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Seit über 20 Jahren berichtet die freie Korrespondentin Barbara Barkhausen aus Sydney über Down Under, Neuseeland und die Pazifikregion. Während früher oft skurrile Tiergeschichten und die heimische Fauna im Vordergrund standen, rücken heute zunehmend geopolitische Spannungen und der wachsende Einfluss Chinas in den Fokus der internationalen Berichterstattung. Neben dem Wandel in der Weltpolitik prägen der spürbare Klimawandel und weiterhin der Terroranschlag am Bondi Beach 2025 die Arbeit vor Ort. Auch wegen der Erkenntnisse über Antisemitismus in Australien. Barkhausen gibt zudem persönliche Einblicke in den Alltag auf dem Kontinent, spricht über die bemerkenswerte Hilfsbereitschaft der Menschen und erläutert, warum sie der aktuelle Ausbruch der Vogelgrippe in der heimischen Tierwelt besonders bewegt. Gast: Barbara Barkhausen, freie Korrespondentin Host: Simon Schaffer Mehr T[exte von Barbara bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/barbara-barkhausen-ld.1885443). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
El Niño: Was Korallen übers Klima verraten können – El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen. Doch in den letzten Jahrzehnten war es besonders stark. Ob das mit dem Klimawandel zusammenhängt, zeigen möglicherweise neue Forschungsdaten aus Korallen.
Entdecke den Grimm in Dir! . Hört mehr über eine vielfältige und zweideutige Äußerung, die es aufzuklären gilt., es ist ein vielfältiger und ein wenig auch zweideutiger Satz, den es aufzuklären gilt. Denn die Brüder Grimm sind mehr als Sammler Mein Talkgast Um diesen Satz und viele dem ersten Satz folgende Äußerungen aufzuklären, braucht es einen Fachmann. Den habe ich mit unserem Gast zweifelsfrei gefunden. Markus Exner – Foto: Deutsche Märchenstraße Markus Exner ist seit einem knappen halben Jahr Geschäftsführer der „Deutschen Märchenstraße“, hat davor über Jahre bei der „Grimmheimat Nordhessen“ seinen Sachverstand einfließen lassen und war als Schauspieler in Sachen „Grimm'sche Märchen“ international auf der Bühne unterwegs. Nun kennen wir, Markus Exner und ich, uns schon eine ganze Weile und deshalb gehen wir heute gemeinsam der Aufforderung nach „den “Grimms in uns“ zu suchen, zu finden und zu entdecken. Wir sind den Beiden nachgegangen bis zum Grund. Es stellen sich Fragen Die Namengeber der Tourismusregion: Wilhelm und Jakob Grimm – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die erste ist so simpel, wie kompliziert. Warum sollte ich die „Grimms in mir“ überhaupt entdecken, wo ich doch schon so viele Märchen der Grimm'schen Sammlung kenne. Reicht das nicht aus? Klar, Jakob und Wilhelm Grimm waren viel mehr als Märchensammler. Das Grimm'sche Universum war kulturell engagiert, höchst politisch und offensichtlich voller Lebensweisheit, die wir gerade in unserer politischen Landschaft heute gut gebrauchen könnten. Brüder Grimm-Kinder- und Hausmärchen – Foto: Kulturamt Stadt Kassel Die UNESCO spricht da in Sachen Weltdokumentenerbe vom Hohlspiegel vieler Kulturen. Und ja, es ist die Tradition des Märchenerzählens, das immaterielles Weltkulturerbe ist. Die Grimms haben gesammelt und mit der Sammlung wurden sie zum Synonym der weltweiten Kultur des Märchen Erzählens. Weltmarke Grimm Diese Tradition schlug und schlägt sich bis heute auch wirtschaftlich nieder. Auch wenn immer wieder mal nach dem Stellenwert von Märchen gefragt wird, muss man konstatieren, das die „Kinder- und Hausmärchen“ bis heute zu den meistgelesenen Büchern weltweit zählen. Dies gilt insbesondere im Ausland, was nicht heißen darf, dass die Propheten im eigenen Land nicht mehr gelten. Die Stadtmusikanten auf dem Bremer Markt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TOn-TEXT-BILD Die „Deutsche Märchenstraße“, als touristisches Angebot von Märchenstädten zwischen dem Grimm'schen Geburtsort Hanau, über Steinau an der Straße (Jugendzeit), Marburg (Studium) und Kassel, dem Sammel-Ort mit dem größten Wirken von Jakob und Wilhelm, bis nach Bremen. Was wäre Bremen heute ohne die Bremer Stadtmusikanten Sie stehen als Marke für die Hansestadt an der Weser, auch wenn sie im Märchen, nie in Bremen angekommen sind. Das übersehen die Bremer gar zu gerne und sind stolz auf sie. So stolz, dass Esel, Hund, Katze und Hahn inzwischen auch als moderne KI-Figuren für das Tourismusmarketing der Stadt stehen. Die Grimms sind überall! Das ist ein gewaltiges Statement aus dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland. Zurecht. Brüder Grimm & die Politik Die Grimms haben nicht nur Märchen gesammelt, sie waren international vernetzt (im 19. Jahrhundert!), sprachen mehrere Sprachen, wurden zu anerkannten Sprachwissenschaftler (Deutsches Wörterbuch & Grammatik) und bereicherten das 19. Jahrhundert auch mit vielen politischen Gedanken zwischen Protest und der Teilnahme an der ersten deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche 1848. Wilhelm und Jacob Grimm – Bildrechte: Stadt Kassel Gerade die politischen Zitate, die ausführlich im Podcast zitiert werden, könnten eine gute Grundlage für die aktuelle politische Arbeit sein. Dies von Menschenrechten und Freiheit bis zur perfekten Definition von Sinn und Zweck des politischen und menschlichen Asyls. Totalitäre Strukturen hat Jacob Grimm nicht nur analysiert, er hat sie auch aufs Tiefste abgelehnt. Brüder Grimm & die Wissenschaft Jacob und Wilhelm Grimm – Bild: Deutsche Märchenstraße Ein Kapitel haben wir noch aufschlagen. Ich erlebe in unseren Zeiten, gerade beim Thema Klimakrise und Klimawandel, dass Wissenschaftler mit Prognosen argumentieren und trotzdem kein Gehör finden. Dieses Phänomen gab es auch schon bei den Brüdern Grimm. Wer tiefer in diese Welt eintauchen will, ist herzlich eingeladen. Dann hätte der Podcast auch sein Ziel erreicht. Nachdenken und die Grimm'schen Thesen zum Leben und zur Welt im Podcast inhalieren. Dann ist man auch auf dem besten Weg, den „Grimm in sich selbst“ zu entdecken. Herzliche Einladung dazu und herzliche Einladung die gesammelten Märchen der Brüder Grimm in voller Schönheit der deutschen Lande zu erkunden. Auf der „Deutschen Märchenstraße“ und in den vielen Orten, durch die sie führt, Information & Link Deutsche Märchenstraße The post Podcast 329 – Talk: Entdecke den Grimm in Dir first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Im Juli sind Mitarbeitende des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt, zwei Menschen sind gestorben. Nun gibt es einen weiteren Verstorbenen im Umfeld. "Gefahr für die Bevölkerung ist aber überhaupt nicht anzunehmen", sagt Tropenmediziner Torsten Feldt. Von WDR5.
260918PC Jetzt wird es eng. Wassermangel weltweit Mensch Mahler am 18.09.2026Eine Studie von Nature Water mit Daten von rund 480.000 Grundwasserbrunnen weltweit zeigt: In vielen Küstenregionen - etwa in den USA, Zentralamerika, im Mittelmeerraum, in Indien, Südafrika und Australien - sinkt der Grundwasserspiegel oft dauerhaft. In einigen Brunnen jährlich um bis zu 50 Zentimeter. Es wird oft zu viel Grundwasser entnommen, entweder für den Trinkwasserverbrauch oder für Industrie und Landwirtschaft.Das ist ein Problem: Denn gleichzeitig steigt durch den Klimawandel der Meeresspiegel - und fällt der Grundwasserpegel darunter, kann Salzwasser eindringen und das Grundwasser versalzen. Dann taugt es weder als Trinkwasser noch für die Landwirtschaft.Was mich dabei fassungslos macht: Die Tesla-Giga Factory in Grünheide bei Berlin sorgt eklatant dafür, dass im ohnehin zu trockenen Brandenburg der Grundwasserspiegel sinkt. Wasserverbrauch für die Industrie und auch für IT-Anwendungen wie KI, um nur ein kleines Beispiel zu nennen, nimmt rasant zu.Wenn das einzige Wahlkampfthema jetzt die Spritpreise sind und radikalen Parteien wie die AfD damit erfolgreich auf Stimmenfang gehen, ist das Gipfel der Unverschämtheit gegenüber der Klimapolitik. Der Umstieg auf erneuerbare Energien sollte schon viel weiter sein, wenn er nicht immer wieder durch Lobbyisten aus der Erdöl- Gas- und Kohleenergie ausgebremst werden würde. Aber: Offensichtlich ist uns trotz Hitzetoten, unbewohnbaren Regionen auf der ganzen Welt und auch die Bedrohung durch sinkende Grundwasserspiegel noch immer nicht bewusst, dass wir geradeswegs in den Untergang steuern. Die Erde verbrennt und verdurstet. Wichtiger ist, dass der Spritpreis nicht über 2 Euro klettert. Das ist billigste Rattenfängerei der offensichtlich ungebildeten Bürger zu Wahlkampfzwecken. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Krause, Suzanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
US-Notenbank erhöht Zins gegen Trumps Willen, Schweiz ringt erneut um strengere Bankenregeln, Klimawandel verändert die Bergführer-Ausbildung
Kalifornien setzt seit Jahren auf große Batteriespeicher. Am Abend und in der Nacht geben sie Solarstrom zurück an das Netz. Gaskraftwerke bleiben oft abgeschaltet. Warum funktioniert das nicht in Deutschland? Warum sind wir immer noch so abhängig von fossilen Kraftwerken? Darüber spricht Host Marcus Schödel mit NDR-Journalist Nils Naber. Er berichtet von einem Kampf um Netzanschlüsse, der Batteriespeicher-Projekte massiv ausbremst. Die Bundesregierung scheint das Problem erkannt zu haben und versucht das Problem mit dem sogenannten Netzanschlusspaket zu lösen. Wie gut sind die Pläne und führen sie zum gewünschten Batteriespeicher-Boom? Diese Frage beantwortet Energie-Ökonom Andreas Löschel von der Ruhr-Universität in Bochum. Er sagt aber auch, dass noch viele andere Probleme gelöst werden müssen. Dazu gehört eine fehlende Digitalisierung der Stromnetze. Außerdem erklärt er, warum Kalifornien trotz der Batteriespeicher vergleichsweise hohe Strompreise hat. ARD Klima Update: Würgt Katherina Reiche die Energiewende ab? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:590335502a958817/ ARD Klima Update Newsletter https://www.mdr.de/klima Entwurf Netzanschlusspaket https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/07/20260729-eeg-novelle-und-netzanschlusspaket.html Die Lösung – der Psychologie-Podcast https://1.ard.de/die-loesung?q
Nachhaltigkeit ist aus den Schlagzeilen gerückt, die Probleme sind geblieben. Im aktuellen Reise vor9 Podcast sprechen wir mit Hochschulprofessor Harald Zeiss darüber, wie Wirtschaftskrise und Klimafolgen die Touristik verändern. Es geht um neue Regeln gegen Greenwashing, die Kluft zwischen nachhaltigem Anspruch und tatsächlicher Buchung, den Umgang mit Overtourism und die Frage, wie sich Reiseangebote an den Klimawandel anpassen müssen.
Zwei neue Satelliten sind ins All gestartet, die sollen helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. Und ein Pferd in England hat einen neuen Rekord aufgestellt. Von Verena Specks-Ludwig.
Verheerende Waldbrände in Frankreich, Hitzewellen und Dürren weltweit, der Abbruch des Gletschers in Nepal, der eine tödliche Flut auslöste - all diese Nachrichten stürzen auf uns ein und machen Angst, verbreiten bei vielen Menschen ein Gefühl der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Was der Klimawandel mit unserer seelischen Gesundheit macht, ist inzwischen ein großes Thema der Psychologie. Die Psychologin und Autorin Lea Dohm hat sich darauf spezialisiert. Sie ist Gründerin von "Psychologists for Future" und berät unterschiedlichste Akteure. radio3-Moderatorin Katja Weber spricht mit Lea Dohm darüber, welche Strategien und Möglichkeiten es gibt, mit den Veränderungen durch den Klimawandel umzugehen.
Wie reagieren Pflanzen auf den Klimawandel? Fachleute befürchten, dass sie durch die globale Erwärmung weniger Sauerstoff für Mensch und Tier produzieren. Ob an dieser Theorie etwas dran ist, soll ein neuer Erdbeobachtungssatellit herausfinden. Meyer, Guido www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Wie landet der Müll in unseren Flüssen?; Warum es in diesem Jahr weniger Mücken gibt; Dorfladen ohne Personal - Geht das ohne Hightech?; Werden unsere Äcker sterben?; Preis für Autoimmunforscher; Klimafreundliches Methanol für Schiffe und Flugzeuge; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Europa droht zwischen amerikanischen und russischen Interessen aufgerieben zu werden und kämpft nach innen mit politischen Bewegungen, die die EU spalten. Die Wirtschaft leidet zunehmend unter dem Druck Chinas, während man Gefahr läuft, im Rennen um künstliche Intelligenz abgehängt zu werden. Über alldem droht der Klimawandel, der Europa aufgrund seiner Lage besonders hart treffen könnte. Steht Europa wirklich vor dem Untergang oder vor einer historischen Chance, gestärkt aus dieser Zeit herauszugehen?
Wie verändern Hitzewellen unser Leben?; Warum brennt es im Hohen Venn immer noch?; Forscher wollen das Scheitern in der Schule abschaffen; Wie sich Hightech-Kleber einfach lösen lassen; Angst vorm Job; Warum Menschen mit grünem Daumen gesünder leben; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Beschäftigt die Kirche sich heutzutage tatsächlich mehr mit Klimawandel und Gleichstellungsproblemen und weniger mit Glaubensfragen? Ein Streitgespräch zwischen Bischof Christian Stäblein und dem Journalisten Ulf Poschardt, moderiert von Sascha Hingst.
Die Luft glüht, selbst die Nächte bringen keine Abkühlung mehr: Im diesjährigen Sommer war der Klimawandel für die meisten im Land körperlich spürbar. Führt das zu einem Umdenken beim Klimaschutz – oder bleibt es folgenlos? Das ist Thema der heutigen Folge von Edition Zukunft mit Thomas Brudermann, einem Umweltpsychologen und Nachhaltigkeitsforscher. Er spricht darüber, ob uns die Erfahrung des Hitzesommers womöglich dazu motiviert, umweltfreundlichere Entscheidungen zu treffen, ob extreme Temperaturen politische Weichen stellen können – und was von alledem im Herbst übrig bleibt.
Das Wetterphänomen El Niño kehrt in diesem Jahr zurück und könnte nach aktuellen Prognosen außergewöhnlich stark ausfallen. Schon jetzt erwärmt sich der Pazifik vor Peru drastisch, mit spürbaren Folgen für Meerestiere und Menschen vor Ort. Doch welche weltweiten Auswirkungen sind in den kommenden Monaten zu erwarten? Wissenschaftsredaktor Sven Titz erklärt die Ursachen von El Niño, drohende Dürren in Asien sowie ungewöhnliche Regenfälle in Südamerika. Ausserdem klären wir in dieser folge von NZZ Akzent, was El Niño für die globale Nahrungsversorgung bedeutet und ob seine Stärke in einem klaren Zusammenhang mit dem Klimwandel steht. Gast: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Produktion: Lillybelle Eisele Svens Analyse zu El Niño findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/wissenschaft/el-nino-koennte-diesmal-so-stark-werden-wie-seit-dem-19-jahrhundert-nicht-mehr-das-bedroht-die-nahrungsversorgung-ld.10020967). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Kalmare statt Krabben? In der Nordsee boomt der Tintenfisch ; Finanzpush für französisches KI-Start Up - schafft Europa noch den Anschluss? ; Gehorsamkeitsforschung: Wie werden Menschen zu Tätern? ; Wilde Weiden - Landwirtschaft braucht Weidehaltung ; Warum Weizen besser ist als sein Ruf ; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Einerseits ist China bekannt für Plattformen, die den deutschen Markt mit teils schadstoffbelasteten Produkten fluten; auch die Tatsache, dass China nach wie vor Kohlekraftwerke baut, wird hierzulande kontrovers diskutiert. Andererseits ist China der Vorreiter für den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit. Wie passt das zusammen? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de Über die Frage, wie Städte klimaresilienter werden können und aktuelle Forschungsansätze dazu, haben wir im vergangenen Sommer hier im Podcast berichtet. Hört gern rein! Energiewende in China: Klimaschutz als Business? (Folge aus dem Februar 2024) ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-klimaschutz-in-china
Wie gelingt gutes Schulessen? ; Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz ; Wasser - Haben wir davon bald wirklich zu wenig? ; Weniger Regen durch Offshore-Windräder? ; Isar Aerospace - Europas Antwort auf SpaceX? ; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Den Bäumen in den Schweizer Wäldern geht es nicht gut. Vor allem die Buche, der häufigste Laubbaum der Schweiz, verträgt den Klimawandel schlecht. Dass der diesjährige Sommer ein Hitzerekord nach dem anderen schlägt, verschärft die Situation zusätzlich.«120-jährige Bäume, die sterben. Sie haben sich 120 Jahre lang wohlgefühlt und jetzt ist es einfach ‹too much›.»Samuel Scheibler, Revierförster in Ettingen im Baselbiet, beobachtet das Baumsterben tagtäglich. Zusammen mit einem Arbeitskollegen überwacht er 1200 Hektaren Waldgebiet und sieht: Unsere Wälder verändern sich gerade grundlegend.Wie wird der Wald in Zukunft aussehen? Welche Auswirkungen hat das Waldsterben über den Wald hinaus? Lässt sich das noch aufhalten – und wie?Christian Zürcher, Reporter im Ressort «Reportagen & Storytelling», ist nach Ettingen gefahren und hat sich von Samuel Scheibler durch sein Revier führen lassen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er von seinem Rundgang, dem Zustand des Waldes und erklärt, inwiefern das Waldsterben die Politik herausfordert.Host: Philipp LoserProduktion: Sibylle HartmannMehr Artikel zum Waldsterben in der Schweiz: «Fühlt man sich hier noch im Wald?»: Die Schweizer Buchen sterben einen langsamen TodPlötzlich mediterran: Wie die Trockenheit das Outdoorgefühl in der Schweiz verändertAlbert Rösti im Interview: «Eine derart heftige Hitze hätte ich nicht erwartet»Trockenheit im Kanton Zürich: Die Rotbuche gerät an ihr LimitTrockenheit macht den Besuch im Wald gefährlichMehr Vögel, Schnecken und Moose, doch dem Wald geht es schlecht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
Kein Faktencheck, sondern Medienkritik. Aline hat das an einem Beispiel festgemacht: die Kampagne gegen das Gebäudeenergiegesetz, den sogenannten „Heizhammer”, die maßgeblich vom Axel-Springer-Konzern vorangetrieben, aber von erschreckend vielen anderen Medien einfach übernommen wurde. Markus Söder behauptete damals, eine Wärmepumpe koste Hausbesitzer*innen 300.000 Euro - eine vollkommen aus der Luft gegriffene Zahl. Ein Faktencheck widerlegt so etwas. Die Aufgabe von Brandmelder beginnt danach: zu analysieren, warum so viele Redaktionen eine derart offensichtliche Fantasiezahl trotzdem unkommentiert weitergereicht haben. Das hat mich sofort an meine eigene Arbeit erinnert. Wenn in Polizeimeldungen „Auto übersah Radfahrerin” statt „Autofahrer*in achtete an einer Kreuzung nicht auf die dann angefahrene Radfahrer*in” steht, ist das exakt dasselbe Prinzip: Sprache, die etwas unsichtbar macht, obwohl die Fakten längst bekannt sind. Werbung in eigener Sache: Dieser Podcast und vieles andere von mir ist kostenfrei nutzbar. Das ist mir wichtig, damit alle informiert werden, auch Jene mit wenig Geld. Solltest du sieben Euro im Monat übrig haben, dann freue ich mich über ein Abo meines wöchentlichen Newsletters. Er finanziert meine Arbeit, die als einzige Mobilitätsexpertin mit radikal intersektionalem Fokus in Zeiten des fossilen und patriarchalen Backlashs grad nicht einfacher wird. Danke für jeden finanziellen Support! Framings, die uns täglich in die Irre führen. Einige Beispiele aus dem Gespräch sind mir besonders im Gedächtnis geblieben: Das saarländische Umweltministerium veröffentlichte eine Rote Liste gefährdeter Arten mit der Überschrift „Ein Drittel der Arten im Saarland ist gefährdet”. Die dpa machte daraus: „Zwei Drittel sind nicht gefährdet.” Aline sagt, das sei für sie bis heute das schlimmste Framing-Beispiel, das ihr je untergekommen ist. Ein weiteres Beispiel ist der Wetterbericht: 30 Grad im Mai als „schönes Wetter” zu bezeichnen oder zweistellige Temperaturen im Winter, bei denen die Bäume schon austreiben, als Grund zur Freude zu verkaufen. Der Witz dabei, sagt Aline, sei, dass „schönes Wetter” selbst schon ein Framing sei, was jedoch nie hinterfragt werde, da der Wetterbericht ja angeblich neutral sei. Oder die Weltklimakonferenz: Wird dort eine klimaschädliche Entscheidung getroffen, heißt es oft „Misserfolg für Klimaschützer*innen“ - als würden diese das Klima nur für sich selbst schützen und nicht für uns alle. Warum Klima kein Sonderthema sein darf. Warum wird das Thema Klima in Redaktionen immer noch als Nischenthema behandelt, obwohl es doch ein Querschnittsthema für praktisch jede Berichterstattung ist? Aline nennt mehrere Gründe: Jahrzehntelange Desinformation hat vor allem ältere Kolleg*innen geprägt, ohne dass ihnen das bewusst ist. Zum anderen sind es klassische Nachrichtenfaktoren, die auf plötzliche Ereignisse ausgelegt sind und mit einer seit Jahrzehnten schleichend eskalierenden Krise nicht gut zurechtkommen. Und eine Art vorauseilende Selbstzensur, gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Bloß nicht „Klima” sagen, weil die Leute angeblich genervt sind – was vor allem daran liegt, dass die Gegenseite in den sozialen Medien lauter ist als die Befürworter:innen. Und schließlich ist da noch das leidige Neutralitätsargument. Aline bringt es auf den Punkt: Journalismus kann gar nicht neutral sein, da jede Journalistin und jeder Journalist durch die eigene Biografie geprägt ist. Was möglich ist, ist Objektivität – aber Neutralität einzufordern, wenn ein Faktum wie der Klimawandel zur Debatte steht, führt direkt in die „False Balance“: 1 999 Klimawissenschaftler:innen sagen, die Erderhitzung sei real, eine Person sagt das Gegenteil – und beide als „ausgewogen“ gleich zu behandeln, ist keine Neutralität, sondern Verzerrung.
Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
Wenn wir uns die Weltlage, die vielen Konflikte, die politischen Krisen, den Wohnungsmarkt und und und....anschauen, dann kann schon das Gefühl aufkommen: So schlimm war es noch nie. Da lohnt ein Blick zurück. // Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial / Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sonntag Velten.
Sieb, Antje www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Sieb, Antje www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
von Anna Wallner. Live-Podcast mit Erste-Chef Bosek. Er zieht Bilanz der Polen-Übernahme, vergleicht KI mit der Erfindung des Buchdrucks, äußert sich pessimistisch zum Ukraine-Krieg und stellt sich unbequemen Publikumsfragen zu Kohleausstieg und Ölgeschäft.
400 Milliarden Bäume, «fliegende Flüsse» und rund 150 Milliarden Tonnen gespeicherter Kohlenstoff. Der Amazonas ist der grösste Wald der Welt und beeinflusst über seine Grenzen hinaus das gesamte Weltklima. Doch durch steigende Temperaturen, Brände und Rodungen liegt er im Sterben.Welche Bedeutung hat der Amazonas für die Welt? Kann man ihn noch retten? Und was würde passieren, wenn der Amazonas gestorben ist?Die «Magazin»-Autoren Christof Gertsch und Mikael Krogerus haben sich intensiv mit dem sterbenden Regenwald beschäftigt. Und haben dafür mit Forscherinnen und Forschern wie der Brasilianerin Luciana Gatti gesprochen. Sie sagt: «Es ist so furchtbar mitanzusehen, wie die Menschheit einen so wunderbaren Ort zerstört.»In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen Gertsch und Krogerus von ihrer Recherche über den Amazonas. Sie sprechen von Gefahren, emotionalen Begegnungen, aber auch von Hoffnung und einem Forscher, der sagt: «Wir können den Amazonas retten».Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerDie «Magazin»-Geschichte von Mikael Krogerus und Christof Gertsch:Teil 1: Forscherlegende Carlos Nobre sagt: «Der Amazonas stirbt.» Sein Tod würde das Weltklima verändernTeil 2: Luciana Gatti weint um den Regenwald. Doch ein Forscherkollege sagt: «Wir können den Amazonas retten» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Weltwetterorganisation warnt vor extremen Überschwemmungen und Dürren in den kommenden Monaten. Grund dafür ist das El-Niño-Phänomen. Wetterexperte Andreas Becker erklärt, warum die Auswirkungen ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreichen könnten. Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
In unserer heutigen Podcastfolge, einer gemeinsamen Folge von On the Way to New Work und Hope Punk, sprechen wir mit Nils Günther und Charline Joost von The Generation Forest. Die Genossenschaft verbindet Aufforstung und Klimaschutz mit einem langfristig wirtschaftlich tragfähigen Ansatz. Gemeinsam mit mehr als 8.000 Mitgliedern entstehen in Panama widerstandsfähige, biodiverse Dauerwälder nach dem Generation Forest Prinzip. Im Gespräch geht es darum, wie sich ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen und wie Aufforstung die notwendige Größe erreichen kann, um einen wirksamen Beitrag gegen Klimawandel und Artensterben zu leisten. Ihr seid bei On the Way to New Work mit Nils Günther und Charline Joost. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Peter ist Förster, Autor und nach einem Gespräch mit ihm schaut wahrscheinlich jede*r anders auf einen Baum als vorher. Wir sprechen darüber, warum ihn dieser Sommer erschreckt hat, warum er trotzdem nicht den Glauben an Veränderung verliert und was sein Burnout mit dem Versuch zu tun hatte, die Welt retten zu wollen. Es geht um Ehe, Empathie, Klimaschutz, Bakterien, Klos und die Frage, ob Bäume uns beim Pinkeln vielleicht doch sehen können. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://www.peter-wohlleben.de/ https://www.instagram.com/peter_wohlleben/?hl=de DINGE: Wohllebens Waldakademie: https://www.wohllebens-waldakademie.de/ Peter Wohlleben: Bakterien – die heimlichen Helden: https://bit.ly/4iqPpNF Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume (Buch): https://bit.ly/4xBcPof Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume (Film): https://bit.ly/3SBMgQt Peoples' Climate Vote 2024: https://bit.ly/3SG1Jz0 „Globaler Biodiversitätsrahmen“ (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework, GBF): https://bit.ly/45XgqAN https://bit.ly/46CGbq8 Laut RKI 14.000 Hitzetote seit Anfang 2026 in Deutschland: https://bit.ly/4y6MJJi Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein Kalender 2027: hotelmatze.de/kalender Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Meine Bücher: https://bit.ly/4w3MGx1
Der trockene Sommer mit Hagel und Hitze hat zu deutlichen Ertragseinbußen geführt und gezeigt, dass der Klimawandel mit seinen Extremwetterereignissen den Südwesten besonders hart trifft. Niedrige Erzeugerpreise und hohe Produktionskosten machen unseren einheimischen Bauern zusätzlich enormen Druck. Bauernpräsident Rukwied hat bereits staatliche Hilfen gefordert. Doch was sollte die Politik tun, um unsere Landwirtschaft zu stärken? Wie kann sie sich anpassen, damit wir alle auch zukünftig genügend und abwechslungsreich zu essen haben? Sabine Schütze diskutiert mit Eberhard Hartelt – Landwirt und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V.; Harald Grethe – Professor für Agrarentwicklung und Handel an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor des Thinktanks Agora Agrar; Christine Wieck – Direktorin des Instituts für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre an der Universität Hohenheim und Co-Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE)
Vor einer Woche wurde das Himalaja-Gebiet von einer gewaltigen Sturzflut getroffen. Die Flutwelle raste mehr als 100 Kilometer durch die engen Täler und zerstörte ganze Ortschaften. Bisher sind mehr als 900 Menschen ums Leben gekommen, mehrere Tausend werden noch immer vermisst. Die Not in der Region ist riesig. Die Katastrophe zeigt nicht nur die enorme Zerstörungskraft solcher Naturereignisse und die Folgen des Klimawandels – sondern auch, wie verletzlich die Bevölkerung in der abgelegenen Himalaja-Region ist. Was waren die Ursachen für die Sturzflut? Warum konnte man die Katastrophe nicht vorhersehen? Wie reagiert die nepalesische Regierung auf die Katastrophe? Und welche Rolle spielt China, das an das betroffene Gebiet grenzt? Thomas Hahn berichtet für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger» über Süd- und Südostasien. Er war während der Sturzflut in Nepal und hat sich ein Bild der Lage vor Ort gemacht. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Hahn, wie die Menschen in Nepal mit der Situation umgehen und inwiefern die Sturzflut der «ultimative Weckruf» gewesen sein soll. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Flut in Nepal Sturzflut: So gehen Nepal und China mit der Katastrophe um «Das war keine normale Flut»: Nepal fordert Klima-Entschädigung Kommentar von Thomas Hahn über ein Mahnmal des Klimawandels ETH-Glaziologin über den Bergsturz von Nepal Überlebende erzählen: «Sie sind alle gestorben, aber ich lebe» Gigantische Sturzflut: Bilder und Videos der Katastrophe Nepal braucht Hilfe – und möglichst viele Touristen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Aber wie teuer genau? 6,3 Milliarden Euro soll allein die Hitzewelle Ende Juni die deutsche Wirtschaft gekostet haben. Das hat das private Forschungs- und Beratungsunternehmen Prognos berechnet. Seine Analysen für die Zukunft fallen noch einmal deutlich besorgniserregender aus: Kosten in Höhe von rund 900 Milliarden Euro könnten Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels bis 2050 verursachen. Doch wie kommen diese Zahlen zustande? Das bespricht Susanne Tappe mit Lukas Sander von Prognos. Und ihre Kollegin Oda Lambrecht von der ARD-Sendung Panorama ist in diesem Hitzesommer durch ganz Deutschland gereist und hat sich von Unternehmerinnen und Unternehmern erzählen lassen, was sie der Klimawandel schon heute kostet. Der Fernseh-Beitrag von Oda Lambrecht für Panorama: https://www.ardmediathek.de/video/panorama/klimakrise-was-kostet-das-nichtstun/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS84MDkyMjRmZC0zYjE4LTRiYWQtYWY0YS0zNmI4OWY3MjIwMDU Prognos-Studie zu den Folgen von Hitze für die Arbeitswelt: https://www.prognos.com/de/kosten-hitzewelle-juni-2026 Und zu den möglichen Gesamtfolgekosten von Extremwetter-Ereignissen bis 2050: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Klimaschutz/kosten-klimawandelfolgen-in-deutschland.htmlUnd Hintergrund-Wissen dazu: https://www.prognos.com/de/qa-bezifferung-klimafolgekosten-deutschlandDie Wirtschaftsberatung PwC hat berechnet, was es uns kostet bis 2045 klimaneutral zu werden und erklärt, warum es sich rechnet früher mehr zu investieren: https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/klimaschutzinvestitionen-lohnen-sich.html Warum der Stahlkonzern ArcelorMittal seinen klimaneutralen Umbau fürs Erste auf Eis gelegt hat, zeigt diese Fernsehdoku sehr eindrücklich: https://www.ardmediathek.de/film/herr-braun-und-der-gruene-stahl/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IHByb3BsYW5fMTk2MzQ3NjQ1 Und hier noch die Links zu unseren Podcast-Tipps "63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen", Folge: "Dürre, Hitze, Ernteausfälle: Wie geht Landwirtschaft im Klimawandel?"... https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9e367124dc994dc3/ ...und "nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht", Folge "Flammen und giftiger Rauch in NRW: Sind Waldbrände das neue Normal?"https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:df5fe5955678c41b/
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Unterstützt uns auf [Steady:] (https://steady.page/de/feuerundbrot/about) Unterstützt uns auf [Patreon:] (https://www.patreon.com/feuerundbrot) Der Sommer geht vorbei - und anders als früher ist das nicht vor allem schade, sondern auch erleichternd. Denn er war geprägt von tödlichen Hitzewellen und zerstörerischen Waldbränden. In Europa war die Klimakatastrophe so spürbar wie noch nie zuvor. Mittlerweile wird klar, dass die Sommer von früher nicht mehr so einfach zurückkehren werden - und die heiße Jahreszeit zunehmend Sorge als Entspannung bringt. Doch in einer Gesellschaft ohne Trauerkultur, scheint es kaum Raum dafür zu geben, über die Gefühle zu sprechen, die mit dieser Ekenntnis einhergehen. In dieser Folge reden wir darüber, wie wir uns nach diesem Sommer fühlen und was sich in Zukunft dringend ändern muss. Shownotes: https://www.ardsounds.de/sendung/reich-das-geschaeft-mit-dem-zweifel/urn:ard:show:f5091cc57904afb9/
Saurer Regen, zerstörte Wälder, eine massive Luftverschmutzung, vergiftete Flüsse und Seen — die Liste der Umweltverschmutzungen in der DDR ist lang. Vor 40 Jahren wurde die sogenannte DDR-Umweltbibliothek gegründet. Wie und zu welchem Zweck? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-40-jahre-ddr-umweltbibliothek
Das Klima hat sich verändert. Auch das politische Klima hierzulande. Hier stehen wichtige Landtagswahlen vor der Tür. Dabei steht viel auf dem Spiel. Satiriker Wilfried Schmickler über klimatische Veränderungen. Von Wilfried Schmickler.
Das Sonnblick-Observatorium ist Österreichs höchstgelegene meteorologische Beobachtungsstation. Ursprünglich suchten Menschen hier nach Gold - deswegen war die Gegend im 19. Jahrhundert schon teilweise erschlossen und bot sich für die Idee einer Wetterstation im Hochgebirge an. Seitdem war die Station bis auf einzelne Tage durchgehend besetzt und hat die Wissenschafts- und die Klimageschichte an vorderster Front miterlebt. Die erste CO2-Messung wurde hier durchgeführt, der Physiker Franz Hess wies hier die kosmische Strahlung nach, und die längste durchgängige Hochgebirgs-Temperaturmessung der Welt läuft immer noch: Die Messgeräte befinden sich seit 140 Jahren am selben Ort, um die Messreihen nicht zu verfälschen. Bis heute dokumentiert die Station unbeirrbar den Klimawandel und steht selbst als Zeitdokument an einem der höchsten Punkte Österreichs. Mit: Christian Maier, Leiter des Department Sonnblick Observatorium der GeoSphere Austria. Host: Barbara Volfing. Sendung vom 31.8.26
Es war ein Sommer der Extreme, wie wir ihn seit dem bisherigen Meilenstein aus dem Jahr 2003 nicht mehr hatten. Heiße Tage bis in Rekordwerte von 42 °C hinein, mehr Hitzetage als in den Jahren zuvor und vor allem zahlreiche Tropennächte, in denen es nachts oft nicht mehr unter 20 °C abkühlte. Dazu kam eine beispiellose Trockenheit, der Wasserstand sank unter ein nie zuvor gemessenes Tief und Regen fiel nur punktuell und dann in Form von heftigen lokalen Gewittern. Starke körperliche Belastungen mit rund 14.000 hitzebedingten Todesfällen, Milliardenschäden für Forst und Landwirtschaft und so nie dagewesene Waldbrände waren die Folge. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nur Wetter war oder Ergebnis des menschengemachten Klimawandels. Bleibt so ein Sommer die Ausnahme oder ist das das neue Normal? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité, dem Meteorologen Dominik Jung, mit Peter Hoffmann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Katharina Wilhelm vom ARD- Kompetenzcenter Klima. Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung Hitzewellen, Temperaturrekorde, trockene Flüsse: Die Realität des Klimawandels holt alte Prognosen ein. Haben Forschende die Erderwärmung unterschätzt - oder nicht drastisch genug gewarnt? Ein Podcast mit Renate Ell. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d1ffeb8f14d4d8c1/
Stress und Nervensystem - (wie) können wir es regulieren? ; Was tun gegen Flughafen-Malaria? ; Handyverbot an Schulen - Studienlage zeigt Effekte ; Gletscher zeigen uns die Veränderung der Welt ; Flugabwehr für den Vogelschutz in Windparks ; Waldbrände bekämpfen: Was sich in Zukunft ändern muss ; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Quizfrage: Welchen dieser Sommer-Hits hat es (noch) nicht gegeben? a) „Wann wird's mal wieder richtig Sommer?“ b) „Und es war Sommer“ c) „Für mich war das ein ganz normaler Sommer“ Sie haben auf c) gesetzt? Richtig! Aber wer weiß – vielleicht erobert Tino Chrupalla mit der AfD ja nicht nur viele Wählerherzen, sondern bald auch die Charts. Bis dahin deckt Moderator Stephan Fritzsche in dieser Ausgabe der Intensiv-Station exklusiv auf: Verantwortlich für den Klimawandel sind vor allem Windräder! Aber jetzt ist ja sowieso erstmal Herbst. Und der bringt vor allem Reformen bei Rente, Krankschreibung und Steuern. Und auch der BND wird reformiert. Mit einem neuen Gesetz soll aus dem bisherigen Nachrichtendienst ein Geheimdienst werden. Aber pssst.... Was würde wohl James Bond dazu sagen? Wir decken auf ! Und falls Sie heute schon dreimal ins Lenkrad gebissen haben: keine Sorge, Sie sind nicht allein. Aggressionen im Straßenverkehr nehmen immer mehr zu. Zum Glück haben wir die Lösung: Autonom-aggressive Fahrzeuge. ... Die Hörspiele zu "Babylon Berlin" finden Sie hier: https://www.ardsounds.de/sendung/das-hoerspiel-zu-babylon-berlin/urn:ard:show:c53d1d166386befb/
Stadtbäume im Trockenstress – Bei über 30 Grad unter einem gesunden, grünen Baum sitzen – das war diesen Sommer oft nicht möglich. Den Bäumen geht es so schlecht, dass Fachleute auch Bürgerinnen und Bürger zum Helfen auffordern.
Reuning, Arndt www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Diesmal: Der Unterhosen-Index, Zuckersteuer, Meta vor Gericht, Entwicklungshilfe, CIA-Chef in Russland, Verrückte Story aus Bolivien / Argentinien, AMOC-Studie, Nepal, Sham Jaff zu Anti-Migrations-Protesten in Südafrika, Datenjournalismus und Thai Chi. Mit einem Faktencheck von Ismahan Azzaitouni und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
„Die gute alte CDU steckt in Schwierigkeiten“, stellt Markus Lanz gleich zu Beginn dieser Folge fest. Woran liegt das? Warum ist Friedrich Merz so unbeliebt? Ist er zu unempathisch? Oder einfach zu ungeschickt? Hat die CDU das Regieren verlernt? Für Richard David Precht liegen die Probleme tiefer. „Die Parteien der Mitte sind komplett visionslos“, sagt Richard David Precht und davon profitiere die AfD als „Motzpartei“. Bei den vielen Problemen der Wirtschaft, dem Zustand der Sozialsysteme und dem Klimawandel gebe es eine „riesen Verdrängerei“ bei der bürgerlichen Mitte. In vielen Punkten sei Merz „ein von gestern“ so Richard David Precht. Was muss sich ändern, damit die Politik wieder aktuelle Antworten auf die Fragen unserer Zeit findet?
Nach Wochen mit ausergewöhnlicher Hitze und Trockenheit stellt sich die Frage: Was hat das bei den Parteien ausgelöst? Welche Rezepte braucht es nun gegen den Klimawandel, welche Anpassungen? Antworten gab es an den Delegiertenversammlungen der Grünen und der SVP. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:19) Was bleibt vom Hitzesommer politisch? (08:26) Nachrichtenübersicht (14:20) Der Südlibanon brennt (21:14) Kirchenorganist von Beruf: Benjamin Guélat
Internationale Kritik an israelischem Siedlungsprojekt, Geheimes Waffendepot am Stadtrand von Berlin entdeckt, Großkonzerne und Wirtschaftsverbände fordern mehr Tempo bei Reformen, USA greifen in Anleihemarkt ein, Tote nach Attacke auf ukrainisches Einkaufszentrum, Zementherstellung soll klimaneutral werden, Weinlese startet wegen Klimawandel früher, Mehrere Verletzte bei Angriff an schwedischer Schule, Waldbrand im Hürtgenwald vollständig gelöscht, Das Wetter