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Deutschland hat inzwischen rund 200.000 öffentliche Ladepunkte. Trotzdem fühlt sich E-Auto-Laden für viele noch nicht so selbstverständlich an wie Tanken. Warum eigentlich?
In belastenden Ausnahmesituationen sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei oft die Ersten vor Ort. Doch was passiert, wenn ihre Arbeit endet und für Angehörige oder Zeugen die schwersten Stunden erst beginnen? In dieser Folge von Passierschein A38 spricht Alexander Baumbach mit Theresa Pabst-Clemens, Teamleiterin der Notfallseelsorge im Landkreis Wittenberg, über die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Sie erklärt, was hinter den Begriffen PSNV-B und PSNV-E steckt, wie Einsätze der Notfallseelsorge ablaufen und warum es dabei oft weniger um große Worte als vielmehr darum geht, Menschen Orientierung und Halt zu geben. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Leitstelle, um die Ausbildung der ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sowie um die Frage, wie man selbst Teil dieses Teams werden kann. Die Notfallseelsorge begleitet Menschen unabhängig von Religion oder Weltanschauung und ist ein wichtiger Baustein des Katastrophenschutzes im Landkreis Wittenberg. Kontakt zur Notfallseelsorge Theresa Pabst-Clemens
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Wie lange dauert es eigentlich vom Brandausbruch bis zur Personenrettung? Viele denken: Wenn es brennt, wird die Feuerwehr gerufen und ist sofort da. Aber ganz so einfach ist es in der Realität nicht. In der neuen Folge von Brandschutz To Go spricht Stephan Wenzel mit Jörg Ullrich von Ullrich Brandschutz über die Zeitachse vom Brandausbruch bis zur Personenrettung. Es geht darum, wie viel Zeit bereits vergeht, bis ein Brand überhaupt entdeckt, gemeldet und durch die Leitstelle disponiert wird. Dazu kommen Ausrückzeit, Anfahrtszeit, Erkundung, Aufbau und schließlich die eigentliche Rettung der Personen. Besonders spannend: Jörg zeigt sehr anschaulich, warum 10, 15 oder 30 Minuten im Brandfall plötzlich gar nicht mehr lang wirken und warum die Feuerwehr zwar hervorragend ausgebildet ist, aber trotzdem nicht überall sofort gleichzeitig helfen kann. Ein Gespräch über Hilfsfristen, Rettungswege, Brandentwicklung, Evakuierung über Leitern und darüber, warum Brandschutzplanung im Ernstfall über wertvolle Minuten entscheidet.
Ihr interessiert euch für die Feuerwehr und sucht nach einem Spiel, in dem ihr eure eigene Leitstelle frei gestalten könnt? Jugendreporter Jerome hat da eine Spielempfehlung für euch! Was genau man im Game macht und wie es funktioniert, erfahrt ihr in diesem Podcast.
Der Alarm geht los und Feuerwehrleute rücken aus. Obwohl es nicht brennt. Ein Rauchmelder hatte eine Fehlfunktion, ein Fahrstuhl ist stecken geblieben oder eine Wohnungstür muss geöffnet werden. Immer mehr Einsätze bringen Ehrenamtliche zunehmend an ihre Grenzen. Woran liegt das und welche Lösungen gibt es?Host: Annette EwenReporterin: Heike Becker, Haff-Müritz-Studio NeubrandenburgRedaktion: Sebastian Welzel, Haff-Müritz-Studio NeubrandenburgMV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.deLiebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Weitere MV im Fokus-Folgen:MV IM FOKUS – Darüber spricht Mecklenburg-Vorpommern! · Wenn es auf der Wache brennt: Herausforderungen Feuerwehr · Podcast in ARD Sounds MV IM FOKUS – Darüber spricht Mecklenburg-Vorpommern! · So würde MV wählen - Neue Umfrage vor der Landtagswahl · Podcast in ARD Sounds Feuer und Flamme: Der Feuerwehr-Talk · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Wie ist das echte Leben als Polizist? Was erlebt man wirklich auf Streife und später, wenn es um die großen Fische geht, als Kriminalhauptkommissar? Welches sind brenzlige Momente im Dienst? Und in welcher Situation hat er tatsächlich mal die Waffe gezogen? Meinen Gast heute kenne ich schon seit über 20 Jahren, unsere Kinder sind seit der Kita befreundet. Wenn Marcel seine Tochter früher bei uns abgeholt hat, dann haben alle an seinen Lippen gehangen. Weil er immer was Spannendes zu erzählen hat! Einmal ist ein aus dem Gefängnis entflohener Mörder durch unseren Stadtteil gelaufen und wurde mit dem Hubschrauber gesucht. Das war spektakulär und wird in dieser Folge besprochen. „Es gibt nichts, was es nicht gibt“, soviel kann er aus seinem 30jährigen Arbeitsalltag sagen. Bei manchem Auftrag von der Leitstelle weiß man schon vorher, was einen erwartet. Aber am gefährlichsten sind die vermeintlich harmlosen Einsätze. Welche Situation er niemals vergessen wird, und warum die enge Verbindung unter Kollegen besonders auf Streife einem das Leben und die Seele retten kann, darum geht's in dieser Folge. Und um viele spannende Insidergeschichten aus dem Leben eines Polizisten. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/m_wie_marlene Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Kapitelmarker findest du eine Etage tiefer :)In dieser Episode spreche ich mit Leonie Siebert über die Realität im Rettungsdienst zwischen Land und Stadt, Vorurteile gegenüber Frauen im Einsatzdienst, Social Media, psychische Belastung und die Frage, wie Rettungsdienst nach außen eigentlich dargestellt wird. Wir sprechen über den echten Alltag auf der Wache, über Einsätze, die organisatorisch und körperlich an Grenzen bringen, über schwergewichtige Patienten, unterschiedliche SOPs und Algorithmen je nach Region sowie darüber, warum nicht jeder Notruf automatisch ein „klassischer Rettungsdiensteinsatz“ ist. Außerdem geht es um Bauchgefühl im Einsatz, Teamkultur, Ausbildung, Luftrettung, Gewalt gegen Einsatzkräfte und darum, warum Sichtbarkeit, Aufklärung und ehrliche Einblicke in den Beruf so wichtig sind.(00:00:00) Intro & Reifenpanne in Berlin(00:01:00) Leonie stellt sich vor(00:01:22) Instagram, Kooperationsreels & Podcaststart(00:02:34) Darf man im Rettungswagen lachen?(00:03:31) Bürgerbeschwerden über Blaulicht & Martinshorn(00:07:10) Landrettung vs. Stadtrettung(00:09:54) Warum der Motor vom Rettungswagen weiterläuft(00:13:41) Zwischen Realität und Dramatisierung(00:16:27) Unterschiede zwischen Land- und Stadtrettung im Einsatzalltag(00:20:35) Berufsfindung & Weg in den Rettungsdienst(00:26:38) Psychische Belastung, Stressabbau(00:34:45) Frauen im Rettungsdienst & warum Leonie sichtbar sein will(00:42:26) Social Media, Verantwortung & medizinischer Content im Netz(00:53:11) Schlaganfall-Notruf, Bauchgefühl & 240-Kilo-Patient(01:00:23) Wenn Gewicht im Einsatz zum echten Problem wird(01:02:40) Frauen, Kraft & Vorurteile im Rettungsdienst(01:06:00) SOPs erklärt: Was Notfallsanitäter wirklich dürfen(01:11:33) Hypertonie, Medikamente & alte vs. neue Vorgaben(01:14:06) Hessen-Algorithmen, Berliner SOPs & regionale Unterschiede(01:19:26) Ausbildung, Prüfungen & Sicherheit im Einsatz(01:24:45) Leitstelle, Funk & was man mit der Zeit wirklich lernt(01:32:05) Luftrettung, Pilotenträume & Praktikum im Hubschrauber(01:33:28) Zusammenarbeit mit Polizei & Feuerwehr(01:38:34) Gewalt im Rettungsdienst(01:39:14) Stethoskop am Hals: Arbeitsmittel oder Provokation?(01:45:42) Neue auf der Wache, Vorstellungsrituale & Teamkultur(01:47:14) Verabschiedung & Outro
Die Energiewende nimmt Fahrt auf: mehr Solarstrom, mehr Wärmepumpen, mehr Elektrofahrzeuge. Dafür ist das Schweizer Stromnetz nicht gebaut. Doch der Ausbau verläuft schleppend. Steigt die Gefahr eines Blackouts? Wie gut helfen neue Speichersysteme? Und wieso kommen die Leitungen nicht in den Boden? Widerstand gegen Freileitungen – umstrittene Erdkabel Kaum ein Leitungsprojekt bleibt ohne Widerstand. Im Wallis oder im Aargauer Reusstal wehren sich Gemeinden und Interessengruppen gegen neue und höhere Masten. Ihre Forderung: die Leitung in den Boden verlegen. Doch Swissgrid warnt: Erdkabel seien teurer, technisch anspruchsvoller und gefährdeten die Netzstabilität. Kritiker halten dagegen: Mit moderner Technik liessen sich auch Erdkabel sicher betreiben. Die Schweiz will bis 2050 weitgehend auf fossile Energien verzichten. Der Strombedarf steigt – gleichzeitig wird die Produktion immer volatiler. Solarstrom aus Tausenden dezentralen Anlagen ersetzt schrittweise Atomkraftwerke und ergänzt die Wasserkraft. Doch dafür ist das heutige Stromnetz nicht gebaut. In der Leitstelle der Swissgrid zeigt sich: Produktion und Verbrauch müssen immer häufiger aktiv gesteuert werden. Die nationale Übertragungsnetz-Betreiberin plant deshalb Milliardeninvestitionen in neue Kapazitäten, doch viele Projekte verzögern sich über Jahre. Das Verteilnetz unter Druck Nicht nur das Übertragungsnetz gerät unter Druck. Ein grosser Kraftakt zur Bewältigung der Energiewende findet im Schweizer Verteilnetz statt. Es umfasst über 200'000 Kilometer Leitungen und wird betrieben von rund 600 regionalen Elektrizitätswerken. In Quartieren wurden die Netze einst für Kühlschrank und Herd dimensioniert – heute kommen immer mehr Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen hinzu. Die Kosten drohen zu explodieren. Überfordert der Solarboom das Netz? Vor allem der anhaltende Solarboom bringt das System an Grenzen. An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen bereits heute mehr Strom, als gleichzeitig verbraucht wird. Künftig soll es noch deutlich mehr sein. Diese Einspeisespitzen vollständig ins Netz aufzunehmen, wäre teuer und oft unnötig, finden Netzbetreiber und Experten. Batterien statt teurer Netzausbau Ein Ausweg sind flexible Tarife und vor allem Batteriespeicher. Im Übertragungsnetz können Grossbatterien, wie die geplante weltgrösste Redox-Flow-Batterie im Aargau, eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. In Quartieren und in Häusern können Batteriespeicher einen überteuerten Netzausbau verhindern.
Die Energiewende nimmt Fahrt auf: mehr Solarstrom, mehr Wärmepumpen, mehr Elektrofahrzeuge. Dafür ist das Schweizer Stromnetz nicht gebaut. Doch der Ausbau verläuft schleppend. Steigt die Gefahr eines Blackouts? Wie gut helfen neue Speichersysteme? Und wieso kommen die Leitungen nicht in den Boden? Widerstand gegen Freileitungen – umstrittene Erdkabel Kaum ein Leitungsprojekt bleibt ohne Widerstand. Im Wallis oder im Aargauer Reusstal wehren sich Gemeinden und Interessengruppen gegen neue und höhere Masten. Ihre Forderung: die Leitung in den Boden verlegen. Doch Swissgrid warnt: Erdkabel seien teurer, technisch anspruchsvoller und gefährdeten die Netzstabilität. Kritiker halten dagegen: Mit moderner Technik liessen sich auch Erdkabel sicher betreiben. Die Schweiz will bis 2050 weitgehend auf fossile Energien verzichten. Der Strombedarf steigt – gleichzeitig wird die Produktion immer volatiler. Solarstrom aus Tausenden dezentralen Anlagen ersetzt schrittweise Atomkraftwerke und ergänzt die Wasserkraft. Doch dafür ist das heutige Stromnetz nicht gebaut. In der Leitstelle der Swissgrid zeigt sich: Produktion und Verbrauch müssen immer häufiger aktiv gesteuert werden. Die nationale Übertragungsnetz-Betreiberin plant deshalb Milliardeninvestitionen in neue Kapazitäten, doch viele Projekte verzögern sich über Jahre. Das Verteilnetz unter Druck Nicht nur das Übertragungsnetz gerät unter Druck. Ein grosser Kraftakt zur Bewältigung der Energiewende findet im Schweizer Verteilnetz statt. Es umfasst über 200'000 Kilometer Leitungen und wird betrieben von rund 600 regionalen Elektrizitätswerken. In Quartieren wurden die Netze einst für Kühlschrank und Herd dimensioniert – heute kommen immer mehr Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen hinzu. Die Kosten drohen zu explodieren. Überfordert der Solarboom das Netz? Vor allem der anhaltende Solarboom bringt das System an Grenzen. An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen bereits heute mehr Strom, als gleichzeitig verbraucht wird. Künftig soll es noch deutlich mehr sein. Diese Einspeisespitzen vollständig ins Netz aufzunehmen, wäre teuer und oft unnötig, finden Netzbetreiber und Experten. Batterien statt teurer Netzausbau Ein Ausweg sind flexible Tarife und vor allem Batteriespeicher. Im Übertragungsnetz können Grossbatterien, wie die geplante weltgrösste Redox-Flow-Batterie im Aargau, eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. In Quartieren und in Häusern können Batteriespeicher einen überteuerten Netzausbau verhindern.
Die Notrufe für Polizei, Feuerwehr und Sanität aus den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden werden ab 2032 in Rothenburg entgegengenommen. Untergebracht wird diese kantonsübergreifende Leitstelle in einem neuen Sicherheitszentrum. Dieses lässt sich der Kanton Luzern fast 300 Millionen Franken kosten. Weiter in der Sendung: · Die Käserei Landbrügg in Schüpfheim/LU bleibt nach einem Salmonellen-Fall weiterhin geschlossen. · Junge Frau aus Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden erlernt den seltenen Beruf als Wagnerin.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Autonome Shuttles können Nahverkehr verbessern - Studie des KIT wertet 1 600 Testfahrten in Mannheim und Friedrichshafen aus Foto: Felix Kästle, ZF Friedrichshafen Autonome Kleinbusse können den öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg verbessern und Autofahrten ersetzen. Das hat eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) von mehr als 1.600 Testfahrten mit Fahrgästen gezeigt. Die Forschenden haben untersucht, wie zuverlässig autonome Shuttles im Alltag fahren, wie die Bevölkerung darauf reagiert und welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen breiten Einsatz nötig sind. Es profitieren besonders Einwohnerinnen und Einwohner ländlicher Regionen, wo Busse selten fahren. Jetzt haben die KIT-Forschenden den Abschlussbericht der Studie veröffentlicht. Hohe Offenheit gegenüber der Technik – Sicherheitsgefühl entscheidend Die Befragungen zeigen, dass viele Menschen autonomen Fahrzeugen offen gegenüberstehen. Entscheidend ist jedoch, dass sie sich während der Fahrt sicher fühlen. „Es geht zum einen um die Sicherheit der technischen Systeme, zum anderen um möglicherweise aggressive oder bedrohliche Mitreisende“, sagt man. Wichtig seien ein gut einsehbarer Innenraum, eine direkte Verbindung zur Leitstelle und verständliche Informationen während der Fahrt. Neue Mobilitätsoptionen für ländliche Räume Die Analyse der Testfahrten zeigt: Autonome Shuttles können alltägliche Wege – etwa zum Bahnhof, zum Einkaufen oder zur Schule – erleichtern und bisher notwendige Autofahrten ersetzen. Gerade in Randlagen würden dadurch neue Möglichkeiten entstehen. Voraussetzung sei, dass die Shuttles verlässlich fahren, auf Abruf verfügbar sind und sich einfach in bestehende Ticket- und Informationssysteme integrieren lassen. Außerdem müssen Zuständigkeiten klar geregelt sein. „Wer betreibt die Fahrzeuge und die Software? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn das autonome System einmal nicht verfügbar ist? Das sind praktische Fragen, die im klassischen Busverkehr keine Rolle spielen“, heißt es. Erst wenn diese Rollen unter Fahrzeugherstellern, Software-Anbietern oder kommunalen Verkehrsunternehmen eindeutig verteilt seien, könne ein verlässlicher Alltagsbetrieb entstehen. Weitere Shuttle-Projekte in Hamburg, Darmstadt, Offenbach Die Erkenntnisse aus dem abgeschlossenen Projekt „RABus – Reallabor für den automatisierten Busbetrieb“ fließen direkt in die laufenden KIT‑Projekte „KIRA“ und „ALIKE“ ein. Diese erproben autonome Kleinbusse in weiteren Regionen, darunter Hamburg, Darmstadt und im Kreis Offenbach. Nächster Schritt: Shuttles ohne Sicherheitsbegleitung Als wichtigen nächsten Schritt sehen die Forschenden ein regulär zugelassenes Fahrzeugmodell, das ohne Sicherheitsbegleitperson fahren darf. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Es ist der 29. Mai 2025 – Himmelfahrt. Es war ein warmer Tag in Bergen im Landkreis Celle. Dominik Sander schläft bei offenem Fenster. Kurz vor Mitternacht piept der digitale Meldeempfänger. Zeitgleich heulen in Bergen die Sirenen. Ein Zeichen, dass mehr als nur ein Schuppen brennen muss Der Meldeempfänger zeigt einen Brand der Alarm-Stufe 3 an. Auch Dominik macht sich als Ortsbrandmeister sofort auf den Weg zum Feuerwehrhaus. Bei der Leitstelle melden sich immer wieder Anwohner: Die ehemalige britische Schule soll bereits komplett in Flammen stehen.Die Löscharbeiten stellen die Kräfte immer wieder vor Herausforderungen: wegen des Himmelfahrtstags sind zunächst wenig Einsätzkräfte verfügbar; auf dem Gelände gibt es keine Wasserversorgung und dann stellt sich auch noch heraus, dass das Schulgebäude mit Asbest belastet ist.Im Podcast "Mein Einsatz" sprechen Freiwillige Feuerwehrleute mit NDR Reporter Torben Hildebrandt und Feuerwehrfrau Theresa Balzer über Einsätze, die sich ins Gedächtnis eingebrannt haben. Emotionen pur und spannende Geschichten. True Action - vom Brand in einem Krankenhaus, bis zum Unfall auf der Landstraße.Alle Folgen des NDR Feuerwehr-Podcasts gibt es in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/meineinsatz10
Füereinander da sein - die Notfallseelsorge der Kirche ist dabei, erzählt Julius Jordan.
Die Leitstellen von Stadt und Landkreis Göttingen sowie dem Landkreis Northeim könnten künftig enger zusammenarbeiten. Hintergrund sind seit mehreren Jahren laufende Gespräche zur interkommunalen Zusammenarbeit und die Frage, wie Notrufstrukturen von Feuerwehr und Rettungsdienst langfristig leistungsfähig und personell stabil aufgestellt werden können. Über den aktuellen Stand, die möglichen Vorteile und das geplante Vorgehen hat Lasse Dreyer mit Mariella Günther gesprochen.
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
Du wählst die 112. Was passiert genau in diesem Moment am anderen Ende der Leitung? Samy Splint holt Tim ans Mikrofon. Tim ist Disponent in einer großen Leitstelle und nimmt in vier Stunden bis zu 200 Notrufe entgegen. Wir besprechen was die Leitstelle auf den Monitoren sieht wenn dein Auto nach einem Crash selbst Hilfe ruft oder deine Smartwatch plötzlich Alarm schlägt. Tim redet Klartext. Er erklärt dir warum er am Telefon Einsätze auslöst die wir unten auf dem Rettungswagen manchmal absolut nicht nachvollziehen können. Wir legen den ständigen Konflikt zwischen Leitstelle und Fahrzeugbesatzung offen auf den Tisch. Warum drückt die Besatzung nach dem Kaffee an der Klinik den Status 1 oft zu spät? Tim schildert dazu seine sehr eindeutige Perspektive. Außerdem hörst du die absurdesten Notrufe aus Tims Schichten. Er berichtet von Menschen die nachts wegen streitender Katzen den Notruf blockieren. Und du erfährst wie Tim reagiert wenn ein Anrufer eine Angelschnur in einer Körperöffnung feststecken hat. Hör dir die Folge an. Den Link zum Patienten Navigator gibt es auf patientennavi.116117 de. Deine Fragen an Tim schickst du direkt über retterview.de/frage Werbung & Support Shopify kostenlos testen: Baue schnell und einfach deinen eigenen Online-Shop und verkaufe über Website, Social Media und Marktplätze → https://www.shopify.de ———
Kommt es zu einem Herzstillstand, zählt jede Sekunde. Doch wie genau ging nochmal eine Herzdruckmassage? Helfen kann eine Anleitung per Telefon von der Leitstelle – doch wie sinnvoll ist das? Stefan Troendle im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Müller, Vereinsvorsitzender Region der Lebensretter
In dieser Folge von „Ich glaube, es hackt – IT-Sicherheit für alle. Außer Nerds.“ wird's überraschend mobil: Klaus arbeitet bei einem regionalen Verkehrsunternehmen rund um Köln und nimmt uns mit hinter die Kulissen moderner Busse. Wir sprechen über: - GPS-Tracking und warum Busse (fast) nie falsch abbiegen - Wie Busse Ampeln „fernsteuern“ dürfen
Die Gemeinde hat eine Liste veröffentlicht mit Gegenständen, die bei den Aufräumarbeiten nach dem Bergsturz gefunden wurden – vom Fotoapparat über die Wolldecke bis zur Tracht. Weiter in der Sendung: · Die zentrale Leitstelle der BKW regelt das Stromnetz. Die Medien konnten die neue Stelle besuchen – wo sie steht, bleibt ein Geheimnis. Warum? · Siege im Eishockey von Gottéron, SCB und Biel. Erfolgsmeldung vom Nacht-Riesenslalom in Schladming: Der Walliser Loïc Meillard gewinnt.
Im September 2024 will der Ort Hülseberg im Landkreis Osterholz sein Erntefest feiern. Auf einer Wiese am Ortsrand sammeln sich bereits die geschmückten Festwagen. Die Feuerwehr ist vor Ort, weil sie den Umzug absichern wird. Plötzlich kommt ein Mann auf die Einsatzkräfte zugelaufen, er telefoniert gerade mit der Leitstelle, weiß aber gar nicht genau, wo er sich befindet. Schnell stellt sich heraus: Ein 19-Jähriger ist auf einem nahegelegenen Feld in einen Maishäcksler geraten. Für die Feuerwehrkräfte beginnt ein nervenaufreibender Einsatz. Feuerwehrmann Chris Hartmann spricht mit NDR Reporter Torben Hildebrandt und Feuerwehrfrau Theresa Balzer darüber, wie die Kameraden vorgehen, um den jungen Mann aus den Messern des Maisgebiss' zu befreien.Die neuesten Folgen des NDR Feuerwehr-Podcasts gibt es immer zuerst in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/meineinsatz10 Im Podcast "Mein Einsatz" sprechen Freiwillige Feuerwehrleute mit NDR Reporter Torben Hildebrandt und Feuerwehrfrau Theresa Balzer über Einsätze, die sich ins Gedächtnis eingebrannt haben. Emotionen pur und spannende Geschichten. True Action - vom Brand in einem Krankenhaus, bis zum Unfall auf der Landstraße.Unser Podcast-Tipp: "63 Hektar - der NDR Landwirtschaftspodcast"https://www.ardaudiothek.de/sendung/63-hektar-der-landwirtschafts-podcast-von-ndr-niedersachsen/94507048/
Nach dem Einsatz... und dann? Raus aus der Kluft, unter die Dusche, zurück ins normale Leben. Für viele Einsatzkräfte ist das der einzige Wunsch nach einer Belastungslage. Gleichzeitig sitzt der Einsatzleiter noch da mit Verantwortung auf den Schultern: Fürsorgepflicht, Haftung, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Zwei Welten, ein Konflikt Auf der einen Seite Führungskräfte, die absichern, dokumentieren und auffangen müssen. Auf der anderen Seite Einsatzkräfte, die keine Lust auf Pflichtnachbesprechungen oder emotionale "Zwangsrituale" haben. Beide wollen eigentlich dasselbe: dass es gut weitergeht. Beide reden oft aneinander vorbei. Gut gemeint ist oft schlecht gemacht Viele Maßnahmen nach dem Einsatz sind fachlich gedacht aber manchmal schlecht umgesetzt. Standardisierte Nachbesprechungen ohne Fingerspitzengefühl bewirken oft genau das Gegenteil: Widerstand, Abwehr, Rückzug. Verantwortung ohne Übergriffigkeit In dieser Folge geht es um Führung, die nicht kontrolliert, sondern eher schützt. Und um Einsatzkräfte, die ihre eigenen Grenzen erkennen, ohne wegzudrücken oder zu bagatellisieren. Was du aus der Folge mitnimmst: • Warum „Passt schon“ kein verlässlicher Zustand ist. • Welche Denkfehler Führungskräfte immer wieder machen. • Wie Fürsorge funktioniert, ohne zu bevormunden. • Wie du Belastung wahrnimmst, bevor sie dich einholt.
Feuerwehr trifft Rettungsdienst – Wie geht es uns eigentlich miteinander? Im Einsatz greifen Abläufe und Entscheidungen oft wortlos ineinander. Feuerwehr und Rettungsdienst funktionieren, zumindest im Einsatz. Aber wie sieht es dahinter wirklich aus? Zwischen Kooperation und Konflikt Wir sprechen offen über Spannungen zwischen den “Roten” und den “Weißen”: über Klischees, Reibungspunkte, Funkdisziplin, Zuständigkeiten und über das, was passiert, wenn Hierarchien aufeinandertreffen. Wenn Rollen aufeinanderprallen Was macht es mit jungen Einsatzkräften, wenn sie sich zwischen zwei Welten bewegen? Was passiert, wenn Respekt fehlt oder Kommunikation scheitert? Es geht nicht nur um Probleme. Wir schauen auch dorthin, was gut läuft: • gemeinsame Ausbildung • ehrlicher Austausch • Führung auf Augenhöhe • klare Rollen statt Zuständigkeitsgerangel Diese Folge liefert konkrete Impulse für mehr Verständnis, bessere Zusammenarbeit und weniger Reibung im Einsatz. Wenn du Feuerwehrler und/oder Rettungsdienst-Mensch bist oder in der Leitstelle arbeitest, ist diese Folge für dich.
Wenn die Digitalisierung fehlschlägt: The London Ambulance System DisasterWas passiert, wenn Politik alles automatisieren will, ein starres Pflichtenheft ohne Tests verabschiedet und eine kleine Agentur in Rekordzeit ein hochkritisches System auf Visual Basic liefern soll? 1992 ging das Notrufsystem des London Ambulance Service mit einem Big Bang Rollout live. Ohne vollwertige Schulung, ohne belastbare Lasttests und ohne echten Backup-Plan. Das Ergebnis: Fehldispatches, endlose Wartezeiten, Ausnahmezustand in der Leitstelle und ein technischer Kollaps durch ein simples Memory Leak.In dieser Episode sprechen wir über den gesamten Projektverlauf vom London Ambulance System Disaster: Von der Zettelwirtschaft mit Förderband über ein überambitioniertes Automatisierungsvorhaben, NIH-Syndrom in der Ausschreibung, unrealistische Deadlines und Budgets, fehlendes Projektmanagement sowie Quality Assurance. Wir beleuchten die Live-Inbetriebnahme im Oktober 1992, GPS- und Statusprobleme in den Ambulanzen, die Exception-Flut auf den Monitoren, das ungetestete Failover und die Folgen für Personal, Vertrauen und Öffentlichkeit.Wir ordnen das Desaster für die Tech Community ein und ziehen Parallelen zu heute: AI- und Cloud-Rollouts ohne Fallback, Fix-forward statt Rollback, End-to-End- und Lasttests mit realistischen Szenarien, SRE-Praktiken, soziotechnische Systeme, UX in kritischen Workflows und die ethische Verantwortung von Entwicklerinnen. Außerdem: moderne Beispiele wie die Boeing 737 Max und Pandemie-Apps, die zeigen, wie zeitlos diese Learnings sind.Bonus: Das Kernsystem lief auf Visual Basic unter Windows 3. Klingt retro, war aber alles andere als ein Retro-Game.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Es gibt Sommeliers, die Aufmerksamkeit suchen – und dann gibt es jene seltenen Weinpersönlichkeiten wie Melanie Wagner, die nicht durch Lautstärke, sondern durch eine tiefe innere Ordnung und vor allem ihre Arbeit wirken. Ihre Präsenz im Restaurant ist kontrolliert, gefasst, souverän – jene Art beherrschter Eleganz, die sich nicht aus dem Wunsch speist, gesehen zu werden, sondern aus einer charakterlich verankerten Selbstverständlichkeit. In einer Welt, in der Wein oft als Lifestyle-Objekt oder als Symbol für Geld und Business missverstanden wird, erinnert sie daran, dass jede Flasche zuerst eines ist – Emotion. Und dass Wein zwar philosophisch betrachtet ein Dialog ist: zwischen Erde und Himmel, Winzer und Jahr, Tradition und Zukunft, aber vor allem getrunken werden und schlichtweg Lebensfreude bereiten sollte. Melanie Wagner ist Realistin und strahlt jene seltene Form der Ruhe aus, die man nur bei Menschen wahrnimmt, die in sich ruhen und die eigene Achse gefunden haben. Keine flippige Gestik, kein Versuch, modisch zu wirken – stattdessen kultivierte Klarheit, formbewusste Gelassenheit und eine reife Unabhängigkeit, die den Raum ordnet. Ihre Art zu sprechen – über Wein, über Genuss, über die Beziehung zwischen Essen und Trinken – offenbart eine intellektuelle Instanz, eine geistige Leitstelle, die Orientierung gibt, ohne zu dominieren. Sie ist kein Trittbrettfahrer ihres eigenen Berufs, sondern eine authentische Wegbereiterin: eigenständig, charakterfest, getragen von Liebe zum Handwerk und Respekt vor jedem Winzer, dessen Arbeit sie interpretiert. Als stilbildende Autorität des Hauses fungiert sie zugleich als kuratorischer Maßstab: eine geschmackliche Leitfigur, deren Entscheidungen nicht modischen Trends folgen, sondern einem inneren Kompass. Ihre Auswahl wirkt nie willkürlich. Sie ist strukturiert ohne Starrheit, verantwortungsvoll im Denken und getragen von einer stillen, oft kontemplativen Klarheit. Melanie Wagner ist eine Stimme der Erfahrung, ein Zentrum fachlicher Klarheit, ein sensorischer Referenzpunkt in einer Branche, die manchmal dazu neigt, im Rauschen der Oberflächen zu verschwimmen. Und Melanie Wagner ist eine der Sommelieren, die man mindestens einmal erlebt haben muss.
Wir sprechen über das Heimlich-Manöver unter telefonischer Anleitung durch die Leitstelle, die Wichtigkeit des wirklich wahrhaften Platzmachens für Rettungsfahrzeuge mit Sondersignalen. Es gibt einen Nachtrag zur Bewältigung einer Essstörung, wir sprechen über die Klimakonferenz und die vergiftete Familie in Istanbul. Zum Schluss geht es um die neue Grippesaison und dann beschweren wir uns, dass es wirklich keine Emails gegeben hat!Timos Song bei Spotify:https://open.spotify.com/intl-de/album/05V3lQXxyXEO7KBD7Bmh1i?si=xy5ml_7oRNucYhJYlVCvSwWenn ihr Teil unseres Podcasts sein wollt: schreibt eine Email an info@mtma.tv und erzählt uns eure Geschichte, stellt medizinische Fragen, verteilt Lob und oder auch Kritik! Wir freuen uns auf euch! Hier geht es zur Community-Playlist bei Spotify:https://open.spotify.com/playlist/1KZZslxsXeithkNgG4iiPZ?si=30c56287204846eaAn dieser Stelle noch einmal ein fetter Dank an unsere Patreonunterstützer:Bene, Stephi, Sibylle, Fabian, Kirsten, Christian, Lisa-Marie, Johannes, Nele, Franziska, Jule, Katrin, Alessa, Nina, Hendrik, Luke und Doro!
In Podcast Brudi #72 ist Karola Brack, Pressesprecherin der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über ihren Weg in die Unternehmenskommunikation und den abwechslungsreichen Alltag bei der VGF. Von spannenden Einblicken in Betriebshöfe, Leitstelle und Straßenbahn-Flotte über nachhaltige Innovationen, den Bau und die Instandhaltung von Strecken bis hin zu Corporate Design, Kundenzufriedenheit und Zukunftsprojekten – Karola erklärt, wie vielseitig und wichtig die Arbeit hinter den Kulissen des Frankfurter Nahverkehrs ist. Außerdem erfahrt ihr, wie man Straßenbahnfahrer:in wird, was es mit dem Ebbelwei-Express auf sich hat und welches berufliche Highlight Karola bisher am meisten geprägt hat.
Seit 1865 retten die Frauen und Männer der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" (DGzRS) Leben auf Nord- und Ostsee. In dieser Ausgabe des Hafenkonzert-Podcasts blicken wir zurück auf 160 Jahre Geschichte, erzählen von Rettungseinsätzen, der Arbeit an Bord, den Schiffen, der DGzRS-Werft und der Leitstelle in Bremen – und von der Kraft, die aus Ehrenamt und Spenden entsteht. Dazu besuchen wir die Zentrale der DGzRS in Bremen, den Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf Meyer in Bremerhaven und sprechen mit Rettern, Botschaftern und Unterstützern. Themen des Podcasts: - Die Geschichte der DGzRS seit 1865 - Organisation und Struktur: Wer sind die Seenotretter heute? - Rettungseinsätze auf See - zwischen Routine und Lebensgefahr - Die DGzRS-Werft - Die Deutsche Rettungsleitstelle See (MRCC) in Bremen - Spendenschiffchen: 32-Zentimeter-Klasse mit Millionenwirkung - Prominente Unterstützer: Santiano und Klaus-Peter Wolf - Was die DGzRS so besonders macht – Ehrenamt, Spenden und Unabhängigkeit Mit dabei: - Christian Stipeldey, Kommunikationschef der DGzRS - Laszlo Heise, Vormann des Kreuzers Hermann Rudolf Meyer - Steve Glöckner, Maschinist - Norbert Schwoch, Ehrenamtlicher - Andrea Krosnik-Klaus, Deutsche Rettungsleitstelle See - Klaus-Peter Wolf, Bestsellerautor und DGzRS-Botschafter - "Santiano", Musiker und Unterstützer der Seenotretter - Karsten Sekund, Reporter auf Spendenschiffchen-Tour in Hamburg
In diesem Podcast werfen wir einen Blick auf den Stand der Elektromobilität in Österreich. Philipp Wieser, Leiter von OLÉ – Österreichs Leitstelle für Elektromobilität bei AustriaTech, erklärt, warum das Land beim Ladeinfrastruktur-Ausbau glänzt, welche rechtlichen Hürden bestehen und was der Förderstopp für E-Autos 2024 bedeutet. Die Situation in Österreich ähnelt jener in Deutschland: Die Euphorie der letzten Jahre ist 2024 abgeflacht. Der Markt stagniert, viele bisherige Treiber – wie Prämien oder steuerliche Vorteile – wurden reduziert oder abgeschafft. Wieser bleibt dennoch optimistisch: „Ich bin nicht frustriert. Das war zu erwarten.“ Auch in anderen Ländern flacht das Wachstum ab – doch das sei eher ein Übergang als ein Rückschritt. In Belgien oder Dänemark stiegen die Zahlen stark an, sobald eine kritische Masse erreicht war. Für Österreich bedeutet das: 2025 wird wohl ein Jahr der Weichenstellungen, nicht des Wachstums. Denn Förderungen für Fahrzeuganschaffungen sind ausgelaufen – im Gegenteil: E-Auto-Fahrende zahlen nun wieder motorbezogene Versicherungssteuer. Ob das den Markt bremst? Und wie sieht es bei elektrischen Nutzfahrzeugen aus? Ein Lichtblick: die Ladeinfrastruktur. „Das Ladenetz geht sehr gut voran“, betont Wieser. Österreich steuert auf 30.000 Ladepunkte zu, doch wichtiger sei die Ladeleistung pro Fahrzeug und eine kluge Verteilung. Besonders erfreulich: Schnellladepunkte (HPC) machen nur 10 % der Ladepunkte aus, liefern aber bereits rund 50 % der Ladeleistung. Der Ausbau müsse divers und bedarfsgerecht erfolgen. Nicht jeder brauche einen Schnelllader – entscheidend sei die passende Infrastruktur am richtigen Ort. Das Förderprojekt LADIN etwa schloss gezielt Lücken bei Schnellladepunkten, wodurch die durchschnittliche Distanz zur nächsten Lademöglichkeit um zwei Kilometer sank. Auch langfristig wird geplant: Mit der Plattform STELE werden Ladeinfrastruktur und Stromnetzplanung vorausschauend verknüpft – etwa für Schwerlastverkehr. „Lkw-Ladestandorte mit achtmal mindestens 350 kW Dauerleistung“ stellen große Anforderungen ans Netz. Eine interaktive Karte zeigt geplante und bestehende Standorte – ein wichtiger Schritt zur Systemplanung. Ein weiteres Thema: Laden entlang der Autobahnen. In Deutschland sorgt das für Ärger, in Österreich liegt es bei der ASFINAG – die jedoch durch rechtliche Hürden ausgebremst wird. Schutzzonen früherer Konzessionsnehmer verhindern an manchen Stellen den Bau von Ladepunkten. Diese komplexen Verfahren beschäftigen derzeit viele Jurist:innen. Und dann: das Dauerärgernis Ladetarife. Während in Deutschland bereits von einem „kaputten Lademarkt“ die Rede ist, ist man in Österreich noch entspannter. Dennoch gibt es auch hier Kritik an intransparenten Preisen und Kartenchaos. Hoffnung bringt die neue Ladepunkt-Datenverordnung. Über das modernisierte Ladestellenverzeichnis der e-Control sollen künftig alle relevanten Daten – Preise, Verfügbarkeit, Ladeleistung – transparent verfügbar sein. Wieser ist überzeugt: „Allein dadurch entsteht deutlich bessere Transparenz.“ Das könnte die Diskussion über faire Tarife neu beleben. Österreich bleibt beim Thema Elektromobilität auf Kurs – mit Realismus und Innovationsgeist. 2025 soll das Jahr der Systempflege und strategischen Planung werden. Mit Projekten wie STELE und dem LADIN-Förderprogramm will Wieser das Fundament für einen neuen Hochlauf legen – für eine weiterhin dynamische Entwicklung der E-Mobilität im Land.
Die schnelle Hilfe per Knöpfchen feiert einen runden Geburtstag im Saarland. Warum der Hausnotruf hier bei den Maltesern etwas besonderes ist und auch ein wenig anders organisiert ist als in allen anderen Bundesländern, genau diesen Fragen geht Moderator Peter C. Klein mit seinen beiden Gästen Björn Langenfeld und Jochen Hofmann auf den Grund. Im Talk erzählen die beiden Gäste wie sich der Hausnotruf entwickelt hat und welche Aktionen zum Jubiläum geplant sind. Mehr zum Malteser Hausnotruf findet ihr unter www.malteser-hausnotruf.de Die im Talk erwähnte Wanderausstellung "Gesichter und Geschichten" ist noch bis 29. Mai in der Malteser Dienststelle in Saarbrücken (Kreisstraße 96, 66127 Saarbrücken) zu bewundern.
Für die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für E-LKWs in den kommenden Jahren essentiell wichtig. Deshalb ist heute Johannes Pallasch, der Leiter und Sprecher der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, bei uns zu Gast im BVL Podcast und spricht mit unserem Host Boris Felgendreher unter anderem über folgende Themen: Rolle der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur: - Unterstützung der Transformation, Zusammenarbeit mit Unternehmen & Behörden. Aktuelle Lage & politische Vorgaben: - Kein Aufschub bei Klimazielen. Unternehmen müssen frühzeitig handeln. Herausforderung Ladeinfrastruktur: - Langstreckenladen als größte Baustelle, Autobahnraststätten spielen eine neue Schlüsselrolle. Netzanschlüsse & Bürokratie: - Lange Wartezeiten, kein Prioritätensystem, regionaler Flickenteppich, zu wenig Personal. Lösungen für Unternehmen: - Frühzeitige Planung, Netzkapazitäten sichern, Kombination mit PV-Anlagen & Speichern. Wirtschaftlichkeit: - Nicht überdimensionieren, Kosten durch intelligente Software & Lastmanagement optimieren. Ladeinfrastruktur an Autobahnen: - 354 Standorte geplant, Skalierung nach Bedarf, Fokus auf faire Preise & Wettbewerb. Zukunft & Digitalisierung: - Software-Integration & dynamische Strompreise als Schlüssel, enge Zusammenarbeit aller Akteure nötig. Hilfreiche Links: NOW: https://www.now-gmbh.de/ Leitfaden "Einfach E-LKW laden - Die User Journey an öffentlichen Ladestationen jetzt und 2030": https://nationale-leitstelle.de/wp-content/uploads/2023/06/UserJourney_Einfach-E-LKW-laden.pdf Johannes Pallasch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-pallasch-13475b64/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ BVL: https://www.bvl.de/ BVL Themenkreis Nachhaltig gestalten: https://www.bvl.de/themenkreise/nachhaltig-gestalten
Was weiß die Rettungsleitstelle über den Anrufer? Sind Name und Standort sichtbar? Wie kann die Leitstelle auf die Kamera des Anrufers zugreifen? Neben der Notrufnummer 144 münden über 100 weitere Telefonnummern bei Notruf Niederösterreich. Hier wird der ÖAMTC Notarzthubschrauber Christophorus, genauso wie die Bergrettung, alarmiert. In dieser Folge spricht Dr. Christian Fohringer, Geschäftsführer bei Notruf Niederösterreich und Flugrettungsarzt, über seine Leidenschaft für Notfallmedizin und die komplexen Aufgaben in der Leitstelle. Philipp Gutlederer hat in über zwei Jahrzehnten alle Positionen vom „Calltaker“ bis zum „Supervisor“ ausgeübt und stellt viele spannende Initiativen und Apps vor. Dazu gehören „LEA“ – die Leitstellen-Einsatzorganisationen-App als Schnittstelle zwischen Rettung und Feuerwehr, die Notruf-App, EmergencyEye, Telemedizin und Acute Community Nursing.
Eine Umfrage im Rahmen des Forums: Voneinander Lernen hat ergeben, dass Mischarbeit bzw. Job Rotation in Verkehrsunternehmen noch nicht sonderlich verbreitet ist. Mehr als die Hälfte gab an, dass die unterschiedliche Entlohnung der Hauptgrund dafür sei. 14 Prozent gaben „zu hohen Bürokratieaufwand“ als Grund an. Dabei gibt es zahlreiche Vorteile: Wertschätzung, Wissensaustausch, langfristige Partnerschaften, Förderung der Zusammenarbeit zwischen Verkehrsunternehmen, Prozessoptimierung und vieles mehr – sagt Sebastian Wilke, Leiter des Betriebszentrums der Münchner Verkehrsgesellschaft. Vor einiger Zeit haben er und andere Mitarbeitende aus verschiedenen Leitstellen das Netzwerk Leiter Leitstellen ins Leben gerufen. In dieser Folge steht er Rede und Antwort. Jetzt reinhören! Shownotes: Wenn Sie Kontakt zu Sebastian Wilke aufnehmen möchten, vernetzen Sie sich gerne via LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-wilke-373323249/. Folge direkt herunterladen
Damit ein Waldbrand früh erkannt werden kann, sind im Wald südlich von Bad Düben fünf Überwachungstürme mit Kameras installiert. Ein Sensor erkennt jede Rauchwolke und gibt ein Signal an die Leitstelle in Eilenburg.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Major League Elevator - Führungskräfte sprechen über die Zukunft
In dieser Episode von Major League Elevator spricht Marco Papenfuß, ein erfahrener Mitarbeiter von Securitas, über den Aufzug-Notruf aus der Perspektive der Leitstelle. Marco teilt seinen beeindruckenden Werdegang bei Securitas und gibt Einblicke, wie er zur Leitstelle gekommen ist.Marco erklärt detailliert, wie ein Notruf in der Leitstelle gehandhabt wird und welche Schritte unternommen werden, um schnell und effektiv zu helfen. Dabei wird deutlich, wie wichtig eine gut koordinierte und technikunterstützte Arbeitsweise ist.Erfahre mehr über die fortschrittlichen Technologien, die in der Leitstelle eingesetzt werden, um die Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten. Marco geht auf die speziellen Systeme und Softwarelösungen ein, die den Mitarbeitern helfen, Notrufe effektiv zu bearbeiten.Ein weiteres Thema sind die täglichen Herausforderungen in der Leitstelle, einschließlich der häufigen Fehlalarme und wie diese gehandhabt werden. Marco gibt einen ehrlichen Einblick in die oft stressige, aber auch sehr wichtige Arbeit der Notrufzentrale.Besonders spannend ist der Einblick in die Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Notärzten. Marco beschreibt die seltenen, aber kritischen Einsätze, bei denen diese Rettungskräfte involviert werden müssen, und betont die Priorität der menschlichen Gesundheit in solchen Situationen.Die Diskussion über die Personalbeschaffung und Schulung beleuchtet die Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal für Nachtschichten zu finden, und unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Schulungen. Marco spricht über die Herausforderungen, die mit der Rekrutierung verbunden sind, und die Maßnahmen, die Securitas ergreift, um das Personal kontinuierlich weiterzubilden.Zum Abschluss teilt Marco seine Vision für die Zukunft der Aufzug-Notrufsysteme. Er spricht über die Einführung von IP-Notrufen und die Automatisierung von Testanrufen, die die Effizienz und Zuverlässigkeit der Systeme weiter verbessern sollen.Marco betont, dass die meisten Notrufe keine echten Notfälle sind und dass das System dennoch effizient arbeitet. Mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen gibt er einen umfassenden Überblick über die Welt der Aufzug-Notrufe und die Rolle der Leitstelle in der Sicherheit der Fahrgäste.Hört rein, um mehr über die faszinierende Welt der Aufzug-Notrufe und die Menschen, die dahinter stehen, zu erfahren!This podcast uses the following third-party services for analysis: Chartable - https://chartable.com/privacy
In der Innenstadt gibt es seit heute eine neue Videoüberwachung. An der Marktkirche steht ein Anhänger mit mehreren Kameras. Die Bilder gehen direkt in die Leitstelle der Polizei. Und: Die Stadt Essen baut die Ganztagsbetreuung an den Grundschulen weiter aus. Unter anderem um diese beiden Themen geht es heute im Nachrichten-Podcast.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Prof. Barbara Kornek ist Expertin für Pädiatrische MS und erläutert die besonderen Herausforderungen in der Behandlung sowie deren Bedeutung. Hier kannst du das komplette Interview nachlesen: https://ms-perspektive.de/252-barbara-kornek Mit meinem heutigen Gast, Prof. Dr. Barbara Kornek spreche ich über Pädiatrische MS im Kindes- und Jugendalter. Zum Glück sind die Fallzahlen sehr gering, aber aufgrund des sehr aktiven Immunsystems von Kindern und Jugendlichen, ist Multiple Sklerose oft auch sehr intensiv. Deshalb ist es wichtig, schnell von MS-Spezialisten betreut zu werden, die am besten Erfahrung mit pädiatrischer MS haben. Prof. Kornek ist eine internationale MS-Spezialistin für das Kindes- und Jugendalter, arbeitet an der Medizinischen Universität Wien und ist Präsidentin der Multiple Sklerose Gesellschaft Wien. Sie teilt ihre Erfahrungen, berichtet über die Fortschritte der letzten Jahrzehnte und erklärt, warum es wichtig ist, frühzeitig mit einer wirksamen Immuntherapie zu beginnen. Denn dadurch hat sich die Prognose bei Pädiatrischer MS bereits deutlich verbessert. Inhaltsverzeichnis Vorstellung – Wer ist Prof. Dr. Barbara Kornek? Pädiatrische MS im Kindes- und Jugendalter Verlaufsmodifizierende Therapien für Kinder und Jugendliche mit MS Blitzlicht-Runde Verabschiedung Vorstellung – Wer ist Prof. Dr. Barbara Kornek? Mein Name ist Barbara Kornek. Ich bin Wienerin, geborene Wienerin. Ich habe in Wien und in Frankreich Medizin studiert. Ich fahre immer noch gerne nach Frankreich. Nach dem Studium habe ich dann nicht gleich mit meiner klinischen Ausbildung begonnen, sondern habe am Hirnforschungsinstitut bei Professor Lassmann gearbeitet. Und dort haben wir uns im Speziellen mit der Schädigung der Nervenfasern bei Multipler Sklerose und auch im Tiermodell beschäftigt. Das war eine sehr schöne und wirklich sehr interessante Zeit von dreieinhalb Jahren. Im Anschluss daran habe ich dann zunächst eine Ausbildung für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie gemacht und dann bin ich Neurologin geworden und das bin ich immer noch. Wo können sich Familien informieren, die an einer Erst- oder Zweitmeinung interessiert sind oder eventuell an einer Studienteilnahme? [00:34:08] Prof. Dr. Barbara Kornek: Bei uns an der Universitätsklinik für Neurologie oder auch an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde sind wir spezialisiert auf Kinder und Jugendliche mit Multipler Sklerose und man kann sich hier gern an mich wenden oder auch an unsere Leitstelle und einen Termin vereinbaren. Welche Webseite können sie zum Thema Kinder und Jugendliche mit MS empfehlen? [00:34:31] Prof. Dr. Barbara Kornek: Sehr schön ist die Webseite des Deutschen Zentrums für MS im Kinder- und Jugendalter aus Göttingen von Frau Prof. Gärtner. Viele Websites der MS-Gesellschaften sprechen auch die Multiple Sklerose bei Kindern und Jugendlichen an, zum Beispiel die MS-Gesellschaft Wien oder die Schweizer MS-Gesellschaft oder auch Amsel. Und wir haben auch immer wieder Veranstaltungen, die man dann auch im Nachhinein auf YouTube sehen kann über die MS bei Kindern und Jugendlichen. Wissenschaftliche Arbeiten von Prof. Dr. Barbara Kornek Auf PubMed --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
Mike Mann ist oftmals der erste an einem Notfalleinsatzort. Er ist Notfallsanitäter, ehemaliger Leitstellendisponent und arbeitet mittlerweile in der Luftrettung. Im Podcast erzählt er Florentine, wie er mit Einsätzen umgeht, bei denen jede Sekunde zählt.
Send us a Text Message.„Leitstelle für Heidelberg 10“ – dieser Funkspruch ging vor 60 Jahren erstmals über den Äther. Ein mit Blaulicht ausgestatteter VW Käfer der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, besetzt mit einem Notarzt, rückte parallel zum Rettungswagen als erstes Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Deutschlands zum Unfallgeschehen aus. Dieses sogenannte Rendezvous-System bedeutete einen Quantensprung für die Notfallmedizin und wurde deutschlandweit zum Vorbild. Zum Jubiläum sprechen wir mit Prof. Erik Popp und Dr. Frank Weilbacher von der Sektion Notfallmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg über fahrende OP-Säle im "Clinomobil", das in Heidelberg pionierte Konzept des NEFs und die nächste Generation notfallmedizinischer Innovation, das Heidelberger "Medical Intervention Car" (MIC). Sektion Notfallmedizin: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/klinik-fuer-anaesthesiologie/ueber-uns/notfallmedizinYouTube: https://www.youtube.com/@sektionnotfallmedizin8397
Die Fachkraft im Fahrbetrieb ist die Allroundkraft im Verkehrsunternehmen. In dieser Folge werfen wir einen Blick hinter die Kulissen dieser besonderen Berufsausbildung. Wir sprechen über die Voraussetzungen, den Ablauf sowie die Potenziale und Berufsperspektiven. Dazu begrüßen wir Christine Saile und Anja Peter. Christine Saile ist Lehrkraft für Wirtschaft an der Städtischen Berufsschule für Fahrzeugtechnik, Eisenbahn und Fahrbetrieb in München. Anja Peter absolviert dort aktuell die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb und befindet sich im dritten Lehrjahr. Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte einige Voraussetzungen erfüllen. Diese umfassen Soft Skills wie Kundenorientierung, Verantwortungsbewusstsein und Affinität zu kaufmännischen und technischen Themen aber auch Hard Skills wie einen entsprechenden Schulabschluss, eine gesundheitliche Eignung und der Führerschein Klasse B. Die Ausbildung findet dual statt. Das bedeutet, dass ein Teil in der Berufsschule stattfindet und ein Teil im Unternehmen. Der Teil in der Berufsschule umfasst technische und kaufmännische Fächer, Sprachen aber auch Sport. Im Unternehmen lernen Schülerinnen sehr viele Bereiche kennen: den Fahrdienst, die Verwaltung, das Fahrplanmanagement, den Kundenservice, die Werkstatt, das Beschwerdemanagement, die Disposition und die Leitstelle. Im Unternehmen erwerben die Schülerinnen auch den Führerschein für ihr gewähltes Fahrzeug (Bus, U-Bahn, Stadtbahn). Nach der Ausbildung eröffnen sich Schülerinnen zahlreiche Karrierepfade. Sie können die schulische Ausbildung fortsetzen, sie können sich beispielsweise zum/zur Verkehrsmeisterin, Betriebsleiterin oder Fahrlehrerin weiterbilden oder ein Studium beginnen. Manche Fachkräfte im Fahrbetrieb machen sich nach der Ausbildung aber auch selbstständig bzw. übernehmen die Leitung eines Verkehrsunternehmens. Jetzt reinhören! Shownotes: VDV Arbeitgeberinitiative: https://www.in-dir-steckt-zukunft.de/. Podcastfolge 22: Betriebsleiter BOStrab. Digitale Lerneinheit "Ergonomie am Lenkrad": https://www.vdv-akademie.de/lernprodukte/arbeitsschutz-im-oepnv/ergonomie-am-lenkrad/. Verkehrsmeiter*in (VDV): https://www.vdv-akademie.de/weiterbildungen/verkehrsmeisterin-vdv/. Betriebsleiter*in BOKraft (VDV): https://www.vdv-akademie.de/weiterbildungen/betriebsleiterin-bokraft/. Betriebsleiter*in BOStrab: https://www.vdv-akademie.de/weiterbildungen/strassenbahn-betriebsleiter/. Folge direkt herunterladen
Hier finden Sie die Audiospur eines informativen Sicherheitsartikels aus unserer Sicherheitszeitschrift „SICHERHEIT. Das Fachmagazin.“ zum Thema „Unternehmenssicherheit - Alltag in einer Sicherheits-Leitstelle“. ▬▬▬ Kostenfreies Abo: ▬▬▬ Hier gelangen Sie zum kostenfreien Abonnement von „SICHERHEIT. Das Fachmagazin.“:
Langsamfahrt: #62 - Was macht eine Leitstelle?
Langsamfahrt: #62 - Was macht eine Leitstelle?
Am 11.2. [1-1-2] ist Tag des Notrufs - und das in ganz Europa. Seit über dreißig Jahren bekommt man in vielen Ländern unter der 112 im Notfall kostenlos Hilfe, wenn man sie braucht. Dabei übernimmt das geschulte Personal in der Leitstelle das Gespräch. Schritt für Schritt wird geklärt, was passiert ist und zu tun ist. Und das schnell, aber in Ruhe - so Peter Thiele von der Hagener Feuerwehr.
Wer den Notruf 112 wählt, befindet sich in einer Notsituation oder Krise. Am anderen Ende der Leitung sitzen sogenannte Calltaker*innen. Sie arbeiten in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr. Pro Schicht nehmen sie bis zu 200 Notrufe entgegen. Jeder Anruf ist eine Ausnahmesituation. Oft geht es um Leben und Tod. In kürzester Zeit muss entschieden werden, ob ein Notfall vorliegt oder nicht. Die Kolleg*innen auf den Wachen müssen genau informiert werden. Aber am Telefon wird auch Erste Hilfe geleistet – nur mit der Stimme. Wie gehen die Mitarbeitenden mit der anhaltenden Drucksituation um? Und wie geht es ihnen, wenn sie mal nicht schnell genug helfen können? Autor: August Pflugfelder Regie: Johannes Nichelmann
Rettungssanitäterin Saskia meldet sich verzweifelt bei der Leitstelle. Ihr Mann Marco - ebenfalls Rettungssanitäter, sei bewusstlos und nicht mehr ansprechbar. Er kann zwar am Leben erhalten werden, stirbt aber einige Tage später im Krankenhaus. Die Ärzte gehen von einem natürlichen Tod aus: Herzstillstand. Seltsam wird die Sache jedoch, als immer mehr Freunde von Marco bei der Polizei auftauchen und Zweifel an seinem "natürlichen” Tod aussprechen. ***Triggerwarnung: Dieser Podcast enthält Schilderungen von Gewalt, Sex oder schrägen Sexpraktiken. Einige Menschen können auf entsprechende Szenen sensibel reagieren*** Hilfe und Beratung: Solltet ihr Opfer von Gewalt geworden sein, findet ihr hier Hilfe: Hilfetelefon "Gewalt an Männern" 0800 1239900 oder im Chat über die Website www.maennerhilfetelefon.de Eine bundesweite Übersicht von Beratungsangeboten für Jungen und Männer (auch mit Postleitzahlsuche) findet ihr auch hier www.männerberatungsnetz.de
Am 26. Februar 2012 geht am frühen Abend ein Anruf bei der Polizeileitstelle von Sanford, Florida ein. Der besorgte Anrufer meldet der Leitstelle, dass er gerade einen seltsamen Mann beobachtet, der sehr verdächtig durch die Nachbarschaft läuft. Noch bevor die Streifenbeamten der Polizei im "Retreat At Twin Lakes" eintreffen, fällt ein tödlicher Schuss. In dieser Folge geht es um den Fall, der maßgeblich für Gründung der Black Lives Matter Foundation war. Trigger-Warnung: Mord, Gewalt, Hassverbrechen *Enthält Werbung* Wenn euch mein Podcast gefällt, dann schreibt mir bitte eine Bewertung, abonniert den Podcast und besucht meine Instagram-Seite: wahre_ verbrechen_ podcast. (Herz-Emoji) Meinen neuen Podcast *Paranormale Verbrechen* hört ihr ab sofort, überall wo es Podcasts gibt. MERCH-Shop: Der offizielle Wahre Verbrechen Podcast by Alex Merch-Shop ist endlich online! Ab sofort gibt es coole T-Shirts, bequeme Sweatshirts, Kaffee-Tassen und Taschen mit dem offiziellen Wahre Verbrechen Logo und weiteren exklusiven Designs: Der Weg zum Shop: https://www.seedshirt.de/shop/wahre-verbrechen-podcast PayPal: paypal.me/aapeitos Alle Folgen Werbefrei bei Steady: https://steadyhq.com/de/wahreverbrechenpodcast/about Alle Folgen, Podcasts und Rabattcodes findet ihr in meinem LINKTREE: https://linktr.ee/wahre_verbrechen_pc Black Lives Matter Foundation: https://blacklivesmatter.com Hilfestellen: Weißer Ring Opferhilfe https://weisser-ring.de Opferhilfe https://www.opferhilfe-berlin.de Quelle: https://www.spiegel.de/thema/trayvon_martin/ https://www.derstandard.de/story/2000133639240/10-jahre-nach-dem-tod-von-trayvon-martin https://edition.cnn.com/2013/06/05/us/trayvon-martin-shooting-fast-facts/index.html https://www.britannica.com/event/shooting-of-Trayvon-Martin https://www.stern.de/gesellschaft/trayvon-martin--die-eltern-des-getoeteten-im-stern-gespraech-7477886.html https://www.history.com/this-day-in-history/florida-teen-trayvon-martin-is-shot-and-killed Spoiler: gelöst
Informativ, sachlich, aber auch unterhaltend: „Stadt mit K – News für Köln“ ist der Podcast mit dem besten Nachrichtenüberblick für Köln. In zehn Minuten erhalten Sie jeden Tag den Überblick des Kölner Stadt-Anzeiger zu den Themen der Stadt. Wir bieten Schlagzeilen und tiefergehende Informationen, direkt aus den Redaktionsräumen in Köln. Hören Sie unsere Redakteurinnen und Redakteure in Gesprächen zu den Themen, die sie teilweise seit Jahren bereits begleiten – von U-Bahn-Bau über Corona-Pandemie bis Kriminalität. So erhalten Sie qualitative Informationen auf einem neuen Weg.
In der Rot-Kreuz Fahrdienstzentrale werden keine Notrufe abgewickelt, dennoch erfährt man viel über menschliche Schicksale. Tobias Lenhart baute nach seinem Zivildienst die Fahrdienstzentrale auf und unterstützte so das neue Rot-Kreuz Projekt MEIN FAHRDIENST. Mit dem betreuten Fahrdienst bietet das Rote Kreuz Tirol eine gute Alternative für Transporte an, die für die Klient_innen komfortabel sind und zudem den Krankentransport massiv entlasten.
Diesmal bei „2Retter1Mikro“ zu Gast: Sebastian aus der Leitstelle. Mit ihm spricht man normalerweise, wenn man in Schleswig-Holstein die 112 wählt. Zuletzt hat er jedoch tagelang im Katastrophen-Flutgebiet geholfen – genauer gesagt im stark betroffenen Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sebastian berichtet hautnah und direkt von den bei ihm bleibenden Erinnerungen, denn was er dort erlebt hat, ist tief bewegend. In der abschließenden Erste Hilfe für alle thematisieren Tobi und Sebastian das Notfallbild Verbrennung.
Den ganzen Tag immer wieder auf den nächsten Zug warten und die Schranken runterkurbeln, wenn es soweit ist. Das ist heute unvorstellbar. Früher war das ein Ganztagsjob für den Schrankenwärter auf seinem Posten: In einem kleinen Häuschen sorgte er dafür, dass die Schranke rechtzeitig die Straße sperrte – und kurbelte sie schnell wieder hoch, nachdem ein Zug vorbeigefahren war. Heute gibt es den klassischen Schrankenwart gar nicht mehr. Viele Bahnübergänge wurden von Brücken oder Unterführungen ersetzt. Wo das nicht möglich war, werden die Schranken heute von der Leitstelle aus gesenkt und gehoben – vollautomatisch und kontrolliert von Sensoren.