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Agilität ist längst Realität in vielen Organisationen. Scrum, Kanban, Dailys, Retrospektiven – die Methoden sind bekannt. Und trotzdem beobachten wir in der Praxis immer wieder: Teams arbeiten „agil", aber echtes Lernen findet kaum statt. Woran liegt das? In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit Imola über einen Faktor, der in vielen Transformationen unterschätzt wird: psychologische Sicherheit. Denn gute Stimmung im Team bedeutet noch lange nicht, dass Menschen auch Widerspruch äußern, Risiken ansprechen oder Fehler früh sichtbar machen. Genau das wäre aber die Grundlage dafür, dass Teams wirklich lernen und sich weiterentwickeln können. In der Folge geht es unter anderem um diese Fragen: • Woran erkenne ich echte psychologische Sicherheit – jenseits von Harmonie? • Warum greifen agile Methoden ohne die passende Haltung oft zu kurz? • Welche Rolle können Coaches in agilen Transformationsprozessen übernehmen? • Und welche Kompetenzen brauchen Coaches, um in diesen Kontexten wirksam zu sein? Wenn du mit Teams arbeitest, Transformation begleitest oder verstehen möchtest, wie Coaching in komplexen Organisationen wirkt, ist diese Folge für dich.
Wir sprechen mit YetiVin über die Welt von Survival Horror und Resident Evil. Warum funktioniert Horror heute anders als früher? Was macht Resident Evil so besonders? Und wieso erlebt das Genre gerade ein Comeback?❤️ Folge YetiVin auf Instagram: https://www.instagram.com/yetivin_/
Was geht verloren, wenn Gespräche nur noch über Zoom, Teams oder schriftlich geführt werden? Wie viel Wahrnehmung, Spannung und Wahrheit steckt in einem Raum, den keine Kamera vollständig erfassen kann? In dieser Folge von «Mit 40i cha mers mit de Tiger» sprechen Frank Renold und Duri Bonin über Präsenz, Zuhören, Zusammenarbeit und darüber, warum zwischenmenschliche Begegnung oft der entscheidende Unterschied ist. Von dort aus entwickelt sich ein dichtes Gespräch über Arbeitsformen, Improvisation, Kommunikation und die Frage, wann digitale Werkzeuge helfen – und wann sie nur so tun, als könnten sie echte Begegnung ersetzen. Duri Bonin bringt dabei seine Erfahrung als Anwalt und Strafverteidiger ein. Gerade im Strafverfahren, bei Einvernahmen, Konfrontationen und Gerichtsverhandlungen, zeigt sich für ihn besonders klar, dass Präsenz nicht bloss eine Formalität ist. Wer im gleichen Raum sitzt, nimmt mehr wahr, spürt Zwischentöne, erkennt Unsicherheiten und kann anders reagieren. Genau darin liegt oft der Unterschied zwischen abstrakter Aktenlage und wirksamer Verteidigung. Frank Renold erweitert den Blick auf Organisationen, Teams und Zusammenarbeit. Er spricht über Methoden, Frameworks und den Irrtum, komplexe menschliche Probleme mit standardisierten Werkzeugen lösen zu wollen. Statt blosser Methodik plädiert er für Aufmerksamkeit, echtes Zuhören und bewusste Begegnung. Im zweiten Teil geht es um Neugier als Haltung. Duri erzählt von einem Reflexionsprogramm, das er gemeinsam mit Nina nutzt, und davon, wie sich der Arbeitsalltag verändert, wenn man sich bewusst vornimmt, dem Moment mit echtem Interesse zu begegnen. Plötzlich wird selbst eine lange Gerichtsverhandlung wieder lebendig, weil man nicht nur «funktioniert», sondern wirklich schaut, hört und wahrnimmt. Die Folge verbindet damit mehrere Themen: Strafverteidigung, Kommunikation, Selbstmanagement, Teamarbeit, Wahrnehmung und die Kunst, Menschen nicht vorschnell auf Rollen, Protokolle oder digitale Oberflächen zu reduzieren. Darum geht es in dieser Episode - Präsenz statt Videokonferenz: warum persönliche Treffen oft bessere Lösungen ermöglichen - Was in digitalen Gesprächen fehlt: Ausstrahlung, Zwischentöne, Körpersprache und situatives Gespür - Warum echte Teilnahme im Strafverfahren mehr ist als ein prozessuales Detail - Duri Bonin über Konfrontationsrecht, Einvernahmen und die Grenzen schriftlicher Befragungen - Weshalb Protokolle Komplexität reduzieren und dadurch neue Interpretationsrisiken schaffen - Frank Renold über Zusammenarbeit in Organisationen und den blinden Glauben an Methoden und Frameworks - Scrum, Retrospektiven und der Unterschied zwischen Ritual und echtem Zuhören - Neugier als berufliche Haltung: wie Gespräche, Verhandlungen und Begegnungen interessanter werden - Warum jede Begegnung ein kleines Experiment sein kann - Was Anwälte, Coaches, Führungspersonen und Teams von genauer Wahrnehmung lernen können Diese Folge ist für alle, die mit Menschen arbeiten: für Anwälte, Strafverteidiger, Coaches, Führungspersonen, Beraterinnen, Mediatoren und Teams. Wer sich für Strafverteidigung, Einvernahmen, Gerichtsverfahren und die praktische Arbeit eines erfahrenen Strafverteidigers interessiert, bekommt hier einen direkten Einblick in die Denkweise von Duri Bonin. Seine Überlegungen zeigen, dass Strafverteidigung nicht nur aus Aktenkenntnis besteht, sondern aus Präsenz, Wahrnehmung, Genauigkeit und der Fähigkeit, im richtigen Moment die richtige Frage zu stellen. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Knapp 350 Folgen, fast neun Jahre Podcast, über 20 Jahre Agilität. Ich blicke zurück – ehrlich, selbstkritisch und mit drei Kernerkenntnissen, die aus meiner Sicht den größten Unterschied machen. Plus: Was hat sich wirklich verändert? Und was leider nicht? Meine 3 Kernerkenntnisse 1. Agilität löst keine Probleme – sie macht sie sichtbar. Wie ein Diagnosetool am Auto: Fehlercodes auslesen ist nur der erste Schritt. Reparieren musst du selbst. 2. Kontext ist King. Kein Framework lässt sich 1:1 kopieren. Erst in den Kühlschrank schauen (FRIDGE Method®), dann das passende Rezept wählen. 3. Wer liefert, hat Recht. Agilität ist kein Sozialprogramm. Am Ende zählt echter Outcome – was Kunden einen Mehrwert bringt. Was sich leider nicht verändert hat Product Owner ohne echte Entscheidungsgewalt (in ~80 % der Fälle) Retrospektiven, in denen immer dieselben Themen auftauchen – ohne Konsequenz Agile Transformationen als IT-Rebranding-Projekt Coaching-Aufträge, die enden, bevor echte Veränderung einsetzt Selbstorganisation als Lippenbekenntnis – Hierarchie verkleidet sich, verschwindet nicht Was sich verbessert hat Die Sprache: Selbstorganisation, psychologische Sicherheit sind keine Fremdwörter mehr KI als Hebel: zwingt Unternehmen zum Experimentieren Eine reifere Generation von Coaches: weniger Dogmatismus, mehr Pragmatismus Es gibt Unternehmen, die es wirklich leben – täglich liefern, längst über Scrum hinaus
Der „Praxispodcast zu Liberating Structures“, moderiert von Christian Weinert, widmet sich den praktischen Erfahrungen mit Methoden zur kollaborativen und ergebnisorientierten Zusammenarbeit. In dieser konkreten Episode ist Marco Schloss zu Gast, ein Coach und Facilitator bei einem großen Finanzdienstleister. Im Zentrum des Gesprächs steht die erfolgreiche Gründung und Etablierung einer internen „Community of Practice“ (CoP) für Liberating Structures, die in seinem Unternehmen bereits seit drei Jahren aktiv ist. Struktur der Community: Marco erklärt, wie sich die CoP alle sechs Wochen für 90 Minuten online trifft. Dabei bereiten wechselnde Designteams die Sitzungen vor, was auch unerfahrenen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit gibt, die Moderation von Liberating Structures in einem sicheren Rahmen zu üben . Praxistransfer & Erfolge: Die im Rahmen der Community erprobten Methoden (wie z.B. Impromptu Networking oder Future Present) finden immer mehr Anwendung im Arbeitsalltag – sei es in Retrospektiven, bei Kick-offs oder bei der Moderation von großen Townhall-Meetings. Unterstützung durch das Management: Die Initiative wird von den Führungskräften stark gefördert, die ihre Mitarbeitenden aktiv motivieren, an der CoP teilzunehmen und die agilen Methoden ins Unternehmen zu tragen. Tipps für Nachahmer: Abschließend teilt Marco eine kurze „Step-by-Step“-Anleitung für Zuhörende, die selbst eine ähnliche Community in ihrem Unternehmen aufbauen möchten.
Konflikte im Team? Statt endloser Diskussionen hilft manchmal eine klare Struktur. Coach und Mediator Andre Friedrich stellt die Methode der Konfliktlösungszwiebel vor – ein Workshopformat nach Wolfgang Vovsik, das Teams hilft, Emotionen zu sortieren, Bedürfnisse sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Eine kraftvolle Methode für Moderation, Retrospektiven und Teamkonflikte.
In dieser Episode teile ich, was ich auf der Agile Stuttgart in meiner Session zu KI in Retrospektiven diskutiert habe – und was mir seitdem noch durch den Kopf geht. Retrospektiven gehören für mich nach wie vor zu den mächtigsten Werkzeugen in der agilen Toolbox. Und KI kann sie besser machen – wenn man weiß, wie. Das bespreche ich in dieser Episode Welche Probleme klassische Retros haben – und warum Teams müde werden 3+1 Einsatzfelder für KI: vor, während, nach der Retro – und über die Zeit 4 konkrete Prompts, die du sofort nutzen kannst Grenzen & Fallen: Wo KI scheitert (und warum das wichtig ist) Weitergedacht: Was ist jetzt möglich, was vorher nicht ging? Die 4 Prompts aus der Episode Prompt 1 – Retro-Auswertung Prompt: Hier sind die Ergebnisse unserer letzten Retrospektive: [Liste einfuegen]. Welche Muster erkennst du? Was wiederholt sich? Welches Thema hat den groessten Hebel fuer das Team? Prompt 2 – Massnahmen schaerfen Prompt: Formuliere aus diesen drei Retro-Punkten konkrete, umsetzbare Massnahmen mit Verantwortlichem und Zeitrahmen: [Punkte einfuegen] Prompt 3 – Retro vorbereiten Prompt: Wir sind ein Software-Team, Sprint 24, die Velocity ist gesunken, zwei Bugs sind in Produktion. Welche Retro-Fragen waeren jetzt besonders relevant? Schlage 5 vor. Prompt 4 – Langzeitvergleich Prompt: Hier sind die Massnahmen aus unseren letzten vier Retros: [Liste einfuegen]. Was haben wir wirklich umgesetzt? Was taucht immer wieder auf, ohne geloest zu werden? Sofort-Tipp-Prompt Prompt: Nach unserer letzten Retro haben wir folgende Punkte gesammelt: [Liste einfuegen]. Formuliere daraus die drei wichtigsten Massnahmen, priorisiert nach Wirkung, mit je einer konkreten ersten Aktion, einem Verantwortlichen (Rolle reicht) und einem Zeitrahmen. Links & Ressourcen Kostenloses KI-Guide für Retros (kein Opt-in): https://retrospektiveninderpraxis.de Blogartikel zur Episode mit allen Prompts zum Rauskopieren: https://marcloeffler.eu/agile-blog/ Buch: Retrospektiven in der Praxis (2. Auflage, Feb. 2026) Vernetze dich auf LinkedIn: https://linkedin.com/in/marcsteffenloeffler Termin buchen: https://calendar.app.google/W3x9y1ErtU7xMmAFA Frage an dich Nutzt du schon KI in Retrospektiven? Was funktioniert, was nervt? Schreib mir auf LinkedIn – ich bin wirklich neugierig.
Wirksam führen - Zusammenarbeit neu gestalten. Mit Jörg Rosenberger
Ich war in dieser Folge im „New Work Chat“ bei Gabriel Rath zu Gast: Statt Fragen zu stellen, durfte ich erzählen, was mich als Coach und Organisationsentwickler seit über 25 Jahren antreibt. Wir sprechen über Selbstführung als Grundlage wirksamer Führung, über Teamdynamiken und warum es so entscheidend ist, Dinge wirklich besprechbar zu machen – gerade in mittelständischen und familiengeführten Unternehmen. Außerdem werfen wir einen ehrlichen Blick auf die New-Work-Frage „Was willst du wirklich tun?“ und ordnen sie ein: zwischen Purpose-Debatten und der Realität von Menschen, die schlicht arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Weitere Themen sind Retrospektiven als echter Reifegrad-Indikator für Teams sowie die Organisation von Reflexion, ob im Selbst, im Austausch mit meinem Netzwerk oder sogar mit KI als Sparringspartner. Hier geht es zum Podcast von Gabriel Rath: https://open.spotify.com/show/380Pv5iVNfXPfge81k2zYq?si=26a7b4594b0f4b8b Hier geht es zu Gabriel Rath bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gabrielrath/?originalSubdomain=de Mehr Infos zu unseren Gästen und alle Links zu dieser und allen anderen Folgen auf unserer Podcast-Seite: https://redenistsilber.de/podcast/ Hier kannst Du die regelmäßig neu erscheinenden Blogartikel lesen und Dich für den Newsletter anmelden https://redenistsilber.de/aktuell/ Ich freue sich über deine Kontaktanfrage unter: info@redenistsilber.de Wenn dir der Podcast gefällt, unterstütze ihn gerne: Hinterlasse eine 5-Sterne-Bewertung (z.B. auf Spotify) sowie eine Rezension und abonniere ihn.
Hand aufs Herz: Würde dein Team weinen, wenn die Retrospektive morgen ausfällt – oder heimlich Champagner aufmachen? In dieser Episode spreche ich darüber, warum so viele Retros wirkungslos sind, weshalb sie trotzdem der wichtigste Termin im agilen Arbeiten bleiben und wie du sie wieder zu einem echten Hebel für Veränderung machst. Darum geht es in der Folge Warum Retrospektiven oft als Pflichttermin ohne Mehrwert wahrgenommen werden Weshalb unscharfe Maßnahmen der häufigste Killer guter Retros sind Warum Dokumentation (z. B. in Confluence) keine Verbesserung erzeugt Wie Zombie-Retros und Maßnahmen-Friedhöfe entstehen Warum psychologische Sicherheit die Grundlage jeder guten Retro ist Wieso jede Retro auf der vorherigen aufbauen muss (keine „Grüne-Wiese-Retros“) Wie Hypothesen helfen, echte Wirkung statt Symptombekämpfung zu erzielen Was eine Arbeitsretrospektive ist – und warum sie Umsetzung beschleunigt Der Retro-Bullshit-Check Deine Retro ist sehr wahrscheinlich wirkungslos, wenn … viel diskutiert wird, aber keine klaren Ergebnisse entstehen Maßnahmen regelmäßig definiert, aber nie umgesetzt werden nur Symptome behandelt werden, keine Ursachen im Team spürbare Retro-Müdigkeit herrscht kritische Themen aus Harmoniebedürfnis vermieden werden Zentrale Learnings Lieber eine gute, umsetzbare Maßnahme als fünf, um die sich niemand kümmert Maßnahmen müssen SMART sein Wirkung entsteht nur durch Umsetzung, nicht durch Protokolle Retros sind der wichtigste Feedback-Loop im agilen Arbeiten Wer liefern will, muss auch in der Retro liefern Empfehlung & Gewinnspiel
Zum Start ins neue Podcastjahr sprechen Jan und Florian darüber, was eine wirklich gute Retrospektive ausmacht – jenseits einzelner Methoden. Es geht um Haltung, klare Struktur, Lernen durch Experimente und echten Fokus auf Wirksamkeit. Eine Meta-Folge für alle, die Retrospektiven nicht nur durchführen, sondern wirksam gestalten wollen.
In dieser Folge ist Dominique allein am Mikrofon und denkt laut über ein Thema nach, das im Produktalltag oft übersehen wird. Es geht um die Pause und um ihre Wirkung auf Entscheidungen, Zusammenarbeit und Produktentwicklung. Ausgangspunkt ist ein sehr persönlicher Zustand von Erschöpfung und Müdigkeit, der schnell deutlich macht, wie stark fehlende Erholung die eigene Denkfähigkeit beeinflusst. Genau daraus entsteht die Überzeugung, dass die Pause ein unterschätztes Werkzeug in der Produktarbeit ist. Pause bedeutet hier keinen Stillstand. Sie steht für Verarbeitung. Während der Körper scheinbar nichts tut, sortiert das Gehirn Eindrücke, verknüpft Gedanken und schafft Ordnung. Gerade Produktentwicklung ist geprägt von Komplexität, Unsicherheit und einer hohen Dichte an Entscheidungen. Ohne Pause entsteht dann schnell Entscheidungsmüdigkeit und Priorisierungen werden unsauber, strategische Fragen werden aufgeschoben und operative Themen übernehmen die Kontrolle. Die Pause schafft Raum, um innezuhalten und bewusst wahrzunehmen, warum eine Entscheidung so oder anders ausfällt. Und gerade im persönlichen Arbeitsalltag zeigt sich das besonders deutlich. Product Owner:innen und Produktverantwortliche sind häufig ein Engpass, weil viele Entscheidungen an ihnen hängen. Fehlt die Pause, fehlt die Energie für genau diese Entscheidungen. Dabei können kurze Unterbrechungen vor wichtigen Weichenstellungen helfen, den Kopf zu entlasten und die Qualität der Entscheidung zu verbessern. Das können sogar nur wenige Sekunden sein, ein tiefer Atemzug oder ein kurzer Blick aus dem Fenster. Auch bewusst kürzere Meetings oder kleine Lücken zwischen Terminen wirken wie eine Pause, in der Gedanken sacken dürfen. Die Pause wirkt jedoch nicht nur individuell, sondern auch im Team. Produktarbeit lebt von Abstimmung und gemeinsamen Entscheidungen. Pausen im Team helfen dabei, Spannung abzubauen, Konflikte zu entschärfen und sich neu auszurichten. Retrospektiven, No-Meeting-Zeiten oder bewusste "Denkpausen" sind Ausdruck davon. Sie unterbrechen das Dauerfeuer aus Meetings und To Dos und schaffen Raum für Reflexion. Gerade vor Commitments oder nach intensiven Diskussionen hilft eine kurze Pause dabei, bessere gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Auch das Produkt selbst profitiert von der Pause. Produktentwicklung besteht aus einem ständigen Wechsel aus Bauen, Lernen und Entscheiden. Lernen braucht Zeit. Feature Pausen, bewusste Phasen ohne neue Umsetzungen oder Zeiten der Konsolidierung helfen dabei, Erkenntnisse zu verarbeiten und den nächsten Schritt klarer zu sehen. Weniger Aktivität kann hier zu mehr Wirkung führen. Auch Nutzerinnen und Nutzer profitieren davon, wenn Produkte nicht permanent verändert werden und Zeit bleibt, Neues zu verstehen und anzunehmen. Am Ende steht die Einladung, Pause bewusster einzusetzen. Als Entscheidungswerkzeug, als Lernfenster und als Mittel gegen Überlastung. Die Frage bleibt offen und richtet sich direkt an den eigenen Alltag. Wo fehlt gerade die Pause im Produktteam, im Produkt oder bei einem selbst und was würde passieren, wenn man ihr mehr Raum gibt. Die Pause wirkt als Hebel gegen Aktivitätswahn. Produktarbeit wird schnell mit Beschäftigung verwechselt. Viele Features, viele Storypoints und volle Kalender fühlen sich produktiv an, führen aber nicht automatisch zu mehr Wert. Die Pause hilft, den Fokus wieder auf Wirkung zu richten und bessere Entscheidungen zu treffen. Sie schützt langfristig den Outcome, auch wenn sie kurzfristig Output kostet. Lasst uns auch die Pause wertschätzen. :)
In dieser Episode geht es um die schönste Zeit des Jahres - nein, nicht Weihnachten - sondern die Zeit zwischen den Jahren. Ich erzähle dir ausführlich, wie ich den Jahreswechsel mit Retrospektiven begehe und daraus meine Jahresplanung aufbaue. ****** Werde Königin Deiner Zeitzone! TeaTime.Berlin ist ein Podcast über Zeit- & Selbstmanagement, Ordnung & Struktur mit einer Priese Achtsamkeit für mehr Zeit, Energie und Selbstbestimmung für Dich! Mehr Informationen über den Podcast und meine Person, wie du mich erreichen kannst und ein bisschen was zum runterladen: https://www.theawulff.de/
Lean und agil – aber bitte ohne Dauerstress. In dieser Folge sprechen wir mit Christian Schweizer, Lean- und Agile Coach, darüber, wie Lean und Agilität Teams und Organisationen resilienter machen können – statt sie weiter zu überlasten. Wir schauen darauf, warum Agilität oft falsch verstanden und „verbrannt“ ist wie klare Priorisierung, Fokus und Struktur psychologische Sicherheit schaffen weshalb Retrospektiven und Reflexion echte Resilienzfaktoren sind und wie pragmatische Lean-Prinzipien helfen, mit Wandel und Unsicherheit umzugehen. Eine Folge für alle, die Agilität wieder sinnvoll, menschlich und wirksam einsetzen wollen – jenseits von Methoden-Hypes.
Ist Scrum nur etwas für Vollzeit-Teams? Ein klares Nein! Doch wenn Teammitglieder nur 50 % bis 80 % ihrer Zeit zur Verfügung haben, gerät der klassische Scrum-Rhythmus oft ins Stolpern – besonders bei synchronen Events wie dem Sprintwechsel. In dieser Folge von Agile Unfiltered widmet sich Marc einer Hörerfrage von Micha: „Wie involviert man Teammitglieder, die beim Sprintwechsel nicht anwesend sind?“ Marc zeigt auf, warum Anwesenheit verhandelbar ist, aber Engagement und Transparenz nicht. Er liefert dir konkrete Strategien, Tools und Methoden, wie du Teilzeitkräfte nicht nur „duldest“, sondern als vollwertige Mitglieder integrierst – ohne dass Wissensinseln entstehen oder das Sprintziel gefährdet wird. Das erwartet dich in dieser Folge: Das Teilzeit-Dilemma: Warum Teilzeit im Scrum Team nichts mit „Multitasking in 5 Projekten“ zu tun hat und warum wir uns darauf einstellen müssen. Synchron vs. Asynchron: Kreative Lösungen für Reviews und Retrospektiven, wenn der Kalender „Nein“ sagt (Stichwort: Loom & Mural). Das Buddy-System: Wie ein rotierender Partner im Team dafür sorgt, dass keine Infos verloren gehen. Erwartungsmanagement: Was das Team von der Teilzeitkraft erwarten darf – und umgekehrt. Warum Proaktivität hier die wichtigste Währung ist. Dokumentation statt Flurfunk: Warum „haben wir kurz besprochen“ in hybriden Setups tödlich ist. Zitate aus der Folge: "So eine Teilzeitkraft soll halt nicht nur geduldet sein, es ist ja am Ende trotzdem Teil vom Team." "Anwesenheit ist verhandelbar [...] Aber Engagement und Transparenz sollte eben nicht verhandelbar sein." "Wissensinseln sind immer ein Riesenproblem. Und je mehr wir in Silos arbeiten [...] umso höher ist die Gefahr, dass Probleme auftreten."
Führung bedeutet nicht nur, Ergebnisse zu erreichen – sondern regelmäßig innezuhalten, zu reflektieren und gemeinsam zu lernen. In dieser Folge zeige ich dir, wie du mit Retrospektiven als Führungsinstrument den Blick vom „Was“ zum „Wie“ lenkst. Du erfährst, warum diese Reflexionsrunden so kraftvoll sind, um Zusammenarbeit, Vertrauen und Entwicklung in deinem Team zu stärken. Und du bekommst vier konkrete Formate, die du direkt ausprobieren kannst.
Der Gruselmonat Oktober ist zwar vorrüber, doch um Sergej die trüben Novembertage zu erhellen, widmen wir uns endlich einem seiner Lieblingsthemen; dem leicht angestaubten Horror des englischen Kultfilmstudios "Hammer Films". Um nicht ganz so weit in der Zeit zurück reisen zu müssen, verzichten wir auf Retrospektiven der ganz großen Klassiker und knüpfen uns stattdessen einen Film aus dem letzten großen Jahrzehnt des Studios vor, dessen Name auch Hoffnung auf zumindest ein Mindestmaß an Action schöpfen lässt: "Captain Kronos - Vampirjäger" von 1974. Ob der blonde Captain es mit jüngeren Kollegen wie Blade oder Buffy aufnehmen kann, erfahrt ihr, wenn ihr unserer Diskussion lauscht. Viel Spaß!Nachtküsse könnt ihr vergeben übernachtprogrammpodcast@gmail.comFolgt uns aufBluesky: @nachtprogramm.bsky.socialInstagramSergejs LetterboxMartins LetterboxUnd besucht:https://www.actionfreunde.de/https://liquid-love.de/forum/Music Intro: https://www.purple-planet.com
Tim spricht in dieser Folge mit Bernd Joussen über den Einfluss auf die Retrospektive, den Product Owner tatsächlich haben. Bernd ist erfahrener Produkt- und Projektmanager, Scrum Master und Agile Coach und war schon mehrfach Gast im Podcast. Beide erleben in ihrer Arbeit mit Teams, dass viele Product Owner den Raum der Retro missverstehen. Manche treten zu dominant auf und hemmen den Austausch. Andere ziehen sich so weit zurück, dass sie kaum Wirkung entfalten. Dabei ist die Retrospektive ein gemeinsamer Ort des Lernens. Der Product Owner gehört dorthin, weil er Teil des Teams ist und mit seinem Verhalten darüber entscheidet, wie offen gesprochen werden kann. Bernd beschreibt, dass eine Retro ohne Vertrauen keine Wirkung zeigt. Wenn Teams einmal darum bitten, eine Runde ohne Product Owner durchzuführen, sei das ein Signal, das ernst genommen werden sollte. Kein Anlass zur Verteidigung, sondern zur Selbstreflexion. Denn Vertrauen entsteht nicht durch Argumente, sondern durch Haltung. Wer als Product Owner offen zuhört, statt zu bewerten, gibt dem Team die Sicherheit, auch heikle Themen anzusprechen. In vielen Organisationen hängt der Einfluss auf die Retrospektive stark von der Persönlichkeit des Product Owners ab. Wer laut ist, prägt die Dynamik schnell. Wer zurückhaltend ist, verliert an Gewicht. Beides kann den Austausch verzerren. Ein guter Product Owner kennt die Wirkung seiner Präsenz und achtet darauf, Raum zu geben. Bernd betont, dass die Moderation des Scrum Masters hier entscheidend ist. Sie schafft Balance zwischen allen Stimmen und schützt den Raum vor einseitigen Perspektiven. Der Einfluss auf die Retrospektive zeigt sich nicht in Redebeiträgen, sondern in Haltung. Ein Product Owner, der echtes Interesse am Team zeigt, Fragen stellt und neugierig bleibt, trägt mehr zur Verbesserung bei als jemand, der Ergebnisse einfordert. Gute Retrospektiven entstehen, wenn alle gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wenn der Product Owner das Team unterstützt, Lösungen zu finden, statt sie vorzugeben. Tim beschreibt, dass gerade in produktorientierten Teams die Retro oft zu stark auf Prozesse schaut und zu wenig auf Wirkung. Dabei bietet sie die Chance, über Outcomes zu sprechen, über den Beitrag des Teams zum Produktwert. Wenn der Product Owner diesen Blick einbringt, erweitert er die Perspektive, ohne den Rahmen zu sprengen. Dann wird die Retrospektive zu einem Ort, an dem Teamleistung und Produkterfolg zusammenfinden. Bernd sieht in reifen Teams eine Selbstverständlichkeit, mit der Product Owner und Scrum Master gemeinsam für diese Qualität sorgen. Sie verstehen sich als Tandem, das das Team befähigt, eigene Lösungen zu entwickeln. Wo diese Verbindung fehlt, bleibt die Retro oberflächlich. Gute Zusammenarbeit zwischen Scrum Master und Product Owner sorgt dafür, dass Themen wie Vertrauen, Konflikte oder Verantwortung auch mit Blick auf den Produkterfolg besprochen werden. Der Einfluss auf die Retrospektive hängt also davon ab, wie bewusst ein Product Owner seine Rolle lebt. Wer mit Neugier und Ruhe in die Retro geht, stärkt das gemeinsame Lernen. Wer sich als Teil des Teams begreift, fördert Offenheit. Und wer Verantwortung für die Wirkung seiner Worte übernimmt, schafft die Grundlage für Weiterentwicklung. Gute Retrospektiven entstehen dort, wo Menschen zuhören, lernen und handeln – gemeinsam und mit echtem Interesse aneinander. Frühere Episoden mit Bernd Joussen in diesem Podcast: - Konflikte mit Stakeholdern meistern - von Spannungen zu Lösungen - Herausforderungen zwischen Product Owner und Developer Wenn ihr direkt mit Bernd Joussen in Kontakt kommen möchtet, erreicht ihr ihn über sein LinkedIn-Profil. Weitere Informationen über Bernd Joussen und sein Angebot als Konfliktbegleiter, Experte für Retrospektiven mit Führungskräften und als Teamentwickler findet ihr auf seiner Webseite der-teamdynamo.de. Ein ganz besonderes Format rund um Retrospektiven und v.a. für Scrum Master und Team Coaches bietet Bernd alle
In dieser Folge stellen Jan und Florian eine kreative Variante für den Retro-Einstieg vor: Statt immer neue Check-in-Fragen zu erfinden, greifen Teams auf ihre „Best of“-Fragen zurück – und entdecken im Speed-Dating-Format ganz neue Perspektiven. Eine Methode, die Bewegung in den Raum bringt, aus Routinen herausholt und den Weg für spannende Retrospektiven öffnet.
In dieser Episode stellen Jan und Florian den Gallery Walk als Methode für Retrospektiven und Workshops vor. Sie zeigen, wie die Teilnehmenden dadurch in Bewegung kommen, Muster gebrochen werden und trotzdem alle Stimmen gehört werden. Eine simple Technik mit großer Wirkung.
Cathrin Koch ist Director Marketing bei Toyota Deutschland.Mit Olli & Martin spricht sie über den anspruchsvollen Spagat zwischen japanischer Perfektionskultur und der Notwendigkeit für agilen, digitalen Fortschritt.Cathrin hat einen seltenen Wechsel vollzogen: von der schnelllebigen Konsumgüterwelt bei Nestlé in die Chef(:innen)-Etage der Automobilindustrie. Sie verkörpert damit eine bewusste Strategie von Toyota, durch frische Perspektiven von außen die eigene digitale Transformation zu beschleunigen. In der Folge gibt sie faszinierende Einblicke, wie die auf kontinuierliche Perfektion ausgelegte Kaizen-Philosophie auf die Dringlichkeit agiler Methoden und revolutionärer Quantensprünge trifft – und wie diese Spannung zum Katalysator für echten Wandel wird.Key Takeaways:… die scheinbar unvereinbaren Kulturen von Perfektion (Kaizen) und Agilität (MVP) bewusst zusammenführen.… Feedbackfähigkeit als trainierbaren Muskel begreifen, um Verschwendung (Muda) in Prozessen zu reduzieren.… den Wandel vom Produkt- zum Service-Anbieter gestalten, bei dem das Auto selbst zum Hygienefaktor wird.Themen unter anderem:(00:11:39) Kaizen & agile Arbeitsweisen(00:27:00) Technologie & KI (im Marketing)(00:35:00) Data-Driven Business & Customer ExperienceLinkedIn:→ Cathrin Koch→ Olli Busch→ Martin Boeing-MessingKeywords: Change Management, Unternehmenskultur, FMCG, Automotive, MVP, Kundenlebenszyklus, Customer Experience, Personalisierung, Feedbackkultur, Retrospektiven, Predictive Modeling, Kollaboration Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge sprechen Oliver und Dominique über ein Thema, das oft unterschätzt wird und trotzdem die Arbeit eines ganzen Produktteams prägen kann: die Produktvision. Beide erleben in ihrer Arbeit immer wieder, wie stark der Unterschied ist zwischen einer Vision, die nur an einer Wand hängt, und einer, die tatsächlich im Team gelebt wird. Eine gute Produktvision gibt nämlich Richtung und Sinn. Sie hilft, Entscheidungen einzuordnen, Prioritäten zu setzen und auch schwierige Diskussionen schneller aufzulösen. Vor allem schafft sie ein gemeinsames Verständnis darüber, wofür das Team eigentlich antritt. Doch genau das ist die Herausforderung: eine Vision so zu entwickeln, dass sie nicht nur von Product Owner oder Führung formuliert wird, sondern dass das gesamte Team sie verinnerlicht. Es ist wichtig, dass Teams gemeinsam an ihrer Produktvision arbeiten. Dabei geht es nicht um den perfekten Satz, sondern darum, im Austausch ein Bild zu schaffen, das alle teilen können. Solche Prozesse machen eine Vision greifbar und verhindern, dass sie als reine Management-Vorgabe wahrgenommen wird. Wer von Anfang an beteiligt ist, fühlt sich verbunden und handelt eher danach. Damit eine Produktvision nach der Entwicklung aber nicht in Vergessenheit gerät, braucht es mehr als nur einen guten Start. Sie muss regelmäßig im Alltag auftauchen: im Planning, wenn über Prioritäten entschieden wird, im Review, wenn Ergebnisse eingeordnet werden, oder auch in Retrospektiven, wenn das Team reflektiert, ob es auf dem richtigen Weg ist. Eine Vision, die so verankert ist, bleibt lebendig und entwickelt sich weiter, ohne ihre Orientierungskraft zu verlieren. Besonders wertvoll wird eine Produktvision auch beim Onboarding. Neue Teammitglieder verstehen schneller, warum das Produkt existiert und welchen Unterschied es macht. Wenn nicht nur Product Owner:innen, sondern auch Entwicklerinnen und Designer:innen die Vision erzählen können, zeigt das, dass sie wirklich Teil der gemeinsamen Arbeit geworden ist. Oliver und Dominique machen deutlich: Eine Produktvision entfaltet ihre Wirkung nicht durch Worte allein, sondern dadurch, dass sie im Team geteilt und immer wieder neu mit Leben gefüllt wird. Sie ist der Kompass, der allen hilft, auch in komplexen Situationen die Richtung nicht zu verlieren. Wenn euch das Thema Produktvisionen interessiert findet ihr hier noch mehr passende Folgen: Wie die Produktvision hilft, Product Ownern eine Richtung zu geben (https://produktwerker.de/wie-die-produktvision-hilft-product-ownern-eine-richtung-zu-geben/) Warum Product Owner die Unternehmensvision kennen sollten (https://produktwerker.de/unternehmensvision/)
In this episode, we sit down with Norman Kerth, a pioneering voice in the world of retrospectives and author of the Prime Directive. Project Retrospectives: A Handbook for Team Reviews Folge 48: Die Kunst gelungener Retrospektiven
Mut ist im Produktalltag ein Thema, das oft unter der Oberfläche bleibt. Was braucht es, damit Product Ownerinnen und Product Owner nicht nur fachlich, sondern auch persönlich Verantwortung übernehmen? Oft sind es die Momente, in denen man spürt, dass etwas gesagt oder getan werden sollte, man sich jedoch zurücknimmt. Die Gründe dafür sind vielfältig und oft tief verankert. Darüber spricht Oliver mit Silke Kanes. Sie kennt diese Dynamik aus ihrer Arbeit als Coach und aus ihrer eigenen Produktlaufbahn. Für sie ist Mut kein angenehmes Extra, sondern eine grundlegende Voraussetzung, um in der Rolle wirksam zu sein. Wer Produktverantwortung trägt, muss Entscheidungen treffen, mit Unsicherheit umgehen, Klartext reden und Reibung aushalten. Dafür reicht Methodenwissen nicht aus. Es braucht Selbstreflexion, emotionale Stabilität und Klarheit über die eigene Rolle. Mut beginnt oft dort, wo die Komfortzone endet. Das kann der Moment sein, in dem es unbequem wird, in dem kein Applaus kommt oder man sich angreifbar macht. Genau in diesen Augenblicken entsteht Führung. Im Gespräch geht es auch um typische Spannungsfelder im Alltag von Product Ownern. Das passiert zum Beispiel, wenn Teams sich in Details verlieren, wenn Stakeholder drängen oder wenn die eigene Intuition signalisiert, dass etwas nicht passt. Wer in solchen Situationen stumm bleibt, ausweicht oder alles allein trägt, brennt langfristig aus. Mut zeigt sich häufig leise, etwa im klaren Nein zu einer weiteren Priorität, im offenen Gespräch über Zielkonflikte oder darin, Zweifel zu teilen, anstatt ein perfektes Bild zu wahren. Mut ist jedoch kein Einzelkampf. Silke beschreibt, wie sehr ein Umfeld mit psychologischer Sicherheit hilft. Ehrliches und unterstützendes Feedback, ein konstruktiver Umgang mit Konflikten und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, ohne sofort alles perfekt machen zu müssen, sind entscheidend. Oliver betont, dass Mut Raum braucht, um sichtbar zu werden. Dieser Raum kann in Retrospektiven, in Gesprächen auf Augenhöhe oder in Momenten entstehen, in denen jemand das Unausgesprochene anspricht. Auch Coaches und Führungskräfte brauchen Mut, um Themen offen anzusprechen, Strukturen zu hinterfragen und Product Ownern Rückendeckung zu geben. Am Ende ist Mut kein fester Wesenszug, sondern ein Muskel. Er wächst durch Übung, durch ehrliche Selbstreflexion und durch die Erfahrung, dass sich Bewegung lohnt. Wer in der Produktarbeit wirklich Verantwortung übernehmen will, kommt an dieser Arbeit nicht vorbei. Genau deshalb lohnt sie sich.
In dieser Folge bringt Judith eine kreative und wirkungsvolle Methode mit: die Symbol- und Timelinearbeit für Retrospektiven und Post-Mortem-Analysen. Sie zeigt, wie Teams durch Seile und Symbole unterschiedliche Wahrheiten sichtbar machen, Sprachfähigkeit gewinnen und gemeinsam neue Wege finden können. Spielerisch, tiefgründig und voller Aha-Momente.
Stell dir einmal vor, du begleitest ein Team und bist regelmäßig im Team vor Ort. Aber damit nicht genug: Zwischen euren Sitzungen haben alle Teammitglieder Zugriff auf einen Online-Kurs, den du erstellt hast. In diesem Kurs finden die Leute Übungen zur Selbstreflexion, Tutorials und Lerneinheiten, mit denen sie ihr Entwicklungsthema vertiefen. Und jetzt stell dir vor, du würdest genauso eine ganze Organisation begleiten. Ein Unternehmen, einen Betrieb oder eine Einrichtung. Zwischendurch bist du live mit den Leuten, aber zwischen euren Sitzungen könne alle auf deinen Online-Kurs zurückgreifen. Genau das ist Blended Coaching: die Mischung aus synchronem Coaching, in dem wir live mit unseren Coachees arbeiten und asynchronem Coaching – also aufgezeichneten Inhalten. In dieser Folge schauen wir uns an, was dieses Format alles zu bietet und wie es gelingen kann. Dazu habe ich in dieser Folge einen wunderbaren Interview-Partner an meiner Seite und zwar Jochen Reich. Jochen ist ausgebildeter und zertifizierter systemischer Coach und Mediator. Er begleitet Teams und Organisationen darin, das Thema Konflikte proaktiv und präventiv anzugehen. Zum Thema Feedbackkultur hat er einen längeren Organisationsentwicklungsprozess gestartet und – du kannst es dir denken – in einem Blended Coaching Format. Das heißt, Jochen gibt in der Organisation Workshops und führt mit den Beschäftigten auch Retrospektiven durch. Aber: Ein Großteil des Entwicklungsprozesses geschieht durch den Online-Kurs, den er erstellt hat und auf den alle Mitarbeitenden Zugriff haben. Im Interview erzählt uns Jochen davon, wie es zu der Entscheidung kam, ein Blended Format zu entwickeln, wie der Prozess bisher gelaufen ist und wie er den Kurs didaktisch aufgebaut hat. Lausche rein in die neue Folge und lass dich von Jochens Erfahrungsbericht inspirieren.
In einigen Organisationen fehlt der Scrum Master – und oft übernimmt dann einfach die Product Ownerin oder der Product Owner diese Rolle gleich mit. Eine Doppelrolle, die auf den ersten Blick pragmatisch wirkt, aber in der Praxis große Risiken birgt. In dieser Folge sprechen Tim und Oliver offen darüber, was passiert, wenn die Verantwortung für Produkt und Team-Entwicklung in einer Person vereint ist – und warum das langfristig fast nie gut ausgeht. Viele Teams arbeiten ohne Scrum Master, weil die Rolle im Unternehmen noch nicht etabliert ist, keine passende Person gefunden wurde oder weil das Budget gekürzt wurde. Und es werden gefühlt immer mehr. Was dann oft folgt: Die Product Ownerin übernimmt einfach mit – lädt zu Events ein, moderiert Retrospektiven, erklärt Prozesse, arbeitet an der Team-Motivation. Klingt erstmal lösungsorientiert. Aber genau darin liegt das Problem. Eine funktionierende Produktentwicklung - vor allen in Scrum - lebt davon, dass Rollen klar getrennt sind. Die PO-Rolle fokussiert auf Wert, Wirkung, Nutzer:innen und Geschäftserfolg. Die Scrum Master-Verantwortlichkeit hingegen kümmert sich um Rahmenbedingungen, Prozessqualität und die Lern-Entwicklung des Teams. Wer beides gleichzeitig macht, verliert Fokus. Statt Marktchancen zu analysieren, steckt man in Moderation fest. Statt Stakeholder zu führen, erklärt man zum dritten Mal das Framework Scrum. Und am Ende leidet beides: das Produkt und das Team. Noch kritischer wird es, wenn in der Doppelrolle Interessenkonflikte auftreten. Wie soll eine Person gleichzeitig Coach sein und gleichzeitig Druck machen, weil ein Release ansteht? Wie kann man Konflikte moderieren, in denen man selbst Partei ist? Und wie wirkt das auf ein Team, das sich ohnehin fragt, ob es wirklich mitgestalten darf – oder doch nur Vorgaben bekommt? Gerade dort, wo Teams anfangen, echte Ownership zu übernehmen, blockiert die Doppelrolle oft ungewollt genau diesen Prozess. Das größte Risiko: Man gewöhnt sich daran. Alle tun so, als wäre das normal. Die Organisation spart sich eine Rolle, das Team freut sich über weniger Abstimmung, und die PO reibt sich auf. Diese Form der organisatorischen Schuld muss sichtbar gemacht werden. Es braucht Transparenz – und klare Absprachen, wie lange diese Übergangslösung trägt. Wer die Doppelrolle stillschweigend hinnimmt, macht es der Organisation zu leicht, nichts zu verändern. Die Folge zeigt, wie man trotz der Doppelrolle handlungsfähig bleibt – zumindest vorübergehend. Klare Rollensignale helfen. Externe Moderation entlastet. Reflektion im Team schafft Verständnis. Und vor allem: Man muss reden – mit dem Team, mit Vorgesetzten, mit anderen POs. Denn aus der Überforderung heraus entsteht keine gute Produktentwicklung. Wenn du selbst in der Doppelrolle steckst oder jemanden kennst, der dort gerade kämpft: Diese Folge hilft, die Situation klarer zu sehen – und erste Schritte raus aus dem Dilemma zu finden. Damit Verantwortung wieder dort landen kann, wo sie hingehört.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Stell dir vor, du steckst mitten in einem IT-Projekt und plötzlich läuft alles schief. Kein Grund zur Panik, denn im Gespräch mit Joel Kaczmarek enthüllt Maria Adler, Gründerin und Geschäftsführerin von Yet Another Agency, ihre Geheimnisse zur Rettung von Projekten. Maria, die in Vietnam Projekte wieder auf Kurs bringt, teilt ihre Erfahrungen und gibt wertvolle Tipps, wie man erkennt, wann ein Projekt gerettet werden sollte und welche Methoden dabei helfen. Von der Bedeutung einer offenen Fehlerkultur bis hin zu effektiven Lernzyklen – Maria zeigt, wie Teams wieder in Fahrt kommen. Tauche ein in eine Welt voller Best Practices und lerne, wie du Projekte erfolgreich meisterst. Du erfährst... ...wie Maria Adler schiefgegangene Projekte in Erfolgsgeschichten verwandelt. ...welche Anzeichen auf ein rettungsbedürftiges Projekt hinweisen. ...wie du durch klare Kommunikation und Konfliktlösung dein Team motivierst. ...warum eine offene Fehlerkultur und regelmäßiges Coaching entscheidend sind. ...welche Tools und Methoden Maria für effektives Projektmanagement nutzt. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Produktqualität ist ein Thema, das Product Owner immer wieder vor Herausforderungen stellt. In der neuesten Episode der Produktwerker sprechen Oliver und Dominique darüber, wie Product Owner das Bewusstsein für Qualität im gesamten Team stärken können. Denn schlechte Produktqualität kann nicht nur die Nutzererfahrung negativ beeinflussen, sondern auch den Arbeitsfluss des Teams stören und langfristig viele negative Folgen verursachen. Die Verantwortung für die Produktqualität wird in vielen agilen Produktteams unterschiedlich wahrgenommen. Während Entwickler häufig die technische Qualität in den Fokus stellen, müssen Product Owner sicherstellen, dass das Produkt nicht nur funktional, sondern auch nutzerzentriert und nachhaltig entwickelt wird. Hier entsteht schnell ein Spannungsfeld zwischen Geschwindigkeit und Sorgfalt. Oliver und Dominique sind sich einig: Qualität, egal über welche Perspektive man spricht, ist nicht verhandelbar. In einem iterativen Entwicklungsprozess muss Qualität von Anfang an mitgedacht und konsequent umgesetzt werden, damit ein stabiles, erweiterbares und zukunftsfähiges Produkt entsteht. Auf der einen Seite ist die äußere Produktqualität wichtig, also wie Nutzer das Produkt erleben. Um sicherzustellen, dass ein Produkt einen Beitrag zur Problemlösung leisten kann, ist es wichtig, die Erwartungshaltung von Nutzern genau zu kennen und Metriken zur Messung der Nutzererfahrung zu etablieren. Product Owner können Qualität in den Fokus rücken, indem sie diese Metriken nicht nur bei der Entwicklung neuer Features berücksichtigen, sondern auch in Reviews und strategische Entscheidungen mit einfließen lassen. Ebenso bedeutend ist die innere Qualität, also die technische Exzellenz des Produkts. Ein schlecht strukturierter Code kann langfristig zu Problemen führen, die die Entwicklung verlangsamen und Innovationen erschweren. Daher ist es wichtig, dass Product Owner Raum für technische Verbesserungen und nachhaltige Entwicklungspraktiken wie automatisierte Tests oder Refactoring schaffen. Hier sollten sie mit Entwicklern und dem Scrum Master offen diskutieren, wie viel Zeit für technische Qualität eingeplant wird, um langfristig effizient zu bleiben. Ein weiterer Faktor ist die Zusammenarbeit im Team. Qualität entsteht nicht nur durch technisches Können, sondern auch durch gute Kommunikation, klare Verantwortlichkeiten und Vertrauen. Product Owner sollten in Retrospektiven gezielt das Thema Produktqualität ansprechen und gemeinsam mit dem Team reflektieren, welche Maßnahmen Qualität langfristig sichern können. Auch psychologische Sicherheit spielt eine Rolle: Teammitglieder müssen sich trauen, Probleme offen anzusprechen, um Verbesserungen anzustoßen. Ein starkes Qualitätsbewusstsein entsteht nicht von heute auf morgen. Es erfordert kontinuierliche Aufmerksamkeit, einen gemeinsamen Anspruch an Exzellenz und eine Kultur der Zusammenarbeit. Product Owner haben dabei die Aufgabe, das Thema Qualität immer wieder ins Bewusstsein zu rufen und durch ihr eigenes Verhalten vorzuleben. Denn nur so kann langfristig ein Produkt entstehen, das sowohl technisch robust als auch für Nutzer wertvoll ist.
In dieser Folge tauchen Arabella und Jasmine tief in die Kunst der Jahresretrospektive ein. Gemeinsam zeigen sie Dir, wie Du nicht nur im Team, sondern auch mit Freunden, der Familie oder sogar alleine das vergangene Jahr reflektieren und abschließen kannst. Du erfährst, wie eine Retrospektive Dir dabei helfen kann, wichtige Erkenntnisse aus dem Jahr zu ziehen, Deine Erfolge zu feiern und klare, inspirierende Zielsetzungen für das kommende Jahr zu finden. Arabella und Jasmin teilen ihre persönlichen Erfahrungen und geben praktische Tipps, wie Du diese Methode in verschiedenen Kontexten anwenden kannst – sei es im beruflichen oder im privaten Umfeld. Als besonderes Highlight stellen sie Dir ein Template zur Verfügung, mit dem Du Deine eigene Jahresretrospektive Schritt für Schritt durchführen kannst. Perfekt, um das Jahr bewusst abzuschließen und voller Klarheit ins neue Jahr zu starten! Hör rein und lass Dich inspirieren!
Du erfährst, wie eine Retrospektive Dir dabei helfen kann, wichtige Erkenntnisse aus dem Jahr zu ziehen, Deine Erfolge zu feiern und klare, inspirierende Zielsetzungen für das kommende Jahr zu finden. kostenloser Zugriff auf die Jahresabschluß-Retrospektive Folge 005: Paar-Retrospektiven - Geheimzutat für gesunde Beziehungen Komm voran in Deiner Karriere - Buche Dein kostenloses Erstgespräch mit uns
Es ist leicht, Maßnahmen zu definieren – doch wie nachhaltig setzen wir sie tatsächlich um? Oft verliert sich die Wirkung dieser Maßnahmen im Alltag, ähnlich einem Neujahrseffekt. Genau da setzen wir an und teilen praktische Tipps und Tools, um mehr Potenzial aus den Retrospektiven zu holen und die Maßnahmen langfristig im Blick zu behalten.
In dieser Episode des Scrum Master Journey Podcasts spricht Marc mit Doris Weißgerber über ihren Weg zum Scrum Master. Doris erzählt von ihren vielfältigen beruflichen Erfahrungen, die sie auf ihrem Weg gemacht hat, und wie sie schließlich in die Rolle des Scrum Masters gefunden hat. Sie reflektiert über die Herausforderungen und Erfolge, die sie in ihrer Karriere erlebt hat, und teilt wertvolle Einblicke in die agile Arbeitsweise und die Bedeutung von Teamarbeit. In diesem Gespräch reflektieren Doris und Marc über ihre Erfahrungen als Scrum Master, die Herausforderungen, die sie in Teams erlebt haben, und die Bedeutung von Community und Austausch. Doris teilt ihre Lernprozesse und die Erkenntnisse, die sie aus schwierigen Situationen gewonnen hat. Sie diskutieren auch die Wichtigkeit von Werkzeugen und Methoden im Scrum sowie die Dynamik von Retrospektiven und Teamarbeit. Mehr Infos zur Scrum Master Journey findest Du hier: https://marcloeffler.eu/scrum-master-journey/ Du hast ein paar Fragen und möchtest erst mit mir sprechen? Kein Problem: https://bit.ly/scrummasterjourney2024
Summary In dieser Episode von SEOpresso spricht Björn Darko mit Lukas Männl (Head of Product SEO bei Aviv Group) über den Übergang von SEO im Marketing hin zum Produktmanagement. Lukas, der Head of Product SEO bei Aviv Group, teilt seine Erfahrungen und Einsichten über die Veränderungen in der SEO-Welt, die Rolle von Stakeholdern, die Bedeutung von Kommunikation und die strategische Planung im Produktmanagement. Die Diskussion beleuchtet, wie SEO als Querschnittsdisziplin in der Produktentwicklung integriert wird und welche Herausforderungen und Chancen sich dabei ergeben. In diesem Gespräch wird die zentrale Rolle der Produktstrategie für SEO hervorgehoben, insbesondere wie sie die Ausrichtung und Prioritäten von SEO-Teams beeinflusst. Lukas Männl diskutiert die Bedeutung von iterativen Ansätzen in der SEO-Strategie, die Notwendigkeit von Teamentwicklung und Change Management, sowie die Integration von SEO in agile Methoden. Der Einfluss dieser neuen Arbeitsweise auf den Impact der SEO-Aktivitäten wird ebenfalls thematisiert, gefolgt von praktischen Tipps für die Implementierung von SEO im Produktmanagement. Takeaways Der Shift von SEO im Marketing zu Produktmanagement ist notwendig. SEO sollte immer für den User und nicht für Bots gebaut werden. Die Rolle von Stakeholdern hat sich im SEO-Prozess verändert. Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg im Produktmanagement. Monitoring von SEO-Initiativen ist unerlässlich. Die Abstimmung zwischen verschiedenen Produktteams erfordert viel Engagement. SEO-Initiativen sollten klar priorisiert und kommuniziert werden. Die strategische Ausrichtung im Produktmanagement muss die SEO-Strategie berücksichtigen. Performance-Marketing bleibt ein wichtiger Stakeholder für SEO. Iteratives Denken und MVP-Ansätze sind für SEO wichtig. Die Produktstrategie sollte immer in die SEO-Planung einfließen. Iterative Ansätze helfen, SEO kontinuierlich zu verbessern. Change Management erfordert Geduld und Anpassungsfähigkeit. Agile Methoden fördern die Zusammenarbeit im Team. Regelmäßige Retrospektiven sind wichtig für die Teamentwicklung. Der Impact von SEO kann durch direkte Produktverantwortung erhöht werden. Experten sollten in den Produktprozess integriert werden. Testing und Experimentieren sind entscheidend für den Erfolg. Feedback von Nutzern ist essenziell für die Produktentwicklung. Die richtige Balance zwischen Planung und Flexibilität ist wichtig. Chapters 00:00 Einführung in SEO und Produktmanagement 02:50 Der Wandel von SEO im Marketing zu Produktmanagement 05:58 Die Rolle von Stakeholdern im SEO-Prozess 08:55 Abstimmung und Kommunikation zwischen Produktteams 11:45 Planung und Monitoring von SEO-Initiativen 14:52 Strategische Ausrichtung im Produktmanagement 18:30 Die Bedeutung der Produktstrategie für SEO 21:14 Iterative Ansätze in der SEO-Strategie 25:30 Teamentwicklung und Change Management 28:09 Integration von SEO in agile Methoden 33:15 Der Einfluss der neuen Arbeitsweise auf den Impact 36:57 Tipps für die Implementierung von SEO im Produktmanagement
In dieser Episode des Scrum Master Journey Podcasts wird die Frage behandelt, ob Scrum auch nur in Teilen angewendet werden kann. Marc diskutiert die verschiedenen Elemente von Scrum, deren Sinnhaftigkeit und die Bedeutung von Retrospektiven sowie der Zielsetzung in Teams. Er betont, dass jede Organisation ihre eigene agile Methodik entwickeln sollte, die auf den spezifischen Bedürfnissen und Kontexten basiert. Hier kannst Du Dich für das Webinar am 21.10.2024 anmelden: https://scrum.webinargeek.com/the-fridge-method-deine-agile-transformation-von-anfang-an-richtig-starten?cst=podcast Du möchtest den Jahresendspurt nutzen und lebenslanges Mitglied der Scrum Master Journey werden? Dann mach Dir einen kurzen Termin mit mir: https://bit.ly/scrummasterjourney2024
In der 93. Episode des Podcasts "Agilität in der Praxis" diskutiert Gastgeber Christian Müller mit der Projektmanagerin Nancy Troll über einen innovativen Ansatz zur schnellen Teamentwicklung, den Müller als "Rapid Team Development" bezeichnet. Dieser Ansatz, der auf Müllers umfangreichen Erfahrungen in großen Organisationen basiert, zielt darauf ab, kleine agile Teams in kurzer Zeit aufzusetzen und schnell zu effektiven Ergebnissen zu gelangen. Nancy Troll berichtet detailliert von einem Projekt innerhalb der Energiebranche, das unter Anwendung dieser Methode durchgeführt wurde. Hörer erhalten Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge des Projekts, das eine neue Softwarelösung im Bereich Marketing-Automation in nur zehn Wochen statt der üblichen ein bis zwei Jahre implementierte. Kernthemen der Folge umfassen die Vorteile interdisziplinärer Zusammenarbeit, wie wichtig Transparenz und Selbstorganisation im Team sind, sowie spezifische Praktiken wie Kanban-Boards und iterative Feedbackprozesse. Zudem wird erläutert, wie das Team trotz ursprünglicher Skepsis gegenüber der Einführung neuer Arbeitsmethoden schließlich zu signifikanten Effizienz- und Produktivitätssteigerungen gelangte. Hörer lernen praxisnahe Tipps und Strategien kennen, wie sie den Ansatz des Rapid Team Development in ihrem eigenen Arbeitsumfeld implementieren können. Nancy Troll gibt dabei Ratschläge zur richtigen Teamzusammensetzung, der Sicherstellung von Freiräumen für fokussiertes Arbeiten und der Bedeutung von Retrospektiven für kontinuierliche Verbesserungen. Diese Episode bietet wertvolle Informationen für alle, eine nachhaltige Verbesserungen in der Teamarbeit erzielen möchten. Inhalt: 00:00 Einleitung 04:47 Rahmenbedingungen klären, Führungskräfte einbeziehen 08:07 Team verbessert sich kontinuierlich durch regelmäßige Retrospektiven 11:47 Interdisziplinäre Teamarbeit führte zu besseren Ergebnissen 12:49 Teamarbeit stärkt den Fokus 17:21 Nicht auf perfekten Moment warten Link zur Folge: https://proagile.de/podcast/rapid-team-development/
Leute, diesmal verbeugen wir uns. Vor den Volksverhetzern und Scherbenläufern, den Nationalhelden und Weltmeistern. Vor all jenen also, die nicht mehr da sein werden. Im deutschen Fernsehen oder im deutschen Trikot. Nach einer Woche, in der nicht nur die alten Rivalitäten der 80er gestorben sind, sondern auch 2014 jäh zu Ende gegangen ist. Also trauern wir erstmal. Um Christoph Daum und Willi Lemke, die im Duell und im Duett mit Uli Hoeneß erst den Begriff Männerfeindschaft erfunden und danach dann für die ganz großen Momente gesorgt haben. Das Sportstudio als Stierkampfarena. Pimmelfechten mit Sprechblasenschwäche. Ohne sie, da muss man ja nur Reinhold Beckmann fragen, wäre ran gar nicht möglich gewesen. Ohne ihre Reibereien wäre der Funke womöglich nie übergesprungen. Und weil jeder Abschied auch ein kleiner Tod ist, stehen wir danach angemessen Spalier. Für Löws Helden, für Thomas Müller natürlich und Manuel Neuer vor allem, dem ersten Libero, der Torwarthandschuhe und mit diesen Torwarthandschuhen eine ganze Mannschaft nach Rio getragen hat. Und der jetzt doch endlich Schluss machen musste. Er fliegt nun tatsächlich ohne den Adler, die Reklamierarmbinde müssen zukünftig andere tragen. Was allerdings bleibt, ist die Lücke. Und ein Nachfolger, der sie vielleicht gar nicht füllen kann, da er im Schatten und im Warten gealtert ist. Marc-André ter Stegen, der Prince Charles unter den Torhütern. Man kann nur hoffen, dass er nicht auch noch Neuers Corgis geerbt hat. Der Manu aber hat von nun an im Sommer deutlich länger Urlaub und dürfen schon gespannt sein, welches heiteres Liedgut er von seinen dann ausgedehnteren Fernreisen mitbringen wird. Nun ja. Wer sich nach all den Tränen und Retrospektiven nun allerdings nicht ganz zu unrecht fragt, was eigentlich mit der Gegenwart passiert ist und ob wir uns denn gar nicht mit dem ersten Spieltag beschäftigt haben, dem entgegnen wir mit absolut reinem Gewissen: womöglich nicht. Aber um das herauszufinden, müsst ihr dann eben doch hinein hören. In diese neue Folge. Fussball MML - denn alles andere ist auch nur Engtanz mit Max Eberl. Viel Spaß!
Wir stellen dir eine wirkungsvolle Methode vor, die viel zu wenig angewandt wird: die Retroperspektive. Du hörst, wie du sie im beruflichen Kontext erfolgreich einsetzt und warum sie auch im privaten Bereich wertvoll sein kann. Erfahre, wie du mit regelmäßigen Rückblicken aus Erfahrungen lernst, kontinuierliche Verbesserungen erzielst und Fehler vermeidest. Im beruflichen Kontext hilft die Retroperspektive dabei, Projekte effizienter zu gestalten und Fehler zu minimieren. Du und dein Team sollten regelmäßig Rückschau halten, um aus vergangenen Erfahrungen zu lernen und zukünftige Fehler zu vermeiden. Dabei ist es wichtig, diese Methode nicht nur einmal im Jahr, sondern quartalsweise oder sogar monatlich anzuwenden, um ständig auf dem neuesten Stand zu bleiben und Verbesserungen schnell umzusetzen. ► Hier erhältst du Zugang zu unseren gratis Führungs-Tools: https://begeisterungsland.de/begeisterungsletter/ ► Weitere praktische Audio-Lösungen für deinen Führungsalltag findest du hier: https://begeisterungsland.de/audios/ ► Unsere Story liest du hier: https://begeisterungsland.de/unsere-story/ Und wenn dir der Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine Weiterempfehlung und positive Bewertung!
Die YouTube Sean David, Jason Brant und Oliver Harper möchten, backed von ihrer Community, einen nostalgischen Actionkracher a la Bloodsport produzieren. Dank Stunt-Casting alter Recken ist auch schon der Kult vorprogrammiert ... also zückt Sebastian seine Kreditkarte, Olivers dokumentarische Retrospektiven waren immer gut und wurden sogar schon bei Kickstarter unterstützt. Demokratisieren wir das Actiongenre! Crowdfunden wir Nischengenres! Tja, ein Megafan wird nicht immer automatisch zum Mega-Filmemacher... Und Nostalgie trägt ein Skript leider auch nur bedingt. Ich hoffe wenigstens die Crew hatte Spaß. Jetzt gibt es auf die Ohren! FilmezumDessert.de --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/reclaimedMarshland/message
Auch Management-Teams sollten Retrospektiven machen! Dabei sind die Zeiträume, die sie betrachten vielleicht länger als die von operativen Teams – heute bringen wir euch drei Fragen mit, mit denen ihr auch Führungs-Teams ins Reflektieren und Lernen bringen könnt!
Ist es eigentlich sinnvoll, dass wir alle im Lernmodus sind? Warum ist Feedbackfähigkeit einer der größten Schmerzpunkte? Sind Emotionen Erfolgsfaktoren? Ist Lernen eine Form der Personalentwicklung? Darüber diskutieren Brigitte Dyck und Hanna Rentschler, die Moderatorinnen von „Leadership Masterclass – von den Besten lernen“. Zu Gast haben sie dafür Susanne Schlögel, die ist sowohl Bereichsleiterin bei der Siemens Betriebskrankenkasse und auch selbstständig als Coach. In beiden Rollen ist es ihr ein persönliches Anliegen, Menschen auf dem Führungsweg zu begleiten und zu stärken. Ihr Ansatz: Hilfe zur Selbsthilfe!Die Reaktion auf Reflektion und die Suche nach Emotionen in der Führung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich: Wie sehr man sich darauf einlassen kann und ob und wie schwer man sich damit tut. Es ist aber ein Gamechanger, weil man dadurch in sich hineinfühlt. Für Hanna ist es interessant zu hören, wie viel Zeit Susanne in ihrem Alltag in die Personalführung investiert. Das ist ein drittel bis die Hälfte ihrer Zeit, immer in unterschiedlichen Settings. Oft jammern Führungskräfte dabei, dass sie keine Zeit für die Führung selbst haben. Der erste Schritt dabei ist das Bewusstmachen: Wo investiert man wirklich Zeit rein? Dann merkt man, dass die Zeit für Führung oft zu kurz kommt. Susanne macht das übrigens mit Clustern und markiert Termine dazu farblich in ihrem Kalender. In ihren Augen ist ein großer Schmerzpunkt in der Führung oft die Feedbackfähigkeit.Susanne selbst hatte immer recht gute Führungskräfte, für sie war es aber wichtig, dass der Führungsstil zum Unternehmen passen soll. Sie erzählt von einem Assessment-Center, das sie damals von der Führung abgeschreckt hat.Das ist eigentlich eine gute Möglichkeit, um auch die Erwartungen des Unternehmens kennenzulernen. Hanna hat damit gute Erfahrungen gemacht. Brigitte stellt dann noch die provokante Frage, was wohl die Mitarbeitenden von Susanne über sie denken, ihr aber nicht sagen! Für Susanne war die beste Investition in sich selbst, eine Coachingausbildung zu machen, denn dadurch konnte sie auch viel über sich selbst lernen. Ein No Go in der Führung ist für sie eine 0-Fehler-Toleranz. Jeden Tag macht irgendjemand Fehler, da muss man drüber sprechen und Ableitungen für die Zukunft treffen. Zum Schluss fragt Brigitte Susanne noch, was diese denn gerne früher gewusst hätte. Für Susanne ist es, dass Gelassenheit und Ruhe der Schlüssel sind. Sense or Nonsense: Muss eine Führungspersönlichkeit zur Unternehmenskultur passen? Hanna sagt: Das muss nicht unbedingt sein! Jemand, der nicht perfekt zur Kultur passt, challenged diese – und dadurch kann sich das Unternehmen weiterentwickeln. Doch Brigitte denkt da persönlich drüber nach: Wenn ich als Führungskraft nicht zu den Unternehmenswerten passe, dann reibe ich mich extrem auf und habe weniger Zeit, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. FührungsQuickie: Retrospektiven helfen bei gemeinsamen Verständnis. Susanne macht die Häufigkeit der Retrospektiven abhängig von den Themen. Außerdem ist ihr Zuhören immens wichtig, weil man dadurch damit arbeiten kann, was die andere Person einem gibt. Leitender Gedanke: Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünschst. Mahatma Gandhi Zum LinkedIn-Profil von Brigitte Dyck Zum LinkedIn-Profil von Hannah Rentschler Zum LinkedIn-Profil von Susanne Zur Website von Susanne Zum YouTube-Kanal Stormy Timesbe the leader in your challenging businessDAS Leadership Training für Führungskräfte mit 2-8 Jahren Erfahrung, die in stürmischen Zeiten bestehen wollen.https://brigitte-dyck.com/stormytimes/stormytimesDu willst online Wirkung zeigen? Hier gibt es 12 Videonuggets um Online eine Präsenz aufzubauen und damit jeden Kunden zu gewinnen: https://brigitte-dyck.com/videokursonlinewirkungzeigen Brigitte Dyck - Leadership Masterclass http://www.brigitte-dyck.comEinen virtuellen Espresso gefällig? Sehr gern hier: https://brigitte-dyck.com/onlinetermin Eigene Berge versetzen? brigitte@brigitte-dyck.com Kapitel:00:00:00 Intro in die Folge00:01:34 Sense or Nonsense00:03:26 Deep Dive: Führungskräfteentwicklung00:05:44 Reflektion und Emotionen00:08:07 Zeit für Personalführung00:13:38 Retrospektiven00:15:09 Schmerzpunkte in der Führung00:22:05 Was denken Mitarbeitende00:23:05 Beste Investition in sich selbst00:25:47 No Gos in der Führung00:27:21 FührungsQuickie00:29:27 Lern-Settings00:32:12 Leitender Gedanke
In seinem neuen Programm „Posthum war ich besser“ stellt der Autor und Komiker Matto Kämpf die makabre Frage, ob man besser ist, wenn man schon tot ist. Mit Mitte 50 blickt Kämpf auf sein Leben zurück und hat in der Kleinkunstbühne „La Capella“ eine Reihe von Retrospektiven gestartet. In seinem letzten Rückblick begann er ... >
Ordnung ist das halbe Leben - und Ordnung stellt man wie her? Richtig, durch Organisation! Wo früher bestimmte Organisationsformen quasi stillschweigend hingenommen wurden, nimmt das Thema in der Wissensgesellschaft einen hohen Stellenwert ein. Auf allen Ebenen wird über Aufbau- und Ablauforganisationen gesprochen. Manchmal dreht man am großen Rad und startet eine Re-Org, aber auch im Rahmen eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP), in Qualitätszirkeln oder bei Retrospektiven kommt man an Änderungen der Organisation oft nicht vorbei. Daher sprechen Jens Daher schauen wir uns mal genauer rein in Organisationsdesign im Kontext von Agile, Scrum, SAFe oder Spotify und klären vor allem, was mit mit einer Organisation erreichen will und wieso die Arbeit am eigenen Unternehmen niemals abgeschlossen ist.
Wer Software im Team entwickelt, kennt sie: Retrospektiven. Doch was macht eine gute Retro aus? Gibt es Methoden jenseits von "Inspect and Adapt"? Melanie und Hermann sprechen über ihre Erfahrungen als Facilitator, über Kreativitätstechniken, was es mit Spannungen auf sich hat und warum es sich lohnt, mehr Verantwortung ans Team zu übertragen.
Hüster, Wiebkewww.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei
Special Agent Vizzy Valentino & Ex Marine Soldat Limi sprechen in dieser Folge über BRACHIALE Action! Als Erstes geht es um die John Wick Franchise, die sich zu einem echten Koloss entwickelt hat und stetig bemüht ist, das Action-Genre in neue Höhen zu pushen. Doch es wird auch alten Stars aus der VHS-Era gehuldigt: Retrospektiven auf Steven Seagal & Van Damme veranlassen die beiden dann, jeweils ihre Top5 besten Action Filme der 80s & 90s Rankings zu droppen. Was will dein Action-hungriges Herz mehr? LET'S VIBE! TIMECODES - erste Stunde: die John Wick Franchise 01h00-01:40: Seagal & Van Damme GALORE 01:h40-02:20: Top5 Actionfilme der 80s & 90s
Was lehrt uns die Arbeitspsychologie eigentlich zum agilen Arbeiten? Und kann man als Coach eigentlich alle Probleme mit Coaching alleine lösen? Janna und Jean haben in dieser Folge Nicole Kopp zu Gast, die als Arbeitspsychologin und Beraterin für New Work sowohl die theoretischen Hintergründe als auch die praktischen Ansätze gut kennt. Freut euch auf spannende Insights zu: - Wie kommt man eigentlich als Arbeitspsychologin zum agilen Arbeiten? - Warum viele Teams Retrospektiven falsch machen (oder zumindest das Potential der Retrospektiven nicht richtig heben) - Sollten alle Teams Retrospektiven als Format nutzen? - Wie können agile Arbeitsweisen die Motivation von Mitarbeitenden beeinflussen? - Wie motiviert man Menschen intrinsisch und extrinsisch? - Welche Probleme lassen sich coachen und welche nicht? Links - Nicole Kopp auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nicole-annina-kopp/ - CAS Agile Organisation (Weiterbildung der FHNW): - CAS Agile Coaching (Weiterbildung der FHNW): - Self-Determination Theory (Selbstbestimmungstheorie SDT) nach Deci & Ryan: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-29071-9_2 #agile_world #AgileWorld #Agile #AgileTalkShow #AgileManifiesto #AgileCoach #ScrumMaster Agile World Deutsch Facebook Agile World Deutsch LinkedIn Agile World Deutsch Buchseite Agile World Deutsch Webseite Big Thank You to Sabrina C E Bruce Karl A L Smith Agile World ® News and Broadcast Network © 2023 California, USA | Music by Bensound.com/free-music-for-videos License code: BL8FHYBISAXVSWMI --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/agile-world/message
Dodo besucht Elton in Hamburg! Das nutzen die beiden, um euch mitzunehmen in einen mehr oder weniger typischen Arbeitstag. Dodo ist Senior Data Scientist bei Opinary und Elton arbeitet als Senior Software Engineer bei Orbit Ventures. Dabei werfen die beiden selbstverständlich mit Begriffen aus dem Tech-Jargon um sich und erklären Worte aus der agilen Welt wie Ticket, Backlog, Weekly und Refinement. Es geht um Bugs, QA und Freitags-Deployments. Es geht auch um Cloud, Code Reviews und Retrospektiven. Zur Krönung des Abends findet ein Tech Meetup statt, das den eigentlichen Grund von Dodos Besuch darstellt: Denn sie ist Hauptspeaker und erzählt von einem spannenden Case, an dem sie gearbeitet hat. Hört rein und werft einen Blick in die Arbeitswelt der beiden! Links: Opinary https://opinary.com/ Orbit Ventures https://orbitdigital.de/ Techsnack Blog https://techsnack.orbitdigital.de/ Dodos Blog Beitrag zum Thema das Meetups: https://cloud.google.com/blog/topics/developers-practitioners/opinary-generates-recommendations-faster-cloud-run?hl=en Das Meetup https://www.meetup.com/de-DE/tech-x-orbit/events/291355210/ Die Meetup Gruppe https://www.meetup.com/de-DE/tech-x-orbit/ Agile Arbeitsweisen https://digitaleneuordnung.de/blog/agiles-arbeiten/
50 Jahre lang waren die Malerin Ottilie Roederstein und die Ärztin Elisabeth Winterhalter ein Paar. In Zürich lernten sie sich kennen, in Frankfurt schufen sie sich ein erstes Zuhause, und in Hofheim am Taunus fanden sie schließlich ihren Alterssitz. "Gemeinsam frei sein" - so könnte man ihre Lebensgemeinschaft charakterisieren. Jede für sich und beide zusammen hatten sie die Ambition, sich in der bildungsbürgerlichen Gesellschaft des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts einen Platz zu schaffen. Die eine als Künstlerin, die andere als Ärztin und später Managerin von Haus, Hof und allerlei sozialen Bestrebungen. Wie sie dabei vorgingen und auf welche starken Netzwerke sie sich stützen konnten, erzähle ich euch in der neuesten Folge. Und natürlich wird es auch um Kunst gehen. Weiterführende Links zur Folge: 1. Porträts von Ottilie Roederstein: Selbstbildnis mit Schlüsseln, 1937 Elisabeth Winterhalter als Studentin, 1887 Selbstbildnis mit Pinseln, 1917 Dr. med. E. H. Winterhalter, 1918. Zum Selbstbildnis mit Pinseln erzählt Kuratorin Sandra Gianfreda vom Kunsthaus Zürich hier mehr. (Darin ist auch kurz das Selbstporträt mit Zigarillo zu sehen). Zum Selbstporträt mit Zigarillo und dem Porträt von Elisabeth Winterhalter mit Hund konnte ich keinen Link finden, bei dem ich mir sicher war, dass die Abbildung genehmigt ist. Deshalb habe ich auf Verlinkung verzichtet. 2. Weitere Links: Frei. Schaffend. Die Roederstein-Retrospektive im Städel-Museum (20.7.-16.10.2022) Ottilie W. Roederstein. Eine Schweizer Künstlerin wiederentdeckt. Retrospektive im Kunsthaus Zürich (18.12.2020-5.4.2021) Twitter-Thread und Instagram-Beitrag der Frauen von damals über Rosa Bonheur HerStory über Rosa Bonheur Quellen und Literatur: Barbara Rök: Ottilie W. Roederstein (1859-1937). Eine Künstlerin zwischen Tradition und Moderne, Marburg 1999 Sandra Gianfreda: Zürich, Berlin, Paris: Stationen einer Künstlerinnenausbildung, in: Sandra Gianfreda, Alexander Eiling, Eva-Maria Höllerer (Hg.): Ottilie W. Roederstein. Ausstellungskatalog zu den Retrospektiven im Kunsthaus Zürich und im Städel Museum, Frankfurt, Zürich 2020, S. 20-35 Elga Kern (Hg.), Führende Frauen Europas, München 1930. (Darin: Autobiografische Schilderungen von Ottilie Roederstein und Elisabeth Winterhalter Nachlass Hermann Jughenn, Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel-Museum. - Zitat Elisabeth Winterhalter über Kennenlernen (NR Biografie 1) - Brief von Johanna Voos an Ottilie Roederstein vom 19.5.1887 (NR Briefe 2a) - Brief von Ottilie Roederstein an Elisabeth Winterhalter vom 12.10.1937 (NR Biografie 3). Ich danke dem Stadtarchiv Hofheim und Ingeborg Luijendijk, Hofheim.
"Fürher war alles besser!" Wirklich, wollen wir doch mal sehen! Holt die Yoga-Matte hervor, zieht das 1990er Sport-Outfit an, Fliegerbrille auf und entzündet Eure Duftkerzen - heute geht es nicht um Vintage, sondern um (die) Retro! Eine waschechte Agile Coach-Kollegin von Patrick und Christian ist zu Gast und spricht über Vor- & Nachteile von Retrospektiven, wie solch eine Ceremony abläuft und was zu beachten ist, damit man auch einen Mehrwert fürs Team schaffen kann. Findet ihr gut? Perfekt - wir haben nämlich solche Freude gehabt, mit unserem Gast zu sprechen dass sie sich bereit erklärt hat auch im Teil 2 mitzuwirken! Grüße aus dem fränkischem Norden. Eure eligA Feedback ist uns willkommen, solange positiv ;-) "hallo@dasmiteliga.de" #planning #sprint #scrum #scrumguide #planen #iteration #eliga #agile Link: https://www.dasmiteliga.de/absprung/hoeren.-der-podcast/
Teil 2 mit der tollen Agile Coach Kollegin, die uns über Retrospektiven berichtet! Hört bitte unbedingt Teil 1 vor dieser Episode, dann könnt ihr dem Gespräch besser folgen! Grüße aus dem fränkischem Norden. Eure eligA Feedback ist uns willkommen, solange positiv ;-) "hallo@dasmiteliga.de" #planning #sprint #scrum #scrumguide #planen #iteration #eliga #agile Link: https://www.dasmiteliga.de/absprung/hoeren.-der-podcast/