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40 Tage nach der Niederschlagung der Proteste regt sich erneut Widerstand im Iran. Trauer um die Toten werde zur Anklage gegen das Regime, sagt Publizistin Shila Behjat. Dabei sei Reza Pahlavi, Sohn des früheren Schahs, für viele ein Hoffnungsträger. Gerner, Martin www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Iran spreche ich in dieser Folge über die Proteste, das Mullah-Regime und die mediale Berichterstattung in Deutschland. Ein Clip von mir ist viral gegangen, in dem ich das Interview der ARD mit Reza Pahlavi kritisiere. Konkret geht es um das Framing in der Tagesschau und die Art der Fragestellung gegenüber dem Sohn des letzten Schahs. Wurden hier suggestive Fragen gestellt? War das legitimer kritischer Journalismus – oder eine einseitige Darstellung? Und warum wurde aus meiner Sicht das aktuelle Regime im Iran kaum eingeordnet? Ich analysiere die entscheidenden Passagen des Interviews, ordne sie ein und erkläre, warum ich bestimmte Fragen als respektlos oder voreingenommen empfinde – und wo kritische Fragen selbstverständlich dazugehören. Es geht um Medienethik, Neutralität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Frage, wie über die Iran Proteste berichtet werden sollte. Schreibt mir gerne eure Meinung in die Kommentare. Sachlich, respektvoll, offen. Shownotes 00:00 – Viraler Clip auf Social Media 03:02 – Die erste kontroverse Frage im Interview 04:30 – „Self-proclaimed leader?“ Legitimitäts-Debatte 05:35 – Hunderttausende Demonstranten – ignoriert? 06:56 – Autokratie-Vorwurf und Dynastie-Frage 09:44 – Meine vier Kritikpunkte am Interview 12:12 – Neutralität der Öffentlich-Rechtlichen im Fokus Highlight-Passagen „Schlimmer als das jetzige Regime kann es eigentlich kaum werden.“ „Nur weil jemand der Sohn seines Vaters ist, heißt das noch lange nicht, dass er genauso regieren würde.“ „Kritische Fragen gehören zum Journalismus – suggestive Schuldzuweisungen nicht.“ „Wenn ich schon einen Beitrag zahle, dann will ich wenigstens neutrale Berichterstattung.“ „Man kann kritisch sein – aber man muss fair bleiben.“ Folgt mir auf YouTube, Instagram oder Linkedin https://www.youtube.com/@UCb-Zi15UBi9VMaMvwjI6S2w https://www.instagram.com/rezamehman_ https://www.linkedin.com/in/rezamehman
Iran-Flaggen, Freiheitsrufe, 250.000 Menschen in München. Und mittendrin ein Name: Reza Pahlavi. Sohn des gestürzten Schahs. Für viele Hoffnung – für andere hochumstritten. Wer ist er – und was will er wirklich?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Shahrzad Eden Osterer, gebürtige Iranerin und Journalistin beim Bayerischen Rundfunk Gesprächspartnerin: Iran-Forscherin am German Institute for Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Unzählige persische Flaggen mit den alten Symbolen des Persischen Reiches – dem Löwen und der Sonne – waren heute auf der Theresienwiese in München zu sehen. Auch Rufe nach Schah Reza Pahlavi hörte man immer wieder. Versammelt hatten sich Iraner aus vielen europäischen Ländern, aber auch aus Dubai und der Türkei, um für ein Ende des Mullah-Regimes einzutreten. Und dafür, dass das iranische Volk seine Zukunft selbst wählen kann. „Heute ist ein sehr, sehr wichtiger Tag für uns Iraner. Kronprinz Reza Pahlavi hat aufgerufen, in drei Städten zu Tausenden und Abertausenden herauszugehen. Und wir sehen hier: Wir alle sind aus Europa zusammengekommen“, so Maria Shirafkan, eine der Protestteilnehmerinnen. „Es soll vor allem im Ausland ein Zeichen setzen, dass wir nicht zulassen, dass die Stimme der stimmlosen Iraner erlischt und verstummt. Das lassen wir nicht zu. Und genau deswegen sind wir hier.“ Für die Düsseldorferin mit iranischen Wurzeln ist die Revolution kurz davor, in die Endphase überzugehen. „Das hier ist keine Etappe mehr. Das ist das finale Ende. Denn so schwach war die islamische Regierung noch nie. Und so ein Massaker hat sie noch nie durchgezogen“, so Shirafkan. Sie geht davon aus, dass in den ersten beiden Tagen des Protestes, der am 8. Januar startete, durch die iranischen Sicherheitskräfte 90.000 Menschen getötet wurden. „Wir sind alle pro-westlich. Wir wollen im Iran ein säkulares System haben“, erklärte Ray Kandar. Er nimmt ebenfalls am Protest teil. Der Kölner Ingenieur wünscht sich von der Bundesregierung mehr Einsatz dafür, dass die Tage für das Mullah-Regime gezählt sind. „Und bitte, Herr Bundeskanzler Merz, bitte sprechen Sie mit unserem König Reza Pahlawi. Der ist der Einzige, der dem Iran ein wahres Referendum bringen kann.“ Shirafkan wünschte sich zudem, dass Deutschland als erstes Land iranische Diplomaten ausweist. „Das würde ein so großes Zeichen setzen. Es wäre vielleicht diplomatisch gar nicht so wichtig, aber für die Iraner wäre das ein großes Zeichen.“ Auch lebten viele Kinder von iranischen Regierungsvertretern in Deutschland. Deutsch-Iranerin forderte, dass diese ausreisen müssten. Im Vorfeld der Demonstration auf der Theresienwiese gab Kronprinz Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs von Persien, am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Pressekonferenz. Hinter dem Oppositionsführer, der seit 46 Jahren für den Fall des Mullah-Regimes kämpft, stehen Millionen Iraner im In- und Ausland. Pahlavi erklärte, er strebe weder nach Macht, noch nach Titeln. Sein einziges Ziel sei die Freiheit des iranischen Volkes. Für die Zeit nach dem Regime und den Übergang zu einer Demokratie hat er genaue Vorstellungen: Zentrale Prinzipien, die das zukünftige Iran prägen sollen, seien territoriale Integrität, individuelle Freiheiten, Gleichheit aller Bürger und die Trennung von Religion und Staat. Was Europa von einem starken, freien Iran hätte, fragte ihn die Epoch Times. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, dass es aufgrund der Fortsetzung des Status quo zu einer noch stärkeren Migration nach Europa kommt. Europa ist bereits gesättigt und hat ein großes Problem, wenn es um Einwanderung geht“, so der in den USA lebende Pahlavi. Aber noch wichtiger sei die Möglichkeit für Europa, mithilfe des Irans seinen Energiebedarf zu decken. Zum Schluss seiner Rede bat Pahlavi, in Anspielung auf Kennedys „Ich bin ein Berliner“, nun in Solidarität mit dem iranischen Volk zu sagen: „Man-e Irani“ – „Ich bin ein Iraner“. Zum Video: https://www.epochtimes.de/epoch-tv/vor-ort/exil-iraner-das-ist-das-ende-a5399043.html
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz waren die Beziehungen zwischen den USA und Europa das Top-Thema. Die Hosts Anna Engelke und Stefan Niemann schildern in dieser Sonderfolge von Streitkräfte und Strategien ihre Eindrücke und analysieren die Reden. Am ersten Tag hatte Bundeskanzler Merz sich von der US-Politik unter Präsident Trump abgegrenzt und deutlich gemacht, dass es einen starken europäischen Pfeiler innerhalb der NATO braucht. Nach den harschen Aussagen von US-Vizepräsident Vance im vergangenen Jahr war vor allem die Rede des US-Außenministers Rubio mit Spannung erwartet worden. Dieser würdigte zwar die Geschichte des transatlantischen Bündnisses, sprach aber auch von Fehlern, die gemacht worden seien, und stellte sich klar hinter die Politik von US-Präsident Trump.Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO. Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein Land bisher für den Krieg bezahlt hat.Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das Mullah-Regime in Teheran protestierten.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner Sicherheitskonferenz https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp “Bosettis Woche” mit Florian Schroeder http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-sus
Von Christa Zöchling. Ein Kronprinz stünde bereit: Reza Pahlavi. Dem ältesten Sohn des verstorbenen Schahs, traut man im rechten wie linken Lager zu, das Mullah-Regime im Iran abzulösen. Von Korruption und Folter des Schah-Regimes hat er sich nie wirklich distanziert. Kann das gutgehen? // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Worauf fußt das iranische Regime? Wie konnte sich die Herrschaft der Mullahs nach der Absetzung des Schahs während der Islamischen Revolution und dem Aufstieg Ayatollah Khomeinis festigen?
Was bedeutet die neue US-Drohkulisse im Persischen Golf?Ein Kommentar von Rainer Rupp.Der ehemalige Top-Analyst der CIA Larry Johnson, der schon seit etlichen Jahren zu einem rigorosen Kritiker der imperialistischen, kriegslüsternden US-Außenpolitik geworden ist, hat gestern, Donnerstag, den 29. Januar 2026, in einem E-Mail-Rundschreiben eindringlich vor der zunehmenden Wahrscheinlichkeit eines neuen US-Angriffs auf Iran in den nächsten Tagen gewarnt. Sein Schreiben leitete er ein mit den Worten: „Aufgrund der jüngsten Äußerungen von Donald Trump und verschiedener Mitglieder der iranischen Regierung und des Militärs steuern wir auf einen neuen Krieg im Persischen Golf zu. Aber es sind nicht nur die Worte, die mich beunruhigen. Wenn man die Gesamtheit der aktuell in der Region zusammengezogenen US-Militärressourcen mit denen vergleicht, die sich vor Israels Überraschungsangriff auf den Iran im Juni 2025 im Persischen Golf befanden, dann ergibt sich ein sehr bedrohliches Bild“, so Johnson.Nun wäre es nicht das erste Mal, dass die Kriegstreiber in Washington in den letzten Jahren immer wieder mal eine erschreckende Drohkulisse gegen Iran in der Region aufgebaut haben. Wie zum Beispiel in der 2011-2012 Krise, als unter Präsident Obama das Pentagon drei kampfbereite Flugzeugträger-Schlachtgruppen in Reichweite der iranischen Küste zusammengezogen hatte. Aber auch damals – Irans Verteidigungsfähigkeiten waren noch weitaus schwächer als heute – gab es starken Widerstand innerhalb des Pentagons und der Stabschefs der US-Waffengattungen gegen einen Krieg mit Iran, der den US-Streitkräften und der US-Wirtschaft hohe Verluste versprach.Da Kriege zwischen Staaten nie einfach so aus dem Nichts passieren, wie die West-„Eliten“ in Politik und Medien uns im Fall der Ukraine weismachen wollen, weil Putin eines langweiligen Tages aus einer bösen Laune heraus nichts Besseres zu tun hatte, als einen Krieg anzufangen, weil also jeder Krieg eine Vorgeschichte hat, wollen wir uns auch diese im Zusammenhang des US-Iran-Konfliktes kurz ansehen.Der politische HintergrundAusschlaggebend für die Entwicklung in dieser Region war die US-Deklaration Anfang der 50er Jahre, dass der Raum um den Persischen Golf „von vitalem Interesse“ für die Sicherheit der Vereinigten Staaten ist. Dies ist die höchst-mögliche Sicherheitseinstufung und bedeutet, dass Washington seither - egal unter welchem US-Präsident – bereit war, sowohl mit sogenannten „verdeckten Operationen“ als auch mit offener militärischer Gewaltanwendung die US-Kontrolle über diese Region mit allen Mitteln zu „verteidigen“. Mit dem US-initiierten Sturz des ersten, demokratisch gewählten, iranischen Ministerpräsidenten Mohammed Mossadek und der anschließenden Einsetzung des US-hörigen, tyrannischen Folterregimes des fake „Schahs von Persien“, des ehemaligen Unteroffiziers „Mohammed Reza Pahlevi“, hatten die USA 1953 mit großer Brutalität ihren Anspruch auf die Beherrschung der Region auch in der blutigen Praxis unterstrichen.Zuvor hatte Mossadek im Mai 1951 den Briten die Kontrolle über das iranische Öl entrissen und es zum Staatsbesitz erklärt. London bat insbesondere die USA um Hilfe. Washington operierte verdeckt und schickte den CIA-Agenten Kermit Roosevelt, ein Experte in psychologischer Kriegsführung, als Leiter der Operation nach Teheran. Der bestach mit Erfolg die kaiserlichen, iranischen Offiziere. Ein verfrühter Putschversuch der kaiserlichen Garde gegen Mossadek scheiterte jedoch. ...https://apolut.net/neuer-us-krieg-gegen-iran-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
...und warum unterstützen so viele Exil-Iraner*innen Reza Pahlavi und seine Monarchistenbewegung? Ende Dezember 2025 ist im Iran erneut eine Welle von Massenprotesten ausgebrochen. Das inzwischen nach außen gelangte Bildmaterial und die Augenzeugenberichte deuten darauf hin, dass Zehntausende Menschen während der Proteste durch Regimekräfte getötet und eine noch größere Zahl verletzt und verhaftet wurde. Momentan sieht es so aus, als sei es dem Regime gelungen, die Proteste niederzuschlagen. Der Wunsch nach einem Ende der Herrschaft der Mullahs bleibt bestehen. Was danach kommen soll – darüber herrscht im Iran und insbesondere unter Iraner*innen im Exil jedoch Uneinigkeit. Viele Iraner*innen wünschen sich ein demokratisches System: weder Mullah noch Schah. Gleichzeitig präsentiert sich der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, mit seiner Monarchistenbewegung vor allem im Ausland medienwirksam als einzige Alternative zum Mullah-Regime. Warum kann sich das herrschende Regime trotz des großen Drucks von innen und außen an der Macht halten, und was müsste passieren, damit es stürzt? Wer ist Reza Pahlavi, und welche Vision hat er für den Iran? Warum wird er von so vielen Exiliraner*innen, aber auch von Staaten wie Israel und den USA, unterstützt? Und wie groß und organisiert ist die Bewegung, die sowohl eine Rückkehr der Pahlavi-Dynastie als auch das Mullah-Regime ablehnt? In dieser Folge von Weltunordnung spricht Pauline Jäckels mit dem Protestforscher und Iranexperten Tareq Sydiq. Sydiq forscht am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg und hat zur iranischen Innenpolitik promoviert. Er beschäftigt sich weltweit mit Protestbewegungen, unter anderem im Iran, in Japan, Pakistan und England. Sein Buch „Die neue Protestkultur“ ist 2024 im Hanser Verlag erschienen. Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Was passiert, wenn ein Regime merkt, dass seine größte Waffe nicht mehr funktioniert: die Angst? Im Iran eskaliert die Gewalt. Friedliche Demonstranten werden zu tausenden vom brutalen Mullah-Regime hingerichtet. Auf offener Straße, in ihren Häusern, ja sogar in Krankenhäusern. Wie konnte es so weit kommen? Haleh Hosseini Ramandi, geboren und aufgewachsen im Iran, erzählt, wie sich das Leben unter der Scharia anfühlt, wie brutal die Repression der Ayatollahs im Alltag ist und was wirklich hinter den Protesten steckt – denn nur wirtschaftliche Probleme, wie man es in vielen Nachrichtensendungen hört, geht es nicht. Besonders eindrücklich schildert Ramandi auch die Rolle der Frauen. Nicht als PR-Motiv für westliche Headlines, sondern als Treiberinnen eines Widerstands, der das System der Islamischen Diktatur an seiner empfindlichsten Stelle angreift. Haleh Ramandi zeigt, wie das Regime Gewalt ideologisch rechtfertigt – und warum Islamismus als politische Macht im Westen gefährlich verharmlost wird. Auch den heiklen Fragen weicht das Gespräch nicht aus: Warum entsteht in Teilen der Gesellschaft eine neue Nostalgie nach dem Sohn des Schahs, Reza Pahlavi, dessen Vater man im Zuge der Revolution noch aus dem Land gejagt hatte? Und welche Verantwortung tragen die USA und Israel im Iran-Konflikt? Wünschen sich die Menschen vor Ort einen Militärschlag Donald Trumps? Und was braucht es, damit aus eines Volkes nicht ein weiteres Blutbad wird? Iran verstehen von Tom David Frey mit Haleh Hosseini Ramandi. Iranische Liberale Frauen e.V.: https://iranische-liberale-frauen.org/ Magazin "Iran im Diskurs": https://irandiskurs.de/ -------- Unterstützte mich jetzt: www.tomdavidfrey.de/support -------- Datum der Aufzeichnung: Dieser Podcast bezieht sich auf ein Thema, das sich laufend entwickelt; auch erhebt der Podcast keinen Vollständigkeitsanspruch. Das Aufnahmedatum dieser Folge war der 24.01.2026. -------- Disclaimer: Alle Inhalte von Tom David Frey sind selbst recherchiert und eingesprochen. Auch die Stimmen der Gäste oder Interviewpartner sind stets authentisch. Künstliche Intelligenz wird ausschließlich genutzt, um Zitate oder Textausschnitte zu vertonen, um ggf. Beschreibungstexte, Titel und Thumbnails zu generieren. Videos und Podcast erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotz journalistischer Sorgfalt sind Fehler nicht auszuschließen. -------- #iran #schah #demonstrationen #mullahs #revolution #rezapahlavi #pahlavi
In Abu Dhabi ist heute der zweite Verhandlungstag der trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA zu Ende gegangen. Schon gestern hatten sich Vertreter der drei Staaten zu Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Vereinigen Arabischen Emiraten getroffen. Laut Nachrichtenagentur RIA hat sich das russische Außenministerium positiv zu den Aussichten auf weitere Gespräche mit ukrainischen Delegationen in Istanbul geäußert. │ Während der Verhandlungen in Abu Dhabi, hat Russland die Ukraine wieder mit schweren Luftangriffen überzogen - mit zahlreichen Drohnen aber auch mit ballistischen Raketen. Besonders betroffen sind die größten Städte Kiew und Charkiw. │ Wie kann, wie soll es weitergehen in Iran? Die Proteste sind abgeebbt, eine echte Opposition gibt es nicht. Reza Pahlavi, der Sohn des gestürzten Schahs, hat erneut angekündigt, nach Iran zurückkehren zu wollen. Er lebt seit Jahrzehnten in den USA. Im Interview mit dem ARD-Studio Washington hat Pahlavi für ein militärisches Eingreifen der USA in Iran geworben. │ Kanadas Premier Carney hat in Davos Donald Trump die Stirn geboten. New-York-Korrespondent Martin Ganslmeier findet - daran sollten sich die Europäer ein Beispiel nehmen und mit Kanada enger zusammenrücken.
Angespannte Lage in Syrien - Machthaber Al-Scharaa sagt Berlin-Besuch ab │ Nach Angriffen von syrischen Regierungstruppen in kurdischen Gebieten gilt seit gestern eine Waffenruhe │ Der Sohn des früheren Schahs, Pahlavi, betont wieder seine Absicht, in den Iran zurückzukehren, um eine Führungsrolle einzunehmen │ Ukraine und USA wollen beim Weltwirtschaftsforum in Davos weiter darüber sprechen, wie der Krieg gegen Russland beendet werden könnte
Diesmal ist Matussek bewegt von der Jugendrevolte im Iran und erinnert sich an seinen ersten Kontakt mit den Schiiten – noch zu Zeiten, als in Persien, also dem Iran, der prunkliebende Schah diktatorisch herrschte. Sechs Jahre später feierte Matussek mit der Nichte des Premiers Mossadegh, der vom CIA weggeputscht wurde, die Rückkehr des Ayathollah Khomeini. Wie viele im Westen dachten sie, der Befreier des persischen Volkes, das unter der Diktatur des Schahs gelitten hatte, kehre zurück. Allerdings musste Matussek seine eigene eher resignative Sendung, die er am Mittwochabend aufgenommen hatte, am Donnerstag aktualisieren, denn mit Trumps Drohung zum Eingriff änderte sich das Spielfeld radikal. Die Jugend ist zurück auf der Straße, der Ayatollah ist auf der Flucht, die patriotische persische Revolution scheint zu siegen. Ausführungen über die explosive Allianz zwischen religiösem Fundamentalismus und kommunistischer Skrupellosigkeit, zwischen Mystik und stalinistischer Brutalität. Zarathustra und die Folgen. Die persische Hochkultur mit Dichtern wie Hafis. Das Wegschauen unserer Medien, die Blamage der Linken und das Fehlen wirklicher Solidarität von Rockstars mit den hingemetzelten Jugendlichen in Teheran. Ferner das ewige Comeback der Sechziger- und Siebzigerjahre im Pop. Briefe.
Die Proteste im Iran unterscheiden sich von früheren Bewegungen. Sie erfassen nicht nur die urbane Mittelschicht, sondern breite Bevölkerungsschichten – darunter erstmals die traditionell regimetreuen Basarhändler. Aus dem Exil positioniert sich Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, als mögliche Führungsfigur. Doch die Opposition bleibt gespalten, ein klares politisches Profil für die Zeit nach dem Regime fehlt. Und seit der weitgehenden Abschaltung des Internets ist nicht mehr klar erkennbar, ob das Regime die Proteste weitgehend niedergeschlagen hat – oder ob es lediglich gelungen ist, sie unsichtbar zu machen. Nach Berichten der New York Times hält Präsident Donald Trump ein breites Spektrum an Optionen offen – von Cyberangriffen bis hin zu gezielten Luftschlägen. Ein unmittelbarer militärischer Angriff gilt bislang jedoch nicht als beschlossen. Am Mittwochabend erklärte Trump auf einer Pressekonferenz, das Regime habe ihm zugesichert, keine Hinrichtungen vorzunehmen. Es gelte die Situation weiter zu beobachten. Seit dem 28. Dezember demonstrieren im Iran Hunderttausende Menschen gegen das Regime. Auslöser ist eine schwere Wirtschaftskrise mit galoppierender Inflation und dem Absturz der Landeswährung. Doch die Proteste sind längst nicht mehr nur wirtschaftlich motiviert – immer lauter werden die Rufe nach einem Ende der theokratischen Diktatur. Welche Versprechen macht die iranische Führung? Wie weit wären die USA bereit zu gehen? Und wie realistisch ist ein Sturz des Regimes?
Erneut eskaliert im Iran eine Protestwelle. Berichte von tausenden Toten und die Angst vor Hinrichtungen alarmieren. Warum die Proteste gegen das Mullah-Regime diesmal eine breitere Basis haben und welche Ziele der US-Präsident Donald Trump verfolgt, erzählt in dieser 11KM-Folge ARD-Korrespondentin Katharina Willinger. Und wir fragen sie auch: Welche Rolle spielt Reza Pahlavi, der Sohn des ehemaligen Schahs, dabei? Aktuelle Infos von Katharina Willinger und ihrem Team zur Entwicklung im Iran findet ihr hier: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier findet ihr alle bisherigen 11KM-Folgen zum Iran: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Hier geht's zu “Lost in Nahost”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-in-nahost-der-podcast-zum-krieg-in-israel-und-gaza/urn:ard:show:5ef19b01d54f725b/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Sebastian Schwarzenböck Mitarbeit: Nadja Mitzkat, Nicole Dienemann Host: David Krause Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Christine Frey, Marie-Noelle Svihla und Christine Dreyer Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Reza Pahlavi lebt im Exil in den USA. Nach der brutalen Niederschlagung von Protesten im Iran will er sich als Übergangsfigur positionieren. Der Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad ordnet die Rolle Pahlavis ein. Fathollah-Nejads Buch heisst «Iran – wie der Westen seine Werte und Interessen verrät». Die weiteren Themen: · Der bekannte Schweizer Snowboarder Ueli Kestenholz ist am Wochenende von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Er ist wenig später im Spital in Sitten gestorben. Ueli Kestenholz ist nicht irgendein Snowboarder gewesen – er war ein Pionier - das sagt Sportredaktor Reto Held. · Die beiden Tech-Konzerne Apple und Google machen gemeinsame Sache beim Thema künstliche Intelligenz. Konkret geht es darum, dass in AppleGeräten wie etwa iPhones künftig GoogleKI drin sein wird. Apple muss auf externe KI-Lösungen setzen, weil das Unternehmen mit seinen eigenen KI-Anstrengungen der Konkurrenz stark hinterherhinkt. Warum das so ist, erklärt Digitalredaktor Jürg Tschirren. · Kassenzettel, Versand-Etiketten, Flugtickets: Mit sogenanntem Thermopapier kommt man immer mal wieder in Kontakt. Und lange hat dieses Papier giftige Stoffe enthalten. Stoffe, die in der Schweiz mittlerweile eigentlich verboten wären. Dennoch fehlen immer noch gute Alternativen, die nicht zu schnell verblassen und gesundheitlich unbedenklich sind. Ein Forschungsteam der ETH Lausanne hat nun eine pflanzliche Beschichtung entwickelt, die das «Kassenzettelproblem» lösen könnte, wie Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erzählt.
Das iranische Regime geht brutal gegen die Proteste vor, die das Land seit zwei Wochen erschüttern. Bricht der Widerstand, oder stürzen die Mullahs? Ausschlaggebend könnten dabei auch Akteure im Ausland sein: der Sohn des letzten Schahs, der im Exil lebt, oder die Regierungschef von Israel und den USA. »Dieses Regime ist bankrott, buchstäblich und sinnbildlich«, sagt Maximilian Popp, stellvertretender Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts. Bei Shortcut erklärt er, welche Szenarien es jetzt gibt. Sagt uns, wie euch Shortcut gefällt. Hier geht's zur Umfrage. »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Daten und Karten: So breiten sich die Proteste in Iran aus Aufstand in Iran: »Das Regime hat kaum noch Optionen« Gewalt gegen Demonstranten: Irans Revolutionswächter gehören auf die Terrorliste ►►► ► Host: Regina Steffens ► Gast: Maximilian Popp ► Redaktion: Florian Hofmann, Lena Plischke ► Regie: Florian Hofmann ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann ► Produktion: Sven Christian ► Postproduktion: Florian Hofmann, Christian Weber ► Social Media: Lena Plischke, Christina Koppenhöfer, Christian Weber ► Musik: Above Zero ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Folgen von Wintersturm "Elli", Welche spielt Sohn des gestürzten Schahs bei den Protesten im Iran?, Kampf um Deutungshoheit nach tödlichen Schüssen auf Frau durch Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE, Polens Präsident Nawrocki begleitet Fußballfans nach Tschenstochau, Ergebnisse des 16. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Bronze für die deutsche Biathlon-Staffel, Das Wetter
Im Iran haben die Proteste eine neue Eskalationsstufe erreicht. Selbst Reza Pahlavi, der älteste Sohn des letzten Schahs, der in den USA im Exil lebt, hat zu Widerstand aufgerufen. Er sei bereit, im Iran einen demokratischen Wandel mitzugestalten.**********In dieser Folge mit: **********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Tanja Valérien spricht in ihrer 84. Podcastfolge mit der Unternehmerin, Designerin und Illustratorin JASMIN KHEZRI, Jahrgang 1967, in ihrem Zuhause in München, wo sie sie auch fotografiert hat, über Schönheit und Liebe...ihre persischen Wurzeln und warum sie kein Farsi spricht…den Vater aus Kurdistan, der für das Medizinstudium nach Deutschland kam und hier ein renommierter Facharzt für Frauenheilkunde wurde…ihre Kindheit in Düsseldorf...den Besuch im Iran 1969 zu Zeiten des Schahs und warum sie dort fast gestorben wäre…die Auswirkungen der islamischen Revolution 1979 auf das Leben ihrer Eltern…den muslimischen Glauben...Flucht, Privilegien, Klassenunterschiede, Personal und Heimat zwischen den Welten…ihre Mutter, die in einer Künstlerkommune in der von den Nazis 1936 erbauten „Weißen Siedlung“ in Düsseldorf-Golzheim aufgewachsen ist…die große Liebe zu Südfrankreich, die seit ihrer Kindheit ihre zweite Heimat ist…die Erfahrungen im Internat DENSTONE COLLEGE in England und für das letzte Schuljahr an der angloamerikanischen MOUGINS SCHOOL bei Cannes, welche sie sehr verändert haben…das Kommunikationsdesign-Studium an der Parsons School of Design in Los Angeles…warum sie ihren ersten Heiratsantrag abgelehnt hat…ihr großes Zeichentalent, Kreativität, Träume und Leidenschaft…ihre ersten Grafikarbeiten für das renommierte TIME MAGAZINE…Chancen, Glück und Fügung…Demütigung und Kritik...die beruflichen Highlights als Art Director für die deutsche Ausgabe der Modezeitschrift MARIE CLAIRE und das SZ-Jugendmagazin JETZT, für welches sie viele Preise erhalten hat…die Kreation ihrer inzwischen weltbekannten illustrierten Frauenfigur IRMA, mit der sie 15 Jahre lang die erfolgreiche Kolumne IRMAS WORLD in der GLAMOUR entwickelt hat…die Zusammenarbeit u. a. mit CELINE, LOUIS VUITTON, ROLLS-ROYCE, PRADA, DE BEERS, MY THERESA, P&C, TATLER, VOUGE, ELLE und SOTHEBY'S…die herausfordernde Wandlung vom Dienstleister zur Unternehmerin mit ihrem Lifestyle- und Entertainment-Online-Magazin IRMAS WORLD und ihrer eigenen Modekollektion JASMIN KHEZRI COLLECTION…ihren Faible für Stoffe, Bänder, Knöpfe und Vintage...Scheitern, Angst und den Mut, weiterzumachen...Demut, Ehe, Fehlgeburten, Mutterwunsch, Leid, Glaube, Hoffnung, Sehnsucht, Glück…ihre erwachsenen Zwillinge, die ihre besten Berater sind…den Tod des Vaters und die tröstende Zwiesprache…den Luxus der Zeit in der Pandemie…Netzwerken, Kochen, Humor, Natur, Eisbaden, Altern und die Liebe zu den Menschen.
Kann der Sohn des letzten Schahs dem Iran die Freiheit bringen?
Thu, 03 Jul 2025 16:50:08 +0000 https://jung-naiv.podigee.io/1085-769-iran-expertin-azadeh-zamirirad-uber-das-atomprogramm-krieg-mit-israelusa 05a2e2d6c9616fc77af456b6ebbfc587 Politik für Desinteressierte Zu Gast im Studio: Azadeh Zamirirad, stellvertretende Leiterin Naher/Mittlerer Osten & Afrika. Azadeh ist in Iran geboren und hat ihre politikwissenschaftliche Ausbildung an der Uni Potsdam genossen. Ein Gespräch über die letzten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Iran, Israel und Israel, das Atom-Abkommen (JCPOA) mit Iran von 2015, den Ausstieg der USA aus dem JCPOA unter Trump, iranische Verstöße des Abkommens, das iranische Recht auf Uran-Anreichung, die Frage, wie nah Iran tatsächlich kurz vor dem Besitz von Atomwaffen war und ist, Iran als nuklearer "Schwellenstaat", die Fatwa des Ayatollahs, die Verhandlungen der Amerikaner sowie Europäer mit dem iranischen Regime, den Blick auf geopolitische und hegemoniale Interessen in der Region von Iran, Israel, Saudis und Amerikanern, die Druckmittel der Iraner, die Nachfolge des Obersten Führers Ali Chamenei, das Schicksal der Frauenbewegung ("Frauen, Leben, Freiheit") sowie die Rolle des Sohns des Schahs im Exil + eure Fragen via Hans Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Link: Azadeh zu Iran bei Jung & Naiv, Folge 456 (Februar 2020) full Politik für Desinteressierte no iran,israel,saudi arabien,usa,atomprogramm,regime change,geopolitik,analyse,krieg
(Aus aktuellem Anlass wiederholen wir diese Woche unsere Doppelfolge zur Iranischen Revolution.)Es beginnt mit der größten Party der Geschichte und endet mit einer Staatsform, die es so vorher noch nie gegeben hat. Von 1941 bis 1979 regiert Schah Mohammad Reza Pahlavi über den Iran und katapultiert sein Land in die Zukunft. Doch dadurch macht er sich große Feinde. Die Islamische Revolution im Iran verwandelt das Land von einem der engsten Verbündeten des Westens in einen seiner ärgsten Widersacher. Welche Schuld trägt der Schah daran? Welche die Geheimdienste der Briten und USA? Und warum tickt der Iran heute so wie er tickt?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank BöschUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 2. Juni! Der 2. Juni ist kalendarisch irgendwie völlig unbeleckt. Gut, dass es immer wieder politisches Weltgeschehen zu entdecken gibt. So endete am 2. Juni der dritte Kabeljaukrieg zwischen Island und dem Vereinigten Königreich. Wer hätte es gewusst? Auch bei wichtigen Geburtstagen sieht es mau aus. So ist heute der 100. Geburtstag des Schweizer Jodlers Adolf Stähli, ein regional bedeutender Musiker. Na ja, das ist doch schon mal was. Ein Revolutionär war er allerdings nicht. Ganz anders die Bewegung 2. Juni. Sie entstand am Todestag von Benno Ohnesorg im Jahr 1967. Bundeskanzler war zu dem Zeitpunkt der ehemalige Nazi Kurt Georg Kiesinger. Gegen den Staatsbesuch des Schahs von Persien demonstrierten in West-Berlin viele Studierende, die einen offiziellen Staatsbesuch des autokratischen Herrschers nicht unkommentiert hinnehmen wollten, unter ihnen auch Benno Ohnesorg, der bei einer dieser Demos von dem Berliner Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen worden war. Aber heute ist auch der Internationale Hurentag. Dazu habe ich eine schöne Zeitungsmeldung gelesen: Die Leipziger Peterskirche lädt zum 50. Internationalen Hurentag ein. Unter dem Titel „Huren im Hause des Herrn“ begehen Sexarbeitende, Fachberatungsstellen, kirchliche Vertreter*innen und Wissenschaftler*innen gemeinsam das 50. Jubiläum dieses Tages. Der 2. Juni 1967 war ein Wendepunkt der 68er Proteste: Der 2. Juni 2025 vielleicht ein Wendepunkt bei den GfD-Demos. Doch darüber gleich mehr. Unsere Themen heute: +++ Demo in Heide gegen "Gemeinsam für Deutschland" +++ Blumengeschäfte in Neumünster: Floristinnen im 6-Tage-Dauer-Einsatz mit Minimal-Urlaub +++ Unternehmen tragen Verantwortung für Klimafolgen: Jetzt auch gerichtlich bestätigt Musik: Conny (Köln) PA69 (Berlin) F*cking Angry (Bonn) Kem Trail (Hamburg)
Seit Jahren gräbt der Schauspieler Christian Berkel in seiner Familiengeschichte. Bereits zwei autofiktionale Romane sind dabei entstanden: "Der Apfelbaum" (2018) und "Ada" (2020). Beide Bücher wurden vom Feuilleton hochgelobt. Jetzt ist das dritte Buch der Familientrilogie erschienen: "Sputnik". Christian Berkel blickt weit zurück in seine Kindheit, die flankiert wurde von politisch bewegten Zeiten, der 68er-Begung, dem Besuch des Schahs in Deutschland 1967, die Ermordung von Benno Ohnesorg. Und er erlebte immer wieder das Schweigen über Verbrechen im Nationalsozialismus. Christian Berkel erspürt als Kind die Stimmung in der Familie und in der Gesellschaft. Seine Mutter musste als Jüdin aus Deutschland fliehen. Sie hat Verfolgung, Flucht und Internierungslager überlebt, fand in Deutschland, Jahre nach dem Krieg ihre Familie und wieder ein Zuhause. Auch sie konnte lange nicht über das Erlebte sprechen. Bis sie ihr Schweigen brach. Mit seinem autofiktionalen Roman "Sputnik" setzt Christian Berkel Mosaiksteine seiner Familienvergangenheit zusammen, denkt nach über die deutsche Nachkriegsgeschichte, über Schuld, Verantwortung. Aber auch über eine unbeschwerte Jugend in Frankreich, die prägende Momente hatte, weil sie ein kulturelles Feuerwerk waren aus Sprache, Musik, Theater und Literatur. Darüber spricht der Schauspieler Christian Berkel mit Claudia Christophersen in NDR Kultur à la carte.
Heute: Die Bombe der Mullahs – Wie gefährlich ist die Lage wirklich? Verfügt der Iran über Atomwaffen? und Kann er einen Flächenbrand im Mittleren Osten auslösen? Die Geschichte rund um diese Frage reicht weit zurück bis in die Zeit des Schahs von Persien 1968 und ist reichlich spektakulär. Heute ist die Frage, wie gefährlich kann der Iran werden? Verfügen die islamischen Revolutionäre in Teheran über die Atombombe? Sichtbar ist: Sie greifen entweder selbst mit Raketen Israel an oder lassen ihre Huthi Terroristen im Jemen Raketen auf Israel schießen und übrigens auch auf Frachter, die durch den Golf von Aden ins Rote Meer fahren. Hans Hofmann-Reinecke kann bei der Beantwortung helfen. Er studierte Kernphysik in München und arbeitete in der Kernphysikalischen Forschung. Er war Inspektor bei der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und hilft im Gespräch mit Holger Douglas, zunächst einmal zu klären, wie aus dem harmlosen Schwermetall Uran eine Atombombe werden kann. Seine aktuellen Bestseller „Grün und dumm“ und zuletzt „Die Farbe des Scheiterns“ sind bei Amazon erhältlich. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Es beginnt mit der größten Party der Geschichte und endet mit einer Staatsform, die es so vorher noch nie gegeben hat. Von 1941 bis 1979 regiert Schah Mohammad Reza Pahlavi über den Iran und katapultiert sein Land in die Zukunft. Doch dadurch macht er sich große Feinde. Die Islamische Revolution im Iran verwandelt das Land von einem der engsten Verbündeten des Westens in einen seiner ärgsten Widersacher. Welche Schuld trägt der Schah daran? Welche die Geheimdienste der Briten und USA? Und warum tickt der Iran heute so wie er tickt?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank Bösch+++ Alle Rabattcodes und Infos zu meinen Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/was_bisher_geschah +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Als Anfang der 1970er Jahre die Ölpreise stark stiegen, erlebte der Iran dank hoher Einnahmen aus der Erdölförderung einen Wirtschaftsboom. Parallel dazu verordnete Schah Mohammad Reza Pahlavi seinem Land eine Modernisierungskur. Doch der rasante Wandel und die oktroyierten Reformen überforderten das Land, zumal der Bevölkerung kein politisches Mitspracherecht eingeräumt wurde. Widerspruch wurde nicht geduldet, Oppositionelle wurden von der Geheimpolizei verfolgt, mussten ins Gefängnis oder den Gang ins Exil antreten. Als sich dann ab der Mitte des Jahrzehnts die Wirtschaft wieder abkühlte, wurden Inkompetenz, Misswirtschaft und Korruption in der Regierung deutlich sichtbar. Vor diesem Hintergrund vollzog sich der Aufstieg eines Mannes, der eine Rückkehr in die gute, alte Zeit zu versprechen schien, in der die Menschen fromm und sittlich gefestigt waren…
Jin, Jiyan, Azadî – Frauen, Leben, Freiheit! Wir sprechen heute über die Proteste im Iran, die Rolle der Frauen, der Arbeiter*innenbewegung und der ethnischen Minderheiten. Dabei sprechen wir auch kurz über die Exilopposition und warum der Sohn des Schahs – zum Glück – wohl keine besonders wichtige Rolle mehr spielen wird. Wir schauen außerdem mit einem geopolitischen Blick auf den Iran und fragen, wie es eigentlich um den umstrittenen Atomdeal steht. Überraschend war die von China vermittelte Annäherung zwischen Iran und Saudi-Arabien, was hat es damit auf sich? Gesprochen haben wir in dieser Folge mit Mina Khani: Sie ist im Iran geboren, lebt heute in Berlin und ist seit vielen Jahren in der linken Iran-Solidarität aktiv. Sie berichtet von ihren eigenen Protesterfahrungen im Iran als Jugendliche, die wichtige Rolle der Frauen und Minderheiten und sagt, dass diese revolutionäre Situation noch lange nicht vorbei ist. twitter.com/Khani2Mina Dr. Gudrun Harrer ist eine ausgewiesene Expertin für den Nahen- und Mittleren Osten aus Wien. Dort ist sie leitende Redakteurin bei der Tageszeitung „Der Standard“ und lehrt auch an der Universität Wien sowie an der Diplomatischen Akademie. Sie analysiert für uns den Atomdeal und vor allem die Annäherung zwischen Iran und Saudi-Arabien. Hamid Mohseni, auch er ist im Iran geboren, in Deutschland aufgewachsen und seit langem politisch zum Iran aktiv. Ihn haben wir vor allem nach der Rolle der Arbeiter*innenbewegungen und der aktuellen Streiks im Iran gefragt. Wir, das sind Linda Peikert (Twitter/Insta: lindapeikert) und Jan van Aken (Twitter: jan_vanaken). Feedback, Lob und Kritik erreichen uns unter disarm@rosalux.org. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterhält auf ihrer Website ein Dossier über die Aufstände im Iran: https://www.rosalux.de/iran-revolution Der Bericht der IAEA vom 8. November 2011 über die Geschichte des iranischen Atomprogramms findet sich hier: https://www.iaea.org/sites/default/files/gov2011-65.pdf
✨ Folge 104: ZARA Eine entspannende Abendroutine (Tagesreflexion, Meditation) und eine Geschichte zum Einschlafen aus UsbekistanZara ist die Tochter eines rigiden Schahs. Sie möchte jedoch selbst keinen reichen Schah zu Mann haben, sondern sie hat den großen Wunsch, einen armen Mann zu heiraten, und diesem zu helfen, ein gerechter und guter Schah zu werden. Ihrem Vater wird geweissagt, dass seine Tochter die Frau eines Hirten wird, diese Vorstellung missfällt ihm sehr. Ob diese Weissagung in Erfüllung geht?
In „Morgen sind wir frei“ kehrt der gebürtige Iraner Omid nach dem Sturz des Schahs zurück in seine Heimat, in „Don’t Breathe 2“ rächt sich ein blinder Kriegsveteran an der Entführung seiner Pflegetochter und „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ erzählt genau diese Geschichte. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-morgen-sind-wir-frei-dont-breathe-2-die-ermordung-des-jesse-james-durch-den-feigling-robert-ford
In „Morgen sind wir frei“ kehrt der gebürtige Iraner Omid nach dem Sturz des Schahs zurück in seine Heimat, in „Don’t Breathe 2“ rächt sich ein blinder Kriegsveteran an der Entführung seiner Pflegetochter und „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ erzählt genau diese Geschichte. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-morgen-sind-wir-frei-dont-breathe-2-die-ermordung-des-jesse-james-durch-den-feigling-robert-ford
In „Morgen sind wir frei“ kehrt der gebürtige Iraner Omid nach dem Sturz des Schahs zurück in seine Heimat, in „Don’t Breathe 2“ rächt sich ein blinder Kriegsveteran an der Entführung seiner Pflegetochter und „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ erzählt genau diese Geschichte. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-morgen-sind-wir-frei-dont-breathe-2-die-ermordung-des-jesse-james-durch-den-feigling-robert-ford
Die Story / Sie glaubt nicht an den Fluch, der auf ihrer Familie lastet – bis sie ihm begegnet. Er glaubt nicht an die Liebe – bis er sie trifft. Elisha und Erik – zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch füreinander bestimmt. Frühjahr 1867: Prinzessin Elisha, jüngste Tochter des Schahs von Persien, ist klug, schön und eigensinnig. In einem goldenen Käfig geboren, kann sie die gesellschaftlichen Beschränkungen, die ihr als Frau auferlegt sind, nicht akzeptieren. Ausgestattet mit der Gabe des Heilens, ist es ihr sehnlichster Wunsch, Medizin zu studieren und Ärztin zu werden. Kann sie sich ihren Traum erfüllen? Erik, ein geheimnisvoller Zauberer mit der Stimme eines Engels, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Nacht für Nacht führt er auf einem Jahrmarkt seine Kunst vor und nimmt sein begeistertes Publikum mit in eine magische, entrückte Welt. Er selbst hat keine Illusionen und keine Träume mehr. Er kennt weder Güte noch Freundschaft und schon gar nicht Liebe. Als sich Elisha und Erik begegnen, ändert sich ihr beider Schicksal. Die Autorin / https://katharina-franzen.com/ Mehr über die Sprecherin: www.danieladietz.de / Texte einreichen geht hier https://forms.gle/ERvZDBBMKNQR26q66 / FAQs zum Texte-Einreichen: www.danieladietz.de/podcast-erlesenes/podcast-faqs/ / RSS-Feed: https://novopo.podcaster.de/erlesenes.rss / Direkter Link zum Podcast: https://www.podcast.de/podcast/887604/
Iran wählt heute einen neuen Präsidenten, doch Umfragen sagen ein Rekordtief bei der Wahlbeteiligung voraus. Was steht bei diesen Wahlen für den Iran auf dem Spiel? Gast im «Tagesgespräch» ist der iranisch-deutsche Autor Bahman Nirumand. Nur noch vier Kandidaten stehen auf dem Wahlzettel bei der Präsidentenwahl heute in Iran. Viele der 59 Millionen Iraner fühlen sich um ihre Wahl betrogen. Beobachter rechnen deshalb mit einer historisch tiefen Wahlbeteiligung. Das wiederum dürfte die Chancen des Favoriten vergrössern: Ebrahim Raisi, Justizchef und politischer Hardliner, Wunschkandidat des Establishments. Der Iran steht vor einer Richtungsentscheidung. Worum geht bei diesen Wahlen für den Iran? Wir sprechen darüber mit dem iranisch-deutschen Schriftsteller und Publizisten Bahman Nirumand. Geboren in Teheran, flüchtete er 1965 vor dem Schah-Regime nach Deutschland. Ende 1978 kehrte er zurück und erlebte den Sturz des Schahs 1979. Einige Jahre nach der islamischen Revolution musste er den Iran erneut verlassen. Seither lebt und arbeitet er in Deutschland. Der 85-jährige hat zahlreiche Bücher über den Iran geschrieben. Für die Heinrich-Böll-Stiftung verfasst er seit 20 Jahren den monatlichen Iran-Report. Barbara Peter hat mit Bahman Nirumand über die Lage im Iran gesprochen.
In dieser Folge von Verzwickte Geschichte reisen wir in den Iran, einem riesigen, wunderschönen und kulturell wie historisch sehr spannenden Land, das in den vergangenen Jahren leider vor allem negative Schlagzeilen macht,…sei es durch das Absprechen des Existenzrechtes an Israel oder der offenen Drohung Atomwaffen herzustellen. Das Verhältnis mit dem Westen war allerdings nicht immer so zerrüttet. Die iranische Geschichte des 20. Jahrhunderts ist auf der einen Seite geprägt von dem Wunsch, sich der westlichen Welt zu öffnen, andererseits von dem Bedürfnis, religiöse Traditionen zu bewahren. Wie sich der Iran, vor allem auch im 20. Jahrhundert historisch entwickelt hat, welche Rolle die Schahs, vor allem natürlich Schah Mohammed Reza Pahlavi dabei spielen, was es mit dem von der CIA gestützten Putsch von 1953 und der islamischen Revolution von 1979 unter der Führung von Ruhollah Chomeini auf sich hat, wollen wir uns in dieser Folge von Verzwickte Geschichte ansehen. Kapitelmarken 02:02: Schiiten, Sunniten und die historische Region Persien 10:10: Der Iran in der Kolonialzeit 15:21: Iran im 20. Jahrhundert: die konstitutionelle Revolution und der 1. Weltkrieg 22:58: Folgen des 2. Weltkriegs 32:25: Mohammed Mossadegh und der Putsch von 1953 38:34: Der Schah und der Westen 44:20: Ajatollah Chomeini und die Revolution 1979 48:29: Der Golfkrieg und die Folgen der Revolution 52:35: Das Verhältnis zum Westen nach 1979 Quellen: Michael Axworthy, Revolutionary Iran: A History of the Islamic Republic Second Edition, 2019 Peyman Jafari (Autor), Waltraud Hüsmert: Der andere Iran: Geschichte und Kultur von 1900 bis zur Gegenwart, 2010 Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halm weitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.de Instagram: verzwickte_geschichte Facebook: Verzwickte Geschichte - Der History Podcast Feedback & Themenvorschläge: info@verzwickte-geschichte.de
Am 2. Juni 1967 geht Benno Ohnesorg mit anderen Studierenden gegen den Besuch des Schahs von Persien auf die Straße. Als die Demonstration aufgelöst wird, schießt der Polizist Karl-Heinz Kurras auf Ohnesorg. Der Student stirbt. Die genauen Umstände werden nicht ausreichend geklärt. Der Tag markiert eine Zeitenwende. Die Studentenbewegung radikalisiert sich. Die beiden Strafverfahren gegen Kurras enden mit Freispruch. Margot Overath rekonstruiert den Ablauf der Tat.
Vor achtzig Jahren wurde Benno Ohnesorg geboren. Am 2. Juni 1967 geht er mit anderen Studierenden gegen den Besuch des Schahs von Persien auf die Straße. Als die Demonstration aufgelöst wird, schießt der Polizist Karl-Heinz Kurras auf Ohnesorg. Der Student stirbt. Die genauen Umstände werden nicht ausreichend geklärt. Die beiden Strafverfahren gegen Kurras enden mit Freispruch. Margot Overath rekonstruiert den Ablauf der Tat.
Die Märchenhochzeit, die am 21. Dezember 1959 in Teheran stattfand, bewegte die deutsche Regenbogenpresse über alle Maße. Schließlich war Schah Mohammed Reza Pahlavi zuvor mit Soraya verheiratet gewesen, die in Berlin aufgewachsen war und in den bunten Blättchen als "Deutsche auf dem Pfauenthron" gefeiert wurde. Als sich der Schah von Persien von ihr trennte, weil sie keine Kinder bekommen konnte, nahm die Hysterie in Deutschland solche Formen an, dass die iranische Botschaft protestierte. Doch auch die neue Frau des Schahs eroberte schnell die Herzen der Klatschpostillen-Leserinnen. Von Christiane Kopka.
Der Persische Reich fand mit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 ein ruhmloses Ende. Der letzte Schah Mohammad Reza wurde zur Flucht gezwungen, eine der ältesten Monarchien der Welt hörte quasi über Nacht auf zu existieren. Vorhersehbar war freilich nichts davon, wenn auch das alte Perserreich schon seit Jahrhunderten von einer Krise in die nächste schlitterte. Schon im 16. Jahrhundert bekamen die persischen Schahs es mit einem schier übermächtigen Nachbarn, dem Osmanischen Reich, im Westen zu tun, später marschierten dann regelmäßig russische, britische oder gleich beide Truppen in Persien ein und besetzten immer wieder Teile des Landes. Melde dich hier für den Déjà-vu Newsletter an. Hier kannst du Déjà-vu Geschichte finanziell unterstützen. In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich davon erzählen, wie Shah, Politik und Gesellschaft auf diese Herausforderungen reagierten. Ich erzähle von der Konstitutionellen Revolution von 1906, die die absolute Herrschaft der Schahs im Persischen Reich beendete und eine verfassungsmäßige Ordnung schuf. Ich erzähle von den verhängnisvollen Konzessionen, die etwa im Bereich der Erdölförderung an ausländische Investoren vergeben wurden und ich erzähle von der Herrschaftszeit eines Reza Schah Pahlavi, der aus all dem einen radikalen Ausweg suchte. Dabei bleibt am Ende sogar noch Zeit, über die verwirrende Frage des Namens dieses Persischen Reiches zu reden und was seine Umbenennung in Iran wirklich bedeutete. Zum Schluss ist eines sehr deutlich. Nichts an dieser Entwicklung bis hin zur Islamischen Revolution war vorgezeichnet und alles hätte auch ganz einfach anders kommen können. Wie immer in der Geschichte. Diese Episode findest du auch auf deja-vu-geschichte.de. Dort kannst du mir sehr gerne ein Kommentar hinterlassen, ich würde mich freuen, von dir zu hören! Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte in deinem Podcatcher und bewerte ihn auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen. Weiterlesen
Nach dem Sturz des Schahs von Persien 1979 wurde erstmals in der Moderne ein "Gottesstaat" gegründet - die islamische Republik Iran.
Der "Weltspiegel" begleitet drei Generationen iranischer Frauen: Die Großmutter war eine glühende Anhängerin des Schahs. Ihre Tochter kämpfte für Freiheit und Gleichheit und die Enkelin zählt zu den "Kindern der Revolution".
Von der Monarchie zur Islamischen Republik Iran: Auf den Sturz des Schahs folgte 1979 in dem Land der religiöse Herrscher Khomeini. Ein historischer Blick auf das Land – bis ins 21. Jahrhundert.
Drei Tage im Juni 1967, die in der Pop-Geschichtsschreibung einen Vorher-/Nachher-Modus markieren: 1. Juni: The Beatles veröffentlichen ihr Album "Sergeant Pepper´s Lonely Hearts Club Band". 2. Juni: Bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien wird der Student Benno Ohnesorg erschossen. 3. Juni: Aretha Franklin erreicht mit "Respect" die Spitze der amerikanischen Hitparade.
Die letzten 100 Iahre iranische Geschichte stehen für zum Teil gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen moderner Welt, Religon und Tradition. Sie reichen vom Versuch des Schahs, das Land in die Moderene zu führen, über die islamische Revolution, Kriege, Atomprogramm einschließlich Embargo bis hin zur „Islamischen Republik Iran“ unter Mahmud Ahmadinedschad und dem aktuellen Präsidenten Hassan Rohani. Wo steht das Land heute, nachdem der Westen das 10-jährige Embargo gegen den Iran beendet hat? Neue Perspektiven tun sich für alle Beteiligten auf. Doch das Land liegt mitten in einem Krisengebiet. „Morgen in Iran – Die islamische Republik im Aufbruch“: Der Deutsch-Iraner Adnan Tabatabai stellte am 11.10.16 in der „Evangelischen Stadtakademie München“ sein neues Buch vor. Der Nahost-Experte Tabatabei hat an der London University Middle East Politics studiert. Er ist Analyst und Berater von Bundesministerien und der EU, außerdem Mitbegründer und Geschäftsführer des Thinktanks "CARPO - Center for Applied Research in Partnership with the Orient" mit Sitz in Bonn. Die Moderation des Abends hatte Silvia Bauer, Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin von Cinema Iran, München.
Onkel Andi und Cindy treffen sich vor der deutschen Oper in West-Berlin, wo 1967 Jubelperser auf Studenten einprügelten, die gegen den Besuch des Schahs demonstrierten. Ein paar Ecken weiter trifft sich der Verein "Tranparency for Iran".Onkel Andi und Cindy treffen sich vor der deutschen Oper in West-Berlin, wo 1967 Jubelperser auf Studenten einprügelten, die gegen den Besuch des Schahs demonstrierten. Ein paar Ecken weiter trifft sich der Verein "tranparency for iran" die auf ihrer Homepage kritische und sehr lesenswerte Nachrichten und Berichte aus dem Iran veröffentlicht. Küchenradio ist bei einem Vereinstreffen zu Gast und plaudert mit dem Vorsitzenden, dem Regisseur Ali Samadi Ahadi über das Bild des Irans in deutschen Medien. Onkel Andi bekam zwei Teller Suppe und Cindy konnte sich die Namen nicht merken. Dann gings ums Geld und Küchenradio schaltete das Mikrofon aus. Zum Schluss gibts aber noch eine weitere Folge der Serie "Reanalogisierung digitaler Technik". Nach der Sendung erfuhren wir nach und nach, wo wir waren, mit wem und warum.