Podcasts about gastgeberland

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Best podcasts about gastgeberland

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Auf den Punkt
Weltmeister Argentinien: Was der Titelgewinn in Katar dem Land bedeutet

Auf den Punkt

Play Episode Listen Later Dec 19, 2022 13:37


Argentinien ist Weltmeister. Messi neuer Fußballgott. Und Kritik am Gastgeberland spielt für den neuen Champion kaum eine Rolle.

Treffpunkt
Wie die Fussball-WM anderswo wahrgenommen wird

Treffpunkt

Play Episode Listen Later Nov 30, 2022 57:24


In Westeuropa stehen die Fussball-WM und Katar als Gastgeberland in der Kritik. In anderen europäischen Ländern ist die Kritik schon kleiner und in anderen Kontinenten bleibt nichts davon übrig. Die Sendung «Treffpunkt» macht mit seinen Korrespondentinnen und -korrespondenten eine Tour durch die Welt und zeigt, wo Kritik kein oder nur ein Rand-Thema ist. Katar wird in Westeuropa schon seit der Vergabe der WM 2022 kritisiert; wegen der Korruption im Land, der prekären Arbeitsbedingungen der Bauarbeiter, der Missachtung von Menschenrechten, und neulich wegen der Geringschätzung von Homosexuellen, des Verbots der «One Love» - Armbinden, sowie des kurzfristigen Verbots von Bier in den Stadien. Kritik gab und gibt es auch an der FIFA, wegen Korruption und der umstrittenen Vergabepraxis von Fussballweltmeisterschaften.

Eine Welt - Deutschlandfunk
Gastgeberland der FIFA-WM - Warum Katar Islamisten mit offenen Armen empfängt

Eine Welt - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Nov 26, 2022 6:35


Katar gilt als enger Verbündeter der USA. Gleichzeitig pflegt das kleine Emirat am Persischen Golf aber auch enge Beziehungen zu Islamisten wie der Hamas. Das Land unterstützt zudem die Muslimbruderschaft – und das mit einem klaren Ziel.Allmeling, Annewww.deutschlandfunk.de, Eine WeltDirekter Link zur Audiodatei

Echo der Zeit
Klimakonferenz: «Ägypten hat unerwartete Prioritäten gesetzt»

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Nov 21, 2022 42:09


Bei der Klimakonferenz in Ägypten wurde ein Fonds verabschiedet, mit dem Entwicklungsländer für klimabedingte Schäden entschädigt werden sollen. Doch bei der Bekämpfung der Ursachen des Klimawandels herrscht Stillstand. Franz Perrez, Leiter der Schweizer Delegation, kritisiert das Gastgeberland Ägypten: Es habe die Prioritäten anders gesetzt als erwartet. Weitere Themen: (06:23) Klimakonferenz: «Ägypten hat unerwartete Prioritäten gesetzt» (13:39) Trotz Studie: Offset-Kompensationsgeschäfte bleiben umstritten (17:38) Kanton Zürich baut Kinder- und Jugendpsychiatrie aus (22:05) Krypto-Währungen in der Krise (31:36) Europäische Geberkonferenz unterstützt Moldawien (36:49) Nepal: Hoffnung auf Neuerung bei Parlamentswahlen

Hangover Berlin – mit Nina Queer & Brigitte Skrothum

Live aus der heimlichen Trinkhalle unter dem WM Stadion in Katar reden Nina und Marcel betrunken über die WM und ihr Gastgeberland. Nina ist stocksauer, dass die Fifa täglich mehr Skandale produziert, als sie in ihren Bestzeiten und lässt dementsprechend wütend ihrem Ärger freien Lauf. Da kriegen alle ihr Fett weg, die nicht bei drei in der Wüste sind: Aktionäre, Botschafter und sogar Fußball Held Thomas Müller… Moment? Uns Müller? JA IST DENN DER GAR NICHTS HEILIG?? Nein! Aber hört selber!

AUSTRIA IST ÜBERALL
#44 KATAR – mit Sport in die Welt

AUSTRIA IST ÜBERALL

Play Episode Listen Later Nov 18, 2022 31:59


Rechtzeitig zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft schauen wir uns in dieser Folge das Gastgeberland, Katar, genauer an. Es geht für uns zur WKÖ-Wirtschaftsdelegierten und Export-Expertin Caroline Adenberger. Caroline lebt und arbeitet in der Hauptstadt Doha und erzählt uns im Podcast, wie in Katar Entscheidungen getroffen werden, was „Madschlis“ und warum sie so wichtig sind, und wo österreichische Unternehmen mit ihren Produkten überall punkten können. Du hast Feedback oder eine Frage für eine unserer nächsten Reisen? Schicke uns jetzt ein Mail an podcast@wko.at! WKÖ-Wirtschaftsdelegierter: Caroline Adenberger Moderation und Produktion: Christoph Hahn LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/caroline-adenberger-9161a842/ Mehr auf www.wko.at/aussenwirtschaft/katar Jetzt Videos der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA auf www.lookaut.tv

Quotenmeter
Ausgabe 686: Die Fußball-WM im Audio-Check (18.11.2022)

Quotenmeter

Play Episode Listen Later Nov 18, 2022 43:51


Im Zweiten Deutschen Fernsehen wird am Sonntag, den 20. November, die 22. FIFA-Fußballweltmeisterschaft eröffnet. Die Nationalspieler haben das Land bereits verlassen, um im Wüstenstaat Katar die Deutschen zu begeistern. Doch so richtig kam hierzulande noch keine Fußballstimmung auf, denn das Gastgeberland „glänzte“ mit Zensur und Homosexuellen-Feindlichkeit. Dennoch stehen bis Mitte Dezember 2022 insgesamt 64 Partien an. Für das ZDF stehen Jochen Breyer und Katrin Müller-Hohenstein im Sendezentrum in Mainz. Das Erste schickt Alexander Bommes und Julia Scharf ins Rennen, vor Ort sind Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger. Das Finale wird in jedem Fall von Tom Bartels kommentiert. Vorab diskutieren Veit-Luca Roth und Fabian Riedner unter anderem über die Fernseheinschaltquoten. Werden die Vormittagspartien schwächere Reichweiten haben, weil im Winter weniger Menschen Urlaub haben? Könnte es im Umkehrschluss sein, dass das Fehlen von Urlaub, Biergärten und Public-Viewings aber auch zu einem neuen Rekord an Zuschauerzahlen führt?

WDR 2 Das Thema
Die WM in Katar und der Profifußball

WDR 2 Das Thema

Play Episode Listen Later Nov 18, 2022 3:18


Vor dem Start der umstrittenen WM in Katar mag bei vielen Fans keine rechte Vorfreude aufkommen - angesichts der Missstände im Gastgeberland. Für Philipp Köster, Chefredakteur der "11Freunde", ist diese WM symptomatisch für den Zustand des Profifußballs - Gewinnmaximierung zu Lasten von Publikum und Fußballkultur. Von Tobias Altehenger.

ndAktuell
Ist jetzt Schluss mit dem Fußball?

ndAktuell

Play Episode Listen Later Nov 17, 2022 59:56


Christof Meueler: Die Fußball-WM, die am Sonntag in Katar beginnt, gilt als besonders schlimm. Sie findet im Winter statt, in der Wüste und in einer absoluten Monarchie ohne Demokratie. Ist das nicht der richtige Zeitpunkt zu sagen: Mit diesem Profifußball wollen wir nichts mehr zu schaffen haben? Christian Klemm: Für mich war schon der Umgang mit Corona der Grund, mit dem Profifußball Schluss zu machen. Ich fand es nicht vermittelbar, dass zum Beispiel die Bundesliga in der Pandemie weiterläuft, während der Breitensport darniederliegt. Meueler: In leeren Stadien. Das war schlimm. Klemm: Und jetzt kommt diese WM in der Wüste. Sie ist für mich der größte Skandal des Profifußballs, wenn nicht sogar des Profisports überhaupt. Man muss sich nur daran erinnern, wie das Turnier 2010 an Katar vergeben wurde. Für dieses Land als Ausrichter sprach nur, dass es noch nie in einem arabischen Land eine Fußball-WM gab. Katar hatte keinen nennenswerten Fußballbetrieb. Es gab keine Stadien, keine Trainingsplätze und auch keine Infrastruktur für die Millionen Fans, die jetzt kommen werden. Auch die Bewerbung Katars hat nach Ansicht von Experten nicht überzeugt. Und da reden wir noch gar nicht von den Menschenrechten oder Arbeitsbedingungen. Bei der Vergabe waren eigentlich die USA der Favorit. Und trotzdem hat das Fifa-Exekutivkomitee dieses Turnier mit einer Entscheidung von 14:8 an die Kataris vergeben. Wenn eine WM gekauft ist, dann ist es diese. Alexander Ludewig: Die Fifa ist ja nicht erst seit dieser Vergabe in der Kritik. Soll man sich wegen dieser WM vom Fußball abwenden? Auf der persönlichen Ebene geht das: Wenn die Einschaltquoten deutlich niedriger sind als sonst, dann merken das die Sender, die viel Geld dafür bezahlt haben. Das Merchandising merkt es auch, wenn die Umsätze sinken. Aber wie soll das institutionell gehen? Die Kontinentalverbände und deren Landesverbände sind Mitglied in der Fifa. Die könnten ja sagen: Nein, so wollen wir das nicht, wir steigen da aus. Aber da hängt zu viel Geld dran. Was ich begrüßen würde: einen Boykott der Fernsehübertragungen. Meueler: 56 Prozent der Deutschen sagen, dass sie die WM boykottieren wollen. Oliver Kern: Das habe ich auch gelesen. Und dann gegoogelt, wie groß denn die Einschaltquote vom WM-Finale 2014 war. Wenn irgendjemand in Deutschland ein Fußball-WM-Spiel geschaut hat, dann wohl dieses. Das waren 34 Millionen Zuschauer. Auf 80 Millionen gerechnet, sind das nicht mal 50 Prozent. Wenn jetzt 56 Prozent erklären, sie wollen auf keinen Fall WM gucken, dann sind es vielleicht genau die Leute, die sowieso keine WM sehen würden. Es gibt sogar drei Prozent, die gesagt haben, ich gucke diesmal mehr. Ist die Initiative »Boycott Qatar« vielleicht nur eine Twitter-Blase? Und der ganze Rest Deutschlands oder der Welt sagt: Hey, was interessiert mich das? Ich will einfach Fußball gucken, das ist meine Unterhaltung hier. Und auch gerne im Winter. Klemm: Im Herbst eigentlich. Der Winter beginnt erst am 21. Dezember. Kern: Ich schau immer nach vorn, für mich ist das die Winter-WM. Ursprünglich war ja der Hauptkritikpunkt, dass sie im Sommer hätte stattfinden sollen, wenn es in Katar noch heißer ist. Klemm: Bei Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad. Wahnsinn! Kern: Und als man merkte, das geht doch nur im Winter, haben sich die europäischen Ligen erst mal dagegen ausgesprochen, weil sie ihren Liga-Betrieb nicht unterbrechen wollten. Doch Katar zog sie mit Geld auf seine Seite. Das gilt auch für die Klubs: Paris Saint Germain ist in katarischer Hand. Man könnte auch sagen, der FC Bayern München ist in katarischer Hand. Aber Geld zu verdienen ist gar nicht das Ziel, auch nicht bei der WM. Meueler: Sondern? Kern: Es geht um den Aufbau von Softpower zur politischen Absicherung. Katar liegt zwischen Iran und Saudi-Arabien. 1990 überfiel der Irak das kleine Land Kuwait, das sich militärisch dagegen nicht wehren konnte. Katar hat das erkannt und arbeitet seitdem daran, seinen Namen in der Welt viel größer und bekannter zu machen, weil es damit symbolisch unangreifbarer wird. Wie geht das besser als mit Sportveranstaltungen? Seitdem folgt da eine WM auf die andere, im Handball, in der Leichtathletik, im Schwimmen, Tischtennis und Turnen. Die Formel 1 startet dort, ebenso die Motorrad-Profis. Und es gibt diverse Asien-Turniere in allen möglichen Sportarten. Klemm: Angefangen hat das 1993 mit den Qatar Open im Tennis. Ziel der Kataris war es damals und ist es auch heute, das eigene Land ins Schaufenster zu stellen. Das ist nichts Ungewöhnliches. Die Bundesrepublik hat das mit den Olympischen Spielen 1972 auch gemacht, als man die Bonner Republik nach dem Nazi-Faschismus als freundlich und weltoffen präsentieren wollte. Ludewig: Katar verdient auch mit der WM kein Geld. Es gibt ja diese neue ZDF-Doku, in der fällt zum Beispiel der Satz, dass es ein politischer Preis ist, wenn der FC Bayern pro Jahr 25 Millionen Euro für eine relativ kleine Werbeplattform von Qatar Airways bekommt. Diese Plattform ist keine 25 Millionen Euro pro Jahr wert. Aber die Kataris zahlen sie gerne. Meueler: Von den fast 2,7 Millionen Einwohnern sind nur 10 Prozent katarische Staatsbürger. 90 Prozent sind Arbeitsmigranten, die teilweise unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten. Für die Fifa spielt das keine Rolle, die ist nur für die Menschenrechte, wenn es sie nichts kostet. Kern: Die Fifa spricht jetzt mehr über Menschenrechte, aber sie beruft sich immer auf das, was die Kataris sagen. Und die Kataris berufen sich auf die paar Stimmen, die gut für sie sind. Die weisen dann darauf hin, dass in Katar die Gesetze verändert worden wären. Das berüchtigte Kafala-System wurde angeblich außer Kraft gesetzt. Das wiederholt dann Fifa-Präsident Gianni Infantino gebetsmühlenartig. Da geht es natürlich um die Frage: Wie wird das kontrolliert? Die ILO, die Internationale Arbeitsorganisation der UN, sagt, Katar habe nun westliche Standards, und zwar auf dem Stand von Australien. Aber es heißt auch, ein kritischer Bericht der ILO sei auf Druck der Kataris aussortiert worden. Die Kataris zahlen der ILO auch Geld. Kann man denen glauben? Oder doch einem ZDF-Team, das mit versteckter Kamera eins dieser Lager der Migranten filmt, wo acht Leute auf zehn Quadratmetern wohnen? Meueler: Infantino hat in Katar doch auch einen Wohnsitz? Kern: Stimmt, der lebt seit einem halben Jahr da. Ludewig: Aber es ist ja nicht so schwarz-weiß, wie ihr das schildert. Mehrere Seiten haben bestätigt, dass auf den Großbaustellen in Katar tatsächlich Standards wie in Australien herrschen – und das sind die höchsten weltweit. Hinzu kommt, dass dieses Kafala-System im ganzen arabischen Raum verbreitet ist. Katar hat hier tatsächlich Reformen angestoßen, dafür bekommen sie in der Region extremen Druck. Trotzdem gibt es Kritik von Human Rights Watch und auch von der Gewerkschaf IG BAU. Wobei man aber sagen muss, dass Katar diese Organisationen reinlässt. Das macht fast kein anderes Land in dieser Region. Meueler: Ich habe in den Nachrichten gehört, dass die Fifa dem dänischen Fußballverband verboten hat, auf seine Trainingsanzüge den Slogan »Menschenrechte für alle« zu drucken. Ludewig: Ja, es gibt eine Vorgabe, dass keine politischen Äußerungen erlaubt sind – das gibt es ja bei allen großen Sportverbänden. Klemm: Da will ich mal einhaken. Infantino hat davon gesprochen, dass es auf den WM-Baustellen nur eine Handvoll Tote gegeben habe, andere sprechen von Tausenden Menschen, die dort umgekommen sind. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass Katar ein hoch entwickeltes Land ist, dann vermute ich stark, dass auch ihre sagenhaften Wolkenkratzer mit dem Blut der Arbeitsmigranten erbaut wurden. Wenn Stars wie Neymar oder Manuel Neuer ein katarisches Stadion betreten oder sich in der Sauna ihres Luxushotels verwöhnen lassen, dann müsste sie doch ein Gefühl der Beklemmung überkommen. Also mir würde es kalt über den Rücken laufen, wenn ich weiß, dass für dieses Stück Rasen, auf dem ich stehe, Menschen gestorben sind. Selbst als Zuschauer kann ich das nicht ausblenden. Ludewig: Viele sagen, dass diese Verhältnisse erst durch die WM offenkundig geworden sind und nun verbessert werden. Das mag sein. Aber es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass sportliche Großereignisse zu Verbesserungen im Land selbst geführt hätten. Wenn man China oder Russland betrachtet, dann hat sich da die Lage anschließend sogar verschlimmert. Das ist die eine Seite. Die andere ist die mit den Spielern. Natürlich könnten die durch offensive Kritik ein Bewusstsein schaffen oder sagen: Wir machen da nicht mit. Aber das hieße, dass der Boykott von Sportlern verlangt wird, die ihr Großereignis nur alle vier Jahre haben, besonders die, die nicht in den Topligen in Europa spielen. Gleichzeitig werden die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Katar immer enger. Da können die Politiker doch nicht sagen: Na ja, liebe Sportler, aber ihr könnt doch bitte darauf verzichten. Das finde ich unfair den Sportlern gegenüber. Kern: Ich finde, man kann von den Sportlern durchaus verlangen, etwas zu sagen. Aber dann muss man es eben auch von anderen verlangen. Stattdessen ist Bundeskanzler Scholz in Doha und schweigt dazu. Genauso wie er in China nichts über die Uiguren gesagt hat. Aber dann wurde der Biathlet Erik Lesser vor den Olympischen Winterspielen in Peking dazu aufgerufen, er solle als Athletensprecher sich doch bitte öffentlich zu den Menschenrechtsverletzungen in China verhalten. Das ist unfair. Meueler: Darf denn Manuel Neuer als Kapitän in Katar jetzt die Regenbogen-Binde tragen? Kern: Nein, er wird so eine »One Love«-Binde tragen. Und nicht die Regenbogenfarben, die klar als Solidaritätsbekundung für die LGBTQ+-Community zu verstehen war. Jetzt ist es eine Binde, mit der generell Diskriminierung abgelehnt wird. Eigentlich eine gute Idee. Das Problem ist: Niemand kann diese Binde irgendwie einsortieren. Ludewig: Die Regenbogenfarben sind in dieser One-Kampagne auch drin. Der katarische WM-Botschafter hat jetzt vor »geistigen Schäden« gewarnt, wenn jemand schwul oder trans ist. Aber die Frauen werden ebenso diskriminiert und die Arbeitsmigranten sowieso. Da ist diese One-Binde aus meiner Sicht eigentlich ein besserer Protest, weil die alle Formen der Diskriminierung einschließt. Meueler: Den Dänen wurde es verboten. Kern: Wo da der Unterschied zur Kapitänsbinde sein soll, ist mir wirklich nicht ganz klar. Diskriminierung ist ein interessanter Punkt, weil die Kataris sich ja sehr oft darüber beschweren, dass all die Kritik an ihnen Ausdruck einer westlichen Arroganz sei, wenn nicht sogar westlicher Rassismus gegenüber den arabischen und muslimischen Ländern. Würdet ihr sagen, da ist was dran? Denn so viel Kritik an einem Gastgeberland wie jetzt bei Katar gab es noch nie. Meueler: Historisch gesehen stimmt es, wenn man sich die Weltmeisterschaften von früher anschaut. Das waren fast reine europäisch-lateinamerikanische Veranstaltungen; es gab kaum Vertreter afrikanischer Länder, von Asien ganz zu schweigen. Das wurde langsam verändert, auch um den asiatischen Markt zu erschließen. Andererseits: Wenn man sich jetzt, sagen wir mal, über einen sizilianischen Mafia-Chef lustig machen würde, weil der vielleicht so dick ist, dann bleibt er trotzdem ein Mafia-Chef und ist in seiner Funktion als krimineller Organisator zu kritisieren. Klemm: Seit dem 11. September steht die muslimisch-arabische Welt praktisch im Fadenkreuz des Westens, Stichwort: Krieg gegen den Terror. Muslime gelten seit den Anschlägen bei uns tendenziell als rückständig und gefährlich. Das spielt da mit rein, denke ich. Deswegen finde ich diesen Reflex, den Oli gerade geschildert hat, ein Stück weit nachvollziehbar. Aber Christof hat natürlich ebenso recht: Menschenrechte sind universell, die gelten in Osteuropa genauso wie im Nahen Osten und in Nordamerika. Meueler: Die gelten auch für Mafia-Chefs. Kern: Für mich gibt es ein weiteres Problem: Interessieren wir uns für Katar nur deshalb, weil es dort eine Fußball-WM gibt? Haben wir uns auch aufgeregt, als dort die anderen Events stattfanden? Nein. Ist es vielleicht sogar ein positiver Punkt für den Fußball, da hinzugehen, weil dann endlich mal darüber gesprochen wird? Zum Beispiel über das Kafala-System, das ich vorher noch nicht kannte, muss ich ehrlich zugeben. Klemm: Das ist ein wichtiger Punkt. Natürlich ist die Fußball-WM neben den Olympischen Spielen das sportliche Großereignis überhaupt. Du hast auf der einen Seite die Aufmerksamkeit. Auf der anderen Seite aber auch den Friedhof der Bauarbeiter. Der ist ein zu hoher Preis für die Aufmerksamkeit. Kern: Übrigens stand die Geschichte über das Sterben der Bauarbeiter in Katar als Erstes im »nd«. Das war 2013, Jahre bevor der »Guardian« dieses Thema aufgegriffen hat. Ludewig: Die einzige nachhaltige Verbesserung, die man erreichen könnte, wäre die Stärkung der Zivilgesellschaften. Denn nach der WM sind alle wieder weg, da interessiert sich dann niemand mehr dafür. Meueler: Entsetzt nach Katar blicken nicht nur wir alte Fußball-Moralisten, sondern auch die Klimaschützer. Die verstehen nicht, dass man Stadien in der Wüste runterkühlt, um ein internationales Sportereignis zu veranstalten. Das wiederum wird von den deutschen Ampel-Politikern nicht so kritisiert, weil die nach den Sanktionen gegen Russland das katarische Gas haben wollen. Klemm: Doppelmoral in Reinform. Dass die Temperaturen in den Stadien auf 27 Grad runtergekühlt werden sollen, ist sinnvoll für die Sportler, um sie vor dem Kollaps zu bewahren. Aber was ist mit den Millionen von Fans, die in der Hitze durch die Gegend laufen? Ludewig: Das Klima ist dort nun mal so, wie es ist. Und was Christof meinte, das ist ja ein neuer Bestandteil der westlichen Kritikbewegung, der kommt zur Auseinandersetzung mit Katar noch hinzu. Anders als Katar haben wir ja eine starke Zivilgesellschaft, dass so was aufgerufen wird. Kern: Das mit der Zivilgesellschaft stimmt. Ich hatte letztens ein Gespräch mit Sylvia Schenk von Transparency International Deutschland. Sie ist Expertin für Korruption im Sport. Sie sagte, dass es nicht nur in Katar pro forma Änderungen gegeben hat, sondern auch bei der Fifa selbst. Dort entscheidet nicht mehr nur der kleine Kreis der Exekutive, sondern alle nationalen Verbände, die Mitglied sind. Wenn man die jetzt alle bestechen will, müsste man noch ein bisschen mehr Geld ausgeben. Auch das Bewerbungsverfahren hat sich geändert. Nun soll jeder Verband vorher unabhängige Bewertungen zur Menschenrechtslage im eigenen Land in Auftrag geben. Steht das nur auf dem Papier? Oder wird die übernächste WM, die 2026 in Kanada, den USA und Mexiko stattfindet, schon nachhaltiger sein? Ludewig: Nachhaltig glaube ich nicht. Wenn man sieht, wie Infantino jetzt mit der Situation in Katar umgeht, dann weiß man, dass diese Absichtserklärungen nicht ernst zu nehmen sind. Übrigens war die Vergabe der WM an Nord- und Mittelamerika Teil dieser Vergabe an Katar – denen wurden vorab enorme Summen an Medienrechten versprochen. Infantinos Vorgänger Sepp Blatter hat immer gesagt, die Fifa sei nicht korrupt. Damit hat er ja recht. Die vielleicht 400 Mitarbeiter, die die Fifa beschäftigt, sind nicht bestechlich, aber die Funktionäre, die von ihren Verbänden entsandt werden, die schon. Im Fifa-Kongress sitzen dieselben Leute, die früher im Exekutivkomitee saßen, bloß ein bisschen breiter aufgestellt. Klemm: Wer überträgt eigentlich die Fußball-WM ab Sonntag? Ist das wieder in den Öffentlich-Rechtlichen zu sehen? Sprich: Finanziere ich als GEZ-Zahler dieses Event mit? Ludewig: Einerseits produzieren ARD und ZDF kritische Dokumentationen über die WM, andererseits geben sie für die Übertragungsrechte über 200 Millionen Euro aus. Das ist so viel Geld, wie für vier Olympische Spiele zusammen. Meueler: In den Bundesligastadien gab es große Transparente und Ultra-Choreografien »Boykottiert die WM«. Es gibt Fußball-Kneipen, die erklärt haben, wir zeigen das nicht. Was macht nun das »nd«? Kern: Wir werden viel berichten. Das hat jetzt nicht die Sportredaktion alleine beschlossen, sondern mit Vertretern aller Ressorts diskutiert. Und ich als Interims-Sport-Chef habe aus zwei Gründen dafür gesprochen. Der erste ist eine Marketing-Entscheidung. Wenn man erklärt, wir boykottieren das, dann ist das vielleicht für ein, zwei Tage eine Nachricht, aufgrund derer vielleicht sogar Leute noch mal extra bei uns reinschauen. Aber danach ist vier Wochen WM, und alle, die doch was über die WM lesen wollen, finden es nicht bei uns. Und die, die etwas anderes lesen wollen, finden das wiederum auch bei allen anderen. Der zweite, viel wichtigere Grund, nicht zu boykottieren, ist: Wenn wir etwas kritisieren, dann müssen wir es auch glaubwürdig tun; dann müssen wir dranbleiben, müssen wir Leute von vor Ort berichten lassen. All unseren Autoren haben wir mitgegeben: Wir werden auch mal über ein Spiel berichten, aber bitte, Leute, schaut über den Sport hinaus. Wir wollen zur WM noch viel mehr, als wir es eh schon tun, über das Gesellschaftspolitische und das Sportpolitische berichten. Wir haben tolle Schreiber dafür: Ronny Blaschke, Frank Hellmann, Maik Rosner und Daniel Theweleit, was uns sehr freut. Das wird also keine normale WM-Berichterstattung wie sonst. Weil es eine andere WM ist. Und da ist ganz klar, dass wir auch anders darüber berichten. Klemm: Es gab auch Stimmen in der Redaktion, die sich dafür ausgesprochen haben, diese WM zu boykottieren. Es gab den Vorschlag, stattdessen über das, was auf den Bolzplätzen dieser Republik passiert, zu berichten. Fernab von Fifa-Millionen und klimatisierten WM-Stadien. Kern: Die Ultras wollen ihre eigenen Turniere ausrichten. Finde ich gut. Genauso, wenn sie das wahrmachen, was sie angekündigt haben, dass sie sich auch mal Spiele der Frauen-Bundesliga im Stadion anschauen. Aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Meueler: Es gibt noch ein weiteres Argument, warum das »nd« über die WM berichten sollte: Denn wenn man die ganze Zeit Bundesliga und Champions- und Europa-League mitmacht, kann man jetzt nicht einfach bei Katar sagen: Nein. Denn das ist nur die Konsequenz des bisherigen Kommerz-Fußballs. Klemm: Dazu können die beiden Kollegen aus dem Sportressort doch bestimmt etwas sagen. Ich meine, der Profifußball ist inzwischen so was von … Meueler: … hinüber … Klemm: … abgehoben und weit weg von der Realität, mit der die Menschen konfrontiert sind. Ein Transfer von Spieler X von Deutschland nach Spanien oder England für eine dreistellige Millionenablöse ist doch angesichts von Niedriglöhnen und Altersgrundsicherung schon lange nicht mehr vermittelbar. Kern: Alex, ist der Profifußball am Ende? Ist das Fass zum Überlaufen gebracht worden? Ludewig: Anscheinend noch nicht. (alle lachen) Denn sonst wäre ja schon etwas passiert. Es gibt immer einen Punkt, an dem sich die Wege trennen. Vielleicht ist für viele Katar ein Punkt, wo sie sagen: Nee – und das dann auch mitnehmen in den eigenen Konsum von Bundesligaspielen. Corona, das hattest du ja schon gesagt, Christian, war auch so ein Punkt. Klemm: Ja, das war mein Ausstieg. Ludewig: Die Folgen sind noch immer zu spüren. Dass der Profifußball weiterspielte, als alle anderen nicht spielen durften, ist die eine Seite. Das sind Wirtschaftsunternehmen. Die andere Seite sind die Spieler. In der Bundesliga verdienen die 1,5 Millionen Euro. Das ist der Durchschnitt. Es gibt auch welche, die verdienen 20 Millionen. Und das Maximum, was man diesen Spielern abringen konnte, war drei Monate Gehaltsverzicht, obwohl vier, fünf Bundesligaklubs kurz vor dem Kollabieren gestanden haben sollen. Das ist so verrückt. Man muss aber unterscheiden zwischen einer aktiven Fanszene aus der Ultrabewegung und den Konsumenten. Kern: Aber auch die Ultras sind dabei. Ludewig: Aber kritisch dabei. Für viele ist es wirklich Leidenschaft und Liebe. Die musst du erst mal von der Liebe trennen. (lacht) Die aktive Ultra-Szene hat für viele gute Sachen gesorgt, zum Beispiel dafür, dass der FC Bayern sich mit seiner Nazi-Vergangenheit auseinandersetzen musste. Meueler: Wann habt ihr zum ersten Mal als Fußballzuschauer und Fans gemerkt, dass da etwas schiefläuft? Ludewig: Das hängt davon ab, in welcher Zeit man groß geworden ist. Viele Ältere sagen ja, Uwe Seeler war der letzte Gute, weil er nie den Verein gewechselt hat. Meueler: Eben. Schon in den 80ern wurden die Ablösesummen immer höher. Endgültig schwindlig wurde mir 2009, als Cristiano Ronaldo für 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid gewechselt ist. Kern: Bei mir war es viel eher. Anfang der 90er, als Dynamo Dresden zum ersten Mal insolvent ging, total heruntergewirtschaftet vom Präsidenten Rolf-Jürgen Otto. Dresden bekam keine Lizenz mehr für den Profifußball und musste zu den Amateuren. Ich war noch ein Teenager und habe mich gefragt: Oh Gott, was passiert denn hier? Und dann hab ich begriffen: Da ist einfach viel Geld drin, und da sind ganz andere Interessen im Spiel. Ein normaler Fan sieht doch auf nur auf Tore und auf Ergebnisse und lässt sich davon unterhalten. Ich bin dann stattdessen auf Volleyball, Basketball oder Biathlon umgestiegen. Ludewig: Ich fand es erschreckend, dass Nationalspieler, die mitten in ihrer Karriere standen und wirklich gut waren, nach China oder sonst wohin wechselten, um noch mehr Geld zu verdienen, wie zum Beispiel der Belgier Axel Witsel 2017. Das ist so ein sportlicher Abstieg aus rein finanziellen Motiven, das kann ich überhaupt nicht verstehen. Profifußballer sind Sportler, sie wollen gewinnen. Aber dieser Schritt, der geht davon weg. Klemm: Ich weiß noch, wie der FC Bayern die halbe Liga leer gekauft hat, um die Konkurrenz zu schwächen. Die haben Mehmet Scholl, Michael Sternkopf und Oliver Kahn in den 90er Jahren vom Karlsruher SC geholt. Das hab ich ebenso wie das Sponsoring von Bayer und Volkswagen in Leverkusen und Wolfsburg ignoriert. Als es dann mit RB Leipzig losging, da ging mir langsam ein Licht auf. Dass ein Brausehersteller aus Österreich eine Fußballmannschaft startet, mit dem Ziel, auch international oben mitspielen zu wollen – das ist doch grotesk. Ludewig: Um das klarzustellen: Das Ziel von RB Leipzig ist nicht der internationale Wettbewerb, sondern das ist der Weg, um Red Bull zu vermarkten. Meueler: Jetzt Hand aufs Herz: Wer guckt von euch WM? Klemm: Ich nicht. Kern: Ich kann es clevererweise dienstlich begründen. Ich weiß, warum man es nicht gucken sollte. Aber am Ende sind es Sportler, die vielleicht nur einmal WM spielen, und denen nimmt man dann vielleicht die Plattform. Also ich gucke. Ludewig: Ich auch, sehr reduziert. In jüngeren Jahren, da hat man durchgeguckt nächtelang, jeden Tag, vier Wochen Olympia oder WM. So auf gar keinen Fall. Tatsächlich ist es auch beruflich bedingt. Ein bisschen Interesse habe ich ja auch immer noch an dem Sport an sich. Meueler: Ich werde darüber in der Zeitung lesen. Und im Fernsehen höchstens Stichproben vornehmen, aus politisch-wissenschaftlichem Interesse. Kern: Alles klar. Lesen Sie alle unsere Beiträge zur Fußball-WM in Katar unter: dasnd.de/katar

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Fußball Inside
Teaser zu WM Inside: Hat der Fußball seine Seele verkauft?

Fußball Inside

Play Episode Listen Later Nov 17, 2022 48:00


Heute bekommt ihr einen Appetithappen zu unserem neuen Format „WM Inside - Der Expertentalk“! Verletzte Menschenrechte, Korruption und Gier - für all das steht die anstehende Fußballweltmeisterschaft in Katar. Hat der Fußball mit der WM-Vergabe an Katar damals seine Seele verkauft? Oder kann eine WM die Zustände im Gastgeberland nachhaltig verbessern, so wie es die Befürworter behaupten? Kann man unter diesen Umständen überhaupt mit einem guten Gewissen Fußball schauen? Unter anderem über diese Fragen diskutieren wir in unser Auftaktfolge mit Fußball-Funktionär Andreas Rettig, FUNKE Sportchef Peter Müller, Katar-Reporter Kai Schiller und (Radio-) Moderator Timo Düngen. Viel Spaß! --- Während der Bundesliga-Winterpause könnt ihr unsere Moderatoren von fußball inside in unserem neuen Podcast „WM Inside - Der Expertentalk“! „WM Inside“ bekommt Ihr überall da, wo es Podcasts gibt. Wir hören uns hier dann wie gewohnt im Januar wieder. --- „WM Inside“ ist ein Podcast von FUNKE Sport und den Lokalradios im Ruhrgebiet. Jetzt kostenlos bei Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts oder eurer liebsten Podcastapp folgen und keine Folgen verpassen! Ihr habt Fragen oder Feedback? Dann schreibt uns eine Mail an wm@funkemedien.de oder schickt uns eine Sprachnachricht per Whatsapp an 0152 31 04 05 72.

Club
Katar 2022 – Umstrittenste WM aller Zeiten

Club

Play Episode Listen Later Nov 15, 2022 79:31


«Die Wahl von Katar war ein Irrtum.» Kurz vor Anpfiff übt Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter Kritik an der WM. Die Vergabe ist von Korruptionsvorwürfen und Kritik am Gastgeberland überschattet. Was sagt der Menschenrechtsverantwortliche der Fifa dazu? Kann der Fussball wirklich noch verbinden? Mit Barbara Lüthi diskutieren: – Hans-Joachim Eckert, ehemaliger Vorsitzender der Fifa-Ethikkommission; – Lisa Salza, Verantwortliche für Sport und Menschenrechte bei Amnesty International Schweiz; – Hansjürg Zumstein, Journalist SRF und Co-Autor des «SRF DOK»-Films «Fifa – Das Monster»; – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG; und – Dominik Siegmann, Mitgründer Fussballkultur.ch. Zugeschaltet aus Katar: – Andreas Graf, Leiter der Abteilung Menschenrechte bei der Fifa – Robert Breiter, Generalsekretär Schweizerischer Fussballverband

SWR1 Leute Baden-Württemberg
Thomas Hitzlsperger | ARD-WM-Experte | Das kritisiert Hitzlsperger an der Katar-WM

SWR1 Leute Baden-Württemberg

Play Episode Listen Later Nov 14, 2022 40:51


Die FIFA-Entscheidung: Die Fußball-WM wird im Wüstenstaat Katar ausgetragen. Thomas Hitzlsperger steht dieser WM-Vergabe kritisch gegenüber und ist vorab ins Gastgeberland gereist.

Kick-off Politik
Gehört Katar jetzt zu den Guten oder zu den Bösen?

Kick-off Politik

Play Episode Listen Later Nov 11, 2022 9:57


Die Fußball-WM in Katar steht an, und noch immer geht es nicht primär um Fußball. Jetzt zeigt sich, in welchem Umfang das Gastgeberland versucht hat, auch deutsche Politiker für seine Zwecke einzuspannen. WELT-Redakteur Nathan Giwerzew hat dazu in Katar und in Deutschland recherchiert. "Kick-off" ist der Politik-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an kickoff@welt.de. Hörtipp: Die wichtigsten News an den Märkten und das Finanzthema des Tages hören Sie morgens ab 5 Uhr bei „Alles auf Aktien" - dem täglichen Börsen-Shot aus der WELT-Wirtschaftsredaktion. Mehr auf welt.de/allesaufaktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Tagesthemen (320x240)
10.11.2022 - tagesthemen 22:15 Uhr

Tagesthemen (320x240)

Play Episode Listen Later Nov 10, 2022 34:47


Themen der Sendung: Triage-Gesetz: Warum die Neuregelung so umstritten ist, Welche Folgen hat der russische Abzug aus Cherson für Putin?, Vor Fußball-WM in Katar: Wie das Gastgeberland auf Kritik reagiert, Bundestrainer Flick nominiert den WM-Kader, Die Meinung, Weitere Meldungen im Überblick, #Mittendrin aus Hamburg: Bäume für den Bunker, Mission im All: Wie Alexander Gerst auf Lanzarote für den Mond trainiert, Das Wetter

Tagesthemen (320x180)
10.11.2022 - tagesthemen 22:15 Uhr

Tagesthemen (320x180)

Play Episode Listen Later Nov 10, 2022 34:47


Themen der Sendung: Triage-Gesetz: Warum die Neuregelung so umstritten ist, Welche Folgen hat der russische Abzug aus Cherson für Putin?, Vor Fußball-WM in Katar: Wie das Gastgeberland auf Kritik reagiert, Bundestrainer Flick nominiert den WM-Kader, Die Meinung, Weitere Meldungen im Überblick, #Mittendrin aus Hamburg: Bäume für den Bunker, Mission im All: Wie Alexander Gerst auf Lanzarote für den Mond trainiert, Das Wetter

Tagesthemen (Audio-Podcast)
10.11.2022 - tagesthemen 22:15 Uhr

Tagesthemen (Audio-Podcast)

Play Episode Listen Later Nov 10, 2022 34:47


Themen der Sendung: Triage-Gesetz: Warum die Neuregelung so umstritten ist, Welche Folgen hat der russische Abzug aus Cherson für Putin?, Vor Fußball-WM in Katar: Wie das Gastgeberland auf Kritik reagiert, Bundestrainer Flick nominiert den WM-Kader, Die Meinung, Weitere Meldungen im Überblick, #Mittendrin aus Hamburg: Bäume für den Bunker, Mission im All: Wie Alexander Gerst auf Lanzarote für den Mond trainiert, Das Wetter

0630 by WDR aktuell
MPK zu Energie-Kosten I Wahl-Updates I Demokratiegefahr in den USA I Faeser und die WM I 0630

0630 by WDR aktuell

Play Episode Listen Later Nov 2, 2022 21:34


Habt ihr auch Flashbacks, wenn ihr das Wort MPK hört? Lisa und Jan mussten heute Morgen an die vielen Treffen zur Corona-Politik denken. Dabei geht's heute gar nicht um Viren, wenn sich die Ministerpräsident:innen mit Kanzler Olaf Scholz treffen. Top-Thema sind die Energiepreise und wie die sinken sollen (1:19). Außerdem geht's heute darum, wo auf der Welt gerade überall gewählt wird (5:45). Was die wichtigsten Themen für die anstehenden Midterm-Wahlen in den USA sind (11:03). Und warum die deutsche Innenministerin trotz Kritik am Gastgeberland zur WN nach Katar fliegen will (19:19). Hier hat Lisa die Info her, dass man im Dunkeln kreativer arbeiten kann: https://www.instagram.com/p/CkWHFpeoCP_/?igshid=YmMyMTA2M2Y= Ihr habt einen Themenwunsch oder Feedback an uns? Schickt uns eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt eine Mail an 0630@wdr.de Mehr News aus unserem Team gibt's auf www.instagram.com/tickr.news Von 0630.

Presseschau - Deutschlandfunk
02. November 2022 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen

Presseschau - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Nov 2, 2022 8:56


Mit Stimmen zur Lage in Brasilien nach dem Wahlsieg des linksgerichteten Ex-Staatschefs Lula da Silva und zum Umgang mit Katar als Gastgeberland der Fußball-WM. Zunächst aber ein Blick auf die Politik der Bundesregierung vor dem Hintergrund der Energiekrise. www.deutschlandfunk.de, PresseschauDirekter Link zur Audiodatei

Klimabericht
Wie Ägypten das Klima entdeckt und auf Geld hofft

Klimabericht

Play Episode Listen Later Nov 1, 2022 24:07


Ab dem 6. November versammelt sich die internationale Gemeinschaft zur 27. Klimakonferenz im ägyptischen Scharm al-Scheich. In dieser Folge schaut der Klimabericht auf das Gastgeberland Ägypten. Ägypten – das Land mit der größten Bevölkerung Nordafrikas, der Riesen-Metropole Kairo, das von seiner Landwirtschaft und dem Tourismus lebt. Und das Land von Staatschef Abdel Fattah el-Sisi, der die Pressefreiheit einschränkt, Oppositionelle und Menschenrechtsaktivisten einsperrt. Was verspricht sich das Land von der Ausrichtung der Klimakonferenz? Und welche Rolle spielt die Klimapolitik in Ägypten? Die Antworten hören Sie im Klimabericht. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren.  Weiterführende Links: Zitierter Werbeclib SHARM EL SHEIKH and COP 27 - Getting Readyhttps://www.youtube.com/watch?v=EsUptimXLdk Statement des Ägyptischen Außenministers Sameh Shoukryhttps://www.youtube.com/watch?v=yTz6pyeNJ1k Stephan Roll (2022): Kredite für den Präsidenten. Auslandsverschuldung und Herrschaftssicherung in Ägypten. SWP-Studie. Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Stiftung Wissenschaft und Politik. Berlin.https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2022S10_Auslandsverschuldung_%C3%84gypten.pdf Petersberger Klimadialog: Statements von Bundeskanzler Scholz und Ägyptens Staatschef Al-Sisihttps://www.youtube.com/watch?v=HPAPtX8pp8w Stephan Roll (2022): Warum Ägyptens Auslandsgeheimdienst von der Weltklimakonferenz profitiert. https://www.swp-berlin.org/en/publication/mta-spotlight-16-die-rolle-des-aegyptischen-geheimdienstes-bei-der-cop27 SPIEGEL Klimabericht Newsletterhttps://www.spiegel.de/thema/klima-newsletter/ Bericht des Uno-Klimasekretariats: 1,5-Grad-Erwärmungslimit mit aktuellen Maßnahmen unerreichbar https://www.spiegel.de/wissenschaft/vereinte-nationen-1-5-grad-ziel-mit-aktuellen-massnahmen-nicht-erreichbar-a-b5818b31-86dd-4101-8101-75093861ac9d Ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen in der EU https://www.spiegel.de/wirtschaft/ab-2035-nur-noch-emissionsfreie-neuwagen-a-9f63a76b-3532-4bc6-84b9-7f2ce81a90b3 Was ein Verbot von Kurzstreckenflügen wirklich brächte https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/luftfahrt-und-klimaschutz-sollten-kurzstreckenfluege-verboten-werden-a-10c7130c-ccbc-487e-9880-5a7e4e8a90d3Informationen zu unserer Datenschutzerklärung

Kick-off Politik
Fußball-WM in Katar: Was bringt der Besuch der deutschen Innenministerin?

Kick-off Politik

Play Episode Listen Later Nov 1, 2022 10:44


Knapp drei Wochen vor Anpfiff im umstrittenen Fußballweltmeisterschaft in Katar besucht Innenministerin Nancy Faeser das Gastgeberland. Die Menschenrechtsbeauftragte Luise Amtsberg hat die Reise kurzfristig abgesagt. Was das über die deutsch-katarischen Beziehungen aussagt, weiß Nathan Giwerzew. Außerdem berichtet er von seinen Recherchen in Doha. "Kick-off" ist der Politik-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an kickoff@welt.de. Hörtipp: Die wichtigsten News an den Märkten und das Finanzthema des Tages hören Sie morgens ab 5 Uhr bei „Alles auf Aktien" - dem täglichen Börsen-Shot aus der WELT-Wirtschaftsredaktion. Mehr auf welt.de/allesaufaktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Handelsblatt Today
Katar: Wie gefährlich ist der Einfluss des Emirats auf die deutsche Wirtschaft?

Handelsblatt Today

Play Episode Listen Later Oct 7, 2022 24:00


Die Verflechtungen der deutschen Wirtschaft mit Katar werden enger – das zeigt unter anderem der milliardenschwere RWE-Deal. Was das aus geostrategischer Sicht bedeutet. Ab dem 20. November richten sich die Augen der Welt auf Katar – dann startet in dem Emirat die Fußball-Weltmeisterschaft. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisieren seit Jahren die Lage der Gastarbeiter in dem Land – immer wieder ist von Ausbeutung und Zwangsarbeit die Rede. Seit der WM-Vergabe im Jahr 2010 sollen Tausende Gastarbeiter gestorben sein. Doch Katar ist nicht nur Gastgeberland der diesjährigen Weltmeisterschaft, sondern auch ein wichtiger Investor für deutsche Unternehmen – unter anderem VW, die Deutsche Bank, Siemens oder die Porsche AG. Erst diese Woche wurde bekannt, dass Katar Pflichtwandelanleihen im Wert von 2,4 Milliarden Euro zeichnet und damit zum größten Einzelaktionär von RWE aufsteigt. „Katar ist ein sehr kleines Land und steht zwischen zwei Ländern, Saudi-Arabien und Iran, die miteinander verfeindet sind. Die Investitionen des Landes sind vor allem eine politische Absicherung“, erklärt Handelsblatt-Korrespondent Mathias Brüggmann im Podcast. Mit Host Anis Mičijević spricht er darüber, wie das kleine Emirat seinen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft immer weiter ausbaut und was das aus geostrategischer Sicht bedeutet. Außerdem gibt Brüggmann Einblicke in sein am 17. Oktober erscheinendes Buch „1001 Macht“, in dem er Katar ausführlich beschreibt. Platz 1: https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/grundsteuer-wie-sie-fuer-die-grundsteuererklaerung-die-wohnflaeche-richtig-berechnen/28721892.html Platz 2: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiesicherheit-in-sueddeutschland-entsteht-der-groesste-batteriespeicher-der-welt/28724584.html Platz 3: https://www.handelsblatt.com/politik/international/interview-wie-hoch-ist-die-gefahr-eines-russischen-atomangriffs-auf-die-ukraine/28722012.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

Sport aktuell - Deutschlandfunk
Migrantische Arbeiter fordern Solidarität - WM-Gastgeberland Katar soll Entschädigungsfonds auflegen

Sport aktuell - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Oct 1, 2022 7:26


Das Spiel zurückgewinnen – "Reclaim the Game" – das war der Titel einer Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Dabei kamen migrantische Arbeiter aus Katar mit ihren Eindrücken in direkten Kontakt mit Fußballfans. Von Tom Mustroph www.deutschlandfunk.de, Sport am SamstagDirekter Link zur Audiodatei

Sport am Wochenende - Deutschlandfunk
Migrantische Arbeiter fordern Solidarität - WM-Gastgeberland Katar soll Entschädigungsfonds auflegen

Sport am Wochenende - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Oct 1, 2022 7:26


Das Spiel zurückgewinnen – "Reclaim the Game" – das war der Titel einer Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Dabei kamen migrantische Arbeiter aus Katar mit ihren Eindrücken in direkten Kontakt mit Fußballfans. Von Tom Mustroph www.deutschlandfunk.de, Sport am SamstagDirekter Link zur Audiodatei

German Football League – meinsportpodcast.de

50 Jahre München 1972 Vor 50 Jahren fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt. Es sollten heitere Spiele werden, doch am 5. September stahl der Terror jede Fröhlichkeit. Im Münchner Merkur schreibt Journalist Günter Klein die Serie "Mein München 1972". Mit ihm erleben wir die Spiele noch einmal nach. Es sollten die Olympischen Spiele in Deutschland werden, die den dunklen Staub der Nazi-Spiele von 1936 korrigieren und Deutschland, um genau zu sein die Bundesrepublik Deutschland, als weltoffenes, buntes und tolerantes Gastgeberland präsentieren sollten. München erhielt Mitte der 60er Jahre den Zuschlag für die Sommerspiele 1972 und hatte sechs Jahre Zeit, um sich von einem großen Dorf mit bayrischem Antlitz in eine Weltmetropole zu verwandeln. So wurde das bereits bestehende Projekt, eine U-Bahn zu bauen, beschleunigt, München erhielt eine S-Bahn-Stammstrecke und baute die Innenstadt so um, dass der Autoverkehr verdrängt werden sollte. Dazu wurde aus dem Oberwiesenfeld der Olympiapark mit Stadion, Halle und Schwimmstadion und ein Olympisches Dorf mit nachhaltiger Nutzung gebaut. Und so kann München auch im Jahr 2022 diese besondere Infrastruktur nutzen. München begeht 2022 ein besonderes Jubiläum Das äußere Erscheinungsbild der Spiele lag in den kreativen und genialen Händen des Designers Otl Aicher. Er und sein Team entwarfen unnationalistische Spiele, die auch heute, 50 Jahre später zum einen zeitlos wirken und die Stadt München prägen. Günter Klein, unser Freund und Chefreporter Sport im Münchner Merkur, präsentiert seit dem 2. Juli 2022 die Serie "Mein München 1972" und porträtiert Protagonisten, Persönlichkeiten und Zeitzeug:innen der Spiele. Mit ihm begehen wir zum einen das Jubiläum dieser Spiele und erinnern an das schreckliche Attentat der palästinensischen Terrorgruppe "Schwarzer September", die am 5. September 1972 ins Olympische Dorf eindrang und dort einen Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft verübte. Dabei starben insgesamt 11 Israelis, ein Polizist und 5 Terroristen. Die Spiele selbst gingen bis zum 11. September 1972 dennoch weiter und bleiben bis heute in intensiver Erinnerung.   Plattsport feiert sein eigenes kleines Jubiläum Wir von Plattsport feiern mit dieser Rückschau auf München 1972 das Jubiläum der 100. Episode. Dafür sind wir nach München gefahren und haben vor Ort im Olympiapark mit freundlicher Genehmigung der Olympiapark GmbH mit Günter Klein fast drei Stunden aufzeichnen dürfen. Dass wir nun dreistellig sind, erfüllt uns mit großer Freude und Dank, denn ohne unsere Zuhörer:innen wäre all dieser lustige Wahnsinn, den wir in unserer Freizeit betreiben, undenkbar. Wir freuen uns sehr, dass wir Euch nun diese Episode zeigen dürfen und danken Günter Klein für die Mitarbeit an dieser Jubiläumsfolge von ganzen Herzen. Mit Günter lernen wir besondere Geschichten kennen, die viele von Euch nicht kennen dürften. Es war wieder eine große Freude! Gleich zu Beginn der Episode "50 Jahre München 1972" gibt es ein Gewinnspiel. Wir verlosen mit freundlicher Unterstützung des "Volk"-Verlages ein Buch "Olympia 72 in Bildern", das von der Vergabe der Spiele an die Isar bis hin zur Gegenwart die Olympischen Sommerspiele begleitet.   Im Podcast erwähnen wir unzählige youTube-Videos und Literatur, die hier zu nennen nun den Rahmen sprengen würden. Bitte nutzt Dr. Google für die Suche nach den Medien ausnahmsweise selbst! Hier aber einige ausgesuchte Medien, die wir im Podcast besprechen: Olympia 72, die DDR und der Terror Die farbenfrohe und etwas skurrile Eröffnungsfeier 1972 Ulrike Draesners Roman "Spiele" Das prägende Design der Spiele 1972 Ein Besuch im Olympiadorf Eddie Hart verpasst seinen 100-Meter-Lauf Sportspionage bei Olympia Wir sprechen zwar nicht darüber, aber der Podcast "Himmelfahrtskommando" vom Bayrischen Rundfunk über das Attentat ist sehr hörbar und zu empfehlen   Danke für Eure Zeit für Plattsport!   Folgt Plattsport hier: Instagram Facebook www Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten.

American Football – meinsportpodcast.de
50 Jahre München 1972

American Football – meinsportpodcast.de

Play Episode Listen Later Jul 11, 2022 172:57


50 Jahre München 1972 Vor 50 Jahren fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt. Es sollten heitere Spiele werden, doch am 5. September stahl der Terror jede Fröhlichkeit. Im Münchner Merkur schreibt Journalist Günter Klein die Serie "Mein München 1972". Mit ihm erleben wir die Spiele noch einmal nach. Es sollten die Olympischen Spiele in Deutschland werden, die den dunklen Staub der Nazi-Spiele von 1936 korrigieren und Deutschland, um genau zu sein die Bundesrepublik Deutschland, als weltoffenes, buntes und tolerantes Gastgeberland präsentieren sollten. München erhielt Mitte der 60er Jahre den Zuschlag für die Sommerspiele 1972 und hatte sechs Jahre Zeit, um sich von einem großen Dorf mit bayrischem Antlitz in eine Weltmetropole zu verwandeln. So wurde das bereits bestehende Projekt, eine U-Bahn zu bauen, beschleunigt, München erhielt eine S-Bahn-Stammstrecke und baute die Innenstadt so um, dass der Autoverkehr verdrängt werden sollte. Dazu wurde aus dem Oberwiesenfeld der Olympiapark mit Stadion, Halle und Schwimmstadion und ein Olympisches Dorf mit nachhaltiger Nutzung gebaut. Und so kann München auch im Jahr 2022 diese besondere Infrastruktur nutzen. München begeht 2022 ein besonderes Jubiläum Das äußere Erscheinungsbild der Spiele lag in den kreativen und genialen Händen des Designers Otl Aicher. Er und sein Team entwarfen unnationalistische Spiele, die auch heute, 50 Jahre später zum einen zeitlos wirken und die Stadt München prägen. Günter Klein, unser Freund und Chefreporter Sport im Münchner Merkur, präsentiert seit dem 2. Juli 2022 die Serie "Mein München 1972" und porträtiert Protagonisten, Persönlichkeiten und Zeitzeug:innen der Spiele. Mit ihm begehen wir zum einen das Jubiläum dieser Spiele und erinnern an das schreckliche Attentat der palästinensischen Terrorgruppe "Schwarzer September", die am 5. September 1972 ins Olympische Dorf eindrang und dort einen Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft verübte. Dabei starben insgesamt 11 Israelis, ein Polizist und 5 Terroristen. Die Spiele selbst gingen bis zum 11. September 1972 dennoch weiter und bleiben bis heute in intensiver Erinnerung.   Plattsport feiert sein eigenes kleines Jubiläum Wir von Plattsport feiern mit dieser Rückschau auf München 1972 das Jubiläum der 100. Episode. Dafür sind wir nach München gefahren und haben vor Ort im Olympiapark mit freundlicher Genehmigung der Olympiapark GmbH mit Günter Klein fast drei Stunden aufzeichnen dürfen. Dass wir nun dreistellig sind, erfüllt uns mit großer Freude und Dank, denn ohne unsere Zuhörer:innen wäre all dieser lustige Wahnsinn, den wir in unserer Freizeit betreiben, undenkbar. Wir freuen uns sehr, dass wir Euch nun diese Episode zeigen dürfen und danken Günter Klein für die Mitarbeit an dieser Jubiläumsfolge von ganzen Herzen. Mit Günter lernen wir besondere Geschichten kennen, die viele von Euch nicht kennen dürften. Es war wieder eine große Freude! Gleich zu Beginn der Episode "50 Jahre München 1972" gibt es ein Gewinnspiel. Wir verlosen mit freundlicher Unterstützung des "Volk"-Verlages ein Buch "Olympia 72 in Bildern", das von der Vergabe der Spiele an die Isar bis hin zur Gegenwart die Olympischen Sommerspiele begleitet.   Im Podcast erwähnen wir unzählige youTube-Videos und Literatur, die hier zu nennen nun den Rahmen sprengen würden. Bitte nutzt Dr. Google für die Suche nach den Medien ausnahmsweise selbst!   Danke für Eure Zeit für Plattsport!   Folgt Plattsport hier: Instagram Facebook www Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten.

US-Sport
50 Jahre München 1972

US-Sport

Play Episode Listen Later Jul 11, 2022 172:57


50 Jahre München 1972 Vor 50 Jahren fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt. Es sollten heitere Spiele werden, doch am 5. September stahl der Terror jede Fröhlichkeit. Im Münchner Merkur schreibt Journalist Günter Klein die Serie "Mein München 1972". Mit ihm erleben wir die Spiele noch einmal nach. Es sollten die Olympischen Spiele in Deutschland werden, die den dunklen Staub der Nazi-Spiele von 1936 korrigieren und Deutschland, um genau zu sein die Bundesrepublik Deutschland, als weltoffenes, buntes und tolerantes Gastgeberland präsentieren sollten. München erhielt Mitte der 60er Jahre den Zuschlag für die Sommerspiele 1972 und hatte sechs Jahre Zeit, um sich von einem großen Dorf mit bayrischem Antlitz in eine Weltmetropole zu verwandeln. So wurde das bereits bestehende Projekt, eine U-Bahn zu bauen, beschleunigt, München erhielt eine S-Bahn-Stammstrecke und baute die Innenstadt so um, dass der Autoverkehr verdrängt werden sollte. Dazu wurde aus dem Oberwiesenfeld der Olympiapark mit Stadion, Halle und Schwimmstadion und ein Olympisches Dorf mit nachhaltiger Nutzung gebaut. Und so kann München auch im Jahr 2022 diese besondere Infrastruktur nutzen. München begeht 2022 ein besonderes Jubiläum Das äußere Erscheinungsbild der Spiele lag in den kreativen und genialen Händen des Designers Otl Aicher. Er und sein Team entwarfen unnationalistische Spiele, die auch heute, 50 Jahre später zum einen zeitlos wirken und die Stadt München prägen. Günter Klein, unser Freund und Chefreporter Sport im Münchner Merkur, präsentiert seit dem 2. Juli 2022 die Serie "Mein München 1972" und porträtiert Protagonisten, Persönlichkeiten und Zeitzeug:innen der Spiele. Mit ihm begehen wir zum einen das Jubiläum dieser Spiele und erinnern an das schreckliche Attentat der palästinensischen Terrorgruppe "Schwarzer September", die am 5. September 1972 ins Olympische Dorf eindrang und dort einen Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft verübte. Dabei starben insgesamt 11 Israelis, ein Polizist und 5 Terroristen. Die Spiele selbst gingen bis zum 11. September 1972 dennoch weiter und bleiben bis heute in intensiver Erinnerung.   Plattsport feiert sein eigenes kleines Jubiläum Wir von Plattsport feiern mit dieser Rückschau auf München 1972 das Jubiläum der 100. Episode. Dafür sind wir nach München gefahren und haben vor Ort im Olympiapark mit freundlicher Genehmigung der Olympiapark GmbH mit Günter Klein fast drei Stunden aufzeichnen dürfen. Dass wir nun dreistellig sind, erfüllt uns mit großer Freude und Dank, denn ohne unsere Zuhörer:innen wäre all dieser lustige Wahnsinn, den wir in unserer Freizeit betreiben, undenkbar. Wir freuen uns sehr, dass wir Euch nun diese Episode zeigen dürfen und danken Günter Klein für die Mitarbeit an dieser Jubiläumsfolge von ganzen Herzen. Mit Günter lernen wir besondere Geschichten kennen, die viele von Euch nicht kennen dürften. Es war wieder eine große Freude! Gleich zu Beginn der Episode "50 Jahre München 1972" gibt es ein Gewinnspiel. Wir verlosen mit freundlicher Unterstützung des "Volk"-Verlages ein Buch "Olympia 72 in Bildern", das von der Vergabe der Spiele an die Isar bis hin zur Gegenwart die Olympischen Sommerspiele begleitet.   Im Podcast erwähnen wir unzählige youTube-Videos und Literatur, die hier zu nennen nun den Rahmen sprengen würden. Bitte nutzt Dr. Google für die Suche nach den Medien ausnahmsweise selbst!   Danke für Eure Zeit für Plattsport!   Folgt Plattsport hier: Instagram Facebook www Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hos