posts/appleid/](https://hey.paris/posts/appleid/)
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In dieser Episode von ApfelTalk Live wird es emotional, rasant und kritisch! Zu Gast ist Tech-YouTuber Sascha Pallenberg, mit dem das ApfelTalk-Team über Apples aktuelle Strategie – oder deren Fehlen – diskutiert. Im Fokus: die WWDC 2024, Apple Intelligence, das stark umstrittene Liquid-Glass-Design und warum Apple dem Markt für faltbare Geräte und Ringe immer noch hinterherläuft. Dazu gibt es charmante Katzenanekdoten, eine kleine Tech-Demo und ganz viel Meinung. Apple-Fans und -Kritikerinnen aufgepasst: Das wollt ihr nicht verpassen!