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In dieser Folge spricht Anna-Lisa Bier mit Dr. Christiane Druml, Juristin und Vorsitzende der österreichischen Bioethikkommission. Die Kommission berät das Bundeskanzleramt in bioethischen Fragen und bringt Expertise aus Humanmedizin, Recht, Philosophie und weiteren Fachbereichen zusammen. Gemeinsam sprechen sie über die Rolle der Bioethikkommission im politischen Entscheidungsprozess, über ethische Konflikte in Medizin und Forschung, den Einfluss gesellschaftlicher Debatten und Wissenschaftsskepsis sowie über die Herausforderungen, die neue Technologien für Politik und Gesellschaft mit sich bringen. Außerdem geht es um die Bedeutung ethischer Bildung, internationale Unterschiede im Umgang mit bioethischen Fragen und einen Ausblick auf die bioethischen Herausforderungen der Zukunft. Weiterführende Links: Mehr Informationen zur Bioethikkommission Festschrift zu 20 Jahren Bioethikkommission (2021) Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Deutschland: Allein auf dem Irrweg?Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Montag, den 11. Mai 2026 fand ein Treffen zwischen dem deutschen Verteidigungsminister, Boris Pistorius und dem ukrainischen Vize-Regierungschef und Digitalminister, Mychajlo Fedorow in Kiew statt. (1) Das Ziel dieses Treffens war offenbar der Beschluss, gemeinsam neue unbemannte Waffensysteme zu bauen und„die Stärkung der deutsch-ukrainischen Partnerschaft“.(2)Laut Tagesschau.de erklärte Pistorius, dass eine Entwicklung„modernster unbemannter Systeme in allen Reichweiten, gerade auch im Bereich Deep Strike […] die Sicherheit beider Länder [stärken werde].“(3)Deep StrikeMit dem Begriff Deep Strike werden Waffensysteme benannt, die Angriffsziele mit sehr hoher Präzision aus sehr weiter Entfernung erreichen können. Diese Waffensysteme bestehen aus Langstreckendrohnen, Marschflugkörpern wie Storm Shadow und Taurus KEPD 350 sowie ballistischen Raketen. (4) Der Reservistenverband beschreibt diese Waffen als„Präzisionslenkwaffen für strategische Schläge über 1.000 Kilometer“.(5)Die militärische Terminologie-Datenbank IATE definiert Angriffe mit diesen Waffen als„Operationen, die durchgeführt werden, um feindliche Land-, See- und Luftstreitkräfte zu zerstören, zu schwächen oder kampfunfähig zu machen, bevor sie gegen eigene Streitkräfte eingesetzt werden können.“ (6)Als potenzielle Ziele werden laut des Center for Strategic and International Studies (CSIS) Langstreckenangriffe gegen Kommandozentren, Logistik, Energiezentren, Treibstoff- und Munitionsdepots, Satellitenkommunikation, Truppenkonzentrationen sowie Städte und zivile Ziele weit hinter der Frontlinie beschrieben. (7)Besonders interessant ist, wer oder was sich hinter dem CSIS und dem Begriff Deep Strike verbirgt. Das CSIS ist eine überparteiliche Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C., welches sich auf internationale Sicherheit, Außenpolitik und Wirtschaftsfragen konzentriert. Zudem gilt es als eine der einflussreichsten Forschungsinstitutionen der Vereinigten Staaten im Bereich globaler Strategie- und Politikberatung. (8)Der Begriff Deep Strike stammt jedoch nicht aus der Denkfabrik des CSIS, sondern aus der französischen sicherheitspolitischen Denkfabrik mit dem Namen „Fondation pour la Recherche Stratégique, FRS“ (auf Deutsch: Stiftung für Strategische Forschung). (9)Der deutsche Verteidigungsminister ist der Ansicht, dass die „europäischen NATO-Partner in dem Bereich [dieser] Waffen noch Lücken aufweisen.“ (10) Diese sollen mithilfe der Ukraine so schnell wie möglich geschlossen werden, denn diese nutzt bereits einige dieser Waffensysteme. (11) Zusätzlich möchte Deutschland damit laut der Tagesschau„dem Land [Ukraine] eine möglichst starke Position in etwaigen Friedensverhandlungen mit Russland verschaffen.“(12)Finanzierung durch deutschen privaten FinanzsektorUm dies zu erreichen, möchte die Regierung der Bundesrepublik Deutschland privates Kapital „mobilisieren“. Da Deutschland bereits erneut der Ukraine weitere Unterstützung für die Verteidigung zugesagt hat, will die Regierung nun verstärkt private Geldgeber für Investitionen in ukrainische Rüstungsbetriebe gewinnen.(13) So sollen kürzlich in einem Telefongespräch erstmals Banken, Fonds und weitere Akteure des Finanzsektors anwesend gewesen sein. (14)...https://apolut.net/schroder-als-vermittler-europas-letzte-chance-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschland verfügt über viele wertvolle Daten, doch für die Forschung sind sie oft nicht miteinander verknüpfbar. Das erschwert wissenschaftliche Politikberatung gerade bei großen Fragen wie Corona, Energiekrise oder Steuerpolitik.
Der Streit im Sachverständigenrat wirft Grundsatzfragen zur wirtschaftspolitischen Beratung auf. Bert Rürup diskutiert mit Jörg Rocholl mögliche Reformen des Gremiums.
In der aktuellen Folge sprechen Alois Krtil und Oliver Rößling mit Prof. Hauke Heekeren, Arzt, Neurowissenschaftler und seit 2022 Präsident der Universität Hamburg. Ein Gespräch über Hamburgs wissenschaftlichen Aufbruch, die Rolle von Vernetzung und Transfer – und darüber, wie Künstliche Intelligenz Lehre, Forschung und Verwaltung verändert.Hamburg hat in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. Die Universität Hamburg konnte ihre vier Exzellenzcluster erfolgreich in die nächste Förderperiode bringen – von Astrophysik und Photon Science bis Klima und Schriftartefakte. Zusätzlich gewann die TU Hamburg mit BlueMat ein weiteres Cluster im Bereich Materialforschung. Zusammen ergibt das fünf Exzellenzcluster in der Metropolregion und damit ein starkes Signal für den Standort.Heekeren betont besonders die Vernetzung als Standortvorteil: Hamburg sei groß genug für Spitzenforschung, aber klein genug, um alle relevanten Akteure an einen Tisch zu bekommen. Beispielhaft steht dafür PIER, die Partnerschaft von Universität Hamburg und DESY, und ihr Ausbau zu PIER PLUS, wo 23 Hochschulen und Forschungseinrichtungen gemeinsam Strategien für Forschung, Transfer und Karrierewege entwickeln.Beim Thema Transfer verfolgt die Universität einen breiten Ansatz: von Politikberatung und Bürgerdialog bis zu Start-ups und Ausgründungen. Ein aktuelles Leuchtturmprojekt ist die Initiative Impossible Founders, die im Rahmen der bundesweiten „Startup Factories“ gefördert wird. Mehr als 50 Millionen Euro von Bund, Stiftungen und Unternehmen fließen in eine Gründungsfabrik für Deep-Tech-Spin-offs, die ab Herbst 2025 operativ startet. Mit Arik Willner wurde ein erfahrener Transfermanager als CEO gewonnen.Ein weiteres Zukunftsprojekt ist die Science City Bahrenfeld: ein kompletter Stadtteil, in dem Leben, Forschen, Studieren und Gründen zusammengeführt werden. Rund um DESY, eines der führenden Forschungszentren für Photon- und Teilchenphysik, entsteht Infrastruktur, die von Quantenforschung bis zu Life Sciences reicht – inklusive gemeinsamer Institute der Universität.Ein zentrales Thema ist die Künstliche Intelligenz. Die Universität Hamburg hat früh eine eigene, datenschutzkonforme Variante von ChatGPT eingeführt. Heekeren plädiert für einen reflektierten Einsatz: KI könne Prozesse beschleunigen und Ideen anstoßen, dürfe aber wissenschaftliche Urheberschaft und kritisches Denken nicht ersetzen. Als Beispiel nennt er die automatisierte Prüfung internationaler Bewerbungsunterlagen – eine Lösung, die aus Kooperationen mit der Hamburger Hafenwirtschaft hervorging.Im Gespräch wird deutlich, dass Europa mit seinen Werten eine besondere Rolle spielen kann. Während in den USA oder China Technologien oft rein marktorientiert oder staatlich gesteuert vorangetrieben werden, setzt Heekeren auf Wissenschaftsfreiheit, kostenfreie Bildung und Interdisziplinarität als Standortvorteile. Gerade eine Volluniversität, die Natur- und Ingenieurwissenschaften mit Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften verbindet, sei unverzichtbar, um Fragen nach Ethik, Recht und gesellschaftlicher Verantwortung von KI zu beantworten.Zum Schluss formuliert Heekeren drei zentrale Aufgaben für Hamburgs Wissenschaftsstandort:Talente gewinnen und halten – von jungen Forschenden bis zu Spitzenkräften in Informatik und KI.Forschungstechnische Infrastruktur ausbauen, insbesondere große GPU-Cluster.Transfer und Karrierewege beschleunigen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Anwendung zu bringen.Die Folge zeigt Hamburg als Standort mit klarer Richtung: Fünf Exzellenzcluster, enge Vernetzung, eine entstehende Science City und eine Universität, die KI nicht nur nutzt, sondern gestaltet. Heekerens Botschaft: Vernetzung, Verantwortung, Geschwindigkeit – wenn diese Faktoren zusammenkommen, wird aus Forschung gesellschaftlich spürbarer Fortschritt.
Willkommen zu einer neuen Folge an der Hydrogen Bar! In dieser Episode begrüßen wir Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW. Gemeinsam beleuchten wir die Rolle des Verbands im Wasserstoffhochlauf und diskutieren die strategische Bedeutung von technischen Regelwerken, Infrastrukturausbau und Importpartnerschaften. Ihr erfahrt, warum der Fokus auf sektorübergreifendes Denken, pragmatische Politikberatung und klare Investitionssignale entscheidend für die Energiewende sind. Auch das energiewirtschaftliche Dreieck steht im Fokus – mit einem Appell für mehr Balance zwischen Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit.
Wir schauen uns einmal an wie der neue Gesundheitsausschuss aussieht, stellen das neue SVR Gutachten kurz vor, haben einige Kurznews dabei. Im Interview stellen Petra Thürmann und Nils Bandelow, beide Mitglieder des ExpertInnenrates Gesundheit und Resilient die 14. Stellungnahme zum Thema: “Resiliente Strukturen und Prozesse für wissenschaftsbasierte Politikberatung im Gesundheitswesen” vor und im Murks geht es in dieser Episode um die Umweltauswirkungen von Arnzeimitteln.
Die Modernisierung, Flexibilisierung und Entbürokratisierung der Energieversorgung gehören vorne auf die politische Agenda. Saubere und preiswerte Erneuerbare Energien und ein möglichst hohes Maß an Energieunabhängigkeit sind essenziell für künftigen Wohlstand, Wohlergehen und Sicherheit in Deutschland. Das sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, und genau darüber wollen wir uns mit Ihm unterhalten. Über Carsten Körnig Carsten Körnig ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft und verantwortet die Bereiche Politik & Technik, Pressestelle und Service. Über BSW Solarwirtschaft Mit mehr als tausend Mitgliedsunternehmen vertritt der Bundesverband Solarwirtschaft die Interessen der Solarstrom-, Solarwärme und Batteriespeicherbranche in Deutschland mit ihren insgesamt rund 150.000 Mitarbeitenden. Er versteht sich als „Schlepper“, „Lotse“ und „Eisbrecher“ für eine beschleunigte Energiewende in Deutschland. Er nimmt durch gezielte Politikberatung entscheidenden Einfluss auf die Schaffung und Erhaltung geeigneter politischer Rahmenbedingungen für ein kontinuierliches Marktwachstum der Solarenergie.
Stella Schaller ist Transformationsforscherin in Berlin mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und regenerative Kulturen. Zuvor war sie in der Gemeinwohlökonomie, sowie in der internationalen Politikberatung tätig und führte etwa Projekte für das Deutsche Auswärtige Amt und die UNO durch. Stella Schaller studierte internationale Entwicklungswissenschaften und Nachhaltigkeit sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft. Sie ist Mitautorin von „Zukunftsbilder 2045 – Eine Reise in die Welt von morgen" und Gründerin des gemeinnützigen Startups „Reinventing Society“. Aufgenommen bei den Tagen der Utopie in Götzis.Diese Podcastfolge begleitet die Sendung "Focus", ORF Radio Vorarlberg am 26.04.2025.
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Er sagt von sich selbst, er sei „ein leidenschaftlicher Menschenrechtler“. Michael Windfuhr ist seit 2011 stellvertretender Direktor des 2001 gegründeten Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR). Zuvor hatte er in Heidelberg Politikwissenschaft, Germanistik und Geografie studiert und für FIAN, Brot für die Welt und das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche gearbeitet. Michael Windfuhr begleitet seit 2014 den Umsetzungsprozess des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland. Seit 2017 ist er Mitglied des Ausschusses der Vereinten Nationen für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte, der die Umsetzung des entsprechenden Menschenrechtspaktes durch die Vertragsstaaten überwacht. Im Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“ der Zeitschrift „Die Politische Meinung“ und der Konrad-Adenauer-Stiftung sprechen wir mit ihm über die Arbeit des DIMR: Was tut Deutschland für Menschenrechtler in Afghanistan, die von den Taliban verfolgt und mit dem Tod bedroht werden? Was können wir von anderen Ländern – wie Estland oder Kroatien – in Sachen Menschenrechte lernen? Und was plant das DIMR in den nächsten Jahren konkret zum Schutz der Menschenrechte? Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands (§ 1 DIMR-Gesetz). Das Institut wurde im Jahr 2001 auf Beschluss des Deutschen Bundestages (14/4801) als Verein gegründet. Zu seinen Aufgaben gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen und die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird vom Deutschen Bundestag finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden. Hört rein in eine spannende neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt!
Corona-Demonstrationen, Fake News und Anfeindungen gegen Forschende: Die öffentliche Wahrnehmung wissenschaftlicher Erkenntnisse hat in der Corona-Pandemie nicht immer gut geklappt. Das liegt unter anderem daran, wie Medien sie vermittelt haben. Und die Politikberatung war nicht transparent genug, und das in beide Richtungen. Die Virologin Sandra Ciesek hat auch Politiker erlebt, "die vielleicht deshalb sich eine Beratung holen, weil sie gar nicht offen sind, sondern weil sie ihre eigene Meinung verstärken wollen". In der Öffentlichkeit entstand oft ein schiefes Bild davon, wie die Politik mit wissenschaftlichen Informationen überhaupt umgeht. Daniela Remus und Korinna Hennig haben mit Forschenden über ihre Erkenntnisse zur Kommunikation gesprochen. Sie erklären, was der False-Balance-Effekt ist und warum sich auch die Wissenschaft beim nächsten Mal anders aufstellen sollte, um den Konsens sichtbar zu machen. Denn: "Manchmal ist die Wissenschaft gezwungen, einen Einblick in ihren Maschinenraum zu geben", sagt der Soziologe Alexander Bogner. "Da wurde gefragt, wie sicher ist dieses Wissen? Wie wird es hergestellt? Können wir diesem Wissen vertrauen?" Außerdem in dieser Folge: Die WissenschaftlerInnen Cornelia Betsch, Martin Kriegel, Stefan Kluge, Irene Broer, Mirjam Jenny, Christian Drosten und Lars Schaade. Umfrage unter Forschenden zu Anfeindungen: https://www.hiig.de/wp-content/uploads/2024/05/Erste-Ergebnisse_Umfrage-zu-Anfeindungen-gegen-Forschende.pdf Arbeitspapier des Hans-Bredow-Instituts zu Kommunikation in Krisen: https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/74139 Corona-Aufarbeitung in Österreich: Alexander Bogner (Hg.): Nach Corona - Reflexionen für zukünftige Pandemien. Ergebnisse aus dem Corona-Aufarbeitungsprozess. Print Alliance, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 2023 SAGE-Beratungsgremium in UK: https://www.gov.uk/government/organisations/scientific-advisory-group-for-emergencies/about#sage-activations Studie zu Experten in Talkshows während der Coronazeit: https://www.ard-media.de/fileadmin/user_upload/media-perspektiven/pdf/2022/2211_Faas_Krewel.pdf Leitfaden zur Wissenschaftskommunikation der Jungen Akademie: https://www.diejungeakademie.de/media/pages/publikationen/wissen-kommunizieren/cca574d2e0-1729600037/2024_leitfaden_wissen_kommunizieren.pdf Befragung der MPG zu Unsicherheiten in der Wissenschaftskommunikation: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2774025 WDR-Podcast "Cut - Das Virus, das uns trennt" https://1.ard.de/CUT_S02?p=cvu Alle Folgen des Podcasts: Das Coronavirus-Update ndr.de/podcast4684.html Artikel zu dieser Folge: ndr.de/coronavirusupdate290.html
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Gründungsdirektor Gustav Horn und sein Nachfolger Sebastian Dullien erzählen gemeinsam mit Marco Herack, wie das IMK Herausforderungen meisterte, Krisen beeinflusste und zur unverzichtbaren Stimme der deutschen Wirtschaftsforschung wurde.
Tom Krebs erläutert das Versagen der Ökonomenzunft und die Konsequenzen aus diesem Versagen während der Energiekrise.
https://www.linkedin.com/in/cara-seeberg/https://www.linkedin.com/in/christophkarger/https://www.linkedin.com/company/gotonetworkSummary (AI)In dieser Folge spricht Chris mit Cara Seeberg, einer Politikberaterin und Politikerin, über die Parallelen zwischen Politik und Vertrieb. Cara teilt ihre Erfahrungen und Herausforderungen in der Politik und wie sie mit Zurückweisung umgeht. Sie betont die Bedeutung von Geduld und Offenheit in der Politikberatung. Sie spricht auch über die Schwierigkeiten, als Frau in der Politik wahrgenommen zu werden und mit Vorurteilen umzugehen. Cara erklärt ihre Entscheidung, sich der Partei Volt anzuschließen, und wie sie ihre politischen Überzeugungen mit ihrer Arbeit als Beraterin für Politiker vereinbart. In diesem Gespräch geht es um die Parallelen zwischen Politik und Sales. Cara Seberg, Politikberaterin und Mitglied der Partei Volt, teilt ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Sie betont die Bedeutung von Authentizität und Ehrlichkeit in beiden Bereichen. Zudem spricht sie über die Herausforderungen des Netzwerkens und wie man sich abgrenzen kann, um die mentale Gesundheit zu schützen. Cara betont auch die Wichtigkeit von klaren Grenzen und Selbstfürsorge.TakeawaysGeduld und Offenheit sind wichtige Eigenschaften in der Politikberatung.Als Frau in der Politik muss man mit Vorurteilen und Zurückweisung umgehen können.Es ist wichtig, sich mit den Grundwerten einer Partei zu identifizieren, um sich politisch zu engagieren.Die Entscheidung, mit wem man arbeitet, sollte auf den eigenen Überzeugungen basieren, auch wenn es gegen monetäre Interessen geht. Authentizität und Ehrlichkeit sind in Politik und Sales gleichermaßen wichtig.Beim Netzwerken ist es entscheidend, Fragen zu stellen und echtes Interesse zu zeigen.Grenzen setzen und sich regelmäßig Auszeiten nehmen sind wichtig, um die mentale Gesundheit zu schützen.Therapie kann ein hilfreiches Werkzeug sein, um die eigene mentale Gesundheit zu stärken.Es ist wichtig, sich selbst treu zu bleiben und sich nicht unterbuttern zu lassen.Sound Bites"Geduld löst viele Probleme.""Ich kann mir das immer alles anhören, aber man muss nicht immer alles annehmen.""Es hat nichts mit mir zu tun, es hat nichts mit Volt zu tun.""Ehrlich sein, wer am längsten ist""Authentisch bleiben und ehrlich sein""Unbequeme Fragen stellen, um interessante Gespräche zu führen"Chapters00:00Einführung und Vorstellung der Gästin03:42Parallelen zwischen Politik und Vertrieb10:46Herausforderungen als Frau in der Politik15:36Die Bedeutung von Geduld und Offenheit in der Politikberatung18:30Die Vereinbarkeit von politischen Überzeugungen und Beratertätigkeit23:56Authentizität und Ehrlichkeit in Politik und Sales27:23Die Kunst des Netzwerkens: Fragen stellen und echtes Interesse zeigen30:15Grenzen setzen und Selbstfürsorge in Politik und Sales36:33Die Bedeutung von Therapie für die mentale Gesundheit43:53Sich selbst treu bleiben und sich nicht unterbuttern lassen
In dieser Folge des Goodcast trifft Julius auf Jutta Allmendinger, eine renommierte Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Jutta bringt wertvolles Wissen ein und führt eine tiefgreifende Unterhaltung über sozialen Wandel, gesellschaftliche Forschung und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des gesellschaftlichen Umfelds. Jutta Allmendinger wurde 1956 in Mannheim geboren und studierte Soziologie, Sozialpsychologie und Volkswirtschaftslehre in Mannheim, Madison-Wisconsin und Harvard. Ihre Forschungsschwerpunkte sind soziale Ungleichheit, Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und gilt als gefragte Expertin in diesen Bereichen. Seit 2007 ist Allmendinger Präsidentin des WZB und Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist aktiv in der Politikberatung und Mitglied in diversen Gremien, darunter die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und die Bertelsmann Stiftung. Für ihre Verdienste erhielt sie mehrere Ehrendoktorwürden und das Bundesverdienstkreuz. Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist die Förderung von Chancengleichheit und die Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen. Sie setzt sich für die gesellschaftliche Teilhabe, Integration, eine Reform des Bildungssystems und eine gerechtere Verteilung von Ressourcen ein. Ihr interdisziplinärer Ansatz und ihr Bestreben, wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Politikempfehlungen umzusetzen, machen sie zu einer einflussreichen Stimme in der Soziologie. Es wird also super spannend. Schaltet ein und lauscht gut! Musik: https://www.youtube.com/watch?v=-p3rpjSYz7g Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram, Christian Johann Mitarbeit: Martin Gertz Produktion: MAKIKO*
Warum und wie beeinflusst die EnerigePolitik der EU die Energiewende in Deutschland? Welche sind die wichtigsten EU-Energierichtlinien? Und was steht in ihren jüngst novelierten Versionen? Antworten gibt es in dieser Folge des enPower Podcast von Julia Panny. Julia ist nach Stationen bei der UNFCCC und UNESCO jetzt Forscherin am Fraunhofer ISI und dort in der Politikberatung, Schwerpunkt EU Institutionen tätig. In dieser Folge beantwortet sie die oben genannten Fragen und nimmt uns zusammen mit Markus in einen Deep-Dive in die jüngst novellierten EU Energie-Richtlinien. (00:07:11) Überblick EU Energiepolitik(00:16:19) EU-Gebäuderichtlinie (EPBD)(00:30:12) Erneuerbaren Energien Richtlinie (RED III)(00:44:27) Beschleunigung Genehmigung vs Soziale Gerechtigkeit(00:51:13) Energieeffizienzrichlinie (EED)(01:07:43) RecapDer enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Julius Wesche. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via email an hallo(at)enpower-podcast.de.
Prof. Dr. Monika Schnitzer ist Inhaberin des Lehrstuhls für Komparative Wirtschaftsforschung an der LMU München, Vorsitzende des Sachverständigenrats der Bundesregierung, der sogenannten Wirtschaftsweisen, und Mitglied der BAdW. Auf dem Wissenschaftssofa am Tag der offenen Tür der BAdW sprach sie über die Herausforderungen der Politikberatung.
In Episode 124 thematisieren Timo und Michael ein meistens negativ konnotiertes Thema der Politik. Dafür gibt es berechtigte Gründe, doch sind Lobbyisten auch eine wertvolle Ergänzung für diverse Meinungsbildung. Außerdem springen die beiden ins Mittelalter und diskutieren die Herkunft der Begrifflichkeit. Trotz anfänglichen Schwierigkeiten zu Beginn der Episode entsteht daraus eine muntere Unterhaltung über ein politisch relevantes Thema. Natürlich darf die Episode nicht ohne mögliche Maßnahmen für mehr Transparenz enden.
Der Politikberater Thomas Hofer über Ehrlichkeit, Geld und Korruption in der Politik. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das ThemaWieviel müssen Politiker aushalten? Sind Korruption und Freunderlwirtschaft in der Politik „normal“? Verdienen Politiker genug? In diesem Podcast geht es um die grundlegenden Fragen, die das tägliche Geschäft des Politikerdaseins ausmachen. Thomas Hofer hat eine These: Die Fragmentierung von Gesellschaft und Medien und der zunehmend rauere Ton laden Politiker geradezu dazu ein, sich auf die Kanäle zurückzuziehen, wo es keine Kritik gibt, auf eigene Social Media- Kanäle etwa. Für Demokratien ist das aber fatal: „Diese Orte, wo wir als Demokratie die wesentlichen Fragen behandeln, kommen uns abhanden. Die Medien können die notwendige Kontrolle nicht mehr ausüben“, sagt Thomas Hofer. Unser Gast in dieser Folge: Thomas Hofer ist Politikberater und Autor zahlreicher Bücher. Der studierte Kommunikationswissenschaftler und Anglist ist geschäftsführender Gesellschafter der H&P Public Affairs GmbH und begann seine Karriere als Redakteur für Innenpolitik beim Nachrichtenmagazin Profil.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).Weitere Podcasts von Der Pragmaticus finden Sie hier.
Helfried Carl im Gespräch mit Sophie PornschlegelAM ENDE DER GEWOHNTEN ORDNUNG Wer die Welt gestalten will, muss über Macht sprechen: Aufruf für ein neues Politikverständnis. Machttheorien gibt es in der Soziologie und in der Philosophie zuhauf. In der Politikberatung wird jedoch nur selten darüber nachgedacht. Dabei lohnt es sich, unser Machtverständnis dahingehend zu überprüfen, ob es mit unseren demokratischen Werten übereinstimmt. Ein privilegienbasiertes Machtverständnis ist nicht kompatibel mit den Grundwerten einer Demokratie und führt zu einer Schwächung unseres politischen Systems. Nur indem wir Macht wieder positiv konnotieren als eine Möglichkeit der gemeinsamen politischen Gestaltung, werden wir den zahlreichen Krisen begegnen können. Dafür braucht es ein Machtverständnis, das weniger machiavellistisch ist. Pornschlegel analysiert, wie wir zu einem demokratischeren Machtverständnis gelangen, das Handlungsoptionen offenhält. Sophie Pornschlegel arbeitet als Politikwissenschaftlerin in Brüssel. Sie ist Policy Fellow beim Progressiven Zentrum in Berlin, lehrt an der Sciences Po Paris und forscht zu Europapolitik und der Zukunft der Demokratie. Ihre publizistischen Beiträge erscheinen bei Deutschlandfunk Kultur, ZEIT Online, FAS und im Tagesspiegel. Helfried Carl, Diplomat, seit 2019 Partner des von ihm mitbegründeten Innovation in Politics Institute in Wien und Gründer der Initiative European Capital of Democracy. Von 2014-2019 war er Botschafter Österreichs in der Slowakischen Republik, davor, von 2008-2014, Büroleiter und außenpolitischer Berater von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.
Aus der Zukunft lernen ist ein Konzept, das Thomas Druyen entwickelt hat. Besonders wir Babyboomer sollten das tun sagt Druyen, selbst Jahrgang 1957. Er hat die geburtenstarken Jahrgänge während seiner gesamten wissenschaftlichen Karriere im Blick. Und das aus faszinierend vielen Perspektiven: er ist Universitätsprofessor für Alters- und Generationssoziologie, Zukunfts- und Vermögenspsychologie, Gesundheitsmanagement und Familienunternehmen. Er lebt in Düsseldorf, Wien und der Welt, wirkt als Wissenschaftler, Autor, Redner, Manager und Publizist. Wir sprechen u.a. über - die politischen Grenzen wissenschaftlicher Politikberatung - die gesellschaftlichen Aufgaben unserer Generation - warum wir Deutschen uns mit den derzeitigen Multi-Krisen besonders schwer tun - Rentenpläne, politische wie private - was Durchschnitts-Wohlhabende von den Super-Reichen lernen können.
Mit dem einzigen Professor für Kindheitspolitik in Deutschland, Dr. Michael Klundt, sprach ich neben Kinderarmut in Deutschland vor allem über die Kinderrechte und deren Vereinbarkeit mit den überaus harten Corona-Maßnahmen gegenüber Kindern un Jugendlichen. Klundt hatte bereits im Sommer 2020 im Auftrag der Partei Die Linke eine Studie mit dem Namen "krisengerechte Kinder statt kindergerechtem Krisenmanagement" vorgelegt. Im September 2020 stellte er seine Untersuchungsergebnisse der Kinderkommission des Deutschen Bundestages (KiKo) vor. Er kam damals zu dem Ergebnis, dass "Kinderrechte weitgehend ignoriert wurden und Bund und Länder ihrer Verpflichtung zu Schutz und Fürsorge für 13 Millionen Kinder nicht nachgekommen sind". Kinder wurden wie "Objekte behandelt", so Klundt. Trotz seines Vortrages wurden Ende 2020 wieder Schulen geschlossen und damit das Wohl von Kindern und Jugendlichen weiterhin potentiell in Gefahr gebracht. All das geschah, obwohl Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert hat und es sich daher um ein in Deutschland geltendes Bundesgesetz handelt. Dort heißt es unter anderem: „Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.“ UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 3 Obwohl sich schnell abzeichnete, dass die Coronamaßnahmen gegenüber Kindern und Jugendlichen immense negative Folgen für ihre Gesundheit nach sich ziehen, war der Schutz des Kindeswohls, trotz Lippenbekenntnissen aus der Politik, in der gesamten Pandemiepolitik eher nachrangig. War das eine Folge der einseitigen Politikberatung durch Virologen, wie Herr Drosten, der am 4. Oktober 2023 behauptet: "Das Schließen der Schulen hat nicht nur die Infektionszahlen, sondern eindeutig auch die Zahl der Erkrankten und Verstorbenen in der gesamten Gesellschaft gesenkt.“? Unser Gespräch blickt chronologisch auf das Coronageschehen der letzten Jahre und geht der Frage nach, wie es sein konnte, dass das Kindeswohl und die Kinderrecht so in Vergessenheit gerieten. Klundt ist der Meinung, dass eine politikwissenschaftliche und demokrietheoretische Aufarbeitung der Pandemiepolitik sehr wichtig ist, damit das Wohl von Kindern und Jugendlichen das nächste Mal vorrangig behandelt wird.
In der siebten Folge „Zwischenrufe“ geht es um den Umgang mit Rassismusvorwürfen an deutschen Schulen: Wie kann man Antirassismus strukturell im Schulalltag und in der Ausbildung von Lehrkräften verankern? Welche erfolgreichen Konzepte gibt es bereits? Wie klappt Solidarisierung in schulischen Bereichen und vor allem: wie halten wir als Gesellschaft beim Thema Antirassismus am besten zusammen? Deutsche Schulen haben ein Rassismusproblem. Kinder und Jugendliche machen auch in der Schule noch immer häufig Diskriminierungserfahrungen aufgrund rassistischer Zuschreibungen durch Lehrerinnen und Mitschülerinnen. Der Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor von 2020 zeigt: von den 14- bis 24-Jährigen, die einer rassifizierten Gruppe angehören, berichten 73%, eigene Rassismuserfahrungen gemacht zu haben. Neben den Schüler*innen können auch Lehrkräfte von Rassismus betroffen sein. Dabei passiert rassistische Diskriminierung nicht nur offen und direkt, sondern vor allem auch unterschwellig und verdeckt. Diese Folge des Podcasts wurde am 22. Juni 2023 im bUm - Berlin im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Was unsere Gesellschaft zusammenhält“ der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und Holtzbrink Berlin, aufgezeichnet. Gäste: Irene Appiah: SPD Bezirksabgeordnete Hamburg-Mitte, Sprecherin des Jugendhilfeausschusses und Ausschuss für Sozialraumentwicklung, Mitglied des Landesvorstandes SPD Hamburg Bahar Aslan, Lehrerin, Politische Bildnerin und Speakerin Dr. Seyran Bostancı: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachgruppe "Demokratie, Transfer und Politikberatung" und Teil des NaDiRa (Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor) Moderation: Thembi Wolf: Moderatorin, Journalistin und Autorin Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/
Der pensionierte Professor für öffentliche Finanzen und ehemalige Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover Stefan Homburg war einer der ersten und wahrscheinlich bekanntesten Kritiker der Corona-Maßnahmen. Er meldete sich zu Beginn des Corona-Geschehens in verschiedenen Mainstreammedien zu Wort und kritisierte dabei, dass die Pandemiepolitik nicht faktenbasiert ist und keine gesundheitliche Notsituation erkennbar ist. Seine Äußerungen zu Corona erinnern dabei stark an die Bankenkrise im Jahre 2009, wo Homburg ebenfalls, entgegen des Mainstreams, keine Krise erkennen konnte. Weiter sagte er damals in einem Spiegelartikel: „Wir machen uns als Volkswirte unglaubwürdig, wenn wir ohne gesicherte Fakten von der schlimmsten Krise aller Zeiten phantasieren und dann auch noch Rezepte aus dem Keller holen, die wir bis letztes Jahr für verfehlt gehalten haben. Im Frühjahr 2020, in den Monaten der ersten Lockdowns, verwies Homburg in Interviews und Artikeln auf den nicht vorhandenen Zusammenhang zwischen Maßnahmen und R-Wert und Intensvibettenbelegung und führte dabei immer wieder Schweden als Beleg für die Nichtwirksamkeit nichtpharmazeutischer Interventionen an. Im Rückblick hat Homburg mit seiner Kritik größtenteils Recht behalten, musste sich jedoch, wie fast schon üblich, mit heftiger Diffamierung und sogar rechtlichen Angriffen auseinandersetzen. Homburg nutzte in den letzten drei Jahren die Internetplattform Twitter, nun X genannt, um seine Ansichten zu veröffentlichen und erreichte dabei eine enorme Reichweite. Seine Tweets hat er in einem Buch zusammengefasst, welches im April 2022 veröffentlicht wurde und folgenden Namen trägt: „Corona-Getwitter – Chronik einer Wissenschafts-, Medien- und Politikkrise“. Gemeinsam ziehen wir Bilanz und erörtern, was in den letzten drei Jahren geschehen ist und wie er die Pandemiepolitik mittlerweile einordnet. Politikberatung Ein interessanter Aspekt unseres Gesprächs behandelt die Art und Weise, wie Politik sich durch Experten beraten lässt. Homburg hat in verschiedensten Gremien und über viele Jahre als Berater von Parteien und Ministerien fungiert und kann daher aus erster Hand über die Mechanismen der Politikberatung berichten. “1996 berief ihn Bundesfinanzminister Theo Waigel in den Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen. 2004 berief ihn Bundeskanzler Gerhard Schröder in den Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.” (Wikipedia) Im Jahr 2008 äußerte sich Homburg in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bezüglich der Politikberatung durch Sachverständige wie folgt: “Die Politik nimmt die Ratschläge durchaus ernst, doch geht es ihr nicht in erster Linie darum, das Richtige zu tun. Vielmehr steht nach meiner Erfahrung der Wunsch nach Machterhalt im Vordergrund.“ Laut Homburg sei es wichtig zu verstehen, dass Politiker hauptsächlich das Interesse verfolgen, wiedergewählt zu werden und nicht unbedingt die sinnvollste Politik zu betreiben. So lange die Menschen harte Maßnahmen wollten, bekamen sie diese auch von der Politik geliefert, so Homburg. Ziel war und ist dabei immer die Stimmenmaximierung auf Seiten der Politik. Wirtschaft Homburg bewertet die wirtschaftlichen Schäden durch die Pandemiepolitik als enorm, wobei der Staat diesen Schaden mittels Staatsverschuldung “zukleistere” und er daher noch nicht bemerkt wurde. Laut Homburg ist “die Verschuldung, die wir in den letzten drei Jahren hatten für Friedenszeiten absolut beispiellos.” Im Ländervergleich mit anderen OECD-Staaten ist Deutschland aufgrund seiner Wirtschaftspolitik ein “Ausreißer”, denn mit Deutschland geht es wirtschaftlich bergab, so Homburg. Besorgt schaut er besonders auf den Einfluss, den kapitalstarke gemeinnützige Stiftungen auf nationaler und globaler Ebene auf die Politik ausüben und dabei steuerbegünstigt ihr Kapital vermehren können. Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/interview-homburg/
Sabine Brauer und Martin Heyer bilden gemeinsam die Geschäftsführung von Phasen.Weise, ein Netzwerk von erfahrenen Expert:innen aus Management, Politikberatung und Kommunikation.
In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts ist Prof. Dr. Stephan Bröchler, Landeswahlleiter für Berlin, bei Dr. Julia Schwanholz zu Gast. Ein Gespräch über Fehler(kultur), strukturelle Reformen und die Arbeit als „König ohne Land“. Prof. Dr. Stephan Bröchler ist seit Oktober 2022 Landeswahlleiter für das Bundesland Berlin und Professor für Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Er forscht und lehrt insbesondere zu den Themen Regierungspraxis und Reflexion über das Regieren, den unterschiedlichen Facetten des Parlamentarismus, dem Vergleich politischer Systeme sowie wissenschaftlicher Politikberatung und Technology Governance.
Ihr habt per Instagram und YouTube Fragen gestellt, ich liefere hier die Antworten. Es geht um die Bundesliga, Karl Marx, Christian Lindner, Degrowth und vieles mehr! Folgt mir auf Instagram: https://www.instagram.com/mauricehoefgen/ Schnitt & Postproduktion: Florian Dick Soundstripe: 95KALTUU7LDGG6HT Bild: Shutterstock Inhalt: 00:00:00 Intro 00:01:08 Wie verdienen Geschäftsbanken Geld? 00:02:56 Was hältst du vom grünen Schrumpfen wie es Ulrike Herrmann propagiert? 00:05:51 Rente ohne Umlagesystem: Wie würde das funktionieren? 00:07:53 Findest du das System der Bundesliga fair? Der FC Bayern erbt ja Saison für Saison... 00:11:07 Empfehlungen für gute Bücher zum Thema: Ideengeschichte in der Wirtschaft 00:12:39 Wie viele Ausgaben könnte der Bund per finanzieller Transaktion tätigen, um Projekte zu finanzieren? 00:15:23 Wie akquirieren Abgeordnete im Bundestag in der Regel ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter? Über die Partei? Oder spielt das keine Rolle? 00:17:10 Wie bewertest du den Vorschlag der ER-Kommission zur Reform der Fiskalregeln? 00:19:47 Gibt es Praktika die du empfehlen kannst für wirtschafts-politische Politikberatung? 00:20:25 Was genau tust du in deinem Job im Bundestag? 00:21:51 Würdest du dich als Marxist bezeichnen? Welche Rolle spielt Marx in deinem Denken? 00:23:31 Was würdest du Christian Lindner in einem Aufzug-Gespräch mitgeben? 00:25:48 Outro MEINE BÜCHER
Wir sprechen - live und in Farbe aus der Waschküche - zum zweiten Mal (vgl. #arsboni #62) mit Dr. Niki Popper. Er ist Simulationsforscher, Unternehmer und Senior Scientist an der Technischen Universität Wien und war bzw. ist u.a. Mitglied der Covid19-Beratungsremien GECKO und Future Operations. Wir sprechen über das Zusammenspiel von Wissenschaft und Politik(beratung) vor, während und nach Krisensituationen und über die Relevanz von Daten. Links: https://informatics.tuwien.ac.at/people/nikolas-popper https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/gecko.html Ars Boni 62 https://www.youtube.com/watch?v=slao4oCvlZ4
Die Innovationspolitik in Deutschland braucht einen neuen Stil: sie muss das alte Silodenken überwinden und agiler werden. Uwe Cantner erklärt, wie das gelingen kann.
„Die Zeiten sind politisch“, sagt Dr. Hans Bellstedt. Und wer in der Politik Gehör finden möchte, müsse mit Lösungen kommen, nicht mit Forderungen. Denn als Gesellschaft haben wir uns viel vorgenommen, was wir nur gemeinsam erreichen können. Der Unternehmer, Autor und Public Affairs Berater Dr. Hans Bellstedt weiß, wovon er spricht. Mit seiner Firma hbpa berät er seit vielen Jahren Unternehmen und Vertretungen im politischen Umfeld. Wir sprechen in dieser Folge von Hausbesuche über den Public Value als Chance für Unternehmen und Unternehmer:innen und über einen neuen und kreativen gemeinsamen Ansatz einer zeitgemäßen Politikberatung.
Die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen erfordert gewaltige Anstrengungen aller. Insbesondere die Politik auf allen Ebenen ist gefragt, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es dem Einzelnen erleichtern, klimafreundliche Entscheidungen zu treffen. Der Aufwand ist es jedoch wert, denn die Alternative ist unverantwortbar. Die Klimakonferenzen der vergangenen Jahre hätten uns vorwärts bringen sollen. Aber wo stehen wir heute wirklich? Das fragen wir bei dieser Montagsrunde die führende österreichische Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb. Input: Helga Kromp-Kolb ist emeritierte Universitätsprofessorin für Meteorologie und Klimatologie an der Universität für Bodenkultur und beschäftigt sich mit der Ausbreitung von Schadstoffen, insbesondere Radioaktivität in der Atmosphäre, mit Klimawandel und mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Sie hält zahlreiche Vorträge um Bewusstsein für die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, zu schaffen und war auch in der Politikberatung tätig. Mehr Informationen: https://jungk-bibliothek.org/ Buchmagazin der JBZ: https://www.prozukunft.org/
Ihr Thema ist die Transformation, die Veränderung von Gesellschaften. Hin zu einer nachhaltigen Zukunft und zu einer Welt, die für alle Menschen eine Lebensgrundlage bietet. Maja Göpel streitet dafür als Wissenschaftlerin, in Gremien und Beiräten, als Mitinitiatorin von „Scientists for Future“. Und sie schreibt Bücher, die uns alle zur radikalen Veränderung einladen und die zu Bestsellern wurden („Unsere Welt neu denken“, „Wir können auch anders“ - Ullstein Verlag). Bei FREIHEIT DELUXE erkundet Jagoda Marinic die Wurzeln von Maja Göpels Denken: Freiheit zur Verantwortung, wie sie es im Elternhaus erlebt hat. Die Rolle von Wissenschaft in der Demokratie. Die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen. Ein intensives Gespräch, in dem Jagoda und Maja gemeinsam die Welt neu denken und zeigen, wie wirkliche Transformation gelingen könnte. Hier hört ihr… warum wir als Kinder dankbar sind für Grenzen (7:27), was Maja schon im Elternhaus über Veränderung gelernt hat (9:38), wie Maja Krisenmomente erlebt und Loslassen lernt (12:57), was eigentlich der Club of Rome ist (15:19) und welches Denken ihn leitet, ob wir in einer Expertokratie leben und welche Rolle die Wissenschaft haben sollte (19:16), wie ein Satz von Maja viral ging (26:16) und welche Folgen das hatte, wie Maja mit Anfeindungen umgeht (35:12), warum Gestikulieren in öffentlichen Debatten manche Leute so aufregt (42:00), warum FREIHEIT DELUXE ein dialogischer Raum ist, in dem die Ideen fliegen (49:40), warum es so wichtig ist, die richtigen Fragen zu stellen (56:00), welche Führungsfiguren wir uns in einer idealen Gesellschaft wünschen würden (1:05:15), was die Bürgermeisterin von Paris alles richtig macht (1:16:22), was Maja mit „Wir“ meint (1:29:45), wann Technologie bei der Transformation helfen kann (1:38:00) und welche große Transformation Maja persönlich erlebt hat (1:51:35). Ein Transkript der Folge findet ihr hier: https://download.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/freiheit-deluxe-maja-goepel-100.pdf FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels.
Ihr Thema ist die Transformation, die Veränderung von Gesellschaften. Hin zu einer nachhaltigen Zukunft und zu einer Welt, die für alle Menschen eine Lebensgrundlage bietet. Maja Göpel streitet dafür als Wissenschaftlerin, in Gremien und Beiräten, als Mitinitiatorin von „Scientists for Future“. Und sie schreibt Bücher, die uns alle zur radikalen Veränderung einladen und die zu Bestsellern wurden („Unsere Welt neu denken“, „Wir können auch anders“ - Ullstein Verlag). Bei FREIHEIT DELUXE erkundet Jagoda Marinic die Wurzeln von Maja Göpels Denken: Freiheit zur Verantwortung, wie sie es im Elternhaus erlebt hat. Die Rolle von Wissenschaft in der Demokratie. Die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen. Ein intensives Gespräch, in dem Jagoda und Maja gemeinsam die Welt neu denken und zeigen, wie wirkliche Transformation gelingen könnte. Hier hört ihr… warum wir als Kinder dankbar sind für Grenzen (7:27), was Maja schon im Elternhaus über Veränderung gelernt hat (9:38), wie Maja Krisenmomente erlebt und Loslassen lernt (12:57), was eigentlich der Club of Rome ist (15:19) und welches Denken ihn leitet, ob wir in einer Expertokratie leben und welche Rolle die Wissenschaft haben sollte (19:16), wie ein Satz von Maja viral ging (26:16) und welche Folgen das hatte, wie Maja mit Anfeindungen umgeht (35:12), warum Gestikulieren in öffentlichen Debatten manche Leute so aufregt (42:00), warum FREIHEIT DELUXE ein dialogischer Raum ist, in dem die Ideen fliegen (49:40), warum es so wichtig ist, die richtigen Fragen zu stellen (56:00), welche Führungsfiguren wir uns in einer idealen Gesellschaft wünschen würden (1:05:15), was die Bürgermeisterin von Paris alles richtig macht (1:16:22), was Maja mit „Wir“ meint (1:29:45), wann Technologie bei der Transformation helfen kann (1:38:00) und welche große Transformation Maja persönlich erlebt hat (1:51:35). Ein Transkript der Folge findet ihr hier: https://download.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/freiheit-deluxe-maja-goepel-100.pdf FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels.
1962 steckt die Welt mitten im Kalten Krieg. In dieser Situation wird in Ebenhausen bei München die Stiftung Wissenschaft und Politik gegründet – und bringt seitdem wissenschaftliche Expertise und politisches Handeln zusammen. Vor welchen Herausforderungen stehen Politik und Politikberatung heute? Darüber diskutiert Nana Brink mit Stefan Mair und Christoph Bertram.
Mehr Hitzetage, immer öfter Starkregen, steigende Gesundheitsrisiken: Der Klimawandel trifft auch den Tourismus - wie die Dürre und das Gletscherunglück in Italien zeigen. Es bereitet allen Beteiligten Probleme, wenn die Temperaturen am Urlaubsort regelmäßig die 40-Grad-Marke überschreiten, wie etwa im vergangenen Sommer über weiten Teilen Europas, wenn immer öfter Waldbrände Hotels und Campingplätze bedrohen (wie 2021 in Griechenland) oder zu viel Wasser ungenutzt versickert. Das merkt man auch beim Tourismus, wenn auch auf unterschiedliche Weisen: Viele Urlauber bleiben sich und ihren Gewohnheiten treu, gemäß 'einmal Italien, immer Italien". Da gebe es derzeit sehr geringe Auswirkungen, sagt der Österreicher Thomas Dworak von der Politikberatung "Fresh Thoughts" im BR24-Interview BR24-Thema des Tages. Anders sehe es beim Tagestourismus oder bei kurzfristigen Wochenenden aus, die man touristisch gestalten will. "Da sehen wir schon, dass die aktuelle Wetterlage eine Rolle spielt", erklärt Dworak.
Die Bundesregierung hat in den letzten Wochen und Monaten hart gearbeitet, um in einem umfangreichen Osterpaket Maßnahmen zur Energieversorgungssicherheit, Klimaschutz und Energiewende vorzulegen - als Antwort auf die Klimakrise und die neuen geopolitischen Herausforderungen. Nun muss sich das Parlament mit den Maßnahmen auseinandersetzen und die einzelnen Fraktionen im deutschen Bundestag werden in den kommenden Wochen entscheiden, an welchen Stellen die Vorschläge der Bundesregierung nachgebessert werden sollten. Deshalb hat sich David Wortmann diese Woche mit Julia Verlinden verabredet. Julia ist die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und u.a. für die Themenbereiche Energie, Klima, Umwelt und Naturschutz zuständig. David spricht mit Julia nicht nur darüber, was jetzt genau in den kommenden parlamentarischen Verhandlungen ansteht, sondern auch über ihren Rollenwechsel aus der Opposition in die Regierung, wie die neuen Parlamentarier nach der Wahl Fuß gefasst haben und wie es um das große, aber häufig vernachlässigte Themenfeld der Energieeffizienz steht. Viel Spaß bei diesem Einblick in den Maschinenenraum deutscher Energiewendepolitik. Das nimmst Du mit - wie gelingt der Rollenwechsel von der Opposition in die Regierungsfraktion - Wie finden sich neu gewählte Abgeordneten zurecht - Was sind die wichtigsten Hebel der Energieeffizienzpolitik - Was wird jetzt im Mai im Bundestag konkret besprochen & diskutiert (Osterpaket) - Welche Rolle spielt serielles Sanieren
Es lässt sich nicht anders sagen : Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit. Auch für Hausärztinnen und Hausärzte hat sie weitreichende Folgen und ihre Auswirkungen werden immer deutlicher spürbar. Vor welchen Herausforderungen steht die Allgemeinmedizin unter dem Stichwort Klima und Gesundheit? Was kann auf Systemebene, aber auch auf der individuellen Ebene getan werden? Wo gibt es Hilfe und warum besteht noch Grund zur Hoffnung? Darüber sprechen in dieser Folge Beate und Maria mit Dr. Eckart von Hirschhausen und Professor Ferdinand Gerlach. Shownotes:Eckart von Hirschhausen findet ihr hier und hier auf instagramFerdinand M. Gerlach findet ihr hier und auch hier auf twittermehr zum lancet climate reportmehr zu den KlimaDocsmehr zur erwähnten Claudia Traidl-Hoffmannmehr zur Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschenmehr zu KLUG - Deutsche Allianz für Klima und Gesundheitmehr Infos zu unserem Angebot und uns als Kompetenzzentrum Weiterbildung Hessenwir als Kompetenzzentrum auf instagramwir als Kompetenzzentrum auf twitterUnser Standort an der Universität in Frankfurt am Institut für AllgemeinmedizinUnser Standort an der Universität in Marburg an der Abteilung für Allgemeinmedizinmehr Infos zum Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), den Förderern dieses Projekts
Annika Joeres hat mit Susanne Götze ein bemerkenswertes Buch geschrieben: „Die Klimaschmutzlobby - Wie Politiker und Wirtschaftslenker die Zukunft unseres Planeten verkaufen“. Während viele Bücher schon über die Grundlagen und Auswirkungen des Klimawandels geschrieben worden sind oder darüber, was nun zu tun ist, haben sich die beiden Journalistinnen in langer Recherche die Hintergründe angeschaut, warum die Politik längst nicht so weit ist wie sie sein könnte beim Klimaschutz. Anlässlich der gerade erschienenen Taschenbuchausgabe hat sich David Wortmann mit Annika Joeres getroffen und ist mit ihr der Fragestellung nachgegangen, aus welchen Motiven und mit welchen Methoden mächtige Akteure aus Politik und Wirtschaft ambitionierten Klimaschutz zunächst aufhalten und dann vor allem zu verlangsamen versuchen. Schnell wird klar, dass es nicht immer nur die großen oder kleinen Lobby-Tricks sind, sondern unser ganzer Zeitgeist einfach zu träge auf die schnellen Veränderungen der Umwelt reagiert und wir viel Zeit damit verloren haben, die für uns alle existenztiellen Klima- und Umweltfragen als nischiges Öko-Thema einer kleinen Öko-Fuzzi-Szene abgetan zu haben. Weht von der neuen Bundesregierung und auch von der EU nun ein frischer Wind durch unser Land - oder ist der konservative Einfluss der alten fossil-atomaren Energieordnung noch ungebrochen, wie man an der möglichen Einstufung von Erdgas und Atomenergie als nachhaltige Investitionen durch die EU stark vermuten könnte? Freut Euch auf ein spannendes Gespräch mit der Journalistin Anika Joeres, die für die großen Medien unseres Landes - wie Spiegel, Sünddeutsche, taz, die Zeit, ARD, Correctiv und viele andere die großen Umwelt- und Klimathemen unserer Zeit beleuchtet. Das nimmst Du mit: - mit welchen Methoden und aus welchen Motiven wird gegen Klimaschutz lobbyiiert? - was war das "Bermuda"-Dreieck der deutschen Energiewende und warum verschwanden dort immer alle progressiven Vorschläge zum Klimaschutz? - warum ist häufig der Absender einer politischen Position wichtiger als die eigentlichen Inhalte? - gibt es international Unterschiede oder eher Gemeinsamkeiten beim Lobbying gegen Klimaschutz? - was sind die Hintergründe zur Taxomonie-Debatte um Atom und Erdgas? - was wird sich mit der neuen Bundesregierung auch im Bereich Lobbying ändern?
Allgemeinmediziner, Professor, Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität in Frankfurt, Vorsitzender des Sachverständigenrats Gesundheit – und begeisterter Handwerker? Unser heutiger Gast, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach ist eine prägende Persönlichkeit der Allgemeinmedizin in Deutschland. In dieser Podcastfolge gibt er uns nicht nur einen Einblick, wie er überhaupt Allgemeinmediziner geworden ist: Mit Marischa und Beate diskutiert er die politischen Fundamente seiner Arbeit und teilt neben seiner Vision für das Fach auch mit uns, wie er seine Motivation zum politischen Engagement beibehält. Shownotes:mehr zu Professor Dr. med. Ferdinand M. Gerlach hier und hierDer Sacherständigenrat für Gesundheit die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM)mehr Infos zu unserem Angebot und uns als Kompetenzzentrum Weiterbildung Hessenwir als Kompetenzzentrum auf instagramwir als Kompetenzzentrum auf LinkedIn Unser Standort an der Universität in Frankfurt am Institut für AllgemeinmedizinUnser Standort an der Universität in Marburg an der Abteilung für Allgemeinmedizinmehr Infos zum Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), den Förderern dieses Projekts
Hinter irgendeiner Tür im Adventskalender hatte sich B.1.1.529 versteckt. Nun muss die Politik agieren, während die Wissenschaft die Variante erst versteht. Ein „EvidenzUpdate“ über Politikberatung.
Diskussionsgäste: Christiane Waschk, Bürgerrat Klima; Wolfgang Merkel, Demokratieforscher; Alexander Beribes, Konrad-Adenauer-Stiftung; Diskussionsleitung: Christoph SchäferSchäfer, Christophwww.deutschlandfunk.de, Zur DiskussionDirekter Link zur Audiodatei
Der Virologe Christian Drosten erzählt im Gespräch mit dem Pandemia-Team vom Umgang mit unbequemen Botschaften, was sich für ihn in den vergangenen zwei Jahren geändert hat und wieso seine Politikberatung im Podcast nachzulesen ist. Transkript Produziert in Kooperation mit Riffreporter. WERBUNG: Rekorder - Das Hörspielmagazin Bonus-Extrafolgen und alle Folgen früher und ohne Werbung hören? Unterstützt das Team und abonniert "Pandemia Plus" bei Apple Podcasts oder werdet Mitglied im Klub Pandemia. Vielen Dank! Social Media: twitter.com/pandemiapodcast instagram.com/pandemiapodcast
Der Virologe Christian Drosten erzählt im Gespräch mit dem Pandemia-Team vom Umgang mit unbequemen Botschaften, was sich für ihn in den vergangenen zwei Jahren geändert hat und wieso seine Politikberatung im Podcast nachzulesen ist. Transkript Produziert in Kooperation mit Riffreporter. WERBUNG: Rekorder - Das Hörspielmagazin Bonus-Extrafolgen und alle Folgen früher und ohne Werbung hören? Unterstützt das Team und abonniert "Pandemia Plus" bei Apple Podcasts oder werdet Mitglied im Klub Pandemia. Vielen Dank! Social Media: twitter.com/pandemiapodcast instagram.com/pandemiapodcast
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Der Virologe Christian Drosten erzählt im Gespräch mit dem Pandemia-Team vom Umgang mit unbequemen Botschaften, was sich für ihn in den vergangenen zwei Jahren geändert hat und wieso seine Politikberatung im Podcast nachzulesen ist. Transkript Produziert in Kooperation mit Riffreporter. WERBUNG: Rekorder - Das Hörspielmagazin Bonus-Extrafolgen und alle Folgen früher und ohne Werbung hören? Unterstützt das Team und abonniert "Pandemia Plus" bei Apple Podcasts oder werdet Mitglied im Klub Pandemia. Vielen Dank! Social Media: twitter.com/pandemiapodcast instagram.com/pandemiapodcast
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung ist fachlich gespalten. Deshalb ist für die Verhandler der Ampelkoalition nichts gewonnen. Die Professoren Rürup und Hüther diskutieren über das Gutachten. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Economic Challenges-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen
Moderatorin Rebecca Link diskutiert, wie sich die wissenschaftliche Beratung der Politik verbessern ließe. Reporter Stephan Beuting hat sich angeschaut, wie Brühl und Weißwasser die deutsche Einheit leben. Und: ungeregelte Suizidbeihilfe.
Mehr als 150 Liter Wasser pro Quadratmeter an einem Tag - solche Regenmengen gingen Mitte Juli in mehreren Regionen Deutschlands nieder, Überflutungen und Sturzbäche töteten mindestens 180 Menschen, Tausende verloren ihr Zuhause. Kann man die verwüsteten Orte an der Ahr oder in der Eifel überhaupt wieder aufbauen? Und wie können wir verhindern, dass wir mit unserer Art zu Bauen weiter zum Klimawandel beitragen - und damit die nächste Unwetterkatastrophe heraufbeschwören? Die Bauingenieurin Lamia Messari-Becker und Professorin an der Uni Siegen fordert: Wir müssen weiter gegen den Klimawandel kämpfen, uns aber auch an seine Folgen anpassen! Christoph Scheffer hat mit ihr gesprochen. (Foto: Judith Schmitz - Urban Development)
Autor: Kühn, Kathrin Sendung: Forschung aktuell Hören bis: 19.01.2038 04:14 Public Health Analyse zur Politikberatung durch Expertenräte in der SARS-CoV-2-Pandemie in Deutschland Interview mit Kerstin Sell, LMU München Sounds of Mars Erste wissenschaftliche Daten vom ersten Mikrofon auf dem Mars Therapie mit Alphateilchen Hoffnung auf eine schonende Behandlung bei weiteren Krebsarten "Einmaliger 'Schnappschuss' aus der Kupferzeit." Der Jahrhundertfund Ötzi ist noch lange nicht ausgeforscht Wissenschaftsmeldungen Sternzeit 20. September 2021 Ein Affe, elf Mäuse und eine tragische Verzögerung Am Mikrofon: Kathrin Kühn
Forschende der LMU in München haben untersucht, nach welchen Kriterien Expertinnen und Experten einberufen wurden, um die Landesregierungen, aber auch den Bund in der Coronakrise zu beraten. Eines der Ergebnisse: zu wenig Ausgewogenheit in den Disziplinen, Frauen sind deutlich unterrepräsentiert. www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei