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Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz ist der bundesweit erste Erinnerungs- und Bildungsort, der die Perspektive der Opfer von rassistischer Gewalt in den Mittelpunkt stellt. Vor 15 Jahren, am 4. November 2011 enttarnte sich die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, kurz NSU, selbst. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erschossen sich, Beate Zschäpe stellt sich nach kurzer Flucht der Polizei und wurde 2018 vom Oberlandesgericht München als Mittäterin zu lebenslanger Haft bei besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Im Herbst 2026 entscheidet sich, wie viele Restjahre sie noch verbüßen muß. Zwischen 2000 und 2007 ermordete der NSU zehn Menschen, neun davon aus rassistischen Motiven. Wie soll der NSU-Komplex aufgearbeitet, wie angemessen an die Opfer erinnert werden? Im vergangenen Jahr, am 25. Mai 2025, wurde in Chemnitz „Offener Prozess - Ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Sachsen“ eröffnet, um diesen Fragen nachzugehen. Neben einer umfangreichen Ausstellung werden Filmreihen, Lesungen, Vorträge und Workshops angeboten. Im Rahmen sogenannter „Critical Walks“ können Besucher soziale und politische Räume erkunden, in denen rechte Dominanz damals ungestört wirken und der NSU unentdeckt agieren konnte. Dominik Intelmann, der den Forschungsbereich verantwortet, versucht in einem Oral History Projekt zu den sogenannten Baseballschlägerjahren noch einmal die langen Linien, die rechtsautoritäre Dynamik in Chemnitz und Umgebung nachzuzeichnen, um zu rekonstruieren, wie es zu den NSU-Morden kommen konnte. Seit Ende Mai läuft eine neue Studie. Der Begriff Baseballschlägerjahre beschreibt den extremen Anstieg rechter, rassistischer Gewalt in den 1990er-Jahren. Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz kooperiert mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland. Eine enge Zusammenarbeit gibt es mit der TU Chemnitz. Ein zugängliches Archiv soll aufgebaut werden, daß gezielt die Lücken der offiziellen Erinnerungskultur füllt und den Fokus auf die reale Erfahrung von Betroffenen rechter Gewalt in Südwestsachsen legt. Der Bundestag hat die Förderung des Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz für das Jahr 2026 mit Haushaltsmitteln in Höhe von 1,2 Millionen Euro bewilligt. Eine langfristige Finanzierung ab dem kommenden Jahr noch vage. In Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, wurde Dominik Intelmann 1981 geboren. Nach dem Abitur studierte er bis 2011 Philosophie an der TU Chemnitz und bis 2017 Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt/ Main. Derzeit arbeitet Dominik Intelmann an seiner Promotion zu den Themen: Orte des Kontrollverlustes, Orte der Handlungsfähigkeit: Zur Geographie von Subjektivierungsformen am Beispiel von Chemnitz und Leipzig. Moderation Karoline KnappeRedaktion: Angelika Zapf
Annette Ramelsberger hat als Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung die wichtigsten und dramatischsten Prozesse begleitet – Prinz Reuß und die Reichsbürger, Beate Zschäpe und der NSU, Anders Breivik, um nur einen Bruchteil zu nennen. Jetzt hört sie bei der SZ auf und hat zum Abschied ein Buch geschrieben, das genauso heißt wie ihr Podcast: “Am Abgrund”. Im Heimspiel erzählt sie, wie tief sie dort reingeschaut hat und warum die Sache mit der eigenen Panzerung nicht funktioniert. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Ausverhandelt: EU will Ausstieg aus russischem Erdgas bis Ende 2027. Staatsbesuch des Bundespräsidenten: Royals zelebrieren deutsch-britische Freundschaft. Späte Reue? Die Aussage von Beate Zschäpe im Prozess gegen ihre (ehemalige?) Freundin. Mod: Julia Barth Von WDR 5.
Stumptner, Christof www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Im Dresdner Prozess gegen eine mutmaßliche NSU-Unterstützerin sagt seit heute Beate Zschäpe aus. Die verurteilte Rechtsterroristin redet - so MDR-Reporter Sebastian Hesse - fast wie ein Wasserfall.
Was wusste die Susann E. von den Machenschaften des NSU und von den Morden? Diese Frage soll nun in einem Gerichtsprozess geklärt werden. Die Angeklagte war einst befreundet mit Beate Zschäpe. Letztere wird ebenfalls aussagen. Ramelsberger, Annette www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Als der NSU Enver Şimşek ermordete, wurde dessen Familie verdächtigt, den Mord beauftragt zu haben. Bis heute ist Semiya Şimşek über das Versagen der Behörden und die Behandlung der NSU-Terroristin und Mittäterin Beate Zschäpe erschüttert. Krone, Tobias www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
In ihrer Laufbahn als Strafverteidigerin hatte Anja Sturm mit allen möglichen Fällen zu tun: sexualisierter Gewalt, Wirtschaftskriminalität, Betäubungsmittelverfahren, Mord. Bekannt wurde sie vor allem als eine der Pflichtverteidigerinnen von Beate Zschäpe im NSU-Prozess. Im Podcast erzählt Anja Sturm, warum die Rolle der Strafverteidigerin in einem Rechtsstaat essenziell ist – gerade dann, wenn die Öffentlichkeit ihr Urteil bereits gefällt hat. Gast: Anja Sturm, Fachanwältin für Strafrecht Host: Jenny Rieger ----- ### Kontakt und Links: [Zur Webseite von Anja Sturms Kanzlei](https://lang-strafrecht.de/) Berichte zum NSU-Prozess liest du auf [nzz.ch](https://www.nzz.ch/themen/beate-zschape) Wenn dir unser Podcast gefällt und dich auch Hintergründe zu Psychologie- und Gesundheitsthemen interessieren - dann abonniere gerne unseren Newsletter "Wohl & Sein". Der flattert dann jeden Donnerstag gratis in dein Postfach: [Hier geht's zur Anmeldung.](https://abo.nzz.ch/registrieren/?target=https%3A%2F%2Fabo.nzz.ch%2Fbenutzerkonto%2Fnewsletter%2Fnwoh%2F%3Ftrco%3D23055783-05-24-0063-0029-023888-00000004&nl=nwoh)
Ein Vortrag der Erziehungswissenschaftlerin Heike RadvanModeration: Katja Weber**********Warum wenden sich junge Menschen rechtsextremen Szenen zu? Was kann Jugend- und Bildungsarbeit leisten? Die Erziehungswissenschaftlerin Heike Radvan gibt einen Überblick über der Forschungsstand. ********** Heike Radvan ist Erziehungswissenschaftlerin und Rechtsextremismusforscherin am Institut für Rechtsextremismusforschung der Universität Tübingen.Ihren Vortrag mit dem Titel "Erklärungsansätze für das Entstehen extrem rechter Orientierungen. Antworten (und Begrenzungen) der politischen Bildungsarbeit" hat sie am 15. Januar 2025 im Rahmen der Reihe "Rechtsextremismus: Erforschen und Entgegentreten" an der Eberhard Karls Universität Tübingen gehalten. Dort hat sie die Professur für Rechtsextremismusforschung mit dem Schwerpunkt Politische und kulturelle Bildung inne.**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:02:17 - Beginn des Votrags00:05:44 - Grundsätzliche Überlegungen00:13:37 - Verschiedene Erklärungsansätze und Theorien00:40:16 - Geschlechterreflektierende Perspektiven00:45:09 - Konsequenzen für Präventions- und Bildungsarbeit00:50:30 - Fazit**********Quellen aus der Folge:Rechtsextremismusforscherin: "Es gibt Milieus, in denen das rechte Weltbild an die Kinder weitergegeben wird" | rbb24Universität Leipzig: Leipziger Autoritarismus StudieDie geforderte Mitte: Die neue Rechtsextremismus-StudieGegensteuern | InfoPool Rechtsextremismus | bpb.deAPuZ 49-50/2022: Rechte Gewalt in den 1990er Jahren**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Bildungsaufstieg erzählen: Von Universität, Scham und EntfremdungGewalt und Antisemitismus: Rechtsextremismus in der BundesrepublikExtreme Rechte: Die Angst vor Insekten im Essen**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Vorträge von: Christian Grabau, Bildungswissenschaftler, Fernuniversität Hagen,Flora Petrik, Erziehungswissenschaftlerin, Universität Tübingen,Mariam Muwanga, Literaturwissenschaftlerin, Bergische Universität Wuppertal.Moderation: Katja Weber**********Die Eltern Arbeiter, das Kind an der Uni. Das lässt sich als triumphale Aufstiegsgeschichte erzählen. Tatsächlich ist es aber oft eine Geschichte von Scham und Ausgrenzung. Ein Bildungswissenschaftler, eine Pädagogin und eine Literaturwissenschaftlerin über "Aufstieg durch Bildung". Besprochene Texte:Annie Ernaux: WerkeDidier Eribon: "Rückkehr nach Reims"Pierre Bourdieu: "Die feinen Unterschiede" und "Ein soziologischer Selbstversuch"Diran Adebayo: "Some Kind of Black"Bernardine Evaristo: "Mädchen, Frau etc.".Alle drei Vorträge wurden am 24. November 2024 anlässlich der Veranstaltung "Bildungsaufstieg als Narrativ" gehalten, im Rahmen der Ringvorlesung "Aufstieg durch Bildung? FirstGen an der Universität erfahren, erzählen, erklären" an der Bergischen Universität Wuppertal.Christian Grabau ist Bildungswissenschaftler an der Fernuniversität Hagen, sein Vortrag heißt – nach Annie Ernaux – "Ein ontologischer Schock".Flora Petrik ist Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Tübingen, ihr Vortrag heißt "Das Straßenkehrerkind in der Hochschule - Wie Studierende von ihrem Bildungsaufstieg berichten".Mariam Muwanga ist Literaturwissenschaftlerin an der Bergischen Universität Wuppertal. Ihr Vortrag hat den Titel "BiPoc-Studierende an der Universität. Narrative Inszenierungen in zeitgenössischen black british novels".**********Schlagworte: +++ Bildung +++ Mobilität +++ soziale +++ Universität +++ Studium +++ Klasse +++ Soziologie +++ lernen +++ Chancen +++ Gleichheit +++ Ungleichheit +++ Sozialwissenschaft +++ Karriere +++********************Ihr hört in diesem Hörsaal:00:00:50 - Beginn des Vortrags von Christian Grabau: "Ein ontologischer Schock":00:18:56 - Beginn des Vortrags von Flora Petrik: "Das Straßenkehrerkind in der Hochschule - Wie Studierende von ihrem Bildungsaufstieg berichten"00:37:12 - Beginn des Vortrags von Mariam Muwanga: "BiPoc-Studierende an der Universität. Narrative Inszenierungen in zeitgenössischen black british novels"**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Im Jugendclub mit Beate Zschäpe: Was Jugendarbeit kann und was nichtPrivilegienkritik neu gedacht: Was heißt hier eigentlich Privileg?Mark Benecke über Bildungsungleichheit: Für alle den Weg in die Uni öffnen**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
In Washington kamen diese Woche 32 Staats- und Regierungschefs zum Nato-Gipfel zusammen. Das Treffen war nicht nur wegen des 75. Jubiläums des Militärbündnisses von großer Bedeutung: Es ging um den Krieg in der Ukraine, die Fragen, wann die Ukraine Teil der Nato werden soll und wie es mit der weiteren militärischen Unterstützung aussieht. In "Politik und Hintergrund" sprechen wir mit unserer Washington-Korrespondentin darüber, welches Signal von dem Treffen ausgeht, und mit unserer Kiew-Korrespondentin gehen wir der Frage nach, wie dieses Signal in Kiew aufgenommen wird.Außerdem beleuchtet ein russischer Journalist und Autor, wie fest der Verantwortliche des Ukraine-Krieges, Russlands Präsident Wladimir Putin, im Sattel sitzt. Zudem klären wir, ob die Medien im US-Wahlkampf sich wirklich auf die wichtigen Dinge fokussieren. Und wir blicken darauf, was Hinterbliebene der NSU-Mordopfer zu den Plänen von Beate Zschäpe sagen, in ein Neonazi-Aussteigerprogramm aufgenommen zu werden.
Vor 20 Jahren verübte der rechtsextremistische NSU einen Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße. Die beiden Täter sind mittlerweile tot, Beate Zschäpe lebenslänglich hinter Gittern. Für die Opfer aber ist der Fall nicht abgeschlossen. Von Caroline Nokel.
9 Haziran 2004'te Türklerin yoğun olarak yaşadığı Köln-Mülheim semtinde bulunan Keupstrasse sokağında meydana gelen çivili patlamanın ardında yıllar sonra NSU terör örgütünün olduğu ortaya çıktı. Ancak bu örgüt ile ilgili soru işaretleri hala kafaları meşgul ediyor. Kaç kişiydiler? Beate Zschäpe kalan tek örgüt üyesi mi? Devlet içinde destekçileri var mıydı? Bu soruları NSU davası avukatlarından Aziz Sarıyar ile konuştuk. Mikrofonda Ceyhun Kara ve Elmas Topcu var. Von Ceyhun Kara.
Federal Savcılık, sekizi Türk on kişiyi öldüren aşırı sağcı terör örgütü NSU'ya yardım ettiği iddiası ile Susann Eminger hakkında suç duyurusunda bulundu. Susann Eminger, NSU davasında örgüte yardım ve yataklık yaptığı için ikibuçuk yıl hapis cezasına çarptırılan André Eminger'in eşi. Savcılık Susann Eminger'in NSU örgütünün yargılanan tek üyesi Beate Zschäpe'nin arkadaşı olduğu, ona kimliğini vererek yardım ettiğine dair kanıtları olduğunu belirtti. Suç duyurusunun önemi ve etkisini NSU Meclis Araştırma Komisyonu çalışanlarından Serdar Akın ile konuştuk. Mikrofonda Ceyhun Kara ve Aydın Işık var. Von Aydin Isik.
Aussagen von Beate Zschäpe vor dem Bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss weisen darauf hin, dass im Fall des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter noch längst nicht alles aufgedeckt sein könnte.
2000-2007 yılları arasında sekizi Türkiye kökenli, biri Yunan ve biri Alman 10 kişiyi öldüren NSU terör örgütünün varlığı tesadüfen anlaşıldı. Oysa ki örgüt çok daha önce ortaya çıkarılabilirdi. Polis teşkilatının ve istihbaratın ihmal zincirleri bunu engelledi. Dava süreci ve beş kurbanın yaşadığı Bavyera eyaletinde kurulan meclis araştırma komisyonunun hazırladığı rapor da bunu doğruluyor. Baş sanık Beate Zschäpe ile cezaevinde görüşen komisyon üyesi Yeşiller Partisi Milletvekili Cemal Bozoğlu, elde ettikleri yeni bilgileri sunucumuz Hülya Topçu'ya anlattı. Muhabirimiz Ceyhun Kara, NSU terör örgütünü mercek altına aldı. Von Hülya Topcu.
Almanya'da sekizi Türk 10 kişiyi katleden Nasyonal Sosyalist Yeraltı (NSU) örgütünün baş sanığı olan ve halen Chemnitz cezaevinde yatan aşırı sağcı terörist Beate Zschäpe uzun bir süreden sonra ilk kez konuştu. Henüz aydınlanmamış pek çok soruya yanıt vermesi için Bavyera Eyalet Meclisi bünyesinde oluşturulan NSU Araştırma Komisyonu, Beate Zschäpe'yi tanık olarak dinledi. Toplam sekiz saat süren yüzyüze yapılan buluşmada bizzat yer alan milletvekili Cemal Bozoğlu, görüşmede elde edilen yeni ve önemli bilgileri podcast Cosmo Türkçe'ye anlattı. Mikrofonda Çelik Akpınar ve Serap Doğan var. Von Celik Akpinar.
Ein Untersuchungsausschuss befragt Beate Zschäpe. Die SPD feiert sich selbst. Und die Bundesliga erlebt das spannendste Saisonfinale seit Ewigkeiten. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Eklat bei Hamburger Grünen: Eine Regierung am seidenen Faden Landesverbände in der Krise: Wo die SPD abstirbt Dortmunds Sieg in Augsburg: Sechsmal schlafen bis zur Meisterschaft Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/spiegellage +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
Redet die verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe offen, wenn sie anders als im Prozess nichts mehr befürchten muss? Darauf hofft Toni Schuberl. Er leitet den NSU-Untersuchungsausschuss des bayrischen Landtags.
Mein heutiger Gast ist der Maler Daniel Sambo Richter. Es freut es mich heute, das das Pferd teil dieses Podcast geworden ist. Daniel Richter Sambo hat bei der Ausstellung «Ein Pferd frisst keinen Gurkensalat» mitgewirkt, will heissen mitausgestellt. Darüber reden wir heute., Auch darüber was es mit diesem Titel auf sich hat. Ausserdem erklärt er uns warum er in Serien malt und warum er Angela Merkel, Beate Zschäpe und Donald Trump in der Serie Collapsing people wie quasi vereint hat. Und wir sprechen über sehr ernsten Themen seiner Bilderserien, die sich auch mit Krieg, Kindersoldaten und anderen schweren, schrecklichen Themen beschäftigen.Dieser Podcast beschäftigt sich also. Mit der ganzen Bandbreite des menschlichen Daseins.
221024PC Frauen an die Macht? Mensch Mahler am 24.10.2022 Was haben Liz Truss, Georgia Meloni, Marie Le Penn und Alice Weidel gemeinsam? Richtig. Sie sind Frauen. Richtig. Sie sind radikal. Und richtig: sie sind politisch rechts, zumindest mit dem Hang zu rechtsradikal. Nun mag das alles Zufall sein. Glaub ich aber nicht. Wenn man böse wäre, könnte man Beate Zschäpe von der NSU auch noch in die Reihe stellen.Klar, das Heimchen am Herd und die Kindergebärmaschine, von der politische und religiöse Rechts- Fanatiker träumen, sind sie nicht. Stattdessen fallen sie auf der anderen Seite vom Pferd und üben eine seltsam anmutende Macht über ihre männlichen Kollegen aus. Man möge mir, einem Mann, die Fantasien verzeihen, die in Richtung „Domina“ und unterwürfigem Sklaven abschweifen. Hab sie schon wieder zurückgeholt. Die Fratelli d'Italia, die Bruderschaft Italien, der Georgia Meloni vorsteht, hat sofort nach der Regierungsbildung ein Ministerium für Geburtenrate eingerichtet. Ihr Vize, Ignazio la Russa, schmückt sein Wohnzimmer mit Mussolini-Statuen. Silvio Berlusconi mit seiner Lega feiert als rechtsradikaler Politiker im Bündnis mit Meloni fröhliche Urständ. Er ist zudem Duzfreund von Vladimir Putin. Und nicht zu vergessen Matteo Salvini, der als ehemaliger Innenminister abstruse Dinge sagte. So warf der 2013 Papst Franziskus vor, dass er mit seinem Besuch bei den Geflüchteten auf Lampedusa die „Globalisierung des Verbrecherischen“ fördern würde.Wenn ich mir also so ansehe, was sich hinter den Frauen in ultra-rechten Gruppierungen so alles verbirgt werde ich den Verdacht nicht los, dass sie ihr mehr oder weniger schönes Gesicht in die Kameras halten, um von den radikalen Männern in ihrem Hintergrund abzulenken. Vor diesen Frauen braucht sich Europa nicht zu fürchten. Wohl aber vor den Männern in der zweiten Reihe, die sie missbrauchen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Annette Ramelsberger ist seit zehn Jahren die Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat über alle großen und wichtigen Prozesse unserer Zeit geschrieben und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Im Gespräch mit Wolfgang reflektiert sie die wichtigsten Prozesse, die sie als Reporterin beobachtet hat, sowie ihre Eindrücke aus dem Gerichtssaal mit unter anderen Alfons Schuhbeck, Uli Hoeneß oder während des NSU Prozesses um Beate Zschäpe. Triggerwarnung: Diese Folge enthält Nacherzählungen von Gewalttaten. Passt also auf euch auf, wenn ihr reinhört. Über Heimspiel: Journalist und Radio-Legende Wolfgang Heim führt jeden Sonntag Interviews mit interessanten Menschen aus Politik und Gesellschaft - zu Themen, die uns auch unter der Woche bei Apokalypse & Filterkaffee beschäftigen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Zahlreiche Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Landesebene haben sich mit dem NSU-Terror befasst - zuletzt Ende 2013. Die rechtsextremistische Terrorgruppe hatte über Jahre unentdeckt zehn Menschen ermordet. Doch auch nachdem die Terrororganisation vor elf Jahren aufgeflogen und mit Beate Zschäpe eine der Mittäterinnen zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, stellen sich auch heute noch viele Fragen. Auf Initiative von Grünen und SPD, setzt heute der Bayerische Landtag zum zweiten Mal einen Untersuchungsausschuss ein. Toni Schuberl, Rechtsexperte der Grünen-Fraktion und designierter Vorsitzende des neuen Gremiums, geht davon aus, dass das NSU-Trio um Zschäpe nicht alleine gehandelt hat und hofft, durch den Ausschuss noch offene Fragen klären zu können.
Medien für den Rest. Eine Radioshow für alles was wir lieben ähh. hassen. ## Dreihundert Meter Am 27. Juni 2001 wurde in Hamburg Süleyman Taşköprü Opfer eines rassistischen Mordes. Süleyman Taşköprü ist das dritte der zehn bekannten Mordopfer des NSU, jenem rechtsterroristischem Netzwerk, welches bis zu seiner Selbstenttarnung 2011 außerdem für 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle verantwortlich zu machen ist. Auch nach dem Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und einige wenige NSU-Unterstützer sind weder die Hintergründe der Tat noch der NSU-Komplex aufgeklärt, und viele Fragen bleiben offen. Die von institutionellem Rassismus geleiteten Ermittlungen der Sicherheitsbehörden, die falschen Verdächtigungen der Polizei und deren unkritische, stigmatisierende Übernahme durch die Medien, sowie die bereitwillige Akzeptanz dieser Erklärungen durch die Gesellschaft, machen deutlich, dass wir beim Thema Nationalsozialistischer Untergrund nicht allein von staatlichem Versagen sprechen müssen, sondern von einem gesellschaftlichen. Auch in Hamburg muss ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingerichtet werden, wie er bislang von der Hamburgischen Bürgerschaft verweigert wurde. Im Zuge dessen müssen auch die Akten des Hamburger Landesamts für Verfassungsschutz und die Verstrickungen in die Szene mit V-Personen offengelegt werden. Die Familie Taşköprü muss für die institutionell rassistischen Ermittlungen und die erlittene Rufschädigung angemessen von der Stadt Hamburg rehabilitiert und entschädigt werden. Zukünftig müssen Polizei und Staatsanwaltschaft bei Gewaltverbrechen gegen Migrant_innen und People of Color von einem rassistischen Hintergrund ausgehen bis das Gegenteil bewiesen ist. Im Folgenden hört Ihr ein Interview, das wir mit Caro Keller von NSU-Watch geführt haben. In Gedenken an Süleyman Taşköprü, ermordet vor 20 Jahren durch den NSU. * Eine Sendung vom 7. Juni 2021. # 17grad Eine Radioshow aus Hamburg und München für alles was wir lieben ähh. hassen. Verpassen Sie keine Folge des innovativen Radioformats, in dem unsere engagierten Helden trotz unterschiedlicher ideologischer Überzeugungen für eine bessere Welt kämpfen. Auf ein Neues! Bleiben Sie Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer weiter entspannt vor Ihren Volksempfängern auf ihren Sitzen sitzen und hören Sie nun… Dies ist eine Sendeübernahme vom FSK in Hamburg. * http://www.17grad.net/
Mehr als drei Jahre nach den Urteilen im NSU-Prozess ist die Enttäuschung bei den Opfern und Hinterbliebenen immer noch groß. Außer Beate Zschäpe sind alle Täter inzwischen wieder auf freiem Fuß. Bis zur Aufdeckung des NSU 2011 haben die die Ermittlungsbehörden die Familien selbst verdächtigt, hinter den Morden zu stecken. Später gab es dafür im besten Fall eine kurze mündliche Entschuldigung. Aus Berichten der Angehörigen entstand 2014 das Theaterstück URTEILE. Nun gibt es eine Fortsetzung. Im Münchner Marstall Theater fand danach eine Diskussion statt. Was haben wir aus dem Umgang mit dem NSU gelernt?
Welche Rolle(n) spielen Frauen in der extremen Rechten? Welche Widersprüche zwingen sie der Szene (scheinbar) auf und wie ergeht es Mädchen, die darin aufwachsen (müssen)? Darüber spricht Allgäu rechtsaußen am Mittwoch, dem 16. Februar 2022 um 20:00 Uhr im Livestream mit der Hamburger Rechtsextremismusforscherin Johanna Sigl. Als eine der bekanntesten rechtsradikalen Frauen erfuhr Beate Zschäpe nach der Selbstenttarnung des NSU besondere Aufmerksamkeit. Nicht nur, weil sie das einzige noch lebende Mitglied des Kerntrios des NSU ist sondern auch, weil die Frage des Werdegangs zur neonazistischen Terroristin bei ihr noch mehr Unverständnis hervorruft als bei ihren Mittätern Uwe Bönhardt und Uwe Mundlos. Dies war und ist weiterhin schwer zu verdauen, denn in der öffentlichen und medialen Wahrnehmung überwiegt ein Bild von der extremen Rechten, das sich insbesondere durch ein Merkmal auszeichnet: Männlichkeit. Verknüpft ist dieses Bild häufig mit Gewalttätigkeit. Das trägt dazu bei, dass Frauen der extremen Rechten nicht zugerechnet und nicht als politisch handelnde Akteurinnen wahrgenommen werden – erst recht nicht, wenn es sich um rechtsradikalen politischen Aktivismus handelt. Mädchen und Frauen in nahezu allen Bereichen engagiert Demgegenüber stehen jahrzehntelange Forschungsarbeiten und journalistische Recherchen, die ein gegenteiliges Bild zeichnen: davon, dass Mädchen und Frauen in nahezu allen Bereichen der extremen Rechten engagiert sind, dass sie Führungspositionen übernehmen, dass sie wichtiger Teil der parteipolitischen Arbeit sind und dass sie in ihrem beruflichen und sozialen Nahbereich häufig verdeckt politisch wirken und dadurch ungestört rassistisches, antisemitisches und rechtsextremes Gedankengut verbreiten. Welche Rolle(n) spielen Frauen in der extremen Rechten? Welche Widersprüche zwingen sie der Szene (scheinbar) auf und wie ergeht es Mädchen, die darin aufwachsen (müssen)? Darüber spricht Allgäu rechtsaußen am Mittwoch, dem 16. Februar 2022 um 20:00 Uhr im Livestream mit der Hamburger Rechtsextremismusforscherin Johanna Sigl.
Heute großer TE-Wecker spezial: Schlussglocke NSU-Prozess ++ größter und teuerster Mammutprozess ging im Dezember zu Ende ++ Wer war Beate Zschäpe? ++ Wer waren die beiden „Uwes“? ++ Wer war der „NSU“? ++ ausführliches Gespräch mit „Fatalist“ ++ https://www.tichyseinblick.de
Terrorismus ist keine reine "Männersache". Das wird deutlich mit Blick auf die RAF, auf Beate Zschäpe und den so genannten Islamischen Staat. Ist Terrorismus also letztlich geschlechtsneutral?
Vor zehn Jahren flog der NSU auf. Beate Zschäpe und vier Unterstützer der rechten Terrorzelle wurden verurteilt. Wo sind sie heute?
Tina Turner lebt. Und streitlustig ist sie. Es geht um ihr Recht am eigenen Bild. Nein, sie hat kein „Monopol auf Haare und Minirock“, wie das Gericht es formuliert hat. Rana erzählt. Krasser Themenwechsel: Der NSU wurde vor 10 Jahren enttarnt. Aufklärung noch lange nicht in Sicht. Beate Zschäpe ist mit eigenen erfolglosen Rechtsmitteln und ihrer Verfassungsbeschwerde befasst, statt endlich zu erzählen, was sie weiß. Elisa erinnert sich.
Zehn Jahre ist es her, dass der NSU sich durch den Selbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos selbst enttarnte und Beate Zschäpe sich wenige Tage später der Polizei stellte. Auch nach zehn Jahren sind viele Fragen rund um den NSU-Komplex nicht geklärt. Und militante Neonazis planen weiter den gewaltsamen Umsturz. Auch in Bayern.
Ein Banküberfall, ein Wohnmobil brennt aus, zwei Tote. Das war auf den ersten Blick das Geschehen am 4.11.2011. Nach und nach aber kommt heraus, das dieser Tag das Ende des sogenannten NSU war. Die bis dahin unerkannte rechtsradikale Terrorzelle verübte 13 Jahre lang Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle und ermordete zehn Menschen. Der 4.11.2011 ist auch das Ende des Chaos, das die Ermittlungen zu den Taten 13 Jahre begleitete. Beate Zschäpe und vier Unterstützer der rechten Terrorzelle werden am Ende des folgenden fünfjährigen Prozesses verurteilt. Aber ist damit die Akte NSU wirklich geschlossen? Etliche Unterstützer des NSU standen erst gar nicht vor Gericht. Die rechte Szene lebt auch ohne die Terrorzelle weiter.
Caro und Jan freuen sich über ein Abo, im Gegenzug bekommt ihr von uns heute diese Themen: Wie sich die Corona-Lage entwickelt und warum eine „Pandemie der Ungeimpften“ für das Gesundheitssystem so problematisch ist. (01:18) Wieso der Fußball-Verein Carl Zeiss Jena sich mit dem DFB anlegt und was das BGH-Urteil heute für alle Fußball-Fans bedeuten könnte. (07:00) Warum ein neues Gutachten ausschließt, dass der Asylbewerber Oury Jalloh sich in seiner Polizeizelle selbst angezündet hat. (11:11) Was 10 Jahre nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ immer noch unklar ist. (15:19) Hier geht es zum Podcast zum Fall Oury Jalloh: http://www.wdr.de/k/Oury_Jalloh_Podcast Hier findet ihr eine Doku von MDR Investigativ zum NSU und seinen Unterstützern: http://www.wdr.de/k/Terror-Trio_und_Helfer und hier ist die WDR Doku zu Beate Zschäpes Anwälten: http://www.wdr.de/k/Zschaepes_Anwaelte. Schreibt uns gerne eine Mail an 0630@wdr.de oder schickt uns eine Sprachnachricht an 0151 150 716 35, wenn ihr Feedback oder Themenwünsche habt!
Vor zehn Jahren, am 4. November 2011, enttarnte sich der NSU selbst: Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erschossen sich, Beate Zschäpe stellte sich nach kurzer Flucht der Polizei. Damit wurde die Existenz der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ und ihre grauenvolle Mordserie öffentlich bekannt. Und nach und nach kam auch das Ausmaß des Versagens deutscher Sicherheitsbehörden und des Verfassungsschutzes - auch in Hessen - ans Licht.
Vor zehn Jahren flog die rechtsextreme Terrororganisation NSU auf. Zu ihr gehörten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Dass sie so lange unentdeckt blieben, ist nur durch das absurde oder bewusste Versagen der Polizei und des Innenministeriums zu erklären; es warf Fragen danach auf, wie sehr staatliche Organe in rechtsextreme Strukturen verwickelt sind. Und wie sehr sich Deutschland radikalisiert hat. Zehn Jahre später steht wieder ein Mann vor Gericht, der seine Drohbriefe mit NSU 2.0 unterschreibt. Michel Abdollahi spricht mit dem Rechtsextremismusforscher Prof. Dr. Matthias Quent unter anderem darüber, wie groß die Gefahr von Rechtsaußen und wie weit sie in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist.Außerdem: Friedrich Merz sucht Verbündete, heißt es aus gutinformierten Hauptstadtkreisen. Dass er sich mit dem Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn als Team zusammentun möchte, war wohl aber eine gezielt gestreute Falschinformation. In "heute wichtig" ordnet RTL-Politik-Chef Nikolaus Blome Merz Chancen für einen CDU-Vorsitz ein.++++Host: Michel Abdollahi;Redaktion: Sabrina Andorfer, Mirjam Bittner, Dimitri Blinski, Frederic Löbnitz;Mitarbeit: Nikolaus Blome, Christiane Kreder;Produktion: Nicolas Femerling, Andolin Sonnen, Wei Quan, Aleksandra Zebisch++++Sie wollen Kontakt zu uns aufnehmen? Schreiben Sie uns an heutewichtig@stern.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Das ist die Kurzversion von "heute wichtig", für alle, die es morgens eilig haben: Vor zehn Jahren flog die rechtsextreme Terrororganisation NSU auf. Zu ihr gehörten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Dass sie so lange unentdeckt blieben, ist nur durch das absurde oder bewusste Versagen der Polizei und des Innenministeriums zu erklären; es warf Fragen danach auf, wie sehr staatliche Organe in rechtsextreme Strukturen verwickelt sind. Und wie sehr sich Deutschland radikalisiert hat. Zehn Jahre später steht wieder ein Mann vor Gericht, der seine Drohbriefe mit NSU 2.0 unterschreibt. Michel Abdollahi spricht mit dem Rechtsextremismusforscher Prof. Dr. Matthias Quent unter anderem darüber, wie groß die Gefahr von Rechtsaußen und wie weit sie in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist.Außerdem: Friedrich Merz sucht Verbündete, heißt es aus gutinformierten Hauptstadtkreisen. Dass er sich mit dem Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn als Team zusammentun möchte, war wohl aber eine gezielt gestreute Falschinformation. In "heute wichtig" ordnet RTL-Politik-Chef Nikolaus Blome Merz Chancen für einen CDU-Vorsitz ein.++++Host: Michel Abdollahi;Redaktion: Sabrina Andorfer, Mirjam Bittner, Dimitri Blinski, Frederic Löbnitz;Mitarbeit: Nikolaus Blome, Christiane Kreder;Produktion: Nicolas Femerling, Andolin Sonnen, Wei Quan, Aleksandra Zebisch++++Sie wollen Kontakt zu uns aufnehmen? Schreiben Sie uns an heutewichtig@stern.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mindestens zehn Menschen hat die Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) aus rassistischen Motiven umgebracht – zehn Jahre nach dem Auffliegen der Rechtsextremisten hat der Bundesgerichtshof nun die Verurteilungen von Beate Zschäpe und zwei Mitangeklagten schriftlich bestätigt. Zschäpe hat nie geschossen und war auch nie mit ihren Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am Tatort - trotzdem wurde sie als Mittäterin verurteilt. Warum das möglich war und was die Höchststrafe lebenslang bei "besonderer Schwere der Schuld" bedeutet - darüber sprechen die Justizreporter*innen Claudia Kornmeier und Bernd Wolf. Und: War es das jetzt mit der juristischen Aufarbeitung des NSU-Komplexes? Oder wird der Bundesgerichtshof doch noch verhandeln? Und ermittelt die Bundesanwaltschaft weiter?
Die Geheimdienstkontrolleure des Bundestages sehen Aufklärungsbedarf über die Erkenntnisse von Bundesnachrichtendienst (BND) und der Bundesregierung: Warum war der BND nicht besser über den Vormarsch der Taliban informiert? Außerdem im Update: Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl Alice Weidel soll von Unternehmer Friedel Opitz Zuwendungen erhalten haben. Ob das juristische Konsequenzen haben kann, beantwortet Hannes Vogel, Reporter für die ZEIT. Die Verurteilung von Beate Zschäpe als Mittäterin des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ist rechtskräftig. Was noch? Es ist Zeit für saure Gurken. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Alma Dewerny Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: Afghanistan: Machtübernahme der Taliban (https://www.zeit.de/thema/afghanistan) Afghanistan: Mehrere Tote durch Chaos am Flughafen – Italien fordert G20-Gipfel (https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/afghanistan-taliban-eroberung-news) Alice Weidel: Heimliche Gefälligkeiten (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-08/alice-weidel-afd-lobbyismus-korruption-unternehmer-urlaub-mietwagen) Bundesgerichtshof: BGH bestätigt lebenslange Haftstrafe für Beate Zschäpe (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-08/bundesgerichtshof-beate-zschaepe-verurteilung-nationalsozialistischer-untergrund-lebenslange-haftstrafe) Urteil gegen Beate Zschäpe: Revisionen in NSU-Prozess am Bundesgerichtshof eingegangen (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-01/nsu-urteil-beate-zschaepe-revision-bundesgerichtshof) Gurken-Avocado-Suppe: Grünes Licht für diese Suppe (https://www.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2021-07/gurken-avocado-suppe-sommer-erfrischung-rezept)
Das Urteil gegen Beate Zschäpe im NSU-Prozess ist rechtskräftig. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Donnerstag entschieden. Der BGH folge damit aber einem Zirkelschluss, denn es gebe keine Beweise, dass Zschäpe an den Tatorten war, sagt ihr Pflichtverteidiger Wolfgang Heer.
Am 27.06.2001 wurde in Hamburg Süleyman Taşköprü Opfer eines rassistischen Mordes. Süleyman Taşköprü ist das dritte der zehn bekannten Mordopfer des NSU, jenem rechtsterroristischem Netzwerk, welches bis zu seiner Selbstenttarnung 2011 außerdem für 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle verantwortlich zu machen ist. Auch nach dem Ende des Prozesses gegen Beate Zschäpe und einige … 231 Dreihundert Meter weiterlesen →
Mitläufer oder Mittäter? Holger Gerlach belastet Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben schwer und versucht, die eigene Rolle als Freund des NSU-Trios herunter zu spielen. Obwohl er zugibt, die drei unterstützt zu haben.
10 Morde, zwei Bombenanschläge, 15 Banküberfälle und mehr werden Beate Zschäpe zur Last gelegt. Zwei Jahre schweigt sie und lässt dann eine Erklärung verlesen: Die Angehörigen der Opfer empfinden diese als puren Hohn.
Ein Dokumentarhörspiel zum NSU-Prozess, der von Mai 2013 bis Juli 2018 in München stattfand. Ein facettenreiches und differenziertes Bild jenseits der Schlagzeilen und ein beklemmender Einblick in deutsche Abgründe. Das Hörspiel beruht auf einer Sammlung von Protokollen der ARD-Gerichtsreporter. Diese Protokolle sind ein Stück Zeitgeschichte: Es existiert kein Prozess-Mitschnitt in Ton oder Bild dieses „Jahrhundertprozesses“, in dem Beate Zschäpe, Ralf Rohlleben, Carsten Schultze, Holger Gerlach und André Eminger angeklagt wurden an den Taten der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ beteiligt gewesen zu sein. /// Auf SWR2.de (http://swr.li/saal101), in der ARD Audiothek (https://audiothek.ardmediathek.de/programsets/85721498) oder beim BR (https://www.br.de/mediathek/podcast/saal-101/847 )
•Doku-Hörspiel zum NSU-Prozess• Die Verlesung der Erklärung der Hauptangeklagten - nach zwei Jahren Schweigen ist sie für viele purer Hohn. // Aus den Protokollen der ARD-Gerichtsreporter*innen / Produktion: BR für die ARD und Dlf 2015/2021
Plädoyers und Urteil (24/24) Die im letzten Teil des Dokumentarhörspiels veröffentlichten Auszüge aus den Plädoyers zeigen die politische und gesellschaftliche Relevanz dieses historischen Strafprozesses. Am 25. Juli 2017 plädiert die Bundesanwaltschaft, die in Bezug auf Beate Zschäpe ihre Anklage im Wesentlichen durch die Beweisaufnahme bestätigt sieht. Anschließend werden Plädoyers von den Vertreter*innen der Nebenklage gehalten, Opferangehörige sprechen auch selbst und wenden sich teilweise direkt an Beate Zschäpe. Das Versagen der Ermittlungsbehörden wird ebenso thematisiert wie ein in der Gesellschaft geduldeter Alltagsrassismus. Ab April 2018 beginnen die Plädoyers der Verteidiger der fünf Angeklagten. Am 11. Juli 2018 wird das Urteil vom Vorsitzenden Richter Manfred Götzl mündlich verkündet. Nachtrag Stand Dezember 2020: Das Gericht legte das schriftliche Urteil am 21. April 2020 vor. Es umfasst 3025 Seiten. Allein dieses schriftliche Urteil ist die Basis für das folgende Revisionsverfahren. Die Verteidiger aller fünf Angeklagten legten Revision gegen das Urteil ein, Carsten S. nahm die Revision jedoch wieder zurück. Die Bundesanwaltschaft legte Revision hinsichtlich des Urteils für André Eminger ein. Nebenklagevertreter*innen kritisieren, der Senat sei in der Urteilsbegründung zu wenig auf das Leid der Opferfamilien eingegangen. Einige Prozessbeobachter werfen dem Urteil vor, es negiere Helfernetzwerke der Rechtsterroristen und verschweige das Versagen der Verfassungsschutzbehörden. Andere Prozessbeobachter schätzen ein, der Senat habe den NSU-Komplex strafrechtlich weitgehend bewältigt. Besonders Richter Götzl habe eine bravouröse Leistung gezeigt. BR für die ARD und DLF 2021 mit Bibiana Beglau, Katja Bürkle, Martina Gedeck u.a. https://ndr.de/radiokunst
Ein Banküberfall am 4. November 2011 führt zu Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Beate Zschäpe zündet die konspirative Wohnung an, verschickt das Bekennervideo und flieht. Hat sie die Gefährdung Dritter in Kauf genommen?
Auch die Eltern von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, sowie ein Cousin von Beate Zschäpe werden gehört. Dem Gericht geht es vor allem um die Frage, in welcher Beziehung die drei zueinander standen.
En Alemania, la extrema derecha comete un acto delictivo cada 30 minutos. A menudo, los autores se denominan “arios”. Pero, ¿quiénes son los arios? Y, ¿dónde se hallan sus orígenes? Rastreamos en el pasado. Se bautizan con nombres como Aryan League, White Aryan Ressistance o Aryan Nations. Tienen en común que, apoyándose en teorías seudocientíficas de la raza, dividen el mundo en arios y no arios. En el domicilio de la terrorista de extrema derecha Beate Zschäpe se halló un artículo que aclaraba el concepto de “raza aria”. En este reportaje de dos capítulos, la cineasta afroalemana Mo Asumang emprende un viaje en busca del origen del concepto y de la manipulación del término por parte de racistas alemanes y estadounidenses. La propia Asumang recibió una amenaza de muerte de White Aryan Rebels, una organización racista que apoyaba a la célula terrorista Clandestinidad Nacionalsocialista (NSU). La directora de cine confronta a personas que profesan la ideología de derechas con preguntas aparentemente inocentes. Acude a manifestaciones y actividades propagandísticas de quienes se autodenominan “arios” en Gera, Wismar y Potsdam. En Estados Unidos entrevista a miembros del Ku Klux Klan y a un racista con una escalofriante reputación mundial: Tom Metzger, fundador de White Aryan Resistance, una organización cuyo objetivo es iniciar una revolución “aria”. Mo Asumang investiga en archivos y finalmente viaja a Irán, donde halla inscripciones antiguas que dan testimonio del origen del concepto y le dan un significado completamente diferente.
Femke Halsema word beëdigd als burgemeester van Amsterdam. Oud-burgemeester Job Cohen haalt herinneringen op aan zijn eerste dag. En in Duitsland is levenslang geëist tegen Beate Zschäpe. Wouter Meijer weet waarom de zaak zo belangrijk is voor Duitsers.
En Alemania, la extrema derecha comete un acto delictivo cada 30 minutos. A menudo, los autores se denominan “arios”. Pero, ¿quiénes son los arios? Y, ¿dónde se hallan sus orígenes? Rastreamos en el pasado. Se bautizan con nombres como Aryan League, White Aryan Ressistance o Aryan Nations. Tienen en común que, apoyándose en teorías seudocientíficas de la raza, dividen el mundo en arios y no arios. En el domicilio de la terrorista de extrema derecha Beate Zschäpe se halló un artículo que aclaraba el concepto de “raza aria”. En este reportaje de dos capítulos, la cineasta afroalemana Mo Asumang emprende un viaje en busca del origen del concepto y de la manipulación del término por parte de racistas alemanes y estadounidenses. La propia Asumang recibió una amenaza de muerte de White Aryan Rebels, una organización racista que apoyaba a la célula terrorista Clandestinidad Nacionalsocialista (NSU). La directora de cine confronta a personas que profesan la ideología de derechas con preguntas aparentemente inocentes. Acude a manifestaciones y actividades propagandísticas de quienes se autodenominan “arios” en Gera, Wismar y Potsdam. En Estados Unidos entrevista a miembros del Ku Klux Klan y a un racista con una escalofriante reputación mundial: Tom Metzger, fundador de White Aryan Resistance, una organización cuyo objetivo es iniciar una revolución “aria”. Mo Asumang investiga en archivos y finalmente viaja a Irán, donde halla inscripciones antiguas que dan testimonio del origen del concepto y le dan un significado completamente diferente.