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Amina ist erst 17, als sie 2020 aus Furcht vor Repression aus Belarus flieht. Seitdem wartet sie auf ihre Zukunft, ihr Leben steht auf Pause. Minou Becker und Tim Pawletta berichten. Von Minou; Pawletta Becker.
Seit der vergangenen Woche greift sie nun: die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. GEAS gilt seit dem 12. Juni EU-weit und damit auch in Deutschland. Die neuen Rechtsakte verändern die Asylverfahren grundlegend und fordern von den EU-Staaten Härte und Solidarität. Die Reform sollte Migration europäisch ordnen, doch die Praxis zeigt unterschiedliche Wirkungen: Grenzkontrollen, nationale Alleingänge, Abschreckung. Die Einigkeit über die Praxis ist instabil in Europa. So riskieren Staaten den Bruch mit Brüssel, um innenpolitisch Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Dazu kommen neben GEAS neue EU-Beschlüsse wie die Rückkehrverordnung und geplante Return-Hubs, die die öffentliche Debatte über Asyl weiter befeuern. Die Politik verspricht der Bevölkerung durch die Reform und Verordnungen bessere und schnellere Kontrolle, bewegt sich dabei juristisch aber auf dünnem Eis. Diskutiert wird außerdem, was moralisch und humanitär vertretbar ist. Denn was bedeutet all das für die geflüchteten Menschen? Und löst dieser politische Kurs die logistischen Probleme in den Kommunen? Wie kann der europäische Traum vom gemeinsamen Grenzmanagement umgesetzt werden? Und welche gesellschaftlichen und ethischen Werte stehen dabei auf dem Spiel? Darüber sprechen wir mit Svenja Niederfranke vom Zentrum für Migration der DGAP, mit dem Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrates, Hamado Dipama, und dem Asylexperten Daniel Thym. Außerdem zu Gast: Karl Kopp, Geschäftsführer von Pro Asyl, und Kerstin Schlögl-Flierl vom Deutschen Ethikrat. Podcast-Tipp: Kaffee, extra schwarz. Der Podcast mit Mansour und Mayer-Rüth: GEAS - kommt jetzt die Asylwende? Gespräch mit Prof. Ruud Koopmans Professor Ruud Koopmans ist Migrationsforscher an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im neuen BR-Podcast "Kaffee, extra schwarz" sprechen der Autor Ahmad Mansour und der Journalist Oliver Mayer-Rüth mit ihm über GEAS. In knapp 30 Minuten beleuchten die beiden unterhaltsam, fundiert, provokant regelmäßig ein wichtiges Thema. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1a8fec8fe02a6688/
Mit dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem sollen Asylanträge schneller geprüft und irreguläre Migration eingedämmt werden. Diese Regeln könnten sich aber auch auf die gewünschte Einwanderung auswirken. Deutschland braucht Einwanderung angesichts der Fachkräftelücke. Bremst der neue europäische Migrationspakt also auch die Zuwanderung, die wir hierzulande wirtschaftlich dringend brauchen? Darüber sprechen Markus Plettendorff und Melanie Böff.
Naher Osten: Iran warnt vor Einmischung anderer Länder // Wadephul schließt deutsche Beteiligung in der Straße von Hormus ab // International Energy Agency will über 400 Millionen Barrel Öl aus Notreserven freigeben // Sorge um Anstieg der Benzinpreise wächst in Australien // Fünftes Mitglied der iranischen Frauenfußballmannschaft zieht Asylantrag in Australien zurück // Regierung von Victoria führt neue Befugnisse gegen den Verkauf von illegalem Tabak ein // Großer Preis von China: Kimi Antonelli wird zweitjüngster Sieger in der Formel-1-Geschichte
+++Zwei weitere Fußballerinnen und eine Betreuerin der Iranischen Fußballnationalmannschaft haben ihren Asylantrag in Australien zurückgezogen+++Dresden schlägt Preußen in zweiter Bundesliga hoch, Schalke und Hannover trennen sich 2:2, Kaiserslautern schlägt Karlsruhe 3:0+++Emma Aicher wird Zweite beim Ski-Slalom+++
Sanierung des Dillenburger Bahnhofs lässt auf sich warten, Mann aus Angelburg soll seine Freundin absichtlich angefahren haben und Sanierung des Wetzlarer Hofs kurz vor Abschluss. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/dillenburg/dillenburger-bahnhof-bahn-will-nutzungskonzept-erarbeiten-5396569 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/angelburg/mann-soll-seine-freundin-absichtlich-angefahren-haben-5376871 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/lohra/was-die-disco-zum-tal-in-lohra-seit-1974-am-leben-haelt-5335209 https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/paechter-des-wetzlarer-hofs-greift-nach-den-vier-sternen-5337352 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/landkreis-marburg-biedenkopf/das-bangen-hat-ein-ende-sidat-darf-bleiben-5426650 Ein Angebot der VRM.
Weitere Themen: Elterninitiativen in Bodenwerder wollen mit Bürgerbegehren Schulen erhalten
Während immer neue Mails aus den Epstein-Akten publik werden, zeigt sich Donald Trump zunehmend dünnhäutig. Den saudischen Machthaber - für Menschenrechtsverletzungen in der Kritik - hofiert er derweil mit höchsten Ehren. Und: Den Krieg in der Ukraine will der US-Präsident auf neuen Wegen beenden. Außerdem sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen über den Asylantrag der deutschen rechtsextremen Influencerin Naomi Seibt wegen angeblicher politischer Verfolgung in Deutschland. Den im Podcast besprochenen Artikel über Trumps Nahost-Strategie von Daniel-Dylan Böhmer finden Sie unter diesem Link: https://www.welt.de/politik/ausland/article691ba9ae154fccdab1b68cd5/f-35-kampfjets-dieser-deal-stellt-israels-strategischen-vorteil-infrage.html Den Artikel über die Hintergründe von Naomi Seibts Asylantrag finden Sie hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69172f58cc12c94ca4e42a52/deutsche-influencerin-von-der-antifa-bedroht-vom-staat-verfolgt-die-geschichte-hinter-naomi-seibts-vorwuerfen.html US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Während die Zahlen der Asylbewerber gerade etwas zurückgehen, stellen plötzlich viele afghanische Frauen in Deutschland einen Asylantrag. Und noch ist unklar, ob nicht die Afghanistan-Flüge wieder aufgenommen werden. Die NGOs arbeiten weiter. Von Dagmar Henn
250819PC Flüchtlinge als Menschenmasse für DealsMensch Mahler am 20.08.2025Es ist ein unerträgliches Geschacher und Verschieben. Nicht von Waren, nein, von Menschen. Was sich weltweit auf dem Markt von Menschen ohne Heimat abspielt, ist in der Geschichte der Menschheit beispiellos. Jüngstes Beispiel: junge Männer aus Äthiopien ziehen zu Fuß durch Somaliland nach Saudi-Arabien. Westeuropäische Staaten wollen afrikanische Länder mit viel Geld ködern, Auffanglager in ihren Staaten einzurichten, wo die Asylsuchenden auf ihren Bescheid warten. Die britische Regierung wollte alle Menschen, die ohne die notwendigen Papiere ins Land kommen, grundsätzlich nach Ruanda abschieben - und zwar egal, wo sie herkommen. Sie sollten dann in dem afrikanischen Land einen Asylantrag stellen. Bei einem Erfolg sollten sie in Ruanda bleiben können. Eine Rückkehr nach Großbritannien war nicht vorgesehen. Nachdem die Briten mit ihrem Plan gescheitert waren, hatten Unionspolitiker in Deutschland Blut geleckt. Auch Somalia, eines der ärmsten Länder der Welt mit Millionen Binnenflüchtlingen ist im Gespräch als Abschiebebahnhof.Israels Premier Netanjahu hat den 1,5 Millionen Palästinensern, die Im Süden des Gazastreifens bei Rafah zusammengepfercht sind angeboten, sich in sichere Gebiete begeben zu dürfen, wenn Israel den Rest des Gazastreifens einnimmt. Wo diese sicheren Gebiete sein sollen, ließ Netanjahu offen.Millionen Menschen werden wie auf einem Schachbrett hin- und hergeschoben. Trump bringt seine unliebsamen Bewohner zwischenzeitlich in Guantanamo unter. Es geht um Deals, nicht um Menschen. Die werden zum Material auf dem weltweiten Verschiebebahnhof. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Mein Gott, was ist aus dem Neuanfang 1948 nach dem letzten Mega-Gau geworden? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Tag in 2 Minuten hält Sie mit wichtigen Meldungen auf dem Laufenden, immer Montags bis Freitags. Hier die heutigen Themen: Griff in die Beamtenkasse Im kommenden Jahr möchte Schleswig-Holstein 300 Millionen Euro aus dem Versorgungsfonds für Beamte entnehmen. Damit soll das Haushaltsdefizit gemildert werden. Die Kritik ist groß. Beate Raudies, finanzpolitische Sprecherin der SPD, nannte die Maßnahme einen „Raubzug“. Die Schwarz-Grüne Regierung verteidigte den Schritt. Die Entnahme habe keinen Einfluss auf die künftigen Versorgungsbezüge. Fluchtweg nach Deutschland Rund 8.000 in Griechenland anerkannte Flüchtlinge sind zwischen Januar und Mai nach Deutschland weitergereist – und haben hier erneut Asyl beantragt. Viele reisten per Flugzeug an. Die Einreise ist laut Schengener Grenzkodex erlaubt: Schutzberechtigte dürfen sich bis zu 90 Tage im Schengenraum aufhalten. Ein weiterer Asylantrag ist jedoch nicht zulässig. Die Polizei kritisiert die mangelnden Kontrollen an den Flughäfen. China-EU-Gipfel Ursula von der Leyen traf sich heute in China mit Staatschef Xi Jinping. Es ging vor allem um fairen Handel. Die Beziehungen beider Staaten sind angespannt – auch wegen Chinas Unterstützung für Russland. Zuvor kritisierte von der Leyen, dass Peking weite Teile der Lieferketten für Seltene Erden kontrolliert. Flugzeugabsturz in Sibirien Im Osten Russlands ist in der Region Amur ein Passagierflugzeug abgestürzt. An Bord waren rund 50 Menschen. Es gibt keine Überlebenden. Die Antonov-Maschine gehört der russischen Fluggesellschaft Angara Airlines und war gut 50 Jahre alt. Die Absturzstelle ist schwer erreichbar. Mittlerweile ist ein Bodentrupp des Katastrophenschutzes vor Ort. „Blitzsteuer“ Laut einer Studie der TU München sterben weltweit jedes Jahr über 300 Millionen Bäume durch Blitze – entweder direkt oder durch ausgelöste Waldbrände. Dadurch sollen erhebliche CO₂-Emissionen entstehen, die bislang in vielen Klimamodellen kaum berücksichtigt worden sind. Das soll sich nun ändern. In sozialen Netzwerken sorgt die Studie für hitzige Diskussionen – dort ist sogar von einer „Blitzsteuer“ die Rede.
Deutschland in Willkommenseuphorie: An den Bahnhöfen im Land werden die ankommenden Flüchtlinge im Spätsommer 2015 mit Applaus begrüßt. Doch während die einen gerührt sind von der deutschen Hilfsbereitschaft, stellen andere Merkels Entscheidung schon früh in Frage: In Behörden herrscht Ausnahmezustand, Turnhallen werden zu Notunterkünften und Bürgermeister fragen sich: Wie lange hält die positive Stimmung im Land? Und was passiert, wenn sie kippt? Bei Leo, einem angehenden Sozialarbeiter, baut sich nach und nach Frust auf. Er will erst helfen und entwickelt dann nicht nur Sympathie für die AfD, sondern macht dort sogar steil Karriere. Bei Tareq Alaows, der aus Syrien geflohen ist, kehrt Resignation ein. Er wartet darauf, dass sein Asylantrag bearbeitet wird, doch seine Unterlagen gehen im Chaos verloren. Er sitzt monatelang in einer Bochumer Turnhalle. Und Olaf von Löwis, Bürgermeister im oberbayerischen Holzkirchen ist wütend, weil er alles richtig machen will und auf einmal ein Protestcamp von Geflüchteten vor dem Rathaus hat Host: Jasmin Brock Reporter: Hannes Kunz Redaktion: Cornelia Neumeyer und Veronika Wagner Redaktionelle Mitarbeit: Niklas Beck, Manon Harenberg, Antonio Jung und Sara Ritterbach Ciuró Distribution: Janina Böhm, Johanna Hintermeier und Anton Rauch Technik: Adele Meßmer und Susanne Harasim Kontakt zum Podcast-Team: dieentscheidung@br.de *** Unsere Hörempfehlungen: "Tödliche Migrationspolitik: Das laute Schweigen der EU" von 11KM: der tagesschau-Podcast: https://1.ard.de/11KM_Toedliche_Migrationspolitik Und hier geht's zu unserer "Die Entscheidung"-Staffel "Streit um Asyl": https://www.ardaudiothek.de/episode/die-entscheidung-politik-die-uns-bis-heute-praegt/1-4-brennender-hass-streit-um-asyl/br24/13857033/
Derzeit schauen viele nach Dänemark. Vor allem, weil in Dänemark 2024 nur 2.333 Menschen einen Asylantrag stellten. In Deutschland waren es pro Kopf siebenmal mehr. Ein Kommentar.
Seit fünf Monaten ist Vincenzo Mascioli der neue Staatssekretär für Migration. Wer das Asyldossier betreut, braucht ein dickes Fell. In seinem ersten Interview äussert er sich zu Herausforderungen, politischen Erwartungen und warum er trotzdem optimistisch bleibt. Der neue Staatssekretär für Migration, Vincenzo Mascioli ist mit heiklen Fragen konfrontiert: Soll er das Asylzentrum für Renitente in Les Verrières schliessen? Die neue deutsche Bundesregierung weist nun auch Personen zurück, die einen Asylantrag stellen wollen. Was macht die Schweiz? Und wieso fährt das Staatssekretariat für Migration seit kurzem einen härteren Kurs gegen abgewiesene Afghanen? Der Schweizer Asylchef nimmt Stellung zu kritischen Fragen rund um Asyl, Flüchtlinge und die Zuwanderung. Vincenzo Mascioli ist Gast von David Karasek.
Ein zugelaufener Wasservogel verändert das Leben eines Englisch-Lehrers in "Der Pinguin meines Lebens". Ben Affleck jagt als autistisches Mathe-Genie mörderische Finanzbetrüger in "The Accountant 2". Nach abgelehntem Asylantrag in Schweden fällt das Kind einer russischen Flüchtlings-Familie in ein mysteriöses Wach-Koma in "Quiet Life".
Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Elke Spanner am Donnerstag, 13. Februar 2025. +++HAMBURG: BESCHÄFTIGTE IM ÖFFENTLICHEN DIENST STREIKEN FÜR MEHR GELD+++ Heute findet in Hamburg ein großer Warnstreik statt, der viele Bereiche des öffentlichen Dienstes betrifft. Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft ver.di. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt. Mit Beginn der Nachtschicht am Hamburger Flughafen begannen die Warnstreiks im öffentlichen Dienst in der Hansestadt. Sie sollen am Airport nach Angaben von ver.di bis zum Ende der Spätschicht am Donnerstag dauern. Die Auswirkungen für Flugreisende waren am Morgen kaum spürbar. "Einige Mitarbeitende aus diversen Bereichen am Flughafen sind an dem Streik beteiligt, zum Beispiel aus der Flugzeugabfertigung. Aber wir haben momentan Normalbetrieb mit vereinzelten Wartezeiten", sagte eine Flughafen-Sprecherin.
CDU-Chef Friedrich Merz behauptet, dass Migranten keinen Anspruch auf ein Asylverfahren haben, wenn sie auf dem Landweg einreisen. Ein Blick ins Grundgesetz zeigt, ganz so einfach ist es nicht.
Ein junger Afghane mit abgelehntem Asylantrag kann nicht ausgeflogen werden, ein älterer Mann stirbt bei einem Unfall auf der B 9 bei Bingen und die Wahl entscheidet über die Zukunft des Deutschlandtickets. Das und mehr heute im Podkaast.
Um wie viel die Löhne steigen ist Verhandlungssache von Unternehmen und Angestellten. Bei der Post konnten sich die beiden Seiten nicht einigen. Für die Gewerkschaften ein Armutszeugnis, für die Post hingegen Teil des üblichen Prozesses. Wie weiter? Weitere Themen: Der künftige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, den Zugang zu den USA massiv einzuschränken. So soll auch der Asylantrag wieder in Mexiko gestellt werden und nicht mehr nach der Einreise in den USA. Wie bereitet sich Mexiko auf Trump vor? Um herauszufinden, ob jemand krankhaft übergewichtig ist, stützen sich Diagnosen meist auf den Body-Mass-Index, den BMI. Allerdings sagt der BMI nichts darüber aus, wie der Körper zusammengesetzt ist. Deshalb setzt sich nun eine internationale Kommission von Fachleuten in Zukunft dafür ein, dass hier genauer hingeschaut wird.
Künftig sollen nur noch Personen vom Schutzstatus S profitieren, die aus Gebieten kommen, in denen gekämpft wird oder die von Russland besetzt sind. Alle anderen sollen einen gewöhnlichen Asylantrag stellen müssen. So will es nach dem Ständerat auch der Nationalrat. Weitere Themen in dieser Sendung: · Im Ständerat ist ein Rettungsversuch der Kunstflugstaffel «Patrouille Suisse» gescheitert. In drei Jahren will der Bundesrat die F5-Tiger-Kampfjets ausmustern. Das wäre das Ende der Kunstflugstaffel, wie wir sie heute kennen. · Die USA schickt ein weiteres Hilfspaket in die Ukraine. Im Wert von mehr als 700 Millionen Franken bekommt die Ukraine unter anderem Drohnen-Abwehr-Systeme, Munition und sogenannte Anti-Personen-Minen. · «Unterschriften-Bschiss» ist das Deutschschweizer Wort des Jahres.
Ein Libyer mit IS-Kontakten soll einen Anschlag auf die israelische Botschaft in Berlin geplant haben. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Bei dem Mann soll es sich um einen Libyer handeln, dessen Asylantrag abgelehnt worden war. Die Hinweise auf den Tatverdächtigen sollen von einem ausländischen Nachrichtendienst stammen. Was wirft das für ein Licht auf die deutschen Sicherheitsbehörden? Ein Gespräch mit dem hessischen Innenminister Roman Poseck (CDU).
Der Messermord von Aue in Sachsen hätte verhindert werden können. Denn der mutmaßliche Täter, ein Afghane, war in Deutschland nur geduldet. Das erfuhr AUF1 von der Staatsanwaltschaft in Chemnitz. Und: Der angeblich 24-Jährige war der Polizei bestens bekannt. Über dieses Thema hat AUF-Moderator Thomas Eglinski mit Stefan Hartung gesprochen. Er ist Stadtrat in Aue für die Freien Sachsen.
Für wen ist Salz ein Problem? ; Klimafreundlicher Umbau kommt nur schleppend voran ; Flugzeug, Tankstelle, Arztpraxis - Wo muss ich mein Handy wirklich ausschalten? ; Migration schwer gemacht? ; Depressionen bei Kindern ; Wie sinnvoll sind Magenesiumtabletten? ; Wenn Spinnen den Abflug machen ; Was brauchen Kinder, damit sie sich gut entwickeln? ; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
In Deutschland leben laut Bundesinnenministerium rund 25.000 Asylsuchende, für die nach den Dublin-Regeln eigentlich ein anderes EU-Land zuständig wäre. Knapp 7.000 von ihnen sind ausreisepflichtig. Wieso nur so wenige?
Die Union bleibt hart bei ihrer Forderung, Asylsuchende an der Grenze zurückzuweisen, wenn diese anderswo einen Asylantrag gestellt haben. Darüber wurde in Berlin diskutiert. Unser Korrespondent gibt einen Überblick.
Der mutmaßliche Messerangreifer von Solingen sollte offenbar im vergangenen Jahr nach Bulgarien abgeschoben werden. Medienberichten zufolge war sein Asylantrag in Deutschland abgelehnt worden. Daraufhin tauchte er unter, die Abschiebung sei damit vorerst hinfällig gewesen und der Syrer nach Solingen überstellt worden, schreibt die "Welt". Der Mann soll in Solingen bei einer Messerattacke drei Menschen getötet haben. Die Bundesanwaltschaft hat den Fall übernommen und ermittelt gegen den 26-Jährigen wegen möglicher Verbindungen zur Terrororganisation Islamischer Staat. Vier Menschen, die bei dem Anschlag schwer verletzt wurden, sind mittlerweile außer Lebensgefahr.
HAMBURG AKTUELL - Der Stadtnachrichten Podcast von Radio Hamburg und HAMBURG ZWEI
Meiner Meinung nach ein absolut wichtiger Job, den Merle Abel da am Hamburger Flughafen macht. Sie arbeitet als Abschiebebeobachterin bei der Diakonie in Hamburg. Das heißt: Sie unterstützt oft extrem gestresste Menschen, die zurück in ihr Herkunftsland geschickt werden, weil der Asylantrag abgelehnt wurde. Wie Merle mit diesen extremen Situationen und auch der Kritik an ihrer Arbeit umgeht, erzählt sie in dieser Folge von Hamburg Aktuell im Gespräch mit meinem Kollegen Markus Steen.
Eine Feministin aus Afghanistan ist in ihrem eigenen Land bedroht. Deshalb möchte sie in die Schweiz einreisen. Doch ein humanitäres Visum wird ihr verwehrt, weshalb sie aus der Ferne bis vor Verwaltungsgericht zieht.
Seit der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 schottet sich Europa ab. Menschen werden an den Außengrenzen festgehalten oder zurückgetrieben, harren in erbärmlichen Lagern aus oder ertrinken im Mittelmeer. Ist es das, was wir wollen? Eine verschärfte Grenzpolitik hindert die Menschen nicht daran, dennoch zu uns kommen. Am 20. Juni ist der Welttag der Migranten und Flüchtlinge, der erstmals 1914 von Papst Benedikt XV. ausgerufen wurde und seither jedes Jahr begangen wird. In diesem Jahr besonders, weil die EU im April eine Asylreform beschlossen hat, die illegale Migration eindämmen will und damit eine fundamentale Bedrohung für das Asylrecht darstellt. Darüber wollen wir reden, mit der Migrationsforscherin Judith Kohlenberger, mit Franck Düvell vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück, mit Viktoria Rietig, Migrationsforscherin bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und mit Fabian Kratz, Soziologe an der Uni München. Podcast-Tipp: Der neue Tagesschau-Podcast „15 Minuten“ bringt Sie regelmäßig auf den aktuellen Stand zu den Themen, die im Alltag wichtig sind. In 15 Minuten geht es zum Beispiel um die Themen Sicherheit, Kindergeld oder Gesundheit. Der Podcast liefert Beispiele aus ganz Deutschland zu den Nachrichten von heute. https://www.ardaudiothek.de/sendung/15-minuten-der-tagesschau-podcast-am-morgen/13340453/
In Hamburg wird auf offener Straße das Kalifat gefordert, in Sylt werden beim Feiern rassistische Parolen gesungen. Für beides ist in der Bundesregierung Reem Alabali-Radovan (SPD) zuständig. Sie ist Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration UND Beauftragte für Antirassismus. Alabali-Radovan hat persönliche Fluchterfahrung, sagt aber trotzdem: Auch Rückführungen gehören zu einem rechtsstaatlichen Verfahren dazu. Gleichzeitig ist es ihr wichtig, dass Menschen Chancen gegeben werden. Sie sagt: Wer sich jahrelang integriert, eingebracht und hier ein Leben aufgebaut hat, sollte trotz abgelehnten Asylantrag die Möglichkeit bekommen, in Deutschland zu bleiben. Aline Abboud hat mir ihr über die aufgeheizte Stimmung im Land gesprochen. Darüber, warum Migrationsgeschichte und Rassismus mehr in der Schule thematisiert werden sollten. Und wie es ist, mit Bundeskanzler Olaf Scholz im Boxring zu stehen. All das und welche drei Maßnahmen Reem Alabali-Radovan umsetzen würde, wenn sie die absolute Mehrheit hätte, erfahrt ihr in der neuen Podcast-Folge! ABSOLUTE MEHRHEIT ist ein Podcast über politische Visionen, persönliche Überzeugungen und ein Gedankenspiel darüber, in welche Richtung sich dieses Land entwickeln soll. Hosts: Jan Schipmann, Aline Abboud, Victoria Reichelt Jeden Dienstag, überall wo es Podcasts gibt. ABSOLUTE MEHRHEIT wird produziert von Hyperbole Medien GmbH für funk. funk ist ein Gemeinschaftsangebot der Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). funk hat auf die datenschutzrechtlichen Bestimmungen dieser Plattform sowie die Erhebung, Analyse und Nutzung von Userdaten keinen Einfluss. Im Rahmen unserer Möglichkeiten gehen wir mit der größten Sensibilität mit Deinen Daten um. Weitere Informationen zum Thema Datenschutz findest Du auf unserer Website: https://www.funk.net/datenschutz Schaut hier vorbei und schreibt uns: Instagram: https://www.instagram.com/die.da.oben TikTok: https://www.tiktok.com/@die.da.oben YouTube: www.youtube.com/@DieDaOben
Die Bundesregierung versucht seit Jahren Menschen aus dem Ausland anzuwerben, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Einerseits ein Weg, der auf der Hand liegt. Andererseits ginge es nach Ansicht mancher Beobachter auch einfacher, schließlich leben viele Flüchtlinge hier. Teils sprechen sie schon Deutsch. Unter der derzeitigen Bundesregierung gab es zwar einen Paradigmenwechsel: Auch abgelehnte Flüchtlinge sollen mit neuen Gesetzen leichter in Arbeit gebracht werden. Trotzdem schiebt Bayern weiterhin Geduldete ab. Das sind Flüchtlinge, die mitunter arbeiten aber nicht bleiben dürfen, weil ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Warum fährt der Freistaat trotz eines massiven Arbeitskräftemangels diesen restriktiven Kurs?
In der ersten von zwei Spezialfolgen zur Grundversorgung, die im April 2024 ihr 20-jähriges Bestehen feiert, spreche ich mit dem Flüchtlingskoordinator und Geschäftsführer der Bundesbetreuungsagentur (BBU) Andreas Achrainer. Die BBU kümmert sich in Österreichim Rahmen der Erstversorgung um alle hilfs- und schutzbedürftigen Personen, die einen Asylantrag gestellt haben. Andreas Achrainer erklärt, warum die Grundversorgung rasch zur Armuts- und Inaktivitätsfalle werden kann, warum eine Bezahlkarte in Österreich nur wenig Sinn macht und wieso 20 Jahre nicht nur ein Grund zum Feiern sind.Fragen, Anregungen, Feedback, und Beschwerden an aufnahmebereit@wu.ac.at X: J_Kohlenberger Instagram: judithkohlenberger„Aufnahmebereit“ entsteht im Rahmen eines Wissenschaftsvermittlungsprojekts an der WU Wien und wird ermöglicht durch die Förderung „Vom Wissen der Vielen“ der MA 7 der Stadt Wien. Danke an die Kooperationspartner*innen von „Die Chefredaktion“ und der Podcastwerkstatt. Sprecher Intro/Outro: Lukas Heck Technik: Jürgen Angel und Lukas Lütteken, WU TVProduktion und Post-Produktion: Anja Malenšek, Podcastwerkstatt
Geduldete Flüchtlinge können seit Anfang 2023 das sogenannte Chancen-Aufenthaltsrecht beantragen - wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen zum Beispiel fünf Jahre ununterbrochen im Status der Duldung gewesen und nicht vorsätzlich straffällig geworden sein. Innerhalb von 18 Monaten müssen sie eine Arbeit finden, ausreichend Deutsch lernen, ihren Pass besorgen - dann können sie ein dauerhaftes Bleiberecht beantragen. Für viele Geduldete, deren Asylantrag einst abgelehnt wurde, ist das eine Chance. Bisher wurden in Bayern viele Anträge gestellt. Doch es gibt Hindernisse, die für manche Betroffene schwer zu überwinden sind.
Teil 1 CORRECTIV-Artikel löst Propaganda-Lawine ausEin Kommentar von Wolfgang Effenberger.Am 30. November 2023 verteidigte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) im Parlament das von der Bundesregierung ausgearbeitete „Rückführungsverbesserungsgesetzes“(1) als das umfangreichste Gesetz zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen von Rückführungen, das eine Bundesregierung jemals vorgelegt habe.Gesetzentwurf der Ampel-Koalition „zur Verbesserung der Rückführung“Nach dem Gesetzentwurf „zur Verbesserung der Rückführung“ soll die Fortdauer und die Anordnung von Abschiebungshaft künftig unabhängig von etwaigen Asylantragstellungen möglich sein, auch bei Folgeanträgen. Verstöße gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote werden laut Vorlage als eigenständiger Haftgrund außerhalb der Fluchtgefahr im Rahmen der Sicherungshaft geregelt; zudem ist ein behördliches Beschwerderecht für den Fall der Ablehnung des Abschiebungshaftantrags vorgesehen. Zugleich sieht der Gesetzentwurf vor, die Höchstdauer des Ausreisegewahrsams von derzeit zehn auf 28 Tage zu verlängern, um effektiver als bisher ein Untertauchen des Abzuschiebenden zu verhindern.“(2) Weiters ist vorgesehen,„…dass Widerspruch und Klage gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote keine aufschiebende Wirkung mehr haben. … Daneben enthält die Vorlage weitere Maßnahmen zur erleichterten Identitätsfeststellung und zur erleichterten Abschiebung von Straftätern und Gefährdern. Für den Bereich der Organisierten Kriminalität soll ein Ausweisungstatbestand geschaffen werden, der an die Angehörigkeit zu Strukturen der Organisierten Kriminalität anknüpft und unabhängig von einer strafrechtlichen Verurteilung ausgestaltet ist.“(3)Ministerin Faeser: Es braucht klare RegelnFaeser betonte in der Debatte, dass es klare Regeln brauche, damit Deutschland ein „solidarisches Land“ sein könne. Dazu gehöre, dass Menschen ohne Bleiberecht das Land „schnell und zuverlässig“ auch wieder verlassen müssen. Schon jetzt sei die Zahl der Abschiebungen im laufenden Jahr um 27 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Eigentlich sei es eine Selbstverständlichkeit, dass Ausreisepflichtige Deutschland verlassen müssen, doch gebe es in der Praxis immer wieder Schwierigkeiten, dies umzusetzen. Der Bund müsse einen rechtlichen Rahmen schaffen, der den Ländern einen möglichst effektiven Vollzug der Rückführungen ermöglicht.Parteigenosse Dirk Wiese hält den Gesetzentwurf für notwendig. Es gebe einfach Menschen, die nach Deutschland kämen und keine Bleibeperspektive haben, sich aber „nicht an die Spielregeln halten“. Genauso richtig sei es auch,„Abschiebungen von Straftätern und Gefährdern zu erleichtern und zugleich die Bekämpfung der Schleuserkriminalität zu verschärfen. Ebenso wichtig wie das Gesetzespaket sei für sie eine stärkere Steuerung der Migration, dass die Bundesregierung einen Schwerpunkt auf mehr Migrationsabkommen mit Ländern lege, die momentan die Rücknahme von Menschen verweigern“(4).Ampel-Partner FDP sieht Wende in der AsylpolitikStephan Thomae (FDP) betonte, Abschiebungen seien die notwendige und konsequente Vollendung einer behördlichen oder gerichtlichen Entscheidung.Wenn ein Asylantrag abgelehnt worden sei, hat die Ausreise des Antragstellers zu erfolgen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, müsse der Staat Entscheidungen treffen... hier weiterlesen: https://apolut.net/frontalangriff-der-demokraten-auf-andersdenkende-teil-1-correctiv-von-wolfgang-effenberger Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gut 330.000 Menschen haben 2023 einen Asylantrag in Deutschland gestellt, so der Bericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Fast 50 Prozent mehr als im Jahr davor. Syrien, Afghanistan und die Türkei führen die Liste der Herkunftsländer an.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Wer illegal nach Großbritannien einreist, soll keinen Asylantrag mehr stellen können, sondern festgenommen und direkt ins 6000 Kilometer entfernte Ruanda in Ostafrika ausgeflogen werden. Eine Rückkehr ins Vereinigte Königreich - selbst bei positivem Asylverfahren ausgeschlossen. Der "Ruanda-Plan" von Premier Rishi Sunak und seiner konservativen Regierung soll vor allem für Abschreckung sorgen und Bootsflüchtlinge von der Flucht über den Ärmelkanal abhalten. Doch bisher ist kein einziges Flugzeug Richtung Ruanda abgehoben - und der Oberste Gerichtshof in London hat dem "Ruanda-Plan" am Mittwoch einen weiteren Riegel vorgeschoben. Das Vorhaben sei rechtswidrig, die Sicherheit der Asylsuchenden in Ruanda nicht gewährleistet. Welche Optionen hat Sunak in der Migrationsfrage jetzt noch? Ist seine "stop the boats"-Politik gescheitert? Und warum hat die britische Regierung ausgerechnet mit Ruanda ein Abkommen geschlossen? Antworten geben die Newsjunkies Henrike Möller und Bruno Dietel. Die "Newsjunkies" - ein Tag, ein großes Nachrichtenthema, immer Montag bis Freitag am Nachmittag. Kostenlos folgen und abonnieren in der ARD-Audiothek. Alle Abo-Möglichkeiten findet Ihr hier: https://www.rbb24inforadio.de/newsjunkies. Fragen und Feedback: newsjunkies@inforadio.de.
In der 16. Folge von "Was jetzt? – Die Woche" spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit den Migrationsforschern Herbert Brücker und Bernd Kasparek. In Deutschland steht ein Richtungswechsel in der Migrationspolitik an: "Schneller und mehr abschieben", will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Tiefere Sozialleistungen fordert Finanzminister Christian Lindner (FDP), die Grünen wollen dagegen mehr Geld für die Kommunen und die CDU verlangt eine jährliche Flüchtlingsobergrenze mit stärkeren Grenzkontrollen. Das politische Rennen um die härteste Flüchtlingspolitik nimmt Fahrt auf. Unter anderem getrieben von den jüngsten Resultaten von Bürgerumfragen. 44 Prozent nennen das Thema Zuwanderung im DeutschlandTrend vom Oktober als das ihrer Ansicht nach wichtigste politische Problem, um das sich die Politik kümmern sollte. 64 Prozent sehen Zuwanderung allgemein als Nachteil für Deutschland – ein bisheriger Spitzenwert. Fest steht: Noch nie gab es so viele Geflüchtete in Deutschland wie heute. Bis September 2023 wurden über 250.000 Asylanträge registriert, und damit mehr als im gesamten vergangenen Jahr (244.000). Ein Drittel dieser Anträge wurde von Syrern und Syrerinnen gestellt. Denn ukrainische Geflüchtete erhalten sofortigen Schutz und tauchen in dieser Statistik nicht auf. Mit ihnen kämen nochmals 1,1 Millionen Menschen dazu. Insgesamt leben aktuell über zwei Millionen Menschen mit einem Schutzstatus (inklusive rund 170.000 "Ausreisepflichtige" mit einem abgelehnten Asylantrag) in Deutschland. Damit liegt Deutschland laut UN-Daten auf Platz vier derjenigen Länder mit den meisten Geflüchteten. Die Kommunen klagen deshalb zunehmend über Schwierigkeiten, die Ankommenden zu versorgen. Am Montag wurde am Flüchtlingsgipfel zwischen Bund und Ländern intensiv um entsprechende Gelder gerungen. Doch wie genau soll dieser Richtungswechsel in der Migrationspolitik aussehen? Wo liegen die größten Probleme und welche Chancen können sich daraus ergeben? - - - Wir sind auch auf Youtube. Alle Informationen zu unserer Livesendung finden Sie hier. Mehr zum Thema Hitze gibt es auf ZEIT ONLINE.
++ Nach Berliner Randalen: Polizeigewerkschaft werden zur Zielscheibe eines religiösen Fanatismus ++ Stralsund: Strafbefehl und ein Jahr Führerscheinentzug für LKW-Fahrer, der Klimakleber von der Strasse zog ++ "Freie Bauern" fordern funktionierendes Transitverfahren für Getreide aus der Ukraine ++ Brüssel: immer mehr Details über Attentäter - seit 2011 in Europa, viermal Asylantrag abgewiesen ++ muslimischer Ministerpräsident Schottlands will Gaza nach Europa umsiedeln ++ Roland Tichys kleine Serie über Werbesprüche und das neue Buch von Oliver Errichiello https://live.tichyseinblick.shop/produkt/errichiello-werbung-fuer-den-zeitgeist/ ++ TE Energiewendewetterbericht ++ Webseite: https://www.tichyseinblick.de
In diesem Jahr haben mehr als 220.000 Personen in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Hinzu kommen hunderttausende Geflüchtete aus der Ukraine. Sind Städte und Dörfer am Limit? Wie geht es Helfern und Geflüchteten? Moderation: Ralph Erdenberger. Von WDR 5.
Über 200.000 Menschen haben in Deutschland in diesem Jahr schon einen Asylantrag gestellt. Die vielen tausend Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind in dieser Zahl noch gar nicht enthalten. Immer mehr Kommunen kommen bei der Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten an ihre Grenzen. Und: Die 4-Tage-Woche in den Hochtaunuskliniken. Mehr darüber erfahren Sie bei uns.
Über 200.000 Menschen haben in Deutschland in diesem Jahr schon einen Asylantrag gestellt. Die vielen tausend Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind in dieser Zahl noch gar nicht enthalten. Immer mehr Kommunen kommen bei der Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten an ihre Grenzen. Und: Die 4-Tage-Woche in den Hochtaunuskliniken. Mehr darüber erfahren Sie bei uns.
Seit einigen Jahren beantragen wieder mehr Menschen in Deutschland Asyl. Viele Kommunen schaffen es nicht mehr, sie alle unterzubringen. Gibt es zu wenig Platz – oder bloß zu wenig politisches Engagement?
Vermutet wurde es schon lange, aber erstmals gibt es Videobeweise, die zeigen wie Griechenland Geflüchtete wieder auf das offene Meer zurück drängt, ohne ihnen eine Chance auf einen Asylantrag zu geben. Diese Praktiken sind laut geltendem EU-Recht illegal, passieren aber trotzdem. Der Flüchtlingshelfer Fayad Mulla hat solche Pushbacks auf der Insel Lesbos gefilmt und das Material der New York Times zu Verfügung gestellt. Im heutigen daily Podcast spricht er darüber, wie die Aufnahmen gelungen sind, welche Reaktionen er bekommen hat und was sich in der Flüchtlingsthematik ändern müsste. Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder Google Podcasts und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es unter www.kurier.at/podcasts
"Sollte ich als Chef von Twitter zurücktreten?", hatte Elon Musk am Sonntagabend auf Twitter gefragt. Von den 17,5 Millionen beteiligten Twitteraccounts stimmten 57,7 Prozent für Ja. Wie wahrscheinlich es ist, dass Musk nun tatsächlich den Posten räumt, analysiert Jakob von Lindern, Redakteur im Digitalressort von ZEIT ONLINE. Die 5.000 Teilnehmenden des zweiwöchigen Weltnaturgipfels im kanadischen Montreal haben sich auf ein Abkommen geeinigt. Kann es die Zerstörung der Erde tatsächlich aufhalten? Eine Einschätzung liefert Dagny Lüdemann, die als Chefreporterin Wissen für ZEIT ONLINE den UN-Gipfel am Ort des Geschehens beobachtet hat. Nach Großbritannien illegal eingereiste Menschen zurück nach Ruanda zu schicken und dort einen Asylantrag stellen zu lassen, stehe im Einklang mit der Genfer Flüchtlingskonvention. Das hat am Montag der High Court in London entschieden. Was die Entscheidung des Gerichts für die Migrationspolitik des Landes bedeutet, weiß Bettina Schulz, die als freie Journalistin aus London berichtet. Was noch? Der ESC-Vorentscheid der Ukraine fand in einem Bunker statt. (https://www.deutschlandfunk.de/ukraine-haelt-vorentscheid-fuer-esc-in-u-bahn-station-ab-102.html) Moderation und Produktion: Roland Jodin (https://www.zeit.de/autoren/J/Roland_Jodin/index) Redaktion: Pia Rauschenberger (https://www.zeit.de/autoren/R/Pia_Rauschenberger/index) Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: COP15: UN-Weltnaturgipfel einigt sich auf Abkommen zum Naturschutz (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-12/un-weltnaturgipfel-einigt-sich-auf-abkommen-zur-rettung-der-natur) UN-Weltnaturgipfel: Der Tag, als die Menschheit beschloss, sich selbst zu retten (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-12/un-weltnaturgipfel-cop-15-naturschutzabkommen-biodiversitaet) Twitter-Umfrage: Twitter-Nutzer stimmen für Rücktritt von Elon Musk (https://www.zeit.de/digital/2022-12/twitter-elon-musk-umfrage-chef-firma-unternehmen) Großbritannien: Britisches Gericht billigt Abschiebeflüge nach Ruanda (https://www.zeit.de/politik/2022-12/grossbritannien-gericht-abschiebeflug-ruanda-migranten)
Zurzeit werden immer mehr vorwiegend junge Männer, vor allem aus Afghanistan oder Nordafrika, an der Grenze in Buchs gezählt. Weil sie in der Schweiz keinen Asylantrag stellen möchten, lassen die Zollbeamten Fawad und die anderen Geflüchteten weiterziehen. Ein Vorgehen, das umstritten ist. Reporter Yann Cherix hat einige Männer im Zug über die Grenze begleitet. Er erklärt, weshalb aktuell die Flüchtlingszahlen zunehmen und inwiefern die Situation mit der Flüchtlingskrise von 2015/2016 vergleichbar ist. Host ist Mirja Gabathuler.Mehr zum Thema:Die ganze Reportage von Yann CherixPodcast-Hörer:innen lesen den Tages-Anzeiger drei Monate kostenlos: Auf tagiabo.ch das Probeabo auswählen und den Promocode «Apropos» verwenden.
Eigentlich wären sie in Melilla erst einmal in Sicherheit, denn hier haben Geflüchtete das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Doch viele von ihnen berichten von illegalen Abschiebungen und Gewalt.
Der Krieg in der Ukraine ist brutal und schockierend und die von dort geflüchteten Menschen werden in Deutschland willkommen geheißen und nach Kräften unterstützt. Auch politisch wird vieles, was 2015 für Geflüchtete nicht möglich schien, jetzt kurzerhand umgesetzt. Für Ukrainer*innen mit gültigem Pass sind öffentliche Verkehrsmittel vielerorts kostenlos. Sie müssen im Gegensatz zu Geflüchteten aus Syrien, dem Jemen, Irak und Afghanistan keinen Asylantrag stellen, dürfen in privaten Unterkünften leben und haben keine Wohnsitzauflage, die sie zwingt, an einem Ort zu bleiben. Das liegt auch an einer EU-Richtlinie, die bereits lange existiert, in diesem Jahr aber erstmals aktiviert wurde. In der Reihe Hintergrund geht heute Luise Sammann der Frage nach, welche Wirkung diese Ungleichbehandlung auf andere Geflüchtete hat, die in Deutschland aufgenommen wurden.
Im März haben weltweit mehr als 30 Sportminister:innen verlangt, russische und belarussische Funktionäre aus internationalen Sportverbänden auszuschliessen. Das Internationale Olympische Komitee tat bisher nichts. Nun verlangt auch Bundesrätin Amherd Massnahmen und macht Druck. Weitere Themen: Zu Beginn des Krieges in der Ukraine machten russische Entführungen von Bürgermeistern Schlagzeilen. Unterdessen zeigt sich: Russland verschleppt in den besetzten Gebieten gezielt und immer häufiger Zivilisten, um den ukrainischen Widerstand zu brechen. Grossbritannien will Flüchtlinge, die auf Booten über den Ärmelkanal kommen, künftig direkt ins zentralafrikanische Ruanda verfrachten. Dort soll ihr Asylantrag geprüft werden – allerdings nicht mit dem Ziel, sie zurück nach Europa zu bringen.
Wer aus der Ukraine in die Schweiz geflohen ist, erhält bei einem Asylantrag den Schutzstatus S. Er ermöglicht den Ukrainerinnen und Ukrainern Asyl ohne lange Verfahren. Gleichzeitig dürfen Menschen mit diesem Status auch arbeiten oder zur Schule gehen.In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt Charlotte Walser, was es mit diesem Status auf sich hat und wieso er nicht bereits für geflüchtete Menschen aus Syrien zur Anwendung kam. Gastgeber ist Philipp Loser.Lesen Sie den «Tages-Anzeiger» 30 Tage lang kostenlos im Probeabo, jederzeit kündbarwww.tagiabo.chWie finden Sie uns? Schreiben Sie uns eine Mail an podcasts@tamedia.ch.