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Und er qualmt noch immer! Seit seinem Ausbruch am 19. September 2021 ist der Tajogaite nicht gänzlich zur Ruhe gekommen. 83 Tage lang spuckte der Vulkan Feuer, riesige Lavamassen schoben sich glühend über die grüne Insel bis in den Atlantik. Es war der längste historische Ausbruch auf La Palma. Rund 1.600 Gebäude wurden zerstört, Tausende Menschen verloren ihr Zuhause. Noch heute steigt Dampf aus den Poren und Spalten des Vulkans in den kanarischen Himmel. Vulkanologen beruhigen allerdings, es handele sich überwiegend um reinen Wasserdampf. Eine Wanderung über das erkaltete Lavafeld ist ein spezielles Erlebnis.Mindestens ebenso sehenswert ist die Hauptstadt der Insel Santa Cruz. Der historische Stadtkern ist bestens erhalten, bunte Holzbalkone und ein Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Der Hafen der Stadt gehörte im 16. Jahrhundert zu den größten in Europa, war wichtiger Handelsplatz zwischen Spanien, Europa und Amerika. Kleine urige Restaurants und Cafés bieten genügend Abwechslung und Entspannung bei einem Stadtbummel.Nicht versäumen sollte man auf La Palma ein Bad im Atlantik. Auch in den Wintermonaten sinken die Temperaturen selten unter 18 Grad, kleine, meist leere Buchten mit feinem, schwarzen Lavastrand sind eine besondere Erfahrung. Wem allerdings der Atlantik mit seinen Wellen und Strömungen zu gefährlich ist, dem seien sogenannte Natur-Pools empfohlen. Kleine von Lavafelsen umgebene natürliche Buchten, so gebaut, dass ein Bad im Atlantik gefahrlos möglich ist.La Palma, die grüne Vulkaninsel im Atlantik, hat ihren Gästen einiges zu bieten. https://www.ardmediathek.de/video/reisen/la-palma-ein-kleines-paradies/hr/ZjFmZjdhZGQtNDNiZi00Y2QwLThiYjItYzdmM2JiZjg2MmMzReportagen von Carsten Vick
Mit diesen wirkungsvollen Stimmübungen bei Heiserkeit, die uns in den kühlen Tagen zu verfolgen scheint. Dich auch? Stärke deine Stimme, bevor sie schlappmacht In den letzten Tagen kam diese Frage gleich mehrfach in meinen Posteingang: „Laura, was kann ich tun, wenn meine Stimme angeschlagen ist – und ich trotzdem souverän klingen will?“ Zuerst: Entspann dich und atme durch. Heiserkeit ist kein Zeichen, dass du schwach bist – sie ist ein Signal deines Körpers, dass du zu viel gegeben hast. Oder, dass deine Stimme einfach mal eine Pause braucht. (Wenn du erkältungsbedingt heiser bist, brauchen du und deine Stimme erst recht eine
In dieser Folge sprichtJohann über vier spannende Themen aus der Luftfahrtwelt – von einem bewegenden Abschied bis zu einem Blick in die Zukunft des emissionsfreien Fliegens:
200 Jahre Eisenbahn: Ein guter Anlass für eine museale Fahrt mit der Dampflokomotive. Ingo Colbows Feature von 1996 erzählt von heißem Dampf und Druck im Kessel auf den Gleisen zwischen Ost und West.
Ein Regentropfen beginnt als unsichtbarer Wasserdampf, wird zum Eiskristall, stösst zusammen, wächst und schmilzt beim Fallen. Auf dem Weg zur Erde verändert er seine Form von einer Kugel zum Burgerbrötli. Am Ende landet er am Boden oder verdampft in der Luft – die Reise beginnt von vorn. Die Reise eines Regentropfens beginnt hoch oben in der Atmosphäre – nicht als Tropfen, sondern als Wasserdampf. Wenn feuchte Luft aufsteigt und sich abkühlt, bilden sich bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Eiskristalle - dies ist der wichtigste Prozess. Ist die Luft wärmer bilden sich Wassertröpfchen. Die Eiskristalle wachsen in der Wolke rasch an und werden schwerer - sie fallen. Auf dem Weg zur Erde durchqueren sie wärmere Luftschichten, schmelzen und werden zu Regentropfen. Dabei stossen sie mit anderen Regentropfen zusammen und wachsen. Sie können aber auch in kleinere Tropfen zerfallen. Ihre Form ähnelt dabei nicht einer Träne, sondern ist durch den Luftwiderstand abgeflacht – ähnlich einem Hamburgerbrötchen. Erreicht der Tropfen zum Schluss die Erdoberfläche, wird er Teil des Wasserkreislaufs: Er kann versickern, verdunsten oder in Flüsse und Meere gelangen. So beginnt seine Reise irgendwann erneut – als unsichtbarer Dampf, als schwebender Kristall oder als fallender Tropfen.
Will die EU nach dem CO₂ jetzt auch Wasserdampf besteuern? Geprüft wird ein neues System, mit dem Kondensstreifen am Himmel vermieden werden sollen. Airlines wie die Lufthansa testen bereits klimaoptimierte Flüge, um bestimmte Wetterzonen zu vermeiden. Sie fliegen dafür Umwege, inklusive höherem CO₂-Ausstoß.
Je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf speichert sie - und dann prasselt er runter, der Regen. Dazu kommen immer öfter die sogenannten blockierenden Wetterlagen: Die Luftmassen in höheren Sphären bewegen sich nicht mehr so schnell wie vor ein paar Jahrzehnten. Und so kann aus Regen Platzregen werden, dann Starkregen und der kann zu Überschwemmungen und Sturzfluten führen. Deutschland hat das im Juli 2021 im Ahrtal erlebt. Spanien im vergangenen Jahr, in der Provinz Valencia. Gleichzeitig steigt die Zahl der Hitzetage pro Jahr und wir erleben immer öfter Wasserknappheit und Dürren. All das ist eine Folge der Klimaerwärmung. Klimaforscher sprechen von Risikojahren, mit denen wir rechnen müssen. Was geschieht gerade mit unseren Wasserkreisläufen? Wie gut sind wir darauf vorbereitet? Wie lernen wir den Umgang mit Wasserüberfluss und Wasserknappheit? Wir reden darüber mit dem Meteorologen Stefan Laps vom ARD-Wetterkompetenzzentrum, mit unserer Korrespondentin in Spanien Franka Welz, mit dem Wasserkreislauf-Experten und Ingenieur Martin Zimmermann vom Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt und mit Jörg Gerhold vom Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel. Podcast-Tipp: IQ Wissenschaft & Forschung: Wo ist das Wasser? - Diese Verschiebung bringt die Erde ins Wanken In dieser Podcast-Folge wird erklärt, wie sich die weltweiten Wasservorräte Richtung Weltmeere verschieben und dabei sogar die Gewichtsverteilung innerhalb der Erde verändern. Und was wir tun können, wenn mehr und mehr Wasser sich am falschen Ort sammelt, in den Ozeanen. Denn dort ist es als Trinkwasser für Mensch und Tier verloren. https://www.ardaudiothek.de/episode/iq-wissenschaft-und-forschung/wo-ist-das-wasser-diese-verschiebung-bringt-die-erde-ins-wanken/bayern-2/14435537/
Je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf speichert sie - und dann prasselt er runter, der Regen. Dazu kommen immer öfter die sogenannten blockierenden Wetterlagen: Die Luftmassen in höheren Sphären bewegen sich nicht mehr so schnell wie vor ein paar Jahrzehnten. Und so kann aus Regen Platzregen werden, dann Starkregen und der kann zu Überschwemmungen und Sturzfluten führen. Deutschland hat das im Juli 2021 im Ahrtal erlebt. Spanien im vergangenen Jahr, in der Provinz Valencia. Gleichzeitig steigt die Zahl der Hitzetage pro Jahr und wir erleben immer öfter Wasserknappheit und Dürren. All das ist eine Folge der Klimaerwärmung. Klimaforscher sprechen von Risikojahren, mit denen wir rechnen müssen. Was geschieht gerade mit unseren Wasserkreisläufen? Wie gut sind wir darauf vorbereitet? Wie lernen wir den Umgang mit Wasserüberfluss und Wasserknappheit? Wir reden darüber mit dem Meteorologen Stefan Laps vom ARD-Wetterkompetenzzentrum, mit unserer Korrespondentin in Spanien Franka Welz, mit dem Wasserkreislauf-Experten und Ingenieur Martin Zimmermann vom Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt und mit Jörg Gerhold vom Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel. Podcast-Tipp: IQ Wissenschaft & Forschung: Wo ist das Wasser? - Diese Verschiebung bringt die Erde ins Wanken In dieser Podcast-Folge wird erklärt, wie sich die weltweiten Wasservorräte Richtung Weltmeere verschieben und dabei sogar die Gewichtsverteilung innerhalb der Erde verändern. Und was wir tun können, wenn mehr und mehr Wasser sich am falschen Ort sammelt, in den Ozeanen. Denn dort ist es als Trinkwasser für Mensch und Tier verloren. https://www.ardaudiothek.de/episode/iq-wissenschaft-und-forschung/wo-ist-das-wasser-diese-verschiebung-bringt-die-erde-ins-wanken/bayern-2/14435537/
Pseudokrupp ist eine typische Atemwegserkrankung im Kleinkindalter, die vor allem durch plötzlich auftretenden, bellenden Husten bekannt ist – häufig mitten in der Nacht. In diesem Video erklärt dir unsere Kollegin Jacqueline, wie Pseudokrupp entsteht, welche ersten Anzeichen Eltern kennen sollten und warum der Husten bevorzugt nachts auftritt. Wenn dein Kind nachts plötzlich hustet und nach Luft ringt, ist das zunächst erschreckend, doch oft hilft es schon, Ruhe zu bewahren. Setz dein Kind aufrecht hin, halte es im Arm und sprich beruhigend mit ihm. Frische, kühle Luft kann die Schwellung der Atemwege lindern: Öffne das Fenster, geh kurz mit deinem Kind auf den Balkon oder setzt euch zusammen vor den geöffneten Kühlschrank. Auch der Wasserdampf einer warmen Dusche kann Linderung bringen. Zusätzlich ist es sinnvoll, das Kind ausreichend trinken zu lassen, idealerweise lauwarmes Wasser oder Tee. Wichtig ist vor allem: Keine Panik! Und sollte sich die Atmung deines Kindes nicht schnell bessern, sich die Lippen verfärben oder es schlapp wirken, konsultiere bitte auf jeden Fall deinen Kinderarzt*in oder Notarzt oder suche die nächste Rettungsstelle auf. Wenn du Fragen zu Pseudokrupp hast, wende dich gerne an unsere Kolleg*innen in der MediosApotheke. Wir sind gerne mit Rat und Tat für dich da. ____________________________________________ ► STANDORTE https://www.mediosapotheke.de/unsere-standorte/ ► HOMEPAGE https://www.mediosapotheke.de/ ► ONLINE-SHOP https://www.mediosapotheke-at-home.de/ ► SCHWERPUNKTE https://www.mediosapotheke.de/unsere-schwerpunkte/ ____________________________________________ Social Media ► FACEBOOK https://www.facebook.com/MediosApotheke ► INSTAGRAM https://www.instagram.com/mediosapotheke ► LINKEDIN https://www.linkedin.com/company/mediosapotheke-anike-oleski-e-kfr/ ► TIKTOK https://www.tiktok.com/@mediosapotheke ► PINTEREST https://www.pinterest.de/business/hub/ ____________________________________________ #gesundheit #husten #kinder
Samu möchte wissen, wie eine Wolke entsteht. Olaf schaut gerade auf einen wolkenverhangenen Himmel und kann es erklären.
Der Pariser Astronom Audouin Dollfus konzentrierte sich auf unseren kosmischen Vorgarten: das Planetensystem. Er erkannte, dass die Mondoberfläche aus vulkanischem Gestein besteht, entdeckte Wasserdampf auf dem Mars und einen Saturnmond. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Auf dem Weg hin zu klimaneutralen Antrieben spielt Wasserstoff eine wichtige Rolle. Der Weg hin zu wasserstoffangetriebenen Fahrzeugen wird aktuell durch umfangreiche Fahrzeugerprobungen flankiert. Diesen Weg beschreitet auch Toyota, aktuell mit dem beliebten Hilux. Darum geht es diesmal!Sein Name ist geradezu legendär. Spricht man vom Hilux, haben viele von uns sofort den Pick-up von Toyota vor Augen, der seit Jahrzehnten für Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit steht. Genau dieser Hilux, der den Nordpol, isländische Vulkane und den antarktischen Kontinent bezwungen und drei Siege bei der Rallye Dakar geholt hat, dient Toyota nun als Basisfahrzeug, um mit einem Brennstoffzellenantrieb einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität zu machen. Ralph Müller, Pressesprecher Technik bei Toyota Deutschland: Ralph Müller: Der Hilux mit Brennstoffzellenantrieb ist ein weiter Schritt in Richtung Klimaneutralität. Bei Toyota untermauern wir damit unseren Multi-Path-Ansatz, der verschiedene Antriebskonzepte für unterschiedliche Bedürfnisse und Märkte umfasst. Das reicht von Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeugen über reine Elektroautos bis hin zu Brennstoffzellenmodellen und Verbrennern mit E-Fuels. Nachdem die ersten zehn Einheiten des Pick-up im britischen Werk von Toyota Motor Manufacturing UK gefertigt wurden, hat nun die Erprobungs- und Demonstrationsphase begonnen.Nach Schätzungen von Toyota wird Europa bis 2030 einer der größten Märkte für Brennstoffzellen sein. 30 Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens auf dem Gebiet der Wasserstofftechnik sollen zur nächsten Generation der Brennstoffzellentechnologie beitragen. Ralph Müller: Das ist natürlich kein Selbstzweck. Wir erwarten längere Lebenszyklen, größere Reichweite und deutlich geringere Kosten. Der Prototyp des Brennstoffzellen-Hilux, der rein äußerlich nicht vom serienmäßigen Hilux zu unterscheiden ist, hat eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern. Mit einem batterieelektrischen Antrieb wäre dies nicht möglich. Die Gewichtsersparnis durch den Wasserstoff ermöglicht zudem eine höhere Nutzlast und mehr Anhängelast. Drei Hochdrucktanks mit jeweils 2,6 Kilogramm Fassungsvermögen sind im Leiterrahmen-Fahrgestell des Pick-ups verbaut. Die Polymerelektrolytbrennstoffzelle mit 330 Zellen ist direkt über der Vorderachse angeordnet. Ralph Müller: Der Antrieb des Brennstoffzellen-Hilux erfolgt durch einen Elektromotor über die Hinterachse. Mit 182 PS (134 kW) und einem maximalen Drehmoment von 300 Nm ist seine Leistung definitiv ausreichend. Die einzige Emission während der Fahrt ist Wasserdampf.Fünf der zehn Erprobungsfahrzeuge werden derzeit unter Realbedingungen intensiv auf Sicherheit, Leistung, Funktionalität und Haltbarkeit getestet, die weiteren Fahrzeuge stehen Kunden und Medien zu Demonstrationszwecken zur Verfügung. Toyota macht seine Kunden so bereits heute mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie vertraut. Alle Fotos: © Toyota Deutschland GmbH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Kochen und Wetter haben viel gemeinsam: Kochendes Wasser ist ähnlich wie die Entstehung einer Wolke, aufsteigende Blasen verhalten sich wie Gewitter und der Klimawandel lässt sich mit einem Kochtopf bildlich darstellen. Aber Wasserdampf ist nicht gleich Wasserdampf. Erwärmt sich das Wasser im Kochtopf, verdampft das Wasser am Pfannenboden und es bilden sich Blasen. Sie steigen auf. Dieses Erwärmen und Aufsteigen geschieht auch mit der Luft - daraus entstehen Wolken. Wo und wann die Blasen aufsteigen, kann man nicht genau vorhersagen - wie Gewitter. Je wärmer die Herdplatte / das Klima, desto stärker kocht das Wasser - es ist mehr Energie im System. Gewitter etwa werden stärker. Zu guter Letzt: Wasserdampf ist gasförmiges Wasser und durchsichtig. Was wir über der Pfanne sehen, ist eine kleine Wolke - also flüssiges Wasser.
Es sind einige grosse Giesskannen Wasser, die innerhalb von Minuten oder einer Stunde zum Himmel prasseln können. In Europa wird ab 7 mm in 10 Minuten von Starkregen gesprochen. Doch dieser Wert kann um ein Vielfaches überschritten werden: Der Schweizer Rekord liegt bei 41 mm in 10 Minuten, was im Juni 2018 zur Überflutung der Metro in Lausanne/VD geführt hat. 10 mm Wasser entsprechen einer grossen Gartengiesskanne und sind somit 10 Liter Wasser pro Quadratmeter. Der Stundenrekord liegt bei gut 90 mm, was im August 1997 in Locarno/TI gemessen worden ist. Mit dem Klimawandel hat das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie bereits eine Zunahme der Starkregenfälle von 10% und ein Anstieg der Häufigkeit um 25% verzeichnet. Es gilt der direkte physikalische Zusammenhang, dass warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann als kalte (Clausius-Clapeyron).
Wasser ist wichtig. Und es gibt im Universum überraschend viel Wasser. Aber nicht unbedingt so, wie wir uns das vorstellen. Wo es feucht ist im Kosmos, erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten. Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten)
Bei Dampfkochtöpfen und vermutlich anderen Kochutensilien gibt es Einlagen die verhindern, dass das Kochgut direkt auf dem Topfboden liegt. Damit wird erreicht, dass es zu keinen oder viel weniger angebrannten Nahrungsmitteln kommt oder die Einlagen dienen dazu, dass das Kochgut nicht direkt oder nur kaum im Wasser liegt und so gedünstet werden kann durch den aufsteigenden Wasserdampf. Das Einlassen der Einlagen ist einfach - aber das Entfernen nur dann, wenn beispielsweise in der Auflagefläche genügend grosse Löcher sind, durch die man mit den Fingern die Einlage greifen und dann herausziehen kann. Wie gut, dass sich jemand dazu Gedanken gemacht und eine praktische Lösung gefunden hat. Was anfänglich seltsam aussieht - diese Einlage mit grossen Löchern - erweist sich im Gebrauch schliesslich als äusserst wertvoll. Fachleuten zu vertrauen ist heutzutage, wo alle meinen, sie wissen alles besser, nicht opportun. Aber hin und wieder lohnt es sich tatsächlich. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag! --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/audiostretto/message
Eine heiße Herdplatte, Wasserdampf oder die Sonne – all das kann zu Verbrennungen oder Verbrühungen führen. Wie sie entstehen und behandelt werden sollten, darüber hat die „Notarztmami“ Dr. Julia Rehme-Röhrl aus Murnau mit Moderatorin Lisa Wohllaib in der neuen Podcast-Folge gesprochen.
New Yorks Straßen sind eine beliebte Kulisse für Film- und Videodrehs – vor allem, weil die Straßen der Stadt regelmäßig aus Gullideckeln und Zylindern dampfen. Dieser Dampf kommt aus dem 170 Kilometer langen Rohrsystem, das Gebäude und Haushalte mit Wasserdampf heizt.
Mit einer Plastikflasche, Wasser, einem Streichholz und etwas Glück lässt sich eine Wolke erzeugen. Damit eine Wolke entsteht, braucht es Wasserdampf, eine Abkühlung und Kondensationskeime. Diese drei Zutaten kommen in der Natur häufig vor, aber auch im Wohnzimmer kann mit etwas Geschick eine Wolke erzeugen.
Diese Woche mit Sina Kürtz und Charlotte Grieser. Ihre Themen sind: - Ein neuer Exoplanet wurde entdeckt – Sina erklärt, was das Ding kann (00:49) - Streik gab es schon im Alten Ägypten (08:08) - Kenianische Löwen kriegen weniger Zebrasteak. Schuld sind aber nicht die cleveren Zebras! (17:19) Weitere Infos und Studien gibt's hier: Hubble findet Wasserdampf in der Atmosphäre eines kleinen Exoplaneten: https://www.mpia.de/aktuelles/wissenschaft/2024-03-gj9827d-water-world Streik-Infos bei der bpb: https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/netzdebatte/213593/streik/ Disruption of an ant-plant mutualism shapes interactions between lions and their primary prey: https://www.science.org/doi/10.1126/science.adg1464 Habt ihr auch Nerd-Facts und schlechte Witze für uns? Schreibt uns bei WhatsApp oder schickt eine Sprachnachricht: 0174/4321508 Oder per E-Mail: faktab@swr2.de Oder direkt auf http://swr.li/faktab Instagram: @charlotte.grieser @julianistin @sinologin @aeneasrooch Redaktion: Charlotte Grieser und Chris Eckardt Idee: Christoph König
In einigen Kantonen beginnen bereits die Skiferien. Und das Wetter spielt mit: In den kommenden Tagen erwartet uns sonniges Wintersportwetter. Aber was passiert mit dem Schnee, wenn es auf 2000 Metern bis zu 9 Grad mild wird? Wird es auf den Pisten bereits sulzig oder schmilzt der Schnee ganz weg? Der entscheidende Faktor ist die Luftfeuchtigkeit und nicht die Temperatur. In feuchter und milder Luft taut der Schnee rasch weg, vor allem wenn noch Wind im Spiel ist. Ganz anders in sehr trockener Luft. Dann geht ein Teil des Schnees direkt in Wasserdampf über. Dieser Vorgang des Schneeabbaus ist nicht besonders effizient und kühlt die Schneeoberfläche laufend ab. Solange die Luftfeuchtigkeit also niedrig ist, bleiben die Pistenverhältnisse trotz sehr milder Luft gut.
Wenn Wolken oder Seifenblasen bunt leuchten, spricht man von Irisieren. Am häufigsten sieht man solche irisierende Effekte bei Cirrocumulus-Wolken oder an Linsenwolken im Lee von Gebirgen - also auf der vom Wind abgewandten Seite - wie beispielsweise bei den Alpen. Auf den Bildern vom Freitag, 22. Dezember, verursachen aber höchstwahrscheinlich keine Cirrocumulus-Wolken das Spektakel. Zu sehen sind sogenannte «polare Stratosphärenwolken», oder kurz PSCs vom Englischen für polar stratospheric clouds. Warum PSCs: Die Wolken waren weit nach Sonnenuntergang noch sichtbar, während «normale» Wolken schon lange im Erdschatten im Dunkeln lagen. PSCs sehen sehr ähnlich aus, sind aber nicht wie Cirren auf einer Höhe von rund 10 km zu finden, sondern in 22 bis 29 km Höhe. In der Stratosphäre, also oberhalb der Wetterschicht, hat es sehr wenig Wasserdampf. Polare Stratosphärenwolken bestehen daher aus Kristallen von Schwefelsäure oder Salpetersäure. Sie entstehen erst bei Temperaturen um –80 Grad. Man findet sie deshalb vor allem in den Polargebieten während den Wintern.
Steffen, ich habe bei mir im Schlafzimmer an einer der Außenwände Schimmel entdeckt. Warum schimmelt dort die Tapete? Du hast ein wichtiges Wort gesagt: Außenwand. Ich nehme an, es handelt sich um ein Gebäude mit eher mäßig guter Wärmedämmung der Außenwände. Das Gebäude ist nach der Wende schnell gebaut worden. Also: ja. Sodass die Außenwände im Winter ordentlich kühl werden. Richtig. Wenn mehrere Personen in so einem Zimmer sind, dann atmen sie Wasserdampf aus, der anschließend an kühlen Wänden kondensiert. Und auf diese Weise bietest du Pilzsporen, die praktisch überall in der Luft sind, eine günstige Gelegenheit, sich anzusiedeln. Und die Tapete besteht aus mehreren Materialien: angefangen von der Zellulose im Papier bis hin zu dem Leim in der Leimfarbe und dem Leim unter der Tapete. Alles Sachen, die Schimmelpilze gern haben. Wenn meine Wand gut gedämmt wäre, dann würde das Kondenswasser nicht an ihr hängenbleiben. Sprich: Ich hätte keinen Schimmel? Ihr heizt vermutlich wenig im Schlafzimmer? Kaum. Siehst du. Das kühlt die Wand zusätzlich ab. Ist Schimmel an den Wänden gefährlich? Nur, wenn einer von euch eine Allergie hat gegen die entsprechende Schimmelpilzart oder ob einer von euch eventuell ein geschwächtes Immunsystem hat. Wenn beides nicht der Fall ist, ist die Gefahr überschaubar. Hilft lüften gegen den Schimmelbefall? Nach dem Duschen, wo große Mengen Kondenswasser entstehen, ist das Lüften wichtig. Dann kann der Dampf gut abziehen. Allerdings gibt es auch Räume ohne Fenster. Und ob da die Lüftung immer effektiv ist? Deshalb geht wohl nichts daran vorbei, die Wände vernünftig zu isolieren. Wie hast du deinen Schimmel bekämpft? Ich habe die Tapete etwas mit dem Cutter angeschnitten, den befallenen Teil abgezogen und die Wand mit Chlorspray bearbeitet. War das richtig? Oder hätte ich da irgendwas anderes benutzen müssen? Damit hast du das Problem sicherlich an der Stelle bekämpft. Und wenn du schön aufgepasst hast, dass du nicht allzu viel von dem Spray einatmest, ist es sicherlich okay. Ansonsten sind natürlich solche aggressiven Mittel nicht ungefährlich Was kann ich stattdessen nehmen? Essig? Essig würde die Sache höchstens oberflächlich beseitigen. Denn bei Schimmel ist es wie bei allen anderen Pilzen auch: Du siehst nur einen Bruchteil des Gesamtlebewesens. Das meiste ist in oder unter der Tapete. Da kannst du mit Alkohol, Wasserstoffperoxid oder Aceton so viel wischen, wie du willst. Wahrscheinlich ist die Entfernung und Entsorgung der Tapete das Zuverlässigste, was du machen kannst. Ich habe noch ein anderes Problem im Schlafzimmer: meine Fenster. Die »schwitzen« im Winter so stark, dass man sie morgens trocken wischen muss. Ich vermute, dass das Isolierglas in euren Fenstern nicht mehr dicht ist. In den modernen Fenstern sind ja zwei bis drei Glasscheiben mit einem Hohlraum dazwischen eingebaut. Anders als beim traditionellen Doppelfenster befindet sich im Hohlraum zwischen den Scheiben ein Edelgas als Wärmedämmung. Entweicht das durch eine undichte Verbindung der Scheiben, ist die Wärmedämmung der Fenster deutlich geringer. Sprich: Die Scheiben sind kalt, wenn's draußen kalt ist. Und dann kondensiert der ausgeatmete Wasserdampf eben an den Fensterscheiben. So wie an der Tapete.
Kaltfronten kennen Sie, Warmfronten auch. Aber manchmal ist die Fronten-Theorie nicht die einfachste, um eine Wetterlage zu beschreiben. Die Situation vor ein paar Tagen mit dem vielen Regen und den Überschwemmungen war so eine. Verantwortlich für die grossen Regenmengen war nämlich ein sogenannter «atmosphärischen Fluss», der viel Feuchtigkeit aus den Subtropen in Form von Wasserdampf über den Atlantik bis zu uns brachte.
Bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht gasförmiges Wasser. Der Dampf geht in die Atmosphäre. Ein Hörer fragt, ob es Wettermodelle gibt, die das berücksichtigen. Und was bedeutet das für Niederschlagsentwicklung?
Tropische Wirbelstürme, Hurrikane, im Atlantik und im Karibischen Meer nehmen einer Studie zufolge immer schneller an Stärke zu. Weil im Zuge des Klimawandels die Oberflächentemperaturen der Meere steigen, können Hurrikane nicht nur mehr Wasserdampf aufnehmen, sondern dies auch immer schneller tun.
Steffen, hast du den Kometen Nishimura schon gesehen? Nee, habe ich nicht. Da hätte ich in der Früh aufstehen und aufs Land fahren müssen, weil er nur ganz kurz vor Sonnenaufgang über dem Horizont zu sehen war. Der soll so grünlich sein. Ist das normal? Das ist offenbar die Spektralfarbe, die emittiert wird, wenn der Komet Dikohlenstoff abgibt, eine auf der Erde eher instabile, aber im Weltraum ziemlich häufige Variante von Kohlenstoff. Wenn er da so rumrast. Wenn er von energiereicher Strahlung bestrahlt wird. Die Sonne bietet ja so was. Mich hat irritiert, dass der Komet erst am 12. August entdeckt wurde. Der fliegt ungünstig für uns. Er wird die meiste Zeit von der Sonne überstrahlt und ist auch auf seinem erdnächsten Punkt ziemlich weit weg – rund 140 Millionen Kilometer – also ein schwaches Licht in der Nähe von einem sehr hellen. Es war wohl reiner Zufall, dass ein Mensch in Japan seinen Fotoapparat kurz vor Sonnenaufgang auf den Horizont gerichtet und dort einen Punkt gesehen hat, der da vorher nicht war. Steht nicht der ganze Himmel ständig unter Beobachtung? Der Himmel wird schon an vielen Stellen ständig beobachtet. Vor allem wegen sogenannter erdnaher Objekte aus der Asteroidengruppe, die gelegentlich in der Nähe vorbeifliegen. Und natürlich besteht die Gefahr, dass einer von denen hier unten aufschlägt. Offenbar kann uns einiges drohen, irgendwo hinter der Sonne. Ja, zumal die Beobachtungsprogramme nicht lückenlos sind. Auf der Südhalbkugel ist schon mal weniger geeignetes Festland, und es gibt weniger Länder, die das finanziell stemmen können. Dafür kann man etwa in der Atacama-Wüste sehr gut kucken. Ja, die liegt sehr hoch und sehr trocken. Aber auch auf der Nordhalbkugel gibt es gute Stellen, wie die Hawaii-Inseln, auf deren Gipfeln etliche Teleskope stehen. Wobei es beim letzten Krach gab, weil die indigene Bevölkerung reklamierte, der Berg sei heilig. Bei meiner tiefen Abneigung gegen alle Religionen für mich kein begeisterndes Argument. Aber du wirst nicht gefragt. Das ist zu erwarten. (lacht) Kann denn ein Komet der Erde so gefährlich werden wie ein Asteroid? Grundsätzlich ja. Er müsste hinreichend groß sein, was bei Kometen vergleichsweise selten ist. Vor Jahren hat man mal modellhaft durchgerechnet, was passieren würde, wenn ein wirklich großer Komet in einen Ozean stürzen würde. Das war doch ziemlich verheerend, wegen der großen Mengen an Wasserdampf und Wasser, die dann gleichzeitig in die Hochatmosphäre gestoßen würden. In Kometen ist ja alles Mögliche an gefrorenem Zeug drin. Die werden gern als »schmutzige Schneebälle« bezeichnet, weil sie aus vereisten Gasen und kleinteiligem Baumaterial aus der Urzeit des Sonnensystems bestehen. Könnte man sie denn auch aus der Bahn schubsen, so wie man es mit einem Asteroiden gemacht hat? Wahrscheinlich müsste man nicht mal schubsen. Es könnte reichen, wenn man sie mit irgendetwas Energiereichem beschießt. Sie sind ja wesentlich weniger massereich als die Asteroiden. Irgendwo las ich mal, sie hätten die Dichte von Kaffeeschaum. Man muss den Kometen nur früh genug entdecken. Je größer einer ist, desto früher ist er zu sehen. Übrigens hat man spät erkannt, dass es sich um eigenständige Himmelskörper auf mehr oder minder verlässlichen Bahnen handelt. Wobei Nishimura der Sonne sehr nahe kommt, vielleicht wird er durch die Gravitationskraft zerrissen und verschwindet auf Nimmerwiedersehen.
Andreas Haller aus dem Kanton Freiburg hat beobachtet, wie sich Wolken nach Sonnenuntergang aufgelöst haben. Doch eigentlich würden ja sinkende Temperaturen die Wolkenbildung begünstigen. Wie ist das möglich? In dieser Wetterfrage beschäftigen wir uns damit, wie die Wolkenbildung von der Tageszeit abhängt. Grundsätzlich braucht es für die Wolken eine Abkühlung eines Luftpakets, das ist korrekt. Denn kühlere Luft hat weniger Platz für den durchsichtigen Wasserdampf, so dass die überzähligen Wasserteilchen zu Wolkentröpfchen kondensiert. Abkühlung gibt es einerseits durch das Aufsteigen von Luft, andererseits durch die Erdoberfläche. So spielt die Höhe der Wolken die entscheidende Rolle: Wolken, die am Erdboden aufliegen, besser bekannt als Nebel, bilden sich durch die Abkühlung während der Nacht, sofern genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Thermische Wolken hingegen, also Quellwolken oder Blumenkohlwolken, bilden sich tagsüber durch Warmluftblasen, die aufsteigen. Kühl sich dann die Erdoberfläche ab, fehlt es an Aufwind und die Quellwolke löst sich auf. Und dann gibt es noch Wolken, die sich unabhängig der Tageszeit bilden, und zwar, wenn sie mit Fronten zusammenhängen.
Nach der Hitzewelle folgt nicht nur ein Temperaturrückgang, sondern im Laufe des Wochenendes auch intensiver Dauerregen. Eine Kaltfront erreicht uns schubweise, so dass die Temperaturen über 4 Tage um mehr als 20 Grad zurückgehen. Dabei kommt es stellenweise zu Gewittern. Danach geht die Wetterlage in eine sogenannte Gegenstromlage über: Vom Mittelmeer her wird feuchte und warme Luft zu uns geführt, die dann nicht nur über die Alpen, sondern auch über das Kaltluftposter im Norden aufgleitet. Dieses Zusammenströmen löst verbreitet ergiebigen Regen aus. Im Süden aber teils auch in den zentralen und östlichen Bergregionen liegt die berechnete Regenmenge im Bereich des ganzen durchschnittlichen Augustniederschlages. Je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. So sorgt die warme Mittelmeerluft für den vielen Regen.
In einem Gastkommentar spricht der ehemalige Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt über den heißen Juli 2023 im Speziellen, die Erwärmung der letzten 20 Jahre im Allgemeinem, über Wasserdampf als Treibhausgas und ihre – jeweils natürlichen – Ursachen. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2023 Epoch Times
Die 123. Folge von „Verkocht und Abgedreht“ beginnt mit der Erfüllung des Lehrauftrags eines jeden gescheiten Podcasts: Der Fernsehmann führt Recky in die Welt der „Maneki-Neko“-Tradition aus Fernost ein und doziert über die Auto-Domestizierung der Katzen unter Eurem Sofa. Erst im Folgenden wird dann über Weltbewegendes gesprochen und der Koch denkt laut darüber nach, ab welchem Punkt die kulturelle Aneignung von Gerichten und Traditionskulinarik auch in vermeintlich authentischen Restaurants in Deutschland zu weit geht. Irgendwie wird heute - ganz untypisch für VuA - viel gelabert und wenig nach Schema F gearbeitet. Die „Tipps der Woche“ und „Songs des Tages“ gibt es aber trotzdem, wobei man sich im Nachgang entscheiden kann, ob man lieber Urlaub auf dem Bauernhof machen oder Schlager hören möchte. Schließlich startet Daniel dann noch eine Petition, dass Popcorn in Kinos nur noch mit Wasserdampf behandelt und in Jutebeuteln verkauft werden darf… „Verkocht und Abgedreht“ denkt an alle in den Kriegs-, Erdbeben-, und Waldbrandgebieten! Reinhören, Recky & Daniel
Im August 1883 ereignet sich zwischen den Inseln Java und Sumatra im heutigen Indonesien eine Katastrophe: Ein Vulkan bricht mit solcher Macht aus, die zuvor nur selten beobachtet worden ist. Der Ausbruch des Krakatau fordert so viele Menschenleben wie nie zuvor in der Geschichte – und er verändert sogar die Atmosphäre nachhaltig. Sulfatpartikel färben über einige Jahre die Sonnenuntergänge weltweit in intensiven Tönen. Aber da ist noch mehr: Aschepartikel und Wasserdampf des Ausbruchs lösen ein neues Phänomen in den oberen Schichten der Atmosphäre aus, das bis heute existiert. Es sind Wolken, die bei Nacht leuchten. In dieser Folge des AstroGeo Podcasts erzählt Karl von leuchtenden Nachtwolken und wie sie erstmals beobachtet wurden. Vor allem geht es darum, wie genau diese Wolken entstehen können und ob in neuerer Zeit nicht auch andere Faktoren zu ihrer Bildung beitragen. Denn leuchtende Nachtwolken sind nicht nur schön anzusehen – sie sind auch ein deutliches Zeichen dafür, wie rasant wir das Klima der Erde verändern.
Auf Island ist gestern ein Vulkan ausgebrochen. Droht uns jetzt wieder ein Flugchaos wegen Vulkanasche in der Luft wie 2010 beim Eyjafjallajökull? Der Vulkanforscher Joachim Ritter vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hält das nicht für wahrscheinlich. "In den letzten beiden Jahren hat es ähnliche Eruptionen wie diese gegeben und auch die haben sich nicht zu einem größeren Ausbruch entwickelt“, so Ritter. Außerdem seien die Umstände anders als beim Ausbruch des Eyjafjallajökull im Jahr 2010. "Damals gab es am Vulkan ungewöhnlich viel Gletscherwasser, das hat zu viel Wasserdampf und damit auch zu der gefährlichen Asche geführt, die in der Luft war. Diese Menge Gletscherwasser fehlt diesmal“, erklärt Ritter. Wie es um die "schlafenden“ Vulkane in der Eifel steht, berichtet Ritter im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph.
Kürzlich habe ich gelesen, dass weltweit die Hälfte aller Seen von Austrocknung bedroht wäre. Das ist schlimm. Aber was wird aus ihrem Wasser? Bleibt dessen Menge nicht immer gleich auf der Erde? Die Menge des H2O bleibt zweifelsohne gleich, bis auf kleine Verluste, die aus der Atmosphäre ins Weltall abgehen. Aber die Süßwassermenge, und das ist ja das, was die meisten dieser Seen auszeichnet, sieht man jetzt mal vom Großen Salzsee in Utah ab oder dem Toten Meer, die auch schrumpfen, die ist keineswegs so konstant. Was ins Meer gelaufen ist, das ist erst mal buchstäblich versalzen. Wird es jemals wieder süß? Wenn Wasser über dem Meer verdunstet, dann regnet es in Wolken über dem Land wieder als Süßwasser ab, das Salz bleibt im Meer. In der Schule haben wir das so in Geografie gelernt: Aber so schlicht ist es nicht. Erstens geht ein Großteil dieses Wassers als Regen auch wieder über dem Meer nieder und zweitens kommt der Regen natürlich nicht überallhin, wie wir gerade in Nordostdeutschland sehen: Östlich der Elbe sieht es ja momentan wieder staubtrocken aus. Natürlich schrumpfen nicht alle Seen, nur weil das Wasser verdunstet. Manche schrumpfen einfach deswegen, weil nicht so viel Wasser nachläuft, wie abgepumpt wird. Das kann man hier im Berliner Umland sehen, wo immer mehr neue Eigenheimsiedlungen gebaut worden sind und folglich mehr Grundwasser für die Trinkwasserversorgung abgepumpt wird. Da die Masse der Eiszeitseen im norddeutschen Flachland grundwassergespeist sind, macht sich ein sinkender Grundwasserspiegel in den Seen nach einiger Zeit bemerkbar. Was passiert mit dem Wasser beim Austrocknen? Wenn das Wasser verdunstet, dann ist es in der Luft, als Wasserdampf, der ist gasförmig. Und je wärmer die Luft ist – damit sind wir dann wieder beim Klimawandel – desto mehr Wasserdampf kann die Luft für sich behalten, ohne dass der wieder auskondensiert. Aber irgendwann wird es doch zur Wolke und regnet ab? Wenn die warme Luft mit dem Wasserdampf aufsteigt in kältere Luftschichten, wird eine Wolke daraus und dann kommt das Wasser wieder runter. Allerdings oft eben nicht dort, wo es herkommt. Welche Seen sind hinüber? Ein krasses Beispiel ist der Aralsee in Mittelasien, der sechs- oder siebenmal so groß war wie die beiden Reste, die es heute noch gibt. Weil die beiden größten Zuflüsse für die Bewässerung in der Landwirtschaft angezapft wurden. Dem Tschadsee in Afrika geht es seit den 1970er Jahren ähnlich. Dessen Wasserstand schwankte allerdings seit jeher stark. Und in Deutschland? Bei uns hat in der Vergangenheit eher die Verlandung durch Eutrophierung, also durch Überdüngung, eine Rolle gespielt. Dass also immer mehr Pflanzen im See wachsen, sodass flache Seen zum Sumpf werden. Den Prozess gibt es zwar schon ewig. Aber mit den größeren Stickstoffmengen aus Landwirtschaft und Verkehr im 20. Jahrhundert wurde er beschleunigt. Eine Fantasie wäre das Umleiten der Wolken. Man kann sie gezielt abregnen lassen, indem man Silberjodid oder ähnliche Substanzen als Kondensationskeime in die Wolken schießt. Das ist keine Hexerei und wurde früher vor den Militärparaden auf dem Roten Platz in Moskau so gemacht. Wolken verschieben wäre besser. Theoretisch ja. Allerdings, wenn ich sehe, wie unsere Naturbeeinflussungsmaßnahmen in den vergangenen Jahrhunderten gelaufen sind, habe ich den unguten Verdacht, dass wir irgendeine unerwartete und ganz gewiss unerwünschte Nebenwirkung bekommen und dann entweder im Regen stehen oder gänzlich auf dem Trockenen sitzen. Deshalb haben auch viele Klimaforscher starke Vorbehalte gegen derartige Wetterbeeinflussung.
Seid ihr schon mal aus einem Whirpool gefallen? Kennt ihr den Begriff “schnelle Brille”? Liebt ihr es, hinter Müllautos herzufahren? Hättet ihr gern im Mittelalter gelebt? Tragt ihr nachts Zipfelmützen? Findet ihr das Konzept “Licht” gut? Kennt ihr ein Land mit “Z”? Habt ihr euch schon mal mit Wasserdampf verbrannt? Wusstet ihr, dass man sich durch geschicktes Lachen aus jeder peinlichen Situation herauswinden kann ? Könnt ihr Atome rascheln hören? Mögt ihr Mehlsuppe? War euch bewusst, dass Piraten eigentlich gar nicht böse waren? Wollt ihr auch mal Basti oben ohne sehen? Wird Thomas im Englischen “ßommäß” oder “Tommäß” ausgesprochen? Sollte das Tonmannzunftlanzenbrechereifestival in Highlight Festival umbenannt werden? Und kann man einfach so im Madison Square Garden anrufen und fragen, ob man da 2033 eine Show spielen kann? Wenn ihr all diese Fragen mit “Ja” beantworten könnt, dann dürft ihr die aktuelle Folge hören! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/EulenvordieSaeue
Ruth Grützbauch ist Astronomin, betreibt in Wien ein Popup-Planetarium, und ich lasse mir von ihr oarges Zeug aus dem Universum erzählen. Darin: Am 13. April 2023 startet der Jupiter Icy Moons Explorer – Juice bei der ESA (Flugbahn-Video) – Ionenantrieb – die Galileischen Monde – Bleiweiß – Geysiere auf Europa – Wasserdampf auf Ganymed – Europa Clipper […]
Klar, aus dem Hahn! Aber mal ganz grundsätzlich: War das Wasser schon immer auf der Erde? Oder kam es erst später mit Kometen aus dem All?
Tarik möchte zu Karneval gerne Cowboy werden. Nur fehlt ihm dazu ein Cowboy-Hut. Das Maus-Team zeigt, wie durch die Appretur mit Filz, Wasserdampf und Hitze ein richtiger Karnevals-Cowboy-Hut entsteht.
Ein Rätselhafter Fund auf einem Saturn-Mond Enceladus! Ein Mond des Planeten Saturn auf dem wir einen Rätselhaften Schnee entdeckt haben. Wie kam er dahin? Also, wie kommt es also zum Schneefall auf Enceladus? Enceladus ist ein Mond des Saturns und hat eine sehr kalte Oberfläche, die überwiegend aus Eis besteht. Der Schneefall auf Enceladus findet jedoch nicht auf die gleiche Weise statt wie auf der Erde. Auf Enceladus gibt es keine Atmosphäre, die Wasserdampf aufnehmen und Wolken bilden kann, die später als Schnee fallen. Stattdessen wird der "Schneefall" auf Enceladus durch Geysir-Artige Aktivitäten verursacht, die durch den Austritt von Wasserdampf und Eispartikeln aus Rissen in der Oberfläche des Mondes verursacht werden. Diese Aktivitäten werden durch die Wärme erzeugt, die durch den tidalen Effekt des Saturns erzeugt wird. Dieser Effekt erzeugt Wärme durch die Reibung zwischen dem Eis und dem flüssigen Wasser, was die Aktivitäten verursachen könnte. Neue Forschungen und Berechnungen auf der Grundlage der Größe einer Reihe von Vertiefungen auf dem Mond, deuten darauf hin, dass die Ablagerungen von Eispartikeln, die aus den Geysiren her strömen, an manchen Stellen bis zu 700 Meter tief sein müssten. Quellen: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0019103522004614https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0019103522004614 Good Night Stories: Auf YouTube - https://www.youtube.com/channel/UCOGzvEVuggur7x8BxoL84-A Auf Spotify - https://open.spotify.com/show/5Mz5jx2lm7DXN3FizSigoJ Abonniere jetzt die Entropy, um keine der coolen & interessanten Episoden zu verpassen! Das unterstützt mich natürlich und hilft mir meinen Content zu verbessern und zu erweitern! Hier abonnieren: https://www.youtube.com/channel/UC5dBZm6ztKizdUnN7Puz3QQ?sub_confirmation=1 ♦ PATREON: https://www.patreon.com/entropy_wse ♦ TWITTER: https://twitter.com/Entropy_channel ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/roma_perezogin/ ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/entropy_channel/ Abonniere jetzt die Entropy, um keine der coolen & interessanten Episoden zu verpassen! Das unterstützt mich natürlich und hilft mir meinen Content zu verbessern und zu erweitern! Hier abonnieren: https://www.youtube.com/channel/UC5dBZm6ztKizdUnN7Puz3QQ?sub_confirmation=1 ♦ PATREON: https://www.patreon.com/entropy_wse ♦ TWITTER: https://twitter.com/Entropy_channel ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/roma_perezogin/ ♦ INSTAGRAM: https://www.instagram.com/entropy_channel/ ♦ DISCORD-SERVER: https://discord.gg/xGtUAaAw98 ♦ GOODNIGHT STORIES: https://open.spotify.com/show/5Mz5jx2lm7DXN3FizSigoJ
Lastwagen, die nur Wasserdampf ausstoßen, mit grünem Wasserstoff betrieben werden, also CO2 neutral sind: das wäre ein wichtiger Schlüssel für die Energiewende. Jonathan Schulenburg hat bei seiner Recherche vielversprechende Wasserstoff-Projekte in Bayern kennengelernt. Aber es gibt auch noch viele Hürden.
Feine filigrane Eiskristalle, die nach einer kalten, windstillen Nacht an den Bäumen oder Gräsern zu sehen sind, nennt man «Raureif». Damit «Raureif» entsteht, muss die Oberfläche kalte sein, damit der Wasserdampf aus der Luft direkt gefrieren kann und schöne Eiskristalle wachsen können. «Raueis» entsteht übrigens, wenn es windet und der Wind unterkühlte Nebeltröpfchen an Bäume transportiert, die dort gefrieren.
In der Autoindustrie dreht sich alles um das goldene Ei, die Elektromobilität. Und die bitteschön Batterie geladen. Oder doch nicht? Im Schwerlastbereich entwickeln mittlerweile nahezu alle Hersteller einen Wasserstoffantrieb. Bei diesen LKW wird ebenso wie beim Wasserstoffauto mithilfe einer Brennstoffzelle gasförmiger Wasserstoff in Strom umgewandelt. Damit wird ein Elektromotor angetrieben, als Abgas entsteht ausschließlich umweltfreundlicher Wasserdampf. Die Reichweiten variieren je nach Hersteller und Modell. Bis zu 600 Kilometer sind aber realistisch. Günstig ist so ein LKW allerdings nicht: Pro Brummi wechseln 200.000 bis 600.000 Euro den Besitzer.ntv mobil - der Podcast für die Mobilität von heute, morgen und übermorgen mit Norman Adelhütte. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
In der Autoindustrie dreht sich alles um das goldene Ei, die Elektromobilität. Und die bitteschön Batterie geladen. Oder doch nicht? Im Schwerlastbereich entwickeln mittlerweile nahezu alle Hersteller einen Wasserstoffantrieb. Bei diesen LKW wird ebenso wie beim Wasserstoffauto mithilfe einer Brennstoffzelle gasförmiger Wasserstoff in Strom umgewandelt. Damit wird ein Elektromotor angetrieben, als Abgas entsteht ausschließlich umweltfreundlicher Wasserdampf. Die Reichweiten variieren je nach Hersteller und Modell. Bis zu 600 Kilometer sind aber realistisch. Günstig ist so ein LKW allerdings nicht: Pro Brummi wechseln 200.000 bis 600.000 Euro den Besitzer.ntv mobil - der Podcast für die Mobilität von heute, morgen und übermorgen mit Norman Adelhütte. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Die Tonga-Eruption im Januar im Südpazifik könnte das Weltklima verändern. Affenpocken fordert Afrikas Wissenschaftler. Mirko Kovac kreiert Ausnahmetalente in der Welt der Drohnen. (00:41) Tonga-Vulkan-Eruption könnte Klima erwärmen Der explosive Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai im Januar 2022 hat soviel Wasserdampf direkt in die Stratosphäre geblasen, dass sich der dortige Wasserdampf global um 5 Prozent erhöhen dürfte, zeigt eine neue Studie. Dies könnte die menschgemachte Klimaerwärmung noch leicht verstärken. (05:14) Volltreffer? Nasa-Kamikazesonde soll Asteroiden ablenken In der Mission «Dart» will die US-Raumfahrtagentur eine kameragesteuerte Raum-Sonde in den kleinen Asteroiden Dimorphos crashen lassen und so dessen Bahn leicht verändern. Das Ziel dieses Tests: Technisches Know-How sammeln, um künftig gefährliche Asteroiden-Crashs auf der Erde zu vermeiden. (09:11) Affenpocken – Afrikas Wissenschaftler sind gefordert Affenpocken machen erst seit ein paar Monaten Schlagzeilen, dabei sind sie in Afrika seit Jahrzehnten präsent, und dort massiv unterbeforscht. Das muss sich ändern, sagt der nigerianische Virologe Oyeale Tomori. Afrika müsse die Virenforschung endlich selbst in die Hand nehmen – besonders heute, wo Zoonosen, also die Übertragung von Krankheitserregern von Tieren auf Menschen, zu einem wachsenden Problem werden. (16:35) Mirko Kovacs Multitalente in der Welt der Drohnen Leicht wie eine Feder, wendig wie ein fliegender Fisch oder fleissig wie Arbeiterbienen: Die Drohnen, die der Robotikexperte Mirko Kovac an der EMPA in Dübendorf und am Imperial College London entwickelt, nehmen sich die Natur zum Vorbild. Kovacs Drohnen können ihre Gestalt wandeln und sich komplexen Umweltbedingungen anpassen, beispielsweise in der Arktis. Seine jüngste Entwicklung sind 3D-druckende Drohnen für den Bau.
Fett oder Öl kann sich auf weit mehr als hundert Grad erhitzen. Gießt man Wasser dazu, verdampft dieses schlagartig – es kommt zu einer sogenannten Fettexplosion. Die durch den Wasserdampf mitgerissenen Fetttröpfchen verbreiten sich brennend und können sogar durch einen Kamin auf das Dach gelangen. So geschah es jedenfalls vor gut 200 Jahren in einer Küche in der Stadt Salzburg. Was folgte, war eine der schwersten Brandkatastrophen in der Geschichte von Stadt und Land. Unser heutiger Literatur- & Lesetipp: Erich Marx, Peter Husty, Peter F. Kramml (Hgg.): „Die Flammen lodern wütend“. Der große Stadtbrand in Salzburg 1818, Salzburg 2018 (= Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 49; Salzburger Studien, Forschungen zu Geschichte, Kunst & Kultur 17).
Im Spätsommer und Frühherbst sind die Schweizer Seen noch recht warm. Gleichzeitig treten in dieser Jahreszeit Kaltluftausbrüche auf. Diese Kombination begünstigt die Entstehung von Wasserhosen. So entsteht eine Wasserhose: Zieht eine Schauerwolke über eine warme Seeoberfläche, saugt sie Luft von unten an. Wenn der Wind aus unterschiedlichen Richtungen weht, beginnt die aufsteigende Luft zu rotieren. Wird der sich drehende Windschlauch in die Höhe gezogen, zieht er sich zusammen und rotiert schneller. Dadurch kondensiert in dieser Säule der Wasserdampf und die Wasserhose wird sichtbar.
Es ist noch früh am Morgen als der Bestäubungshelfer die heiligen Ananashallen aufschließt. Gleißendes Licht und ein fruchtiger Nebel empfangen den Mann im Schutzanzug. Behutsam durchquert er die dichten Reihen der Plantage. Sein Overall streift die prallen, reifen Fruchtkörper. Ganz leicht schwingen die goldenen Prachtstücke von Links nach Rechts. Raureif perlt in kleinen Tropfen von ihrer rauen Schale. Dann macht er halt. Vor ihm steht die gigantische Schutzkapsel. In der Mitte ein kleines Fenster. Darunter ein Kupferbeschlag mit der Aufschrift. Clone Zero. Er bedient das Terminal und begleitet von einem hydraulischen Geräusch und austretendem Wasserdampf öffnet sich der Schutzbehälter. Er entnimmt das Exemplar und vollzieht das Ritual. Mit voller Konzentration und dem nötigen Geschick bestäubt er nach und nach die jungen Pflanzen mit dem Mutterclone. Doch dann ertönt ein Geräusch, welches ihm durch Mark und Bein fährt. Der Ruf des Kolibri. Blitzartig dreht er sich um, um den Erzfeind ausfindig zu machen. Doch als sein Blick den Eingang der Schleuse trifft, traut er seinen Augen nicht. Die Schleuse war nicht verschlossen und schon drängen sich Massen der geflügelten Fremdbestäuber in die Plantage. In Bruchteilen von Sekunden fallen sie über die unschuldigen Keimlinge her und bestäuben was das Zeug hält. All die Arbeit, all die Jahre der perfekten Isolation, der Stolz der Insel - alles dahin. Doch dann drängt sich noch eine weitere Gestalt durch die Schleuse. Der Messias, der Ronaldo der NBA. Es ist skinny Luka Doncic. Schneller und explosiver als je zuvor, sprintet er durch die Reihen der Plantage und tackelt einen Vogel nach dem Anderen zu Boden. Vor ein paar Wochen war das noch undenkbar - da war er noch fett. Danke Luka.
Der Anteil der globalen Luftfahrt am Klimawandel beträgt 3,5 Prozent. Anders als auf der Straße sind Batterien für Flugzeuge aber keine Lösung. Trotzdem könnte Swiss im kommenden Jahr den Startschuss geben für eine grüne Zukunft: Als erste Airline soll die Lufthansa-Tochter mit Solarkerosin im Tank abheben. "Diese Idee gibt es schon relativ lange", sagt Carmen Murer von Hersteller Synhelion. "Wenn normaler Treibstoff verbrannt wird, entstehen CO2, Wasserdampf und Hitze. Diese Hitze wird benutzt, um einen Motor anzutreiben. Wir machen es umgekehrt", erklärt sie das Prinzip im "Klima-Labor" von ntv. Die erste Demonstrationsfabrik samt Spiegelfeld und Solarreaktor entsteht derzeit im nordrhein-westfälischen Jülich. Verläuft der Test erfolgreich, sind anschließend "nach dem Copy-Paste-Prinzip kommerzielle Anlagen an sonnigeren Standorten geplant." Das Potenzial der Technologie sei riesig, sagt Carmen Murer: "Man könnte ein Mehrfaches des weltweiten Treibstoffbedarfs herstellen."Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@n-tv.de oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
In Deutschland werden jedes Jahr viele Millionen Tonnen Stahl produziert. Jede Menge Kohle wird dafür zu Koks gemacht, damit in Öfen bei riesigen Temperaturen Eisenerz reduziert werden kann. Bei der Herstellung von Stahl werden erhebliche Mengen klimaschädlicher Treibhausgase ausgestoßen. Die Stahlindustrie sucht daher nach Wegen, die Herstellung sauberer zu gestalten. Eine Idee: Wasserstoff statt Koks. Was dann ausgestoßen wird, ist nicht CO₂, sondern Wasserdampf. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Kann die grüne Transformation einer ganzen Industrie gelingen? In dieser Episode von »Klimabericht«, unserem Podcast zur Klimakrise, sprechen wir mit Jörg Römer aus dem SPIEGEL-Wissenschaftsressort über die klimaverträgliche Produktion von Stahl. Wir fragen uns: Wie weit ist die Technik bereits? Und gibt es vielleicht sogar Alternativen zu Stahl? SPIEGEL-Artikel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/weniger-co-bei-der-herstellung-wie-die-stahlindustrie-klimafreundlich-werden-will-a-f8c8d911-1895-4fb2-ad64-c3eee79742cd See omnystudio.com/listener for privacy information.