Podcasts about ronny r

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Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Red Sonja" und das Fantasy-Missverständnis

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Jun 19, 2026 62:22


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Diesmal geht es um Schwerter, Magie und die Frage, warum manche Fantasy-Welten besser funktionieren als andere. Ein Blick auf die verschiedenen Verfilmungen von “Conan” und “Red Sonja”.“Conan der Barbar” zeigt bis heute, warum rohe Low Fantasy oft stärker wirkt als jeder künstlich aufgepumpte Mythos: schmutzig, brutal, archaisch und getragen von einer fast hypnotischen Atmosphäre; “Red Sonja” von 1985 mag als Film viele Schwächen haben, versteht aber immerhin noch, dass diese Welt von Muskelkraft, Stahl und einfachen Motiven lebt und nicht von bedeutungsschweren Prophezeiungen; “Conan” von 2011 versucht aus demselben Material ein modernes Fantasy-Spektakel zu machen und verliert dabei genau jene Erdigkeit, die den Stoff ursprünglich interessant machte; die Neuauflage von“Red Sonja” schließlich verschenkt nahezu jede Chance, die in der Figur steckt, und wirkt wie ein Film, der partout nicht begreifen will, dass man aus einer geradlinigen Low-Fantasy-Geschichte keine epische High Fantasy machen kann. Der Vergleich mit Tolkiens “Der Herr der Ringe” drängt sich zwar auf, fällt für den Film aber eher unangenehm aus.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juni 2026):“Red Sonja (2025)” - Prime Video“Conan der Zerstörer” - Prime Video/WOW/Sky“Red Sonja (1985)” - MOVIECULT: Prime Video Channels Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Disclosure Day": Spielbergs große Enttäuschung

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 45:34


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Steven Spielberg sucht in “Disclosure Day” nach den großen Antworten des Universums. Das Problem ist nur: Der Film stellt viele Fragen, ohne wirklich interessante Antworten zu liefern. Über weite Strecken verliert sich die Geschichte in schwülstigen Dialogen, geheimnisvollen Andeutungen und einer Schwere, die irgendwann ermüdend wirkt.Selbst die Inszenierung, sonst eine der größten Stärken Spielbergs, kann dieses Mal nur selten begeistern. Viele Bilder wirken überraschend gewöhnlich, manche Szenen sogar erstaunlich beliebig für einen Regisseur seines Formats. Wo frühere Filme Staunen, Neugier und emotionale Wucht auslösten, bleibt hier vor allem Distanz.Der Film nimmt sich sehr ernst, vermittelt aber nur selten das Gefühl, dass wirklich etwas Bedeutendes auf dem Spiel steht. Am Ende bleibt ein Werk, das ständig Größe verspricht, sie aber nie einlöst. Viel Pathos, viel Mystik und erstaunlich wenig, das lange im Gedächtnis bleibt.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.“Disclosure Day” läuft seit dem 10. Juni in den deutschen Kinos (Stand: Juni 2026) Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Lucasfilm gegen die Wirklichkeit

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 48:15


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“The Mandalorian & Grogu” wird derzeit von Lucasfilm und dem Cast als große “Star Wars”-Sensation verkauft. Der Mythos sei zurück. “Star Wars” sei endlich auf die große Leinwand zurückgekehrt. Nur macht ständiges Wiederholen eine Behauptung nicht wahr.Ob Dave Filoni, Jon Favreau, Pedro Pascal oder Sigourney Weaver: Überall ist vom Mythos die Rede, von der großen Rückkehr und vom nächsten Kino-Ereignis. Was auf Social Media und von einigen Influencern als triumphale Wiedergeburt des Franchise gefeiert wird, wirkt auf der Leinwand jedoch eher wie eine überdehnte TV-Episode.Große Worte ersetzen keine große Geschichte. Und der Mythos von “Star Wars” entsteht nicht durch Marketingkampagnen, sondern durch Filme, die Menschen über Jahrzehnte begleiten. Gerade deshalb wirkt die aktuelle Werbung und Eigenwerbung so befremdlich. Während von einer neuen Ära gesprochen wird, fehlt genau das, was “Star Wars” einst besonders gemacht hat: Größe, Abenteuer und das Gefühl, etwas wirklich Bedeutendes zu erleben.“The Mandalorian & Grogu” ist keine “Star Wars”-Sensation. Der Film ist der Versuch, ein lauwarmes Streaming-Produkt als großes Kino zu verkaufen. Und ja, das Thema war hier schon vor zwei Wochen im Podcast auf dem Tisch. Aber je mehr Interviews erscheinen und je häufiger vom großen Mythos gesprochen wird, desto weniger lässt uns diese Frage los: Glaubt Lucasfilm wirklich an die eigene Erzählung? Oder soll vor allem das Publikum daran glauben?Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.“The Mandalorian & Grogu” läuft seit dem 20. Mai in den deutschen Kinos (Stand: Juni 2026) Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Steven Spielberg - Der Architekt des modernen Kinos

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later May 29, 2026 61:06


Herzlich willkommen zur 300. Episode von “Oscars & Himbeeren”.In der heutigen Jubiläumsfolge steht das Werk von Steven Spielberg im Mittelpunkt. Kaum ein anderer Regisseur hat das Kino über einen so langen Zeitraum hinweg so nachhaltig geprägt wie er. Mit seinen Filmen hat er Generationen von Zuschauern begeistert und viele der bekanntesten Werke der Filmgeschichte inszeniert.Sein Name steht für kreative Ideen, außergewöhnliches Erzähltalent und die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die Menschen auf der ganzen Welt bewegen. Über Jahrzehnte hinweg hat Spielberg das moderne Kino mitgestaltet und Maßstäbe gesetzt, die bis heute nachwirken.Sein Schaffen umfasst Abenteuerfilme, Science-Fiction-Klassiker, historische Dramen und viele weitere Filme, die längst ihren festen Platz in der Filmgeschichte und der Popkultur gefunden haben. Diese Folge ist einer Persönlichkeit gewidmet, deren Einfluss auf die Filmwelt kaum zu überschätzen ist. Steven Spielberg gehört zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Regisseuren aller Zeiten und hat mit seinem Werk einen bleibenden Beitrag zur Kunst des Films geleistet.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):“Duell” - WOW/Sky“Haus des Bösen” - Prime Video“Der weiße Hai” - WOW/Sky“1941 – Wo bitte geht's nach Hollywood” - Joyn“Jäger des verlorenen Schatzes” - Netflix/WOW/Sky“E.T. – Der Außerirdische” - WOW/Sky“Indiana Jones und der Tempel des Todes” - Netflix/WOW/Sky“Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” - Netflix/WOW/Sky“Hook” - Netflix“Jurassic Park” - Netflix/WOW/Sky“Vergessene Welt: Jurassic Park” - Netflix/WOW/Sky“Amistad” - Paramount+/Joyn“Der Soldat James Ryan” - Paramount+“A.I. – Künstliche Intelligenz” - Paramount+“Minority Report” - Paramount+“Terminal” - Paramount+“Krieg der Welten” - Paramount+“München” - Paramount+“Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” - Netflix/WOW/Sky“West Side Story” - Disney+ Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Star Wars": Vom Mythos zum Content

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later May 22, 2026 50:37


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Mit “The Mandalorian & Grogu” wollte Disney beweisen, dass “Star Wars” endlich wieder zurück im Kino ist. Nach diesem Film bleibt allerdings vor allem eine andere Frage offen: Was genau soll daran eigentlich großes Kino gewesen sein?Denn vieles wirkt hier weniger wie ein echtes “Star Wars”-Ereignis als vielmehr wie eine durchschnittliche Science-Fiction-Episode, die man künstlich auf Leinwandgröße aufgeblasen hat. Es fehlt an diesem Gefühl, dass hier wirklich etwas erzählt werden muss. Stattdessen reiht sich eine Szene an die nächste, ordentlich produziert, manchmal hübsch anzusehen, aber emotional erstaunlich leer.Pedro Pascal verleiht Din Djarin zwar weiterhin diese ruhige Präsenz, die die Figur einst so interessant gemacht hat. Doch selbst das kann kaum darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte diesmal kaum weiß, warum sie überhaupt existiert. Vieles fühlt sich an wie eine Wiederholung. Vertraute Motive und vertraute Dynamiken. Aber ohne die Wucht, die “Star Wars” einmal hatte. Und die “Star Wars” im Kino haben sollte.Und genau darin liegt vielleicht das eigentliche Problem. “Star Wars” war früher größer als seine Handlung. Es ging um Mythos, Tragik, Hoffnung und Verlust. Heute wirkt es oft nur noch wie Content, der möglichst niemanden verärgern soll. Glatt, vorsichtig und seltsam folgenlos.Disney sagt, “Star Wars” sei zurück im Kino. Nach “The Mandalorian & Grogu” hat man allerdings eher das Gefühl, dass die Reihe davon noch ziemlich weit entfernt ist. Und langsam stellt sich tatsächlich die Frage, ob sie jemals wieder dorthin zurückfinden wird.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.“The Mandalorian & Grogu” läuft seit dem 20. Mai in den deutschen Kinos (Stand: Mai 2026) Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Marty, Life Is Short"

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later May 15, 2026 36:42


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“Marty, Life Is Short” ist eine wunderbar herzliche Dokumentation über einen der unterschätztesten Entertainer Hollywoods, die nicht nur den Humor von Martin Short feiert, sondern auch die leisen Zwischentöne seines Lebens sichtbar macht; “Legends” wiederum verbindet klassischen britischen Crime-Thriller mit überraschend viel Atmosphäre und Figurenstärke und zeigt, dass Netflix immer noch Serien produzieren kann, die spannend und stilvoll sind; “Nuklearer Notfall” schafft das Kunststück, aus einer realen Katastrophe eine intensive, menschliche Miniserie zu machen, die gleichermaßen erschüttert und fesselt; und “Ran” (1985) von Akira Kurosawa bleibt ohnehin eines der größten Kinoepen aller Zeiten, ein visuell überwältigendes, emotional tiefes Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Kraft verloren hat.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):“Marty, Life Is Short” - Netflix“Legends” - Netflix“Nuklearer Notfall” - Netflix“Ran” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Man on Fire": Aus Feuer wird Fließbandware

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later May 8, 2026 38:05


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:"Malcolm mittendrin: Unfair wie immer" versucht noch einmal den alten Wahnsinn der Kultfamilie einzufangen und versteht, dass der Reiz der Reihe nie bloß im Klamauk lag; "Mann unter Feuer" von 1987 bleibt dagegen ein kantiger, etwas vergessener Achtzigerjahre-Actioner mit harter Schale, während "Man on Fire" von 2004 aus derselben Vorlage ein fiebriges Rachedrama macht, das vor allem durch die Wucht von Denzel Washington getragen wird; die neue Netflix-Version "Man on Fire" wiederum wirkt schon auf dem Papier wie eines dieser Projekte, bei denen Streamingplattformen zwanghaft glauben, wirklich jeder Stoff müsse endlos seriell ausgewalzt werden.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):“Malcolm mittendrin: Unfair wie immer” - Disney+“Man on Fire (Serie)” - Netflix“Man on Fire (2004)” - Netflix“Mann unter Feuer (1987)” - Joyn Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Apex" - Survival-Thriller im öden Werbe-Look

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later May 1, 2026 32:30


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“Apex”, der Survival-Thriller mit Charlize Theron, erzählt von einer trauernden Extremsportlerin, die in der Wildnis in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel gerät, bleibt dabei aber erstaunlich dünn: viel Atmosphäre, wenig Entwicklung und keine Spannung; “Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße” dagegen überzeugt als stilles, klug erzähltes Stück Zeitgeschichte, das persönliche Schicksale mit historischer Tiefe verbindet; und “Eat Pray Bark - Therapie auf vier Pfoten” ist als deutsche Feel-Good-Komödie vorhersehbar und klischeehaft, trifft mit seinem naiven Blick auf Heilung und Nähe aber einen Ton, der eher milde stimmt als nervt.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Mai 2026):“Apex” - Netflix“Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße” - HBO Max“Eat Pray Bark - Therapie auf vier Pfoten” - Netflix Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Balls Up": Dümmer kann ein Film kaum sein!

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Apr 24, 2026 36:04


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“Memory”, ein Filmdrama mit Jessica Chastain und Peter Sarsgaard, erzählt von Erinnerung und Verletzlichkeit, verzichtet auf große Effekte und gewinnt genau daraus seine emotionale Wucht; die Dokumentation “JD Vance - Der Mann nach Trump” über den US-Vizepräsidenten in der ARD Mediathek zeichnet ein solides, aber etwas zu vorsichtiges Porträt einer politisch aufgeladenen Figur; die Neuauflage von “Scrubs - Die Anfänger” bei Disney+ spielt gekonnt mit Nostalgie und Tempo; und die Komödie “Balls Up” mit Mark Wahlberg und Paul Walter Hauser ist schlicht eine Zumutung: ein müder, einfallsloser Klamauk ohne Timing, ohne Idee und ohne jeden Funken erzählerischer Substanz.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):“Memory” - Prime Video“JD Vance - Der Mann nach Trump” - ARD Mediathek“Scrubs - Die Anfänger” - Disney+“Balls Up” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Outcome": Eine Hollywood-Satire ohne Biss

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Apr 17, 2026 33:04


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“DTF St. Louis” verbindet Crime- und Drama-Elemente mit einem modernen Blick und entwickelt daraus eine überraschend dichte Geschichte über Beziehungen, Macht und Abgründe. Die Serie lebt von ihrer Atmosphäre und den Figuren, die mehr sind als bloße Klischees; die Dokumentation “Super/Man: The Christopher Reeve Story” ist ein bewegendes Porträt über Stärke und Würde. Ohne Pathos, aber mit großer Nähe erzählt sie von einem Leben, das weit über die ikonische Rolle hinaus Bedeutung bekommt; “Outcome” setzt auf Stil, prominente Besetzung und trockenen Humor, bleibt dabei jedoch stellenweise etwas zu sehr an der Oberfläche. Die Inszenierung stimmt, aber emotional geht der Film nicht ganz so tief, wie er könnte; “The Madison” präsentiert sich als ruhiges, atmosphärisches Ensemble-Drama, das von seinen Bildern lebt. Die Serie nimmt sich Zeit und entfaltet dabei eine stille, aber auch erzählerische Kraft.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):“DTF St. Louis” - HBO Max“Super/Man: The Christopher Reeve Story” - HBO Max“The Madison” - Paramount+“Outcome” - Apple TV Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Warum wir plötzlich wieder zum Mond schauen

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Apr 10, 2026 39:21


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Mit Artemis II rückt der Mond wieder in den Fokus - als der Punkt, an dem Raumfahrt Geschichte schrieb. Und mit ihm die Bilder und Erzählungen, die diesen Moment bis heute tragen.“Die Eroberung des Mondes” von Robert Stone ist dabei mehr als ein historischer Rückblick. Die Dokumentation zeigt die Mondlandung nicht als glatte Heldengeschichte, sondern als Balanceakt zwischen politischem Druck, technischer Grenzerfahrung und menschlicher Unsicherheit. Auch “From the Earth to the Moon” verzichtet auf große Gesten und nähert sich den Apollo-Missionen über Details, über Entscheidungen und über Menschen. Die Serie versteht, dass Größe nicht im Pathos liegt, sondern in der Summe der kleinen Schritte. Und dann ist da noch “For All Mankind”, die den vielleicht spannendsten Gedanken formuliert: Was wäre gewesen, wenn wir nie aufgehört hätten, zum Mond zu fliegen?Im Kontext der Artemis II Mission wirken diese Werke plötzlich wieder offen, fast gegenwärtig. Nicht wie abgeschlossene Kapitel, sondern wie Erinnerungen an etwas, das wir gerade erst wieder aufnehmen.Die Rückkehr zum Mond ist kein Neuanfang. Sie ist eine Fortsetzung.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):“Die Eroberung des Mondes” - Prime Video / Apple TV / ARTE Mediathek“From the Earth to the Moon” - HBO Max“For All Mankind” - Apple TV“Artemis 2 - Zurück zum Mond” - ARD Mediathek“Mercy (2026)” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
“Daredevil: Born Again” zeigt, wie komplex ein Held sein kann

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Apr 3, 2026 23:35


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Mit “Daredevil: Born Again” hat Marvel eine Figur zurückgebracht, die nicht mehr beweisen muss, wie hart sie zuschlagen kann, sondern die sich der Frage stellen muss, was von ihr übrig bleibt, wenn der Kampf nicht mehr alles ist. Genau hier setzt auch die zweite Staffel an, ohne sich in Effekten oder sinnlosem Krawall zu verlieren, sondern mit einer fast schon ungewohnten Ruhe, die dieser Serie erstaunlich gut steht.Charlie Cox spielt “Matt” Murdock weiterhin mit einer stillen Intensität, die nicht auf große Gesten angewiesen ist. Man sieht einen Mann, der Entscheidungen nicht mehr aus Reflex trifft, sondern aus Erfahrung. Diese Entwicklung wird zum Glück nicht tot erklärt.Die zweite Staffel wirkt dadurch noch geschlossener, viel konzentrierter als das, was man aus dem Genre kennt. Sie erzählt weiter, ohne sich krampfhaft neu erfinden zu wollen, und genau das macht sie so überzeugend. Keine Übertreibung, kein Selbstzweck, sondern eine klare Linie, die zeigt, dass diese Geschichte verstanden hat, worum es ihr geht.“Daredevil: Born Again” bleibt sich treu.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):“Daredevil (Film)” - Disney+“Marvel's Daredevil” - Disney+“Marvel's The Defenders” - Disney+“Spider-Man: No Way Home ” - Disney+“She-Hulk: Attorney at Law” - Disney+“Echo” - Disney+“Daredevil: Born Again” - Disney+ Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Chuck Norris: Das Ende der einfachen Antworten

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 49:43


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Der Tod von Chuck Norris markiert das Ende einer Welt, in der Probleme noch mit einem Roundhouse-Kick gelöst wurden und moralische Grauzonen ungefähr so selten waren wie Zweifel an der eigenen Männlichkeit. Seine Filme von “Missing in Action” bis “The Delta Force” waren nicht gerade bekannt für Zwischentöne. Eher für klare Fronten. Gut gegen Böse, Amerika gegen den Rest, und mittendrin ein Mann, der aussah, als hätte er mit Diplomatie ungefähr so viel zu tun wie ein Vorschlaghammer mit Feinarbeit.Das war schon damals nicht ganz unproblematisch. Diese einfachen Weltbilder, diese Härte, diese Art von Heldentum löst heute eher Stirnrunzeln als Applaus aus. Und trotzdem hat man es sich angeschaut. Vielleicht gerade deswegen. Weil es so radikal eindeutig war. Und dann war da noch “Walker, Texas Ranger”. Im Grunde die Verlängerung dieser Haltung ins Fernsehen, nur mit etwas mehr Moralpredigt zwischen zwei Faustschlägen. Chuck Norris war kein Schauspieler im klassischen Sinne. Er war ein Symbol. Für eine Zeit, die sich die Welt gern einfacher gemacht hat, als sie war.Und vielleicht ist genau das sein Vermächtnis. Ein Stück Popkultur, das heute gleichzeitig Kult und Kommentar ist und bei dem man nicht so genau weiß, ob man es ernst nehmen oder einfach nur darüber schmunzeln soll.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):“The Octagon” - WOW/Sky“McQuade, der Wolf” - WOW/Sky“Missing in Action” - WOW/Sky“Missing In Action II: The Beginning” - WOW/Sky“Braddock: Missing in Action III” - WOW/Sky“Cusack - Der Schweigsame” - WOW/Sky“Invasion U.S.A.” - WOW/Sky“The Delta Force” - WOW/Sky“Delta Force 2: The Colombian Connection” - WOW/Sky“Sidekicks” - Joyn Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Kacken an der Havel": Wirklich witzig oder nur bemüht?

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 34:18


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“Kacken an der Havel” ist bemüht-provokante deutsche Satire, die auf derbe Pointen setzt, dabei aber selten über platte Geschmacklosigkeit hinauskommt. Vieles wirkt zu gewollt und trifft nur selten; die spanische Serie “Jene Nacht” von Jason George hingegen ist ein solider Thriller. Die Show entwickelt aus einer einzigen Nacht ein dichtes Netz aus Geheimnissen und Spannungen, das weitgehend überzeugt; die ABC-Serie “Lord of the Flies” bleibt deutlich hinter ihrem Anspruch zurück: Die Neuinterpretation des Roman-Klassikers wirkt erstaunlich oberflächlich, die Figuren bleiben blass und die gesellschaftliche Fallhöhe wird eher behauptet als packend erzählt.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):“Kacken an der Havel” - Netflix“Jene Nacht” - Netflix“Lord of the Flies” - WOW/Sky Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"War Machine": Wenn Popcorn-Action einfach funktioniert

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Mar 13, 2026 42:29


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“Young Sherlock” von Guy Ritchie erzählt die frühen Jahre des berühmten Detektivs und zeigt ihn als hochbegabten Studenten, der erstmals in ein komplexes Rätsel aus Verbrechen und Intrigen gerät; “War Machine” mit Alan Ritchson ist dagegen schnörkellose Action: Ein Soldat gerät in einen militärischen Einsatz, der sich plötzlich als Kampf gegen eine außerirdische Bedrohung entpuppt; der Dokumentarfilm “Melania” über Melania Trump wiederum wirkt erstaunlich glatt: Statt kritischer Einordnung dominiert eine kontrollierte Selbstdarstellung, die mehr inszeniert wirkt, als dass sie etwas hinterfragt.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):“Young Sherlock” - Prime Video“War Machine” - Netflix“Melania” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"The Bluff": Piraten ohne Wind in den Segeln

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 36:28


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“Die Bleikinder” erzählt von einem Umwelt- und Medizinskandal im Polen der 1970er-Jahre, als eine Ärztin entdeckt, dass Kinder durch Industrieabfälle schwer vergiftet werden; “Man on the Run” blickt auf Paul McCartney nach dem Ende der “Beatles” und zeigt, wie er mit seiner Band “Wings” eine zweite Karriere aufbaut; “The Pitt” begleitet eine Gruppe Ärztinnen und Ärzte durch eine gnadenlose Schicht in einer überlasteten Notaufnahme; “The Bluff” dagegen ist ein erstaunlich inspirationsloses Abenteuer: trotz großer Kulisse bleibt der Film spannungsarm, die Figuren bleiben blass und vieles fühlt sich nach müder Genre-Routine an.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):“Die Bleikinder” - Netflix“Man on the Run” - Prime Video“The Pitt” - HBO Max“The Bluff” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Famous Last Words": Eric Danes letzte Offenheit

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 25:11


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Vier Titel zwischen Abschied, Beziehungsökonomie und Sommergrusel: “Famous Last Words” zeigt Eric Dane in einem Gespräch, das durch seine Offenheit und Verletzlichkeit berührt - ein starkes Konzept, das emotional trifft, stellenweise jedoch spürbar auf Wirkung hin inszeniert ist; “Was ist Liebe wert - Materialists” seziert moderne Partnersuche mit kühler Präzision und lebt von der kontrollierten Zurückhaltung von Dakota Johnson; auch “Daddio” setzt ganz auf Johnsons Präsenz in einem dialoggetriebenen Kammerspiel - reduziert, intensiv und zum Glück nicht immer bequem; “Monster Summer” hingegen bleibt trotz Retro-Versprechen erschreckend blutleer, dramaturgisch vorhersehbar und eher wie ein müder Abklatsch besserer Vorbilder als ein eigener, überzeugender Film.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Februar 2026):“Famous Last Words” - Netflix“Was ist Liebe wert – Materialists” - Netflix“Daddio” - Prime Video“Monster Summer” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Spionage, Zeitdiagnose und Schachbrett

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 24:15


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Drei aktuelle Netflix-Titel zwischen Spionage, Zeitdiagnose und Schachbrett: "Unfamiliar" inszeniert deutsche Agenten-Düsternis mit viel Atmosphäre und politischem Anspruch, wirkt dabei jedoch stellenweise spürbar konstruiert und dramaturgisch etwas zu kalkuliert; "Breakdown: 1975" von Morgan Neville analysiert klug den kulturellen und politischen Ausnahmezustand der USA nach Vietnam und Watergate und zeichnet ein dichtes Bild der “New Hollywood”-Ära, bleibt dabei jedoch in entscheidenden Momenten eher an der Oberfläche; "Queen of Chess" von Rory Kennedy porträtiert Judit Polgár und ihre legendären Duelle mit Garry Kasparov als faszinierende Charakterstudie - spannend in den psychologischen Momenten, dramaturgisch jedoch recht konventionell.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Februar 2026):“Unfamiliar” - Netflix“Breakdown: 1975” - Netflix“Queen of Chess” - Netflix Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Dave Bautista: Zwischen Anspruch und Einfältigkeit

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Feb 13, 2026 41:05


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Drei aktuelle Filme mit Dave Bautista. “The Wrecking Crew” setzt auf kalkulierte Buddy-Action, vertraute Schlagabtausche und viel Routine - wirkt dabei jedoch erstaunlich spannungsarm und moralisch fragwürdig; “Trap House” will düstere Relevanz markieren, bleibt aber tonal unausgegoren und erzählerisch erstaunlich einfältig; “Afterburn” entfaltet immerhin eine visuell reizvolle Endzeitwelt und lässt atmosphärisch Potenzial erkennen, auch wenn Originalität hier kein großes Thema ist.Dave Bautista bringt wie immer Präsenz und Ernsthaftigkeit mit - doch die Projekte selbst wirken deutlich weniger ambitioniert als ihr Hauptdarsteller.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Februar 2026):“The Wrecking Crew” - Prime Video“Trap House” - Prime Video“Afterburn” - Sky/WOW Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Wonder Man" ist Marvel in Hochform

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 31:44


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Die MCU-Serie “Wonder Man” überzeugt mit Tempo, pointiertem Humor und einer wohltuend selbstironischen Superhelden-Erzählung; “The Beast in Me” setzt auf psychologische Tiefe, innere Konflikte und eine konsequent düstere Tonlage; und “John Candy: Ich mag mich” zeichnet ein sensibles, respektvolles Porträt eines Ausnahmekünstlers – nahbar und ohne falsche Nostalgie.Wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Februar 2026):“Wonder Man” - Disney+“The Beast in Me” - Netflix“John Candy: Ich Mag Mich” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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Verbrechen, Ritter und korrupte Polizisten

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Play Episode Listen Later Jan 30, 2026 31:30


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Die Crime-Serie “Steal” überzeugt mit Tempo, Stil und einem klaren Gespür für Spannung; “A Knight of the Seven Kingdoms” punktet mit ruhiger Erzählweise, starken Figuren und einer angenehm entschleunigten Rückkehr nach Westeros; “The Rip” setzt auf Atmosphäre, Härte und eine schnörkellose Inszenierung; und die Spionage-Serie “Ponies” bringt Charme, Tempo und Unterhaltung - leichtfüßig, modern und absolut sehenswert.Wie immer: ungeschönt und auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Januar 2026):“Steal” - Prime Video“A Knight of the Seven Kingdoms” - HBO Max“The Rip” - Netflix“Ponies” - Sky/WOW Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Starfleet Academy" - "Star Trek" auf Bewährung

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Play Episode Listen Later Jan 23, 2026 48:10


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Die neue Serie “Star Trek: Starfleet Academy” – eingeordnet im größeren Zusammenhang des gesamten Star-Trek-Kosmos.Was knüpft wirklich an die alten Ideale an? Was wirkt wie ein zeitgeistiges Update – und was eher wie Franchise-Verwaltung?Und wie schlägt sich “Starfleet Academy” im Vergleich zu all den anderen Trek-Serien der letzten Jahre?Keine Nostalgiebrille, kein Fanservice-Geklingel. Nur eine ehrliche Einordnung: was trägt “Star Trek” noch und wo verliert es sich selbst.Wie immer: ehrlich, direkt und ohne PR-Gelaber.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Nahezu alle Star-Trek-Serien und -Filme sind auf Paramount+ verfügbar. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Clarice" und das Erbe eines übergroßen Films

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Play Episode Listen Later Jan 16, 2026 34:12


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:die Thriller-Serie “Clarice”, die “Das Schweigen der Lämmer” ohne Hannibal weiterdenkt – altmodisch erzählt, aber mit einer sehenswerten Rebecca Breeds; “Girl Taken”, ein Entführungsdrama, kühl, sachlich und erschreckend real; und “His & Hers”, eine Krimi-Miniserie mit Tessa Thompson und Jon Bernthal, die erstaunlich fad bleibt und in ihrer Aussage eher fragwürdig als spannend ist.Was überzeugt wirklich? Was wirkt ambitionierter, als es am Ende ist?Und wovon darf man sich guten Gewissens fernhalten?Wie immer: ehrlich, direkt und ohne PR-Gelaber.Hört rein!Eine ausführliche Serien-Besprechung zu “His & Hers” findet ihr hier: “His & Hers” - dumm und gefährlichWenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Januar 2026):“Clarice” - Prime Video“Girl Taken” - Paramount+“His & Hers” - Netflix Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Starkes Regiedebüt und ein schwacher Abklatsch

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Play Episode Listen Later Jan 9, 2026 24:17


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Ronny alone in the House! Es geht um “Goodbye June”, das vielversprechende Regiedebüt von Kate Winslet, um den deutsch-tschechischen Kriegsfilm “Der Tiger”, der sehr gern Apocalypse Now wäre, und um “Tron: Ares”, der zum Streaming-Start bei Disney+ noch einmal unter die Lupe genommen wird.Was trifft ins Schwarze? Was ist eher gut gemeint als gut gemacht?Und was kann man sich getrost sparen?Wie immer: ehrlich, direkt und ohne PR-Gelaber.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken von Ronny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Zwischen Recherche, Football-Spaß und Totalabsturz

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Jan 2, 2026 32:42


Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Wir sprechen über die Netflix-Doku “Cover-Up”, schauen auf “Chad Powers” und “The Lowdown” bei Disney+ – und regen uns ordentlich über “Cleaner” bei Prime auf.Was lohnt sich? Was kann man sich sparen?Wie immer: ehrlich, direkt und ohne PR-Gelaber.

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"Mozart/Mozart": Eine Zumutung für Verstand und Gehör

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Dec 26, 2025 41:37


Die ARD-Serie “Mozart/Mozart” ist ein Lehrstück darüber, wie man große Stoffe klein, mutige Ansätze mutlos und historische Figuren erstaunlich leblos inszenieren kann.Was hier als moderne, feministische Neudeutung verkauft wird, entpuppt sich schnell als unerquicklich glattes Konstrukt, das weder dem historischen Stoff noch der eigenen Gegenwartsbehauptung traut. Die Serie wirkt, als habe man Mozart vor allem als Projektionsfläche gebraucht, nicht aus echtem Interesse an seiner Zeit, seiner Kunst oder seiner Abgründigkeit, sondern um zeitgeistige Thesen möglichst konfliktfrei unterzubringen. Das Ergebnis ist eine Erzählung, die behauptet, viel zu sagen, aber erstaunlich wenig zu riskieren bereit ist.Das größte Problem liegt im Ton. “Mozart/Mozart” erzählt zwar eine Geschichte, erstickt jedoch am eigenen Anspruch. Was hier erzählt wird, bleibt substanzlos, weil es sich vor allem am Zeitgeist abarbeitet, statt der Figur zu vertrauen, die sie vorgibt zu rehabilitieren. Maria Anna Mozart wird nicht vertieft, sondern funktionalisiert als Projektionsfläche aktueller Haltungen. Dabei hätte in ihr eine große, eigenständige Frauengeschichte gelegen. Diese Chance wird verspielt zugunsten einer glatten Gegenwartsbehauptung. Verschärfend kommt hinzu, dass die Serie auch den Zugang zur klassischen Musik beschädigt. Mozarts Werk wird nicht getragen und nicht entfaltet, sondern von modernen Popklängen überlagert. Das ist ein ästhetischer Kurzschluss und für eine Serie über Mozart ein nahezu grotesker Fehlgriff.Auch visuell bleibt die Serie hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das Historische wirkt wie Kulisse, nicht wie gelebte Welt. Kostüme und Räume sind ordentlich, aber seelenlos. Nichts riecht nach Schweiß, Geldnot, Größenwahn oder Angst. Alles sieht nach gut ausgeleuchtetem Bildungsfernsehen aus und genau so fühlt es sich auch an.Besonders unerquicklich ist die moralische Selbstzufriedenheit, die über der gesamten Erzählung liegt. Statt Ambivalenzen auszuhalten, werden sie geglättet. Statt Widersprüche zuzulassen, werden sie erklärt. Die Serie will auf der richtigen Seite stehen und vergisst dabei, spannend zu sein. Kunst aber entsteht selten aus Absicherung, sondern aus Zumutung.Ronny Rüsch - Filmkritiker is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.Am Ende bleibt “Mozart/Mozart” eine Serie, an der alles falsch ist. Falsch gedacht, falsch erzählt, peinlich in ihrer Anbiederung und vollkommen belanglos in ihrer Wirkung. Sie nimmt eine historisch hochinteressante Frau und einen der radikalsten Künstler der Musikgeschichte und macht aus beidem ein angepasstes Fernsehprodukt. Und das ist vielleicht das härteste Urteil, dass eine Geschichte über Genie, Unterdrückung und Kunst am Ende vor allem eines hinterlässt. Totale Gleichgültigkeit.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Dezember 2025):“Miss Sophie - Same Procedure as Every Year” - Prime Video“Jingle Bell Heist” - Netflix“Oh. What. Fun.” - Prime Video“Weihnachten zu Hause” - Netflix“Mozart/Mozart” - ARD Mediathek“Amadeus” - Sky/WOW“A Chorus Line” - Prime VideoWenn euch dieser Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Gerne dort abonnieren.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Avatar: Fire and Ash": Vom Schauplatz zur Erzählung

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Dec 19, 2025 32:01


James Cameron ordnet sein eigenes Universum neu. “Avatar: Fire and Ash” erzählt Pandora erstmals als geschlossene, konfliktreiche Welt und findet mit den Asche-Na'vi und Oona Chaplins Varang eine neue erzählerische Schärfe. Ein Film, der dem “Avatar”-Franchise erstmals erzählerisches Gewicht und emotionale Tiefe gibt.“Avatar: Fire and Ash” ist der Film, in dem James Cameron sein eigenes Mammutprojekt sichtbar zusammenführt. Es bleibt ein “Avatar”-Film mit Pandora, mit großem Ernst und mit einer Welt, die weiterhin auf Überwältigung setzt. Gleichzeitig wirkt dieser dritte Teil deutlich bewusster in dem, was er erzählt. Die Geschichte folgt einer klaren Linie, sie verzettelt sich nicht mehr in bloßen Erweiterungen des Universums, sondern entwickelt einen erzählerischen Zusammenhang, der trägt. Konflikte sind präziser gesetzt, Figuren bekommen eine erkennbare innere Bewegung und stehen nicht länger nur für Ideen oder Haltungen, sondern für Entscheidungen, die den Verlauf der Handlung spürbar prägen. Mit den Asche-Na'vi öffnet der Film zudem erstmals einen kulturellen Raum innerhalb Pandoras, der rauer, widersprüchlicher und weniger idealisiert ist und damit eine Tiefe einführt, die den vorherigen Teilen spürbar gefehlt hat.Besonders deutlich wird diese Entwicklung auf der emotionalen Ebene. Der Film rückt näher an seine Figuren heran und nimmt ihre Beziehungen ernst. Veränderungen geschehen nicht beiläufig, sondern formen den Kern der Geschichte. Handlungen wirken nach, Verluste hinterlassen Spuren, und die Erzählung gönnt sich Momente, in denen das Geschehen wirken darf. In diesem Kontext sticht Varang, gespielt von Oona Chaplin, besonders hervor. Ihre Figur ist nicht nur eine Gegenspielerin, sondern eine Präsenz. Die Art, wie sie sich bewegt, spricht und den Raum einnimmt, verleiht ihr eine Autorität, die sich aus Körpersprache, Haltung und innerer Konsequenz speist. Varang wirkt nie wie eine bloße Funktion der Handlung, sondern wie ein Ausdruck dieser neuen, harschen Facette der Pandora-Kultur.Auch visuell folgt der Film dieser Haltung. Die Bilder sind weiterhin von beeindruckender Kraft und Detailfülle, stehen jedoch stärker im Dienst der Erzählung. Technik und Schauwert unterstützen die Geschichte, statt sie zu dominieren. Das verleiht dem Film eine neue Ruhe und Klarheit. “Avatar: Fire and Ash” wirkt wie der Punkt, an dem James Cameron seine Erzählung bündelt und fokussiert. Pandora erscheint hier nicht mehr nur als Projektionsfläche für Schönheit und Harmonie, sondern als komplexe Welt mit inneren Spannungen, kulturellen Brüchen und Figuren, die diese Widersprüche tragen. Genau daraus bezieht dieser Film seine erzählerische Geschlossenheit und seine spürbare Reife.“Avatar: Fire and Ash” läuft derzeit in den deutschen Kinos (Stand Dezember 2025).Wenn euch dieser Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Gerne dort abonnieren.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Stromberg": Der untragbare Chef als sicheres Produkt

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Play Episode Listen Later Dec 12, 2025 33:18


“Stromberg - Wieder alles wie immer” ist kein echtes Comeback, sondern eine routinierte Wiederverwertung. Der Film versucht erkennbar, die Figur im aktuellen Zeitgeist zu spiegeln: Machtmissbrauch, toxische Arbeitskultur und das unangenehme Erbe alter Männerbilder. Doch dieser Versuch bleibt halbherzig. Kaum wird es interessant, drückt der Film auf Reset und flüchtet sich in bekannte Muster, alte Pointen und die sichere Komfortzone der Serie. Statt Weiterentwicklung gibt es Wiederholung. Statt Haltung bloß Andeutung. Dabei tut der Film so, als müsse man dem Publikum heute erst erklären, dass “Stromberg” ein untragbarer Charakter ist, obwohl das schon damals klar war. “Stromberg” war nie als Missverständnis angelegt, sondern von Anfang an als Zumutung.Besonders unerquicklich wirkt dabei das penetrante Product Placement, das jede vermeintliche Meta-Ebene unterläuft. Wenn reale Marken derart sichtbar ins Bild gedrückt werden, entlarvt das die eigentliche Motivation des Projekts. Ausgerechnet “Stromberg”, einst Sinnbild für Abgründe im Arbeitsalltag, verkommt hier zur Kulisse für Werbebotschaften. Christoph Maria Herbst spielt “Stromberg” erwartbar präzise, Bjarne Mädel, Milena Dreißig und Diana Staehly funktionieren zuverlässig in ihren bekannten Rollen. Doch genau diese Routine ist Teil des Problems: Niemand geht ein Risiko ein, niemand will diese Figuren wirklich antasten oder weiterführen.Unterm Strich fehlt diesem Film jede klare Richtung. Er will reflektieren, aber nicht zuspitzen. Er will kritisch wirken, ohne Konsequenzen zu ziehen. Er will anschlussfähig bleiben und sagt deshalb am Ende nichts. Zur aktuellen Debatte über Macht, Verantwortung und Veränderung trägt “Wieder alles wie immer” nichts bei. Kein neuer Blick, kein Erkenntnisgewinn und vor allem kein gesellschaftlicher Stachel. Nur die Erkenntnis, dass man manchmal besser loslässt, statt auf Autopilot weiterzufahren. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"The Beatles Anthology": Ein neues Leuchten für ein altes Vermächtnis

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Dec 5, 2025 33:16


Die neu aufgelegte “The Beatles Anthology” auf Disney+ fühlt sich an wie ein sanftes Auffrischen eines ohnehin schon besonderen Zeitdokuments, das seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 1995 für viele Menschen etwas beinahe Intimes bewahrt hat. Man merkt der Serie an, dass sie mit Respekt behandelt wurde, zumal die Restaurierung von Peter Jackson und seinem Team durchgeführt wurde. Die restaurierten Bilder wirken klarer, der Ton klingt wärmer und präziser, ohne den Charakter des Materials völlig zu glätten. Vieles, was früher ein wenig fern erschien, kommt einem jetzt erstaunlich nah. Die Gesichter, die Stimmen und die kleinen Gesten, all das wirkt nun vertrauter und lebendiger.Ein schönes Geschenk ist die neue neunte Episode. Sie zeigt Paul, George und Ringo in den 90er-Jahren bei der Arbeit an der ursprünglichen Anthology, beim Blödeln, beim Diskutieren und beim Nachdenken. Da liegt eine leise Melancholie in der Luft, aber auch Humor und ein Gefühl von Frieden. Man sieht drei Menschen, die eine gemeinsame Vergangenheit teilen, die größer ist als jede einzelne Erinnerung, und genau dadurch bekommt die Serie eine zusätzliche emotionale Tiefe. Es wirkt nie reißerisch und nie erzwungen. Es ist einfach schön, diesen Momenten beizuwohnen.Natürlich ist es keine radikale Neuerfindung. Ein Teil des Bonusmaterials ist Fans schon früher begegnet und die technische Überarbeitung ersetzt nicht die Patina der alten DVDs. Aber darum geht es hier auch nicht. Diese Neufassung will nicht das Original übertreffen, sondern es würdig weitertragen, mit behutsamen Korrekturen, mit einem moderneren Klangbild und mit einem warmen Blick zurück.Insgesamt wirkt die neue “The Beatles Anthology” wie eine Einladung. Sie lädt dazu ein, die Geschichte der Beatles noch einmal neu zu betrachten, ohne die Magie von damals zu verlieren. Sie macht das Vergangene nicht glänzender als es war, sondern zugänglicher. Und vielleicht ist genau das ihr größter Wert. Sie lässt uns ganz leise wieder spüren, warum diese vier Musiker uns nach all den Jahrzehnten noch immer berühren.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Dezember 2025):“The Beatles Anthology” - Disney+“Warfare” - Sky/WOW“Die Hand an der Wiege” (2025) - Disney+“Die Rosenschlacht” - Disney+ Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

LectureCast
LectureCast, Episode 113: Podcast, kolloborativ und crossmedial

LectureCast

Play Episode Listen Later Dec 1, 2025 28:32


Wie können Podcasts nicht nur informieren, sondern Menschen und Hochschulen wirklich in Bewegung bringen? Ich spreche mit den Machern des PodCasts „Update Hochschule“, Dr. Ronny Röwert (Digital Learning Campus Schleswig-Holstein) und Franz Vergöhl (HafenCity Universität Hamburg) darüber, wie sich Podcasts als Werkzeug für Austausch und Innovation im Hochschulkontext nutzen lassen, welche Rolle dabei Social Media und Multi-Channel-Strategien spielen und warum „Mitmachen“ hier mehr ist als ein Schlagwort.

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Train Dreams": Die stille Wucht eines einfachen Lebens

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Nov 28, 2025 35:51


“Train Dreams” ist einer dieser seltenen Filme, die sich nicht anbiedern, nicht hetzen und auch nicht versuchen, mit künstlicher Dramatik Aufmerksamkeit zu erzwingen. Er erzählt das Leben des Bahn- und Holzarbeiters Robert Grainier so unspektakulär, wie das Leben eines Menschen nun einmal oft ist. Und genau darin liegt die Kraft dieses Netflix-Films.Die Inszenierung ist leise und entschleunigt. Die Kamera beobachtet mehr, als dass sie inszeniert, und das funktioniert erstaunlich gut. Die Bilder stimmen, die Atmosphäre trägt, und Joel Edgerton spielt Robert mit einer Zurückhaltung, die am Ende mehr über diesen Mann verrät, als es laute Szenen je könnten. Es ist ein Film, der sich Zeit nimmt: für Landschaften, für Stimmungen und für die kleinen Wechsel in einem Gesicht. Wer schnelle Wendungen oder klassische Western-Konflikte erwartet, wird hier definitiv nicht bedient. Aber wer sich auf die Ruhe einlässt, bekommt ein sehr intensives Erlebnis.Besonders stark ist, wie der Film große Themen wie Verlust, Einsamkeit und Wandel nicht erklärt, sondern einfach spürbar macht. Es gibt keine großen Monologe und keine Konstruiertheit. Alles wirkt natürlich und uneitel. Der Schmerz, der Alltag und die ständigen Versuche weiterzumachen. All das wird sehr schlicht, aber sehr präzise erzählt.“Train Dreams” ist kein Film für jeden Abend und nicht für jeden Geschmack. Er ist langsam, melancholisch und streckenweise schwer. Doch genau so soll er sein. Und wer diese Art von Erzählung schätzt, bekommt ein herausragendes Werk, das lange nachhallt. Kein lauter Oscar-Bittsteller, sondern ein stiller Film, der seine Wirkung erst zeigt, wenn man danach noch eine Weile sitzen bleibt.Für Fans ruhiger, atmosphärischer Filme ist “Train Dreams” ein ganz klarer Empfehlungstitel. Ein Film, den man nicht einfach nur schaut, sondern den man einatmet. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"Mr. Scorsese": Porträt eines Ausnahmeregisseurs

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Nov 21, 2025 26:16


“Mr. Scorsese” ist eine jener Dokumentationen, die einem sofort das Gefühl geben, man bekomme etwas Echtes zu sehen. Es ist nicht nur ein Best-of großer Momente, sondern ein durchdachtes, ruhiges Porträt eines Mannes, der das Kino geprägt hat und trotzdem erstaunlich geerdet geblieben ist. Rebecca Miller begleitet Martin Scorsese mit spürbarem Respekt und mit einer Ruhe, die dieser Serie guttut. Nichts wirkt aufgeblasen und nichts unnötig dramatisiert. Schritt für Schritt entsteht das Bild eines Künstlers, der seine Arbeit seit Jahrzehnten mit derselben Mischung aus Neugier, Selbstkritik und Leidenschaft betreibt.Die Gespräche mit De Niro, DiCaprio, Spielberg und vielen anderen haben etwas Intimes. Sie wirken nicht wie große Statements für die Pressemappe, sondern wie Erinnerungen von Menschen, die ihn über weite Strecken ihres Lebens begleitet haben. Gerade die persönlichen Rückblicke, seine Kindheit in Little Italy, die katholische Prägung, das fragile asthmakranke Kind im engen New York der Nachkriegsjahre, lassen spüren, wie tief diese Erfahrungen später in seinen Filmen weitergearbeitet haben. Viele Motive, die sein Werk prägen, wirken nach dieser Dokumentation fast zwangsläufig.Besonders stark ist die Serie dort, wo Scorsese über seine Krisen spricht. Momente, in denen Studios Druck machten, Projekte zu scheitern drohten oder seine Vision infrage gestellt wurde. Die Episode rund um Taxi Driver, in der er offen darüber spricht, wie weit er zu gehen bereit war, um seinen Film zu schützen, zeigt nicht nur seine Beharrlichkeit, sondern auch seine Verletzlichkeit. Trotz all dieser Härte bleibt er erstaunlich selbstironisch und nie selbstgefällig.Millers Inszenierung ist zurückhaltend und präzise. Sie lässt Scorseses Stimme Raum und vertraut auf seine Erinnerungen, ohne sie zu überhöhen. So entsteht ein menschliches und oft überraschend leises Bild eines Regisseurs, der sich nie auf seinem Ruf ausgeruht hat.“Mr. Scorsese” ist keine spektakuläre Enthüllungsdokumentation. Sie braucht das auch nicht. Es ist ein ruhiges, sorgfältig erzähltes und respektvolles Porträt eines Filmemachers, dessen Filme unser Bild von Moral, Gewalt, Schicksal und Erlösung über Jahrzehnte geprägt haben. Genau deshalb funktioniert diese Dokumentation so gut. Sie lässt einen Mann sprechen, der sein Leben lang versucht hat, die Welt zu verstehen, Bild für Bild. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Del Toros "Frankenstein": Ein Opus aus Bildern, aber fern der Vorlage

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Nov 14, 2025 25:46


Guillermo del Toro hat sich mit “Frankenstein” an eines der bekanntesten Werke der Literaturgeschichte gewagt. Und wie zu erwarten, liefert er kein klassisches Kostümstück, sondern eine eigene, visuell überwältigende Interpretation. Der Film ist in jeder Einstellung üppig ausgestattet: großzügige Sets, sorgfältige Kostüme und ein atmosphärisches Licht, das zwischen düsterer Melancholie und märchenhafter Überhöhung pendelt. Man sieht sofort, wie viel handwerkliche Liebe in diesem Projekt steckt. Dieser Film wirkt nicht einfach nur produziert, sondern gebaut und geschmiedet.Del Toro interessiert sich aber weniger für die philosophischen Kernthemen, wie Mary Shelley sie in ihrem Roman anlegte, sondern stärker für sein eigenes mythologisches Universum. Die Fragen nach Verantwortung, ethischer Grenzen und dem existenziellen Schmerz der Kreatur sind zwar vorhanden, aber sie treten hinter der starken Bildsprache und del Toros persönlicher Deutung zurück. Genau hier liegt der zentrale Punkt: Seine Version lässt vieles von dem, was den Roman seit zwei Jahrhunderten so stark macht, spürbar außer Acht. Die literarische Tiefe, die kühle Klarheit und die moralische Wucht - all das wird von einer sehr freien, sehr modernen Interpretation überlagert.Das ist nicht zwingend schlecht, nur anders. Wer eine werkgetreue Adaption sucht, wird irritiert sein. Wer aber bereit ist, “Frankenstein” als del Toros eigenes Märchen aus Fleisch, Blut und Metall zu sehen, findet einen Film, der einen packen kann. Unterm Strich: ein sehenswertes Werk. Kein Shelley-Frankenstein, aber ein del-Toro-Frankenstein: opulent, emotional und extrem eigensinnig. Und auf seine Weise absolut faszinierend. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
Ein Lehrstück in Stil ohne packenden Inhalt

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Nov 7, 2025 38:05


“Ballad of a Small Player” ist ein Film, der viele Versprechen macht, am Ende jedoch erstaunlich wenig einlöst. Schon nach den ersten Minuten merkt man, dass hier großes, poetisches Kino entstehen soll. Alles liegt in sanftem Licht, jedes Bild ist präzise komponiert und jede Bewegung exakt überlegt. Doch genau das macht Edward Bergers Film schwer greifbar. Es ist, als würde man einem Gemälde beim Trocknen zusehen. Schön und vollkommen, aber ohne Leben. Der Film möchte berühren, schafft es aber nur in den seltensten Momenten.Colin Farrell spielt mit jener vertrauten Schwermut, die ihm so leicht gelingt. Trotzdem bleibt seine Figur seltsam leer, wie ein Spiegel, in dem kein Gesicht zurückblickt. Man erkennt, dass er verzweifelt sein soll, dass in ihm etwas ringt, doch es erreicht einen nicht. Zu viel Form und zu wenig Empfindung. Alles an diesem Werk scheint der Ästhetik verpflichtet, nicht aber dem Potenzial seiner Geschichte.Regie und Kamera verlieren sich in Oberflächen, in Neonlichtern, im Regen und in den Farben der Casino-Wände. Macau wird zur Kulisse, kein Ort, sondern eine Idee von Müdigkeit und Verlorenheit. Man wünscht sich etwas Raues, etwas Unvorhergesehenes, doch der Film bleibt glatt und fern. Jede Bewegung und jedes Wort wirken einstudiert.“Ballad of a Small Player” scheint etwas erzählen zu wollen über Schuld und Erlösung, über das, was bleibt, wenn man alles verspielt hat. Doch die Worte verhallen. Zwischen den makellosen Bildern und der weichen Musik öffnet sich eine Leere, die nicht nachklingt, sondern verklingt. Am Ende bleibt man zurück, beeindruckt von der Eleganz, aber ohne Gefühl. Ein Film, der glänzt, ohne etwas mitzuteilen. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"A House of Dynamite": Wenn Kontrolle zur Illusion wird

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Play Episode Listen Later Oct 31, 2025 50:57


Kathryn Bigelow ist zurück. Und sie tut das mit einem Film, der wieder dort ansetzt, wo sie schon in “Zero Dark Thirty” oder “The Hurt Locker” glänzte: an der Grenze zwischen Macht und Zusammenbruch. In “A House of Dynamite” wird das Undenkbare wahr. Eine atomare Bedrohung steht im Raum, niemand weiß genau, woher sie kommt oder wie sie aufgehalten werden kann. Während in Washington die Minuten verrinnen, kämpft ein Netzwerk aus Militär, Politik und Beratern gegen das eigene System. Und gegen die Angst, die alles lähmt.Bigelow filmt das mit der Präzision einer Chirurgin. Ihre Kamera sucht Gesichter, nicht Explosionen. Sie interessiert sich nicht für den Knall, sondern für den Moment davor, in dem Menschen Entscheidungen treffen, die über Millionen Leben bestimmen. Die Spannung entsteht nicht durch Action, sondern durch Schweigen, durch die Schwere eines Blicks, durch das Geräusch eines Atemzugs im falschen Moment.Idris Elba und Rebecca Ferguson tragen Passagen des Films mit ruhiger Präsenz. Die Kamera von Barry Ackroyd fängt Gesichter und Räume mit dokumentarischer Genauigkeit ein, während Volker Bertelmanns Musik kaum hörbar, aber wirkungsvoll Spannung erzeugt. Alles wirkt bewusst reduziert, fast spröde, als wolle Bigelow vermeiden, dass Emotion über das Konzept hinauswächst.Inhaltlich ist “A House of Dynamite” zweifellos sehenswert. Doch nicht alles zündet, was Bigelow anlegt. Die Figuren bleiben in manchen Momenten distanziert, fast symbolisch. Der Film will viel, doch er schafft es nicht immer, seine Themen und Spannungsmomente in Einklang zu bringen. Trotz eindrucksvoller Szenen wirkt die Erzählung an manchen Stellen zu sehr mit sich selbst beschäftigt.Und trotzdem: Bigelow bleibt eine Meisterin der Atmosphäre. Sie inszeniert Macht und Ohnmacht mit der gleichen Ruhe, mit der andere Panik verbreiten. Ihr Film ist kein Spektakel, sondern ein Nachdenken über Kontrolle, Vertrauen und Verantwortung in Zeiten des Chaos. Am Ende bleibt weniger die Handlung als das Gefühl, Zeugin eines gewaltigen inneren Bebens gewesen zu sein.“A House of Dynamite” ist kein lauter Film, aber ein eindringlicher. Er fragt, wie lange man die Welt noch festhalten kann, wenn sie längst beginnt, sich selbst zu lösen. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast
"The Lost Bus": Stark gespielt und überzeugend inszeniert

Oscars & Himbeeren - der ntv Filmpodcast

Play Episode Listen Later Oct 24, 2025 29:39


“The Lost Bus” auf Apple TV ist ein eindringlicher Film über Mut, Verantwortung und die stillen Momente, in denen Menschen über sich hinauswachsen. Regisseur Paul Greengrass, der sich schon in früheren Werken als Meister der realistischen Spannung erwiesen hat, erzählt hier eine wahre Geschichte, die unter die Haut geht. Ein Busfahrer und eine Lehrerin versuchen während des verheerenden “Camp Fire” in Kalifornien 2018, eine Gruppe von Schulkindern durch die Flammen in Sicherheit zu bringen. Dabei vermeidet der Film jede heroische Überzeichnung. Stattdessen vertraut er auf eine unaufgeregte, fast dokumentarische Erzählweise, die ihre Wirkung gerade durch Zurückhaltung entfaltet.Matthew McConaughey spielt den Busfahrer mit jener Mischung aus Erdung und Verletzlichkeit, die ihn zu einem der wenigen Hollywood-Stars macht, denen man eine solche Rolle ohne Pathos abnimmt. Sein Spiel ist körperlich, authentisch und frei von Effekthascherei. Ihm zur Seite steht America Ferrera, die als Lehrerin eine beeindruckende Ruhe und innere Stärke verkörpert. Gemeinsam tragen sie einen Film, der neben Explosionen auch auf Emotionen setzt. Man spürt die Angst, die Hitze und den Rauch, aber auch den unbeirrbaren Willen, zu handeln.Greengrass gelingt es, den Albtraum des Feuers mit filmischer Präzision einzufangen, ohne den menschlichen Kern zu verlieren. Die Bilder sind dicht, manchmal fast beklemmend, doch sie dienen nie der Sensation. Sie erzählen von Hilflosigkeit, Hoffnung und Zusammenhalt in einer Welt, die buchstäblich in Flammen steht. “The Lost Bus” ist kein Spektakel, sondern eine Erinnerung daran, dass Zivilcourage selten laut ist und dass es oft die unscheinbaren Menschen sind, die in entscheidenden Momenten Geschichte schreiben. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Tron: Ares": Von Kritikern zu Unrecht zerlegt

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Play Episode Listen Later Oct 17, 2025 37:19


“Tron: Ares” ist ein Film, den man trotz aller Schwächen gesehen haben sollte und zwar im Kino. Denn was Regisseur Joachim Rønning hier visuell entwirft, ist keine bloße Science Fiction, sondern ein ästhetisches Erlebnis aus Licht, Bewegung und Sound. Die Rückkehr ins “Grid”, diese ikonische, künstlich leuchtende Welt aus Neon und Dunkelheit, gelingt auf eine Weise, die zugleich vertraut und radikal modern wirkt. Der Film entfaltet auf der großen Leinwand eine Energie, die man in Zeiten formelhaft gestreamter Actionfilme kaum noch erlebt. Das ist die große Stärke von “Tron: Ares”. Dieser Film glaubt noch an das Kino.Doch so sehr das Auge verwöhnt wird, so wenig Futter bekommt der Kopf. Die Handlung wirkt oft fahrig, die Dialoge sind stellenweise schlicht und die Figuren bleiben seltsam flach. Man versteht, was sie tun, aber nicht immer, warum sie es tun. Es fehlt an innerer Notwendigkeit und an emotionaler Tiefe.Was “Tron: Ares” dennoch rettet, ist seine kompromisslose Sinnlichkeit. Der Film ist ein Fest für die Sinne. Die Kameraarbeit hypnotisiert, der Soundtrack von Nine Inch Nails schiebt sich wie ein dunkler Strom durch jede Szene und die Lichtarchitektur ist präzise komponiert. Gerade in den ruhigeren Passagen entfaltet sich ein melancholischer Sog, der an das ursprüngliche Versprechen des “Tron”-Universums erinnert, an die Sehnsucht nach der Verschmelzung von Mensch und Maschine.Trotz erzählerischer Schwächen bleibt “Tron: Ares” also ein Film, den man nicht einfach abtun kann. Er stolpert, aber er stolpert nach vorn. In einer Zeit, in der viele Blockbuster in kalkuliertem Zynismus erstarren, wagt dieser Film Pathos, Farbe und Vision. Vielleicht ist das sein größter Verdienst. Er erinnert daran, dass Kino mehr sein kann als nur ein Produkt. Nämlich Rausch und Idee zugleich. “Tron: Ares” ist kein perfekter Film, aber ein schöner Beweis dafür, dass Perfektion manchmal gar nicht das Ziel sein sollte. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Play Dirty": Ein Film ohne Puls

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Play Episode Listen Later Oct 10, 2025 34:49


“Play Dirty” ist einer dieser Filme, die von Anfang an wirken, als wüssten sie nicht, weshalb sie existieren. Man sieht Geld, Aufwand und ein paar große Namen, aber nichts davon führt irgendwohin. Alles wirkt routiniert, glatt und gleichzeitig leer. Shane Black, der früher das Talent hatte, Action und Ironie zu verbinden, scheint hier vor allem sich selbst zu imitieren. Die Szenen folgen einander, ohne dass man das Gefühl hat, irgendetwas würde auf dem Spiel stehen.Mark Wahlberg spielt die Hauptfigur Parker mit der Energie eines Mannes, der schon weiß, dass das alles keine Bedeutung hat. Er ist da, spricht, läuft und kämpft, aber es bleibt nichts. Die Coolness wirkt aufgesetzt, die Härte wirkt müde, und selbst in den Momenten, die spannend sein sollen, bleibt der Film seltsam leblos.Die Geschichte will ein Heist-Thriller sein, irgendwo zwischen moralischem Dilemma und Hochglanz-Action, aber sie hat keine Richtung. Man merkt die Bemühung, clever zu sein, doch es fehlt der Kern. Alles wirkt wie zusammengestückelt, als hätte man Szenen aus besseren Filmen genommen und lose verbunden. Visuell ist “Play Dirty” perfekt ausgeleuchtet und makellos gefilmt, aber genau darin liegt das Problem. Nichts hat Kante. Nach Mut sucht man vergebens.Dieser Amazon-Film ist kein Desaster, er ist schlimmer. Ein Film, der völlig gleichgültig wirkt. Man schaut ihn, vergisst ihn und fragt sich, ob er überhaupt jemals wirklich stattgefunden hat. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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Unerwartet charmant: "Call My Agent: Berlin"

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Play Episode Listen Later Oct 3, 2025 27:52


Als Disney+ die deutsche Version des französischen Serienhits “Dix pour cent” ankündigte, war der erste Reflex Skepsis. Braucht es wirklich noch ein weiteres Remake und dann auch noch im deutschen Kinobetrieb? Doch schon nach wenigen Folgen zeigt sich, dass “Call My Agent: Berlin” erstaunlich gut funktioniert. Im Zentrum steht die Künstleragentur “Stern”, die nach dem plötzlichen Tod ihres Chefs ums Überleben kämpft. Zwischen internen Machtkämpfen, verletzten Egos und branchentypischen Krisen wird schnell klar: Das Berliner Setting verleiht der bekannten Vorlage eine eigene Note.Die Besetzung kann sich sehen lassen. Karin Hanczewski überzeugt als ehrgeizige Agentin Sascha, Lucas Gregorowicz bringt trockenem Humor ins Spiel, und Dana Herfurth sorgt für frischen Wind. Prominente Gastauftritte von Moritz Bleibtreu, Iris Berben, Veronica Ferres, Katja Riemann, Heiner Lauterbach und Florence Kasumba verleihen der Serie zusätzlichen Reiz, vor allem, weil sie den Mut haben, ihre eigenen Eitelkeiten selbstironisch aufs Korn zu nehmen. Gerade diese Mischung aus bekannten Gesichtern und neuen Figuren hält die Folgen lebendig.Natürlich erfindet “Call My Agent: Berlin” das Rad nicht neu. Manche Szenen wirken etwas zu glatt, nicht jede Pointe zündet, und gelegentlich spürt man die Nähe zur französischen Vorlage. Doch unterm Strich überwiegt der positive Eindruck: Die Serie ist unterhaltsam, charmant und deutlich besser geraten, als viele erwartet hätten. Wer sich auf den Blick hinter die Kulissen der deutschen Film- und Fernsehbranche einlässt, macht mit dieser Adaption nichts falsch. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe

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"Predator: Killer of Killers": Das Franchise lebt!

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Play Episode Listen Later Jun 13, 2025 29:36


"Predator: Killer of Killers" ist nicht einfach ein weiterer Ableger, dieser Animationsfilm ist eine wuchtige Wiedergeburt des Franchise in stilisierter Höchstform. Mit kunstvoll-düsteren Bildern und einem kompromisslosen Tonfall richtet sich der Film eindeutig an ein erwachsenes Publikum und trifft dabei auf allen Ebenen ins Schwarze. Jeder Frame ist ein Kunstwerk, roh und intensiv. Die Animation verbindet klassische Zeichentrickelemente mit modernen Stileffekten und verleiht dem Film eine fast mythologische Wucht.Die Story von "Killer of Killers" bleibt trotz aller Action erstaunlich fokussiert, baut Spannung intelligent auf und spart nicht mit Anspielungen auf das Original von 1987, ohne sich in Fan-Service zu verlieren. Soundtrack, Voice-Acting und visuelles Tempo verschmelzen zu einem intensiven Gesamterlebnis, das dem Predator-Universum endlich wieder Tiefe und Gewicht verleiht. "Predator: Killer of Killers" ist kein bloßer Fan-Film, es ist ein erwachsenes, eigenständiges Werk, das zeigt, welches Potenzial in Animationsfilmen steckt, wenn man sie ernst nimmt.Eine ausführliche Kritik zu "Predator: Killer of Killers" von Ronny Rüsch - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: der Animationsfilm "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" sowie der Actionthriller "The Accountant 2".

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"Murderbot": Zwischen Mensch und Maschine

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Play Episode Listen Later Jun 6, 2025 29:30


"Murderbot" liefert genau das, was sich Fans intelligenter Sci-Fi erhoffen durften: eine düstere, stilvolle und erstaunlich emotionale Adaption der preisgekrönten Novellen von Martha Wells. Die Serie erzählt die Geschichte eines Sicherheitsroboters mit gehacktem Bewusstsein, der lieber Serien schaut, als Menschen zu retten und dabei nach Freiheit, Sinn und Identität sucht.Apple TV+ gelingt mit "Murderbot" der Spagat zwischen Action, Reflexion und feinem Humor. Der melancholische Antiheld trifft einen Nerv: halb Maschine, halb Mensch, aber ganz eigenständig. Visuell beeindruckend, erzählerisch dicht und mit leiser Wucht inszeniert, ist "Murderbot" ein stilles Highlight im Sci-Fi-Genre.Eine ausführliche Kritik zu "Murderbot" von Ronny Rüsch - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Drama-Komödie "Saturday Night", Ridley Scott's "Gladiator II" sowie die Comicverfilmung "The Crow".

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"Fountain of Youth": So sieht seelenloses Streaming-Kino aus

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Play Episode Listen Later May 30, 2025 38:24


"Fountain of Youth" ist der Versuch, ein Abenteuerepos à la Indiana Jones für die Streaming-Ära neu zu erfinden: Mythos, Magie und Starpower. Was bleibt, ist ein blank polierter Film von der Stange, so hohl wie seine Dialoge und die Charaktere. Guy Ritchie inszeniert ohne Biss, als hätte er selbst vergessen, warum dieses Werk überhaupt existiert. John Krasinski und Natalie Portman spielen ein entfremdetes Geschwisterpaar auf der Suche nach der Quelle der ewigen Jugend und wirken dabei so überzeugend, als wären sie versehentlich ans Set gestolpert.Die Story plätschert durchs Drehbuch wie abgestandenes Wasser. Alles wirkt abgeleitet, vorhersehbar und ideenlos zusammengeklickt. Kein Witz, kein Herz, keine echte Gefahr. Statt Charme gibt's CGI. Statt Tiefe gibt's Tempo. Und statt Abenteuer gibt's Langeweile.Ein Film, der teuer aussieht, sich aber billig anfühlt: glatt, leer, überflüssig. Wer hier auf Abenteuer hofft, findet vor allem eins: gepflegte Routine mit Blockbuster-Maske.Eine ausführliche Kritik zu "Fountain of Youth" von Ronny Rüsch und Axel Max - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Videospiel-Adaption "The Last of Us", der Action-Film "Weekend in Taipei" sowie das Filmdrama "King's Land".

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Poesie in Bildern: "Dear Hongrang" auf Netflix

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Play Episode Listen Later May 23, 2025 30:09


"Dear Hongrang" ist ein außergewöhnliches Historiendrama aus Südkorea, das auf Netflix mit Bildgewalt und emotionaler Tiefe erzählt wird. Im Zentrum steht die rätselhafte Rückkehr eines jungen Mannes, der als Kind spurlos verschwand und Jahre später als Fremder in sein wohlhabendes Elternhaus zurückkehrt.Vor der prachtvollen Kulisse der Joseon-Dynastie entfaltet sich ein fein komponiertes Drama über Identität, Familie und Verdrängung. Visuell ist die Serie ein Kunstwerk: opulente Kostüme, atmosphärisches Licht und sorgfältig inszenierte Landschaften machen jedes Bild zu einem Gemälde.Besonders hervorzuheben ist das nuancierte Spiel der Hauptdarsteller, allen voran Shin Ye-eun und Jung Gun-joo, die ihren Figuren Tiefe, Würde und stille Zerrissenheit verleihen. "Dear Hongrang" ist kein lautes Drama, sondern ein leises Meisterwerk. Wer sich auf die ruhige Erzählweise einlässt, wird mit einer bewegenden Geschichte belohnt und mit Bildern, die lange im Gedächtnis bleiben.Eine ausführliche Kritik zu "Dear Hongrang" von Ronny Rüsch und Axel Max - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Drama-Serie "The Rookie", das Biopic "In Liebe, Eure Hilde" sowie das Dokudrama "Stammheim - Zeit des Terrors".

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"Nur noch ein kleiner Gefallen": Ein Film ohne Richtung

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Play Episode Listen Later May 16, 2025 33:16


Die Fortsetzung des überraschend cleveren ersten Teils verheddert sich in einem wirren Genre-Mix aus Thriller, Komödie und Krimi, der weder Spannung noch Witz überzeugend liefert. Was einst als stylischer Katz-und-Maus-Thriller begann, wirkt nun wie ein überzogenes Sequel, das krampfhaft versucht, provokant zu sein, inklusive einer unnötigen Inzest-Szene, die eher irritiert als schockiert.Blake Lively und Anna Kendrick spielen routiniert, können aber nichts gegen das schwache Drehbuch ausrichten. Die Story ist überladen, konstruiert und voller Wendungen, die keine echte Wirkung hinterlassen. Statt raffinierter Twists gibt es billige Überraschungseffekte, und der einstige Charme des ersten Films ist völlig verloren gegangen. Ein Film, der viel will und dabei alles verliert.Eine ausführliche Kritik zu "Nur noch ein kleiner Gefallen" von Ronny Rüsch und Axel Max - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: der Action-Thriller "A Working Man", das Comedy-Drama "Nonnas" sowie die Filmbiografie "Die Fotografin".

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"The Four Seasons": So fühlt sich Freundschaft an!

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Play Episode Listen Later May 9, 2025 26:47


"The Four Seasons" auf Netflix ist eine warmherzige, kluge Serie über Freundschaft, Veränderung und die Brüche des Lebens. Steve Carell zeigt als Nick eine berührende Mischung aus Orientierungslosigkeit und Selbstironie, während Colman Domingo als Danny mit stiller Tiefe beeindruckt.Die Serie schafft es, große Themen wie Verlust, Neuanfang und das Altern mit Leichtigkeit, aber niemals oberflächlich zu erzählen. Der Ton schwankt zwischen pointierter Komödie und melancholischer Reflexion, getragen von einem herausragenden Ensemble, zu dem auch Tina Fey und Will Forte gehören."The Four Seasons" ist keine Serie, die laut sein muss. Sie überzeugt mit leisen Tönen, ehrlichen Momenten und der tröstlichen Erkenntnis, dass Freundschaft nicht perfekt sein muss, um zu tragen.Eine ausführliche Kritik zu "The Four Seasons" von Ronny Rüsch - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Stephen-King-Verfilmung "Salem's Lot" sowie die Horrorfilme "Die letzte Fahrt der Demeter" und "Late Night with the Devil".

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"Andor - Staffel 2": Anspruch trifft auf Abkühlung

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Play Episode Listen Later May 2, 2025 32:06


Die zweite Staffel von "Andor" knüpft dort an, wo die erste aufgehört hat: mit großen politischen Ideen, einem nüchternen Blick auf die Frühphase der Rebellion und einer kompromisslosen Abkehr vom klassischen Star-Wars-Pathos. Und doch hinterlässt sie einen seltsam kühlen Nachgeschmack. Während Staffel 1 mit erzählerischer Präzision und emotionaler Wucht überraschte, wirkt Staffel 2 oft wie eine elegische Nachbetrachtung ihrer eigenen Brillanz.Die Dialoge sind klug, das Produktionsdesign erstklassig, die Themen mutig gewählt, aber das Feuer fehlt. Die Handlung bewegt sich mit Bedacht, manchmal zu viel davon. Was als radikale Neuerzählung begann, gleitet nun stellenweise in zähe Politthriller-Melancholie ab. Cassian Andor bleibt ein faszinierender Protagonist, doch er wird zunehmend zur Projektionsfläche für ein erzählerisches Konzept, das mehr auf Wirkung als auf Beziehung setzt.Man bewundert "Andor - Staffel 2", aber man fühlt sie selten. Und gerade das ist schade, denn die Serie hätte alles, um noch einmal so richtig zu brennen.Eine ausführliche Kritik zu "Andor - Staffel 2" von Ronny Rüsch und Axel Max - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Tragikomödie "A Real Pain", der Motorsportfilm "Audi vs. Lancia" sowie die Sozialsatire "Your Friends & Neighbors".

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"G20": Globale Krise als Krawallkino

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Play Episode Listen Later Apr 24, 2025 25:15


"G20" versucht, ein politischer Thriller zu sein - und scheitert grandios daran, weil er lieber Explosionen zeigt als Argumente. Was als dramatisches Szenario rund um einen Terrorangriff auf den G20-Gipfel beginnt, kippt schnell in absurde Action à la Hollywood: bewaffnete Präsidentin, Faustkämpfe im Konferenzsaal, dramatische Zeitlupen - und das alles mit ernster Miene serviert.Viola Davis stemmt sich tapfer gegen das Chaos und bringt Präsenz in eine Rolle, die eigentlich Tiefe verdient hätte. Doch der Film hat kein Interesse an politischer Nuance. Statt diplomatischer Spannung gibt's Kugelhagel, statt Analyse patriotische Durchhalteparolen. Die G20-Staaten wirken wie Statisten in einem B-Movie mit A-Budget. Am Ende steht ein Werk, das Weltpolitik auf alberne Heldentaten reduziert und seine eigene Prämisse unter Explosionen und Pathos begräbt. "G20" ist kein politisches Statement, sondern ein Actionfilm, der sich für klüger hält, als er ist.Eine ausführliche Kritik zu "G20" von Ronny Rüsch - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Dramaserie "Dying for Sex" sowie die Animationsserie "Tron: Uprising".

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"Rosenthal": Ein Porträt über Medien und Menschlichkeit

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Play Episode Listen Later Apr 11, 2025 23:18


"Rosenthal" in der ZDF-Mediathek ist ein berührender Film über das Leben des legendären Showmasters Hans Rosenthal. Mit viel Feingefühl erzählt er von einem Mann, der nicht nur Fernsehgeschichte schrieb, sondern auch ein bewegtes und oft schmerzhaftes Leben hinter sich hatte. Der Film zeigt, wie Rosenthal als jüdischer Junge die Verfolgung im Nationalsozialismus überlebte – und später mit Charme, Witz und Herzenswärme zur festen Größe im deutschen Fernsehen wurde.Besonders stark ist der Film da, wo er die leisen Töne anschlägt: Wenn Rosenthal innerlich mit der Vergangenheit ringt, während er auf der Bühne das Publikum begeistert. Florian Lukas spielt ihn mit großer Wärme und Tiefe. Ein aufrichtiges Porträt, das nicht verklärt, sondern erinnert – und dabei zeigt, wie viel Mut hinter einem Lächeln stecken kann.Eine ausführliche Kritik zu "Rosenthal" von Ronny Rüsch - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Action-Horror-Serie "The Bondsman", die Tragikomödie "Morgen kommt ein neuer Himmel" sowie die Crime-Drama-Serie "Dope Thief".

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"Holland": Nicole Kidman gegen das graue Drehbuch

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Play Episode Listen Later Apr 4, 2025 21:44


"Holland" versucht, ein spannungsgeladener Suburbia-Thriller mit doppeltem Boden zu sein - doch trotz Nicole Kidmans gewohnt souveränem Spiel bleibt der Film erstaunlich blutleer. Die Geschichte um eine vermeintlich brave Ehefrau, die dunkle Geheimnisse in ihrer Nachbarschaft wittert, krankt an ihrem unausgereiften Ton: Mal düster, mal skurril, dann wieder seltsam humorvoll, ohne dass diese Elemente jemals wirklich zusammenfinden.Das Drehbuch verliert sich in Klischees über amerikanische Kleinstädte, während die eigentliche Handlung trotz einzelner Plot-Twists vorhersehbar bleibt. Am Ende ist "Holland" ein Film, der viel andeutet, aber wenig einlöst. Ein Thriller, der sich selbst zu ernst nimmt, ohne je wirklich unter die Haut zu gehen.Eine ausführliche Kritik zu "Holland" von Ronny Rüsch - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Actionkomödie "Borderlands" sowie der Achtziger-Kultfilm "Buckaroo Banzai - Die 8. Dimension".

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"The Studio": Seth Rogen wirbelt Hollywood auf

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Play Episode Listen Later Mar 28, 2025 29:02


Mit "The Studio" bringt Seth Rogen eine herrlich satirische Comedy-Serie auf Apple TV+, die mit viel Herz, Witz und Starpower glänzt. Rogen spielt Matt Remick, einen Filmfan durch und durch, der plötzlich die Leitung des legendären Filmstudios Continental Pictures übernehmen muss. Dabei stößt er auf die typischen Absurditäten der Traumfabrik: überdrehte Stars, eigensinnige Regisseure und ein Studiosystem, das zwischen Kunst und Kommerz balanciert.Unterstützt wird Rogen von einem hochkarätigen Cast. Als besonderes Schmankerl gibt es Gastauftritte von Größen wie Martin Scorsese und Bryan Cranston, die Hollywood mit viel Selbstironie auf die Schippe nehmen. "The Studio" ist eine liebevolle Hommage an das Kino, gespickt mit cleverem Humor und charmanten Figuren. Ein Muss für Filmfans!Eine ausführliche Kritik zu "The Studio" von Ronny Rüsch und Axel Max - jetzt in einer neuen Folge des Film- und Serien-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Drama-Serie "Apple Cider Vinegar", der Psychothriller "Trap: No Way Out" sowie das Musical-Drama "Joker: Folie à Deux".